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  • Leitfaden_Einrichtung_von_Studiengaengen_31_03_2020_.pdf
    Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen an der Deutschen Sporthochschule Köln Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 1 Orientierung Der vorliegende Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen unterstützt Initiator*innen bei der Einrichtung eines neuen Studiengangs. Er gibt einen detaillierten Überblick über das Verfahren, den Anforderungen an die Gestaltung eines Studiengangs und beinhaltet Handreichungen zur Arbeitsunterstützung sowie die verpflichtend zu verwendenden Dokumentenmasken. Der Leitfaden ist verpflichtend für alle Verfahren der Neueinrichtung von Studiengängen zu verwenden. Generell gilt, dass der Prozess der Neueinrichtung von Studiengängen an unserer Hochschule mehrstufig erfolgt: Dabei stellt die Studiengangsskizze die erste Antragsstufe und die Konzepterstellung des Studiengangs die zweite Antragsstufe dar. In der dritten Stufe werden notwendige Prüfungs- und Studienordnungen erstellt bzw. verankert. Die Vorgabe dieser festgelegten Struktur soll zum einen die Transparenz und Vollständigkeit der Dokumentation sicherstellen und zum anderen die Vergleichbarkeit von Anträgen gewährleisten. Als systemakkreditierte Universität ist die Deutsche Sporthochschule Köln dazu berechtigt, ihre Studiengänge eigenständig zu akkreditieren. Das Rektorat entscheidet über die Einrichtung neuer Studienprogramme. Die Richtlinie zur Neu-Einrichtung und Zertifizierung eines Studiengangs gemäß der Ordnung für Qualitätsmanagement regelt detailliert das Verfahren. Das gesamte Zertifizierungsverfahren wird durch das interne QM gesteuert und begleitet. Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen gerne an das Team der Stabsstelle! Praktischer Hinweis: Englischsprachiges Studienangebot. Für den Fall, dass Sie ein englischsprachiges Studienangebot planen, reichen Sie Ihre sämtlichen Dokumentationen bitte in englischer Sprache ein. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 2 Verfahrensablauf: Neueinrichtung und Zertifizierung eines konsekutiven Studiengangs Der nachfolgende Verfahrensablauf skizziert im Kurzüberblick den Ablauf der Neueinrichtung und Zertifizierung eines Studiengangs. WICHTIG! Bitte beachten Sie, dass der Atlas der Qualitätsgestaltung die detaillierten Prozessbeschreibungen ausweist. Zudem werden im Atlas der Qualitätsgestaltung die Prozesse der Neueinrichtung eines konsekutiven von dem eines weiterbildenden Studiengangs unterschieden. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 3 Stufe 1: Erstellung der Studiengangskizze Verfahren. Die Studiengangsskizze dient einer ersten strategischen Bewertung des geplanten Studiengangs in der UK Studium und Lehre und in der Folge dem Beschluss des weiteren Vorgehens durch das Rektorat (s. Abbildung, s. Richtlinie). Erst nach Aufforderung durch das Rektorat ist das Konzept des geplanten Studiengangs in Stufe 2 zu erarbeiten. Bitte wenden Sie sich bei Fragen, zur Beratung oder Unterstützung an die Abt. 4.2 der StAPS bei der Entwicklung der SG-Skizze. Wir unterstützen Sie gerne. A. Deckblatt der Studiengangsskizze Titel des Studiengangs Regelstudienzeit in Semestern Vorgesehener Abschlussgrad Art des Studiengangs [ ] Bachelor [ ] Master [ ] konsekutiv [ ] weiterbildend Bei Masterstudiengängen angestrebter Profiltyp [ ] stärker forschungsorientiert [ ] stärker anwendungsorientiert Studienform [ ] Vollzeit [ ] berufsbegleitend [ ] Teilzeit [ ] Dualer Studiengang [ ] Kooperation / Lehrsponsoring [ ] Sonstige…… Studiengebühren [ ] nein] [ ] ja Initiator*innen Folgende Personen haben an der Initiative und Entwicklung des Studiengangs teilgenommen (bitte Funktionen nennen): Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 4 B. Gliederung der Studiengangsskizze Bitte erläutern Sie die Punkte 1-5. 1. Zielgruppe des Studiengangs Zulassungsvoraussetzungen Angezieltes Studierendenprofil Diversity 2. Studiengangsziele Qualifikationsziele und wesentliche Lernergebnisse Förderung persönlicher Entwicklung Wissenschaftsorientierung Forschungs-/Anwendungsorientierung Aufbauendes Profil 3. Einbettung des Studiengangs in das Studienprogramm der DSHS Bezug zur BA-Struktur Bezug zur MA-Struktur Bezug zur strategischen Ausrichtung 4. Darstellung der potenziellen Berufsfelder und Ableitung der geplanten Studierendenzahlen Beschreibung der Berufsfelder Erläuterung der Berufsqualifikation Studierendenzahlen 5. Darstellung der Wettbewerbssituation des Studiengangs Gesellschaftspolitische Relevanz Alleinstellungsmerkmal Internationalität Konkreter Vorteil für die DSHS und ihre Einrichtungen C. Erläuterungen der Gliederungspunkte 1. Zielgruppe des Studiengangs Zulassungsvoraussetzungen. Welche formalen Zugangsvoraussetzungen sollen für den Studiengang gelten? Welche weiteren studiengangspezifischen Voraussetzungen (z.B. Sprachkenntnisse, Berufserfahrungen) sind ggf. für den Studiengang vorgesehen? Für den Fall, dass es ein Auswahlverfahren für den Studiengang gibt: Wie ist dieses ausgestaltet? Angezieltes Studierendenprofil. Welche Karriere- und Interessenslagen sollten Bewerber*innen typischerweise haben? Basierend auf dem Profil des Studienprogramms: Können Aussagen darüber entwickelt werden, welche Studieninteressierte angesprochen und welche Erwartungen Studierenden im Verlauf ihres Studiums entgegengebracht werden? Aussagen zum Studierendenprofil können etwa Vorkenntnisse und Anforderungen betreffen, aber auch Interessen, Eignungen, Fähigkeiten und Haltungen von Studierenden. Diversity. Wie geht der Studiengang auf Vielfaltskriterien der Studierenden ein (z. B. Internationalität, Herkunft, Geschlecht)? Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 5 2. Studiengangsziele Qualifikationsziele. Welche Qualifikationsziele strebt der Studiengang an? Stellen Sie die Qualifikationsziele fachlicher und überfachlicher Art dar. Achten Sie darauf, dass diese Ziele im Einklang mit dem Leitbild für Studium und Lehre der DSHS Köln stehen. Hinweise zu Qualifikationszielen sind dem Anhang D zu entnehmen. Förderung persönlicher Entwicklung. Erläutern Sie, wie der Studiengang Studierende zu gesellschaftlichem Engagement befähigt. Wie soll der Studiengang zur Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden beitragen? Wissenschaftsorientierung. Erläutern Sie den universitären Anspruch des Studiengangs: Welche Kompetenzen wissenschaftlichen Denkens und Arbeiten sollen mit welchen Anteilen vermittelt werden? Forschungs-/Anwendungsorientierung. Für Master-Studiengänge: Wird der Studiengang einem Profiltyp (stärker anwendungs-orientiert/stärker forschungsorientiert) zugeordnet? Bitte begründen Sie diese Zuordnung. Aufbauendes Profil. Für Master-Studiengänge: Ist der Studiengang konsekutiv oder weiterbildend? Bitte erläutern Sie bei weiterbildenden Studiengängen, inwieweit der Studiengang inhaltlich an eine qualifizierte Berufstätigkeit anknüpft. 3. Einbettung des Studiengangs in das Studienprogramm der DSHS Bezug zur BA-Struktur. Für BA-Anträge stellen Sie bitte dar, wie der Studiengang sich von anderen BA-Studiengängen abgrenzt, diese ergänzt oder u.U. auch ersetzt. Für MA-Anträge soll hier (bei konsekutiven MA) deutlich werden, auf welche BA-Studiengänge der Antrag aufbaut. Bei Weiterbildungsmastern bitte deutlich machen, ob und wie der MA auch für BA- Absolvent*innen sinnvoll erscheint (z. B. nach einer zwischenzeitlichen Berufsphase). Bezug zur MA-Struktur. Für BA-Anträge stellen Sie bitte dar, ob und wie der Studiengang auf bestehende MA-Studiengänge vorbereitet. Für MA-Anträge erläutern Sie bitte, ob und wie sich der Antrag von bestehenden MA-Studiengängen abgrenzt, diese ergänzt oder u.U. auch ersetzt. Berücksichtigen Sie hierfür sowohl Weiterbildungs- als auch konsekutive Master. Bezug zur strategischen Ausrichtung der DSHS Köln. Bitte stellen Sie dar, wie der Studiengang sich in den Hochschulentwicklungsplan einpasst und wie der Studiengang das Leitbild für Studium und Lehre umsetzt. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 6 4. Darstellung der potenziellen Berufsfelder und Ableitung der geplanten Studierendenzahlen Beschreibung der Berufsfelder. Bitte benennen und beschreiben Sie, welche potenziellen Berufsfelder die Absolvent*innen besetzen sollen (begründen Sie die Relevanz der Berufsfelder mit entsprechenden belastbaren Quellen). Erläuterung der Berufsqualifikation. Erläutern Sie, in welcher Weise der Studiengang die Studierenden befähigt, eine qualifizierte Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Durch welche Maßnahmen und curricularen Bestandteile wird die Berufsfeldorientierung des Studiengangs unterstützt? Studierendenzahlen. Nennen Sie die angestrebten Aufnahmezahlen sowie die zu erwartende Zahl an Bewerber*innen pro Jahr und erläutern Sie, wie sich diese ableiten lassen. 5. Darstellung der Wettbewerbssituation des Studiengangs Gesellschaftspolitische Relevanz. Hier können Sie erläutern, warum der Studiengang aus bildungspolitischer oder insgesamt gesehen aus gesellschaftlicher Sicht besonders bedeutsam ist. Wettbewerbsvorteil. Bitte stellen Sie Vorteile der DSHS im Vergleich zu anderen Universitäten oder Bildungsträgern dar (wenn möglich mit Quellen begründen). Falls vorhanden, erläutern und begründen Sie (wenn möglich auch hier mit Quellen), ob im nationalen oder internationalen Vergleich der Studiengang ein Alleinstellungsmerkmal für die DSHS darstellt. Internationalität. Erläutern und begründen Sie unter Berücksichtigung der erwarteten Nachfrage (wenn möglich mit Quellen) den internationalen Anspruch des Studiengangs. Verfügt der Studiengang ggf. in besonderer Weise über ein internationales Profil (z. B. Joint Degree, Double Degree, verpflichtender Auslandsaufenthalt, fremdsprachiges Lehrangebot o.ä.)? Konkreter Vorteil für die DSHS und ihre Einrichtungen. Beschreiben Sie, wie die DSHS bzw. ihre Einrichtungen vom Studiengang profitieren können. Hier können Sie strukturelle Vorteile (z. B. Partnerschaften) ebenso aufführen wie ressourcenorientierte Überlegungen. Bitte entnehmen Sie dem Anhang 1 Hinweise zur Gewährleistung der Vorgaben der MRVO, Hinweise zur Besetzung der Studiengangs-AG, Hinweise zu Definition und Begutachtungskriterien von Qualifikationszielen sowie zur Formulierung der wesentlichen Lernergebnisse. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 7 Stufe 2: Erstellung des Studiengangskonzepts Verfahren. Nach Aufforderung durch das Rektorat ist das Studiengangkonzept als Weiterentwicklung der Studiengangsskizze zu erstellen. Das Studiengangskonzept stellt den Studiengang in seinen wesentlichen Bestandteilen dar, dabei bildet das Modulhandbuch das Kernstück. Es dient der vertiefenden Bewertung und Prüfung durch die UK Studium und Lehre (für konsekutive Studiengangs-Konzepte) oder durch die UK Transfer und Digitalisierung (für weiterbildende Studiengangs-Konzepte). Eine Stellungnahme aus Forschungsperspektive wird durch die UK Forschung ausgesprochen, eine kapazitative wie ressourcenspezifische Prüfung erfolgt in der UK Ressourcen. Zudem wird es dem Senat durch den zuständigen Prorektor zur Stellungnahme eingereicht. In der Folge beschließt das Rektorat unter Einbezug der Beschlussvorlagen und der Stellungnahmen das weitere Vorgehen (s. Abbildung, s. Richtlinie). Nach Aufforderung durch das Rektorat sind relevante Ordnungen des geplanten Studiengangs in Stufe 3 zu erarbeiten. Auch hier gilt: Bitte wenden Sie sich gerne an das Team der Abt. 4.2. bei der Entwicklung des Konzepts! A. Bestandteile des Studiengangskonzepts 1. Vertiefte Darstellung des Studiengangs. Stellen Sie die wesentlichen Züge und Struktur- elemente des Studiengangs sowie etwaigen Besonderheiten dar. 2. Studienverlaufplan (grafische Darstellung) und Studienplan (gemäß Muster) 3. Modulhandbuch. Das Modulhandbuch ist das Kernstück des Studiengangskonzepts. Es legt die strukturierenden Elemente des Curriculums (Module) in ihren Inhalten, v. a. aber in den in ihnen angestrebten Lernergebnissen, den zu erwerbenden Kompetenzen und Prüfungsformaten dar. Achten Sie auf den Kompetenzaufbau sowie die kompetenzorientierte Ausgestaltung. 4. Ressourcenplanung (gemäß Anforderungen) B. Leitfaden zur Erstellung des Studiengangkonzepts Anforderungen. Der Leitfaden dient der Strukturierung des Studiengangskonzepts und stellt Transparenz wie Vollständigkeit der Dokumentation sicher. Darüber hinaus wird Vergleichbarkeit gewährleistet. Sollte ein Studiengang über herausragende Merkmale verfügen, die innerhalb des Leitfadens nicht thematisiert werden, so sind diese an geeigneter Stelle einzufügen. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 8 1. Vertiefte Darstellung des Studiengangs in seinen wesentlichen Zügen und Strukturelementen 1.1 Lernergebnisse, Curriculum, Kompetenzerwerb und Niveau Erläutern Sie bitte - basierend auf der in der Studiengangsskizze dargestellten Leitidee und den Qualifikationszielen des Studiengangs -, welche Lernergebnisse die Studierenden in Bezug auf den gesamten Studiengang erreichen sollen. Orientieren Sie sich in diesem Abschnitt an der Leitfrage: Was soll ein*e Absolvent*in am Ende des Studiums können bzw. in der Lage sein zu leisten? Berücksichtigen Sie bei der Formulierung der Qualifikationsziele und Lernergebnisse die Ergebnisse von Absolvent*innenbefragungen ähnlicher Studiengänge bzw. von Bedarfsanalysen des Arbeitsmarkts. Erläutern Sie ausgehend davon die abgeleitete curriculare Struktur des Studiengangs, die wesentlichen Elemente des Curriculums sowie deren Funktion. Stellen Sie dar, wie das Curriculum das vorhandene Wissen der Studierenden verbreitert bzw. vertieft und wie instrumentale, systemische und kommunikative Kompetenzen vermittelt werden. Bitte konkretisieren Sie die Angaben in Orientierung am „Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse“. Stellen Sie ggf. die Einbindung eines Mobilitätfensters dar. Legen Sie dar, welche Maßnahmen und curriculare Bestandteile die Berufsfeldorientierung unterstützt. 1.2 Prüfungsformen und Modulzuschnitt Verdeutlichen Sie bitte, welche Überlegungen in der Auswahl der Prüfungsformen im Hinblick auf die in den Modulen zu erwerbenden Kompetenzen zugrunde gelegt wurden. Zur konkreten Formulierung von kompetenzorientierten Lernzielen und zur Festlegung von adäquaten Prüfungsformaten orientieren Sie sich gerne am Leitfaden des KIT (vgl. Anhang 2 C). Stellen Sie den konkreten Prüfungsumfang dar. Bitte erläutern Sie, wie der Zuschnitt der Module erfolgt und wie viele Arbeitsstunden pro Credit veranschlagt werden. 1.3 Verantwortlichkeiten in Studienorganisation Beratung & Betreuung Bitte stellen Sie dar, wie die Verantwortlichkeiten im Studiengang geplant sind (Studiengangsleitung, Modulleitungen) und welche studiengangspezifischen Beratungen – Betreuungsangebote vorgesehen sind. 2. Studienverlaufsplan und Studienplan Bitte stellen Sie einen idealtypischen Studienverlaufsplan grafisch dar. Aus der Darstellung müssen die zeitliche Zuordnung im Studienverlauf und der Umfang der Module (in Credits) deutlich werden. Erläutern Sie ggf. im Anschluss, welche Studiengangselemente zeitlich flexibel sind bzw. welches Module Wahl- oder Pflichtmodule sind. Der Studienplan ist die vereinfachte Darstellung des Studienverlaufsplans. Bitte nutzen Sie das Muster im Anhang zur Darstellung Ihres Studienplans (vgl. Anhang 2 A). Sollte der Studiengang Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 9 bereits bestehende Elemente anderer Studiengänge nutzen, so machen Sie dies bitte durch Nennung der entsprechenden Module deutlich. 3. Modulhandbuch Das Modulhandbuch ist das Kernstück des Studiengangs-Konzepts. Es legt die strukturierenden Elemente des Curriculums (Module) in ihren Inhalten, v. a. aber in den in ihnen angestrebten Lern- ergebnissen und zu erwerbenden Kompetenzen dar. Formale Aspekte wie z. B. den Umfang der Module, das Verhältnis von Präsenz- und Selbstlernphasen oder die Prüfungsformen sind im Modulhandbuch verankert. Zur Erstellung des Modulhandbuchs arbeiten Sie bitte mit der Modulmaske (vgl. Anhang 2 B). Auf Seite 1 des Modulhandbuchs weisen Sie bitte die Qualifikationsziele des Studiengangs aus. 4. Ressourcen 4.1 Ressourcenplanung konsekutiver Studiengang Personelle Ressourcen. Wenn Sie einen konsekutiven Studiengang planen, erstellen Sie bitte eine Übersicht zur Bindung personeller Ressourcen im beantragten Studiengang. Bevor Sie in die Planungen einsteigen ist es sinnvoll, hierzu eine Beratung mit der Abt. 4.1 der StAPS aufzunehmen. Bitte verwenden Sie zur Darstellung folgendes Muster: Stellenart (Prof., Wiss.Mit., LfbA,…) Zuweisung der Stelle bis ______ entsprechend des RBs ______ Aktuelle Stellen- inhaber*n Bisheriger Lehreinsatz der*s Stellen-inhaber*in (Nennung von Lehr- veranstaltungen) Im beantragten SG vertretendes Lehrgebiet Einsatz in folgenden Modulen /Lehrveran staltungen kalkuliertes Lehrdeputat im eingereichten Konzept Bei vorgeschlagener Verlagerung von Personalressourcen aus bisherigen Studiengängen in das neue Konzept erläutern Sie bitte kurz, wie die Kompensation erfolgen soll. Für den Fall, dass Lehraufträge notwendig werden sollten, stellen Sie dies dar und begründen den Bedarf. Sprachkompetenz. Wenn Sie ein englischsprachiges Studienangebot planen, stellen Sie bitte dar, wie das Sprachniveau des Studiengangs gewährleistet wird (Kompetenzniveau der Lehrenden, Lehrabdeckung, ggf. Lehraufträge, u.ä.). Sächliche Ressourcen. Bitte stellen dar, welche sächliche Ressourcen der Studiengang benötigt (Raum-/Hallenplanung, ggf. Laborplätze, Geräte, Hard- und Software, u.ä.). 4.2 Ressourcenplanung weiterbildender Studiengang Wenn Sie einen weiterbildenden Studiengang planen, fügen Sie bitte eine Ressourcenplanung (räumlich, sächlich, personell) und eine Kostenkalkulation gemäß der Vorgaben der DSHS Köln bei. Dem Anhang 2 C ist die Kalkulationsmaske beigefügt. Bitte nehmen Sie Stellung dazu, wie der Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 10 Personaleinsatz von hochschuleigenem Personal geplant ist (u.a. vertragliche Bindung, Arbeitszeiten, Zustimmung der Institutsleitungen u.ä.). Sprachkompetenz. Wenn Sie ein englischsprachiges Studienangebot planen, stellen Sie bitte dar, wie das Sprachniveau des Studiengangs gewährleistet wird (Kompetenzniveau der Lehrenden, Lehrabdeckung, ggf. Lehraufträge, u.ä.). 5. Kooperationsvorhaben Bei Kooperationsstudiengängen ist darzulegen, wie die Kooperation inhaltlich wie strukturell und organisatorisch erfolgt. Darüber hinaus ist ein Letter of Intent beizufügen. Die Regelungen der Konzeption / der Organisation / ggf. des Qualitätsmanagements sollten vertiefend dargestellt werden. Bitte entnehmen Sie dem Anhang 2 die … Muster Studienplan Muster Modulmaske Leitfaden kompetenzorientiertes Prüfen Vorgaben und Regelungen Kostenkalkulation. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 11 Anhang 1 1. Hinweise zur Gewährleistung der fachlich-inhaltlichen Kriterien gemäß MRVO Grundsätzlich wird die eingereichte Studiengangskizze in Stufe 1 durch die UK Studium und Lehre auf die Einhaltung der Vorgaben der Musterrechtsverordnung geprüft: Fachlich-inhaltlichen Kriterien (Teil 3 der MRVO) für Studiengänge Umsetzung an der DSHS Köln Prüfung im Zuge der Neueinrichtung Qualifikationsziele und Abschlussniveau (§ 11) Schlüssiges Studiengangskonzept und adäquate Umsetzung (§ 12) Fachlich-inhaltlich Gestaltung der Studiengänge (§ 13) Studienerfolg (§ 14) Anhand des Kriterienkatalogs zur Einführung neuer Studiengänge der Deutschen Sporthochschule Köln Geschlechtergerechtigkeit und Nachteilsausgleich (§ 15) Prüfungsordnungen Gleichstellungsplan 2. Hinweise zur Gewährleistung der formalen Kriterien gemäß MRVO Die Einhaltung der formalen Kriterien gemäß der MRVO ist an der DSHS durch die Prüfungsordnung- en geregelt. Dies umfasst die Gewährleistung der Studienstruktur und Studiendauer (§ 3), der Studiengangsprofile (§ 4), die Übergänge zwischen Studienangeboten (§ 5) sowie das Leistungspunktsystem gemäß § 8. Auch die Einhaltung der Modularisierungsvorgaben (§ 7) und die Abschlüsse und Abschlussbezeichnungen (§ 6) sind über die Prüfungsordnungen gewährleistet. Bei der Anlage eines neuen Studiengangs wird die Einhaltung der Formalkriterien anhand des Kriterienkatalogs zur Einführung neuer Studiengänge der Deutschen Sporthochschule Köln zudem durch die StAPS, Abt. 4.2, geprüft. Diese Prüfung erfolgt in beiden Antragsstufen. Die StAPS, Abt. 4, berät und unterstützt die Initiator*innen bzw. Studiengangsleitungen eines neu einzurichtenden Studiengangs bei allen formalen Fragen. Bei der Einrichtung von weiterbildenden Studiengängen, die nicht in die Rahmenprüfungsordnungen inkludiert sind, wird die Abbildung der Studien- und Prüfungsordnung verpflichtend und in enger Zusammenarbeit durch die Studiengangsleitung und der Leitung des Prüfungsamts umgesetzt und so die Einhaltung der Formalkriterien im Regelwerk sichergestellt. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 12 Formale Kriterien (Teil 2 der MRVO) für Studiengänge Umsetzung an der DSHS Köln Regelwerk a) Prüfung im Zuge der Neueinrichtung Studienstruktur und Studiendauer (§ 3) Prüfungsordnungen Kriterienkatalog zur Ein- führung neuer Studiengänge der Deutschen Sporthochschule Köln Studiengangsprofile (§ 4) Prüfungsordnungen wie oben Zugangsvoraussetzungen und Übergänge zwischen Studienangeboten (§ 5) Prüfungsordnungen wie oben1 Abschlüsse und Abschlussbezeichnungen (§ 6) Prüfungsordnungen wie oben Modularisierung (§ 7) Prüfungsordnungen Modulhandbücher Studienverlaufsplän e wie oben Modulhandbuch-Raster Leistungspunktesystem (§8) Prüfungsordnungen wie oben besondere Regelungen für Kooperationen nicht-hoch- schulischen Partnern (§ 9) nicht relevant Sonderregelungen für Joint-Degree-Programme (§ 10) Einzelfallprüfung2 Zu den formalen Prüfkriterien führt die StAPS, Abt. 4.2 eine Vorprüfung durch. Diese dient der UK Studium und Lehre als Beratungsunterlage. 3. Hinweise zur Besetzung der Studiengangs-AG Die Studiengangs-AG muss sich aus mindestens zwei Vertreter*innen unterschiedlicher Institute der DSHS Köln zusammensetzen. Darüber hinaus ist die Mitwirkung eine*r externen Expert*in der Scientific Community, eines externe*n Expert*in des Arbeitsmarkts sowie einer studentischen Vertretung oder einer*s Absolvent*n umzusetzen. 1 Ergänzung für Weiterbildungsstudiengängen: Bei Antrag auf Ersatz des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses durch Eingangsprüfung erfolgt zwingend eine gesonderte Prüfung durch das Prüfungsamt. Die Hochschule verfügt über einen Leitfaden, der die Besonderheiten von Double - wie Joint-Degree Studiengängen behandelt. Sollten Sie diesen für die Entwicklung Ihres Studiengangs benötigen, wenden Sie sich an Abt. 4.2 der STAPS. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 13 Anhang 2 Hinweise zu Definition und Begutachtungskriterien von Qualifikationszielen Qualifikationsziele: Um ein kohärentes national und international vergleichbares Kompetenzprofil von Absolvent*innen gewährleisten zu können, sind Qualifikationsziele für jeden Studiengang, alle darin enthaltenen Module und für jede Lehrveranstaltung festzulegen. Den deutschlandweiten Rahmen bildet der Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse. Die hier festgehaltenen übergeordneten Qualifikationsziele fließen bei der Festlegung von Qualifikationszielen einzelner Studiengänge und Module mit ein. Unter dem Begriff Qualifikationsziele versteht man die Summe aller Kompetenzen und der daraus abgeleiteten Lernergebnisse, welche die Studierenden mit Abschluss ihrer universitären Ausbildung entwickelt haben sollen. Der Akkreditierungsrat gibt in den Regeln für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung vor, dass sich die Qualifikationsziele beziehen auf: »die wissenschaftliche oder künstlerische Befähigung« von Studierenden: die Fähigkeit zur gezielten Anwendung von Fach- und Methodenkenntnissen bei Problemlösungen »die Befähigung, eine qualifizierte Beschäftigung aufzunehmen«: die Fähigkeit berufsfeldbezogene Fertigkeiten in der Praxis umzusetzen »die Befähigung zum gesellschaftlichen Engagement«: die Fähigkeit in der Anwendung ihrer Kenntnisse soziale und ethische Verantwortungen zu berücksichtigen die »Persönlichkeitsentwicklung«: u.a. die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zu kritischem Denken Konkret bedeutet dies für Studiengänge auf Bachelor-Ebene: Fachliche Kompetenzen 1. Wissensverbreiterung: Die Absolvent*innen sollen mit ihrem Bachelorabschluss breite und integrierte Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen ihres Fachs nachweisen können. 2. Wissensvertiefung: Die Absolvent*innen sollen über ein kritisches Verständnis der wichtigsten Theorien, Prinzipien und Methoden ihres Fachs verfügen und in der Lage sein, ihr Wissen eigenständig zu vertiefen. Ihre Kenntnisse sollen dem Stand der Fachliteratur entsprechen und zumindest in einigen Aspekten an neueste Erkenntnisse in ihrem Fach anknüpfen. Überfachliche Kompetenzen 1. Instrumentale Kompetenzen: Absolvent*innen sollen ihre Kenntnisse auf ihre Tätigkeit oder ihren Beruf anwenden können und Problemlösungen und Argumente in ihrem Fachgebiet erarbeiten und weiterentwickeln können. 2. Systemische Kompetenzen: Absolvent*innen sollen, insbesondere in ihrem Fachgebiet, relevante Informationen sammeln, bewerten und interpretieren können sowie daraus wissenschaftlich fundierte Urteile ableiten, die gesellschaftliche, wissenschaftliche und ethische Erkenntnisse berücksichtigen. Sie sollen selbstständig weiterführende Lernprozesse gestalten können. 3. Kommunikative Kompetenzen: Absolvent*innen sollen fachbezogene Positionen und Problemlösungen formulieren und argumentativ verteidigen können. Sie sollen sich mit Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 14 Fachvertreterinnen und Fachvertretern und mit Laien über Informationen, Ideen, Probleme und Lösungen austauschen und kooperativ mit ihnen zusammenarbeiten können. Aufbauend darauf bedeutet dies für Studiengänge auf Master-Ebene: Fachliche Kompetenzen 1. Wissensverbreiterung: Die Absolventinnen und Absolventen sollen ihre Kenntnisse auf dem neuesten Stand des Wissens wesentlich vertieft haben und in der Lage sein, die Besonderheiten, Terminologien und Lehrmeinungen ihres Fachs zu definieren und zu interpretieren. 2. Wissensvertiefung: Absolventinnen und Absolventen sollen mit ihren Kenntnissen als Grundlage forschungsorientiert arbeiten und eigenständige Ideen entwickeln und/oder anwenden können. Sie sollen über ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis in einem oder mehreren Spezialbereichen verfügen. Überfachliche Kompetenzen 1. Instrumentale Kompetenzen: Absolvent*innen sollen die bereits im Bachelor angelegten Fähigkeiten zum kritischen Urteilsvermögen und zum Lösen komplexer Probleme mit einem Masterabschluss auch in neuen und unvertrauten Situationen zunehmend auch über das eigene Fachgebiet hinaus anwenden können. 2. Systemische Kompetenzen: Absolvent*innen sollen auch auf Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen treffen können. Dabei sollen sie in der Lage sein, die damit verbundenen sozialen und ethischen Verantwortungen zu berücksichtigen. Zudem sollen sie Wissen integrieren, mit Komplexität umgehen und sich selbstständig neue Kenntnisse aneignen können. Sie sollen weitgehend selbstgesteuert eigenständige forschungs- oder anwendungsorientierte Projekte durchführen können. 3. Kommunikative Kompetenzen: Absolvent*innen sollen – mit fortschreitender Studiendauer zunehmend auf dem aktuellen Stand der Forschung – Experten und Laien ihre Schlussfolgerungen und die diesen zugrunde liegenden Informationen und Beweggründe in klarer und eindeutiger Weise vermitteln können. Sie sollen sich mit Fachvertreterinnen und Fachvertretern und mit Laien über Informationen, Ideen, Probleme und Lösungen auf wissenschaftlichem Niveau austauschen können. Außerdem sollen sie mit Experten- und Laiengruppen kooperativ zusammenarbeiten und dabei herausgehobene Verantwortung übernehmen können. Bei der Festlegung von Qualifikationszielen für Studiengänge und Module beachten Sie folgende Vorgaben: Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse (http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21- Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf) http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21-Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21-Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 15 Anhang 3: Muster Studienplan Bitte verwenden Sie folgendes Muster für die Darstellung des Studienplans. Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 16 Anhang 4: Muster Modulbeschreibung Bitte verwenden Sie nachfolgende Modulmaske (exemplarisch veranschaulicht durch Modul BAS 3). Diese Maske finden Sie auch auf den Internetseiten, Rubrik Studium und Lehre, Lehrplanung & Lehrcontrolling. Modulbeschreibung Modultitel: xxx Studiengang: B.A. Sport, Erlebnis und Bewegung (B.A. SEB) B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (B.A. SGP) B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation (B.A. SMK) B.Sc. Sport und Leistung (B.Sc. SUL) B.A. Sportjournalismus (B.A. SPJ) Studienabschnitt: Nur für BA-Studiengänge – bei MA bitte Zeile löschen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2015/16 Englischer Modultitel x Kurzbezeichnung x Studiensemester / Studiendauer (Semester) x. FS / x Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt x h / x Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS/Kontaktzeit (h)/Selbststudium(h) Studiensemester/Art/Veranstaltungssprache/ Anwesenheitspflicht a) Veranstaltung 1 x SWS/ x h/ x h/ x / x / x / x b) Veranstaltung 2 x SWS/ x h/ x h/ x / x / x / x c) Veranstaltung 3 x SWS/ x h/ x h/ x / x / x / x Kompetenzorientierte Lernziele Veranstaltung 1: Veranstaltung 2: Veranstaltung 3: Zentrale Inhaltsbereiche x Lehr- und Lernmethoden x Empfohlene Literatur x Modulart Pflicht / Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle x Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Klausur / 2 h / 50% Präsentation / 20 min / 50% Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Leitfaden zur Zertifizierung von Bachelor- und Masterstudiengängen 17 Anhang 5: Vorgaben und Regelungen Musterrechtsverordnung https://www.akkreditierungsrat.de/sites/default/files/downloads/2019/Musterrechtsverordnung.pdf Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse (http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21-Qualifikationsrahmen-HS- Abschluesse.pdf) European Standards and Guidelines (http://www.enqa.eu/indirme/esg/ESG%20in%20German.pdf) Anhang 6: Kostenkalkulation für Weiterbildende Studiengänge Bitte verwenden Sie das beigefügte Excel-Dokument des Dezernat 3. http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21-Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21-Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf http://www.enqa.eu/indirme/esg/ESG%20in%20German.pdf

  • Grafik_Modularbeit.pdf
    Wie erfolgt die Arbeit am Studiengang / an den Modulen? Qualifikationsziele eines Studiengangs Re-Akkreditierungsverfahren alle 8 Jahre Zwischenevaluation Modulmatrix (Einbettung der Module im Studienverlauf Studiengangskonferenzen/-kollegien 4 Jahre nach Re-Akkreditierung / stringenter Kompetenzerwerb) 1x/Semester (teils: 1x/Jahr) ! Learning Outcomes, Inhalte, Prifungsformen pro Modul |» ~—, | Modulsitzungen 1x/Semester, bedarfsabhangig Absprache / Vernetzung Lehre und Priifungen / Inhalte Modulbeschreibungen Priifungsordnung Lehr- und Priifungsorganisation Modulhandbuch Ggf. Modulhandbuchanderung Veranstaltungskonzeptionen Learning Outcomes, Inhalte, LEKs

  • Leitfaden_zur_Erstellung_des_Berichts_aus_dem_Lehramtsbezogenen_Studiengang.pdf
    Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs 1 Formale Merkmale des Studiengangs Studiengangtitel Studiengangsleitung Studiengangskoordination Abschlussgrad Erstakkreditierung / Start des Studiengangs Reakkreditierung(en) Studiengangart (nur Masterstudiengänge) [bitte ankreuzen] [ ] konsekutiv [ ] weiterbildend Studiengangprofil [bitte ankreuzen] [ ] forschungsorientiert [ ] anwendungsorientiert [ ] lehramtsbezogen Regelstudienzeit in Semestern Studienumfang in ECTS-Punkten Studienbeginn [bitte ankreuzen] [ ] zum Winter- und Sommersemester [ ] nur zum Wintersemester [ ] nur zum Sommersemester Qualifikationsziele des Studiengangs Bitte verlinken Mobilitätsfenster Angaben zu FS-Empfehlung und Voraussetzungen Studienverlaufsplan Bitte verlinken Zulassungsordnung Bitte verlinken Prüfungsordnung Bitte verlinken Modulhandbuch Bitte verlinken Leitbild für Studium und Lehre Leitbild https://www.dshs-koeln.de/fileadmin/redaktion/Hochschule/Studium_und_Lehre/Kompetenzen_in_der_Lehre/Leitbild_fuer_Studium_und_Lehre.pdf Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs 2 Hinweise zur Erstellung des Berichts aus dem Studiengang (Lehramt) Der Bericht aus dem Studiengang verfolgt das Ziel die Entwicklungsschritte seit der letzten Reakkreditierung eines Studiengangs nachvollziehbar darzustellen. Er ist Reflexions-, Planungs- und Entscheidungshilfe für das gesamte weitere Verfahren der Reakkreditierung. Die Studiengangsleitung legt in dem Bericht bereits vollzogene Qualitätsentwicklungen und Veränderungen, aber auch Verbesserungsbedarfe und Entwicklungsziele des Studiengangs übersichtlich dar. Die nachfolgenden Leitfragen geben eine Orientierung zur Erstellung des Berichts aus dem Studiengang. Bericht aus dem Studiengang Für den Bericht aus dem Studiengang Lehramt sollte auf folgende Aspekte eingegangen werden: A. Vorbemerkungen/Einordnung ✓ Bitte erläutern Sie die Besonderheiten der Lehrer*innenbildung (Passung in die LA-Modelle in der Kooperation mit Köln und Siegen). ✓ Bitte stellen Sie für den jeweiligen Teilstudiengang pro Schulform die Qualifikationsziele, den Studienaufbau sowie die Bedeutsamkeit des Teilstudiengangs für die Lehrer*innenausbildung dar. B. Entwicklung des Teilstudiengangs pro Schulform ✓ Bitte erläutern Sie Veränderungen, die aufgrund von Gesetzesnovellen im Lehramt vorgenommen wurden. Fand eine Neugestaltung der Studienstruktur aufgrund von Veränderungen in den LA- Modellen der Kooperationshochschulen statt? Bitte erläutern Sie diese. ✓ Wie hat sich die Studierbarkeit in der Kooperation entwickelt? ******************************************************************************** 1. Entwicklung des Studiengangs ✓ Wie hat sich der Studiengang seit der letzten Reakkreditierung entwickelt? ✓ Welche wissenschaftlichen Entwicklungen (ggf. auch des wissenschaftlichen Profils) des Studiengangs wurden verfolgt? ✓ Wie stellt sich die Wettbewerbssituation des Studiengangs dar (intern wie extern, Alleinstellungsmerkmal/ Konkurrenzsituation, ...)? 2. Studierende ✓ Welche Zielgruppe hat der Studiengang, was zeichnet diese im Besonderen aus? ✓ Wie ist der Studiengang nachgefragt? ✓ Bitte erläutern Sie bekannte/vermutete Gründe für Studienabbrüche. 3. Lehrkräfte ✓ Bitte legen Sie kurz die beruflichen und/oder wissenschaftlichen Hintergründe der Lehrkräfte im Studiengang dar. Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs 3 4. Curriculum ✓ Was zeichnet das Curriculum des Studiengangs im Besonderen aus? ✓ Wie setzen Sie kompetenzorientierte Lehre um (Constructive Alignement)? ✓ Wie gewährleisten Sie die Durchführung kompetenzorientierter Prüfungen? 5. Arbeitsmarkt ✓ Wie wird der Berufsbezug im Studiengang sichergestellt? 6. Kommunikation/Organisation im Studiengang ✓ Bitte stellen Sie die institutionalisierte Zusammenarbeit, die Abstimmungen der Lehrkräfte sowie die Abstimmung mit den Kooperationshochschulen dar. ✓ Finden regelmäßig Studiengangs- und Modulkonferenzen statt? Worüber wird gesprochen? Wer nimmt (nicht) teil? 7. QM-Ergebnisse ✓ Bitte nehmen Sie Bezug auf aktuelle Ergebnisse der Studiengangsbefragung. Wo sehen Sie Stärken und möglicherweise Verbesserungspotential? ✓ Bitte nehmen Sie Bezug auf aktuelle Ergebnisse der Dozierendenbefragung. Wo sehen Sie Stärken und möglicherweise Verbesserungspotential? ✓ Bitte nehmen Sie Bezug auf aktuelle Ergebnisse der Absolvent*innenbefragung. Wo sehen Sie Stärken und möglicherweise Verbesserungspotential? 8. Fazit & Fokus ✓ Bitte stellen Sie Erfolge, Stärken, herausragende Qualitäten des Studiengangs, seine Schwächen sowie deutliche Kritikbereiche des Studiengangs gegenüber. ✓ Welchen Herausforderungen sieht sich der Studiengang zukünftig gegenüber? ✓ Entwicklungsperspektiven: Welche weiteren Entwicklungen erscheinen notwendig? Bitte erläutern Sie diese, und stellen Sie dar, wie und in welchem zeitlichen Horizont der Studiengang plant, diesen zu begegnen. Bitte schließen Sie den Bericht aus dem Studiengang mit Ihren Fokusfragen für den Expert*innenworkshop ab.

  • Formale_Qualitaetsanforderungen_zur_internen_Rezertifizierung_von_Studiengaengen.pdf
    1 Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs bzw. Studienbereichs Formale Qualitätsanforderungen zur internen Rezertifizierung von Studiengängen Leitfaden für die Gutachter*innen im Rahmen der Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs bzw. Studienbereichs. Qualitätsanforderung erfüllt mit Einschränkungen erfüllt – Auflage/Empfehlung nicht erfüllt - Auflage/ Empfehlung Ziele des Studiengangs (SG) Die Qualifikationsziele des SG sind eindeutig formuliert Die Qualifikationsziele des SG entsprechen dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) Die Qualifikationsziele des SG sind im Modulhandbuch einsehbar Die Lernziele auf Modulebene sind kompetenzorientiert ausgerichtet Zulassung zum Studium Die Zulassungsbedingungen für den SG sind in einer Ordnung verankert Die Zulassungsbedingungen für den SG/die Ordnung sind zugänglich Die Zulassungskriterien für den SG sind dem Studienprogramm angemessen Diversity Management Die Studiengangsdaten liegen geschlechtsdifferenziert vor Studierende in besonderen Lebenslagen oder mit spezifischem sozialem Hintergrund werden im SG gezielt unterstützt Konzeptionelle Einordnung in das Studiensystem Studiengangbezeichnung und Abschlussgrad entsprechen den KMK-Vorgaben (Teil A5 und A6) Das ggf. gewählte Profil des SG (anwendungsorientiert/forschungsorientiert/ lehramtsbezogen/künstlerisch) steht im Einklang mit den Inhalten des SG Qualität des Curriculums Das Curriculum des SG sieht den Inhalten angemessene Lehr- und Lernformen vor (Kriterium 2.3 des Akk.-Rates) Das Curriculum beinhaltet die Vermittlung von Fachwissen und fachübergreifendem Wissen sowie von methodischen und persönlichen Kompetenzen - entsprechend dem DQR und den Leitsätzen der DSHS Köln 2 Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs bzw. Studienbereichs Ein überschneidungsfreier Studienverlaufsplan liegt exemplarisch vor Der SG ist als konsekutiver SG konzipiert und wird unter Einbeziehung des vorangehenden Studiums mit 300 ECTS abgeschlossen (vgl. Teil A 1.3 und Teil A 4.1 der KMK-Vorgaben) Der Studiengang ist entsprechend der KMK- Vorgaben modularisiert (Teil A 7 der KMK- Vorgaben) Ein Modulumfang von 5 Credits wird i.d.R. nicht unterschritten (Pkt. 1.1 der KMK-Vorgaben) Der Workload der Module und die entsprechende Zuordnung von Credits sind plausibel (Pkt. 1.3 der KMK-Vorgaben) Pro Semester werden im Vollzeitstudium i.d.R. 30 Credits bzw. 60 Credits pro Studienjahr erworben (Workload ca. 1500-1800 h/Jahr) (Pkt. 1.3 der KMK-Vorgaben) Auch Praxiselemente, die in den Studienplan integriert sind, werden ggf. mit ECTS – Credits vergütet (Kriterium 2.3 des Akkr.-Rates) Die Modulfolge ist inhaltlich und didaktisch sinnvoll Curriculare Modifikationen sind nachvollziehbar Das Modulhandbuch wird regelmäßig aktualisiert Die jeweils aktuelle Fassung ist zugänglich Mobilität Ein Mobilitätsfenster ist ggf. curricular eingebunden (Kriterium 2.3 des Akkr.-Rates) Die Anrechnung von im Ausland erbrachten Studienleistungen und von außerhalb der Hochschule erbrachten Leistungen erfolgt gem. der Lissabon Konvention und gem. des Prozesses im Atlas der Qualitätsgestaltung der DSHS Köln Es werden für die Studierenden im SG ggf. Learning Agreements geschlossen und Transcrips of Records ausgestellt Studierbarkeit Die Verantwortlichkeiten im SG sind klar geregelt Das reale Lehrangebot entspricht den Angaben im Modulhandbuch Ein Studium in der RSZ ist nachweislich möglich Prüfungen/Prüfungsorganisation Es liegt eine rechtlich geprüfte Prüfungsordnung öffentlich vor (Kriterium 2.5 des Akkr.-Rates) 3 Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs bzw. Studienbereichs Für jedes Modul ist i.d.R. eine Modulprüfung vorgesehen. Die Prüfungsformen in den Modulen entsprechen den kompetenzorientierten Lernzielen (kompetenzorientiertes Prüfen gem. Kriterium 2.5 des Akkr.-Rates) Die Studierenden lernen ein angemessenes Spektrum an Prüfungsformen kennen Die Prüfungsdichte ist angemessen (Kriterium 2.4 des Akkr.-Rates) Es gibt Wiederholungs- bzw. Kompensationsmöglichkeiten für nicht bestandene Prüfungen Die Absolvent*innen des SG erhalten mit dem Zeugnis auch ein Diploma Supplement Beratung und Betreuung Der SG/die Hochschule macht Angebote zur Orientierung und Einführung neuer Studierender Der SG/die Hochschule macht Angebote für fachübergreifende und fachspezifische Beratung im Hinblick auf den SG Der SG/die Hochschule macht Beratungsangebote zur Gestaltung von Praxiselementen im SG Der SG/die Hochschule macht Beratungsangebote zur Gestaltung von Mobilitätsfenstern im SG Der SG/die Hochschule macht spezielle Beratungsangebote für Studierende mit Behinderung (Kriterium 2.4 des Akkr.-Rates) Ressourcen Die Hochschule stellt dem SG genügend und geeignete personelle, sächliche und räumliche Ressourcen zur Verfügung (Kriterium 2.7 des Akkr.-Rates) Die Hochschule qualifiziert und entwickelt das Lehrpersonal (Kriterium 2.7 des Akkr.-Rates) QM Der SG ist in das hochschulinterne QM-System verbindlich einbezogen (Systemakkreditierung) Die Hochschule hat ein Verfahren zur Überprüfung des Workloads (Workloaderhebung) Der SG kann die Anzahl der Studienabbrecher*innen dokumentieren Der SG kann das Notenspektrum der Abschlussnoten dokumentieren 4 Evaluation und Rezertifizierung eines Studiengangs bzw. Studienbereichs Der SG kann den Verbleib der Absolvent*innen dokumentieren

  • DSHS_QM_Report_2020_21.pdf
    QM REPORT Der Qualitätsbericht für Studium und Lehre an der Deutschen Sporthochschule Köln STUDIENJAHRE 2020/2021 REFLEXION WIRKSAMKEIT DIGITALISIERUNG KONTINUITÄT PASSUNG Partizipation als Herausforderung Zwischen Kontinuität & Entwicklung Digital – Hybrid - Präsenz | | Liebe Kolleg:innen, liebe Hochschulangehörige, liebe Leser:innen, wir freuen uns, Ihnen den sechsten QM-Report für die Berichtsjahre 2020 und 2021 vorlegen zu dürfen. Das Systemrezertifizierungsverfahren ist erfolgreich durchlaufen und wir freuen uns über das Gutachten, welches konstatiert, dass unser QM-System „über die Jahre gereift, gut und zielgerichtet funktioniert, …[dass] es auf Qualitäts- entwicklung ausgerichtet und von einem intensiven Austausch innerhalb der Hochschule geprägt ist.“ Insbesondere in den pandemisch geprägten Jahren 2020 bis 2022 hat sich gezeigt, dass unsere Kommunikationskultur der Grund- pfeiler dafür war, den außergewöhn- lichen Anforderungen in Studium und Lehre gerecht zu werden. Die Deutsche Sporthochschule Köln hat bewiesen, sie kann nicht nur reagieren, sondern aktiv gestalten. Schnell und effektiv wurden sowohl methodisch- didaktisches als auch technisches Wissen und Können im Bereich der digitalen Lehre konzipiert und vermittelt. Es galt, „Lehre auf Distanz“ zu gestalten, Gelingensbedingungen von Studium und Lehre durch Austausch und Kooperation von Studierenden und Lehrenden auszuloten, Lernmethoden und Lehr-Lernprozesse zu reflektieren und dabei stets die Balance zwischen dem Erreichen der Lern- und Studienziele und einer größtmöglichen gesundheit- lichen Sicherheit zu wahren. Alle Akteur:innen – Studierende, Dozier ende, Mitglieder der Hochschule – haben sich den Herausforderungen gestellt, gemeinsam gehandelt und Lösungen für die sich ständig ändernde pandemische Lage gefunden. Aufgrund der auferlegten Kontaktbe schränkungen wurden auch die Prozesse des Qualitätsmanagements zeitweise fast vollständig in den virtuellen Raum verlegt. So waren Teilnahmen an Bege- hungen, Studiengangsevaluationen und Prozessen der Maßnahmenentwicklung nur in digitalen Formaten möglich. Trotz des technischen Fortschritts waren der gemeinsame kritische Diskurs und Aus- tausch, die Gelegenheiten des Netzwer- kens und des Ideen-Schmiedens dadurch teilweise erschwert. Unabhängig davon konnte die Partizipation aller Status- gruppen an den QM-Verfahren durchgän- gig sichergestellt werden. Kennzeichnend für den Berichtszeit- raum haben wir den QM-Report unter die Oberthemen „Digital – Hybrid – Präsenz“, „Zwischen Kontinuität und Entwicklung“ und „Partizipation als Herausforderung“ gestellt. Die Veröffentlichung des QM-Reports 2020/22 erfolgt aufgrund der verzögerten Siegelvergabe im Verfahren der Systemrezertifizierung erst im Spätsommer 2023. Wir bitten dies bei der Lektüre zu berücksichtigen. Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen und Rückmeldungen zum vorliegenden QM-Report. Ines Bodemer Carolin KrummProf. Dr. Jens Kleinert | 5 4 | | | Inhaltsverzeichnis Kap. 1 – Die Deutsche Sporthochschule Köln 12 und ihr Qualitätsmanagementsystem Kap. 1.1 – Kurzporträt Deutsche Sporthochschule Köln 13 Kap. 1.2 – Kerndaten aus Studium und Lehre 14 Kap. 1.3 – Kurzporträt Qualitätsmanagementsystem 22 Kap. 1.4 – Ausgewählte Ergebnisse 25 Kap. 2 – (Re-)Akkreditierungsverfahren als Chance 32 der Reflexion und Weiterentwicklung Kap. 2.1 – Akkreditierungen 33 Kap. 2.2 – Studiengangsevaluationen und Rezertifizierungen 35 Kap. 2.3 – Weiterentwicklung auf Ebene der Studiengänge 39 Kap. 3 – Gute Lehre fördern – Digital – Hybrid – Präsenz 42 Kap. 3.1 – Digitalisierung in Studium und Lehre 43 Kap. 3.2 – Qualifizierung und Beratung für Lehrende 47 Kap. 3.3 – Lehrpreise 51 Kap. 3.4 – Tutorienprogramm – ausgezeichnete Arbeit 53 auch in Ausnahmesituationen Kap. 3.5 – Förderprogramme in Studium und Lehre 54 Kap. 3.6 – Qualitätsverbesserungsmittel 57 Kap. 3.7 – Studium und Lehre in Bewegung 58 Kap. 4 – Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems – 60 Im Spannungsfeld von Kontinuität und Entwicklung Kap. 4.1 – Systemreakkredierung 61 Kap. 4.2 – Weiterentwicklung von Evaluationsinstrumenten 63 Stichwortverzeichnis 70 | 7 6 | | | Digital – Hybrid – Präsenz Neue Herausforderungen für Studium und Lehre Bild: Conny Beißler »Unser Dank und ein großes Kompliment geht an unsere Studieren- den. Im Umgang mit der teilweise doch sehr ungewohnten Situation waren sie besonnen, gewissenhaft und diszipliniert. So konnten wir gemeinsam wirklich große Herausforderungen meistern.« Prof. Dr. Jens Kleinert, Prorektor für Studium und Lehre der DSHS Köln (Juli 2022) | 9 8 | | | Zwischen Kontinuität und Entwicklung Gestaltungsspielräume ermöglichen Qualitätsentwicklung »Die Digitalisierung in Lehre und Studium muss Vielfalt zulassen. Denn Fächer und Disziplinen haben ebenso unterschiedliche Bedarfe wie die in Größe und Typus verschiedenen Hochschulen. Ziel ist es, digitale Elemente dort einzusetzen, wo sie die Lehre verbessern können [...].« Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Digitalisierung in Lehre und Studium (2022) Bild: Conny Beißler | 11 10 | | | Partizipation als Herausforderung Hochschule ist Ort der Begegnung »Ich bin überzeugt: Die Universität als öffentlicher Raum wird durch Digitalisierung niemals überflüssig, niemals obsolet! Ein Präsenzstudium, das von der Begegnung, vom Austausch lebt, können auch noch so viele Zoom-Konferenzen niemals ersetzen. Der Splitscreen, die „Verkachelung“ der Universitäten, wie es der Berliner Historiker Paul Nolte formuliert hat, die darf nicht zur Normalität werden.« Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Rede an die Studierenden in Deutschland, 12. April 2021 Bild: Conny Beißler | 13 12 | | | Die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS Köln) ist einzigartig in ihrer thematischen Ausrichtung und nimmt national wie international eine füh- rende Rolle in der Sportwissenschaft ein. Während die Sportwissenschaft an anderen Universitäten neben vielen weiteren Fachgebieten steht, existiert an der DSHS Köln eine außergewöhnliche Konstellation: An 19 wissenschaftlichen Instituten wird nicht nur die gesamte Breite, sondern auch die entsprechende Tiefe der sport- und bewegungswissen- schaftlichen Teildisziplinen im Bereich der Sozial-, Geistes- und Lebenswissen- schaften abgebildet. Die Forschungs-, Lehr- und Transferaktivitäten der etwa 900 Mitarbeiter:innen sind dabei auf „Sport und Bewegung“ als gemeinsamen übergreifenden Bezugspunkt ausgerichtet und orientieren sich an den Leitthemen Leistung, Gesundheit, Gesellschaft und Bildung. Die gebündelte Fachkompe- tenz an einem Standort ermöglicht eine einzigartige Interdisziplinarität und die Möglichkeit, komplexe gesell- schaftliche Themen aus verschiedenen sportwissenschaftlichen Perspektiven zu beleuchten. Das Spektrum reicht von Gesundheitsthemen über biomechanische und psychologische Fragestellungen bis hin zur ökonomischen, historischen und ethischen Betrachtung des Sports. Monothematisch gesehen gehört die DSHS Köln mit ihren knapp 6.000 Studierenden und den angebotenen 26 Studiengängen zu den größten sportwissenschaftlichen Universitäten weltweit. Im klassischen Vergleich über die Studierendenzahl ge- hört sie im nationalen Vergleich eher zu den kleineren Universitäten. Ihre Einzig- artigkeit dokumentiert sich u.a. allerdings darin, dass in einem üblichen Semester 14.318 Unterrichtseinheiten (Mittelwert über SoSe 2016 – WiSe 17/18) in der forschungsbasierten Sportpraxis gelehrt werden. Eine besondere Bedeutung kommt dieser sportpraktischen Lehre da- bei auch in den Lehramtsstudiengängen zu, in denen ca. ein Drittel der Studie- renden der Hochschule auf das Berufs- feld Sportlehrer:in vorbereitet werden. Der Stellenwert der Lehrer:innenbildung erschließt sich über Statistiken, die aus- weisen, dass in Nordrhein-Westfalen etwa jede zweite Lehrkraft des Faches Sport in Köln ausgebildet wurde, bundesweit etwa jede:r fünfte. Alle Studiengänge sind fachübergrei- fend aufgestellt und werden instituts- übergreifend organisiert. Besonders hervorzuheben ist, dass aufgrund der monothematischen Ausrichtung und der Binnenorganisation der Hochschule alle wissenschaftlichen Institute und nahezu alle Dozierenden die Studiengän- ge bedienen und die Einheit zwischen Forschung und Lehre ein stabiles Fundament der fachwissenschaftlichen, disziplinspezifischen und themen orientierten Ausrichtung in Studium und Lehre bildet. Seit 2008 bilden die Institute und an- deren wissenschaftlichen Einrichtungen die organisatorischen Grundeinheiten der DSHS Köln. Aufgrund der monothema tischen Ausrichtung existieren an der Hochschule keine Fakultäten. Nach Inkrafttreten des Hochschulfreiheits- gesetzes NRW vom 31.10.2006 hat die DSHS Köln im Jahr 2007 ihre Organisati- onsstruktur reorganisiert und verzichtet seither auf eine Fachbereichsstruktur. Die Aufgaben und Befugnisse, die laut Hochschulgesetz Fakultäten oder Fachbe- reichen zugeordnet sind, wurden entwe- der an das Rektorat, den Senat oder an die Universitätskommissionen des Senats übertragen. Kurzporträt Deutsche Sporthochschule Köln1.1 Die Deutsche Sporthochschule und ihr Qualitätsmanagementsystem KAPITEL 1 1.1 Kurzporträt Deutsche Sporthochschule Köln 1.2 Kerndaten aus Studium und Lehre 1.3 Kurzportrait Qualitätsmanagement in Studium und Lehre 1.4 Ausgewählte Ergebnisse aus dem Qualitätsmanagement Die Deutsche Sporthochschule Köln vereint qualifizierte Lehre, internationale Forschung und Spitzensport auf höchstem Niveau. Sie ist Deutschlands einzige Universität, die sich ausschließlich dem Themenfeld Sport und Bewegung widmet. Die Vielfalt ihres Ausbildungsangebots bereitet die Studierenden optimal auf das sich immer weiter ausdifferenzierende Berufsfeld Sport vor [Kap. 1.1, Kap. 1.2]. Das Qualitätsmanagementsystem in Studium und Lehre ist gereift und erkennbar auf Weiterentwicklung ausgerichtet. Reflexion und Weiterentwicklung spielen eine große Rolle und sind bewusst in die Prozesse eingebaut [Kap. 1.3]. Ergebnisse der Absolvent:innenstudie und der in 2020 überarbeiteten Studierenden- und Dozieren- denbefragungen belegen die Attraktivität des Lehrprofils [Kap. 1.4]. Mehr zu den Weiterentwicklungen des QM-Systems zwischen Kontinuität und Entwicklung lesen Sie in Kapitel 4. | 15 14 | | | Campus und Infrastruktur Im Westen von Köln gelegen, vereint der Campus der DSHS Köln Lehr- und For- schungseinrichtungen (19 wissenschaft- liche Institute, fünf Transferzentren, vier An-Institute), Wohnraum für Studieren- de (vier Wohnheime für insgesamt 96 Studierende), Grünanlagen, Sportflächen (61.000 m²) sowie die universitätsnahe Infrastruktur auf einer Gesamtfläche von 187.000 m². Das neueste Gebäude auf dem Hochschulcampus ist das Instituts- gebäude für Naturwissenschaften und Medizin. Das hochmoderne Forschungs- gebäude beherbergt zwölf Institute der DSHS Köln auf insgesamt 7.700 m². Das Gebäude bietet außerdem 3.700 m² La- borräume, 2.800 m² Büro-und Instituts- nutzungsräume sowie acht multifunktio- nale Seminarräume mit insgesamt 1.200 m². Für den Lehrbetrieb stehen weiterhin auf dem gesamten Campus neben vier Hörsälen insgesamt 29 Seminarräume, 22 Freiplätze und 24 Sporthallen zur Verfügung. Mit der Zentralbibliothek der Sportwis- senschaften (ZB Sport) ist zudem die weltweit größte Spezialbibliothek des Sports und der Sportwissenschaft an der DSHS Köln angesiedelt. Ihr Bestand umfasst insgesamt mehr als 440.000 Medien, davon mehr als 23.000 Dip- lom-, Bachelor- und Masterarbeiten von Absolvent:innen der DSHS Köln sowie ca. 6.300 Dissertationen. Weiteres Wissens- wertes zum Campus der DSHS Köln ist der Abbildung 1 zu entnehmen. Kerndaten aus Studium und Lehre1.2 Wissenswertes rund um den Campus Abb. 1 61.000 m21.600 2.200 m3 Skihalle 51.545 m³115 SportflächenBäume auf dem Campus Fassungsvermögen des Schwimmerbeckens im Schwimmzentrum + 2.100 m³ im Springerbecken Bis in die 1990er Jahre hatte die DSHS auf dem Campus noch eine eigene Wasser wurden 2021 aus den sechs Trinkwasserspendern, die auf dem Campus stehen gezapft (141,2 Liter / Tag). Das Archivgut im Carl und Liselott Diem-Archiv sowie in der ZB-Sport erstreckt sich über ca. 1.000 Meter Bodenmatten Turn-, Weichboden-, und Niedersprungmatten werden etwa pro Jahr durch alle Studierenden des BAS3- Moduls „Ausdauerfähigkeit“ zurückgelegt Bälle für Rückschlag- spiele Badminton, Tischtennis und Tennis 30.000 km 3.000 Konsekutive Bachelorstudiengänge Sprache Studienplätze / Semester im Studienjahr 2020/2021 Winter Sommer ∑ B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (SBV) Deutsch 62 61 123 B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie (SGP) Deutsch 93 61 154 B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation (SMK) Deutsch 92 62 154 B.A. Sportjournalismus (SPJ) Deutsch 32 0 32 B.Sc. Sport und Leistung (SUL) Deutsch 94 63 157 Konsekutive Masterstudiengänge Sprache Studienplätze / Semester im Studienjahr 2020/2021 Winter Sommer ∑ M.A. International Sport Development and Politics (DEV) Englisch 31 0 31 M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport (LTC) Deutsch 31 0 31 M.A. Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung (MKF) Deutsch 31 0 31 M.A. Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement (RGM) Deutsch 31 0 31 M.Sc. Sport- und Bewegungsgerontologie (SBG) Deutsch 31 0 31 M.Sc. Sport Management (SMA) Englisch 31 0 31 M.Sc. Sporttourismus und Destinationsmanagement (TDM) Deutsch 31 0 31 M.Sc. Human Technology in Sports and Medicine (TSM) Englisch 32 0 32 M.Sc. Psychology in Sport and Exercise (PSE) Englisch 31 0 31 Weiterbildungsmaster Sprache Kooperation M.A. Tanz - Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis Deutsch M.A. Olympic Studies Englisch IOC M.A. Spielanalyse Deutsch M.Sc. Sportphysiotherapie Deutsch M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung Deutsch M.A. Führungskompetenz und Management im Spitzensport Deutsch LL.M. Sportrecht Deutsch JLU Gießen Abschlussmöglichkeiten in Kooperation mit Konsekutive Studiengänge in der Lehramtsausbildung Universität zu Köln Universität Siegen Lehramt an Grundschulen B. A./M. Ed. B. A./M. Ed. Lehramt für sonderpädagogische Förderung B. A./M. Ed. -/- Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen B. A./M. Ed. B. A./M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen B. A./M. Ed. B. A./M. Ed. Lehramt an Berufskollegs B. A./M. Ed. B. A./M. Ed. Bildungswissenschaften an Gymnasium und Gesamtschulen B. A./M. Ed. B. A./- Tab. 1 Studienangebot der DSHS Köln | 17 16 | | | Gesamtstudierende Bachelor Master Lehramt Diplom Promotion Studien- und Lehrangebot Das konsekutive Studienangebot der DSHS Köln umfasst fünf sportwissen- schaftliche Bachelorstudiengänge, neun sportwissenschaftliche Masterstudien- gänge (davon vier in englischer Spra- che) sowie jeweils sechs Bachelor- und Masterstudiengänge in der Lehramtsaus- bildung, die sich aus den beiden Fächern Sport und den Bildungswissenschaften zusammensetzen [s. Tab. 1]. Ein weiteres Fach muss dabei an einer der beiden Kooperationshochschulen in Köln oder Siegen studiert werden. Etwa ein Drittel der Studierenden der DSHS Köln wird auf das Berufsfeld Sportlehrer:in vorbereitet. Der Stellenwert der Lehrer:innenbildung wird von Statistiken unterstrichen, die ausweisen, dass in Nordrhein-Westfalen etwa jede:r zweite Lehrkraft des Faches Sport in Köln ausgebildet wurde, bundes- weit etwa jede:r fünfte. In Summe stehen in den konsekutiven BA- und MA sowie den Lehramtsstudien- gängen jährlich ca. 1.460 Studienplätze zur Einschreibung zur Verfügung. Neben der konsekutiven wissenschaftlichen Ausbildung bietet die DSHS Köln auch die Möglichkeit zur akademischen Weiterqualifizierung an. Das Angebot in diesem Bereich umfasst insgesamt sieben Weiterbildungsmaster im sportwissen- schaftlichen Kontext, die berufsbeglei- tend studiert werden können [s. Tab. 1]. Darüber hinaus bietet die DSHS Köln die Möglichkeit zur Promotion und damit verbunden einen eigenen Promotions studiengang an. Das curriculare Lehrangebot an der DSHS Köln umfasst im Durchschnitt etwa 1.200 Lehrveranstaltungen bzw. 2.400 SWS pro Semester (ohne Weiterbildungsangebote) [s. Abb. 2]. Im Rahmen der sogenannten „LSF-Bewerbungsphasen“ werden semes- terlich insgesamt ca. 87.000 Bewerbun- gen auf diese Veranstaltungen abgegeben und innerhalb eines komplexen Vergabe- verfahrens verarbeitet. Auf diesem Weg werden pro Semester zwischen 25.000 und 26.000 Zulassungen zu Lehrveran- staltungen verteilt, von denen mehr als 90 % der höchsten Priorität und somit der Wunschveranstaltung entsprechen. Über alle Lehrveranstaltungen hinweg erreicht die Hochschule eine Auslastung von ca. 86 %. Wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens wurde auch die Lehre an der DSHS Köln maßgeblich durch die Corona- Pandemie geprägt, die den gesamten Be- richtszeitraum dieses Reports bestimmte. In dieser Zeit konnte der überwiegende Anteil der vorgesehenen und geplanten Veranstaltungen in teilweise digitaler Form, in den sportpraktischen Veran- staltungen auch mit entsprechenden Präsenzanteilen stattfinden. So mussten im WiSe 20/21 von insgesamt 1.230 geplanten Lehrveranstaltungen (davon 458 Sportpraxiskurse) lediglich 18 Exkur- sionen im Bereich Wintersport aufgrund geschlossener Skiregionen und Beherber- gungsverboten gestrichen werden. Studienbewerbungen und Studierende Von der Corona-Pandemie war an der DSHS Köln der sportpraktische Eignungs- test (ET) besonders stark betroffen. Der als Zugangsvoraussetzung für alle grundständigen Studiengänge gesetz- te Test konnte aufgrund zahlreicher Restriktionen im Zeitraum März 2020 bis Juli 2021 nicht stattfinden. Vor diesem Hintergrund gab es im WiSe 20/21 sowie im SoSe 2021 im Rahmen einer Sonderregelung die Möglichkeit einer vorläufigen Immatrikulation ohne bestandenen ET, der von allen neu immatrikulierten Studierenden innerhalb dieser Regelung bis zum Start des WiSe 21/22 nachgereicht werden musste. Dieser einmalig erleichterte Zugang wirkte sich erwartungsgemäß deutlich auf die Bewerbungszahlen in dieser Zeit aus. So wurden im WiSe 20/21 insgesamt 4.619 Anträge auf einen Platz in den sportwissenschaftlichen Bachelorstudi- engängen an der DSHS Köln eingereicht, Wissenswertes rund um das Lehrangebot (WiSe 21/22) Abb. 2 1.244 Anzahl Lehrveranstaltungen davon sportpraktische Kurse: 475 davon pandemiebedingt ausgefallen: 0 85,74 % Auslastung aller Lehrveranstal- tungen 156 Anrufe in der LSF-Hotline 86.870 Bewerbungen im Rahmen der LSF-Phasen Zulassungen zu Lehrveranstaltungen davon mit Priorität 1: 86,31 % 26.518 Anzahl der Studierenden an der DSHS Köln im Zeitverlauf 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 Abb. 3 y-Achse: Anzahl der Studierenden W iS e 07 /0 8 W iS e 08 /0 9 W iS e 09 /1 0 W iS e 10 /1 1 W iS e 11 /1 2 W iS e 14 /1 5 W iS e 17 /1 8 W iS e 12 /1 3 W iS e 15 /1 6 W iS e 18 /1 9 W iS e 13 /1 4 W iS e 16 /1 7 W iS e 19 /2 0 W iS e 20 /2 1 W iS e 21 /2 2 | 19 18 | | | (n = 171) Herkunft der Masterstudierenden außerhalb Deutschlands Abb. 5 Europa 46,2 % Nord- und Mittelamerika 15,8 % Afrika 3,5% Asien 28,1 % Südamerika 6,4 % was im Vergleich zum Vorjahr (1.585 Be werbungen) einer Steigerung um 190 % entspricht. Der gleiche Effekt war auch im Bachelor Lehramt zu erkennen, in dem insgesamt 1.255 Bewerbungen verzeichnet wurden (+ 180 %). Zwar ist in den sportwissenschaftlichen Masterstudiengängen – unabhängig von der pandemischen Lage – kein Eignungs- test erforderlich, dennoch stellte auch hier das WiSe 20/21 hinsichtlich der Bewerbungszahlen ein Ausnahmejahr dar. 1.399 Anträge von 1.155 Bewerber:innen zeigen eine Steigerung um 18 % im Be- reich der sportwissenschaftlichen Master. Mit 168 Bewerbungen und einem Plus von 6 % wies der Master of Education hier eine eher moderate Steigerung auf. Neben den hohen Bewerbungszahlen erreichte die DSHS Köln in dieser Zeit auch ihren bisherigen Höchststand bei den immatrikulierten Gesamtstudieren- den der konsekutiven Studiengänge. Mit 6.076 waren im SoSe 2021 400 Studierende mehr eingeschrieben als noch zwei Jahre zuvor (SoSe 2019: 5.675), ca. 46% davon in einem der fünf sportwissenschaftlichen Bachelorstudi- engänge (2.802 Studierende) und 34% (2.075 Studierende) in den Lehramts- Studiengängen der DSHS Köln. Weitere 957 Personen studierten einen der neun sportwissenschaftlichen Masterstudien- gänge, im Promotionsstudium waren 372 Studierende eingeschrieben. Einen Überblick über die Studierenden- zahlen an der DSHS Köln seit Einrichtung der Bachelor- und Masterstudiengänge kann der Abbildung 3 entnommen werden. Wie auch in den vergangenen Jahren lag der Anteil weiblicher Student:innen an der DSHS Köln im SoSe 2021 über alle Studiengänge hinweg bei 36%, variier- te jedoch stark je nach Abschlussart. Während in den Bachelorstudiengängen rund 31% Frauen eingeschrieben waren, betrug der Anteil weiblicher Studierender unter den Lehramtsstudierenden fast 40%. Den höchsten Frauenanteil wiesen die konsekutiven Masterstudiengänge auf, in denen die Studierendenschaft im Durchschnitt zu 46% aus Frauen bestand. Herkunft der Studierenden Die Studierenden der sportwissenschaft- lichen Bachelorstudiengänge kommen zum überwiegenden Teil aus Deutschland. Zieht man hierzu den Ort heran, an dem die jeweilige Hochschulzugangsberich- tigung erworben wurde, so stammten im WiSe 20/21 lediglich 8,19 % der Studierenden dieser Studiengänge aus dem Ausland. Der größte Teil von ihnen kam aus Luxemburg (18,14 %), gefolgt von Bulgarien und Korea (je 8,85 %), Belgien (7,96 %) und Japan (6,64 %). Innerhalb von Deutschland stammt die Studierendenschaft traditionell überwie- gend aus Nordrhein-Westfalen (NRW), im WiSe 20/21 lag der Anteil der sportwis- senschaftlichen Bachelorstudierenden aus NRW bei fast 59 % [s. Abb. 4]. Herkunft der Bachelorstudierenden nach Bundesländern Zusatzinfo: 8,19 % der Bachelorstudierenden kommen aus dem Ausland. Abb. 4 Niedersachsen 5,9 % Sachsen- Anhalt 0,2 % Bremen 0,6 % Nordrhein-Westfalen 58,8 % Saarland 0,5 % 0,4 % Thüringen Hessen 4,6 % Bayern 5,9 % Berlin 1,3 % Hamburg 3,0 % Schleswig- Holstein 2,8 % Mecklenburg- Vorpommern 0,2 % Brandenburg 0,4 % Sachsen 0,6 % (n = 2.731) Rheinland-Pfalz 6,4 % Baden-Württemberg 7,7 % | 21 20 | | | Mit Blick auf die internationale Herkunft der Studierenden in den sportwissen- schaftlichen Masterstudiengängen ist für den Berichtszeitraum 2020/2021 trotz Corona-Pandemie ein nahezu unveränder- ter Anteil zu erkennen. So waren im WiSe 20/21 in den neun konsekutiven Master- studiengängen 18% der Studierenden mit einer im Ausland erworbenen Hochschul- zugangsberechtigung an der DSHS Köln immatrikuliert. Betrachtet man nur diese Personen, so stammte mit insgesamt 46% der größte Teil von ihnen aus anderen europäischen Ländern, gefolgt von Asien mit 28 %, Nord- und Mittelamerika mit 16 % sowie Südamerika mit knapp 6,5% und Afrika mit 3,5 %. Somit hat sich die Herkunft der internationalen MA-Studie- renden im Vergleich zu dem Berichtszeit- raum 18/19 von Asien und Afrika hin zu Europa und Amerika verlagert [s. Abb. 5]. Menschen an der DSHS Köln Im Jahr 2021 waren insgesamt 898 Menschen an der DSHS Köln ange- stellt, davon 32 Professor:innen, 282 wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, 317 Mitarbeiter:innen in Technik und Verwaltung sowie 247 wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte. Darüber hinaus waren 172 Lehrbeauftragte im Einsatz. Die 26 an der Hochschule angebotenen konsekutiven Studiengänge wurden von 22 Studiengangsleiter:innen betreut, die diese Funktion ausnahmslos im Rahmen der akademischen Selbstver- waltung übernahm. Unterstützt wurden die Studiengangsleitungen von 16 Studiengangskoordinator:innen, die u.a. als Ansprechpersonen für Dozierende, Studierende, Lehrbeauftragte und die Verwaltungsmitarbeiter:innen agierten. Über alle Studiengänge hinweg engagie- ren sich 315 Modulbeauftragte um interne Abstimmungen und Weiterentwicklun- gen auf Modulebene. Die Anliegen und Interessen der mehr als 6.000 Studie- renden wurden im Berichtszeitraum von insgesamt 52 gewählten studentischen Studiengangssprecher:innen vertreten [s. Abb. 6]. > Insgesamt wurden während der Pande- mie (SoSe 2020 bis WiSe 21/22) 856 Klausuren mit 30.411 Anmeldungen durchgeführt. > Im Zeitraum SoSe 2020 bis WiSe 21/22 wurden mehr als 270 Klausuren in den Sporthallen der DSHS Köln durchge- führt, um Mindestabstände und Hygie nemaßnahmen sicherzustellen. > Im Juni 2021 wurde ein Corona-Test zentrum an der DSHS Köln auf dem Platz eingerichtet, auf dem bis in die 1990er Jahre noch die Spoho-eigene Skihalle stand. > Die Corona-Infoseite der DSHS Köln www.dshs-koeln.de/coronavirus wurde im Jahr 2020 180.000 mal aufgerufen, die meisten Aufrufe davon am 16. März 2020 (3.327 Seitenansichten). Wissenswertes zur Lehre – vor und während der Coronapandemie Vor Während Corona *zwei Termine (Februar und Pfingsten) **ein Termin (Februar) *** ein Termin (August) angetreten 2019* 2.133 2020** 890 2021*** 1.137 Teilnehmer:innen am Eignungstest *Zulassung ohne Eignungstest möglich BA LA WiSe 19/20 1.585 448 WiSe 20/21* 4.619 1.255 WiSe 21/22 1.692 526 Bewerbungen auf grundständige Studiengänge Outbound Inbound 2019 121 72 2020 96 75 2021 101 0 Austauschstudierende Versendete Nachrichten und Informationen über Moodle WiSe 19/20 152.102 2019 101.692 WiSe 20/21 406.379 2020 74.459 WiSe 21/22 243.031 2021 62.553 Bücherausleihe insgesamt Menschen an der DSHS Köln 2021 Lehrbeauftragte Abb. 6 Mitarbeiter:innen davon 32 Professor:innen, 282 wissenschaftliche Mitarbeiter:innen Mitarbeiter:innen in Technik und Verwaltung wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte Studiengangs- leiter:innen studentische Studiengangs sprecher:innen Modulbeauftragte Studierende 898 6.000 317 247 172 22 52 315 16 Studiengangs- koordinator:innen | 23 22 | | | Systemische Studiengangsevaluation ([Re-]Zertifizierung) Zi el e un d St ra te gi en Pr oz es se Qu al it ät se rf as su ng Hochschul- entwicklungsplan Strategische Leitlinien Personal HEP- Monitoring Curriculare Anpassungen Erreichen der HEP-Ziele Lehrplanung/ Lehrcontrolling Leitsätze guter Lehre Studiumsinhalte/ -struktur Studierfortschritt OQM QM-Report LVE-Report Formale Akkred.- Berichte Studiengangs- konferenzen Leitbild für Studium und Lehre Selbstverständnis Studium und Lehre Ressourcen Formale Vorgaben Studiengangsreport Externer Workshop Externes Gutachten Interner Workshop Atlas der Qualitäts gestaltung Studiengangsspre- cher:innen-Sitzung Feedbacksystem Dezernat 1: Studieren- den- und Prüfungsangelegen- heiten ECTS-Monitoring Erstsemesterbefragung (Studierpotenzial) Dozierendenbefragung (Vermittlungspotenzial) Lehrveranstaltungs- evaluation (Lehr-/ Lernqualität) Studiengangsbefragung (Studienqualität) Externe Befragungen (NRW-weite Studierendenbefragung) Personalentwicklung (u. a. Hochschuldidaktik) Qualitätsverbesserungs- mittel Anreiz- und Förder- programme Tutorienprogramm Institutsleitungen Übersicht über die Grundstruktur des Qualitätsmanagements der DSHS Köln Qu al it ät sv er be ss er un g St ru kt ur en , Ar be it sg ru pp en Er ge bn is se , St el lg rö ße n Do ku m en ta ti on , Co nt ro lli ng Abb. 7 Evaluation des QM Senat Universitäts- kommissionenRektorat Unterstützungs- strukturen Das Qualitätsmanagementsystem (QM- System) der DSHS Köln ist nicht nur in Bezug auf die Qualitätssicherung, sondern im Besonderen auf die Quali- tätsentwicklung von Studium und Lehre ausgerichtet. Reflexion und Weiter- entwicklung spielen eine große Rolle und sind bewusst in die Prozesse des Qualitätsmanagements (QM) eingebaut. Das QM-System funktioniert zielgerichtet und ist von einem intensiven Austausch innerhalb der Hochschule geprägt. Auch bedingt durch die monothematische Aus- richtung und die Struktur der Hochschule [s. Kap. 1.1] bestehen sehr direkte Kommunikationswege und damit enge Verknüpfungen zwischen den Instituten und der Hochschulleitung. Das oberste Ziel des QM-Systems ist die Gewährleistung und kontinuierliche Wei- terentwicklung der Qualität von Studium und Lehre. Zentrale Qualitätskriterien werden durch das Leitbild für Studium und Lehre und den Hochschulentwick- lungsplan (HEP) vorgegeben. Das Leitbild wurde in den letzten Jahren kontinu- ierlich weiterentwickelt und umfasst das Selbstverständnis „Studium und Lehre“, die strategischen Leitlinien sowie Leitsätze guter Lehre der DSHS Köln [s. QM-Report 2018/2019]. Das QM-System beruht auf geschlossenen Regelkreisen und umfasst alle Leistungs- bereiche, die für Studium und Lehre rele- vant sind. Es ist in der Ordnung für Qua- litätsmanagement (OQM) verankert und besteht aus evaluations- und prozessori- entierten Elementen. Diese sind im „At- las der Qualitätsgestaltung“ verbindlich festgeschrieben. Die regelmäßige Bewer- tung der Studiengänge und der Studium und Lehre relevanten Leistungsbereiche erfolgt unter Beteiligung der Studieren- den, externen Expert:innen der Scientific Community und der Berufspraxis sowie durch Hochschulabsolvent:innen und Dozierende. Die Verantwortung für die strategische Ausrichtung des QMs liegt bei der Hochschulleitung. Die Verantwortung für die Entwicklung, Weiterentwicklung und Umsetzung einzelner Instrumente und Verfahren des QM-Systems sowie die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung von qualitätsverbessern- den Maßnahmen im Bereich Studium und Lehre liegen beim Prorektorat für Studium, Lehre und Qualitätsmanage- ment. Die Universitätskommission (UK) Studium und Lehre erfüllt die Aufgaben des Studienbeirats nach § 28 Abs. 8 Hochschulgesetz NRW. Sie schlägt u.a. inhaltliche Maßnahmen vor, stößt gene- relle Verbesserung der Qualität der Lehre an und arbeitet beratend bzw. beschluss- vorbereitend. Die Qualitätsverbesserungskommission (QVK) ist an der DSHS Köln das beraten- de Gremium im Hinblick auf die Verwen- dung der Qualitätsverbesserungsmittel (QV-Mittel) [s. Kap. 3.6]. Auf Basis der Ergebnisse des QMs identifiziert die QVK Stärken und Schwächen in Studium und Lehre und gibt dem Rektorat Empfehlun- gen zur Verwendung der QV-Mittel. Studiengangsleitungen, Studiengangs koordinator:innen, Modulbeauftragte, Lehrende und Studierende wirken ge- meinsam im Handlungsfeld der Quali- tätsentwicklung. Studiengangskollegien und Modulsitzungen, in denen Fragen der Qualitätsverbesserung erörtert und ange- stoßen werden, stellen zentrale Elemente der Qualitätsentwicklung dar. Einmal pro Semester finden Austauschtreffen des Prorektors für Studium, Lehre und Quali- tätsmanagement mit den Studiengangs- Kurzporträt Qualitätsmanagement 1.3 Studiengangsleiter:innen-/ Studiengangs- koordinator:innen-Sitzung | 25 24 | | | Innerhalb des Berichtszeitraums 2020 und 2021 wurden mehrere großangelegte Befragungen durchgeführt. Die Ergeb- nisse der Studierenden- und Dozieren- denbefragung zur digitalen Lehre, der Absolvent:innenstudie als auch die Ergebnisse der NRW-weiten Studierenden- befragung werden folgend vorgestellt. Studierenden- und Dozierenden befragung zur digitalen Lehre Im Sommersemester 2020 stellte die DSHS Köln, wie alle NRW-Hochschulen, ihren Lehrbetrieb aufgrund der Covid- 19-Pandemie auf digitalisierte Lehre um. Um herauszufinden, was hinsichtlich der Umstellung auf digitale Lehre gut lief, welche Schwierigkeiten vorherrschten und welche Unterstützungsbedarfe not- wendig waren, wurden die Studierenden und Dozierenden der DSHS Köln Ende Mai 2020 hierzu befragt. Über einen Mood- lekurs wurden sie zur Teilnahme an der Onlinebefragung aufgerufen. Insgesamt beteiligten sich 1.457 Studierende (Rück- lauf von 40%) und 167 Lehrpersonen (Rücklauf von 48%) an der Befragung. Umsetzung & Rahmenbedingungen In Bezug auf die nicht-technischen Aspekte digitaler Lehre, kamen 74,6% der Studierenden (sehr) gut mit der Um- setzung der digitalen Lehre zurecht. Nur 7,9% der Studierenden gaben an, (gar) nicht zurecht zu kommen. Der zeitliche Aufwand zur Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen im Rahmen der digitalen Lehre im SoSe 2020 wurde von 61,2% der Befragten (viel) höher als sonst eingeschätzt. 10,7% der Studie- renden schätzten den zeitlichen Aufwand (viel) geringer als sonst ein. Zugleich bewerteten 33% der befragten Studie- renden die Menge des Lernstoffs in den Lehrveranstaltungen als zu hoch. Ausgewählte Ergebnisse 1.4 leitungen sowie mit den studentischen Studiengangssprecher:innen statt. Alle in das Qualitätsmanagement eingebundenen Gremien und Akteur:innen werden zur Er- füllung ihrer Aufgaben von der Stabsstel- le Akademische Planung und Steuerung (StAPS) unterstützt. Die Stabsstelle ist unmittelbar beim Rektor angesiedelt und unterstützt das Rektorat bzw. die Gremien bei Arbeits- und Entscheidungs- prozessen in zentralen Aufgabenfeldern. Die Abteilung „Studium und Lehre“ der StAPS dient als zentrale Anlaufstelle sowie Kommunikations- und Informati- onsstelle für und zwischen Lehrenden, Studierenden und allen administrativen Funktionsträger:innen in der Kernver- waltung und im akademischen Bereich. Zudem ist sie für den Aufbau und die Weiterentwicklung des hochschulweiten QM-Systems verantwortlich. Als Instrumente und Verfahren der Qualitätserfassung nutzt die DSHS Köln u.a. Erstsemesterbefragungen, Dozieren- denbefragungen, Lehrveranstaltungseva- luationen, Studiengangsbefragungen und Absolvent:innenstudien, ein ECTS‐Moni- toring (Erfassung und Analyse der Stu- dienfortschritte der Studierenden) sowie Daten der Verwaltung (z.B. Studiendauer, Abbrecherquoten etc.). Die Ergebnisse fließen u.a. in das prozessorientierte Informationssystem ein. Dieses bildet die Basisstruktur für die Bereitstellung von Informationen zur Qualitätssicherung und -entwicklung. Ziel ist es, innerhalb der Universität Transparenz der routinemäßig ablaufenden Prozesse und der Zuständig- keiten zu gewährleisten. Hinzu kommt das qualitätsbezogene Berichtswesen, in dem die wesentlichen Informationen aus den Ergebnissen der Evaluationen und den weiteren Kerndaten in Hinsicht auf Qualität von Studium und Lehre zusammengefasst werden. Das qualitäts- bezogene Berichtswesen setzt sich aus dem LVE-Report, dem Studiengangsreport und dem QM-Report zusammen. Die DSHS Köln trägt seit 2015 das Sys- temakkreditierungs-Siegel. Im Juni 2023 wurde das laufende Systemrezertifizie- rungsverfahren erfolgreich abgeschlossen [s. Kap. 4]. Die Verfahren für die Einrich- tung, Überprüfung, Weiterentwicklung sowie der Einstellung von Studiengängen und der hochschuleigenen Verfahren zur (Re-)Akkreditierung von Studiengängen sind verbindlich festgelegt, implemen- tiert und werden seit 2014 stetig und regelhaft umgesetzt. Um die Qualität der Lehre fortlaufend zu verbessern, nutzt die DSHS Köln u.a. ihr hochschuldidaktisches Programm und ihr Beratungsangebot für Lehrende, QV- Mittel, Förderprogramme und Förderlinien in Studium und Lehre, die Vergabe von Lehrpreisen und ein Tutorienprogramm [s. Kap. 3]. Die Grundstruktur des Qualitätsmanage- ments weist Abbildung 7 im Überblick aus. (sehr) niedrige Zustimmung (sehr) hohe Zustimmung teilweise Zustimmung Bewertung der eingesetzten Online-Tools (Studierendenbefragung) Abb. 8 Wert in % praktikabel/benutzerfreundlich nützlich/hilfreich/lernförderlich anregend/motivierend/attraktiv 40 % 60 % 80 % 0 % 20 % 100 % 78,7 63,7 34,2 16,1 5,3 26,2 35,4 10,1 30,4 | 27 26 | | | Für den Großteil der Studierenden (64,7%) war dieser jedoch angemessen. Zwei Drittel der Dozierenden gaben an, gut mit der Umsetzung der digitalen Lehre zurechtzukommen, lediglich 6,7% der Lehrenden gaben an, (gar) nicht zurechtzukommen. Hinsichtlich der Vereinbarkeit von digitaler Lehre aus dem Homeoffice und familiären Aufgaben (bspw. Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen) zeigte sich, dass dies nicht allen Lehrenden gleich gut gelang. Von den 53,3% der Befragten, die Betreuungsaufgaben wahrnehmen mussten, gaben 42% an, (sehr) gut mit der Umstellung zurechtzukommen; 37,5% der Dozierenden mit familiären Aufgaben gaben jedoch an, (gar) nicht zurechtzu- kommen. Von allen Befragten schätzten 83,7% den Aufwand zur Vorbereitung und Durchführung der digitalen Lehre im SoSe 2020 (viel) höher als sonst ein. In Bezug auf die technische Anwendung der in ihren Lehrveranstaltungen ein- gesetzten Online-Tools gab ein Großteil der Studierenden (85,4%) an, (sehr) gut zurechtzukommen. 81,7% der Dozieren- den kamen mit der technischen Anwen- dung der von ihnen eingesetzten Tools für die digitale Lehre (sehr) gut zurecht. Dies könnte u.a. an dem eingerichteten Moodle-Kurs „Save SoSe2020“ liegen, den 87,4% der Dozierenden genutzt haben und 86,2% als (sehr) hilfreich empfanden, um ihr digitales Lehrangebot vorzubereiten [s. Kap. 3.1]. Hinsichtlich der von der DSHS Köln zur Verfügung gestellten technischen Ausstattung zur Umsetzung der digitalen Lehre waren 64,4% der Dozierenden (sehr) zufrieden und 16,6% (gar) nicht zufrieden. Die in den Lehrveranstaltungen einge- setzten Online-Tools bewerteten die Studierenden überwiegend als praktikabel / benutzerfreundlich sowie nützlich / hilfreich / lernförderlich [s. Abb. 8]. Die eingesetzten digitalen Lehrmittel der Dozierenden sind der Abbildung 9 zu entnehmen. Umgang und Zufriedenheit Die Studierenden kamen grundsätzlich mit der Online-Lehre gut zurecht und wa- ren überwiegend zufrieden mit den digi- tal durchgeführten Lehrveranstaltungen. Auf einer Skala von 1 (unzureichend) bis 10 (ausgezeichnet) bewerteten die Stu- dierenden ihre Lehrveranstaltungen im SoSe 2020 im Mittel mit 6,3 (SD = 1,8). Vergleicht man dieses Ergebnis zur Zu- friedenheit mit den Werten aus Befragun- gen der letzten Jahre wird deutlich, dass die Zufriedenheit im SoSe 20 dennoch niedriger war als in der Vergangenheit (SoSe 2016 bis WiSe 19/20 im Mittel M = 7,6; SD = 2,04). Rückblickend war der Großteil der Dozie- renden (69,9%) (sehr) zufrieden mit der eigenen durchgeführten digitalen Lehre. Die eigene Kompetenz im Umgang mit der digitalen Lehre vor der Corona-Pan- demie schätzten rückschauend 47,9% der Dozierenden als (sehr) niedrig ein. Nur 18,2% der Dozierenden gaben an, dass diese bereits vor dem SoSe 2020 (sehr) hoch war. Demgegenüber schätzten zum Zeitpunkt der Befragung 64,4% der Do- zierenden ihre Kompetenz zur Gestaltung digitaler Lehre als (sehr) hoch ein und nur noch 2,4% als (sehr) niedrig. Aus der individuellen Sicht der Dozierenden hat demnach die Kompetenz im Umgang mit digitaler Lehre stark zugenommen. Zusammengefasst zeigen die Ergebnisse der Studierenden- und Dozierendenbe- fragung zur digitalen Lehre, dass die Umstellung von Präsenz auf Online-Lehre zwar mit großen Herausforderungen verbunden war, jedoch auch als Erfolg an der DSHS Köln gewertet werden kann. Absolvent:innen-Studie Die DSHS Köln beteiligt sich seit dem WiSe 12/13 an dem „Kooperationsprojekt Absolventenstudien“ (KOAB), das vom Institut für angewandte Statistik (ISTAT) koordiniert wird. An diesem wissen- schaftlichen Forschungsprojekt beteiligen sich bundesweit mehr als 60 Universitä- ten und Hochschulen. Durch die Nutzung eines einheitlichen Fragebogens lassen sich die jeweiligen Ergebnisse in Bezug zueinander setzen und somit überregi- onal vergleichen. Die Befragung erfolgt rund anderthalb Jahre nach dem Studien- abschluss, wodurch detaillierte Aussagen sowohl über den Arbeitsmarkteintritt als auch über studentische Übergangsphasen (z.B. vom Bachelor- in das Masterstu- dium) getroffen werden können. Neben Merkmalen der aktuellen Beschäftigung der Absolvent:innen wird auch deren rückblickende Einschätzung der Studien- bedingungen erfasst. (fast) immer teilweise (fast) nie Wert in % 0 20 40 60 80 100 Bereitstellung von Skripten, Texten, PowerPoint-Präsentationen (n = 166) Vergabe von Aufgaben/Arbeitsaufträgen (n = 164) Durchführung von Webinaren/ Live-Vorlesungen (n = 166) Kommunikation von Arbeitsaufträgen per E-Mail (n = 165) Bereitstellung von Lehr-/Lernmaterial (n = 164) Bereitstellung von Videoaufzeichnungen (n = 167) Durchführung von Lernerfolgskontrollen/ Lernstandserhebungen (n = 165) Bereitstellung von Audioaufzeichnungen (n = 159) Nutzung von Wiki, Glossar, Lektionen oder HSP in Moodle (n = 166) Nutzung externer Webanwendungen (n =163) 6,9 6,990,6 9,0 15,3 49,7 37,0 6,9 3,0 13,3 6,1 13,2 16,4 20 14,6 21,5 84,3 63,8 42,4 35,2 53,931,7 63,422,6 74,418,9 74,112,7 88,0 Einsatz von digitalen Lehrmitteln (Dozierendenbefragung) Abb. 9 4,8 | 29 28 | | | Im Folgenden werden ausgewählte Ergebnisse der Studie vorgestellt, die im WiSe 19/20 erhoben wurden (Absolvent:innen-Jahrgang 2018). 238 Bachelor- und 102 Master- Absolvent:innen haben den entsprechen- den Fragebogen komplett beantwortet. Insgesamt betrug der Rücklauf 58 %. Rückblickende Bewertung des Studiums Über die Hälfte der Bachelor- (58 %, n = 217) und Master-Absolvent:innen (55 %, n = 94) war rückblickend mit ihrem Studium an der DSHS Köln (sehr) zufrieden. An den KOAB-Universitäten insgesamt fiel die Zufriedenheit der ehemaligen Bachelor- (68 %, n = 8.534) und Masterstudierenden jeweils höher aus (75 %, n = 6.933). 68 % der DSHS- Bachelor- (n = 216) und 60 % der DSHS- Masterabsolvent:innen (n = 94) würden zudem wieder an der DSHS Köln studieren, wenn sie noch einmal die Wahl hätten. Die Mehrheit (53 %, n = 238) der DSHS-Bachelorabsolvent:innen des Jahrgangs 2018 entschied sich dazu, ein Masterstudium aufzunehmen. Die Bewertung ihrer Studienbedingungen findet sich in Abbildung 10. Besonders positiv wurden die Kontakte zu Mitstudierenden, die zeitliche Erfüllbarkeit der Studienanforderungen sowie das Training mündlicher Präsen- tationen wahrgenommen. Die Möglich- keit, die Studienanforderungen in der dafür vorgesehenen Zeit zu erfüllen, bewerteten die Bachelorabsolvent:innen aller KOAB-Universitäten (n = 8.984) mit 52 % als (sehr) positiv (DSHS Köln: 68 %), während lediglich 33 % das Training mündlicher Präsentationen mit als (sehr) gut auffassten (n = 8.981; DSHS Köln: 69 %). Hinsichtlich des Verfassens wissenschaft- licher Texte war der Anteil der zufriede- nen DSHS-Bachelorabsolvent:innen am geringsten. Lediglich 31 % waren hiermit (sehr) zufrieden. Im KOAB-Verbund bewerteten die Bachelorabsolvent:innen diesen Aspekt mit 39 % (sehr) hoher Zufriedenheit etwas besser (n = 8.980). Die rückblickende Bewertung der Studienbedingungen der DSHS Masterabsolvent:innen findet sich in Abbildung 11. Darin wird ersichtlich, dass sie ebenfalls die Kontakte zu ihren Mitstudierenden als (sehr) positiv auffassten. Die große Mehrheit der DSHS- Masterabsolvent:innen war zudem (sehr) zufrieden mit dem Zugang zu erforderlichen Lehrveranstaltungen (88 %; im Vergleich KOAB-Universitäten: 78 %, n = 7.266) sowie mit der zeitlichen Erfüllbarkeit der Studien anforderungen (87 %, KOAB-Universi täten: 62 %, n = 7.269). Lediglich 28 % der DSHS-Masterab- solvent:innen waren mit den fachlichen Vertiefungsmöglichkeiten (sehr) zufrieden (im Vergleich: KOAB-Uni versitäten: 66 %, n = 7.254). Zudem wird deutlich, dass nur 25 % der ehemaligen DSHS-Master die didaktische Qualität der Lehre als (sehr) positiv bewerteten (KOAB-Universitäten: 52 %, n = 7.249). (Sehr) Gut Neutral (Sehr) Schlecht Wert in % Zugang zu erforderlichen Lehrveranstaltungen (z. B. Seminare, Übungen) 0 20 40 60 80 100 Kontakte zu Mitstudierenden Möglichkeit, die Studienanforderungen in der dafür vorgesehenen Zeit zu erfüllen Kontakte zu Lehrenden Zeitliche Koordination der Lehrveranstaltungen Forschungsbezug von Lehre und Lernen Training von mündlicher Präsentation Aktualität der vermittelten Methoden* Erwerb wissenschaftlicher Arbeitsweisen* Fachliche Qualität der Lehre Verfassen von wissenschaftlichen Texten System und Organisation von Prüfungen Aufbau und Struktur des Studiums Didaktische Qualität der Lehre Fachliche Vertiefungsmöglichkeiten 3691 14 12 7 15 12 17 33 35 39 33 31 33 35 35 29 30 21 31 20 69 68 67 63 57 1356 1749 1748 1848 2346 2245 1942 2540 3631 Abb. 10 (n = 223) Bewertung der Studienbedingungen (DSHS-Bachelor-Absolvent:innen Jahrgang 2018) (Sehr) Gut Neutral (Sehr) Schlecht Wert in % Zugang zu erforderlichen Lehrveranstaltungen (z. B. Seminare, Übungen) 0 20 40 60 80 100 Kontakte zu Mitstudierenden Möglichkeit, die Studienanforderungen in der dafür vorgesehenen Zeit zu erfüllen Kontakte zu Lehrenden Zeitliche Koordination der Lehrveranstaltungen Forschungsbezug von Lehre und Lernen* Training von mündlicher Präsentation Aktualität der vermittelten Methoden* Erwerb wissenschaftlicher Arbeitsweisen Fachliche Qualität der Lehre Verfassen von wissenschaftlichen Texten System und Organisation von Prüfungen Aufbau und Struktur des Studiums Didaktische Qualität der Lehre Fachliche Vertiefungsmöglichkeiten Abb. 11 Bewertung der Studienbedingungen (DSHS-Master-Absolvent:innen Jahrgang 2018) 197 2 7 12 14 12 10 38 30 38 41 33 28 32 36 21 19 19 32 5 88 87 69 69 65 1355 1153 1851 2348 2245 2336 3131 4228 3725 2 (n = 95) | 31 30 | | | Arbeitsmarkteintritt und Erwerbssituation Ungefähr 69 % der DSHS-Bachelor absolvent:innen absolvierten rund 1,5 Jahre nach ihrem Abschluss ein weiteres Studium oder eine Ausbildung – entwe- der in Vollzeit oder neben einer Erwerbstätigkeit (n = 176, vgl. Tab. 2). 30 % (d. h. 98 % der sich nicht in Ausbildung/Studium befindlichen Bachelorabsolvent:innen) waren aus- schließlich – d. h. nicht zu Ausbildungs- zwecken, in Form von Gelegenheitsjobs oder studienbegleitend – erwerbstätig. Bei den Masterabsolvent:innen der DSHS Köln beträgt der Anteil der Erwerbstäti- gen 81 % (n = 80). Nur 1 % der Bache- lor- und 4 % der Masterabsolvent:innen des Jahrgangs 2018 waren zum Befra- gungszeitpunkt weder erwerbstätig noch in einer weiteren Ausbildung. Dies ent- spricht in etwa dem Bundesdurchschnitt der KOAB-Universitäten (Bachelor: 2 %, n = 5.394; Master: 4%, n = 5.362). Der Arbeitsmarkteintritt verlief für die Absolvent:innen der DSHS Köln i.d.R. reibungslos: Im Durchschnitt betrug die Suchdauer für die erste Beschäftigung nach dem Abschluss sowohl bei den Bachelorabsolvent:innen (n = 62) als auch bei den Masterabsolvent:innen (n = 59) drei Monate. Der Durchschnitt für die KOAB-Universitäten lag bei vier Monaten (KOAB-Bachelor: n = 7.926; KOAB-Master: n = 6.736). Die wichtigsten Beschäftigungsmerkmale der ausschließlich erwerbstätigen Absolvent:innen finden sich in Tabelle 3. Darin wird deutlich, dass die Mehrheit der Bachelor- und Masterabsolvent:innen dieser Gruppe, unbefristet beschäftigt war und in Vollzeit arbeitete (35 Stunden pro Woche oder mehr). Ähnlich wie in früheren Absolvent:innen- Jahrgängen lag das Bruttomonatseinkom- men der vollzeitbeschäftigten DSHS- Absolvent:innen (Bachelor: 2.997€; Master: 3.446€) unter dem der Gesamt- gruppe aller KOAB-Befragten: Die Bachelorabsolvent:innen verdienten im Durchschnitt 3.334€ (n = 1.050) und die Masterabsolvent:innen 3.918€ (n = 3.747). In Hinblick auf die sogenannten subjek- tiven Kriterien des Berufserfolgs (eben- falls in Tabelle 3 aufgeführt) zeigt sich, dass die DSHS-Absolvent:innen ihren Berufseinstieg positiv bewerteten: Insgesamt war die Mehrheit der Bachelor- (67 %) und der Masterabsolvent:innen (73 %) mit ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit (sehr) zufrieden. 45 % (BA) bzw. 40 % (MA) sagten zudem, dass ihre derzeitige berufliche Situation (Status, Position, Einkommen, Arbeitsaufgaben usw.) ihrer Ausbildung in (sehr) hohem Maße angemessen war. Ein Großteil der ehemaligen Bachelor- und Masterstudierenden charakterisierte ihre derzeitigen beruflichen Aufgaben zu- dem als studienfachnah und berichtet bei ihrer Tätigkeit von einem (sehr) starken Bezug zum Sport. Bachelor Master Ausschließlich erwerbstätig 30 % 81 % Erwerbstätig und Studium/Ausbildung 53 % 11 % Ausschließlich Studium/Ausbildung 16 % 4 % Weder erwerbstätig noch in Ausbildung 1 % 4 % Anzahl 176 80 Tab. 2 Erwerbssituation ca. 1,5 Jahre nach Studienabschluss (DSHS-Absolvent:innen Jahrgang 2018) Bachelor Master Unbefristet beschäftigt (n = 46 | n = 63) 72 % 70 % In Vollzeit beschäftigt (n = 45 | n = 63) 89 % 76 % Einkommen (nur Vollzeit, arithmet. Mittel und Standardabweichung) (n = 39 | n = 46) 2.997 € (700 €) 3.446 € (833 €) Hohe Berufszufriedenheit (n = 51 | n = 60) 67 % 73 % Hohe Angemessenheit der beruflichen Situation zur Ausbildung (n = 51 | n = 62) 45 % 40 % Studienfachnahe berufliche Aufgaben (n = 51 | n = 63) 59 % 62 % Starker Bezug zum Sport (n = 50 | n = 65) 70 % 65 % Beschäftigungsmerkmale der ausschließlich erwerbstätigen Absolvent:innen Tab. 3 (DSHS-Absolvent:innen Jahrgang 2018) | 33 32 | | | Die NRW-weite Studierendenbefragung Im SoSe 2021 beteiligte sich die DSHS Köln erstmals an der landesweiten Studierendenbefragung an den Hochschulen in NRW. Diese erfolgte im Kontext der „Studierendenbefragung in Deutschland“ (SiD). Hierbei handelt es sich um ein Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), dass v.a. die Lebenssituation von Studieren- den in Deutschland sowie deren Studien- situation untersucht. Die Erhebung findet alle vier Jahre statt. Die Studierendenbefragung wurde an der DSHS Köln als Vollerhebung durchge- führt. 1344 Studierende und somit rund 23 % aller kontaktierten Personen haben sich daran beteiligt. Darunter befin- den sich 732 Bachelorstudierende, 216 Studierende in konsekutiven Master- studiengängen sowie 349 Personen im Lehramtsstudium. Bewertung der Studienbedingungen und Lehre Abbildung 12 veranschaulicht, wie die Studierenden die Studienbedingungen an der DSHS Köln, in Form von räumli- cher Ausstattung und Service-Leistungen, bewerten. Besonders positiv wurden die Verfügbarkeit und Ausstattung fachspe- zifischer Übungsräume, die Verfügbarkeit von Fachliteratur und der Zugang zum W-LAN angesehen. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Mehrheit der Studierenden mit den Bedingungen an der DSHS Köln zufrieden war. Dies gilt insbesondere für die Lehramtsstudierenden. 84 % (n = 348) gaben an, dass sie (sehr) zufrieden waren. Bei den anderen Studierenden- gruppen lag die Zufriedenheit mit den Studienbedingungen bei 74 % (Bachelor: n = 732; Master: n = 216). Die Zufriedenheit der Studierenden mit verschiedenen Aspekten der Lehre an der DSHS Köln lässt sich Tabelle 4 entneh- men. Hierzu zählen die fachliche und die digitale Kompetenz der Lehrenden, die Aufbereitung/Vermittlung des Lehrstoffs sowie die Betreuung und Beratung durch die Lehrenden. Es fällt auf, dass die Zufriedenheit der Lehramtsstudierenden in fast allen der genannten Bereiche höher ausfiel als bei den Studierenden im Bachelor oder Master. Zudem lässt sich der Tabelle entnehmen, dass die große Mehrheit der Studierenden der DSHS Köln insbesondere mit der fachli- chen Kompetenz der Lehrenden (sehr) zufrieden war, während die Zufriedenheit mit der Betreuung und Beratung durch die Lehrenden geringer ausfiel. (Sehr) Gut Neutral (Sehr) Schlecht Wert in % 0 20 40 60 80 100 Bewertung der Studienbedingungen (alle DSHS-Studierende , NRW-weite Studierendenbefragung 2021) Abb. 12 1283 10 5 12 10 8 18 47 50 29 30 23 25 26 26 22 72 67 66 65 1365 1262 1852 3041 1040 1934 Verfügbarkeit von Fachliteratur (n = 629) Verfügbarkeit und Ausstattung fachspezifischer Übungsräume (n = 656) Zugang zum W-Lan (n = 666) Gesamtzustand der Veranstaltungsräume (n = 626) Service- und Beratungsleistungen (n = 580) Technische Ausstattung der Veranstaltungsräume (n = 589) Öffnungszeiten der Bibliothek (n = 610) IT-/digitale Ausstattung (n = 613) Verfügbarkeit und Ausstattung von Räumen zum eigenständigen Lernen (n = 609) Betreuungsangebote für Studierende mit Kind(ern) (n = 10) Unterstützungsangebote für Studierende mit Beeinträchtigung(en) (z. B. spezifisch ausgestattete Arbeitsplätze) (n = 47) Bachelor Master Lehramt Fachliche Kompetenz der Lehrenden 87 % 81 % 87 % Digitale Kompetenz der Lehrenden 49 % 51 % 64 % Aufbereitung/Vermittlung des Lehrstoffs durch die Lehrenden 56 % 51 % 63 % Betreuung und Beratung durch die Lehrenden 48 % 56 % 62 % Tab. 4 Bewertung der Lehre, NRW-weite Studierendenbefragung 2021 ((sehr) hohe Zufriedenheit, DSHS-Studierende nach Abschlussart) (n = 368) (n = 367) (n = 365) (n = 348) (n = 119) (n = 117) (n = 117) (n = 116) (n = 158) (n = 156) (n = 158) (n = 151) | 35 34 | | | (Re-)Akkreditierungen als Chance der Reflexion und Weiterentwicklung KAPITEL 2 Die DSHS Köln ist systemakkreditiert und damit berechtigt, ihre Studiengänge unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben intern zu akkreditieren und zu reakkreditieren. Im Verfahren der internen Qualitätssicherung beträgt die Dauer der Akkreditierung acht Jahre. Das QM-System Köln gewährleistet die dauerhafte, nachhaltige sowie regelmäßige Umsetzung der in Teil 2 und in Teil 3 der MRVO festgelegten formalen und fachlichinhaltlichen Kriterien ihrer Studiengänge in den - Verfahren der Neueinrichtung von Studiengängen - Verfahren der internen Reakkreditierung - Verfahren der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Studiengängen. Diese Verfahren sind an eine Überprüfung der Qualität der Studiengänge auf den Ebenen der Ziele, Strukturen, Prozesse und Ergebnisse gebunden. Sowohl der Prozess der Akkreditierung von neuen Studiengängen als auch der Prozess der Reakkreditie- rung bestehender Studiengänge besitzen systemisch-begleitenden wie bewertenden Charakter und berücksichtigen neben externen Qualitätsanforderungen auch die hochschulinternen Qualitätsziele. Die DSHS Köln entwickelt ihre Studiengänge kontinuierlich weiter und gewährleis- tet über die turnusgemäß stattfindenden Re-Akkreditierungsverfahren hinaus, dass Aktualität und Adäquanz der fachlichen und wissenschaftlichen Anforderungen sichergestellt sind. Alle Akteure in Studium und Lehre haben die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung. Instrumente wie die Zwischenevaluation als regelhaftes Pro- zesselement, regelmäßige Gesprächsrunden sowie das Schaffen von Gesprächsanlässen durch Befragungsergebnisse tragen dazu bei, dass die Studiengänge auch zwischen den Rezertifizierungen den fachlichen, fachübergreifenden und berufsfeldbezogenen Zielen entsprechen. Der Prozess der Neueinrichtung von Studiengängen erfolgt mehrstufig, der Einbezug von externen Expert:innen ist verpflichtend geregelt. Das Rektorat entscheidet über die Einrichtung neuer Studienprogramme. Das gesamte Zertifizierungsverfahren wird durch das interne QM gesteuert und begleitet. Im Berichtszeitraum wurden zwei wei- terbildende Masterstudiengänge zertifiziert. Akkreditierungen2.12.1 Akkreditierungen 2.2 Studiengangsevaluationen und Re-Akkreditierungen 2.3 Kontinuierliche Qualitätsverbesserung auf Studiengangsebene Im Berichtszeitraum funktionierte das komplexe QM-System der DSHS Köln auch unter den pandemischen Bedingungen. Begehungen, (Re-)Zertifizierungsverfahren und qualitätsentwickelnde Workshops fanden online statt. Trotz des zwangsweise gewähl- ten digitalen Formats konnten Diskussionen zwischen den internen wie externen Akteur:innen umgesetzt werden. Die Online-Formate wurden insgesamt gut ange- nommen, auch wenn der digitale Qualitätsdiskurs zunächst gewöhnungsbedürftig war. Darüber hinaus können Online-Formate Präsenzveranstaltungen nicht gänzlich ersetzen, insbesondere auch wegen des unverfälschten, direkten Feedbacks aller Teilnehmenden. Mehr zu Maßnahmen und Ergebnissen der Verfahren der Zertifizierung [Kap. 2.1], der Rezertifizierung und der kontinuierlichen Weiterentwicklung [Kap. 2.2, Kap. 2.3] der Studiengänge erfahren Sie in Kapitel 2. | 37 36 | | | Studiengangsleitung Prof.‘in (apl.) Dr. Dr. Christine Joisten Regelstudienzeit Workload 4 Semester 120 Credit Points Studienorganisation Teilzeit, berufsbegleitend Abschluss Master of Science (M.Sc.) Der Studiengang ist akkreditiert vom 01.06.2020– 31.03.2028. M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung Der M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung durchlief im Berichts- zeitraum das interne Zertifizierungsverfahren. Es wurde im Juni 2020 erfolgreich abgeschlossen und der Studienbetrieb zum WiSe 20/21 aufgenommen. An der Studiengangskonzeption waren u.a. hausinterne Expert:innen aus den Bereichen der Bewegungswissen- schaften und Ernährungsmedizin, der Ernährungswissenschaft und der Trainings- und Interventionswissenschaft involviert. Externe Expertise wurde durch eine Vertreterin der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Bonn, sichergestellt. Als studentische Mitglieder wirkten eine Studentin des BA Öko trophologie, Universität Bonn, und ein Promotionsstudent der DSHS Köln an der Konzeption mit. »Der Prozess der Studiengangsent wicklung gemeinsam mit internen und externen Expert:innen verlief sehr konstruktiv. Wir freuen uns, dass der Studiengang erfolgreich zertifiziert wurde und wir zum WiSe 20/21 die ersten Studierenden begrüßen konnten.« Prof.‘in (apl.) Dr. Dr. Christine Joisten, Studiengangsleiterin Studiengangsleitung Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert, Dr. Jeannine Ohlert (stv. Studiengangs leitung) Studiengangskoordination Dr. Christian Zepp Regelstudienzeit Workload 4 Semester 120 Credit Points Studienorganisation Teilzeit, berufsbegleitend Abschluss Master of Science (M.Sc.) Der Studiengang ist akkreditiert vom 01.01.2021– 31.12.2029. M.A. Führungskompetenz und Management im Spitzensport Im Oktober 2019 trat der M.A. Führungskompetenz und Manage- ment im Spitzensport in das Zertifizierungsverfahren ein. Im November 2020 wurde der Studiengang mit Auflagen zertifiziert. Die Auflagen wurden fristgerecht und vollständig erfüllt. Der Studienbetrieb startete im September 2021. Dieser Studien- gang wurde seitens der DSHS Köln in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und dessen Führungsakademie und Trainerakademie entwickelt. Studiengangsleitung Prof. Dr. Jürgen Mittag, Prof. Dr. Stephan Wassong Studiengangskoordination Maximilian Seltmann Mitglieder des externen Gutachter:innenteams Prof. em. Ian Henry Emeritus Professor, School of Sport, Health and Exercise Sciences Loughborough University Arbeitsmarkt Folker Hellmund Director EOC EU Office, German Olympic Sports Confederation Studienstruktur Judith Fender Consultant for study and teaching, Technical University of Darmstadt Externer Student Kim Schu M.Sc. International Sportmanagement Johannes Gutenberg University Mainz Der Studiengang ist reakkreditiert vom 22.04.2021 – 31.03.2029 M.A. International Sport Development and Politics The overall aim of the M.A. International Sport Development and Politics addresses a comprehensive understanding of structures, actors and conflicts in sport and physical activity. It offers an international focus on sport, including transnational and compa- rative dimensions. In order to obtain a profound knowledge and understanding of sport in its political, social, cultural and econo- mic framework, the Master program combines sport sciences with humanities, social sciences, law, sociology and economics. Im September 2020 trat der Studiengang in das Verfahren der Re- zertifzierung ein. Nach Eingang des Gutachtens fand im November 2020 der interne Workshop zur Maßnahmenentwicklung statt. Im April 2021 wurde der Studiengang erfolgreich rezertifziert. Im Rahmen des Verfahrens wurden Weiterentwicklungen am Studi- engang u.a. in folgenden Bereichen umgesetzt: - Vertiefung der inhaltlichen und didaktischen Kohärenz der Module des 3. Fachsemesters sowie Einbeziehung von Wahl(pflicht)kursen/-modulen - Präzisierung des Modulhandbuches unter besonderer Berücksichtigung der Spezifika - Verstärkung von praxisnahen Bezügen und beruflicher Vernetzung Die Reakkreditierung von Studiengängen erfolgt über das Peer-Review-Verfahren der systemischen Studiengangsevaluation. Voraussetzung für die Rezertifizierung ist die Einhaltung der hochschulinternen Qualitätsstandards, die sich am Leitbild für Studium und Lehre der DSHS Köln orientieren sowie die Einhaltung der Studienakkreditierungs- verordnung NRW. Der Turnus der Evaluation und Rezertifizierung aller Studiengänge und Studienbereiche der DSHS Köln ist in der „Richtlinie Zeitplan Qualitätsmanage- ment in Studium und Lehre” (ZQM) geregelt [s. S. 42]. Im Berichtszeitraum wurden drei konsekutive Masterstudiengänge und ein weiter- bildender Studiengang reakkreditiert. Die Rezertifizierungsverfahren eines weiteren konsekutiven Masterstudiengangs sowie für die Lehramt-Teilstudiengänge in den Fächern „Sport“ und „Bildungswissenschaften“ wurden aufgenommen. Aufgrund der pandemischen Bestimmungen wurden die Verfahren größtenteils digital durchgeführt. Studiengangsevaluationen und Reakkreditierungen 2.2 »Hauptanliegen des Studiengangs ist es, die Professionalisierung des Spitzensports in Deutschland voranzutreiben, indem zentrale Positionen in Sport- organisationen mit dem Fokus auf Spitzensport mit exzellent ausgebildeten Personen besetzt werden können. Die Studiengangsentwicklung verlief reibungs- los und unser Dank gilt allen Beteiligten, im Besonde- ren unseren Kooperationspartnern.« Dr. C. Zepp, Studiengangskoordinator | 39 38 | | | Studiengangsleitung Prof. Dr. Markus Raab Studiengangskoordination Dr. Alexandra Pizzera Mitglieder des externen Gutachter:innenteams Wissenschaft Prof. em. Dr. Roland Seiler Former Vice Director of Teaching at the Institu- te for Sports Science University of Bern Arbeitsmarkt Monika Liesenfeld Psychologist at the Olympic Training Center Berlin Studienstruktur Matthias Baderschneider Head of department quality management and coordination in studies and teaching University of Regensburg Externe Studentin Edda van Meurs Student of the M.Sc. Sports, Exercise and Human Performance University of Münster Der Studiengang ist reakkreditiert vom 24.04.2021 - 31.03.2029 M.Sc. Psychology in Sport and Exercise The M.Sc. Psychology in Sport and Exercise comprises aspects of psychology, sport and health from an international perspective. The course provides the academic knowledge and foundational research skills necessary to pursue careers in research or applied fields. The program is suitable for graduates with a degree in psy- chology or a degree in sport science. Prospective students should be interested in scientific thinking and working (e.g. conducting experiments) and the practical application of theory and research (e.g. coaching of athletes and teams). Im Februar 2020 trat der Studiengang in das Verfahren der Rezer- tifzierung ein. Bedingt durch den Ausbruch der Coronapandemie wurden die weiteren Verfahrensschritte in den Herbst des Jahres 2020 verlegt. Daher fand der interne Workshop zur Maßnahmen- entwicklung, ursprünglich im Mai 2020 terminiert, erst im Oktober 2020 statt. Im April 2021 wurde der Studiengang rezertifziert. Im Rahmen des Verfahrens wurden Weiterentwicklungen am Studiengang u.a. in folgenden Bereichen umgesetzt: - Überarbeitung des Modulhandbuchs - Arbeiten an der Studienstruktur - Überarbeitung der Kommunikationsmaterialien Studiengangsleitung Prof. Dr. Wolfgang Potthast Studiengangskoordination Dr. Johannes Funken Mitglieder des externen Gutachter:innenteams Wissenschaft Prof. Gareth Irwin Professor and Head of Sports Biomechanics Cardiff University Arbeitsmarkt Dr. Thomas Schmalz Biomechanist Otto Bock Studienstruktur Dr. rer. pol. Barbara Junge Department of Planning, Controlling, Quality Management FH Bielefeld Externe Studentin Carina Panitz M.Sc. Sports Science Institute of Sports and Sports Science Karlsruhe Der Studiengang ist reakkreditiert vom 01.04.2021 - 31.03.2029 M.Sc. Human Technology in Sports and Medicine The M.Sc. degree program in Human Technology in Sports and Medicine fills the niche between the classical engineering sciences, informatics and sports science, thus aiming to build a bridge bet- ween sports equipment, sports clothing and the athletes themsel- ves. In contrast to the technical focus of engineering, the M.Sc. program concentrates on human beings and how they deal with technology in physical activity and sports. The program is very practically orientated. Graduates are trained to be experts in the field of health maintenance and performance enhancement of ath- letes by using appropriate technologies. They learn skills related to specific fields of work in science and technology. Das digital durchgeführte Rezertifizierungsverfahren startete im Dezember 2020. Nach Eingang des Gutachtens im Januar 2021 wurden die weiteren Verfahrensschritte im März und April 2021 durchgeführt, gefolgt von einer intensiven Arbeitsphase des Studi- engangs. Im Rahmen des Verfahrens wurden Weiterentwicklungen am Studiengang u.a. in folgenden Bereichen umgesetzt: - Überarbeitung des Modulhandbuchs (DQR) - prominentere Darstellung der Unique Selling Points - partielle Restrukturierung der Module und Schärfung des Studi- enprofils, z.T. Anpassung der Prüfungsformate »Im Zuge des Verfahrens haben wir unser Modulhandbuchs ge- mäß des DQR überarbeitet, Module partiell restrukturiert und das Studienprofil geschärft. Das Reakkreditierungsverfahren war daher ein sehr intensiver, aber absolut gewinnbringender Prozess für unseren Studiengang. Ein großer Dank an alle Beteiligten, die den Prozess mit uns gestaltet haben.« Prof. Dr. Wolfgang Potthast & Dr. Johannes Funken, Studiengangsleitungsteam »The discussions and the joint work with the experts and representatives of the master‘s program were very constructive. A high-quality development of the course has taken place. We found the process to be profitable.« Prof. Dr. Markus Raab & Dr. Alexandra Pizzera, Studiengangsleitungsteam | 41 40 | | | Studiengangsleitung Prof. Dr. Stephan Wassong Studiengangskoordination Daniel Quanz Mitglieder des externen Gutachter:innenteams Wissenschaft Prof. Dr. Nelson Schneider Todt Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul – PUCRS Arbeitsmarkt Jana Bernhard Managing Director S 20 e.V. The Sponsors` Voice Studienstruktur Petra Pistor Quality Management and International Cooperation, FH Münster University of Applied Sciences Externer Student Reyk Rüger Educational Science student specialising in Social Science and German University of Siegen Der Studiengang ist reakkreditiert vom 01.04.2022 - 31.03.2030 M.A. Olympic Studies The main objective of the unique degree programme M.A. Olym- pic Studies is to provide the students with an interdisciplinary knowledge about the Olympic Movement. International teaching teams from different cooperating universities teach seminars in sport history, sport pedagogy, ethics, international relations, media/commercialization and sport governance, all closely linked to Olympic Studies. The advanced studies programme implements a high-level, interdisciplinary curriculum in Olympic Studies aimed at fostering the links between the academic and the Olympic world. The programme awards a Master of Arts in Olympic Studies and is designed to facilitate recruitment of a wide range of participants from diverse academic and professional backgrounds. Der weiterbildende Studiengang trat im Juni 2021 in das Rezerti- fizierungsverfahren ein. Dieses wurde in Gänze digital umgesetzt. Nach Eingang des Gutachtens Ende Juli 2021 wurde der Verfahrens- schritt „Interner Workshop“ unter Beteiligung des internationalen Lehrteams im Dezember 2021 durchgeführt. Im Februar 2022 wurde der M.A. Olympic Studies rezertifiziert. Im Rahmen des Verfahrens wurden entwickelnde Arbeiten am Studiengang u.a. in folgenden Bereichen umgesetzt: - Überarbeitung des Curriculums - Integration einer neuen Partneruniversität »Der Rezertifizierungsprozess war sehr gewinnbringend. Dabei möchte ich die konstruktive Arbeit mit unseren internationalen Partner:innen besonders herausstellen. Der interne Workshop, an dem Akteure aus drei Zeitzonen teilnahmen, hat bestätigt, dass wir als internationales Lehr- team sehr gut funktionieren. Wir konnten die wertvollen Impulse unseres Gutachter:innenteams sehr gut umsetzen und das Curriculum des M.A. Olympic Studies erfolgreich an die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in der Olympischen Bewegung anpassen. Zudem trugen die Anregungen aus der Rezertifizierung dazu bei, dass wir unser internationales Team um einen wertvollen Kooperationspartner aus Brasilien (Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul) erweitern konnten. Auch die jüngste Auszeichnung des M.A. Olympic Studies mit dem Preis des Internationalen Fair Play Komitees steht sicherlich im Zusammenhang mit der kontinuierli- chen Evaluierung und Weiterentwicklung des Programms.« Prof. Dr. Stephan Wassong, Studiengangsleiter In den Verfahren der Akkreditierung und Reakkreditierung werden qua- litätsentwickelnde Maßnahmen auf Studiengangsebene umgesetzt. Konti- nuierlich erfolgt die Weiterentwicklung von Studiengängen durch die stete Arbeit der Studiengangsleitungen, Studiengangskoordinator:innen, Modul- beauftragten, Lehrenden und Studieren- den. Um Belange eines Studiengangs zu erörtern, berufen die Studiengangslei- tungen mindestens einmal im Semester das Studiengangskollegium ein. Dieses besteht aus allen Modulbeauftragten des jeweiligen Studiengangs. Im Berichts- zeitraum tagten die Studiengangskol- legien im vorgesehenen Rhythmus, die Beratungsschwerpunkte lagen auf der Umsetzung und Organisation der digi- talen Lehre, den Hygienebestimmungen und der studentischen Unterstützung und Beratung. Jedes Modul eines Studiengangs wird durch eine:n Modulbeauftragte:n geleitet. Die Modulbeauftragten sind Ansprechpartner:innen für Studierende und Lehrende in allen Belangen ih- res Moduls, erarbeiten Vorschläge zur Weiterentwicklung und berichten an die Studiengangsleitungen. Sie leiten die Modulsitzungen, auf denen sich die Lehrenden fachlich-inhaltlich sowie methodisch-didaktisch auf Modulebene abstimmen. In der Regel werden die Modulsitzungen zu Beginn eines neuen Semesters sowie anlassbezogen durch- geführt. Im Berichtszeitraum 2020 und 2021 war die gemeinsame Modularbeit pandemiebedingt von deutlich erhöh- tem Zeitaufwand, einem intensiveren Beratungs- und Austauschbedarf der Lehrenden und didaktisch-methodischen Absprachen zur Online Lehre gekenn- zeichnet. Im Zeitraum SoSe 2020 bis WiSe 21/22 wurden insgesamt 60 neue Modulbeauftragte berufen. Darüber hinaus erfolgt die kontinuierliche Weiterentwicklung von Studiengängen über die Beantragung von Modulhand- buchänderungen, die die Studiengangs- leitungen an das Prorektorat für Studium und Lehre stellen. Die beantragten Änderungen werden, in Abhängigkeit von den Änderungsbedarfen, in den Gremien der Hochschule beraten und beschlossen. Von SoSe 2020 bis WiSe 21/22 wurden 198 curriculare Anpassungen umgesetzt. Wie in Kapitel 1 dargestellt, ist das QM-System zentral organisiert, beteili- gungsorientiert und bindet Hochschul- angehörige funktionsabhängig ein. Es ist auf Qualitätsentwicklung ausgerichtet und von einem intensiven Austausch innerhalb der Hochschule geprägt. Am Beispiel der Weiterentwicklung des B.A. Sport, Erlebnis und Bewegung zum B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Breiten- und Freizeitsport wird verdeut- licht, wie die Arbeiten durch übergrei- fende Zusammenarbeit von akademischen und verwaltendem Bereich erfolgen. Weiterentwicklung auf Ebene der Studiengänge 2.3 | 43 42 | | | Weiterentwicklung realisieren durch übergreifende und wertschätzende Zusammenarbeit am Beispiel des B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport Übergreifende Zusammenarbeit Damit die Umsetzung der u.g. Änderungen fristgerecht realisiert und der Übergang in eine neue Studien- und Prüfungsordnung reibungslos erfolgen konnte, arbeiteten zahlreiche Akteur:innen aus akademischen und verwaltenden Bereichen eng zusammen. Alle Planungen und Arbeiten wurden durch ein abteilungsübergreifendes Team geleistet. Dieses setzte sich aus dem Studiengangslei- tungsteam, dem Prüfungsamt, Mitarbeiter:innen aus ze.IT und der Lehrorganisation zusammen. Herausforderung Die größte Herausforderung war der Übergang von der bisherigen in die neue Studien- und Prüfungsordnung, die eine flächendeckende Überführung aller immatrikulierten Studierenden zu einem festgelegten Stichtag in Verbindung mit einer frühzeitigen Kommunkation und einer transparenten Anerkennungsregelung bedeutete. Umsetzung Nach Planung und Vorbereitung der zeitlichen und rechtlichen Umsetzung konnte die stichtagsgebundene Umschreibung der Studierenden beschlossen und die neue Prüfungsordnung des Studiengangs im Senat verabschiedet werden. Ab diesem Zeitpunkt startete eine breit angelegte Kommunikationskampagne, die die frühzeitige und transparente Information der immatrikulierten Studierenden, potentieller Studieninteressierter sowie ggf. Härtefälle zum Ziel hatte. Neben der Studiengangsleitung waren hieran die Studienberatung, die Lehrorganisation, der Prorektor für Studium und Lehre sowie die studentischen Studiengangssprecher:innen und der AStA der DSHS Köln beteiligt. Überlegungen zum grundsätzlich erforderlichen Lehrangebot sowie zum spezifischen Angebotstur- nus der Module innerhalb des Studiengangs wurden durch Studiengangsleitung und Lehrplanung aufgenommen. Die Festlegung des finalen Lehrangebots erfolgte durch die Studiengangsleitung im partizipativen Prozess mit Modulbeauftragten und den Lehr- und Forschungsgebieten. Parallel dazu fanden Abstimmungen zwischen Studiengangskoordination, ze.IT und Lehrorganisation zur konkreten technischen Realisierung der Überführung aller Studierenden in die neue Studienordnung statt (inkl. Regelung von Voraussetzungsprüfungen und Anerkennungslogik). Um die finalen Umsetzungen aller geplanten Änderunggen vor dem WiSe 20/21 engmaschig zu begleiten, wurde im Mai 2020 eine „Arbeitsgruppe SBV“ eingerichtet, in der zusätzlich zum Kernteam je eine Vertretung des Prüfungsamts sowie des Studierendensekretariats eingebunden war. Themen dieser Arbeitsgruppe waren dabei u.a.: - Abstimmungen zu Änderungen in Studienplänen / Modulbeschreibungen - Anpassung weiterer Dokumente (Modulbeauftragte, Voraussetzungen, Anwe- senheitspflicht, Prüfungsordnung, Formulare, Akkreditierungsurkunde) - Bewerbungen / Immatrikulationen - Umschreibung aktueller Studierender - Anerkennung von Leistungen - Erstellung der neuen Studienunterlagen Start Start B.A. Sport und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport (SBV): Fristgerecht starteten im WiSe 20/21 59 Studierende im 1. Fachsemester des neuen B.A. SBV. Bis Ende des Jahres wurden außerdem 436 Studierende, die zuvor im B.A. SEB immatrikuliert waren, in den B.A. SBV umgeschrieben. Seither haben 92 Absolvent:innen die Hochschule mit dem Titel Bachelor of Arts „Sport und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport“ verlassen. Zeitplan Qualitätsmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln (ZQM), Stand 03/2022 Abb. 13 ZQM (Stand 03/2022) Instrument Zyklus BAS SQ PE SuL SGP SMK SBV SPJ LA/ BiWi LA/ BiWi TSM PSE DEV RGM LTC SGB TDM MKF SMA Basisstudium Schlüsselqualifikation Profilergänzung B.Sc. Sport und Leistung B.A. Sport u. Gesundheit in Prävention u. Therapie B.A. Sportmanagement u. Sportkommunikation B.A. Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport1 B.A. Sportjournalismus B.A. Lehramt / Bildungswissenschaften M. Ed. Lehramt / Bildungswissenschaften M.Sc. Human Technology in Sports and Medicine M.Sc. Psychology in Sport and Exercise M.A. International Sport Development and Politics M.A. Reha., Prävention und Gesundheitsmanag. M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport2 M.Sc. Sport- und Bewegungsgerontologie M.Sc. Sporttourismus und Destinations-management3 M.A. Sport, Medien- und Kommunikations- forschung M.Sc. Sport Management WiSe 19 /2 0 Ba ch el or Le hr am t M as te r WiSe 26 /2 7 WiSe 21 /2 2 WiSe 28 /2 9 WiSe 23 /2 4 WiSe 20 /2 1 WiSe 27 /2 8 WiSe 22 /2 3 WiSe 29 /3 0 WiSe 24 /2 5 WiSe 25 /2 6 So Se 20 20 So Se 20 27 So Se 20 22 So Se 20 29 So Se 20 24 So Se 20 25 So Se 20 21 So Se 20 28 So Se 20 23 So Se 20 30 So Se 20 26 KOAB KOAB DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ DOZ ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE ZE SGE SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SGB SBE SBE SBE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SGE SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SR SiD QMR QMR QMR QMR QMR SiD SiD DOZ DOZ DOZ KOAB KOAB KOAB KOAB Dozierendenbefragung NRW-weite Studierendenbefragung Absolvent:innen-Studie Veröffentlichung Studiengangs- evaluation (SGE) Studienbereichs- evaluation (SBE) Zwischen- evaluation (ZE) 8 Jahre NRW-weite Studie- renden- befragung (SiD) 4 Jahre Dozierenden- befragung (DOZ) alle 4 Semester bzw. alle 3 Jahre Studiengangs report / Studi- enbereichsreport (SR) 2,5 – 3 Jahre Studiengangs- befragung (SGB) alle 3 Semester (BA) bzw. alle 2 Semester (MA) Absolvent- Innen-Studie (KOAB) 2 Jahre QM-Report (QMR) 2 Jahre 1 Vormals: B.A. Sport, Erlebnis und Bewegung (bis SoSe 2020) 2 Vormals: M.Sc. Exercise Science and Coaching (bis SoSe 2019) 3 Vormals: M.Sc. Sporttourismus und Erholungsmanagement (bis SoSe 2019) | 45 44 | | | Gute Lehre fördern – Digital – Hybrid – Präsenz KAPITEL 3 Ab Mitte Februar 2020 wurden an der DSHS Köln Gespräche und Überlegun- gen zu den Auswirkungen der Corona- Pandemie auf den Hochschulbetrieb geführt. Zeitnah wurde klar, dass ‘alles’ auf Online-Lehre umzustellen war. Die ersten wichtigen Schritte dazu wurden glücklicherweise bereits vor der Pande- mie gelegt, u.a. mit der Veröffentlichung der „Digitalisierungsstrategie für Studium und Lehre der Deutschen Sporthochschu- le Köln“ am 20.02.2020, dem langjähri- gen Betrieb der Lernplattform Moodle zur Unterstützung der Lehre, aber auch durch Initiativen des Landes NRW, beispiels- weise durch die Digitale Hochschule NRW (DH.NRW). Aufbauend auf diesen Grundlagen konnten recht schnell Maß- nahmen ergriffen werden, um die Lehre im Sommersemester 2020 zielgerichtet zu unterstützen und zu „retten“. Moodle-Kurs „Digi Tools - Digitale Werkzeugkiste für die Lehre“ Um die Lehrenden bestmöglich auf die bevorstehenden Aufgaben und Umstel- lungen im SoSe 2020 vorzubereiten und zu unterstützen, wurde ein Moodle-Kurs erstellt, der zunächst „Save SoSe’20“ genannt wurde. In diesem Kurs, in dem ca. 400 Lehrpersonen (inkl. Tutor:innen) eingeschrieben waren, wurden grund- legende Information zur Verfügung gestellt, welche sowohl technische, als auch didaktische Fragestellungen rund um das Thema Digitalisierung in Studium und Lehre beantworteten. Zu diesen Themen gehörten u.a. „Grundfunktionen Moodle“, „Web-Meetings mit Webex“, „Bereitstellung von Videos“, „Elektroni- sche LEK & Tests“, „Digitale Einreichun- gen“ und „Vertonte Slides & Screencasts“. Dabei wurden zum einen durch die Abteilung Digitalisierung in Studium und Lehre selbsterstelltes Material zur Verfügung gestellt, als auch Anleitungen und Hinweise anderer Universitäten und Hochschulen (bspw. der Ruhr-Universität Bochum). Besonders hilfreich waren dabei Inhalte, die durch Lehrende der DSHS Köln erstellt wurden. Neben der Be- reitstellung dieser Informationen wurden über den Kurs Online-Schulungen (s.u.) und ein „Quickstart E-Lehre“ angeboten. Auch ein Forum „Von Lehrenden für Lehrende - Tipps, Tricks & Ideen in der digitalen Lehre“ wurde zur Verfügung gestellt, um einen zielgerichteten Aus- tausch zu ermöglichen. Nach dem SoSe 2020 wurde der Kurs in „Digi Tools - Digitale Werkzeugkiste für die Lehre“ umbenannt und mit weite- ren Informationen angereichert, u.a. zu den Themen „Studierende (online) aktivieren“, „Teilhabe und E-Lehre“ oder „Hybride Lehre“. Zudem wurden ca. 200 zusätzliche Personen in den Kurs eingeschrieben (sowohl Lehrende, als auch Mitarbeitende aus verschiedenen Unterstützungsbereichen), so dass inzwi- schen ca. 600 Personen eingeschrieben waren. Auch ein weiteres Forum, „Von Lehrenden für Lehrende - Austausch zur Praxis-Lehre“, wurde zur Unterstützung eingerichtet, damit sich Lehrende ziel- gerichtet zu den Herausforderungen der Präsenzlehre unter Pandemie-Bedingun- gen austauschen konnten. Der Kurs ist inzwischen ein fester Bestandteil und zentraler Informationsort für Lehrende rund um das Thema Digi talisierung in Studium und Lehre und wird stetig erweitert und aktualisiert. Web-Meetings mit Webex Ein wichtiger Bestandteil in der „Rettung“ des SoSe 2020 war neben Moodle das onlinebasierte Kommunika- tions-Tool Cisco Webex. Die Empfehlung zur Einführung des komplexen Systems kam durch die zentrale Betriebseinheit Digitalisierung in Studium und Lehre3.1 Wie viele Universitäten begegnete die DSHS Köln der Corona-Pandemie mit großem individuellem Engagement und häufig mit enormer Kreativität und Innovationskraft. Die Bedeutung der Digitalisierung in der Lehre erfuhr einen enormen Schub [Kap. 3.1]. Die Aktivitäten der Dozierenden wurden im Verlauf der „Pandemielehre“ seitens der Hochschule bestmöglich unterstützt, indem individuelle Beratungen und Schu- lungsmaßnahmen angeboten wurden, die intensiv in Anspruch genommen wurden [Kap. 3.1, Kap. 3.2]. Für das Sommersemester 2020 wurden die Lehrpreise der Hoch- schule ausschließlich als Lehrpreise e-Lehre ausgeschrieben. Erarbeitete Konzepte sollten wertgeschätzt, aber auch später für die Weiterentwicklung der Hochschullehre genutzt werden können [Kap. 3.3]. Der Hochschulleitung war die Unterstützung der Studierenden stets ein ganz besonderes Anliegen. Dies schlug sich u.a. in der Mittelerhöhung für das Tutorienprogramm nieder [Kap. 3.4]. Auch die ausgewählten Förderprojekte, die für die internen wie externen Förderprogramme in Studium und Lehre ausgelobt wurden, belegen den Digitalisierungsschub [Kap 3.5]. Zum Einsatz der Qualitätsverbesserungsmittel und zu den weiteren Aktivitäten im Bereich Studium und Lehre erfahren Sie mehr in den Kapiteln 3.6 und 3.7. 3.1 Digitalisierung in Studium und Lehre 3.2 Qualifizierung und Beratung für Lehrende 3.3 Lehrpreise 3.4 Tutorienprogramm 3.5 Förderprogramme in Studium und Lehre 3.6 Qualitätsverbesserungsmittel 3.7 Studium und Lehre in Bewegung | 47 46 | | | IT (ze.IT) der DSHS Köln. Zunächst lagen die Vorteile der Anwendung vor allem im Bereich Datenschutz und der Verknüpfung zum bestehenden Learning Management System Moodle. Die Verknüpfung konnte technisch über eine Learning Tools Interoperability (LTI) - Schnittstelle gewährleistet werden, so dass Lehrende über Moodle Online-Meetings in Webex sowohl anlegen, als auch starten konn- ten und Studierende über den etablierten und bestehenden Kurs-Katalog in Moodle den entsprechenden Webex-Meetings beitreten konnten. Die weiteren Stärken von Cisco Webex zeigten sich nach dem Sommersemes- ter 2020 darin, dass auch technische Komponenten der Firma Cisco (soge- nannte „Room-Kits“) gut dazu genutzt werden konnten, hybride Sitzungen (auch außerhalb der Lehre) durchzuführen und weitere Funktionen (bspw. Webex-Teams) mehr in den Fokus rückten. Online-Schulungen Eine der größten Herausforderungen des SoSe 2020, sowie der darauffolgenden Semester war es den ca. 400 Lehrper- sonen nicht nur Informationen zur Verfügung zu stellen, sondern diese auch im Umgang mit der neuen Technik und den neuen Vorrausetzungen der „Online- Lehre“ zu schulen [s. auch Kap. 3.2]. Neben den eher inhaltlichen bzw. tech- nischen Schulungen wurden informelle Austauschformate in Form von „Digitalen Kaffee- bzw. Frühstückspausen“ ange- boten, um einen offenen Austausch und eine niederschwellige Möglichkeit, um Fragen zu stellen, zu gewährleisten. Die „digitalen Pausen“ wurden nach dem WiSe 20/21 auf Grund der dann geringen Nachfrage eingestellt. Zudem wurden die Veranstaltungen „Moodle-Grundlagen“, „Elektronische Lernerfolgskontrollen mit Moodle“, „Interaktive Inhalte mit H5P erstellen“ und „Elektronische Peer-Re- view-Verfahren in Moodle“ im Winterse- mester 20/21 aufgezeichnet und stehen seitdem digital und „on demand“ im Moodle-Kurs „Digi Tools“ zur Verfügung [s. Tab. 5]. Im Sommersemester 2021 fanden nur noch sehr wenige Online-Schulungen mit wenigen Teilnehmenden statt. Zugriffszahlen auf Moodle Mit Start des Sommersemesters 2020 stiegen die Zugriffszahlen auf die Lern- plattform Moodle fast um das Neunfache, da auf Grund der Verknüpfung zu Cisco Webex die Lehre komplett über die Platt- form lief. Im Laufe des Sommersemesters 2020 wurden daher die Speicherkapazi- täten der Lernplattform erhöht, um dem Bedarf gerecht zu werden [s. Tab. 6-8]. Übersicht über Online-Schulungen für Lehrpersonen im Rahmen der digitalen Lehre, 2020 Thema Digitale Kaffeepause Urheberrecht in der (digitalen) Lehre (in Kooperation mit der Hochschuldidaktik) Einstieg in Webex (Training & Meeting) Moodle (Einstieg & LEK) Gesamt Sommersemester 2020 Teilnehmende Anzahl der Schulungen Teilnehmende pro Schulung 39 21 128 20 208 5 2 3 2 12 8 11 43 10 17 Thema Digitale Kaffeepause Einstieg in Webex (Training & Meeting) Moodle (u.a. Einstieg, LEK & Peer-Review) Studierende in Online-Meetings aktivieren Gesamt Wintersemester 20/21 Teilnehmende Anzahl der Schulungen Teilnehmende pro Schulung 12 29 19 12 72 6 5 4 1 16 2 6 5 12 5 Tab. 5 Übersicht zu den Zugriffszahlen auf Moodle – Semestervergleich SoSe 2019 – WiSe 21/22 SoSe 2019 (zum Vergleich) 20.386 WiSe 19/20 (zum Vergleich) 27.187 SoSe 2020 187.807 WiSe 20/21 173.420 SoSe 2021 173.270 WiSe 21/22 92.295 Tab. 6 Nutzerzugriff Moodle am ersten Tag der Vorlesungs- zeit – Semestervergleich SoSe 2019 – WiSe 21/22 SoSe 2019 (zum Vergleich) 1.378 SoSe 2020 3.327 WiSe 20/21 3.570 SoSe 2021 3.482 WiSe 21/22 2.809 Tab. 7 Semester Zugriffe Speicherbedarf der Semester (in Gigabyte) – Semestervergleich SoSe 2019 – WiSe 21/22 SoSe 2019 (zum Vergleich) 81 SoSe 2020 313 WiSe 20/21 364 SoSe 2021 297 WiSe 21/22 328 Tab. 8 Semester Speicherbedarf (in GB) Semester Nutzer:innen | 49 48 | | | Mit ihren Qualifizierung- und Beratungs- angeboten eröffnet die DSHS Köln ihren Lehrenden die Möglichkeit, ihre Lehrkom- petenzen bedarfsgerecht auszubauen. Wie wichtig es ist, bedarfsorientierte Anpassungen vorzunehmen, wurde nach den letzten in Präsenz stattfindenden Workshops im März 2020 mit Beginn des Corona-Lockdowns besonders deutlich. Zur Umgestaltung des Sommersemesters 2020 aufgrund der Bedingungen der Corona-Pandemie blieb nur einen Monat Vorbereitungszeit. In dieser Zeit mussten die Lehrkräfte grundlegende Verände- rungen ihrer Lehre und Lehrplanung vor- nehmen. Die Dozierenden wurden seitens der Hochschule bestmöglich unterstützt, indem individuelle Beratungen und Schu- lungsmaßnahmen angeboten wurden, die intensiv in Anspruch genommen wurden [Abb. 14]. Die Teilnehmendenzahlen sind den Tabellen 5 und 9 zu entnehmen. Ein eigener Moodle-Kurs: „Save SoSe `20“ wurde eingerichtet und 400 Dozieren- de (inkl. Tutor:innen) eingeschrieben [s. Kap. 3.1]. Es wurden Foren und Austauschbereiche „Von Lehrenden für Lehrende“ eingerichtet. Die reguläre Umsetzung des Sommersemesters gelang letztendlich auch, weil im Verlauf des Semesters Unterrichtsformate digital, hy- brid und in Präsenz durchgeführt werden konnten. Im Wintersemester 2020/21 wurden die dargestellten Maßnahmen erfolgreich fortgesetzt. Startsprung in die Lehre Lehrkräfte für besondere Aufgaben und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen mit Lehrdeputat, die neu an der DSHS Köln eingestellt werden, durchlaufen verpflich- tend vor ihrem ersten Einsatz in der Lehre das hochschuldidaktische Qualifizierungs- angebot „Startsprung in die Lehre“. Qualifizierung und Beratung für Lehrende3.2Hybride Lehre / Rollierendes System Um Abstandsregelungen in den Semi- narräumen einhalten zu können, wurde im SoSe 2021 ab dem 31.05.2021 das sogenannte „rollierende System“ für die Bachelorstudiengänge eingeführt, wel- ches u.a. folgende Regelungen umfasste: – Bachelor-Studierende mit gerader letz- ter Ziffer in der Matrikelnummer haben Präsenz in gerader Kalenderwoche. – Bachelor-Studierende mit ungerader letzter Ziffer in der Matrikelnummer haben Präsenz in ungerader Kalender- woche. – Die Lehrkraft entscheidet über das Vorgehen mit der Gruppe, die nicht in Präsenz anwesend ist (z.B: per synchronem Webex hinzuschalten, asynchrone alternative Aufgabe usw.). Um die Lehrenden zu unterstützen wurde die neue Rubrik „Hybride Lehre“ im Moodle-Kurs „Digi Tools“ hinzugefügt, die sowohl organisatorische Informatio- nen, als auch Hinweise zu technischen, sowie didaktischen Aspekten umfasste. Zudem wurden Handreichungen anderer Universitäten und Hochschulen (bei- spielsweise der Hochschule RheinMain oder der Universität Wien) zur Verfügung gestellt. Vereinbarung zur Digitalisierung Wie bereits erwähnt waren die Initiativen des Landes NRW bzw. der Digitale Hoch- schule NRW (DH.NRW) wichtige Faktoren schon vor der Pandemie, so dass im Laufe des Jahres 2020 die „Vereinbarung zur Digitalisierung“ zwischen den Hochschu- len und Universitäten des Landes NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (MKW) im Einvernehmen mit der DH.NRW unterzeichnet werden konnte. Diese Vereinbarung wurde bereits vor 2020 vorbereitet und war dann aber während der Pandemie eine willkom- mene und entlastende Hilfestellung. Die Vereinbarung umfasst die Bereiche Forschung, Verwaltung und Lehre. Konkret für die DSHS Köln wurden folgende Projekte / Maßnahmen unterstützt: Netzwerk ORCA.nrw (s.u.), Fellowships (digifellows) [s. Kap. 3.5], Curriculum 4.0.nrw, EGov. und OZG-Koor- dinatoren, Online-Bewerbung und Imma- trikulation sowie Corona-Soforthilfe. Aussicht Insgesamt betrachtet hat die DSHS Köln den Umgang mit den Herausforderungen im Rahmen der Corona-Pandemie sehr gut gemeistert. Nicht zuletzt war dies durch die tatkräftige Unterstützung der Lehrenden und einer guten Zusammen- arbeit aller Beteiligten möglich. Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass trotz der Vorzüge digitalen Arbeitens in Studium und Lehre die Präsenzlehre nicht ersetzt werden kann. Die DSHS Köln sieht sich auch zukünftig als Lehr- und Lernort des unmittelbaren und leiblichen Miteinanders. Daneben sollen die Möglichkeiten und Chancen digitaler Lehre weiterhin reflek- tiert und gewinnbringend eingebracht werden. Dabei ist zu beachten, dass digitale Lehre hochindividuell, abhängig von Thema, Lehrperson und der Zielgrup- pe ist. Für die Zukunft sollten aus den Erkenntnissen der Corona-Krise Strate- gien abgeleitet werden, um zu sehen, welche digitalen Formate und Hilfsmittel hilfreich sind und verstetigt werden sollten [s. Kap. 3.5]. Hochschuldidaktische Workshops in Präsenz- und Online-Format SoSe 2020 und WiSe 2021/2022 Abb. 14 Online Präsenz 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 0 2,0 WiSe 2021/2022SoSe 2020 WiSe 2020/2021 SoSe 2021 | 51 50 | | | »Die Balance zwischen Input und Break Out Sessions war optimal. So konnten wir Lehrende trotz online Format in den kollegialen Austausch kommen.« Teilnehmer:innenfeedback 2020 Das Qualitätsverständnis und die Operationalisierung für das lehrbezo- gene Handeln werden im „Startsprung in die Lehre“ auf Basis des Leitbilds für Studium und Lehre an das neue Lehrpersonal umfassend vermittelt. Im Berichtszeitraum wurde die bisher 3-tägige Veranstaltung in ein 4-tägiges Format umgebaut. Inhalte des Formats sind u.a. Aspekte des Rollenverständ- nisses, methodisch-didaktische Grundla- gen, Aspekte des E-Learnings sowie die Selbstpräsentation. Da der „Startsprung in die Lehre“ im SoSe 2020 seit seiner Einführung in 2011 erstmalig kurzfristig pandemiebedingt abgesagt werden musste, gab es im WiSe 2020/2021 zwei Gruppen neuer Lehren- der, die zeitversetzt an den Workshops teilnahmen und sich auf ihre Lehrtätig- keit vorbereiteten. Auch im SoSe 2021 gab es zwei Gruppen des „Startsprungs in die Lehre“, die pandemiebedingt online stattfanden. Zum WiSe 2021/2022 konnten sich die neuen Lehrenden wieder in Präsenz über ihr neues Wirkungsfeld austauschen. Insgesamt besuchten 47 Lehrende die Veranstaltungen [Tab. 9]. Fakultative Workshops Neben dem Themenschwerpunkt der Digitalisierung (Urheberrechte in der digitalen Lehre, Souveräne Gestaltung von online Lehre, Videos für die eigene Lehre selbst erstellen) wurden online weitere hochschuldidaktische Angebote im Bereich der Feedbackkultur, Textar- beit, Moderation in Lehrveranstaltungen und dem Umgang mit herausfordernden Situationen in der Lehre realisiert. Vor allem im Jahr 2020 nahmen insge- samt mehr Lehrende an hochschuldi- daktischen Qualifizierungen teil. In der Phase der veränderten Lehr-Lern-Situati- on der Pandemie nahmen auch verstärkt Mitarbeitende mit bereits längerer Lehrerfahrung (> 5 Semester) an den Angeboten der Hochschuldidaktik teil, um sich zu qualifizieren [Tab. 9]. Netzwerk Hochschuldidaktik NRW Neben dem Angebot des „Startsprungs in die Lehre“ und weiteren hochschul- eigenen fakultativen Workshops können Lehrende der DSHS Köln im Rahmen des Zertifikatprogrammes „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ auch an Qualifizierungsveranstaltungen anderer Universitäten des Netzwerks Hochschuldidaktik NRW teilnehmen. Die Angebotsgestaltung wird dabei von den fünf Themenfeldern „Lehren und Lernen“, „Prüfen und Bewerten“, „Studierende beraten“, „Feedback und Evaluation“ und „Innovation in Studium und Lehre entwickeln“ mit entsprechenden Kriterien gerahmt. Zur Zertifizierung der professi- onellen Lehrkompetenz absolvieren Leh- rende durch den Besuch von fortbilden- den Workshops zunächst das Basis- und das Erweiterungsmodul, bevor sie mit der Durchführung eines eigenen hochschul- didaktischen Projekts in ihrer Lehre das Vertiefungsmodul abschließen und somit ein Gesamtzertifikat erhalten können. Im Berichtszeitraum nutzten vier Lehren- de der DSHS Köln diese Möglichkeit und schlossen das über 200 Arbeitseinheiten umfassende Gesamtzertifikat ab. Über künftige Absolvent:innen darf die DSHS Köln sich angesichts der acht neuen Lehrenden, die von 2020 bis 2022 das Basismodul beendet haben, freuen. Jahr 2020 Jahr 2021 Startsprung in die Lehre Anzahl Veranstaltungen 2 3 Anzahl Tage 8 12 Anzahl Teilnehmende 18 29 Besuch hat sich gelohnt (Rücklauf, n) 70 % (n = 10) 57 % (n = 25) Würden weiterempfehlen 80 % 55 % Fakultative Workshops Anzahl Veranstaltungen 19 7 Anzahl Tage 19 13 Anzahl Teilnahme 159 59 Besuch hat sich gelohnt (Rücklauf, n) 70 % (n = 93) 71 % (n = 31) Würden weiterempfehlen 69 % 58 % Teilnehmende der DSHS Köln gesamt 177 85 Akademischer Grad Davon Professor:innen 2 % 0 % Davon Doktorand:innen 38 % 25 % Davon nicht promoviert 54 % 72 % Teilnehmende an den Evaluationen gesamt 103 56 Tätigkeitsprofil Vorlesungen 33 % 20 % Seminaren 86 % 82 % Praxiskursen 27 % 40 % Lehrerfahrungen Keine 3 % 8 % 1–2 Semester 22 % 26 % 3–5 Semester 19 % 28 % Über 5 Semester 61 % 38 % Umfang hochschuldidaktischer Veranstaltungen, Zufriedenheit und Profil der Teilnehmenden Tab. 9 | 53 52 | | | An der DSHS Köln sind seit mehr als einer Dekade Lehrpreise etabliert, bei denen das Vorschlagsrecht bei den Stu- dierenden der Lehrveranstaltungen liegt und die Vergabe eines Preises immer an eine herausragende Evaluation des Unter- richts durch die Studierenden gekoppelt ist. Zielsetzung der DSHS-Lehrpreise ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung der Qualität der Lehre zu stärken und die Wertschätzung für Lehrengagement zu er- höhen. Sie honorieren und unterstützen die Entwicklung und Umsetzung innovati- ver Lehr-Lernkonzepte im sportprakti- schen und im theoretischen Lehrumfeld. Lehrpreis „e-Lehre“ – Sonderprogramm 2020 Mit einem Lehrpreis-Sonderprogramm „e-Lehre“ hat die DSHS Köln im SoSe 2020 15 Lehrpreise für herausragende Lehr- und Lernkonzepte ausgelobt. Zielsetzung dieses Sonderprogramms war es, das Bewusstsein für Möglichkeiten und Grenzen von e-Lehre zu schärfen und zugleich innovative Lehr-Lernkonzepte dieses Bereichs auszuzeichnen, sowohl im sportpraktischen als auch im theore- tischen Lehrumfeld. Hierdurch sollten die intensive Arbeit und das hohe Engage- ment aller Dozierenden wertgeschätzt werden, die sich intensiv mit e-Lehre befasst, ihre Lehrkonzepte angepasst und sich zunehmend dem Thema e-Lehre engagiert, motiviert, professionell und auch kritisch gestellt haben. Für die Lehrpreise e-Lehre haben 295 Studierende 90 Lehrende aus 149 unterschiedlichen Lehrveranstaltungen nominiert - 64 Bewerbungen wurden bei der Lehrpreis-Jury eingereicht. Die belobigten Lehrpreiskonzepte e-Lehre (insgesamt 15, sieben davon Praxislehr- veranstaltungen) wurden den Dozieren- den im Moodle-Kurs „Save SoSe `20“, zur Verfügung gestellt [Kap. 3.1]. Die prämierten Lehr-Lern-Konzepte überzeugten durch ihre vorbildliche inhaltliche, methodische wie technische Originalität und wurden mit jeweils 1000,-€ zweckgebundenem Preisgeld prämiert. Alle für die Lehrpreise e-Lehre eingereichten Bewerbungen stellen einen enormen Erfahrungsschatz der Hoch- schule im Bereich der digitalen Lehre dar, bei dem es in Zukunft darum gehen wird, das enthaltene Erfahrungswissen systematisch zusammenzustellen und für die Weiterentwicklung der sportwissen- schaftlichen Hochschullehre im Bereich der Digitalisierung stärkend zu nutzen [Kap. 3.5]. Lehrpreise 2020 Neben dem Sonder-Lehrpreis e-Lehre wurden 2020 auch die regulären Lehr- preise – dotiert mit insgesamt 17.000 Euro – in den Kategorien Vorlesungen, Seminare, Praxiskurse/Übungen, Modul/ Lehrteam und Tutorien vergeben. Lehrpreise3.3 »Wir möchten mit dem Preis stellvertretend die intensive Arbeit und das hohe Engagement aller Dozierenden wertschätzen und honorieren, die ihre Lehrkonzepte angepasst und sich zunehmend dem Thema e-Lehre engagiert, motiviert, professionell und auch kritisch gestellt haben.« Prorektoren Prof. Dr. Jens Kleinert und Prof. Dr. Thomas Abel Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger e-Lehre 2020 Tab. 10 Die Jury bestand in der Auswahlrunde e-Lehre 2020 aus folgenden Mitgliedern: Univ.-Prof. Dr. Thomas Abel, Prorektor Kommunikation, Digitalisierung und Diversität Jurek Bäder, StAPS, Digitalisierung in Studium und Lehre Dr. Stefan Türk, Vertreter der UK Ressourcen Anne Schnell, Lehramtsstudentin Anne Lenkenhoff, Lehramtsstudentin Oliver Riedel, Student des BA Sportjournalismus Ines Bodemer, StAPS, Studium und Lehre Institut Veranstaltungstitel Studiengang und Modul Dr. Oliver Jan Quittmann Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft Systematik der motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Seminar) B.Sc. Sport und Leistung, Modul SUL6 PD Dr. Kirstin Hall- mann Institut für Sportöko nomie und Sportmanage- ment Konsumverhalten im Sporttourismus (Seminar) M.Sc. Sport-tourismus und Destinationsmanagement, Modul TDM7 Tessa Temme Institut für Tanz und Bewegungskultur Somatics und Fitnesstraining / Körperorientierte Trainingsmethoden für Tanz und Sport (Praxiskurs) B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport, Modul SEB9.3.2.3 Louis Moustakas Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung Theorien und Konzepte von Sport in der Entwicklungszusammenarbeit (Vorlesung) M.A. International Sport Development and Politics, Modul DEV8 Univ.-Prof. Dr. Swen Körner Abteilung für Trainings pädagogik und Martial Research Grundlagen und Praxis Selbstverteidigung (Seminar + Praxiskurs) Studienbereich Profilergänzung der BA-Studiengänge, Modul PE2.35 Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (Seminar) B.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, Modul B7 Dr. Johannes Berendt Prof. Dr. Sebastian Uhrich Institut für Sportöko nomie und Sportmanage- ment Einführung in die Betriebswirtschafts lehre (Vorlesung) B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation, Modul SMK1€ Dr. Tobias Morat Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie Bewegungs- und Trainingswissenschaft (Seminar) B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie, Modul SGP10.1 Planung und Evaluation einer Intervention für Ältere (Seminar) M.Sc. Sport- und Bewegungsgerontologie, Modul SBG7 Dr. Jonas Rohleder, Juliane Veit, Maria Becker Institut für Vermitt- lungskompetenz in den Sportarten Turnen (Praxiskurs) Studienbereich Basisstudium der BA-Studiengängen, Modul BAS7 Sportartspezifische Didaktik und Methodik Turnen B.Sc. Sport und Leistung, Modul SUL1 Dr. Frowin Fasold Institut für Trainings wissenschaft und Sportin- formatik Sportartspezifische Didaktik und Methodik – Handball (Praxiskurs) B.Sc. Sport und Leistung, Modul SUL1.10 Handball (Praxiskurs) Studienbereich Profilergänzung der BA- Studiengänge, Modul PE2.19 Dr. Uwe Drescher Institut für Physiologie und Anatomie Biologische Grundlagen (Vorlesung) B.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, Modul B1 Dr. Robert Rein Institut für Trainings wissenschaft und Sport informatik Einführung in die Statistik und Übung zur Statistik (Vorlesung + Übung) Studienbereich Schlüsselqualifikationen der BA-Studiengänge, Modul SQ3 Dr. Christiane Wilke Dr. Bianca Biallas Chuck Tholl Institut für Bewegungs- therapie und bewegungs- orientierte Prävention Sekundärprävention/B) orthopädische Erkrankungen/SP Rückenprävention (Kurs) B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie, Modul SGP10.4.b Friederike Frost Institut für Tanz und Bewegungskultur Trendsport: Breakdance (Praxiskurs) B.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, Modul B10 Dr. Fabienne Bartsch Institut für Soziologie und Genderforschung Kulturphänomen Sport (Seminar) M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, Modul M3 Carolin Bastemeyer, Dr. Martin Boss, Kevin Rudolf & Angeli Gawlik Psychologisches Institut und Institut für Bewe- gungstherapie und bewe- gungsorientierte Präventi- on und Rehabilitation Planung, Durchführung und Evaluation von Verhaltensinterventionen im Gesund- heitssport (Übung) B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie, Modul SGP6 | 55 54 | | | Die Arbeit von Tutor:innen unterstützt die Orientierung sowie das Selbststu- dium der Studierenden und damit das Erreichen der Lernziele. Dabei vertre- ten die Tutor:innen der DSHS Köln den Leitgedanken „von Studierenden für Studierende – Hilfe zur Selbsthilfe“ und unterstützen die Studierenden in deren Lernprozessen. Fachtutorien sind fach- spezifisch ausgerichtete und prüfungs- vorbereitende Tutorien für Studierende aller Semester und verstehen sich als Unterstützung des Selbststudiums. Die Inhalte orientieren sich an der jeweiligen theoretischen oder praktischen Lehrver- anstaltung. Orientierungstutorien dienen der Unterstützung und Begleitung beim Studieneinstieg und zur Vermittlung von studienrelevanten Kernkompetenzen. Sie richten sich an alle Bachelorstudierende im ersten Semester. Vor Corona leisteten bereits 45 Tutor:innen jedes Semester in etwa 60 Tutorien großartige Arbeit, doch die Pandemie stellte auch veränderte Anfor- derungen an das Tutorienprogramm und dieses damit auf eine Belastungsprobe. Neben dem organisatorischen Mehrauf- wand durch fast wöchentlich anfallende Umplanungen, standen auch methodi- sche und didaktische Fragen im Raum: Wie können sportpraktische Tutor:innen Studierende unterstützen, wenn keine Präsenztreffen erlaubt sind? Wie kann studentisches Lernen ohne eine direk- te persönliche Verbindung umgesetzt werden? Wie ändert sich Tutorienarbeit in ihrem Zuschnitt, wenn teilnehmende Studierenden neue Anliegen mit ins Tutorium bringen? Trotz der zu Beginn des SoSe 2020 pandemiebedingt schwierigen Situation war es bereits ab Juli 2020 möglich, in Abhängigkeit und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen der Hochschule auf die erhöhte Nachfrage nach Tutori- en zu reagieren. Durch eingeschränkte Übemöglichkeiten hatten viel mehr Stu- dierende als in den regulären Semestern Bedarf an Unterstützung und Korrektur. Der Hochschulleitung war die Ausweitung des Tutorienangebots ein sehr großes Anliegen und es konnten zusätzliche Angebote geschaffen werden. So konnten während des Berichtzeitrau- mes, auch dank der zusätzlicher Mittel, bis zu 56 Tutor:innen mit bis zu 156 Tutorien beauftragt werden [Abb. 15]. Insgesamt nahmen 1.622 Studierende an diesen Tutorien teil [Abb. 16]. Die Tutor:innen gingen mit den schwierigen Bedingungen der Corona- Pandemie hochgradig engagiert und verantwortungsbewusst in den Präsenz- und Online-Formaten der angebotenen Tutorien um. Auch zeitlich zeigten sich alle beteiligten Tutor:innen, Lehrkräfte und Studierenden anpassungsfähig über die Vorlesungszeiten hinaus. Im Berichtszeitraum schlossen zwei Tutor:innen der DSHS Köln ihr Gesamt- zertifikat des Netzwerks „Rheinländi- sches Verbundzertifikatsprogramm zur hochschuldidaktischen Qualifizierung von Tutor:innen“, ab. An diesem wirken neben der DSHS Köln sechs weitere nordrhein-westfälische Hochschulen und Universitäten mit. Der Erfahrungsaus- tausch und die gemeinsame Zertifikats- vergabe gewährleistet eine hochschul- übergreifende, vernetzte und qualitativ hochwertige Tutorienarbeit, die gerade während des Lockdowns eine Quelle der Hilfestellung und Beratung war. Tutorienprogramm – Ausgezeichnete Arbeit auch in Ausnahmesituationen 3.4 Lehrkraft/Lehrteam Institut Veranstaltungstitel Preisgeld Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger 2020 Veranstaltungsform Vorlesungen PD Dr. Patrick Wahl Institut für Trainingswissen- schaft und Sportinformatik BAS1 - Funktion von Kreislauf und Atmung 3.000 € Veranstaltungsform Seminare Louis Moustakas Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeit- forschung DEV8 - Examples Around the World 3.000 € Franziska Tillmann Institut für Kommunikations- und Medienforschung MKF9 - Werbung, PR, Sponsoring 1.500 € Veranstaltungsform Praxiskurse/Übungen Christian Büning Institut für Tanz und Bewe- gungskultur B1 – Gymnastik 3.000 € Ralph Grambow Institut für Vermittlungskom- petenz in den Sportarten M2 - Tennis (Aufbauend) 750 € Mirjam Limmer Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung SEB9.1.2.1 - PV Bergsport 750 € Tab. 11 Modul-/Lehrteam Isabel Stolz Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft SGP10.6 Sport von Menschen mit Behinderungen 3.000 €Prof. Dr. Thomas Abel Forschungsinstitut für Inklusi- on durch Bewegung und Sport Volker Anneken Forschungsinstitut für Inklusi- on durch Bewegung und Sport Dr. Tobias Morat, Mareike Morat (geb. Dietzsch) Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft SBG 11 – Review 1.500 € Dr. Tim Fleiner Prof. Dr. Lars Donath Institut für Trainingswissen- schaft und Sportinformatik Dr. Dr. Patrick Rene Diel Filiz Ates Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Die Jury der Lehrpreise 2020 bestand aus folgenden Mitgliedern: Prof.‘in Dr. Christine Joisten, Vertreterin der QVK Prof. Dr. Swen Körner, Vertreter der UK Studium und Lehre Dr. Stefan Türk, Vertreter der UK Ressourcen Anne Schnell, Lehramtsstudentin Anne Lenkenhoff, Lehramtsstudentin Oliver Riedel, Student des BA Sportjournalismus Ines Bodemer, StAPS, Studium und Lehre | 57 56 | | | Das Rheinländische Verbundzertifikatsprogramm zur hochschuldidaktischen Qualifizierung von Tutor*innen Das Verbundzertifikat ist eine Kooperation zwischen der Deutschen Sporthochschule Köln, der TH Köln, der Hochschule Düsseldorf, der Universität zu Köln, der Rhei- nischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Hochschule Niederrhein und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das Programm bietet Tutor:innen die Möglichkeit, Kompetenzen nicht nur im Hinblick auf die studentische Lehrtätigkeit, sondern auch auf einen späteren Berufseinstieg zu erwerben. Durch die Bündelung der hochschuldidaktischen Kompetenzen entsteht für die Tutor*innen eine größtmögliche Angebotsvielfalt und damit verbunden die Möglichkeit, ihre eigene Tutorienarbeit zu professionalisieren. Qualifizierungstraining für Tutor:innen. Das Training qualifiziert Tutor:innen für die Begleitung studentischer Projektteams sowie für die zielgerichtete Planung und abwechslungsreiche Gestaltung eines Tutoriums. Peer-Hospitation. Peer-Hospitationen sind Veranstaltungsbesuche, die den Tutor:innen eine Rückmeldung zur methodisch-didaktischen Gestaltung sowie zum Kommunikations- und Interaktionsverhalten geben. Ziel der Hospitationen ist es, Selbstwahrnehmung- und Fremdwahrnehmung abzugleichen, um so Erkenntnisse für das eigene Handeln zu gewinnen. Frei wählbare Erweiterungsmodule. Die frei wählbaren Erweiterungsmodule vertiefen die in der Grundlagenqualifizierung behandelten Themen. Mindestens ein Erweite- rungsmodul mit einem Umfang von 21 Arbeitseinheiten (Zeitstunden) ist für das Zertifikat erforderlich. Portfolio. Das Portfolio begleitet den Lernprozess, dient der Einschätzung des indi- viduellen Kompetenzerwerbs und bildet die wichtigsten Stationen im Lernfortschritt der Tutor:innen ab. Das Portfolio wird von jeder*jedem Tutor:in eigenständig angelegt und weiterentwickelt. Abschlussgespräch. Das Abschlussgespräch verschränkt Handlungswissen und tutorielle Lehrerfahrungen. Es werden u. a. Verhaltensoptionen und lernförderliche Lehrstrategien reflektiert sowie Schritte des weiteren Kompetenzentwicklungsprozes- ses besprochen. Nach erfolgreichem Abschluss der Module erhalten die Tutor*innen ein Zertifikat, das die Teilnahme an den Modulen und den Erwerb der didaktisch-methodischen Kompetenzen belegt. SoSe 2020 WiSe 20/21 SoSe 2021 WiSe 21/22 0 4020 60 80 100 120 140 160 180 Abb. 15 Anzahl angebotender Tutorien SoSe 2020 – WiSe 21/22 1600 1800 SoSe 2020 WiSe 20/21 SoSe 2021 WiSe 21/22 0 400200 600 800 1000 1200 1400 Abb. 16 Anzahl der teilnehmender Studierender SoSe 2020 – WiSe 21/22 | 59 58 | | | Die DSHS Köln fördert Hochschullehre und unterstützt bei der Beantwortung aktueller, themenbezogener Heraus- forderungen sowie bei der Erprobung neuer Ideen und deren Transfer in die Lehre. Um diese Ziele aus dem Hoch- schulentwicklungsplan zu erreichen und die Lehrenden zu unterstützen, werden in der Verantwortung des Prorektors für Studium, Lehre und Qualitätsmanage- ment regelmäßig Förderprogramme für den Bereich der Lehre ausgeschrieben. Im Gegensatz zu den Lehrpreisen, die rückwirkend eine bereits erbrachte herausragende Lehrleistung prämieren, sind die Förderprogramme perspektivisch ausgerichtet. Sie unterstützen Initiati- ven, die erst im Verlauf der Förderphase entwickelt werden. Die Projektauswahl erfolgt stets durch eine wissenschaftsge- leitete Begutachtung der eingereichten Anträge. Forschung und Lehre verbinden Im Rahmen des Programms „Verbin- dung von Forschung und Lehre“ werden Lehrende dabei unterstützt, Ideen und Maßnahmen umzusetzen, die den Forschungsprozess als Gegenstand und/ oder Mittel von Lernprozessen betrach- ten, die Forschung der DSHS Köln auf besondere Art in die Lehre integrieren und / oder Studierende der DSHS Köln im Rahmen von Lehrveranstaltungen auf besondere Art in bestehende Forschungs- prozesse einbinden. Im Zeitraum 06/2021 bis 05/2023 wurde das Programm „Verbindung von Forschung und Lehre“ mit insgesamt 30.000€ Fördersumme umgesetzt. Die ge- förderten Projekte sind unten aufgeführt. Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre In 2022 hat die DSHS Köln Fellow- ships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre („digiFellow“) in Höhe von 50.000 Euro ausgeschrieben. Über- greifendes Ziel der Fellowships ist es, individuelle Anreize für die Entwicklung und Erprobung digital gestützter Lehr-, Lern- und Prüfungsformate zu schaffen und eine digital bereicherte Lehre an der Hochschule weiterzuentwickeln und zu etablieren. Die digitalen Möglichkeiten zu nutzen, um die Lehre zu bereichern, ist seit Jahren eine zentrale Zielsetzung in Studium und Lehre. Ausgezeichneter „digiFellow“ 2022 wurde Christian Büning vom Institut für Tanz und Bewegungskultur mit dem Projekt „VisuFeed“ - Visualisierung mittels Echt- zeit-Bewegungsanalyse als Feedbackinst- rument in der Sportlehrer:innenbildung“. Der Projektstart erfolgte zum 1. März 2022. Kern des Projekts „VisuFeed“, eine Abkürzung für „visuelles Feedback“, ist eine 360°-Echtzeit-Bewegungsanalyse im Bewegungslabor des Instituts (s. Bild, S. 8). Im Rahmen der Förderung sollen didaktische Szenarien erarbeitet werden, die es Lehramtsstudierenden schon wäh- rend des Studiums ermöglichen, eigene gymnastische Interventionen unter Ein- beziehung anatomischen Grundlagenwis- sens zu entwickeln und diese qualifiziert in Unterrichtskontexten (z.B. Schule, Verein) anzuleiten. Hochschullehre durch Digitalisierung stärken – Projekt SPort Das Projekt Sportwissenschaftliche Präsenz- und Onlinelehre optimieren, renommieren und transformieren (SPort) ist an der DSHS Köln ein wichtiger Bau- stein, um die Erfahrungen im Rahmen der digitalen Lehre (vor allem aus dem Som- mersemester 2020) zu sammeln und zu verstetigen. Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie „Hochschullehre durch Di- gitalisierung stärken“ durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre geför- dert. Die Förderung läuft vom 01.08.2021 bis zum 31.07.2024 und umfasst eine Fördersumme von 902.000,00€. Grundlage des Projektvorhabens bilden die Lehrpreise e-Lehre [s. Kap. 3.3], sowie die weiteren für den Lehrpreis eingereichten Konzepte, die im Rahmen von SPort evaluiert werden sollen. Eine große Besonderheit des Projekts SPort ist die Verankerung in vier unterschiedli- chen Bereichen der DSHS Köln. Beteiligt sind das Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie (IBS), die Abtei- lung 4.2 (Studium und Lehre) und die Abteilung 7.2 (Digitalisierung in Studium und Lehre) der StAPS, sowie die zentrale Betriebseinheit IT (ze.IT). Alle Bereiche haben unterschiedliche Schwerpunkte und Aufgaben. Die Projektleitung liegt bei der Abteilung 7.2 (Digitalisierung in Studium und Lehre). Zusammenfassung Projektvorhaben Das Projektvorhaben SPort will den besonderen Herausforderungen der sport- wissenschaftlichen Lehre im Bereich der Digitalisierung durch eine systematische Auswertung bestehender innovativer Lehrkonzepte begegnen. Das Projekt ist als Prozess angelegt, in dem status- und gruppenübergreifend strukturelle Verankerungen im Bereich der digitalen Lehre diskutiert und dauer- haft umgesetzt werden. Die Besonderheit des Faches Sport lässt erwarten, dass insbesondere hybride Lehr-Lernszenarien, sowie Verbindungen von Präsenz- und Onlinelehre in der Transformation bedeutsam sind. Dadurch werden weitere methodisch-didaktische, aber auch technische Innovationen und Lösungen notwendig sein. Förderprogramme in Studium und Lehre 3.5 Bewilligte Lehr-Lernkonzepte 2021 – 2023 im Programm „Verbindung von Forschung und Lehre “ Institut Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik Institut für Sportökonomie und Sport- management Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie Lehr-/Lernkonzept / Projekttitel Webbasierter und datenbankgestützter Lehrwerkzeugkasten für die universi- täre Lehre – Nachhaltige Förderung forschender Lehre mit Perspektive auf interdisziplinäre Kooperation #Fol2.0 in der Sport- und Bewegungs- gerontologie: Forschendes Lernen trifft Wissenschaftskommunikation Projektleitung Dr. Ulrike Dörmann Dr. Verena Römisch Dr. Tim Fleiner Dr. Tobias Morat | 61 60 | | | Verwendung der Qualitätsverbesserungsmittel nach Maßnahmen 2020 und 2021 Tab. 12 2020 (¤) 2021 (¤) Zuweisung Land 2.011.745 2.011.745 Aufstockung DSHS (Rektoratsbeschluss) 88.255,00 88.255,00 Insgesamt zur Verfügung stehende Geldmittel 2.100.000 2.100.000 Personalkosten 1.956.745 1.956.745 inkl. Tutor:innen-/ Monitoringprogrammen 86.000 86.000 Hochschuldidaktische Maßnahmen 20.000 20.000 Förderprogramm „Forschung und Lehre verbinden" 15.000 7.500 Projekt Potentialdiagnostik/Karriereberatung - 8.330 Reisekostenfonds 9.000 5.000 Lehrpreis 17.000 17.000 Sonderfonds „Digitale Lehre" 60.000 – Personelle Unterstützung im Bereich statistische Beratung 4.136,64 5.515,52 Lehr- und Lernmaterialien für Studierende (z.B. Sportgeräte und -material) 17.382,90 43.027,76 Summe 2.185.264,54 2.149.118,28 Das MKW stellt den NRW-Hochschulen jährlich Mittel in Höhe von 249 Millionen Euro zur Verfügung, die zweckgebunden zur Verbesserung der Lehr- und Studien- bedingungen einzusetzen sind. In den Jahren 2020 und 2021 standen der DSHS Köln rund 2 Millionen Euro aus diesen Gesamtmitteln zu. Die Kommission zur Qualitätsverbesse- rung (QVK) in Lehre und Studium ist an der DSHS Köln das beratende Gremium im Hinblick auf die Verwendung von Quali- tätsverbesserungsmitteln. Angehörige der Hochschule haben zu einem jährlichen Stichtag die Möglichkeit, projektbezo- gen Qualitätsverbesserungsmittel zu beantragen. Die QVK nimmt die Anträge entgegen, welche explizit Projekte bzw. Maßnahmen zur Verbesserung der Qua- lität in Studium und Lehre in den Blick nehmen. Die QVK prüft die eingereichten Anträge, stimmt diese ggf. mit der UK Studium und Lehre ab und gibt eine Handlungsempfehlung an das Rektorat. Gemäß §13 der Grundordnung der DSHS Köln werden die Mitglieder der QVK vom Senat vorgeschlagen und vom Rektorat berufen. Die Abteilung Studium und Lehre der StAPS berät die QVK in allen fachlichen Fragen, bereitet in Abstim- mung mit dem/der Vorsitzenden die Sitzungen der Kommission vor und leitet die Empfehlungen an das Rektorat weiter. In Tabelle 12 sind die Verwendungszwe- cke der Qualitätsverbesserungsmittel nach Maßnahmen aufgelistet. Ein Großteil der Qualitätsverbesserungs- mittel wird zur Sicherung von Lehrperso- nal (LfbA und Lehraufträge) eingesetzt. Zusätzlich stehen die Mittel für Anträge zur Verbesserung der Lehr- und Studien- bedingungen zur Verfügung. 2020 wurde aufgrund der Umstellung auf digitale Lehre ein Sonderfond „Digitale Lehre“ mit über 60.000 Euro eingerichtet, um die Hochschulangehörigen bei der Um- stellung auf den digitalen Unterricht zu unterstützen. Qualitätsverbesserungsmittel3.6 »Im Frühjahr 2020 konnte die Qualitätsverbesserungskommission kurzfristig einen Sondertopf „Digitale Lehre“ in Höhe von 60.000 Euro einrichten. Dieser wurde von den Hochschulakteuren sehr gut angenommen. Großer Dank gilt allen Akteuren für das Mitwirken an den hierzu notwendigen Beschlüssen.« Prof. Dr. Christoph Breuer, Prorektor für Ressourcen | 63 62 | | | Neue Struktur der Hochschulleitung Mit einer neuen Rektoratsstruktur (Amts- zeit ab 20.5.2020) gingen veränderte Zuordnungen und Verantwortlichkeiten im Qualitätsmanagement in Studium und Lehre einher. Die seitdem gültigen Pro- rektorate sind: „Studium, Lehre und Qua- litätsmanagement“, „Forschung, wissen- schaftliches Personal und Nachwuchs“, „Planung, Ressourcen und Berufungen“, „Wissens- und Technologietransfer“, und „Kommunikation, Digitalisierung und Diversität“. Dies führte entsprechend zu geänderten Arbeitsbereichen der Universitätskommission (UK) Studium und Lehre (Prorektorat 1) und der UK Ressourcen (Prorektorat 3). Konsistent hiermit erfolgte die Eingliederung der Abt. Qualitätsmanagement der StAPS in die Abt. Studium und Lehre. Hochschulentwicklungsplan 2021-2025 Im Zuge der Fortschreibung des Hoch- schulentwicklungsplans war es eine wesentliche Aufgabe, die strategischen Leitlinien und Entwicklungsziele für Studium und Lehre zu reflektieren und gemessen an den vergangenen, aktuellen und zukünftigen Entwicklungssträngen zu prüfen. Der Hochschulentwicklungsplan für die Jahre 2021-2025 wurde in 2020 erarbeitet und in 2021 veröffentlicht. Die Agenda für Studium und Lehre stellt die Stabilisierung, Reflexion und Evalua- tion der in der vorangegangenen Periode 2015-2020 angestoßenen Themen und Veränderungsprozesse in den Mittel- punkt. Wesentliche Ziele sind weiterhin die Stärkung des wissenschaftlichen Anspruchs an das Studium, der Mobilität und der Flexibilität. Des Weiteren liegt ein Entwicklungsschwerpunkt auf der Lehrer:innenbildung. Schwerpunktthemen der Universitäts- kommission Lehre und Studium Im Berichtszeitraum befasste sich die UK Lehre und Studium im Rahmen ihrer Sitzungen schwerpunktmäßig mit den Beratungen zur Weiterentwicklung des Studienprogramms und der Studiengänge im Rahmen der Re-Zertifizierungsver- fahren sowie mit der Überarbeitung der Befragungs- und QM-Instrumente. Der ursprünglich geplante Masterkongress sowie der Projektstart „Studieren mit Anspruch“ [s. QM-Bericht 2018 / 2019] konnten pandemiebedingt nicht umge- setzt werden. Studentisches Gesundheitsmanagement Das durch die Techniker Krankenkasse unterstützte Projekt „Studentisches Gesundheitsmanagement“ konnte im Berichtszeitraum intensiviert werden; u.a. wurde in 2021 das Forum „Psychisch fit studieren“ umgesetzt. Hier ging es darum, Studierende für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren, Bewältigungsstrategien zu vermitteln, Ängste und Vorurteile abzubauen und Unterstützung und Beratung an der DSHS Köln vorzustellen. Studium und Lehre in Bewegung 3.7 Entwicklungen zum neuen Campusmanagementsystem Seit Juni 2019 läuft das Projekt zur Einführung von HISinOne als neues webbasiertes Campusmanagementsys- tem der DSHS Köln. Mit HISinOne wird u.a. der komplette „Student Life Cycle“ verwaltet, beginnend mit Bewerbung und Zulassung und der Studierendenverwal- tung über die Lehrveranstaltungs- und Prüfungsverwaltung bis zum Alumni- und Doktorand:innenmanagement. Im Frühjahr 2020 wurde die Bewerbung und Studienplatzvergabe produktiv gesetzt und zum WiSe 2020/21 für alle Studien- gänge genutzt. Seit Ende 2021 ist „my- Spoho“ für alle Studierenden das zentrale Campusmanagementsystem. Das Ende des Projektes ist für das Jahr 2025 geplant. Zeitschrift für Studium und Lehre in der Sportwissenschaft Seit 2018 erscheint in Herausgeberschaft der DSHS Köln die e-Zeitschrift für Studium und Lehre in der Sportwis- senschaft (ZSLS). Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Relevanz von Sport und körperlicher Aktivität befasst sich die Zeitschrift mit Studiengängen und Ausbildungsprogrammen an Hochschulen und Universitäten. Im Berichtszeitraum erschienen unter der Gastherausgeberschaft von Dr. Fabian Pels das Themenheft „Wissenschaftliches Denken und Arbeiten in der sportwissen- schaftlichen Lehre“, unter der Gast herausgeberschaft von Prof. Dr. Thomas Wendeborn das Themenheft „Curriculare Gestaltung von Studiengängen in der Sportwissenschaft“ und unter der Gast herausgeberschaft von Dr. Julia Mierau das Themenheft „Digitalisierung in der Sportlehrer:innenbildung (Teil 1 von 2). Darüber hinaus wurden zwei reguläre Ausgaben der Zeitschrift veröffentlicht. IMPRESSUM DER ZSLS GESCHÄFTSFÜHRENDER HERAUSGEBER: Prof. Dr. Jens Kleinert, Deutsche Sporthochschule Köln, Psychologisches Institut, Abt. Gesundheit & Sozialpsychologie MITHERAUSGEBER:INNEN: Prof.‘in Dr. Katrien Fransen, University of Leuven/ Belgien, Departement of Movement Sciences (Sektion Internationales) Prof. Dr. Nils Neuber, Westfälische Wilhelms-Uni- versität Münster, Institut für Sportwissenschaft (Sektion Bildungswissenschaft) Prof.‘in Dr. Nadja Schott, Universität Stuttgart, Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft (Sektion Lebenswissen- schaften) Prof.‘in Dr. Pamela Wicker, Universität Bielefeld, Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft (Sport und Gesellschaft) HERAUSGEBENDE KÖRPERSCHAFT: Deutsche Sporthochschule Köln, vertreten durch den Rektor Prof. Dr. Heiko Strüder ISSN 2625-5057 | 65 64 | | | Vor mehr als zehn Jahren hat die Hoch- schule die strategische Entscheidung getroffen, das Verfahren der Systemakkre- ditierung zu durchlaufen. Hiermit drückte die DSHS Köln ihr Bestreben aus, Qualität von Studium und Lehre übergeordnet und eigenständig zu definieren, zu gestalten, zu hinterfragen und stetig weiterzuent- wickeln. Seit 2015 ist die DSHS Köln systemakkre- ditiert und alle Studiengänge haben das Verfahren der internen Reakkreditierung mindestens einmal durchlaufen. Mit Blick auf die rückliegenden Jahre ist deutlich geworden, dass eine Systemakkreditierung viele Chancen sowie hohe Verantwor- tung mit sich bringt. Die Chancen liegen insbesondere darin, Qualitätssicherung, -entwicklung und -verbesserung autonom und selbstbestimmt gestalten zu können, was zugleich mit der Verantwortung einhergeht, diese Qualität hochschulweit und stetig unter breiter Beteiligung und Akzeptanz der relevanten Akteure wirk- sam für Studium und Lehre umzusetzen. Eine besondere Herausforderung ist es, Qualitätsmanagement im Spannungsfeld von Kontinuität und Entwicklung auszu- richten und auszubalancieren. Im Berichtsjahr 2020 stieg die DSHS Köln in das Verfahren der Systemreakkreditie- rung ein, im Herbst 2022 wurde das Ver- fahren fristgerecht abgeschlossen und der Antrag auf Systemreakkreditierung beim Akkreditierungsrat gestellt. Das Verfahren wurde durch die Akkreditierungsagentur AQAS e.V. begleitet. Folgende Verfahrensschritte hat die DSHS Köln durchlaufen: – Einreichung der Selbstdokumentation: April 2020 – 1. Begehung (Systembegutachtung): 19./20.11.2020 (virtuell) An den Gesprächsrunden nahmen die Hochschulleitung, die QM-Verantwortli- chen, die Verantwortlichen für die per- sonale Lehrplanung und –entwicklung, Studiengangsleitungen und -koordina- tionen, Studiengangssprecher:innen und Studierende sowie Akteur:innen aus zentralen Gremien der Hochschu- le teil. In den Gesprächen wurden Fragen der Weiterentwicklung des QM- Systems, der Hochschulsteuerung, zur Zielebene sowie zu Ressourcen für das Qualitätsmanagement, zu Befragungs- instrumenten, der Qualitätssicherung in den Lehramtsstudiengängen und Angelegenheiten der Internationalisie- rung behandelt. Die Umsetzung der MRVO, die Abbil- dung des Leitbilds für Studium und Lehre in den Studiengängen sowie die studentische Partizipation wurden expliziert. – Einreichung der Stichprobendokumen- tation: Oktober 2021 – 2. Begehung (Stichproben): 02./03.12.2021 (virtuell). Im Rahmen der Stichproben wurden folgende Merkmale begutachtet: – B.A. Sport und Gesundheit in Präven- tion und Therapie: Dokumentation der internen QM-Prozesse bis zur internen Rezertifizierung – Merkmal 1: Formales Kriterium: Modularisierung (§ 7 MRVO) – Merkmal 2: Fachlich-inhaltliches Kriterium: Fachlich-inhaltliche Gestaltung (§ 13 MRVO) Systemreakkredierung4.1 Weiterentwicklung des QM-Systems – Im Spannungsfeld von Kontinuität und Entwicklung KAPITEL 4 4.1 Systemreakkredierung 4.2 Weiterentwicklung von Evaluationsinstrumenten Das erfolgreich durchlaufene Verfahren der Systemreakkreditierung setzte im Be- richtszeitraum wichtige Impulse zur systematischen Reflexion und Weiterentwicklung. Die Hochschule profitierte auf vielen Ebenen von dem Verfahren, der gemeinsamen Reflexion und den gutachterlichen Rückmeldungen [Kap. 4.1]. Das QM-System der Hochschule wurde weiter optimiert, dies zeigt sich u.a. in den umgesetzten Maßnah- men und Entwicklungen in der Qualitätserfassung [Kap. 4.2]. | 67 66 | | | Die Dokumentation erfolgte anhand folgender Studiengänge: – B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport – B.A. Sportmanagement und Sport kommunikation – M.Sc. Human Technology in Sports and Medicine – M.Sc. Psychology in Sport and Exercise – M.Sc. Sport- und Bewegungsgerontologie – M.Sc. Sportphysiotherapie – M.A. Tanz – Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis – Lehramtsstichprobe gemäß §31(3) MRVO: Nachweis der systematischen An- wendung des QM-Systems für die lehrerbildenden Teilstudiengänge (für jeweils einen Studiengang von jedem angebotenen Lehramtstyp) gemäß Teil 2 und Teil 3 der StudAkkVO. Die Lehramtsstichprobe umfasste die QM- Verfahren für – die Teilstudiengänge „Sport“ (in den Bachelor- und Masterstudiengängen für die Lehrämter Grundschule; Haupt-, Real- Sekundar- und Gesamtschulen; Gymnasien und Gesamtschulen, Berufs- kollegs, sonderpädagogische Förderung), – die „Bildungswissenschaften“ (in den Bachelor- und Masterstudiengängen für das Lehramt Gymnasien und Gesamt- schulen) sowie – die Modellpassungen in die Lehramts- ausbildung der Universität zu Köln und der Universität Siegen. Es fanden Gesprächsrunden mit der Hochschulleitung, den QM-Verantwort- lichen, den Studiengangsleiter:innen und Studiengangskoordinator:innen, Lehrenden und Studierenden der o.g. Studiengängen, den Beteiligten der Lehramtsausbildung inkl. der Kooperati- onshochschulen statt. Ergebnisse auf einen Blick Das Gutachten zur Systemreakkreditie- rung ist der DSHS Köln im Juni 2022 zugegangen. Es bezieht sich auf die Er- füllung der fachlich-inhaltlichen Kriterien zur Systemreakkreditierung und beinhal- tet den Prüfbericht zu den formalen Kri- terien. Beide Nachweise wurden positiv erbracht und die Vorgaben erfüllt. Die an der Stichprobe beteiligten Vertreter des MSB NRW haben bestätigt, dass die Rechtsvorgaben des Landes und der KMK im internen QM-System der DSHS Köln in angemessener Weise berücksichtigt werden und dass das Schulministerium in angemessener Weise am Verfahren der systemischen Studiengangsevaluation bzw. dem internen Rezertifizierungs- verfahren zur Vorbereitung der internen Akkreditierung beteiligt wird. Im Herbst 2022 wurde ursprünglich die Entscheidung des ARs erwartet. Schließ- lich wurde das Verfahren der DSHS Köln im Juni 2023 durch den Akkreditierungs- rat aufgerufen. Rückwirkend zum Jahr 2022 ist die DSHS Köln systemreakkre- ditiert und damit weiterhin berechtigt, in Verbindung mit der Studienakkreditie- rungsverordnung NRW (vom 25.01.2018) ihre Studiengänge selbst zu akkreditieren. Aufgrund der Anpassungen des Leitbilds für Studium und Lehre wurden im Jahr 2019 die wesentlichen Evaluationsinstru- mente für die Lehrveranstaltungsevalu- ation (LVE), die Studiengangsbefragung (SGB) und die Dozierendenbefragung (DOZ) neu konzipiert. Die Inhalte der jeweiligen Evaluationsinstrumente wurden innerhalb der hierfür gebildeten Arbeitsgruppen (u.a. bestehend aus Mitgliedern der UK Studium und Lehre bzw. UK Ressourcen; Studiengangslei- tungen und- koordinator:innen sowie Mitarbeiter:innen der Abt. Studium und Lehre der StAPS) unter der Leitung des Prorektors für Studium, Lehre und Quali- tätsmanagement, entwickelt, diskutiert und finalisiert. Im vorliegenden Berichtszeitraum (ab WiSe 20/21) wurden diese Evaluationsin- strumente in der Praxis eingesetzt und er- probt. In Tabelle 13 sind die Dimensionen der Evaluationsinstrumente LVE, SGB und DOZ abgebildet, die auf den Leitsätzen guter Lehre und den Strategischen Leitli- nien gemäß des Leitbilds für Studium und Lehre der DSHS Köln beruhen. Lehrveranstaltungsevaluation Die LVE ist ein Instrument zur Befragung der Studierenden auf Lehrveranstaltungs- ebene. Sie dient der positiven Beeinflus- sung des lehrbezogenen Handelns und zur nachhaltigen Stärkung der qualitativen Verantwortung der Lehrpersonen und der Studierenden der DSHS Köln. Die LVE wird in einem festgelegten Turnus verpflich- tend bei allen Lehrpersonen durchge- führt. Zusätzlich kann eine LVE jedes Semester freiwillig von den Dozierenden beantragt und je nach Ressourcenlage umgesetzt werden. Die verpflichtende LVE ist ausgehend vom Anstellungszeitpunkt der Lehrperson im zweiten, fünften und achten Semester mit Lehrverpflichtung durchzuführen, nachfolgend alle fünf Semester. Innerhalb der OQM sind die genauen Inhalte und Verfahrensschritte der LVE geregelt. Die überarbeitete LVE kam ab dem WiSe 20/21 zum Einsatz. Studiengangsbefragung Die SGB ist ein Instrument zur Befragung von Studierenden auf Studiengangsebene und sichert die Studierqualität auf Studi- engangsebene. In den Bachelorstudien- gängen wird die SGB alle drei Semester, in den Masterstudiengängen alle zwei Semester durchgeführt. Die studiengangs- spezifischen Ergebnisse dienen den Studi- engangsleitungen und –koordinator:innen zur zielgerichteten Maßnahmenent- wicklung auf Studiengangsebene. Die Ergebnisse der Befragung werden in den Studiengangskonferenzen der einzelnen Studiengänge (Studiengangs- und Modulleitungen, Studiengangs koordinator:innen sowie Studien gangssprecher:innen) präsentiert und Weiterentwicklung von Evaluationsinstrumenten4.2 | 69 68 | | | diskutiert. Die ersten Rückmeldungen aus den Studiengängen zeigen, dass dieses neue Instrument sehr gut für die qualitätsentwickelnden Arbeiten ange- nommen wird. Dozierendenbefragung Die DOZ ist ein Instrument zur Befragung von Lehrpersonen auf Studiengangsebene bzw. Studienbereichsebene sowie hoch- schulweit. Innerhalb der DOZ sollen die Lehrpersonen ihre persönlichen Erfahrun- gen im Rahmen von Studium und Lehre teilen und Einschätzungen zur Qualität im Rahmen von Studium und Lehre an der Sporthochschule Köln abgeben. Die studiengangsbezogene DOZ dient den Studiengängen/ Studienbereichen ins- besondere zur Vorbereitung auf die Zwi- schenevaluationen sowie im Rahmen der Rezertifizierungen der Studiengänge. Die hochschulweite DOZ dient insbesondere als Information für das Rektorat, welche laut Zeitplan Qualitätsmanagement in Studium und Lehre das erste Mal im SoSe 2023 eingesetzt werden soll. Nachfolgend wird die hochschulweite DOZ alle zwei Jahre durchgeführt. In Tabelle 13 sind die Dimensionen der LVE, der SGB sowie der DOZ abgebildet, welche auf den Leitsätzen guter Lehre und den Strategischen Leitlinien beruhen. Tab. 13 Dimensionen, Leitsätze und Beispielitems der Lehrveranstaltungsevaluation (LVE), der Studiengangsbefragung (SGB) sowie der Dozierendenbefragung (DOZ) Dimension Leitsatz und Beispielitems LVE SGB Stud DOZ Hoch DOZ Lehrinhalt Gute Lehre berücksichtigt den aktuellen (sport)wissenschaftlichen Kenntnisstand (z.B. Forschung). Beispielitem: „Wie häufig passen Sie Ihre Lehre dem aktuellen (sport-) wissenschaftlichen Kenntnisstand an?“ x x x x Vermittlung Gute Lehre ermöglicht forschendes und problemorientiertes Lernen. Beispielitem: „Ich setze Methoden des forschenden Lernens und/oder des problemorientierten Lernens in den von mir gelehrten Vorlesungen/ Semina- ren bzw. Übungen/ Praxiskursen ein.“ x x Prüfungen Gute Lehre konzipiert Prüfungen auf nach formalen Kriterien. Beispielitem: „Die laut Modulhandbuch vorgegebenen Prüfungsformen sind geeignet, um die vermittelten Kompetenzen in den von mir gelehrten Vorlesungen/ Seminaren bzw. Übungen/ Praxiskursen im zu prüfen.“ x x Autonomie förderung Gute Lehre unterstützt Studierende beim Selbststudium. Beispielitem: „In wie vielen der von Ihnen gelehrten Vorlesungen/ Semina- ren bzw. Übungen/ Praxiskursen stellen Sie den Studierenden Materialien zum Selbststudium zur Verfügung (z. B. Skripte, Arbeitsmaterialien, Videos)?“ x x x Lernklima Gute Lehre fördert kritisches Denken und Reflexion / Gute Lehre ermöglicht einen konstruktiv-kritischen Austausch. Beispielitem: „Wie wichtig ist für Sie die kritische Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten in den von Ihnen gelehrten Vorlesungen, Seminaren bzw. Übungen/Praxiskursen?“ x x x Lehrkräfte Gute Lehre basiert auf einem professionellen, kollegialen und loyalen Umgang der Lehrkräfte miteinander. Beispielitem: Wie bewerten Sie das Klima im Bereich Studium und Lehre an der DSHS Köln insgesamt? x x Studierende Gute Lehre erfordert von Studierenden das aktive und rege Mitwirken an und in der Lehrveranstaltung. Beispielitem: „Wie zufrieden sind Sie mit der Beteiligung der Studierenden während den von Ihnen gelehrten Vorlesungen/ Seminaren bzw. Übungen/ Praxiskursen?“ x x Lehr-/ Lernressourcen Gute Lehre erfordert angemessene Lehr-/Lernumgebungen. Beispielitem: „Für meine Lehre im Studiengang xy stehen mir angemessene studiengangsspezifische Lehr-/Lernhilfen zur Verfügung.“ x x x Diversity Berücksichtigung der Diversität der Akteure in Studium und Lehre Beispielitem: Wie zufrieden sind mit Ihrer Tätigkeit an der DSHS Köln im Bereich Studium und Lehre hinsichtlich der Vereinbarkeit mit Elternschaft? x x Partizipation Partizipative Informations- und Austauschmöglichkeiten. Beispielitem: „Wie zufrieden sind Sie mit der Weitergabe von Informationen über Studium und Lehre durch die Hochschulleitung?“ x x Nachhaltigkeit Verantwortungsvoller und effizienter Umgang mit Ressourcen Beispielitem: „Ich erlebe die DSHS Köln im Bereich Studium und Lehre als nachhaltig ausgerichtet (z.B. ökologisch).“ x x Internatio nalisierung Internationale wissenschaftliche Vernetzung der Wissenschaftler:innen. Beispielitem: In welchem Umfang integrieren Sie in Ihre Lehrtätigkeiten internationale wissenschaftliche Aktivitäten? x x 70 | | | Absolvent:innen(-Studie) 24, 25, 27-31, 43 (Re-)Akkreditierung/ 35-40 (Re-)Zertifizierung Atlas der 22 Qualitätsgestaltung Berichtswesen 24 Corona 17, 20-21, 26, 38, 45, 48-49, 51, 62 Digitalisierung 44-45, 48, 59, 62-63, 72 Dozierendenbefragung 12, 23-27, 43, 67-69 E-Learning 51 Hochschuldidaktik 23, 46, 51 Hochschul- 23, 59, 62 entwicklungsplan Hybrid 1, 44, 49 Lehramt 15-17, 33, 37, 43, 59 Lehrpreis 24, 52-54, 59, 61 Lehrveranstaltung 16,17, 23-29, 51-52, 55, 58 Lehrveranstaltungs- 23, 24, 67, 69 evaluation Leitbild für Studium 22-23, 37, 51, 65 und Lehre Leitsätze guter Lehre 22-23 Moodle 21, 26-27, 45-48, 52 Ordnung für 22 Qualitätsmanagement Pandemie 16,17, 20-21, 24, 26, 38, 41, 44-45, 49, 51, 62 Präsenz 1, 17, 26, 34, 44, 48-49, 51, 55, 58 Promotion 17, 18 Qualitätsver- 22-23, 60-61 besserungsmittel Rollierendes System 48 Sportpraxis 13, 17 Studienangebot 15–16 Studiengangsbefragung 23, 24, 43, 67, 69 Studiengangsevaluation 23, 34, 37, 43, 66 Studiengangs- 20, 22, 41, 66, 67 koordinator:innen Studiengangsleitung 29, 22, 24, 41, 42, 65, 67 Studiengangs- 20, 24, 42, 64, 66 sprecher:innen System(re)akkreditierung 24, 64-66 Tutorienprogramm 23-24, 44, 55 Universitätskommission 13, 22, 62 Weiterbildungsmaster 15–16 Zeitplan 37, 43, 68 Stichwortverzeichnis SO GEHT ES WEITER … Nicht zuletzt das durchlaufene Verfahren der Systemrezertifizierung hat deutlich gemacht, dass das QM-System der DSHS Köln eine gute Effektivität, eine angemessene Effizienz und eine gute Akzeptanz besitzt. Die Aufwand-Effekt-Bilanz konnte in den zurückliegenden Jahren verbessert werden, dies zeigt sich u.a. in der Reduzierung der Befragungen, die das QM-System verwendet. Ein wichtiges zukünftiges Anliegen wird es sein, die Partizipation, die Teilnahme und Teilhabe an zentralen und dezentralen QM-Verfahren weiter zu steigern und die Mitarbeitsbereitschaft hoch zu halten. Hierzu werden die anstehenden Zwischenevaluationen sowie die internen (Re-)Akkreditierungsverfah- ren viele Möglichkeiten bieten. Die Hinwendung des Qualitätsmanage- ments auf die weiterbildenden Studiengänge und ihrer Besonderheiten stellt ein weiteres zukünftiges Arbeitsfeld des QMS dar. Darüber hinaus wird es gelten, Digitalisierung als Qualitätskriterium kritisch zu prüfen, um Chancen und Risiken von Digitalisierung im Rahmen von Studiengängen und Lehrangeboten angemessen abzu- wägen und die diesbezüglichen gesellschaftlichen Entwicklungen gleichermaßen abzubilden und positiv zu beeinflussen. Auf anderer Ebene spannend wird es sein, die Synchronisierung des neuen Campusmanagementsystems (CMS) mit dem QM-System voran- zutreiben und umzusetzen. Diese Synchronisationsprozesse betref- fen u.a. die Lehr- und Prüfungsorganisation, die Informierung von Studierenden auf allen denkbaren inhaltlichen Dimensionen (Studium, Lehrveranstaltungen, Personal, Raum/Campus) oder das Controlling von Personal- und Lehrressourcen. Das QM-System und das CMS müssen demzufolge in engster Abstimmung (weiter-)entwickelt werden. Bevor wir uns den aufgeführten Herausforderungen zuwenden, möch- ten wir aber DANKE sagen! Danke an alle Angehörigen der DSHS Köln für ihr Engagement, ihre hohe Motivation in allen Belangen von Stu- dium und Lehre und für die Begeisterung, unsere Studierende optimal auszubilden und zu betreuen! IMPRESSUM QM-REPORT Der Qualitätsbericht für Studium und Lehre an der Deutschen Sporthochschule Köln für die Studienjahre 2020 und 2021. HERAUSGEBER Univ.-Prof. Dr. Heiko Strüder, Rektor Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert Prorektor Studium, Lehre und Qualitätsmanagement REDAKTION Deutsche Sporthochschule Köln Stabsstelle Akademische Planung und Steuerung, Abt. Studium und Lehre Redaktionsleitung Ines Bodemer und Carolin Krumm Am Sportpark Müngersdorf 6 | 50933 Köln bodemer@dshs-koeln.de, c.krumm@dshs-koeln.de KREATION loewentreu visual concepts Konzeption und Gestaltung Nadine Schmitt Hochstadenstr. 33 | 50674 Köln www.loewentreu.com Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne

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    Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln ---------------------------------------------------------------------------------------------------------- Herausgeber: Der Rektor AMTLICHE MITTEILUNGEN Nr.: 16/2019 Köln, den 05. September 2019 Stabsstelle Akademische Planung und Steuerung INHALT RICHTLINIE Studiengangsleitung und Modulbeauftragung in der Fassung vom 02. September 2019 Amtliche Mitteilungen der Deutschen Sporthochschule Köln Nr. 16/2019 – Seite 1 RICHTLINIE Studiengangsleitung und Modulbeauftragung Richtlinie Studiengangsleitung und Modulbeauftragung § 1 Benennung (1) Für die Wahrnehmung der unter § 2 dargestellten Aufgaben und Funktionen werden Studiengangsleitungen eingesetzt, die von der Rektorin oder dem Rektor für einen Zeitraum von in der Regel 4 Jahren benannt werden. (2) Als Studiengangsleitungen sind grundsätzlich Professorinnen oder Professoren der Deutschen Sporthochschule Köln mit umfangreicher Erfahrung in Forschung und Leh- re des betreffenden Studiengangs zu benennen. Für die sportwissenschaftlichen Ba- chelorstudiengänge sowie für die lehrerbildenden Studiengänge sind begründete Ausnahmen möglich. (3) Für den Fall, dass die unter § 2 genannten Aufgaben und Funktionen durch die beru- fenen Studiengangsleitung nicht oder nicht mehr vollumfänglich wahrgenommen werden, obliegt es dem Rektor oder der Rektorin die Benennung vorzeitig zu wider- rufen. § 2 Aufgaben und Funktionen (1) Die Studiengangsleitungen sind die Repräsentantinnen und Repräsentanten eines Studiengangs oder eines Studienbereichs. Zu ihren Aufgaben gehört die Vertretung des Studiengangs nach innen und nach außen. Sie sind verantwortlich für die erfor- derliche Kommunikation im und über den Studiengang. (2) Die Studiengangsleitungen sind gemäß der Ordnung für Qualitätsmanagement (OQM) zur Mitwirkung an qualitätssichernden Maßnahmen verpflichtet. (3) Die Studiengangsleitungen tragen Verantwortung für die Weiterentwicklung des Stu- diengangs. Dazu rufen sie mindestens einmal im Semester das Studiengangskollegi- um ein, um Belange des Studiengangs zu erörtern. Die Studiengangskollegien beste- hen aus den Studiengangsleitungen, den Studiengangskoordinatoren bzw. –koordinatorinnen sowie den Modulbeauftragten des jeweiligen Studiengangs. Au- ßerdem sollen die jeweiligen Studiengangssprecher*innen (ggfs. zu ausgewählten Tagesordnungspunkten) hinzugezogen werden. Die Protokolle der Studiengangskol- legien sind in Kopie an die Prorektorin oder den Prorektor Lehre und Studium zu lei- ten. (4) Die Studiengangsleitungen erarbeiten nach Rücksprache mit den Modulbeauftragten notwendige Vorschläge zur inhaltlichen und/oder strukturellen Änderungen der Mo- dulhandbücher. Anträge auf Modulhandbuchänderungen werden der Prorektorin oder dem Prorektor Lehre zur Entscheidung vorgelegt. Amtliche Mitteilungen der Deutschen Sporthochschule Köln Nr. 16/2019 – Seite 2 RICHTLINIE Studiengangsleitung und Modulbeauftragung (5) Die Studiengangsleitungen besitzen eine Kommunikationsfunktion in Belangen des Studiengangs zur Hochschulleitung, zur Stabsstelle Akademische Planung und Steue- rung, zur Kernverwaltung und zu anderen Studiengängen und Studienbereichen. (6) Die Studiengangsleitungen unterstützen die Prorektorin oder den Prorektor Lehre bei der Sicherstellung der Vollständigkeit des Lehrangebots. Das Lehrangebot wird grundsätzlich durch die Stabsstelle Akademische Planung und Steuerung im Auftrag der Prorektorin oder des Prorektors Lehre und in Absprache mit den Studiengangslei- tungen geplant und koordiniert. (7) Die Zuordnung des Lehrpersonals zu den Veranstaltungen wird von den Studien- gangsleitungen im Einvernehmen mit den geschäftsführenden Institutsleiterinnen oder Institutsleitern und ggf. in Rücksprache mit den Modulbeauftragten vorgenom- men. In Fällen, in denen kein Einvernehmen erreicht werden kann, entscheidet die Prorektorin oder der Prorektor Lehre. (8) Die Studiengangsleitungen unterstützen das Prorektorat Lehre bei der Organisation von Fachtutorien. Sie haben die fachlich-inhaltliche Verantwortung für diese Fachtutorien und können bei Bedarf für Fachtutorien anmelden. (9) Die Studiengangsleitungen sind gegenüber dem Rektorat auskunfts- und berichts- pflichtig. § 3 Modulbeauftragte (1) Die Studiengangsleitungen benennen für jedes Modul eines Studiengangs zu ihrer Unterstützung Modulbeauftragte. Die Benennungen gelten in der Regel für die Amtszeit der Studiengangsleitung und werden durch die Prorektorin oder den Pro- rektor Lehre bestätigt. Die Veröffentlichung erfolgt im Modulhandbuch. Den Modul- beauftragten werden folgende Aufgaben und Verantwortungsbereiche übertragen: a. sie sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Studierende und Lehrende in allen Belangen ihres Moduls, b. sie berichten über Belange ihres Moduls an die Studiengangsleitungen, c. sie erarbeiten Vorschläge zur Weiterentwicklung ihres Moduls, d. sie setzen rechtliche und organisatorische Bedingungen der Prüfungsordnung und Vorgaben des Prüfungsamtes um, e. sie sorgen für die zeitnahe Erfassung von Prüfungsleistungen, f. sie können den Studiengangsleitungen Vorschläge zur Besetzung der Lehrveranstal- tungen ihres Moduls durch Lehrende unterbreiten, g. sie unterstützen die Studiengangsleitungen bei der Initiierung und Durchführung der Fachtutorien, h. sie nehmen am Studiengangskollegium gem. § 2 Absatz 3 teil. (2) Für den Fall, dass die unter § 3 Absatz 1 aufgeführten Aufgaben durch die benann- ten Modulbeauftragten nicht oder nicht mehr vollumfänglich wahrgenommen wer- den, hat die Studiengangsleitung die Möglichkeit über den Prozess einer Modul- handbuchänderung einen Wechsel der personellen Besetzung zu beantragen. Amtliche Mitteilungen der Deutschen Sporthochschule Köln Nr. 16/2019 – Seite 3 RICHTLINIE Studiengangsleitung und Modulbeauftragung § 4 Studiengangsskoordinatoren und - koordinatorinnen (1) Die Studiengangsleitungen können Aufgaben gem. §§ 2 und 3 an Studiengangskoor- dinatorinnen und –koordinatoren delegieren. (2) Sie übernehmen die studiengangsspezifische Beratung der Studierenden. § 5 Inkrafttreten der Richtlinie Diese Richtlinie tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Mittei- lungen der Deutschen Sporthochschule Köln in Kraft. Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Rektorats der Deutschen Sporthochschule Köln vom 02. September 2019. Köln, den 05. September 2019 Der Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln Univ.-Prof. Dr. Heiko Strüder

  • Leitbild_fuer_Studium_und_Lehre.pdf
    LEITBILD Studium & Lehre Al? Das Leitbild für Studium und Lehre Das Leitbild für Studium und Lehre beschreibt das hochschulweit akzeptierte Qualitätsver- ständnis in Studium und Lehre, ermöglicht Handlungsorientierung für alle an Studium und Lehre beteiligten Akteure und unterstützt die Verantwortung aller Beteiligten für die Qualität in Studium und Lehre. Zudem schafft es die gemeinsame Grundlage für weitere Qualitätsent- wicklung und -sicherung sowie zur konstruktiven Gestaltung des Qualitätsdiskurses. Die Kernelemente des Leitbilds für Studium und Lehre umfassen: 1. Selbstverständnis Studium und Lehre 2. Strategische Leitlinien 3. Leitsätze guter Lehre Die Umsetzung des Leitbilds für Studium und Lehre in den akademischen Alltag auf die Ebene der Studiengänge und des Studienangebots unterliegen einem ständigen Monitoring durch die Instrumente des Qualitätsmanagementsystems. An der Deutschen Sporthochschule Köln ist das Leitbild für Studium und Lehre der zentrale Orientierungspunkt der Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Lehrprofils und der Studien- qualität. Es ist integraler Bestandteil des hochschulweiten Qualitätsmanagement-Systems. Die Deutsche Sporthochschule Köln sieht ihre Studiengänge vor dem Hintergrund ihrer Leit- themen Leistung, Gesundheit, Gesellschaft und Bildung ausgerichtet auf „Sport und Be- wegung“ als gemeinsamen, übergreifenden Bezugspunkt. In der Ausformung dieses Be- zugspunktes in allen disziplinären und inter- disziplinären Facetten verfolgt die Hochschule einen hohen wissenschaftlichen Anspruch in Forschung und Lehre, der über den Erwerb kon- kreter Problemlösungskompetenz hinaus auf fachspezifische und überfachliche Lern- und Denkstrategien abzielt. Bildungsziele Die Deutsche Sporthochschule Köln setzt sich zum Ziel, Studierende im Rahmen ihres wis- senschaftlichen Studiums in der Entwicklung einer intellektuellen und weltoffenen Persön- lichkeit zu fördern. Für diese Förderung sieht sich die Deutsche Sporthochschule Köln als Ort für die gemeinsame Entfaltung und Per- sönlichkeitsentwicklung sowohl von Studie- renden als auch Lehrenden auf dem Boden wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens. Das Wissen über die Sportarten bildet hierfür in allen Studiengängen zwar das thematische Fundament, welches aber mit stringenter Aus- richtung auf wissenschaftliches Denken und Arbeiten themen- und handlungsorientiert vielfältig ausdifferenziert wird. Wissenschaftsbasierte Qualifizierung Alle Studiengänge der Deutschen Sporthoch- schule Köln verfolgen eine wissenschaftsba- sierte Qualifizierung. Auf dieser Basis beste- hen Lern- und Bildungsprozesse nicht nur aus dem Erwerb von Wissen, aus Verständnisfä- higkeit und aus Anwendungskompetenz, son- dern insbesondere auch aus der Entwicklung kritischer, wissenschaftsbasierter Reflexions- fähigkeit. Durch die hiermit verbundenen hohen wissenschaftlichen Ansprüche werden Studierende zugleich auf die hohen Ansprüche unterschiedlicher akademischer Berufsfelder vorbereitet. Einheit von Forschung und Lehre Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Qualifizierung bildet die Einheit von For- schung und Lehre ein wesentliches Grundver- ständnis der Deutschen Sporthochschule Köln, welches zugleich Studierenden ermöglicht, profund und breit für das Berufsfeld qualifi- ziert zu sein. Demzufolge sind die forschungs- orientierte Lehre, das forschende sowie prob- lemorientierte Lernen wie auch das lehrende Forschen Grundprinzipien in der Arbeits- und Denkweise der Lehrenden. Die systematische, enge Verflechtung von Forschung und Lehre ist hiermit gleichermaßen Ausgangspunkt und Folge von Lehr- und Lernprozessen. 1 Selbstverständnis Studium und Lehre Lehrinhalte Aus inhaltlicher Sicht sieht die Deutsche Sporthochschule Köln in Studium und Lehre eine Hauptaufgabe in der Einführung in die Sportwissenschaft. Hierbei wird Sportwissen- schaft in ihrer handlungswissenschaftlichen Ausformung betrachtet und durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis geprägt. Die Deutsche Sporthochschule Köln sieht ihre Lehr-/Lernbezüge über die Sportwissenschaft im engeren Sinne hinaus auch im Querschnitt aller zur Sportwissenschaft einschlägigen Bezugswissenschaften. Hierbei richtet die Universität ihre Studiengänge nicht nur fach- wissenschaftlich oder disziplinär, sondern insbesondere auch themenorientiert sowie multi- und interdisziplinär aus. Dieser breite Anspruch gewährleistet sowohl eine gesell- schaftliche Orientierung der Studiengänge (und ihrer Weiterentwicklung) als auch die intellektuelle Beschäftigung mit globaleren Herausforderungen im Rahmen des Studierens und darüber hinaus. Lehren und Lernen Die Deutsche Sporthochschule Köln und ihre Akteure in Studium und Lehre besitzen den Anspruch, Lehr-/Lernprozesse stetig zu re- flektieren und zu optimieren, auch auf der Basis neuer Bedingungen, Entwicklungen und Möglichkeiten. Im Verständnis der Deutschen Sporthochschule Köln liegt die hiermit ver- bundene Förderung kompetenzorientierter, forschender und problemorientierter Lehr-/ Lernprozesse in gemeinsamer Verantwortung aller Akteure und bezieht sowohl Präsenz- als auch Selbststudium mit ein. Diversität und soziale Verantwortung Die Deutsche Sporthochschule Köln versteht sich übergreifend und auch in Studium und Lehre als diversitätsorientierte Organisation mit besonderer internationaler und multikul- tureller Ausrichtung. Studiengänge gewähr- leisten und fördern diskriminierungsfreie, gerechte und faire Lehr-/Lernbedingungen und die Gleichbehandlung aller Akteure vor dem Hintergrund ihrer Kompetenzen und Ver- antwortlichkeiten. Die Deutsche Sporthoch- schule Köln sieht Studieren und Lehren als Teil eines komplexen Sozialsystems, welches von allen Akteuren gleichermaßen gestaltet und weiterentwickelt werden muss. In dieser Lesart besitzen alle Hochschulangehörigen die soziale Verpflichtung und Verantwortung zur Entwicklung und zum Schutz der universi- tären Gemeinschaft. Akademische Bildung stärken – Wissenschaftlichkeit und Forschungsorientierung Die DSHS vertritt einen akademischen Bildungsanspruch, dessen Basis die breit angelegte, wissenschaftliche Qualifizierung darstellt. Mit diesem Bildungsanspruch werden in den Studien- gängen fachliche, fachübergreifende und berufsfeldbezogene Kompetenzen angestrebt, die einen flexiblen Umgang mit beruflichen Anforderungen ermöglichen. Studienqualität sichern und weiterentwickeln – Lehr-/Lernkonzepte und Ressourcen Zielvorgaben für Studienqualität sollen transparent sein und auf einem hohen universitären Niveau weiterentwickelt werden. Diese Zielvorgaben und ihre Erfüllung sind wesentliche Be- standteile des Qualitätsmanagements und erfordern bestmögliche Lehr-/Lernkonzepte sowie materielle, technologische und personelle Ressourcen. Universitäres Bildungsangebot weiterentwickeln – Konsekutives System und Weiterbildung Die Weiterentwicklung konsekutiver und weiterbildender Studiengänge soll die internationale, wissenschaftliche und beruflich-anwendungsorientierte Ausrichtung stärken sowie Studiengänge angesichts eines dynamischen Bildungs- und Weiterbildungsmarkts profilbildend, attraktiv und wettbewerbsorientiert darstellen. Gesellschaftlichen Wandel einbeziehen – Studierbarkeit und Berufschancen Gesellschaftliche Veränderungen und hiermit zunehmend heterogene Persönlichkeiten, Kompetenzprofile und Motivationslagen sind im Studienverlauf zu berücksichtigen. Berufschan- cen sollen optimiert werden, indem neben wissenschaftlichen Kernkompetenzen insbesondere Selbstbestimmtheit, Selbstständigkeit und Selbstorganisation gefördert werden und hiermit eine kreative, wissenschaftlich fundierte Mitgestaltung des Arbeitsmarktes gelingt. Forschungsorientierung stärken - Internationale Vernetzung und Interdisziplinarität Studium und Lehre besitzen einen forschungsorientierten Anspruch, der mit internationaler Orientierung, fachlicher Aktualität und hohem fachlichen Niveau einhergeht. Zudem sollen Studiengänge ebenso wie Forschung interdisziplinär und mehrperspektivisch ausgerichtet sein sowie die Vielfalt der sportwissenschaftlichen Disziplinen abbilden, wobei die wissenschaftliche Betrachtung der Sportarten und deren praktische Vermittlung integraler Bestandteil von Stu- dium und Lehre ist. Internationalisierung stärken – Mobilität und Vernetzung Das Selbstverständnis der DSHS als European Sport University begründet eine gestärkte Internationalisierung als strategische Leitlinie. Dabei steht die Förderung der individuellen Profilbildung und Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden durch Mobilität, englischsprachi- ge Lehre und eine transparente Anerkennungspraxis sowie die internationale wissenschaftliche Vernetzung der Wissenschaftler*innen im Fokus. 2 Strategische Leitlinien für Studium und Lehre Nachhaltigkeit fokussieren – Lebensgrundlage erhalten Die DSHS bekennt sich insbesondere auch in Studium und Lehre zu den Grundsätzen einer ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung. Der verantwortungsvolle und effiziente Umgang mit Ressourcen und diesbezügliche Grundhaltungen sollen in Studium und Lehre gleichermaßen entwickelt, vermittelt und gelebt werden. Adäquate Infrastruktur – Optimale Arbeits-, Forschungs- sowie Lehr- & Lernbedingungen Die Schaffung und Bereitstellung adäquater Rahmenbedingungen für Studium und Lehre sind zentrale Bestandteile des Qualitätsmanagements. Die DSHS arbeitet intensiv an der ständigen Optimierung der Infrastruktur in Studium und Lehre, insbesondere in Bezug auf Lehr- und Lern- räume sowie technologische Ressourcen. Gleichstellungs- und Diversity-Management entwickeln – Vielfalt gestalten und leben Die Universität erkennt die Diversität ihrer Mitarbeiter*innen und Studierenden an und ist bestrebt, die darin liegenden Ressourcen und Potenziale für alle Beteiligten gewinnbringend zu nutzen. Auch Lehr-/Lernprozesse sollen hinsichtlich der Heterogenität und Geschlechtsspezifik der Beteiligten betrachtet und gestaltet werden, wobei unter anderem besondere Interessen und Arbeitsweisen berücksichtigt werden müssen. Führung- und Entscheidungsstrukturen weiterentwickeln – Optimale Steuerung und Unterstützung Um den komplexen Anforderungen hochschulweiter Verfahrens- und Kommunikationswege gerecht zu werden, sieht die Organisationsstruktur für Studium und Lehre eine transparente, qualitätsgesicherte Steuerung vor. Die hierzu genutzten Strukturen, eingerichteten Funktionen und partizipativen Informations- und Austauschmöglichkeiten gewährleisten eine effektive sowie fachlich qualitative Entscheidungsfindung unter Beteiligung aller Akteure in Studium und Lehre (Rektorat, Studiengangsleitungen, Modulbeauftragte, Lehrkräfte, Studierende, Verwal- tung). Anreizsysteme entwickeln und ausbauen – Belohnung und Förderung Das Erreichen der hochschulweiten Ziele in Studium und Lehre (insbesondre der Lehr- und Betreuungsqualität) ist maßgeblich vom Engagement der Beteiligten abhängig. Zur Wertschät- zung von Engagement, und hiermit verbundener besonderer Leistung, entwickelt und pflegt die Hochschule Anreizsysteme für Akteure in Studium und Lehre, die zugleich mit besonderen Unterstützungsstrukturen verbunden sind. Sportwissenschaftlichen Nachwuchs exzellent ausbilden – Konsequente Förderung und internationale Ausrichtung Die DSHS ist die einzige sportwissenschaftliche Universität und besitzt daher eine besondere Verantwortung, den sportwissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland hinsichtlich von For- schungs-, aber auch Lehrkompetenz auszubilden. Zudem gilt es, bereits in der Studienphase wissenschaftliche Talente zu entdecken. Hierbei sind internationale Standards sowie die spezielle Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses von besonderer Bedeutung. »» ist anspruchsvoll und relevant »» berücksichtigt den aktuellen (sport)wissenschaftlichen Kenntnisstand (z.B. Forschung) »» besitzt hohe und transparente Leistungsanforderungen »» orientiert sich am Entwicklungsstand der Studierenden »» berücksichtigt die aufbauende Struktur innerhalb von Studiengängen »» fördert Interesse und Neugier »» benutzt angemessene Methoden und didaktische Mittel »» ermöglicht forschendes und problemorientiertes Lernen »» zeichnet sich durch eine transparente Kommunikation von Lernzielen aus »» ist nachvollziehbar strukturiert und an Lernzielen orientiert »» gestaltet Prüfungen fair und leistungsgerecht »» gestaltet Prüfungen kompetenzorientiert »» stimmt Prüfungen auf Methoden/Lerninhalte und Lernziele ab »» konzipiert Prüfungen nach formalen Kriterien »» bewertet Prüfungsleistungen transparent und nachvollziehbar »» gibt Raum für Persönlichkeitsbildung und -entfaltung »» fördert selbstgesteuertes Lernen »» unterstützt Studierende beim Selbststudium »» bezieht Studierende in Ziele, Inhalte und Gestaltung von Lehre mit ein Das Leitbild für Studium und Lehre formuliert konkrete Leitsätze guter Lehre, die als freiwillige Selbstverpflichtung aller Akteure das lehr- und lernbezogene Handeln bestimmen. Die Leitsätze guter Lehre lassen sich in acht Dimensionen guter Lehre strukturieren. Gute Lehre…. Le hr in ha lt Ve rm it tl un g Pr üf un ge n A ut on om ie - fö rd er un g 3 Leitsätze guter Lehre »» fördert kritisches Denken und Reflexion »» erfordert den respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander »» ermöglicht einen konstruktiv-kritischen Austausch »» erfordert faires und transparentes Feedback »» ermöglicht die Reflexion von Leistungsstand und Lernfortschritt »» erfordert Offenheit der Lehrkräfte für eigenes Lernen »» wird von wissenschaftlich engagierten Lehrkräften durchgeführt »» basiert auf einem professionellen, kollegialen und loyalen Umgang der Lehrkräfte miteinander »» erfordert von Studierenden Verantwortung und Selbstorganisation für eigene Lernprozesse »» erfordert eine gute Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen durch die Studierenden »» erfordert von Studierenden das aktive und rege Mitwirken an und in der Lehrveranstaltung »» erfordert von Studierenden die Bereitschaft sich mit Wissenschaft und Forschung auseinanderzusetzen »» erfordert gut ausgewählte und qualifizierte Lehrkräfte »» erfordert angemessene materielle bzw. technologische Lehr-/Lernhilfen »» erfordert angemessene Lehr-/Lernumgebungen »» erfordert angemessene Arbeitsplatzbedingungen für Lehrkräfte Le rn kl im a Le hr kr äf te St ud ie re nd e Le hr -/ Le rn - re ss ou rc en Al? Kontakt Stabsstelle Akademische Planung und Steuerung Abteilung Studium und Lehre, Deutsche Sporthochschule Köln E-Mail: StAPSSL@dshs-koeln.de Weiter Informationen zu Studium & Lehre https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre/qualitaetsmanagement-in-studium-lehre mailto:StAPSSL%40dshs-koeln.de?subject= https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre/qualitaetsmanagement-in-studium-lehre Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne

  • Leitbild_fuer_Studium_und_Lehre.pdf
    LEITBILD Studium & Lehre Al? Das Leitbild für Studium und Lehre Das Leitbild für Studium und Lehre beschreibt das hochschulweit akzeptierte Qualitätsver- ständnis in Studium und Lehre, ermöglicht Handlungsorientierung für alle an Studium und Lehre beteiligten Akteure und unterstützt die Verantwortung aller Beteiligten für die Qualität in Studium und Lehre. Zudem schafft es die gemeinsame Grundlage für weitere Qualitätsent- wicklung und -sicherung sowie zur konstruktiven Gestaltung des Qualitätsdiskurses. Die Kernelemente des Leitbilds für Studium und Lehre umfassen: 1. Selbstverständnis Studium und Lehre 2. Strategische Leitlinien 3. Leitsätze guter Lehre Die Umsetzung des Leitbilds für Studium und Lehre in den akademischen Alltag auf die Ebene der Studiengänge und des Studienangebots unterliegen einem ständigen Monitoring durch die Instrumente des Qualitätsmanagementsystems. An der Deutschen Sporthochschule Köln ist das Leitbild für Studium und Lehre der zentrale Orientierungspunkt der Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Lehrprofils und der Studien- qualität. Es ist integraler Bestandteil des hochschulweiten Qualitätsmanagement-Systems. Die Deutsche Sporthochschule Köln sieht ihre Studiengänge vor dem Hintergrund ihrer Leit- themen Leistung, Gesundheit, Gesellschaft und Bildung ausgerichtet auf „Sport und Be- wegung“ als gemeinsamen, übergreifenden Bezugspunkt. In der Ausformung dieses Be- zugspunktes in allen disziplinären und inter- disziplinären Facetten verfolgt die Hochschule einen hohen wissenschaftlichen Anspruch in Forschung und Lehre, der über den Erwerb kon- kreter Problemlösungskompetenz hinaus auf fachspezifische und überfachliche Lern- und Denkstrategien abzielt. Bildungsziele Die Deutsche Sporthochschule Köln setzt sich zum Ziel, Studierende im Rahmen ihres wis- senschaftlichen Studiums in der Entwicklung einer intellektuellen und weltoffenen Persön- lichkeit zu fördern. Für diese Förderung sieht sich die Deutsche Sporthochschule Köln als Ort für die gemeinsame Entfaltung und Per- sönlichkeitsentwicklung sowohl von Studie- renden als auch Lehrenden auf dem Boden wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens. Das Wissen über die Sportarten bildet hierfür in allen Studiengängen zwar das thematische Fundament, welches aber mit stringenter Aus- richtung auf wissenschaftliches Denken und Arbeiten themen- und handlungsorientiert vielfältig ausdifferenziert wird. Wissenschaftsbasierte Qualifizierung Alle Studiengänge der Deutschen Sporthoch- schule Köln verfolgen eine wissenschaftsba- sierte Qualifizierung. Auf dieser Basis beste- hen Lern- und Bildungsprozesse nicht nur aus dem Erwerb von Wissen, aus Verständnisfä- higkeit und aus Anwendungskompetenz, son- dern insbesondere auch aus der Entwicklung kritischer, wissenschaftsbasierter Reflexions- fähigkeit. Durch die hiermit verbundenen hohen wissenschaftlichen Ansprüche werden Studierende zugleich auf die hohen Ansprüche unterschiedlicher akademischer Berufsfelder vorbereitet. Einheit von Forschung und Lehre Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Qualifizierung bildet die Einheit von For- schung und Lehre ein wesentliches Grundver- ständnis der Deutschen Sporthochschule Köln, welches zugleich Studierenden ermöglicht, profund und breit für das Berufsfeld qualifi- ziert zu sein. Demzufolge sind die forschungs- orientierte Lehre, das forschende sowie prob- lemorientierte Lernen wie auch das lehrende Forschen Grundprinzipien in der Arbeits- und Denkweise der Lehrenden. Die systematische, enge Verflechtung von Forschung und Lehre ist hiermit gleichermaßen Ausgangspunkt und Folge von Lehr- und Lernprozessen. 1 Selbstverständnis Studium und Lehre Lehrinhalte Aus inhaltlicher Sicht sieht die Deutsche Sporthochschule Köln in Studium und Lehre eine Hauptaufgabe in der Einführung in die Sportwissenschaft. Hierbei wird Sportwissen- schaft in ihrer handlungswissenschaftlichen Ausformung betrachtet und durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis geprägt. Die Deutsche Sporthochschule Köln sieht ihre Lehr-/Lernbezüge über die Sportwissenschaft im engeren Sinne hinaus auch im Querschnitt aller zur Sportwissenschaft einschlägigen Bezugswissenschaften. Hierbei richtet die Universität ihre Studiengänge nicht nur fach- wissenschaftlich oder disziplinär, sondern insbesondere auch themenorientiert sowie multi- und interdisziplinär aus. Dieser breite Anspruch gewährleistet sowohl eine gesell- schaftliche Orientierung der Studiengänge (und ihrer Weiterentwicklung) als auch die intellektuelle Beschäftigung mit globaleren Herausforderungen im Rahmen des Studierens und darüber hinaus. Lehren und Lernen Die Deutsche Sporthochschule Köln und ihre Akteure in Studium und Lehre besitzen den Anspruch, Lehr-/Lernprozesse stetig zu re- flektieren und zu optimieren, auch auf der Basis neuer Bedingungen, Entwicklungen und Möglichkeiten. Im Verständnis der Deutschen Sporthochschule Köln liegt die hiermit ver- bundene Förderung kompetenzorientierter, forschender und problemorientierter Lehr-/ Lernprozesse in gemeinsamer Verantwortung aller Akteure und bezieht sowohl Präsenz- als auch Selbststudium mit ein. Diversität und soziale Verantwortung Die Deutsche Sporthochschule Köln versteht sich übergreifend und auch in Studium und Lehre als diversitätsorientierte Organisation mit besonderer internationaler und multikul- tureller Ausrichtung. Studiengänge gewähr- leisten und fördern diskriminierungsfreie, gerechte und faire Lehr-/Lernbedingungen und die Gleichbehandlung aller Akteure vor dem Hintergrund ihrer Kompetenzen und Ver- antwortlichkeiten. Die Deutsche Sporthoch- schule Köln sieht Studieren und Lehren als Teil eines komplexen Sozialsystems, welches von allen Akteuren gleichermaßen gestaltet und weiterentwickelt werden muss. In dieser Lesart besitzen alle Hochschulangehörigen die soziale Verpflichtung und Verantwortung zur Entwicklung und zum Schutz der universi- tären Gemeinschaft. Akademische Bildung stärken – Wissenschaftlichkeit und Forschungsorientierung Die DSHS vertritt einen akademischen Bildungsanspruch, dessen Basis die breit angelegte, wissenschaftliche Qualifizierung darstellt. Mit diesem Bildungsanspruch werden in den Studien- gängen fachliche, fachübergreifende und berufsfeldbezogene Kompetenzen angestrebt, die einen flexiblen Umgang mit beruflichen Anforderungen ermöglichen. Studienqualität sichern und weiterentwickeln – Lehr-/Lernkonzepte und Ressourcen Zielvorgaben für Studienqualität sollen transparent sein und auf einem hohen universitären Niveau weiterentwickelt werden. Diese Zielvorgaben und ihre Erfüllung sind wesentliche Be- standteile des Qualitätsmanagements und erfordern bestmögliche Lehr-/Lernkonzepte sowie materielle, technologische und personelle Ressourcen. Universitäres Bildungsangebot weiterentwickeln – Konsekutives System und Weiterbildung Die Weiterentwicklung konsekutiver und weiterbildender Studiengänge soll die internationale, wissenschaftliche und beruflich-anwendungsorientierte Ausrichtung stärken sowie Studiengänge angesichts eines dynamischen Bildungs- und Weiterbildungsmarkts profilbildend, attraktiv und wettbewerbsorientiert darstellen. Gesellschaftlichen Wandel einbeziehen – Studierbarkeit und Berufschancen Gesellschaftliche Veränderungen und hiermit zunehmend heterogene Persönlichkeiten, Kompetenzprofile und Motivationslagen sind im Studienverlauf zu berücksichtigen. Berufschan- cen sollen optimiert werden, indem neben wissenschaftlichen Kernkompetenzen insbesondere Selbstbestimmtheit, Selbstständigkeit und Selbstorganisation gefördert werden und hiermit eine kreative, wissenschaftlich fundierte Mitgestaltung des Arbeitsmarktes gelingt. Forschungsorientierung stärken - Internationale Vernetzung und Interdisziplinarität Studium und Lehre besitzen einen forschungsorientierten Anspruch, der mit internationaler Orientierung, fachlicher Aktualität und hohem fachlichen Niveau einhergeht. Zudem sollen Studiengänge ebenso wie Forschung interdisziplinär und mehrperspektivisch ausgerichtet sein sowie die Vielfalt der sportwissenschaftlichen Disziplinen abbilden, wobei die wissenschaftliche Betrachtung der Sportarten und deren praktische Vermittlung integraler Bestandteil von Stu- dium und Lehre ist. Internationalisierung stärken – Mobilität und Vernetzung Das Selbstverständnis der DSHS als European Sport University begründet eine gestärkte Internationalisierung als strategische Leitlinie. Dabei steht die Förderung der individuellen Profilbildung und Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden durch Mobilität, englischsprachi- ge Lehre und eine transparente Anerkennungspraxis sowie die internationale wissenschaftliche Vernetzung der Wissenschaftler*innen im Fokus. 2 Strategische Leitlinien für Studium und Lehre Nachhaltigkeit fokussieren – Lebensgrundlage erhalten Die DSHS bekennt sich insbesondere auch in Studium und Lehre zu den Grundsätzen einer ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung. Der verantwortungsvolle und effiziente Umgang mit Ressourcen und diesbezügliche Grundhaltungen sollen in Studium und Lehre gleichermaßen entwickelt, vermittelt und gelebt werden. Adäquate Infrastruktur – Optimale Arbeits-, Forschungs- sowie Lehr- & Lernbedingungen Die Schaffung und Bereitstellung adäquater Rahmenbedingungen für Studium und Lehre sind zentrale Bestandteile des Qualitätsmanagements. Die DSHS arbeitet intensiv an der ständigen Optimierung der Infrastruktur in Studium und Lehre, insbesondere in Bezug auf Lehr- und Lern- räume sowie technologische Ressourcen. Gleichstellungs- und Diversity-Management entwickeln – Vielfalt gestalten und leben Die Universität erkennt die Diversität ihrer Mitarbeiter*innen und Studierenden an und ist bestrebt, die darin liegenden Ressourcen und Potenziale für alle Beteiligten gewinnbringend zu nutzen. Auch Lehr-/Lernprozesse sollen hinsichtlich der Heterogenität und Geschlechtsspezifik der Beteiligten betrachtet und gestaltet werden, wobei unter anderem besondere Interessen und Arbeitsweisen berücksichtigt werden müssen. Führung- und Entscheidungsstrukturen weiterentwickeln – Optimale Steuerung und Unterstützung Um den komplexen Anforderungen hochschulweiter Verfahrens- und Kommunikationswege gerecht zu werden, sieht die Organisationsstruktur für Studium und Lehre eine transparente, qualitätsgesicherte Steuerung vor. Die hierzu genutzten Strukturen, eingerichteten Funktionen und partizipativen Informations- und Austauschmöglichkeiten gewährleisten eine effektive sowie fachlich qualitative Entscheidungsfindung unter Beteiligung aller Akteure in Studium und Lehre (Rektorat, Studiengangsleitungen, Modulbeauftragte, Lehrkräfte, Studierende, Verwal- tung). Anreizsysteme entwickeln und ausbauen – Belohnung und Förderung Das Erreichen der hochschulweiten Ziele in Studium und Lehre (insbesondre der Lehr- und Betreuungsqualität) ist maßgeblich vom Engagement der Beteiligten abhängig. Zur Wertschät- zung von Engagement, und hiermit verbundener besonderer Leistung, entwickelt und pflegt die Hochschule Anreizsysteme für Akteure in Studium und Lehre, die zugleich mit besonderen Unterstützungsstrukturen verbunden sind. Sportwissenschaftlichen Nachwuchs exzellent ausbilden – Konsequente Förderung und internationale Ausrichtung Die DSHS ist die einzige sportwissenschaftliche Universität und besitzt daher eine besondere Verantwortung, den sportwissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland hinsichtlich von For- schungs-, aber auch Lehrkompetenz auszubilden. Zudem gilt es, bereits in der Studienphase wissenschaftliche Talente zu entdecken. Hierbei sind internationale Standards sowie die spezielle Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses von besonderer Bedeutung. »» ist anspruchsvoll und relevant »» berücksichtigt den aktuellen (sport)wissenschaftlichen Kenntnisstand (z.B. Forschung) »» besitzt hohe und transparente Leistungsanforderungen »» orientiert sich am Entwicklungsstand der Studierenden »» berücksichtigt die aufbauende Struktur innerhalb von Studiengängen »» fördert Interesse und Neugier »» benutzt angemessene Methoden und didaktische Mittel »» ermöglicht forschendes und problemorientiertes Lernen »» zeichnet sich durch eine transparente Kommunikation von Lernzielen aus »» ist nachvollziehbar strukturiert und an Lernzielen orientiert »» gestaltet Prüfungen fair und leistungsgerecht »» gestaltet Prüfungen kompetenzorientiert »» stimmt Prüfungen auf Methoden/Lerninhalte und Lernziele ab »» konzipiert Prüfungen nach formalen Kriterien »» bewertet Prüfungsleistungen transparent und nachvollziehbar »» gibt Raum für Persönlichkeitsbildung und -entfaltung »» fördert selbstgesteuertes Lernen »» unterstützt Studierende beim Selbststudium »» bezieht Studierende in Ziele, Inhalte und Gestaltung von Lehre mit ein Das Leitbild für Studium und Lehre formuliert konkrete Leitsätze guter Lehre, die als freiwillige Selbstverpflichtung aller Akteure das lehr- und lernbezogene Handeln bestimmen. Die Leitsätze guter Lehre lassen sich in acht Dimensionen guter Lehre strukturieren. Gute Lehre…. Le hr in ha lt Ve rm it tl un g Pr üf un ge n A ut on om ie - fö rd er un g 3 Leitsätze guter Lehre »» fördert kritisches Denken und Reflexion »» erfordert den respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander »» ermöglicht einen konstruktiv-kritischen Austausch »» erfordert faires und transparentes Feedback »» ermöglicht die Reflexion von Leistungsstand und Lernfortschritt »» erfordert Offenheit der Lehrkräfte für eigenes Lernen »» wird von wissenschaftlich engagierten Lehrkräften durchgeführt »» basiert auf einem professionellen, kollegialen und loyalen Umgang der Lehrkräfte miteinander »» erfordert von Studierenden Verantwortung und Selbstorganisation für eigene Lernprozesse »» erfordert eine gute Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen durch die Studierenden »» erfordert von Studierenden das aktive und rege Mitwirken an und in der Lehrveranstaltung »» erfordert von Studierenden die Bereitschaft sich mit Wissenschaft und Forschung auseinanderzusetzen »» erfordert gut ausgewählte und qualifizierte Lehrkräfte »» erfordert angemessene materielle bzw. technologische Lehr-/Lernhilfen »» erfordert angemessene Lehr-/Lernumgebungen »» erfordert angemessene Arbeitsplatzbedingungen für Lehrkräfte Le rn kl im a Le hr kr äf te St ud ie re nd e Le hr -/ Le rn - re ss ou rc en Al? Kontakt Stabsstelle Akademische Planung und Steuerung Abteilung Studium und Lehre, Deutsche Sporthochschule Köln E-Mail: StAPSSL@dshs-koeln.de Weiter Informationen zu Studium & Lehre https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre/qualitaetsmanagement-in-studium-lehre mailto:StAPSSL%40dshs-koeln.de?subject= https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre https://www.dshs-koeln.de/hochschule/studium-und-lehre/qualitaetsmanagement-in-studium-lehre Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne

  • Erstattung_der_Sporteignungsgebuehr_NEU.pdf
    Deutsche Sporthochschule Köln Sportei gn u n gsprüfu ng 50927 Köln Deutsche Sporthochschule Köln German Sport University Cologne Antrag auf Erstattung der Sporteignungsgebühr Vom Antragsteller/in auszufüllen: Kennziffer der Sporteignungsanmeldung: Name, Vorname: Straße, Hausnummer: PLZ, Ort: Konto- inhaber/in: □□□□□ IBAN: □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ BIC: □□□□□□□□□□□ Kredit- institut: Ich beantrage die Erstattung der Sporteignungsgebühr in Höhe von 60,- €, weil Deine Teilnahme unverschuldet nicht möglich war. Der Antrag ist innerhalb von zwei Wochen nach Durchführung der Sporteignungsprüfung einzureichen. Die Gründe sind schriftlich darzulegen und nachzuweisen (z.B. ärztliches Attest etc.). Bei verspäteten oder unvollständig eingereichten Unterlagen kann die Rückerstattung nicht erfolgen! D die Verwaltungsgebühr doppelt gezahlt wurde. D Rücktritt Datum, Unterschrift vom Prüfungsamt auszufüllen: 9080 sachlich und rechnerisch richtig Datum, Unterschrift Stand: 24.03.2017 Text1: Text2: Text3: Text4: Text5: Text6: Text7: Text8: Kontrollkästchen9: Off Kontrollkästchen10: Off Kontrollkästchen11: Off

  • Fundsachenrichtlinie_07_2019.pdf
    Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln AMTLICHE MITTEILUNGEN Dezernat 1 Nr.: 07/2019 Köln, den 23. April 2019 INHALT Richtlinie der Deutschen Sporthochschule Köln über die Behandlung von Fundsachen vom 25.03.2019 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Herausgeber: Der Rektor Amtliche Mitteilungen der Deutschen Sporthochschule Köln Nr. 07/2019, Seite 1 Richtlinie der Deutschen Sporthochschule Köln über die Behandlung von Fundsachen vom 23.04.2019 Richtlinie der Deutschen Sporthochschule Köln über die Behandlung von Fundsachen vom 25. März 2019 Das Rektorat der Deutschen Sporthochschule Köln hat am 25. März 2019 die nachfolgende Richtlinie beschlossen. 1. Rechtsgrundlage Die Behandlung von Fundsachen, die auf dem Hochschulgelände und in seinen Gebäuden gefunden werden, richtet sich nach den Vorschriften des § 978 BGB. Bei der Behandlung von Fundsachen wird unterschieden zwischen Wertgegenständen, deren Zeitwert mehr als 15 Euro beträgt und Gegenständen mit einem geringeren Zeitwert, wie z.B. benutzter Sportklei- dung, Handtüchern oder gebrauchten Schuhen. Im Zweifel wird eine Fundsache als Wertge- genstand behandelt werden. 2. Zentrales Fundbüro (INFOPOINT) Verlorene Wertgegenstände, die innerhalb des Hochschulgeländes und seiner Gebäude gefunden werden, sind an das Zentrale Fundbüro im INFOPOINT abzuliefern. Verlorene Gegenstände, die außerhalb des Hochschulgeländes und seiner Gebäude gefunden werden, dürfen nicht angenommen werden. Sie sind im städtischen Fundbüro abzugeben. Gegenstän- de mit einem geringeren Zeitwert verbleiben bei der dem Fundort nächstgelegenen Aufbe- wahrungsstelle. Dies sind die Hallenwarte und Pförtner der jeweiligen Fundstätte. Nach Ablauf von 6 Wochen übergeben die Aufbewahrungsstellen die Gegenstände an den INFOPOINT. Ist die Sache wertlos oder ist die Verwertung (Nr. 8) erfolglos geblieben, kann die Sache nach 6 Wochen vernichtet werden. 3. Fundbuch Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des INFOPOINTS tragen die Wertgegenstände in ein Fundbuch ein. Im Fundbuch ist folgendes zu erfassen: • Datum der Abgabe • Fundort • Datum und Zeit des Fundes • Beschreibung der Fundsache • Kontaktdaten der Finderin oder des Finders nach Herausgabe des Fundes • Unterschrift der entgegennehmenden Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters des INFOPOINTS Bei Abholung: • Identität der Eigentümerin oder des Eigentümers vor Herausgabe der Fundsache, nachgewiesen durch Personalausweis oder Führerschein • Unterschrift der Abholerin oder des Abholers • Unterschrift der ausgebenden Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters Amtliche Mitteilungen der Deutschen Sporthochschule Köln Nr. 07/2019, Seite 2 Richtlinie der Deutschen Sporthochschule Köln über die Behandlung von Fundsachen vom 23.04.2019 4. Mitteilung an die Eigentümerin oder den Eigentümer Die Zentrale Fundstelle ist verpflichtet, ihren Möglichkeiten entsprechend die Verliererin oder den Verlierer ausfindig zu machen und um baldmögliche Abholung der Fundsache zu bitten. 5. Herausgabe von Fundsachen Meldet sich die Eigentümerin oder der Eigentümer, eine sonst verfügungsberechtigte Person oder die Verliererin oder der Verlierer der Fundsache, so ist dieser oder diesem die Fundsache auszuhändigen, wenn sie oder er seine Rechte nachweist oder wenigstens durch eine eindeu- tige Beschreibung des Fundgegenstandes oder auf andere Art und Weise glaubhaft macht. Bei Wertgegenständen muss sich die Abholerin oder der Abholer ausweisen und den Empfang quittieren. Ist sie oder er nicht selbst die Verliererin oder der Verlierer, muss sie oder er deren oder dessen schriftliche Vollmacht vorlegen. In Zweifelsfällen ist eine beglaubigte Vollmacht zu fordern. Die Vollmacht ist in das Fundbuch aufzunehmen. 6. Bekanntmachung Das Zentrale Fundbüro veröffentlicht das Auffinden von Wertgegenständen durch Aushang im INFOPOINT und auf der Internetseite der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Aushang wie auch in der Bekanntmachung im Internet ist die oder der Empfangsberechtigte aufzufordern, die Fundsache innerhalb von 6 Wochen abzuholen. Die Bekanntmachung hat für einen Zeit- raum von sechs Wochen zu erfolgen. 7. Aufbewahrung und weitere Behandlung von Fundsachen Die Fundsachen von geringem Wert sind im INFOPOINT aufzubewahren, solange die Be- kanntmachung erfolgt und sie der oder dem Empfangsberechtigten nicht vorher übergeben werden kann. Wertgegenstände sind für einen Zeitraum von sechs Monaten ab Annahme aufzubewahren. Folgende Gegenstände können sofort entsorgt werden: • Lebensmittel • Lebensmittelbehälter in Abhängigkeit des hygienischen Zustands • Kleidung in Abhängigkeit des hygienischen Zustands 8. Verwertung Die gefundenen Wertgegenstände, deren Empfangsberechtigte oder deren Empfangsberech- tigter sich nicht innerhalb der Aushängefristen gemeldet haben, werden regelmäßig verwer- tet. Der Erlös wird als Einnahme verbucht. Der InfoPoint übergibt Datenträger und elektroni- sche Geräte mit Datenträgern an die Zentrale Betriebseinheit Informationstechnologie (ze.IT). Diese stellt eine datenschutzgerechte Vernichtung sicher. Amtliche Mitteilungen der Deutschen Sporthochschule Köln Nr. 07/2019, Seite 3 Richtlinie der Deutschen Sporthochschule Köln über die Behandlung von Fundsachen vom 23.04.2019 9. Finderlohn Ist die Sache 50 Euro oder mehr wert, so kann die Finderin oder der Finder von der oder dem Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen. Zunächst errechnet sich dieser bei Sachen bis zu 500 Euro aus 2,5 Prozent des Sachwerts, der Mehrwert wird mit 1,5 Prozent eingerech- net. Hat die Sache nur einen ideellen Wert, so bemisst sich der Wert nach billigem Ermessen. Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn eine Bedienstete oder ein Bediensteter der Deutschen Sporthochschule die Finderin oder der Finder ist. 10. In-Kraft-Treten Diese Richtlinie tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Mitteilungen in Kraft. Sie ersetzt die Richtlinie der Deutschen Sporthochschule Köln über die Behandlung von Fundsachen im Universitätsbereich vom 23.05.2011 (AM 10/2011). Köln, den 23.04.2019 Der Rektor Univ.-Prof. Dr. Heiko Strüder
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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