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4210 Ergebnisse
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  • 01_apfel_karotten_brot.pdf
    Apfel - Karotten - Brot Deutsche Sporthochschule Köln - Institut für Biochemie - Abteilung Sporternährung Kontakt E-Mail: sporternaehrung@biochem.dshs-koeln.de Webseite: www.dshs-koeln.de/institut-fuer-biochemie/sporternaehrung 500 g Dinkelvollkornmehl 100 g Samen 100 g Sonnenblumenkerne 2 TL Salz 1/2 Würfel frische Hefe 1/2 TL Honig ca. 300 ml Wasser 2 EL Apfelessig 1 geraspelte Möhre 2 geraspelte Äpfel Dauer 60 Minuten Den Ofen auf 160 °C vorheizen Mehl, Körner und Salz vermischen Hefe mit Honig in einer Tasse zerdrücken und zum Mehl hinzugeben Wasser und Essig zugeben Alles mit einem Mixer durchkneten. Zum Schluss Äpfel und Möhre zugeben und gut durchkneten In eine gefettete Kastenform füllen 10 min bei 160 °C backen. Das Brot einmal längs einschneiden und weitere 30 min bei 180 °C backen Auskühlen lassen und anschließend stürzen Energie 149 kcal / Portion Zubereitung Durchschnittliche Nährwerte pro Portion (60 g) Energie 1212 kJ / 249 kcal Protein Fett Kohlenhydrate 9,5 g 7,9 g 34,6 g pro 100 g 625 kJ / 149 kcal 5,7 g 4,8 g 20,7 g 3,4 gBallaststoffe 5,7 g Rezepte Tipps zum Einsatz: gute Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinennach dem Training, z.B. mitkörnigem Frischkäse undTomatenscheiben Ballaststoffe halten dich längersatt Brot kannst du super vorbereitenund in Scheiben einfrieren Zutaten Portionen: 24 Kohlenhydratreich Stand: Oktober 2021

  • 02.03.2026
    "Und dann reden plötzlich alle": Diskurse zu sportlichen Ereignissen im digitalen Raum
    Das Statement von Vanessa Voigt, in dem sie betont, dass bei Olympia mehr Träume platzen, als Medaillen vergeben werden, ist Ausdruck eines Spannungsverhältnisses zwischen individueller Erfahrung, dem Ringen um mediale Deutungshoheit und öffentlicher Kommentar-Ökonomie. Aus diskursanalytischer Perspektive lässt sich die Aussage als Gegenrede zu den dominanten (Erfolgs-)Erzählungen des Leistungssports lesen. Gleichzeitig thematisiert die Athletin unter Rückgriff auf ihre Werte die Dynamik digitaler Resonanzräume: "Und dann reden plötzlich alle", sodass die mediale Rezeption zum sozialen Dispositiv wird, in dem sportliche Leistungen durch Online-Kommentare sekundär bewertet und affektiv aufgeladen werden. In dieser Form der sozialen Amplifikation entstehen Prozesse der Entgrenzung zwischen sachlicher Kritik und Hate Speech. Der uninformierte Kommentar ersetzt Expertise durch Meinung und rationales Argument durch Häme. Olympia steht für Fairplay, doch im Netz erleben viele Athlet:innen das Gegenteil. Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke erklärt gegenüber Sport1 , warum der Umgang mit solchen Kommentaren individuell verschieden ist. Der Post auf Instagram vom 23. Februar kann als Versuch verstanden werden, kommunikative Autorität zurückzugewinnen. Kein anderer Beitrag auf ihrem Profil wurde so häufig kommentiert. Indem sich die Olympiateilnehmerin als Subjekt im medialen Diskurs positioniert, entzieht sie sich einem Mechanismus der reinen Zuschreibung durch Dritte und reflektiert selbstbewusst die Bedingungen, unter denen Athlet:innen heute öffentlich agieren. Damit verweist sie auf die strukturelle Fragilität des digitalen Sportdiskurses – zwischen Empathie/Zustimmung, Anspruch und Enthemmung. Hinzu kommt: In sozialen Netzwerken herrscht die Annahme vor, dass die Relevanz einer Information in erster Linie durch das Ausmaß ihrer digitalen Reproduktion bestimmt wird. Vanessa Voigt bringt die Asymmetrie zwischen Aufwand und Anerkennung oder Wertschätzung auf den Punkt. Die Sätze lassen sich als Akt digitaler Zivilcourage beschreiben und als Versuch, den Diskursrahmen rund um Spitzenathlet:innen und ihr Abschneiden bei den Winterspielen neu zu justieren. Die Formulierung „Vielleicht brauchen wir weniger Kritik – und mehr Respekt“ adressiert direkt eine Online-Teilöffentlichkeit, in der permanente Bewertung zur Grundfigur geworden ist. Studien konnten belegen, dass häufig nur ein kleiner, dafür aber sehr aktiver Anteil von Usern dafür sorgt, dass sich Hasskommentare auf Plattformen massiv verbreiten (vgl. Halawa-Sarholz 2020). In der Kommentarspalte zeigt sich die mitlesende Userin Susanne solidarisch: „Menschen, die hier ihren Hass und ihre Respektlosigkeit absetzen, sind keine Fans. Das sind Hater, unzufriedene Couch-Potatos, frustrierte Nichts-Aus-Ihrem-Dasein-Macher. Wir als Gesellschaft sollten uns endlich überlegen, ob wir dieses (oft auch gezielte) verbale ‚Müllkübel-über-jemanden-ausschütten‘ weiterhin zulassen möchten. Daher: richtig so! Kante zeigen! Diesen Missstand anprangern. Wir sind alle gefordert, diesem Unwesen die Stirn zu bieten.“

  • 07.01.2025
    "Sportwissenschaft & Spitzensport – neue Erkenntnisse"
    Dr. Philipp Born, Mitarbeiter des Instituts für Vermittlungskompetenz in den Sportarten, war als Referent beim Internationalen DTB Tenniskongress (ITK) geladen, der vom 3. bis 5. Januar in München stattfand. Alle zwei Jahre richtet der Deutsche Tennis Bund (DTB) mit dem ITK den größten Tenniskongress Europas aus. In diesem Jahr kamen rund 1.000 Trainer*innen sowie Vereins- und Verbandsfunktionär*innen aus ganz Deutschland und Europa am ersten Wochenende des noch jungen Jahres in Unterschleißheim zum ITK, um sich fortzubilden, auszutauschen und auf den neuesten Stand hinsichtlich aller Belange im Tennis als auch im Padel zu bringen. Neben Referenten wie Ex-Profi Dominik Thiem, Davis-Cup-Sieger Patrick Kühnen, dem Schweizer Nationaltrainer Marc Frey und vielen anderen referierte auch Spoho-Dozent Dr. Philipp Born auf dem ITK zu den Themen „Sportwissenschaft und Spitzensport – neue Erkenntnisse“ sowie gemeinsam mit den Spoho-Studenten Lucas Krämer und Nick Merten zum Thema „Dein Weg zum:r DTB Padel-Trainer:in – Übungsreihen und Spielformen“. „Der ITK ist immer wieder etwas Besonderes, da hier die Tennis- und Padelcommunity in einer solch großen Anzahl zusammenkommt und Beiträge auf höchstem Niveau präsentiert werden. Umso schöner ist es, wenn man dann auch noch selbst referieren darf“, schildert Philipp Born.

  • 09.05.2025
    "Kicken wie ein Mädchen" auf der Leinwand, in der Mediathek und im TV-Programm: Die Doku-Serie hat Fans gefunden
    Am Sonntag, den 04. Mai 2025, wurden gleich vier Folgen der Doku-Serie "Kicken wie ein Mädchen" von Karin de Miguel Wessendorf im Filmhaus Köln öffentlich vorgeführt. Und im Mai gibt es für alle, die neu einsteigen wollen, mehr zu sehen. Für die Regisseurin war es ein Heimspiel, das sie so schnell nicht vergessen wird. Sie konnte gemeinsam mit dem Publikum und den (vor und hinter der Kamera) Beteiligten vier Episoden von "Kicken wie ein Mädchen" anschauen - und Resonanz erhalten. Die Veranstaltung bot den Rahmen für weitere Gespräche im Foyer des Filmhauses. Mit dabei: Vorwärts Spoho 98 e.V. Wer es nicht ins Filmhaus geschafft hat: Die komplette Doku-Serie in der Originalfassung (Director's Cut) kann auf DVD bestellt oder als Video on Demand auf Vimeo angesehen werden. Warum ist der Weg in den Profifußball für Mädchen so herausfordernd? Sie haben Interesse an den Coming-of-Age-Geschichten von Liv, Pauline, Eriona und Chayenne und der Nachwuchsarbeit beim Frauenfußball-Bundesligisten SGS Essen? "Kicken wie ein Mädchen“ (WDR) ist ab dem 09. Mai 2025 in einer überarbeiteten Fassung auf der Plattform kika.de und im KiKA-Player abrufbar und wird ab dem 14. Mai 2025 mittwochs in Doppelfolgen um 20:10 Uhr bei KiKA , dem Kinderkanal von ARD und ZDF, ausgestrahlt. Alle Videos gibt es auch in der ARD-Mediathek . Mehr Infos zur Serie und zur Bildgestaltung der Doku

  • Referentin Pinar Erdogan.
    25.06.2024
    "Für Spitzensportler*innen ist eine sportgerechte Ernährung ein wichtiger Baustein."
    Pinar Erdogan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Biochemie, Abteilung Sporternährung, an der Deutschen Sporthochschule Köln und Ernährungsberaterin am Olympiastützpunkt Rheinland. Zudem ist sie Dozentin im Weiterbildungsmaster Sport, Bewegung und Ernährung sowie Referentin im Zertifikatsstudiengang "DSHS Coach für Sporternährung". Ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld - die perfekte Mischung aus Forschung, Praxis und Lehre. Im Interview erzählt sie ausführlich, wie sich Leistungssportler optimal ernähren, woran sie zur Zeit forscht und welche Vorteile der Weiterbildungsmaster Sport, Bewegung und Ernährung mit sich bringt. Pinar Erdogan: Ich freue mich sehr auf die anstehenden Olympischen Spiele in Paris und genauso auf die Paralympischen Spiele, die einen Monat später, am 28. August beginnen, da ich einige Athlet*innen des Team D Paralympics hinsichtlich der Ernährung berate. Leider werde ich die Wettkämpfe nur aus der Ferne verfolgen können, aber ich drücke dem gesamten Team Deutschland fest die Daumen! Als Ernährungsberaterin unterstütze ich Athlet*innen verschiedener olympischer und paralympischer Sportarten wie bspw. Rudern, Leichtathletik, Taekwondo und Rollstuhlbasketball. Unsere Zusammenarbeit erfolgt entweder individuell in Einzelgesprächen oder in Form von Workshops. Bei Individualberatungen steht das Anliegen der Athlet*innen im Vordergrund, z.B. die Optimierung der Nährstoffzufuhr im Trainingsalltag oder die Planung der Ernährung für anstehende Wettkämpfe. Die Themen von Workshops werden i.d.R. mit Trainer*innen abgestimmt und der Fokus kann sportartspezifisch variieren. Bspw. ist bei Gewichtsklassensportarten wie Rudern und Boxen das Gewichtsmanagement besonders relevant. Wenn in Trainingsgruppen ein besonderer Aufklärungsbedarf zu spezifischen Themen erkannt wird, wie etwa vegane Ernährung im Sport, werden die Workshops entsprechend ausgerichtet. Für Spitzensportler*innen ist eine sportgerechte Ernährung ein wichtiger Baustein, um die mentale und körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Regeneration zu unterstützen. Die „optimale“ Ernährung kann für Athlet*innen sehr unterschiedlich aussehen und hängt von der Sportart, der aktuellen Trainings- und Wettkampfphase sowie den individuellen Bedürfnissen ab. Je nach Belastungsumfang und -intensität kann der Energie- und Nährstoffbedarf täglich variieren, und die Zufuhr sollte entsprechend angepasst werden. Grundsätzlich gilt für Ausdauer- und Kraftsportler*innen eine kohlenhydratbetonte, proteinmoderate und fettarme Ernährung als vorteilhaft. Idealerweise sollte die Lebensmittelauswahl abwechslungsreich und von hochwertiger Qualität sein. Neben der täglichen, absoluten Nährstoffzufuhr spielt auch das Timing der Nährstoffaufnahme eine wichtige Rolle für die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit. Ein zu voller Magen kann während der Belastung das Wohlbefinden und damit die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Ebenso führen leere Energiespeicher zu weniger Kraft und Ausdauer. Die letzte große Mahlzeit vor einer intensiven Belastung sollte daher 3-4 Stunden vorher eingenommen werden und idealerweise kohlenhydratbetont und fettarm sein, z.B. Haferflocken mit Obst und Joghurt oder Nudeln mit Gemüsesoße. Bei intensiven und längeren Belastungen über eine Stunde können während des Trainings oder Wettkampfs schnell verdauliche, kohlenhydratreiche Snacks wie Energieriegel, Gels und Sportgetränke notwendig sein, da die Energiespeicher im Körper begrenzt sind. Für eine schnelle Regeneration nach einer intensiven Belastung sollten die leeren Energiespeicher zügig, innerhalb der nächsten 1-2 Stunden, aufgefüllt werden. Dazu sollte eine Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen eingenommen werden, z.B. Reis mit Bohnen oder Kartoffeln mit Lachs und Spinat. Ein erster regenerativer Snack kann auch ein Kakaodrink oder ein selbstzubereiteter Hafer-Bananen-Quark-Shake sein. Hochwertige Fettquellen wie Nüsse, Olivenöl und Fisch sollten ebenfalls nicht vernachlässigt und in Maßen zu den Mahlzeiten hinzugefügt werden, um die Zufuhr essentieller Fettsäuren, die Absorption fettlöslicher Vitamine und die Hormonsynthese sicherzustellen. Jede Disziplin hat spezifische Anforderungen und die Trainingsziele können sich stark unterscheiden. Während sich Diskuswerfer*innen in ihrem Training auf Kraft, Technik und Explosivität konzentrieren, liegt bei Sprinter*innen der Fokus auf maximaler Geschwindigkeit und Beschleunigung über eine kurze Distanz. Daraus ergeben sich auch Unterschiede im Nährstoffbedarf. Grundsätzlich gibt es in der Sporternährung allgemeine Empfehlungen für die Zufuhr von Makronährstoffen, die je nach Disziplin und Trainingsziel angepasst werden sollten. Im Leistungssport liegt die tägliche Zufuhrempfehlung für Kohlenhydrate bei 5-12 g/kg Körpergewicht. Es gilt: Je höher der Belastungsumfang und die -intensität, desto größer ist der Kohlenhydratbedarf. An einem Trainingstag mit bspw. zwei Stunden moderater Intensität liegt der Kohlenhydratbedarf bei etwa 6 g/kg Körpergewicht. Die empfohlene Proteinzufuhr im Sport beträgt 1,2-2 g/kg Körpergewicht pro Tag und sollte je nach Trainingsziel angepasst werden. Bspw. sollten Diskuswerfer*innen, die Muskelmasse aufbauen möchten, eine Proteinzufuhr von etwa 2 g/kg Körpergewicht anstreben. Für die Fettzufuhr gibt es keine sportspezifischen Empfehlungen. Sie sollte etwa 30 % der gesamten Energiezufuhr (bzw. 1-1,5 g/kg Körpergewicht) betragen. Die Forschungsschwerpunkte der Abteilung Sporternährung sind vielfältig und umfassen unter anderem die Erfassung des Ernährungsstatus von Nachwuchsleistungssportler*innen, das Flüssigkeitsmanagement, die Bewertung der Nutzen und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln sowie die Entwicklung und Anwendung minimal-invasiver Methoden (Microsampling) zur Erfassung ernährungsrelevanter Marker. Aktuell liegt ein besonderer Fokus auf dem Relativen Energiedefizit im Sport (RED-S). Aufgrund der zunehmenden Häufigkeit bzw. Bekanntheit von Fällen chronischen Energiemangels im Leistungssport und den daraus resultierenden gesundheitlichen und leistungsbezogenen Konsequenzen, gewinnt die Forschung zu RED-S stetig an Bedeutung. Unsere Abteilung führt aktuell Projekte durch, die darauf abzielen, ein geeignetes Diagnosetool zur frühzeitigen Erkennung von RED-S zu entwickeln. Ein zentrales Element dieser Forschungsarbeit ist die Messung relevanter Marker, bspw. Wachstums- und Sexualhormone. Diese Ansätze sollen eine frühzeitige und präzise Diagnose ermöglichen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten und die Gesundheit sowie die Leistungsfähigkeit der Athleten optimieren zu können. Im Modul „Grundlagen der angewandten Ernährungswissenschaft“ lernen die Studierenden Methoden zur Ernährungsplanung sowie ausgewählte ernährungsphysiologische Aspekte im sportlichen Kontext. Es werden fundierte wissenschaftliche Grundlagen vermittelt und praxisnahe Übungen mit einer gängigen Ernährungssoftware angeboten, um den Studierenden eine gute Basis für ihre berufliche Zukunft zu gewährleisten. Der M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung bietet Absolvent*innen vielfältige berufliche Möglichkeiten in hochqualifizierten Positionen. Sie können in der Forschung und Lehre an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen tätig sein, einschließlich der Möglichkeit zur Promotion. Zudem besteht die Option, Leistungssportler*innen über bspw. Sportverbände oder Olympiastützpunkte zu betreuen. Weitere Tätigkeitsfelder finden sich im Gesundheitswesen (bspw. in Kliniken, Reha-Zentren oder Pflegeheimen), in öffentlichen Einrichtungen (bspw. Schulen oder Verbraucherorganisationen), im Tourismus (bspw. in Sporthotels), in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, in Fitnessstudios sowie in der Öffentlichkeitsarbeit, im Marketing und Journalismus. Meine Schwerpunkte liegen in den Grundlagen der Ernährungswissenschaft, den Methoden zur Erfassung der Ernährungssituation und ausgewählten Ernährungskonzepten. Insbesondere lernen die Studierenden die biochemischen und physiologischen Grundlagen der Nährstoffaufnahme und -verwertung, die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, die Identifikation kritischer Nährstoffe in besonderen Kostformen, z.B. bei veganer Ernährung, sowie die Auswirkungen von Mangelernährung auf die Gesundheit. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Anwendung verschiedener Methoden zur Erfassung des Ernährungsstatus, wie Messungen der Körperzusammensetzung und die Auswertung von Ernährungsprotokollen. Dieses Zertifikat ist die richtige Wahl für Personen, die einen Beruf im Bereich Ernährungsberatung anstreben und speziell daran interessiert sind, Sportler*innen zu betreuen. Wenn jemand für die individuelle Gesundheits- und Ernährungsberatung zu begeistern ist und die Fähigkeit erlangen möchte, individuelle Ernährungspläne für Athlet*innen zu erstellen, bietet dieser Zertifikatsstudiengang die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten.

  • 01.08.2025
    "Du warst immer echt, bescheiden, herzlich und voll dabei": Gesten der Trauer im digitalen Raum
    Der frühe Tod von Laura Dahlmeier und seine Umstände beim Abstieg am Laila Peak wirken in der Öffentlichkeit nach. Die FAZ nimmt ein Instagram-Posting von Thomas Huber zum Anlass, um die unterschiedlichen Reaktionen auf eine Pressekonferenz des Rettungsteams um ihre Seilpartnerin Marina Krauß in Pakistan zu hinterfragen. Zuvor hatten bereits Weggefährten wie Andreas Wellinger auf Instagram sehr persönlich Abschied genommen. Das Zitat stammt von Felix Loch. Verschiedene Gruppen ringen aktuell um Deutungsmuster. Dass Spitzensportler:innen in ihrem körperlich herausfordernden Tun eine völlig andere Denkweise, auch im Umgang mit dem Risiko für sich und andere, haben als die Menschen, die ihnen am Bildschirm zuschauen, hat Reinhold Messner am Mittwoch in einem WDR-Interview formuliert. Unvernünftig sind die besten Extrembergsteiger in ihrem Selbstverständnis nicht. Vor diesem Hintergrund lässt sich an Martin Seels Überlegungen zu notorisch riskanten Leistungen anknüpfen, die um ihrer selbst willen im Moment praktiziert werden. "Es ist die Normalität des professionellen Sports, auf nichtnormale Handlungen zuzusteuern" (Seel 1993:96). Zur Bergrealität gehört, dass nicht jede Tour oder Expedition wie geplant verläuft. Eine Userin schreibt in der überquellenden Kommentarspalte des Huberbuam: "Fassungslos über die emphatischen Tiefflieger die es leider nicht kapieren."

  • Collage aus zwei Fotos von Dinah Pfizenmaier
    25.03.2026
    Mit Motivation und guter Organisation zu mehr Führungskompetenz
    Dinah Pfizenmaier (34) war bis 2025 Chefverbandstrainerin beim Westfälischen Tennis-Verband. Berufsbegleitend hat sie den Weiterbildungsmaster „Führungskompetenz und Management im Spitzensport“ erfolgreich abgeschlossen. Was war dein Grund, dich für den Weiterbildungsmaster „Führungskompetenz und Management im Spitzensport“ anzumelden? Mein Ziel war es schon immer, einen Masterabschluss zu absolvieren. Als ich das Angebot dieses Studiengangs der Sporthochschule Köln sah, habe ich eine gute Chance gesehen, einen Masterabschluss neben meinem Job als Chefverbandstrainerin im Tennisverband zu besuchen, der auch noch genau meinem Tätigkeitsbereich entspricht. Welchen sportlichen Hintergrund bringst du mit? Als Kind habe ich geturnt, Fußball und Tennis gespielt. Mit 13 Jahren habe ich mich dann ganz für Tennis entschieden und konnte dort später Platz 79 der Weltrangliste erreichen. Meine Highlights waren immer die Grand Slam Turniere in Melbourne, Paris, London und New York, die ich mehrfach spielen konnte. Nach meiner Karriere bin ich dann Trainerin und anschließend Chefverbandstrainerin in Westfalen geworden. Warum dachtest du, dass der Studiengang dir beruflich weiterhelfen kann – und hat sich das im Rückblick bestätigt? Als Chefverbandstrainerin war es wichtig, eine Führungsrolle einzunehmen. Zum einen für die Athleten und zum anderen für die Trainerkollegen. Zudem ging es auch darum, den Leistungssport im Verband kontinuierlich strukturell weiterzuentwickeln. Deshalb fand ich die beiden Komponenten der Führungsqualität und des Managements besonders spannend. Ich habe in den zwei Jahren des Studiums viel gelernt und im Job anwenden können. Auch in meinem heutigen Jobs als Referentin Trainerpool im Landessportbund helfen mir die Inhalte des Studiums sehr. Der Master ist auf Personen ausgelegt, die ihn neben einem Vollzeit-Job absolvieren. Wie hat das bei dir organisatorisch funktioniert, und wie hast du den Aufwand erlebt? Über die zwei Jahre betrachtet war es zwar zeitlich anspruchsvoll, aber auf jeden Fall machbar. Ich hatte großartige Unterstützung von meinem Verband und meinen Trainerkollegen, so dass ich die Präsenzwochen in Köln und die Online-Vorlesungen zu Hause ohne Probleme absolvieren konnte. Für die weiteren Inhalte habe ich mich meistens abends noch hingesetzt. Mit Motivation und einer guten Organisation funktionierte das für mich gut. Gab es Inhalte oder Module, die für dich besonders wertvoll waren oder dich nachhaltig geprägt haben? Einzelne Module hervorzuheben ist schwierig. Für mich war die Themenvielfalt besonders wertvoll. Im Bereich der Führung konnte ich viele spannende Aspekte und Blickwinkel kennenlernen und mich gleichzeitig mit meinen Ansichten einbringen. Im Bereich des Managements war für mich vieles neu, so dass ich da sehr viel dazugelernt habe. Wie hast du den Austausch und die Perspektivenvielfalt innerhalb der Studiengruppe erlebt? Wir waren eine bunt gemischte Gruppe aus ehemaligen Sportlern, Bundestrainerin, Sportmanagern usw. Das hat den Austausch untereinander total spannend gemacht und den Studiengang noch bereichert. Welche Erkenntnisse oder Fähigkeiten aus dem Studium nutzt du heute konkret in deinem beruflichen Alltag? Ich bin seit einigen Monaten für knapp 70 Trainer in zehn verschiedenen Sportarten verantwortlich. Trainergespräche sind momentan mein hauptsächlicher Aufgabenschwerpunkt. Ich nutze dort Kommunikationsstrategien und -modelle, die ich während des Studiums gelernt habe und versuche immer wieder meine Führungsrolle authentisch auszufüllen. Aber auch die erlernten Kompetenzen im Management nutzen mir im Bereich der Haushaltsplanung oder der Planung und Organisation von Veranstaltungen. Wenn du auf den gesamten Studiengang zurückblickst – was würdest du jemandem sagen, der überlegt, sich für den FMS-Master zu bewerben? Ich kann diesen Studiengang wirklich jedem empfehlen, da er interessante Module hat und vor allem, da er zeitlich mit einem Vollzeitjob vereinbar ist. Innerhalb des Studiums erhält man auch jederzeit Hilfe von Dozenten und der Studiengangsleitung. Es war eine tolle Zeit und ich bin sehr dankbar die Möglichkeit gehabt zu haben, mein Ziel des Masterabschlusses so erreichen zu können. Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg auf deinem weiteren Berufsweg. Übrigens: Am Montag, den 27.04.2026, findet von 16:00 bis 17:00 Uhr eine Online-Infoveranstaltung zum Studiengang statt. Anmeldungen bitte per E-Mail an fms@­dshs-koeln.de Weiterführende Informationen zur Weiterbildung finden Sie auf den Infoseiten des Weiterbildungs-Masterstudiengangs „Führungskompetenz und Management im Spitzensport“ (FMS) .

  • Vier Personen in Sportkleidung präsentieren ihre Bronzemedaillen, auf einem zweiten Bild halten sie gemeinsam die deutsche Flagge hoch.
    09.04.2026
    Erfolgreiche Teilnahme am World University Championship Crosslauf 2026
    Felix Wittmann von der Deutschen Sporthochschule Köln hat erfolgreich beim WUC Crosslauf 2026 abgeschnitten. Gemeinsam mit seinem Team gewann er die Bronzemedaille in der Mixed-Staffel über die Kurzdistanz. Das deutsche Quartett behauptete sich im italienischen Cassino gegen starke internationale Konkurrenz und sicherte sich mit nur wenigen Sekunden Rückstand einen Platz auf dem Podium. Ebenfalls erfoglreich waren die Medaillengewinner*innen der FISU World University Games 2025, die am 24. März 2026 bei einem feierlichen Empfang im Bundeskanzleramt geehrt wurden. Die bis 2020 als Universiade („Welthochschulspiele“) bekannte internationale Multisportveranstaltung fand im vergangenen Jahr in Turin sowie in der Rhein-Ruhr-Region und Berlin statt. Staatsministerin für Sport und Ehrenamt Dr. Christiane Schenderlein und Vorstandsvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) Ebba Koglin würdigten die Erfolge von Team Studi sowie die besondere Leistung, Studium und Spitzensport zu vereinen. Hier gehts zum gesamten Artikel auf der adh-Webseite.

  • Frau steht an einem Selbstverbucherterminal in der Bibliothek
    15.10.2025
    Auf dem Weg zu einer modernen Bibliothek
    Nach der erfolgreichen Einführung des neuen Bibliothekssystems Alma im September 2023 hat die ZBSport nun einen weiteren wichtigen Schritt in der Modernisierung ihrer Services vollzogen. Seit dem 1. Oktober 2025 erfolgt die Medienverbuchung und -sicherung vollständig über RFID-Technologie. Das Projekt startete im März 2024 unter der Projektleitung von Herrn Popke mit einer umfassenden Evaluierung der verfügbaren Hard- und Softwarelösungen. Besonderes Augenmerk galt dabei der Manipulationssicherheit der RFID-Transponder und ihrer Kompatibilität mit dem vorhandenen Sicherungsgate im Eingangsbereich der Bibliothek. Nach eingehender Prüfung entschied sich die Bibliothek für die bewährte HF-Technik, die sich in vielen anderen Hochschulbibliotheken bereits etabliert hat. Im Oktober 2024 begann nach der Beschaffung von Transpondern, Lesegeräten und Software die Konvertierung der Medien. Innerhalb von zwölf Monaten wurden rund 72.000 Medien im Freihandbereich mit RFID-Transpondern ausgestattet und programmiert. Parallel zur Konvertierung der Freihandbestände wurden die internen Arbeitsprozesse für die Einarbeitung von neuen Büchern und Zeitschriften oder für Magazinbestellungen angepasst. Darüber hinaus galt es, die Mitarbeitenden mit den neuen Abläufen vertraut zu machen. Das Projekt konnte mit sehr geringen Investitionskosten umgesetzt werden. Neben den Transpondern mussten lediglich einige Lesegeräte angeschafft werden. Das vorhandene Sicherungsgate im Eingangsbereich war bereits RFID-fähig und konnte weiter genutzt werden. Auch die benötigten Selbstverbuchungsgeräte konnten dank guter Vernetzung ressourcenschonend von einer anderen Hochschule übernommen werden. Für die zeitaufwändige Arbeit, jedes Medium mit einem Transponder zu bekleben und zu programmieren, wurde eine mobile Konvertierstation konstruiert, mit der die Arbeiten direkt am Regal durchgeführt werden konnten. Durch das Fachwissen von Herrn Popke und dem Einsatz des Personals der ZBSport konnte auf den Einsatz von externen Dienstleistern verzichtet werden. Für die Nutzer*innen bringt die Umstellung spürbare Verbesserungen: Mehrere Medien können nun im Stapel ausgeliehen oder zurückgegeben werden, wobei Sicherung und Identifizierung in einem einzigen Arbeitsschritt erfolgen. Damit sind die Abläufe deutlich einfacher und schneller als zuvor mit dem elektromagnetischen Sicherungsstreifen und einem Barcode, bei dem eine Stapelverbuchung nicht möglich war. Zudem stehen nun zwei Selbstverbuchungsgeräte direkt gegenüber der Servicetheke zur Verfügung, an denen die Ausleihe und Rückgabe von Medien eigenständig von den Kund*innen der Bibliothek vorgenommen werden können. Durch den Einsatz von RFID hat das Bibliothekspersonal mehr Zeit für Beratung, Unterstützung bei der Literaturrecherche und die Beantwortung individueller Fragen. Damit leistet die Bibliothek einen wesentlichen Beitrag zur Servicequalität und Attraktivität der Universität insgesamt.

  • Programm Veranstaltung Antrittsvorlesung
    12.01.2026
    "High-level Lectures" zur Internationalen Sportpolitik am 28.01.2026
    Sportpolitik auf europäischer und internationaler Ebene - Rückblicke, aktuelle Konfliktfelder, Bilanz Liebe Kolleginnen und Kollegen und Interessierte, das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung lädt am Mittwoch, den 28. Januar 2026 um 16.00 Uhr in Hörsaal 2 zu zwei hochschulöffentlichen Vorträgen über zwei zentrale Themen der Sportpolitik ein. Zunächst wird Folker Hellmund (ehem. Leiter des EOC EU-Büros in Brüssel) über „ Europäische Sportpolitik und Interessenvertretung in Brüssel – Schlaglichter, vergangene Entwicklungen und Bilanz“ sprechen. Danach wird Prof.'in Dr. Karen Petry ihre Antrittsvorlesung zum Thema „ Entwicklungspolitische Dimensionen des Sports – Herausforderungen und Perspektiven im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik“ halten. Hier finden Sie das ausführliche Programm. Im Anschluss an die beiden Vorträge, ab 18.00 Uhr, freuen wir uns auf einen gemeinsamen Austausch beim Get-Together im Foyer der DSHS . Kurzübersicht der Veranstaltung: 16.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung mit Prof. Dr. Ansgar Thiel (Rektor der DSHS Köln) und Prof. Dr. Jürgen Mittag 16.15 Uhr Vortrag Folker Hellmund, ehem. Leiter des EOC EU-Büros in Brüssel "Europäische Sportpolitik und Interessenvertretung in Brüssel – Schlaglichter vergangener Entwicklungen und Bilanz" (in englischer Sprache) 17.00 Uhr Antrittsvorlesung Prof. Dr. Karen Petry "Entwicklungspolitische Dimensionen des Sports – Herausforderungen und Perspektiven im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik" (in englischer Sprache) 18.00 Uhr Get-Together im Foyer des Hauptgebäudes Zum vollständigen Programm
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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