Der DFB als Medienanbieter

23.09.2026 | Institut für Kommunikations- und Medienforschung


Grafik: Public domain vectors, Unsplash

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verbreitet seine Inhalte längst nicht mehr nur über Social Media. Seit dem 22. Mai 2026 sendet mit DFB.TV sogar ein eigener Pay-TV-Kanal.

Damit stellt sich eine grundlegende Frage für den Sportjournalismus. Was passiert, wenn Sportorganisationen als interessensgeleitete Akteure ihre Geschichten zunehmend selbst erzählen, den Zugang einschränken und kritische Themen lieber klein halten? Welche Rolle bleibt dann noch für unabhängigen Journalismus?

Das wird besonders deutlich im Verhältnis zwischen Medienhäusern und Nationalmannschaft. Wie der neue Bundestrainer Jürgen Klopp die Zusammenarbeit mit den Medien gestalten will und wie sich das mit dem Selbstverständnis von Sportjournalist:innen verträgt, ist Thema der aktuellen Podcast-Folge von BR24 Medien mit dem Titel “Journalismus im Abseits?”.

Johannes Leininger spricht unter anderem mit Dr. Inga Oelrichs über Medienkanäle, die der Verband selbst besitzt und kontrolliert - und die redaktionelle Berichterstattung überflüssig machen sollen. Sie führt derzeit an der Deutschen Sporthochschule eine Berufsfeldstudie zum Sportjournalismus durch.

Mehr zum DFB.TV und ein Gespräch mit DFB-Team-Pressesprecherin Franziska Wülle (Sportschau F)