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  • 26.06.2025
    Erste internationale Tagung zu Safe Sport Research
    Vom 18. bis 20. Juni 2025 fand in Québec, Kanada, die erste internationale Tagung zu Safe Sport Research (1st International Congress on Safe Sport Research, ICSSR) statt. Insgesamt 270 Teilnehmende aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen sowie der Praxis nutzten die Gelegenheit, um sich intensiv über aktuelle Forschungsarbeiten und Entwicklungen im Bereich Safe Sport auszutauschen. In Vorträgen, Posterausstellungen und Keynotes wurden zahlreiche Facetten des Themas beleuchtet und internationale Netzwerke gestärkt. Die Deutsche Sporthochschule Köln war mit Wissenschaftler*innen aus vier verschiedenen Abteilungen stark vertreten (Institut für Sportrecht, Abteilung Diversitätsforschung im Institut für Soziologie und Genderforschung, Zentrum für Sportlehrer*innenbildung, Psychologisches Institut). Ein besonderer Höhepunkt war die Keynote von Dr. Jeannine Ohlert (Psychologisches Institut) gemeinsam mit Dr. Melanie Lang und Prof. Ashley Sterling zum Thema „Leading the Way – Future Directions in Safe Sport Research“, die den Abschluss des Kongresses bildete. Der Kongress konnte eindrucksvoll zeigen, wie stark sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Safe Sport in den letzten Jahren auf internationaler Ebene entwickelt hat und wie sehr die Forschung an der Kölner Sportuniversität dieses noch junge Forschungsfeld wissenschaftlich fundiert und profiliert. Die Planungen für den nächsten Kongress, der im Jahr 2027 in Antwerpen stattfinden soll, laufen bereits. Zudem befindet sich eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft zum Thema Safe Sport in Gründung.

  • 25.06.2025
    Souverän im Wasser – oder nicht?
    Wie sicher bewegen sich Kinder im Wasser – und was beeinflusst ihre Schwimmkompetenz? Das laufende Erasmus+-Projekt „Aquatic Literacy for all Children (ALFAC)“ gibt erstmals europaweite Einblicke in die motorischen, kognitiven und psychosozialen Aspekte der Schwimmfähigkeit bei Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Am 24. Juni 2025 wurden erste Vergleichsdaten aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Litauen, Norwegen, Polen und Portugal im Rahmen einer öffentlichen Online-Präsentation vorgestellt. In Deutschland wurden die Erhebungen in Köln, Kassel und Flensburg durchgeführt – unter Leitung von Dr. Ilka Staub und Prof. Dr. Tobias Vogt (Deutsche Sporthochschule Köln), mit Unterstützung von Dr. Nele Schlapkohl und Sarah Schmidt (Europa-Universität Flensburg) sowie Dr. Sebastian Fischer (Universität Kassel). Die Studie analysiert sowohl grundlegende schwimmerische Fertigkeiten wie Tauchen, Atmen, Schweben und Fortbewegung als auch komplexere Anforderungen, etwa das Absolvieren eines Schwimmparcours. Ergänzend werden psychosoziale und kognitive Aspekte wie Motivation, Selbstvertrauen und Risiko-bewusstsein im Wasser untersucht. Die ersten Ergebnisse der noch laufenden Studie deuten darauf hin , dass Deutschland im internationalen Vergleich in der Schwimmfähigkeit souverän abschneidet. In Bezug auf das Alter haben ältere Kinder ein höheres Niveau grundlegender und komplexer Schwimmfähigkeit. In Bezug auf das Geschlecht gibt es bei Jungen und Mädchen sowohl bei der grundlegenden als auch bei der komplexen Schwimmfähigkeit in Deutschland keinen Unterschied. Kinder, die noch nicht grundlegend schwimmfähig sind, können nicht tauchen, trauen sich weniger mit einem Fußsprung ins Wasser und können schlechter herausklettern. Das bestätigt die Bedeutsamkeit des Untertauchens bei der Schwimmvermittlung. Alarmierend ist jedoch die Unterschätzung von Gefahren. In Deutschland unterschätzen 49 % der Kinder Gefahrensituationen im Schwimmbad, im Freiwasser sind es 44 %. Das Alter der Kinder spielt bei dieser Einschätzung keine Rolle, wohl aber das Geschlecht: Jungen unterschätzen Gefahren eher als Mädchen. In punkto Motivation und Selbstbewusstsein zeigen sich Kinder aller Altersgruppen sehr motiviert, ältere Kinder fühlen sich im Wasser selbstbewusster als jüngere. Gerade die uneingeschränkte Motivation zeigt, dass es sich lohnt, auch punktuelle Angebote für den Bewegungsraum Wasser in den (schulischen) Alltag zu integrieren. Im Hinblick auf die Herkunft (Bildungsstand der Eltern, Schwimmfähigkeit der Eltern sowie Sozioökonomischer Status) ist festzustellen, dass diese sozialen Faktoren insgesamt einen signifikanten Effekt auf den Lernstand von Schwimmfähigkeit gerade bei jüngeren Kindern haben. Sie beeinflussen die ermittelten Gesamtwerte zu 33 %. Gerade das Umfeld macht demnach Schwimmfähigkeit aus. Bei älteren Kindern ist der Effekt abnehmend. Das deutet darauf hin, dass dem Trend einer abnehmenden Schwimmfähigkeit in Deutschland mit strukturierten Maßnahmen in Schule entgegengewirkt werden kann. Diese Ergebnisse, auch wenn sie noch nicht repräsentativ sind, setzen Impulse für Schwimmausbildung, Bildungspläne und kommunale Förderstrategien. Entsprechend arbeitet das Team der Deutschen Sporthochschule Köln parallel bereits an einfacheren Strategien, um die Schwimmfähigkeit als messbare Kennzahl künftig in der Schwimmvermittlung fest zu etablieren. Die vollständigen europaweiten Ergebnisse werden im Herbst 2025 bei der Abschlusspräsentation in Brüssel veröffentlicht. Anmeldung zur Abschlussveranstaltung in Brüssel: www.vub.be/en/event/alfac Link zur Präsentation: https://dshs-koeln.sciebo.de/s/CDlpHwDgXg2JRId Aufzeichnungs-Link: https://dshs-koeln.webex.com/dshs-koeln/ldr.php?RCID=05b19882d85fde54f058e73b82f085d3 Kennwort: JpDD5PsS Kontakt Dr. Ilka Staub Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten fon: +49 (0)221 4982-4223 mail: i.staub@dshs-koeln.de

  • 23.06.2025
    DHM: Kölner Turnerinnen verteidigen Titel souverän
    Die Wettkampfgemeinschaft Köln Gerätturnen kehrt mit 7 Medaillen und tollen Erlebnissen aus Tübingen zurück. Am 20./21. Juni wurden im schwäbischen Tübingen die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) sowie der ADH-Cup im Gerätturnen mit etwa 800 Teilnehmenden ausgetragen. Gleich am ersten Tag konnten die Frauen im Rahmen der DHM erfolgreich und souverän ihren Titel im Team verteidigen. Das gleiche Kunststück gelang der überragenden Aiyu Zhu im Einzelmehrkampf. Damit unterstrich die langjährige Leistungsträgerin des Turnzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln und Psychologiestudentin an der Universität zu Köln ihre Ambitionen für die anstehenden Rhine-Ruhr FISU-Games. Erwartungsgemäß schwerer taten sich die ersatzgeschwächten Männer und das Team II der Frauen. Verletzungsbedingte Ausfälle hatten zur Folge, dass teils nur drei (statt üblich vier) Turner*innen am Gerät antreten konnten, so dass der Vorteil eines „Streichwerts“ entfiel. Auch wenn daher nicht in das Rennen um die vorderen Platzierungen eingegriffen werde konnte, wurde der schwierigen Situation dennoch mit positiver Wettkampfeinstellung getrotzt. Der zweite Tag stand zunächst im Zeichen des ADH-Cups, in dessen Rahmen das bei den DHM geltende internationale Regelwerk dem universitären Sport angepasst wird. Unter ähnlichen Vorzeichen wie am Vortag bei den DHM brillierten hier die Frauen dieses Mal mit dem Silberrang (eine erneute Steigerung zum 3. Platz beim letzten ADH-Cup in Biedenkopf). Das ADH-Team der Herren konnte sich mit einer geschlossenen Teamleistung und nur wenigen Fehlern einen beachtlichen 10. Platz erturnen. Vor großartiger Kulisse mit etwa 1.000 Zuschauenden bei den abschließenden DHM-Finals an den Einzelgeräten sorgten Elisabeth Simon (Gold am Sprung), Aiyu Zhu (Gold an Stufenbarren und Schwebebalken) sowie Andreas Jurzo (Bronze am Sprung) für einen abschließenden Medaillenregen für die Kölner Wettkampfgemeinschaft. Es bleiben erneut grandiose Erinnerungen an dieses tolle Wochenende, wofür der Universität Tübingen für die hervorragende Ausrichtung des Events herzlich zu danken ist. Ein weiterer großer Dank gilt den Kampfrichter*innen Svenja Adametz, Finja Eisenbacher, Lina Fay und Pirmin Philipps. Finja und Pirmin hatten jüngst eine Woche zuvor ihre B-Lizenz erworben und konnten so in den verschiedenen Wertungsjurys die Kölner Farben im Rahmen des Wettkampfwochenendes vertreten. Weiter bedankt sich die gesamte Wettkampfgemeinschaft bei Melvin Lucas und Lena Koslowski, die sich in gewohnt verlässlicher Manier um alle organisatorischen Belange gekümmert haben. Ebenso gilt Lina Fay in Kooperation mit dem Hochschulmarketing ein großer Dank für die Unterstützung durch die tolle Einkleidung. Nicht zuletzt bedankt sich das gesamte Team sehr herzlich bei Dr. Ralph Grambow (Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten), der in seiner Rolle als Rektoratsbeauftragter Hochschulsport auch dieses Wettkampfwochenende mit einer großen Delegation unterstützt hat. DHM-Team Frauen I: Hannah Duklau-Laure, Teresa Frank, Friederike Seidel, Elisabeth Simon, Lara Zemke, Aiyu Zhu DHM-Team Frauen II: Antonia Barth, Sophia Battenberg, Lina Fay, Paula Förster DHM-Team Männer: Finn Clostermann, Andreas Jurzo, Maik Löwen, Melvin Lucas, Pirmin Philipps, Dr. Jonas Rohleder, Miguel Steinig, Colin Völkl ADH-Team Frauen: Lena Bitter, Lilli Dörnemann, Theresa Fuhrmann, Franziska Hillenbrand, Lena Koslowski, Sonja Philipp, Jessica Rötzel, Lena Schiebel ADH-Team Männer: Daniel Brandt, Tunahan Kaya, Maximilian Kellers, Felix Lentzen, Simon Obertreis, Hannes Sassenberg, Felix Schickedanz Dennis Urhausen

  • 23.06.2025
    DHM: Kölner Turnerinnen verteidigen Titel souverän
    Die Wettkampfgemeinschaft Köln Gerätturnen kehrt mit 7 Medaillen und tollen Erlebnissen aus Tübingen zurück. Am 20./21. Juni wurden im schwäbischen Tübingen die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) sowie der ADH-Cup im Gerätturnen mit etwa 800 Teilnehmenden ausgetragen. Gleich am ersten Tag konnten die Frauen im Rahmen der DHM erfolgreich und souverän ihren Titel im Team verteidigen. Das gleiche Kunststück gelang der überragenden Aiyu Zhu im Einzelmehrkampf. Damit unterstrich die langjährige Leistungsträgerin des Turnzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln und Psychologiestudentin an der Universität zu Köln ihre Ambitionen für die anstehenden Rhine-Ruhr FISU-Games. Erwartungsgemäß schwerer taten sich die ersatzgeschwächten Männer und das Team II der Frauen. Verletzungsbedingte Ausfälle hatten zur Folge, dass teils nur drei (statt üblich vier) Turner*innen am Gerät antreten konnten, so dass der Vorteil eines „Streichwerts“ entfiel. Auch wenn daher nicht in das Rennen um die vorderen Platzierungen eingegriffen werde konnte, wurde der schwierigen Situation dennoch mit positiver Wettkampfeinstellung getrotzt. Der zweite Tag stand zunächst im Zeichen des ADH-Cups, in dessen Rahmen das bei den DHM geltende internationale Regelwerk dem universitären Sport angepasst wird. Unter ähnlichen Vorzeichen wie am Vortag bei den DHM brillierten hier die Frauen dieses Mal mit dem Silberrang (eine erneute Steigerung zum 3. Platz beim letzten ADH-Cup in Biedenkopf). Das ADH-Team der Herren konnte sich mit einer geschlossenen Teamleistung und nur wenigen Fehlern einen beachtlichen 10. Platz erturnen. Vor großartiger Kulisse mit etwa 1.000 Zuschauenden bei den abschließenden DHM-Finals an den Einzelgeräten sorgten Elisabeth Simon (Gold am Sprung), Aiyu Zhu (Gold an Stufenbarren und Schwebebalken) sowie Andreas Jurzo (Bronze am Sprung) für einen abschließenden Medaillenregen für die Kölner Wettkampfgemeinschaft. Es bleiben erneut grandiose Erinnerungen an dieses tolle Wochenende, wofür der Universität Tübingen für die hervorragende Ausrichtung des Events herzlich zu danken ist. Ein weiterer großer Dank gilt den Kampfrichter*innen Svenja Adametz, Finja Eisenbacher, Lina Fay und Pirmin Philipps. Finja und Pirmin hatten jüngst eine Woche zuvor ihre B-Lizenz erworben und konnten so in den verschiedenen Wertungsjurys die Kölner Farben im Rahmen des Wettkampfwochenendes vertreten. Weiter bedankt sich die gesamte Wettkampfgemeinschaft bei Melvin Lucas und Lena Koslowski, die sich in gewohnt verlässlicher Manier um alle organisatorischen Belange gekümmert haben. Ebenso gilt Lina Fay in Kooperation mit dem Hochschulmarketing ein großer Dank für die Unterstützung durch die tolle Einkleidung. Nicht zuletzt bedankt sich das gesamte Team sehr herzlich bei Dr. Ralph Grambow (Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten), der in seiner Rolle als Rektoratsbeauftragter Hochschulsport auch dieses Wettkampfwochenende mit einer großen Delegation unterstützt hat. DHM-Team Frauen I: Hannah Duklau-Laure, Teresa Frank, Friederike Seidel, Elisabeth Simon, Lara Zemke, Aiyu Zhu DHM-Team Frauen II: Antonia Barth, Sophia Battenberg, Lina Fay, Paula Förster DHM-Team Männer: Finn Clostermann, Andreas Jurzo, Maik Löwen, Melvin Lucas, Pirmin Philipps, Dr. Jonas Rohleder, Miguel Steinig, Colin Völkl ADH-Team Frauen: Lena Bitter, Lilli Dörnemann, Theresa Fuhrmann, Franziska Hillenbrand, Lena Koslowski, Sonja Philipp, Jessica Rötzel, Lena Schiebel ADH-Team Männer: Daniel Brandt, Tunahan Kaya, Maximilian Kellers, Felix Lentzen, Simon Obertreis, Hannes Sassenberg, Felix Schickedanz Dennis Urhausen

  • 02.06.2025
    Bewegung während der Dialyse
    Drei Mal pro Woche bis zu sieben Stunden liegen oder sitzen – so sieht der Alltag vieler Kinder und Jugendlicher aus, die regelmäßig zur Dialyse müssen. Ein Pilotprojekt der Deutschen Sporthochschule Köln will nun zeigen, dass Bewegung trotzdem möglich ist. Regelmäßige körperliche Aktivität ist für Kinder und Jugendliche von zentraler Bedeutung. Vielseitige Bewegungserfahrungen haben bereits im frühen Kindesalter positive Auswirkungen auf die motorische Entwicklung. Für Kinder und Jugendliche mit chronischen Nierenerkrankungen ist die Bewegung im Alltag jedoch stark eingeschränkt. Drei Mal pro Woche müssen sie während der Dialyse bis zu sieben Stunden sitzen oder liegen (inklusive der An- und Abreise). Dazu kommen körperliche Beschwerden, die regelmäßigen Sport oft unmöglich machen. Die Folge: geringere Aktivität, schlechtere motorische Entwicklung und eine verminderte Lebensqualität im Vergleich zu gesunden Gleichaltrigen. Ein innovativer Ansatz zur Bewegungsförderung von dialysepflichtigen Kindern und Jugendlichen ist das sogenannte Exergaming – eine Kombination aus „Exercise“ (Bewegung) und „Gaming“ (Spielen). Dabei kommen Videospiele zum Einsatz, die durch körperliche Aktivität gesteuert werden. Im Rahmen eines aktuellen Pilotprojekts mit zwei Dialyse-Einrichtungen (KfH-Nierenzentrum Köln-Lindenthal, Kindernierenzentrum Bonn) trainieren betroffene Kinder nun zweimal pro Woche mit dem ICAROS Seated Trainer – einem Gerät, das ein sicheres Exergaming im Sitzen während der Dialyse ermöglicht und eigens für das Projekt entwickelt wurde. Über acht Wochen hinweg soll so regelmäßige Bewegung gezielt in die Behandlung integriert werden. Die Kinder und Jugendlichen sitzen auf einem Stuhl, der von der Höhe an die Größe der Kinder und Jugendlichen angepasst werden kann. Der Dialysearm wird dabei ruhig auf der Armlehne des Stuhls abgelegt. Die Kinder und Jugendlichen sitzen auf der vorderen Stuhlkante des Stuhls. Die Beine stehen auf dem ICAROS-Prototypen. Am vorderen Ende des Prototyps ist zur Bewegungserfassung und Steuerung ein Tablett angebaut. Die Bewegungsspiele werden auf einen Fernseher übertragen und kombinieren körperliche Aktivität und Spaß trotz schwerer Nierenerkrankung und Dialysepflichtigkeit. „Die wissenschaftliche Untersuchung fokussiert sich dabei auf die Machbarkeit, Akzeptanz und Sicherheit des Trainings sowie auf mögliche positive Effekte auf die motorischen Fähigkeiten und die gesundheitsbezogene Lebensqualität“, erläutert Projektleiter Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln. „In der Therapie anderer Erkrankungen, wie etwa während der Chemotherapie bei Kindern und Jugendlichen, wird Exergaming bereits erfolgreich eingesetzt“, ergänzt Prof.‘in Dr. Klara Brixius, die das Projekt mit initiiert hat. Mit den Ergebnissen des Pilotprojekts ist im Herbst 2025 zu rechnen. Unterstützt wird das Projekt durch die Elterninitiative Nephrokids und die Firma ICAROS GmbH. Durchgeführt werden die Untersuchungen von den Studentinnen Lene Stegelmann und Marleen Kerstin im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten im Masterstudiengang Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement (RGM). Kontakt Jun.-Prof. Dr. Thomas Schmidt Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin t.schmidt@­dshs-koeln.de Tel.: +49 221 4982-5075

  • 02.06.2025
    Ernährungsworkshop im Sport- und Tanzinternat Essen
    Am 15. Mai 2025 fand im Sport- und Tanzinternat in Essen ein praxisnaher Workshop mit Nachwuchs-Triathlet*innen des NRW Triathlon-Verbands statt. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von Franziska Beus und Pinar Erdogan von der Abteilung Sporternährung am Institut für Biochemie. Im Fokus standen zentrale Themen der Sporternährung: die Gestaltung einer ausgewogenen Basiskost im Trainingsalltag sowie die optimale Verpflegung im Trainingslager - insbesondere im Umgang mit typischen Buffet-Angeboten. Ziel war es, den Athlet*innen praxisnahes Wissen zu vermitteln und für wichtige Aspekte der Ernährung an intensiven Trainingstagen zu sensibilisieren. Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden ihr Wissen in einem spielerischen Quiz testen und festigen.

  • 27.05.2025
    Teilnehmer*innen für wissenschaftliche Studien gesucht
    +++ PEPCO-Prevention +++ Laufen bei Erwachsenen mit einer ADHS +++ Mechanoprotektive Mechanismen im Skelettmuskel +++ Fußlastverteilung nach Kreuzbandoperation +++ Bewegungstherapie bei chronischen Rückenschmerzen +++ PEPCO-Prevention – Effekte von Kakao auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit bei postmenopausalen Frauen Das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin sucht für ein spannendes Forschungsprojekt Frauen zwischen 55 und 65 mit leicht erhöhtem Blutdruck oder Nüchternblutzucker. Die Studie beschäftigt sich damit, wie sich hochdosierter Kakao-Extrakt auf verschiedene Parameter des Herz-Kreislauf-Systems auswirkt. Zudem wird dabei beobachtet, was die Wechseljahre damit zu tun haben. Teilnehmer*innen erhalten einen umfangreichen Gesundheits-Check mit individueller Betreuung, eine Analyse ihrer Ernährungsgewohnheiten und persönliche Ergebnisse. Zudem wird ein persönlicher Fitnesstracker für die Zeit der Studiendauer an die Probandinnen vergeben. Weitere Infos und Kontakt zur Studie finden Sie hier . Laufen bei Erwachsenen mit einer ADHS – die Effekte auf das Gehirn Das Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft sucht für ein Forschungsprojekt Erwachsene zwischen 18 und 45 Jahren mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Um die genaue Wirkweise besser verstehen zu lernen und Trainingsempfehlungen geben zu können, werden in dieser Studie verschiedene Läufe auf einem Laufband absolviert und die akuten Auswirkungen auf das Befinden, die Kognition und die Gehirnaktivität gemessen. Teilnehmer*innen erhalten für den Teilnahmezeitraum von fünf Terminen eine professionelle Leistungsdiagnostik der eigenen Ausdauerfähigkeit sowie eine Aufwandsentschädigung. Weitere Infos und Kontakt zur Studie finden Sie hier . Mechanoprotektive Mechanismen im Skelettmuskel Die Abteilung für molekulare und zelluläre Sportmedizin, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim, sucht Proband*innen im Alter von 20 bis 40 Jahren für eine Studie zur Untersuchung mechanoprotektiver Mechanismen im Skelettmuskel. Innerhalb von ca. 6 bis 9 Wochen finden zwei Kraft-Diagnostiken und zwei Trainingseinheiten statt. Bei den Trainingseinheiten handelt es sich einmal um ein reines Krafttraining für die unteren Extremitäten und beim zweiten Mal um eine Ausdauerbelastung auf dem Fahrradergometer, gefolgt von einem Krafttraining. Nach erfolgter Teilnahme an der Studie wird den Proband*innen ein Honorar gezahlt. Weitere Infos und Kontakt zur Studie finden Sie hier . Fußlastverteilung/Sprung- und Landebewegungsmuster nach Kreuzband-OP Das Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln sucht gesunde Personen im Alter von 18 bis 45 Jahren, die an einer Studie zum Bewegungsmuster nach einer Kreuzbandoperation teilnehmen möchten. Ziel ist es zu untersuchen, ob es zwischen gesunden Personen und Personen, die sich einer Operation am vorderen Kreuzband unterzogen haben, einen Unterschied in der Fußlastverteilung und den Sprung- und Landebewegungsmustern gibt. Ein Mix aus Fragebögen und Messungen erwartet die Proband*innen. Die Dauer der Studie beträgt einmalig 35-40 Minuten. Weitere Infos und Kontakt zur Studie finden Sie hier . Chronische unspezifische Rückenschmerzen Das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln sucht in Kooperation mit der Uni Köln volljährige Proband*innen, die interessiert daran sind, im Rahmen ihrer chronischen Rückenschmerzen aktiv zu werden. Teilnehmen können Personen, die seit mindestens drei Monaten unter akuten Rückenschmerzen leiden und aktuell keine Physiotherapie in Anspruch nehmen. Der Zeitraum von vier bis fünf Wochen mit rückenstabilisierendem Training, welches zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt wird, ist hierfür einzuplanen. Weitere Infos und Kontakt zur Studie finden Sie hier . Detaillierte Informationen zu den aufgeführten und weiteren Studien sowie zu Online-Befragungen finden Sie unter www.dshs-koeln.de/studienteilnahme

  • 26.05.2025
    Mehr als Sport
    Beim Radklassiker „Rund um Köln“ gingen 32 Fahrerinnen und Fahrer des Spoho-Teams Autour de Cologne (ADC) an den Start – darunter Herztransplantierte und Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln. Gemeinsam machten sie auf die lebensverändernde Kraft von Sport und Organspende aufmerksam. Was vor über einem Jahrzehnt als Projekt im Rahmen von „Campus Noster!“ begann, hat sich zu einer beeindruckenden Tradition entwickelt: Das Team Autour de Cologne , mitbegründet von Dr. Helge Knigge vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft, stand auch in diesem Jahr wieder am Start des Radrennens „Rund um Köln“. Das Besondere: Unter den 32 Teilnehmenden fuhren mehrere Menschen mit, die ein Spenderherz erhalten haben – und zwar an der Seite von Studierenden der Deutschen Sporthochschule Köln. Einer von ihnen ist Elmar Sprink. 2013 erhielt der gebürtige Kölner ein neues Herz – wenige Monate später saß er wieder auf dem Rad. Heute zählt er über 150 Wettkämpfe, darunter mehrere Ironman-Rennen. Doch „Rund um Köln“ bleibt für ihn besonders: Es war sein erstes Rennen nach der Transplantation – in seiner Heimatstadt, mit Blick auf den Rheinauhafen, und einer klaren Botschaft für die Organspende. Diese Botschaft trägt das Team unter dem Motto „Entscheide dich“ in Kooperation mit der Berliner Initiative Junge Helden . Knigge will mit dem Projekt nicht nur die Rückkehr in den Alltag nach schwerer Krankheit fördern, sondern auch ein gesellschaftliches Bewusstsein für Organspende schaffen. „Täglich sterben in Deutschland Menschen, weil sie vergeblich auf ein Spenderorgan warten“, so sein eindringlicher Appell. Neben dem medizinischen Anliegen setzt sich das Team auch für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Radsport ein. Zwei Drittel der diesjährigen Fahrerinnen und Fahrer waren Studentinnen der Sporthochschule. Für Knigge ein wichtiges Signal: „Wir wollen Mut machen und Einstiegshürden senken.“ Für viele Teilnehmende – wie die 28-jährige Regina Richtmann, die nach jahrelanger Krankheit zum ersten Mal starten konnte – wurde die Teilnahme damit auch zu einem ganz persönlichen Neuanfang. Jetzt schon für 2026 vormerken: Am Sonntag, den 17. Mai 2026 geht das SpoVelo-ADC-Team wieder im Sinne des gesunden Radsports sowie für die Unterstützung der Organspendebereitschaft bei „Rund um Köln" an den Start - sowohl über 60 km als auch 120 km. Teilnehmen können Mitarbeiter*innen und Studierende. Alle Infos gibt es auf der Webseite von SpoVelo - Autour de Cologne .

  • 05.06.2025
    Individualisierung im langfristigen Leistungsaufbau und die zukünftige Rolle der Sportwissenschaft in einem erfolgreichen Leistungssport
    Podiumsdiskussion zur Individualisierung im langfristigen Leistungsaufbau und der zukünftigen Rolle der Sportwissenschaft in einem erfolgreichen Leistungssport mit renommierten Gästen aus Theorie und Praxis: Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel (Deutsche Sporthochschule Köln, Rektor) Univ.-Prof. Dr. Urs Granacher (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) Nathalie Kubalski (Deutscher Hockey-Bund e.V., Torhüterin) Niklas Kaul (Deutscher Leichtathletik-Verband, Zehnkämpfer) Leo Neugebauer (Deutscher Leichtathletik-Verband, Zehnkämpfer) Claus Lufen (Moderator) Ab sofort auf YouTube verfügbar: https://youtu.be/wXzbmW6iYeE

  • 26.05.2025
    Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag - eine Chance für den Nachwuchsleistungssport
    Ab sofort auf YouTube - Der Vortrag "Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag - eine Chance für den Nachwuchsleistungssport" von Univ.-Prof. Dr. Nils Neuber (Universität Münster): https://youtu.be/u94RNtxdD-0 Abstract des Vortrags: Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten haben von jeher eine zentrale Bedeutung im Ganztag. Etwa jedes dritte Ganztagsangebot ist ein Sportangebot (Naul & Neuber, 2021). Mit dem Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung in der Grundschule ab 2026 ist eine weitere Erhöhung der Partizipationsquote zu erwarten. Das bedeutet auch, dass sich der Bewegungsalltag von Kindern weiter verändern wird, nicht zuletzt in Bezug auf das Bewegungs- und Sportverhalten. Der Forschungsstand zum Sport im Ganztag ist nach wie vor lückenhaft (Noetzel et al., 2024). Wir wissen, dass etwas ein Drittel der Angebote sportartübergreifend und zwei Drittel der Angebote sportartspezifisch sind. Das freie Bewegungsspiel, z.B. auf dem Pausenhof, wird dabei allerdings nicht erfasst. Auch die konkrete Ausrichtung der Angebote bleibt diffus. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei vielen Sportangeboten eher um eine bewegungsbezogene Betreuung als um eine sportbezogene Förderung handelt. Dafür spricht auch das insgesamt schlechte Qualifikationsniveau des pädagogischen Personals, das Bewegungs- und Sportangebote im Ganztag macht (Noetzel et al., 2025). Gleichwohl gibt es zahlreiche Möglichkeiten der individuellen Förderung im Ganztag, von der Kompensation motorischer Defizite über die (kognitive) Lernförderung durch Bewegung bis hin zur Talentförderung im Sport (Neuber, 2023). Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grundlagen von Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten im Ganztag und entwickelt darauf aufbauend mögliche Perspektiven für die individuelle Förderung von Kindern, auch im Nachwuchsleistungssport.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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