Millionen Menschen weltweit sind in Kampfkünsten, Kampfsportarten und Selbstverteidigungssystemen aktiv. Gleichzeitig findet das Kämpfen in hochspezialisierten Professionen (Spitzensport, Polizei, Sicherheitsdienstleister, Gewaltprävention etc.) sowie in Gewaltkonflikten als Extremform zwischenmenschlicher Interaktion Anwendung. Die dynamische Entwicklung des Kämpfens und seine vielfältigen Ausprägungen und Anwendungsformen erfordern innovative Forschungs- und Vermittlungsansätze. Diesem Anspruch trägt die Abteilung durch einen internationalen, multiperspektivischen und interdisziplinären Zugang Rechnung.
Die Forschungsschwerpunkte der „Abteilung für Trainingspädagogik und Martial Research“ umfassen:
Aktuell erforscht die Abteilung in Kooperation mit verschiedenen Polizeibehörden auf Bund- und Länderebene das Verhältnis von Realeinsatz und Trainingspraxis mit dem Ziel einer evidenzbasierten Professionalisierung bestehender Aus- und Fortbildungsstrukturen. Die Vielfalt von Gegenstandsbezügen, disziplinären Perspektiven und methodischen Ansätze bilden ein weltweites Alleinstellungsmerkmal der Abteilung.
Die wissenschaftliche und fachliche Expertise der Abteilung ist zudem bei Gerichten (Notwehr- und Körperverletzungsdelikte, Trainingsunfälle etc.), Versicherungen (Verletzungsformen, Gesundheitswirkungen etc.), Sportverbänden (Trainingsdesign, Trainer*innenausbildung, Beratung) und Schulen (Unterrichtsgestaltung, curriculare Vorgaben, Fort- und Weiterbildung etc.) gefragt. Die zentrale inhaltliche Schnittmenge zur Schwesterabteilung „Didaktik und Methodik der Sportarten“ besteht im Interesse an einer reflexiven Trainingspädagogik, die ausgehend von Fragestellungen aus der Praxis evidenzbasierte Lösungen für das Design von Lern- und Testumgebungen entwickelt und diese fortlaufend evaluiert und anpasst.
Abteilungsleitung
Swen Körner
Sprechzeit n.V.
Sekreteriat
Benjamin Bonn
Sprechzeit n.V.
Tilman Schmeckebier-Uhlich
Sprechzeit n.V.
Patrick Auerbach
Max Pallares Herbeck
Max Pallares Herbeck
Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss