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  • 30.05.2025
    Lehrer*innenfortbildung: Skateboarding in der Schule
    Skateboarden im Schulunterricht? Das könnte bald Wirklichkeit werden. Eine Fortbildung an der Sporthochschule qualifiziert (angehende) Lehrkräfte dafür, Skateboarden zukünftig in den Unterricht aufnehmen zu können. Schließlich ist das unter Jugendlichen beliebte Skateboarden nicht nur seit 2020 olympische Disziplin, sondern es gibt zahlreiche gute Gründe, Skateboarden in den Sportunterricht an Schulen zu integrieren. Neben positiven physischen gibt es auch diverse psychische Aspekte, die Skateboarden zu einer idealen Ergänzung der traditionellen Sportarten im Sportunterricht machen. Trotzdem gibt es bisher noch wenig ausgebildete Lehrkräfte, die qualifizierten Unterricht im Skateboarden anbieten können. Die Vermittlung von Skateboarden an Schulen ist daher noch immer eine Seltenheit. Mit der Lehrer*innenfortbildung Skateboarden in der Schule will die Universitäre Weiterbildung der Deutschen Sporthopchschule Köln dazu beitragen, dass sich mehr Lehrkräfte der Sportart annähern können und ihren Unterricht zukünftig vielfältiger gestalten können. Theorie und Praxis werden in einer zweitägigen Veranstaltung am 7. und 8. März 2026 an der Deutschen Sporthochschule Köln vermittelt. Angesprochen sind (Sport-)Lehrer*innen aller Schulformen, Sportstudierende sowie pädagogisches Personal von Ganztagsangeboten. Es ist keine Vorerfahrung im Skateboarden nötig! Weitere Infos zur Veranstaltung und den Link zur Anmeldung erhalten Sie hier .

  • Studieren probieren im M. Sc. Sport, Bewegung und Ernährung. Foto: ©RawpixelCom/Shutterstock.com
    20.03.2025
    Studieren probieren – M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung
    Wie soll man sich bei einem derart überwältigenden Angebot an Studiengängen richtig entscheiden? Genau deshalb bietet die Deutsche Sporthochschule Köln 2025 Schnuppertage für den M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung an. Was Sie dafür machen müssen? Schreiben Sie uns einfach eine Mail ( weiterbildung@akademie.dshs-koeln.de ). In Abstimmung mit der Studiengangkoordination können Sie dann Studieren probieren und passende Vorlesungen, Seminare und Einheiten vereinbaren. Das Ganze ist natürlich auch an mehreren Tagen möglich. Und das Beste daran: Es lässt sich super mit dem Berufsalltag vereinbaren. Sport, Bewegung, Ernährung – Das Komplettpaket beim Betreuen von Sportler*innen, Teams und im Gesundheitswesen. Denn Gesundheit rückt immer stärker in den Vordergrund in der heutigen Gesellschaft. Doch was ist die beste Ausbildung für Sie? Die Deutsche Sporthochschule Köln weist langjährige Erfahrung in diesen Bereichen auf, wodurch die Referent*innen eine hohe Expertise mitbringen. Praktisch nah und wissenschaftlich fundiert erlernen Sie in vier Semestern im M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung, worauf es in diesen Bereichen ankommt. Der Stundenplan ist mit Ihrem Berufsalltag vereinbar und wird an Ihre vorausgegangene Ausbildung angepasst. Dadurch ist dieser Master für viele attraktiv. Und wenn Sie sowieso überlegen, sich für diesen Master einzuschreiben, melden Sie sich gerne bei uns für Studieren probieren . Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, schauen Sie doch einfach mal auf der Website nach, welche Themen behandelt werden, wann Studienstart ist und vieles mehr. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. ➤ Weitere aktuelle Meldungen ➤ Zurück zur Startseite

  • Das Weiterbildungsangebot der DSHS Köln 2026
    05.11.2025
    Weiterbildungsprogramm 2026
    Mit dem Jahr 2026 bieten wir auch weiterhin die Möglichkeit, Ihre beruflichen Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln. Unser vielfältiges Weiterbildungsangebot umfasst spezialisierte Programme in Bereichen wie Psychologie, Diagnostik, Pädagogik und vieles mehr – auch mit neuen Kursen und Formaten. Unsere Programme verbinden wissenschaftliche Expertise mit praktischer Anwendung und bereiten Sie optimal auf Ihre beruflichen Herausforderungen vor. Verschaffen Sie sich einen Überblick über unser aktuelles Angebot und finden Sie die passende Weiterbildung für Ihre Ziele. Weiterbildende Masterstudiengänge M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung Start: Oktober 2026 / Bewerbungsfrist: 15.06.2026 M.A. Führungskompetenz und Management im Spitzensport Start: Oktober 2026 / Bewerbungsfrist: 30.06.2026 M.A. Tanz – Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis Start: Wintersemster 2026/27 / Bewerbungsfrist: 15.06.2026 Aufnahmeprüfungen: 21.03 & 09.05.2026 / Anmeldung: Anfang 2026 M.A. Olympic Studies Start: 2027 / Bewerbungsfrist: Informationen folgen M.Sc. Sportphysiotherapie Start: April 2027 / Bewerbungsfrist: 31.10.2026 Zertifikate European Handball Manager*in Start: 01.07.2026 / Anmeldefrist: 30.04.2026 DSHS Athletiktrainer*in Start: 28.08.2026 / Anmeldefrist: 31.07.2026 DSHS Coach für Sporternährung Start: 29.08.2026 / Anmeldefrist: 01.08.2026 Sportpraktische Weiterbildungen / Kompaktseminare Aquafitness Trainer*in 10. - 11.10.2026 Athletiktraining mit Kindern und Jugendlichen (Online-Seminar) 25.09.2026 14.12.2026 DSHS Fitnesstrainer*in – A(dvanced)-Lizenz jederzeit DSHS Fitnesstrainer*in – B(asic)-Lizenz 29. - 31.05.2026 und 03. - 05.07.2026 18. - 20.09.2026 und 16. - 18.10.2026 Functional Training – Koordination/Flexibilität 10. - 11.10.2026 Functional Training – Rehabilitation 12. - 13.09.2026 28. - 29.11.2026 Kinderschwimmen 13. - 14.06.2026 21. - 22.11.2026 Kinderschwimmen (Online-Seminar) 12. - 13.09.2026 Kleinkindschwimmen 09. - 10.05.2026 19. - 20.09.2026 Kleinkindschwimmen (Online-Seminar) 05. - 06.12.2026 Mindful Lifting - mit Achtsamkeit das Training optimieren 17.10.2026 Pilates Trainer*in 09. - 10.05.2026 14. - 15.11.2026 Regenerationsmanagement im Sport 14. - 15.11.2026 Säuglingsschwimmen 25. - 26.04.2026 11. - 12.07.2026 Säuglingsschwimmen (Online-Seminar) 17. - 18.10.2026 Schwimmen in der Primarstufe 04. - 05.07.2026 07. - 08.11.2026 Schwimmen in der Primarstufe (Online-Seminar) 28.02. - 01.03.2026 DSHS Bewegungscoach B-Lizenz 20.02. - 30.05.2026 Fachübergreifende Weiterbildungen / Kompaktseminare Ausdauerleistungsdiagnostik 17. - 18.10.2026 Breathing Techniques - Evidenzbasierte Atemtechniken für Sport, Therapie und Alltag 27. - 28.06.2026 Breathing Techniques - Evidence-Based Applications for Sport, Therapy and Daily Life (Online) 21. - 22.11.2026 Emotionale Intelligenz in Sport und Beruf 11.- 12.04.2026 Emotional intelligence in sports and workplace 13. - 14.06.2026 Emotionale Intelligenz in Sport und Beruf (Online-Seminar) 07. - 08.11.2026 Ernährung und Sport 25. - 26.04.2026 26. - 27.09.2026 Fahrradtechnik Workshop 24.04.2026 09.10.2026 Herzratenvariabilität im Sport und Gesundheitsmanagement 18. - 19.04.2026 Heart rate variability (HRV) in sports and health management 09. - 10.05.2026 Herzratenvariabilität im Sport und Gesundheitsmanagement (Online-Seminar) 14. - 15.11.2026 Heart rate variability in sports and health management (online) 28. - 29.11.2026 Mental Coaching – Basics 19. - 20.09.2026 Mental Coaching - Basics II 18. - 19.04.2026 28. - 29.11.2026 Selbstreflexion von Schüler*innen im Sportunterricht (Online-Seminar) 04. - 05.11.2026 Sicherheitsaspekte und psychische Gesundheit im Sportunterricht (Online-Seminar) 08. + 10.09.2026 Skateboarding in der Schule – Lehrer*innenfortbildung 03. - 04.10.2026 06. - 07.03.2027 Resilienz und mentale Stärkung durch Sport 25. - 26.04.2026 Resilienz und mentale Stärkung durch Sport (Online-Seminar) 28. - 29.11.2026 Unterrichtsstörungen reduzieren – Fortbildung für Sportlehrer*innen (Online-Seminar) 21.04.2026 + 21.05.2026 Wertschätzende Kommunikation in der Schule (Online-Seminar) 05.10.2026 Basiswissen zu sexualisierter und interpersonaler Gewalt für Sportpsycholog*innen 05.10.2026 Sportpsychologische Workshops 19. - 20.09.2026 Exklusive Weiterbildungen ausschließlich für Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln DLRG Rettungsschwimmabzeichen (Silber) Die Termine werden sukzessive veröffentlicht. In der Regel finden die Weiterbildungen für das DLRG Rettungsschwimmabzeichen (Silber) einmal im Monat statt. DSHS Fitnesstrainer*in - B(asic)-Lizenz nur für Studierende 20. - 22.02. + 13. - 15.03.2026 29. - 31.05. + 03. - 05.07.2026 18. - 20.09. + 16. - 18.10.2026 Sportmassage - Basismodul (Kompaktkurs) 29.04 - 20.05.2026 (4 Tage) 12.06 - 21.06.2026 (3 Tage) 26.06 - 11.07.2026 (3 Tage) Sportmassage - Aufbaumodul obere Extremitäten 10. - 11. 04.2026 19. - 20.06.2026 Sportmassage - Aufbaumodul untere Extremitäten 08. - 09.05.2026 03. - 04.07.2026 Elastisches Taping im Sport 07. - 08.02.2026 Exklusive Weiterbildungen nur für Personal der Deutschen Sporthochschule Köln Aktuelle Termine der Weiterbildungen für DSHS Mitarbeiter*innen aus Forschung und Lehre, sowie aus Technik und Verwaltung finden Sie hier: Exklusive Weiterbildungen nur für Personal der DSHS ➤ Weitere aktuelle Meldungen ➤ Zurück zur Startseite

  • Preisträger mit Urkunde, Medaille und Blumen
    23.10.2024
    Auszeichnung für das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport
    Das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FiBS gGmbH), seit 2010 ein An-Institut der Deutschen Sporthochschule Köln, hat die renommierte Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille erhalten. Das FiBS nutzt in seinen interdisziplinären wissenschaftlichen Aktivitäten Bewegung und Sport, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Vergeben hat die Auszeichnung die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) am 15. Oktober 2024 in Berlin im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende der DVfR, Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann, unterstrich: „Die praxisnahe Forschungsarbeit des FiBS ebnet Menschen mit Behinderungen den Weg zur Teilhabe an sportlicher Betätigung mit allen positiven Begleiterscheinungen wie besserem körperlichen Befinden und sozialer Interaktion. Dabei werden die Zielgruppen beispielhaft mit ins Boot geholt.“ Dr. Volker Anneken, Geschäftsführer der FiBS gGmbH, dankte für die Anerkennung der Arbeit durch die verliehene Auszeichnung: „Wir als FiBS-Team sind stolz und begeistert über diese wertschätzende Anerkennung unserer Arbeit. Dafür möchte ich der DVfR im Namen des gesamten Teams und der Gesellschafter, der Gold-Kraemer-Stiftung, der Deutschen Sporthochschule Köln und der Lebenshilfe NRW, großen Dank aussprechen.“ Dem Lebenswerk des Namensgebers entsprechend ehrt die DVfR mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille seit 2011 Personen und Einrichtungen, die in verschiedenen Teilbereichen der Rehabilitation und Teilhabe von behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen einschließlich der Forschung Herausragendes geleistet haben. "Prof. Dr. med. Dr. phil. h. c. Kurt-Alphons Jochheims (1921-2013) Lebenswerk war geprägt durch seine soziale sowie wissenschaftliche Arbeit als Arzt und Dozent im Dienste der Rehabilitation. Über 30 Jahre lang widmete er sich vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten, die die Rehabilitation in Deutschland vorangetrieben haben." So schreibt die DVfR auf ihrer Webseite. Das FiBS wiederum setzt sich seit seiner Gründung 2008 als Wissenschaftszentrum mit drängenden Fragen zu den Themen Behinderung, Sport, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auseinander.

  • 23.10.2024
    Call for Papers: 8th International Sport & Discrimination Conference
    The 8th international Sport and Discrimination Conference examines the intersectional nature of discrimination in sport. This one-day event, 13 June 2025, at German Sport University, Cologne, Germany invites presentations by academics, postgraduates, students, practitioners, and policy makers from a variety of backgrounds and specialisms. Papers can be submitted until the 31 st of January, 2025. For more information, find the full document attached.

  • 23.10.2024
    R(h)ein Inklusiv beim Köln-Marathon
    R(h)ein Inklusiv, ein Projekt von Spoho und DGUV, war beim Köln-Marathon wieder mit einem großen Team und 34 Marathonstaffeln vertreten. Bei bestem Marathonwetter hieß es am 6. Oktober 2024 zum insgesamt neunten Mal „Jetzt geht’s los“ beim Staffelmarathon R(h)ein Inklusiv. Angefeuert von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, machten sich 34 Staffeln auf den Weg, den Marathon gemeinsam zu bewältigen. Die Idee: Menschen mit und ohne Behinderung gehen unter dem Motto „Zusammen sind wir stark!“ gemeinsam an den Start und auf die Strecke. Damit machen sie deutlich, dass sich Behinderung, Leistung und Spaß am Sport in keiner Weise ausschließen. Alle Staffeln kamen dabei glücklich und sicher ins Ziel. In den Wechselzonen, auf der Strecke und später im Zelt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) auf dem Neumarkt wurden dabei wunderbare Begegnungsräume geschaffen, in denen spürbar und erlebbar wurde, wie kostbar Unterschiedlichkeiten und unterschiedliche Funktionen sind und wie gut es tut, in dieser Vielfalt gemeinsam auf dem Weg zu sein. Ein voller Erfolg also! Ins Leben gerufen wurde der inklusive Staffel-Marathon von der DGUV und der Deutschen Sporthochschule Köln. Beim Köln-Marathon 2016 startete R(h)ein Inklusiv erstmals auf Initiative von Gregor Doepke von der DGUV und Prof. Dr. Thomas Abel, Professor für Paralympischen Sport an der Sporthochschule - damals mit insgesamt sieben inklusiven Staffeln. Ein Jahr später waren es bereits 21 Staffeln, die gemeinsam die Marathon-Strecke absolvierten. Im kommenden Jahr feiert das Projekt das 10. Jubiläum von R(h)ein Inklusiv und schon jetzt steigt die Vorfreude auf den 5. Oktober 2025! Weitere Infos zu R(h)ein Inklusiv sowie Bild- und Videomaterial zum Marathon 2024 finden sich auf der Webseite der DGUV.

  • 24.10.2024
    Mitdenken, austauschen und weiterentwickeln beim 3. Kölner Tag des Schulsports
    Beim 3. Kölner Tag des Schulsports am 18. September 2024 sah man sie schwitzen, wie fast immer an der Sporthochschule. Doch der Schweiß war allenfalls ein Nebeneffekt, standen doch das Mitdenken, der Austausch und das kreative Weiterentwickeln von Impulsen im Vordergrund der Veranstaltung. Rund 300 Sportlehrer*innen sind der Einladung des Zentrums für Sportlehrer*innenbildung (ZfSb) und der Bezirksregierung Köln gefolgt, um sich in den Schwerpunkten „Körperlichkeit und Sexualität“ sowie „Sportlichkeit und Erfolg“ fortzubilden. Zwangsläufig ist es ja so, dass dem Körper im Schulsport eine ganz besondere Aufmerksamkeit zuteil wird, vor allem wenn diesem Sportlichkeit zugeschrieben oder aber auf die Entwicklung von Sportlichkeit abgezielt wird. Sportlichkeit eröffnet den Schülerinnen und Schülern nicht nur Zugang zu vielfältigen Bewegungs- und Sporträumen, sondern steht auch in einem engen Zusammenhang zu einem gesunden Lebensstil, wie Hochschul-Rektor Prof. Ansgar Thiel zu Beginn der Veranstaltung betonte. Zugleich kann die Erwartung, sportlich zu sein, auch mit negativen Erlebnissen des Scheiterns verknüpft sein, was wiederum Auswirkungen auf die psychosoziale Gesundheit haben kann. Doch auch das Scheitern kann man, wie es in einem Workshop explizit thematisiert wurde, „als Chance begreifen“. Dass die Körper der Schüler*innen im Schulsport im Fokus stehen, ist also eine Selbstverständlichkeit, die pädagogisch bearbeitet werden muss. Dabei geht es nicht nur um das Handeln von Sportlehrkräften, sondern auch um die umfassendere Einrichtung von „safe spaces“, wie Prof.'in Bettina Rulofs im Hauptvortrag darlegte. Erst in einer Kultur, die frei ist von Sexismus und unangemessenen Hierarchien, kann der Umgang mit körperlicher Nähe und Distanz gelingen und zur Entfaltung von Bildungspotentialen im Schulsport beitragen. Wie das genau funktionieren kann, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 28 Workshops erfahren, die sowohl schulform- als auch inhaltsspezifisch von Dozierenden der Kölner Sportuniversität, den Berater*innen im Schulsport der Bezirksregierung Köln und externen Referent*innen gestaltet wurden. Nun sind die Sportlehrerinnen und Sportlehrer schon wieder in ihrem Alltag zurück und tragen dazu bei, „safe spaces“ zu optimieren. Hier haben wir die schönsten Impressionen für Sie zusammengestellt. Alle Informationen zum Kölner Tag des Schulsports finden Sie auf der Tagungswebsite . Sie möchten die Infos zum Kölner Tag des Schulsports (z.B. Start der Anmeldung, Programm etc.) zukünftig direkt per Mail erhalten? Dann melden Sie sich hier für unseren Kölner Tag des Schulsports -Newsletter an!

  • 25.10.2024
    Schutz vor interpersonaler Gewalt im Sport
    Der von Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte und Dr. Caroline Bechtel erarbeitete und fortentwickelte Safe Sport Code gegen interpersonale Gewalt im Sport soll nun flächendeckend im gesamten organisierten Sport in Deutschland zum Einsatz kommen. Vom 1. April 2023 bis 31. Dezember 2023 haben Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte und Dr. Caroline Bechtel vom Institut für Sportrecht der Deutschen Sporthochschule die Erstauflage eines Safe Sport Codes im Auftrag des Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) sowie in Kooperation mit dem Deutschen Turner-Bund (DTB) und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erarbeitet. Diesen Code entwickelten sie in den vergangenen Monaten im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nochmals deutlich fort. Dabei berücksichtigten die Verfasser zahlreiche Anregungen aus einem umfangreichen Stakeholder-Prozess, den der DOSB initiiert hatte. Den Betroffenenrechten galt hierbei besonderes Augenmerk. Die nun vorliegende Zweitauflage des Safe Sport Codes von Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte sowie Dr. Caroline Bechtel soll nunmehr als DOSB-Safe Sport Code von allen Mitgliedern des DOSB zu einem verbindlichen Regelwerk werden. Damit werden erstmals umfassende Vorschriften gegen interpersonale Gewalt im organisierten Sport geschaffen. Bislang gab es nur wenige Sportorganisationen mit allenfalls punktuellen Regelungen gegen ausgewählte Erscheinungsformen interpersonaler Gewalt. Einheitliche und umfassende Regeln, nach denen Sportorganisationen allen Erscheinungsformen interpersonaler Gewalt (seelische, körperliche, sexualisierte Gewalt und Vernachlässigung) konsequent vorbeugen, ihr begegnen und sie sanktionieren können, fehlten. Diese Lücke wird nunmehr durch den DOSB-Safe Sport Code geschlossen. Michaela Röhrbein, Vorstand Sportentwicklung beim DOSB, sagt: „Der Safe Sport Code stellt einen Meilenstein im Kampf gegen interpersonale Gewalt im organisierten Sport dar. Wir wollen mit dem Safe Sport Code einen Wandel einleiten, indem wir Vertrauen schaffen, indem wir im Sport eine Kultur des Hinsehens und des Handelns stärken.“ „Die 16 Landessportbünde in Deutschland sind der Zeit schon etwas voraus. Sie hatten bereits vor zwei Wochen den Beschluss zur Implementierung der von uns entwickelten Zweitauflage des Safe Sport Codes getroffen. Der Beschluss war einstimmig. Das war bereits ein ganz starkes Signal für sicheren und gewaltfreien Sport in Deutschland“, sagt Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte, Leiter des Instituts für Sportrecht der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Landessportbünde sind wichtige Mitglieder des DOSB, der Dachorganisation des organisierten Sports in Deutschland mit rund 87.000 Sportvereinen und 27 Millionen Mitgliedschaften. „Als Landessportbünde wollen wir nicht nur in der reinen Gewaltprävention verharren, sondern in Fällen interpersonaler Gewalt auch rechtssicher dagegen vorgehen und Fehlverhalten sanktionieren können”, erklärt Dr. Christoph Niessen (Vorstandsvorsitzender des Landessportbunds Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied der Sprecher*innengruppe der Konferenz der Landessportbünde). Zu diesem Zweck haben die Landessportbünde einstimmig beschlossen, ihren nächsten Mitgliederversammlungen vorzuschlagen, sich an den Safe Sport Code zu binden. Niessen betont: „Die Umsetzung wäre ein Meilenstein und Kulturwechsel für den organisierten Sport im Kampf gegen interpersonale Gewalt.“ Weitere Spitzenorganisationen im deutschen Sport dürften den Landessportbünden bald folgen. Hierzu gehört mit dem Deutschen Turner-Bund der zweitmitgliederstärkste Fachverband in Deutschland. Er hat bereits angekündigt, den Safe Sport Code am 9. November 2024 auf dem Deutschen Turntag, dem obersten Beschlussorgan des Verbands, zur Abstimmung zu bringen. „Der Safe Sport Code des DTB dient als Regelwerk zum Schutz vor interpersonaler Gewalt im Zuständigkeitsbereich des DTB und soll künftig als bindende Richtlinie und als Standard dienen, um jeglicher Form von Gewalt innerhalb des DTB präventiv entgegenzuwirken und diese bei Bedarf zu ahnden“, sagt Dr. Alfons Hölzl, Präsident des DTB. Mit diesem Safe Sport Code schaffe der DTB ein sicheres Umfeld für alle Sportbeteiligten vor interpersonaler Gewalt und verstehe diesen Schutz zugleich als einen wichtigen Beitrag zur Sicherung seiner Glaubwürdigkeit und Vorbildfunktion für den gesamten Sport in Deutschland. Mit ihrem Safe Sport Code knüpfen die Verfasser im Übrigen an Erkenntnisse aus der Sozialforschung und Typisierungen der Weltgesundheitsorganisation an. Neben den konkreten Tatbeständen mit rechtlichen Konsequenzen für den Sport ging es den Verfassern auch darum, dezidierte Verfahrensbestimmungen zur Abwehr interpersonaler Gewalt zu erarbeiten. Die Schutzzwecke beschreibt Dr. Caroline Bechtel klar und deutlich: „Als sicher im Sinne dieses Codes gilt der Sport dann, wenn die Menschenwürde, Gesundheit sowie sexuelle Selbstbestimmung aller Sportbeteiligten, insbesondere der Sportler*innen, umfassend geschützt sind“. Besonders wichtig ist den Verfassern, dass sich ihr Werk nicht allein im reinen Normtext erschöpft. Sie haben den Bestimmungen vielmehr umfangreiche Erläuterungen und Beispiele beigefügt: „Sie sind verbindliche Bestandteile Teil des Codes und sorgen dafür, dass alle Regelungen einheitlich und rechtssicher angewendet werden. Naturgemäß sind sportverbandliche Regelungen abstrakt formuliert, um für alle Konstellationen zu gelten“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte und fügt an, dass die Erläuterungen den Code auch für Nichtjuristen verständlich machen und zur einheitlichen Auslegung und Anwendung des Codes beitragen sollen. Dies sei wichtig, damit der Code von den Regelunterworfenen überhaupt verstanden werde. Denn nur auf diese Weise könne er seine Steuerungskraft entfalten. Das ist nach den Erfahrungen der Verfasser ein Hauptproblem vieler Vorschriften. Dabei greifen sie auf langjährige Erfahrungen mit der Evaluierung sportverbandlicher Regeln, beispielsweise des Nationalen Anti Doping Codes, zurück. Um das Regelwerk nun in der Praxis anzuwenden, müssen die verschiedenen Ebenen im organisierten Sport darüber abstimmen, den Code beschließen und für verbindlich erklären. Dies gilt für die jeweilige Ebene, zum Beispiel die der Landessportbünde oder des DOSB und für deren Geltungsbereiche, Organe und Beschäftigte. Nolte. „Bis alle Verbände und Vereine den Safe Sport Code anerkennen und für verbindlich erklären, wird eine Menge Zeit vergehen. Wir rechnen mit einigen Jahren.“ Um die Implementierung zu erleichtern, haben die Verfasser zudem umfangreiche Gestaltungshinweise und Hilfestellungen zum Code formuliert. Auch diese Aspekte sollen dazu beitragen, dass der Code umgesetzt wird und eine funktionsfähige Grundlage gegen interpersonale Gewalt schafft. Und wie geht es dann weiter? „Es ist nicht damit getan, den Code zu beschließen. Viel wichtiger ist, weiterhin dazu beizutragen, dass dessen Regelungen auch von allen verstanden werden. Dazu dienen zwar schon die Erläuterungen des Codes“, sagt Univ.-Prof. Dr. Nolte und denkt dabei schon einen Schritt weiter. „Jetzt geht die Arbeit erst richtig los mit dem Safe Sport Code! Wir möchten gern eine Plattform initiieren, damit die Vorschriften des Codes zum Leben erweckt werden. Dazu gehören Informationsveranstaltungen, Schulungen und auch eine mitlaufende Evaluation, deren (Zwischen-)Ergebnisse zeitnah zur Fortentwicklung des Codes dienen sollen.“ Kontakt: Institut für Sportrecht Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte Tel.: +49 (0)221 4982-6088 Dr. Caroline Bechtel Tel.: +49 (0)221 4982-6085 Webseite Das Institut für Sportrecht gibt es seit dem 1. Januar 2014 an der Deutschen Sporthochschule Köln. Es ist das einzige universitäre Institut dieser Art im deutschsprachigen Raum. Es befasst sich mit den Spiel- und Sportregeln (inter-)nationaler Sportorganisationen sowie den sportrelevanten Normen des (zwischen-)staatlichen Rechts mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen des Sports in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht. Nach der Entwicklung des ersten akkreditierten Masterstudiengangs zum Sportrecht, erstellte es die erfolgreiche Konzeption zur Einführung einer Fachanwaltschaft zum Sportrecht unter dem Dach des Deutschen Anwaltsvereins, veranstaltet Sportrechtstage sowie -abende und pflegt zahlreiche Kooperationen mit (zwischen-)staatlichen Stellen, Sportorganisationen, Wirtschaftsunternehmen (Sponsoren) sowie anderen gesellschaftlichen Akteuren.

  • 28.10.2024
    Schulung zur Unterstützung junger Leute bei Klimasorgen am 27. November
    Laut dem Kindergesundheitsbericht 2023 der Stiftung Kindergesundheit sind rund 6 von 10 jungen Menschen mit Klimaangst und weiteren klimabezogenen Gefühlen wie Wut und Trauer konfrontiert. Über 40 % der Jugendlichen in Deutschland spüren bereits die Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Gesundheit, wobei die Mehrheit der jungen Menschen dabei auch ihre psychische Gesundheit betroffen sieht (Studie Zukunft Gesundheit 2023). Vor diesem Hintergrund bietet die Stiftung „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ interessierten Lehrkräften und Pädagogen an weiterführenden Schulen sowie Lehramtsstudierenden (Sekundarstufe) die Multiplikatorenschulung „Ängste durch Klimakrise – Junge Menschen bei Klimasorgen unterstützen!“ an. Die Schulung wird in Kooperation mit der vivida bkk und dem Institut für Klimapsychologie durchgeführt. Ziel der Multiplikatorenschulung ist es, die Klima-Resilienz , die Selbstwirksamkeit , die Lösungsorientierung und die Selbstfürsorge der Jugendlichen in der Schule zu fördern und sie beim Umgang mit Klimagefühlen zu unterstützen. Die Schulung vermittelt Hintergrundwissen zum Thema Klimaangst und Klimagefühle und gibt praktisch anwendbare Übungen für den Schulalltag . Die Online-Veranstaltung findet am 27.11.2024 von 16.00 bis 18.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei . ACHTUNG: Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Plätze erforderlich! Sie erfolgt per formloser E-Mail an info@stiftung-gesundarbeiter.de . Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite oder im zugehörigen Veranstaltungsflyer .

  • 28.10.2024
    ComeSport bei internationaler Tagung der dvs-Kommission Gerätturnen
    Die dvs-Kommission Gerätturnen trifft sich seit mehreren Dekaden im zweijährigen Rhythmus zur gemeinsamen Tagung. In diesem Jahr übernahm das Institut für Sport und Sportwissenschaft des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Ausrichtung der Tagung vom 14.-16. Oktober 2024, wofür insbesondere dem Team um apl. Prof.‘in Dr. Swantje Scharenberg ein herzlicher Dank gebührt. Mit Finja Eisenbacher, Lars Fischer, Runa Keller und Dr. Jonas Rohleder (alle Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten) waren vier Projektmitarbeitende des Verbundprojektes ComeSport (ComeNet 2: Motorischer Lehr-/Lernprozesse im digital-gestützten Sportunterricht) vor Ort und konnten mit insgesamt zwei Vorträgen und einer Posterpräsentation den gewählten forschungsgeleiteten Ansatz zur Fundierung und Entwicklung von digital-gestützten Fortbildungsformaten für Sportlehrkräfte im Bewegungsfeld „Bewegen an Geräten – Turnen“ vor- und zur Diskussion stellen. „Für uns kam die Tagung sehr gelegen, um vorläufige Ergebnisse unserer Erhebungen mit und für Sportlehrkräfte vorzustellen und diesbezüglich in den Austausch zu kommen. Gleichzeitig bot die familiäre Atmosphäre dieser Tagung eine gute Gelegenheit, um unseren wissenschaftlichen Nachwuchs erste Erfahrungen im Umfeld von Tagungs- und Kongressteilnahmen sammeln zu lassen“ , schildert Jonas Rohleder. Neben verschiedenen Beiträgen aus der deutschen Turn-Community verliehen Beiträge aus Großbritannien, Kanada und Japan der Tagung einen internationalen Charakter. Auf diese Weise konnte das gesellschaftlich sehr relevante Tagungsthema „Leistung mit Respekt! Vom Sportunterricht bis hin zu Olympia“ aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet werden.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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