DenkSport – Aktiv gegen das Vergessen
Mit dem Älterwerden kommen zunehmend körperliche und/oder geistige Einschränkungen auf uns zu. Umso wichtiger ist es vorzubeugen. Körperliche Aktivität und Bewegung können nicht nur dazu beitragen, den Beginn einer dementiellen Erkrankung hinauszuzögern, sondern auch deren Verlauf positiv beeinflussen. Die Ergebnisse der DenkSport-Studie zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität die kognitiven Funktionen, die Gesundheit und die Lebensqualität positiv beeinflusst. Die 2015 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das EU-JPND Programm geförderte Studie, hat sich heute als eigenständiges Forschungsprojekt an der Deutschen Sporthochschule Köln etabliert.
Dabei fördern Sport und Bewegung die Gesundheit auf mehreren Ebenen. Sie machen fit und schenken körperliches Selbstvertrauen, wichtig für ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben, für gesellschaftliche Partizipation: Freunde treffen, mit den Enkelkindern spielen, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Denn sozialer Rückzug und soziale Isolation im Alter sind ein wesentlicher Risikofaktor zur Entwicklung einer dementiellen Erkrankung.
Bei uns können Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Erkrankung und mit einem ganz individuellen Hintergrund zusammenkommen, sich gemeinsam bewegen und einander unterstützen. Wenn Sie mit uns trainieren wollen und/oder sich für unser Programm interessieren, sind Sie herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Nehmen sie gerne per Mail mit uns Kontakt auf: denksport(at)dshs-koeln.de
Bisher sind wir nur in Köln aktiv, wir würden es uns aber wünschen, landes- und bundesweit mit Menschen in Kontakt zu treten, die eine ähnliche Vision haben wie wir: Ältere Menschen für den Sport zu begeistern und damit Lebensfreude und Lebensqualität zu fördern. Wir haben in den vergangenen Jahren die wissenschaftliche Grundlage dafür gelegt, dass dies funktionieren kann. Gerne beraten und begleiten wir Sie.
Projektmitarbeitende
Lea Maienschein, SHK
Line-Marie Suckow, SHK