Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2023/24 Stand April 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; • beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; • kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; • verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; • analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; • reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; • wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungsmaßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; • kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen. Modulbeschreibung Modul: B1: Grundlagen von Bewegung und Leistung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Basics/Fundamentals of Movement and performance Kurzbezeichnung B1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (b), c)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) b) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / VL / deutsch / nein Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, und Atmung, können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie mögliche Anpassungen von biologischen Strukturen (Geweben, Organen und Organsystemen), sowie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können diese bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Weiterhin kennen die Studierenden die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Durch die Auseinandersetzung mit den Inhaltsbereichen des Laufens, Springens und Werfens erwerben die Studierenden ein handlungsorientiertes Fachwissen ausgewählter Disziplinen und Techniken der Leichtathletik. Die Studierenden sind in der Lage, leichtathletisches Bewegen auszuführen und adäquat zu demonstrieren, sowie das Gelernte im schulischen Kontext variabel, zielgruppenorientiert und altersgemäß anzuwenden. Die Studierenden setzen sich im Besonderen mit den spezifischen Anforderungen im Schulsportunterricht mit Kindern im Grundschulalter sowie mit Kindern/Jugendlichen mit unterschiedlichem Förderbedarf auseinander. Sie sind in der Lage, differenziert auch in heterogenen Gruppen leichtathletische Inhalte umzusetzen und die Schüler*innen individuell adäquat zu fordern und zu fördern. Die Studierenden lernen kindgerechte Spiel- und Übungsformen kennen und können diese in heterogenen Gruppen anleiten. Modulbeschreibung Die Studierenden erproben sich in der Planung und Durchführung von leichtathletischen Unterrichtsinhalten und können diese bewerten und reflektieren. Sie verstehen die Zusammenhänge zwischen den in der Vorlesung vermittelten biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundlagen und können diese bei der Aufbereitung leichtathletischer Unterrichtsinhalte einbeziehen. Auf Grundlage von Bewegungsbeobachtungen können die Studierenden adäquates Feedback zu leichtathletikspezifischen Bewegungsausführungen geben. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erschließen über das Bewegen an Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten sowie an deren Gerätekombinationen die Vielfalt von Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt und betrachten diese unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven. Turnspezifische Bewegungsgrundformen (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. In der Auseinandersetzung mit spezifischen Anforderungen des schulischen Turnunterrichts für Kinder im Grundschulalter mit unterschiedlichem Förderbedarf verstehen die Studierenden zielgruppenadäquate methodische Vorgehensweisen zur Vermittlung des Bewegungsfeldes. Sie sind in der Lage, einen ziel- und/oder prozessdifferenzierten Unterricht mit turnerischen Inhalten in heterogenen Gruppen unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen umzusetzen und die Schüler*innen individuell zu fordern und zu fördern. d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden ordnen das Wasser als besonderen Bewegungsraum ein und leiten Bedingungen für die Vermittlung des Schwimmen(lernen)s ab. Sie sind in der Lage, das Schwimmen(lernen) für den Schwimmunterricht in der Grundschule didaktisch zu strukturieren und die spezifischen Lernausgangslagen der Lernenden individuell zu diagnostizieren. Unter Einhaltung der für den Schwimmunterricht notwendigen Sicherheitsmaßnahmen treffen sie methodische Entscheidungen und ermöglichen allen Kindern einen individuellen Kompetenzfortschritt im Bewegungsraum Wasser. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen biologischer Gewebe, sowie deren Anpassung vermittelt, die bei körperlicher Belastung und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, sowie zur Leistungsdiagnostik. Dabei werden die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Auf der Basis mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Möglichkeiten der Modulbeschreibung Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewählter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schlüsselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erörtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopädische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgrößen und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewählten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Möglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. b) Laufen - Springen - Werfen (für Grund- und Förderschulen) Als zentrale Inhaltsbereiche werden die Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens vermittelt und in ihrer Vielfalt dargestellt. In der Auseinandersetzung mit den koordinativ-technischen sowie konditionell- athletischen Inhalten des Laufens, Springens und Werfens erfahren die Studierenden Praxisbeispiele zu den in der Vorlesung vermittelten Inhalten. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, ausprobiert und diskutiert. So entdecken, erfahren und reflektieren die Studierenden verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Durch das freudvolle Erleben leichtathletischer Bewegungsformen wird die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erfahren. In kleinen Lehr-Lern-Settings probieren sich die Studierenden als anleitende Personen in der Planung, Durchführung und Reflexion von leichtathletischen Unterrichtsinhalten aus. c) Bewegen an Geräten - Turnen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren schulbezogene Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung motorischer Grundbewegungsformen durch die Einbeziehung und Kombination von Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten des Turnens. Sie lernen das Bewegungsfeld Turnen als Handlungsfeld zwischen genormten Bewegungen und freier Bewegungsentfaltung auf individueller und kooperativer Handlungsbasis kennen. Vor diesem Hintergrund werden konkrete Bezüge zu zielführenden Partner*innenhilfen (z. B. das Erlernen manueller Hilfeleistung) sowie Geräte- und Orientierungshilfen hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, diskutiert und ausprobiert. Hierzu gehören verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. Ein sicherheitsbewusstes Handeln sowie der Umgang und die Handhabung von (Groß-) Geräten werden erlernt. Modulbeschreibung d) Bewegen im Wasser - Schwimmen (für Grund- und Förderschulen) Der Kurs thematisiert die Auswirkung der spezifischen Eigenschaften des Wassers auf den menschlichen Körper sowie die damit verbunden organisatorischen Besonderheiten für den schulischen Schwimmunterricht. Abgeleitet aus der Bedeutung der schwimmerischen Grundfertigkeiten für das Bewegen im Wasser wird das Vermittlungsmodell der Schwimmerischen Grundbildung vorgestellt und diskutiert. Dazu gehört eine Auseinandersetzung mit der Vermittlung einer grundlegenden Wasservertrautheit, der Erarbeitung eines Wasserbewegungsgefühl und der Erfahrung vielfältiger Antriebsformen. Vielfältige Beobachtungssituationen ermöglichen den Studierenden ein Verständnis über das Bewegungsverhalten von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Wasser. Darauf aufbauend wird das strukturierte Diagnostizieren der individuellen Lernausgangslagen als Grundlage für einen passgenauen Schwimmunterricht behandelt und erprobt. Im Rahmen des Kurses lernen die Studierenden verschiedene Methoden kennen, Schwimmunterricht für heterogene Lerngruppen zu gestalten und adäquate Lernanlässe zu schaffen. Dazu gehört das Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsaufgaben für das Schwimmen(lernen) in der Grundschule. Die Studierenden erhalten die Gelegenheit Unterricht zu planen, Lehrversuche durchzuführen und zu reflektieren. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen • Cowin, S. C., & Doty, S. B. (2007). Tissue Mechanics. Springer Science & Business Media, New York, USA. • De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß. • Enoka, R. M. (2008). Neuromechanics of human movement. Human Kinetics. • Hamill, J., Knutzen, K. M., & Derrick, T. R. (2015). Biomechanical Basis of human movement. Wolters Kluwer, Baltimore, USA. • Kenney (2015). Physiology of Sport and Exercise (6. Aufl.). Human Kinetics. • Mc Ardle, W. D., & Katch, F. I. & Katch, V. L. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. • Nigg, B. M., & Herzog, W. (Eds.) (2007). Biomechanics of the musculoskeletal system. John Wiley & Sons, Chichester, England. • Nordin, M., & Frankel, V. H. (2012). Basic Biomechanics of the Musculoskeletal System. Lippincott Williams & Wilkins, Baltimore, USA. • Silverthorn, D. U. (2009). Physiologie (4., aktualisierte Aufl.). Pearson. • Zatsiorsky, V. M. (2000). Kinetics of human motion. Human Kinetics. • Zatsiorsky, V. M. (2011). Biomechanics of muscle. Human Kinetics. Modulbeschreibung b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Förderschulen • Deutscher Leichtathletikverband (2022). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik - inklusiv. Darmstadt. • Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. • Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. • Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. • Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. c) Bewegen an Geräten - Turnen in Grund- und Förderschulen • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2018). Matten im Sportunterricht. Sicherheit im Schulsport. Abgerufen von https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 • Gerling, I. E. (2014). Basisbuch Gerätturnen. Von Bewegungsgrundformen mit Spiel und Spaß zu Basisfertigkeiten (8., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E., Rohleder, J., & Becker, M. (2020). „Teamsport“ Turnen: Gegenseitiges Helfen und Sichern zur Förderung sozialer Kompetenzen. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 106- 128). Meyer & Meyer. • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport.Abgerufen von https://www.schulsport- nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf • Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, S.G. (2016). Inklusion im Schulsport: Anregungen und Reflexionen. Beltz Verlag, Weinheim Basel d) Bewegen im Wasser - Schwimmen in Grund- und Förderschulen • Bissig, M., & Gröbli, C. (2004). SchwimmWelt: Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. SchulVerlag. • Deutscher Schwimm-Verband e.V. - Jugend (dsv-jugend) (Hrsg.). (2011). Schwimmen lernen - Handbuch zur Kursleiterausbildung (2. überarb. Aufl.). • DGUV (Hrsg.). (2019). Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule. Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser. (Download-Link) • Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (Hrsg.). (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. (Download-Link) • Rheker, U. (2011). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 1 (3. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2004). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 2 (2. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. • Rheker, U. (2002). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 3. Meyer & Meyer. • Ungerechts, B., Volck, G., & Freitag, W. (2002). Lehrplan Schwimmsport. Band 1:Technik (im Auftrag des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V., Hrsg.). Verlag Karl Hofmann. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3655 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf Modulbeschreibung • Vogt, T. (Hrsg.). (2020). Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung. Sportartspezifische Perspektiven. Meyer & Meyer. • Wilke, K., & Daniel, K. (2007). Schwimmen: Lernen - Üben - Trainieren(6., überarb. Aufl.). Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres Zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Bewegen an Geräten und im Kurs d) Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B2: Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement, play and sport as an educational dimension Kurzbezeichnung B2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h / 7 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (c), d)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) b) Sportpädagogische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein Sozialisation und soziales Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 3. / VL / deutsch / nein c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Sportpädagogische Grundlagen Die Studierenden erwerben u.a. • fundierte Kenntnisse über vielfältige Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Bewegung, Spiel und Sport über die gesamte Lebensspanne hinweg. • Kenntnisse über theoretische Diskurse und empirische Erkenntnisse zu grundlegenden sportpädagogischen Fragestellungen in verschiedenen formalen, non-formalen und informellen Settings, die sie zur kritischen Auseinandersetzung sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung exemplarisch auf Erziehungs- und Bildungsfragen in verschiedenen Settings anzuwenden und kritisch zu reflektieren. • einen wissenschaftlichen Habitus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. b) Sozialisation und soziales Lernen Die Studierenden kennen unterschiedliche Theorien und Ansätze von Sozialisation und sozialem Lernen im Allgemeinen und im Bereich des Sports und können sie auf sportliche Situationen und den Schulsport übertragen. Sie können sozialisations- und lerntheoretisch Grundlagen nutzen, um sich mit spezifischen schulischen (schulsportunterrichtlichen) und gesellschaftlichen Modulbeschreibung Gegebenheiten, Herausforderungen und Stressoren (z.B. Integration, Koedukation, Fairness und Gewalt) reflektiert auseinanderzusetzen. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erlernen grundlegende Formen des Kämpfens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln. Durch das Kennenlernen, Ausführen und selbst Entwickeln verschiedener Kampfformen erlangen die Studierenden ein eigenes bewegungsspezifisches Können auf dessen Grundlage sie technisch-taktische Lösungsmöglichkeiten reflektieren. Sie verstehen den Einsatz, die Vereinbarung sowie ggf. Veränderung von Regeln als notwendige Voraussetzung für die körperliche Auseinandersetzung. Die Studierenden kennen Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung elementarer technischer Elemente und können die Anwendbarkeit verschiedener Kampfformen im Sportunterricht beurteilen. Die Studierenden wenden die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse an und reflektieren die vielfältigen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Zweikämpfen kritisch. Sie nutzen darüber hinaus ihr erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen zur Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Ringen und Kämpfens in heterogenen Lerngruppen. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden kennen verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen, sowie Arbeitsmethoden des Gestaltens und des Umgangs mit Musik. In Improvisation und Komposition wenden sie die Gestaltungs- kriterien Raum, Zeit, (Körper-)Form und Dynamik an. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt. Sie qualifizieren sich in schulischer Bewegungserziehung vor dem Hintergrund des persönlichkeitsbildenden Potenzials für inklusive und heterogene Gruppen. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungs- gestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt und qualifizieren sich, durch Haltung und Fachkompetenz schulische Bewegungserziehung nach dem Studium inklusiv und für heterogene Gruppen zu konzeptionieren und zu gestalten. Im Kurs identifizieren und explorieren Studierende ästhetisch- expressive Bewegungsmöglichkeiten, ausgehend von verschie- denen Ausgangspunkten (z.B. Bewegung, Musik, Idee, Text, Bild, Objekt, etc.). Bewegung verstehen sie dabei als ersten Ausgangspunkt, der auch in der Exploration anderer Modulbeschreibung Ausgangspunkte unumgänglich bleibt für ein vertieftes Begreifen und als zentrales Ausdrucksmedium von tänzerisch-abstrakt bis darstellerisch-konkret. Die Studierenden sind in der Lage passende Aufgabenstellungen zu formulieren und damit Improvisationsanlässe zu schaffen, um eigene Haltungen zu kommunizieren und zu reflektieren. Sie kennen Werkzeuge, um Bewegungs- und Ideenbausteine zu analysieren und zu prüfen, um daraus Stücke zu komponieren und diese einem Publikum zu präsentieren. Studierende kennen postdigitale Möglichkeiten im Kontext Tanz und anderen ästhetisch-expressiven Bewegungskulturen und können Risiken mit Schüler*innen verbal-sprachlich und auch ästhetisch reflektieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende (sport)pädagogische Begrifflichkeiten (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation), Diskurse und Erkenntnisse über die gesamte Lebensspanne hinweg (Kindheit, Jugend, Alter) in verschiedenen Settings (z.B. Verein, informeller Sport). Mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Verständnisse und Positionen zu pädagogischen Fragestellungen im Gegenstandsfeld Bewegung, Spiel und Sport soll der Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit angebahnt werden. Exemplarisch werden einige pädagogische Handlungsfelder (z. B. Gesundheits-, Leistungserziehung) vertiefend vermittelt. b) Sozialisation und soziales Lernen In dieser Veranstaltung werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Identität in Gruppen, motivationale Aspekte, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand von evidenzbasierten praktischen Beispiele aus dem Sportunterricht (z.B. besonders stressreiche Phänomene) werden Möglichkeiten des sozialen Lernens und der Sozialisation im Fach Sport diskutiert und analysiert, beispielsweise wird die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und der Selbstbestimmung im schulischen Kontext anhand von unterschiedlichen Beispielen erörtert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner werden der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen sowie die Auseinandersetzung mit Integration im und durch Sport /Sportunterricht behandelt. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Modulbeschreibung Feststellung persönlicher Verantwortung, wird auch die Relevanz von Geschlecht und sozialer Schicht für eine Sozialerziehung im Sport/Sportunterricht analysiert. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennenlernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Modulbeschreibung • Präsentationen etc. Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische Grundlagen u.a. Balz, E., Reuker, S., Scheid, V., & Sygusch, R. (Hrsg.). (2021). Sportpädagogik. Eine Grundlegung. Kohlhammer. Koller, H.-C. (2014). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (7. durchgesehene Aufl.). Kohlhammer. Prohl, R. (2006). Grundriss der Sportpädagogik (2., stark überarbeitete Aufl.). Limpert. b) Sozialisation und soziales Lernen Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. Pearson Studium. Brinkhoff, Klaus-Peter (1998). Sport und Sozialisation im Jugendalter. Weinheim, München: Juventa. Gerlach, E. & Brettschneider, W.D. (2013). Aufwachsen mit Sport. Befunde der 10-jährigen Paderborner Längsschnittstudie "SET" von der Kindheit in die Adoleszenz. Meyer & Meyer Verlag Hurrelmann, K. & Bauer, U. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie. Das Modell der produktiven Verarbeitung von Realität. Beltz. Woolfolk, A. & Schönpflug, U (2014). Pädagogische Psychologie. Pearson Studium. c) Ringen und Kämpfen (für Grund- und Förderschulen) Kursbegleitendes Skript Werner, S., Körner, S., & Staller, M. S. (2020). Vermittlungsmethoden: Kämpfen im Schulsport im Spannungsfeld zwischen Tradition und Nicht-Linearität. In T. Vogt (Ed.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven (pp. 245–276). Meyer & Meyer. Gößling, V.(2008). Handicap-Kämpfe - leicht umsetzbar und vielfältig einsetzbar. sportunterricht (5)57, 141-143. Liebl, S., Ptack, R., & Sygusch, R. (2018). Der Erlanger Kompetenzentwurf Sport. Am Beispiel des Bewegungsfelds "Mit und gegen Partner kämpfen". Sport & Spiel, 69, 42–45 Liebl, S., Happ, S. & Zajonc, O. (2015). Review zu Wirkungen von Kampfkunst und Kampfsport auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. In M. J. Meyer (Hrsg.), Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre: Material Arts Studies in Germany - Defining and Crossing Disciplinary Boundaries. (S. 82-92). Hamburg: Feldhaus. Karsch, J. (2022). Alternative Vermittlungsformen im Sportunterricht. Vom Einsatz des Constraints-Led Approach im Sportunterricht. sportunterricht, 7 (71), 290-296. d) Gestalten - Tanzen - Darstellen (für Grund- und Förderschulen) Behrens, C. (2014). Sich körperlich ausdrücken. Sportpädagogik (3+4), 2-6. Modulbeschreibung Steinberg, C. & Tiedt, W. (2018). Bewegung und Tanz als Gegenstand der ästhetisch-kulturellen Bildung in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen. In M.-S. Meis & G.-A. Mies (Hrsg.), Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit (Pädagogik 2013, S. 145-176). Stuttgart: Verlag W. Kolkhammer. Howahl, S. (2016). Inklusiv "Gestalten, Tanzen und Darstellen". In S. Ruin, S. Meier & H. Leineweber (Hrsg.), Inklusion im Schulsport. Anregungen und Reflexionen (Pädagogik, S. 116- 129). Weinheim: Beltz. Howahl, S. (2018). Inklusiv Gestalten, Tanzen und Darstellen. von kleinen und großen Stücken. In Ruin, Sebastian, Becker, Florian, Klein, Daniel, Leineweber, Helga, Meier, Sebastian. & Uhler- Derigs, Hans Georg (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen. Inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven (S. 139-152). Schorndorf: Hofmann. Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie aus einem Gedicht Bewegung wurde. Zeitschrift für Sportpädagogik (5), 28-31. Klinge, A. & Schütte, M. (2013). Gestalten und Gestaltung. In A. Güllich & M. Krüger (Hrsg.), Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium (Bachelor, 1. Aufl., S. 597-620). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Tiedt, W. (2001). Bewegungstheater. In W. Günzel & R. Laging (Hrsg.), Didaktische Konzepte und Unterrichtspraxis (Neues Taschenbuch des Sportunterrichts, / hrsg. von Werner Günzel und Ralf Laging ; Bd. 2, S. 309-336). Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren. Zühlke, M. & Steinberg, C. (2023). Tanz digital unterstützen [Themaheft]. Sportunterricht (72, 2) Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: Veranstaltung a) und b): In den VL werden Leistungspunkte durch eine abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle erworben. Veranstaltung c): Im Kurs Ringen und Kämpfen werden Leistungspunkte durch die Übernahme eines Stundenanteils (Umfang 30 min) und durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle (praktische Prüfung) erworben. Veranstaltung d): Im Kurs Gestalten - Tanzen - Darstellen werden Leistungspunkte durch zwei Lernerfolgskontrollen (praktische Prüfungen) erworben: 1. Nachgestaltung einer Choreographie 2. Neugestaltung eines Tanz-/Bewegungstheaterstückes http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Ringen und Kämpfen und im Kurs d) Gestalten - Tanzen - Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung (FP) abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B3: Unterrichten, Vermitteln und Schulsport gestalten Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Teaching, mediating movement and design school sports Kurzbezeichnung B3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h / 7 LP / 0,5 LP / 7 LP 0,5 inklusionsorientierte LP (a) 3 fachdidaktische LP in a) 2 fachdidaktische LP in b) 1 fachdidaktischer LP in c) 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Didaktische Grundlagen des Schulsports 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / VL / deutsch / ja b) Didaktik der Bewegungserziehung 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung 1 SWS / 15 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / nein d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportbezogene Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule als Teil der Gesellschaft anzuwenden. a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse im Rahmen curricularer Vorgaben und können diese exemplarisch anwenden. • grundlegende Kenntnisse zu Erkenntnissen der Schulsportforschung und weiteren ausgewählten sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • grundlegende Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Vermittlungskenntnisse, die exemplarisch auf Vermittlungsfragen in den verschiedenen Bewegungsfelder angewendet und kritisch reflektiert werden können. b) Didaktik der Bewegungserziehung Die Studierenden kennen grundlegende Konzepte der Bewegungserziehung und Psychomotorik. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte Modulbeschreibung kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung. Die Studierenden • werden die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern bewerten, • didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemäßen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Förderschule) beziehen, • verschiedene Konzepte und Ansätze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) analysieren und miteinander vergleichen • Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren, • eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, ggf. praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Förderschule umsetzen und reflektieren. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Die Studierenden erwerben eine übergreifende Sportspielkompetenz. Sie sollen dazu befähigt werden, unterschiedlichste Sportspiele in ihrem komplexen Handlungsfeld zu verstehen, zielgerichtet einzusetzen und aktiv durchzuführen. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Das Spiel ist ein vielfältig und mannigfaltig auftretendes Phänomen unter Lebewesen und fasziniert seit jeher die Menschen. Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, Spiele zielgerichtet einzusetzen, wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu lernen sie unterschiedliche Spielformen kennen bzw. zu modifizieren, mit denen sie den Erwerb sportartübergreifender und spezifischer Kompetenzen nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports Die Studierenden erhalten einen Überblick über sportdidaktische Planungs- und Auswertungsmodelle, fachdidaktische Konzepte als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht) und weitere didaktisch relevante Modulbeschreibung Themen des Sportunterrichts (z. B. Umgang mit Heterogenität, pädagogische Diagnostik). Zudem werden aktuelle Themen des Schulsports und der Schulsportforschung (z. B. diversitätssensible Schulentwicklung, Scham und Ausgrenzungsprozesse im Sportunterricht) exemplarisch aufgezeigt. b) Didaktik der Bewegungserziehung Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen übertragen. Dabei werden mögliche Entwicklungsstörungen, Förderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemäßen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Förderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin überprüft. Zentral ist das Erarbeiten und ggf. praktische Durchführen einer Sportstunde in einer Grundschule oder Förderschule im Team-Teaching. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Das Themenspektrum beinhaltet sportspielübergreifende Theorien, Vermittlungsmodelle und Möglichkeiten der Diagnostik. Grundsätzliche und spezielle Struktur- und Vermittlungsaspekte in unterschiedlichen Sportspielen werden behandelt. Weiterhin werden aktuelle Lern- und Lehrmethoden im Hinblick der Sportspielvermittlung unterrichtet. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun und Alternative zum Üben verstanden. Spielen soll als grundlegende Fähigkeit zielgerichtet eingesetzt werden und in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, unterschiedlichen Adressatengruppen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen Modulbeschreibung • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Didaktische Grundlagen des Schulsports u.a. • Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. • Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Hofmann. • Scheid, V., & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Grundlagen - Vermittlungsformen - Bewegungsfelder. Limpert • Wolters, P., Ehni, H., Kretschmer, J., Scherler, K., & Weichert, W. (Hrsg.). (2000). Didaktik des Schulsports. Hofmann b) Didaktik der Bewegungserziehung Wird im Seminar bekanntgegeben. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) (für Grund- und Förderschulen) • Güllich, A. & Krüger, M. (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Springer. • König, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2012). Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Limpert. • Memmert, D, & Furley, P. (2014). Zur Schulung einer allgemeinen Spielfähigkeit in Schule und Verein. Bayreuth: Sportbuch- und Medienverlag Weineck e.K. • Roth, K. & Kröger, C. (2011). Ballschule - ein ABC für Spielanfänger. Hofmann. • Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2007). Ballschule Rückschlagspiele. Hofmann. • Roth, K., Memmert, D. & Schubert, R. (2007). Ballschule Wurfspiele. Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B1/B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur (90 Min.) mit MC- und offenen Fragen statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Spielen und Spiele inszenieren kann eine fachpraktische Prüfung (FP) absolviert werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4: Bewegungstheorien und sportliches Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Movement theories and sports practices Kurzbezeichnung B4 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h / 7 LP / 0 LP / 1 LP 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / VL / deutsch / nein b) Koordinationstraining und motorisches Lernen 1 SWS / 15 h / 15 h / 5. / KS / deutsch / ja c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 5. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Leitbild des Moduls ist die Ausbildung einer wissenschaftlich informierten, reflektierten Lehrkraft. Die Studierenden bilden einen breiten wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender menschlicher Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen aktuelle Theorien und Erkenntnisse der Psychologie, der Trainingswissenschaft und des motorischen Lernens kennen und können sie auf vielfältige Situationen im Sport und in der Schule übertragen. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit spielerischen und übungs-orientierten Inhalten für ein diverses, inklusives Teilnehmerfeld in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Psychologie, Motorik und Bewegungssteuerung. Sie verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung, des Bewegungslernens und die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung. Modulbeschreibung b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Modulbeschreibung Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch-kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z.B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer- Interaktionen betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktionen und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interkation (Motivationales Klima). b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß- )Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel Modulbeschreibung (für Grund- und Förderschulen) Die praktische, inklusive Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und - methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Die praktische Umsetzung eines Individualsportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und -methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Techniken und Taktiken des Individualsportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltechnische und spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. b) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I): Mannschaftssportspiel Modulbeschreibung (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. d) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel (für Grund- und Förderschulen) Wird in den jeweiligen Kursen bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Mannschaftssportspiel oder im Kurs d) Individualsportspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B5: Gesundheitsbildung und Teilhabe durch Sport und Bewegung Studiengang: B.A. Lehramt an Grundschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Health education and participation through sports Kurzbezeichnung B5 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP / 2 LP / 4 LP 2 inklusionsorientierter LP in b) 2 fachdidaktische LP in b) 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / SE / deutsch / ja b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / ÜB / deutsch / ja c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Die Studierenden… • definieren die Begriffe „Gesundheit“, „Gesundheitskompetenz“ und „Gesundheitsförderung“ • entwickeln ein ganzheitliches und ressourcenorientiertes Verständnis von Gesundheit • analysieren gesundheits- und bewegungsbezogene Konzepte (z.B. Physical Literacy, Salutogenese) und leisten einen entsprechenden Transfer zum Schulsport • erwerben diagnostische Kompetenzen in Bezug auf die Körperhaltung und können eine entsprechende Haltungsschulung vermitteln • erwerben grundlegende Kenntnisse zu Verhaltensauffälligkeiten, psychischen und chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und leiten Konsequenzen für die Planung und Durchführung im Schulsport ab • beziehen die pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln“ auf die motorischen Fähigkeiten Koordination und Ausdauer • erwerben zielgruppenspezifische Vermittlungskompetenzen für den Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer Die Studierenden… Modulbeschreibung • können für die Schule relevante Aussagen der UN- Behindertenrechtskonvention wiedergeben • entwickeln ein ganzheitliches Inklusionsverständnis mit besonderem Fokus auf Schüler:innen mit Beeinträchtigung • können die sonderpädagogischen Förderschwerpunkte NRWs benennen • analysieren didaktisch-methodische Modelle zur Planung inklusiven schulischen Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) und wenden diese in praktischen Unterrichtssituationen an • planen eine inklusive Sportunterrichtseinheit und unterrichten diese im Praxistransfer (z.B. an einer Kooperationsschule) • reflektieren Unterrichtssituationen und können konstruktives, vermittlungsbezogenes Feedback geben c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (für Grund- und Förderschulen) Die Studierenden… • können Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten planen und rechtliche Grundlagen (z.B. zur Aufsichtspflicht) wiedergeben • planen praktische Inhalte (z.B. Erlebnispädagogik, Schnitzeljagd, Kooperationsspiele, Entspannungsverfahren), leiten diese mit der Gruppe an und reflektieren diese im Anschluss • analysieren kritisch Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik im Schulsport unter besonderer Berücksichtigung heterogener Lerngruppen • beurteilen kritisch die verschiedenen Formen der Bundesjugendspiele (Wettkampf, Wettbewerb, Mehrkampf) • können Inhalte auf Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten situativ anpassen (z.B. witterungsbedingt) Zentrale Inhaltsbereiche a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht • Pädagogische Perspektive „Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein vermitteln“ • Gesundheits- und bewegungsbezogene Vermittlungskompetenz • Körperhaltung und Haltungsschulung • Koordination und Ausdauerleistungsfähigkeit • Verhaltensauffälligkeiten, psychische und chronische Erkrankungen im Schulsport b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer • UN-Behindertenrechtskonvention Modulbeschreibung • Inklusion und Teilhabe • Sonderpädagogische Förderschwerpunkte NRWs • Didaktisch-methodische Modelle zur Planung und Umsetzung inklusiven Sportunterrichts (z.B. 6+1-Modell, CHANGE-IT, TREE) c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten • (Rechtliche) Grundlagen von Schulsporttagen und sportpädagogischen Schulfreizeiten • Erlebnispädagogik • Kooperationsspiele • Indoorspiele • Entspannungsverfahren • Bundesjugendspiele Lehr- und Lernmethoden a) Gesundheitskompetenz und Bewegungsvermittlung im Sportunterricht Im Seminar werden sowohl lehrzentrierte als auch schwerpunktmäßig lernzentriert-aktivierende Methoden eingesetzt. Durch die Studierenden wird ein forschungsgeleiteter Kurzvortrag in Kleingruppen zur Präsentation erarbeitet. b) Teilhabe am Schulsport im Praxistransfer In der Übung werden neben lehrzentrierten und lernzentriert- aktivierenden Methoden auch praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“ (z.B. in Form einer Projektarbeit). c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten Der Kurs findet in der Regel als Exkursion statt. Neben lernzentriert- aktivierenden Methoden werden praxisorientierte Gruppenarbeiten und Reflexionen eingesetzt; im Fokus steht dabei das Prinzip „Lernen durch Lehren“. Empfohlene Literatur Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekanntgegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul kann mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) in Form einer mündlichen Prüfung (30 Min.) abgeschlossen werden. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Schriftliche Dokumentation / 40% Präsentation / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2023_Deckblatt BA-GS-Köln_blau Leitbild Qualifikationsziele_GS B1_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Köln B2_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Köln B3_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Köln B4_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Köln B5_Modulhandbuch_Lehramt Sport GS_Köln