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  • 15.08.2025
    Sport, wie das IOC ihn sieht
    Mit welchen kommunikativen Maßnahmen und Konzepten reagiert das IOC auf die Krise des Sportjournalismus? Dr. Christoph Bertling hat einen Beitrag dazu publiziert. Der Sportjournalismus steht vor Veränderungen: Redaktionen schrumpfen und die unabhängige Berichterstattung wird selektiver. Die Olympische Bewegung reagiert mit eigenen vertikalen Medienstrukturen, Informationskanälen und dem Einsatz innovativer Technologien. Durch Owned Media gestaltet das Internationale Olympische Komitee die Olympische Idee und setzt Maßstäbe für eine umfassende und hochwertige Berichterstattung/Öffentlichkeitsarbeit in einer sich radikal wandelnden Medienwelt. Erschienen ist der Text im Journal of Business Research and Reports, 2025.

  • 30.10.2025
    Sport, Politik und digitale Nähe
    Zwei Tage vor seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister der Stadt Köln war Torsten Burmester am Mittwoch, 29. Oktober, auf Einladung des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung (IKM) hin als Gesprächsgast an die Deutsche Sporthochschule Köln gekommen. Unter dem Titel „Vom DOSB zum Oberbürgermeister Kölns. Die Bedeutung des Sports und der digitalen Medien in seinem Wahlkampf“ sprach der designierte Stadtchef gemeinsam mit seinem Kommunikationsberater Nicolai Vrazic über den Weg vom Sportmanagement in die Kommunalpolitik – und über die Frage, wie sportliche Werte und digitale Strategien zusammenwirken können. Burmester, der vor 35 Jahren selbst an der Deutschen Sporthochschule studierte und sein Diplom ablegte, schlug im Gespräch mt Dr. habil. Christoph Bertling, kommissarischer Institutsleiter des IKM, einen weiten Bogen von seiner persönlichen Laufbahn bis zu seiner Motivation, kommunalpolitische Verantwortung zu übernehmen. Nach einer zwölfjährigen Laufbahn bei der Bundeswehr studierte er an der Sporthochschule – „etwas, das mir wirklich Spaß machte“, wie er betonte – und widmete seine Diplomarbeit dem Thema „Sport als Staatsziel“ . Schon früh habe ihn die politische Dimension des Sports interessiert, erzählte Burmester. Ein Praktikum im Bundestag habe den Impuls gegeben, seine Kompetenzen auch jenseits des Sports einzubringen. Der Wechsel aus seiner Position als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in die Stadtpolitik sei für ihn ein bewusster Schritt gewesen: „Ich wollte meine Heimat mitgestalten“, sagte Burmester. Der Sport habe dabei eine zentrale Rolle gespielt – im Wahlkampf ebenso wie im politischen Selbstverständnis. Sport wecke Emotionen, verbinde Menschen und schaffe Gemeinschaft, erklärte er. „Köln verfügt über ein einzigartiges Biotop an Sporteinrichtungen – und die Deutsche Sporthochschule ist ein zentraler Teil davon. Ihre Stärkung bleibt mir auch politisch wichtig“, betonte der designierte Oberbürgermeister. Wie sich diese Werte in Kommunikation übersetzen lassen, erläuterte anschließend Nicolai Vrazic, Geschäftsführer der im Wahlkampf verantwortlichen Kommunikationsagentur und selbst Absolvent der Sportuniversität. Im Mittelpunkt des digitalen Wahlkampfs habe die Frage gestanden: „Wofür stehe ich und welche Ziele habe ich?“ Authentizität und Nahbarkeit seien dabei die Leitmotive gewesen. Auf sozialen Kanälen habe das Team bewusst auf „low level“-Produktionen gesetzt – kurze, persönliche Videos, in denen Burmester direkt aus den Kölner Veedeln sprach. Diese Form der Kommunikation habe es ermöglicht, Nähe herzustellen und Vertrauen aufzubauen. In der anschließenden Fragerunde diskutierten Studierende und Gäste unter anderem über die Zukunft der Kölner Sportstätten, den Ausbau des Geißbockheims und die Nutzung des RheinEnergieStadions. Burmester unterstrich dabei, dass Verwaltung und Politik stärker auf die Menschen hören und deren Probleme ernst nehmen müssten. Nur so lasse sich die Verbindung zwischen Politik und Stadtgesellschaft stärken.

  • 30.10.2025
    Sport, Politik und digitale Nähe
    Zwei Tage vor seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister der Stadt Köln war Torsten Burmester am Mittwoch, 29. Oktober, auf Einladung des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung (IKM) hin als Gesprächsgast an die Deutsche Sporthochschule Köln gekommen. Unter dem Titel „Vom DOSB zum Oberbürgermeister Kölns. Die Bedeutung des Sports und der digitalen Medien in seinem Wahlkampf“ sprach der designierte Stadtchef gemeinsam mit seinem Kommunikationsberater Nicolai Vrazic über den Weg vom Sportmanagement in die Kommunalpolitik – und über die Frage, wie sportliche Werte und digitale Strategien zusammenwirken können. Burmester, der vor 35 Jahren selbst an der Deutschen Sporthochschule studierte und sein Diplom ablegte, schlug im Gespräch mt Dr. habil. Christoph Bertling, kommissarischer Institutsleiter des IKM, einen weiten Bogen von seiner persönlichen Laufbahn bis zu seiner Motivation, kommunalpolitische Verantwortung zu übernehmen. Nach einer zwölfjährigen Laufbahn bei der Bundeswehr studierte er an der Sporthochschule – „etwas, das mir wirklich Spaß machte“, wie er betonte – und widmete seine Diplomarbeit dem Thema „Sport als Staatsziel“ . Schon früh habe ihn die politische Dimension des Sports interessiert, erzählte Burmester. Ein Praktikum im Bundestag habe den Impuls gegeben, seine Kompetenzen auch jenseits des Sports einzubringen. Der Wechsel aus seiner Position als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in die Stadtpolitik sei für ihn ein bewusster Schritt gewesen: „Ich wollte meine Heimat mitgestalten“, sagte Burmester. Der Sport habe dabei eine zentrale Rolle gespielt – im Wahlkampf ebenso wie im politischen Selbstverständnis. Sport wecke Emotionen, verbinde Menschen und schaffe Gemeinschaft, erklärte er. „Köln verfügt über ein einzigartiges Biotop an Sporteinrichtungen – und die Deutsche Sporthochschule ist ein zentraler Teil davon. Ihre Stärkung bleibt mir auch politisch wichtig“, betonte der designierte Oberbürgermeister. Wie sich diese Werte in Kommunikation übersetzen lassen, erläuterte anschließend Nicolai Vrazic, Geschäftsführer der im Wahlkampf verantwortlichen Kommunikationsagentur und selbst Absolvent der Sportuniversität. Im Mittelpunkt des digitalen Wahlkampfs habe die Frage gestanden: „Wofür stehe ich und welche Ziele habe ich?“ Authentizität und Nahbarkeit seien dabei die Leitmotive gewesen. Auf sozialen Kanälen habe das Team bewusst auf „low level“-Produktionen gesetzt – kurze, persönliche Videos, in denen Burmester direkt aus den Kölner Veedeln sprach. Diese Form der Kommunikation habe es ermöglicht, Nähe herzustellen und Vertrauen aufzubauen. In der anschließenden Fragerunde diskutierten Studierende und Gäste unter anderem über die Zukunft der Kölner Sportstätten, den Ausbau des Geißbockheims und die Nutzung des RheinEnergieStadions. Burmester unterstrich dabei, dass Verwaltung und Politik stärker auf die Menschen hören und deren Probleme ernst nehmen müssten. Nur so lasse sich die Verbindung zwischen Politik und Stadtgesellschaft stärken.

  • Sport, Bewegung und Ernährung
    Sport, Bewegung und Ernährung Master of Science (M.Sc.) Aktuelle Info: Es sind noch wenige Studienplätze für den Start ab Wintersemester 2026/27 verfügbar. Jetzt noch bewerben! Warum dieser Master? Das Thema Gesundheit rückt weiter in den Vordergrund, Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährung begünstigen zunehmend die Entstehung von Krankheiten. Gleichzeitig nimmt sportliche Leistungsoptimierung durch gezielte Ernährung eine immer wichtigere Rolle ein. Dadurch steigt der Bedarf an Fachkräften, die Bewegung und Ernährung wissenschaftlich fundiert miteinander verbinden und anwenden können. Der berufsbegleitende M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung qualifiziert Sie genau für diese Schnittstelle. Ihre Vorteile im Überblick: Interdisziplinäres Studium an Deutschlands einziger Sportuniversität Berufsbegleitendes Studienformat mit Präsenz- und Selbstlernphasen Hoher Praxis- und Anwendungsbezug Wissenschaftlich fundiertes und evidenzbasiertes Arbeiten Renommierte Expert*innen aus Sport- und Ernährungswissenschaft Persönlicher Austausch auf dem Campus der Sporthochschule Exzellente Karriereperspektiven im Sport, Gesundheitswesen Starkes Netzwerk aus Dozierenden, Absolvent*innen und Partnern aus dem Spitzensport International anerkannter Masterabschluss, Berechtigung zur Promotion Passt der Studiengang zu mir? Der Studiengang richtet sich an Absolvent*innen eines sport-, bewegungs- oder ernährungswissenschaftlichen Studiums und erster Berufserfahrung, die ihre Kompetenzen interdisziplinär erweitern möchten. Der Studiengang passt zu Ihnen, wenn Sie: Bewegung und Ernährung nicht isoliert, sondern interdisziplinär betrachten wollen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah anwenden möchten Menschen im Gesundheits-, Präventions- oder Leistungssportbereich professionell begleiten möchten sich für evidenzbasierte Gesundheits- und Trainingskonzepte interessieren beruflich mehr Verantwortung übernehmen oder sich gezielt spezialisieren möchten einen wissenschaftlich anspruchsvollen Master mit hoher Praxisrelevanz suchen. Kurz und knackig Regelstudienzeit 4 Semester Studienbeginn jährlich zum Wintersemester Studienumfang 120 Credit Points Bewerbungszeitraum 15. April bis 16. August Abschluss Master of Science (M.Sc.) Unterrichtssprache deutsch Kosten 3.000 € (Studierendenentgelt pro Semester) Anzahl Studienplätze max. 28 Plätze pro Jahrgang Studienformat berufsbegleitend Unterrichtsorganisation Blockunterricht mit ca. 14 Präsenzphasen im gesamten Studium Präsenzort Köln Zugangsvoraussetzungen & Bewerbung Für die Aufnahme des Masterstudiengangs benötigen Sie: einen sport-, bewegungs- oder ernährungswissenschaftlichen Studienabschluss (mindestens 180 ECTS) oder einen adäquaten akademischen Abschluss (mindestens 60 ECTS müssen aus einem der Bereiche Sport, Bewegung oder Ernährung kommen) mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Bereich Sport, Bewegung oder Ernährung Nachweis der Sporttauglichkeit ausreichende Deutschkenntnisse bei internationalen Bewerber*innen Zugangsvoraussetzungen, Bewerbung & Gebühren Was erwartet mich? Der Weiterbildungsmaster verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientierten Anwendungen aus Sport, Bewegung und Ernährung. Sport-/Bewegungs- und Ernährungswissenschaftler*innen erwerben dabei im ersten Semester getrennt voneinander wichtiges Grundlagenwissen im jeweils anderen Fachbereich. Ab dem zweiten Semester studieren beide Gruppen gemeinsam und vertiefen fachliche, methodische und wissenschaftliche Kompetenzen. Das Studium umfasst neun aufeinander abgestimmte Module sowie die Masterthesis: Grundlagen im 1. Semester Für Ernährungswissenschaftler*innen Bewegungs- und Trainingswissenschaft Sportmedizinische Grundlagen Leistungsphysiologie und Leistungsdiagnostik Trainingssteuerung und Bewegungsanalyse Für Sport- und Bewegungswissenschaftler*innen Ernährung und Lebensmittelkunde Ernährungsmedizinische Grundlagen Ernährungsplanung und Nährwertberechnung Ernährungsphysiologische Aspekte im Sport Gemeinsame Inhalte ab dem 2. Semester Personal- und Sozialkompetenz Gesundheitspsychologie und Motivation Gesprächsführung und Kommunikation Interkulturelle Kompetenzen im Gesundheitswesen Statistik Datenmanagement und Grundlagen der statistischen Auswertung Anwendung statistischer Verfahren Methodische Vertiefung Wissenschaftliches Arbeiten, Literaturrecherche und Evidenzbewertung Rechtliche Aspekte Journal Club und methodenkritische Analyse Fachliche Vertiefung Sportmedizin und Gesundheitssport Ernährung, Bewegung und Gesundheit über die Lebensspanne Prävention von Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen Hormonsystem, mentale Gesundheit und Resilienz Leistungssport Ernährung und Leistungsfähigkeit im Sport Trainingsanpassung, Regeneration und Belastung Gewichtsmanagement, Stress und Motivation Breiten- und Erlebnissport Ernährung im Freizeit- und Gesundheitssport Ernährungsformen und Supplementierung Well-being, Körperbild und Selbstwirksamkeit Wahlpflichtbereiche Entrepreneurship in der Sporternährung ODER Konzeption, Umsetzung und Reflexion von Gesundheitsmaßnahmen Forschungspraktikum Im 3. Semester absolvieren Sie ein Forschungspraktikum im Umfang von ca. 85–95 Stunden. Masterthesis Im 4. Semester erstellen Sie eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit zu einem individuell gewählten Thema. Details zum Curriculum im Modulhandbuch Berufsfelder & Karriereperspektiven Der M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung qualifiziert für anspruchsvolle Tätigkeiten an der Schnittstelle von Gesundheit, Bewegung, Ernährung und Wissenschaft. Mögliche Tätigkeitsfelder sind unter anderem: Betreuung von Leistungs- und Profisportler*innen Gesundheits- und Ernährungscoaching im Breiten- und Gesundheitssport Tätigkeiten in Gesundheitszentren, Kliniken, Reha-Einrichtungen oder Fitnessunternehmen Entwicklung und Umsetzung von Präventions- und Gesundheitskonzepten Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung Forschung und Lehre an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen Tätigkeiten in der Lebensmittel-, Sporternährungs- oder Gesundheitsindustrie Öffentlichkeitsarbeit, Medien und Gesundheitskommunikation Selbstständigkeit im Bereich Training, Ernährung oder Gesundheitsberatung Der Abschluss berechtigt zudem zur Promotion. Studieren neben dem Beruf - geht das? Der Weiterbildungsmaster ist speziell für Berufstätige konzipiert und lässt sich flexibel mit dem Berufsalltag verbinden. Die Präsenzveranstaltungen finden gebündelt und in Blockformaten direkt an der Deutschen Sporthochschule Köln statt. Der persönliche Austausch vor Ort, das Lernen in kleinen Gruppen sowie der direkte Zugang zu Laboren, Instituten und sportwissenschaftlicher Infrastruktur stellen einen zentralen Mehrwert des Studiums dar und unterscheiden das Programm bewusst von rein digitalen Weiterbildungsformaten. So bleibt das Studium optimal mit dem Beruf vereinbar – und bietet gleichzeitig eine intensive, persönliche Lernumgebung auf dem Campus der Sporthochschule. Als wissenschaftlicher Masterstudiengang erfordert das Studium jedoch ein hohes Maß an Eigenorganisation, Motivation und kontinuierlicher Mitarbeit. Einblicke in den Studiengang play_arrow Beispiel einer Präsenzphase für die Ernährungswissenschaftler*innen Beispiel einer Präsenzphase für die Sportwissenschaftler*innen Studienorganisation & Ablauf file_download Kalender 2026-2028 (Pdf, 363,7 KB) file_download Studienverlaufsplan (Pdf, 265,2 KB) Dokumente & Ordnungen file_download Modulhandbuch (Pdf, 1,6 MB) file_download Anrechnungskatalog (Pdf, 171,2 KB) file_download Prüfungs- und Zugangsordnung (Pdf, 318,7 KB) file_download Zertifizierungsurkunde (Pdf, 329,2 KB) Absolventin Maike Behler forscht zu Ernährung bei Querschnittlähmung Studentin Lena Schlurmann über ihr Studium und ihre Arbeit als Ernährungsberaterin im Fußball (Podcast) Studium und Job? Lena Schlurmann vereint beides. (Interview) FAQ - Häufig gestellte Fragen Voraussetzungen & Bewerbung Wie sind die genauen Zugangsvoraussetzungen? Reicht meine Qualifikation für eine Zulassung aus? Sie können sich mit einem Abschluss in Sport-, Bewegungs- oder Ernährungswissenschaften mit mindestens 180 ECTS für den Studiengang bewerben. Ob eine individuelle Qualifikation ausreicht, wird im Rahmen des Bewerbungsverfahrens durch den Prüfungsausschuss geprüft. Die verbindlichen Zugangsvoraussetzungen können Sie in der Zugangs- und Prüfungsordnung nachlesen. Ich habe fachfremd studiert. Kann ich trotzdem zugelassen werden? Ja, grundsätzlich ist das möglich. Bewerber*innen mit einem fachfremden Abschluss, zum Beispiel in Gesundheitswissenschaften, müssen allerdings mindestens 60 ECTS aus den Bereichen Sport, Bewegung oder Ernährung nachweisen. Kann ich mich bewerben, wenn ich die einjährige Berufserfahrung noch nicht vollständig erfülle? Grundsätzlich ja. Vorrangig berücksichtigt werden jedoch Bewerber*innen, die zum Bewerbungsschluss alle Zulassungsvoraussetzungen vollständig erfüllen. Eine Zulassung ist erst möglich, wenn die einjährige Berufserfahrung nachgewiesen wurde. Ich habe weniger als 20 Wochenstunden gearbeitet. Kann ich trotzdem zugelassen werden? Für die Zulassung ist eine mindestens einjährige Berufserfahrung mit einem Umfang von mindestens 20 Wochenstunden erforderlich. Wenn Sie weniger als 20 Wochenstunden gearbeitet haben, können Tätigkeiten aus mehreren Jahren zusammengerechnet werden, sofern der erforderliche Umfang im Durchschnitt erreicht wird. Ich arbeite nebenher als Trainer*in. Reicht das als Berufserfahrung? Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Berufserfahrung sollte in der Regel nach einer entsprechenden Ausbildung oder einem Studium erworben worden sein. Der Prüfungsausschuss entscheidet nach Bewerbungsschluss auf Grundlage der eingereichten Unterlagen. Aus dem Nachweis müssen Tätigkeit, Zeitraum und Wochenstunden klar hervorgehen. Muss ich gut Englisch sprechen können? Viele Fachtexte sind auf Englisch verfasst. Sie sollten englische Fachliteratur daher gut verstehen können. Aktives Sprechen auf Englisch ist in der Regel nicht erforderlich. Welche Regelungen gibt es für den Nachweis der Sporttauglichkeit? Bitte reichen Sie einen aktuellen Nachweis Ihrer Sporttauglichkeit ein. Dieser darf maximal ein Jahr alt sein, muss ärztlich ausgestellt sein und sich ausdrücklich auf die Sporttauglichkeit beziehen. Spezielle Untersuchungen sind nicht erforderlich, eine Bescheinigung vom Hausarzt ist ausreichend. Gibt es Vorgaben zur Form der Bewerbungsunterlagen? Bitte laden Sie Ihre Unterlagen im Bewerberportal im PDF-Format hoch. Anrechnung externer Leistungen Muss ich bei der Bewerbung bereits externe Leistungen nachweisen? Nein, externe Leistungen müssen nicht zwingend bei der Bewerbung nachgewiesen werden. Sie können jedoch für die Rangfolge im Auswahlverfahren relevant sein. Je mehr anrechenbare CP Sie aus Studium und/oder externen Leistungen mitbringen, desto höher kann Ihre Platzierung ausfallen. Was kann als Nachweis über externe Leistungen eingereicht werden? Möglich sind zum Beispiel Bescheinigungen über Weiterbildungen oder Praktika. Die Nachweise müssen den zeitlichen Umfang enthalten, bei Weiterbildungen in Unterrichtseinheiten oder Stunden, bei Praktika in Wochenstunden. Außerdem sollten die Inhalte der Weiterbildung oder Tätigkeit erkennbar sein. Welche externen Leistungen können anerkannt werden? Externe Leistungen müssen einen inhaltlichen Bezug zu Sport, Ernährung oder Wissenschaft haben. Es müssen mindestens zwei der drei Bereiche Sport, Ernährung oder Wissenschaft abgedeckt werden. Pro Bereich können maximal 20 CP angerechnet werden. Beispiele für möglicherweise anerkennungsfähige Leistungen sind Yoga, Pilates, Weiterbildungen der DGE oder Athlet*innenbetreuung. Nicht anerkennungsfähig sind nach aktuellem Stand zum Beispiel Massage, Autogenes Training oder Akupunktur. Kann meine Berufserfahrung als externe Leistung anerkannt werden? Nein. Die Berufserfahrung kann nicht zusätzlich als externe Leistung angerechnet werden. Anerkannt werden können nur Leistungen, die über die ausgeübte Berufstätigkeit hinausgehen. Kann ich mir Inhalte meines Bachelorstudiums anrechnen lassen? Nein. Da es sich um ein Masterstudium handelt, können Inhalte aus einem Bachelorstudium nicht angerechnet werden. Studienaufbau & Organisation Wie oft finden Präsenzphasen statt? In den ersten beiden Semestern findet monatlich etwa eine Präsenzphase statt. Diese dauert in der Regel vier bis fünf Tage und umfasst auch Wochenendtage. Im dritten Semester finden neben dem Praktikum drei weitere Präsenzphasen statt. Die genauen Termine finden Sie im Kalender unter den Downloads. Ist das Studium mit einem Vollzeitjob vereinbar? Grundsätzlich ja. Neben den Präsenzphasen muss jedoch ausreichend Selbstlernzeit eingeplant werden. Der Gesamtumfang des Studiums beträgt 2.250 Stunden. Die genaue Aufteilung von Präsenz- und Selbstlernzeit ist der Studienverlaufsgrafik zu entnehmen. Wie oft darf ich fehlen? Alle Veranstaltungen sind Pflichtveranstaltungen. Grundsätzlich wird eine vollständige Anwesenheit erwartet. Eine Fehlzeit von maximal 1/7 der Gesamtzeit kann in der Regel noch mit dem Lernziel vereinbar sein. Bei höheren Fehlzeiten können Ersatzleistungen erforderlich werden oder ein Modul muss im nächsten Jahrgang wiederholt werden. Müssen sportpraktische Teile absolviert werden? Ja. Es gibt einzelne praktische Inhalte, zum Beispiel im Bereich Leistungsdiagnostik. Dabei können Studierende gegebenenfalls auch die Rolle von Proband*innen übernehmen. Praktikum Wie viel Zeit muss ich für das Praktikum einplanen? Das Praktikum umfasst zwischen 85 und 95 Zeitstunden. Diese können auf mehrere Wochen verteilt werden. Muss ich das Praktikum an der DSHS absolvieren? Nein. Die Praktikumsstelle wird von den Studierenden selbst organisiert. Die Institution bzw. Hospitations- oder Praktikumsstelle muss jedoch vorab von der Modulleiterin, Frau Prof. Brixius, genehmigt werden. Kosten, Gebühren & Studierendenstatus Warum sind weiterbildende Masterstudiengänge an staatlichen Hochschulen kostenpflichtig? Weiterbildende Masterstudiengänge werden nicht staatlich mitfinanziert und müssen nach den Vorgaben des Hochschulgesetzes kostendeckend angeboten werden. Die Gebühren decken unter anderem Kosten für Lehrkräfte, Räume, Organisation und Betreuung. Es wird damit kein Gewinn erzielt. Welche Vorteile habe ich, wenn ich zusätzlich zum Studierendenentgelt den Semesterbeitrag bezahle? Mit Zahlung des Semesterbeitrags erhalten Sie unter anderem Zugang zum Deutschland-Semester-Ticket, zum Studierendentarif in der Mensa, zum Hochschulsport und zur Teilnahme an Hochschulwahlen. Die genaue Höhe und weitere Informationen finden Sie unter Rückmeldung und Semesterbeitrag . Noch weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns! Nicole Stefan-Schick Studiengangskoordination person_outline Zum Profil phone +49 221 4982-2136 mail n.stefan-schick(at)akademie.dshs-koeln.de Prof. Dr. Klara Brixius Studiengangsleitung person_outline Zum Profil phone +49 221 4982-5220 mail brixius(at)dshs-koeln.de Akademie der Deutschen Sporthochschule Köln location_on Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln Hauptgebäude, EG, Raum 18 phone +49 221 4982-2130 mail weiterbildung(at)akademie.dshs-koeln.de Akademie der Deutschen Sporthochschule Köln Sprechzeiten Mo - Do: 9 - 11 Uhr Di & Do: 13 - 14 Uhr Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit Mo - Do: 9 - 11 Uhr Wie geht es nach dem Abschluss weiter? Mögliche Wege nach dem Studium entdecken Promotion Traumjobs nach dem Studium Entdecken Sie echte Karrierewege von Spoho-Alumni und lassen Sie sich für Ihren eigenen beruflichen Weg inspirieren. Spoho-Jobbörse Die Jobbörse liefert Ihnen einen ersten Einblick in Anforderungsprofile und möglichen Jobs, die nach dem Studium auf Sie warten.

  • Sport – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft
    Sport – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft Dialogforum 2017 Das Verhältnis von Umwelt und Sport hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark gewandelt: Das Konfliktfeld von einst ist heute vielerorts einem partnerschaftlichen Verhältnis und Zusammenarbeit zwischen Akteuren beider Bereiche gewichen. Der rasante Wandel im Sport- und Freizeitbereich stellt sowohl Entscheiderinnen und Entscheider als auch Marktakteure vor neue Herausforderungen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) haben sich mit dem Beirat „Umwelt und Sport“ des BMUB zum Ziel gesetzt, die gemeinsame Zukunft zu gestalten und nachhaltige Projekte für künftige Herausforderungen schon jetzt auf den Weg zu bringen. impulsgebersport2017.de Impressionen und Bilder vom 22.03.2017 Posterbeiträge Besuchermonitorings des Instituts für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung Boku Wien Preisel & Arnberger Besuchermonitoring mit wildkameras - Eine Beispielanwendung am Grünten im Allgäu Lupp, Naumann, Kantelberg, Förster, Honert, Koch, Schreiber & Pauleit Bewegung und Natur barrierefrei erleben - interaktive Erlebnisstationen im Nationalpark Eifel Türk & Heinlein Der Wald: Raum für Sport & Wildtiere? Kopp, Coppes & Suchant Erholung im stadtnahen Wald - Nutzungsmuster und Waldbildpräferenzen am Beispiel Müchen Lupp, Kantelberg, Ritter, Hirschbeck, Koch, Weber & Pauleit Geocaching - Begrüßenswerte Erholungsaktivität oder Gefahr für den Wald? Lupp, Brockard, Melber, Kantelberg, Koch & Pauleit Kleine Partikel, gefährliche Folgeerkrankungen - Outdoor-Sport und Auswirkungen auf das Gehirn Rojas Vega & Wahrmann Lenkungsmaßnahmen im Wintersport - Wirkung auf das Verhalten von Freizeitaktivitäten Immoss & Hunziker Naturverträglicher Kanutourismus - Servicekette Kanuaktivitäten Henning Schwierigkeitsbewertung beim Mountainbiking - Grundlagenuntersuchung zur Wahrnehmung von Risikofaktoren und fahrtechnischer Schwierigkeit Siebert, Kolleck, Schiefer & Roth Sportraumnutzung durch informelle und siedlungsnahe Aktivitäten Brügmann & Roth Travel Motives of German Tourists in the Scandinavia Wilderness: the case of Fulufjället National Park Garms, Fredman & Mose VEP & GPS als Methode zur Untersuchung natürlicher Aufmerksamkeitspunkte in Nationalparken Graaff & Türk

  • Sport und Schwangerschaft
    Sport und Schwangerschaft Das Informations- und Serviceportal Passen Sport und Schwangerschaft zusammen? Auf jeden Fall! Sport ist in und nach der Schwangerschaft sehr gesund für Mutter und Kind. Da ist sich die Wissenschaft inzwischen einig. Sporttreiben hat positive physiologische und psychische Effekte, welche die werdende Mutter nutzen kann. Hierzu möchten wir informieren und unterstützen. Coaching News Themensammlung Sport in der Schwangerschaft kann Depressionen vorbeugen, das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Rückenprobleme und starke Gewichtszunahme senken und das Wohlbefinden stärken. Ein aktiver Lebensstil wirkt sich außerdem positiv auf den Geburtsverlauf und die Erholung danach aus. Wir bieten neben News und Hintergrundwissen rund um das Thema Sport und Schwangerschaft auch ein Online-Coaching an. Im Rahmen des Online-Coaching hilft unser Coaching-Team Ihnen gerne zu ihren Fragen rund um Sport und Schwangerschaft weiter. Kontaktieren Sie uns unter schwangerschaft@­dshs-koeln.de Schreibe uns eine Mail! Die 10 häufigsten Fragen 1. Darf ich während der Schwangerschaft Sport betreiben? In zahlreichen Studien wurde belegt, dass „moderater“ Sport in der Schwangerschaft für Mutter und Kind gesund ist. Es ergab sich unteranderem, dass körperliche Beschwerden bei aktiven Schwangeren geringer waren und die Geburt komplikationsfreier verlief. 2. Wie hoch darf mein Puls sein? Alle Sportarten und Übungen sollten während der Schwangerschaft im moderaten, aeroben Bereich absolviert werden. Je nach Alter und Trainingszustand wird ein Herzfrequenzbereich von 125 bis 155 Schlägen pro Minute empfohlen. Beim Radfahren sollte der Puls nochmal 10 Schläge pro Minute und beim Schwimmen sogar 20 Schläge pro Minute niedriger sein. Neben der Herzfrequenzkontrolle ist vor allem das subjektive Belastungsempfinden wichtig. Trainierte Frauen können ihr Training zusätzlich mithilfe des Talk-Tests überprüfen. 3. Wie häufig darf ich in der Woche trainieren? Nach neuesten Studien dürfen Schwangere 7 mal pro Woche für 60 Minuten aktiv sein. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören und sich eine Pause gönnen, wenn er es fordert. Wer nicht aus der Puste kommt und noch eine normale Konversation führen kann, läuft nicht Gefahr sich zu überfordern. 4. Darf ich während der Schwangerschaft joggen? Wenn Sie eine geübte Läuferin mit Trainingserfahrung sind, spricht nichts gegen das Joggen. Allerdings sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten und der Bauch darf Sie nicht beim Laufen stören. Beim Laufen kommt es darauf an, das richtige Tempo zu wählen. Außerdem sollte der Beckenboden durch ein Wechselspiel von An- und Entspannung mit in das Joggen integriert werden. 5. Darf ich weiterhin im Fitness- Studio trainieren? Gegen einen Besuch im Fitness-Studio ist prinzipiell nichts einzuwenden, wenn Sie bestimmte Regeln beachten (siehe Frage 2 und 6). Gymnastik und das Training am Crosstrainer sind sogar sehr zu empfehlen. Kardiogeräte sind in der Regel mit einem Herzfrequenzmesser kombiniert, das heißt: Sie können Ihr Training selbst regulieren. 6. Darf ich mit Gewichten trainieren? Auch Krafttraining kann positiv sein, vorausgesetzt es werden geringe Belastungen mit erhöhten Wiederholungszahlen gewählt. 7. Welche Sportarten empfehlen Sie für Einsteiger? Sie sollten mit gelenkschonenden Sportarten wie beispielsweise Walken oder Radfahren an der frischen Luft starten. Vor allem Sportarten im Wasser, wie z.B. Aquafitness, Aquaspinning oder sanfte Sportarten wie Gymnastik und Pilates empfehlen wir aufgrund fundierter Erkenntnisse. Nachgewiesene und positive Effekte sind z.B. eine verringerte Wassereinlagerung (Ödeme) in den Beinen und die Möglichkeit sich anzustrengen ohne das Baby zu belasten. 8. Was muss ich beim Bauchmuskeltraining beachten? Übungen für Bauch, Rücken und Beckenboden sind besonders wichtig in der Schwangerschaft. Die gerade Bauchmuskulatur sollte spätestens ab der 20. Schwangerschaftswoche nicht mehr isoliert trainiert werden. Sie sollten ein Auseinanderweichen der linken und rechten Muskelpartien nicht zusätzlich provozieren. Sie können die gerade Bauchmuskulatur durch statische Übungen stärken, bei denen die Muskellänge konstant bleibt und die Spannung im Muskel erhöht wird. Damit die Gebärmutter ausreichend Platz findet und das leichte Öffnen der geraden Bauchmuskeln zugelassen wird, sollten vor allem die schrägen Bauchmuskeln trainiert werden. Die Übungen sollten immer kontrolliert und behutsam durchgeführt werden. 9. Welche Sportarten sollten vermieden werden? Sportsarten mit Wucht, Stoß, Schlag und Gewalt oder anderen heftigen Auswirkungen sollten prinzipiell gemieden werden. Achten Sie generell darauf das Sturzrisiko zu vermeiden und Sprungelemente möglichst gering zu halten. Außerdem sind Tieftauchen und Aufenthalte in über 2500m Höhe tabu. Laufen oder Joggen sollten nur trainierte Frauen. 10. Darf ich nach der Schwangerschaft wieder sofort Sport treiben? Nach der Geburt sollten Sie in jedem Fall unter gezielter Anleitung einer spezialisierten Hebamme oder Physiotherapeutin mit einem Rückbildungstraining beginnen. In der Regel ist der Beckenboden erst nach 6-9 Monaten wieder voll belastbar, deshalb raten wir zunächst zu Beckenboden schonendem Sport. Download: die 10 häufigsten Fragen als Flyer Die 10 häufigsten Fragen (English/Türkçe) English 1. Can I exercise during pregnancy? Numerous studies have shown that moderate exercise during pregnancy is healthy for both mother and child. Among other things, it was found that active pregnant women experienced fewer physical complaints and had fewer complications during childbirth. 2. How high can my heart rate be? All sports and exercises should be performed at moderate aerobic intensity during pregnancy. Depending on age and fitness level, a heart rate of 125 to 155 beats per minute is recommended. When cycling, your heart rate should be 10 beats per minute lower, and when swimming, 20 beats per minute lower. In addition to monitoring your heart rate, it is particularly important to pay attention to how you feel during exercise. Trained women can also use the talk test to check their training intensity. 3. How often can I train per week? According to the latest studies, pregnant women can be active for 60 minutes a day, seven days a week. The important thing is to listen to your body and take a break when it tells you to. If you're not out of breath and can still hold a normal conversation, you're unlikely to be overexerting yourself. 4. Can I go jogging during pregnancy? If you're an experienced runner with prior training, there's generally no reason not to continue jogging during pregnancy. However, you should consult your doctor beforehand, and your growing belly shouldn't cause discomfort while running. It's important to choose the right pace, and your pelvic floor should be actively engaged through a balance of tension and relaxation during your runs. 5. Can I continue training at the gym? There is generally no objection to going to the gym during pregnancy, as long as you follow certain guidelines (see questions 2 and 6). Exercises like gymnastics and using the cross trainer are actually highly recommended. Most cardio machines are equipped with heart rate monitors, allowing you to regulate your workout yourself. 6. Can I train with weights during pregnancy? Strength training can also be beneficial, provided that low weights and higher repetitions are used. 7. Which sports do you recommend for beginners? You should start with low-impact sports such as walking or cycling outdoors. Especially water-based activities like aqua fitness, aqua spinning, or gentle exercises such as gymnastics and Pilates are recommended based on solid evidence. Proven positive effects include reduced water retention (edema) in the legs and the ability to exert yourself without putting strain on the baby. 8. What should I keep in mind when doing abdominal exercises? Exercises for the abdomen, back, and pelvic floor are especially important during pregnancy. The rectus abdominis should no longer be trained in isolation from the 20th week of pregnancy at the latest. You should not additionally provoke a separation of the left and right muscle parts. You can strengthen the rectus abdominis through static exercises in which the muscle length remains constant and the tension in the muscle is increased. To give the uterus enough space and allow the slight opening of the rectus abdominis, the oblique abdominal muscles should be especially trained. The exercises should always be performed in a controlled and gentle manner. 9. Which sports should be avoided? Sports involving impact, jarring, striking, violence, or other intense effects should generally be avoided. In general, make sure to avoid the risk of falling and keep jumping movements to a minimum. Additionally, deep diving and stays at altitudes above 2,500 meters are prohibited. Running or jogging should only be done by trained women. 10. Can I start exercising again immediately after pregnancy? After giving birth, you should definitely begin postpartum exercises under the targeted guidance of a specialized midwife or physiotherapist. Generally, the pelvic floor is fully load-bearing again only after 6 to 9 months, which is why we initially recommend pelvic floor–friendly sports. Türkçe 1. Hamilelik sırasında spor yapabilir miyim? Çok sayıda çalışma, hamilelikte “ılımlı” spor yapmanın anne ve bebek için sağlıklı olduğunu göstermiştir. Aktif hamilelerde fiziksel rahatsızlıkların daha az olduğu ve doğumun daha az komplikasyonla gerçekleştiği ortaya çıkmıştır. 2. Nabzım ne kadar yüksek olabilir? Hamilelik sırasında tüm sporlar ve egzersizler ılımlı, aerobik bölgede yapılmalıdır. Yaşınıza ve kondisyonunuza bağlı olarak dakikada 125 ile 155 arasında bir kalp atış hızı önerilmektedir. Bisiklet sürerken nabzın dakikada yaklaşık 10 atım daha düşük, yüzme sırasında ise dakikada 20 atım daha düşük olması gerekir. Kalp atış hızı takibine ek olarak, subjektif yorgunluk hissi de özellikle önemlidir. Antrenmanlı kadınlar ayrıca egzersizlerini konuşma testi ile kontrol edebilirler. 3. Haftada kaç kez antrenman yapabilirim? En son yapılan çalışmalara göre, hamileler haftada 7 kez, 60 dakika boyunca aktif olabilirler. Önemli olan, vücudunuzu dinlemeniz ve ihtiyaç duyduğunda dinlenmenizdir. Nefes nefese kalmayan ve normal bir şekilde konuşmaya devam edebilen kişiler aşırı zorlanma riski taşımazlar. 4. Hamilelik sırasında koşabilir miyim? Eğer deneyimli ve düzenli antrenman yapan bir koşucuysanız, koşmaya devam etmenizde bir sakınca yoktur. Ancak doktorunuza danışmalısınız ve karın bölgeniz koşarken sizi rahatsız etmemelidir. Koşarken doğru tempoyu seçmek önemlidir. Ayrıca pelvik taban kasları, kasılma ve gevşeme döngüsüyle koşuya entegre edilmelidir. 5. Hamilelikte spor salonunda çalışmaya devam edebilir miyim? Belirli kurallara uyduğunuz sürece spor salonuna gitmeye genel olarak itiraz yoktur (bkz. Soru 2 ve 6). Jimnastik ve eliptik bisiklet (cross trainer) antrenmanı özellikle tavsiye edilir. Kardiyo cihazları genellikle kalp atış hızı monitörü ile donatılmıştır, yani antrenmanınızı kendiniz ayarlayabilirsiniz. 6. Ağırlıklarla çalışabilir miyim? Kuvvet antrenmanı da olumlu olabilir, ancak düşük yüklerle ve yüksek tekrar sayılarıyla yapılması şarttır. 7. Yeni başlayanlar için hangi sporları önerirsiniz? Eklem dostu sporlarla, örneğin açık havada yürüyüş veya bisiklete binmeyle başlamalısınız. Özellikle su sporları, örneğin aquafitness, aquaspinning veya jimnastik ve pilates gibi hafif sporlar, sağlam bilimsel verilere dayanarak önerilmektedir. Kanıtlanmış olumlu etkiler arasında bacaklardaki su tutulmasının (ödem) azalması ve bebeğe zarar vermeden kendinizi zorlayabilme imkanı vardır. 8. Karın kası egzersizlerinde nelere dikkat etmeliyim? Hamilelikte karın, sırt ve pelvik taban kasları için egzersizler özellikle önemlidir. Düz karın kasları en geç 20. gebelik haftasından itibaren izole şekilde çalıştırılmamalıdır. Sol ve sağ kas bölümlerinin ayrılmasını daha fazla teşvik etmemelisiniz. Düz karın kaslarını, kas uzunluğunun sabit kaldığı ve kas geriliminin arttığı statik egzersizlerle güçlendirebilirsiniz. Rahmin yeterince yer bulabilmesi ve düz karın kaslarının hafifçe açılmasına izin verilmesi için özellikle oblik karın kasları çalıştırılmalıdır. Egzersizler her zaman kontrollü ve dikkatli yapılmalıdır. 9. Hangi sporlar kaçınılmalıdır? Şiddetli darbe, çarpma, vurma ve sert etkiler içeren sporlar genel olarak kaçınılmalıdır. Düşme riskinden kaçınmaya ve zıplama hareketlerini mümkün olduğunca az yapmaya özen gösterin. Ayrıca derin dalış ve 2500 metrenin üzerindeki yüksekliklerde bulunmak yasaktır. Koşu veya jogging sadece antrenmanlı kadınlar için uygundur. 10. Doğumdan sonra hemen spor yapabilir miyim? Doğumdan sonra kesinlikle uzman bir ebe veya fizyoterapist rehberliğinde pelvik taban egzersizlerine başlamalısınız. Pelvik taban genellikle 6-9 ay sonra tam olarak yük taşıyabilir hale gelir, bu yüzden öncelikle pelvik taban dostu sporlar yapmanızı öneriyoruz. Coaching Sie sind schwanger und haben Fragen rund um Sport in der Schwangerschaft? Dann melden Sie sich gerne unter schwangerschaft@­dshs-koeln.de und schildern Sie uns Ihr Anliegen. Mehr zu unserem Online-Coaching . News Weitere Meldungen

  • Sport und Leistung
    Sport und Leistung Bachelor of Science (B.Sc.) Passt der Studiengang zu mir? Interessieren Sie sich dafür, wie menschliche Leistungsfähigkeit entsteht und durch Training gezielt verbessert werden kann? Begeistern Sie sich für Leistungen von Nachwuchstalenten, von engagierten Amateuren oder aktuellen Spitzen-Athleten und Athletinnen? Möchten Sie diese Personen künftig in ihrer Entwicklung in Vereinen, Verbänden oder Sportorganisationen begleiten und bestmöglich unterstützen? Dann passt der Studiengang Sport und Leistung (SuL) genau zu Ihnen. Er vermittelt eine fundierte akademische Ausbildung in Trainingswissenschaft mit enger Verknüpfung zwischen Sportpraxis und aktueller Forschung. Je nach Interesse können Sie Ihr berufliches Profil gezielt durch Schwerpunktsportarten oder in Themenfeldern wie Diagnostik, Trainingssteuerung, Ernährung sowie psychologischer Interventionen schärfen. Durch frühzeitige Praktika sammeln Sie erste Berufspraxis und bauen Ihr persönliches Netzwerk auf, um später wissenschaftlich beratend, anleitend, koordinierend und konzipierend tätig zu werden. Kurz und knackig Regelstudienzeit 6 Semester Studienbeginn Winter- und Sommersemester Zugangsvoraussetzungen Abitur oder andere Hochschulzugangs-berechtigung Sporteignungsprüfung Studienumfang 180 Credit Points Bewerbungsfrist 15.07. (Wintersemester) 15.01. (Sommersemester) Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) Unterrichtssprache Deutsch Kosten circa 353€ (Semesterbeitrag) Anzahl Studienplätze circa 150 Plätze pro Jahr Auslandssemester optional Voraussetzungen Bachelorstudium Alle Infos zum Bewerbungsprozess Der Studiengang Was erwartet mich? Sie erhalten ein interdisziplinäres wissenschaftliches Fundament in Trainings- und Bewegungswissenschaften sowie Natur-, Bio- und Sozialwissenschaften, um ein vertieftes theoretisches Verständnis menschlicher Leistung zu erreichen. Zusätzlich erlangen Sie eine hohe Vermittlungskompetenz, um Ihr Wissen präsentieren und in der Sportpraxis adressatengerecht anwenden zu können. Dabei wählen Sie nach eigenem Interesse Schwerpunktsportarten (z.B. Fußball, Leichtathletik) und Vertiefungsmodule wie Diagnostik und Steuerung, Ernährung und Dopingprävention oder psychologisch-pädagogischen Interventionen. Sie lernen Anforderungen im Leistungssport ganzheitlich zu reflektieren und finden methodisch belegte Lösungen in der Zusammenarbeit mit Athletinnen und Athleten sowie andern Fachleuten. Zentrale Inhalte sind: Trainingswissenschaft und Bewegungswissenschaft Natur-, Bio- und Sozialwissenschaften im Sportkontext Sportartspezifische Praxis und Vermittlungskompetenz Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung Talentsuche und -förderung Ernährung, Dopingprävention und psychologisch-pädagogische Interventionen play_arrow Praxisnahes Studium Das Studium ist wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisorientiert aufgebaut. Sie erlernen im laufe des Studiums folgende Kompetenzen: Trainings- und Vermittlungskompetenz Planung, Durchführung und Steuerung von Training Vermittlung sportpraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten Coaching von Athlet*innen unterschiedlichen Alters und Leistungsniveaus Diagnostik- und Analysekompetenz Leistungsdiagnostik und Trainingsauswertung wissenschaftliche Analyse von Bewegung und Training forschende Tätigkeit und praktischer Übertrag aktueller Forschungsergebnisse Interdisziplinäre Kompetenz Verbindung von Natur-, Bio- und Sozialwissenschaften Einordnung von sportlicher Leistung im gesellschaftlichen Kontext Umgang mit komplexen Betreuungssituationen im Leistungssport Ergänzt wird das Studium durch Praktika und die Möglichkeit, Trainerlizenzen zu erwerben. Dadurch sammeln Sie frühzeitig berufliche Erfahrungen und bauen Ihr persönliches Netzwerk auf. Vielfältige leistungsorientierte Berufsfelder in Vereinen, Verbänden, Kommune oder sportnahen Organisationen stehen Ihnen offen: Training und Coaching Koordination und Konzeption Leistungsdiagnostik sowie wissenschaftliche Beratung Forschung und Lehre Nützliche Dokumente Studiengangspezifisch file_download Modulhandbuch SuL (Pdf, 2,0 MB) file_download Studienverlaufsplan SuL (Pdf, 325,9 KB) Übergeordnet file_download Modulhandbuch Basisstudium (BAS) (Pdf, 4,9 MB) file_download Modulhandbuch Schlüsselqualifikation (SQ) (Pdf, 734,1 KB) file_download Modulhandbuch Profilergänzung (PE) (Pdf, 8,0 MB) Über den Eignungstest informieren Wie geht es nach dem Bachelor weiter? Sie haben den Bachelorabschluss in der Tasche – und jetzt? Die Deutsche Sporthochschule Köln bietet Ihnen acht Masterstudiengänge, sechs Weiterbildungsmaster und ein Promotionsstudium an, um Ihr Studium fortzuführen und sich noch weiter spezialisieren zu können. Masterstudiengänge Leistung, Training und Coaching im Spitzensport (M.Sc.) Psychology in Sport and Exercise (M.Sc.) Alle Masterstudiengänge Weitere universitäre Anschlussmöglichkeiten Weiterbildendes Masterstudium Promotion Einstieg ins Berufsleben Alle Absolvent*innen der Deutsche Sporthochschule Köln haben eines gemeinsam: die große Leidenschaft für Sport und Bewegung, ergänzt durch die Freude und Motivation, diese an andere Menschen weiterzugeben. Das Bachelorstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln ist praxisnah ausgerichtet und bietet im Studienverlauf die Möglichkeit, das eigene Profil individuell zu vertiefen und zu ergänzen. So eröffnen sich den Absolvent*innen nach dem Abschluss zahlreiche Möglichkeiten, erfolgreich in das Berufsleben einzusteigen. Mögliche Wege nach dem Studium entdecken Traumjobs nach dem Studium Entdecken Sie echte Karrierewege von Spoho-Alumni und lassen Sie sich für Ihren eigenen beruflichen Weg inspirieren. Spoho-Jobbörse Die Jobbörse liefert Ihnen einen ersten Einblick in Anforderungsprofile und möglichen Jobs, die nach dem Studium auf Sie warten. Noch Fragen? Studienberatung: Orientierung und fachlicher Beratung location_on Hauptgebäude, 1. OG phone +49 221 4982-2520 mail studienberatung(at)dshs-koeln.de Sprechzeiten Telefonisch: Mo - Fr: 9 - 11 Uhr Mo - Do: 14 - 15 Uhr Vor Ort: Mo: 9 - 11 Uhr + 14 - 15 Uhr Mi: 9 - 11 Uhr + 14 - 15 Uhr Das könnte Sie auch interessieren Alle Infos rund um den Eignungstest Interessiert? Besuchen Sie uns am nächsten Campustag! Studieren in besonderen Lebenslagen Welcome International Students! Weitere Bachelorstudiengänge an der Spoho Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (B.A.) Sie interessieren sich für ebenso für Sport wie für das Zustandekommen und die Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit durch Training? Sport & Gesundheit in Prävention und Therapie (B.A.) Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen und Ihnen liegt die Vermittlung von einem gesunden, sportlichen Lebensstil am Herzen? Sportmanagement und Sportkommunikation (B.A.) Sie sind sportaffin und haben Interesse an Problemen und Aufgaben des Managements und der Kommunikation im Sport? Sportjournalismus (B.A.) Sie brennen dafür, zwischen dem Sport und der Öffentlichkeit zu vermitteln?

  • Sport und Kultur
    Universitäres Gesundheits­management Die Gesundheit aller Studierenden und Beschäftigten ist ein zentraler Bestandteil des Campuslebens . Unser universitäres Gesundheitsmanagement bündelt vielfältige Angebote, Maßnahmen und Akteur*innen mit dem Ziel, ein gesundheitsförderndes Umfeld für Studium, Arbeit und Alltag zu schaffen. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz : Neben Bewegung und Sport stehen auch mentale Gesundheit, Prävention sowie die Gestaltung gesunder Studien- und Arbeitsbedingungen im Fokus. Ziel ist es, die individuellen Ressourcen zu stärken und langfristig Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Das Gesundheitsmanagement vereint unterschiedliche Bereiche und Initiativen auf dem Campus und macht sie zentral zugänglich. Übergreifend werden Programme entwickelt, koordiniert und weiterentwickelt, um sowohl Studierende als auch Mitarbeitende gleichermaßen zu erreichen. Unser Angebot umfasst unter anderem: Bewegungs- und Sportangebote zur Gesundheitsförderung Beratungs- und Unterstützungsangebote Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitskompetenz Initiativen zur gesundheitsgerechten Gestaltung von Studium und Arbeitsplatz Zum Gesundheitsmanagement Hochschulsport Ob Tauchen, Breakdance, Floorball, Rugby oder Tai Chi Chuan - der Allgemeine Hochschulsport der Deutschen Sporthochschule Köln hat einiges zu bieten. Gemeinsam mit dem Universitätssport der Universität zu Köln bieten die beiden Hochschulen unter dem Zusammenschluss UniSport das umfangreichste Sportprogramm der Stadt . Allein bei den in unmittelbarer Campusnähe stattfindenden Kursen handelt es sich insgesamt um ca. 500 Wochenstunden Hochschulsport in mehr als 120 verschiedenen Sportarten und Bewegungsbereichen. Wettkampfgemeinschaften Studierende und Bedienstete der deutschen Universitäten und Fachhochschulen haben die Möglichkeit, als Mannschaft oder als Einzelstarterinnen und -starter für ihre Hochschule an einem attraktiven Wettkampfangebot teilzunehmen. Ausrichter ist der Dachverband der Hochschulsporteinrichtungen, der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) . Es gibt nationale (DHM) und internationale ausgetragene Deutsche Hochschulmeisterschaften (IDHM) in über 30 Sportarten sowie weitere Turniere und Vergleichswettkämpfe. Wettkampfgemeinschaft Köln Seit 2002 können leistungsorientierte Sportler*innen der Deutschen Sporthochschule Köln und der Universität zu Köln gemeinsam in starken Teams als Wettkampfgemeinschaft (WG) an den Start gehen. Viele großartige Erfolge der WG Köln bei den adh-Meisterschaften sind sichtbares Zeichen dieser funktionierenden Partnerschaft. Die Wettkampfgemeinschaften, Trainingsgemeinschaften und Ansprechpartner*innen finden Sie auf den Internetseiten von UniSport . Dr. Ralph Grambow Leiter des Hochschulsports person_outline Zum Profil phone +49 221 4982-7445 mail r.grambow(at)dshs-koeln.de Hochschulsportbüro location_on Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln Leichtathletikstadion, EG, Raum 17 phone +49 221 4982 3320 mail hochschulsport(at)­dshs-koeln.de Zum UniSport Chor Sportissimo Egal ob Badewannensänger oder ehemalige Solistin im Schulchor – alle sind herzlich eingeladen, im Sporthochschul-Chor Sportissimo mitzusingen! Unser Repertoire reicht von Klassikern bis zu Popsongs und bietet für jeden Geschmack etwas. Wir proben immer mittwochs von 19 bis 21 Uhr im Musischen Forum unserer Universität unter der Leitung von Dr. Elisabeth Schlüssel. Die Mitglieder des Chors sind überwiegend Studierende und Mitarbeitende der Sporthochschule, aber auch Angehörige anderer Kölner Hochschulen sind herzlich willkommen. Einfach vorbeikommen und mitsingen! Zur Chor-Seite Studentisches Engagement Studentisches Engagement ist an unserer Universität in vielen unterschiedlichen Formen möglich und bietet zahlreiche Chancen, das Campusleben aktiv mitzugestalten. Ob in politischen Ehrenämtern im Parlament oder Senat, als Referent*in im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) oder in weiteren Gremien und Initiativen – überall können Studierende ihre Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen. Dabei geht es nicht nur darum, die Interessen der Studierendenschaft zu vertreten, sondern auch darum, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, neue Perspektiven kennenzulernen und die Universität als gemeinsamen Lebensraum aktiv weiterzuentwickeln. Studierendenparlament (StuPa) Das Studierendenparlament (kurz: „StuPa“) ist das höchste Gremium an der SpoHo. Das StuPa befasst sich mit hochschulpolitischen Themen und beschließt über den Haushalt der Studierendenschaft. Wie in der Politik üblich, muss man die notwendige Anzahl an Stimmen auf sich vereinen, um ins Parlament gewählt zu werden. Deshalb findet jährlich eine Wahl statt, bei der jedem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, für einen Sitz im Parlament zu kandidieren. Dieser Sitz ist ein Ehrenamt und somit unbezahlt. Akademischer Senat Der akademische Senat ist das höchste Gremium an der Hochschule. Als demokratisch gewähltes Kollegialorgan übernimmt es beratende und kontrollierende Leitungsaufgaben. Da auch die Meinung der Studierenden wichtig ist, können sich jährlich drei Studenten ehrenamtlich in den Senat wählen lassen. Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) Wer sich gerne aktiv ins Hochschulgeschehen einbringen will, ist mit einem Job beim AStA sehr gut beraten. Als Referent werden die Interessen der Studierenden vertreten und unterstützt. Gleichzeitig ist der Referent Ansprechpartner in einem speziellen Fachgebiet wie z.B. Politik, Soziales oder Internationales. Wer als Referent gegen Bezahlung arbeiten möchte, der kann sich einmal pro Jahr beim StuPa für sein favorisiertes der acht Referate bewerben. AStA-Service Der AStA betreibt eine Art Schreibwarenladen in dem Studierende kostengünstig Vorlesungsskripte und Lernunterlagen erwerben und kopieren können. Interessierte Studierende können sich direkt beim AStA für eine Stelle als Mitarbeiter auf Stundenlohnbasis bewerben. Zum AStA Noch mehr zu entdecken Unser Veranstaltungs­kalender Unser Newsportal

  • Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie
    Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie Bachelor of Arts (B.A.) Passt der Studiengang zu mir? Sie interessieren sich für Gesundheit, Bewegung und die Frage, wie Sport gezielt zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden eingesetzt werden kann? Dann könnte der Studiengang Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (SGP) genau zu Ihnen passen. Wenn Sie gerne mit Menschen arbeiten und andere zu einem aktiven und gesunden Lebensstil motivieren möchten, finden Sie hier die passende Verbindung aus Praxis und Wissenschaft. Kurz und knackig Regelstudienzeit 6 Semester Studienbeginn Winter- und Sommersemester Zugangsvoraussetzungen Abitur oder andere Hochschulzugangs-berechtigung Sporteignungsprüfung Studienumfang 180 Credit Points Bewerbungsfrist 15.07. (Wintersemester) 15.01. (Sommersemester) Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) Unterrichtssprache Deutsch Kosten circa 353€ (Semesterbeitrag) Anzahl Studienplätze circa 150 Plätze pro Jahr Auslandssemester optional Voraussetzungen Bachelorstudium Alle Infos zum Bewerbungsprozess Der Studiengang Was erwartet mich? Der Bachelor-Studiengang SGP verbindet sportpraktische Inhalte mit fundiertem Wissen aus Trainingswissenschaft, Medizin, Psychologie und Gesundheitsförderung. Sie lernen, wie Bewegung gezielt eingesetzt wird, um Gesundheit zu erhalten, wiederherzustellen oder langfristig zu verbessern. Dabei beschäftigen Sie sich unter anderem mit: Diagnostik und Trainingssteuerung im Gesundheitssport Planung und Durchführung präventiver und therapeutischer Bewegungsangebote Gesprächsführung und Betreuung unterschiedlicher Zielgruppen Gesundheitssport für verschiedene Lebensphasen (z. B. Kinder, Erwachsene, Ältere) Vertiefungen in Bereichen wie Prävention, Rehabilitation oder betriebliche Gesundheitsförderung Der Studiengang bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit, Ihr Profil individuell zu schärfen und Einblicke in angrenzende Bereiche wie Management oder Sportpraxis zu gewinnen. Damit bereiten Sie sich auf ein wachsendes Berufsfeld im Gesundheitssektor vor, das vielfältige Perspektiven eröffnet. play_arrow Praxisnahes Studium Herzstück des Studiums sind die neun Profilvertiefungen, aus denen Sie drei auswählen und sich damit gezielt auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und spezialisieren. Sie lernen, gesundheitsbezogene Maßnahmen zielgruppenspezifisch zu planen und umzusetzen und dabei unterschiedliche Lebenssituationen und Bedürfnisse zu berücksichtigen – etwa von älteren Menschen, Kindern und Jugendlichen oder Menschen mit Einschränkungen. Die Profilvertiefungen orientieren sich an aktuellen Anforderungen des Gesundheitsmarktes und ermöglichen Ihnen eine gezielte fachliche Spezialisierung mit hoher Praxisrelevanz. Dazu gehören unter anderem folgende Schwerpunkte: Digitalisierung und betriebliche Gesundheitsförderung Herz-Kreislauf-Erkrankungen als einer der häufigsten gesundheitlichen Schwerpunkte Vorbereitung auf die Arbeit mit dieser Zielgruppe Möglichkeit zum Erwerb der Herzsportleiter-Lizenz Orthopädische Erkrankungen wie Rückenschmerzen Möglichkeit zum Erwerb der Rückenschullehrer-Lizenz Friluftsliv : Natur und Umwelt als zentraler Bewegungs- und Gesundheitsraum Psychische Erkrankungen Die Gesundheitsbranche zählt weltweit zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftszweigen und bietet Ihnen sehr gute berufliche Perspektiven. Allein in Deutschland ist etwa jeder sechste Arbeitnehmende in diesem Bereich tätig. Mögliche Tätigkeitsfelder sind unter anderem: Gesundheits- und Präventionssport Rehabilitationssport und Therapie Betriebliche Gesundheitsförderung Nützliche Dokumente Studiengangspezifisch file_download Modulhandbuch SGP (Pdf, 1,2 MB) file_download Studienverlaufsplan SGP (Pdf, 333,4 KB) Übergeordnet file_download Modulhandbuch Basisstudium (BAS) (Pdf, 4,9 MB) file_download Modulhandbuch Schlüsselqualifikation (SQ) (Pdf, 734,1 KB) file_download Modulhandbuch Profilergänzung (PE) (Pdf, 8,0 MB) Mögliche Lizenzen Hier finden Sie eine Auflistung der Weiterbildungen, die sich Studierende des Bachelors SGP durch das Absolvieren von Veranstaltungen im Studium anerkennen lassen können. Über den Eignungstest informieren Wie geht es nach dem Bachelor weiter? Sie haben den Bachelorabschluss in der Tasche – und jetzt? Die Deutsche Sporthochschule Köln bietet Ihnen acht Masterstudiengänge, sechs Weiterbildungsmaster und ein Promotionsstudium an, um Ihr Studium fortzuführen und sich noch weiter spezialisieren zu können. Masterstudiengänge Sport‐ und Bewegungstherapie, Prävention und bewegungsbezogene Gesundheitsforschung (M.Sc.) Psychology in Sport and Exercise (M.Sc.) Alle Masterstudiengänge Weitere universitäre Anschlussmöglichkeiten Weiterbildendes Masterstudium Promotion Einstieg ins Berufsleben Alle Absolvent*innen der Deutsche Sporthochschule Köln haben eines gemeinsam: die große Leidenschaft für Sport und Bewegung, ergänzt durch die Freude und Motivation, diese an andere Menschen weiterzugeben. Das Bachelorstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln ist praxisnah ausgerichtet und bietet im Studienverlauf die Möglichkeit, das eigene Profil individuell zu vertiefen und zu ergänzen. So eröffnen sich den Absolvent*innen nach dem Abschluss zahlreiche Möglichkeiten, erfolgreich in das Berufsleben einzusteigen. Mögliche Wege nach dem Studium entdecken Traumjobs nach dem Studium Entdecken Sie echte Karrierewege von Spoho-Alumni und lassen Sie sich für Ihren eigenen beruflichen Weg inspirieren. Spoho-Jobbörse Die Jobbörse liefert Ihnen einen ersten Einblick in Anforderungsprofile und möglichen Jobs, die nach dem Studium auf Sie warten. Noch Fragen? Studienberatung: Orientierung und fachlicher Beratung location_on Hauptgebäude, 1. OG phone +49 221 4982-2520 mail studienberatung(at)dshs-koeln.de Sprechzeiten Telefonisch: Mo - Fr: 9 - 11 Uhr Mo - Do: 14 - 15 Uhr Vor Ort: Mo: 9 - 11 Uhr + 14 - 15 Uhr Mi: 9 - 11 Uhr + 14 - 15 Uhr Das könnte Sie auch interessieren Alle Infos rund um den Eignungstest Interessiert? Besuchen Sie uns am nächsten Campustag! Studieren in besonderen Lebenslagen Studium und Spitzensport vereinen Welcome International Students! Weitere Bachelorstudiengänge an der Spoho Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (B.A.) Sie interessieren sich für ebenso für Sport wie für das Zustandekommen und die Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit durch Training? Sportjournalismus (B.A.) Sie brennen dafür, zwischen dem Sport und der Öffentlichkeit zu vermitteln? Sportmanagement und Sportkommunikation (B.A.) Sie sind sportaffin und haben Interesse an Problemen und Aufgaben des Managements und der Kommunikation im Sport? Sport und Leistung (B.Sc.) Sie interessieren sich für ebenso für Sport wie für das Zustandekommen und die Verbesserung menschlicher Leistungsfähigkeit durch Training?

  • Sport und Ernährung
    Zwischen Teller und Trainingsreiz Nur tierische Eiweiße machen stark. Ohne Proteinshake kein Muskelaufbau. Vegane Sportler*innen sind leistungsschwächer. Nach 18 Uhr keine Kohlenhydrate. Magnesium verhindert Muskelkrämpfe. Wer viel Sport macht, braucht isotonische Getränke. Rund um das Thema Sport und Ernährung kursieren unzählige Empfehlungen und Mythen, die sich mitunter hartnäckig halten. Doch was ist richtig und was falsch? Fakt ist, wer sportlich aktiv ist, fordert seinen Körper anders heraus als im Alltag – und braucht entsprechend angepasste Energie- und Nährstoffstrategien. Sporternährung folgt dabei keinem einfachen Rezept. Trainingsumfang, Intensität, Sportart und individuelle Voraussetzungen bestimmen, was der Körper braucht – und wann. Eine Ernährung, die vor dem Training Energie liefert, währenddessen stabilisiert und danach die Regeneration unterstützt, kann den entscheidenden Unterschied machen. Oder anders gesagt: Manchmal entscheidet nicht das Training über den Erfolg, sondern das, was auf dem Teller liegt. Im Mittelpunkt der Forschung steht deshalb die Frage, wie Ernährung Leistung ermöglicht, Gesundheit schützt und Anpassungsprozesse unterstützt. Wie wird Energie effizient bereitgestellt? Welche Rolle spielen Flüssigkeit und Elektrolyte? Wann werden Kohlenhydrate, Proteine oder Fette zum limitierenden Faktor? Gleichzeitig boomt der Markt für Nahrungsergänzungsmittel – mit großen Versprechen, aber meist dünner wissenschaftlicher Grundlage. Sporternährung als Forschungsfeld Genau hier setzt die Arbeit der Deutschen Sporthochschule Köln an. Am Institut für Biochemie untersucht die Abteilung Sporternährung seit vielen Jahren, wie Ernährung im Sport sinnvoll, sicher und individuell gestaltet werden kann – jenseits von Mythen, Trends und Marketingbotschaften. Analysen des Ernährungsstatus, Studien zu Supplementen oder Konzepte zum Flüssigkeitsmanagement gehören ebenso dazu wie der Transfer in die Praxis. Gleichzeitig ist Sporternährung fester Bestandteil der Lehre. Studierende lernen, wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch einzuordnen und in reale Handlungsempfehlungen zu übersetzen – im Studium, in Weiterbildungen und später im Berufsalltag. Denn Sporternährung ist kein exklusives Thema für Profis, sondern betrifft alle, die ihren Körper regelmäßig belasten: vom Hobbysportler bis zur Kaderathletin. Essen für Leistung: Was Sporternährung leisten kann – und was nicht Essen ist im Sport mehr als Energieaufnahme. Es beeinflusst, wie lange Leistung aufrechterhalten werden kann, wie schnell Erholung einsetzt und wie gut sich der Körper an Training anpasst. Trotzdem hält sich die Illusion, einzelne Nährstoffe oder Supplemente könnten Leistung auf Knopfdruck steigern. Die Wissenschaft widerspricht: Ernährung wirkt – aber nie isoliert. Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Flüssigkeit und Mikronährstoffe erfüllen jeweils spezifische Aufgaben. Ob sie leistungsfördernd sind, hängt immer vom Zusammenspiel mit Training, Belastungsdauer und individueller Situation ab. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Rolle die zentralen Bausteine der Sporternährung spielen – und wo klare Grenzen liegen. Kohlenhydrate – wenn die Energie ausgeht Kohlenhydrate sind der Treibstoff für intensive Belastungen. Sie ermöglichen hohe Geschwindigkeiten, schnelle Antritte und konstante Leistung – solange sie verfügbar sind. Genau darin liegt das Problem: Die körpereigenen Speicher sind begrenzt. Selbst gut trainierte Sportler*innen stoßen nach 90 bis 120 Minuten intensiver Belastung an ihre Grenzen. Die sporternährungswissenschaftliche Botschaft ist klar: Wer Leistung stabil halten will, muss seine Kohlenhydratspeicher gezielt managen. Je nach Trainingsumfang werden drei bis über zehn Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag empfohlen. Bei längeren Ausdauerbelastungen kann die Zufuhr während des Sports – etwa 30 bis 60 Gramm pro Stunde – Leistungseinbrüche verhindern. Entscheidend ist dabei nicht nur die Menge, sondern auch das Timing. Besonders nach dem raining gilt: Je schneller die Speicher wieder gefüllt werden, desto besser sind Regeneration und Anpassung an die nächste Belastung. Fette – viel Energie, wenig Tempo Fette liefern reichlich Energie und sind aus der Ernährung nicht wegzudenken. Im Sport spielen sie vor allem bei niedrigen bis moderaten Intensitäten eine Rolle. Doch was auf den ersten Blick effizient klingt, erweist sich bei genauerem Hinsehen als begrenzt leistungswirksam. Studien zeigen deutlich: Eine gezielte Erhöhung der Fettzufuhr, etwa durch ketogene Ernährung (extrem kohlenhydratarm, aber fettreich) oder High-Fat-Diets, verbessert die Wettkampfleistung bei intensiven Belastungen nicht. Im Gegenteil: Wird die Kohlenhydratverfügbarkeit eingeschränkt, leidet oft genau die Leistungsfähigkeit, die im Wettkampf gefragt ist. Als sinnvoll gilt eine Fettzufuhr von 20 bis 30 Prozent der Gesamtenergie – mit Fokus auf hochwertige Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, Nüssen oder Fisch (Stichwort: mediterrane Küche). Versprechen von Supplementen zur „Fettverbrennung“ sind wissenschaftlich kaum haltbar; ihr Nutzen bleibt in Studien meist aus. Proteine – Reparaturarbeiten im Körper Training hinterlässt Spuren – Proteine helfen, sie zu reparieren. Sie liefern die Bausteine für Muskulatur, Enzyme und hormonelle Prozesse und sind entscheidend für Regeneration und Anpassung. Für sportlich aktive Menschen liegt der empfohlene Zufuhrbereich zwischen 1,2 und 2,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Doch auch hier gilt: Mehr ist nicht automatisch besser. Entscheidend sind eine gleichmäßige Verteilung über den Tag und die Kombination mit Training. Wer Proteine gezielt einsetzt, unterstützt die Muskelproteinsynthese und reduziert Abbauprozesse. Sehr hohe Mengen oder der reflexartige Griff zum Proteinshake bringen dagegen keinen Zusatznutzen, wenn Trainingssteuerung und Energiezufuhr nicht passen. Flüssigkeit und Elektrolyte – kleine Verluste, große Wirkung Durst ist kein verlässlicher Leistungsindikator. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von rund zwei Prozent des Körpergewichts kann die Leistungsfähigkeit spürbar beeinträchtigen – besonders bei Hitze oder langen Belastungen. Empfohlen wird, Training und Wettkampf gut hydratisiert zu beginnen. Bei längeren Belastungen von mehr als 90 Minuten sollte regelmäßig getrunken werden. Getränke mit Kohlenhydraten und Natrium können dabei helfen, Energie- und Elektrolytverluste gleichzeitig auszugleichen. Nach dem Sport unterstützt eine gezielte Rehydratisation, etwa 150 Prozent der verlorenen Flüssigkeitsmenge, die Regeneration. Tipp: Ein Teil Apfelsaft mit 100% Fruchtgehalt, zwei Teile Wasser und eine Messerspitze Salz ersetzen das isotonische Sportgetränk aus dem Supermarkt. Mikronährstoffe – die leisen Mitspieler Vitamine und Mineralstoffe stehen selten im Rampenlicht, sind aber unverzichtbar für Stoffwechsel, Blutbildung und Knochengesundheit. In vielen Fällen reicht eine ausgewogene Ernährung aus. Doch Studien zeigen: Ausdauerathlet*innen, weibliche Sportlerinnen oder Personen mit restriktiven Ernährungsformen haben ein erhöhtes Risiko für Defizite. Besonders häufig diskutiert werden Eisen, Vitamin D, Calcium und Natrium. Ein Mangel entwickelt sich oft unbemerkt – mit Folgen für Leistung, Regeneration und Gesundheit. Die Wissenschaft rät daher von pauschaler Supplementierung ab und empfiehlt gezielte Diagnostik sowie individuelle Anpassung. Nahrungsergänzungs-mittel – große Versprechen, kleine Effekte Pulver, Kapseln, Drinks: Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt. Allein in Deutschland wurden vergangenes Jahr rund 4,3 Milliarden Euro umgesetzt. Ihr tatsächlicher Nutzen im Sport ist jedoch begrenzt. Nur wenige Substanzen zeigen unter kontrollierten Bedingungen messbare Effekte, und selbst diese fallen meist gering aus. Demgegenüber stehen Risiken: Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder unbeabsichtigte Dopingverstöße durch verunreinigte Produkte (siehe auch Kölner Liste). Die sportwissenschaftliche Einordnung ist eindeutig: Leistungsentwicklung entsteht durch Training, Regeneration und eine bedarfsgerechte Ernährung. Supplemente sind kein Turbo für Leistung – im besten Fall ergänzen sie, im schlechtesten Fall schaden sie. Mehr als eine Frage des Essens Sporternährung ist kein starres Regelwerk und keine schnelle Lösung für Leistungsprobleme. Sie ist vielmehr ein dynamisches Zusammenspiel aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, Training und individueller Lebensrealität. Wer versteht, wie Ernährung wirkt, kann bewusster mit dem eigenen Körper umgehen – im Leistungssport ebenso wie im Freizeitsport oder im Alltag. Forschung und Lehre an der Deutschen Sporthochschule Köln zeigen dabei deutlich: Gute Sporternährung beginnt nicht mit Verzicht oder Verboten, sondern mit Wissen. Mit der Fähigkeit, den eigenen Bedarf realistisch einzuschätzen, Empfehlungen kritisch zu hinterfragen und wissenschaftliche Erkenntnisse sinnvoll in die Praxis zu übertragen. Genau darin liegt ihre Stärke – und ihre Relevanz weit über den Wettkampf hinaus. Zahlen & Fakten Nahrungsergänzungsmittel: Rund 4,3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2025 in Deutschland Innerhalb der Kategorie Mineralstoffe und Vitamine nehmen Magnesiumpräparate mit 19% den größten Marktanteil ein Proteinpulver ist das bevorzugte Nahrungsergänzungsmittel der Deutschen (69% gaben dies an), gefolgt von Vitamin D (66%) Bevorzugtes Ernährungsprodukt im Sport: Obst & Nüsse (76%), Proteinshakes (68%) Jede*r zweite Deutsche supplementiert
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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