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  • 27.11.2024
    Exklusive Zusammenarbeit
    Das Institut für Tanz und Bewegungskultur kooperiert im Rahmen eines Tanzresidenz-Programms mit „BIDE – Barcelona International Dance Exchange“ und ermöglicht den Studierenden des Weiterbildungsmasters M.A. Tanz eine exklusive Zusammenarbeit und Vernetzungsmöglichkeit. BIDE stellte kürzlich den Masterstudierenden das Modul B-Curious vor, bei dem die eigene Künstlerische Forschung, das eigene künstlerische Profil und dessen Professionalisierung im Fokus steht. Bei dieser Gelegenheit konnten zwei Stipendien an die Masterstudierenden vergeben werden, um beim nächsten B-Meeting im Juni 2025 in Barcelona dabei sein zu können. Simone Kieltyka, Lehrbeauftragte am Institut für Tanz und Bewegungskultur, ist langjährige aktive Mitwirkende am BIDE-Programm und initiierte die neue Kooperation. Was ist BIDE? BIDE ist eine in Barcelona ansässige Organisation, die Programme für kreativen Austausch und internationale Netzwerkarbeit im Bereich der darstellenden Künste entwickelt. Die Programminitiator*innen Sebastián García Ferro und Zoë Leigh Gadd haben eine einzigartige collaborative Arbeitsweise entwickelt: das sogenannte B>Lab. Das Ziel von BIDE ist es, Tanzschaffenden und Kulturmanagern unterschiedlichen Alters, kulturellen Hintergrunds und Erfahrungsgrades die Möglichkeit zu bieten, in einer nicht-hierarchischen Weise zu experimentieren, Ideen auszutauschen, zu kreieren und zusammenzuarbeiten. BIDE strebt an, einen Raum zu schaffen, in dem Interaktion und kollektive Kreativität gleichzeitig Werkzeuge und Ziele sind. BIDE bietet Raum, um die Verbindung zwischen künstlerischer Praxis und politischem Handeln in der zeitgenössischen Gesellschaft hervorzuheben. Wer steht hinter BIDE? Sebastián García Ferro, ein in Barcelona lebender Choreograf, Tänzer, Performer und Komponist, führt seit dem Jahr 2000 seine eigene Tanzkompanie. Mit Unterstützung durch Koproduktionen und Fördermittel verschiedener spanischer, europäischer und internationaler Plattformen hat er bislang 24 Stücke realisiert. Seit 2009 ist er Gründer und künstlerischer Leiter des Barcelona International Dance Exchange. Darüber hinaus ist er seit 2011 assoziierter Choreograf des Kreationszentrums La Caldera/les Corts, arbeitet mit dem Auditori in Barcelona zusammen und ist seit 2013 als Resident-Komponist und FOH-Experte der Phonos-Stiftung an der Universität Pompeu Fabra tätig. Zoë Leigh Gadd ist eine interdisziplinäre Künstlerin aus Großbritannien mit einem umfangreichen Hintergrund im Tanztheater und in der Hochschulbildung. Ihre künstlerische Praxis zeichnet sich durch Vielseitigkeit und Tiefe aus. Seit 2020 ist sie künstlerische Mitarbeiterin bei BIDE, nachdem sie seit 2013 regelmäßig an deren Programmen teilgenommen hatte. Parallel dazu leitet sie ihr eigenes projektorientiertes Unternehmen Dance Ahead – Creative Collaboration, das sie 2008 ins Leben gerufen hat. Simone Kieltyka ist Tänzerin, Sportwissenschaftlerin und Choreografin, lebt in Köln und begleitet BIDE als langjährige Teilnehmerin und aktive Mitwirkende seit 2013. Sie ist Teil der Künstlerischen Leitung und Darstellerin bei Angels Aerials und seit Mai 2023 Künstlerin der Ateliergemeinschaft Triangle84 am Quartier am Hafen. Zudem ist Simone aktuell im Vorstand des an der Deutschen Sporthochschule Köln gegründeten Kulturvereins SPIELRAUM – Spiel – Musik – Tanz e.V. Kooperationspartner: Quartier am Hafen und Institut für Tanz und Bewegungskultur der DSHS Köln. Die Residenz von BIDE findet im Rahmen der Projekts „re:stART“ , gefördert von RheinEnergieStiftung Kultur. Weiterführende Informationen: Tanzresidenz / BIDE Open LAB BIDE - Barcelona International Dance Exchange Residenz / Quartier am Hafen M.A. Tanz

  • 27.11.2024
    Internationales Turnen in Halle 21
    Anfang November lud der Deutsche Turner-Bund (DTB) als Veranstalter des U13-Länderkampfs der Gerätturnerinnen aus Belgien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland in die Halle 21 der Kölner Sportuniversität ein. Mit dem traditionsreichen Verein Turnzentrum Deutsche Sporthochschule Köln e.V. wurde seitens des DTB ein verlässlicher Ausrichter gefunden, der durch mehrere Studierende der Spezialsportart Turnen (Studiengang SUL) in der Planung, Organisation und Durchführung des Wettkampfes unterstützt wurde. Mit Sarah Burger, Antonia Landgraf, Pamela Paciotti, Pia Sarnes und Jennifer Wilk waren gleich fünf Studierende involviert, die aus der SUL-Spezialsportart heraus über ihrer Praktika den Weg in die Trainer:innen- und Übungsleiter:innentätigkeit des Turnzentrums bestritten haben. „Wir können uns sehr glücklich schätzen, durch die Zusammenarbeit mit dem Turnzentrum internationales Turnen unmittelbar auf unserem Campus erfahrbar machen zu können. Um so schöner ist es zu sehen, in welche organisatorischen und administrativen Rollen die Studierenden bei einem solchen Wettkampf auch neben ihrer Trainingsarbeit im Verein hineinwachsen.“, schildert Dr. Jonas Rohleder (Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten, kurz: IVKS), der den Wettkampf gemeinsam mit Constanze Schneider (DTB) moderierte und zusammen mit Maria Becker (ebenfalls IVKS) die Spezialsportart Turnen leitet. Neben dem Sportdirektor des DTB, Thomas Gutekunst, waren unter den etwa 150 Zuschauenden auch die Studierenden der Profilvertiefung (SUL7/SBV9.2) von Maria Becker zahlreich vertreten. Sie nutzten die Gelegenheit, erstmals einen Wettkampf auf diesem Niveau zu beobachten und im Rahmen des Seminars zu diskutieren. Den Wettkampf gewann das überragende Team aus Frankreich (148,35 Punkte), gefolgt von der Deutschen Riege (140,10 Punkte). Das Bronze-Team aus Belgien (134,30 Punkte) verwies die Schweizer Turnerinnen (129,80 Punkte) auf Rang 4.

  • 27.11.2024
    Olympiasieger zu Gast im Masterseminar
    Im Rahmen des Masterseminars „LTC 11 – Evidenzbasierte Trainingsplanung“ am Montag, den 25.11.2024, gaben Lasse Lührs, Olympiasieger der Triathlon-Mixed-Team-Staffel in Paris 2024, und sein Trainer Christoph Großkopf vom SSF Bonn 1905 e.V. spannende Einblicke in die Welt des Hochleistungssports. Das Ziel des von Univ.-Prof. Dr. Patrick Wahl und Sanghyeon Ji geleiteten Seminars ist die Auseinandersetzung mit leistungsphysiologischen Grundlagen der Trainingsplanung. Neben den wissenschaftlichen Schwerpunkten (u.a. Adaptionsmöglichkeiten und -grenzen, verschiedene Periodisierungsmodelle, Tapering, Training unter besonderen Umweltbedingungen, usw.) werden auch Trainingspläne von Elite-Athlet:innen praxisnah analysiert. Das Gespräch mit Lasse Lührs und seinem Trainer Christoph Großkopf bot den Studierenden in diesem Zusammenhang die Gelegenheit, Fragen zur praktischen Umsetzung der Trainingsplanung im Triathlon zu stellen. Anhand von Lasse Lührs beeindruckender Karriere wurde der Transfer von wissenschaftlichen Inhalte in die Trainingspraxis veranschaulich und die Studierenden bekamen wertvolle Einblicke in die spezifischen Methoden und Herausforderungen der Trainingsgestaltung im Spitzensport.

  • 26.11.2024
    Hauptvortrag zu Bildungsinnovationen
    Am 16.11.2024 war Univ.-Prof. Dr. Claudia Steinberg im Rahmen der diesjährigen Tagung der Sektion Sportpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) zu einem Hauptvortrag eingeladen worden. Die von Prof. Dr. Jan Erhorn (Universtät Oldenburg) und Team ausgerichtete Tagung befasste sich mit dem Thema „Hochschuldidaktik im Spiegel der Forschung“ aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Vortrag von Institutsleiterin Univ.-Prof. Dr. Claudia Steinberg unter dem Titel: „Innovationen in der Hochschullehre in den Sportarten und Bewegungsfeldern: Herausforderungen, Chancen und neue Lehrkonzepte“ beleuchtete Einerseits Forschungs- und Entwicklungsbedarfe auf der Ebene der Sportarten und Bewegungsfelder im Hochschulsetting, konnte andererseits aber insbesondere die am Institut für Tanz und Bewegungskultur in den letzten Jahren entwickelten Konzepte und Maßnahmen innovativer Hochschullehre aufzeigen und deren zukunftsweisendes Potenzial herausstellen. Dies umfasste unter anderem den Einsatz digitaler Medien, interaktive Lehrmethoden und KI-basierte Reflexions- und Bewertungskonzepte. Anschließend wurde auf empirische Studien eingegangen, die die Möglichkeiten und Grenzen dieser innovativen Ansätze in der Praxis untersuchen und aufgezeigt, inwiefern Design-Based-Research (DBR) als eine Variante von Hochschulbildungsforschung Lehrinnovationen im Feld Sport befördern kann. Weiterführende Informationen: https://uol.de/sport/veranstaltungen/jahrestagung-2024-dgfe-kommission-sportpaedagogik

  • 25.11.2024
    Beste Bachelorarbeit
    Tim Wagner ist von der Baumann-Gonser-Stiftung (BGS) für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet worden. Der Student der Deutschen Sporthochschule Köln verfasste im Rahmen des Forschungsprojekts „Superfood und Sport - Der Einfluss von polyphenolhaltigem Fruchtsaft in Kombination mit regelmäßiger körperlicher Aktivität auf die chronische unterschwellige Entzündungssituation und den Glukosestoffwechsel bei Menschen mit prä-diabetischer Stoffwechsellage“, unter der Leitung von Prof. (FH) PD Dr. Christian Brinkmann und Prof. Dr. Dr. Patrick Diel, seine Abschlussarbeit und erreichte den ersten Platz des BGS-Forschungsförderpreises 2024. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit „Der Effekt eines polyphenolreichen Fruchtsaftgetränks und kombiniertem Kraft-Ausdauertraining auf anthropometrische Daten sowie die körperliche Leistungsfähigkeit bei Menschen mit Prädiabetes“ untersuchte Tim Wagner, inwiefern durch die Zufuhr von sekundären Pflanzenstoffen über einen roten Fruchtsaft, im Besonderen die Polyphenole, die Körperzusammensetzung und die Leistungsfähigkeit in einer Studienkohorte von Probanden mit prädiabetischen Stoffwechselzustand in Ruhe sowie in Kombination mit einem Kraftausdauerprogramm beeinflusst. Es konnte herausgearbeitet werden, dass die applizierte Getränkeintervention und das durchgeführte Sportprogramm zu positiven Ergebnissen in der Körperzusammensetzung und definierten Leistungswerten in einer WHO-Fahrradergometrie führten. Für diese besondere Leistung erhielt Tim Wagner bei der Verleihung des Forschungsförderpreises an der Technischen Universität München ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Der BGS-Forschungsförderpreis wird seit 2011 jährlich für herausragende oder innovative Forschungsarbeiten sowie Master- und Bachelorarbeiten im Bereich der Frucht- und Gemüsesäfte mit den Schwerpunkten Ernährung & Gesundheit, Qualität & Analytik, Technologie & Prozesse sowie Nachhaltigkeit & Umwelt an Studierende oder Nachwuchswissenschaftler*innen von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen vergeben. Zum wiederholten Mal hat die Baumann-Gonser-Stiftung eine Arbeit mit sportwissenschaftlichem Bezug der Deutschen Sporthochschule Köln ausgezeichnet.

  • 25.11.2024
    Korken für Kinder
    Schon während des EM-Sommers 2024 hat die Spoho fleißig Kronkorken für das Projekt BlechWech gesammelt. 180 Kilogramm kamen im Zeitraum eines Monats zusammen und konnten 202 Schutzimpfungen für Kinder in Somalia finanzieren. Nun soll die Sammelaktion fortgesetzt und sogar ausgeweitet werden. Viele Campusbesucher*innen kennen bereits die blaue Campus-Blech-Sammeltonne, die im Eingangsbereich der Mensa und dem Spoho-Shop steht. Hier hatte die Spoho in Zusammenarbeit mit dem Kölner Studierendenwerk, dem AStA und den Projekten „Spoho bewegt nachhaltig“, Campus Noster! und BlechWech Kronkorken aller Getränkeflaschen für einen guten Zweck gesammelt. Denn: Jeder Kronkorken kann Leben retten. BlechWech setzt sich dafür ein, Kronkorken in großen Mengen zu sammeln und zu verkaufen. Der Erlös wird genutzt, um in SOS-Mutter-Kind-Kliniken und SOS-Gesundheitszentren in Somalia kostenlose Schutzimpfungen gegen lebensgefährliche Krankheiten wie Masern, Polio, Keuchhusten, Diphtherie und Tuberkulose zu finanzieren. Eine abgewogene Menge von 890 Gramm Kronkorkenblech ermöglicht genau eine lebensrettende Schutzimpfung. Dabei wiegt ein Kronkorken exakt 1,9 Gramm. Im Zuge der EM-Sammelaktion kamen 180 Kilogramm zusammen. Zur Einordnung: BlechWech hat insgesamt bislang im Jahr 2024 bereits über 50 Tonnen Kronkorkenblech gesammelt. An der Spoho ist also noch Luft nach oben. Daher sind alle Mitarbeiter*innen und Studierenden aufgerufen, weiter fleißig Kronkorken zu sammeln und in die Tonne zu geben. Hierfür macht es Sinn, Familie und Freunde zu motivieren oder auch die Kneipe nebenan zu bitten, für den guten Zweck mit zu sammeln. Auf diese Weise kommen relativ schnell große Mengen zusammen. An der Spoho soll die Aktion auf jeden Fall fortgeführt werden. Das Kölner Studierendenwerk (Werk) als Betreiber der Mensa und der Cafeteria ist hier schon voll mit dabei und hat an allen Kassen kleinere Sammeldosen aufgestellt. Zudem ist geplant, weitere Sammeltonnen an anderen Mensastandorten in Köln aufzubauen. Das Werk ist hier bereits in Gesprächen. Auch der Allgemeine Studierendenausschuss der Spoho und das Nachhaltigkeitsbüro engagieren sich bei dem Projekt. Foto v.l.n.r.: Natali Schütte (Kölner Studierendenwerk), Niklas Grötting (AStA), Melina Franke (Nachhaltigkeitsbüro), Kira Engel (AStA), Dr. Alexandra Lennartz (BlechWech), Dr. Helge Knigge (Campus Noster!)

  • 25.11.2024
    Prävention von sexualisierter Gewalt im organisierten Sport – Abschluss des Forschungsprojekts „SafeClubs“
    Am 15. Und 16. November 2024 fand an der Deutschen Sporthochschule Köln das dsj-Forum „Safe Sport in Safe Clubs“ statt. In diesem Zusammenhang kamen sportpsychologische Expert:innen, interessierte Vereinsvertreter:innen und Ansprechpersonen aus Sportorganisationen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, präventive Maßnahmen und die Stärkung von Schutzprozessen auszutauschen. Dr. Jeannine Ohlert (Psychologisches Institut, Mitarbeiterin von momentum) präsentierte im Rahmen des Forums die zentralen Aspekte von „ SafeClubs“ . Das Ziel des dreijährigen Projekts war es, Sportvereine in den Handlungsfeldern Analyse, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt zu unterstützen. In enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis wurden dabei Materialien und Instrumente für die Etablierung sicherer Vereinsstrukturen entwickelt. Als Verbundleiterin des Forschungsprojekts stellte Dr. Jeannine Ohlert in ihrem Vortrag nicht nur die ursprüngliche Motivation, sondern auch den Entwicklungsprozess des Projekts und die daraus hervorgehenden Materialien vor. Alle entwickelten Materialien sind spätestens ab Jahresende dauerhaft kostenfrei unter www.safe-clubs.de verfügbar. So trägt das Projekt unmittelbar zur Prävention von sexualisierter Gewalt im organisierten Sport in Deutschland bei.

  • 02.11.2024
    Improving the Determination of Carbon Isotope Ratios of Endogenous Steroids Found in Human Serum
    New Publication: The determination of serum concentrations of testosterone (T) and 4-androstenedione (A4) was implemented into the steroidal module of the Athlete Biological Passport in 2023. Monitoring T, A4, and the ratio of T/A4 in a longitudinal manner enables the detection of the misuse of low-dose T administrations especially in female athletes, whereas urinary markers of the steroid profile may not be influenced significantly. see article

  • 21.11.2024
    Ausgezwitschert: Erste Bundesligisten verlassen das Netzwerk X
    Einige Bundesliga-Klubs, darunter der FC St. Pauli und Werder Bremen, verlassen jetzt doch die Plattform X (früher Twitter) und deaktivieren ihren Account. Dr. Christoph Bertling ordnet ein, was das mit der Meinungsfreiheit von US-Bürger:innen zu tun hat. Ob auch Spitzenvereine wie der FC Bayern München nachziehen sollten, darüber spricht Dr. Christoph Bertling mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Er unterstreicht die Unterschiede zwischen den Profi-Vereinen, ihren hauseigenen Strategien und Reichweiten. Sehen Sie das Kurzvideo . Eindrücke von dem, was der FC St. Pauli auf Bluesky macht, um eine neue Community aufzubauen, gibt es hier . Update: Trifft der Rückzug aus dem sozialen Netzwerk die Klubs überhaupt empfindlich? Inzwischen haben viele Medienhäuser über das Verhältnis der Bundesligisten und Sportverbände zum Kurznachrichtendienst X berichtet: Deutschlandfunk , Sportschau , Hamburger Morgenpost , Kicker , 11Freunde , Sportico . "Es ist für die Global Player sicher eine größere Hürde, dieses Netzwerk, das man sich über die Jahre aufgebaut hat, zu verlassen", sagt Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke der Nachrichtenagentur dpa zum möglichen Verzicht auf X-Aktivitäten . Die Größe der Community spielt eine entscheidende Rolle, ebenso die Anzahl der Verbindungen. Für manche Vereine stellt X den einzigen Kanal in der internationalen Kommunikation dar. Nach SC Freiburg-Rückzug von X – Warum es viele Clubs anders machen Die Frage, ab welchem Zeitpunkt eine Abwanderung für ein Netzwerk als kritisch einzustufen ist, lässt sich anhand der verschiedenen Netzwerkeffekte und Strukturen beschreiben. The End of The Twitter Era

  • 20.11.2024
    Sichere Vereinsstrukturen im Sport
    In Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Projekt »SafeClubs« hat die Deutsche Sportjugend (dsj) das Forum „Safe Sport in Safe Clubs“ durchgeführt und damit an zwei Tagen wertvolle Impulse für sichere Vereinsstrukturen im Sport geliefert. Beim Forum „Safe Sport in Safe Clubs“ am vergangenen Wochenende kamen Ansprechpersonen aus Sportorganisationen, sportpsychologische Expert*innen sowie interessierte Vereinsvertreter*innen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, präventive Maßnahmen und die Stärkung von Schutzprozessen auszutauschen. Gleichzeitig diente die Veranstaltung als feierlicher Abschluss des Projekts »SafeClubs«, das in den vergangenen drei Jahren Materialien und Instrumente für die Handlungsfelder Analyse, Prävention und Intervention bezüglich sexualisierter Gewalt speziell für Sportvereine entwickelt hat. An beiden Tagen bot die Veranstaltung den Teilnehmenden praxisnahe Workshops sowie Impulsvorträge, die gezielt auf die Herausforderungen und Anforderungen der täglichen Arbeit in der Praxis abgestimmt waren. Tag 1: Selbstfürsorge und der Umgang mit Belastungen für Ansprechpersonen im Fokus Der erste Veranstaltungstag richtete sich an Fachleute aus Mitgliedsorganisationen der dsj und des DOSB. Nach einer Begrüßung durch Stefan Raid, den 1. Vorsitzenden der dsj, setzten die Grußworte der parlamentarischen Staatssekretäre Mahmut Özdemir (BMI) und Sven Lehmann (BMFSFJ) ein starkes politisches Signal: Der Schutz vor physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt im Sport genießt hohe Priorität auf der politischen Agenda. Prof. Dr. med. Marc Allroggen eröffnete den inhaltlichen Teil der Veranstaltung mit einem Vortrag, in dem er den aktuellen wissenschaftlichen Stand und zentrale Forschungsergebnisse zur Prävention von interpersonaler Gewalt in Sportvereinen präsentierte. Dabei hob er hervor, dass Menschen, die außerhalb des Sports von interpersonaler Gewalt betroffen sind, ein erhöhtes Risiko haben, auch im Sport interpersonale Gewalt zu erfahren. Er betonte die dringende Notwendigkeit, Schutzmaßnahmen sowohl im sportlichen Umfeld als auch darüber hinaus kontinuierlich zu verbessern und anzupassen. Am Nachmittag lag der Schwerpunkt auf dem Thema der Selbstfürsorge und Resilienz von Ansprechpersonen, die in Sportvereinen und -verbänden mit teils sehr belastenden Fällen konfrontiert sind. In zwei Impulsvorträgen wurden zentrale Herausforderungen beleuchtet: Dima Zito, Systemische Therapeutin und Traumatherapeutin, gab Einblicke in Strategien der Selbstfürsorge und erklärte, wie Ansprechpersonen Belastungen frühzeitig erkennen und aktiv regulieren können. Eine Referentin von N.I.N.A. e.V. thematisierte die Herausforderung, zwischen den Bedürfnissen von Betroffenen, potenziellen Tatpersonen und den Interessen der Organisation zu vermitteln. Im Anschluss wurde ein Live-Interview mit Hannes Günther, Kinderschutz-Ansprechperson der Sportjugend Sachsen, präsentiert. Er gab Einblicke in seinen Arbeitsalltag und schilderte auch Herausforderungen und Belastungen, die mit der Rolle als Ansprechperson im Kinderschutz einhergehen. Seine Ausführungen verdeutlichen, wie wichtig es ist, Unterstützungsstrukturen und ein stabiles Netzwerk zu haben, um den Anforderungen gerecht zu werden. An das Interview schloss sich eine interaktive Podiumsdiskussion mit den drei Referent*innen an. Die Diskussion beleuchtete praxisnahe Ansätze, wie Ansprechpersonen ihre mentale Gesundheit stärken können und mit Belastungen sowie möglichen Auswirkungen gut umgehen können. Der Abend endete in einer lockeren Atmosphäre mit einem Get-together und einem Buffet im Foyer der DSHS, das Gelegenheit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch bot. Ein besonderes Highlight beim Get-together war eine akrobatische Darbietung der »SafeClubs«-Mitarbeiterin Sina Kiekbusch, die auf ihrem Cyr-Wheel ihr Können bewies. Tag 2: Abschlussveranstaltung des Projektes »SafeClubs«: Präsentation der Transferprodukte für die Praxis Der zweite Veranstaltungstag begann mit einleitenden Worten von Prof. Dr. Bettina Rulofs von der Deutschen Sporthochschule Köln, die als Leiterin von zwei Teilprojekten im Projekt »SafeClubs« eingebunden ist. Anschließend präsentierte Dr. Jeannine Ohlert, die Verbundleiterin des Projekts, die zentralen Aspekte von »SafeClubs«. Sie erläuterte die ursprüngliche Ausgangslage und Motivation, die das Projekt vor 2,5 Jahren ins Leben gerufen hatten und führte durch den Entwicklungsprozess. Ziel des Projekts ist es, Sportvereine in den Handlungsfeldern Analyse, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt zu unterstützen und praxisnahe Materialien bereitzustellen. Diese wurden in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Sportpraxis entwickelt und boten den Teilnehmenden wichtige Erkenntnisse für die Etablierung sicherer Vereinsstrukturen. Im Mittelpunkt des Tages standen zwei Workshopsessions, die die konkret erarbeiteten Transferprodukte behandelten. Die Teilnehmenden konnten sich interaktiv mit Themen wie der Risikoanalyse, der Gestaltung von Schutzkonzepten, präventiven Workshops für Erwachsene im Vereinsumfeld, Trainer*innen und Athlet*innen sowie der Selbstfürsorge auseinandersetzen. Die praxisorientierten Inhalte stießen auf große Resonanz und lieferten wertvolle Impulse für die Arbeit in der Praxis. Im Anschluss an die Workshop-Phase war der letzte Tagesordnungspunkt für das Forum der „Marktplatz der Vereine“ am Nachmittag. Hier berichteten zwei Vereinsvertreter*innen und eine Sportpsychologin über die Erfahrungen und Herausforderungen in der Umsetzung von Kinderschutzmaßnahmen und insbesondere der »SafeClubs«-Produkte in der Sportpraxis. Hier präsentierten Vereine ihre Ansätze, Maßnahmen und Erfahrungen, wodurch die Teilnehmenden wertvolle Inspirationen für die eigene Arbeit erhielten. Fazit: ein starkes Zeichen für die Sicherheit im Sport Laut der Veranstalter*innen war das Forum „Safe Sport in Safe Clubs“ ein voller Erfolg, indem es eine Plattform für Austausch, fachliche Weiterbildung und die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis bot. Besonders die Kombination aus theoretischen Impulsen, praktischen Workshops und Raum für Dialog wurde von den Teilnehmenden geschätzt. Das Forum diente auch der Würdigung des Projekts »SafeClubs«. Die im Projekt entwickelten Materialien werden entscheidend dazu beigetragen, Sportvereine in ihrer Arbeit zum Schutz vor Gewalt zu stärken und nachhaltige Schutzstrukturen aufzubauen. Alle Materialien sind spätestens ab Jahresende dauerhaft kostenfrei über die Homepage www.safe-clubs.de abzurufen. Mit dem jährlich stattfindenden Safe Sport Forum setzt die dsj außerdem ein klares Zeichen: Sicherheit im Sport ist keine Option, sondern eine Verpflichtung.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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