Wenn Wissenschaft und Praxis zusammenspielen

03.10.2026 | Sport


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Beim 14. dvs-Sportspiel-Symposium an der Sporthochschule trafen mehr als 200 Teilnehmende aus Wissenschaft und Sportpraxis aufeinander. In 86 Beiträgen, Workshops und Diskussionen ging es um aktuelle Fragen rund um Sportspiele.

Unter dem Tagungsthema „SPIEL – Sportspiel | Praxis | Innovationen | Erkenntnisse | Leistungen" trafen sich vom 30. September bis 2. Oktober 2026 Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis an der Deutschen Sporthochschule Köln, um gemeinsam zu diskutieren, Ideen auszutauschen und aktuelle Erkenntnisse zu reflektieren. Über 200 Teilnehmer*innen nahmen am Symposium teil und insgesamt 86 Beiträge wurden in Arbeitskreisen, Praxisworkshops sowie in Form von wissenschaftlichen Postern präsentiert.

Neben zahlreichen Forscher*innen waren auch 12 Sportverbände vertreten, welche die Gelegenheit nutzten, in den direkten Austausch mit der Wissenschaft zu treten. Das Symposium bot damit erneut eine wertvolle Plattform, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die sportliche Praxis zu überführen und praxisnahe Fragestellungen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Neben den etablierten Arbeitskreisen „Forschung“, in denen aktuelle sportwissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert wurden, und den Praxisworkshops, in denen Best-Practice-Beispiele präsentiert und kritisch reflektiert wurden, gab es in diesem Jahr auch neue Formate. In den neu eingeführten Arbeitskreisen „Praxis und Wissenschaft“ erhielten Sportspielverbände, die bei bisherigen Symposien weniger präsent waren – darunter Special Olympics Deutschland und der Deutsche Golf Verband – die Möglichkeit, sich sowie ihre Konzeptionen und Zielsetzungen vorzustellen.

Ein besonderes Highlight des Symposiums waren zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Trainerinnen im Sportspiel“ und „Talentsichtung und -förderung in den Sportspielen“, die lebhafte Debatten anregten und wichtige Impulse für Wissenschaft und Praxis gleichermaßen setzten.

Das diesjährige Symposium hat einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft und Praxis steckt und wie lebendig der Dialog werden kann, wenn beide Seiten aufeinandertreffen. Denn ein Symposium lebt nicht allein von seinen Beiträgen, sondern vor allem von den Begegnungen zwischen den Menschen, oder wie unsere Kommissionssprecherin es treffend auf den Punkt gebracht hat: vom ZusammenSPIEL. Wir danken allen Teilnehmenden, Referierenden und Verbänden herzlich für ihr Engagement und freuen uns bereits auf das nächste Sportspiel-Symposium 2028!