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  • 04.07.2025
    Projekttreffen mit dem DHB am 26. und 27. Mai in Dortmund
    Das Forschungsprojekt Motiv-Image-Passung im Handball (MIPHa) analysiert die Motive und das Image des Handballsports aus Sicht von Kindern und Jugendlichen, um konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie wieder mehr Kinder und Jugendliche langfristig für den Handballsport begeistert werden können. Nach Abschluss der ersten Projektphase (qualitativeStudie) fand am 26.-27.05 ein Projekttreffen im Hauptsitz des Deutschen Handballbunds (DHB) in Dortmund statt. Dazu trafen sich Vertreter des DHBs mit Jens Kleinert, Martin Boss, Ulrike Hartmann und Theresa Wiesen von der DSHS und Stefan König, Elke Uhl und Alisa Braun von der PH Weingarten. Gemeinsam wurden erste Erkenntnisse aus Interviewbefragungen mit Kindern und Jugendlichen diskutiert und das weitere organisatorische Vorgehen der zweiten Projektphase (quantitative Studie) besprochen. Weitere Informationen zum Projekt MIPHa befinden sich auf der Homepage der Abt. Gesundheit und Sozialpsychologie: https://www.dshs-koeln.de/psychologisches-institut/abt-gesundheit-sozialpsychologie/forschung/

  • 04.07.2025
    Podcast-Tipp: Hate Speech im Spitzensport – Mehr als nur unsportlich
    Hate Speech bezeichnet verschiedene kommunikative Verfahren, die implizit oder explizit eine abwertende Haltung gegenüber einer Bevölkerungsgruppe aufgrund eines Identitätsfaktors ausdrücken. Im aktuellen Podcast mit Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke werden Fragen nach Online-Hate-Speech und digitaler Gewalt im sportlichen Kontext aufgegriffen. Auch im professionellen Sport sind ganz unterschiedliche Formen digitaler Gewalt weit verbreitet. Hate Speech begleitet oft Menschen in öffentlichen Rollen. Der Begriff ist mit einer gewissen Mehrdeutigkeit verbunden. Jetzt reinhören in den Wissenschaftspodcast der Sporthochschule und mehr über Online-Hassrede als kommunikatives (soziotechnisches) Phänomen und die destruktiven Diskurs-Dynamiken in sozialen Netzwerken wie Instagram erfahren. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie in der Pressemitteilung vom April 2024. Welche Reaktion auf Hassrede im Netz ist angemessen? Entgegenwirken ist angesagt, und zwar einer Normalisierung gegenüber. Ein Beispiel für das Öffentlichmachen von fortgesetzten Hate-Speech-Kommentaren liefert das BBC-Interview mit der britischen Tennisspielerin Katie Boulter vom Juni 2025. Auch der Guardian und die FAZ berichteten, unter anderem über offene verbale Bedrohungen. Inzwischen hat sich die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen (WTA) eingeschaltet, so die Deutsche Welle . Weiterführende Literatur: Oehmer-Pedrazzi/Pedrazzi (2025) Update: Am 20. Juli 2025 berichtete Englands Nationalspielerin Jess Carter in einem vielbeachteten Instagram-Posting vor dem Halbfinale von rassistischen Beleidigungen, denen sie während der Fußball-EM in der Schweiz ausgesetzt war. Sie schreibt in ihrem Statement auch über die Grenzen (Schranken) der Meinungsfreiheit unzufriedener Fans in digitalen Medienumgebungen: "Whilst I feel every fan is entitled to their opinion on performance and result I don't agree or think it's ok to target someone's appearance or race." Der Beitrag ist der am häufigsten kommentierte auf ihrem Profil. Der englische Fußballverband hat nach Angaben der Sportschau die Polizei informiert, um strafrechtliche Sanktionen gegen die Urheber:innen zu prüfen und die Vermittlungsdienste hinzuzuziehen, die die Online-Inhalte zugänglich machen.

  • 07.07.2025
    Neue Ausgabe der Studie „So gesund ist das Handwerk"
    Wer im Handwerk arbeitet, ist vielfach gefordert. Doch trotz hohen körperlichen und mentalen Anforderungen schätzen rund 85 Prozent der Handwerkinnern und Handwerker ihre Gesundheit als gut oder sehr gut ein – gegenüber knapp 70 Prozent in der Gesamtbevölkerung (RKI, 2021). Das zeigt die neue Ausgabe der Studie „So gesund ist das Handwerk“, die die IKK classic alle zwei Jahre zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln veröffentlicht. Dafür wurde unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Bianca Biallas die physische und psychische Gesundheit von über 1.000 Handwerkerinnen und Handwerkern repräsentativ untersucht – in diesem Jahr mit besonderem Fokus auf die Arbeitsfähigkeit und die psychische Widerstandsfähigkeit, auch als Resilienz bekannt. Arbeitsfähig bis zur Rente Tätige Personen im Handwerk schätzen ihre derzeitige Arbeitsfähigkeit im Durchschnitt als sehr hoch ein. Zudem sind über 80 Prozent der Befragten davon überzeugt ihre Tätigkeit bis zum Renteneintritt ausüben zu können. Über 95 Prozent glauben ziemlich sicher, dass dies auch in den nächsten zwei Jahren der Fall sein wird. Diese positiven Erwartung gelten im Übrigen unabhängig von Alter, Geschlecht und Berufszugehörigkeit in der Handwerksbranche. Anspruch und Realität: objektive Arbeitsfähigkeit im Handwerk oft mäßig Widersprüchlich zu dem subjektiven Vertrauen in die eigene Arbeitsfähigkeit erscheinen die Befunde des Work-Ability-Index (WAI), ein eingesetztes Instrument zur Offenlegung der objektiven Arbeitsfähigkeit: So kann dem Großteil der Handwerkerinnen und Handwerker hierbei lediglich eine mäßige Arbeitsfähigkeit attestiert werden. Frauen schnitten dabei tendenziell etwas besser ab als Männer sowie Befragte ab 50 Jahren deutlich schlechter als jüngere Vergleichsgruppen. Viel Optimismus und hohe Resilienz als Rückhalt im Arbeitsalltag Trotz hoher Anforderungen blickt das Handwerk mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. 53,2 Prozent der Betriebsinhabenden und 49,5 der Beschäftigten äußern sich zuversichtlich zu den Perspektiven der Branche, rund 62 Prozent der Befragten schätzen die Zukunft generell positiv ein. Auch die psychische Widerstandskraft (Resilienz) ist im Handwerk ausgeprägt: Die Studie nennt als Gründe unter anderem das hohe Maß an Sinnhaftigkeit der Arbeit, kleine Teams und klare Strukturen – Faktoren, die sich auch stabilisierend auf die Gesundheit auswirken. Erhöhter Stresslevel bei Betriebsinhabenden Die Studie beleuchtet auch die psychosozialen Belastungen der Branche. Besonders auffällig: 15 Prozent der Betriebsinhaberinnen und -inhaber berichten von sehr starker Stressbelastung – im Vergleich zu 6,6 Prozent bei den Beschäftigten. Das macht deutlich, wie stark der Druck auf die Entscheidungsträger sein kann – und wie wichtig Unterstützungsangebote sind, die speziell auf die Bedürfnisse und den Arbeitsalltag im Handwerk zugeschnitten sind. Bewegung als Hebel für eine bessere Arbeits- und Widerstandsfähigkeit Vor dem Hintergrund bestehender Belastungen sind die Erkenntnisse zur positiven Wirkung körperlicher Aktivität erfreulich, die sowohl in der Forschung hinreichend belegt sind als auch in den Analysen der Studie bestätigt werden. So konnte ein positiver Zusammenhang zwischen der freizeitbezogenen körperlichen Aktivität und der Resilienz gefunden werden. Die Resilienz war wiederum mit einer erhöhten Arbeitsfähigkeit nach WAI assoziiert. Diese Erkenntnisse sollten als Anstoß dienen, einen aktiven und gesundheitsfördernden Lebensstil sowohl privat als auch beruflich zu fördern. Hintergrund Für die Durchführung der Befragung wurde das unabhängige Marktforschungsinstitut Ipsos beauftragt. Insgesamt wurden 1.065 Handwerkerinnen und Handwerker bei computergestützten Telefoninterviews im Zeitraum zwischen September 2024 und Februar 2025, inklusive einer Nacherhebung von 250 Personen, befragt.

  • 18 Studierende der Spoho nahmen an den Wettkämpfen teil.
    07.07.2025
    Erfolgreicher Spoho-Auftritt bei den DHM Rudern
    Mit Teamgeist und Top-Leistungen glänzte die Sporthochschule Köln bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern – inklusive Medaille und Tickets für die World University Games. Vom 4. bis 6. Juli fanden auf dem Elfrather See in Krefeld die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern statt – ein sportliches Großereignis, das über 600 Studierende aus ganz Deutschland zusammenbrachte. Auch die Deutsche Sporthochschule Köln war mit einem schlagkräftigen Team vertreten: Unter der Leitung von Ruderdozent Dr. Stefan Mühl nahmen 18 Studierende der Spoho an den Wettkämpfen teil. Sie traten in drei Mixed-Vierern sowie einem Frauen-Vierer an und zeigten bei teilweise durchwachsenen Ruderbedingungen beeindruckende Leistungen. Ein besonderes Highlight: Zwei der Mixed-Vierer konnten sich mit ihren Leistungen für die Ruderwettbewerbe der World University Games qualifizieren, die am 26. und 27. Juli auf der renommierten Regattastrecke in Duisburg ausgetragen werden und dürfen gemeinsam mit der internationalen studentischen Ruderelite „olympische Luft“ schnuppern. Für zusätzliche Freude sorgte darüber hinaus der Mixed-Vierer mit Greta Loerwald, Jim Kilic, Patrick Pulskamp und Felicia Schwab, der sich im stark besetzten Finale die Bronzemedaille sichern konnte. Wir gratulieren dem gesamten Team zu diesem erfolgreichen Auftritt und drücken die Daumen für die anstehenden Rennen bei den World University Games!

  • 18 Studierende der Spoho nahmen an den Wettkämpfen teil.
    07.07.2025
    Erfolgreicher Spoho-Auftritt bei den DHM Rudern
    Mit Teamgeist und Top-Leistungen glänzte die Sporthochschule Köln bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern – inklusive Medaille und Tickets für die World University Games. Vom 4. bis 6. Juli fanden auf dem Elfrather See in Krefeld die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern statt – ein sportliches Großereignis, das über 600 Studierende aus ganz Deutschland zusammenbrachte. Auch die Deutsche Sporthochschule Köln war mit einem schlagkräftigen Team vertreten: Unter der Leitung von Ruderdozent Dr. Stefan Mühl nahmen 18 Studierende der Spoho an den Wettkämpfen teil. Sie traten in drei Mixed-Vierern sowie einem Frauen-Vierer an und zeigten bei teilweise durchwachsenen Ruderbedingungen beeindruckende Leistungen. Ein besonderes Highlight: Zwei der Mixed-Vierer konnten sich mit ihren Leistungen für die Ruderwettbewerbe der World University Games qualifizieren, die am 26. und 27. Juli auf der renommierten Regattastrecke in Duisburg ausgetragen werden und dürfen gemeinsam mit der internationalen studentischen Ruderelite „olympische Luft“ schnuppern. Für zusätzliche Freude sorgte darüber hinaus der Mixed-Vierer mit Greta Loerwald, Jim Kilic, Patrick Pulskamp und Felicia Schwab, der sich im stark besetzten Finale die Bronzemedaille sichern konnte. Wir gratulieren dem gesamten Team zu diesem erfolgreichen Auftritt und drücken die Daumen für die anstehenden Rennen bei den World University Games!

  • 07.07.2025
    Spoho glänzt bei den DHM
    Die Deutsche Sporthochschule Köln ist auch in diesem Jahr bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) erfolgreich vertreten und sicherte sich zahlreiche Medaillen. Ob auf dem Wasser, im Wasser oder in der Halle – die Deutsche Sporthochschule Köln präsentierte sich bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften in herausragender Form. In gleich mehreren Sportarten waren Spoho-Studierende am Start und gewannen dabei nicht nur zahlreiche Medaillen, sondern sicherten sich auch die Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Turnen Die Turnerinnen der Kölner Wettkampfgemeinschaft verteidigten ihren Teamtitel erfolgreich. Auch in den Einzelwertungen gab es Gold – etwa für Aiyu Zhu am Schwebebalken und Stufenbarren. Insgesamt nahmen die Spoho-Turner*innen sieben Medaillen mit nach Hause. Zum vollständigen Beitrag Schwimmen Mit Siegen in mehreren Staffelwettbewerben, zahlreichen Einzelmedaillen und der Auszeichnung als bestes Team setzten die Spoho-Schwimmer*innen ein deutliches Ausrufezeichen. Besonders überzeugend war der Auftritt über 6×50 m Brust und 8×50 m Lagen. Zum vollständigen Beitrag Tennis Zum dritten Mal in Folge holte sich die Wettkampfgemeinschaft Köln den Deutschen Hochschulmeistertitel im Mixed-Team-Wettbewerb. In einem dramatischen Finale gegen Regensburg bewies das Team Nervenstärke und sicherte sich zugleich das Ticket für die Europäischen Hochschulmeisterschaften 2026. Zum vollständigen Beitrag Rudern Starke Leistungen auf dem Elfrather See: Zwei Mixed-Vierer qualifizierten sich für die World University Games in Duisburg. Zudem konnte sich ein Mixed-Vierer im stark besetzten Finale die Bronzemedaille sichern. Zum vollständigen Beitrag Kanupolo Mit einer geschlossenen Teamleistung und großem sportlichen Einsatz erreichten beide Mannschaften der WG Köln bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Kanupolo das Finale. Die erste Mannschaft sicherte sich erneut den Titel, Team 2 überzeugte als starker Vizemeister. Zum vollständigen Beitrag Die Deutsche Sporthochschule Köln gratuliert allen teilnehmenden Studierenden zu ihren Erfolgen - auch denjenigen, die hier nicht aufgeführt sind. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen auf nationaler und internationaler Bühne.

  • 08.07.2025
    FIT-Prävention schreibt Nachwuchs-Forschungspreis aus
    Das Forschungsinstitut für Training in der Prävention (FIT-Prävention) vergibt 2026 einen Nachwuchs-Forschungspreis für herausragende Arbeiten im Bereich des präventiv orientierten Muskel- und Herz-Kreislauf-Trainings. Prämiert werden wissenschaftliche Arbeiten, die in den Jahren 2024 oder 2025 abgeschlossen oder veröffentlicht wurden. Insgesamt sind drei Preise dotiert: 3.000 Euro für den ersten Platz 2.000 Euro für den zweiten Platz 1.000 Euro für den dritten Platz Ausgezeichnet werden sowohl Einzelpersonen als auch Forschungsteams, deren Arbeiten durch kreative Ideen, innovative Fragestellungen und Relevanz für die Praxis überzeugen. Zentrales Element der Bewerbung ist ein maximal dreiminütiger Video-Pitch, in dem die Bewerber:innen ihre Forschung anschaulich präsentieren. Präsentation auf der FIBO 2026 geplant Die prämierten Projekte sollen einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden – etwa durch Präsentationen auf der FIBO 2026 in Köln oder in einem Wissens-Webinar. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Diskurs im Bereich der Trainingsprävention zu fördern und Impulse für Praxis und Politik zu setzen. Bewerbungsschluss: 30. September 2025 Bewerben können sich Nachwuchsforschende mit Masterarbeiten, Dissertationen oder wissenschaftlichen Studien (ausgenommen Professor:innen und Lehrstuhlinhaber:innen), die an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen entstanden sind. Die Bewerbung ist ausschließlich digital in deutscher oder englischer Sprache einzureichen und umfasst: Titel und Kontaktdaten Dokumentation der Forschungsarbeit (3–5 Seiten, 50 % der Bewertung) Tabellarischer Lebenslauf (max. 2 Seiten) Video-Pitch (max. 3 Minuten, 50 % der Bewertung) Ggf. Einverständniserklärungen bei Co-Autorenschaft Die Einreichung erfolgt in einem PDF-Dokument sowie separat als Video-Datei (MOV oder MP4). Die maximale Upload-Größe beträgt 1 GB. Über das FIT-Prävention Das Forschungsinstitut für Training in der Prävention arbeitet unter dem Dach der Experten Allianz für Gesundheit e. V. und steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ingo Froböse. Ziel des Instituts ist es, evidenzbasierte Erkenntnisse über gesundheitsförderndes Training in Gesellschaft, Fitnessbranche und Politik zu tragen. Die Begutachtung der Einreichungen übernimmt ein unabhängiges Gremium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wilhelm Bloch, Leiter der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln.

  • 08.07.2025
    „BIG on Stage“ 2025
    Am Mittwoch, den 29. Oktober 2025, findet an der Deutschen Sporthochschule Köln erneut die Hochschulveranstaltung BIG on Stage statt. Im Hörsaal 1 erhalten Studierende die Möglichkeit, eigene Beiträge aus den Bereichen Bewegungskunst, Inszenierung und Gestaltung zu präsentieren. Gesucht werden kreative Beiträge in folgenden Kategorien: Film Tanz und Bewegungstheater SpoHoetry-Slam Bewegungskünste Interessierte Studierende können ihre Bewerbungen mit Filmen, Performances, Texten oder weiteren künstlerischen Beiträgen bis einschließlich Freitag, den 18. Juli 2025, per E-Mail an die jeweiligen Ansprechpersonen der Kategorien senden: Film : Conny Beißler – c.beissler@dshs-koeln.de Tanz und Bewegungstheater : Dr. Stephani Howahl – howahl@dshs-koeln.de SpoHoetry-Slam : Dr. Ansgar Molzberger – molzberger@dshs-koeln.de Bewegungskünste : Dr. Jonas Rohleder – j.rohleder@dshs-koeln.de BIG on Stage ist eine Benefizveranstaltung zugunsten des Deutschlandstipendien-Programms der Deutschen Sporthochschule Köln.

  • 07.07.2025
    Digitale Innovation im Schulsport
    Wie können digitale Technologien im Sportunterricht eingesetzt und erlebt werden? Wie muss der Unterricht aufgebaut und gestaltet sein und was halten Schüler*innen von digitalen Tools im Sportunterricht? Diese und weitere Fragen stellt sich das Team des neu eingerichteten Lehramts-Seminars „Aktuelle schulbezogene Themen“ vom Institut für Tanz und Bewegungskultur. Im Rahmen des neu eingerichteten Seminars „Aktuelle schulbezogene Themen“ im Bachelor-Lehramtsstudiengang Sport erhielten Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln die Gelegenheit, innovative Unterrichtskonzepte direkt mit Schülerinnen und Schülern zu erproben. Höhepunkt des Seminars war ein Schulbesuch im Rahmen einer Projektwoche, bei dem die achte und neunte Klassenstufe des Rheingymnasiums Mühlheim die Sportuniversität besuchte, um digitale Anwendungen im Sportunterricht hautnah zu erleben. Die Studierenden gestalteten vielfältige, kreative und interaktive Lernstationen, an denen moderne Technologien wie Motion Capture, Virtual Reality und tabletbasierte Anwendungen zum Einsatz kamen. „Ziel war es, digitale Medien sinnvoll und didaktisch fundiert in den Schulsport zu integrieren“ so Rachel Wittschier, die im Team mit Dr. Christian Büning, Dr. des. Stephani Howahl und Prof.'in Dr. Claudia Steinberg das Seminar gestaltete. Ein besonderes Highlight war die Anwendung des im Musischen Forum installierten makerlosen Motion Capture-Systems. Unter dem Titel „Captury_ET“ (ET = Eignungstest) erprobten die Studierenden, die Schülerinnen und Schüler mittels Ganzkörper-Motion-Capture in Echtzeit zu visualisieren. Dabei konnten Bewegungsabläufe – zum Beispiel aus dem sportwissenschaftlichen Eignungstest – anhand von Avataren dargestellt, analysiert und direkt verbessert werden. Eine weitere Station bot ein Tablet-basiertes „Tabata-Training“, das durch ein anschließendes Quiz ergänzt wurde und sportliche Aktivität mit hoher kognitiver Aktivierung verband. Auch das beliebte Spiel „Just Dance“ kam zum Einsatz: In einer stimmungsvollen Disco-Atmosphäre des MuFo-Studios konnten sich die Teilnehmenden zu bekannten Songs bewegen und Punkte sammeln. Vorbereitet wurde diese Einheit mit dem „Puzzle Dance“, bei dem über Tablets verschiedene Tanzbewegungen gelernt, kombiniert und kreativ weiterentwickelt wurden. Ein besonderes Erlebnis bot im Rahmen des Seminars auch der Einsatz von Virtual-Reality-Technologie. Mit Hilfe von VR-Brillen konnten die Schülerinnen und Schüler neue, digitale Bewegungsräume erschließen – und dabei körperlich aktiv werden. Beim beliebten VR-Spiel Beat Saber stand das rhythmisch-koordinative Training im Fokus. Ausgestattet mit Controllern und VR-Headsets bewegten sich die Teilnehmenden im Tempo der Musik und mussten farbige Blöcke mit virtuellen Lichtschwertern zerschneiden – eine herausfordernde Kombination aus Reaktion, Rhythmusgefühl und Ausdauer. Während des gesamten Seminars setzten sich die angehenden Sportlehrkräfte kritisch mit den Potenzialen und Grenzen digitaler Technologien auseinander. Neben der technischen Umsetzung lag ein besonderes Augenmerk auf den didaktischen Möglichkeiten: Wie lassen sich neue Medien sinnvoll in den Unterricht integrieren? Welche Vorteile bieten sie für Motivation, Bewegungslernen und Feedbackprozesse? Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt ComeSport (hier ComeNet3 – Virtuelle Realität und Avatar-basierte Interaktive Systeme) flossen ebenfalls in die Seminararbeit ein und bildeten eine fundierte Grundlage für die Entwicklung der Lernstationen. Die Studierenden nutzten diese Impulse, um eigene kreative Ideen zu verwirklichen und Schülerinnen und Schülern einen spannenden Zugang zum Thema Digitalität im Schulsport zu ermöglichen. Das Seminar war nicht nur ein gelungenes Beispiel für forschungsgeleitete Lehre, sondern zeigte auch eindrucksvoll, wie digitale Medien den Sportunterricht bereichern und neue Erlebnisse ermöglichen. Univ.-Prof.'in Dr. Claudia Steinberg (Projektleitung) Dr. Christian Büning (stellv. Projektleitung) Stephani Howahl (Didaktische Integration/ E-Learning) Rachel Wittschier (Promovendin) Zum Projekt ComeSport Zum Projekt ComeNet 3

  • 09.07.2025
    Auszeichnung für herausragende Nachwuchsforschung
    Hannah Hofmann vom Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation wurde beim diesjährigen Kongress des European College of Sport Science (ECSS) mit dem Young Investigator Award in der Kategorie Oral Presentation ausgezeichnet. Mehr als 300 junge Wissenschaftler*innen hatten sich für den renommierten Nachwuchspreis beworben, 74 von ihnen wurden zur Präsentation ihrer Forschung vor Ort eingeladen. Der internationale Kongress fand vergangene Woche in Rimini, Italien, statt und zählte rund 3.000 Teilnehmende aus über 50 Ländern. Hannah Hofmann überzeugte mit ihrem Vortrag „Exploring elite sports in the theater: a mixed-method analysis of work and performance ability, and workplace challenges in professional dance“ und erreichte einen Platz in den Top 10 – punktgleich mit weiteren Finalist*innen belegte sie den geteilten 5. Platz. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird von einer Jury aus Mitgliedern des ECSS Scientific Committee und Scientific Board vergeben. Wir gratulieren herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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