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  • li.: Die Gewinnerin des Pitches Janina Jaspers mit Ex-Fußballnationalspieler Jonas Hector, der Teil der Jury war; re.: Podiumsgespräch mit erfolgreichen Gründer*innen
    18.07.2025
    Jubiläumsbattle zu fünf Jahren StarS-Kader
    Am 4. Juli 2025 ist der hochschuleigene Inkubator StarS-Kader zum fünften Mal in die finale Runde gestartet. Das Abschlussevent „Auf die Plätze, fertig – PITCH!“ bietet den teilnehmenden Teams die Möglichkeit, ihre Start-up-Ideen vor Publikum und Jury zu pitchen und Kontakte in der Kölner Gründungsszene zu knüpfen. Mit ihrer Idee „Wellplayd" konnte sich Janina Jaspers als Siegerin durchsetzen. Der erste StarS-Jahrgang startete 2021 mit drei Teams, die aufgrund von Corona noch online ihre Ideen im Finale vorgestellt haben. Seitdem sind der Inkubator und das Abschlussevent stetig gewachsen und füllen schon seit 2023 Hörsaal 1. Über alle fünf Jahre hinweg konnten durch das Programm 25 Gründungsteams unterstützt und mit verschiedenen Workshops auf die Start-up-Welt vorbereitet werden. Hervorgehoben wurde auch das Wachstum im Kölner Gateway-Verbund. Unter der Marke „Gateway Hochschulen Köln“ haben sich die Universität zu Köln, die TH Köln, die Rheinische Hochschule, die Cologne International Business School und die Deutsche Sporthochschule Köln zusammengeschlossen. In engem Austausch und mit Partner*innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft soll der Standort Köln attraktiv für innovative Gründungen, Start-ups und Investor*innen gestaltet werden. In den letzten Jahren konnten diese Kooperationen erfolgreich genutzt werden und Start-ups auf ihrem Weg erfolgreich unterstützen. Wie wichtig Unternehmensgründungen und die Förderung anwendungsorientierter Sportwissenschaft sind, betonte auch Spoho-Rektor Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel in seiner Videobotschaft zur Begrüßung des Finales. Schirmherr Thorsten Burmester unterstrich die Bedeutung von Formaten des Gateway-Verbundes wie dem StarS-Kader für die Region Köln. Innovationen stärken die Produktivität und gerade die Bereiche Sport, Bewegung und Gesundheit seien wichtige Arbeitsfelder in Köln. Die Ideen aller StarS-Kader-Teams drehen sich um genau diese Bereiche: Sport, Bewegung und Gesundheit. In einer viermonatigen Schärfungsphase mit Workshops zu den Themen Finanzierung, Marketing, Recht oder Steuern wurden die Teams auf das Finale „Auf die Plätze, fertig – PITCH!“ vorbereitet, um auf der Bühne vor Publikum und Jury zu überzeugen. Zur fünften Auflage des StarS-Kaders gab es in diesem Jahr nicht nur Pitches, sondern ein Jubiläumsbattle: In drei verschiedenen Runden mussten sich die Teams beweisen. Auch das Publikum wurde in das Voting mit einbezogen und konnte die Teams in jeder Runde bewerten. Jedoch hatte die vielfältige Jury das letzte Wort. Mit Expert*innen aus dem Sport und der Kölner Gründungsszene konnten sie die Teams und ihre Ideen kritisch bewerten. Die vielfältigen Ideen der sieben Teams: Act4Democracy – Mit passgenauen Bewegungskonzepten für Workshops und Performances die Bewegung und den Körper zurück in Bildungs- und Kommunikationsprozesse bringen. (Marco Grawunder mit Team) SwimNavi – Eine Schwimmorientierungshilfe für Menschen mit Sehbehinderung. Durch akustisches und haptisches Feedback wird die Teilnahme am Schwimmsport erleichtert. (Fabian Hoffmann, Dave Fohrn, Mel Fohrn, Hans-Peter Haupt) Holies – Fußballstutzen mit Löchern für eine bessere Luftzirkulation, mehr Stabilität und Muskelunterstützung. (bereits EU-weites Patent) (Mohammed Abbas und Ralph Salzmann) AthletiConnect – eine All-in-One-Plattform für Sport, Gesundheit, Jobs und Austausch. (Theresa Ladwig) SelfFloorence – eine App, die in Pflege- und Altenheimen Anwendung findet, den Patient*innen mehr Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglicht und über einen mit Bildschirm ausgestatteten Rollator benutzt werden kann. (Rebekka Milewski) Navelo – Gerät zur Erkennung von Straßenunebenheiten für Radfahrer*innen (Moe Schacht und Christopher Adels) Wellplayd – Software-Lösung für kleine gemeinnützige Organisationen, um den Anschluss an Innovation und Digitalisierung zu wahren. (Janina Jaspers) In der ersten Runde präsentierten die Teams ihre Idee in kurzen knackigen 90-Sekunden-Videos. Runde zwei nahm wichtige Details wie Entwicklung, Finanzierung oder Kooperationen in den Fokus. Hier hatten die Teams vier Minuten Zeit, um live auf der Bühne zu überzeugen. Für die entscheidende Runde wurden drei Teams ausgewählt, die ihre Ideen vor kritischen Fragen der Jury verteidigen mussten – in 45 Sekunden mussten sie überzeugende Argumente finden, die mögliche Schwachstellen entkräften und Wege zum Erfolg aufzeigen. Am Ende überzeugte Janina Jaspers, Doktorandin in der Abteilung Diversitätsforschung, mit ihrer Idee „Wellplayd“: Mit ihrer Software-Lösung werden Organisationen wie Sportverbänden oder -vereinen digitale Möglichkeiten bereitgestellt, die Zettelwirtschaften beseitigen und Abläufe beschleunigen. So können beispielsweise Führungszeugnisse oder Unterschriften sicher und unkompliziert innerhalb der Anwendung verwaltet werden. Mit einer Unterstützung von 2.000€ erhält Janina Jaspers die Möglichkeit ihre Entwicklung voranzutreiben. Platz zwei ging an Navelo, Platz drei erreichte SwimNavi, ein Team der TH Köln. Den Publikumspreis konnte sich AthletiConnect sichern. Gesponsert wurde das Event von der Kanzlei CBH Rechtsanwälte, die auch die Preisgelder zur Verfügung stellten. Neben den Teams des StarS-Kaders konnten Newcomer mit Projekten aus der Lehre und erfolgreiche Start-ups des Gateway-Verbundes ihre Ideen auf dem sogenannten Start-up-Markt vorstellen. Mit dabei waren auch W1NNAS, SwimPal, Wakeboard Campus und Sizeless, die in den letzten Jahren auch am StarS-Kader teilgenommen haben. Marvin Schneiders (SwimPal), Nico von Lerchenfeld (Wakeboard Campus) und Leander Peters (Sizeless) profitierten mit ihren Teams vom EXIST-Gründungsstipendium, das Start-ups ein Jahr lang finanziell unterstützt. In einem kurzen Paneltalk teilten die drei ihre persönlichen Erfahrungen im Gründungsprozess, berichteten von der Bedeutung der EXIST-Förderung und gaben wertvolle Tipps für angehende Gründer*innen. Alle sieben Teams konnten während des StarS-Kaders wertvolle Erfahrungen sammeln und Start-up-Luft schnuppern. Dank des konstruktiven Feedbacks der Jury ist jedes Team gewachsen und einen Schritt näher an einer spannenden Gründungsreise.

  • 21.07.2025
    Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games
    Vom 17.-18.07.2025 war momentum im Rahmen der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games in der Jahrhunderthalle in Bochum zu Gast. Direkt neben den 3x3-Basketballer:innen, die um den Weltmeister:innen-Titel der Studierenden kämpften, präsentierte das momentum-Team an diesen Tagen verschiedene sportwissenschaftliche Diagnostikverfahren. Aus dem Institut für Biomechanik und Orthopädie waren Dr. Bjoern Braunstein und Dr. Jan-Peter Goldmann mit einer Kraftmessplatte vor Ort, sodass interesierte Personen anhand ihrer eigenen Sprünge den Ablauf einer Sprungkraftdiagnostik kennenlernen konnten. Dabei erfuhren sie unter anderem, was der Vorteil einer Kraftmessplatte gegenüber optischen Flugzeitsystemen ist und welche Parameter sich aus der Kraft-Zeit-Kurve ableiten lassen. Bei Dr. Jeannine Ohlert und Janna Kerkow aus dem Psychologischen Institut konnten die Besucher:innen den Determinationstest aus dem Wiener Testsystem ausprobieren. Um das Reaktionsverhalten zu testen, wurden die Teilnehmer:innen hier verschiedenen visuellen und akustischen Reizen ausgesetzt, auf die sie möglichst schnell mit einer zugeordneten Aktion reagieren mussten. Die individuellen Testergebnisse wurden vor Ort direkt besprochen und bei Interesse im Nachhinein per E-Mail zugeschickt. Am Donnerstagvormittag besuchte Ina Brandes, die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, den momentum-Infostand. Rektor Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel und Prorektor Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bloch stellten ihr das Deutsche Forschungszentrum sowie die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Einrichtung vor. Anschließend war noch genügend Zeit für ein gemeinsames Foto mit den Vertreter:innen der verschiedenen universitären Zusammenschlüsse. Ein besonderes Highlight war auch der spätere Besuch von Ministerpräsident Hendrik Wüst, der sich mit Dr. Jan-Peter Goldmann über innovative Mess- und Trainingsgeräte für die Fußmuskulatur austauschte. Mehr Eindrücke von den beiden Tagen gibt es auf LinkedIn: Ausblick auf Tag 1 Besuch von Ministerin Ina Brandes Austauch mit Ministerpräsident Hendrik Wüst Rückblick auf Tag 2

  • 22.07.2025
    Fortbildung: Sexualisierte Gewalt im Schulsport - Handlungssicherheit erlangen
    In den vergangenen Jahren wurden in der Öffentlichkeit verschiedene Fälle von sexuellem Missbrauch durch Lehrkräfte diskutiert. Schulen sind aktuell dazu aufgerufen, ein Schutzkonzept zu erstellen. Der Schulsport hat in dieser Hinsicht wegen des vorhandenen Körperkontakts eine Sonderstellung, zusätzlich begünstigt der Kontext sexuell übergriffige Handlungen von Schüler*innen untereinander. Dennoch findet der Schulsport in Schutzkonzepten häufig sehr wenig Berücksichtigung, und Sportlehrkräfte sind verunsichert, gerade hinsichtlich Themen wie Hilfestellungen, Umkleidesituation und Sportbekleidung. Diese Fortbildung greift all diese Aspekte auf und hat zum Ziel, (zukünftigen) Lehrkräften Handlungssicherheit in diesem schwierigen Feld zu bieten, um Täter*innen frühzeitig zu erkennen und sexualisierte Gewalt an der Schule und speziell im Schulsport zu verhindern. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an (Sport‑)Lehramtsstudierende, Referendar*innen und Lehrkräfte im Schuldienst und findet am Dienstag, den 30. September von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Alle Informationen zu den Inhalten, zum Ablauf und zur Anmeldung finden Sie hier .

  • 22.07.2025
    Online-Studieninfo Lehramt am 26.08.2025
    Für Studieninteressierte an einem Lehramtsstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln bietet das Zentrum für Sportlehrer*innenbildung (ZfSb) am Dienstag, 26. August 2025 von 15:30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr eine Online-Studieninfo an. In der Veranstaltung werden unter anderem Informationen zum Studienaufbau sowie zur Bewerbung und zum Eignungstest vermittelt, weiterhin besteht auch die Möglichkeit für individuelle Fragen. Zudem geben unsere studentischen Hilfskräfte Einblicke das Lehramtsstudium an der SpoHo aus Studierendensicht und stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen zu Inhalten, Anmeldung und Ablauf der Online-Studieninfo finden Sie hier .

  • Studierende auf einer Bank in einer Sporthalle
    25.07.2025
    Respektvolle und vielfältige Hochschulkultur
    Die Deutsche Sporthochschule Köln versteht die Umsetzung und Förderung von Chancengerechtigkeit und Diversität als wichtige Faktoren einer wertschätzenden Universitätskultur. Diese Werte hält die Universität nun auch in ihrem neuen Diversitätskonzept fest. Das nunmehr vorliegende Diversitätskonzept basiert auf fünf Leitideen bzw. strategischen Zielen: Teilhabe fördern, Fortschritt und Innovation ermöglichen, Potentiale nutzen und fördern, Identifikation und Empowerment ermöglichen sowie Diskriminierung vorbeugen und bekämpfen. Ziel ist es dabei, bestmögliche Studien-, Forschungs-, Lehr- und Arbeitsbedingungen zu gewährleisten und weiterzuentwickeln und somit die Attraktivität unserer Universität als Studienstandort und als Arbeitgeberin zu erhöhen. Dabei stellen wir sicher, dass die Mitglieder und Angehörigen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Alter, Behinderung, Familie, (sozialer) Herkunft oder sexueller Orientierung – an der universitären Gemeinschaft teilhaben und eine stets respektvolle und vielfältige Hochschulkultur besteht. Sie finden das Diversitätskonzept hier zum Download .

  • Zwei Studierende erklären eine ihrer Stationen
    29.07.2025
    Sportfest auf der Jahnwiese
    Lehramtsstudierende der Sporthochschule Köln veranstalteten ein Sportfest für Siebtklässler*innen der Heliosschule Köln. Am 4. Juli 2025 wurde die Jahnwiese zum Schauplatz eines besonderen Sportfests: Von 9:30 bis 12:00 Uhr setzten Lehramtsstudierende der Deutschen Sporthochschule Köln erstmals ihr Wissen in die Praxis um – gemeinsam mit rund 60 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 der Heliosschule Köln. Entstanden ist das Sportfest im Rahmen des Bachelorseminars „Spezielle Themen der Fachdidaktik“ des Lehramtstudiengangs unter der Leitung von Katrin Strub. Über das gesamte Sommersemester hinweg entwickelten die Studierenden unterschiedliche Stationen, die nicht nur körperliche Geschicklichkeit forderten, sondern gezielt auf Kooperation, Teamgeist und soziale Kompetenzen abzielten. Die Planung basierte auf theoretischen Grundlagen wie fachdidaktischen Konzepten oder Vermittlungskompetenzen, aber auch Wissen zu aktuellen sportdidaktischen Themen, die im Seminar thematisiert wurden. Auch auf Individualisierung und Differenzierung wurde intensiv eingegangen, ganz praxisnah in Hinblick auf die kooperierende inklusive Schule. Vor Ort betreuten die Studierenden die einzelnen Stationen, die sie zuvor selbst konzipiert hatten. Für die Siebtklässler*innen bedeutete der Vormittag viel Spaß und lehrreiche Abwechslung und auch die Studierenden konnten ihr Wissen und Kenntnisse über vielfältige Aufgabenfelder einer Sportlehrkraft erweitern. Die durchweg positiven Rückmeldungen und die spürbare Begeisterung aller Beteiligten sprechen für sich: Aufgrund des großen Erfolgs soll das Sportfest auch im kommenden Semester fortgeführt werden.

  • 01.08.2025
    Ein Jahr des Ankommens und des Aufbruchs
    Seit exakt 438 Tagen ist Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Vorwort zum Jahresbericht KOMPAKT 2024 blickt er auf das vergangene Kalenderjahr und die prägenden Entwicklungen an der Sporthochschule zurück. "2024 war für mich ein Jahr des Ankommens – und zugleich ein Jahr des Aufbruchs. Seit meinem Amtsantritt als Rektor im Mai durfte ich zahlreiche engagierte Kolleg*innen, Studierende und Partner*innen der Deutschen Sporthochschule Köln kennenlernen. Sie alle zeigen täglich, was unsere Universität besonders macht: ihre wissenschaftliche Exzellenz, ihre gesellschaftliche Relevanz und die gemeinsame Leidenschaft für Sport und Bewegung im Kontext von Forschung, Lehre und Transfer. Es ist ein Privileg, an dieser einzigartigen Sportuniversität wirken zu dürfen. Mir war von Anfang an bewusst, dass unsere Universität vor großen Herausforderungen steht. Die Anforderungen der Haushaltskonsolidierung, strukturelle Wettbewerbsnachteile, laufende Bauprojekte auf dem Campus und ein angespannter Arbeitsmarkt fordern unsere Organisation spürbar. Gleichzeitig erlebe ich eine Kultur des Miteinanders und eine Offenheit, gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Diese Haltung bildet ein starkes Fundament für notwendige Veränderungsprozesse an unserer Universität. 2024 haben wir als Rektorat die Entwicklung eines neuen Hochschulentwicklungsplans angestoßen, der bis 2030 unsere strategische Ausrichtung prägen wird. Ziel ist es, die Deutsche Sporthochschule Köln als führende Sportuniversität Europas weiter zu profilieren – durch exzellente Forschung mit internationaler Strahlkraft, hochwertige Studienangebote und eine starke gesellschaftliche Verankerung. Wir setzen auf eine enge Verzahnung von Forschung, Lehre in Theorie und Praxis, auf gezielte Drittmittelstrategien, moderne Lehrkonzepte, Internationalisierung und innovative Weiterbildungsformate. Die Deutsche Sporthochschule Köln soll noch sichtbarer als gesellschaftliche Stimme der Sportwissenschaft und als Beratungsinstanz in Sport, Politik und Gesellschaft positioniert werden. Diese strategische Ausrichtung ist mehr als eine Reaktion auf Herausforderungen – sie ist Ausdruck unseres Anspruchs, Zukunft aktiv zu gestalten. Die Sportwissenschaft liefert fundierte Beiträge zur Bewältigung zentraler Herausforderungen unserer Zeit, wie der Förderung von Bewegungs- und Gesundheitskompetenz von Heranwachsenden in einer zunehmend digitalisierten Welt, wie die Vorbeugung chronisch-degenerativer Erkrankungen in unserer rasant alternden Gesellschaft, wie die soziale Integration von Menschen mit Fluchthintergrund oder die Vermittlung von Umweltbewusstsein im und durch Sport. Unsere Aufgabe ist es, diese Lösungskompetenz noch sichtbarer zu machen. Ich danke allen, die sich 2024 mit Energie, Mut und Weitblick für unsere Hochschule eingesetzt haben. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam weitergehen!" Ansgar Thiel Den kompletten Jahresbericht KOMPAKT 2024 mit einer Jahreschronik, vielen Interviews und Artikeln sowie Zahlen und Fakten finden Sie online zum Download und als Blätter-PDF . Wenn Sie Interesse an einem Printexemplar haben, wenden Sie sich gerne an die Abteilung Presse und Kommunikation per Mail an presse@dshs-koeln.de .

  • 30.07.2025
    Neuer Termin: Mehr als Muskeln - über mentale Herausforderungen sprechen
    Organisiert durch Athleten Deutschland e.V. wird an zwei Terminen im August ein digitaler Austausch zur psychischen Gesundheit angeboten. Unter dem Titel „Mehr als Muskeln – über mentale Herausforderungen sprechen“ könnt ihr euch über eure Erfahrungen, über Zweifel, Scham oder Ängste austauschen. Der virtuelle Raum wird von Athleten Deutschland bereitgestellt – ihr braucht kein Mitglied zu sein, um teilzunehmen. Eure Anmeldung bleibt vertraulich und dient nur dazu, den Kreis der Teilnehmenden zu überblicken. Das Angebot richtet sich an deutsche olympische, paralympische, nicht-olympische oder deaflympische Bundeskaderathlet*innen – unabhängig von Disziplin oder Saison (Sommer- und Wintersport). Wann: für Athletinnen am 14.08.2025 um 19:30 Uhr für Athleten am 18.08.2025 um 19:30 Uhr Wo: Zoom-Call Anmeldung: Mail an info@athleten-deutschland.org bis zum 08. August Mehr Infos bekommt ihr auf der Website von Athleten Deutschland e. V.

  • Rückansicht einer Frau mit ausgebreiteten Armen in einem Wald
    04.08.2025
    DKV-Report 2025: Deutschland im Gesundheitscheck
    Wie gesund lebt Deutschland? Bereits zum achten Mal haben die DKV Deutsche Krankenversicherung AG (DKV), die Deutsche Sporthochschule Köln und die Universität Würzburg das Gesundheitsverhalten der Deutschen in einer repräsentativen Umfrage untersucht. Seit 2010 werden im Rahmen des DKV-Reports regelmäßig körperliche Aktivität, Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum und Stressverhalten analysiert – seit 2014 zusätzlich das Sitzverhalten der deutschen Bevölkerung. Ein alarmierender Rekord: Sitzzeiten in Deutschland Der aktuelle DKV-Report 2025 offenbart dramatische Entwicklungen: Die durchschnittliche Sitzdauer hat sich von 598 (2023) auf 613 Minuten erneut erhöht. Damit verbringen die Deutschen an einem Werktag durchschnittlich über zehn Stunden im Sitzen – fast zwei Stunden mehr als noch vor 10 Jahren. Nur 30 Prozent der „Vielsitzer“ schaffen es durch ausreichend körperliche Aktivität, das lange Sitzen zu kompensieren. Aufgrund ihres Sitz- und Bewegungsverhaltens weisen 37 Prozent der Befragten ein erhöhtes Sterberisiko auf. Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln betont: „Dieser gefährliche Trend muss dringend gestoppt werden. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Wandel, der vom Sitzen wegführt und einen Alltag ermöglicht, in dem Bewegung erlaubt, unterstützt und sogar belohnt wird.“ Rundum gesund? Fehlanzeige Gleichzeitig leben nur zwei Prozent der deutschen Bevölkerung rundum gesund. Dabei erzielen Frauen über alle Benchmarks hinweg die besseren Ergebnisse: Während drei Prozent von ihnen alle Kriterien für ein rundum gesundes Leben erfüllen, schaffen dies nur ein Prozent der Männer. Die Ergebnisse zu den einzelnen Benchmarks „Körperliche Aktivität“, „Ernährung“, „Rauchen/Dampfen“, „Alkoholverzicht“ und „Stressempfinden“ stellen eine gemischte Bilanz dar: Erfreuliche 68 Prozent der Befragten erreichen den Benchmark für körperliche Aktivität. Bei der gesunden Ernährung erfüllen dagegen nur etwas mehr als ein Drittel die Anforderungen (34 Prozent). Besonders problematisch erweist sich die Stressbelastung sowie der erfolgreiche Umgang damit, da nur jede/jeder fünfte Befragte den Benchmark „Stressempfinden“ erreicht. Frauke Fiegl, Vorstandsvorsitzende der DKV Deutsche Krankenversicherung AG, fordert: „Ein gesunder Lebensstil muss frühzeitig vermittelt und intensiv gefördert werden, bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen – und das über alle Bevölkerungsgruppen hinweg. Ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung und weniger Bildschirmzeit sind grundlegende Voraussetzungen für ein rundum gesundes Leben.“ Ausdauer und Muskeln: Beides braucht Training Den Benchmark „Körperliche Aktivität“ (ausdauerorientierte Bewegung) erfüllen zwar rund 68 Prozent, die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation für „Muskelaktivität“ (mindestens zweimal pro Woche) allerdings nur 34 Prozent der Befragten. Insgesamt erreichen nur 32 Prozent der Befragten die kombinierten Bewegungsempfehlungen von Ausdauer- und Muskelaktivität. Dabei gelten Bewegung im Alltag sowie ein strukturiertes Ausdauer- und Muskeltraining zu den effektivsten Strategien gegen viele chronische Lebensstil-Erkrankungen, wie z. B. Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-, Krebs- und psychische Erkrankungen. „Zusammen mit regelmäßiger Bewegung ist das Trainieren unserer Muskeln für ein gesundes Altern lebenslang notwendig. Wir dürfen es nicht länger als freiwillige Ergänzung zum Ausdauertraining betrachten, sondern als präventive Pflichtaufgabe“, kommentiert Prof. Ingo Froböse. Wohlbefinden unter Druck Inmitten von Krisenzeiten wird das subjektive Wohlbefinden der Bevölkerung zu einem zentralen Thema. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten erreicht einen positiven Wohlfühlwert (59 Prozent), wobei Männer und ältere Menschen besser abschneiden: Während etwas mehr als ein Drittel der männlichen Befragten von einem reduzierten subjektiven Wohlbefinden berichten (37 Prozent), trifft dies auf beinahe die Hälfte aller weiblichen Befragten zu (46 Prozent). Überdurchschnittlich positiv fällt der Wert bei den über 66-Jährigen aus: 74 Prozent berichten von einem erhöhten subjektiven Wohlbefinden. Im Gegensatz dazu liegt der Anteil bei den 30- bis 45-Jährigen am niedrigsten (49 Prozent). Die Ergebnisse des DKV-Reports zeigen, dass wer sich regelmäßig zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegt und auch in der Freizeit körperlich aktiv ist, von einem höheren subjektiven Wohlbefinden berichtet. Digitale Gesundheitskompetenz und Prävention als Schlüssel zu gesundem Verhalten Digitale Gesundheitskompetenz beschreibt die Fähigkeit, digitale Gesundheitsinformationen zu erschließen und in gesundheitsbezogene Entscheidungen einzubeziehen. Insgesamt verfügen lediglich 35 Prozent der Befragten über eine exzellente digitale Gesundheitskompetenz. Dabei fällt auf: Je jünger die Befragten, desto besser die digitale Gesundheitskompetenz. Diese ist aber auch eine Frage der Bildung: Nur 29 Prozent der Befragten mit mittlerer Reife verfügen über eine exzellente digitale Gesundheitskompetenz; bei Hochschulabsolventinnen und -absolventen steigt dieser Anteil auf 43 Prozent. Ungeachtet dessen gelingt es zwar vielen Menschen, Gesundheitsinformationen im Internet schnell zu finden, doch die Bewertung ihrer Vertrauenswürdigkeit bereitet Schwierigkeiten: 58 Prozent der Befragten sind unsicher, ob sie digitalen Gesundheitsquellen trauen können. „Es ist entscheidend, digitale Gesundheitskompetenzen sowie Prävention gezielt zu fördern. Gleichzeitig müssen potenzielle Hürden in diesen beiden Bereichen konsequent abgebaut werden. Nur so kann jeder einzelne das volle Potenzial für ein gesundes Leben ausschöpfen“, betont Frauke Fiegl. Neben digitalen Gesundheitskompetenzen beleuchtet der DKV-Report 2025 auch die Inanspruchnahme von Präventionsangeboten: Während Impfungen zwar anerkannt sind und von 79 Prozent in Anspruch genommen werden, nutzen nur 21 Prozent der Befragten strukturierte Präventionsangebote wie z. B. zu Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung oder Rauchentwöhnung. Hauptanreiz für Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen ist der wahrgenommene gesundheitliche Nutzen, doch unter anderem finanzielle Hürden stehen einer breiteren Teilnahme im Weg. Eine gezielte Sensibilisierung zu dem Thema sowie finanzielle Anreize könnten helfen, diese Barrieren zu überwinden. Über den DKV-Report Im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung AG hat das Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Julius-Maximilians-Universität Würzburg den DKV-Report in diesem Jahr zum achten Mal erstellt. Das Meinungsforschungsinstitut HEUTE UND MORGEN GmbH befragte hierzu im Zeitraum vom 11. Februar bis zum 17. März 2025 deutschlandweit insgesamt über 2.800 Menschen repräsentativ zu ihren Lebensgewohnheiten mithilfe von leitfaden- und computergestützten Telefon- und Online-Interviews. Der diesjährige DKV-Report und weitere Materialien stehen unter www.ergo.com/DKV-Report zum Download bereit. Kontakte: Medienkontakt DKV Deutsche Krankenversicherung AG ERGO Media Relations Heike Linden E-Mail: Heike.Linden@ergo.de Tel: +49 211 477-4094 Wissenschaftliche Leitung Prof. Ingo Froböse Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln Dr. Birgit Wallmann-Sperlich Institut für Sportwissenschaft, Fakultät für Humanwissenschaften Julius-Maximilians-Universität Würzburg Judenbühlweg 11 97082 Würzburg E-Mail: birgit.sperlich@uni-wuerzburg.de

  • 31.07.2025
    Spoho bei den World University Games
    Nach zwölf Tagen voller spannender Wettkämpfe gingen die FISU World University Games in Deutschland zu Ende. Vom 16. bis 27. Juli konnten sich Studierende aus aller Welt in 18 Sportarten messen. Das deutsche Team erzielte dabei mit dem sechsten Platz im Medaillenranking das bisher erfolgreichste Ergebnis bei World University Games (früher Universiade). Alle zwei Jahre treffen sich studentische Athlet*innen bei den World University Games – dieses Jahr in Deutschland. Mehr als 9.200 Sportler*innen konnten in Bochum, Duisburg, Essen, Mülheim, Hagen und Berlin ihr Können unter Beweis gestellt. Mit 305 Teilnehmer*innen erreichte das deutsche Team insgesamt 40 Medaillenplätze: Mit elf Gold-, zwölf Silber- und 17 Bronzemedaillen erzielte das "Team Studi" das bisher erfolgreichstes Ergebnis bei diesem Wettbewerb. Auch Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln waren bei den Spielen vertreten, die als eine der größten Multisportveranstaltungen weltweit gelten. Neben erfolgreichen sportlichen Leistungen konnten die "Spohos" wertvolle Erfahrungen sammeln, internationale Wettkampfluft schnuppern und neue Kontakte knüpfen. Besonders freuen kann sich Franka Lipinski, die mit der deutschen Wasserballmannschaft überraschend die Goldmedaille gewann. Im Finale setzten sich die Spielerinnen mit 9:6 gegen die favorisierten USA durch. Von Beginn an hatten sie das Spiel dominiert und ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff halten können. Für Leah Lawall war die Disziplin Poomsae im Taekwondo eine neue Erfahrung. Bei dieser Technikform werden choreografierte Angriffs- und Verteidigungstechniken präsentiert. Gemeinsam mit Adina Machwirth (IST HS Düsseldorf) und Anna Siepmann (HS Bochum) zeigte die Spoho-Studentin eine starke Leistung und sicherte sich im Team-Poomsae die Bronzemedaille. Gleich zwei Studierende der Sporthochschule wurden für das deutsche Tennisteam nominiert: Anastasia Simonov und Finn Bischof konnten wertvolle internationale Wettkampferfahrungen sammeln. Finn erreichte zusammen mit Alessio Vasquez im Herrendoppel das Viertelfinale. Anastasia trat mit Nino Toto im Mixed-Doppel an, wo sich die beiden in der ersten Runde geschlagen geben mussten. Im Dameneinzel schaffte es Anastasia Simonov in der Trostrunde ins Achtelfinale. In der Leichtathletik überzeugte Annkathrin Hoven über 400 Meter und konnte sich für das Halbfinale qualifizieren. Dort erreichte sie den elften Platz und verpasste mit elf Hundertsteln nur ganz knapp den Finallauf. Die deutsche Männerstaffel über 4 x 100 Meter, zu der auch Spoho-Student Eddie Reddemann gehörte, erreichte mit einer starken Leistung das Finale und konnte sich am Ende über den sechsten Platz freuen. Im Beachvolleyball zogen Melanie Paul und ihre Spielpartnerin Sophie Kunst (IU) nach einer erfolgreicher Gruppenphase und gewonnenem Achtelfinale ins Viertelfinale ein. Nach einem spannenden Match mussten sie sich jedoch in zwei Sätzen geschlagen geben. Auch im Rudern konnte die Sporthochschule Erfolge feiern. In der Kategorie „Novizen“ gingen zwei Mixed-Vierer-Boote an den Start. Als „Novizen“ gehen Sportler*innen mit wenig oder ganz ohne Wettkampferfahrung an den Start - so auch die Ruderinnen und Ruderer der Sporthochschule, die erst im April im Unikurs ihre ersten Rudererfahrungen gesammelt hatten. Die Premiere verlief erfolgreich: Beide Boote konnten in den Vorläufen überzeugen und sich für das A-Finale qualifizieren. Das Team um Greta Loerwald, Patrick Pulskamp, Jim Kilic, Felicia Schwab und Steuerfrau Jana Peters sicherte sich den zweiten Platz. Das zweite Boot mit Adrian Bruchmann, Lea Breusing, Nicolas Bohnen, Nicole Ickstadt und Steuerfrau Ilean Kuß belegte einen starken sechsten Platz. Wir gratulieren allen Teilnehmenden der FISU World University Games RhineRuhr2025 und freuen uns über die vielen erfolgreichen Leistungen. Auf der offiziellen Seite der FISU Games sind alle Ergebnisse der 18 Disziplinen zu finden.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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