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  • 24.03.2025
    Beiratsitzung „Umwelt und Sport“ des BMUV
    Beiratsitzung „Umwelt und Sport“ des BMUV Am 18. März 2025 hat das Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung die Beiratssitzung der aktuellen Legislaturperiode des Beirats „Umwelt und Sport“ im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) ausgerichtet. Im Zentrum der Sitzung stand die erfolgreiche Fortschreibung des Positionspapiers „Nachhaltiger Sport 2030“. Dabei wurden zentrale Ergebnisse aus den Beiratsdiskussionen und gemeinsamen Projekten sowie neue politische Entwicklungen aufgenommen. Neu ist, dass dem Papier ein Nachhaltigkeitsverständnis vorangestellt wird. Im Handlungsfeld "Sport in Natur, Landschaft und urbanem Raum" wurde der urbane Raum klarer abgegrenzt und neue Entwicklungen zur Digitalisierung und Aktivitätslenkung auf Bund-, Länder- und Vereinsebene ergänzt. Darüber hinaus wurden Strategien mit Sportbezug wie die Nationale Biodiversitätsstrategie und die EU-Wiederherstellungs-Verordnung aktualisiert bzw. neu aufgenommen. Das Handlungsfeld "Sportgroßveranstaltungen" wurde mit Start des von BMUV und BMI geförderten Portals https://www.nachhaltige-sportveranstaltungen.de/ komplett überarbeitet. Neu aufgenommen haben die Mitglieder und Gäste des Beirats das Handlungsfeld "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE). Damit greift der Beirat eine Anregung von Bundesumweltministerin Steffi Lemke auf und trägt den Chancen und Möglichkeiten der Bildung im Sport für Umwelt- und Naturschutzthemen Rechnung. Die Digitalisierung wird im aktualisierten Positionspapier als wirksamer Mechanismus für eine nachhaltige Entwicklung im Sport hervorgehoben. Richtig eingesetzt, kann die Digitalisierung nach Ansicht des Beirats dazu beitragen, ökologische Belastungen und soziale Konflikte im Natursport zu reduzieren, indem sie eine digitale Aktivitätslenkung ermöglicht, die den Erhalt und Schutz der Natur gewährleistet und sportliche Aktivitäten im Raum mit anderen Nutzungen vereinbar macht. Attraktive Angebote sollen das Verhalten der sportlich Aktiven in Natur und Landschaft positiv beeinflussen. Das aktualisierte Positionspapier "Nachhaltiger Sport 2030" kann hier heruntergeladen werden. Im Anschluss an die Sitzung lud das Institut zu einem Dialogforum unter dem Motto „Fakten.Verantwortung.Zukunft“ ein. In einem inspirierenden Kreis aus Wissenschaft, Sport, Tourismus, Wirtschaft, Politik, NGOs und Studierenden entstand Raum für neue Ideen, frische Perspektiven und einen lebendigen Dialog zur Zukunft nachhaltiger Entwicklung im Sport. Mehr dazu finden Sie hier . Das Institut bedankt sich bei allen Teilnehmenden der Beiratssitzung und des Dialogforums für den konstruktiven Austausch. Gemeinsam konnten so wertvolle Impulse gesetzt und die Vernetzung für eine nachhaltige Transformation des Sports weiter gestärkt werden. Der Beirat "Umwelt und Sport" ist seit 1994 als Beratungsgremium der Bundesregierung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) angesiedelt. Zu seinen Aufgaben gehören die Bewertung von neuen Entwicklungen im natur- und landschaftsbezogenen Freizeitsport, die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für einen bewegungsfördernden Umbau urbaner Bereiche und generell von mehr Bewegung in Alltag und Freizeit, die Entwicklung von Ideen und Initiativen für eine nachhaltige Sportstättenentwicklung und zu nachhaltig organisierten Sportveranstaltungen. Dem Beirat gehören 14 ehrenamtliche Mitglieder für Fragen der nachhaltigen Sport- und Bewegungsentwicklung aus den Bereichen organisierter Sport, Wissenschaft, Stadtentwicklung, Verwaltung, Umwelt- und Naturschutzverbände und der Wirtschaft sowie derzeit fünf ständige Gäste an. Die Mitglieder werden für die jeweilige Legislaturperiode durch die Bundesumweltministerin berufen.

  • 24.03.2025
    OnBeat – Die innovative Lern-App für das perfekte Rhythmusgefühl im Tanz
    In der Welt des Tanzes spielt die Erkennung und Wahrnehmung von Rhythmus eine entscheidende Rolle. Aber nicht jeder Tänzer oder jede Tänzerin hat von Anfang an ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl. Gerade die ersten Monate des Tanzunterrichts können für Anfänger*innen frustrierend sein. Genau hier setzt OnBeat an: eine innovative Lern-App, die es Nutzer*innen ermöglicht, ihr Rhythmusgefühl auf spielerische und effiziente Weise zu perfektionieren. Um eine solche Lern-App zu entwickeln, hat das Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik (ITS) eine EXIST-Förderung über ca. 150.000 Euro für ein Jahr eingeworben, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Das EXIST-Gründerstipendium richtet sich an Studierende, Absolvent*innen bis maximal fünf Jahre nach Abschluss und an Wissenschaftler*innen, die eine Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten. Das Programm fördert insbesondere innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Gründungsvorhaben mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten. Die Abteilung Transfer und Gründung der Deutschen Sporthochschule Köln unterstützt Gründungsinteressierte intensiv, indem sie berät und auch konkret bei der Antragsstellung mitwirkt. Mit dieser Expertise konnten bereits andere Gründungsprojekte erfolgreich EXIST-Förderungen einwerben, zum Beispiel Athlete Capital, ein Netzwerk, das Athlet*innen und Start-ups zusammenbringt, oder SwimPal, eine App, die Eltern und Kinder beim Schwimmenlernen unterstützt. Der Antrag des OnBeat-Teams war auch deswegen erfolgreich, weil der adressierbare Markt für Tanz-Apps auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt wird und eine jährliche Wachstumsrate von 20 Prozent realistisch erscheint. Die App OnBeat nutzt zur Erkennung des Rhythmus einen Echtzeit-Erkennungsalgorithmus, der durch Machine Learning (ML) unterstützt wird und Feedback in auditiver, visueller und taktiler Form gibt. Das heißt: Die App erkennt in Echtzeit, ob die Tänzer*innen richtig im Rhythmus bewegen und gibt den Nutzer*innen sofort Rückmeldungen dazu – durch Sound, Bilder oder Vibrationen. Diese Methode basiert auf Erkenntnissen darüber, wie das Gehirn Rhythmus wahrnimmt und macht das Erlernen von Rhythmus zu einem interaktiven Erlebnis. Durch die Integration von Gamification wird das Engagement der Lernenden gefördert und sie entwickeln auf natürliche und angenehme Weise ein „Gefühl“ für den Takt. „OnBeat kann ein bahnbrechender Ansatz im Tanzunterricht werden, der dank modernster Technologie und Echtzeit-Feedback das Lernen erleichtert und gleichzeitig für eine motivierende Lernumgebung sorgt“, erklärt Prof. Daniel Memmert, geschäftsführender Institutsleiter am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik (ITS). Als Mentor des OnBeat-Teams bringt er seine Expertise aus verschiedenen aktuellen KI- und ML- Projekten, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), ein. „Unser Ziel ist es, das Lernen mit der APP so zu gestalten, dass es sowohl intuitiv als auch unterhaltsam ist“, sagt der Projektleiter Dr. Ashwin Phatak, der am ITS promoviert hat. Gemeinsam mit Mitgründer Justus Schlenger, der aktuell am ITS promoviert, sowie Juleana Villegas und Yago Caudet-Roca Garcia bringt das Team umfassende Kenntnisse in Sportwissenschaft, Biologie und Full-Stack-Development (Entwicklung von Frontend und Backend von Anwendungen) zusammen. Alle vier sind leidenschaftliche Tänzer*innen, was ihnen ein tiefes Verständnis von den Bedürfnissen der Tanzschüler*innen gibt. Den primären Markt für OnBeat sehen die Wissenschaftler*innen im Bildungssektor. In Schulen und Tanzstudios könne die App als wertvolles Hilfsmittel für den Musik- und Tanzunterricht dienen. Tanzschulen könnten die App einsetzen, um das Training für Anfänger*innen effizienter und motivierender zu gestalten und so die Schüler*innenbindung zu stärken. OnBeat hat bereits Absichtserklärungen von zehn Tanzstudios erhalten, die ein großes Interesse an der App zeigen. Damit sei ein potenzieller Markt von rund 1.000 Kund*innen bereits erschlossen, so das Projektteam. Eine Gruppe von Influencern aus der lateinamerikanischen Tanzszene, die insgesamt 600.000 Follower zählt, unterstützt das OnBeat-Team in den sozialen Medien. Ein Advisors-Board begleitet und berät die Gründer*innen. Es besteht aus Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert (Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Mentor), Sebastian Walter (CPO & Co-Founder bei Mooncamp), Marion Steffen (Kanzlerin der Deutschen Sporthochschule Köln) und Univ.-Prof.‘in Dr. Claudia Steinberg (Institut für Tanz und Bewegungskultur). Kontakte: Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik d.memmert@dshs-koeln.de Dr. Ashwin Phatak Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik E-Mail: a.phatak@dshs-koeln.de

  • 21.03.2025
    End of application and selection process for the 10th intake
    We are excited to announce the acceptance of 40 outstanding individuals into the 10th intake of the M.A. Olympic Studies Programme. 10 of the participants have been awarded a scholarship, thanks to the generous support of Olympic Solidarity. Our new cohort comes from 30 different countries and nationalities, including two newly represented nations, reflecting the global reach and diversity of the Olympic Community. A heartfelt thank you to Olympic Solidarity; their support goes beyond education as it empowers current and future sport leaders and administrators to contribute meaningfully to the Olympic Movement. Congratulations to the selected participants and we look forward to starting the 10th intake in Cologne in the end of September. Photo credit: Deutsche Sporthochschule Köln

  • 20.03.2025
    „Die gemeinschaftsstiftende Wirkung eines Trikots ist extrem groß“
    Rektor Prof. Dr. Ansgar Thiel spricht im Interview mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) über die Bedeutung von Sport für die Gesellschaft und das Zeichen, das der Trikottag am 20. Mai aussenden kann. DOSB: Wir im organisierten Sport sprechen gern von den positiven Aspekten, die der Sport für die Gesellschaft haben kann. Welche drei sehen Sie als Sportsoziologe als die wichtigsten an, Herr Thiel? Ansgar Thiel: Das kommt selbstverständlich auf die Perspektive an, aus der man schaut. Für mich steht die soziale Integration obenan, und zwar nicht nur die von Menschen mit Migrationshintergrund, sondern aller Menschen in einer Gesellschaft, die sich immer weiter diversifiziert. Dann die Gesunderhaltung, die sich nicht nur auf den Gesundheitssport im Speziellen, sondern auf den gesamten Sport erstreckt. Auch im Wettkampfsport wird das psychische Wohlbefinden massiv erhöht, die Wirkungen des gesamten Sportbereichs sind nachgewiesen und unbestreitbar. Und zuletzt, aber ebenso wichtig: Sinnstiftung. Im Sport kann man gleichermaßen Halt und Erfüllung durch Hingabe erleben. Damit kann der Sport dazu beitragen, dass Menschen zu sich selbst finden. Hier geht es zum gesamten Interview

  • 13.02.2025
    Wie groß ist das TV-Publikum der Formel 1 in Deutschland?
    In Deutschland besitzt derzeit nur der Pay-TV-Sender Sky die Rechte, alle Rennen der Formel 1 live im Fernsehen zu übertragen. Allerdings zeigte auch RTL im Jahr 2024 einzelne Grands Prix. Der Kölner Privatsender strahlte über Sublizenzen insgesamt sieben Rennen im Free-TV aus. Nur war die Zuschauerzahl bei beiden Anbietern im Schnitt geringer als erwartet. Die Tendenz zum schrumpfenden Zuschauer-Marktanteil gibt es schon länger. RTL bot seinem Publikum an jedem Rennwochenende zumindest eine Teil-Berichterstattung an. Im Gespräch mit dem Journalisten Andreas Reiners stellt Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke fest: "Tatsächlich ist die Formel 1 offenbar aktuell für viele in der deutschen Sportöffentlichkeit kein so relevantes Produkt mehr." Möglicherweise wirkt sich die Überlegenheit von Max Verstappen mit Red Bull negativ auf das Zuschauerinteresse aus. 24 Rennen in einer Saison - für manche ist das zu viel. Lewis Hamilton hat im Januar auf Instagram für Furore gesorgt. Er postete seinen ersten Arbeitstag bei Ferrari. Update: RTL und Sky haben sich auch 2025 wieder darauf geeinigt, sieben Rennen sowie elf Qualifyings und ein Sprint-Rennen der Formel 1 live im Free-TV zu übertragen. An den weiteren Rennwochenenden wird das Qualifying oder der Sprint auf RTL+ im Livestream abrufbar sein, so DWDL.de .

  • Dr. Sylvain Laborde erklärt, welches Training zu einem gesunden und wachen Geist führt.
    19.03.2025
    Gibt es ein Workout für einen gesunden Geist?
    Unser Referent Dr. Sylvain Laborde erklärt im Interview mit der Zeitschrift DER SPIEGEL , welche besonderen Funktionen der Vagusnerv hat, wie man ihn trainieren kann und warum es sinnvoll ist, diesen überaus wichtigen Nerv konstant zu trainieren. Denn mit einem gesunden Vagusnerv kann auch das mentale Wohlbefinden gesteigert werden, erzählt Laborde im Interview. Der Vagus-Nerv hat Einfluss auf viele wichtige Organe in unserem Körper, z.B. dem Gehirn, Herzen, Darm und der Leber. In diesem Artikel führt Laborde alle wichtigen Infos zum Vagusnerv auf und gibt interessante Tipps für das Training im Alltag. In unserer Weiterbildung Herzratenvariabilität (HRV) im Sport und Gesundheitsmanagement (ab 18.04.2026 in Präsenz oder ab 14.11.2026 online ) zeigen Dr. Sylvain Laborde und Stefan Ackermann, inwieweit man die Herzratenvariabilität misst, welchen Einfluss der Wert auf den Vagusnerv hat und wie man ihn trainiert. ➤ Weitere aktuelle Meldungen ➤ Zurück zur Startseite

  • 19.03.2025
    Mögliche Gesundheitsrisiken von CBD in Lebensmitteln
    Ob in Nahrungsergänzungsmitteln, Schokolade, Tee oder Gummibärchen – Cannabidiol (kurz CBD) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Lifestyle-Trend auf dem Lebensmittelmarkt entwickelt. Auch im Sport und in der Fitnessszene werden die Produkte umfangreich konsumiert, unter anderem weil die Hersteller teils mit vermeintlich leistungssteigenden und regenerationsfördernden Effekten werben. Die Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM) hat nun eine Risiko-Nutzen-Analyse bezüglich vermeintlicher Gesundheitseffekte solcher Präparate durchgeführt. An deren Erstellung hat auch die Deutsche Sporthochschule Köln in Person von Prof. Patrick Diel vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin mitgewirkt. Obwohl Cannabidiol ein Bestandteil der Hanfpflanze ist, hat es keine berauschende Wirkung. Dennoch ist nicht ausreichend bekannt, welche Auswirkungen der Stoff auf die Gesundheit hat. Die Arbeitsgruppe „Lebensmittelinhaltsstoffe“ der Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln der DFG hat jetzt eine wissenschaftlich fundierte Bewertung des potenziellen Nutzens und der Risiken von CBD bzw. von mit CBD versetzten Lebensmitteln vorgenommen. Das Ergebnis: In dem für Lebensmittel relevanten Dosisbereich gibt es keine ausreichenden Belege für die angeblichen gesundheitlich vorteilhaften Wirkungen von CBD. Gleichzeitig besteht schon in diesem Dosisbereich das Risiko von Leberschäden und möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nutrients“ erschienen. CBD wird meist in Form von Ölen vertrieben und mit dem Hinweis auf zahlreiche positive Wirkungen beworben – zum Beispiel hinsichtlich positiver Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit, das Immunsystem, Stress, Schmerzen oder Menstruationsbeschwerden. Der wissenschaftliche Nachweis für solche Wirkungen fehlt allerdings häufig. Um zu untersuchen, welche möglichen positiven und nachteiligen Auswirkungen CBD auf die Gesundheit von Menschen haben kann, werteten die Wissenschaftler*innen der SKLM-Arbeitsgruppe bisher veröffentlichte Studien zu Wirkungen und Nebenwirkungen von CBD aus. Maßgeblich für die Bewertung waren dabei insbesondere Humanstudien, in denen die Proband*innen CBD in reiner Form in Mengen von bis zu 300 Milligramm pro Tag einnahmen. Diese Aufnahmemengen liegen unterhalb des Dosisbereichs, in dem CBD als Arzneimittel eingesetzt wird. Die Arbeitsgruppe kommt zu dem Ergebnis, dass für die oft beworbenen gesundheitlichen Vorteile von CBD in Lebensmitteln bislang die wissenschaftliche Grundlage fehlt. Dies gelte insbesondere für den Dosierungsbereich von unter 300 Milligramm pro Tag, der für Lebensmittelprodukte relevant ist. Gleichzeitig zeige die Auswertung von Studien mit dem Fokus auf gesundheitsschädigende Effekte, dass CBD dosisabhängige und teils schwerwiegende Nebenwirkungen haben kann – insbesondere bei langfristiger oder hochdosierter Anwendung. Diese gesundheitsschädigenden Auswirkungen betreffen vor allem die Leber und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten. Darüber hinaus geben die Studienergebnisse Hinweise auf negative Auswirkungen auf das Nervensystem, den Gastrointestinaltrakt, das Hormonsystem, die Reproduktion und die Fruchtbarkeit. Wissenschaftlicher Kontakt an der Deutschen Sporthochschule Köln: Prof. Dr. Patrick Diel Förderung: Die Studie wurde durch die DFG gefördert. Originalpublikation: Engeli, B. E., Lachenmeier, D. W., Diel, P., Guth, S., Villar Fernandez, M. A., Roth, A., Lampen, A., Cartus, A. T., Wätjen, W., Hengstler, J. G. & Mally, A.: Cannabidiol in Foods and Food Supplements: Evaluation of Health Risks and Health Claims(externer Link) . Nutrients (2025)

  • 17.03.2025
    Dr. Jeannine Ohlert zu Gast im aktuellen Sportstudio
    "Wenn ich die Person klein mache, sie beschäme, lächerlich mache, dann ist es psychische Gewalt." - Dr. Jeannine Ohlert Gemeinsam mit der ehemaligen Spitzenturnerin Kim Bui sprach die momentum-Sportpsychologin Dr. Jeannine Ohlert im aktuellen sportstudio über Missstände im Turnsport. Dabei wurden nicht nur die problematischen Trainingsmethoden bis hin zu psychischer Gewalt thematisiert, sondern auch die Notwendigkeit eines Kulturwandels. Zum Beitrag: https://www.zdf.de/nachrichten/sport/turnen-missbrauch-kim-bui-psychologin-ohlert-100.html (ab Min. 13 mit Dr. Jeannine Ohlert)

  • 13.03.2025
    Medien und Kommerzialisierung der Olympischen Bewegung: Fünftes Modul des 9. Intakes in Barcelona
    Die Studierenden des 9. Intakes des M.A. Olympic Studies sind vom 10. bis 15. März in Barcelona, Spanien, um am 5. Modul „Medien und Kommerzialisierung der Olympischen Bewegung“ teilzunehmen. Das Modul wird in Kooperation mit unserer Partnerinstitution, dem Olympic Studies Centre Barcelona , durchgeführt. Besonderer Dank gilt der Leitung des Instituts, insbesondere dem Direktor des Zentrums, Dr. Emilio Fernandez Pena, und der stellvertretenden Direktorin, Iliana Ferrer, für die Organisation des Moduls sowie ihre inspirierenden Vorträge. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, von Branchenexperten zu lernen, darunter Mario Reis (Absolvent des 4. Intakes des M.A. Olympic Studies), Telekommunikationsdirektor der Olympic Broadcasting Services, sowie José Ramon Diez, ehemaliger Direktor des spanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens und TV-Produzent von acht Eröffnungszeremonien der Olympischen Spiele. Im Verlauf des Moduls konnten die Teilnehmer wertvolle Kenntnisse über das olympische Mediensystem, Techniken der Fernsehproduktion, Erzählweisen der Olympischen Spiele, die olympische Marke, Partnerschaften im Rahmen der Spiele sowie die Gender-Darstellung in den Medien erwerben. Zudem besuchte die Gruppe das Olympische Museum sowie den ikonischen Olympischen Park. Dieser umfasst die Sportstätten, die für die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele 1992 in Barcelona errichtet oder renoviert wurden.

  • 13.03.2025
    Media and Commercialisation of the Olympic Movement: 9th Intake`s fifth module in Barcelona, Spain
    The 9th intake of the M.A. Olympic Studies is in Barcelona, Spain between 10th and 15th of March, participating in the module “Media and Commercialisation of the Olympic Movement”. The module is co-organized by our partner institution, the Olympic Studies Centre Barcelona . Special thanks to the institute's management, including Centre Director Dr. Emilio Fernandez Pena and Deputy Director Iliana Ferrer, for the organization of the module and their insightful lectures. The participants had the opportunity to learn from industry experts, including Mario Reis (who was himself participating in the 4th intake of the M.A. Olympic Studies) Telecommunication Director of the Olympic Broadcasting Services, as well as Jose Ramon Diez, former Director of the Public Spanish Television and TV Producer of 8 Opening Ceremonies of the Games. Throughout the module, participants gained valuable knowledge about the Olympic media system, TV production techniques, the narratives of the Games, the Olympic brand, partnerships related to the Games, and gender representation in the media. Additionally, the group visited the Olympic Museum and the iconic Barcelona 1992 Olympic Ring site.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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