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  • Markus Raab, Christiane Schenderlein und Karsten Krüger
    25.08.2025
    Spoho-Professor Markus Raab zu Gast im Bundeskanzleramt
    Was ist das Geheimnis sportlichen Erfolgs und wie können Athlet*innen noch besser werden? Dies erforschen Wissenschaftler*innen im Projekt in:prove, das am Wochenende beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin vorgestellt wurde. Im Leistungssport werden Höchstleistungen erbracht – und immer wieder übertroffen. Der technologische Fortschritt hat Einfluss auf diese Leistungsfähigkeit. Aber in erster Linie kommt sie von den Athlet*innen selbst, die ihr Leben dem Leistungssport widmen, die diszipliniert trainieren, Durchhaltevermögen besitzen, Verletzungsprävention und Rehabilitation betreiben. „Mittlerweile gehen wir davon aus, dass es eine Kombination aus Umwelt und Anlage ist, die Menschen zu einer bestimmten Leistung verhilft. Viele Faktoren beeinflussen die Leistung, zum Beispiel Ernährung, Trainingsfleiß, die Gene oder kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis. Was wir nicht wissen ist, wie sich diese Faktoren beeinflussen oder wie sie voneinander abhängen. Ein solches Gesamtbild – eine Kombination all dieser Daten – gibt es bislang nicht“, erklärt Prof. Markus Raab, Leiter der Abteilung Leistungspsychologie der Deutschen Sporthochschule Köln. Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung hat Prof. Markus Raab das Projekt in:prove am Wochenende vorgestellt. Mit dabei war die CDU-Bundestagsabgeordnete Christiane Schenderlein, die seit Mai 2025 das neu geschaffene Amt der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt besetzt. Prof. Markus Raab und sein Projektkollege Prof. Karsten Krüger (Universität Gießen) nahmen an zwei Podiumsdiskussionen teil, in denen sie aktuelle Ergebnisse des Projektes präsentierten und die Bedeutung des Leistungssports für Deutschland thematisierten. Die Bürger*innen und Besucher*innen des Tages der offenen Tür konnten zudem Mitmachangebote zur eigenen sportlichen Leistung wahrnehmen und ihr Wissen über Körper und Geist testen. Wie man die Besten noch besser machen kann – dieses Geheimnis möchte Raab mit seinem Team und zahlreichen Projektpartnern mit in:prove lüften. Forscher*innen von drei deutschen Universitäten haben sich zu einem Forschungsverbund mit dem Namen „Individualisierte Leistungsentwicklung im Sport" zusammengetan. Das Projekt in:prove läuft seit Ende 2021 und wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) als „Wissenschaftliches Verbundsystem Leistungssport (WVL)“ mit insgesamt zwei Millionen Euro für vier Jahre gefördert. Neben der Deutschen Sporthochschule Köln sind die Justus-Liebig-Universität Gießen (Sprecher Prof. Dr. Karsten Krüger) und die Goethe-Universität Frankfurt am Main (stv. Sprecherin Prof‘in. Dr. Karen Zentgraf) beteiligt. Die Forscher*innen arbeiten mit sechs olympischen Sportverbänden und acht Disziplinen zusammen und erheben über verschiedene Diagnostiken umfangreiches Datenmaterial. Alle Daten, die die Teams bei den Tests sammeln, fließen in eine selbst entwickelte Datenbank. Die Kombination aller Daten soll letztlich helfen, die individuellen Leistungsreserven zu identifizieren und systematisch zu aktivieren.

  • 26.08.2025
    Validierungs-Workshop „SpoFo-Map“ am 29. September 2025
    Zum 29. September 2025 laden wir Interessierte Organisationen der Sportförderung sowie ausgewählte Kaderathlet/innen zur Teilnahme am Validierungs-Workshop des Projekts „SpoFo-Map“ ein, das von der Deutschen Sporthochschule Köln, Athleten Deutschland und DOSB gemeinsam umgesetzt wird. Der Workshop findet am Montag, den 29. September 2025, von 13:00 bis 17:00 Uhr statt. Hintergrund und Ziele des Projekts Im Zuge der laufenden Spitzensportreform haben Bund, Länder und der organisierte Sport Anfang 2023 einen strukturierten Prozess zur Weiterentwicklung der Förderung im Leistungs- und Spitzensport gestartet. Ein zentrales Ergebnis: Die Vielzahl vorhandener Förderangebote für Kaderathletinnen und -athleten ist bislang nicht in vollem Umfang systematisch erfasst und deshalb nicht ausreichend transparent oder zugänglich. Die Bund-Länder-Sport-AG hat im Rahmen der Spitzensportreform die Entwicklung einer digitalen Förderlandkarte als lohnende Aufgabe identifiziert und eine entsprechende Unter-AG initiiert, um dadurch einen Baustein für eine gezieltere, bedarfsorientierte und effektivere Förderung von Kaderathletinnen und -athleten zu erhalten. Dieses Vorhaben wird mit dem Serviceforschungsprojekt „SpoFo-Map“ vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) gefördert. Die Umsetzung erfolgt durch das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln. Auftraggeber ist Athleten Deutschland; der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist Projektpartner. Ziele des Workshops Der Workshop richtet sich gezielt an Institutionen und Akteure, die maßgeblich zur Unterstützung von Kaderathletinnen und -athleten beitragen. Im Zentrum stehen zwei Zielrichtungen: Strategisch: Einführung der Stakeholder in die digitale Förderlandkarte, Prüfung der Resonanz und Akzeptanz, um eine langfristige Nutzung im Fördersystem vorzubereiten. Inhaltlich: Systematisches Feedback zur Nutzerführung, Funktionalität, Verständlichkeit sowie zum konkreten Mehrwert des Prototyps aus Sicht der Zielgruppen. Darüber hinaus sollen praxisnahe Impulse für die iterative, bedarfsorientierte Weiterentwicklung der digitalen Förderlandkarte gesammelt werden. Zum Projekt

  • 27.08.2025
    Spoho und FC verlängern erfolgreiche Kooperation
    Die Deutsche Sporthochschule Köln bleibt auch in den kommenden Jahren Wissenschaftspartner des 1. FC Köln. Die Zusammenarbeit wird um weitere fünf Jahre bis 2030 verlängert und umfasst zentrale Themenfelder wie Talententwicklung, Sportpsychologie, Sportkommunikation, Sportökonomie, digitale Innovation und Nachhaltigkeit. Die neue Vereinbarung wurde durch das Rektorat der Deutschen Sporthochschule Köln sowie durch die Geschäftsführung des 1. FC Köln unterzeichnet. Damit setzen beide Partner ihre seit 2015 bestehende Kooperation fort, die bundesweit als einzigartiges Modell gilt. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut, die sowohl unserer Universität als auch dem 1. FC Köln wertvolle Impulse gibt“, sagt Prof. Dr. Tobias Vogt, Prorektor für Forschung und Transfer. „Unsere Studierenden profitieren durch praxisnahe Erfahrungen, während wir gleichzeitig wissenschaftliche Expertise in die Vereinsarbeit einbringen können.“ Auch FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld betont den hohen Stellenwert der Partnerschaft: „In einem sich rasant wandelnden Fußballumfeld ist es entscheidend, immer einen Schritt vorauszudenken. Die Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln ist für uns ein wichtiger Baustein unserer strategischen Weiterentwicklung. Sie hat sich über die Jahre in vielerlei Hinsicht ausgezahlt – von der Nachwuchsförderung über sportwissenschaftliche Innovationen bis hin zur Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, diese in Deutschland einzigartige Verbindung von Spitzenfußball und Spitzenforschung fortzusetzen.“ Ein Schwerpunkt der Wissenschaftskooperation bleibt die sportpsychologische Betreuung des gesamten FC-Nachwuchsbereichs, die über die reine Leistungsoptimierung hinaus auch die Persönlichkeitsentwicklung der Spieler unterstützt. Ergänzt wird dies durch weitere sportwissenschaftliche Maßnahmen wie beispielsweise trainingswissenschaftliche Aspekte oder Konzepterarbeitungen für ökonomische Fragestellungen. Studierende der Sporthochschule mit kommunikations- und sportökonomischem Schwerpunkt können praxisnahe Seminare in Kooperation mit dem FC absolvieren. Auch bei der Vermittlung von Jobangeboten und Praktika bleibt die Zusammenarbeit bestehen. Ein besonderer Fokus der kommenden Jahre wird zudem auf der Weiterentwicklung nachhaltiger Strategien im Profisport liegen. Mit der erneuten Verlängerung setzen die Deutsche Sporthochschule Köln und der 1. FC Köln ein starkes Zeichen für die Verbindung von Wissenschaft und Spitzensport.

  • 01.09.2025
    Sportfilm-Konferenz in Mannheim: Zwischen Leinwand und Streaming
    Die Universität Mannheim lädt am 05. und 06. September zu einer Konferenz rund um den Sportfilm ein. Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen diskutieren über die ästhetischen und politischen Dimensionen des Genres. Die Vorträge spannen einen weiten Bogen – von den Anfängen des Tonfilms über Fernsehproduktionen bis hin zu aktuellen Netflix-Formaten. Dabei werden unter anderem Fragen zu Geschlechterrollen, nationaler Identitätsbildung und Diskriminierung thematisiert. Auch das Institut für Kommunikations- und Medienforschung (IKM) ist beteiligt. Dr. Sabine Gottgetreu stellt den preisgekrönten Dokumentarfilm "Senna" (2010) vor und zeichnet eine Entwicklungslinie bis zur viel beachteten Netflix-Doku-Serie "Drive to Survive" nach. Julian Sieler hat dem Rhein-Neckar-Fernsehen ein Interview zur Konferenz gegeben. Weitere Informationen und das Programm

  • Teilnehmerinnen aus dem Jahr 2021 bei einem der internen Netzwerktreffen.
    03.09.2025
    Mentoring-Programm 2026/27
    Junge Wissenschaftlerinnen aller sportwissenschaftlichen Disziplinen fördern: Das ist das Ziel von TEAMWORK Science , dem Mentoring-Programm der Deutschen Sporthochschule Köln. Durch Fort- und Weiterbildungsangebote, Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung und die gezielte Unterstützung durch Mentor*innen, sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen unterstützt und gefördert werden. Der nächste Mentoring-Jahrgang beginnt im Februar 2026 mit einer Auftaktveranstaltung. Die Deutsche Sporthochschule Köln hat sich zum Ziel gesetzt, Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase gezielt zu unterstützen, um langfristig den Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen der Sportwissenschaft zu erhöhen. Das Programm TEAMWORK Science richtet sich an Sportwissenschaftlerinnen, die sich in der Promotionsphase befinden (oder kurz davor sind) und eine weitere sportwissenschaftliche Karriere anstreben. Sie erhalten über die Laufzeit von 19 Monaten vertiefte Einblicke in die Strukturen, Prozesse und Spielregeln in Wissenschaft und Forschung, bekommen Unterstützung in der individuellen Karriereplanung, können wissenschaftsspezifische Kompetenzen und Kenntnisse erweitern und ihr Netzwerk auf- und ausbauen. Bewerbungen für das Mentoring-Programm 2026/27 können ab sofort bei der Gleichstellungsbeauftragten eingereicht werden. Die Bewerbungsphase endet am 31.12.2025. Das Programm startet mit dem Kick Off im Februar 2026. Alle Unterlagen zur Bewerbung sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie hier . Bei Rückfragen melden Sie sich jederzeit gern bei der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Bianca Biallas oder ihrer Referentin Dr. Theresa Hoppe . Weitere Informationen zu TEAMWORKscience finden Sie im Flyer .

  • 04.09.2025
    Panel discussion: "Sparks of Olympism: Igniting the Future with Coubertin, AI, and Olympic Values Education"
    We are happy to highlight and feature a historic collaboration between Panathlon International, the International Fair Play Committee (CIFP), the International Society of Olympic Historians (ISOH) and the International Pierre de Coubertin Committee (CIPC). As part of this collaboration, the CIPC will lead a panel discussion on February 12, 2026, at Palazzo Lombardia in Milano titled "Sparks of Olympism: Igniting the Future with Coubertin, AI, and Olympic Values Education." The panel will feature speakers like Prof. Dr. Stephan Wassong and Hilla Davidov. This initiative is aligned with the four organisations` mission: to perpetuate and disseminate the intellectual legacy of Pierre de Coubertin while translating his educational principles into today’s context.

  • 04.09.2025
    Dr. Ilka Staub als Keynote Speakerin beim Norwegischen Schwimmverband
    Vor knapp 250 Trainer:innen, Manager:innen, Mitarbeiter:innen des Verbandes sowie den Nationaltrainer:innen stellte sie aktuelle Befunde zum langfristigen Leistungsaufbau im Schwimmen vor. Im Anschluss leitete sie einen Workshop zur Analyse der Schwimmtechniken von Nachwuchsschwimmer:innen im Alter von 8 bis 12 Jahren. Die Resonanz war sehr positiv – insbesondere die forschungsgeleiteten anwendungsbezogenen Erkenntnisse wurden von den Teilnehmenden besonders

  • 04.09.2025
    Das IVKS. Abt. 1 gratuliert Michel Brinkschulte zur erfolgreichen Promotion
    Wir freuen uns sehr mit Dir und gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!

  • 04.09.2025
    Das IVKS gratuliert Daniel Hoffmann zur erfolgreichen Promotion
    Wir freuen uns sehr mit Dir und gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!

  • 08.09.2025
    Angry Gamblers: Warum Hate Speech im Sport bleiben wird
    Sportler:innen sehen sich in den Kommentarspalten sozialer Netzwerke regelmäßig Beleidigungen und Hate Speech ausgesetzt, insbesondere nach Niederlagen . Warum es wichtig ist zu handeln und welche Relevanz Sportwetten dabei haben, erläutert Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke. Inzwischen ist Hassrede als strukturelles Problem des Spitzensports erkannt worden. In letzter Zeit waren auch Tennis-Profis immer wieder Ziel digitaler Gewalt. Im Juni haben die Women’s Tennis Association (WTA) und die International Tennis Federation (ITF) einen Bericht vorgelegt, der das Ausmaß der Anfeindungen gegen Spielerinnen in den sozialen Medien aufzeigt. Auch Vorfälle, bei denen Weltklasse-Spielerinnen unmittelbar im sportlichen Umfeld bedroht werden, wie etwa im Stalking-Fall von Emma Raducanu , häufen sich. Was online beginnt, kann offline seine Fortsetzung finden. Wie Daniel Nölleke die Studie einordnet, lesen Sie hier .
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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