Seit dem 01.04.2019 haben sich die Institute für Physiologie und Anatomie, für Kognitions- und Sportspielforschung sowie für Trainingswissenschaft und Sportinformatik zusammengeschlossen unter dem neuen Institutsnamen Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik.
Die Expertise des Instituts für Trainingswissenschaft und Sportinformatik der Deutschen Sporthochschule Köln liegt in den Bereichen Sportinformatik und Sportspielforschung (Abteilung I, Leiter: Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert), Kognitions- und Sportspielforschung (Abteilung II, Leiterin: Univ.-Prof.'in Dr. Stefanie Klatt geb. Hüttermann), Angewandte Trainingswissenschaft (Abteilung III, Leiter: Prof. Dr. Lars Donath) sowie Leistungsphysiologie (Abteilung IV, Leiter: Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl) und bietet damit interdisziplinäre, aber auch transdisziplinäre, internationale grundlagenwissenschaftliche (u.a. DFG) und anwendungsorientierte (u.a. DFL, DFB, BISp) Forschung an.
Auf dem Gebiet der Sportinformatik und Sportspielforschung werden Fragestellungen zum Thema Big Data, KI, ML und Digitalisierung im Sport (vor allem Profi-Fußball) insbesondere im Bereich der Modellbildung, Mustererkennung und Simulation von Mannschaftsspielen thematisiert. Dazu gehören neben Entwicklungen im Bereich der Datenanalyse und Datenvisualisierung auch die Anwendung moderner Datenbanksysteme (Relational und NoSQL).
Auf dem Gebiet der Kognitions- und Sportspielforschung werden Fragestellungen der Diagnostik, des Trainings und der Simulation der kognitiven Leistungsfähigkeit, insbesondere im Bereich der Sportspiele bearbeitet. Kognitive Mechanismen (z. B. Wahrnehmung-, Antizipation-, Aufmerksamkeit-, Kreativitäts- und Gedächtnisprozesse) werden sowohl im Labor als auch in feldnahen Settings analysiert.
Auf dem Gebiet der Trainingswissenschaften beschäftigt sich das Institut mit Fragestellungen der Diagnostik und des Trainings der körperlichen Leistungsfähigkeit mit besonderer Expertise in der Planung, Konzeption und Evaluation von trainingsbezogenen Interventionsstudien im gesundheits- und freizeitbezogenen Kontext.
Die Abteilung Leistungsphysiologie befasst sich sowohl mit grundlagen- als auch anwendungsorientierten Forschungsfragen. Ein wichtiges, verbindendes Paradigma auf einer allgemeinen Zielebene ist die Aufrechterhaltung und Verbesserung von physischer Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Die Abteilung IV hat Arbeitsschwerpunkte im Bereich der physiologischen Leistungsdiagnostik und der Leistungsoptimierung im Leistungs-/Hochleistungssport durch Trainingsprozesse.
Internationale Kooperationspartner, beispielsweise in Australien, Brasilien, England, Italien, Kanada, Neuseeland, Österreich, Spanien und den USA, ermöglichen es, Nachwuchswissenschaftler*innen optimal zu fördern.
Das Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik betreut den Bachelor-Studiengang „Sport und Leistung“, den Masterstudiengang „Leistung, Training und Coaching im Spitzensport“ sowie den Weiterbildungsmaster „Spielanalyse“.
Abt. III: Angewandte Trainingswissenschaft (im Aufbau)
Daniel Memmert
Leiter Abt. Sportinformatik und Sportspielforschung
Stefanie Klatt
Leiterin Abt. Kognitions- und Sportspielforschung
Lars Donath
Leiter Abt. Angewandte Trainingswissenschaft
Patrick Wahl
Leiter Abt. Leistungsphysiologie
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