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  • MHB-sport-LM-HRSG-koeln-abWiSe25-26.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-,Real-, Sekundar- und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische Leistungspunkte in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der Modulbeschreibung zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik u.a.: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Modulbeschreibung Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Understanding social change and relating it to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdi- daktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstal- tungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 50 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung 2 SWS / 30 h / 50 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 50 h / 4. / SE / deutsch / ja d) Grundlagen der Ernährung (= B.A./B.Sc.: PE 1.15a) 2 SWS / 30 h / 0 h / 4. / VL / deutsch / nein Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, das Kulturphänomen Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial-, Kultur- und Le- benswissenschaften vorherrschende Theorien- und Methodenviel- falt. Die Studierenden erwerben – unter Einbeziehung von Grundla- gen zum Thema Sport und Ernährung – fundierte Kenntnisse dar- über, wie gesellschaftlicher Wandel zu Veränderungen in der Plura- lität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Erfahrungs- und Gesundheitsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen un- ter Einbeziehung des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdif- ferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt wer- den. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht von Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu durchleuchten. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese verschiedener Sinnorientierungen von Leibeserziehung und Sport auf der Folie ge- sellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammen- hang zu bringenden Wertewandels dargestellt wird. Aufbauend da- rauf wird analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unter- schiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesell- schaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung Modulbeschreibung unterschiedlicher Wechselwirkungen zwischen Sport und Gesell- schaft. Zudem werden vor dem Hintergrund historischer Entwick- lungen aktuelle Problemlagen und Spannungsfelder der Sportent- wicklung in den Blick genommen. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse in Bezug auf Gesundheitskompetenz, Gesundheitsrisiken und Handlungsstrate- gien im Unterrichtsfach Sport vermittelt werden. Hierbei werden sowohl der physiologische Entwicklungsprozess von Schüler*innen als auch ausgewählte psychische oder physische Erkrankungen bzw. Einschränkungen im Sinne eines holistischen Ansatzes in der Schule berücksichtigt. Zudem werden der aktuelle gesellschaftliche Wan- del und die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung mit einbezogen. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbei- tung von Themen zur Gesundheitserziehung, -förderung und Prä- vention. Behandelt werden u.a. Themen wie Schüler- und Leh- rer*innengesundheit, Unfallgeschehen, (Schul-) Angst und Depres- sion, Kopfschmerzen, Infektionsschutz, schulbezogene Ernährung, digitale Medien, Mobbing, sexualisierte Gewalt, Klimawandel und Nachhaltigkeit. c) Kulturphänomen Sport Die Beschreibung und Analyse von Kulturphänomenen verlangen spezifische Zugänge und Forschungsweisen, mit denen sich die Stu- dierenden vertraut machen. In diesem Kontext wird insbesondere untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und wa- rum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnis- ses entwickelt hat. Aufbauend auf den erworbenen Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferen- zierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt vor al- lem die Entstehung und den Wandel institutioneller Rahmenbedin- gungen für den Sport (Schulsport, Vereinssport, Olympische Bewe- gung etc.) ein, aber auch neuerer Bewegungskulturen abseits etab- lierter Institutionen. Neben der kritischen Analyse aktueller Ent- wicklungen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Umbrüche und Problemlagen des Erwachsenen-, Kinder- und Jugendsports sowie der Diskussion diesbezüglicher Lösungsansätze zählen hierzu auch der Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die Implizitheit von Praktiken sowie die Gemachtheit und Perspektivität von (Sport-) Kultur. d) Grundlagen der Ernährung Behandelt werden ernährungswissenschaftliche Grundlagen sowie deren Anwendung im sportwissenschaftlichen und gesundheitli- chen Kontext. Hierzu gehören das Verständnis grundlegender As- pekte (Verdauung, Stoffwechsel der Makronährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, Flüssigkeitshaushalt, Erfassung des Ernährungs- status) sowie der Erwerb von Basiswissen zu relevanten Aspekten der Sporternährung und den sportartspezifischen Anforderungen Modulbeschreibung an diese. Insbesondere behandelt werden Fragen nach der Bedeu- tung von Kohlenhydraten, dem Proteinstoffwechsel, dem Flüssig- keitshaushalt und dem Mikronährstoffbedarf im Sport, auch unter Berücksichtigung besonderer Trainings- und Wettkampfsituatio- nen. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungs- punkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft (Auswahl) Krüger, M. (2020a). Einführung in die Geschichte der Leibeserzie- hung und des Sports. Teil 2: Leibeserziehung im 19. Jahrhun- dert. Turnen fürs Vaterland (= Sport und Sportunterricht, Grundlagen für Studium, Ausbildung und Beruf, Bd. 9). (3., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage). Hofmann. Krüger, M. (2020b). Einführung in die Geschichte der Leibeserzie- hung und des Sports. Teil 3: Leibesübungen im 20. Jahrhun- dert. Sport für alle (= Sport und Sportunterricht, Grundlagen für Studium, Ausbildung und Beruf, Bd. 10). (3., neu bearbei- tete und aktualisierte Auflage). Hofmann. Lamprecht, M., & Nagel, S. (2022). Sportsoziologie. Einführung. No- mos. Thiel, A., Seiberth, K., & Mayer, J. (2023). Sportsoziologie – Ein Lehrbuch in 14 Lektionen (3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage). Meyer & Meyer. Weitere Literaturempfehlungen werden in der Lehrveranstaltung ausgesprochen. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung (Auswahl) Dür, W & Felder Puig, R. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Huber Verlag. Hurrelmann, K., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prä- vention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Huber Ver- lag. Krieschke K. & Krumrey F. (2019). Gesundheit und Gesundheitsför- derung im Lehrberuf. Kohlhammer. Naidoo J. (2019). Lehrbuch Gesundheitsförderung. Hogrefe. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9. Auflage). Sprin- ger. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Springer. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K. (Hrsg.) (2009). Handbuch Ge- sundheitserziehung. Huber Verlag. www.schulministerium.nrw/gesundheitsfoerderung Weitere Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltun- gen ausgesprochen. http://www.schulministerium.nrw/gesundheitsfoerderung Modulbeschreibung c) Kulturphänomen Sport (Auswahl) Alkemeyer, T. & Schmidt, R. (2003). Habitus und Selbst. Zur Irrita- tion der körperlichen Hexis in der populären Kultur. In T. Alkemeyer, B. Boschert, R. Schmidt & G. Gebauer (Hrsg.), Aufs Spiel gesetzte Körper. Aufführungen des Sozialen in Sport und populärer Kultur (S. 77-102). UVK. Breuer, C., Joisten, C., & Schmidt, W. (Hrsg.) (2021). Vierter Deut- scher Kinder- und Jugendsportbericht. Gesundheit, Leistung und Gesellschaft. Hofmann. Deutscher Sportbund (Hrsg.) (2006). Die SPRINT-Studie. Eine Unter- suchung zur Situation des Schulsports in Deutschland. Meyer & Meyer. Elias, N. (o. J.). Die Genese des Sports als soziologisches Problem. In N. Elias & E. Dunning (Hrsg.), Sport im Zivilisationsprozess: Studien zur Figurationssoziologie (S. 9–46). Münster. Geßmann, R. (2008). Richtlinien und Lehrpläne für den Schulsport in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR. Eine kommentierte Dokumentation 1945 – 2007 (Schrif- tenreihe der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln, Band 8). Sportverlag Strauß. Gieß-Stüber, P. & Thiel, A. (2016). Beitrag des Schulsports zum Lernbereich Globale Entwicklung. Sekundarstufe I. In KMK & BMZ (Hrsg.), Orientierungsrahmen für den Lernbereich Glo- bale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (S. 357-378). Lohmann, J. et al. (2023). Schwerpunktheft „Bildung für nachhal- tige Entwicklung im Sportunterricht“. sportunterricht, 72(9), 388-394. Pietsch, S. et al. (Hrsg.) (2021). Bildungspotenziale der Olympischen Idee. Academia/Nomos. Weitere Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltun- gen ausgesprochen. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verant- wortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf die Veranstaltungen a), b) und c) des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Nä- heres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 2. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und allein, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Basismodul: Allgemeine Vorbereitung Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu Modulbeschreibung dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-HRG-Koeln_blau2023 Leitbild Qualifikationsziele-hrsg-med M1_HRSG_Köln b) Anpassung und Training c) Leichtathletik M3_HRSG_Köln a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung VB PS_HRSG_Köln b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester PS_HRSG_Köln VB PS_HRSG_Köln.pdf b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester M3_HRSG_Köln.pdf a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung c) Kulturphänomen Sport d) Grundlagen der Ernährung

  • MHB-sport-LM-GYMGE-koeln-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Modulbeschreibung Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Modulbeschreibung Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2: Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 23/24 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 9 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja c) Individualsportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit einen anspruchsvollen Themenkomplex didaktisch zu reduzieren und wissenschaftsgeleitet sowie adressatengerecht zu planen, in einer praktischen Durchführung zu vermitteln und im Anschluss selbstreflexiv zu beurteilen. • die Komplexität unterrichtlicher Lehr-/ Lernsituationen vor dem Hintergrund einer umfassenden Vermittlungskompetenz zu bewältigen. • in angemessener Weise ein Lernportfolio zusammenzustellen. • aus der Perspektive der Lernenden, vielschichtige, themenspezifische Fragestellungen kontrovers zu diskutieren und Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. Modulbeschreibung • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Individualsportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander im Einzel und/oder Doppel, sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Ausgehend von einer gemeinsamen Erarbeitung des komplexen Begriffsverständnisses einer umfassenden Vermittlungskompetenz werden vor dem Hintergrund der Vermittlung von Sportspielen im Schulsportunterricht Themen aus dem Bereich der leistungsbestimmenden Faktoren, der Diagnostik und Evaluation sowie der personalen Kompetenzen im Sinne einer spiralcurricularen Vertiefung zum Gegenstand der Auseinandersetzung. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Mannschaftssportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen im Kontext Schule gelegt. c) Individualsportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Individualsportspiels und der dort erreichten Modulbeschreibung Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual- und/oder doppeltaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Es werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlagspiel aufgezeigt. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekannt gegeben. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Basketball Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Fußball Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. Handball Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey Anders E, Myers S (2008). Field hockey – steps to success. 2nd edition. Champaign, Ill [u.a.]: Human Kinetics. Hänel R, Hillmann W, Lüninghöner J (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Volleyball Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Modulbeschreibung c) Individualsportspiel (aufbauend) Badminton Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hoffmann, D. & Vogt, T. (2019). Badmintonspezifische Vermittlungsmodelle: Vergleich und Anwendbarkeit im Sportunterricht. Sportunterricht. 68, 2, S. 59-65. Tennis Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269- 275 Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P. & Grambow, R., (2020) Eine kompetenzorientierte Einordnung zur Tennisvermittlung im Sportunterricht. In Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung : Sportartspezifische Perspektiven. Vogt, T. (Hrsg.). 1 Aufl. Aachen: Meyer & Meyer, S. 207-217 Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56- 59. Tischtennis Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Münster: Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch-methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag, Baltmannsweiler. Klein-Soetebier, T. & Binnenbruck, A. (2023). Tischtennis - Das Lehrbuch für das Sportstudium, den Freizeit- und Vereinssport. Springer Spektrum, Heidelberg. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle (LEK) a) Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit b) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen werden. Die Modulprüfung wird als Klausur mit offenen Aufgabenstellungen von 120 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Seminarveranstaltung (a) und Inhalte aus einem der Kurse b) oder c) geprüft. Klausur/ 120 min Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) Mannschaftssportspiele (aufbauend) und im Kurs c) Individualsportspiele (aufbauend) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur/ 60 min/ 50% Praxisprüfung/ 50% Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und ggf. einer oder zwei fachpraktischen Prüfung/en. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 1. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Basismodul Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) Profilgruppe Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/Lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte 1309e312-48c2-4921-a3c3-3f390a70037b.pdf b) Profilgruppe

  • MHB-sport-LM-FOES-koeln-abWiSe14-15.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Förderschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand November 2016 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; - kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; - beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; - gestalten Unterricht für Lerngruppen mit unterschiedlichem Förderbedarf; - gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M1 - Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Sport, Lehramt an Forderschulen Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 FOS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) b) Schwimmen oder Laufen - Springen - Werfen (KS) c) Gleiten - Rollen - Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstiitzt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und/oder kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung des Lehrer-Leitbildes im Sinne eines reflektierenden Praktikers. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewahlten fachdidaktischen Anliegen auseinander. Dazu gehdren zentrale Themen des Schulsports wie die Bestimmung des Gegenstandes, Fragen der Legitimation und Intention sowie Vermittlungsméglichkeiten in heterogenen Lerngruppen, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. In diesem Zusammenhang werden Rahmenvorgaben und Lehrplane reflektiert, wobei curriculare Vorgaben aber auch Freirdume im Bundesland NRW besonders beriicksichtigt werden. Dariiber hinaus werden auch Leitideen wie Bildung, Handlungsfahigkeit, Mehrperspektivitat oder Kompetenzorientierung vertiefend erértert. Weiterhin greift das Seminar exemplarisch aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung auf. Dies kann beispielsweise beinhalten: die Theorievermittlung und reflektierte Praxis im Sportunterricht, der Umgang mit Diversitat oder die Erérterung von Methoden unter Beriicksichtigung padagogischer und sozialer Aspekte des Lehrens und Lernens von Bewegungen. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. Kontaktzeit: Selbststudium: 2 SWS / 30 Stunden 60 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Schwimmen oder Laufen — Springen - Werfen (KS) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Riickenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Kenntnisse tiber individuelle Lernsituationen und Lernstérungen offnen den Blick fiir die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmafsnahmen zur individuellen Forderung. Adaptionen durch Prozesse des Ubens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung fiir den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Laufen — Springen — Werfen Die in Modul B2 nur in ihren bewegungstechnischen Grundlagen vorgestellten Disziplinen sollen detaillierter behandelt werden. Die technomotorisch anspruchsvollen Techniken werden am Beispiel ausgewahlter Disziplinen wie u.a. 100m-Lauf, Weitsprung, Kugelso&en, Ball-/Speerwurf sowie die Ausdauerschulung im Kindes- und Jugendalter vorgestellt und methodisch erarbeitet. Méglichkeiten der Belastungsgestaltung im motorischen Lernprozess und die Schaffung konditioneller und technomotorischer Voraus- setzungen werden altersgruppenspezifisch im Hinblick auf die Umsetzung mit heterogenen Lerngruppen im Sportunternicht dargestellt und trainiert. Die Studierenden sollen anhand eng umgrenzter Aufgabenstellungen lernen, aus den motorischen Anforderungen der Disziplinen eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch umzusetzen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten — Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Méglichkeiten darstellen, die zur Schulung des Gleichgewichtssinns in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit ü ü – – Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne vielfaltigen Sport- und Spielgeraten geeignet sind. Dabei werden Einsatzméglichkeiten der verschiedenen Gerdte zur Fortbewegung thematisiert; an ausgewahlten Beispielen werden Vermittlungsformen im Blick auf heterogene Lerngruppen demonstriert und geiibt. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Gerate und Bewegungsformen, die einen hohen Bezug zum Alltag der Schiilerinnen und Schiiler haben, wie z.B. Gerdte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rollgerate, Rader). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte fiir den Schulsport. Aachen: Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik flr die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen — Vermittlungsformen — Bewegungsfelder. Wiebelsheim: Limpert. Laufen-Springen-Werfen Striider, H.K., Jonath, U. & Scholz, K. (2013). Leichtathletik. Trainings- und Bewegungswissenschaft - Theorie und Praxis aller Disziplinen. K6ln: Sportverlag Straus. Wastl, P. & Wollny, R.. (2012). Leichtathletik in Schule und Verein, Ein Praxishandbuch ftir Lehrer und Trainer. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Schwimmen: Bissig, M. & Grobli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Uben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen Studienabschnitt: Berufsorientiertes Studium Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung M FöS VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) b) Profilgruppe (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 20 Stunden 30 Stunden 60 Studierende Ja b) Profilgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und Modulbeschreibung praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Kontaktzeit: 2 SWS / 10 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote - Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Sport, Sport, Lehramt an Förderschulen Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung M FöS PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** Studiendauer 1 Semester Workload gesamt (h) 360 h ECTS-Punkte gesamt 25* Workload 1. Studiensemester 750 h Workload 2. Studiensemester - ECTS-Punkte 1. Studiensemester 25* ECTS-Punkte 2. Studiensemester - Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort Anwesenheitspflicht: Ja b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: Ja Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Modulbeschreibung Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Lernort Universität: • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachdidaktische Begleitung im Profilfach und in den Nicht-Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Regelungen) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Gewichtung der Modulnote 12/120 Modulbeschreibung Sonstige Informationen Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Modulbeauftragte/r Änderungen vorbehalten Siehe Übersicht Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M2 - Kindliche Bewegung diagnostizieren und fordern Sport, Lehramt an Forderschulen Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Diagnosing and supporting childhood movement Kurzbezeichnung M2 FoS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsforderung (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht unter dem Gesichtspunkt der Stabilisierung bzw. Férderung von Gesundheit. Sie sind in der Lage, die Leitidee von Gesundheitsbewusstsein in diesem Kontext anhand der im Modul vermittelten Sportarten zu reflektieren und auf den Sportunterricht zu iibertragen. Unter der Perspektive des spateren Berufsfeldes erwerben die Studierenden vor allem ein Kénnen und Wissen im Bereich moto-pddagogischer/-therapeutischer und gesundheitserzieherischer Kompetenzen sowohl im Hinblick auf eine individuelle Forderplanung als auch auf Sportforderunterrichtsangebote. Sie sind befahigt, unterschiedliche diagnostische Methoden und Verfahren fiir die Planung und Durchfiihrung von Sportunterricht bei unterschiedlichen sonderpddagogischen Gruppen anzuwenden, die Ergebnisse zu analysieren und entsprechende inhaltliche Fordermafsnahmen zu bestimmen. Sie verfiigen iiber theoretische und praktische Kompetenzen zur Durchfiihrung von Bewegungsférderangeboten fiir unterschiedliche Férdergruppen einschlieflich ihrer Modifikations- und Differenzierungsméglichkeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir eine ganzheitliche Entwicklung und den Erhalt von Gesundheit hervorheben sowie die Bedingungen fiir eine »normale” motorische Entwicklung vermitteln, zudem médgliche Stérungen und deren Folgen sichtbar machen. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Beurteilung von Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Maf&nahmen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter Einbeziehung emotionaler und psychisch-sozialer Verhaltensweisen. Diese Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Manahmen sind ebenso auszudehnen auf die Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten. Insbesondere im Bemiihen um Integration und Inklusion sind die Informationen iiber chronische Krankheiten/ Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Férderung im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsforderung (KS) Es werden unterschiedliche Verfahren zur Verhaltensbeobachtung (Check-Listen) und zum Bewegungsverhalten vermittelt und anhand von Videobeispielen oder realen Sportunterrichtssituationen erprobt. Darauf aufbauend werden ausgewdahlte motoskopische und -metnsche Testverfahren wie der MOT 4- 6, KTK, Kinderturntest oder das Inventar Motorischer Basiskompetenzen (DBM) vorgestellt. Die Testverfahren werden exemplarisch an ausgewdhlten Einzelfallen erprobt und analysiert. Die Ergebnisse werden eingebunden in Uberlegungen zu individueller und gruppenspezifischer bewegungs- und sportpddagogischer Férderung. Im zweiten Teil des Kurses werden kindgerechte Zugange zur Wahrnehmungs- und Bewegungsférderung bei Kindern mit unterschiedlichen Behinderungen oder chronischen Erkrankungen erarbeitet. Zudem werden Techniken und Methoden der psychophysischen Regulation zur Entspannung und Stressbewaltigung vermittelt. Zur Anwendung gelangen kindgerechte Methoden aus dem Bereich der Entspannungsverfahren sowie der Verhaltensmodifikation, wenn neben Stdrungen des motorischen Verhaltens zusatzlich emotionale, soziale sowie Lern- und Leistungsst6rungen bestehen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bauer, J., Bos, K., Singer, R. (Hrsg.) (2009). Handbuch Motorische Entwicklung. Schorndorf: Hofmann. Bés, K. (Hrsg.) (2001). Handbuch Motorische Tests. G6ttingen: Hogrefe. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Bundeszentrale fiir gesundheitliche Aufklarung (2006). Chronische Erkrankungen als Problem und Thema in Schule und Unterricht. Kéln: BZgA. Dordel, S. (2007). Bewegungsforderung in der Schule. Handbuch des Sportforderunternichts. Dortmund: Verlag Modernes Lernen. Meinel, K., Schnabel, G. (2015). Bewegungslehre Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pddagogischem Aspekt. Aachen: Meyer & Meyer. Piitz, G. , Rosner. M. (2015). Von 0 auf 36. Beobachtungs- und Spielsituationen zur Entwicklungsbegleitung von Kindern unter 3. Dortmund: verlag modernes lernen. Schénrade, S., Piitz, G . (2007). Abenteuer im Piratenland. Psychomotonsche Diagnostik fiir 7-11-jdhnge Kinder. Dortmund: Borgmann. Schonrade, S., Pitz, G. (2013). Die Abenteuer der kleinen Hexe. Bewegung und Wahrnehmung beobachten, verstehen, beurteilen, fordern. Dortmund: Borgmann. Schott, N., Munzert, J. (Hrsg.) (2010). Motorische Entwicklung. Gottingen: Hogrefe. Zimmer, R. (2012). Handbuch Psychomotorik. Theorie und Praxis der psychomotorischen Férderung. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Deckblatt MA-Fös-Koeln Qualifikationsziele MEdLehramt Sport FöS M FöS VP b) Profilgruppe (SE) M FöS PS

  • MHB-sport-LM-BK-koeln-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Modulbeschreibung Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Modulbeschreibung Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2: Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 23/24 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 9 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja c) Individualsportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit einen anspruchsvollen Themenkomplex didaktisch zu reduzieren und wissenschaftsgeleitet sowie adressatengerecht zu planen, in einer praktischen Durchführung zu vermitteln und im Anschluss selbstreflexiv zu beurteilen. • die Komplexität unterrichtlicher Lehr-/ Lernsituationen vor dem Hintergrund einer umfassenden Vermittlungskompetenz zu bewältigen. • in angemessener Weise ein Lernportfolio zusammenzustellen. • aus der Perspektive der Lernenden, vielschichtige, themenspezifische Fragestellungen kontrovers zu diskutieren und Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. Modulbeschreibung • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Individualsportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander im Einzel und/oder Doppel, sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Ausgehend von einer gemeinsamen Erarbeitung des komplexen Begriffsverständnisses einer umfassenden Vermittlungskompetenz werden vor dem Hintergrund der Vermittlung von Sportspielen im Schulsportunterricht Themen aus dem Bereich der leistungsbestimmenden Faktoren, der Diagnostik und Evaluation sowie der personalen Kompetenzen im Sinne einer spiralcurricularen Vertiefung zum Gegenstand der Auseinandersetzung. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Mannschaftssportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen im Kontext Schule gelegt. c) Individualsportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Individualsportspiels und der dort erreichten Modulbeschreibung Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual- und/oder doppeltaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Es werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlagspiel aufgezeigt. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekannt gegeben. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Basketball Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Fußball Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. Handball Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey Anders E, Myers S (2008). Field hockey – steps to success. 2nd edition. Champaign, Ill [u.a.]: Human Kinetics. Hänel R, Hillmann W, Lüninghöner J (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Volleyball Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. c) Individualsportspiel (aufbauend) Modulbeschreibung Badminton Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hoffmann, D. & Vogt, T. (2019). Badmintonspezifische Vermittlungsmodelle: Vergleich und Anwendbarkeit im Sportunterricht. Sportunterricht. 68, 2, S. 59-65. Tennis Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269- 275 Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P. & Grambow, R., (2020) Eine kompetenzorientierte Einordnung zur Tennisvermittlung im Sportunterricht. In Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven. Vogt, T. (Hrsg.). 1 Aufl. Aachen: Meyer & Meyer, S. 207-217 Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56- 59. Tischtennis Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Münster: Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch-methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag, Baltmannsweiler. Klein-Soetebier, T. & Binnenbruck, A. (2023). Tischtennis - Das Lehrbuch für das Sportstudium, den Freizeit- und Vereinssport. Springer Spektrum, Heidelberg. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle (LEK) a) Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit b) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen werden. Die Modulprüfung wird als Klausur mit offenen Aufgabenstellungen von 120 min. Dauer http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Seminarveranstaltung (a) und Inhalte aus einem der Kurse b) oder c) geprüft. Klausur/ 120 min Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) Mannschaftssportspiele (aufbauend) oder im Kurs c) Individualsportspiele (aufbauend) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur/ 60 min/ 50% Praxisprüfung/ 50% Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und ggf. einer oder zwei fachpraktischen Prüfung/en. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 1. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-BK-Koeln_blau2023 Leitbild Qualifikationsziele_BK-med M1_BK_Köln b) Anpassung und Training c) Leichtathletik M2_BK_Köln M3_BK_Köln a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung VB PS_BK_Köln b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester PS_BK_Köln VB PS_BK_Köln.pdf b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester

  • MHB-sport-LM-HRSG-koeln-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-,Real-, Sekundar- und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische Leistungspunkte in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der Modulbeschreibung zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik u.a.: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Modulbeschreibung Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 2. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und allein, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Basismodul: Allgemeine Vorbereitung Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu Modulbeschreibung dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-HRG-Koeln_blau2023 Leitbild Qualifikationsziele-hrsg-med M1_HRSG_Köln b) Anpassung und Training c) Leichtathletik M3_HRSG_Köln a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung VB PS_HRSG_Köln b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester PS_HRSG_Köln VB PS_HRSG_Köln.pdf b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester

  • MHB-sport-LM-GS-koeln-abWiSe14-15.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand November 2016 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; - kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; - beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; - gestalten Unterricht für Lerngruppen mit unterschiedlichem Förderbedarf; - gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M1 - Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Sport, Lehramt an Grundschulen Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) b) Schwimmen oder Laufen - Springen - Werfen (KS) c) Gleiten - Rollen - Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstiitzt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und/oder kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung des Lehrer-Leitbildes im Sinne eines reflektierenden Praktikers. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewahlten fachdidaktischen Anliegen auseinander. Dazu gehdren zentrale Themen des Schulsports wie die Bestimmung des Gegenstandes, Fragen der Legitimation und Intention sowie Vermittlungsméglichkeiten in heterogenen Lerngruppen, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. In diesem Zusammenhang werden Rahmenvorgaben und Lehrplane reflektiert, wobei curriculare Vorgaben aber auch Freirdume im Bundesland NRW besonders beriicksichtigt werden. Dariiber hinaus werden auch Leitideen wie Bildung, Handlungsfahigkeit, Mehrperspektivitat oder Kompetenzorientierung vertiefend erértert. Weiterhin greift das Seminar exemplarisch aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung auf. Dies kann beispielsweise beinhalten: die Theorievermittlung und reflektierte Praxis im Sportunterricht, der Umgang mit Diversitat oder die Erérterung von Methoden unter Beriicksichtigung padagogischer und sozialer Aspekte des Lehrens und Lernens von Bewegungen. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. Kontaktzeit: Selbststudium: 2 SWS / 30 Stunden 60 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Schwimmen oder Leichtathletik (KS) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Riickenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Kenntnisse tiber individuelle Lernsituationen und Lernstérungen offnen den Blick fiir die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmafsnahmen zur individuellen Forderung. Adaptionen durch Prozesse des Ubens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung fiir den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Laufen — Springen — Werfen Die in Modul B2 nur in ihren bewegungstechnischen Grundlagen vorgestellten Disziplinen sollen detaillierter behandelt werden. Die technomotorisch anspruchsvollen Techniken werden am Beispiel ausgewahlter Disziplinen wie u.a. 100m-Lauf, Weitsprung, Kugelso&en, Ball-/Speerwurf sowie die Ausdauerschulung im Kindes- und Jugendalter vorgestellt und methodisch erarbeitet. Méglichkeiten der Belastungsgestaltung im motorischen Lernprozess und die Schaffung konditioneller und technomotorischer Voraus- setzungen werden altersgruppenspezifisch im Hinblick auf die Umsetzung mit heterogenen Lerngruppen im Sportunternicht dargestellt und trainiert. Die Studierenden sollen anhand eng umgrenzter Aufgabenstellungen lernen, aus den motorischen Anforderungen der Disziplinen eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch umzusetzen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten — Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Méglichkeiten darstellen, die zur Schulung des Gleichgewichtssinns in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit ü ü – – Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne vielfaltigen Sport- und Spielgeraten geeignet sind. Dabei werden Einsatzméglichkeiten der verschiedenen Gerdte zur Fortbewegung thematisiert; an ausgewahlten Beispielen werden Vermittlungsformen im Blick auf heterogene Lerngruppen demonstriert und geiibt. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Gerate und Bewegungsformen, die einen hohen Bezug zum Alltag der Schiilerinnen und Schiiler haben, wie z.B. Gerate zur Fortbewegung auf festem Boden (Rollgerdte, Rader). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte fiir den Schulsport. Aachen: Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik flr die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen — Vermittlungsformen — Bewegungsfelder. Wiebelsheim: Limpert. Laufen — Springen — Werfen: Striider, H.K., Jonath, U. & Scholz, K. (2013). Leichtathletik. Trainings- und Bewegungswissenschaft - Theorie und Praxis aller Disziplinen. K6ln: Sportverlag Straus. Wastl, P. & Wollny, R.. (2012). Leichtathletik in Schule und Verein, Ein Praxishandbuch ftir Lehrer und Trainer. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Schwimmen: Bissig, M. & Grobli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Uben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen Studienabschnitt: Berufsorientiertes Studium Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung M GS VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) b) Profilgruppe (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 20 Stunden 30 Stunden 60 Studierende Ja b) Profilgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und Modulbeschreibung praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Kontaktzeit: 2 SWS / 10 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote - Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung M GS PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** Studiendauer 1 Semester Workload gesamt (h) 360 h ECTS-Punkte gesamt 25* Workload 1. Studiensemester 750 h Workload 2. Studiensemester - ECTS-Punkte 1. Studiensemester 25* ECTS-Punkte 2. Studiensemester - Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort Anwesenheitspflicht: Ja b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: Ja Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Modulbeschreibung Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Lernort Universität: • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachdidaktische Begleitung im Profilfach und in den Nicht-Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Regelungen) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Gewichtung der Modulnote 12/120 Modulbeschreibung Sonstige Informationen Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Modulbeauftragte/r Änderungen vorbehalten Siehe Übersicht Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M2 - Kindliche Bewegung diagnostizieren und fordern Sport, Lehramt an Grundschulen Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Diagnosing and supporting childhood movement Kurzbezeichnung M2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsforderung (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht unter dem Gesichtspunkt der Stabilisierung bzw. Férderung von Gesundheit. Sie sind in der Lage, die Leitidee von Gesundheitsbewusstsein in diesem Kontext anhand der im Modul vermittelten Sportarten zu reflektieren und auf den Sportunterricht zu iibertragen. Unter der Perspektive des spateren Berufsfeldes erwerben die Studierenden vor allem ein Kénnen und Wissen im Bereich moto-pddagogischer/-therapeutischer und gesundheitserzieherischer Kompetenzen sowohl im Hinblick auf eine individuelle Forderplanung als auch auf Sportforderunterrichtsangebote. Sie sind befahigt, unterschiedliche diagnostische Methoden und Verfahren fiir die Planung und Durchfiihrung von Sportunterricht bei unterschiedlichen sonderpddagogischen Gruppen anzuwenden, die Ergebnisse zu analysieren und entsprechende inhaltliche Fordermafsnahmen zu bestimmen. Sie verfiigen iiber theoretische und praktische Kompetenzen zur Durchfiihrung von Bewegungsférderangeboten fiir unterschiedliche Férdergruppen einschlieflich ihrer Modifikations- und Differenzierungsméglichkeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir eine ganzheitliche Entwicklung und den Erhalt von Gesundheit hervorheben sowie die Bedingungen fiir eine »normale” motorische Entwicklung vermitteln, zudem médgliche Stérungen und deren Folgen sichtbar machen. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Beurteilung von Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Maf&nahmen zur Forderung kérperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter Einbeziehung emotionaler und psychisch-sozialer Verhaltensweisen. Diese Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Manahmen sind ebenso auszudehnen auf die Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten. Insbesondere im Bemiihen um Integration und Inklusion sind die Informationen iiber chronische Krankheiten/ Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Férderung im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsforderung (KS) Es werden unterschiedliche Verfahren zur Verhaltensbeobachtung (Check-Listen) und zum Bewegungsverhalten vermittelt und anhand von Videobeispielen oder realen Sportunterrichtssituationen erprobt. Darauf aufbauend werden ausgewdahlte motoskopische und -metnsche Testverfahren wie der MOT 4- 6, KTK, Kinderturntest oder das Inventar Motorischer Basiskompetenzen (DBM) vorgestellt. Die Testverfahren werden exemplarisch an ausgewdhlten Einzelfallen erprobt und analysiert. Die Ergebnisse werden eingebunden in Uberlegungen zu individueller und gruppenspezifischer bewegungs- und sportpddagogischer Férderung. Im zweiten Teil des Kurses werden kindgerechte Zugange zur Wahrnehmungs- und Bewegungsférderung bei Kindern mit unterschiedlichen Behinderungen oder chronischen Erkrankungen erarbeitet. Zudem werden Techniken und Methoden der psychophysischen Regulation zur Entspannung und Stressbewaltigung vermittelt. Zur Anwendung gelangen kindgerechte Methoden aus dem Bereich der Entspannungsverfahren sowie der Verhaltensmodifikation, wenn neben Stdrungen des motorischen Verhaltens zusatzlich emotionale, soziale sowie Lern- und Leistungsst6rungen bestehen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bauer, J., Bos, K., Singer, R. (Hrsg.) (2009). Handbuch Motorische Entwicklung. Schorndorf: Hofmann. Bés, K. (Hrsg.) (2001). Handbuch Motorische Tests. G6ttingen: Hogrefe. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Bundeszentrale fiir gesundheitliche Aufklarung (2006). Chronische Erkrankungen als Problem und Thema in Schule und Unterricht. Kéln: BZgA. Dordel, S. (2007). Bewegungsforderung in der Schule. Handbuch des Sportforderunternichts. Dortmund: Verlag Modernes Lernen. Meinel, K., Schnabel, G. (2015). Bewegungslehre Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pddagogischem Aspekt. Aachen: Meyer & Meyer. Piitz, G. , Rosner. M. (2015). Von 0 auf 36. Beobachtungs- und Spielsituationen zur Entwicklungsbegleitung von Kindern unter 3. Dortmund: verlag modernes lernen. Schoénrade, S., Piitz, G . (2007). Abenteuer im Piratenland. Psychomotonsche Diagnostik fiir 7-11-jdhnge Kinder. Dortmund: Borgmann. Schonrade, S., Pitz, G. (2013). Die Abenteuer der kleinen Hexe. Bewegung und Wahrnehmung beobachten, verstehen, beurteilen, fordern. Dortmund: Borgmann. Schott, N., Munzert, J. (Hrsg.) (2010). Motorische Entwicklung. Gottingen: Hogrefe. Zimmer, R. (2012). Handbuch Psychomotorik. Theorie und Praxis der psychomotorischen Férderung. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne V2 GS - Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen (Vertiefung Grundschule) Sport, M.Ed. Lehramt an Grundschulen Wintersemester 2011/12 Hinweis: Die Vertiefung ist im Bachelor und Master zwingend im gleichen Fach zu studieren. Modultitel (Englisch) Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung V2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. +4. FS /2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) c) Kulturphdanomen Sport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen iiber die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse dartiber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralitat von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) gefiihrt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Verdnderungen unter Bezug des gesell- schaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erlautern. Das so entwickelte Verstandnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch- reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft (VL) Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunachst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Verdnderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der aufSerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus fiir den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben k6énnen. Dabei fiihrt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kénnen auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verkniipfung von Sport und Gesellschaft konturieren. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse tiber Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berticksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschrankungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Pravention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertat, geschlechtsspezifische Leistungsfahigkeit, altersadaquates Training, Ernahrung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingpravention. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Kulturphanomen Sport (SE) Es wird untersucht, was Sport als Kulturphanomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverstandnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt geriickt. Dies schlielSt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklart werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Miindigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Sport und Gesellschaft: Kriiger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beitrdge zur Lehre und Forschung im http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Ldammer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK fiir Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung - Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK fiir Deutschland. Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung: Diir, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prdvention und Gesundheitsforderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pddiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Deckblatt MA-GS-Koeln Qualifikationsziele MEd Lehramt Sport GS M GS VP b) Profilgruppe (SE) M GS PS V2 GS a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE)

  • MHB-sport-LM-HRG-koeln-abWiSe14-15.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, real-, Sekundar- und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand Juli 2016 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; - kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; - beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungs- vorgängen; - kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; - entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; - identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; - setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sport- treibens auseinander - beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; - gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modul: M1 – Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1./3. FS / 2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 / 9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) b) Anpassung und Training (SE) c) Leichtathletik (KS) d) Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und/oder kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung des Lehrer-Leitbildes im Sinne eines reflektierenden Praktikers. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Anliegen auseinander. Dazu gehören zentrale Themen des Schulsports wie die Bestimmung des Gegenstandes, Fragen der Legitimation und Intention sowie Vermittlungsmöglichkeiten in heterogenen Lerngruppen, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. In diesem Zusammenhang werden Rahmenvorgaben und Lehrpläne reflektiert, wobei curriculare Vorgaben aber auch Freiräume Modulbeschreibung im Bundesland NRW besonders berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden auch Leitideen wie Bildung, Handlungsfähigkeit, Mehrperspektivität oder Kompetenzorientierung vertiefend erörtert. Weiterhin greift das Seminar exemplarisch aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung auf. Dies kann beispielsweise beinhalten: die Theorievermittlung und reflektierte Praxis im Sportunterricht, der Umgang mit Diversität oder die Erörterung von Methoden unter Berücksichtigung pädagogischer und sozialer Aspekte des Lehrens und Lernens von Bewegungen. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 30 Stunden 60 Stunden 30 Studierende Ja b) Anpassung und Training (SE) Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 20 Studierende Ja c) Leichtathletik (KS) Die in Modul B2 nur in ihren bewegungstechnischen Modulbeschreibung Grundlagen vorgestellten Disziplinen sollen detaillierter behandelt werden. Die technomotorisch anspruchsvollen Techniken werden am Beispiel ausgewählter Disziplinen wie z. B. Stabhochsprung, Hürdenlauf, Hochsprung sowie des Diskuswurfs vorgestellt und methodisch erarbeitet. Möglichkeiten der Belastungsgestaltung im motorischen Lernprozess und die Schaffung konditioneller und technomotorischer Voraussetzungen werden altersgruppenspezifisch im Hinblick auf die Umsetzung mit heterogenen Lerngruppen im Sportunterricht dargestellt und trainiert. Die Studierenden sollen anhand eng umgrenzter Aufgabenstellungen lernen, aus den motorischen Anforderungen der Disziplinen eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch umzusetzen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schwimmen (KS) Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Aachen: Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor. – – http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen — Vermittlungsformen — Bewegungsfelder. Wiebelsheim: Limpert. Anpassung und Training: De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). K6ln: Sportverlag Strauls. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berilicksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. Leichtathletik: Striider, H.K., Jonath, U. & Scholz, K. (2013). Leichtathletik. Trainings- und Bewegungswissenschaft - Theone und Praxis aller Disziplinen. K6ln: Sportverlag Strauf. Wastl, P. & Wollny, R.. (2012). Leichtathletik in Schule und Verein, Ein Praxishandbuch ftir Lehrer und Trainer. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Schwimmen: Bissig, M. & Grobli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Uben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Studienabschnitt: Berufsorientiertes Studium Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung M HRSG VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) b) Profilgruppe (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 20 Stunden 30 Stunden 60 Studierende Ja b) Profilgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Modulbeschreibung Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Kontaktzeit: 2 SWS / 10 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote - Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung M HRSG PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** Studiendauer 1 Semester Workload gesamt (h) 360 h ECTS-Punkte gesamt 25* Workload 1. Studiensemester 750 h Workload 2. Studiensemester - ECTS-Punkte 1. Studiensemester 25* ECTS-Punkte 2. Studiensemester - Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort Anwesenheitspflicht: Ja b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: Ja Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. Modulbeschreibung • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Lernort Universität: • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachdidaktische Begleitung im Profilfach und in den Nicht-Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Regelungen) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Gewichtung der Modulnote 12/120 Sonstige Informationen Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters Modulbeschreibung finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Modulbeauftragte/r Änderungen vorbehalten Siehe Übersicht Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne M3 - Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.+4.FS/2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) c) Kulturphanomen Sport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen iiber die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse dartiber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralitat von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) gefiihrt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Verdnderungen unter Bezug des gesell- schaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erlautern. Das so entwickelte Verstandnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch- reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft (VL) Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunachst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Verdnderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der auSerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus fiir den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben k6énnen. Dabei fiihrt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kénnen auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verkniipfung von Sport und Gesellschaft konturieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse tiber Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berticksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschrankungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Pravention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertat, Diagnose und Forderung, geschlechtsspezifische Leistungsfahigkeit, altersadaquates Training, Ernahrung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingpravention. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Kulturphanomen Sport (SE) Es wird untersucht, was Sport als Kulturphanomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverstandnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt geriickt. Dies schlielSt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklart werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Miindigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Sport und Gesellschaft: http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Kriiger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beitrdge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lammer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK fiir Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung - Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK fiir Deutschland. Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung: Dir, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsforderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prdvention und Gesundheitsforderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pddiatne (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Deckblatt MA-HRG-Koeln Qualifikationsziele MEd Lehramt Sport HRG M1 HRSG M HRSG VP M HRSG PS M3 HRSG

  • MHB-sport-LM-BK-koeln-abWiSe25-26.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Modulbeschreibung Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Modulbeschreibung Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2: Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 23/24 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 9 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja c) Individualsportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit einen anspruchsvollen Themenkomplex didaktisch zu reduzieren und wissenschaftsgeleitet sowie adressatengerecht zu planen, in einer praktischen Durchführung zu vermitteln und im Anschluss selbstreflexiv zu beurteilen. • die Komplexität unterrichtlicher Lehr-/ Lernsituationen vor dem Hintergrund einer umfassenden Vermittlungskompetenz zu bewältigen. • in angemessener Weise ein Lernportfolio zusammenzustellen. • aus der Perspektive der Lernenden, vielschichtige, themenspezifische Fragestellungen kontrovers zu diskutieren und Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. Modulbeschreibung • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Individualsportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander im Einzel und/oder Doppel, sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Ausgehend von einer gemeinsamen Erarbeitung des komplexen Begriffsverständnisses einer umfassenden Vermittlungskompetenz werden vor dem Hintergrund der Vermittlung von Sportspielen im Schulsportunterricht Themen aus dem Bereich der leistungsbestimmenden Faktoren, der Diagnostik und Evaluation sowie der personalen Kompetenzen im Sinne einer spiralcurricularen Vertiefung zum Gegenstand der Auseinandersetzung. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Mannschaftssportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen im Kontext Schule gelegt. c) Individualsportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Individualsportspiels und der dort erreichten Modulbeschreibung Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual- und/oder doppeltaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Es werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlagspiel aufgezeigt. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekannt gegeben. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Basketball Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Fußball Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. Handball Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey Anders E, Myers S (2008). Field hockey – steps to success. 2nd edition. Champaign, Ill [u.a.]: Human Kinetics. Hänel R, Hillmann W, Lüninghöner J (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Volleyball Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. c) Individualsportspiel (aufbauend) Modulbeschreibung Badminton Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hoffmann, D. & Vogt, T. (2019). Badmintonspezifische Vermittlungsmodelle: Vergleich und Anwendbarkeit im Sportunterricht. Sportunterricht. 68, 2, S. 59-65. Tennis Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269- 275 Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P. & Grambow, R., (2020) Eine kompetenzorientierte Einordnung zur Tennisvermittlung im Sportunterricht. In Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven. Vogt, T. (Hrsg.). 1 Aufl. Aachen: Meyer & Meyer, S. 207-217 Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56- 59. Tischtennis Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Münster: Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch-methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag, Baltmannsweiler. Klein-Soetebier, T. & Binnenbruck, A. (2023). Tischtennis - Das Lehrbuch für das Sportstudium, den Freizeit- und Vereinssport. Springer Spektrum, Heidelberg. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle (LEK) a) Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit b) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen werden. Die Modulprüfung wird als Klausur mit offenen Aufgabenstellungen von 120 min. Dauer http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Seminarveranstaltung (a) und Inhalte aus einem der Kurse b) oder c) geprüft. Klausur/ 120 min Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) Mannschaftssportspiele (aufbauend) oder im Kurs c) Individualsportspiele (aufbauend) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur/ 60 min/ 50% Praxisprüfung/ 50% Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und ggf. einer oder zwei fachpraktischen Prüfung/en. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Understanding social change and relating it to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdi- daktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstal- tungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 50 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung 2 SWS / 30 h / 50 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 50 h / 4. / SE / deutsch / ja d) Grundlagen der Ernährung (= B.A./B.Sc.: PE 1.15a) 2 SWS / 30 h / 0 h / 4. / VL / deutsch / nein Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, das Kulturphänomen Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial-, Kultur- und Le- benswissenschaften vorherrschende Theorien- und Methodenviel- falt. Die Studierenden erwerben – unter Einbeziehung von Grundla- gen zum Thema Sport und Ernährung – fundierte Kenntnisse dar- über, wie gesellschaftlicher Wandel zu Veränderungen in der Plura- lität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Erfahrungs- und Gesundheitsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen un- ter Einbeziehung des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdif- ferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt wer- den. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht von Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu durchleuchten. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese verschiedener Sinnorientierungen von Leibeserziehung und Sport auf der Folie ge- sellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammen- hang zu bringenden Wertewandels dargestellt wird. Aufbauend da- rauf wird analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unter- schiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesell- schaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung Modulbeschreibung unterschiedlicher Wechselwirkungen zwischen Sport und Gesell- schaft. Zudem werden vor dem Hintergrund historischer Entwick- lungen aktuelle Problemlagen und Spannungsfelder der Sportent- wicklung in den Blick genommen. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse in Bezug auf Gesundheitskompetenz, Gesundheitsrisiken und Handlungsstrate- gien im Unterrichtsfach Sport vermittelt werden. Hierbei werden sowohl der physiologische Entwicklungsprozess von Schüler*innen als auch ausgewählte psychische oder physische Erkrankungen bzw. Einschränkungen im Sinne eines holistischen Ansatzes in der Schule berücksichtigt. Zudem werden der aktuelle gesellschaftliche Wan- del und die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung mit einbezogen. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbei- tung von Themen zur Gesundheitserziehung, -förderung und Prä- vention. Behandelt werden u.a. Themen wie Schüler- und Leh- rer*innengesundheit, Unfallgeschehen, (Schul-) Angst und Depres- sion, Kopfschmerzen, Infektionsschutz, schulbezogene Ernährung, digitale Medien, Mobbing, sexualisierte Gewalt, Klimawandel und Nachhaltigkeit. c) Kulturphänomen Sport Die Beschreibung und Analyse von Kulturphänomenen verlangen spezifische Zugänge und Forschungsweisen, mit denen sich die Stu- dierenden vertraut machen. In diesem Kontext wird insbesondere untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und wa- rum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnis- ses entwickelt hat. Aufbauend auf den erworbenen Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferen- zierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt vor al- lem die Entstehung und den Wandel institutioneller Rahmenbedin- gungen für den Sport (Schulsport, Vereinssport, Olympische Bewe- gung etc.) ein, aber auch neuerer Bewegungskulturen abseits etab- lierter Institutionen. Neben der kritischen Analyse aktueller Ent- wicklungen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Umbrüche und Problemlagen des Erwachsenen-, Kinder- und Jugendsports sowie der Diskussion diesbezüglicher Lösungsansätze zählen hierzu auch der Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die Implizitheit von Praktiken sowie die Gemachtheit und Perspektivität von (Sport-) Kultur. d) Grundlagen der Ernährung Behandelt werden ernährungswissenschaftliche Grundlagen sowie deren Anwendung im sportwissenschaftlichen und gesundheitli- chen Kontext. Hierzu gehören das Verständnis grundlegender As- pekte (Verdauung, Stoffwechsel der Makronährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, Flüssigkeitshaushalt, Erfassung des Ernährungs- status) sowie der Erwerb von Basiswissen zu relevanten Aspekten der Sporternährung und den sportartspezifischen Anforderungen Modulbeschreibung an diese. Insbesondere behandelt werden Fragen nach der Bedeu- tung von Kohlenhydraten, dem Proteinstoffwechsel, dem Flüssig- keitshaushalt und dem Mikronährstoffbedarf im Sport, auch unter Berücksichtigung besonderer Trainings- und Wettkampfsituatio- nen. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungs- punkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft (Auswahl) Krüger, M. (2020a). Einführung in die Geschichte der Leibeserzie- hung und des Sports. Teil 2: Leibeserziehung im 19. Jahrhun- dert. Turnen fürs Vaterland (= Sport und Sportunterricht, Grundlagen für Studium, Ausbildung und Beruf, Bd. 9). (3., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage). Hofmann. Krüger, M. (2020b). Einführung in die Geschichte der Leibeserzie- hung und des Sports. Teil 3: Leibesübungen im 20. Jahrhun- dert. Sport für alle (= Sport und Sportunterricht, Grundlagen für Studium, Ausbildung und Beruf, Bd. 10). (3., neu bearbei- tete und aktualisierte Auflage). Hofmann. Lamprecht, M., & Nagel, S. (2022). Sportsoziologie. Einführung. No- mos. Thiel, A., Seiberth, K., & Mayer, J. (2023). Sportsoziologie – Ein Lehrbuch in 14 Lektionen (3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage). Meyer & Meyer. Weitere Literaturempfehlungen werden in der Lehrveranstaltung ausgesprochen. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung (Auswahl) Dür, W & Felder Puig, R. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Huber Verlag. Hurrelmann, K., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prä- vention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Huber Ver- lag. Krieschke K. & Krumrey F. (2019). Gesundheit und Gesundheitsför- derung im Lehrberuf. Kohlhammer. Naidoo J. (2019). Lehrbuch Gesundheitsförderung. Hogrefe. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9. Auflage). Sprin- ger. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Springer. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K. (Hrsg.) (2009). Handbuch Ge- sundheitserziehung. Huber Verlag. www.schulministerium.nrw/gesundheitsfoerderung Weitere Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltun- gen ausgesprochen. http://www.schulministerium.nrw/gesundheitsfoerderung Modulbeschreibung c) Kulturphänomen Sport (Auswahl) Alkemeyer, T. & Schmidt, R. (2003). Habitus und Selbst. Zur Irrita- tion der körperlichen Hexis in der populären Kultur. In T. Alkemeyer, B. Boschert, R. Schmidt & G. Gebauer (Hrsg.), Aufs Spiel gesetzte Körper. Aufführungen des Sozialen in Sport und populärer Kultur (S. 77-102). UVK. Breuer, C., Joisten, C., & Schmidt, W. (Hrsg.) (2021). Vierter Deut- scher Kinder- und Jugendsportbericht. Gesundheit, Leistung und Gesellschaft. Hofmann. Deutscher Sportbund (Hrsg.) (2006). Die SPRINT-Studie. Eine Unter- suchung zur Situation des Schulsports in Deutschland. Meyer & Meyer. Elias, N. (o. J.). Die Genese des Sports als soziologisches Problem. In N. Elias & E. Dunning (Hrsg.), Sport im Zivilisationsprozess: Studien zur Figurationssoziologie (S. 9–46). Münster. Geßmann, R. (2008). Richtlinien und Lehrpläne für den Schulsport in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR. Eine kommentierte Dokumentation 1945 – 2007 (Schrif- tenreihe der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln, Band 8). Sportverlag Strauß. Gieß-Stüber, P. & Thiel, A. (2016). Beitrag des Schulsports zum Lernbereich Globale Entwicklung. Sekundarstufe I. In KMK & BMZ (Hrsg.), Orientierungsrahmen für den Lernbereich Glo- bale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (S. 357-378). Lohmann, J. et al. (2023). Schwerpunktheft „Bildung für nachhal- tige Entwicklung im Sportunterricht“. sportunterricht, 72(9), 388-394. Pietsch, S. et al. (Hrsg.) (2021). Bildungspotenziale der Olympischen Idee. Academia/Nomos. Weitere Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltun- gen ausgesprochen. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verant- wortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf die Veranstaltungen a), b) und c) des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Nä- heres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 1. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-BK-Koeln_blau2023 Leitbild Qualifikationsziele_BK-med M1_BK_Köln b) Anpassung und Training c) Leichtathletik M2_BK_Köln M3_BK_Köln a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung VB PS_BK_Köln b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester PS_BK_Köln VB PS_BK_Köln.pdf b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester M3_BK_Köln.pdf a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung und -förderung c) Kulturphänomen Sport d) Grundlagen der Ernährung

  • MHB-sport-LM-GS-koeln-abWiSe25-26.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: Mai 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1 – Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt an Grundschulen Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 0 / 2 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / Deutsch / Ja b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / Deutsch / Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / Deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Fachdidaktische Fragestellungen werden in den Bewegungsfeldern aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen (KS) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Laufen – Springen – Werfen Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken aus den Bereichen laufen-springen- werfen werden die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen erfahren. Die Inhalte werden methodisch-didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen und inklusiven Lehr-Lernsettings erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht im Inhaltsbereich laufen-springen-werfen. Die Studierenden setzen sich im Besonderen mit den spezifischen Anforderungen im Schulsportunterricht mit Kindern im Grundschulalter sowie mit Kindern und Jugendlichen verschiedenen Alters mit unterschiedlichem Förderbedarf auseinander. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen und inklusiven Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur Schulung des Gleichgewichtssinns in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Modulbeschreibung Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung thematisiert; an ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen im Blick auf heterogene Lerngruppen demonstriert und geübt. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Geräte und Bewegungsformen, die einen hohen Bezug zum Alltag der Schülerinnen und Schüler haben, wie z.B. Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rollgeräte, Räder). Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) u.a.: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. Laufen-Springen-Werfen Deutscher Leichtathletikverband (2022). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik - inklusiv. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. Schwimmen: Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Prüfung abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2 – Kindliche Bewegung diagnostizieren und fördern Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt für Grundschulen Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2025/26 Modultitel (Englisch) M2 – Diagnosing and supporting childhood movement Kurzbezeichnung M2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 120 h / 4 LP / 1 / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / Nein b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden erwerben in diesem Modul Kompetenzen, die sie zur Bewegungserziehung und Bewegungsförderung unter Berücksichtigung altersentsprechender Entwicklungsaufgaben und diagnostischer Verfahren in heterogenen Lerngruppen im Schulsport befähigen. Im Fokus steht dabei die Ausbildung des Selbstkonzepts als Teil einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport Die Studierenden: • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • messen der Entwicklung eines realitätsangemessenen, positiv gefärbten Selbstkonzepts insbesondere im frühen Schulkindalter eine hohe Bedeutung bei; • benennen formale, nonformale und informelle Settings als Orte dieser Entwicklung; • kennen Faktoren, die sich unterschiedlich beeinflussend auf die Entwicklung der Persönlichkeit im Sinne der Teilhabe von Heranwachsenden auswirken; • nehmen sportpädagogische und vor allem sportdidaktische Perspektiven ein und legen ein weites Sportverständnis zugrunde; • reflektieren kritisch naive Ableitungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Bewegungserziehung; • überprüfen verschiedene Möglichkeiten der Analyse, Planung und Organisation, die für die Entwicklung des Selbstkonzepts im Schulsport eingesetzt werden; • beurteilen Maßnahmen zur Anleitung und Reflektion eines selbstkonzeptfördernden Sportunterrichts, der die heterogenen Voraussetzungen von Lerngruppen z.B. über Individualisierungsprozesse oder Feedback berücksichtigt. Modulbeschreibung b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung Die Studierenden: • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports • Diagnostizieren Lernvoraussetzungen und -prozesse von Schülerinnen und Schülern mittels verschiedener Verfahren und leiten Fördermaßnahmen ab • erwerben theoretische und praktische Kompetenzen zur Durchführung von Bewegungsförderangeboten für Lerngruppen in inklusiven Schulen sowie in Förderschulen einschließlich ihrer Modifikation- und Differenzierungsmöglichkeiten • erproben und reflektieren verschiedene Möglichkeiten der ganzheitlichen Bewegungsförderung • Planen, erproben und bewerten Maßnahmen des Turnhallenmanagements Zentrale Inhaltsbereiche a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport • Wissenschaftliche Grundlagen (Strukturen, Modelle, Definitionen) zur Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport; • Aktueller Forschungsstand zum selbstkonzeptfördernden Sportunterricht und kritische Reflexion; • Sensibilisierung für die Bedeutsamkeit der Lebensphase für die Selbstkonzeptentwicklung; • Kenntnis und beispielhafte Anwendung von Maßnahmen zur Umsetzung einer erfolgreichen individuellen Entwicklungsförderung; • Analyse des Phänomens Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration). b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung • Grundlagen zur Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung • verschiedene diagnostische Verfahren • sicherheitsrelevant und rechtliche Rahmenbedingungen • Förderschwerpunkte • Psychomotorik • Bewegungslandschaften und –baustellen • Wahrnehmungsförderung • Individuelle Förderplanung • Planung von Sportunterricht in heterogenen und inklusiven Lerngruppen • Kindgerechte Methoden aus dem Bereich der Entspannungsverfahren Turnhallenmanagement Modulbeschreibung Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeit Empfohlene Literatur a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport Literaturempfehlungen werden in den jeweiligen Veranstaltungen durch die Dozierenden im Verlauf des Semesters bekannt gegeben. b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung Literaturempfehlungen werden in den jeweiligen Veranstaltungen durch die Dozierenden im Verlauf des Semesters bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulprüfung. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Prüfung abzulegen. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt Grundschulen Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung M GS VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) 2 SWS / 20 h / 30 h / 2. / SE / Deutsch / Nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (nur für Studierende, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren) (SE) 2 SWS / 10 h / 40 h / 2. / SE / Deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) Studienprojektgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: Praxissemester Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt an Grundschulen Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung M GS PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 3. / SE / Deutsch / Ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 3. / SE / Deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) c) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität: • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte 741a38a1-518c-4668-8b69-4f5b9b1be965.pdf b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) 27b0da9e-fb13-4517-b0fa-18f93e769965.pdf b) Studienprojektgruppe (SE) 2dce6808-a486-407e-bbc9-491f48ab4dcd.pdf 741a38a1-518c-4668-8b69-4f5b9b1be965.pdf b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) 27b0da9e-fb13-4517-b0fa-18f93e769965.pdf b) Studienprojektgruppe (SE)

  • MHB-sport-LM-FOES-koeln-abWiSe25-26.pdf
    Modulhandbuch Lehramt für sonderpädagogische Förderung - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: Mai 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht für Lerngruppen mit unterschiedlichem Förderbedarf; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1 – Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt für sonderpädagogische Förderung Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 0 / 2 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / Deutsch / Ja b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen 2 SWS / 30 h / 15 h / 1. / KS / Deutsch / Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren 2 SWS / 30 h / 15 h / 1. / KS / Deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Fachdidaktische Fragestellungen werden in den Bewegungsfeldern aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen (KS) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Laufen – Springen – Werfen Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken aus den Bereichen laufen-springen- werfen werden die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen erfahren. Die Inhalte werden methodisch-didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen und inklusiven Lehr-Lernsettings erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht im Inhaltsbereich laufen-springen-werfen. Die Studierenden setzen sich im Besonderen mit den spezifischen Anforderungen im Schulsportunterricht mit Kindern im Grundschulalter sowie mit Kindern und Jugendlichen verschiedenen Alters mit unterschiedlichem Förderbedarf auseinander. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen und inklusiven Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur Schulung des Gleichgewichtssinns in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Modulbeschreibung Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung thematisiert; an ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen im Blick auf heterogene Lerngruppen demonstriert und geübt. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Geräte und Bewegungsformen, die einen hohen Bezug zum Alltag der Schülerinnen und Schüler haben, wie z.B. Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rollgeräte, Räder). Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur u.a.: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. Laufen-Springen-Werfen Deutscher Leichtathletikverband (2022). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik - inklusiv. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. Schwimmen: Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Prüfung abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2 – Kindliche Bewegung diagnostizieren und fördern Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt für sonderpädagogische Förderung Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2025/26 Modultitel (Englisch) M2 – Diagnosing and supporting childhood movement Kurzbezeichnung M2 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 120 h / 4 LP / 1 / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / Nein b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden erwerben in diesem Modul Kompetenzen, die sie zur Bewegungserziehung und Bewegungsförderung unter Berücksichtigung altersentsprechender Entwicklungsaufgaben und diagnostischer Verfahren in heterogenen Lerngruppen im Schulsport befähigen. Im Fokus steht dabei die Ausbildung des Selbstkonzepts als Teil einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport Die Studierenden: • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • messen der Entwicklung eines realitätsangemessenen, positiv gefärbten Selbstkonzepts insbesondere im frühen Schulkindalter eine hohe Bedeutung bei; • benennen formale, nonformale und informelle Settings als Orte dieser Entwicklung; • kennen Faktoren, die sich unterschiedlich beeinflussend auf die Entwicklung der Persönlichkeit im Sinne der Teilhabe von Heranwachsenden auswirken; • nehmen sportpädagogische und vor allem sportdidaktische Perspektiven ein und legen ein weites Sportverständnis zugrunde; • reflektieren kritisch naive Ableitungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Bewegungserziehung; • überprüfen verschiedene Möglichkeiten der Analyse, Planung und Organisation, die für die Entwicklung des Selbstkonzepts im Schulsport eingesetzt werden; • beurteilen Maßnahmen zur Anleitung und Reflektion eines selbstkonzeptfördernden Sportunterrichts, der die heterogenen Voraussetzungen von Lerngruppen z.B. über Individualisierungsprozesse oder Feedback berücksichtigt. Modulbeschreibung b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung Die Studierenden: • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports • Diagnostizieren Lernvoraussetzungen und -prozesse von Schülerinnen und Schülern mittels verschiedener Verfahren und leiten Fördermaßnahmen ab • erwerben theoretische und praktische Kompetenzen zur Durchführung von Bewegungsförderangeboten für Lerngruppen in inklusiven Schulen sowie in Förderschulen einschließlich ihrer Modifikation- und Differenzierungsmöglichkeiten • erproben und reflektieren verschiedene Möglichkeiten der ganzheitlichen Bewegungsförderung • Planen, erproben und bewerten Maßnahmen des Turnhallenmanagements Zentrale Inhaltsbereiche a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport • Wissenschaftliche Grundlagen (Strukturen, Modelle, Definitionen) zur Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport; • Aktueller Forschungsstand zum selbstkonzeptfördernden Sportunterricht und kritische Reflexion; • Sensibilisierung für die Bedeutsamkeit der Lebensphase für die Selbstkonzeptentwicklung; • Kenntnis und beispielhafte Anwendung von Maßnahmen zur Umsetzung einer erfolgreichen individuellen Entwicklungsförderung; • Analyse des Phänomens Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration). b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung • Grundlagen zur Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung • verschiedene diagnostische Verfahren • sicherheitsrelevant und rechtliche Rahmenbedingungen • Förderschwerpunkte • Psychomotorik • Bewegungslandschaften und –baustellen • Wahrnehmungsförderung • Individuelle Förderplanung • Planung von Sportunterricht in heterogenen und inklusiven Lerngruppen • Kindgerechte Methoden aus dem Bereich der Entspannungsverfahren • Turnhallenmanagement Modulbeschreibung Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeit Empfohlene Literatur a) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport Literaturempfehlungen werden in den jeweiligen Veranstaltungen durch die Dozierenden im Verlauf des Semesters bekannt gegeben. b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsförderung Literaturempfehlungen werden in den jeweiligen Veranstaltungen durch die Dozierenden im Verlauf des Semesters bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulprüfung. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Prüfung abzulegen. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt für sonderpädagogische Förderung Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung M FöS VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) 2 SWS / 20 h / 30 h / 2. / SE / Deutsch / Nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (nur für Studierende, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren) (SE) 2 SWS / 10 h / 40 h / 2. / SE / Deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) Studienprojektgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: Praxissemester Studiengang: Sport M.Ed. Lehramt für sonderpädagogische Förderung Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung M FöS PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / Deutsch / Ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / Deutsch / Ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) c) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität: • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte 6b9b0416-4aff-44c3-9381-7dd91ba627c1.pdf b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) 89d9d83c-d23b-4ec8-bae4-f965de1e2be3.pdf b) Studienprojektgruppe (SE) 91d8b873-9cfc-4e28-8ec7-9b844126df7f.pdf 6b9b0416-4aff-44c3-9381-7dd91ba627c1.pdf b) Schwimmen oder Laufen – Springen – Werfen (KS) c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) 89d9d83c-d23b-4ec8-bae4-f965de1e2be3.pdf b) Studienprojektgruppe (SE)
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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