Abteilung Leistungsphysiologie

Die Abteilung Leistungsphysiologie verbindet grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung mit dem übergeordneten Ziel, sportliche Leistung besser zu verstehen und gezielt zu optimieren.

Ein Sportler läuft auf einem Laufband während eines Spiroergometrietests. Er trägt eine Atemmaske und Sensoren, die seine Leistungsdaten messen. Im Vordergrund zeigt ein Monitor Diagramme, Kurven und Messwerte wie Geschwindigkeit, Herzfrequenz und Sauerstoffaufnahme in Echtzeit.
Ein Sportler läuft auf einem Laufband während eines Spiroergometrietests. Er trägt eine Atemmaske und Sensoren, die seine Leistungsdaten messen. Im Vordergrund zeigt ein Monitor Diagramme, Kurven und Messwerte wie Geschwindigkeit, Herzfrequenz und Sauerstoffaufnahme in Echtzeit.

Grundlagenforschung

Die integrative Strategie im Bereich Grundlagenforschung ist die Identifizierung und Modulation metabolischer, mechanischer und neuronaler Stimuli, bzw. deren Intensität und Volumen im Training. Im Speziellen untersuchen wir akute hormonelle, zelluläre und immunologische, aber auch physiologische Reaktionen und langfristige Trainingsadaptationen in der Folge unterschiedlicher Trainingsreize im Ausdauer- und Kraftbereich. Zur Probengewinnung setzen wir Blutentnahmen und die Mikrodialyse ein.  

Anwendungsforschung

In der Anwendungsforschung beschäftigt sich die Abteilung mit der Neu- und Weiterentwicklung leistungsdiagnostischer Methoden, der Identifizierung relevanter physiologischer Zubringergrößen, der Athlet*innen- Typisierung und der Modellierung - mit dem zentralen Ziel der Personalisierung. Eine zentrale Rolle spielt bei allen genannten Punkten der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Weitere Schwerpunkte sind die Quantifizierung von Trainingsbelastungen anhand von Leistungs-, Geschwindigkeits- und HF-Daten, sowie belastungsabhängiger Biomarker (u.a. durch Point-of-Care-Testing (POCT) aus Kapillarblut), zwecks Trainings- und Belastungsmanagement.

Kooperationen & Praxistransfer

Sowohl in der Grundlagen- als auch in der Anwendungsforschung verfolgen wir interdisziplinäre Ansätze und pflegen nationale wie internationale Kooperationen mit Universitäten und Spitzensportverbänden. Zur Sicherung des Ergebnistransfers und der Translation in die Praxisanwendung ist eine enge Kooperation mit den jeweiligen Praxispartnern aus dem Leistungssport ein zentrales Merkmal unserer Arbeit.