Sportler, vor allem Leistungssportler, haben einen erhöhten Energie und Nährstoffbedarf. Um eine optimale körperliche und mentale Leistungsfähigkeit während des Trainings und Wettkampfes zu gewährleisten, ist es deshalb von zentraler Bedeutung, die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Sport weiter zu erforschen.
Die Abteilung Sporternährung der Deutschen Sporthochschule Köln möchte mit seinen wissenschaftlichen Projekten dazu beitragen, den Wissensstand im Themenbereich Sporternährung kontinuierlich voranzutreiben.
Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich dabei derzeit auf folgende Schwerpunkte:
Es ist unstrittig, dass Sportler besondere Ernährungsbedürfnisse haben.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass Sportler keine homogene Gruppe darstellen, sondern sich in zahlreichen Faktoren (z.B. Körpergewicht, Körpergröße, Körperzusammensetzung, Trainingsinhalte, -dauer, -intensität, Jahresplanung,…) unterscheiden, die Einfluss auf den Energie- und Nährstoffbedarf haben.
Darüber hinaus haben jugendliche Leistungssportler einen wachstumsbedingten erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf.
Der Schwerpunkt unserer Arbeit in diesem Forschungsbereich liegt in der Erfassung und Bewertung des Ernährungsstatus im Nachwuchsleistungssport.
Der Konsum an Nahrungsergänzungsmittel (NEM) ist im Leistungssport besonders weit verbreitet.
Ein Schwerpunkt der Forschungsarbeit in diesem Themenbereich liegt in der Erfassung des Konsumverhaltens, aber auch der Abschätzung von Risiken durch unsachgemäßen NEM Konsum oder eines Dopingriskos durch verunreinigte NEM.
Eine ausgeglichene Flüssigkeitsbilanz ist von zentraler Bedeutung. Ein Wasserdefizit kann sich in Schule, Beruf oder Ausbildung in Form von Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bis hin zu Schwindel bemerkbar machen.
Zur Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist ein gutes Flüssigkeitsmanagement wichtig. Schweißverluste im Sport sind von zahlreichen Faktoren abhängig und daher in Menge und Zusammensetzung individuell.
Ein Ziel dieses Forschungsbereich ist es, den Flüssigkeitsstatus, Trinkverhalten und Flüssigkeitsverluste im Sport bei verschiedenen Personengruppen zu erfassen und Möglichkeiten der Optimierung vorzuschlagen.