Mehr als Fußball: Warum Profis ihren Alltag auf YouTube zeigen

12.10.2026 | Institut für Kommunikations- und Medienforschung


Screenshot: YouTube

Immer mehr Fußballprofis dokumentieren ihren Alltag selbst in den sozialen Netzwerken. Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke vom IKM ordnet dieses Phänomen in einem Beitrag von rbb24 und der Sportschau ein.

Roomtour, Gender Reveal, Familienfeier, Shopping: Fußballprofis wie Erling Haaland oder Robert Andrich betreiben eigene YouTube-Kanäle und geben Einblicke in Teile ihres Privatlebens. Warum tun sie das und wer schaut auf der Plattform zu? Diese Fragen greift ein Beitrag von rbb24 und der Sportschau auf. Daniel Nölleke vom Institut für Kommunikations- und Medienforschung erläutert darin die Hintergründe.

Aus seiner Sicht gehe es den Spielern weniger um Reichweite. Bekannt sind sie ohnehin. „Ich glaube, es ist eine Form von Prominenz, die die Spieler interessiert”, so Nölleke. Sie inszenieren sich so, wie sie es von anderen Celebrities kennen. Dabei sind sie nicht mehr auf klassische Medien angewiesen und umgehen deren kritischen Blick. Die Videos sind der Auftakt zur Diskussion in der Kommentarspalte.


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