Als Gesundheitsmanagement verstehen wir die Entwicklung universitärer Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Organisation, Arbeit und Studium sowie die Befähigung zum gesundheitsfördernden Verhalten aller Hochschulangehörigen zum Ziel haben.
Die Gesundheitspolitik der Deutschen Sporthochschule Köln bezieht sich auf die drei Wirkungsfelder, die in Bezug zu einander stehen und Schnittmengen aufweisen. Diese lauten:
Für ein zielgerichtetes Handeln in diesen Wirkungsfeldern ist der Aufbau eines Managementsystems von großer Bedeutung. Dieses umfasst Strukturaufbau, Prozesse, Kommunikation sowie Ist-Stand / Datenanalyse.
Nachhaltige Ziele des Gesundheitsmanagements der Deutschen Sporthochschule Köln sind:
Um die Gesundheitsförderung auch an unserer Hochschule erfolgreich umzusetzen, finden folgende Prinzipien der Luxemburger Deklaration Anwendung.
Darüber hinaus bauen wir das Gesundheitsmanagement anhand der 10 Gütekriterien des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschule weiter auf.
Vor dem Hintergrund eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses zielen wir gleichermaßen auf die Stärkung der Handlungskompetenz der/des Einzelnen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit (Verhaltensprävention), wie auf die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitsverhältnisse (Verhältnisprävention) ab.
Das Gesundheitsmanagement nimmt die Gesundheitsressourcen in den Fokus und möchte hierdurch die Gesundheitspotentiale an der Hochschule fördern und soziale, psychische und physische Gesundheit stärken. Außerdem sollen gesundheitliche Beeinträchtigungen am Arbeits- und Studienplatz wie Berufserkrankungen, psychische Belastungen und Ausfälle vorgebeugt und vermieden werden.
Die Deutsche Sporthochschule Köln unterstützt eine aktive und möglichst breite Beteiligung aller Hochschulangehörigen in den planenden, beratenden und ausführenden Aktivitäten.
Das Gesundheitsmanagement möchte von den Beschäftigten als Expert*innen für den eigenen Arbeitsplatz lernen, was gesund macht und gesund hält. Es ist nur erfolgreich, wenn sich Beschäftigte als Expert*innen für ihren Arbeitsplatz verstehen und mit Verantwortung tragen.
Mit Integration meinen wir die Berücksichtigung des Gesundheitsaspektes in allen wichtigen Entscheidungen und Unternehmensbereichen der Hochschule.
Das systematische Vorgehen im Gesundheitsmanagement verstehen wir als kontinuierlichen, zielgerichteten und überprüfbaren Lern- und Gestaltungsprozess. Themen, Maßnahmen und Zeitabläufe werden nicht abstrakt festgelegt, sondern im Einvernehmen mit den Gesundheitsakteur*innen an der Hochschule nach Bedarf bearbeitet und vereinbart.
Zur erfolgreichen Umsetzung sehen wir eine systematische, auf Nachhaltigkeit angelegte Verfahrensweise mit Bedarfsanalyse, Prioritätensetzung, Planung, Ausführung, kontinuierlicher Kontrolle, Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Konsequenzen vor.
Für die Beschäftigten setzen wir Angebote zur Prävention, ein umfangreiches Sportkursprogramm und strukturelle Maßnahmen um. Hierbei arbeiten wir in unseren Handlungsfeldern Achtsamkeit, Konfliktmanagement, Gesund führen, Selbst- & Stressmanagement, Mental Health und Betriebssport. Ziel ist es, gesunde und gesundheitsfördernde Arbeits- und Lebensbedingungen zu initiieren und zu unterstützen, sowie die persönlichen Kompetenzen und Potentiale unserer Mitarbeitenden zu fördern und zu stärken.
Verschiedene Vorträge und Veranstaltungsformate können nach Absprache in der Arbeitszeit besucht werden. Das breite Angebot des Betriebssports ermöglicht eine Teilnahme vor oder nach der Arbeitszeit sowie in den Pausen.
Über den folgenden Link erhalten Sie als Mitarbeitende im Intranet Einblick in unsere kommenden Angebote.
Um das Gesundheitsmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln mit den Entwicklungen anderer Hochschulen und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang zu bringen, bietet sich ein kontinuierlicher fachlicher Austausch an.
Neben hochschulinternen Partnerschaften werden dafür auch externe Partnerschaften aufgebaut, an Tagungen, Fortbildungen und anderen Veranstaltungen zum Thema Gesundheitsförderung teilgenommen und sich an entsprechenden Netzwerken beteiligt.
Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt die Deutsche Sporthochschule Köln bei der Implementierung eines systematischen und ganzheitlichen Gesundheitsmanagements.
In einem Kooperationsvertrag wurde der Grundstein für eine längerfristige Zusammenarbeit gelegt.
Die TK unterstützt seit über 15 Jahren settingorientierte Maßnahmen zur gesundheitsfördernden Lern- und Arbeitswelt in Hochschulen.
Hier geht es zum Ansprechpartner unseres Kooperationspartners, der Techniker Krankenkasse.
Auch durch die Vernetzung im Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen (AGH) besteht für die Deutsche Sporthochschule Köln die Möglichkeit eines kontinuierlichen und fachlichen Austausches sowie die Vernetzung mit anderen Hochschulen rund um das Thema Gesundheit an Hochschulen.
Um das Gesundheitsmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln mit den Entwicklungen an anderen Hochschulen in Einklang zu bringen, bietet sich ein kontinuierlicher fachlicher Austausch an. Wir vernetzen uns mit anderen Universitäten, lernen voneinander über Best Practice-Beispiele und arbeiten gemeinsam an verbindlichen Standards gesundheitsförderlicher Hochschulen.
Unter anderem partizipieren wir am "Netzwerk Gesunde Hochschulen NRW". Nach dem Motto "Gesundheit gemeinsam weiter denken" haben sich Gesundheitsmanger*innen der Hochschulen in ganz NRW zusammengetan, um Erfahrungen auszutauschen und dadurch ein hochwertiges Gesundheitsmanagement zu etablieren und zu fördern.
Weitere Informationen zum NGH finden Sie hier.
Kristin Krämer
Leitung Universitäres Gesundheitsmanagement
Marie Garling
Referentin für Gesundheitsmanagement & Betriebssport