29.09.2026 | News
Die Deutsche Sporthochschule Köln ist eine von sechs Universitäten, die unmittelbar an der Umsetzung des Programms beteiligt sind. Im Mittelpunkt von SPARK stehen die Förderung internationaler Nachwuchswissenschaftler*innen und interdisziplinäre Forschung zum individuellen und gesellschaftlichen Wohlbefinden.
SPARK steht für „Strengthening People and Societal Well-being through Academic Research and Knowledge Transfer“. Das Programm wurde im Rahmen der European University for Well-Being (EUniWell) entwickelt und wird von der Universität zu Köln koordiniert. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten insgesamt 26 internationale Postdoktorand*innen in zwei Kohorten die Möglichkeit, an den beteiligten Universitäten zu forschen und sich wissenschaftlich und beruflich weiterzuentwickeln.
Die jeweils 24-monatigen Forschungsprojekte widmen sich dem Thema Wohlbefinden aus drei Perspektiven: „Human Mind and Body“, „Social Well-being“ und „Environmental Well-being“. Damit bestehen vielfältige Anknüpfungspunkte an das Forschungsprofil der Deutschen Sporthochschule Köln. Insbesondere die Wechselwirkungen zwischen körperlicher Aktivität, körperlicher und psychischer Gesundheit und individuellem sowie gesellschaftlichem Wohlbefinden gehören zu den zentralen Forschungsfeldern der Universität.
Neben ihren individuellen Forschungsprojekten durchlaufen die SPARK-Fellows ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm. Dazu gehören unter anderem Forschungsmethoden, Open Science, Forschungsdatenmanagement, Ethik, Wissenschaftskommunikation, Künstliche Intelligenz und Karriereentwicklung. Internationale und sektorübergreifende Aufenthalte ermöglichen es ihnen darüber hinaus, Erfahrungen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft zu sammeln und nachhaltige Netzwerke aufzubauen.
Für die Deutsche Sporthochschule Köln knüpft die Beteiligung an SPARK unmittelbar an die strategischen Ziele des Hochschulentwicklungsplans 2025 bis 2031 an. Die Förderung und Qualifizierung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen, ihre internationale Vernetzung und die Gewinnung internationaler Forschender gehören ebenso zu den strategischen Schwerpunkten wie die Stärkung interdisziplinärer Forschung. SPARK bietet hierfür einen internationalen Rahmen und verbindet wissenschaftliche Qualifizierung mit Forschung zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen.
Zugleich unterstützt das Programm das Ziel der Deutschen Sporthochschule Köln, Forschungsergebnisse stärker in Gesellschaft und Praxis zu transferieren. Der Austausch mit akademischen und außeruniversitären Partner*innen ist ein wesentlicher Bestandteil von SPARK. Neben den sechs unmittelbar an der Umsetzung beteiligten Universitäten wirken 13 weitere akademische Einrichtungen und 17 außeruniversitäre Organisationen an den Fellowships, Qualifizierungsangeboten und der Karriereentwicklung der Forschenden mit.
„Mit SPARK stärken wir die internationale Vernetzung der Deutschen Sporthochschule Köln und schaffen zugleich attraktive Perspektiven für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Besonders wertvoll ist dabei die interdisziplinäre Ausrichtung des Programms: Die Sportwissenschaft kann wichtige Beiträge dazu leisten, Wohlbefinden in seiner ganzen Breite zu erforschen – von den Wechselwirkungen zwischen Bewegung, körperlicher und psychischer Gesundheit bis hin zu gesellschaftlichen und umweltbezogenen Faktoren“, sagt Prof. Dr. Tobias Vogt, Prorektor für Forschung und Transfer der Deutschen Sporthochschule Köln.
Neben der Deutschen Sporthochschule Köln und der koordinierenden Universität zu Köln sind die Linnaeus University in Schweden, die Universität Konstanz, die Universität Florenz und die Universität Murcia unmittelbar an der Umsetzung von SPARK beteiligt.
Die Marie Skłodowska-Curie Actions sind das zentrale Förderprogramm der Europäischen Union für die wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung sowie die Karriereentwicklung von Forschenden im Rahmen von Horizon Europe. Mit COFUND unterstützt die Europäische Kommission Einrichtungen dabei, internationale Promotions- und Postdoc-Programme nach den Qualitätsstandards der Marie Skłodowska-Curie Actions aufzubauen und weiterzuentwickeln.