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  • 14.01.2025
    Schwimmabzeichen Bronze unter der Lupe
    Das Deutsche Schwimmabzeichen Bronze, auch Freischwimmer genannt, gilt als Nachweis dafür, dass Personen sicher schwimmen können und sich somit ohne Aufsicht im und am Wasser aufhalten können. Um das Abzeichen zu erhalten, müssen Prüflinge unter anderem 15 Minuten schwimmen und die Baderegeln beherrschen. Eine gemeinsame Studie der Deutschen Sporthochschule Köln und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. hat untersucht, wie bei der Prüfungsabnahme vorgegangen wird. Das Ergebnis: sehr unterschiedlich. In einer gemeinsamen Online-Präsentation stellen die Projektpartner ihre Ergebnisse vor und gehen darauf ein, bei welchen Teilen der Abnahme des Bronze-Abzeichens eine unterschiedliche Bewertung besonders kritisch ist. Online-Meeting Dienstag, 21. Januar 2025 19:30-21 Uhr Anmeldung zur Teilnahme: https://forms.office.com/e/CtsjtQ6UyY Die Erkenntnisse der Studie dienen als Grundlage, um belastbare Kriterien für eine vergleichbarere Abnahme des Schwimmabzeichens Bronze zu entwickeln. Das ist wichtig, da es oft eine Zugangsvoraussetzung für schulische Wasseraktivitäten wie etwa die Klassenfahrt an den See oder die Küste ist. An der Studie haben insgesamt 1.282 Personen aus ganz Deutschland teilgenommen. Die Befragten sind Lehrkräfte, (lizensierte) Schwimmlehrkräfte, Fachkräfte aus den Bädern, Ausbildende und Trainer*innen der DLRG und dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. Vorangegangene Presse-Info zur Studie www.dshs-koeln.de/schwimmvermittlung Kontakt Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten Dr. Ilka Staub Tel.: +49 221 4982-4223 i.staub@dshs-koeln.de Michel Brinkschulte m.brinkschulte@dshs-koeln.de DLRG Bundesverband Ausbildung und Prävention Dr. Christoph Freudenhammer, Dr. Harald Rehn DSHS-Schwimmen@DLRG.de

  • 15.01.2025
    Toni Schumacher, Beruf Torwart
    Toni Schumacher, Nationaltorhüter von 1979 bis 1986, hat als schillernde Person des öffentlichen Lebens seit den 1980er Jahren vielfältige Erfahrungen mit Medien gemacht. Am Dienstag, den 28. Januar 2025, ist er zu Gast an der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Rahmen der Vorlesung SMK2/SPJ2 diskutieren Dr. Christoph Bertling und der Sportjournalist, Buchautor und Sporthistoriker Stephan Klemm mit Toni Schumacher, dem ehemaligen Weltklasse-Torhüter des 1. FC Köln, über seine Karriere voller Brüche. Die Veranstaltung findet von 12:15 Uhr bis 13:30 Uhr im Hörsaal 1 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Toni Schumacher ist mit seinen 422 Bundesliga-Einsätzen bis heute Rekordspieler des 1. FC Köln - und Vereinsikone. In der Saison 1977/78 gewann er mit dem FC das Double aus Meisterschaft und Pokal. Und nicht nur das: Mit der Nationalmannschaft wurde er 1980 Europameister und 1982 sowie 1986 Vizeweltmeister. Stephan Klemm hat ein Buch zum WM-Halbfinale 1982 zwischen Frankreich und Deutschland geschrieben. Bilderstrecke zu Toni Schumacher Presseberichterstattung vom 28. Januar 2025

  • 16.01.2025
    Snowboarding trotz Klimawandel
    Snowboarden ist besonders bei jungen Wintersportler*innen sehr beliebt, steht aber durch den Klimawandel vor großen Herausforderungen. Wissenschaftler*innen des Instituts für Outdoorsport und Umweltforschung haben im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "Zero Emissions Rides Objectives" (ZERO) einen neuen Artikel zu dem Bewusstsein junger Snowbaorder*innen über ihren Einfluss auf das Klima verfasst. Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "Zero Emissions Rides Objectives" (ZERO) arbeitet die World Snowboard Federation (WSF) mit elf Partnerorganisationen aus acht Ländern zusammen. Ziel des Projekts ist es, den Snowboardsport CO2-neutral zu gestalten. Dabei liegt der Fokus auf der Datensammlung zu Umweltauswirkungen, der Entwicklung innovativer Lösungen zur CO2-Reduktion, der Erhöhung der Jugendbeteiligung und der Aufklärung über Nachhaltigkeit. Die aktuelle Studie untersucht das Umweltbewusstsein junger Snowboarder*innen und deren Verhalten bezüglich des Klimawandels. Erkennbar wurde, dass trotz Bewusstsein nur wenige beim Snowboarden aktiv werden. Durch die Studie wird deutlich, dass Bildungsmaßnahmen und nachhaltige Handlungsangebote eine wichtige Rolle spielen.

  • 17.01.2025
    Besuch von Kölns Bürgermeisterin Henriette Reker
    Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat gestern die Deutsche Sporthochschule Köln für einen Austausch mit Rektor Ansgar Thiel und Kanzlerin Marion Steffen besucht. In dem Austausch verständigten sich beide Parteien darauf, die gemeinsame gute Zusammenarbeit weiter auszubauen und zu intensivieren, insbesondere im Bereich der sozialen Integration im und durch Sport. Rektor Prof. Ansgar Thiel: „Wir können dabei eine Schlüsselrolle übernehmen, Köln als Gesundheitsstandort des Westens positionieren und somit einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger leisten.“ Die Oberbürgermeisterin betonte die Bedeutung der Deutschen Sporthochschule Köln für die Entwicklung der Stadt und die Förderung von Innovation und Bildung. Sie freue sich auf eine weitere enge Kooperation, um gemeinsam die großen Potenziale des Sports für die Gesellschaft zu nutzen. Kanzlerin Marion Steffen: „Wir hatten ein sehr konstruktives und offenes Gespräch. Der Besuch war ein weiterer Schritt in der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Universität, die darauf abzielt, gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden.“

  • 20.01.2025
    Nachhaltige Sportveranstaltungen in Deutschland
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Medienvertreter*innen, am 29. Januar 2025 wird das neue Webportal „Nachhaltige-Sportveranstaltungen.de“ live gehen. Die digitale Plattform soll Sportveranstalter*innen unterstützen, ihre Events nachhaltiger zu gestalten. Entwickelt wurde das Angebot gemeinsam vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) und vom Öko-Institut mit Förderung durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Den Launch der Plattform wollen wir zum Anlass nehmen, Sie über die Ergebnisse zu informieren. Herzlich laden wir Sie ein zum: Presse-Talk Projektabschluss „Nachhaltige Sport[groß]veranstaltungen in Deutschland“ Datum: Mittwoch, 29. Januar 2025, 14:30 bis 15:30 Ort: Bundesministerium des Innern und für Heimat, Alt-Moabit 140, 10557 Berlin Raum C.0.437 / C.0.441 Es besteht die Möglichkeit digital per WebEx-Konferenz teilzunehmen. (Link wird nach erfolgter Anmeldung versandt). Als Gesprächspartner*innen werden am Presse-Talk teilnehmen: Juliane Seifert, Staatssekretärin BMI Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Parlamentarischer Staatssekretär BMUV Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung DOSB Prof. Dr. Ralf Roth, Leiter des Instituts für Outdoor Sport und Umweltforschung DSHS Anke Herold, Geschäftsführung Öko-Institut Mareike Miller, Athleten Deutschland e.V. Johanna Schuhmann, Nachhaltigkeitsmanagement Deutscher Ski-Verband Vor dem Pressetalk stehen die Teilnehmenden gegen 14:30 Uhr für ein Gruppenbild zur Verfügung. Hinweise: Bitte beachten Sie, dass in den Räumlichkeiten im BMI eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung steht, weshalb um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten wird. Bitte halten Sie beim Einlass Ihre Presseausweise und/oder die Jahresakkreditierung des BPA bereit. Wir bitten aus organisatorischen Gründen, dass sich Journalistinnen und Journalisten mit einer gültigen Jahresakkreditierung mit Namen und Medium bis 28.01.2025, 12 Uhr unter presse@bmi.bund.de für diesen Termin anmelden. Journalistinnen und Journalisten, die nicht im Besitz einer gültigen Jahresakkreditierung sind, müssen sich ebenfalls bis 28.01.2025, 12 Uhr unter presse@bmi.bund.de für diesen Termin (Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort) gesondert akkreditieren. Journalistinnen und Journalisten sollten sich am 29.01.2025 bis 14:15 Uhr im Bundesministerium des Innern, Alt-Moabit 140, 10557 Berlin einfinden (Personen- und Ausrüstungskontrolle, Ausgabe der Einlassausweise). Nach dem genannten Zeitpunkt kann ein rechtzeitiger Zugang zum Veranstaltungsort nicht gewährleistet werden. Im Umfeld des Bundesministeriums des Innern und für Heimat bestehen nur sehr eingeschränkte Parkmöglichkeiten. Die Anreise mit dem ÖPNV über die Haltestellen „Hauptbahnhof“ (S-Bahn/U-Bahn) oder „Lüneburger Straße“ (Tram/Bus) wird empfohlen. Informationen zum Projekt: In enger Zusammenarbeit haben der Deutsche Olympische Sportbund, die Deutsche Sporthochschule Köln und das Öko-Institut Standards und Empfehlungen für nachhaltige und wertebezogene Sportveranstaltungen entwickelt. Wesentliches Ergebnis des Projekts ist ein Webportal, das Veranstalter von Sportereignissen einen verlässlichen Rahmen für nachhaltiges Handeln gibt. Das Portal stellt konkrete Maßnahmen, etwas beim Ressourcenverbrauch oder der Mobilität, sowie Handlungsfelder vor und ist in seinem Ansatz und seiner Tiefe beispielgebend in Europa. Es konkretisiert die Nationale Strategie Sportgroßveranstaltungen, die auch einen Orientierungsrahmen für eine transparente staatliche Förderung von Sportgroßveranstaltungen bieten soll. Zu ihren Leitlinien zählen die Einbeziehung von Mindeststandards in den Bereichen Umwelt, Integrität, Sicherheit und Menschenrechte. Wir freuen uns auf Sie! Kontakt Pressestelle des BMI presse@bmi.bund.de Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung Lena Bernheine l.bernheine@dshs-koeln.de Tel.: +49 221 4982-8697

  • 20.01.2025
    Erfolgreiche Premiere
    Ehemalige Absolvent*innen des Moduls „Spezialsportart 1: Turnen“ (Studiengang: Sport und Leistung) haben Ende letzten Jahres erstmals das neue Angebot des Erwerbs einer Kampfrichterlizenz der Stufe C im männlichen Gerätturnen genutzt und ihre Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Mit Finja Eisenbacher (Bachelor Lehramt Sport ), Pirmin Philipps (Bachelor Sport und Leistung ) und Dennis Urhausen (Master Leistung, Training und Coaching ) haben drei Studierende das neue „Blended Learning“-Angebot wahrgenommen und nach erfolgreicher Prüfung die C-Lizenz im Kampfrichterwesen Gerätturnen männlich erworben. Über die moodle-Lernplattform konnten im Bereich der "Spezialsportart 1: Turnen" dankenswerterweise digitale Lernmaterialien des Rheinischen- bzw. Westfälischen Turner-Bundes (RTB und WTB) für ein zeitlich flexibles E-Learning bereitgestellt werden. Darüber hinaus stand Dr. Jonas Rohleder (Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten), selbst Bundesligakampfrichter und Inhaber der Kampfrichter A-Lizenz, für Vertiefung und Diskussion als begleitender Ansprechpartner zur Verfügung. „Vom Breiten- bis zum Spitzensport ist der bestehende Mangel an Kampfrichter*innennachwuchs ein Problem, dass unsere Sportart vor systemische Herausforderungen stellt. Pirmin Philipps setzt sich mit dieser Problematik aktuell in einem Literatur-Review im Rahmen seines SUL3-Praktikums an unserem Institut auseinander. Mit dem Angebot der Lizenzstufe C beginnen wir hier im Kleinen, in Zusammenarbeit mit den Verbänden einen ersten Beitrag zu leisten. Um so dankbarer sind wir, dass mit Dennis, Finja und Pirmin drei Studierende dieses neue Angebot wahrgenommen haben “, schildert Jonas Rohleder, der die Prüfung der drei Studierenden erfolgreich abnehmen durfte. Perspektivisches Ziel ist es, über den Ausbau der bestehenden Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Turnerbund (RTB) im nächsten Schritt auch ein niederschwelliges Angebot zum Erlangen der Lizenzstufe B zu etablieren. Weiterhin gilt es, für die drei neuen Kampfrichter*innen nun attraktive Wettkampfangebote zu unterbreiten, um wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. Eine erste Gelegenheit wird Finja Eisenbacher im Rahmen der Deutschen Hochschulmeisterschaften am 24./25. Januar 2025 in Biedenkopf nutzen.

  • 20.01.2025
    BIG on Stage
    Der Abend des 4. Dezember 2024 fand an der Deutschen Sporthochschule Köln einen glanzvollen Ausklang: Im Rahmen des Finales um den Preis für Bewegungskunst, Inszenierung und Gestaltung (BIG) präsentierten Studierende der Kölner Sportuniversität ein abwechslungsreiches und inspirierendes Programm. Mit Beiträgen aus den Kategorien SpoHoetry-Slam, Film, Tanz, Bewegungstheater und Akrobatik wurde die Bühne zum Schauplatz beeindruckender Kreativität. Die dargebotenen Talente der Studierenden spiegelten sowohl das Potential aus verschiedenen Lehrveranstaltungen als auch ihr außercurriculares Engagement wider. Auch in diesem Jahr lag es allein beim begeisterten Publikum, die besten Performances zu küren. Die Zuschauer*innen im Hörsaal 1 sorgten für eine tolle Stimmung und unterstützten zugleich einen guten Zweck: Die Spendeneinnahmen des Abends in Höhe von 1058,52 Euro werden dem Deutschland-Stipendium zugutekommen. Ebenfalls nicht selbstverständlich ist die dankenswerte Unterstützung des Rektorats der Deutschen Sporthochschule Köln, das die Durchführung der Veranstaltung und eine Prämierung der drei erstplatzierten Beiträge mit einem Preisgeld von jeweils 200 Euro ermöglichte. Nach einer spannenden Abstimmung standen schließlich die Gewinner*innen des Abends fest: Seven Daily Sins (ein Bewegungstheater-Ensemble bestehend aus Mustafa Acar, Moritz Finkenzeller, Salome Junge und Steffen Schusser) Ich hatte Glück im Leben – Ein Serviervorschlag (ein SpoHoetry-Slam von Luise Wolff) un Chaos im Kopf (eine Tanz-Darbiertung von Leon Mavropoulos und Emily Steidel) Die begeisterte Resonanz auf „BIG on Stage“ stärkt bereits jetzt den Wunsch, dieses Format auch im Jahr 2025 fortzuführen. Es bleibt das Ziel, den kreativen Talenten der Deutschen Sporthochschule Köln weiterhin eine angemessene Bühne zu bieten und ihre Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Daher sei an dieser Stelle auf weitere Veranstaltungen hingewiesen, zu denen das Institut für Tanz und Bewegungskultur einlädt. Bei verschiedenen Semesterabschlussaufführungen zeigen Studierende ihre Prüfungsstücke: Ein Abend mit Tanz und Bewegungstheater (22. Januar, 18 Uhr und 20 Uhr im MuFo) Performance und Forum der Tanz und Bewegungstheater Vertiefung (27. Januar, 19:30 Uhr und 21 Uhr im MuFo) ITB tanzt im Wintersemester 2024/25 (29. Januar, 19:30h im Hörsaal 1) Ticketverkauf am 21., 22., 28. und 29. Januar (10 Uhr und 13 Uhr vor der Mensa)

  • 21.01.2025
    Freischwimmer gleich Freischwimmer?
    Mit ihm können Kinder oft allein ohne Begleitperson ins Schwimmbad oder an der Klassenfahrt ans Meer teilnehmen: das Deutsche Schwimmabzeichen Bronze, auch Freischwimmer genannt. Die Deutsche Sporthochschule Köln und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nehmen den bundesweit anerkannten Nachweis für das sichere Schwimmen derzeit unter die Lupe. Im vergangenen Jahr fragten die Projektpartner Schwimmlehrer*innen in ganz Deutschland danach, wie sie die einzelnen Anforderungen an das Schwimmabzeichen prüfen. Am Dienstag (21.1.) stellten sie in einer Online-Präsentation die Ergebnisse vor. „Um das Schwimmabzeichen Bronze zu erhalten, muss ich die Baderegeln kennen, tauchen und vom Startblock oder Ein-Meter-Brett springen, sowie ausdauernd 15 Minuten in verschiedenen Lagen und einer erkennbaren Schwimmart schwimmen können“, erklärt Dr. Christoph Freudenhammer aus der Leitung Ausbildung im Präsidium der DLRG. Insgesamt umfasst die Beschreibung der vier Prüfungsleistungen in der deutschlandweit gültigen Prüfungsordnung keine 100 Wörter. Doch deren Auslegung und die Vorgehensweise bei den Prüfungen sind durchaus unterschiedlich, wie die Befragung zeigte. Vielfalt an Auslegungen Beispielsweise gaben 20 Prozent der rund 1.300 Teilnehmer*innen aus den verschiedenen Organisationen und Institutionen an, während des Streckenschwimmens kurze Pausen oder das Festhalten am Beckenrand zu tolerieren. Beides ist nach den Experten der DLRG jedoch nicht erlaubt: „Schwimmer und Schwimmerinnen müssen in einer Notsituation eine gewisse Zeit überbrücken können, bis Hilfe eintrifft – etwa in einem See bei größerer Entfernung zum Ufer“, beschreibt Freudenhammer den Hintergrund. Weiterhin lassen 27 Prozent der Befragten zumindest teilweise das Tragen von Schwimmbrillen während der Prüfung zu. Sichere Schwimmer*innen müssen jedoch in der Lage sein, sich unter Wasser ohne Schwimmbrille zu orientieren und zielgerichtet zu bewegen, um zum Beispiel nach einem Sturz ins Wasser wieder an die Oberfläche zu gelangen. An einigen Stellen förderte die Befragung auch zutage, dass Prüfer und Prüferinnen die zu erbringenden Leistungen bewusst abwandeln oder ergänzen. So verlangen einzelne ihren Schwimmschüler*innen eine längere Schwimmdauer (3%) ab und sogar jeder Dritte (35%) fordert mehrere erfolgreiche Tieftauchversuche. In anderen Fällen werden Prüfungsleistungen wiederum nicht vollständig abgenommen. So verzichten zwölf Prozent der Befragten auf die Prüfung des Lagewechsels während des Schwimmens. Diesen zu beherrschen ist allerdings von Bedeutung beim ausdauernden Schwimmen.Spüren Schwimmer*innen Anzeichen von Ermüdung, können sie sich in einer anderen Körperlage weiter kraftsparend an der Wasseroberfläche fortbewegen. Besser vergleichbare Prüfungen als Ziel „Die Befragungsergebnisse haben uns ein großes Spektrum möglicher Auslegungen der Prüfungsanforderungen aufgezeigt. Im nächsten Schritt wird es darum gehen, Kriterien zu entwickeln, die künftig zu noch besser vergleichbaren Abnahmen führen“, sagt Dr. Ilka Staub aus dem Projektteam der Kölner Sportuniversität. Die Wissenschaftlerin und ihr Team am Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten wollen nun mit Hilfe ausgewählter Schwimmausbilder*innen in einem mehrstufigen Befragungsverfahren Richtlinien für die Durchführung der Prüfung entwickeln. „Das Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, wie die bekannten Prüfungsanforderungen auszulegen sind“, so Staub. Das wird den Wert des Schwimmabzeichens für das sichere Schwimmen stärken, sind sich die Projektpartner einig. Den Anfang dazu machten sie bei der Online-Präsentation am Dienstag, an der über 400 Lehrende aus allen Bundesländern teilnahmen. Das Projektteam Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten, Abteilung Didaktik und Methodik der Sportarten Dr. Ilka Staub, E-Mail: i.staub@dshs-koeln.de Michel Brinkschulte, E-Mail: m.brinkschulte@dshs-koeln.de DLRG Bundesverband, Ausbildung und Prävention Dr. Christoph Freudenhammer, E-Mail: DSHS-Schwimmen@DLRG.de Dr. Harald Rehn (M.A.), E-Mail: DSHS-Schwimmen@DLRG.de Über die Deutschen Schwimmabzeichen Die Deutsche Prüfungsordnung Schwimmen regelt seit 1977 die Prüfungsbedingungen und -berechtigungen in der Schwimmausbildung. Deren aktuelle Fassung ist am 1. Januar 2020 veröffentlicht worden. Darin enthalten sind die Schwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold und die Rettungsschwimmabzeichen. Die Inhalte und Prüfkriterien sind mit der Kultusministerkonferenz der Länder abgestimmt und Schwimmabzeichen dürfen in Schulen durch die Lehrkräfte abgenommen werden. Über die DLRG Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 49.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. 2023 nahmen die Prüfenden in den örtlichen Vereinen der DLRG fast 95.000 Schwimmabzeichen ab; davon knapp 45.000 Bronze-Abzeichen. Über die Deutsche Sporthochschule Köln Die Deutsche Sporthochschule Köln, 1947 in Köln gegründet, vereint qualifizierte Lehre, internationale Forschung und Spitzensport auf höchstem Niveau. Sie ist Deutschlands einzige Universität, die sich ausschließlich dem Themenfeld Sport und Bewegung widmet. An 19 Instituten, vier An-Instituten und fünf Transferzentren wird das vielfältige und spannende Gebiet der Sportwissenschaft in allen seinen Facetten detailliert unter die Lupe genommen. Kontakt Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten Dr. Ilka Staub Tel.: +49 221 4982-4223 i.staub@dshs-koeln.de Michel Brinkschulte m.brinkschulte@dshs-koeln.de www.dshs-koeln.de/schwimmvermittlung DLRG Bundesverband Ausbildung und Prävention Dr. Christoph Freudenhammer, Dr. Harald Rehn DSHS-Schwimmen@DLRG.de Pressekontakt Deutsche Sporthochschule Köln Lena Overbeck Tel.: +49 221 4982-3440, 0176 14982222 presse@dshs-koeln.de DLRG Pressestelle Martin Holzhause Tel.: 05723 955 442, 0162 1751204 presse@dlrg.de

  • 21.01.2025
    Positionspapier der BVPG präsentiert
    Die Aufgaben von Wissenschaftler*innen sind vielfältig: Neben dem Gewinn von Erkenntnissen und dem Wissenstransfer ist auch das Aussprechen von Empfehlungen an die Politik Teil des Portfolios. Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) präsentierte im Januar ein Policy Paper, das die Ergebnisse vier verschiedener Arbeitsgruppen beinhaltete – beteiligt daran waren die Spoho-Wissenschaftlerinnen Univ.-Prof.'in Bettina Wollesen und Dr. Bianca Biallas. Im Mai des vergangenen Jahres war auf der Mitgliederversammlung die Einrichtung von vier BVPG-Arbeitsgruppen beschlossen worden. Dr. Bettina Wollesen, Leiterin der Abteilung 1 des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation, war Teil der AG’s „Psychische Gesundheit“ sowie gemeinsam mit Dr. Bianca Biallas „Bewegung, Sport und Gesundheit“. Die weiteren Schwerpunktthemen der Arbeitsgruppen lagen auf den Themen „Gesundheitliche Chancengerechtigkeit“ und „Klimawandel und Gesundheit“. Die vorgezogene Bundestagswahl stellte den Verband vor eine große Herausforderung. Ursprünglich war die Veröffentlichung für den Zeitraum um die Bundestagswahl im September geplant gewesen. Trotz des verkürzten Zeitrahmens veröffentlichte die BVPG nun pünktlich vor der kommenden Legislaturperiode ihr Positionspapier .

  • Toni Schumacher mit seinem Trikot aus dem WM-Halbfinale 1982 im Deutschen Fußballmuseum
    22.01.2025
    Toni Schumacher und die Medien
    Fußballheld auf der einen, Bösewicht auf der anderen Seite: Toni Schumacher, ehemaliger Nationaltorhüter, hat vielfältige Erfahrungen mit den Medien gemacht. Darüber spricht er an der Deutschen Sporthochschule Köln am Dienstag., den 28. Januar 2025 von 12:15 bis 13:30 Uhr im Hörsaal 1. Zu dem Gespräch laden wir Medienvertreter*innen herzlich ein. Medien prägen nicht nur unseren Alltag, sondern auch den Alltag der Menschen, über die berichtet wird. Es entsteht ein mediales Image. Wie stark beeinflusst dieses das Privatleben prominenter Sportler*innen und ihre Karrieren? Wie hat sich der mediale Einfluss über die Jahrzehnte verändert? Und können Sportler*innen in der heutigen Zeit überhaupt noch ein Privatleben jenseits der Medien leben? Über diese Fragen spricht am Dienstag, den 28. Januar der ehemalige Fußballprofi Toni Schumacher mit dem Journalisten und Buchautor Stephan Klemm. Das Institut für Kommunikations- und Medienforschung der Deutschen Sporthochschule Köln lädt im Rahmen der Vorlesung „Grundlagen der Medienforschung“ unter der Leitung von Dr. Christoph Bertling zu der Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei. Wann: 28. Januar, 12:15 bis 13:30 Uhr Wo: Deutsche Sporthochschule Köln, Am Sportpark Müngersdorf 6, Hörsaal 1 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wenn Sie als Medienvertreter*innen teilnehmen möchten, schreiben Sie uns eine formlose E-Mail an presse@dshs-koeln.de .
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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