16.11.2026 | Schulsportlandschaft
Toleranz zählt – auch auf dem Spielfeld
Am 16. November ist der Internationale Tag für Toleranz. Im Sportunterricht zeigt sich schnell, was dieser Gedanke im Alltag bedeutet: Hier treffen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Stärken und Hintergründen aufeinander. Manche sind schnell, andere geschickt, wieder andere stark im Team. Und alle gehören dazu.
Toleranz im Schulsport heißt für uns:
Wir lassen niemanden zuletzt wählen. Wir feiern Fortschritte, nicht nur Bestleistungen. Wir respektieren Unterschiede in Können, Körper, Herkunft, Religion und Geschlecht. Und wir greifen ein, wenn jemand ausgegrenzt oder verspottet wird.
Sport verbindet, wenn wir ihn so gestalten. Gemeinsame Regeln, gegenseitiges Fair Play und der Blick für die Bedürfnisse der anderen machen aus einer Gruppe ein Team. Sportlehrkräfte haben dabei eine besondere Chance: Sie können Räume schaffen, in denen jede und jeder erleben darf, dass er oder sie etwas beitragen kann.
Unser Impuls für den 16. November: Probiert heute eine Übung oder ein Spiel aus, bei dem das Miteinander im Mittelpunkt steht, zum Beispiel ein Kooperationsspiel, bei dem die Gruppe nur gemeinsam zum Ziel kommt. Und fragt euch am Ende: Wie hat sich das für alle angefühlt?
Toleranz beginnt mit Respekt. Und Respekt beginnt beim Mitspielen.