Vielfalt bewegt

Studieren in besonderen Lebenslagen

Studierende im Rollstuhl fährt neben laufenden Studierenden auf der Laufbahn der Deutschen Sporthochschule
Studierende im Rollstuhl fährt neben laufenden Studierenden auf der Laufbahn der Deutschen Sporthochschule

Gemeinsam für Chancengerechtigkeit an der Spoho

An der Deutschen Sporthochschule Köln ist Bewegung mehr als Studieninhalt – sie steht auch für Offenheit und Weiterentwicklung. Wir fördern eine Hochschulgemeinschaft, in der unterschiedliche Lebenslagen willkommen sind.

Ganz gleich, ob Sie Studium und Familienverantwortung verbinden, mit Behinderung studieren, als geflüchtete Person neu beginnen oder Spitzensport und Studium vereinen möchten: Die Spoho bietet gezielte Unterstützung, Beratung und strukturelle Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium in jeglichen Lebenslagen.

Vielfalt in all ihren Facetten, ob in Bezug auf Herkunft, Geschlecht, sexuelle Identität, Behinderung, Alter, soziale Lage, Religion oder Weltanschauung wird an der Deutschen Sporthochschule als Bereicherung und Motor für Innovation verstanden und gefördert.

Studieren als TIN*-Person

Wir heißen Personen jeglichen Geschlechts und jeglicher Geschlechtsidentität herzlich an der Spoho willkommen!

Wir treten verbindlich dafür ein, neben cis-weiblichen und cis-männlichen Sportlerinnen und Sportlern, trans*, inter* und nicht-binäre Sportler*innen anzuerkennen, einzubeziehen und zu unterstützen. Außerdem möchten Wir trans*, inter* und nicht-binäre Sportler*innen bei der Besetzung von Studienplätzen ausdrücklich fördern, ermutigen und unterstützen.

 

Gesonderte Regelungen beim Eignungstest

Zur Teilnahme an der Sporteignungsprüfung an der Deutschen Sporthochschule Köln ist das Personenstandsmerkmal Geschlecht (männlich/weiblich/divers) anzugeben. Personen, die im Melderegister das Geschlecht divers führen oder auf die Angabe einer Geschlechtsbezeichnung verzichtet haben, können an einem Verfahren teilnehmen, bei dem folgende Personen zu beteiligen sind: Prorektor*in für Diversität oder eine andere vom Rektorat beauftragte Person, Prüfer*innen in den fünf Prüfungssportarten der Sporteignungsprüfung, beauftragte Person des Rektorats für die sportpraktische Eignungsfeststellung.

Nähere Einzelheiten des Verfahrens regelt das Rektorat.

Vielfalt im Sport: Glaube und Bewegung

Religiöse Bedürfnisse respektieren – Teilhabe ermöglichen

Wir an der Spoho sind uns bewusst, dass bestimmte sportliche Aktivitäten mit religiösen Überzeugungen und Praktiken kollidieren können. Wir stellen mithilfe flexibler Anpassungen unserer sportlichen Aktivitäten sicher, dass alle, unabhängig von ihrer Religion, gleichermaßen teilhaben können. 

Dazu gehören unter anderem

  • alternatives Angebot der Sportarten, die keine körperlichen Kontakte erfordern
  • Sportkurse, die gleichgeschlechtlich stattfinden können
  • alternative Termine für sportliche Aktivitäten, um religiösen Überzeugungen gerecht zu werden
  • Akzeptanz von religiösen Vorschriften bei der Sportbekleidung

Ansprechpersonen und Beratungsstellen

Univ.-Prof. Dr.

Thomas Abel

Prorektor Kommunikation, Digitalisierung und Diversität

Univ.-Prof. Dr.

Bettina Rulofs

Abt. Diversitätsforschung im Institut für Soziologie und Genderforschung

Gender & Diversity Management

Gleichstellung