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  • MHB-sport-LB-GYMGE-siegen-abWiSe15-16.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2015/16 Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sport- artübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Modulbeschreibung Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie kénnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Riickschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfahigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemdfse Einfiihrung werden zundchst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fordert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbstandig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpddagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß- )Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 50 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 55 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Modulbeschreibung Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgré&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen GesetzmaRigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studie- renden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen MafSnahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. ('2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Geraten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mdgliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfilhren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrélte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Korpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne kiinstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die pers6nlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Korperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). MittelmafS fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. | Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fordern. 2. Aufl. Berlin: Corelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzférderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Forderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschdmende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B8 — Schulsport reflektieren und bewerten Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150/5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Riickschlagspiel (abweichend von B3) (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewdahlte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie kénnen professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl fiir den Sportunterricht als auch fiir au&erunterrichtliche Einsatz- und Angebotsméglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Riickschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewahlte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschrankung bearbeitet bzw. gelést. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewahlten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verandern. Sie kénnen die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfaltig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lésen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund beriicksichtigen sie auch die Heterogenitat von Lerngruppen. Dies schlie&t weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfahigkeit ausgewahlter Techniken sowie die Reflexion der persénlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln auRerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis kénnen sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehdren die Frage nach tibergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhange mit Ansatzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen fiir die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhdange plastisch bewusst werden, sollen mdglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugange gewahlt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Riickschlagspiel (KS) In einem Riickschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zundchst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und geférdert wird. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Forderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschlieRen Beziige zwischen (fach-)wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lésungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kréger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Riickschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu erméglichen. Sie konnen in zundchst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Deutsche . Modulbeschreibung “pee ea ae aria die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Férderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsméglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moéglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Judo bzw. Kampfkunst, Aikido bzw. Kampfsport, Alternative Sportspiele und Hip Hop. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghdner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: Delius _‘Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsférderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauh. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kaémpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Storungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tiber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten auerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Radsport, Fechten, Reiten, Akrobatik, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance und Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. G6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Diir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Pravention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsforderung und Prévention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Koln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Nadheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2015_Deckblatt BA-HRSG-Siegen Qualifikationsziele B1 Gym b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 Gym B3 Gym B4 Gym a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren B5 Gym a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 Gym B7 Gym B8 Gym a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) B9 Gym a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS)

  • MHB-sport-LB-GYMGE-siegen-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sport- artübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Modulbeschreibung Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie kénnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Riickschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfahigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemdfse Einfiihrung werden zundchst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fordert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbstandig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpddagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß- )Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 50 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 55 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Modulbeschreibung Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgré&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen GesetzmaRigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studie- renden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen MafSnahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. ('2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Geraten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mdgliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfilhren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrélte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Korpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne kiinstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die pers6nlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Korperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). MittelmafS fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. | Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fordern. 2. Aufl. Berlin: Corelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzférderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Forderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschdmende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B3) (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch Modulbeschreibung aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und Modulbeschreibung aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu erméglichen. Sie konnen in zundchst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Deutsche . Modulbeschreibung “pee ea ae aria die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Férderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsméglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moéglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Judo bzw. Kampfkunst, Aikido bzw. Kampfsport, Alternative Sportspiele und Hip Hop. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghdner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: Delius _‘Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsférderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauh. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kaémpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Storungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tiber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten auerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Radsport, Fechten, Reiten, Akrobatik, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance und Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. G6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Diir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Pravention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsforderung und Prévention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Koln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Nadheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-GYM-Siegen Qulifikationsziele B1 Gym b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 Gym B3 Gym B4 Gym a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren B5 Gym a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 Gym B7 Gym B8 Gym a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (KS) B9 Gym a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS)

  • MHB-sport-LB-GS-siegen-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2023/24 Stand April 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; • beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; • kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; • verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; • analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; • reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; • wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungsmaßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; • kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen. Modulbeschreibung Modul: B1: Grundlagen von Bewegung und Leistung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Basics/Fundamentals of Movement and performance Kurzbezeichnung B1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 225 h / 7 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (b), c)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 15 h / 1. / VL / deutsch / nein a) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja b) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja c) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, und Atmung, können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie mögliche Anpassungen von biologischen Strukturen (Geweben, Organen und Organsystemen), sowie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können diese bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Weiterhin kennen die Studierenden die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Durch die Auseinandersetzung mit den Inhaltsbereichen des Laufens, Springens und Werfens erwerben die Studierenden ein handlungsorientiertes Fachwissen ausgewählter Disziplinen und Techniken der Leichtathletik. Die Studierenden sind in der Lage, leichtathletisches Bewegen auszuführen und adäquat zu demonstrieren, sowie das Gelernte im schulischen Kontext variabel, zielgruppenorientiert und altersgemäß anzuwenden. Die Studierenden setzen sich im Besonderen mit den spezifischen Anforderungen im Schulsportunterricht mit Kindern im Grundschulalter sowie mit Kindern/Jugendlichen mit unterschiedlichem Förderbedarf auseinander. Sie sind in der Lage, differenziert auch in heterogenen Gruppen leichtathletische Inhalte umzusetzen und die Schüler*innen individuell adäquat zu fordern und zu fördern. Die Studierenden lernen kindgerechte Spiel- und Übungsformen kennen und können diese in heterogenen Gruppen anleiten. Modulbeschreibung Die Studierenden erproben sich in der Planung und Durchführung von leichtathletischen Unterrichtsinhalten und können diese bewerten und reflektieren. Sie verstehen die Zusammenhänge zwischen den in der Vorlesung vermittelten biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundlagen und können diese bei der Aufbereitung leichtathletischer Unterrichtsinhalte einbeziehen. Auf Grundlage von Bewegungsbeobachtungen können die Studierenden adäquates Feedback zu leichtathletikspezifischen Bewegungsausführungen geben. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erschließen über das Bewegen an Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten sowie an deren Gerätekombinationen die Vielfalt von Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt und betrachten diese unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven. Turnspezifische Bewegungsgrundformen (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. In der Auseinandersetzung mit spezifischen Anforderungen des schulischen Turnunterrichts für Kinder im Grundschulalter mit unterschiedlichem Förderbedarf verstehen die Studierenden zielgruppenadäquate methodische Vorgehensweisen zur Vermittlung des Bewegungsfeldes. Sie sind in der Lage, einen ziel- und/oder prozessdifferenzierten Unterricht mit turnerischen Inhalten in heterogenen Gruppen unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen umzusetzen und die Schüler*innen individuell zu fordern und zu fördern. d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden ordnen das Wasser als besonderen Bewegungsraum ein und leiten Bedingungen für die Vermittlung des Schwimmen(lernen)s ab. Sie sind in der Lage, das Schwimmen(lernen) für den Schwimmunterricht in der Grundschule didaktisch zu strukturieren und die spezifischen Lernausgangslagen der Lernenden individuell zu diagnostizieren. Unter Einhaltung der für den Schwimmunterricht notwendigen Sicherheitsmaßnahmen treffen sie methodische Entscheidungen und ermöglichen allen Kindern einen individuellen Kompetenzfortschritt im Bewegungsraum Wasser. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen biologischer Gewebe, sowie deren Anpassung vermittelt, die bei körperlicher Belastung und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, sowie zur Leistungsdiagnostik. Dabei werden die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Auf der Basis mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden sportliche Modulbeschreibung Bewegungstechniken analysiert, wobei die Möglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewählter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schlüsselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erörtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopädische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgrößen und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewählten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Möglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Als zentrale Inhaltsbereiche werden die Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens vermittelt und in ihrer Vielfalt dargestellt. In der Auseinandersetzung mit den koordinativ-technischen sowie konditionell- athletischen Inhalten des Laufens, Springens und Werfens erfahren die Studierenden Praxisbeispiele zu den in der Vorlesung vermittelten Inhalten. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, ausprobiert und diskutiert. So entdecken, erfahren und reflektieren die Studierenden verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Durch das freudvolle Erleben leichtathletischer Bewegungsformen wird die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erfahren. In kleinen Lehr-Lern-Settings probieren sich die Studierenden als anleitende Personen in der Planung, Durchführung und Reflexion von leichtathletischen Unterrichtsinhalten aus. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren schulbezogene Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung motorischer Grundbewegungsformen durch die Einbeziehung und Kombination von Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten des Turnens. Sie lernen das Bewegungsfeld Turnen als Handlungsfeld zwischen genormten Bewegungen und freier Bewegungsentfaltung auf individueller und kooperativer Handlungsbasis kennen. Vor diesem Hintergrund werden konkrete Bezüge zu zielführenden Partner*innenhilfen (z. B. das Erlernen manueller Hilfeleistung) sowie Geräte- und Orientierungshilfen hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, diskutiert und ausprobiert. Hierzu gehören verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Ein sicherheitsbewusstes Handeln sowie der Umgang und die Handhabung von (Groß-) Geräten werden erlernt. Modulbeschreibung d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Der Kurs thematisiert die Auswirkung der spezifischen Eigenschaften des Wassers auf den menschlichen Körper sowie die damit verbunden organisatorischen Besonderheiten für den schulischen Schwimmunterricht. Abgeleitet aus der Bedeutung der schwimmerischen Grundfertigkeiten für das Bewegen im Wasser wird das Vermittlungsmodell der Schwimmerischen Grundbildung vorgestellt und diskutiert. Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit der Vermittlung einer grundlegenden Wasservertrautheit, der Erarbeitung eines Wasserbewegungsgefühl und der Erfahrung vielfältiger Antriebsformen. Vielfältige Beobachtungssituationen ermöglichen den Studierenden ein Verständnis über das Bewegungsverhalten von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Wasser. Darauf aufbauend wird das strukturierte Diagnostizieren der individuellen Lernausgangslagen als Grundlage für einen passgenauen Schwimmunterricht behandelt und erprobt. Im Rahmen des Kurses lernen die Studierenden verschiedene Methoden kennen, Schwimmunterricht für heterogene Lerngruppen zu gestalten und adäquate Lernanlässe zu schaffen. Dazu gehört das Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsaufgaben für das Schwimmen(lernen) in der Grundschule. Die Studierenden erhalten die Gelegenheit Unterricht zu planen, Lehrversuche durchzuführen und zu reflektieren. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen • Cowin, S. C., & Doty, S. B. (2007). Tissue Mechanics. Springer Science & Business Media, New York, USA. • De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß. • Enoka, R. M. (2008). Neuromechanics of human movement. Human Kinetics. • Hamill, J., Knutzen, K. M., & Derrick, T. R. (2015). Biomechanical Basis of human movement. Wolters Kluwer, Baltimore, USA. • Kenney (2015). Physiology of Sport and Exercise (6. Aufl.). Human Kinetics. • Mc Ardle, W. D., & Katch, F. I. & Katch, V. L. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. • Nigg, B. M., & Herzog, W. (Eds.) (2007). Biomechanics of the musculoskeletal system. John Wiley & Sons, Chichester, England. • Nordin, M., & Frankel, V. H. (2012). Basic Biomechanics of the Musculoskeletal System. Lippincott Williams & Wilkins, Baltimore, USA. • Silverthorn, D. U. (2009). Physiologie (4., aktualisierte Aufl.). Pearson. • Zatsiorsky, V. M. (2000). Kinetics of human motion. Human Kinetics. • Zatsiorsky, V. M. (2011). Biomechanics of muscle. Human Kinetics. Modulbeschreibung b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) • Deutscher Leichtathletikverband (2022). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik - inklusiv. Darmstadt. • Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. • Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. • Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. • Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2018). Matten im Sportunterricht. Sicherheit im Schulsport. Abgerufen von https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 • Gerling, I. E. (2014). Basisbuch Gerätturnen. Von Bewegungsgrundformen mit Spiel und Spaß zu Basisfertigkeiten (8., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E., Rohleder, J., & Becker, M. (2020). „Teamsport“ Turnen: Gegenseitiges Helfen und Sichern zur Förderung sozialer Kompetenzen. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 106- 128). Meyer & Meyer. • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport.Abgerufen von https://www.schulsport- nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf • Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, S.G. (2016). Inklusion im Schulsport: Anregungen und Reflexionen. Beltz Verlag, Weinheim Basel d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) • Bissig, M., & Gröbli, C. (2004). SchwimmWelt: Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. SchulVerlag. • Deutscher Schwimm-Verband e.V. - Jugend (dsv-jugend) (Hrsg.). (2011). Schwimmen lernen - Handbuch zur Kursleiterausbildung (2. überarb. Aufl.). • DGUV (Hrsg.). (2019). Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule. Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser. (Download-Link) • Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (Hrsg.). (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. (Download-Link) • Rheker, U. (2011). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 1 (3. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2004). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 2 (2. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2002). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 3. Meyer & Meyer. • Ungerechts, B., Volck, G., & Freitag, W. (2002). Lehrplan Schwimmsport. Band 1:Technik (im Auftrag des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V., Hrsg.). Verlag Karl Hofmann. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3655 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf Modulbeschreibung • Vogt, T. (Hrsg.). (2020). Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung. Sportartspezifische Perspektiven. Meyer & Meyer. • Wilke, K., & Daniel, K. (2007). Schwimmen: Lernen - Üben - Trainieren(6., überarb. Aufl.). Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres Zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Bewegen an Geräten und im Kurs d) Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B2: Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement, play and sport as an educational dimension Kurzbezeichnung B2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h / 7 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (c), d)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpädagogische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Sozialisation und soziales Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 3. / VL / deutsch / nein c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Sportpädagogische Grundlagen Die Studierenden erwerben u.a. • fundierte Kenntnisse über vielfältige Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Bewegung, Spiel und Sport über die gesamte Lebensspanne hinweg. • Kenntnisse über theoretische Diskurse und empirische Erkenntnisse zu grundlegenden sportpädagogischen Fragestellungen in verschiedenen formalen, non-formalen und informellen Settings, die sie zur kritischen Auseinandersetzung sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung exemplarisch auf Erziehungs- und Bildungsfragen in verschiedenen Settings anzuwenden und kritisch zu reflektieren. • einen wissenschaftlichen Habitus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. b) Sozialisation und soziales Lernen Die Studierenden kennen unterschiedliche Theorien und Ansätze von Sozialisation und sozialem Lernen im Allgemeinen und im Bereich des Sports und können sie auf sportliche Situationen und den Schulsport übertragen. Sie können sozialisations- und lerntheoretisch Grundlagen nutzen, um sich mit spezifischen schulischen (schulsportunterrichtlichen) und gesellschaftlichen Modulbeschreibung Gegebenheiten, Herausforderungen und Stressoren (z.B. Integration, Koedukation, Fairness und Gewalt) reflektiert auseinanderzusetzen. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erlernen grundlegende Formen des Kämpfens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln. Durch das Kennenlernen, Ausführen und selbst Entwickeln verschiedener Kampfformen erlangen die Studierenden ein eigenes bewegungsspezifisches Können auf dessen Grundlage sie technisch-taktische Lösungsmöglichkeiten reflektieren. Sie verstehen den Einsatz, die Vereinbarung sowie ggf. Veränderung von Regeln als notwendige Voraussetzung für die körperliche Auseinandersetzung. Die Studierenden kennen Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung elementarer technischer Elemente und können die Anwendbarkeit verschiedener Kampfformen im Sportunterricht beurteilen. Die Studierenden wenden die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse an und reflektieren die vielfältigen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Zweikämpfen kritisch. Sie nutzen darüber hinaus ihr erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen zur Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Ringen und Kämpfens in heterogenen Lerngruppen. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden kennen verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen, sowie Arbeitsmethoden des Gestaltens und des Umgangs mit Musik. In Improvisation und Komposition wenden sie die Gestaltungs- kriterien Raum, Zeit, (Körper-)Form und Dynamik an. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt. Sie qualifizieren sich in schulischer Bewegungserziehung vor dem Hintergrund des persönlichkeitsbildenden Potenzials für inklusive und heterogene Gruppen. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungs- gestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt und qualifizieren sich, durch Haltung und Fachkompetenz schulische Bewegungserziehung nach dem Studium inklusiv und für heterogene Gruppen zu konzeptionieren und zu gestalten. Im Kurs identifizieren und explorieren Studierende ästhetisch- expressive Bewegungsmöglichkeiten, ausgehend von verschie- denen Ausgangspunkten (z.B. Bewegung, Musik, Idee, Text, Bild, Objekt, etc.). Bewegung verstehen sie dabei als ersten Ausgangspunkt, der auch in der Exploration anderer Modulbeschreibung Ausgangspunkte unumgänglich bleibt für ein vertieftes Begreifen und als zentrales Ausdrucksmedium von tänzerisch-abstrakt bis darstellerisch-konkret. Die Studierenden sind in der Lage passende Aufgabenstellungen zu formulieren und damit Improvisationsanlässe zu schaffen, um eigene Haltungen zu kommunizieren und zu reflektieren. Sie kennen Werkzeuge, um Bewegungs- und Ideenbausteine zu analysieren und zu prüfen, um daraus Stücke zu komponieren und diese einem Publikum zu präsentieren. Studierende kennen postdigitale Möglichkeiten im Kontext Tanz und anderen ästhetisch-expressiven Bewegungskulturen und können Risiken mit Schüler*innen verbal-sprachlich und auch ästhetisch reflektieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende (sport)pädagogische Begrifflichkeiten (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation), Diskurse und Erkenntnisse über die gesamte Lebensspanne hinweg (Kindheit, Jugend, Alter) in verschiedenen Settings (z.B. Verein, informeller Sport). Mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Verständnisse und Positionen zu pädagogischen Fragestellungen im Gegenstandsfeld Bewegung, Spiel und Sport soll der Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit angebahnt werden. Exemplarisch werden einige pädagogische Handlungsfelder (z. B. Gesundheits-, Leistungserziehung) vertiefend vermittelt. b) Sozialisation und soziales Lernen In dieser Veranstaltung werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Identität in Gruppen, motivationale Aspekte, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand von evidenzbasierten praktischen Beispiele aus dem Sportunterricht (z.B. besonders stressreiche Phänomene) werden Möglichkeiten des sozialen Lernens und der Sozialisation im Fach Sport diskutiert und analysiert, beispielsweise wird die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und der Selbstbestimmung im schulischen Kontext anhand von unterschiedlichen Beispielen erörtert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner werden der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen sowie die Auseinandersetzung mit Integration im und durch Sport /Sportunterricht behandelt. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Modulbeschreibung Feststellung persönlicher Verantwortung, wird auch die Relevanz von Geschlecht und sozialer Schicht für eine Sozialerziehung im Sport/Sportunterricht analysiert. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennenlernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Modulbeschreibung • Präsentationen etc. Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische Grundlagen u.a. Balz, E., Reuker, S., Scheid, V., & Sygusch, R. (Hrsg.). (2021). Sportpädagogik. Eine Grundlegung. Kohlhammer. Koller, H.-C. (2014). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (7. durchgesehene Aufl.). Kohlhammer. Prohl, R. (2006). Grundriss der Sportpädagogik (2., stark überarbeitete Aufl.). Limpert. b) Sozialisation und soziales Lernen Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. Pearson Studium. Brinkhoff, Klaus-Peter (1998). Sport und Sozialisation im Jugendalter. Weinheim, München: Juventa. Gerlach, E. & Brettschneider, W.D. (2013). Aufwachsen mit Sport. Befunde der 10-jährigen Paderborner Längsschnittstudie "SET" von der Kindheit in die Adoleszenz. Meyer & Meyer Verlag Hurrelmann, K. & Bauer, U. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie. Das Modell der produktiven Verarbeitung von Realität. Beltz. Woolfolk, A. & Schönpflug, U (2014). Pädagogische Psychologie. Pearson Studium. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Kursbegleitendes Skript Werner, S., Körner, S., & Staller, M. S. (2020). Vermittlungsmethoden: Kämpfen im Schulsport im Spannungsfeld zwischen Tradition und Nicht-Linearität. In T. Vogt (Ed.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven (pp. 245–276). Meyer & Meyer. Gößling, V.(2008). Handicap-Kämpfe - leicht umsetzbar und vielfältig einsetzbar. sportunterricht (5)57, 141-143. Liebl, S., Ptack, R., & Sygusch, R. (2018). Der Erlanger Kompetenzentwurf Sport. Am Beispiel des Bewegungsfelds "Mit und gegen Partner kämpfen". Sport & Spiel, 69, 42–45 Liebl, S., Happ, S. & Zajonc, O. (2015). Review zu Wirkungen von Kampfkunst und Kampfsport auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. In M. J. Meyer (Hrsg.), Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre: Material Arts Studies in Germany - Defining and Crossing Disciplinary Boundaries. (S. 82-92). Hamburg: Feldhaus. Karsch, J. (2022). Alternative Vermittlungsformen im Sportunterricht. Vom Einsatz des Constraints-Led Approach im Sportunterricht. sportunterricht, 7 (71), 290-296. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Behrens, C. (2014). Sich körperlich ausdrücken. Sportpädagogik (3+4), 2-6. Modulbeschreibung Steinberg, C. & Tiedt, W. (2018). Bewegung und Tanz als Gegenstand der ästhetisch-kulturellen Bildung in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen. In M.-S. Meis & G.-A. Mies (Hrsg.), Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit (Pädagogik 2013, S. 145-176). Stuttgart: Verlag W. Kolkhammer. Howahl, S. (2016). Inklusiv "Gestalten, Tanzen und Darstellen". In S. Ruin, S. Meier & H. Leineweber (Hrsg.), Inklusion im Schulsport. Anregungen und Reflexionen (Pädagogik, S. 116- 129). Weinheim: Beltz. Howahl, S. (2018). Inklusiv Gestalten, Tanzen und Darstellen. von kleinen und großen Stücken. In Ruin, Sebastian, Becker, Florian, Klein, Daniel, Leineweber, Helga, Meier, Sebastian. & Uhler- Derigs, Hans Georg (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen. Inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven (S. 139-152). Schorndorf: Hofmann. Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie aus einem Gedicht Bewegung wurde. Zeitschrift für Sportpädagogik (5), 28-31. Klinge, A. & Schütte, M. (2013). Gestalten und Gestaltung. In A. Güllich & M. Krüger (Hrsg.), Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium (Bachelor, 1. Aufl., S. 597-620). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Tiedt, W. (2001). Bewegungstheater. In W. Günzel & R. Laging (Hrsg.), Didaktische Konzepte und Unterrichtspraxis (Neues Taschenbuch des Sportunterrichts, / hrsg. von Werner Günzel und Ralf Laging ; Bd. 2, S. 309-336). Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren. Zühlke, M. & Steinberg, C. (2023). Tanz digital unterstützen [Themaheft]. Sportunterricht (72, 2) Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: Veranstaltung a) und b): In den VL werden Leistungspunkte durch eine abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle erworben. Veranstaltung c): Im Kurs Ringen und Kämpfen werden Leistungspunkte durch die Übernahme eines Stundenanteils (Umfang 30 min) und durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle (praktische Prüfung) erworben. Veranstaltung d): Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen werden Leistungspunkte durch zwei Lernerfolgskontrollen (praktische Prüfungen) erworben: 1. Nachgestaltung einer Choreographie 2. Neugestaltung eines Tanz-/Bewegungstheaterstückes Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Modulbeschreibung Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Ringen und Kämpfen und im Kurs d) Gestalten - Tanzen - Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Modul: B3: Unterrichten, Vermitteln und Schulsport gestalten Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Teaching, mediating movement and design school sports Kurzbezeichnung B3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 195 h / 6 LP / 0,5 LP / 2 LP 0,5 inklusionsorientierte LP in a) 3 fachdidaktische LP in a) 1 fachdidaktische LP in b) 1 fachdidaktischer LP in c) 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Didaktische Grundlagen des Schulsports 2 SWS / 30 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / ja b) Didaktik der Bewegungserziehung 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung 1 SWS / 15 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / nein d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportbezogene Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule als Teil der Gesellschaft anzuwenden. a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse im Rahmen curricularer Vorgaben und können diese exemplarisch anwenden. • grundlegende Kenntnisse zu Erkenntnissen der Schulsportforschung und weiteren ausgewählten sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • grundlegende Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Vermittlungskenntnisse, die exemplarisch auf Vermittlungsfragen in den verschiedenen Bewegungsfelder angewendet und kritisch reflektiert werden können. b) Didaktik der Bewegungserziehung Die Studierenden kennen grundlegende Konzepte der Bewegungserziehung und Psychomotorik. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte Modulbeschreibung kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung. Die Studierenden • werden die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern bewerten, • didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemäßen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Förderschule) beziehen, • verschiedene Konzepte und Ansätze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) analysieren und miteinander vergleichen • Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren, • eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, ggf. praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Förderschule umsetzen und reflektieren. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Die Studierenden erwerben eine übergreifende Sportspielkompetenz. Sie sollen dazu befähigt werden, unterschiedlichste Sportspiele in ihrem komplexen Handlungsfeld zu verstehen, zielgerichtet einzusetzen und aktiv durchzuführen. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Das Spiel ist ein vielfältig und mannigfaltig auftretendes Phänomen unter Lebewesen und fasziniert seit jeher die Menschen. Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, Spiele zielgerichtet einzusetzen, wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu lernen sie unterschiedliche Spielformen kennen bzw. zu modifizieren, mit denen sie den Erwerb sportartübergreifender und spezifischer Kompetenzen nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erhalten einen Überblick über sportdidaktische Planungs- und Auswertungsmodelle, fachdidaktische Konzepte als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht) und weitere didaktisch relevante Modulbeschreibung Themen des Sportunterrichts (z. B. Umgang mit Heterogenität, pädagogische Diagnostik). Zudem werden aktuelle Themen des Schulsports und der Schulsportforschung (z. B. diversitätssensible Schulentwicklung, Scham und Ausgrenzungsprozesse im Sportunterricht) exemplarisch aufgezeigt. b) Didaktik der Bewegungserziehung Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen übertragen. Dabei werden mögliche Entwicklungsstörungen, Förderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemäßen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Förderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin überprüft. Zentral ist das Erarbeiten und ggf. praktische Durchführen einer Sportstunde in einer Grundschule oder Förderschule im Team-Teaching. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Das Themenspektrum beinhaltet sportspielübergreifende Theorien, Vermittlungsmodelle und Möglichkeiten der Diagnostik. Grundsätzliche und spezielle Struktur- und Vermittlungsaspekte in unterschiedlichen Sportspielen werden behandelt. Weiterhin werden aktuelle Lern- und Lehrmethoden im Hinblick der Sportspielvermittlung unterrichtet. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun und Alternative zum Üben verstanden. Spielen soll als grundlegende Fähigkeit zielgerichtet eingesetzt werden und in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, unterschiedlichen Adressatengruppen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen Modulbeschreibung • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Didaktische Grundlagen des Schulsports u.a. • Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. • Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Hofmann. • Scheid, V., & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Grundlagen - Vermittlungsformen - Bewegungsfelder. Limpert • Wolters, P., Ehni, H., Kretschmer, J., Scherler, K., & Weichert, W. (Hrsg.). (2000). Didaktik des Schulsports. Hofmann b) Didaktik der Bewegungserziehung Wird im Seminar bekannt gegeben. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Wird in der Vorlesung bekannt gegeben. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) • Güllich, A. & Krüger, M. (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Springer. • König, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2012). Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Limpert. • Memmert, D, & Furley, P. (2014). Zur Schulung einer allgemeinen Spielfähigkeit in Schule und Verein. Bayreuth: Sportbuch- und Medienverlag Weineck e.K. • Roth, K. & Kröger, C. (2011). Ballschule - ein ABC für Spielanfänger. Hofmann. • Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2007). Ballschule Rückschlagspiele. Hofmann. • Roth, K., Memmert, D. & Schubert, R. (2007). Ballschule Wurfspiele. Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Spielen und Spiele inszenieren kann eine fachpraktische Prüfung (FP) absolviert werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4: Bewegungstheorien und sportliches Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Movement theories and sports practices Kurzbezeichnung B4 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 195 h / 6 LP / 0 LP / 1 LP 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium (h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen 2 SWS / 30 h / 15 h / 5. / VL / deutsch / nein b) Koordinationstraining und motorisches Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 5. / KS / deutsch / ja c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Leitbild des Moduls ist die Ausbildung einer wissenschaftlich informierten, reflektierten Lehrkraft. Die Studierenden bilden einen breiten wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender menschlicher Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen aktuelle Theorien und Erkenntnisse der Psychologie, der Trainingswissenschaft und des motorischen Lernens kennen und können sie auf vielfältige Situationen im Sport und in der Schule übertragen. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit spielerischen und übungs-orientierten Inhalten für ein diverses, inklusives Teilnehmerfeld in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Psychologie, Motorik und Bewegungssteuerung. Sie verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung, des Bewegungslernens und die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung. Modulbeschreibung b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Modulbeschreibung Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch-kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z.B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer- Interaktionen betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktionen und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interkation (Motivationales Klima). b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß- )Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel Modulbeschreibung (für Grund- und Förderschulen) Die praktische, inklusive Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und - methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die praktische Umsetzung eines Individualsportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und -methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Techniken und Taktiken des Individualsportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltechnische und spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. Modulbeschreibung c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Mannschaftssportspiel oder im Kurs d) Individualsportspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B5: Gesundheitsbildung und Teilhabe durch Sport und Bewegung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Health education and participation through sports Kurzbezeichnung B5 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 2 LP / 5 LP 2 inklusionsorientierter LP in b) 3 fachdidaktische LP in b) 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / SE / deutsch / ja b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / ÜB / deutsch / ja c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Die Studierenden… • definieren die Begriffe „Gesundheit“, „Gesundheitskompetenz“ und „Gesundheitsförderung“ • entwickeln ein ganzheitliches und ressourcenorientiertes Verständnis von Gesundheit • analysieren gesundheits- und bewegungsbezogene Konzepte (z.B. Physical Literacy, Salutogenese) und leisten einen entsprechenden Transfer zum Schulsport • erwerben diagnostische Kompetenzen in Bezug auf die Körperhaltung und können eine entsprechende Haltungsschulung vermitteln • erwerben grundlegende Kenntnisse zu Verhaltensauffälligkeiten, psychischen und chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und leiten Konsequenzen für die Planung und Durchführung im Schulsport ab • beziehen die pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln“ auf die motorischen Fähigkeiten Koordination und Ausdauer • erwerben zielgruppenspezifische Vermittlungskompetenzen für den Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer Die Studierenden… Modulbeschreibung • können für die Schule relevante Aussagen der UN- Behindertenrechtskonvention wiedergeben • entwickeln ein ganzheitliches Inklusionsverständnis mit besonderem Fokus auf Schüler:innen mit Beeinträchtigung • können die sonderpädagogischen Förderschwerpunkte NRWs benennen • analysieren didaktisch-methodische Modelle zur Planung inklusiven schulischen Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) und wenden diese in praktischen Unterrichtssituationen an • planen eine inklusive Sportunterrichtseinheit und unterrichten diese im Praxistransfer (z.B. an einer Kooperationsschule) • reflektieren Unterrichtssituationen und können konstruktives, vermittlungsbezogenes Feedback geben c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden… • können Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten planen und rechtliche Grundlagen (z.B. zur Aufsichtspflicht) wiedergeben • planen praktische Inhalte (z.B. Erlebnispädagogik, Schnitzeljagd, Kooperationsspiele, Entspannungsverfahren), leiten diese mit der Gruppe an und reflektieren diese im Anschluss • analysieren kritisch Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik im Schulsport unter besonderer Berücksichtigung heterogener Lerngruppen • beurteilen kritisch die verschiedenen Formen der Bundesjugendspiele (Wettkampf, Wettbewerb, Mehrkampf) • können Inhalte auf Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten situativ anpassen (z.B. witterungsbedingt) Zentrale Inhaltsbereiche a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht • Pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein vermitteln“ • Gesundheits- und bewegungsbezogene Vermittlungskompetenz • Körperhaltung und Haltungsschulung • Koordination und Ausdauerleistungsfähigkeit • Verhaltensauffälligkeiten, psychische und chronische Erkrankungen im Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer • UN-Behindertenrechtskonvention Modulbeschreibung • Inklusion und Teilhabe • Sonderpädagogische Förderschwerpunkte NRWs • Didaktisch-methodische Modelle zur Planung und Umsetzung inklusiven Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) • (Rechtliche) Grundlagen von Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten • Erlebnispädagogik • Kooperationsspiele • Indoorspiele • Entspannungsverfahren • Bundesjugendspiele Lehr- und Lernmethoden a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Im Seminar werden sowohl lehrzentrierte als auch schwerpunktmäßig lernzentriert-aktivierende Methoden eingesetzt. Durch die Studierenden wird ein forschungsgeleiteter Kurzvortrag in Kleingruppen zur Präsentation erarbeitet. b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer In der Übung werden neben lehrzentrierten und lernzentriert- aktivierenden Methoden auch praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“ (z.B. in Form einer Projektarbeit). c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) Der Kurs findet in der Regel als Exkursion statt. Neben lernzentriert- aktivierenden Methoden werden praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“. Empfohlene Literatur Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Das Modul kann mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) abgeschlossen werden. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Schriftliche Dokumentation / 40% Präsentation / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2023_Deckblatt BA-GS-Siegen_blau Leitbild Qualifikationsziele_GS B1_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B2_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B3_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B4_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B5_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen

  • MHB-sport-LB-BK-siegen-abWiSe21-22.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2021/22 Stand Juni 2021 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis oder Korfball (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrolte: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen Maf$nahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (‘2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Gerdten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfithren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Kérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verdndern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die personlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, K6rperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fdrdern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Gewichtung der Modulnote Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B 3) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglich- keiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben Modulbeschreibung wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltak- tische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regel- absprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden Modulbeschreibung erkennen und erschließen Bezüge zwischen (fach- )wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lösungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B9 – Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330 / 12 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und können sie auf sportliche Situationen übertragen. Aufgrund einer spielgemäßen Einführung in die jeweils gewählte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemäßen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermöglichen. Sie können in zunächst gut überschaubaren und später komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstützen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfähigkeit ausmachen, sensibilisiert sie für Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entsprechende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie können sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Möglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse Modulbeschreibung zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander- Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivität erfolgen. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollen- übernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Die Einführung in das Spiel erfolgt über ein schulsportorientiertes, spielgemäßes Vermittlungskonzept. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Modulbeschreibung d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher „klassischer“ Schulsportarten des Pflichtbereichs überschreiten, werden neue Bewegungsmöglichkeiten, vielfältige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgeräte und Materialien, methodische Zugänge sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewählten Beispielen werden Bewegungsaktivitäten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwärtigen Bedürfnissen und Möglichkeiten der Schule, berücksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmäßig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Kampfsport, Radsport, Reiten, Le Parkour, Hip Hop Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhöfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Münster: Philippka. Fußball: Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. München: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hänel, R., Lüninghöner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: König, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball Modulbeschreibung spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. völlig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Ehm, O. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin für Freizeittaucher, Berufstaucher und Ärzte (11. überarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig üben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport für die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsförderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Köln: Sportverlag Strauß. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training für Freizeit, Schule und Verein. München :BLV. Köstermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Kampfsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Radsport: Modulbeschreibung Wird im Kurs bekannt gegeben. Reiten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Le Parkour: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B10 – Gesunde Lebensführung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermöglichen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfügen über ein anwendungsbezogenes Wissen von pädagogisch- didaktischen Vermittlungsmöglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht für Schülergruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Funktionsmöglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natürlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusätzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum späteren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein Können und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik für die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Persönlichkeit hervorheben und die Bedingungen für eine physiologische motorische Entwicklung, mögliche Störungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewählter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Förderung körperlich-motorisch eingeschränkter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Prävention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und können durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemühen um Integration ist die Wissensvermittlung über chronische Modulbeschreibung Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung der Heranwachsenden im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher „klassischer“ Schulsportarten des Pflichtbereichs überschreiten, werden neue Bewegungsmöglichkeiten, vielfältige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgeräte und Materialien, methodische Zugänge sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen ver- mittelt. An ausgewählten Beispielen werden Bewegungsaktivitäten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwärtigen Bedürfnissen und Möglichkeiten der Schule, berücksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmäßig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Alternative Sportspiele, Kampfkunst, Bouldern, Modulbeschreibung Streetsurfing, Breakdance, Akrobatik, Schwimmanfänger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Präventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bös K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. Göttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsförderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Dür W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern, Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. 3. Aufl. Bern, Huber Verlag 2010 Kolip P., Müller V. (Hrsg): Qualität von Gesundheitsförderung und Prävention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern, Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Hölling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm für Kindergarten und Grundschule. Schorndorf, Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bös K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipösen Kindern. 2010 WHO – Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag, 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 Modulbeschreibung Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung – Analyse der deutschen Breakdance- Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Köln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport für die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Erfolgreiche Spiele für Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. Köln: DSHS Köln. Kampfkunst: Wird im Kurs bekannt gegeben. Akrobatik: Wird im Kurs bekannt gegeben. Schwimmanfänger richtig unterrichten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2018_Deckblatt BA-BK-Siegen Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK B9 BK B10 BK B3 BK.pdf Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS)

  • MHB-sport-LB-BK-siegen-abWiSe15-16.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2015/16 Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie kénnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Riickschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfahigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemafSe Einfiihrung werden zundchst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und férdert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbstandig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Fin Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen MafSnahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. ('2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Geraten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfilhren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Koérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die pers6nlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Korperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. | Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fdrdern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In RR. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Gewichtung der Modulnote Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B8 — Schulsport reflektieren und bewerten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 /5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Riickschlagspiel (abweichend von B 3) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewahlte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie kénnen professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl fiir den Sportunterricht als auch fiir au&erunterrichtliche Einsatz- und Angebotsméglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Riickschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewahlte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschrankung bearbeitet bzw. gelést. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewahlten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verandern. Sie kénnen die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfaltig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lésen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund beriicksichtigen sie auch die Heterogenitat von Lerngruppen. Dies schlie&t weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfahigkeit ausgewahlter Techniken sowie die Reflexion der persénlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln auRerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis kénnen sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehdren die Frage nach tibergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhange mit Ansatzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen fiir die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhdange plastisch bewusst werden, sollen mdglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugdnge gewahlt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Riickschlagspiel (KS) In einem Riickschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zundchst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und geférdert wird. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Forderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschlieRen Beziige zwischen (fach-)wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lésungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kréger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Riickschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermoglichen. Sie konnen in zundachst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Deutsche . Modulbeschreibung “pee ea ae aria die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Férderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moéglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Judo bzw. Kampfkunst, Aikido bzw. Kampfsport, Alternative Sportspiele und Hip Hop. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhofer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregetn Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete AufL.). Schorndorf: Hofmann. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: = Delius —_—Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsférderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauk. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kdmpfen. Schorndorf: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Storungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tiber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten auerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Radsport, Fechten, Reiten, Akrobatik, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance und Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. G6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Diir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Pravention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsforderung und Prévention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Koln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Nadheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2015_Deckblatt BA-BK-Siegen Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) B9 BK a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS)

  • MHB-sport-LB-BK-siegen-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie kénnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Riickschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfahigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemafSe Einfiihrung werden zundchst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und férdert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbstandig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Fin Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen MafSnahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. ('2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Geraten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfilhren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Korpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die pers6nlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Korperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. | Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fordern. 2. Aufl. Berlin: Comelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Gewichtung der Modulnote Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B 3) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch Modulbeschreibung aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und Modulbeschreibung aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermoglichen. Sie konnen in zundachst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Deutsche . Modulbeschreibung “pee ea ae aria die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Férderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moéglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Judo bzw. Kampfkunst, Aikido bzw. Kampfsport, Alternative Sportspiele und Hip Hop. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhofer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregetn Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete AufL.). Schorndorf: Hofmann. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: = Delius —_—Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsférderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauk. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kdmpfen. Schorndorf: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Storungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tiber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten auerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Radsport, Fechten, Reiten, Akrobatik, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance und Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. G6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Diir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Pravention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsforderung und Prévention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Koln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Nadheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-BK-Siegen Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (KS) B9 BK a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS)

  • MHB-sport-LB-HRSG-siegen-abWiSe21-22.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2021/22 Stand November 2021 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch- didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Modulbeschreibung Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Modulbeschreibung Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch- didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Modulbeschreibung Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis oder Korfball (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) b) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewe- gungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper Modulbeschreibung hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Modulbeschreibung Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. b) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Modulbeschreibung Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Gerätturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie – exemplarisch am Gerätturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fähigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenfließen. Sie verfügen über die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Gerätturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- Modulbeschreibung und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Gerätturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernstörungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen öffnen den Blick für die im Gerätturnen erforderlichen und sinnvollen Maßnahmen individueller Förderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (22005). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E. (2008). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (82007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs „Bewegen an Geräten“ (B4) muss vor Belegung des Kurses „Gerätturnen“ (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden Modulbeschreibung zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B7 – Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kämpfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Förderung der Ausbildung eines realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die für die Stärkung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafür entscheidende didaktisch-methodische Maßnahmen für einen selbstkonzeptfördernden Sportunterricht können sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsförderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis transferiert. Das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kämpfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, O. (2005). Sportpsychologie (S. 160 – 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Körperkonzept, Selbstkonzept und Kontrollüberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schöllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmaß für Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. München: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Mädchen und Jungen im Sportunterricht. Beiträge zum geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Präventiver Kinderschutz durch Stärkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzförderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Modulbeschreibung Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 – 340). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Förderkonzept für Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Überarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einführung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Ringen und Kämpfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B3) (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie Modulbeschreibung professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Modulbeschreibung Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschließen Bezüge zwischen (fach- )wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lösungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2018/19 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II & III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemaRen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu erméglichen. Sie kénnen in zunachst gut iiberschaubaren und spater komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Forderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Méglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewdhlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Kampfsport, Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Kampfkunst, HipHop, Radsport, Reiten, Le Parkour, Alternative Sportspiele, Bouldern, Breakdance, Streetsurfing, Akrobatik, Schimmanfanger richtig unterrichten Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und = Mini-Hallenhockey =. Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: Kénig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. véllig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: = Delius —‘K lasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. NeuaufL., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig tiben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer, Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauk. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Kampfsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Radsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Reiten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Le Parkour: Wird im Kurs bekannt gegeben. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6Ln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Frfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. K6ln: DSHS K6ln. Kampfkunst: Wird im Kurs bekannt gegeben. Akrobatik: Wird im Kurs bekannt gegeben. Schwimmanfanger richtig unterrichten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2018_Deckblatt BA-HRSG-Siegen Qualifikationsziele B1 HRSG B2 HRSG B3 HRSG B4 HRSG B5 HRSG B6 HRSG B7 HRSG B8 HRSG B9 HRSG

  • MHB-sport-LB-GS-siegen-abWiSe25-26.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2025/26 Stand April 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; • beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; • kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; • verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; • analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; • reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; • wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungsmaßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; • kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen. Modulbeschreibung Modul: B1: Grundlagen von Bewegung und Leistung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Basics/Fundamentals of Movement and performance Kurzbezeichnung B1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 225 h / 7 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (b), c)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 15 h / 1. / VL / deutsch / nein a) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja b) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja c) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, und Atmung, können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie mögliche Anpassungen von biologischen Strukturen (Geweben, Organen und Organsystemen), sowie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können diese bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Weiterhin kennen die Studierenden die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Durch die Auseinandersetzung mit den Inhaltsbereichen des Laufens, Springens und Werfens erwerben die Studierenden ein handlungsorientiertes Fachwissen ausgewählter Disziplinen und Techniken der Leichtathletik. Die Studierenden sind in der Lage, leichtathletisches Bewegen auszuführen und adäquat zu demonstrieren, sowie das Gelernte im schulischen Kontext variabel, zielgruppenorientiert und altersgemäß anzuwenden. Die Studierenden setzen sich im Besonderen mit den spezifischen Anforderungen im Schulsportunterricht mit Kindern im Grundschulalter sowie mit Kindern/Jugendlichen mit unterschiedlichem Förderbedarf auseinander. Sie sind in der Lage, differenziert auch in heterogenen Gruppen leichtathletische Inhalte umzusetzen und die Schüler*innen individuell adäquat zu fordern und zu fördern. Die Studierenden lernen kindgerechte Spiel- und Übungsformen kennen und können diese in heterogenen Gruppen anleiten. Modulbeschreibung Die Studierenden erproben sich in der Planung und Durchführung von leichtathletischen Unterrichtsinhalten und können diese bewerten und reflektieren. Sie verstehen die Zusammenhänge zwischen den in der Vorlesung vermittelten biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundlagen und können diese bei der Aufbereitung leichtathletischer Unterrichtsinhalte einbeziehen. Auf Grundlage von Bewegungsbeobachtungen können die Studierenden adäquates Feedback zu leichtathletikspezifischen Bewegungsausführungen geben. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erschließen über das Bewegen an Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten sowie an deren Gerätekombinationen die Vielfalt von Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt und betrachten diese unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven. Turnspezifische Bewegungsgrundformen (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. In der Auseinandersetzung mit spezifischen Anforderungen des schulischen Turnunterrichts für Kinder im Grundschulalter mit unterschiedlichem Förderbedarf verstehen die Studierenden zielgruppenadäquate methodische Vorgehensweisen zur Vermittlung des Bewegungsfeldes. Sie sind in der Lage, einen ziel- und/oder prozessdifferenzierten Unterricht mit turnerischen Inhalten in heterogenen Gruppen unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen umzusetzen und die Schüler*innen individuell zu fordern und zu fördern. d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden ordnen das Wasser als besonderen Bewegungsraum ein und leiten Bedingungen für die Vermittlung des Schwimmen(lernen)s ab. Sie sind in der Lage, das Schwimmen(lernen) für den Schwimmunterricht in der Grundschule didaktisch zu strukturieren und die spezifischen Lernausgangslagen der Lernenden individuell zu diagnostizieren. Unter Einhaltung der für den Schwimmunterricht notwendigen Sicherheitsmaßnahmen treffen sie methodische Entscheidungen und ermöglichen allen Kindern einen individuellen Kompetenzfortschritt im Bewegungsraum Wasser. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen biologischer Gewebe, sowie deren Anpassung vermittelt, die bei körperlicher Belastung und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, sowie zur Leistungsdiagnostik. Dabei werden die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Auf der Basis mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden sportliche Modulbeschreibung Bewegungstechniken analysiert, wobei die Möglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewählter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schlüsselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erörtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopädische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgrößen und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewählten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Möglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Als zentrale Inhaltsbereiche werden die Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens vermittelt und in ihrer Vielfalt dargestellt. In der Auseinandersetzung mit den koordinativ-technischen sowie konditionell- athletischen Inhalten des Laufens, Springens und Werfens erfahren die Studierenden Praxisbeispiele zu den in der Vorlesung vermittelten Inhalten. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, ausprobiert und diskutiert. So entdecken, erfahren und reflektieren die Studierenden verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Durch das freudvolle Erleben leichtathletischer Bewegungsformen wird die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erfahren. In kleinen Lehr-Lern-Settings probieren sich die Studierenden als anleitende Personen in der Planung, Durchführung und Reflexion von leichtathletischen Unterrichtsinhalten aus. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren schulbezogene Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung motorischer Grundbewegungsformen durch die Einbeziehung und Kombination von Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten des Turnens. Sie lernen das Bewegungsfeld Turnen als Handlungsfeld zwischen genormten Bewegungen und freier Bewegungsentfaltung auf individueller und kooperativer Handlungsbasis kennen. Vor diesem Hintergrund werden konkrete Bezüge zu zielführenden Partner*innenhilfen (z. B. das Erlernen manueller Hilfeleistung) sowie Geräte- und Orientierungshilfen hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, diskutiert und ausprobiert. Hierzu gehören verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Ein sicherheitsbewusstes Handeln sowie der Umgang und die Handhabung von (Groß-) Geräten werden erlernt. Modulbeschreibung d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Der Kurs thematisiert die Auswirkung der spezifischen Eigenschaften des Wassers auf den menschlichen Körper sowie die damit verbunden organisatorischen Besonderheiten für den schulischen Schwimmunterricht. Abgeleitet aus der Bedeutung der schwimmerischen Grundfertigkeiten für das Bewegen im Wasser wird das Vermittlungsmodell der Schwimmerischen Grundbildung vorgestellt und diskutiert. Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit der Vermittlung einer grundlegenden Wasservertrautheit, der Erarbeitung eines Wasserbewegungsgefühl und der Erfahrung vielfältiger Antriebsformen. Vielfältige Beobachtungssituationen ermöglichen den Studierenden ein Verständnis über das Bewegungsverhalten von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Wasser. Darauf aufbauend wird das strukturierte Diagnostizieren der individuellen Lernausgangslagen als Grundlage für einen passgenauen Schwimmunterricht behandelt und erprobt. Im Rahmen des Kurses lernen die Studierenden verschiedene Methoden kennen, Schwimmunterricht für heterogene Lerngruppen zu gestalten und adäquate Lernanlässe zu schaffen. Dazu gehört das Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsaufgaben für das Schwimmen(lernen) in der Grundschule. Die Studierenden erhalten die Gelegenheit Unterricht zu planen, Lehrversuche durchzuführen und zu reflektieren. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen • Cowin, S. C., & Doty, S. B. (2007). Tissue Mechanics. Springer Science & Business Media, New York, USA. • De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß. • Enoka, R. M. (2008). Neuromechanics of human movement. Human Kinetics. • Hamill, J., Knutzen, K. M., & Derrick, T. R. (2015). Biomechanical Basis of human movement. Wolters Kluwer, Baltimore, USA. • Kenney (2015). Physiology of Sport and Exercise (6. Aufl.). Human Kinetics. • Mc Ardle, W. D., & Katch, F. I. & Katch, V. L. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. • Nigg, B. M., & Herzog, W. (Eds.) (2007). Biomechanics of the musculoskeletal system. John Wiley & Sons, Chichester, England. • Nordin, M., & Frankel, V. H. (2012). Basic Biomechanics of the Musculoskeletal System. Lippincott Williams & Wilkins, Baltimore, USA. • Silverthorn, D. U. (2009). Physiologie (4., aktualisierte Aufl.). Pearson. • Zatsiorsky, V. M. (2000). Kinetics of human motion. Human Kinetics. • Zatsiorsky, V. M. (2011). Biomechanics of muscle. Human Kinetics. Modulbeschreibung b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) • Deutscher Leichtathletikverband (2022). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik - inklusiv. Darmstadt. • Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. • Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. • Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. • Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2018). Matten im Sportunterricht. Sicherheit im Schulsport. Abgerufen von https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 • Gerling, I. E. (2014). Basisbuch Gerätturnen. Von Bewegungsgrundformen mit Spiel und Spaß zu Basisfertigkeiten (8., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E., Rohleder, J., & Becker, M. (2020). „Teamsport“ Turnen: Gegenseitiges Helfen und Sichern zur Förderung sozialer Kompetenzen. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 106- 128). Meyer & Meyer. • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport.Abgerufen von https://www.schulsport- nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf • Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, S.G. (2016). Inklusion im Schulsport: Anregungen und Reflexionen. Beltz Verlag, Weinheim Basel d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) • Bissig, M., & Gröbli, C. (2004). SchwimmWelt: Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. SchulVerlag. • Deutscher Schwimm-Verband e.V. - Jugend (dsv-jugend) (Hrsg.). (2011). Schwimmen lernen - Handbuch zur Kursleiterausbildung (2. überarb. Aufl.). • DGUV (Hrsg.). (2019). Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule. Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser. (Download-Link) • Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (Hrsg.). (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. (Download-Link) • Rheker, U. (2011). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 1 (3. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2004). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 2 (2. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2002). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 3. Meyer & Meyer. • Ungerechts, B., Volck, G., & Freitag, W. (2002). Lehrplan Schwimmsport. Band 1:Technik (im Auftrag des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V., Hrsg.). Verlag Karl Hofmann. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3655 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf Modulbeschreibung • Vogt, T. (Hrsg.). (2020). Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung. Sportartspezifische Perspektiven. Meyer & Meyer. • Wilke, K., & Daniel, K. (2007). Schwimmen: Lernen - Üben - Trainieren(6., überarb. Aufl.). Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres Zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Bewegen an Geräten und im Kurs d) Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B2: Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement, play and sport as an educational dimension Kurzbezeichnung B2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h / 7 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (c), d)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpädagogische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Sozialisation und soziales Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 3. / VL / deutsch / nein c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Sportpädagogische Grundlagen Die Studierenden erwerben u.a. • fundierte Kenntnisse über vielfältige Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Bewegung, Spiel und Sport über die gesamte Lebensspanne hinweg. • Kenntnisse über theoretische Diskurse und empirische Erkenntnisse zu grundlegenden sportpädagogischen Fragestellungen in verschiedenen formalen, non-formalen und informellen Settings, die sie zur kritischen Auseinandersetzung sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung exemplarisch auf Erziehungs- und Bildungsfragen in verschiedenen Settings anzuwenden und kritisch zu reflektieren. • einen wissenschaftlichen Habitus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. b) Sozialisation und soziales Lernen Die Studierenden kennen unterschiedliche Theorien und Ansätze von Sozialisation und sozialem Lernen im Allgemeinen und im Bereich des Sports und können sie auf sportliche Situationen und den Schulsport übertragen. Sie können sozialisations- und lerntheoretisch Grundlagen nutzen, um sich mit spezifischen schulischen (schulsportunterrichtlichen) und gesellschaftlichen Modulbeschreibung Gegebenheiten, Herausforderungen und Stressoren (z.B. Integration, Koedukation, Fairness und Gewalt) reflektiert auseinanderzusetzen. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erlernen grundlegende Formen des Kämpfens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln. Durch das Kennenlernen, Ausführen und selbst Entwickeln verschiedener Kampfformen erlangen die Studierenden ein eigenes bewegungsspezifisches Können auf dessen Grundlage sie technisch-taktische Lösungsmöglichkeiten reflektieren. Sie verstehen den Einsatz, die Vereinbarung sowie ggf. Veränderung von Regeln als notwendige Voraussetzung für die körperliche Auseinandersetzung. Die Studierenden kennen Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung elementarer technischer Elemente und können die Anwendbarkeit verschiedener Kampfformen im Sportunterricht beurteilen. Die Studierenden wenden die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse an und reflektieren die vielfältigen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Zweikämpfen kritisch. Sie nutzen darüber hinaus ihr erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen zur Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Ringen und Kämpfens in heterogenen Lerngruppen. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden kennen verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen, sowie Arbeitsmethoden des Gestaltens und des Umgangs mit Musik. In Improvisation und Komposition wenden sie die Gestaltungs- kriterien Raum, Zeit, (Körper-)Form und Dynamik an. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt. Sie qualifizieren sich in schulischer Bewegungserziehung vor dem Hintergrund des persönlichkeitsbildenden Potenzials für inklusive und heterogene Gruppen. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungs- gestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt und qualifizieren sich, durch Haltung und Fachkompetenz schulische Bewegungserziehung nach dem Studium inklusiv und für heterogene Gruppen zu konzeptionieren und zu gestalten. Im Kurs identifizieren und explorieren Studierende ästhetisch- expressive Bewegungsmöglichkeiten, ausgehend von verschie- denen Ausgangspunkten (z.B. Bewegung, Musik, Idee, Text, Bild, Objekt, etc.). Bewegung verstehen sie dabei als ersten Ausgangspunkt, der auch in der Exploration anderer Modulbeschreibung Ausgangspunkte unumgänglich bleibt für ein vertieftes Begreifen und als zentrales Ausdrucksmedium von tänzerisch-abstrakt bis darstellerisch-konkret. Die Studierenden sind in der Lage passende Aufgabenstellungen zu formulieren und damit Improvisationsanlässe zu schaffen, um eigene Haltungen zu kommunizieren und zu reflektieren. Sie kennen Werkzeuge, um Bewegungs- und Ideenbausteine zu analysieren und zu prüfen, um daraus Stücke zu komponieren und diese einem Publikum zu präsentieren. Studierende kennen postdigitale Möglichkeiten im Kontext Tanz und anderen ästhetisch-expressiven Bewegungskulturen und können Risiken mit Schüler*innen verbal-sprachlich und auch ästhetisch reflektieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende (sport)pädagogische Begrifflichkeiten (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation), Diskurse und Erkenntnisse über die gesamte Lebensspanne hinweg (Kindheit, Jugend, Alter) in verschiedenen Settings (z.B. Verein, informeller Sport). Mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Verständnisse und Positionen zu pädagogischen Fragestellungen im Gegenstandsfeld Bewegung, Spiel und Sport soll der Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit angebahnt werden. Exemplarisch werden einige pädagogische Handlungsfelder (z. B. Gesundheits-, Leistungserziehung) vertiefend vermittelt. b) Sozialisation und soziales Lernen In dieser Veranstaltung werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Identität in Gruppen, motivationale Aspekte, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand von evidenzbasierten praktischen Beispiele aus dem Sportunterricht (z.B. besonders stressreiche Phänomene) werden Möglichkeiten des sozialen Lernens und der Sozialisation im Fach Sport diskutiert und analysiert, beispielsweise wird die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und der Selbstbestimmung im schulischen Kontext anhand von unterschiedlichen Beispielen erörtert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner werden der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen sowie die Auseinandersetzung mit Integration im und durch Sport /Sportunterricht behandelt. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Modulbeschreibung Feststellung persönlicher Verantwortung, wird auch die Relevanz von Geschlecht und sozialer Schicht für eine Sozialerziehung im Sport/Sportunterricht analysiert. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennenlernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Modulbeschreibung • Präsentationen etc. Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische Grundlagen u.a. Balz, E., Reuker, S., Scheid, V., & Sygusch, R. (Hrsg.). (2021). Sportpädagogik. Eine Grundlegung. Kohlhammer. Koller, H.-C. (2014). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (7. durchgesehene Aufl.). Kohlhammer. Prohl, R. (2006). Grundriss der Sportpädagogik (2., stark überarbeitete Aufl.). Limpert. b) Sozialisation und soziales Lernen Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. Pearson Studium. Brinkhoff, Klaus-Peter (1998). Sport und Sozialisation im Jugendalter. Weinheim, München: Juventa. Gerlach, E. & Brettschneider, W.D. (2013). Aufwachsen mit Sport. Befunde der 10-jährigen Paderborner Längsschnittstudie "SET" von der Kindheit in die Adoleszenz. Meyer & Meyer Verlag Hurrelmann, K. & Bauer, U. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie. Das Modell der produktiven Verarbeitung von Realität. Beltz. Woolfolk, A. & Schönpflug, U (2014). Pädagogische Psychologie. Pearson Studium. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Kursbegleitendes Skript Werner, S., Körner, S., & Staller, M. S. (2020). Vermittlungsmethoden: Kämpfen im Schulsport im Spannungsfeld zwischen Tradition und Nicht-Linearität. In T. Vogt (Ed.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven (pp. 245–276). Meyer & Meyer. Gößling, V.(2008). Handicap-Kämpfe - leicht umsetzbar und vielfältig einsetzbar. sportunterricht (5)57, 141-143. Liebl, S., Ptack, R., & Sygusch, R. (2018). Der Erlanger Kompetenzentwurf Sport. Am Beispiel des Bewegungsfelds "Mit und gegen Partner kämpfen". Sport & Spiel, 69, 42–45 Liebl, S., Happ, S. & Zajonc, O. (2015). Review zu Wirkungen von Kampfkunst und Kampfsport auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. In M. J. Meyer (Hrsg.), Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre: Material Arts Studies in Germany - Defining and Crossing Disciplinary Boundaries. (S. 82-92). Hamburg: Feldhaus. Karsch, J. (2022). Alternative Vermittlungsformen im Sportunterricht. Vom Einsatz des Constraints-Led Approach im Sportunterricht. sportunterricht, 7 (71), 290-296. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Behrens, C. (2014). Sich körperlich ausdrücken. Sportpädagogik (3+4), 2-6. Modulbeschreibung Steinberg, C. & Tiedt, W. (2018). Bewegung und Tanz als Gegenstand der ästhetisch-kulturellen Bildung in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen. In M.-S. Meis & G.-A. Mies (Hrsg.), Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit (Pädagogik 2013, S. 145-176). Stuttgart: Verlag W. Kolkhammer. Howahl, S. (2016). Inklusiv "Gestalten, Tanzen und Darstellen". In S. Ruin, S. Meier & H. Leineweber (Hrsg.), Inklusion im Schulsport. Anregungen und Reflexionen (Pädagogik, S. 116- 129). Weinheim: Beltz. Howahl, S. (2018). Inklusiv Gestalten, Tanzen und Darstellen. von kleinen und großen Stücken. In Ruin, Sebastian, Becker, Florian, Klein, Daniel, Leineweber, Helga, Meier, Sebastian. & Uhler- Derigs, Hans Georg (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen. Inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven (S. 139-152). Schorndorf: Hofmann. Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie aus einem Gedicht Bewegung wurde. Zeitschrift für Sportpädagogik (5), 28-31. Klinge, A. & Schütte, M. (2013). Gestalten und Gestaltung. In A. Güllich & M. Krüger (Hrsg.), Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium (Bachelor, 1. Aufl., S. 597-620). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Tiedt, W. (2001). Bewegungstheater. In W. Günzel & R. Laging (Hrsg.), Didaktische Konzepte und Unterrichtspraxis (Neues Taschenbuch des Sportunterrichts, / hrsg. von Werner Günzel und Ralf Laging ; Bd. 2, S. 309-336). Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren. Zühlke, M. & Steinberg, C. (2023). Tanz digital unterstützen [Themaheft]. Sportunterricht (72, 2) Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: Veranstaltung a) und b): In den VL werden Leistungspunkte durch eine abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle erworben. Veranstaltung c): Im Kurs Ringen und Kämpfen werden Leistungspunkte durch die Übernahme eines Stundenanteils (Umfang 30 min) und durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle (praktische Prüfung) erworben. Veranstaltung d): Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen werden Leistungspunkte durch zwei Lernerfolgskontrollen (praktische Prüfungen) erworben: 1. Nachgestaltung einer Choreographie 2. Neugestaltung eines Tanz-/Bewegungstheaterstückes Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Modulbeschreibung Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Ringen und Kämpfen und im Kurs d) Gestalten - Tanzen - Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Modul: B3: Unterrichten, Vermitteln und Schulsport gestalten Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Modultitel (Englisch) Teaching, mediating movement and design school sports Kurzbezeichnung B3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 195 h / 6 LP / 0,5 LP / 2 LP 0,5 inklusionsorientierte LP in a) 3 fachdidaktische LP in a) 1 fachdidaktische LP in b) 1 fachdidaktischer LP in c) 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Didaktische Grundlagen des Schulsports 2 SWS / 30 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / ja b) Didaktik der Bewegungserziehung 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung 1 SWS / 15 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / nein d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportbezogene Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule als Teil der Gesellschaft anzuwenden. a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse im Rahmen curricularer Vorgaben und können diese exemplarisch anwenden. • grundlegende Kenntnisse zu Erkenntnissen der Schulsportforschung und weiteren ausgewählten sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • grundlegende Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Vermittlungskenntnisse, die exemplarisch auf Vermittlungsfragen in den verschiedenen Bewegungsfelder angewendet und kritisch reflektiert werden können. b) Didaktik der Bewegungserziehung Die Studierenden kennen grundlegende Konzepte der Bewegungserziehung und Psychomotorik. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte Modulbeschreibung kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung. Die Studierenden • werden die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern bewerten, • didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemäßen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Förderschule) beziehen, • verschiedene Konzepte und Ansätze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) analysieren und miteinander vergleichen • Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren, • eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, ggf. praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Förderschule umsetzen und reflektieren. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Die Studierenden erwerben eine übergreifende Sportspielkompetenz. Sie sollen dazu befähigt werden, unterschiedlichste Sportspiele in ihrem komplexen Handlungsfeld zu verstehen, zielgerichtet einzusetzen und aktiv durchzuführen. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Das Spiel ist ein vielfältig und mannigfaltig auftretendes Phänomen unter Lebewesen und fasziniert seit jeher die Menschen. Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, Spiele zielgerichtet einzusetzen, wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu lernen sie unterschiedliche Spielformen kennen bzw. zu modifizieren, mit denen sie den Erwerb sportartübergreifender und spezifischer Kompetenzen nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erhalten einen Überblick über sportdidaktische Planungs- und Auswertungsmodelle, fachdidaktische Konzepte als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht) und weitere didaktisch relevante Modulbeschreibung Themen des Sportunterrichts (z. B. Umgang mit Heterogenität, pädagogische Diagnostik). Zudem werden aktuelle Themen des Schulsports und der Schulsportforschung (z. B. diversitätssensible Schulentwicklung, Scham und Ausgrenzungsprozesse im Sportunterricht) exemplarisch aufgezeigt. b) Didaktik der Bewegungserziehung Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen übertragen. Dabei werden mögliche Entwicklungsstörungen, Förderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemäßen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Förderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin überprüft. Zentral ist das Erarbeiten und ggf. praktische Durchführen einer Sportstunde in einer Grundschule oder Förderschule im Team-Teaching. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Das Themenspektrum beinhaltet sportspielübergreifende Theorien, Vermittlungsmodelle und Möglichkeiten der Diagnostik. Grundsätzliche und spezielle Struktur- und Vermittlungsaspekte in unterschiedlichen Sportspielen werden behandelt. Weiterhin werden aktuelle Lern- und Lehrmethoden im Hinblick der Sportspielvermittlung unterrichtet. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun und Alternative zum Üben verstanden. Spielen soll als grundlegende Fähigkeit zielgerichtet eingesetzt werden und in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, unterschiedlichen Adressatengruppen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen Modulbeschreibung • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Didaktische Grundlagen des Schulsports u.a. • Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. • Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Hofmann. • Scheid, V., & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Grundlagen - Vermittlungsformen - Bewegungsfelder. Limpert • Wolters, P., Ehni, H., Kretschmer, J., Scherler, K., & Weichert, W. (Hrsg.). (2000). Didaktik des Schulsports. Hofmann b) Didaktik der Bewegungserziehung Wird im Seminar bekannt gegeben. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Wird in der Vorlesung bekannt gegeben. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) • Güllich, A. & Krüger, M. (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Springer. • König, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2012). Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Limpert. • Memmert, D, & Furley, P. (2014). Zur Schulung einer allgemeinen Spielfähigkeit in Schule und Verein. Bayreuth: Sportbuch- und Medienverlag Weineck e.K. • Roth, K. & Kröger, C. (2011). Ballschule - ein ABC für Spielanfänger. Hofmann. • Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2007). Ballschule Rückschlagspiele. Hofmann. • Roth, K., Memmert, D. & Schubert, R. (2007). Ballschule Wurfspiele. Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) In der Vorlesung c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung und im Kurs d) Spielen und Spiele inszenieren kann eine fachpraktische Prüfung (FP) absolviert werden. Vorlesung c): Klausur / 60 Min / 40% Kurs d): Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4: Bewegungstheorien und sportliches Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Movement theories and sports practices Kurzbezeichnung B4 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 195 h / 6 LP / 0 LP / 1 LP 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium (h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen 2 SWS / 30 h / 15 h / 5. / VL / deutsch / nein b) Koordinationstraining und motorisches Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 5. / KS / deutsch / ja c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Leitbild des Moduls ist die Ausbildung einer wissenschaftlich informierten, reflektierten Lehrkraft. Die Studierenden bilden einen breiten wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender menschlicher Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen aktuelle Theorien und Erkenntnisse der Psychologie, der Trainingswissenschaft und des motorischen Lernens kennen und können sie auf vielfältige Situationen im Sport und in der Schule übertragen. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit spielerischen und übungs-orientierten Inhalten für ein diverses, inklusives Teilnehmerfeld in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Psychologie, Motorik und Bewegungssteuerung. Sie verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung, des Bewegungslernens und die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung. Modulbeschreibung b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Modulbeschreibung Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch-kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z.B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer- Interaktionen betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktionen und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interkation (Motivationales Klima). b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß- )Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel Modulbeschreibung (für Grund- und Förderschulen) Die praktische, inklusive Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und - methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die praktische Umsetzung eines Individualsportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und -methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Techniken und Taktiken des Individualsportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltechnische und spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. Modulbeschreibung c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Mannschaftssportspiel oder im Kurs d) Individualsportspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B5: Gesundheitsbildung und Teilhabe durch Sport und Bewegung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Health education and participation through sports Kurzbezeichnung B5 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 2 LP / 5 LP 2 inklusionsorientierter LP in b) 3 fachdidaktische LP in b) 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / SE / deutsch / ja b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / ÜB / deutsch / ja c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Die Studierenden… • definieren die Begriffe „Gesundheit“, „Gesundheitskompetenz“ und „Gesundheitsförderung“ • entwickeln ein ganzheitliches und ressourcenorientiertes Verständnis von Gesundheit • analysieren gesundheits- und bewegungsbezogene Konzepte (z.B. Physical Literacy, Salutogenese) und leisten einen entsprechenden Transfer zum Schulsport • erwerben diagnostische Kompetenzen in Bezug auf die Körperhaltung und können eine entsprechende Haltungsschulung vermitteln • erwerben grundlegende Kenntnisse zu Verhaltensauffälligkeiten, psychischen und chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und leiten Konsequenzen für die Planung und Durchführung im Schulsport ab • beziehen die pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln“ auf die motorischen Fähigkeiten Koordination und Ausdauer • erwerben zielgruppenspezifische Vermittlungskompetenzen für den Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer Die Studierenden… Modulbeschreibung • können für die Schule relevante Aussagen der UN- Behindertenrechtskonvention wiedergeben • entwickeln ein ganzheitliches Inklusionsverständnis mit besonderem Fokus auf Schüler:innen mit Beeinträchtigung • können die sonderpädagogischen Förderschwerpunkte NRWs benennen • analysieren didaktisch-methodische Modelle zur Planung inklusiven schulischen Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) und wenden diese in praktischen Unterrichtssituationen an • planen eine inklusive Sportunterrichtseinheit und unterrichten diese im Praxistransfer (z.B. an einer Kooperationsschule) • reflektieren Unterrichtssituationen und können konstruktives, vermittlungsbezogenes Feedback geben c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden… • können Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten planen und rechtliche Grundlagen (z.B. zur Aufsichtspflicht) wiedergeben • planen praktische Inhalte (z.B. Erlebnispädagogik, Schnitzeljagd, Kooperationsspiele, Entspannungsverfahren), leiten diese mit der Gruppe an und reflektieren diese im Anschluss • analysieren kritisch Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik im Schulsport unter besonderer Berücksichtigung heterogener Lerngruppen • beurteilen kritisch die verschiedenen Formen der Bundesjugendspiele (Wettkampf, Wettbewerb, Mehrkampf) • können Inhalte auf Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten situativ anpassen (z.B. witterungsbedingt) Zentrale Inhaltsbereiche a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht • Pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein vermitteln“ • Gesundheits- und bewegungsbezogene Vermittlungskompetenz • Körperhaltung und Haltungsschulung • Koordination und Ausdauerleistungsfähigkeit • Verhaltensauffälligkeiten, psychische und chronische Erkrankungen im Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer • UN-Behindertenrechtskonvention Modulbeschreibung • Inklusion und Teilhabe • Sonderpädagogische Förderschwerpunkte NRWs • Didaktisch-methodische Modelle zur Planung und Umsetzung inklusiven Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) • (Rechtliche) Grundlagen von Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten • Erlebnispädagogik • Kooperationsspiele • Indoorspiele • Entspannungsverfahren • Bundesjugendspiele Lehr- und Lernmethoden a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Im Seminar werden sowohl lehrzentrierte als auch schwerpunktmäßig lernzentriert-aktivierende Methoden eingesetzt. Durch die Studierenden wird ein forschungsgeleiteter Kurzvortrag in Kleingruppen zur Präsentation erarbeitet. b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer In der Übung werden neben lehrzentrierten und lernzentriert- aktivierenden Methoden auch praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“ (z.B. in Form einer Projektarbeit). c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) Der Kurs findet in der Regel als Exkursion statt. Neben lernzentriert- aktivierenden Methoden werden praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“. Empfohlene Literatur Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Das Modul kann mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) abgeschlossen werden. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Schriftliche Dokumentation / 40% Präsentation / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2023_Deckblatt BA-GS-Siegen_blau Leitbild Qualifikationsziele_GS B1_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B2_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B3_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B4_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B5_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen

  • MHB-sport-LB-GYMGE-siegen-abWiSe18-19.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2018/19 Stand Juni 2018 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sport- artübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Modulbeschreibung Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis oder Korfball (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß- )Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 50 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 55 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Modulbeschreibung Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrolte: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen GesetzmaRigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studie- renden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen Maf$nahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (‘2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Gerdten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mdgliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfithren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Korpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tdnzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne kiinstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die personlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, K6rperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fordern. 2. Aufl. Berlin: Cormelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzférderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Forderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschdmende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B8 — Schulsport reflektieren und bewerten Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 /5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Riickschlagspiel (abweichend von B3) (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewahlte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie kénnen professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl fiir den Sportunterricht als auch fiir au&erunterrichtliche Einsatz- und Angebotsméglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Riickschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewahlte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschrankung bearbeitet bzw. gelést. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewahlten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verandern. Sie kénnen die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfaltig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lésen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund beriicksichtigen sie auch die Heterogenitat von Lerngruppen. Dies schlief&t weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfahigkeit ausgewadhlter Techniken sowie die Reflexion der persénlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln auRerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis kénnen sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehdren die Frage nach tibergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhange mit Ansatzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen fiir die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhdnge plastisch bewusst werden, sollen mdglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugange gewahlt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Riickschlagspiel (KS) In einem Riickschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zundchst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und geférdert wird. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Forderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschlieRen Beziige zwischen (fach-)wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lésungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kréger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Riickschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2018/19 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermdglichen. Sie konnen in zunachst gut iiberschaubaren und spater komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Méglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Forderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Méglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moéglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemaes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs liberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerdte und Materialien, methodische Zugdnge sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orentiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Aikido, Radsport, Reiten, Le Parkour, Hip Hop Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: Kénig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: Delius _—Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. NeuaufL., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - nchtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag StrauB. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Aikido: Wird im Kurs bekannt gegeben. Radsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Reiten: http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Wird im Kurs bekannt gegeben. Le Parkour: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Ndaheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2018/19 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 Gym Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein Konnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Persénlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Stérungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Prévention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung liber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Férderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten au&erschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerdte und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Alternative Sportspiele, Judo, Bouldern, Streetsurfing, Breakdance, Akrobatik, Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. Géttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Dir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern, Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Prévention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern, Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsférderung und Pravention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern, Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf, Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag, 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6Ln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Frfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. Koln: DSHS Koln. Judo: Wird im Kurs bekannt gegeben. Akrobatik: Wird im Kurs bekannt gegeben. Schwimmanfanger richtig unterrichten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2018_Deckblatt BA-GYM-Siegen Qualifikationsziele B1 Gym b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 Gym B3 Gym B4 Gym a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren B5 Gym a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 Gym B7 Gym B8 Gym B9 Gym B10 Gym B3 Gym.pdf Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS)

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    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2018/19 Stand Juni 2018 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis oder Korfball (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrolte: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen Maf$nahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (‘2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Gerdten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfithren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Kérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verdndern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die personlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, K6rperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fdrdern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Gewichtung der Modulnote Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B8 — Schulsport reflektieren und bewerten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 /5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Riickschlagspiel (abweichend von B 3) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewahlte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie kénnen professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl fiir den Sportunterricht als auch fiir au&erunterrichtliche Einsatz- und Angebotsméglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Riickschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewahlte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschrankung bearbeitet bzw. gelést. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewahlten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verandern. Sie kénnen die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfaltig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lésen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund beriicksichtigen sie auch die Heterogenitat von Lerngruppen. Dies schlief&t weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfahigkeit ausgewadhlter Techniken sowie die Reflexion der persénlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln auRerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis kénnen sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehdren die Frage nach tibergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhange mit Ansatzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen fiir die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhdnge plastisch bewusst werden, sollen mdglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugdnge gewahlt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: de b) Riickschlagspiel (KS) In einem Riickschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zundchst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und geférdert wird. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Forderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschlieRen Beziige zwischen (fach-)wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lésungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kréger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Riickschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2018/19 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemaen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermdglichen. Sie kénnen in zunachst gut iiberschaubaren und spater komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie kénnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Méglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Forderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Méglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moéglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemaes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs liberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerdte und Materialien, methodische Zugdnge sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orentiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Aikido, Radsport, Reiten, Le Parkour, Hip Hop Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: Kénig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. vdéllig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernent (1. Aufl). —- Bielefeld: = Delius —‘K lasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. NeuaufL., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig tiben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag StrauB. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Aikido: Wird im Kurs bekannt gegeben. Radsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Reiten: Wird im Kurs bekannt gegeben. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Le Parkour: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Ndaheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2018/19 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein Ko6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Persénlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Stérungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Prévention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung liber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Férderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiller als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten au&erschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerdte und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Alternative Sportspiele, Judo, Bouldern, Streetsurfing, Breakdance, Akrobatik, Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. Gottingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Dir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern, Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Prévention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern, Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsférderung und Pravention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern, Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf, Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei_adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag, 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6Ln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Frfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. K6ln: DSHS K6ln. Judo: Wird im Kurs bekannt gegeben. Akrobatik: Wird im Kurs bekannt gegeben. Schwimmanfanger richtig unterrichten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftraqte Anderungen vorbehalten PO2018_Deckblatt BA-BK-Siegen Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK B9 BK B10 BK B3 BK.pdf Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS)
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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