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  • MHB-sport-LB-GS-koeln-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological basics of movement and performance Kurzbezeichnung B1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsformen herstellen. Sie sind in der Lage, Schulkindern den Bewegungsraum Wasser vertraut zu machen und können in spielerischer und explorativer Form Bewegungserlebnisse und Körpererfahrungen in diesem Feld ermöglichen. Sie verfügen über didaktisch-methodische Grundlagen die ein sicheres Springen, Bewegen und Schwimmen ermöglichen. Wege zur Vermittlung einer ersten Schwimmtechnik sind bekannt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs soll aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten darstellen, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Modulbeschreibung Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen des Bewegungsfeldes an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet und erfahren. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens sollen von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt werden. Die Studierenden sollen Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken beim Spielen im Wasser, Springen oder auch beim Tauchen ohne Ausrüstung erarbeiten und auf die Schulsituation mit ihrer großen Heterogenität übertragen können. Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Im Rahmen der Veranstaltung werden schulische Hospitationen durchgeführt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 20 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Modulbeschreibung Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B2 — Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Férderschulen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Werfen, Fangen, Klettern, Rollen u.a. als Basis fiir den spateren sportartspezifischen Technikerwerb wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote kénnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeln und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen und Bewegungsmuster, die fiir die Schiilerklientel charakteristisch sind, bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Rolle der Lehrkraft beim ,,Spielen mit etwas, als etwas und um etwas” und beim gezielten Fertigkeitserwerb - als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen - konnen die Studierenden vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenstandige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Es soll Raum gegeben werden fiir das Entdecken der Bewegungsméglichkeiten mit dem eigenen K6rper, mit Materialien und Bewegungs- bzw. Spielrdumen sowie mit Spielpartnern. Die Studierenden sollen selbst das Phanomen Spiel erleben, Spiele nach- ahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Fahigkeiten und Kenntnisse zur Aufrechterhaltung des Spiels werden vermittelt. Spielstorungen und Konflikte werden als Anlasse fiir die Suche nach Losungen aufgegriffen, so dass sich zunehmend die Fahigkeit entwickelt, mit notwendigen Verdnderungen im Spielgeschehen umzugehen. Die Studierenden werden in ihren sozialen und kreativen Fahigkeiten unterstiitzt und hierin angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern ein solches Spielverstandnis zuzutrauen und nahe zu bringen. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Forderschulen (KS) Laufen, Springen und Werfen werden als grundlegende, sportartiibergreifende und insofern eigenstandige Bewegungstatigkeiten erfahren. Gerade dieser Ansatz soll den Kindern der Grundschule die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erhalten bzw. nahe bringen und vor allem durch Ausschépfen der hier gegebenen Vielfalt weiter vergréBern. Dazu wird beim Laufen z.B. die Geschwindigkeit in vollig unterschiedlichen Situationen und Tempi erlebt, der Radius verandert oder das Abdriicken vom Boden erfahren. Beim Springen geht es um das tiefe, hohe, und hoch-weite Springen - vom Abspringen iiber das Fliegen bis zum Landen. Das Werfen geschieht mit unterschiedlichsten Gegenstanden und Wurfgeraten. Weiten und Flugbahnen werden vielfaltig variiert, das Fangen und Zielwerfen geiibt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Moosmann, K. (2009). Das grofse Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Kapustin, P. & Kapustin-Lauffer, T. (2009). Ich will auch ... wie Du! (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Im Kurs Laufen - Springen - Werfen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Minisportspiele (KS) c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie konnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofte: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Minisportspiele (KS) Die problemonentierte Vermittlungsmethode ,,Spielgemakes Konzept” wird durch die Einfiihrung in sehr unterschiedliche Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportspiele durchdrungen und von den Studierenden immer starker selbstandig umgesetzt. Als Sportspiele bieten sich an: eine Einzel- und eine Mannschaftssportart, Spiele mit unterschiedlichen Zielen sowie Spiele, bei denen das Spielgerat einerseits mit der Hand oder dem FufS und andererseits mit einem Gegenstand fortbewegt wird. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fahigkeiten bildet die Basis fiir den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verstandnis um die Wichtigkeit der primaren koordinativen Fahigkeiten (Gleichgewichtsfahigkeit, Reaktionsfahigkeit, Rhythmisierungsfahigkeit, Orientierungsfahigkeit, kinasthetische Differenzierungsfahigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchfithrung k6érperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Grof-) Gerate verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen wahrend eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verstandlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchfiihrung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren fiir verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschatzen von Entwicklungs- und Verhaltensstérungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrofe: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2003). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N.& Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und Bewegungsmöglichkeiten erkunden Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding personality development and exploring movement abilities Kurzbezeichnung B4 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) In diesem Inhaltsbereich sind die zentralen Dimensionen sportpsychologischer Fragestellungen adressatenorientiert auszuloten und vor allem in Bezug zu setzen zum Zusammenhang zwischen Erziehung und Bildung einerseits sowie Sport und Gesundheit andererseits. Dass zu diesem Zweck u.a. die Möglichkeiten und Grenzen von Funktion und Aufgabe der Sportlehrer und Sportlehrerinnen näher zu beleuchten sind, liegt auf der Hand. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Im Kurs Bewegen an Geräten wird über das Erproben und Entwickeln von Gerätekombinationen, -arrangements und – bahnen die Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt erschlossen und unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven betrachtet. Turnspezifische Grundtätigkeiten (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. Die Handhabung und der Einsatz von Großgeräten, die Organisation von Geräteaufbau und -abbau sowie des Unterrichts im Gerätturnen bilden weitere zentrale Inhalte dieses Kurses. Die Förderung der Sozialkompetenz – beispielsweise über das Helfen und Sichern oder das Lernen in Gruppen bewusst gemacht – wird anhand unterschiedlicher Unterrichtsschwerpunkte thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeit (KS) Dieser Kurs bietet den Studierenden die Möglichkeit, Formen des Sporttreibens für den Schulalltag kennen zu lernen, die aus zeitlichen oder räumlichen Gründen von den Schülern und Schülerinnen im Sportunterricht selbst nicht betrieben werden können. Die Inhalte dieser außerunterrichtlichen Aktivitäten reichen von eintägigen Sporttagen einer Klasse, einer Jahrgangsstufe oder einer Schule über mehrtägige Kompaktkurse mit einem Modulbeschreibung sportlichen Schwerpunkt bis hin zu sportpädagogischen Schulfreizeiten, in die Sportaktivitäten integriert werden. Die Studierenden lernen auch auf Grund der Selbsterfahrung, ihren Schülern und Schülerinnen andere Formen des sozialen Miteinanders sowie ein großes Maß an Selbstorganisation zuzutrauen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische und sportpsychologische Grundlagen Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen an Geräten kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B5 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B5 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden kennen grundlegende Konzepte der Bewegungserziehung und Psychomotorik. Sie wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Durch Hospitationen im Sportunterricht, bei denen die Studierenden Bewegungsbeobachtungen mit Hilfe eines Bewegungsanalysebogens durchfiihren, sind sie sensibilisiert fiir die Beobachtung und Analyse von Kérpersprache in Bezug auf das Selbstkonzept. Mégliche Riickschliisse auf ein bestehendes Korperkonzept bei Schiilerinnen und Schiilern koénnen die Studierenden ziehen, begriinden und entsprechende Interventionsmalsnahmen anregen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit iiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen Ja Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen Férderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die médgliche Praxis transferiert. Der Einfluss problematischer gesellschaftlicher Tendenzen auf die Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, sozialer Status oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnisse diskutiert. Zusatzliche Einblicke in die Fachpraxis erhalten die Studierenden von langjahrig lehrenden Fachleuten aus den Inhalten Gestalten, Tanzen, Darstellen und Ringen und Kampfen und durch eigene Beobachtungen zur Vermittlung dieser Unterrichtsinhalte im Sportunterricht der Schule. Hier werden bedeutsame Aspekte einer praktischen Umsetzung fiir eine Erziehung zum Sport und durch Sport verdeutlicht. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfiihren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Koérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (dhnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verdndern, verfremden, ...) und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stiick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die personlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen fiir die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen iibertragen. Dabei werden mogliche Entwicklungsstérungen, Forderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemaen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Forderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin iiberpriift. Zentral ist das Erarbeiten und praktische Durchfiihren einer Sportstunde in einer Grundschule oder Férderschule im Team-Teaching. Die Lernziele des Seminars lauten wie folgt: Die Studierenden werden... - die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen fiir die Entwicklung von Schiilerinnen und Schiilern bewerten. - didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemaRen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Férderschule) beziehen. - verschiedene Konzepte und Ansatze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) analysieren und miteinander vergleichen. - Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren. - eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Forderschule umsetzen und reflektieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Fey, D. (2012). Psychomotorik in der Grundschule. Miinchen: AVM. Fischer, K. (2001): Einftihrung in die Psychomotonk. Miinchen: Reinhardt. Kuhn, P. (2009). Kindgemdfe Bewegungserziehung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Miller, C. (2010). Bewegte Grundschule. Aspekte einer Didaktik der Bewegungserziehung als umfassende Aufgabe der Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Miller, C. & Petzold, R. (2002). Ldngsschnittstudie bewegte Grundschule. Ergebnisse einer viejdhrigen Erprobung eines pddagogischen Konzeptes zur bewegten Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, C. (Hrsg.) (2016). Inklusion im Schulsport - Anregungen und Reflexionen. Weinheim: Beltz. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen und / oder im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B6 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel (KS) c) Rückschlagspiel (KS) d) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und können sie auf sportliche Situationen übertragen. Aufgrund einer spielgemäßen Einführung in die jeweils gewählte Sportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemäßen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermöglichen. Sie können in zunächst gut überschaubaren und später komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstützen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfähigkeit ausmachen, sensibilisiert sie für Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entsprechende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie können sich mit Sportspielen in gesellschaftlichen Zusammenhängen (z.B. Fankulturen, Konflikte, Fairplay) auseinandersetzen. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden ein Können und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Möglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Modulbeschreibung Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel (KS) Das hier gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivität erfolgen. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein d) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Modulbeschreibung Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Mannschafts- und / oder Rückschlagspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Deutsche . Modulbeschreibung “pee ea ae aria Modul: V1 GS - Weitere Bewegungsfelder erschlieRen Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat zu K6ln) Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Hinweis: Die Vertiefung ist im Bachelor und Master zwingend im gleichen Fach zu studieren. Modultitel (Englisch) Exploiting additional fields of movement Kurzbezeichnung V1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5.&6. FS /2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) b) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Klettern, Balancieren u.a. als Basis fiir den sportartspezifischen Technikerwerb - auch in Trendsportarten - wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote konnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeltn und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Studierenden kénnen die Rolle der Lehrkraft als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Die Studierenden haben aufs$erdem ein K6nnen und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und iibergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Zentrale Inhaltsbereiche Weitere Bewegungsfelder (3 Kurse a 2 SWS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Rahmenbedingungen und Moglichkeiten der Grundschule, tragt den besonderen Interessen und motorischen Bediirfnissen von Kindern im Grundschulalter Rechnung, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne wird regelma&ig evaluiert. Wahlbar in diesem Modul sind zurzeit Akrobatik, Le Parkour, Streetsurfing, Trampolinturnen, Alternative Sportspiele, Bouldern, Klettern, Judo, Radsport, Hip Hop, Breakdance. Kontaktzeit (je Kurs): 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium (je Kurs): 30 Stunden Gruppengrdke (je Kurs): 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden 3 Kurse Empfohlene Literatur Akrobatik: Blume, M. (2010): Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen, Aachen. Meyer & Meyer. Blume, M. (2010): Akrobatik-Technik, Training, Inszenierung. 5. tiberarb. Auflage. Aachen. Meyer& Meyer, Fodero, J. M. & Furblur, E.E. (1989). Creating Gymnastic Pyramids and Balance. Leisure Press. USA Gerling, I. E. (2006) Kinder turnen - Helfen und Sichern. Aachen. Verlag Meyer & Meyer, S. 71-98, §.104 - 121 Kruber, D.& Kikow,A. (2011). Ubungskarten = zur Freizeitakrobatik in Schule und Verein. Vorbereitung, Grundpositionen und Unterrichtseinheiten. 4. Auflage. Celle. Pohl Verlag. Le Parkour: Witfeld, J., Gerling, I.E., Pach, A. (2012). Parkour und Freerunning, 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005). Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009). Erfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012). Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. Koln: DSHS K6ln. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag StrauB. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007). Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Limpert Verlag. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010). BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013). Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004). Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I.; Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kdmpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007). Trendsport fiir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Breakdance: G. Klein & M. Friedrich (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. F. Frost (2012). Zwischen Lifestyle und Professionalisierung - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6Ln. M, Rajakumar (2012). Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. D. Rode (2016). Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. M. Hill & E. Petchauer (2013). Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die als Fachpraktische Priifung wahlweise in einem der studierten Bewegungsfelder abgelegt wird. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-GS-Köln_blau Qualifikationsziele BA Lehramt Sport GS_16 B1 GS b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) B2 GS B3 GS B4 GS B5 GS B6 GS

  • MHB-biwi-LB-BK-koeln-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Bildungswissenschaften (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Bachelor of Arts Stand Mai 2014 Qualifikationsziele Fachkompetenz Die Studierenden … - kennen und vergleichen bildungswissenschaftliche Theorieansätze und entwickeln ein systematisches Verständnis von Erziehung. - kennen die wesentlichen kognitiven, sozialen und emotionalen Rahmenbedingungen des Kompetenz- und Wissenserwerbs. - analysieren allgemeine und fachbezogene Theorien, Didaktiken, Unterrichtsmethoden und Medien. - beurteilen Diversität und Heterogenität als grundlegende Bedingungen von Schule und Unterricht. Methodenkompetenz Die Studierenden … - kennen verschiedene Methoden der Leistungsmessung/-beurteilung, wenden leistungsdiagnostische Instrumente an und geben Rückmeldung zu Lernergebnissen. - wenden Medien im Unterricht situationsgerecht an. - gestalten Interaktions- und Kommunikationsprozesse. - beobachten, analysieren und planen unterrichtliche Lernsituationen. Sozialkompetenz Die Studierenden … - kennen Strategien der Lern- und Leistungsmotivation und wenden diese im Unterricht an. - kennen und diskutieren Ansätze zur Konfliktprävention und Konfliktlösung. Personalkompetenz Die Studierenden … - entwickeln Strategien einer effektiven Klassenführung (Classroom Management). - reflektieren Haltungen und Wertvorstellungen sowie ihre eigene professionelle Entwicklung. Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne EOP: Eignungs- und Orientierungspraktikum Bildungswissenschaftliche Studien, B.A. Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat zu K6ln) Wintersemester 2011/12 bis Sommersemester 2014 Modultitel (Englisch) Orientation internship Kurzbezeichnung OP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 h /6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vor- und Nachbereitungsseminar zum Eignungs- und Orientierungspraktikum (SE) Kontaktzeit: 2 SWS/ 30h Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroe: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: ja b) Lernort Schule: Praktikum Kontaktzeit: 80 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengroke: -- Studierende Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden kénnen bildungswissenschaftliche Theo- rieansdtze und padagogische Situationen in Bezug zueinan- der setzen. Sie haben die Komplexitat des schulischen Handlungsfelds aus einer professions- und systemorientier- ten Perspektive erkundet und sind in der Lage, einzelne padagogische Handlungssituationen theoriegeleitet zu ana- lysieren und mit zu gestalten. Sie kennen die Grundlagen eigenverantwortlichen, koopera- tiven, problembasierten, sowie forschenden Lernens und sind in der Lage diese im Rahmen einer strukturierten Selbstlernzeit (auch im Team mit Tandems oder anderen Studierenden - Peergroups) gewinnbringend einzusetzen. Auf der Grundlage der konkreten Erfahrungen des Orientie- rungspraktikums gestalten sie Aufbau und Ausgestaltung ihrer professionellen Entwicklung reflektiert mit und formu- lieren eigene Lernziele fiir das Studium. Sie nutzen hierzu das Portfolio als Instrument zur Reflexion und Dokumenta- tion ihrer Kompetenzen und ihres Lernprozesses. Zentrale Inhaltsbereiche Ziel ist es, der padagogischen Praxis als zu erschliefSender und zu interpretierender Praxis zu begegnen und diese mit der Reflexion der eigenen Einstellungen und Uberzeugungen zu verbinden. Im vorbereitenden Teil des Seminars stehen Methoden des strukturierten Beobachtens sowie die didakti- schen Prinzipien und Methoden des kooperativen und prob- lembasierten Lernens im Vordergrund. Im vorbereitenden Teil wird die Portfolio-Arbeit erlautert und es werden Anlas- se zur Reflexion und Dokumentation von Kompetenzen ge- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne boten, die die Portfolioarbeit erganzen. Im nachbereitenden Teil sollen die Studierenden anhand von Reflexionen tiber Schliisselsituationen und iiber ihre subjektiven Theorien ihre professions- und systemorientierte Perspektive auf Schule erweitern. Ziel ist es, gemals dem Ansatz des forschenden Lernens das Berufsfeld Schule systematisch zu erkunden und einzelne padagogische Handlungssituationen mit zu gestalten. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar Empfohlene Literatur Bovet, G. & Huwendiek, V. (Hrsg.). (2006): Leitfaden Schul- praxis: Padagogik und Psychologie fiir den Lehrberuf. Berlin: Cornelsen Scriptor. Meyer, H. (2004): Was ist guter Unterricht? Berlin: Cornel- sen Sciptor. Bohmann, M.; Schafer-Munro R.: Kursbuch Schulpraktikum, Unterrichtspraxis und didaktisches Grundwissen. Wein- heim/Basel: Beltz. Kretschmer, H.; Stary, J. (1998): Schulpraktikum: eine Ori- entierungshilfe zum Lernen und Lehren. Berlin: Cornelsen Scriptor. Topsch, W. (2004): Grundwissen fiir Schulpraktikum und Unterricht. Neuwied, Kriftel: Luchterhand. Brenner G.; Brenner K. (2005): Fundgrube Methoden I. Fiir alle Facher. Berlin, Cornelsen Scriptor. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Formal: Absolviertes Eignungspraktikum Inhaltlich: keine Lernerfolgskontrolle Die Leistungspunktevergabe erfolgt durch den Besuch des integrierten Seminars sowie die Absolvierung des einmona- tigen Praktikums am Lernort Schule. Priifungsleistung Portfolio gemaR& § 8 der Fachpriifungsordnung Bildungswis- senschaften. Gewichtung der Modulnote Das Modul Orientierungspraktikum wird mit bestanden/nicht bestanden bewertet. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: BM1: Erziehen Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, B.A. Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 bis Sommersemester 2014 Modultitel (Englisch) Educating Kurzbezeichnung BM1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS /1 bis 2 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 h / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Historische und gesellschaftliche Voraussetzungen von Erziehung und ihren Institutionen (VL) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 30 h Anwesenheitspflicht: Nein b) Erziehung und Bildung im Prozess von Kontinuität und Transformation (SE) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 90 h Anwesenheitspflicht: Nein Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden lernen in ihren Haltungen offen kommuni- kativ, sensibel für interaktive Prozesse zu sein und entwi- ckeln ein systemisches Verständnis von Erziehung. Sie ha- ben ein Grundlagenwissen zur Gestaltung von Interaktions- und Kommunikationsprozessen, von Moderation, Beratung und Förderung erworben und verfügen über die Bereitschaft, die eigene Persönlichkeitsentwicklung kritisch zu reflektie- ren. Die Studierenden erhalten vertiefende Kenntnisse über den Zusammenhang und Einfluss von Gesellschaft und Kul- tur auf individuelle und institutionelle Erziehungs- und Bildungsprozesse. Sie lernen, soziale und erzieherische Chancen und Risiken der Lerner in Schule und in außerschu- lischen Verhältnissen einzuschätzen, sowie auf der Grundla- ge von Sozialisations-, Erziehungs- und Bildungstheorien kritisch zu reflektieren. Sie sind in der Lage, die Bevorzu- gung und Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen nach bestimmten sozialen Schichten und Milieus, nach der Herkunft oder nach geschlechtsspezifischen Unterschieden zu erkennen. Die Studierenden werden darauf vorbereitet, unterschiedliche Haltungen und Werte im Bildungsbereich kritisch zu reflektieren und lösungsorientierte Strategien im Erziehungs- und Förderbereich zu entwickeln. Konfliktfelder im Erziehungsbereich werden identifiziert und vertiefend theoretisch bearbeitet. Sie verfügen über Kenntnisse von Ansätzen zur Konfliktlösung und Konfliktprävention. Zentrale Inhaltsbereiche Ziel dieses Moduls ist es, zentrale Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationstheorien mit neuen Befunden aus der erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Forschung zu Modulbeschreibung verknüpfen und handlungsorientiert mit den Studierenden zu erarbeiten. So sollen zunächst die interaktiven und kommunikativen Kompetenzen der Lehrenden als Ressourcen für professionelles Erziehungshandeln erkannt und reflek- tiert werden. Dabei sollen die sozialen und kulturellen Le- benslagen der Lerner durch Praxiskontakte erfahren werden, um auf der Grundlage von Erfahrungen theoretische Kennt- nisse im Bereich der Sozialisation und Entwicklung zu ver- tiefen. Dabei bildet kulturell, sozial oder geschlechtsbeding- te Diversität einen wichtigen Fokus. Den Studierenden wer- den Möglichkeiten geboten, ihre eigenen Haltungen und Wertvorstellungen zu überdenken und auf die Vielfalt vor- handener Erziehungskulturen kritisch zu beziehen. Ein wich- tiger Aspekt bezieht sich auf den Zusammenhang sozialer, kultureller und familialer Benachteiligungen und dem Bil- dungserfolg von Kindern und Jugendlichen im Bildungssys- tem. Solche Benachteiligungen sollen nicht nur erfasst und theoretisch bearbeitet werden, sondern es sollen auch mög- liche Lösungsstrategien zur Kompensation erarbeitet wer- den. Konflikte im Erziehungsbereich sollen aus Praxiserfah- rungen abgeleitet und dann vertiefend theoretisch bearbei- tet werden. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Wörterbuch: W.BÖHM: Wörterbuch der Pädagogik. Stuttgart 2005 Handbuch: A. BERNHARD, L. ROTHERMEL (Hrsg.): Handbuch Kritische Pädagogik. Eine Einführung in die Erziehungs- und Bil- dungswissenschaft. Stuttgart 2000 Einführungen: H. GUDJONS: Pädagogisches Grundwissen. Regensburg 2003 J. RAITHEL/ B. DOLLINGER/ G. HÖRMANN: Einführung Päda- gogik. Wiesbaden 2009 M. GERSPACH: Einführung in pädagogisches Denken und Handeln. Stuttgart 2000 H.-H. KRÜGER, W. HELSPER: Einführung in Grundbegriffe und Grundfragen der Erziehungswissenschaften. Wiesbaden 2004 A. DÖRPINGHAUS/ I.K. UPHOFF: Grundbegriffe der Pädago- Modulbeschreibung gik 2011 Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen keine Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Prüfungsformen sind gemäß § 8 der Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaften möglich; die Entscheidung liegt bei der Prüferin/ dem Prüfer. Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: BFP: Berufsfeldpraktikum Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, B.A. Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 bis Sommersemester 2014 Modultitel (Englisch) Kurzbezeichnung BFP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3./4. FS / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 h / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vor- und Nachbereitungsseminar zum Berufsfeld- praktikum (SE) Kontaktzeit: 2 SWS/ 30 h Selbststudium: 5 Stunden Anwesenheitspflicht: ja b) Lernort Praktikumsstelle Kontaktzeit: 80 Stunden Selbststudium: 5 Stunden Zu erwerbende Kompetenzen Zur Weitung des pädagogischen Blickfeldes sollen praktische Erfahrungen in Einrichtungen erworben werden, die den unmittelbaren schulischen Kontext der angestrebten Lehr- ämter überschreiten. Hierzu umfasst das Studium ein vier- wöchiges außerschulisches oder schulisches Berufsfeldprak- tikum (BFP), das den Studierenden die Einbindung schuli- schen Lernens in andere institutionelle Bildungskontexte verdeutlicht und konkretere berufliche Perspektiven inner- halb oder außerhalb des Schuldienstes eröffnet. Zentrale Inhaltsbereiche Berufsfeldpraktikum: Außerschulisch (wissenschaftlich oder vermittlungsbereich) oder schulisch (unterrichtlich oder außerunterrichtlich). Ca. 100 h reine Praktikumszeit inklusi- ve Vor- und Nachbereitung eines durchgeführten Projekts. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden - Empfohlene Literatur Bovet G; Huwendiek V: Leitfaden Schulpraxis. Pädagogik und Psychologie für den Lehrerberuf. Cornelsen Verlag Scriptor, Berlin. Böhmann, M; Schäfer-Munro, R: Kursbuch Schulpraktikum. 2. Auflage, Beltz Verlag 2008. Brenner G; Brenner K: Fundgrube Methoden I. Für alle Fä- cher. Cornelsen Scriptor Berlin, 2005. Burkard C; Eikenbusch G: Praxishandbuch Evaluation in der Schule. Cornelsen Verlag Scriptor. Franck, N; Stary, J: Die Technik wissenschaftlichen Arbei- Modulbeschreibung tens. 15. Auflage, UTB , Paderborn, 2009. Meyer H: Was ist guter Unterricht? Cornelsen Verlag Scriptor, Berlin. Topsch, W: Grundwissen für Schulpraktikum und Unterricht. Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2004. Lehrpläne und Kernlehrpläne für verschiedene Schulstufen und Fächer. Ritterbach Verlag. Frechen. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Formal: Absolviertes Orientierungspraktikum Inhaltlich: keine Lernerfolgskontrolle Nachweis eines Praktikums im Umfang von mindestens 100 Zeitstunden (inklusive Vor- und Nachbereitung eines durch- geführten Projekts), verpflichtende Teilnahme an einer vorbereitenden und einer nachbereitenden Informationsver- anstaltung zum Berufsfeldpraktikum. Ein Teil der Portfolio- arbeit muss in der nachbereitenden Informationsveranstal- tung vorgestellt werden. Prüfungsleistung Portfolio gemäß § 8 der Fachprüfungsordnung Bildungswis- senschaften. Gewichtung der Modulnote Das Modul Berufsfeldpraktikum wird mit bestanden/nicht bestanden bewertet. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: BM2: Beurteilen Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, B.A. Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 bis Sommersemester 2014 Modultitel (Englisch) Evaluating Kurzbezeichnung BM 2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4./5. FS / 1 bis 2 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 h / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Lernmotivation und Leistungsdiagnostik in der Schule (VL) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: nein b) Pädagogische und psychologische Grundlagen der Leistungsbeurteilung (SE) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 90 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: nein Zu erwerbende Kompetenzen Beurteilungskompetenz umfasst drei unterscheidbare Di- mensionen, die im Rahmen des Moduls entwickelt werden sollen: a) Erfassen und Beurteilen von Lernvoraussetzungen, Lern- prozessen und Lernergebnissen b) Beurteilen von Lernmaterialien und Analyse von Aufga- benanforderungen und der notwendigen und möglichen Bearbeitungsschritte (Verbindung zur Fachdidaktik) c) Erkennen und Reflektieren der Merkmale, die die Qualität von Leistungsbeurteilungen beeinflussen. Diese Kompetenzen werden durch den Erwerb folgender Kenntnisse und Fähigkeiten ausgebildet: Die Studierenden kennen die wesentlichen kognitiven, sozialen und emotionalen Rahmenbedingungen des Kompetenz- und Wissenserwerbs. sind in der Lage, aus Verhaltensbeobachtung, Interak- tion und gezielter Intervention den aktuellen Stand eines Lernprozesses einzuschätzen. kennen verschiedene Methoden der Leistungsmessung und können leistungsdiagnostische Instrumente an- wenden. kennen die gängigen Konzepte schulischer Leistungs- beurteilungen (Noten) sowie Alternativen dazu und können sie im Kontext verschiedener Lehr-Lernformen hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen kritisch Modulbeschreibung einschätzen. sind in der Lage, Lernmaterialien hinsichtlich ihrer kognitiven Anforderungen zu analysieren, um eine op- timale Passung zwischen Lernvoraussetzungen und Anforderungen zu erreichen. kennen verschiedene Möglichkeiten der Leistungs- rückmeldung (sozial, kriterial, individuell) und können diese im Hinblick auf ihre motivationalen, emotiona- len und sozialen Auswirkungen sowie vor dem Hinter- grund staatlicher Rahmenvorgaben situations- angemessen anwenden. können auf der Basis kognitionspsychologischer und motivationaler Grundlagen Anregungen geben, die den Lernprozess befördern. Zentrale Inhaltsbereiche Ziel des Moduls „Beurteilen“ ist es, die Bildungsstandards der KMK im Kompetenzbereich „Beurteilen“ mit wissen- schaftlichen Theorien und Ergebnissen aus der Lehr-/Lern- Forschung zu verbinden: Kognitive, soziale und motivationale Grundlagen des Wissens- und Kompetenzerwerbs Möglichkeiten der Gewinnung diagnostischer Informa- tionen (Vor- und Nachteile einzelner Verfahren wie In- terview, Beobachtung, Test, mündliche Prüfung) und Verwertung dieser Informationen zu einem diagnosti- schen Urteil Leistungsmessung: Gütekriterien, standardisierte di- agnostische Verfahren, informelle Tests, Prüfungen, Aufgabentypen Leistungsbeurteilung: Noten, wahrnehmungsbedingte Fehlurteile, Bezugsnormorientierung, alternative Kon- zepte, Rückmeldung von Lernergebnissen Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bohl, Th. (2004): Prüfen und Bewerten im Offenen Unter- richt. Weinheim, Basel, S. 104 ff. Edelmann, W. (2000). Lernpsychologie. Weinheim: Psycho- logie Verlags Union. Fiedler, K. (1996). Die Verarbeitung sozialer Informationen für Urteilsbildung und Entscheidungen. In W. Stroebe, M. Hewstone & G.M. Stephenson (Hrsg.), Sozialpsychologie (Kap. 6, S.143-175). Berlin: Springer. Häcker, Th. (2005): Mit der Portfolioarbeit den Unterricht verändern. In: Pädagogik, Jg. 57 (3), S. 13-18. Modulbeschreibung Ingenkamp, K./Lissmann, U. (2005): Lehrbuch der pädago- gischen Diagnostik. Weinheim, Basel. 5. Aufl., S. 185-191. Jürgens, E./ Sacher, W. (2008): Leistungserziehung und pädagogische Diagnostik in der Schule: Grundlagen und Anregungen für die Praxis. Stuttgart: Kohlhammer. Mietzel, G. (2001). Pädagogische Psychologie des Lernens und Lehrens. Göttingen: Hogrefe. Paradies, L., Wester, F. & Greving J. (2012). Leistungsmes- sung und –bewertung. Berlin: Cornelsen Verlag Retter, H. (2002). Studienbuch Pädagogische Kommunikati- on. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt. Weinert, F. E. (2014): Leistungsmessung in Schulen. 3., aktualisierte Aufl. Weinheim [u.a.] : Beltz. Winter, F. (2012): Leistungsbewertung: eine neue Lernkultur braucht einen anderen Umgang mit den Schülerleistungen. Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Formal: keine Inhaltlich: Abschluss des Basismodul 1 wird empfohlen. Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Prüfungsformen sind gemäß § 8 der Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaften möglich; die Entscheidung liegt bei der Prüferin/ dem Prüfer. Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: BM3: Unterrichten Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, B.A. Lehramt an Berufskolleg (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 bis Sommersemester 2013 Modultitel (Englisch) Teaching Kurzbezeichnung BM 3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 bis 2 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 h / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Unterricht als Vermittlungsgeschehen (VL) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: nein b) Reflexions- und anwendungsbezogene Vertiefung von Vermittlungskompetenzen (SE) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 90 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: nein Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden dieses Moduls sollen dazu befähigt wer- den, individuelle Lernprozesse und -biographien ihrer Schü- ler/innen zum Ausgangspunkt für Planungs-, Interaktions- und Bewertungsfragen werden zu lassen und in Bezug auf curriculare Anforderungen, Ziele und Standards, Sozialfor- men, Unterrichtsmethoden und vor allem auch -interaktionen wissen, welche komplexen Anforderung an das Unterrichten im Sinne eines „Classroom-Management“ gestellt werden. Das umfasst folgende Kompetenzen: Die Studierenden kennen (ausgewählte) Theorien, Di- daktiken, Unterrichtsmethoden und Medien zur Pla- nung von Unterricht. Die Studierenden kennen (ausgewählte) Verfahren zur Beurteilung von Unterrichtsqualität sowie zur Entwick- lung von Unterricht. Die Studierenden können sich über Kriterien und Standards guten Unterrichts ver- ständigen (Professionssprache; Aushandlungsprozesse; Wissenskonstruktion). Die Studierenden können unterrichtliche Lernsituatio- nen bezogen auf eine ausgewählte Problemstellung beobachten, analysieren und planen. Die Studierenden wissen um die Ursachen und Formen von Unterrichtsstörungen und kennen Strategien einer effektiven Klassenführung (Classroom Management). Modulbeschreibung Die Studierenden wissen um ihre subjektiven Theo- rien/ Beliefs zu gutem Unterricht und können diese von wissenschaftlichen Theorien und empirischen Be- funden unterscheiden. Zentrale Inhaltsbereiche Systematische Zugänge im Modul „Unterrichten“ umfassen lerntheoretische Konzepte, didaktische Arrangements und Methodenfragen des Unterrichtens. Bezugspunkt des Kom- petenzbereichs „Unterrichten“ ist die Frage danach, was einen guten Unterricht auszeichnet und wie angehende Lehrer/innen dazu befähigt werden, ihren Unterricht syste- matisch zu planen, durchzuführen, auszuwerten und gezielt weiter zu entwickeln. Das Modul „Unterrichten“ thematisiert Lehr- und Lernprozesse als diskursive Aushandlungsprozesse zwi- schen Lernenden und Lehrenden, vermittelt über die (Bildungs-) Angebote der sozialen, materiellen und digitalen Welt sowie die schulischen Leistungsanfor- derungen. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Inhalte und Themen: die soziale Sichtbarkeit von kommunikationsbasierten Lernprozessen Unterrichtsteilhabe der Schüler/innen Grundformen des Unterrichtens Grundbedingungen des Unterrichtens: Motivierung, Aufmerksamkeitserzeugung, Disziplinierung aufgabenspezifische Sequenzierung von Lernprozes- sen: Problem, Entscheidung, Produkt, Beurteilung Lehrergesteuerter Unterricht und kooperative Lernfor- men Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bovet, G. / Huwendiek, V. (2008): Leitfaden Schulpraxis. Pädagogik und Psychologie für den Lehrberuf. Cornelsen Scriptor; 5., überarb. Aufl. Jank, W. / Meyer, H. (2002). Didaktische Modelle. Cornelsen Scriptor; 10. Aufl. Meyer,H. (2002). Unterrichtsmethoden I: Theorieband. Cornelsen Scriptor Meyer, H. (2003). Unterrichtsmethoden II: Praxisband. Cornelsen Scriptor Meyer, H. (2004). Was ist guter Unterricht. Cornelsen Modulbeschreibung Scriptor Meyer, H. (2007). Leitfaden Unterrichtsvorbereitung. Cor- nelsen Scriptor; 5. Aufl. Wahl, D. (2006): Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Klinkhardt; 2. Aufl. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Formal: Absolvierung der Basismodule 1 und 2 Die Vorlesung „Unterricht als Vermittlungsgeschehen“ ist verbindliche Voraussetzung für die Belegung des Seminars „Reflexions- und anwendungsbezogene Vertiefung von Ver- mittlungskompetenzen“. Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Prüfungsformen sind gemäß § 8 der Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaften möglich; die Entscheidung liegt bei der Prüferin/ dem Prüfer. Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten

  • MHB-sport-LM-BK-siegen-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Modulbeschreibung Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Modulbeschreibung Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2: Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 23/24 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1./2. Fachsemester / 2 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1/2. / SE / deutsch / ja b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1./2. / KS / deutsch / ja c) Individualsportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1./2. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit einen anspruchsvollen Themenkomplex didaktisch zu reduzieren und wissenschaftsgeleitet sowie adressatengerecht zu planen, in einer praktischen Durchführung zu vermitteln und im Anschluss selbstreflexiv zu beurteilen. • die Komplexität unterrichtlicher Lehr-/ Lernsituationen vor dem Hintergrund einer umfassenden Vermittlungskompetenz zu bewältigen. • in angemessener Weise ein Lernportfolio zusammenzustellen. • aus der Perspektive der Lernenden, vielschichtige, themenspezifische Fragestellungen kontrovers zu diskutieren und Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. Modulbeschreibung • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Individualsportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander im Einzel und/oder Doppel, sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Ausgehend von einer gemeinsamen Erarbeitung des komplexen Begriffsverständnisses einer umfassenden Vermittlungskompetenz werden vor dem Hintergrund der Vermittlung von Sportspielen im Schulsportunterricht Themen aus dem Bereich der leistungsbestimmenden Faktoren, der Diagnostik und Evaluation sowie der personalen Kompetenzen im Sinne einer spiralcurricularen Vertiefung zum Gegenstand der Auseinandersetzung. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Mannschaftssportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen im Kontext Schule gelegt. c) Individualsportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Individualsportspiels und der dort erreichten Modulbeschreibung Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual- und/oder doppeltaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Es werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlagspiel aufgezeigt. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekannt gegeben. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Basketball Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Fußball Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. Handball Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey Anders E, Myers S (2008). Field hockey – steps to success. 2nd edition. Champaign, Ill [u.a.]: Human Kinetics. Hänel R, Hillmann W, Lüninghöner J (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Volleyball Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Modulbeschreibung c) Individualsportspiel (aufbauend) Badminton Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hoffmann, D. & Vogt, T. (2019). Badmintonspezifische Vermittlungsmodelle: Vergleich und Anwendbarkeit im Sportunterricht. Sportunterricht. 68, 2, S. 59-65. Tennis Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269- 275 Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P. & Grambow, R., (2020) Eine kompetenzorientierte Einordnung zur Tennisvermittlung im Sportunterricht. In Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung : Sportartspezifische Perspektiven. Vogt, T. (Hrsg.). 1 Aufl. Aachen: Meyer & Meyer, S. 207-217 Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56- 59. Tischtennis Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Münster: Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch-methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag, Baltmannsweiler. Klein-Soetebier, T. & Binnenbruck, A. (2023). Tischtennis - Das Lehrbuch für das Sportstudium, den Freizeit- und Vereinssport. Springer Spektrum, Heidelberg. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle (LEK) a) Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit b) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen werden. Die Modulprüfung wird als Klausur mit offenen Aufgabenstellungen von 120 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Seminarveranstaltung (a) und Inhalte aus einem der Kurse b) oder c) geprüft. Klausur/ 120 min Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) Mannschaftssportspiele (aufbauend) oder im Kurs c) Individualsportspiele (aufbauend) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur/ 60 min/ 50% Praxisprüfung/ 50% Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und ggf. einer oder zwei fachpraktischen Prüfung/en. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (nur für Studierende, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren) 2 SWS / 10 h / 40 h / 1. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Basismodul: Allgemeine Vorbereitung Praxissemester Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Modulbeschreibung b) Studienprojektgruppe Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/Lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/Lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-BK-Siegen_blau2023 Leitbild Qualifikationsziele_BK-med M1_BK_Siegen b) Anpassung und Training c) Leichtathletik M2_BK_Siegen M3_BK_Siegen a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung VB PS_BK_Siegen b) Studienprojektgruppe PS_BK_Siegen VB PS_BK_Siegen.pdf b) Studienprojektgruppe

  • MHB-sport-LM-GYMGE-siegen-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Modulbeschreibung Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Modulbeschreibung Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2: Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 23/24 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja c) Individualsportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit einen anspruchsvollen Themenkomplex didaktisch zu reduzieren und wissenschaftsgeleitet sowie adressatengerecht zu planen, in einer praktischen Durchführung zu vermitteln und im Anschluss selbstreflexiv zu beurteilen. • die Komplexität unterrichtlicher Lehr-/ Lernsituationen vor dem Hintergrund einer umfassenden Vermittlungskompetenz zu bewältigen. • in angemessener Weise ein Lernportfolio zusammenzustellen. • aus der Perspektive der Lernenden, vielschichtige, themenspezifische Fragestellungen kontrovers zu diskutieren und Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. Modulbeschreibung • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Individualsportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander im Einzel und/oder Doppel, sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Ausgehend von einer gemeinsamen Erarbeitung des komplexen Begriffsverständnisses einer umfassenden Vermittlungskompetenz werden vor dem Hintergrund der Vermittlung von Sportspielen im Schulsportunterricht Themen aus dem Bereich der leistungsbestimmenden Faktoren, der Diagnostik und Evaluation sowie der personalen Kompetenzen im Sinne einer spiralcurricularen Vertiefung zum Gegenstand der Auseinandersetzung. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Mannschaftssportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen im Kontext Schule gelegt. Modulbeschreibung c) Individualsportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Individualsportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual- und/oder doppeltaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Es werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlagspiel aufgezeigt. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekannt gegeben. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Basketball Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Fußball Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. Handball Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey Anders E, Myers S (2008). Field hockey – steps to success. 2nd edition. Champaign, Ill [u.a.]: Human Kinetics. Hänel R, Hillmann W, Lüninghöner J (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Volleyball Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Modulbeschreibung Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. c) Individualsportspiel (aufbauend) Badminton Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hoffmann, D. & Vogt, T. (2019). Badmintonspezifische Vermittlungsmodelle: Vergleich und Anwendbarkeit im Sportunterricht. Sportunterricht. 68, 2, S. 59-65. Tennis Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269- 275 Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P. & Grambow, R., (2020) Eine kompetenzorientierte Einordnung zur Tennisvermittlung im Sportunterricht. In Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung : Sportartspezifische Perspektiven. Vogt, T. (Hrsg.). 1 Aufl. Aachen: Meyer & Meyer, S. 207-217 Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56- 59. Tischtennis Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Münster: Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch-methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag, Baltmannsweiler. Klein-Soetebier, T. & Binnenbruck, A. (2023). Tischtennis - Das Lehrbuch für das Sportstudium, den Freizeit- und Vereinssport. Springer Spektrum, Heidelberg. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle (LEK) a) Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit b) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ Modulbeschreibung c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen werden. Die Modulprüfung wird als Klausur mit offenen Aufgabenstellungen von 120 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Seminarveranstaltung (a) und Inhalte aus einem der Kurse b) oder c) geprüft. Klausur/ 120 min Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) Mannschaftssportspiele (aufbauend) und im Kurs c) Individualsportspiele (aufbauend) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur/ 60 min/ 50% Praxisprüfung/ 50% Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und ggf. einer oder zwei fachpraktischen Prüfung/en. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 2. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (nur für Studierende, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren) 2 SWS / 10 h / 40 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Basismodul: Allgemeine Vorbereitung Praxissemester Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Modulbeschreibung b) Studienprojektgruppe Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 3. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 3. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte c43c32e0-e369-4acb-a4de-89d44fc9f425.pdf b) Anpassung und Training c) Leichtathletik 611f0311-682b-4b93-b9f2-37cd6c89216b.pdf c43c32e0-e369-4acb-a4de-89d44fc9f425.pdf b) Anpassung und Training c) Leichtathletik 611f0311-682b-4b93-b9f2-37cd6c89216b.pdf c43c32e0-e369-4acb-a4de-89d44fc9f425.pdf b) Anpassung und Training c) Leichtathletik

  • voraussetzungen_sport_LB_LM.pdf
    Stabsstelle Akademische Planung & Steuerung, Abt. 3.1 Modulvoraussetzungen Voraussetzungen im Lehramt Sport (B.A. und M.Ed.) Stand: Februar 2025 Änderungen vorbehalten B.A. Lehramt Sport Gym/Ge, HRSG, BK Modul Veranstaltung Voraussetzungen B6 Kurs: Gerätturnen Veranstaltung „Bewegen an Geräten“ im Modul B4 erfolgreich teilgenommen M.Ed. Lehramt Sport Gym/Ge, HRSG, BK, Grundschulen, Förderschulen Praxissemester Modul „Vorbereitung Praxissemester“ in allen Fächern abgeschlossen Für Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2023/24: B.A. Lehramt Sport Gym/Ge, HRSG, BK Modul Veranstaltung Voraussetzungen B1 Übung: Qualitative/Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport Vorlesung „Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport“ im Modul B1 erfolgreich teilgenommen B6 Kurs: Gerätturnen Veranstaltung „Bewegen an Geräten“ im Modul B2 erfolgreich teilgenommen B.A. Lehramt Sport Gym/Ge, HRSG, BK M.Ed. Lehramt Sport Gym/Ge, HRSG, BK, Grundschulen, Förderschulen B.A. Lehramt Sport Gym/Ge, HRSG, BK

  • voraussetzungen_biwi_LB_LM.pdf
    Stabsstelle Akademische Planung & Steuerung, Abt. 3.1 Modulvoraussetzungen Voraussetzungen im Lehramt Bildungswissenschaften (B.A. und M.Ed.) Stand: Februar 2024 Änderungen vorbehalten B.A. Lehramt Bildungswissenschaften (GymGe) Modul Voraussetzungen BFP Berufsfeldpraktikum Modul „Eignungs- und Orientierungspraktikum“ abgeschlossen BM3 Unterrichten Modul „Eignungs- und Orientierungspraktikum“ abgeschlossen M.Ed. Lehramt Bildungswissenschaften (GymGe) Modul Voraussetzungen PS Praxissemester Modul „Vorbereitung Praxissemester“ in allen Fächern abgeschlossen MM2 Diagnostik und Individuelle Förderung Veranstaltung „Allgemeine Vorbereitung Praxissemester (BiWi)“ im Modul VB PS erfolgreich teilgenommen B.A. Lehramt Bildungswissenschaften (GymGe) M.Ed. Lehramt Bildungswissenschaften (GymGe)

  • uebersicht-studiengangsleitung_modulbeauftragte.pdf
    Stabstelle Akademische Planung Steuerung, Abt. 4.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte B Master Lehramt Sport C Bildungswissenschaften M.Sc. Human Technology in Sports and Medicine (TSM) M.A. International Sport Development and Politics (DEV) M.Sc. Psychology in Sport and Exercise (PSE) Lehramtsstudiengänge A Bachelor Lehramt Sport M.Sc. Sport- und Bewegungstherapie, Prävention und bewegungsbezogene Gesundheitsforschung (SBT) B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (SBV) M.A. Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement (RGM) B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (SGP) Masterstudiengänge M.Sc. Sport- und Bewegungsgerontologie (SBG) M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung (MKF) M.Sc. Sporttourismus und Destinationsmanagement (TDM) M.Sc. Sport Management (SMA) M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport (LTC) B.Sc. Sport und Leistung (SUL) Schlüsselqualifikation Profilergänzung B. Berufsorientiertes Studium und Profilvertiefung B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation (SMK) B.A. Sportjournalismus (SPJ) Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte in den Studiengängen der DSHS Köln (Stand: 27.05.2026) Bachelorstudiengänge A. Basisstudium, Schlüsselqualifikation und Profilergänzung Basisstudium Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte Bachelorstudiengänge A. Basisstudium, Schlüsselqualifikation und Profilergänzung Modulbeauftragte/r BAS1 Biowissenschaftliche Grundlagen Univ.-Prof. Dr. Lars Donath BAS2 Verhaltens- und sozialwissenschaftliche Grundlagen Dr. Tino Symanzik BAS3 Trainingswissenschaftliche Grundlagen Dr. Vera Abeln BAS4 Bewegung und Gestaltung Tessa Temme BAS5 Outdoor Sport und weitere Sportarten Dr. Achim Schmidt BAS6 Sportspiele Dr. Daniel Hoffmann BAS7 Kernsportarten des Individualsports Dr. Ramin Vafa Modulbeauftragte/r SQ1 Sozialkompetenz I Prof. Dr. Jens Kleinert Dr. Elizabeth Schlüssel (Englisch) Diana Emberger (Diversity) Dr. Robert Rein (Statistik) Dr. Fabian Pels (Wiss. Denken und Arbeiten) Modulbeauftragte/r PE1 - Theoriemodule PE1.1 Management Dr. Verena Römisch PE1.2 Marketing Kim Uhlendorf-Leo PE1.3 Öffentlichkeitsarbeit und mediale Kommunikation Dr. Sabine Gottgetreu PE1.4 European Sport Studies Prof.in Dr. Karen Petry PE1.5a Bewegungs- und trainingswissenschaftliche Aspekte im Gesundheits- und Leistungssport Dr. Julia Mierau PE1.5b Aspectos de la medicina y ciencias del entrenamiento aplicados al deporte de alto rendimiento, deporte recreativo/tiempo libre y al deporte salud PD Dr. Dr. Sandra Rojas Vega PD Dr. Dr. Sandra Rojas Vega Dr. Tina Foitschik PE1.7 Das Gehirn in Bewegung – Neuromuskuläre und neuropsychologische Aspekte Dr. Vera Abeln PE1.9 Sport und Umwelt Dr. Stefan Türk PE1.10 Public Health und Gesundheitsförderung Dr. Helge Knigge PE1.11 Werte, Wettkampf, Weltereignis: Aktuelle und historische Facetten der Olympischen Spiele Univ.-Prof. Dr. Stephan Wassong PE1.12 Kindlicher Lebensstil und Bewegungsförderung Prof.in Dr. Dr. Christine Joisten PE1.13 Motorische Entwicklung, körperliche Aktivität und Bewegungsförderung im Kindes- und Jugendalter Prof.in Dr. Dr. Christine Joisten PE1.14 Internationale Sportpolitik und Entwicklungszusammenarbeit Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag PE1.15a Sport und Ernährung Dr. Hans Braun PE1.15b Nutrition and Sport Dr. Hans Braun PE1.16 Sport und Recht Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte PE1.17 Gender- und Diversity-Kompetenz im Sport Dr. Birgit Braumüller PE1.18 Bewegung und Sport in Suchtprävention und -therapie Dr. Chloé Chermette PE1.19 Doping und Dopingprävention Michael Sauer PE1.20 Sport als Kulturphänomen NN PE1.21 Sport Entrepreneurship Dr. Anja Chevalier PE1.22 Fortgeschrittene Datenanalyse, Statistik und Visualisierung Simon Nolte Studiengangsleitung: Dr. Helge Knigge; Koordination: Dr. Anna-Maria Platschek Modul Leistungsphysiologisch-internistische Aspekte menschlicher Leistung im LeistungssportPE1.6 Basisstudium Schlüsselqualifikation Studiengangsleitung: Univ.-Prof.in Dr. Bettina Rulofs; Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert Profilergänzung Modul Modul SQ3 Methodenkompetenz Sozialkompetenz IISQ2 Studiengangsleitung: Dr. Philipp Born; Koordination: Dr. Anna-Maria Platschek Seite 2 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte PE2 - Praxisnahe Module PE2.1 Rückencoaching Dr. Christiane Wilke PE2.2 Gesundheitssport mit Älteren Dr. Theresa Hoppe PE2.3 Erlebnispädagogik Edwin Jakob PE2.4 Individuelle motorische und bewegungs-technische Leistungsgrenzen NN PE2.6 Segel- und Surfsport Dr. Stephan Türk PE2.8 Sporttauchen NN PE2.9 Alpiner Schneesport Dr. Luca Mariotti PE2.10 Winter-Erlebnissport Dr. Mirjam Limmer PE2.11 Radsport Dr. Achim Schmidt PE2.13 Trendsport Golf Dr. Anna-Maria Platschek PE2.15 Teamsport Fußball Dr. Jörg Jakobs PE2.16 Teamsport Basketball Dr. Karsten Schul PE2.17 Varianten des Hockeysports Dr. Anne Krause PE2.18 Teamsport Volleyball Dr. Jimmy Czimek PE2.19 Teamsport Handball Dr. Frowin Fasold PE2.20 Racketsport Tennis Dr. Philipp Born PE2.21 Racketsport Badminton Dr. Daniel Hoffmann PE2.22 Racketsport Tischtennis Dr. Timo Klein-Soetebier PE2.23 Theorie und Praxis in der Leichtathletik Jannik Severin PE2.24 Theorie und Praxis des Schwimmsports Dr. Andreas Bieder Dr. Alexandra Pizzera Maria Becker Dr. Jonas Rohleder PE2.30 Teamsport Beachvolleyball Dr. Jimmy Czimek PE2.31 Kanusport Edwin Jakob PE2.32 Tanz - Improvisation, Komposition, Technik Helena Miko PE2.33 Körperorientierte Trainingsmethoden für Tanz und Sport Tessa Temme PE2.34 Bewegungstheater Marco Grawunder PE2.35 Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung Dr. Susen Werner PE2.36 Nordische Sommer- und Wintersportarten Dr. Achim Schmidt PE2.37 Klettersport am Fels Dr. Mirjam Limmer Gerätturnen - Trampolin - AkrobatikPE2.25 Seite 3 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte B. Berufsorientiertes Studium und Profilvertiefung Modulbeauftragte/r SMK1 Grundlagen der Ökonomie Univ.-Prof. Dr. Sebastian Uhrich SMK2|SPJ2 Grundlagen der Kommunikations- und Medienforschung Dr. Sabine Gottgetreu SMK3 Management Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer SMK4 Finanzierung Dr. Verena Römisch SMK5 Sportökonomie Dr. Stefan Walzel SMK6|SPJ6 Marketing Kim Uhlendorf-Leo SMK7|SPJ7 Sport-/Medienrecht Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte SMK8 Kommunikation Dr. Carsten Möller SMK9 Arbeitsmarkt Sport: Strukturen, Trends und Zugangswege Dr. Verena Römisch (komm.) SMK10 - Profilvertiefung SMK10.1 International Sport Managament Dr. Stefan Walzel SMK10.2 Finanzierung im Sport Thomas Waltl SMK10.3 Sportmarketing Univ.-Prof. Dr. Sebastian Uhrich SMK10.4 Sportkommunikation Dr. Mark Ludwig SMK10.5|SPJ10.2 Medienwirtschaft Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke SMK10.6|SPJ10.3 Medienangebot und -wirkungen Dr. Inga Oelrichs (komm.) SMK11 Praktikum Dr. Verena Römisch SMK12 Thesis Dr. Verena Römisch SMK13 Wissenschaftliches Projekt Univ.-Prof. Dr. Sebastian Uhrich Modulbeauftragte/r SPJ1 Grundlagen journalistischer Kommunikation Dr. Mark Ludwig SPJ2|SMK2 Grundlagen der Kommunikations- und Medienforschung Dr. Sabine Gottgetreu SPJ3 Audiovisuelle Kommunikation Dr. Inga Oelrichs SPJ4 Digitale Kommunikation Dr. Simon Rehbach SPJ5 Aspekte der Sportkommunikation PD Dr. Christoph Bertling SPJ6|SMK6 Marketing Kim Uhlendorf-Leo SPJ7|SMK7 Sport-/Medienrecht Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte SPJ8 Forschungsmethoden Dr. Inga Oelrichs SPJ9 Praktikumsvor- und Nachbereitung Dr. Inga Oelrichs SPJ10.1 Public Relations Robert Bauguitte SPJ10.2|SMK10.5 Medienwirtschaft Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke SPJ10.3|SMK10.6 Medienangebote und -wirkungen Dr. Inga Oelrichs (komm.) SPJ11 Praktikum Dr. Inga Oelrichs SPJ12 Thesis Dr. Inga Oelrichs SPJ13 Wissenschaftliches Projekt Dr. Inga Oelrichs Modulbeauftragte/r SUL1 Spezialsportart 1 Dr. Philipp Born SUL2 Biomechanisch-orthopädische Grundlagen Dr. Cynthia Fantini Pagani (komm.) SUL3 Praktikum / Hospitation Spezialsportart 1 Dr. Philipp Born SUL4 Leistungsphysiologisch internistische Grundlagen Dr. Ramin Vafa SUL5 Erziehungs- und sozialwissenschaftliche Grundlagen Diana Emberger SUL6 Anpassungspotential und Leistungsentwicklung Tim Wiedenmann SBV9|SUL7 Spezialsportart 2 Saskia Henckert (komm.); Dr. Ulrike Dörmann SBV9.1.2|SUL7 Outdoor Sport und Sporttourismus Dr. Achim Schmidt; Dr. Niels Kaffenberger SBV9.2.2|SUL7 Individual- und Teamsport Dr. Daniel Hoffmann; Martin Jedrusiak-Jung SBV9.3.2|SUL7 Tanz, Bewegungstheater und Gymnastik Univ.-Prof.in Dr. Claudia Steinberg SUL8 Trainingsmethodische Konzepte Univ.-Prof.in Dr. Stefanie Klatt SUL9 - Profilvertiefung SUL9.1 Diagnostik und Training: Kondition Univ.-Prof. Dr. Thomas Abel SUL9.2 Diagnostik und Training: Koordination NN SUL9.3 Ernährung und Dopingprävention Dr. Hans Braun SUL9.4 Trainieren mit verschiedenen Adressatengruppen Dr. Heinz Kleinöder SUL9.5 Messtechnik und Informationsverarbeitung Dr. Florian Seifriz SUL9.6 Psychologisch/ Pädagogische Intervention Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert SUL10 Praktikum Dr. Ulrike Dörmann SUL11 Thesis Dr. Heinz Kleinöder B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation (SMK) Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Sebastian Uhrich; Koordination: Dr. Verena Römisch Modul B.A. Sportjournalismus (SPJ) Studiengangsleitung: PD Dr. Christoph Bertling; Vertretung: Dr. Inga Oelrichs; Koordination: Dr. Inga Oelrichs Modul B.Sc. Sport und Leistung (SUL) Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Lars Donath; Vertretung: Dr. Heinz Kleinöder Koordination: Dr. Ulrike Dörmann Modul Seite 4 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte Modulbeauftragte/r SBV1 Training und Gesundheit Prof.in Dr. Dr. Christine Joisten SBV2 Individuum und Gesellschaft Univ.-Prof.in Dr. Astrid Schubring SBV3 Politik und Management Dr. Till Müller-Schoell SBV4 Spielkonzepte und Spielkultur Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert; Dr. Ansgar Molzberger SBV5 Lehren und Lernen Dr. Axel Kupfer SBV6 Individual- und Teamsport Dr. Dominik Meffert SBV7 Outdoor Sport und Erlebnissport Dr. Stefan Siebert SBV8 Tanz und Bewegungskultur Stephanie Howahl SBV9|SUL7 Profilvertiefung Saskia Henckert (komm.); Dr. Ulrike Dörmann SBV9.1 - Outdoor Sport und Sporttourismus SBV9.1.1 Berufsfeld Theorie (BT I) Dr. Stefan Türk SBV9.1.2|SUL7 Berufsfeld Praxis (BP I) Dr. Achim Schmidt; Dr. Niels Kaffenberger SBV9.2 - Individual- und Teamsport SBV9.2.1 Berufsfeld Theorie (BT II) Dr. Till Müller-Schoell SBV9.2.2|SUL7 Berufsfeld Praxis (BP II) Dr. Daniel Hoffmann; Martin Jedrusiak-Jung SBV9.3 - Tanz, Bewegungstheater und Gymnastik SBV9.3.1 Berufsfeld Theorie (BT III) Univ.-Prof.in Dr. Claudia Steinberg SBV9.3.2|SUL7 Berufsfeld Praxis (BP III) Univ.-Prof.in Dr. Claudia Steinberg SBV10 Praktikum im Rahmen der PV Outdoor Sport und Sporttourismus Dr. Daniel Klein im Rahmen der PV Indiviual- und Teamsport Dr. Axel Kupfer im Rahmen der PV Tanz, Bewegungstheater und Gymnastik Stephani Howahl SBV11 BA-Thesis Dr. Stefan Türk; Dr. Axel Kupfer Modulbeauftragte/r SGP1 Allg. Planung, Konzeption u. Evaluation von Gesundheitssportangeboten Dr. Martin Boss SGP2 Grundlagen und Diagnostik von Verhalten und psychischen Funktionen Dr. Chloé Chermette SGP3 Praktikum Dr. Anke Raabe-Oetker SGP4 Grundlagen und Diagnostik körperlicher Funktionen und Fähigkeiten Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bloch SGP5 Stärkung physischer Gesundheitsressourcen Prof.in Dr. Klara Brixius; Dr. Daniel Büchel SGP6 Verhaltensinterventionen im Gesundheitssport Dr. Martin Boss SGP7 Gesprächsführung und Kommunikation in der Vermittlung von Gesundheitssport Dr. Chloé Chermette SGP8 Stärkung psycho-sozialer Gesundheitsressourcen Univ.-Prof. Dr. Marco Giurgiu SGP9 Trainingsintervention im Gesundheitssport Hannah Hofmann SGP10 - Profilvertiefung SGP10.1 Gesundheitssport mit Älteren Dr. Tobias Morat SGP10.2 Gesundheitssport mit Kindern / Jugendlichen Dr. Hannes Baumann SGP10.3 Betriebliche u. öffentliche Gesundheitsförderung durch Sport/Bewegung Dr. Christiane Wilke SGP10.4a Sekundärprävention (A: internistische Erkrankungen) Prof. (FH) PD Dr. Christian Brinkmann SGP10.4b Sekundärprävention (B: orthopädische Erkrankungen/ SP Rückenprävention) Dr. Christiane Wilke SGP10.5 Prävention und Gesundheitsförderung im Fitessmarkt Chuck Tholl SGP10.6 Sport von Menschen mit Behinderungen - Teilhabe am Reha-, Breiten- und Leistungssport Univ.-Prof. Dr. Thomas Abel SGP10.7 Bewegung, Spiel und Sport bei Kindern und Jugendlichen mit emotionalen und psychosozialen Verhaltensauffälligkeiten Dr. Annette Degener SGP10.8 Prävention mittels Naturexposition und naturnaher Aktivitäts- und Bewegungsformen / Friluftsliv Dr. Helge Knigge SGP10.9 Konzeption und Entwicklung (digitaler) Präventionsmaßnahmen Prof.in Dr. Bettina Wollesen SGP11 Praktikum Dr. Christiane Wilke SGP12 Thesis Chuck Tholl B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (SGP) Modul B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (SBV) Studiengangsleitung: Dr. Axel Kupfer, Dr. Stefan Türk Koordination: Saskia Henckert (komm.) Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert; Dr. Christiane Wilke Koordination: Chuck Tholl (komm.) Seite 5 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte Masterstudiengänge Modulbeauftragte/r SBG1 Bio-medizinische Aspekte des Alterns Univ.-Prof. Dr. Wiebren Zijlstra SBG2 Soziale und psychologische Aspekte des Alterns Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert SBG3 Wissenschaftliche Methoden Univ.-Prof. Dr. Wiebren Zijlstra SBG4 Statistik Dr. Robert Rein SBG5 Sport-, Bewegungs- und Trainingswissenschaft Dr. Tobias Morat SBG6 Kapazität, Leistung und Funktionsfähigkeit Univ.-Prof. Dr. Wiebren Zijlstra SBG7 Intervention Dr. Tobias Morat SBG8 Wahlmodul I Schwerpunktauswahl ergänzende und interdisziplinäre Themenbereiche SBG8.1 Ernährung und Bewegung Prof. Dr. Dr. Patrick Diel SBG8.2 Betriebliche Gesundheitsförderung für ältere Arbeitnehmer/innen Dr. Theresa Hoppe SBG8.3 Kognition im Alter Dr. Kyungwan Kim SBG9 Fachpraktische Anwendung Budimir Dokic SBG10 Experiment Dr. Kyungwan Kim SBG11 Review Dr. Tobias Morat SBG12 Wahlmodul II Schwerpunktauswahl ergänzende und interdisziplinäre Themenbereiche SBG12.1 Analyse mobilitätsbezogener Aktivitäten älterer Menschen Univ.-Prof. Dr. Wiebren Zijlstra SBG12.2 Forschung in der klinischen Gesundheitsversorgung Älterer Dr. Tim Fleiner SBG13 Masterprojekt Univ.-Prof. Dr. Wiebren Zijlstra Modulbeauftragte/r MKF1 Wissenschaftliches Arbeiten I Dr. Simon Rehbach MKF2 Medien-, Kommunikator- und Mediennutzungsforschung PD PD Dr. Christoph Bertling MKF3 Medienpsychologie Univ.-Prof. Dr. Dr. Markus Raab MKF4 Wissenschaftliches Arbeiten II Dr. Carsten Möller MKF5 Media-, Inhalts- und Wirkungsforschung Dr. Carsten Möller MKF6 Mediatisierung und sozialer Wandel im Sport Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke MKF7 Praktikum Robert Bauguitte MKF8 Medienpraxis Dr. Mark Ludwig MKF9 Medien und Sport (Werbung, Sponsoring, PR) Dr. Simon Rehbach MKF10 Ökonomie Schwerpunkt: Sport, Medienökonomie und Marketing PD Dr. Christoph Bertling MKF11 Master-Thesis Dr. Carsten Möller Modulbeauftragte/r TDM1 Sporttourismus Grundlagen Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth TDM2 Grundlagen von Bewegung und Erholung in naturnahen Räumen Dr. Tina Foitschik TDM3 Gesellschaft und Sporttourismus Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag TDM4 Tourismusökonomie PD Dr. Kirstin Hallmann TDM5 Wissenschaftsmethoden und Forschungsdesign Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth TDM6 Zukunftsmarkt Sporttourismus Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth TDM7 Tourismusmanagement und -marketing PD Dr. Kirstin Hallmann TDM8 Entrepreneurship im Sporttourismus Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth TDM9 Sporttouristische Angebote in der Praxis Dr. Stefan Mühl TDM10 Destinationsentwicklung und Sportraumplanung Dr. Stefan Türk TDM11 Ressourcenmanagement und Nachhaltigkeit Edwin Jakob TDM12 Zukunftsorientierte Angebots- und Produktentwicklung Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth TDM13 Praktikum Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth TDM14 Master-Thesis Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth Modulbeauftragte/r SMA1 International Sports Governance, Legislation, and Sociology Prof.in Dr. Karen Petry SMA2 Measurement and Evaluation I Dr. Sören Dallmeyer SMA3 The Governance of the Olympic Movement Univ.-Prof. Dr. Stephan Wassong SMA4 Strategic Sport Management Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer SMA5 Managing Sport Organizations PD Dr. Kirstin Hallmann SMA6 Measurement and Evaluation II PD Dr. Kirstin Hallmann SMA7 Research Project PD Dr. Kirstin Hallmann SMA8 Sport Marketing Research Simon Beermann SMA9 Sport Business Management and Planning Simon Beermann SMA10 Sport Economics Dr. Sören Dallmeyer SMA11 Sport Finance Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer SMA12 Master’s Thesis PD Dr. Kirstin Hallmann M.Sc. Sport Management (SMA) Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth; Koordination: Dr. Stefan Mühl Modul M.Sc. Sport- und Bewegungsgerontologie (SBG) - für Studienanfänger:innen bis WiSe 23/24 M.Sc. Sporttourismus und Destinationsmanagement (TDM) Studiengangsleitung: PD PD Dr. Christoph Bertling (komm.); Vertretung: Dr. Mark Ludwig; Koordination: Dr. Mark Ludwig Modul M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung (MKF) Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Wiebren Zijlstra; Koordination: Dr. Tobias Morat Modul Studiengangsleitung: PD Dr. Kirstin Hallmann; Koordination: Simon Beermann Modul M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport (LTC) - für Studienanfänger:innen ab WiSe 23/24 Seite 6 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte Modulbeauftragte/r LTC1 Biomechanik Dr. Björn Braunstein LTC2 Leistungsphysiologie Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl LTC3 Leistungsdiagnostik Univ.-Prof. Dr. Lars Donath LTC4 Datenmanagement, statistische Analyse und experimentelle Designs Dr. Robert Rein LTC5 Psychologische und Pädagogische Aspekte im Spitzensport Dr. Babett Lobinger LTC6 Neurophysiologie, Kognition und Bewegung Univ.-Prof. Dr. Heiko Strüder LTC7 Biologische und Medizinische Aspekte im Spitzensport Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bloch LTC8 Ernährung und Leistungsfähigkeit Dr. Hans Braun LTC9 Sportpsychologisches Coaching Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert LTC10 Spezifische Diagnostik und Steuerung im Spitzensport Dr. Jan-Peter Goldmann LTC11 Trainingsplanung und Trainingsevaluation Dr. Oliver Quittmann LTC12 Forschungsmethodik und wissenschaftliches Projekt Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert LTC13 Praktikum und Studienteilnahme Dr. Yvonne Wahl LTC14 Master Thesis Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl Modulbeauftragte/r LTC1 Biomechanik Dr. Björn Braunstein LTC2 Leistungsphysiologie Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl LTC3 Leistungsdiagnostik Univ.-Prof. Dr. Lars Donath LTC4 Datenmanagement und statistische Analyse Dr. Florian Seifriz LTC5 Psychologische Grundlagen des sportlichen Trainings Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert LTC6 Pädagogische Grundlagen des sportlichen Trainings Univ.-Prof. Dr. Dr. Swen Körner LTC7 Diagnostik und Steuerung: Muskoskelettales System Dr. Björn Braunstein LTC8 Diagnostik und Steuerung: Herz-Kreislauf-System & Stoffwechsel Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bloch LTC9 Diagnostik und Steuerung: zentrales u. peripheres Nervensystem Univ.-Prof. Dr. Heiko Strüder LTC10 Diagnostik und Steuerung: Ernährung u. Substitution Dr. Hans Braun LTC11 Diagnostik und Steuerung psychischer Fähigkeiten Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert LTC12 Technisch-koordinative Sportarten Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert LTC13 Konditionell determinierte Sportarten Dr. Oliver Quittmann LTC14 Praktikum Dr. Yvonne Wahl LTC15 Master Thesis Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert Modulbeauftragte/r RGM1 Gesundheitswissenschaftliche Rahmenbedingungen Dr. Annette Degener RGM2 Beratung, Betreuung und Training in Prävention und Rehabilitation Dr. Chloé Chermette RGM3 Bio- und Rehabilitationsmedizinische Grundlagen Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bloch RGM4 Assessmentverfahren Prof.in Dr. Klara Brixius RGM5 Spezialisierung I Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt; Dr. Annette Degener RGM6 Wissenschaftliches Projekt und Forschungsmethodik Univ.-Prof.in Dr. Heda Lausberg RGM7 Spezialisierung II Rehabilitation und Prävention Dr. Christiane Wilke; Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt RGM7.1 Spezialisierung II Rehabilitation Neurologie Univ.-Prof.in Dr. med. Hedda Lausberg Sportrehabilitation/Orthopädie Dr. Christiane Wilke Psychiatrie/Sucht Univ.-Prof.in Dr. med. Hedda Lausberg Innere Erkrankungen II Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Predel; Jun.-Prof. Thomas Schmidt RGM7.2 Spezialisierung II Prävention Kindergarten und Schule/Hochschule Dr. Annette Degener Arbeit und Beruf Dr. Christiane Wilke Freizeit und Tourismus Prof.in Dr. Klara Brixius RGM8 Fachpraktische Anwendung Dr. Christiane Wilke; Dr. Annette Degener RGM9 Master Thesis Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Predel Modul M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport (LTC) - für Studienanfänger:innen bis WiSe 22/23 Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl; Vertretung: Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert Koordination: Dr. Yvonne Wahl Modul Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl; Vertretung: Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert Koordination: Dr. Yvonne Wahl Modul M.A. Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement (RGM) - für Studienanfänger:innen bis WiSe 25/26 SGL: Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Predel; Vertretung: Dr. Annette Degener Koordination: Xenia von Holtey Seite 7 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte Modulbeauftragte/r TSM1 Basics I – Mathematics & Physics Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Potthast TSM2 Basics II – Biomechanics Prof.in Dr. Anja Niehoff TSM3 Basics III – Data management &-analysis Dr. Johannes Funken TSM4 Basics IV – Material & construction Prof. Dr. Martin Bonnet TSM5 Technology I - Orthopaedic technologies Dr. Cynthia Fantini Pagani TSM6 Technology II - Sports Biomechanics and Project Management Dr. Jan-Peter Goldmann TSM7 Technology III - Sports equipment and Instrumentation Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Potthast TSM8 Technology IV - Modeling and Simulation Prof. Dr. Ulrich Hartmann TSM9 Technology V - Diagnostics in Sports, Medicine and Rehabilitation Univ.-Prof. Dr. Uwe Kersting TSM10 Philosophy of Science Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Potthast TSM11.1 Project I - Sports Technology Project Dr. Johannes Funken TSM11.2 Project II - Medical Technology Project Dr. Johannes Funken TSM12 Internship Dr. Johannes Funken TSM13 Master Thesis Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Potthast Modulbeauftragte/r DEV1 Fundamentals and Disciplinary Approaches of Sport Development Univ.-Prof. Dr. Stephan Wassong DEV2 Measurement and Evaluation PD Dr. Kirstin Hallmann DEV3 National and European Perspectives on Sport Politics and Systems Prof.in Dr. Karen Petry DEV4 The Governance of the Olympic Movement Daniel Quanz DEV5 Sport Sociology, Sport Law, Sport Business Univ.-Prof.in Dr. Astrid Schubring DEV6 Sport Economics Dr. Sören Dallmeyer DEV7 Research Project Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag DEV8 Sport and Development Cooperation Prof.in Dr. Karen Petry DEV9 Developing the Social Dimension of Sport Dr. Ansgar Molzberger DEV10 Assessing Sport Politics in Transnational and International Settings Dr. Till Müller-Schoell DEV11 Facing Specific Challenges of Sport Daniel Quanz DEV12 Exploring Professional and Academic Practice Dr. Maximilian Seltmann DEV13 Master Thesis Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag; Univ.-Prof. Dr. Stephan Wassong Modulbeauftragte/r PSE1 Introduction in Psychology, Sport and Exercise PD Dr. Sylvain Laborde PSE2 Research Methods: Advanced Studies PD Dr. Florian Loffing PSE3 Diagnostics, Intervention and Evaluation PD Dr. Florian Loffing PSE4 Mind, Motion, and Performance Dr. Babett Lobinger PSE5 Motivation, Emotion and Adherence Dr. Fabian Pels PSE6 Relationships, Teams, and Group Dynamics Jonas Lüdemann PSE7 Emotion, Cognition, and Performance PD Dr. Philip Furley; PD Dr. Sylvain Laborde PSE8 Stress, Mental Health, and Wellbeing Dr. Vera Abeln; Dr. Chloé Chermette PSE9 Perception, Cognition and Psychophysiology PD Dr. Sylvain Laborde PSE10 Scientific Project Dr. Alexandra Pizzera PSE11 Master Thesis Univ.-Prof. Dr. Dr. Markus Raab Modulbeauftragte/r SBT1 Biomedizinische und rehabilitationswissenschaftliche Aspekte Univ.-Prof.in Dr. med. Hedda Lausberg; Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt SBT2 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen Prof.in Dr. Klara Brixius SBT3 Beratung / Betreuung / Verhaltensänderung Dr. Chloé Chermette SBT4 Vertiefende wissenschaftliche Denk- und Arbeitsmethoden Univ.-Prof. Dr. Wiebren Zijlstra; Dr. Robert Rein SBT5 Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung und Präventionsarbeit Dr. Tobias Morat SBT6 Therapie und Rehabilitation im Lebensverlauf Dr. Christiane Wilke; Dr. Annette Degener SBT7 Forschungsschwerpunkt I: Planung, Durchführung & Evaluation Univ.-Prof.in Dr. Bettina Wollesen SBT8 - Spezialisierung Rehabilitation Dr. Christiane Wilke & Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt Innere Erkrankungen III Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt Orthopädie III Dr. Christiane Wilke Neurologie III Univ.-Prof.in Dr. med. Hedda Lausberg Psychiatrie / Psychosomatik III Dr. Annette Degener & Univ.-Prof.in Dr. med. Hedda Lausberg SBT9 Evidenzbasierte Praxis Dr. Christiane Wilke; Dr. Annette Degener SBT10 Forschungsschwerpunkt II: Planung, Durchführung & Evaluation Univ.-Prof.in Dr. Bettina Wollesen Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Dr. Markus Raab; Vertretung: Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert Koordination: Miguel Reuss (komm.) Modul M.Sc. Sport- und Bewegungstherapie, Prävention und bewegungsbezogene Gesundheitsforschung (SBT) Studiengangsleitung: Univ.-Prof.in Dr. Bettina Wollesen; Vertretung: Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt Koordination: Dr. Tobias Morat Modul Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag; Vertretung: Univ.-Prof. Dr. Stephan Wassong Koordination: Dr. Maximilian Seltmann Modul M.Sc. Psychology in Sport and Exercise (PSE) M.Sc. Human Technology in Sports and Medicine (TSM) Studiengangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Potthast; Koordination: Dr. Johannes Funken Modul M.A. International Sport Development and Politics (DEV) Seite 8 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte SBT11 Digitale Gesundheit, eHealth & Künstliche Intelligenz Univ.-Prof. Dr. Wiebren Zijlstra SBT12 Masterprojekt Univ.-Prof.in Dr. Bettina Wollesen & Dr. Tobias Morat Seite 9 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte A Bachelor Lehramt Sport - für Studienanfänger:innen ab WiSe 23/24 Sudiengangsleitung: Univ.-Prof.in Dr. Claudia Steinberg Studiengangskoordination: Rachel Wittschier Modulbeauftragte/r B1 Grundlagen von Bewegung und Leistung Dr. Marlen Schapschröer; Dr. Jonas Rohleder B2 Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Prof. Dr. David Jaitner; Marco Grawunder B3 Unterrichten, Vermitteln und Schulsport gestalten Univ.-Prof.in Dr. Sabine Reuker B4 Bewegungstheorien und sportliches Handeln PD Dr. Philip Furley B5 Gesundheitsbildung und Teilhabe durch Sport und Bewegung Dr. Daniel Klein; Dr. Anke Raabe-Oetker Modulbeauftragte/r B1 Wissenschaftliches Arbeiten und empirische Forschungsmethoden für Sportlehrkräfte Dr. Jeannine Ohlert, Dr. Anja Paul B2 Grundlagen von Bewegung und Leistung Dr. Marlen Schapschröer; Dr. Jonas Rohleder B3 Bewegungstheorien und sportliches Handeln Dr. Christian Büning B4 Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Dr. Carola Podlich B5 Bewegung und Körperlichkeit in Kultur, Gesellschaft und individuellem Handeln PD Dr. Philip Furley B6 Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (I) Dr. Petra Guardiera; Maria Becker B7 Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (II) Univ.-Prof.in Dr. Sabine Reuker B8 Gesundheitsbildung und Teilhabe durch Sport und Bewegung Dr. Daniel Klein; Dr. Anke Raabe-Oetker A Bachelor Lehramt Sport - für Studienanfänger:innen bis SoSe 2023 Sudiengangsleitung: Univ.-Prof.in Dr. Claudia Steinberg Studiengangskoordination: Rachel Wittschier Modulbeauftragte/r B1 Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl B2 Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Dr. Marlen Schapschröer B3 Schulsport verstehen und gestalten Univ.-Prof.in Dr. Sabine Reuker B4 Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und Bewegungsmöglichkeiten erkunden Univ.-Prof. Dr. Dr. Swen Körner B5 Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Dr. Carola Podlich B6 Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Martin Jedrusiak-Jung Modulbeauftragte/r B1 Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl B2 Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Dr. Marlen Schapschröer B3 Schulsport verstehen und gestalten Univ.-Prof.in Dr. Sabine Reuker B4 Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Juliane Veit B5 Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Dr. Axel Kupfer B6 Sportliche Bewegung verstehen und vermitteln Dr. Jonas Rohleder B7 Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Dr. Carola Podlich B8 Schulsport reflektieren und bewerten Univ.-Prof.in Dr. Sabine Reuker B9 Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Martin Jedrusiak-Jung B10 Gesunde Lebensführung und Teilhabe durch Sport ermöglichen Dr. Anke Raabe-Oetker BA Lehramt Sport - Gymnasium/Gesamtschule Modul BA Lehramt Sport - Förderschule BA Lehramt Sport - Grundschule Modul BA Lehramt Sport - Haupt-/Real-/Gesamtschule BA Lehramt Sport - Berufskolleg BA Lehramt Sport - Gymnasium/Gesamtschule BA Lehramt Sport - Berufskolleg BA Lehramt Sport - Haupt-/Real-/Gesamtschule Modul BA Lehramt Sport - Förderschule BA Lehramt Sport - Grundschule Modul Lehramtsstudiengänge Seite 10 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte B Master Lehramt Sport Sudiengangsleitung: Univ.-Prof.in Dr. Claudia Steinberg Studiengangskoordination: Rachel Wittschier Modulbeauftragte/r M1 Sportunterricht analysieren, planen, auswerten Univ.-Prof.in Dr. Sabine Reuker M2 Kindliche Bewegung diagnostizieren und fördern Lena Brack (komm.) Praxissemester (für Studierende der Kooperation Siegen) Dr. Monika Thomas Modulbeauftragte/r M1 Sportunterricht analysieren, planen, auswerten Univ.-Prof. Dr. Thomas Abel M2 Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Simon Timmer M3 Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Dr. Ansgar Molzberger Praxissemester (für Studierende der Kooperation Siegen) Dr. Monika Thomas Modulbeauftragte/r M1 Sportunterricht analysieren, planen, auswerten Univ.-Prof. Dr. Thomas Abel Praxissemester (für Studierende der Kooperation Siegen) Dr. Monika Thomas M3 Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Dr. Ansgar Molzberger M4 Gesunde Lebensführung und Teilhabe durch Sport ermöglichen Dr. Anke Raabe-Oetker MA Lehramt Sport - Förderschule MA Lehramt Sport - Grundschule Modul MA Lehramt Sport - Gymnasium/Gesamtschule MA Lehramt Sport - Berufskolleg Modul MA Lehramt Sport - Haupt-/Real-/Gesamtschule Modul Seite 11 von 12 Stabstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. 3.1 Studiengangsleitungen und Modulbeauftragte C Bildungswissenschaften Sudiengangsleitung: Univ.-Prof.in Dr. Sabine Reuker Studiengangskoordination: Amelie Sörries (komm.) Beauftragte/r EOP Eignungs- und Orientierungspraktikum Franziska Mendler BFP Berufsfeldpraktikum Dr. André Poweleit Modulbeauftragte/r BM1 Erziehen Dr. Tobias Arenz BM2 Beurteilen Dr. Babett Lobinger BM3 Unterrichten Franziska Mendler Modulbeauftragte/r MM1 Innovieren Katrin Strub MM2 Diagnostik und Individuelle Förderung Konstantin Rehlinghaus Modulbeauftragte/r VB Vorbereitung Praxissemester Dr. Petra Guardiera PS Praxissemester Dr. Petra Guardiera BiWi Praxissemester Modul BiWi Basismodule Modul BiWi Mastermodule Modul BiWi Praktika Praktika Seite 12 von 12

  • SVP-PE-kohortenunabhaengig.pdf
    Studienverlaufsplan PROFILERGÄNZUNG (PE) Änderungen vorbehalten Seite 1/4 Studiengänge: B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation (B.A. SMK) B. A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (B.A. SGP) B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (B.A. SBV) B.Sc. Sport und Leistung (B.Sc. SUL) B.A. Sportjournalismus (B.A. SPJ) Studienabschnitt: PROFILERGÄNZUNG (PE) Prüfungsordnung: 22.10.2019 in der jeweils gültigen Fassung Stand: Februar 2026 PE1 Profilergänzung (wahlweise ein Theoriemodul³) Je 6 Je 6/180 Modul-Nr. FS Modul Lehrveranstaltungen (Veranstaltungsart) SWS Credit Points/ Workload1 Erläuterungen/ Vorrausetzungen PE1.1 5./6.2 Management Management und Organisation (SE) Sportmanagement (SE) Veranstaltungsmanagement (SE) 6 2 2 2 6/180 nicht belegbar für Studierende des B.A. SMK PE1.2 5./6.2 Marketing Marketing (SE) Sportmarketing (SE) Sponsoring und Werbung im Sport (SE) 6 2 2 2 6/180 nicht belegbar für Studierende des B.A. SMK und B.A. SPJ PE1.3 5./6.2 Digitale Kommunikation und mediale Selbstvermarktung im Sport Digitaler Sportjournalismus (SE) Digitale Öffentlichkeitsarbeit und Social Media im Sport (SE) Content-Produktion audiovisuell (SE) 6 2 2 2 6/180 nicht belegbar für Studierende des B.A. SPJ PE1.4 5./6.2 European Sport Studies National and European Sports Policy (SE) National and European Sport Systems (SE) Europäische Sportpolitik in der Praxis (KS) 6 2 2 2 6/180 Seminare in englischer Sprache. Zusatzqualifikation „Europäische Sportstudien“ möglich PE1.5a 5./6.2 Bewegungs- und trainingswissenschaftliche Aspekte im Gesundheits- und Leistungssport Medizinische Aspekte im Gesundheits- und Leistungssport (SE) Trainings- und neurowissenschaftliche Diagnostiken im Sport (SE) 6 2 4 6/180 PE1.5b 5./6.2 Aspectos de la medicina y ciencias del entrenamiento aplicados al deporte de alto rendimiento, deporte recreativo/tiempo libre y al deporte salud Adaptaciones biológicas al ejercicio físico (SE) Diagnóstico medico-deportivo y métodos de testeo en las ciencias del entrenamiento (ÜB) 6 2 4 6/180 In spanischer Sprache. PE1.6 5./6.2 Leistungsphysiologisch-internistische Aspekte menschlicher Leistung im Leistungssport Leistungsphysiologische GL u. Methoden (SE) Organische Risiken im Leistungssport (SE) GL der Neurowissenschaft (SE) 6 2 2 2 6/180 In deutscher und englischer Sprache. Nicht belegbar für Studierende des B.Sc. SUL PE1.7 5./6.2 Das Gehirn in Bewegung – Neuromuskuläre und neuropsychologische Aspekte Grundlagen der Neurowissenschaft (SE) Neuromuskuläre Aktivität im Sport (SE) (Neuro-)physiologische und psychologische Effekte körperlicher Aktivität (SE) 6 2 2 2 6/180 Nicht belegbar für Studierende des B.Sc. SUL PE1.9 5./6.2 Sport und Umwelt Sport und Umweltbildung (SE) Sport in Schutzgebieten (SE) Sport und Umwelt (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.10 5./6.2 Public Health und Gesundheitsförderung Public Health und soziale Grundlagen des Gesundheitssports (SE) Psychologische Bedingungen des Gesundheitssports (SE) Gesundheitssport mit ausgewählten Zielgruppen (SE) 6 2 2 2 6/180 Nicht belegbar für Studierende des B.A. SGP PE1.11 5./6.2 Werte, Wettkampf, Weltereignis: Aktuelle und historische Facetten der Olympischen Spiele Projektarbeit „Olympiabewerbung – kontrovers diskutiert“ (SE) Geschichte und Entwicklung der Olympischen Bewegung (SE) Aktuelle Herausforderungen für die Olympische Bewegung (SE) 6 2 2 2 6/180 Studienverlaufsplan PROFILERGÄNZUNG (PE) Änderungen vorbehalten Seite 2/4 PE1.12 5./6.2 Kindlicher Lebensstil und Bewegungsförderung Einführung in die Thematik und Grundlagen der kindlichen/jugendlichen Lebenswelt und von Lebensstilen (SE) Praktische Übungen zur Erprobung und Anwendung diagnostischer und methodischer Verfahren (SE) Praktische Übungen zur Anwendung in entsprechenden Settings und Gruppen (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.13 5./6.2 Motorische Entwicklung, körperliche Aktivität und Bewegungsförderung im Kindes- und Jugendalter Einführung in die Thematik und Grundlagen der motorischen Entwicklung (SE) Praktische Übungen zur Erprobung und Anwendung diagnostischer Verfahren (SE) Praktische Übungen zur Anwendung in entsprechenden Settings und Gruppen (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.14 5./6.2 Internationale Sportpolitik und Entwicklungszusammenarbeit Grundlagen der Sportpolitik (SE) Sport und Entwicklung (SE) Aktuelle Problemfelder internationaler Sportpolitik (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.15a 5./6.2 Sport und Ernährung Grundlagen der Ernährung (VL) Ernährung im Sport (SE) Ernährung und Gesundheit (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.15b 5./6.2 Sport and Nutrition Basics of Nutrition (VL) Nutrition in Sports (SE) Nutrition and Health (SE) 6 2 2 2 6/180 VL in englischer u. deutscher Sprache SE in englischer Sprache PE1.16 5./6.2 Sport und Recht Wirtschaftsthemen aus Sicht des Sportrechts(SE) Gesellschaftsthemen aus Sicht des Sportrechts(SE) Organisationsthemen aus Sicht des Sportrechts(SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.17 5./6.2 Gender- und Diversity Kompetenz im Sport Gender und Diversity in der sportwissenschaftlichen Forschung und Praxis (VL) Soziale Ungleichheit verstehen - Vielfalt im Sport fördern (SE) Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation (SE) 6 1 4 1 6/180 PE1.18 5./6.2 Bewegung und Sport in Suchtprävention und -therapie Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen und Rahmenbedingungen (ÜB) Diagnostische Verfahren und Präventionskonzepte bei stoff- und nichtstoffgebundenen Suchterkrankungen (ÜB) Bewegungs- und sportbezogene Angebote zur Prävention und Therapie bei stoff- und nichtstoffgebundenen Suchterkrankungen in der Lebensspanne (ÜB) 6 2 2 2 6/180 PE1.19 5./6.2 Doping und Dopingprävention Doping und Dopingprävention aus interdisziplinärer Sicht (SE) Naturwissenschaftliche Grundlagen und Forschung zu Doping (SE) Sozialwissenschaftliche Grundlagen zu Doping und Dopingprävention – Theorie und Praxis (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.20 5./6.2 Sport als Kulturphänomen Grundlagen von Sport und Kultur (SE) Sportwissenschaftliche Phänomene aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Forschungsmethoden (SE) Sport und Spiel im Kulturvergleich (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.21 5./6.2 Sport Entrepreneurship Entrepreneurial Mindset und Grundlagen der Unternehmensplanung (SE) Gründungspotentiale in der Sportwissenschaft (SE) Sport Business Case: The Project Factory (SE) 6 2 2 2 6/180 PE1.22 5./6.2 Fortgeschrittene Datenanalyse, Statistik und Visualisierung Datenanalyse im Sport (SE) Erweiterte Modellbildung & KI (SE) Datenkommunikation & -visualisierung (SE) 6 2 2 2 6/180 PE2 Profilergänzung (wahlweise ein praxisnahes Modul³) Je 6 Je 6/180 Die Sportarten der Module SBV9/SUL7 und PE2 dürfen nicht identisch sein. PE2.1 5./6.2 Rückencoaching Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen der primären Rückenprävention (SE) Primärpräventive Trainingsinterventionen im Rückencoaching (KS) Planung, Durchführung und Evaluation von primärpräventiven Interventionen bei ausgew. Zielgruppen (KS) 6 2 2 2 6/180 nicht belegbar für Studierende des B.A. SGP Studienverlaufsplan PROFILERGÄNZUNG (PE) Änderungen vorbehalten Seite 3/4 PE2.2 5./6.2 Interdisziplinäre Ansätze und zukunftsorientierte Technologien für ein aktives Alter(n) Zukunftsorientierte Konzepte und best practice zur Sportwelt Älterer (SE) Bewegungsbasierte Kulturarbeit mit Älteren: Tanz und Technologie im Praxisfokus Bewegungswerkstatt der Zukunft 4.0 (KS) 6 2 3 1 6/180 PE2.3 5./6.2 Erlebnispädagogik Wiss. Grundlagen der Erlebnispädagogik (SE) Indoor und Outdoor Aktivitäten(KS) Exkursion (KS) 6 2 2 2 6/180 In deutscher und englischer Sprache. PE2.4 5./6.2 Individuelle motorische und bewegungs-technische Leistungsgrenzen Belastung und Beanspruchung in den Individualsportarten (SE) Belastungsbewertung und Bewegungsanalytik (KS) Bestimmung von Beanspruchungsmerkmalen in den Individualsportarten (KS) 6 2 2 2 6/180 PE2.6 5./6.2 Segel- und Surfsport Windsurf- und Segelsport (KS) Grundlagen des Segel- und Windsurfsports (SE) 6 4 2 6/180 PE2.7 5./6.2 Rudersport Rudersport (KS) Berufsfeld Rudersport (SE) 6 4 2 6/180 PE2.8 5./6.2 Sporttauchen Praxiskurs Sporttauchen (KS) Berufsfeld Tauchsport (SE) 6 4 2 6/180 PE2.9 5./6.2 Alpiner Schneesport Praxiskurs Skisport (KS) Berufsfeld Schneesport (SE) 6 4 2 6/180 Kurs als Blockveranstaltung + Exkursion PE2.10 5./6.2 Winter-Erlebnissport Praxiskurs Erlebnissport im Winter (KS) Berufsfeld Erlebnissport im Winter (SE) 6 4 2 6/180 Kurs als Blockveranstaltung + Exkursion PE2.11 5./6.2 Radsport Praxiskurs Radsport (KS) Grundlagen des Rad- und Rollsports (SE) 6 4 2 6/180 PE2.12 5./6.2 Beachsport Beachvolleyball, -soccer, -handball u.a. Praxis (KS) Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.13 5./6.2 Trendsport Golf Golf Praxis(KS) Golf Theorie(SE) 6 4 2 6/180 PE2.15 5./6.2 Teamsport Fußball Fußball Praxis (KS) Fußball Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.16 5./6.2 Teamsport Basketball Basketball Praxis (KS) Basketball Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.17 5./6.2 Varianten des Hockeysports Hockey Praxis (KS) Hockey Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.18 5./6.2 Teamsport Volleyball Volleyball Praxis (KS) Volleyball Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.19 5./6.2 Teamsport Handball Handball Praxis (KS) Handball Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.20 5./6.2 Racketsport Tennis Tennis Praxis (KS) Tennis Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.21 5./6.2 Racketsport Badminton Badminton Praxis (KS) Badminton Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.22 5./6.2 Racketsport Tischtennis Tischtennis Praxis (KS) Tischtennis Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.23 5./6.2 Theorie und Praxis in der Leichtathletik Sportartspezifische Umsetzung von Vermittlungs- und Trainingskonzeptionen im Breitensport (KS) Diagnostik, Steuerung, Wettkampfplanung und -betreuung in der Leichtathletik (SE) 6 4 2 6/180 Studienverlaufsplan PROFILERGÄNZUNG (PE) Änderungen vorbehalten Seite 4/4 PE2.24 5./6.2 Theorie und Praxis des Schwimmsports Schwimmen Praxis (KS) Schwimmen Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.25 5./6.2 Gerätturnen, Trampolin & Akrobatik Praxis des Turnens als Individual- und Teamsportart (KS) Theorie des Turnens als Individual- und Teamsportart (SE) 6 4 2 6/180 PE2.30 5./6.2 Teamsport Beachvolleyball Beachvolleyball Praxis (KS) Beachvolleyball Theorie (SE) 6 4 2 6/180 PE2.31 5./6.2 Kanusport Praxiskurs Kanusport (KS) Exkursion (KS) Berufsfeld Kanusport (SE) 6 2 2 2 6/180 PE2.32 5./6.2 Tanz – Improvisation, Komposition, Technik Tanz – Improvisation, Komposition, Technik (KS) Choreograph/innen, Choreographie/n, Kompositionsanalyse(SE) Tanzdidaktik, Probenprozesse- und techniken, Berufsfeldorientierung(SE) 6 4 1 1 6/180 PE2.33 5./6.2 Körperorientierte Trainingsmethoden für Tanz und Sport Somatics und Fitnesstraining / Körperorientierte Trainingsmethoden für Tanz und Sport (KS) Didaktik körperorientierter Methoden (SE) 6 4 2 6/180 PE2.34 5./6.2 Bewegungstheater Bewegung-Darstellung / Bewegung-Tanz (KS) Unterrichtsmodelle, Choreographie, Probentechniken (SE) Berufsfeldorientierung, Modelle für unterschiedliche Anwendungsabsichten(SE) 6 4 1 1 6/180 PE2.35 5./6.2 Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung Grundlagen & Praxis Kampfsport (SE+KS) Grundlagen & Praxis Kampfkunst (SE+KS) Grundlagen & Praxis Selbstverteidigung (SE+KS) 6 2 2 2 6/180 PE2.36 5./6.2 Nordische Sommer- und Wintersportarten Grundlagen der Nordischen Sportarten (SE) Nordische Sommersportarten (KS) Nordische Wintersportarten (KS) 6 2 2 2 6/180 PE2.37 5./6.2 Klettersport am Fels Praxiskurs Klettern am Fels (KS) Berufsfeld Klettersport (SE) 6 4 2 6/180 Abkürzungen: FS = Fachsemester, KS = Kurs, PE = Profilergänzung, SE = Seminar, SWS = Semesterwochenstunden, ÜB = Übung, VL = Vorlesung Hinweise: Die genauen Angaben zu den Studien- und Prüfungsleistungen sowie den Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen sind im Modulhandbuch aufgeführt. 1 Ein Credit Point (Leistungspunkt) entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden (Workload), der sowohl durch den Besuch von Lehrveranstaltungen als auch durch das Selbststudium (z.B. Vor- und Nachbereitung, Tutorien etc.) geleistet wird. ² konkretes Lehrangebot wird semesterbezogen festgelegt ³ Alle Studierenden müssen in der Profilergänzung ein Theoriemodul und ein Praxismodul belegen. Die Module der Profilergänzung können auf zwei Semester verteilt oder in einem Semester absolviert werden.

  • SVP-TEM-abWiSe17-18.pdf
    Studienverlaufsplan Änderungen vorbehalten Seite 1/2 Studiengang: M.Sc. Sporttourismus und Erholungsmanagement (M.Sc. TEM) Prüfungsordnung: 01.04.2007 in der jeweils gültigen Fassung Gültig für: Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2017/18 Stand: Juni 2017 Modul- Nr. FS FS Modul Lehrveranstaltungen (Veranstaltungsart) SWS Credit Points/ Workload* Erläuterungen TEM 1 1. Sporttourismus Grundlagen Grundlagen von Sporttourismus und Erholungsmanagement (VL) Natursportarten im Tourismus (SE) Ausgewählte Themen zu Natursport im internationalen Tourismus (KS) Motive und Verhalten im Sporttourismus (SE) 10 2 2 4 2 9/270 Der Kurs wird in der vorlesungsfreien Zeit angeboten TEM 2 1. Grundlagen von Bewegung und Erholung Bewegung und Erholung (VL) Umsetzung und Perspektiven präventiver Bewegungskonzepte im Tourismus (SE) 4 2 2 4/120 TEM 3 1.+2. Gesellschaft und Sporttourismus Soziopolitische und -kulturelle Aspekte des Tourismus (VL) Soziopolitische und -kulturelle Aspekte der Freizeit (VL) Aktuelle Gesellschaftstheorien und Megatrends (SE) Theorien und interkulturelle Zugänge in der Tourismuswissenschaft (SE) 8 8/240 1. 2 1. 2 2. 2 2. 2 TEM 4 1. Tourismusökonomie 6 6/180 Ausgewählte Themen der Ökonomie (VL) 2 Übung zur Vorlesung Ökonomie (ÜB) 2 Übung Tourismusökonomie (ÜB) 2 TEM 5 1.+2. Wissenschaftsmethoden und Forschungsdesign 10 13/390 1. Tourismusforschung (VL) 2 1. Grundlegende Forschungsmethoden (ÜB) 3 2. 2. Forschungsprojekt (SE) Geoinformationstechnologien in der Tourismusforschung (SE) 3 2 TEM 6 2. Zukunftsmarkt Sporttourismus 6 6/180 Formen, Märkte und Destinationen (VL) 2 Strategische Projektentwicklung (SE) 2 Arbeitsfelder und Qualifikationen (SE) 2 TEM 7 2. Tourismusmanagement und -marketing 6 6/180 Managementlehre (VL) 2 Konsumverhalten im Sporttourismus (SE) 2 Markt- und Zielgruppenanalyse (SE) 2 TEM 8 2. Entrepreneurship im Sporttourismus 6 6/180 MCI Innsbruck Touristische Angebotsentwicklung und Destinationsmanagement (VL) 2 Strategisches Management (SE) 2 Entrepreneurship (SE) 2 TEM 9 2.+3. 2. 3. Sporttourismus Praxis 6 6/180 Sporttourismus-Guide und Instructor (SE) Sporttourismus-Guide und Instructor (KS) 2 4 TEM 10 3. Destinationsentwicklung und Sportraumplanung 8 9/270 Sport, Erholung und Raum (VL) 2 Methoden räumlicher Planung (SE) 2 Besuchermonitoring und -lenkung (SE) 2 Planung und Durchführung von Sportgroßveranstaltungen (SE) 2 TEM 11 3. Ressourcenmanagement und Nachhaltigkeit Making Tourism more Sustainable? Grundlagen, Konzepte, Akteure, Entwicklungen (VL) Integratives Management von Tourismus, Sport und Biodiversität in Parks und Schutzgebieten (SE) CSR, Ressourcen- und Umweltmanagement in Betrieb und Destination (SE) 6 2 3 1 8/240 TEM 12 3. Zukunftsorientierte Angebots- und Produktentwicklung 8 9/270 Angebots- und Produktentwicklung im Sporttourismus (VL) 2 Trendsetterregionen (SE) 2 Innovative Angebotsentwicklung und Inszenierung (SE) 2 Methoden der Evaluation und Erfolgskontrolle (SE) 2 TEM 13 4. Thesis 30/900 Gesamt 84 120/3600 Studienverlaufsplan Änderungen vorbehalten Seite 2/2 Abkürzungen: TEM = Sporttourismus und Erholungsmanagement, FS = Fachsemester, SE = Seminar, SWS = Semesterwochenstunden, ÜB = Übung, VL = Vorlesung Hinweise: Praktikum: Ein mindestens zwei-monatiges studienvorbereitendes Praktikum ist Voraussetzung für den M.Sc. TEM. Die Anrechnung eines Praktikums im Rahmen der Studienzeit ist möglich. Die genauen Angaben zu den Studien- und Prüfungsleistungen sowie den Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen sind im Modulhandbuch aufgeführt. * Ein Credit Point (Leistungspunkt) entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden (Workload), der sowohl durch den Besuch von Lehrveranstaltungen als auch durch das Selbststudium (z.B. Vor- und Nachbereitung, Tutorien etc.) geleistet wird.

  • MHB-sport-LB-GS-siegen-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2023/24 Stand April 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; • beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; • kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; • verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; • analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; • reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; • wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungsmaßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; • kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen. Modulbeschreibung Modul: B1: Grundlagen von Bewegung und Leistung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Basics/Fundamentals of Movement and performance Kurzbezeichnung B1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 225 h / 7 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (b), c)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 15 h / 1. / VL / deutsch / nein a) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja b) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja c) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, und Atmung, können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie mögliche Anpassungen von biologischen Strukturen (Geweben, Organen und Organsystemen), sowie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können diese bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Weiterhin kennen die Studierenden die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Durch die Auseinandersetzung mit den Inhaltsbereichen des Laufens, Springens und Werfens erwerben die Studierenden ein handlungsorientiertes Fachwissen ausgewählter Disziplinen und Techniken der Leichtathletik. Die Studierenden sind in der Lage, leichtathletisches Bewegen auszuführen und adäquat zu demonstrieren, sowie das Gelernte im schulischen Kontext variabel, zielgruppenorientiert und altersgemäß anzuwenden. Die Studierenden setzen sich im Besonderen mit den spezifischen Anforderungen im Schulsportunterricht mit Kindern im Grundschulalter sowie mit Kindern/Jugendlichen mit unterschiedlichem Förderbedarf auseinander. Sie sind in der Lage, differenziert auch in heterogenen Gruppen leichtathletische Inhalte umzusetzen und die Schüler*innen individuell adäquat zu fordern und zu fördern. Die Studierenden lernen kindgerechte Spiel- und Übungsformen kennen und können diese in heterogenen Gruppen anleiten. Modulbeschreibung Die Studierenden erproben sich in der Planung und Durchführung von leichtathletischen Unterrichtsinhalten und können diese bewerten und reflektieren. Sie verstehen die Zusammenhänge zwischen den in der Vorlesung vermittelten biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundlagen und können diese bei der Aufbereitung leichtathletischer Unterrichtsinhalte einbeziehen. Auf Grundlage von Bewegungsbeobachtungen können die Studierenden adäquates Feedback zu leichtathletikspezifischen Bewegungsausführungen geben. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erschließen über das Bewegen an Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten sowie an deren Gerätekombinationen die Vielfalt von Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt und betrachten diese unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven. Turnspezifische Bewegungsgrundformen (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. In der Auseinandersetzung mit spezifischen Anforderungen des schulischen Turnunterrichts für Kinder im Grundschulalter mit unterschiedlichem Förderbedarf verstehen die Studierenden zielgruppenadäquate methodische Vorgehensweisen zur Vermittlung des Bewegungsfeldes. Sie sind in der Lage, einen ziel- und/oder prozessdifferenzierten Unterricht mit turnerischen Inhalten in heterogenen Gruppen unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen umzusetzen und die Schüler*innen individuell zu fordern und zu fördern. d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden ordnen das Wasser als besonderen Bewegungsraum ein und leiten Bedingungen für die Vermittlung des Schwimmen(lernen)s ab. Sie sind in der Lage, das Schwimmen(lernen) für den Schwimmunterricht in der Grundschule didaktisch zu strukturieren und die spezifischen Lernausgangslagen der Lernenden individuell zu diagnostizieren. Unter Einhaltung der für den Schwimmunterricht notwendigen Sicherheitsmaßnahmen treffen sie methodische Entscheidungen und ermöglichen allen Kindern einen individuellen Kompetenzfortschritt im Bewegungsraum Wasser. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen biologischer Gewebe, sowie deren Anpassung vermittelt, die bei körperlicher Belastung und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, sowie zur Leistungsdiagnostik. Dabei werden die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Auf der Basis mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden sportliche Modulbeschreibung Bewegungstechniken analysiert, wobei die Möglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewählter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schlüsselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erörtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopädische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgrößen und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewählten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Möglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Als zentrale Inhaltsbereiche werden die Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens vermittelt und in ihrer Vielfalt dargestellt. In der Auseinandersetzung mit den koordinativ-technischen sowie konditionell- athletischen Inhalten des Laufens, Springens und Werfens erfahren die Studierenden Praxisbeispiele zu den in der Vorlesung vermittelten Inhalten. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, ausprobiert und diskutiert. So entdecken, erfahren und reflektieren die Studierenden verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Durch das freudvolle Erleben leichtathletischer Bewegungsformen wird die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erfahren. In kleinen Lehr-Lern-Settings probieren sich die Studierenden als anleitende Personen in der Planung, Durchführung und Reflexion von leichtathletischen Unterrichtsinhalten aus. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren schulbezogene Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung motorischer Grundbewegungsformen durch die Einbeziehung und Kombination von Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten des Turnens. Sie lernen das Bewegungsfeld Turnen als Handlungsfeld zwischen genormten Bewegungen und freier Bewegungsentfaltung auf individueller und kooperativer Handlungsbasis kennen. Vor diesem Hintergrund werden konkrete Bezüge zu zielführenden Partner*innenhilfen (z. B. das Erlernen manueller Hilfeleistung) sowie Geräte- und Orientierungshilfen hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, diskutiert und ausprobiert. Hierzu gehören verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Ein sicherheitsbewusstes Handeln sowie der Umgang und die Handhabung von (Groß-) Geräten werden erlernt. Modulbeschreibung d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Der Kurs thematisiert die Auswirkung der spezifischen Eigenschaften des Wassers auf den menschlichen Körper sowie die damit verbunden organisatorischen Besonderheiten für den schulischen Schwimmunterricht. Abgeleitet aus der Bedeutung der schwimmerischen Grundfertigkeiten für das Bewegen im Wasser wird das Vermittlungsmodell der Schwimmerischen Grundbildung vorgestellt und diskutiert. Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit der Vermittlung einer grundlegenden Wasservertrautheit, der Erarbeitung eines Wasserbewegungsgefühl und der Erfahrung vielfältiger Antriebsformen. Vielfältige Beobachtungssituationen ermöglichen den Studierenden ein Verständnis über das Bewegungsverhalten von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Wasser. Darauf aufbauend wird das strukturierte Diagnostizieren der individuellen Lernausgangslagen als Grundlage für einen passgenauen Schwimmunterricht behandelt und erprobt. Im Rahmen des Kurses lernen die Studierenden verschiedene Methoden kennen, Schwimmunterricht für heterogene Lerngruppen zu gestalten und adäquate Lernanlässe zu schaffen. Dazu gehört das Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsaufgaben für das Schwimmen(lernen) in der Grundschule. Die Studierenden erhalten die Gelegenheit Unterricht zu planen, Lehrversuche durchzuführen und zu reflektieren. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen • Cowin, S. C., & Doty, S. B. (2007). Tissue Mechanics. Springer Science & Business Media, New York, USA. • De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß. • Enoka, R. M. (2008). Neuromechanics of human movement. Human Kinetics. • Hamill, J., Knutzen, K. M., & Derrick, T. R. (2015). Biomechanical Basis of human movement. Wolters Kluwer, Baltimore, USA. • Kenney (2015). Physiology of Sport and Exercise (6. Aufl.). Human Kinetics. • Mc Ardle, W. D., & Katch, F. I. & Katch, V. L. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. • Nigg, B. M., & Herzog, W. (Eds.) (2007). Biomechanics of the musculoskeletal system. John Wiley & Sons, Chichester, England. • Nordin, M., & Frankel, V. H. (2012). Basic Biomechanics of the Musculoskeletal System. Lippincott Williams & Wilkins, Baltimore, USA. • Silverthorn, D. U. (2009). Physiologie (4., aktualisierte Aufl.). Pearson. • Zatsiorsky, V. M. (2000). Kinetics of human motion. Human Kinetics. • Zatsiorsky, V. M. (2011). Biomechanics of muscle. Human Kinetics. Modulbeschreibung b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) • Deutscher Leichtathletikverband (2022). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik - inklusiv. Darmstadt. • Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. • Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. • Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. • Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2018). Matten im Sportunterricht. Sicherheit im Schulsport. Abgerufen von https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 • Gerling, I. E. (2014). Basisbuch Gerätturnen. Von Bewegungsgrundformen mit Spiel und Spaß zu Basisfertigkeiten (8., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E., Rohleder, J., & Becker, M. (2020). „Teamsport“ Turnen: Gegenseitiges Helfen und Sichern zur Förderung sozialer Kompetenzen. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 106- 128). Meyer & Meyer. • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport.Abgerufen von https://www.schulsport- nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf • Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, S.G. (2016). Inklusion im Schulsport: Anregungen und Reflexionen. Beltz Verlag, Weinheim Basel d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) • Bissig, M., & Gröbli, C. (2004). SchwimmWelt: Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. SchulVerlag. • Deutscher Schwimm-Verband e.V. - Jugend (dsv-jugend) (Hrsg.). (2011). Schwimmen lernen - Handbuch zur Kursleiterausbildung (2. überarb. Aufl.). • DGUV (Hrsg.). (2019). Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule. Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser. (Download-Link) • Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (Hrsg.). (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. (Download-Link) • Rheker, U. (2011). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 1 (3. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2004). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 2 (2. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2002). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 3. Meyer & Meyer. • Ungerechts, B., Volck, G., & Freitag, W. (2002). Lehrplan Schwimmsport. Band 1:Technik (im Auftrag des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V., Hrsg.). Verlag Karl Hofmann. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3655 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf Modulbeschreibung • Vogt, T. (Hrsg.). (2020). Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung. Sportartspezifische Perspektiven. Meyer & Meyer. • Wilke, K., & Daniel, K. (2007). Schwimmen: Lernen - Üben - Trainieren(6., überarb. Aufl.). Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres Zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Bewegen an Geräten und im Kurs d) Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B2: Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement, play and sport as an educational dimension Kurzbezeichnung B2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h / 7 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (c), d)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpädagogische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Sozialisation und soziales Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 3. / VL / deutsch / nein c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Sportpädagogische Grundlagen Die Studierenden erwerben u.a. • fundierte Kenntnisse über vielfältige Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Bewegung, Spiel und Sport über die gesamte Lebensspanne hinweg. • Kenntnisse über theoretische Diskurse und empirische Erkenntnisse zu grundlegenden sportpädagogischen Fragestellungen in verschiedenen formalen, non-formalen und informellen Settings, die sie zur kritischen Auseinandersetzung sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung exemplarisch auf Erziehungs- und Bildungsfragen in verschiedenen Settings anzuwenden und kritisch zu reflektieren. • einen wissenschaftlichen Habitus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. b) Sozialisation und soziales Lernen Die Studierenden kennen unterschiedliche Theorien und Ansätze von Sozialisation und sozialem Lernen im Allgemeinen und im Bereich des Sports und können sie auf sportliche Situationen und den Schulsport übertragen. Sie können sozialisations- und lerntheoretisch Grundlagen nutzen, um sich mit spezifischen schulischen (schulsportunterrichtlichen) und gesellschaftlichen Modulbeschreibung Gegebenheiten, Herausforderungen und Stressoren (z.B. Integration, Koedukation, Fairness und Gewalt) reflektiert auseinanderzusetzen. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erlernen grundlegende Formen des Kämpfens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln. Durch das Kennenlernen, Ausführen und selbst Entwickeln verschiedener Kampfformen erlangen die Studierenden ein eigenes bewegungsspezifisches Können auf dessen Grundlage sie technisch-taktische Lösungsmöglichkeiten reflektieren. Sie verstehen den Einsatz, die Vereinbarung sowie ggf. Veränderung von Regeln als notwendige Voraussetzung für die körperliche Auseinandersetzung. Die Studierenden kennen Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung elementarer technischer Elemente und können die Anwendbarkeit verschiedener Kampfformen im Sportunterricht beurteilen. Die Studierenden wenden die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse an und reflektieren die vielfältigen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Zweikämpfen kritisch. Sie nutzen darüber hinaus ihr erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen zur Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Ringen und Kämpfens in heterogenen Lerngruppen. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden kennen verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen, sowie Arbeitsmethoden des Gestaltens und des Umgangs mit Musik. In Improvisation und Komposition wenden sie die Gestaltungs- kriterien Raum, Zeit, (Körper-)Form und Dynamik an. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt. Sie qualifizieren sich in schulischer Bewegungserziehung vor dem Hintergrund des persönlichkeitsbildenden Potenzials für inklusive und heterogene Gruppen. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungs- gestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt und qualifizieren sich, durch Haltung und Fachkompetenz schulische Bewegungserziehung nach dem Studium inklusiv und für heterogene Gruppen zu konzeptionieren und zu gestalten. Im Kurs identifizieren und explorieren Studierende ästhetisch- expressive Bewegungsmöglichkeiten, ausgehend von verschie- denen Ausgangspunkten (z.B. Bewegung, Musik, Idee, Text, Bild, Objekt, etc.). Bewegung verstehen sie dabei als ersten Ausgangspunkt, der auch in der Exploration anderer Modulbeschreibung Ausgangspunkte unumgänglich bleibt für ein vertieftes Begreifen und als zentrales Ausdrucksmedium von tänzerisch-abstrakt bis darstellerisch-konkret. Die Studierenden sind in der Lage passende Aufgabenstellungen zu formulieren und damit Improvisationsanlässe zu schaffen, um eigene Haltungen zu kommunizieren und zu reflektieren. Sie kennen Werkzeuge, um Bewegungs- und Ideenbausteine zu analysieren und zu prüfen, um daraus Stücke zu komponieren und diese einem Publikum zu präsentieren. Studierende kennen postdigitale Möglichkeiten im Kontext Tanz und anderen ästhetisch-expressiven Bewegungskulturen und können Risiken mit Schüler*innen verbal-sprachlich und auch ästhetisch reflektieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende (sport)pädagogische Begrifflichkeiten (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation), Diskurse und Erkenntnisse über die gesamte Lebensspanne hinweg (Kindheit, Jugend, Alter) in verschiedenen Settings (z.B. Verein, informeller Sport). Mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Verständnisse und Positionen zu pädagogischen Fragestellungen im Gegenstandsfeld Bewegung, Spiel und Sport soll der Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit angebahnt werden. Exemplarisch werden einige pädagogische Handlungsfelder (z. B. Gesundheits-, Leistungserziehung) vertiefend vermittelt. b) Sozialisation und soziales Lernen In dieser Veranstaltung werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Identität in Gruppen, motivationale Aspekte, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand von evidenzbasierten praktischen Beispiele aus dem Sportunterricht (z.B. besonders stressreiche Phänomene) werden Möglichkeiten des sozialen Lernens und der Sozialisation im Fach Sport diskutiert und analysiert, beispielsweise wird die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und der Selbstbestimmung im schulischen Kontext anhand von unterschiedlichen Beispielen erörtert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner werden der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen sowie die Auseinandersetzung mit Integration im und durch Sport /Sportunterricht behandelt. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Modulbeschreibung Feststellung persönlicher Verantwortung, wird auch die Relevanz von Geschlecht und sozialer Schicht für eine Sozialerziehung im Sport/Sportunterricht analysiert. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennenlernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Modulbeschreibung • Präsentationen etc. Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische Grundlagen u.a. Balz, E., Reuker, S., Scheid, V., & Sygusch, R. (Hrsg.). (2021). Sportpädagogik. Eine Grundlegung. Kohlhammer. Koller, H.-C. (2014). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (7. durchgesehene Aufl.). Kohlhammer. Prohl, R. (2006). Grundriss der Sportpädagogik (2., stark überarbeitete Aufl.). Limpert. b) Sozialisation und soziales Lernen Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. Pearson Studium. Brinkhoff, Klaus-Peter (1998). Sport und Sozialisation im Jugendalter. Weinheim, München: Juventa. Gerlach, E. & Brettschneider, W.D. (2013). Aufwachsen mit Sport. Befunde der 10-jährigen Paderborner Längsschnittstudie "SET" von der Kindheit in die Adoleszenz. Meyer & Meyer Verlag Hurrelmann, K. & Bauer, U. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie. Das Modell der produktiven Verarbeitung von Realität. Beltz. Woolfolk, A. & Schönpflug, U (2014). Pädagogische Psychologie. Pearson Studium. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Kursbegleitendes Skript Werner, S., Körner, S., & Staller, M. S. (2020). Vermittlungsmethoden: Kämpfen im Schulsport im Spannungsfeld zwischen Tradition und Nicht-Linearität. In T. Vogt (Ed.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven (pp. 245–276). Meyer & Meyer. Gößling, V.(2008). Handicap-Kämpfe - leicht umsetzbar und vielfältig einsetzbar. sportunterricht (5)57, 141-143. Liebl, S., Ptack, R., & Sygusch, R. (2018). Der Erlanger Kompetenzentwurf Sport. Am Beispiel des Bewegungsfelds "Mit und gegen Partner kämpfen". Sport & Spiel, 69, 42–45 Liebl, S., Happ, S. & Zajonc, O. (2015). Review zu Wirkungen von Kampfkunst und Kampfsport auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. In M. J. Meyer (Hrsg.), Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre: Material Arts Studies in Germany - Defining and Crossing Disciplinary Boundaries. (S. 82-92). Hamburg: Feldhaus. Karsch, J. (2022). Alternative Vermittlungsformen im Sportunterricht. Vom Einsatz des Constraints-Led Approach im Sportunterricht. sportunterricht, 7 (71), 290-296. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Behrens, C. (2014). Sich körperlich ausdrücken. Sportpädagogik (3+4), 2-6. Modulbeschreibung Steinberg, C. & Tiedt, W. (2018). Bewegung und Tanz als Gegenstand der ästhetisch-kulturellen Bildung in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen. In M.-S. Meis & G.-A. Mies (Hrsg.), Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit (Pädagogik 2013, S. 145-176). Stuttgart: Verlag W. Kolkhammer. Howahl, S. (2016). Inklusiv "Gestalten, Tanzen und Darstellen". In S. Ruin, S. Meier & H. Leineweber (Hrsg.), Inklusion im Schulsport. Anregungen und Reflexionen (Pädagogik, S. 116- 129). Weinheim: Beltz. Howahl, S. (2018). Inklusiv Gestalten, Tanzen und Darstellen. von kleinen und großen Stücken. In Ruin, Sebastian, Becker, Florian, Klein, Daniel, Leineweber, Helga, Meier, Sebastian. & Uhler- Derigs, Hans Georg (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen. Inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven (S. 139-152). Schorndorf: Hofmann. Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie aus einem Gedicht Bewegung wurde. Zeitschrift für Sportpädagogik (5), 28-31. Klinge, A. & Schütte, M. (2013). Gestalten und Gestaltung. In A. Güllich & M. Krüger (Hrsg.), Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium (Bachelor, 1. Aufl., S. 597-620). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Tiedt, W. (2001). Bewegungstheater. In W. Günzel & R. Laging (Hrsg.), Didaktische Konzepte und Unterrichtspraxis (Neues Taschenbuch des Sportunterrichts, / hrsg. von Werner Günzel und Ralf Laging ; Bd. 2, S. 309-336). Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren. Zühlke, M. & Steinberg, C. (2023). Tanz digital unterstützen [Themaheft]. Sportunterricht (72, 2) Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: Veranstaltung a) und b): In den VL werden Leistungspunkte durch eine abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle erworben. Veranstaltung c): Im Kurs Ringen und Kämpfen werden Leistungspunkte durch die Übernahme eines Stundenanteils (Umfang 30 min) und durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle (praktische Prüfung) erworben. Veranstaltung d): Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen werden Leistungspunkte durch zwei Lernerfolgskontrollen (praktische Prüfungen) erworben: 1. Nachgestaltung einer Choreographie 2. Neugestaltung eines Tanz-/Bewegungstheaterstückes Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Modulbeschreibung Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Ringen und Kämpfen und im Kurs d) Gestalten - Tanzen - Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Modul: B3: Unterrichten, Vermitteln und Schulsport gestalten Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Teaching, mediating movement and design school sports Kurzbezeichnung B3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 195 h / 6 LP / 0,5 LP / 2 LP 0,5 inklusionsorientierte LP in a) 3 fachdidaktische LP in a) 1 fachdidaktische LP in b) 1 fachdidaktischer LP in c) 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Didaktische Grundlagen des Schulsports 2 SWS / 30 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / ja b) Didaktik der Bewegungserziehung 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung 1 SWS / 15 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / nein d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportbezogene Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule als Teil der Gesellschaft anzuwenden. a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse im Rahmen curricularer Vorgaben und können diese exemplarisch anwenden. • grundlegende Kenntnisse zu Erkenntnissen der Schulsportforschung und weiteren ausgewählten sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • grundlegende Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Vermittlungskenntnisse, die exemplarisch auf Vermittlungsfragen in den verschiedenen Bewegungsfelder angewendet und kritisch reflektiert werden können. b) Didaktik der Bewegungserziehung Die Studierenden kennen grundlegende Konzepte der Bewegungserziehung und Psychomotorik. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte Modulbeschreibung kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung. Die Studierenden • werden die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern bewerten, • didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemäßen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Förderschule) beziehen, • verschiedene Konzepte und Ansätze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) analysieren und miteinander vergleichen • Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren, • eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, ggf. praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Förderschule umsetzen und reflektieren. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Die Studierenden erwerben eine übergreifende Sportspielkompetenz. Sie sollen dazu befähigt werden, unterschiedlichste Sportspiele in ihrem komplexen Handlungsfeld zu verstehen, zielgerichtet einzusetzen und aktiv durchzuführen. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Das Spiel ist ein vielfältig und mannigfaltig auftretendes Phänomen unter Lebewesen und fasziniert seit jeher die Menschen. Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, Spiele zielgerichtet einzusetzen, wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu lernen sie unterschiedliche Spielformen kennen bzw. zu modifizieren, mit denen sie den Erwerb sportartübergreifender und spezifischer Kompetenzen nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erhalten einen Überblick über sportdidaktische Planungs- und Auswertungsmodelle, fachdidaktische Konzepte als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht) und weitere didaktisch relevante Modulbeschreibung Themen des Sportunterrichts (z. B. Umgang mit Heterogenität, pädagogische Diagnostik). Zudem werden aktuelle Themen des Schulsports und der Schulsportforschung (z. B. diversitätssensible Schulentwicklung, Scham und Ausgrenzungsprozesse im Sportunterricht) exemplarisch aufgezeigt. b) Didaktik der Bewegungserziehung Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen übertragen. Dabei werden mögliche Entwicklungsstörungen, Förderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemäßen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Förderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin überprüft. Zentral ist das Erarbeiten und ggf. praktische Durchführen einer Sportstunde in einer Grundschule oder Förderschule im Team-Teaching. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Das Themenspektrum beinhaltet sportspielübergreifende Theorien, Vermittlungsmodelle und Möglichkeiten der Diagnostik. Grundsätzliche und spezielle Struktur- und Vermittlungsaspekte in unterschiedlichen Sportspielen werden behandelt. Weiterhin werden aktuelle Lern- und Lehrmethoden im Hinblick der Sportspielvermittlung unterrichtet. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun und Alternative zum Üben verstanden. Spielen soll als grundlegende Fähigkeit zielgerichtet eingesetzt werden und in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, unterschiedlichen Adressatengruppen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen Modulbeschreibung • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Didaktische Grundlagen des Schulsports u.a. • Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. • Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Hofmann. • Scheid, V., & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Grundlagen - Vermittlungsformen - Bewegungsfelder. Limpert • Wolters, P., Ehni, H., Kretschmer, J., Scherler, K., & Weichert, W. (Hrsg.). (2000). Didaktik des Schulsports. Hofmann b) Didaktik der Bewegungserziehung Wird im Seminar bekannt gegeben. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Wird in der Vorlesung bekannt gegeben. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) • Güllich, A. & Krüger, M. (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Springer. • König, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2012). Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Limpert. • Memmert, D, & Furley, P. (2014). Zur Schulung einer allgemeinen Spielfähigkeit in Schule und Verein. Bayreuth: Sportbuch- und Medienverlag Weineck e.K. • Roth, K. & Kröger, C. (2011). Ballschule - ein ABC für Spielanfänger. Hofmann. • Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2007). Ballschule Rückschlagspiele. Hofmann. • Roth, K., Memmert, D. & Schubert, R. (2007). Ballschule Wurfspiele. Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Spielen und Spiele inszenieren kann eine fachpraktische Prüfung (FP) absolviert werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4: Bewegungstheorien und sportliches Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Movement theories and sports practices Kurzbezeichnung B4 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 195 h / 6 LP / 0 LP / 1 LP 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium (h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen 2 SWS / 30 h / 15 h / 5. / VL / deutsch / nein b) Koordinationstraining und motorisches Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 5. / KS / deutsch / ja c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Leitbild des Moduls ist die Ausbildung einer wissenschaftlich informierten, reflektierten Lehrkraft. Die Studierenden bilden einen breiten wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender menschlicher Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen aktuelle Theorien und Erkenntnisse der Psychologie, der Trainingswissenschaft und des motorischen Lernens kennen und können sie auf vielfältige Situationen im Sport und in der Schule übertragen. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit spielerischen und übungs-orientierten Inhalten für ein diverses, inklusives Teilnehmerfeld in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Psychologie, Motorik und Bewegungssteuerung. Sie verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung, des Bewegungslernens und die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung. Modulbeschreibung b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Modulbeschreibung Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch-kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z.B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer- Interaktionen betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktionen und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interkation (Motivationales Klima). b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß- )Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel Modulbeschreibung (für Grund- und Förderschulen) Die praktische, inklusive Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und - methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die praktische Umsetzung eines Individualsportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und -methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Techniken und Taktiken des Individualsportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltechnische und spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. Modulbeschreibung c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Mannschaftssportspiel oder im Kurs d) Individualsportspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B5: Gesundheitsbildung und Teilhabe durch Sport und Bewegung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Health education and participation through sports Kurzbezeichnung B5 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 2 LP / 5 LP 2 inklusionsorientierter LP in b) 3 fachdidaktische LP in b) 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / SE / deutsch / ja b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / ÜB / deutsch / ja c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Die Studierenden… • definieren die Begriffe „Gesundheit“, „Gesundheitskompetenz“ und „Gesundheitsförderung“ • entwickeln ein ganzheitliches und ressourcenorientiertes Verständnis von Gesundheit • analysieren gesundheits- und bewegungsbezogene Konzepte (z.B. Physical Literacy, Salutogenese) und leisten einen entsprechenden Transfer zum Schulsport • erwerben diagnostische Kompetenzen in Bezug auf die Körperhaltung und können eine entsprechende Haltungsschulung vermitteln • erwerben grundlegende Kenntnisse zu Verhaltensauffälligkeiten, psychischen und chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und leiten Konsequenzen für die Planung und Durchführung im Schulsport ab • beziehen die pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln“ auf die motorischen Fähigkeiten Koordination und Ausdauer • erwerben zielgruppenspezifische Vermittlungskompetenzen für den Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer Die Studierenden… Modulbeschreibung • können für die Schule relevante Aussagen der UN- Behindertenrechtskonvention wiedergeben • entwickeln ein ganzheitliches Inklusionsverständnis mit besonderem Fokus auf Schüler:innen mit Beeinträchtigung • können die sonderpädagogischen Förderschwerpunkte NRWs benennen • analysieren didaktisch-methodische Modelle zur Planung inklusiven schulischen Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) und wenden diese in praktischen Unterrichtssituationen an • planen eine inklusive Sportunterrichtseinheit und unterrichten diese im Praxistransfer (z.B. an einer Kooperationsschule) • reflektieren Unterrichtssituationen und können konstruktives, vermittlungsbezogenes Feedback geben c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden… • können Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten planen und rechtliche Grundlagen (z.B. zur Aufsichtspflicht) wiedergeben • planen praktische Inhalte (z.B. Erlebnispädagogik, Schnitzeljagd, Kooperationsspiele, Entspannungsverfahren), leiten diese mit der Gruppe an und reflektieren diese im Anschluss • analysieren kritisch Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik im Schulsport unter besonderer Berücksichtigung heterogener Lerngruppen • beurteilen kritisch die verschiedenen Formen der Bundesjugendspiele (Wettkampf, Wettbewerb, Mehrkampf) • können Inhalte auf Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten situativ anpassen (z.B. witterungsbedingt) Zentrale Inhaltsbereiche a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht • Pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein vermitteln“ • Gesundheits- und bewegungsbezogene Vermittlungskompetenz • Körperhaltung und Haltungsschulung • Koordination und Ausdauerleistungsfähigkeit • Verhaltensauffälligkeiten, psychische und chronische Erkrankungen im Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer • UN-Behindertenrechtskonvention Modulbeschreibung • Inklusion und Teilhabe • Sonderpädagogische Förderschwerpunkte NRWs • Didaktisch-methodische Modelle zur Planung und Umsetzung inklusiven Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) • (Rechtliche) Grundlagen von Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten • Erlebnispädagogik • Kooperationsspiele • Indoorspiele • Entspannungsverfahren • Bundesjugendspiele Lehr- und Lernmethoden a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Im Seminar werden sowohl lehrzentrierte als auch schwerpunktmäßig lernzentriert-aktivierende Methoden eingesetzt. Durch die Studierenden wird ein forschungsgeleiteter Kurzvortrag in Kleingruppen zur Präsentation erarbeitet. b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer In der Übung werden neben lehrzentrierten und lernzentriert- aktivierenden Methoden auch praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“ (z.B. in Form einer Projektarbeit). c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) Der Kurs findet in der Regel als Exkursion statt. Neben lernzentriert- aktivierenden Methoden werden praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“. Empfohlene Literatur Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Das Modul kann mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) abgeschlossen werden. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Schriftliche Dokumentation / 40% Präsentation / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2023_Deckblatt BA-GS-Siegen_blau Leitbild Qualifikationsziele_GS B1_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B2_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B3_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B4_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen B5_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Siegen
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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