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  • 2026_Workshopbeschreibung_TrainerInnen.pdf
    1 mentaltalent-Workshops In den mentaltalent-Workshops werden sportpsychologische Themen alltagsnah und in interaktivem Austausch in Kleingruppen (peer groups) erarbeitet. Der:die leitende sportpsychologische Expert:in vermittelt Basiskompetenzen und anwendungsnahe sportpsychologische Techniken und Strategien. Durch den Austausch von Erfahrungen und die beispielhafte Übung werden die Techniken verinnerlicht und können später eigenständig im Training, Wettkampf und Alltag angewendet werden. Zu diesen Themen werden mentaltalent-Workshops angeboten: Alle Workshops werden von mentaltalent entwickelt. Workshops zu aktuellen Themen und dem akuten Bedarf entsprechend erarbeiten wir unter anderem mit der Sportstiftung NRW, Trainer:innen sowie Athlet:innen. 2 Kurzbeschreibungen der mentaltalent-Workshops Modul 1: Motivation, Emotion, Stress Motivation und Zielsetzung In diesem Workshop wird ein Grundverständnis darüber vermittelt, was Motivation und Motivierung im Sport bedeuten. Ebenso wird die Unterscheidung in Über- und Untermotivation deutlich gemacht. Die Athlet:innen reflektieren ihre eigenen Motivationsstrategien und tauschen sich über ihre individuellen Erfahrungen aus. Außerdem wird herausgearbeitet, welche Probleme in der praktischen Umsetzung der Strategien auftreten können. Den Sportler:innen werden Zielsetzungs- und Zielstrukturierungs- Strategien (z.B. kurz-, mittel- und langfristig) vermittelt. Diese werden von den Athlet:innen angewandt. Stress & Erholung Der Workshop vermittelt, wie Stress entsteht und welche Folgen Stress haben kann. Stress wird nicht „per se“ negativ, sondern als Belastung für den Organismus dargestellt, die eine Anpassung erfordert. Die Athlet:innen tauschen sich über ihre individuellen Erfahrungen mit Stress, Auswirkungen von Stress und ihr Erholungs- und Stressbewältigungsverhalten aus. Der:die Workshopleiter:in stellt Möglichkeiten zur Erfassung der eigenen „Energiebilanz“ vor. Er:Sie vermittelt verschiedene Entspannungs- und Erholungsverfahren. Diese werden exemplarisch erprobt. Außerdem wird die Bedeutung eines optimalen Zeitmanagements betont. Entspannungstraining In diesem Workshop werden verschiedene Entspannungsverfahren grundlegend vermittelt. Diese Entspannungsverfahren werden für die Anwendung in Training und Wettkampf anwendbar gemacht. Auf dieser Grundlage können die Athlet:innen für sich geeignete Techniken auswählen und vertiefend erlernen. Unter den vorgestellten Methoden sind das autogene Training, progressive Muskelrelaxation, Ruhebild, Atementspannung oder Traumreisen. 3 Modul 2: Leisten unter Druck Umgang mit Kritik In diesem Workshop wird gemeinsam herausgearbeitet, was Kritik ist und warum Kritik geübt wird. Entsprechend des Kommunikationsmodells nach Schulz von Thun (1981; „Vier-Ohren-Modell“) analysieren die Teilnehmer:innen praxisnahe Gesprächssituationen. Dabei nehmen sie sowohl die Perspektiven des Senders als auch des Empfängers ein. Die Mehrdeutigkeit von Nachrichten wird herausgestellt. Es wird herausgearbeitet, dass besonders das Beziehungsohr bei Kritik „ausgeschaltet“ werden soll. Strategien zur optimalen Kommunikationskultur werden exemplarisch erprobt (z.B. aktives Zuhören, Sandwichtechnik). Umgang mit Fehlern In diesem Workshop werden die Athlet:innen dafür sensibilisiert, dass Fehler grundsätzlich zum sportlichen Handeln dazu gehören und als Entwicklungschance zu begreifen sind. Typische Fehler (in der jeweiligen Sportart) und typische Rektionen werden gesammelt. Es werden Strategien erarbeitet, wie mit diesen Fehlern auf konstruktive Art und Weise umzugehen ist. Techniken des „Gedankenstopps“ und der Gesprächsregulation werden erprobt. Gute Leistung unter Druck Die Teilnehmer:innen erfahren, welche körperlichen und psychischen Folgen Druck im Sport auslösen kann. Der Austausch über individuelle Erfahrungen der Teilnehmer:innen mit Drucksituationen wird angeregt. Der Zusammenhang zwischen Aktivierung/Nervosität und Leistung wird verdeutlicht. Der:Die Workshopleiter:in veranschaulicht Möglichkeiten zur Aktivierungsregulation. Verschiedene Entspannungsverfahren (z.B. progressive Muskelrelaxation, Visualisierung einer Ruhefarbe) werden exemplarisch erprobt. Wettkampfangst Das Phänomen Wettkampfangst sowie seine Entstehung und Ausprägung werden inhaltlich definiert. Außerdem wird der Einfluss von (Wettkampf-)Angst auf mentale, körperliche Vorgänge und allgemeine Verhaltensweisen betrachtet. Die Verbindung zur sportlichen Leistungsbeeinträchtigung und der Unterschied zwischen Angst und körperlicher Aktivierung werden herausgearbeitet. Das (sportbezogene) Selbstvertrauen wird als positive „Stellschraube“ gegen Wettkampfangst verdeutlicht. Es werden verschiedene Maßnahmen zur Stärkung des Selbstvertrauens vorgestellt und mit Arbeitsblättern konkretisiert. 4 Modul 3: Life & Sport Skills Entscheidung Leistungssportkarriere Die Teilnehmer:innen lernen eine eigenständige Entscheidung für oder gegen eine Karriere im Leistungssport zu treffen. Dazu werden Vor- und Nachteile einer Karriere im Leistungssport sowie Möglichkeiten zur Karriereförderung diskutiert. Außerdem werden positive sowie negative Konsequenzen der Entscheidung abgewogen. Die Teilnehmer:innen sammeln Eigenschaften, die ein:e Leistungssportler:in haben sollte. Darauf basierend schätzen sie ihre eigene Übereinstimmung mit diesen Eigenschaften ein. Ergänzend reflektieren die Teilnehmer:innen die Einstellung von ihnen wichtigen Personen zum Leistungssport. Die Beeinflussung der eigenen Entscheidung von außen wird reflektiert. Zeitmanagement & Energiebilanz In diesem Workshop wird der Tagesablauf der Teilnehmer:innen untersucht. Es wird ermittelt, welche Tätigkeiten Energie liefern bzw. Energie verbrauchen. Daraus wird die individuelle Energiebilanz abgeleitet. Die Energiebilanz weist darauf hin, ob die Athlet:innen weitere Dinge erledigen können (bei positiver Energiebilanz) oder über ihre eigenen Kräfte hinaus arbeiten (bei negativer Energiebilanz). Die Teilnehmer:innen tauschen sich über Strategien aus, die das Energielevel erhöhen können. Der:die Workshopleiter:in veranschaulicht verschiedene Möglichkeiten zum Anpassen der Energiebilanz (z.B. Zeitmanagement nach dem Eisenhower-Prinzip). Mentales Techniktraining (Mentales Training) Der Workshop vermittelt das Mentale Training. Dieses zielt auf die Optimierung von sportspezifischen Bewegungsabläufen ab. Indem die Athlet:innen lernen, sich auf Bewegungen und Techniken zu konzentrieren, können unnötige wettkampfbegleitende Aufregung und Stress reduziert werden. Mentales Training wirkt daher mittelbar positiv auf die psychische Gesundheit der Sportler:innen. Das enge Zusammenspiel von Leistung, Persönlichkeitsentwicklung und psychischer Gesundheit wird deutlich. Im Workshop werden verschiedene Methoden des Mentalen Trainings vorgestellt. Daraufhin erproben die Athlet:innen, wie sie die Methoden anwenden und welche Methode sich für die individuelle Anwendung im Alltag eignet. 5 Modul 4: Selbstvertrauen Problemgespräche Die Teilnehmer:innen erarbeiten, wie sie konstruktive „Problemgespräche“ (z.B. mit dem:der Trainer:in) führen. Anhand von konkreten Beispielen für Sportler-Trainer-Konflikte sammeln die Teilnehmer:innen eigene Situationen, in denen sie sich ungerecht behandelt oder zu Unrecht kritisiert gefühlt haben. Sie reflektieren ihre Emotionen und es wird erarbeitet, welche Handlungsmöglichkeiten in solchen Situationen bestehen. Diese werden in einer interaktiven Übungseinheit exemplarisch angewendet. Durch das Einnehmen unterschiedlicher Rollen nehmen die Athlet:innen einen Perspektivwechsel vor. Anschließend werden Vor- und Nachteile der Handlungsoptionen sowie die Wahrnehmung des Gesprächs aus beiden Perspektiven diskutiert. Körpersprache Die Teilnehmer:innen lernen, welchen Einfluss die eigene Körpersprache auf andere Sportler:innen, aber auch auf sie selbst hat. Durch interaktive Übungseinheiten werden unterschiedliche Beispiele für nonverbalen Ausdruck verdeutlicht. Die Athlet:innen reflektieren, welche Wirkung unterschiedliche Arten von Körpersprache haben kann. Gemeinsam werden Strategien zur Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins gesammelt. Das gegenseitige Aufschreiben von Stärken fördert außerdem das Selbstvertrauen. Kommunikation Die Kommunikation zwischen Mannschaftsmitgliedern ist ein wichtiger Faktor, der die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft maßgeblich beeinflusst. In diesem Workshop erarbeiten die Teilnehmer:innen Faktoren guter Kommunikation in der Mannschaft. Sie lernen die eigene Kommunikation positiv zu verändern. Anhand verschiedener Aufgaben veranschaulicht der:die Workshopleiter:in die zentrale Rolle von Kommunikation. Gemeinsam werden verschiedene Kommunikationsstrategien angewandt und bewertet. 6 Modul 5: Team & Identität Das Team & Ich In diesem Workshop werden gemeinsame sowie individuelle Stärken der Mannschaft herausgearbeitet. Die Wichtigkeit der Integration jedes Mitglieds in die Mannschaft wird betont. Die Teilnehmer:innen erarbeiten gemeinsame Attribute, die alle Mitglieder verbinden, und die jede:n Sportler:in in der Mannschaft einzigartig machen. Stark im Team „Gemeinsam sind wir stark!“ Dieser Leitsatz gilt in Teams mit einem guten Zusammenhalt. Zusammenhalt und der gemeinsame Glaube an das Team wirken sich positiv auf die Leistung einer Mannschaft aus. Mit dem Workshop wird der gemeinsame Glaube an das Erreichen von Zielen (trotz möglicher Schwierigkeiten) gestärkt. Der:die Workshopleiter:in gibt den Athlet:innen unterstützende Teambuilding-Tools an die Hand, um den Zusammenhalt der Mannschaft zu stärken. Teamleistung & Toleranz In diesem Workshop zur Verbesserung der Teamleistung sammeln die Teilnehmer:innen Faktoren, die zu erfolgreichem Teamwork und Toleranz innerhalb des Teams beitragen. Es wird erarbeitet, dass erfolgreiche Teams aus verschiedenen Spielertypen zusammengesetzt sind. Um die positive Wahrnehmung von Verschiedenheit bewusst zu stärken wird interaktiv erarbeitet, worin sich die einzelnen Spieler:innen auch außerhalb des Sports unterscheiden. Die Teilnehmer:innen erarbeiten, wie sie trotz oder gerade aufgrund der individuellen Unterschiede einen guten Mannschaftszusammenhalt erreicht. Ein gemeinsames und motivierendes „Teambild oder -symbol“ wird erstellt. 7 Zusätzliche Workshop-Themen Selbstgesprächsregulation Zunächst werden die Teilnehmer:innen für das Thema Selbstgespräch und dessen Anwendung im Leistungssport sensibilisiert. Die Teilnehmer:innen reflektieren ihr eigenes Selbstgesprächsverhalten und dessen Auswirkung auf die eigene Leistungsfähigkeit. Aufbauend auf den Austausch von Erfahrungen werden neue Impulse gegeben. So erfahren die Athlet:innen zum Beispiel wie sie positive Selbstgesprächen positive entgegnen können und lernen das Prinzip der „Self-fulfilling prophecy“ kennen. Umgang mit Heimweh Der Umzug in ein Sportinternat ist für viele Athlet:innen ein bedeutsamer Schritt, um ihre Leistungssportkarriere zu verfolgen. Durch die räumlichen Veränderungen bieten sich den Athlet:innen optimale Trainingsbedingungen. Gleichzeitig kann die Veränderung Schwierigkeiten wie z.B. Heimweh mit sich bringen. Zum guten Umgang mit Heimweh werden in diesem Workshop Tipps und Tricks erarbeitet. Durch den Workshop werden die Vorteile des Wechsels zum Internat in sportlicher und persönlicher Hinsicht fokussiert. Der Austausch und die Anleitung durch den:die Workshopleiter:in ermöglichen das Erarbeiten eigener Strategien zum besseren Umgang mit Heimweh. Konzentration im Sport Der Workshop beginnt mit der Erarbeitung eins gemeinsamen Verständnisses von Konzentration inkl. eines Konzentrationstests. Die Athlet:innen lernen verschiedene Möglichkeiten der Aufmerksamkeitssteuerung im Training und Wettkampf kennen. Im Anschluss entwickeln und testen die Teilnehmer:innen Strategien, um einen optimalen Aufmerksamkeitsfokus für das eigene Training und den Wettkampf zu erlangen. Hierbei steht der:die Workshopleiter:in beratend zur Seite. Die Effektivität der Strategien werden durch einen erneuten Konzentrationstest überprüft. 8 Umgang mit Erfolg und Misserfolg (Miss-)Erfolge sind ein nahezu alltäglicher Bestandteil des Alltags von Nachwuchssportler:innen. Erfolg sowie Misserfolg beeinflussen die Gedanken und können Verhaltens- sowie Einstellungsänderungen bedingen. Dabei kann sich Misserfolg positiv auswirken (z.B. verstärkte Motivation), wie sich auch Erfolg negativ auf das Verhalten und die Gedanken der Athlet:innen auswirken kann (z.B. verstärkter Leistungsdruck). Erlebte Auswirkungen von Erfolg und Misserfolg werden durch die Teilnehmer:innen reflektiert. Der:die Workshopleiter:in leitet die Reflexion unterstützend an und stellt Strategien zur Reflexion und zum Umgang mit (Miss-)Erfolgen vor Regenerationsmanagement In diesem Workshop geht es um die Bedeutung von Regeneration im Spannungsfeld Leistungssport und Schule. Gemeinsam werden Methoden, um die eigene Leistungsfähigkeit in Schule und Sport zu steigern, erarbeitet. Individuelle Veränderungen des Energieniveaus im Tagesverlauf werden analysiert. Gemeinsam wird überlegt, wie Athlet:innen sowohl im Training als auch in der Schule die gewünschte und geforderte Leistungen erbringen können. Ein weiteres Ziel des Workshops ist die Reflektion des eigenen Stresserlebens, um alltägliche Stressoren zu identifizieren. Anschließend werden Methoden zur Entspannung und Erholung vorgestellt und exemplarisch angewandt. Selbstwirksamkeit Der Workshop zur Selbstwirksamkeit gliedert sich in die folgenden Abschnitte und Inhalte: Bisherige Erfolge und eigene Stärken: Die Athlet:innen reflektieren, welche persönlichen und sportlichen Stärken sie zum Erbringen guter Leistungen einsetzen. Durch das Verdeutlichen der eigenen Stärken sowie der Stärken von Teamkolleg:innen bzw. der Mitglieder der Trainingsgruppe entsteht ein gemeinsames Teamstärkenbild. Stellvertretende Leistungen: Mit diesem Schwerpunkt wird das Verhalten von sportlichen Vorbildern („Stellvertreter:in“) und deren positiven Umgang mit alltagsrelevanten Situationen untersucht. Anschließend vergleichen die Athlet:innen das eigene Verhalten und die eigenen Eigenschaften bzw. das Verhalten und die Eigenschaften des Teams. Gemeinsame erarbeiten die Teilnehmer:innen Strategien, um das eigene sowie kollektive Verhalten an den:die Stellvertreter:innen anzupassen. Spezifische Situation: Während des detaillierten Besprechens und Durchspielens einer spezifischen Situation analysieren und vergleichen die Teilnehmer:innen die Ausprägungen Körpersprache, Motivation und Konzentration im Team. Auf dieser Basis werden gemeinsam mit der:dem Workshopleiter:in Handlungsempfehlungen und Regulationsmöglichkeiten erarbeitet. 9 Mentale Wettkampfvorbereitung Ziel dieses Workshops ist das Erarbeiten eines eigenen Mental-Trainings- Zyklus, um die eigene Wettkampfvorbereitung zu optimieren. Zum Einstieg wird in der Gruppe besprochen, was mentale Wettkampfvorbereitung ist und die individuellen Gründe einer mentalen Vorbereitung der Teilnehmer:innen werden reflektiert. Der:die Workshopleiter:in erklärt die Wirkungsweisen von Vorbereitungsroutinen. Anschließend erarbeiten die Teilnehmer:innen Faktoren für eine gelungene Wettkampfvorbereitung. Dabei werden verschiedene Situationen vorgestellt und Lösungsansätze entwickelt. Zum Abschluss entwickelt jede:r Teilnehmer:in ihre:seine individuelle Vorbereitungsroutine (5-Step-Routine) und reflektiert diese. Bewusster Umgang mit Social Media Digitale Kommunikation und Social Media Kommunikation bestimmen besonders seit der Corona-Pandemie den Alltag junger Athlet:innen. Sie prägen die Persönlichkeit, das Verhalten und beeinflussen die sportliche und akademische/berufliche Leistungsfähigkeit. Die Athlet:innen lernen in diesem Workshop, wie sie erfolgreich digital kommunizieren und Social Media Kanäle positiv für das eigene Wohlbefinden, die eigene Motivation und letztendlich die eigene Leistung einsetzen. Zusätzlich zur Einheit in der Gruppe werden die Athlet:innen individuell und im Alltag gecoacht, um den eigenen bewussten Umgang mit digitaler Kommunikation zu stärken. Selbstmitgefühl Ziel dieses Workshops ist es, den Athlet:innen das Konzept des Selbstmitgefühls nahezubringen, ihr Verständnis dafür zu vertiefen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Athlet:innen lernen eine unterstützende Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen, um die sportliche Leistung zu fördern. Der Fokus liegt auf den drei wesentlichen Aspekten von Selbstmitgefühl: Selbstfreundlichkeit, Gemeinsames Menschsein und Achtsamkeit. Durch Selbstreflexionsübungen werden persönliche Beispiele für schwierige Sportsituationen aus den Trainingseinheiten oder Wettkämpfen herausgearbeitet und mithilfe von selbstmitfühlenden Interventionen bearbeitet. So wird ein Weg geboten erfolgreich Rückschläge und negative Gefühle sich selbst gegenüber zu überwinden und besser mit psychischen Belastungen, wie Misserfolgen oder Druck, umzugehen. Diese Praxis hilft den Athlet:innen, ihre innere Stärke zu entwickeln und nachhaltig zu verbessern, indem sie lernen, sich selbst als wertvolle:n inneren Unterstützer:in zu sehen und zu erfahren. 10 Athlet:innen for future Der Leistungssport stellt junge Athlet:innen vor besondere Herausforderungen - nicht nur körperlich, sondern auch mental. Stressbewältigung, Selbstvertrauen im Wettkampf und die Balance zwischen Sport, Schule oder Beruf sind entscheidende Faktoren für langfristigen Erfolg und Wohlbefinden. Dieser Workshop vermittelt praxisnahe Strategien zur Stärkung der mentalen Gesundheit und zeigt auf, wie Athlet:innen gezielt unterstützt werden können. Themen wie Gleichberechtigung im Sport, Körperbild und psychosoziale Begleitung stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie strukturelle Maßnahmen. Ein verbindliches Screening der psychischen Gesundheit, bessere Unterstützungsangebote und eine zentrale Informationsplattform sind essenzielle Bausteine für einen nachhaltig gesunden Leistungssport. Neben fachlichen Impulsen bietet der Workshop einen gesicherten Raum für den Austausch unter Athlet:innen und die Entwicklung konkreter Lösungsansätze. Ziel ist es, nicht nur individuelle Ressourcen zu stärken, sondern auch langfristige Verbesserungen im Sportumfeld zu fördern.

  • 2026_Workshopbeschreibung_AthletInnen.pdf
    1 mentaltalent-Workshops In unseren Workshops werden sportpsychologische Themen verständlich und alltagsnah besprochen. Ein:e sportpsycholgische:r Expert:in leitet den Workshop, an dem du mit deinem Team oder deiner Trainingsgruppe (peer groups) teilnimmst. Ihr tauscht eure Erfahrungen aus und du lernst, wie du sportpsychologische Methoden im (Trainings-)Alltag und bei Wettkämpfen anwenden kannst. Zu diesen Themen gibt es mentaltalent-Workshops: Alle Workshops werden von mentaltalent entwickelt. Workshops zu aktuellen Themen und dem akuten Bedarf entsprechend erarbeiten wir unter anderem mit der Sportstiftung NRW, Trainer:innen und natürlich euch Athlet:innen. 2 Kurzbeschreibungen der mentaltalent-Workshops Modul 1: Motivation, Emotion, Stress Motivation und Zielsetzung Was motiviert mich und wie kann ich mich am besten selbst motivieren, um meine Ziele zu erreichen? In diesem Workshop erfährst du, welche Rolle Motivation und Zielsetzungen im Sport spielen und wie sich diese auf deine sportliche Leistungsfähigkeit auswirken. Durch den aktiven Austausch mit anderen Athlet:innen bekommst du die Möglichkeit, deine persönlichen Motivationsstrategien zu identifizieren, zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Anhand von Praxisbeispielen bereitest du dich darauf vor, diese Strategien auch in herausfordernden Situationen gezielt anzuwenden. Darüber hinaus lernst du, dir persönliche Ziele zu setzen und diese strukturiert zu verfolgen. Stress & Erholung Stress muss nicht immer etwas Negatives sein. Positiver Stress kann Menschen über sich hinauswachsen lassen und ungeahnte Kräfte freisetzen. Im Gegenteil dazu ist dauerhafter Stress im Alltag ein echter Energie- und Zeitfresser. Dann wiederum kann Stress als Zeichen von Überlastung gedeutet und dazu genutzt werden, Verhaltensweisen zu überdenken und Routinen anzupassen. Dazu sammeln und diskutieren wir in diesem Workshop Situationen, in denen ihr als Athlet:innen Stress im Alltag zwischen Sport, Schule und Freizeit empfindet. Gemeinsam erarbeiten wir, was es für euch heißt „gestresst zu sein“ und wie sich Stress anfühlt. Ihr lernt, Stressoren bzw. stressige Situationen zu erkennen. Darauf aufbauend erarbeiten wir mögliche Strategien und besprechen Verhaltensweisen, mit denen Stress bewältigt oder sogar vermieden werden kann. Entspannungstraining Tägliches Training und regelmäßige Wettkämpfe in Kombination mit Schule, und Freizeitaktivitäten lassen oft wenig Zeit für Entspannung. Um das zu ändern überlegen wir in diesem Workshop gemeinsam, in welchen alltäglichen Situationen sich Gelegenheiten zur Entspannung bieten können. Wir zeigen euch verschiedene Entspannungstechniken und prüfen, welche davon in deinen Alltag als Athlet:in passen. Wie sich Entspannen anfühlen kann, testen wir gemeinsam anhand verschiedener Methoden, denn auch das Entspannen erfordert Übung. 3 Modul 2: Leisten unter Druck Umgang mit Kritik „Kritik muss nicht immer negativ sein.“ Diesen Satz hast du sicherlich schon öfters gehört. Aber wie kritisiert man so, dass die andere Person davon profitieren kann? Und wie gehe ich selbst mit gut gemeinter Kritik um? Diesen Fragen gehen wir gemeinsam auf den Grund. Wir erarbeiten Strategien zum angemessenen Geben und Annehmen von Kritik. Mit praktischen Beispielen üben wir, uns gegenseitig zuzuhören und kritische Worte „richtig zu verpacken“. Ein weiteres Ziel des Workshops ist es, die eigene Meinung bzw. Feedback fair und verständlich mitzuteilen. Gleichzeitig geht es in diesem Workshop um deinen Umgang mit und das offene Annehmen von Kritik. Mit der gemeinsamen Sammlung von Tipps und Tricks könnt ihr euren Umgang mit Freund:innen, im Team und mit Trainer:innen verbessern. Umgang mit Fehlern Gewinnen macht mehr Spaß als Verlieren – das ist klar. Gerade als Sportler:in kannst du eine Niederlage aber auch immer als Entwicklungschance sehen, denn auch aus Fehlern lernt man. In unserem Workshop erfährst du, wie du aus einem persönlichen Misserfolg die richtigen Schlüsse ziehen kannst. Dazu sammeln und analysieren wir gemeinsam Beispiele für Fehler, die für eure Sportart typisch sind, und beschäftigen uns mit möglichen Reaktionen auf diese Fehler. Auf Basis der Ergebnisse erarbeiten wir zusammen eine Strategie, wie ihr konstruktiv mit Fehlern umgehen könnt. Außerdem üben wir nützliche Techniken wie „Gedankenstopps“ und Methoden der Gesprächsregulation. Diese Tricks helfen euch, mit Misserfolgen umzugehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Gute Leistung unter Druck Das angespannte Gefühl kurz vor dem Startblock oder in der Umkleidekabine vor dem entscheidenden Spiel ist oft kaum zum Aushalten. Denn auf den Punkt Bestleistungen erbringen zu müssen – das ist nicht immer leicht. Gemeinsam besprechen wir eure bisherigen Erfahrungen und Lösungsstrategien für solche Drucksituationen. Was tut ihr, um in solchen Situationen das richtige Maß von Aktivierung und Konzentration zu finden? In diesem Workshop lernst du, wie du es schaffen kannst, deine beste Leistung auf den Punkt abzurufen. 4 Wettkampfangst Mit Ängsten und fehlendem Selbstvertrauen alleine umzugehen ist nicht unbedingt leicht. Deshalb nutzen wir den Austausch in der Workshop-Gruppe und ihr lernt, wie andere Athlet:innen in Drucksituationen (z.B. im Wettkampf) selbstbewusst und optimistisch bleiben. Wir besprechen gemeinsam, wie sich Angst vor einem Wettkampf anfühlt und an welchen Stellschrauben ihr in diesen Drucksituationen drehen könnt, um fokussiert zu bleiben. Zusammen sammeln wir Maßnahmen zur Stärkung des Selbstbewusstseins, die du direkt beim nächsten Wettkampf anwenden kannst. 5 Modul 3: Life & Sport Skills Entscheidung Leistungssportkarriere Der Traum von einer erfolgreichen Karriere als Leistungssportler:in kann sehr schön sein. So schön wie Gedanken an das Siegen und neue Bestleistungen sein können, so belastend kann der Gedanke an tägliches Training an der Belastungsgrenze sein und an das, was andere in ihrer Freizeit erleben und du gerade verpasst. In diesem Workshop besprechen wir die guten und schlechten Seiten der Karriere als Leistungssportler:in. Wir besprechen außerdem, welche Eigenschaften ein:e Leistungssportler:in braucht. Jede:r von euch erhält daraufhin die Chance, sich mit der eigenen Einstellung zum Leben als Leistungssportler:in auseinander zu setzen. Zudem zeigen wir euch, woher ihr Unterstützung für die Karriere als Leistungssportler:innen erhalten könnt. Mit diesen Informationen kannst du eine eigene und überlegte Entscheidung für oder gegen eine Karriere im Leistungssport treffen. Zeitmanagement & Energiebilanz Jede:r Athlet:in weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Zeit und Disziplin man als Leistungssportler:in aufbringen muss. Auch dein Tag hat nur 24 Stunden, die bestmöglich genutzt werden wollen. Gemeinsam erarbeiten wir in diesem Workshop Strategien, um deinen Tagesablauf besser zu strukturieren, freie Zeiten sinnvoll zu nutzen und um mehr Zeit zum Aufladen des eigenen Akkus zu schaffen. Mit den gezeigten Strategien kannst du dir selbst mehr Zeit schaffen und kräftezehrenden Stress im Alltag vermeiden. Mentales Techniktraining (Mentales Training) Die richtige Technik kann über Sieg oder Niederlage entscheiden, das weißt du sicherlich schon aus Erfahrung. Deshalb werden Bewegungsabläufe im Training bis zum Abwinken analysiert, trainiert und optimiert. Du kannst deine Technik aber nicht nur durch die Bewegung selbst, sondern auch durch das „mentale Durchspielen“ bestimmter Bewegungsabläufe verbessern. Diese Methode ermöglicht die Fokussierung auf die Bewegung und kann sogar vor Wettkämpfen dazu führen, dass du dich weniger nervös fühlst. Der positive Einfluss von mentalem Training zeigt sich somit nicht nur in der verbesserten sportlichen Leistung, sondern wirkt sich auch positiv auf die psychische Gesundheit und deine Persönlichkeit aus. In diesem Workshop trainieren wir gemeinsam „mental“ und analysieren, unter welchen Bedingungen mentales Training für dich am besten funktioniert. 6 Modul 4: Selbstvertrauen Problemgespräche Nicht immer sind Sportler:in und Trainer:in einer Meinung. In solchen Situationen ist es wichtig, die eigene Wahrnehmung bzw. Meinung – zum Beispiel das Gefühl, zu Unrecht kritisiert oder unfair behandelt zu werden – so zu kommunizieren, dass ein lösungsorientiertes Gespräch entstehen kann. In diesem Workshop sammeln wir eure Erfahrungen mit Konfliktsituationen und machen uns klar, welche Emotionen solche Situationen in uns hervorrufen und wie wir damit umgehen. Durch das Durchspielen euch bekannter Konfliktsituationen erarbeiten wir ein gemeinsames Verständnis für hilfreiche Verhaltensweisen. Der Workshop hilft euch dabei, in zukünftigen Konfliktsituationen bewusst, (selbst-)bestimmt und der Situation angemessen zu reagieren. Körpersprache Die Körpersprache spielt in vielen Sportarten eine entscheidende Rolle. Mit der eigenen Körpersprache können wir unsere Konkurrent:innen oder die gegnerische Mannschaft ganz ohne Worte beeinflussen. Auch deine eigene Gefühlslage kannst du durch eine selbstbewusste Körperhaltung oder einen glücklichen Gesichtsausdruck positiv beeinflussen. Wie man die Körpersprache anderer Sportler:innen interpretieren sowie die eigene Körpersprache bewusst einsetzen kann, erarbeiten wir in diesem Workshop interaktiv. Als Grundlage dazu werden die Zusammenhänge von Emotionen, Körpersprache und dem eigenen Selbstbewusstsein analysiert und reflektiert. Kommunikation „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Diesen Spruch hast du vielleicht auch schon mal gehört. Besonders in Mannschaften spielen Absprachen und der Austausch von Meinungen zwischen den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft aber auch zwischen der Mannschaft und der:m Trainer:in eine zentrale Rolle. Auch als Individualsportler:in trainierst du in Gruppen und kommunizierst täglich mit Trainer:innen und Trainingspartner:innen. Gute Kommunikation ermöglicht gute Leistungen. Präzise Anweisungen im Training sorgen für effektive Einheiten. Ein gutes Klima in der Trainingsgruppe spiegelt sich oft in Form von Motivation und Spaß beim Training wider. Deshalb erarbeiten wir in diesem Workshop, was gute Kommunikationsstrategien sind und wie ihr diese im Alltag anwenden könnt. 7 Modul 5: Team & Identität Das Team & Ich „Alleine ist man stark, gemeinsam unschlagbar“. Damit Letzteres auch für eure Mannschaft gilt, schauen wir in diesem Workshop, was euch zusammenschweißt und welche Stärken jede:n Einzelne:n von euch ausmachen. Wir erarbeiten gemeinsame Faktoren, die euer Team auszeichnen und besonders machen. Gleichzeitig überlegen wir, über welche individuellen Stärken eure Mannschaft verfügt. Wer trägt was und was trägst du zum erfolgreichen Funktionieren der Mannschaft bei? Ziel des Workshops ist die Stärkung der Eingebundenheit jedes:r Einzelnen in die Mannschaft. Wir erarbeiten eine gemeinsame Team-Identifikation, ohne dabei die Qualitäten der einzelnen Teammitglieder zu vernachlässigen. Stark im Team „Gemeinsam sind wir stark!“ Dieser Leitsatz gilt in Teams mit einem guten Zusammenhalt. Zusammenhalt und der gemeinsame Glaube an das Team wirken sich positiv auf die Leistung einer Mannschaft aus. Durch den Glauben an eure Mannschaft schafft ihr es, eure Ziele trotz Hindernisse zu erreichen. Um den Zusammenhalt eurer Mannschaft zu stärken, erarbeiten wir in diesem Workshop Methoden, die eurer Mannschaft bei der Entwicklung eines gemeinsamen Teamgeists helfen. Teamleistung & Toleranz Ein gutes Team braucht verschiedene Spieler:innen, die sich unterschiedlich verhalten, über sich ergänzende Stärken verfügen und sich gegenseitig respektieren. In diesem Workshop tragt ihr Faktoren zusammen, die ein erfolgreiches Team ausmachen. Wir prüfen gemeinsam, aus welchen verschiedenen Spieler-/Sporttypen eure Mannschaft besteht. Außerdem besprechen wir im Team, wer bei euch welche Rolle – auch außerhalb des Spielfelds – einnimmt. Bei allen Überlegungen haben wir immer das Ziel, den Zusammenhalt in eurer Mannschaft zu verbessern und offen und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Denn es ist klar, jedes Mitglied einer Mannschaft hat ihre/seine eigenen Stärken ohne die das Team nicht funktionieren kann. 8 Zusätzliche Workshop-Themen Selbstgesprächsregulation Ermunternde Selbstgespräche im Sport sind schon lange keine Seltenheit mehr. Besonders in Situationen wie kurz vor dem Start, dem Anlauf oder vor einem entscheidenden Spiel kann ein effektives Selbstgespräch die eigene Leistung positiv beeinflussen. Wie das funktioniert und welche Technik für euch in entscheidenden Situationen die richtige ist, besprechen und testen wir in diesem Workshop. Gleichzeitig erarbeiten wir Methoden, um negative Selbstgespräche zu erkennen und ihnen positiv entgegenzuwirken. Umgang mit Heimweh Der Umzug in ein Sportinternat bringt viele Veränderungen mit sich. Ein neuer Wohnort und die damit verbundene räumliche Trennung von den Eltern, neue Freund:innen und Trainer:innen, eine andere Schule mit anderen Lehrer:innen: mit so vielen Veränderungen umzugehen, ist nicht immer leicht. In diesem Workshop lernst du mit diesen Veränderungen und vor allem mit Heimweh besser umzugehen. Gemeinsam überlegen wir auch, welche Vorteile und Chancen der Wechsel ins Internat für dich und deinen Sport hat. Konzentration Zuschauer:innen, Gegner:innen, die Atmosphäre der Wettkampfstätte und nicht zuletzt die eigenen Gedanken über Erfolg oder Misserfolg – im Wettkampf gibt es viele Dinge, die dich ablenken können. In diesem Workshop lernst du, deine Aufmerksamkeit im Training und Wettkampf bewusst zu steuern und dich auf das Abrufen deiner Leistung zu fokussieren. Wir entwickeln Strategien, um deinen Aufmerksamkeitsfokus zu optimieren. Diese Strategien testen wir mit Konzentrationstests. Umgang mit Erfolg und Misserfolg Als Athlet:in sind Erfolge aber auch Misserfolge Bestandteil deines sportlichen Alltags. Diese (Miss-)Erfolge wirken sich auf deine Gedanken und auch deine Handlungen und damit deine sportlichen Leistungen aus. In diesem Workshop lernst du, dass auch Misserfolge positive Auswirkungen haben können (z.B. die Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen). Wir besprechen auch, wie sich Erfolge negativ auswirken können, wenn sie zum Beispiel zu Leistungsdruck führen. Zusammen mit der:dem Workshopleiter:in erarbeitet ihr Möglichkeiten, mit (Miss-)Erfolgen umzugehen. 9 Regenerationsmanagement In diesem Workshop geht es um die Bedeutung von Regeneration für deinen Alltag zwischen Leistungssport und Schule. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, um deine Leistungsfähigkeit in Schule und Sport zu steigern. Wir rekonstruieren und analysieren dein Energieniveau im Tagesverlauf und überlegen in der Gruppe, wie man sowohl im Training als auch in der Schule gewünschte und geforderte Leistungen erbringen kann. Um euch einen Ausgleich zwischen Sport und Schule und Erholung zu ermöglichen, lernt ihr, wie ihr zusätzliche Stressfaktoren vermeiden und Entspannungs- & Erholungsverfahren individuell einsetzten könnt. Selbstwirksamkeit Der Workshop zur Selbstwirksamkeit gliedert sich in die folgenden Abschnitte und Inhalte: Bisherige Erfolge und eigene Stärken: Erinnerst du dich an eine Situation, in der du sehr zufrieden mit deiner Leistung warst? Durch die Erinnerungen an sportliche Erfolge überlegen wir gemeinsam, welche sportlichen und persönlichen Stärken du alleine aber auch die Mannschaft gemeinsam beigetragen haben. So könnt ihr in zukünftigen Wettkampfsituationen besser auf diese Stärken zurückgreifen. Stellvertretende Leistungen: Wir schauen uns das Verhalten eurer sportlichen Vorbilder („Stellvertreter:in“) und deren positiven Umgang mit euch bekannten Situationen an. Anschließend schauen wir, wie auch ihr es schafften könnt, euch vorbildlich zu verhalten. Spezifische Situation: Eine hohe Führung, ein Platzverweis, ein:e starke:r Gegner:in im entscheidenden Rennen oder ein schwieriges Element, das zum ersten Mal im Wettkampf gezeigt werden soll: es gibt viele Situationen, in denen Selbstwirksamkeit eine große Rolle spielt. Gemeinsam denken wir spezifische Situationen durch und beobachten eure Reaktionen – alleine und in der Mannschaft. Dann überlegen wir gemeinsam, wie ihr in Zukunft selbstwirksam auf solche Reaktionen reagieren könnt. Mentale Wettkampfvorbereitung Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum sportlichen Erfolg. Dazu zählt die Wettkampfvorbereitung durch das Training, die praktische Vorbereitung auf den Wettkampf am Tag selbst (z.B. ausreichend Schlaf und eine passende Ernährung.) und auch die mentale Vorbereitung auf das Erbringen von Bestleistungen. In diesem Workshop reflektieren wir über eure Vorbereitungsroutinen, die es euch ermöglichen, beruhigt und fokussiert an den Start zu gehen und wir entwickeln individuelle Vorbereitungsroutine für eine optimale mentale Wettkampfvorbereitung. 10 Bewusster Umgang mit Social Media Digitale Kommunikation und die Sozialen Medien sind genauso wie das Training feste Bestandteile des Alltags. Jeden Tag beeinflussen Nachrichten und Posts, digitale Aktionen und Reaktionen eure Stimmung und auch das Verhalten. Deswegen ist es wichtig, Social Media Kanäle positiv einzusetzen und bewusst mit ihnen umzugehen. In diesem Workshop lernst du, erfolgreich digital zu kommunizieren. Wir schauen uns an, welche Inhalte sich positiv auf dich, deine sportliche und schulische Leistungsfähigkeit auswirken. Außerdem geht es darum, negative Medien-Einflüsse zu erkennen und ihnen bewusst zu entfolgen. Durch einen besseren Umgang mit Social Media lernst du dich selbst besser kennen und kannst darauf basierend entscheiden, was du deinen Followern von dir zeigen möchtest und wie du dich online präsentierst. Selbstmitgefühl In diesem Workshop geht es darum, wie du dir selbst in schwierigen Momenten im Sport mit mehr Freundlichkeit und Verständnis begegnen kannst. Denn oft sind wir unsere größten Kritiker – besonders, wenn etwas nicht läuft, wie wir es uns wünschen. Statt dich bei Rückschlägen oder Fehlern hart zu kritisieren, zeigst du dir Mitgefühl, so wie du es bei einem guten Freund tun würdest. Du wirst entdecken, wie wichtig es ist, freundlich zu dir selbst zu sein, wenn etwas nicht klappt. Du erfährst, dass es völlig normal ist, mal zu scheitern oder sich herausgefordert zu fühlen, weil jeder Mensch solche Momente hat. Und du wirst lernen, deine Gedanken und Gefühle mit Achtsamkeit zu beobachten, ohne sie sofort zu bewerten. Mit einfachen Übungen wirst du lernen, wie Selbstmitgefühl dir hilft auch in stressigen Momenten fokussiert und motiviert zu bleiben und dich selbst als starke Unterstützung zu sehen. 11 Athlet:innen for future In diesem Workshop geht es um dich und die Herausforderungen, die du als Athlet:in erlebst. Der Leistungssport verlangt nicht nur körperlichen Einsatz, sondern auch mentale Stärke und eine gute Balance zwischen Training, Wettkämpfen, Schule oder Beruf. Dabei spielt der Umgang mit Stress, Selbstvertrauen im Wettkampf und die richtige Unterstützung eine entscheidende Rolle. Du lernst, wie du deine mentale Stärke gezielt aufbaust und welche Strategien dir helfen, Belastungen besser zu bewältigen. Zudem erhältst du wertvolle Impulse zu den Themen Wohlbefinden, Gleichberechtigung im Sport und der Vereinbarkeit von Leistungssport und Alltag. Doch nicht nur du als Athlet:in kannst etwas für deine mentale und körperliche Gesundheit tun - auch die Strukturen im Sport müssen sich verbessern. Ein Screening der psychischen Gesundheit, mehr psychosoziale Hilfsangebote und eine zentrale Plattform für Unterstützungsangebote sind entscheidend, um den Leistungssport nachhaltiger und gesünder zu gestalten. Neben praxisnahen Tipps bietet der Workshop die Möglichkeit, dich in einem Safe Space mit anderen Athlet:innen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ziel ist es, dich nachhaltig zu stärken - für eine erfolgreiche und gesunde Karriere im Sport.

  • broschüre-sportstudium.pdf
    Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne www.sportstudium.koeln www.sportstudium.koeln Fo to / T it el fo to : J en s W en ze l http://www.sportstudium.koeln 3 3 Studiere an Deutschlands Das sind wir .............................................................................. 4 Exzellente Lehre durch exzellente Forschung ...................................7 Bachelor-Studium an der DSHS Köln ..............................................9 Unser Eignungstest (Sporteignungsprüfung) ................................. 28 Master-Studiengänge ................................................................ 32 Kölle es e Jeföhl ...................................................................... 33 Berufseinstieg ......................................................................... 34 Informations- und Beratungsangebote ......................................... 35 Zahlreiche Möglichkeiten ........................................................... 36 Ist das Sportstudium das Richtige für dich? ................................... 38 Dein Studium an der Spoho ........................................................ 40 Sport ist deine Leidenschaft und du hast Lust, diese Leidenschaft zum Beruf zu machen? Dann komm ins #TeamSpoho und studiere, was dich bewegt. An Deutschlands einziger Sportuniversität hast du die Möglichkeit, zwischen fünf Bachelor- Studiengängen und dem Lehramtsstudium zu wählen oder dein Wissen durch einen der acht Master- Studiengänge zu vertiefen, um später deinen Traumjob auszuüben. Welche Möglichkeiten sich dir bieten, erfährst du auf den nächsten Seiten. Lass dich überraschen, inspirieren und finde deinen eigenen Weg. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen! WIR HABEN INSGESAMT 22 HALLEN AUF UNSEREM CAMPUS WIR HABEN DIE WELTWEIT GRÖSSTE SPORTWISSENSCHAFTLICHE SPEZIAL- BIBLIOTHEK DAS INSTITUTSGEBÄUDE NAWIMEDI IST MIT MODERNSTEN LABOREN AUSGESTATTET MIT DER BAHN BENÖTIGT MAN 18 MINUTEN IN DIE KÖLNER INNENSTADT UNSERE SPORTFLÄCHEN MESSEN INSGESAMT 61.000 m² WIR FORSCHEN AN INSGESAMT 19 WISSENSCHAFTLICHEN INSTITUTEN WIR SIND ÜBER 6.000 STUDIERENDE AUF UNSEREM CAMPUS STEHEN MEHR ALS 1.600 BÄUME DER SPORTPARK MÜNGERSDORF BEFINDET SICH IN UNMITTELBARER NÄHE AUF UNSEREM CAMPUS IST DER OLYMPIASTÜTZPUNKT RHEINLAND MIT DEN BUNDESSTÜTZPUNKTEN HOCKEY & JUDO UNSER SCHWIMMZENTRUM HAT EINE 50M-BAHN & EINEN 10M-SPRUNGTURM DER KÖLNER DOM PASST 26 X AUF UNSEREN CAMPUS 7 7 Exzellente Lehre durch exzellente Forschung Wir forschen an insgesamt 19 wissenschaftlichen Institu- ten im Bereich Sport. Dabei werden unterschiedlichste Be- reiche beleuchtet — von Biomechanik über Sportmedizin, Sportpsychologie bis zum Outdoor Sport und noch vieles mehr. Wir forschen stets am Puls der Zeit mit großer Lei- denschaft zum Detail. Wir geben alles dafür, den Sport in all seinen Facetten und Ausprägungen zu verstehen und die Erkenntnisse an die Öffentlichkeit zu kommunizieren. Sport ist mehr als nur Bewegung. Sport ist unser Antrieb. Unser Anspruch ist es, Studieren auf der Basis exzellenter Forschung zu ermöglichen und dir die neuesten Erkennt- nisse der Sportwissenschaft zu vermitteln. Werde ein Teil von unserer wissenschaftlichen Gemein- schaft! Blicke mit uns hinter die Kulissen des Sports und lerne den Sport auf eine ganz andere Art kennen! Deutsche Sporthochschule Köln Wir verstehen den Sport. Alle Institute findest du unter www.dshs-koeln.de/institute http://www.dshs-koeln.de/institute FAIRNESS LEISTUNG & FREUDE TEAMWORK RESPEKT NEUGIERDE LEIDENSCHAFT TRADITION SELBSTSTÄNDIGKEIT 9 9 BACHELOR-STUDIUM AN DER DEUTSCHEN SPORTHOCHSCHULE KÖLN Lehramt (Seite 22) B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (Seite 10) B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (Seite 12) B.A. Sportjournalismus (Seite 14) B.Sc. Sport und Leistung (Seite 18) B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation (Seite 20) Die fünf Bachelor-Studiengänge weisen eine Regelstudienzeit von sechs Semestern mit einem Umfang von 180 Credit Points auf. Alle Bachelor-Studiengänge sind als Vollzeit- Präsenzstudium organisiert und zulassungs- beschränkt . In jedem Studiengang sind neben dem berufsorientierten Studium und der Profilvertiefung (Informationen auf den folgenden Seiten) auch die Studienabschnitte Basisstudium, Schlüsselqualifikationen, Prakti-kum, Profilergänzungen und Bachelor- Thesis zu absolvieren. Das Basisstudium umf ass t insgesamt sieben Module. Dieser breit gef ächer te Studienabschnitt vermittelt sportwissen- schaftliches Grundlagenwissen in Theorie und Praxis. So findet eine einführende Auseinandersetzung mit sportwissenschaft- lich relevanten Themen- und Problemfeldern statt. Im Rahmen der Schlüsselqualifikationen werden studien- und berufsmarktrelevante Kompetenzen vermittelt . Dieser Studien- abschnitt umfasst insgesamt drei Module. N e b e n L e h r v e r a n s t a l t u n g e n z u d e n Themenkomplexen „Kommunikationstechnik“, „Problem- und Selbstmanagement“ wird auch die englische Fachsprachenkompetenz ausgebaut. Durch die Profilvertiefung kann das in den Berufsorientierten Studien erworbene Fachwissen gezielt vertieft werden. So wird das eigene Profil ganz nach den individuellen Interessen und beruflichen Vorstellungen geschärft. Im Rahmen der Profilergänzung wird im d r i t t e n S t u d i e n j a h r d a s i n d i v i d u e l l e Studienprofil in Theorie und Praxis ergänzt. FAIRNESS LEISTUNG & FREUDE TEAMWORK RESPEKT NEUGIERDE LEIDENSCHAFT TRADITION SELBSTSTÄNDIGKEIT SHORT FACTS Regelstudienzeit // 6 Semester Workload // 180 Credit Points Studienbeginn // SoSe & WiSe Unterrichtssprache // Deutsch Beitrag // ca. 305 € pro Semester Abschluss // Bachelor of Arts (B.A.) B.A. SPORT- UND BEWEGUNGSVERMITTLUNG IN FREIZEIT- UND BREITENSPORT Du bist selbst gerne sportlich aktiv und möchtest auch anderen Menschen die Freude am Sport vermitteln? Du organisierst gerne Sportveranstaltungen und Turniere, bist neugierig auf neue Trendsportarten und verbringst gerne viel Zeit in der Natur? Dann ist der Studiengang Sport- und Bewegungs- vermittlung in Freizeit- und Breitensport (SBV) vielleicht genau der richtige für dich! Studiere, was dich bewegt und danach? Schau dir hier Interviews mit ehem. Studierenden an, die über ihren Traumjob erzählen. 11 11 Bernd Lohmüller Gründer und Inhaber von BLOACS Slacklines Das Studium war von Anfang an sehr offen. Der Studiengang hat inhaltlich so viele Möglichkeiten geboten und man hat viel Neues entdecken können. […] Es kamen Ideen auf, von denen ich vorher nicht gedacht hätte, dass ich sie denken oder gar machen würde. Die Praxiskurse habe ich als sehr wertvoll empfunden. Und das Allerschönste war, an der Playa im Sand Beach Volleyball zu spielen. Der Studiengang berücksichtigt die Vielfältigkeit der Bewegung in der Gesellschaft mit seinem umfassen- den Sportartenprogramm und bereitet dich somit auf innovative Berufsfelder im Sport vor. Berufsorientiertes Studium und Profilvertiefung • Vermittlungskompetenz (sportartspezifische Vermittlungskompe- tenz, kreativer Unterricht, Improvisations- fähigkeit, adressatengerechter Unterricht) • Organisationskompetenz (Veranstaltungs-, Turnier- und Event- management, Risiko- und Sicherheits- management, Finanzierung, Berichts- wesen, Evaluation) • Sozialkompetenz (Führung von Gruppen, Motivieren, Gruppendynamik, Kommunika- tion, Informieren, Moderieren, Offenheit, Flexibilität und Kreativität) • Hoher sportpraktischer Anteil • Methodik und Didaktik • Erziehungs- und Verhaltenswissenschaft • Sportmedizin • Training & Gesundheit • Individuelle Profilvertiefung in einem der drei Berufsfelder (Outdoor Sport und Sport- tourismus; Individual- und Teamsport; Tanz, Bewegungstheater und Gymnastik) Möglichkeiten der Profilergänzung Durch die Profilergänzung hast du die Möglich- keit, andere Bereiche des Sports außerhalb dei- nes Schwerpunktes kennenzulernen. So kannst du durch die Belegung von einem Modul, wie z. B. Öffentlichkeitsarbeit und medialer Kommunikation, Management, Public Health oder Gesundheitsförde- rung sowie eines praxisnahen Moduls mit Fokus auf z. B. Gesundheitssport dein Sportwissen erweitern. Berufschancen und Tätigkeitsfelder • Freizeitsport • Breiten- und vereinsgebundener Sport • Outdoor Sport und Erlebnissport • Sporttourismus • Kreativ-künstlerischer Bereich • Soziale Arbeit • Event- und Veranstaltungsorganisation Potenzielle Arbeitgeber • Vereine/Verbände • Kommerzielle Sportanbieter • sonstige Sportanbieter (Krankenkassen, VHS etc.) • Öffentliche Sportverwaltung • Sozialpädagogische Einrichtungen (Jugendzentren, Senioreneinrichtungen) • Reiseveranstalter und Tourismusagenturen • Eventagenturen ALUMNI-FEEDBACK Das ganze Interview mit Bernd findest du unter „Traumjobs nach dem Sportstudium in unserem Youtube-Channel: www.youtube.com/@Sporthochschule http://www.youtube.com/@Sporthochschule www.sportstudium.koeln SHORT FACTS Regelstudienzeit // 6 Semester Workload // 180 Credit Points Studienbeginn // SoSe & WiSe Unterrichtssprache // Deutsch Beitrag // ca. 305 € pro Semester Abschluss // Bachelor of Arts (B.A.) B.A. SPORT UND GESUNDHEIT IN PRÄVENTION UND THERAPIE Du bist sportlich aktiv und gesundheitsbewusst? Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen und dir liegt die Vermittlung von einem gesunden Lebensstil am Herzen? Dann ist der Studiengang Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (SGP) vielleicht genau der richtige für dich! Studiere, was dich bewegt und danach? Schau dir hier Interviews mit ehem. Studierenden an, die über ihren Traumjob erzählen. http://www.sportstudium.koeln 13 13 Jule Löcker Sportwissenschaftlerin bei PHYSIO Sport, Köln Ich habe bereits in der Einführungswoche gemerkt, dass man gepackt wird und direkt an der Spoho ankommt. Die Spoho ist wie eine kleine Familie. Das ist das, was meine Spohozeit auszeichnet. […] Das Gute an der Spoho ist, dass man viele Sachen ausprobieren kann. Wenn man da sehr viel mitnimmt […] ist man auf dem sehr guten Weg, das Richtige zu finden. Körperliche Aktivität, Bewegung und Sport sind über die gesamte Lebensspanne von klein bis groß und jung bis alt „die“ Garantien für nachhaltige Gesundheit, Fitness und Lebensqualität. Ange- sichts der zunehmend geringer werdenden kör- perlichen Beanspruchungen im Alltag sowie der sich ändernden Altersstruktur wird die Bedeutung aktiver Lebenskonzepte weiter wachsen. Der Ent- stehung chronischer Erkrankungen soll vorgebeugt und die damit verbundenen Kosten minimiert werden. Bereits bestehende gesundheitliche Probleme müssen gezielt therapiert werden. Der Arbeitsmarkt „Gesundheit“ wächst stetig und wartet mit positiven Perspektiven auf dich. Berufsorientiertes Studium & Profilvertiefung • Diagnostik/Testungen • Training, Gesprächsführung & Kommunikation • Fitness- und Gesundheitstraining • Erarbeitung, Durchführung und Bewertung von therapeutischen Maßnahmen • Individuelle Profilvertiefung durch Wahl von drei Themenkomplexen aus verschie- denen Bereichen (Gesundheitssport mit Älteren, mit Kindern/Jugendlichen, mit Menschen mit Behinderung; betriebliche & öffentliche Gesundheitsförderung; Se- kundärprävention; Prävention und Gesund- heitsförderung im Fitnessmarkt; digitale Präventionsmaßnahmen und Friluftsliv) Möglichkeiten der Profilergänzung Durch die Profilergänzung hast du die Möglich- keit, andere Bereiche des Sports außerhalb deines Schwerpunktes kennenzulernen. So kannst du durch die Belegung von z. B. Marke- ting, Management oder European Sport Studies sowie eines praxisnahen Moduls mit Fokus auf Bewegung/Sportpraxis dein Sportwissen erweitern. Berufschancen & Tätigkeitsfelder Die Gesundheitsbranche ist weltweit der am größten wachsende Wirtschaftszweig und bietet dir deshalb sehr gute Chancen für eine berufliche Entwicklung. Allein in Deutschland ist jede*r sechste Arbeitnehmer*in in der Gesundheits- branche tätig. Bereiche • Gesundheitssport • Präventionssport • Betriebliche Gesundheitsförderung • Bewegungs- und Sporttherapie Potenzielle Arbeitgeber • Reha-/Kurkliniken • Krankenkassen • Unfallversicherungen • Städte/Gemeinden/Kommunen • Gesundheits- & Präventionssportvereine • Gesundheitsorientierte Einrichtungen • Organisationen der Bewegungs- & Sporttherapie Das ganze Interview mit Jule findest du unter „Traumjobs nach dem Sportstudium in unserem Youtube-Channel: www.youtube.com/@Sporthochschule http://www.youtube.com/@Sporthochschule www.sportstudium.koeln SHORT FACTS Regelstudienzeit // 6 Semester Workload // 180 Credit Points Studienbeginn // WiSe Unterrichtssprache // Deutsch Beitrag // ca. 305 € pro Semester Abschluss // Bachelor of Arts (B.A.) B.A. SPORTJOURNALISMUS Du interessierst dich für eine journalistische Aufbereitung sportorientierter Themen? Du bist offen im Umgang mit den Medien und besitzt ein Feingefühl für Kommunikation? Du brennst dafür, zwischen dem Sport und der Öffentlichkeit zu vermitteln? Dann ist der Studiengang Sportjournalismus (SPJ) vielleicht genau der richtige für dich! Studiere, was dich bewegt und danach? Schau dir hier Interviews mit ehem. Studierenden an, die über ihren Traumjob erzählen. http://www.sportstudium.koeln 15 15 www.dshs-koeln.de > Berufsfelder Das Interesse der Öffentlichkeit am Sport steigt stetig. Dadurch wird die Sportmedien- und Kom- munikationsbranche auch in der Zukunft wichtig sein. Der Fokus des Studiengangs „Sportjourna- lismus“ liegt auf den Bereichen Journalistik und Kommunikationswissenschaften, verbunden mit dem Themenfeld Sport und der Sportpraxis. Das Studienkonzept stellt ein deutschlandweit einzig- artiges universitäres Studienangebot dar, da es sportjournalistische Praxis und wissenschaftliche Forschung verbindet. Berufsorientiertes Studium & Profilvertiefung • Journalistische Grundlagen • Crossmediale Kommunikation mit Text, Audio und Bewegtbild • Digitaler Journalismus • Kommunikationswissenschaft • Forschungsmethoden • Wissenschaftliches Projekt • Marketing • Sport- und Medienrecht • Profilvertiefung in den Pflichtmodu- len: Public Relations; Medienwirt- schaft; Medienangebot und -wirkung Möglichkeiten der Profilergänzung Durch die Profilergänzung hast du die Möglich- keit, andere Bereiche des Sports außerhalb dei- nes Schwerpunktes kennenzulernen. So kannst du durch die Belegung von Modulen wie Olym- pische Bewegung: Werte, Ziele und Institutionen oder Doping und Dopingprävention sowie eines praxisnahen Moduls mit Fokus auf Bewegung/ Sportpraxis dein Sportwissen erweitern. Berufschancen & Tätigkeitsfelder Gerade die Verknüpfung von praktischen jour- nalistischen Kompetenzen mit kommunikati- onswissenschaftlichen Inhalten macht dich für ein breites Berufsfeld interessant. Mögliche Berufsfelder • Journalismus • Öffentlichkeitsarbeit • Marketing • Werbung Potenzielle Arbeitgeber • Multimedial arbeitende Redaktionen • Medienhäuser • Rundfunkanstalten (TV & Radio) • PR-Abteilungen von Sportvereinen und -verbänden • Werbe-, PR- und Medienagenturen Frederike Goldkamp Multimedia-Redakteurin und Reporterin Sport, Mediengruppe RTL Deutschland Das ganze Interview mit Frederike findest du in unserem Youtube-Channel: https://youtu.be/a23gdR2I5HY?feature=shared Die Zeit an der Spoho war super. Vor allem der Praxisteil – ob wir zum Handballspiel gegangen sind und kommentieren durften oder ob wir mal eine Radiosendung gemacht haben. Oder was mir besonders Spaß gemacht hat, war das Turnen, weil ich super schlecht darin war, aber am Ende des Tages einen Flick Flack konnte. https://youtu.be/a23gdR2I5HY?feature=shared Da raucht einem der Kopf, oder? Hier hast du Raum, dich zu sortieren. Schaue dir auch die folgenden Seiten in Ruhe an. Was ist dir besonders positiv aufgefallen? Welche Fragen kommen auf? 17 17 i= www.dshs-koeln.de/career Deutschlandstipendium sichern Damit du erfolgreich und mit dem nötigen fi - nanziellen Spielraum studieren kannst, gibt es die Möglichkeit, sich auf das Deutschland- stipendium zu bewerben. Das Stipendium bietet über einen Zeitraum von einem Jahr 300€/Monat. > www.dshs-koeln.de/stipendien http://www.sportstudium.koeln http://www.dshs-koeln.de/career http://www.dshs-koeln.de/stipendien 37 37 Dich selbstständig machen Dein eigenes Unternehmen zu gründen oder frei- beruflich zu arbeiten, klingt verlockend für dich? Wir halten verschiedene Beratungs- und Informa- tionsangebote bereit, die dich dabei unterstützen, deine Gründungsidee weiterzuentwickeln sowie staatliche Förderprogramme und Unterstützungs- möglichkeiten zu finden. > www.dshs-koeln.de/existenzgruendung Studieren mit Behinderung Die Sporthochschule ist darum bemüht, Studieren- den mit Behinderung einen möglichst problemlo- sen Einstieg ins Studium zu verschaffen und wäh- rend des Studiums beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. Die Aufnahme und Betreuung von Studierenden mit Behinderung hat an der Sport- hochschule bereits eine lange und erfolgreiche Tradition. > www.dshs-koeln.de/studium-und-behinderung Familie und Studium vereinbaren Die Vereinbarkeit von Familie und Studium ist für uns ein wichtiger Leitgedanke. Durch ein gebün- deltes Informationsangebot, der Vermittlung von Betreuungsmöglichkeiten, verschiedenen thema- tischen Veranstaltungen und einer guten Kommu- nikation soll es möglich werden, sich zu qualifizie- ren, beruflich erfolgreich zu sein und zudem ein glückliches Familienleben führen zu können. > www.dshs-koeln.de/familie Zusatzqualifikationen erwerben Um für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes optimal gewappnet zu sein sowie zur persönlichen Weiterentwicklung, bietet unsere Universitäre Weiterbildung zahlreiche Angebote – von sport- praktischen und fachübergreifenden Weiterbildun- gen bis hin zu berufsbegleitenden Zertifikats- und Master-Studiengängen an. Ob Sportmassage, DLRG Rettungsschwimmabzeichen, Personal Trainer- Ausbildung oder Coach für Sporternährung – bei den über 80 Angeboten ist für jeden etwas dabei. > www.dshs-koeln.de/uw Auslandsaufenthalte erleben Der länderübergreifende Kontakt zu Partner- universitäten und -hochschulen bietet dir hori- zonterweiternde Erfahrungen – ob während eines Auslandsstudiums oder eines Praktikums: das International Office eröffnet zahlreiche Möglich- keiten für einen Auslandsaufenthalt während deines Studiums. Derzeit gibt es weltweit mit 65 Partneruniversitäten stipendiengeförderte Aus- tauschprogramme. > www.dshs-koeln.de/international Praktika, Nebenjobs und Jobs finden Unternehmen aus allen Branchen des Arbeitsmark- tes Sport sind bei Fragen rund um das Thema Perso- nalgewinnung unser Partner. Profitiere bereits im Studium von langjährigen Kontakten zu nationalen wie internationalen Arbeitgebern. Finde deinen Nebenjob, dein Prakti- kum und deinen ersten Job über die Jobbörse. > www.dshs-koeln.de/jobs Und vieles mehr Der InfoPoint hilft dir gerne bei Fragen weiter. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) steht dir mit Rat und Tat zur Seite. In den AG Pro- grammen kannst du auch exotische Sportarten ausprobieren. Das Tutorienprogramm unterstützt das Selbststudium und ergänzt damit sinnvoll das Lehrangebot. Beratungsangebote für Studieninteressierte http://www.dshs-koeln.de/existenzgruendung http://www.dshs-koeln.de/studium-und-behinderung http://www.dshs-koeln.de/familie http://www.dshs-koeln.de/uw http://www.dshs-koeln.de/international http://www.dshs-koeln.de/jobs Infoveranstaltungen besuchen Bei verschiedenen Veranstaltungen bekommst du Infos zu unseren Studiengängen. Informations- und Beratungsangebote in der Broschüre ab Seite 31 und unter www.sportstudium.koeln. Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) erlangen* Um an unserer Universität studieren zu können, benötigst du eine Hochschulzugangsberechtigung (z.B. das Abitur). Liegt eine andere Form der Berechtigung vor, wende dich bitte an das Team der Studienberatung. Für den Eignungstest anmelden Der Eignungstest findet in der Regel dreimal jährlich statt und ist drei Jahre gültig. Alles Weitere dazu findest du ab Seite 24. Eignungstest bestehen Den Eignungstest bestehst du, wenn du 18 von 19 Disziplinen in verschiedenen Sportarten erfolgreich ablegst. Die Anforderungen findest du ab Seite 24. Studiengang auswählen Eine Kurzinformation zu allen Studiengängen findest du ab Seite 9. Auf einen Studienplatz bewerben Die Studienplatzbewerbung erfolgt online unter hochschulstart.de und mySpoho (für Lehramt nur bei mySpoho). Eine Bewerbung ist jeweils bis 15.01. (Sommersemester) und 15.07. (Wintersemester) möglich. Die Vorlesungszeit startet im April bzw. Oktober. Ist das Sportstudium das Richtige für dich? Dann sind das deine nächsten Schritte ... * Fragen zu allen Zugangsvoraussetzungen (z.B. Wo liegt der „NC-Wert“? Gibt es noch eine Wartezeit? Was ist eine „Besondere Hochschulzugangsberechtigung“? etc.) werden hier beantwortet. http://www.sportstudium.koeln www.sportstudium.koeln http://www.sportstudium.koeln Eignungstest (Sporteignungsprüfung) D EIN ST U D IU M A N D ER spoho B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (Seite 12) B.A. Sport- journalism us (Seite 14) B.Sc. Sport und Leistung (Seite 18) B.A. Sport - und Be- w egungs-verm itt- lung in Freizeit- und Breitensport (Seite 10) Sonderpädagogische Förderung Gym nasien & Gesam tschulen Grundschulen Berufskollegs H aupt-, Real-, Sekundar- & Gesam tschulen M aster of Education Vorbereitungsdienst Vielfältiger Arbeitsm arkt Alle w eiteren w ichtigen Inform ationen unter w w w.sportstudium .koeln 8 M aster-Studiengänge Turnen Schw im m en Leichtatheltik M annschaftssportart Rückschlagsportart Ausdauerlauf BACHELOR BACHELOR LEHRAMT B.A. Sport- m anagem ent und Sport- kom m unikation (Seite 20) Prom otion Vielfältiger Arbeitsm arkt 7 W eiterbildungsm aster (Seite 22) Herausgegeben vom Hochschulmarketing im Auftrag des Rektors der Deutschen Sporthochschule Köln, Oktober 2024, Änderungen vorbehalten, Bildquellen: DSHS, Jens Wenzel, freepik.com http://www.sportstudium.koeln http://www.sportstudium.koeln http://www.sportstudium.koeln

  • Matteo Hilgert

    Institut für Pädagogik und Philosophie

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  • 30.07.2026
    Tobias Vogt in das Scientific Board des European College of Sport Science berufen
    Das European College of Sport Science (ECSS) hat Prof. Dr. Tobias Vogt in sein Scientific Board berufen. Der Leiter des Instituts für Vermittlungskompetenz in den Sportarten , Abt. Didaktik und Methodik der Sportarten, ist bereits seit 2018 ECSS Fellow und seit 2021 Mitglied im Scientific Committee . Zu Tobias Vogts neuen Aufgaben im Scientific Board zählen auch die Entwicklung des wissenschaftlichen Programms, insbesondere die Auswahl der Invited Symposia für den Bereich „Applied Sciences” mit Fokus auf Education, Coaching und Movement Learning. Außerdem bleibt er in die Bewertung der Beiträge des „ECSS Young Investigator Awards“ involviert. Die ECSS Kongresse gelten als Europas größte multi- und interdisziplinäre Sportwissenschaftskongresse, an denen inzwischen jedes Jahr rund 3.000 Wissenschaftler*innen aus aller Welt teilnehmen. Der nächste ECSS Kongress findet vom 20. bis zum 23. Juli 2027 in Manchester (UK) statt, 2028 geht es nach Kopenhagen (04.-07.07.2028).

  • Smart Health und Sportwissenschaft
    Die 23. Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit findet vom 3. bis 5. September 2026 an der Deutschen Sporthochschule Köln statt. Sie widmet sich der Frage, wie Sportwissenschaft, Gesundheitswissenschaft und Versorgungspraxis gemeinsam und zukunftsfähig Bewegungs- und Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation gestalten können – vor allem bezogen auf die Herausforderungen einer digitalisierten, demografisch alternden und zunehmend hybriden Gesellschaft. Im Zentrum steht das Zusammenspiel von technologischen Entwicklungen und gelebter Praxis in der Bewegungs- und Gesundheitsförderung: Digitale Angebote eröffnen neue Zugänge zu Bewegung, Beratung und Therapie; zugleich erfordert erfolgreiche Gesundheitsförderung alltagsnahe Konzepte und gezielte soziale Interaktionen – vom Breiten- bis zum Leistungssport. Die Tagung versteht dieses Spannungsfeld nicht als Gegensatz, sondern als gemeinsame Aufgabe aller, die sich mit Bewegung und Gesundheit beschäftigen – von Grundlagenforschung über angewandte Forschung bis hin zu praktischen Umsetzungsprojekten auf den Ebenen der Gesundheitsförderung, Prävention, Rehabilitation und Therapie in unterschiedlichen Lebenswelten. Dazu zählen Kita/Kindergarten, Schule, Verein, Betrieb, Kommune, Gesundheitseinrichtungen sowie der Leistungssport (z.B. Prävention, Belastungssteuerung, Verletzungsprävention, Return-to-Sport, Dual-Career-Unterstützung). Gerahmt werden diese Themen unter anderem durch Keynotes von Prof. Carol Maher (Adelaide University, Australia) zur Rolle digitaler Technologien in Bewegung, Prävention und gesundheitsbezogenem Verhalten, Prof. Dr. Moritz Schumann (TU München) zu den Schnittstellen digitaler Technologien zwischen Versorgungssystem und bewegungsbezogener Gesundheit sowie die kritische Reflexion der Gesundheitsförderung in „hybriden Welten“ durch Prof. Dr. Ansgar Thiel (Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln). Alle Infos zum Tagungsprogramm, den Keynote Speakern, dem Organisationsteam und vielem mehr lesen Sie auf der Tagungswebseite . Organisiert wird die Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit vom Team der Abteilung Bewegungsorientierte Präventions- und Rehabilitationswissenschaften des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation.

  • Person stellt Präsentation am großen Monitor vor
    29.07.2026
    Präsentieren, diskutieren, zusammenarbeiten – mit den Smartboards in der Bibliothek.
    Nutzen Sie die Smartboards in der Bibliothek für Ihre Gruppenarbeit.

  • Noemi Thies

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    Max Pallares

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    Amelie Markant

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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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