Jessica Drescher

Ausbildung

Ich bin Psychologin (M.Sc.) und Sportpsychologin (asp). Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten, Potenziale sichtbar zu machen und individuelle Wege zu fördern, war schon früh ein zentraler Antrieb für meinen beruflichen Weg. Deshalb habe ich Psychologie studiert und arbeite seit vielen Jahren als Beraterin, Trainerin und Coach in der Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung.

Die Entscheidung für die Weiterbildung zur Sportpsychologin entstand aus meiner Begeisterung für den Sport und der Faszination für Menschen, die mit hoher Motivation und großem Engagement an ihren Zielen arbeiten. Mich beeindruckt die Bereitschaft von Athletinnen und Athleten, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und immer wieder neue Grenzen auszuloten. Gleichzeitig fasziniert mich der Einfluss mentaler Prozesse auf Leistung und Entwicklung. Genau darin liegt für mich der besondere Reiz des Leistungssportkontextes.

Heute verbinde ich meine Erfahrung aus Coaching, Training und Entwicklungsarbeit mit sportpsychologischer Fachkompetenz und begleite Athletinnen und Athleten in ihrer sportlichen und persönlichen Entwicklung.

 

Mein Kontakt zum (Leistungs-)Sport

Sport begleitet mich schon mein ganzes Leben. Als Kind und Jugendliche war ich unter anderem in der Leichtathletik und im Ringtennis aktiv. Viele Jahre spielte außerdem das Reiten eine wichtige Rolle in meinem Leben. Später entdeckte ich meine Leidenschaft für den Motocross- und Mountainbikesport, die mich bis heute begleiten.

Am Sport faszinieren mich die stetige Entwicklung, das Erleben eigener Fortschritte und das besondere Gefühl, vollkommen in einer Tätigkeit aufzugehen. Ob auf dem Pferd, dem Motorrad oder dem Mountainbike – ich schätze die Momente, in denen Bewegung, Konzentration und Vertrauen zusammenkommen und man mit seinem Sportgerät oder seinem Partner förmlich verschmilzt.

Im Motocross war ich über viele Jahre aktiv und habe Rennen auf ambitioniertem Amateurniveau bestritten. Neben vielen positiven Erfahrungen habe ich dabei auch Verletzungen und längere Rehabilitationsphasen erlebt. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie eng körperliche und mentale Faktoren miteinander verbunden sind und welchen Einfluss Gedanken, Überzeugungen und Vertrauen auf Entwicklung und Leistungsfähigkeit haben können.

Als MTB-Fahrtechniktrainerin durfte ich den Sport zudem aus einer weiteren Perspektive erleben. Dabei wurde immer wieder sichtbar, welchen Einfluss mentale Prozesse auf die Umsetzung haben können. Nicht selten waren die größten Hürden weniger technischer als vielmehr mentaler Natur.

Diese Erlebnisse prägen bis heute mein Verständnis für die Chancen, Entwicklungen und Herausforderungen, die der Sport mit sich bringen kann.

 

Meine allg. Erfahrungen mit talentierten Athlet:innen bei mentaltalent

Über mentaltalent bin ich in die sportpsychologische Arbeit mit talentierten Nachwuchsathletinnen und -athleten eingebunden. Im Workshop-Setting beschäftigen wir uns mit sportpsychologischen Themen wie Leistungsdruck, mentalen Strategien und dem Umgang mit Herausforderungen im Sport. Ziel dabei ist es, den Athletinnen und Athleten praxisnahe Impulse für ihren sportlichen Alltag mitzugeben.

Neben meiner Tätigkeit für mentaltalent begleite ich Athletinnen und Athleten aus dem Leistungs- und Breitensport sportpsychologisch in Einzelsettings. Dabei arbeite ich unter anderem zu Themen wie Selbstvertrauen, Motivation, Fokus, Umgang mit Druck und Verletzungen sowie persönlichen Ziel- und Entwicklungsprozessen.

 

Meine Motivation, mit talentierten Nachwuchsathlet:innen zu arbeiten

Junge Athletinnen und Athleten in einer wichtigen Phase ihrer sportlichen und persönlichen Entwicklung zu begleiten, empfinde ich als besonders sinnstiftend und wichtig. Mich begeistern ihre Offenheit, Lernbereitschaft und Motivation, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Mein Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten aufzubauen und Herausforderungen im Sport selbstbewusst und gesund zu bewältigen.