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  • drei Personen sitzen auf einer Bank, das Foto einer vierten Person ist links hineinkopiert
    18.06.2026
    Nachwuchspreise 2026
    Mit dem Nachwuchspreis 2026 würdigt die Deutsche Sporthochschule Köln die hohe wissenschaftliche Qualität und Innovationskraft des wissenschaftlichen Nachwuchses und unterstreicht die Bedeutung herausragender Forschungsleistungen in den Sportwissenschaften. Prämiert werden die jeweils besten Master- bzw. Examensarbeiten sowie Dissertationen. Im Bereich Lebenswissenschaften wird die Masterarbeit von Jonas Gorges (M.A. Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement) ausgezeichnet. Seine Arbeit mit dem Titel „ Transkutane Rückenmarksstimulation in Kombination mit Laufbandtraining: Eine randomisierte kontrollierte Studie bei Patient*innen mit spastischer Gangstörung im ambulanten rehabilitativen Setting.“ entstand unter der Betreuung von Dr. Anke Raabe-Oetker ( Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation, Abteilung 2 Neurologie, Psychosomatik und Psychiatrie ). Den Nachwuchspreis für die beste Master- bzw. Examensarbeit in den Geisteswissenschaften erhält Lena Brack (Master Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen). In ihrer Arbeit „Praktiken der Versportlichung in der Kölner Boulderszene. Eine fokussierte Feldforschung“ untersucht sie Entwicklungen und Dynamiken innerhalb der Kölner Boulderszene. Betreut wurde die Arbeit von Dr. Tobias Arenz am Institut für Pädagogik und Philosophie , Abteilung Philosophie. Bei den Dissertationen wird im Bereich Lebenswissenschaften Dr. Kevin Bill vom Institut für Biomechanik und Orthopädie ausgezeichnet. Seine Dissertation „Understanding and modifying ACL-injury-relevant knee loading in sport-specific cutting maneuvers“ entstand unter der Betreuung von Prof. Dr. Uwe Kersting. Den Nachwuchspreis für die beste Dissertation in den Geisteswissenschaften erhält Dr. Maximilian Seltmann vom Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung . Seine Dissertation „Rising Actors on the Sport-Political Stage? An Institutional Analysis of Athlete-Centred Sport Governance“ analysiert die wachsende Rolle von Athlet*innen in sportpolitischen Governance-Strukturen. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Jürgen Mittag. Die formale Verleihung findet im Rahmen der Absolvierendenfeier am 11. Juli 2026 statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zum Nachwuchspreis 2026 . Wir gratulieren den diesjährigen Preisträger*innen ganz herzlich!

  • 10.06.2026
    Guest researchers from Brasil
    During the month of June, the Department of Sociology of Sport is hosting Prof. Larissa Galatti and Prof. Carine Collet from the University of Campinas (Unicamp) in Brasil. We are discussing our respective research on women coaches and athletes, and our guests will share their research on gender and ethnicity with our students and the staff. It is fantastic to have them working alongside us during their visit, cheering that Prof. Larissa's stay is funded by a women in research grant of the University of Campinas.

  • anmeldung_besuch_schulgruppen.pdf
    Anmeldung Schulgruppen Danke für Ihre Anfrage um die Deutsche Sporthochschule Köln besuchen zu kommen. Wir möchten das Verfahren so einfach wie möglich gestalten. Daher bitten wir Sie das Anmeldeformular auszufüllen und an die Mail-Adresse fuehrungen@dshs-koeln.de zu senden. Rahmendaten Schule Name der Schule Schulform Jahrgangsstufe Sportbezug z.B. Sport-LK, Eliteschule des Sports etc. Straße Ort PLZ Land E-Mail Homepage Kontakt StuBo oder Lehrer*in Name, Vorname Telefon (Mobil) E-Mail Angaben zur Veranstaltung Gewünschtes Datum Alternatives Datum Verfügbarer Zeitraum z.B. 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Anzahl TeilnehmerInnen/ SchülerInnen Wählen Sie die gewünschten Veranstaltungspunkte Informationsvortrag „Studienmöglichkeiten“ Campusführung (Dauer: ca. 1 Stunde) Verpflegung Warum möchten Sie die "SpoHo" besuchen? Datenschutzerklärung* Ich stimme zu, dass meine personenbezogenen Daten – wie in der Datenschutzerklärung der DSHS Köln (www.dshs-koeln.de/datenschutz) beschrieben – zur Bearbeitung meiner Anfrage gespeichert werden. Diese Zustimmung kann ich jederzeit widerrufen. http://www.dshs-koeln.de/datenschutz Rahmendaten Schule Name der Schule Schulform Jahrgangsstufe Sportbezug Straße Ort PLZ Anzahl TeilnehmerInnen/ SchülerInnen Warum möchten Sie die "SpoHo" besuchen? Datenschutzerklärung* Ich stimme zu, dass meine personenbezogenen Daten – wie in der Datenschutzerklärung der DSHS Köln (www.dshs-koeln.de/datenschutz) beschrieben – zur Bearbeitung meiner Anfrage gespeichert werden. Diese Zustimmung kann ich jederzeit widerrufen.

  • leitbild_der_verwaltung.pdf
    Das Leitbild der Hochschulverwaltung der Deutschen Sporthochschule Köln Das Leitbild der Hochschulverwaltung der Deutschen Sporthochschule Köln formuliert den Anspruch an das Handeln aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es bildet den Orientierungsrahmen für eine effiziente und kundenorientierte Hochschulverwaltung. Damit definieren wir Ziele und Strategien und richten unser Verhalten danach aus. Die Identifikation mit unserer Hochschule ist uns ein zentrales Anliegen. Zielorientierung und Wirtschaftlichkeit • Wir setzen die uns zur Verfügung gestellten Ressourcen zielorientiert und wirtschaftlich ein. • Entscheidungen treffen wir unter Abwägung von Nutzen und Aufwand. • Informationen geben wir zeitnah und zielorientiert weiter und sorgen für kurze Entscheidungswege und -verfahren. • Wir optimieren unsere Leistungen ständig durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung. Dienstleistung und Kundenorientierung • Wir unterstützen und fördern die Mitglieder und Angehörigen der Deutschen Sporthochschule Köln bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung. • Wir nutzen Handlungs- und Ermessensspielräume. • Wir arbeiten vertrauensvoll mit den uns verbundenen Personen und Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Hochschule zusammen. • Kundenfreundlichkeit, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung bestimmen unser Verhalten und den Umgang miteinander. Dialog und Kooperation • Im Dialog mit unseren Kunden und Partnern erarbeiten wir praktikable Lösungen. • Wir arbeiten dezernatsübergreifend zusammen und bündeln unsere Kompetenzen, um zeitnah optimale Ergebnisse zu erreichen. • Transparenz der Verwaltungsabläufe und kurze Entscheidungswege sind für uns wichtige Grundlagen der erfolgreichen Zusammenarbeit. Führung und Leitung • Unsere Führungskräfte verfügen über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und haben den Mut, neue Wege zu gehen und Visionen aufzuzeigen. Sie zeichnen sich aus durch - Entscheidungsfreudigkeit und Verantwortungsbereitschaft, - die Fähigkeit, Kompetenzen der MitarbeiterInnen zu erkennen, zu nutzen und zu fördern, - Einstehen für gemeinsam getroffene Entscheidungen, - Übereinstimmung von Reden und Handeln, - Konfliktfähigkeit sowie das Vermögen, offene und konstruktive Kritik zu üben und anzunehmen.

  • digitalisierungsstrategie_studium_und_lehre.pdf
    Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 1 Digitalisierungsstrategie für Studium und Lehre der Deutschen Sporthochschule Köln Positionspapier 20.2.2020 vorgelegt von Jens Kleinert (Prorektor Studium & Lehre) Julia Mierau (Beauftragte Digitalisierung UK Studium & Lehre) Jurek Bäder (StAPS Arbeitsbereich 4.3 Digitalisierung in Studium & Lehre) Inhalt 1 Übergeordnete Prinzipien ................................................................................................................................. 2 2 Entwicklungspostulate von Digitalisierung ........................................................................................................ 2 3 Leitkriterien ....................................................................................................................................................... 3 3.1 Angemessenheit........................................................................................................................................ 3 3.2 Passung und Stimmigkeit .......................................................................................................................... 3 3.3 Zielorientierung Lehren und Studieren ..................................................................................................... 4 3.4 Kooperation und Partnerschaftlichkeit ..................................................................................................... 4 3.5 Nachhaltigkeit ........................................................................................................................................... 5 4 Handlungsfelder ................................................................................................................................................ 5 4.1 Inhaltliche Handlungsfelder ...................................................................................................................... 5 (1) Entwicklung und Erprobung innovativer Lehr-/Lern-Konzepte und -Szenarien ................................ 5 (2) Prüfung und Feedback in der Lehre .................................................................................................. 5 (3) Forschung und Lehre verbinden........................................................................................................ 5 (4) Internationalisierung ......................................................................................................................... 6 (5) Unterstützung von Inklusion und Teilhabe ....................................................................................... 6 (6) Evaluation von Neuentwicklungen .................................................................................................... 6 4.2 Strukturelle und technologische Handlungsfelder.................................................................................... 7 (1) Organisation ...................................................................................................................................... 7 (2) Mobilität ............................................................................................................................................ 7 (3) Infrastruktur und Support ................................................................................................................. 7 (4) Kompetenzentwicklung ..................................................................................................................... 8 (5) Unterstützung administrativer Abläufe in Studium und Lehre ......................................................... 8 (6) Universitäre Vernetzung/Kooperation .............................................................................................. 8 (7) Ressourcen ........................................................................................................................................ 9 5 Vorgehensweise und Perspektive ..................................................................................................................... 9 Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 2 Vorbemerkung Digitalisierung ist für alle akademischen und nichtakademischen Bereiche der Deutschen Sporthoch- schule (DSHS) Köln zugleich eine Herausforderung und eine Chance zur Weiterentwicklung. In diesem Sinne sieht die DSHS Köln Digitalisierung nicht als Muss oder von außen kontrollierte Aufgabe, sondern vielmehr als Chance der inneren, selbstbestimmten Entwicklung der Hochschule, seiner Ziele, Aufga- ben und Prozesse. Im akademischen Bereich stellt Digitalisierung hiermit ein Querschnittsthema für Lehre, Forschung und Selbstverwaltung dar. In Studium und Lehre regt Digitalisierung die kritische Reflexion von Bildungs- und Lehr-Lern-Prozessen an. Diese Reflexion findet auf der Grundlage eines universitären Bildungs- und Lehr-/Lernanspruchs statt und führt zur proaktiven Ausgestaltung und Entwicklung von Digitalisierung auf der Basis einer kritisch-offenen Grundhaltung gegenüber digitalen Technologien und hiermit verbundenen Lehr-Lern- szenarien. 1 Übergeordnete Prinzipien Die kritisch-offene Grundhaltung gegenüber dem Thema Digitalisierung ist insbesondere geprägt durch grundsätzliche, übergeordnete Prinzipien, die für das Studium und die Lehre an der DSHS Köln im Allgemeinen und für Digitalisierung im Besonderen gelten. Die Umsetzung von Studium und Lehre an der DSHS Köln besitzt einen hohen sozialen An- spruch. Dieser Anspruch äußert sich im lehr-lernimmanenten Prinzip von sozialer Interaktion zwischen Dozierenden und Studierenden sowie innerhalb der Gruppe der Studierenden. Ein wichtiger Teil dieser Interaktion findet im leiblichen Kontakt und in der physischen Präsenz statt. Darüber hinaus eröffnen neue Medien Denk- und Handlungsweisen zur Interaktion in virtuellen Räumen, die das Prinzip der sozialen Lehr-Lern-Interaktion unterstützen bzw. berei- chern können. Bildungsprozesse an der DSHS Köln sehen sich in der Vorbereitung auf sich stetig wandelnde gesellschaftliche Herausforderungen. Im Rahmen eines antizipierbaren Spektrums dieser Her- ausforderungen spielt Digitalisierung eine bedeutsame Rolle. Insofern ist der kritisch-reflexive und offene Umgang mit digitalen Medien in Studium und Lehre auch eine Vorbereitung auf entsprechende gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Studium und Lehre an der DSHS Köln hat den Anspruch Lernprozesse flexibel, zukunftsträchtig und nachhaltig zu gestalten. Ein entsprechender Gestaltungsprozess kann durch den Einsatz digitaler Lehr-Lern-Methoden unterstützt und/oder gefördert werden. Die Einbettung digita- ler Prozesse und Medien in den Lehr-Lern-Prozess ist auch insofern nachhaltig, dass entspre- chende Prozesse und Techniken von Absolventinnen und Absolventen in späteren Anwen- dungsbereichen weitergetragen werden. 2 Entwicklungspostulate von Digitalisierung Digitalisierung ist ein Prozess, der ständig im Wandel ist und sein wird. Sowohl technologische Mög- lichkeiten als auch die Bereitschaft und die Fähigkeit zum Umgang mit ihnen ändern sich rasant. Daher sollte eine Digitalisierungsstrategie zugleich auch eine Entwicklungsstrategie sein. Die enge Verknüp- fung von Digitalisierung und Hochschulentwicklung soll im Wesentlichen durch folgende Postulate ge- währleistet sein: 1. Verankerung von Digitalisierung in entwicklungsrelevanten Konzepten und Strukturen. Zu diesen Konzepten gehören insbesondere der Hochschulentwicklungsplan und seine spezifischen Anteile (z. B. Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 3 Professor*innenentwicklungsplan) sowie Leitbilder und grundsätzliche Positionspapiere, Stellungnah- men oder Leitlinien (z. B. Leitbild Lehre). Die Verankerung in entwicklungsrelevanten Strukturen ist maßgeblich durch die explizite Verortung und Verantwortung von Digitalisierungsprozessen in einem Prorektorat und einer entsprechenden Universitätskommission gegeben. 2. Verankerung von Digitalisierung im Rahmen der Weiterentwicklung von Studium und Lehre. Diese Weiterentwicklung ist an der DSHS Köln insbesondere durch das interne Qualitätsmanagement (Sys- temakkreditierung) strukturiert und organisiert. Daher sollten Fragen der Digitalisierung im Rahmen der QM-Prozesse einen selbstverständlichen und festen Platz einnehmen (z. B. im Rahmen von Reak- kreditierung, Kommunikationsplattformen des QM, Hochschuldidaktik oder im Rahmen von Lehrprei- sen). Zugleich ist zu bedenken, dass die Weiterentwicklung von Studium und Lehre selbst auf digitalem Wege und durch neue Medien unterstützt werden könnte (z. B. Meinungsumfragen, Blogs/Chaträume über Lehrqualität, digitale Förderung/Bekanntmachung von Good-Practice-Modellen). In diesem Sinne kann und soll Digitalisierung die Entwicklung von Lehr- sowie Studiumsqualität fördern bzw. unterstüt- zen. 3. Evaluativer Anspruch an die Weiterentwicklung von Strategie. Nicht jeder Entwicklungsprozess kann und sollte evaluiert werden. Trotzdem bleibt Evaluation und Evidenz für positive Entwicklung ein er- strebenswertes Grundprinzip auch für die Entwicklung der Digitalisierung von bzw. in Studium und Lehre. Im Vordergrund steht hierbei, bestehende Evaluationsprozesse und -instrumente (z. B. die Lehrevaluation des QM) zu nutzen bzw. effizient weiterzuentwickeln. 3 Leitkriterien Die Orientierung der Digitalisierung an übergeordneten Grundprinzipien von Studium und Lehre (Ab- schn. 1) und die Berücksichtigung der Entwicklungspostulate (Abschn. 2) lassen Leitkriterien für eine Digitalisierungsstrategie ableiten. Diese Leitkriterien sollten in allen Handlungsfeldern (vgl. Abschn. 4) bei einzelnen Entwicklungsarbeiten mitbedacht werden. 3.1 Angemessenheit Zielsetzungen und Arbeiten im Rahmen von Digitalisierung sollten unter Berücksichtigung gegebener Ressourcen und übergeordneter Ziel- und Arbeitsprozesse angemessen bzw. ausgewogen sein. Bezüg- lich der Ressourcen ist beispielsweise zu beachten, dass finanzielle und arbeitsorganisatorische (auch zeitliche) Möglichkeiten für die Umsetzung gegebener Ziele und Arbeitsprozesse bestehen. Die hiermit verbundene Aufwand-Effekt-Kalkulation gilt es auf allen Ebenen mitzubedenken, um eine Überforde- rung auf individueller und auf organisationaler Ebene zu verhindern, die letztlich Entwicklung hemmt. Zugleich können oder sollen Dysbalancen im Rahmen der Angemessenheit oder Ausgewogenheit dazu führen, dass zusätzliche Ressourcen geschaffen werden (z. B. Einwerbung von Mitteln). 3.2 Passung und Stimmigkeit Passung und Stimmigkeit wird auf verschiedenen Ebenen gefordert, nämlich auf der Ebene der Hoch- schule als Gesamteinrichtung, auf der Ebene der Dozierenden, der Ebene der Studierenden und der Ebene des Lehr-Lern-Prozesses selbst. (1) Auf der Ebene der Hochschule als Gesamteinrichtung ist es ein Leitkriterium, dass Zielsetzungen und Arbeitsprozesse zum Selbstverständnis der Hochschule als universitäre und sportwissenschaftli- che Bildungseinrichtung passen. Diese Passung gilt auch und insbesondere in Richtung auf die Beson- derheit des Bildungsgegenstandes Sport, Bewegung und körperliche Aktivität. Dieser Bildungsgegen- Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 4 stand fordert aufgrund der immanenten Leiblichkeit im Zusammenhang mit Digitalisierung zu beson- deren kritisch-reflexiven Überlegungen heraus, was zugleich außergewöhnliche Perspektiven und Chancen im Rahmen von Digitalisierung und Leiblichkeit verspricht. (2) Auf der Ebene der Dozierenden betrifft Passung und Stimmigkeit insbesondere das Interesse und die Möglichkeiten bzw. Kompetenzen der Dozierenden. Hieraus ergibt angesichts der Entwicklungs- postulate insbesondere die Forderungen, die Ausgangslage von Interesse und Möglichkeiten/Kompe- tenzen zu erfassen und ggfs. im Rahmen geeigneter (angemessener) Maßnahmen zu verändern/be- einflussen. (3) Interesse und Möglichkeiten bzw. Kompetenzen spielen auch auf der Ebene der Studierenden eine große Rolle. Hierbei gilt es, autobiografische Besonderheiten der Studierenden im Zusammenhang mit Digitalisierung (z. B. Nutzung von sozialen Medien oder besonderer Hardware) zu berücksichtigen und ggfs. positiv für Lehr-Lern-Prozesse und in Kooperation mit Lehrenden zu nutzen. (4) Auf der Ebene des Lehr-Lern-Prozesses selbst betrifft Passung und Stimmigkeit sowohl den inhaltli- chen als auch den methodisch-didaktischen Prozess. Aus inhaltlicher Sicht sollte Digitalisierung von Studium und Lehre im Zusammenhang mit fachlichen und überfachlichen Lernzielen sowie Lerninhal- ten betrachtet werden, die nicht alle in gleicher Weise digitale Prozesse nahelegen oder erfordern. Aus didaktisch-methodischer Sicht gilt es, kritisch zu prüfen, ob digitale Inhalte, Medien oder Prozesse die Didaktik oder Methodik einer entsprechenden Veranstaltung unterstützt und bereichert oder ggfs. auch zur Einengung oder Verdrängung alternativer, u.U. geeigneterer Methoden führen kann. Aus di- daktisch-methodischer Sicht gilt es auch, den individuellen Lernprozess der Studierenden zu berück- sichtigen (z. B. im Selbststudium) und diesen durch den bewussten Einsatz oder den bewussten Ver- zicht von Digitalisierung zu optimieren. 3.3 Zielorientierung Lehren und Studieren Digitalisierung ist kein Selbstwert und entsprechende Ziele und Arbeitsprozesse dürfen demnach nicht als Selbstzweck formuliert oder beschrieben sein. Stattdessen gilt es, im Sinne eines Basiskriteriums jederzeit zu prüfen, ob Digitalisierung gezielt und geplant ist, um Lehrqualität, Lernerfolg und in einem übergeordneten Sinne Studierbarkeit zu verbessern bzw. zu optimieren. 3.4 Kooperation und Partnerschaftlichkeit Zwischen Akteurinnen und Akteuren innerhalb der Hochschule und zwischen Hochschulen besteht eine hohe Diversität hinsichtlich der Erfahrungen, der Anwendungsformen und der Zielsetzungen und Perspektiven für Digitalisierung in Studium und Lehre. Diese Diversität kann positiv genutzt werden, wenn Entwicklungsprozesse durch Kooperation und Partnerschaftlichkeit organisiert sind. Kooperati- onen und Partnerschaften finden hierbei auf unterschiedlichen Ebenen statt, nämlich auf Ebene der Peers, zwischen Dozierenden und Studierenden und zwischen Einrichtungen bzw. Hochschulen. (1) Auf Ebene der Peers lernen gleichermaßen Dozierende von Dozierenden und Studierende von Studieren- den. Digitalisierung durch Peer-Learning ist nicht selbstverständlich und muss gewollt, angezielt und geplant bzw. organisiert werden. (2) Partnerschaften zwischen Dozierenden und Studierenden sind in- sofern besonders, da Kompetenzen für Digitalisierung unter Umständen bei Studierenden stärker aus- gebildet sein können als bei Dozierenden. Studierende können insofern bewusst als Unterstützende digitaler Lehre wahrgenommen werden (z. B. studentische Hilfskräfte als Experten). (3) Zwischen Ein- richtungen gilt es, sowohl zwischen Instituten aber auch zwischen Universitäten Kooperationen zu pla- nen, im Rahmen derer Diversität als Win-Win-Prozess wahrgenommen und organisiert wird. Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 5 3.5 Nachhaltigkeit Entsprechend zu anderen Zielsetzungen von Studium und Lehre gilt auch für die Entwicklung von Digi- talisierung das Kriterium der Nachhaltigkeit. Dies bedeutet, dass bei der Festlegung von Zielen und der Planung von Arbeiten berücksichtigt wird, ob spätere Ergebnisse, Produkte oder Prozesse in beste- hende Strukturen integriert und hierdurch etabliert werden können. Diese Integration betrifft gleich- ermaßen personale Bedingungen, arbeitsorganisatorische Abläufe sowie materielle bzw. infrastruktu- relle Bedingungen, die zur Nachhaltigkeit beitragen können. 4 Handlungsfelder Die Digitalisierungsstrategie wird "lebendig" (d.h. konkret) in bestimmten spezifischen Handlungsfel- dern. Die Beschreibung dieser Felder ist ein laufender Prozess und unterliegt in hohem Maße dem Wandel von inneren und äußeren Gegebenheiten. Trotzdem sind Festlegungen und Ausdifferenzierun- gen von Handlungsfeldern essentiell, um konkrete Maßnahmen innerhalb der Felder ableiten zu kön- nen. Handlungsfelder können inhaltlicher oder strukturell-technologischer Natur sein. 4.1 Inhaltliche Handlungsfelder (1) Entwicklung und Erprobung innovativer Lehr-Lern-Konzepte und -Szenarien Ein zentrales inhaltliches Handlungsfeld ist es, innovative Lehr-Lern-Konzepte und -Szenarien mit Ausrichtung auf Anforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung zu entwickeln oder weiter- zuentwickeln. Hierzu gehören u.a. Blended-Learning-Konzepte, durch die Präsenzzeiten und on- line-Lernen (Selbststudium) didaktisch sinnvoll verknüpft werden. Die Arbeiten in diesem Hand- lungsfeld sollten sich auch auf bewährte didaktische Lehr-Lernszenarien beziehen, deren Lerner- folg in Hinblick auf einen gezielten Einsatz digitaler Medien gesteigert werden könnte. Grundsätz- lich muss der Mehrwert für das Lehren und Lernen im Vordergrund von Entwicklungsarbeiten stehen. Dieser Mehrwert sollte sich ganzheitlich sowohl auf Fach-, Methoden- und Digitalkompe- tenz ausrichten. Alle Entwicklungen sollten nicht nur erprobt, sondern wenn möglich hinsichtlich ihrer Risiken und Chancen eingeschätzt (evaluiert) werden, bevor sie curricular verankert werden (vgl. Punkt Handlungsfeld Evaluation). (2) Prüfung und Feedback in der Lehre Digitalisierung kann helfen, Feedback- und Prüfungsstrukturen zu optimieren. Dies betrifft gleich- ermaßen formale Prüfungen (z. B. Modulprüfungen) als auch informelles Feedback, welches auch im Sinne der Selbstüberprüfung des Lernprozesses stattfinden kann (z. B. Selbstprüfung, Selbst- kontrolle, Peer-Feedback). Insbesondere informelle Prüfungen können über digitale Methoden an individuelle Bedarfe oder individuelle Kompetenzniveaus (Schwierigkeitsstufen) angepasst wer- den. Im formalen Sinn fallen in dieses Handlungsfeld die Digitalisierung von Lernstanderhebungen (z. B. Lernerfolgskontrollen), aber auch Modul-/Abschlussprüfungen (E-Assements). (3) Forschung und Lehre verbinden Das Handlungsfeld Forschung und Lehre verbinden beinhaltet sowohl den Einbezug von For- schung in Kontexte von Studium und Lehre als auch die Forschung über Aspekte des Studierens oder Lehrens. Im ersten Bereich gilt es, dass Lehrende und Studierende verstärkt über digitale Plattformen wie Online-Datenbanken einen schnellen, zeit- und ortsunabhängigen Zugriff auf in- ternationale Forschungsergebnisse (online-Katalog der Hochschulbibliothek, Google Scholar, fachspezifische Datenbanken wie z.B. Pubmed, etc.) erhalten und nutzen. Darüber hinaus sind Zuschaltungen über Videokonferenzen eine kostengünstige Alternative zur physischen Teilnahme Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 6 an unterschiedlichen Veranstaltungsformaten (z.B. Kongresse, Symposien, o.ä.). Digital derart zu- gängliche Vorträge und Präsentation, aber auch interaktive Sessions und Diskussionsforen ma- chen es möglich, dass kollaborative Forschungsaufgaben (kommunizieren, kooperieren, koordi- nieren) wahrgenommen, gestärkt und in Lehr-Lernszenarien implementiert werden. In Hinsicht auf das Forschen über Aspekte des Studierens oder Lehrens gilt es, aus wissenschaftlicher Sicht zu hinterfragen, wie sich Digitalisierungstrends auf Lehren und Lernen, aber auch auf Studienver- läufe auswirken. Entsprechend hat die Universität die Aufgabe, Digitalisierung in Studium und Lehre durch entsprechende Forschung möglichst evidenzbasiert zu begleiten (vgl. auch Punkt 6). (4) Internationalisierung Das Handlungsfeld Internationalisierung umfasst internationale Kooperationen, internationale Studierende sowie die internationale Reputation der Hochschule. Internationale Hochschulpart- nerschaften sollen mit dem Einsatz digitaler Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge (Vi- deokonferenzdienste, soziale Medien u.a.) sowie der Entwicklung digitaler Lehr-Lernszenarien und Netzwerke gefestigt werden. Hierdurch wird nicht nur ein breites Spektrum an digitalen Tech- nologien auf internationalem Standard ermöglicht, sondern auch die Umsetzung interaktiver Lehrformate mit internationalen Partnerschaften, wie z.B. gemeinsame, kooperative Online- Workshops, Online-Projektarbeit oder Online-Lerntandems. Dies alles eröffnet eine neue Form der virtuellen Mobilität. Internationale Studierende können ihre Aufenthalte durch digitale Bera- tungsangebote (z.B. Online-Brückenkurse, interkulturelle Trainings, betreute Online-Tandems) in- tensiver vor- und nachbereiten; internationalen „Neuankömmlingen“ kann auch die digital ge- stützte organisatorische und lebensnahe Betreuung helfen (z. B. Information zu kulturellen Ange- boten, digitale Wegweiser). Die Reputation der Hochschule kann durch digitale Angebote und Medien erhöht werden und zugleich die Position der Hochschule im internationalen Bildungs- markt gestärkt werden. Dies erfordert die angemessene Bekanntmachung („Vermarktung“) digi- taler Angebote und Serviceleistungen der DSHS. (5) Unterstützung von Inklusion und Teilhabe Digitalisierung kann die Öffnung der Hochschule gegenüber neuen, nicht-traditionellen Zielgrup- pen (Berufstätige, Menschen mit familiären Verpflichtungen, Personen mit einer Behinderung o- der Beeinträchtigung) unterstützen und hiermit Teilhabe verbessern. Studienangebote, Curricula und einzelne Lehrveranstaltungen können je nach Möglichkeit durch den Einsatz digitaler Medien den Bildungswünschen und Rahmenbedingungen eben solcher Gruppen entsprechen (z.B. durch zeit- und ortsunabhängiges Lernen) und dadurch Bildungspartizipation ermöglichen. Im Falle von Menschen mit Behinderung ist eine wichtige Voraussetzung die Entwicklung barrierefreier Lehr- Lernmaterialien sowie die Nutzung barrierefreier Technik und Software. Möglichst große Teilhabe am Bildungsangebot der Hochschule kann auch dadurch erzeugt werden, dass möglichst vielen Menschen angemessener Zugriff zu Informations- und Bildungsmaterial der DSHS ermöglicht wird, sofern es rechtliche und inhaltliche Aspekte zulassen (z. B. durch Open Educational Re- sources). (6) Evaluation von Neuentwicklungen Die Effekte digitaler Lehr-Lern-Entwicklungen sollten möglichst belegbar sein. In diesem Sinne ist es Aufgabe der Hochschulen, digitale Lehr-Lernszenarien oder -produkte kontinuierlich im Sinne einer Begleitforschung zu evaluieren. Die erhobenen Daten geben Rückschlüsse auf die Zielerrei- chung und die Wirksamkeit der eingesetzten Maßnahmen und Methoden und können damit wich- tige Informationen zur Übertragbarkeit z.B. auf andere Veranstaltungen liefern. Darüber hinaus soll über elektronische Systeme (z.B. Moodle) eine Datenerhebung und -auswertung zur Nutzung Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 7 von Lernangeboten und -prozessen stattfinden, die dabei hilft, den Lernprozess der Studierende besser zu verstehen und zielgerichtete individuelle Unterstützungsangebote zu entwickeln. 4.2 Strukturelle und technologische Handlungsfelder (1) Organisation Digitalisierung und hiermit verknüpft Verfahren/Techniken sollen helfen, die Organisation von Ar- beitsabläufen rund um Studium und Lehre zu vereinfachen. Zielgruppen dieser Prozesse sind gleichermaßen Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeitende in Technik und Verwaltung. Insbeson- dere die Kommunikation zwischen Vertretungen dieser Gruppen in den Gremien und Arbeitsgrup- pen rund um Studium und Lehre, aber auch der Zugriff auf relevante Informationen sollte durch Digitalisierungsmaßnahmen optimiert bzw. vereinfacht werden, wobei einerseits datenschutz- rechtlich konforme aber andererseits auch praktikable, effiziente Lösungen zu finden sind. In die- ser Hinsicht gewährleistet eine digitale Organisationsstruktur die hochschulinterne Kommunika- tion und die Mitwirkung aller Gruppen in relevanten Prozessen. Darüber hinaus betrifft die orga- nisatorische Weiterentwicklung digitaler Methoden und Verfahren auch die Instrumente und Ver- fahren im Rahmen des Qualitätsmanagements von Studium und Lehre, die durch innovative Kon- zepte erleichtert bzw. vereinfacht werden sollten. (2) Mobilität Digitalisierung hat Potenziale, Mobilität im Zusammenhang mit Studium und Lehre zu optimieren. Dieser Aspekt betrifft die Mobilität von Studierenden und Dozierenden gleichermaßen. Studie- renden kann durch digitale Methoden/Verfahren geholfen werden, bei geplanter oder notge- drungen physischer Abwesenheit trotzdem am Lehr-/Lernprozess teilzuhaben. Dozierende kön- nen durch digitale Systeme darin unterstützt werden, außerhalb der face-to-face-Interaktion mit Studierenden Kontakt aufzunehmen, Informationen bereit zu stellen und auf digitalem Weg Lehr- Lern-Prozesse einzuleiten oder zu unterstützen. In diesem Sinne könnten auch Konflikte gelöst werden, die zwischen Aufgaben in Forschung und Lehre auftreten können (z. B. E-Veranstaltungen oder E-Kommunikation bei Kongress- oder Auslandsaufenthalten). Schließlich kann Digitalisierung helfen, Planungs- und Abstimmungsprozesse in Studium und Lehre zu vereinfachen, zum Beispiel bei der Organisation oder inhaltlichen Aussprache in Modulsitzungen oder anderen Arbeitsgrup- pen. (3) Infrastruktur und Support Für die erfolgreiche Digitalisierung in Studium und Lehre sind verschiedene infrastrukturelle Rah- menbedingungen notwendig. Zu diesen zählen u.a. eine moderne und gut funktionierende tech- nische Infrastruktur sowie eine umfangreiche Support- und Beratungsstruktur, sowohl für techni- sche als auch für e-didaktische Belange. Dabei unterliegen die technischen Anforderungen in der Digitalisierung ähnlichen dynamischen Prozessen wie die Digitalisierung selbst. Im Rahmen dieser dynamischen Prozesse ergeben sich häufig steigende technologische Ansprüche (z. B. Daten- menge bei Austausch/Speicherung, verwendete Software). Um diesen Veränderungen und An- sprüchen zu entsprechen, bedarf es daher regelmäßiger Optimierungsprozesse und entsprechen- der Maßnahmenumsetzungen (z. B. WLAN-Struktur; Bereitstellung aktueller Softwarelizenzen für Lehrende, Mitarbeitende und Studierende). Zu beachten ist, dass vor allem in der Schnittstelle zwischen Technik und (E-)Didaktik diese dynamischen Digitalisierungsprozesse begleitet und kon- trolliert werden müssen. So sollen beispielsweise Fragen der (Lehr-)Raumausstattung zwingend im Rahmen der Digitalisierungsstrategie mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus Medientechnik, IT und Didaktik abgesprochen bzw. proaktiv unterstützt werden. Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 8 (4) Kompetenzentwicklung Die Verknüpfung bestehender Strukturen und Angeboten der Hochschuldidaktik (regelmäßige Workshop- und individuelle Beratungsangebote) mit den Themen aus dem Bereich E-Learning bzw. E-Didaktik sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Digitalisierung in Studium und Lehre. Didaktik und Technik sind sich ergänzende Aspekte guter Lehre bzw. guten Studierens. Diese Verknüpfung von Didaktik und Technik findet in entsprechenden didaktische Schulungsan- geboten statt, wobei zwei Blickrichtungen eingenommen werden, nämlich didaktische Überle- gungen beim Einsatz neuer Technologien und die technologische Unterstützung allgemeiner di- daktischer Konzeptionen oder Überlegungen (z. B. des Vermittelns). Durch diese Verbindung wird die Digitalisierung als eine zielgerichtete Unterstützungsmöglichkeit für innovative Lehr-Lernsze- narien und eben nicht als Selbstzweck wahrgenommen. In diesen hochschuldidaktischen Angebo- ten sollen Lehrende dazu befähigt werden, selbstständig zu entscheiden und kritisch zu bewerten, welche E-Learning-Anwendungen und -Szenarien für ihren Unterricht einen Mehrwert darstellen. Neben diesen hochschuldidaktischen Angeboten betrifft Kompetenzentwicklung auch weitere Fragen digitaler Medien und Lehr-Lern-Konzepte (z. B. rechtliche Beratung zu Themen wie Daten- schutz, Urheberrecht). Ergänzt wird die Bandbreite von kursorientierten Angeboten der Hoch- schuldidaktik durch zentrale Beratungsangebote bei spezifischen bzw. individuellen technisch-di- daktischen Anfragen. (5) Unterstützung administrativer Abläufe in Studium und Lehre Digitalisierung von Studium und Lehre betrifft neben dem Unterricht im engeren Sinne auch or- ganisatorische Prozesse unterschiedlicher Art. An diesen Prozessen sind eine Vielzahl von Akteu- ren beteiligt (z. B. Funktionsstellen [u. a. Studiengangsleitung, Studiengangskoordination], Lehr- organisation, Personaldezernat, Studierendensekretariat, Prüfungsamt, Studienberatung, Quali- tätsmanagement in Studium und Lehre). Die Funktionsfähigkeit dieser einzelnen Akteure, aber auch ein reibungsloses Zusammenspiel der verschiedenen Akteure ist in hohem Maße von der Qualität digitaler Prozesse abhängig. Diese Prozesse werden zu einem großen Teil durch das Cam- pusmanagement-System (CMS) der DSHS strukturiert und organisiert, weswegen die (Weiter-) Entwicklung des CMS ein zentrales Handlungsfeld darstellt. Die Entwicklung des CMS ist eng ver- knüpft mit den technologischen Rahmenbedingungen sowie der Motivation und Kompetenz der im System beteiligten Akteure in Hinsicht auf eine effiziente Anwendung des Systems. Neben dem CMS gilt es, weitere Digitalisierungstendenzen im Rahmen von Organisations- und Verwaltungs- prozessen zu beobachten und bei Bedarf aufzugreifen bzw. aktiv mitzugestalten (z. B. E-Akte, di- gitale Thesis). (6) Universitäre Vernetzung/Kooperation Durch die neuen und komplexen Anforderungen der Digitalisierung ist eine engere Zusammenar- beit und Vernetzung der DSHS mit anderen Universitäten und Hochschulen von zentraler Bedeu- tung. Neue Trends und Entwicklungen im Rahmen der Lehre (sowohl administrativ, als auch lehr- innovativ) sollten genutzt und neue Vorgaben durch den Gesetzgeber gemeinsam erfolgreich be- arbeitet werden (bspw. im Rahmen rechtlicher Vorgaben wie der Datenschutzgrundverordnung oder der E-Akte). Hochschulübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung sollen selbst auch durch neue digitalen Möglichkeiten gestärkt werden (z. B. digitale Möglichkeiten Arbeitsergeb- nisse gemeinsamer Projekte zu teilen). Hierzu sollen bestehende Konzepte (z. B. Sciebo – die Cam- puscloud), aber auch aktuelle und zukünftige Vorhaben (z. B. ComeIn, Exabase) in Hinsicht auf ihren Nutzen und ihre Verwendbarkeit geprüft werden. Neben diesen technischen Aspekten ist die Verknüpfung einzelner Akteurinnen und Akteure in den entsprechenden Fach-Communities von großer Bedeutung, um den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden (z. B. Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 9 Projekt ComeIn im Verbund der lehrerbildenden Hochschulen in NRW; aktive Beteiligung und Aus- tausch in den Moodle Communities NRW und D-A-CH). Zukünftig sollen bestehende Kooperatio- nen gestärkt und ausgebaut und weitere Kooperationen gesucht werden. (7) Ressourcen Für alle gegebenen Handlungsfelder sind gleichermaßen finanzielle, personelle, materielle und strukturelle Ressourcen notwendig. In Hinsicht auf finanzielle Ressourcen gilt es, systematisch be- stehende Förderangebote (z. B. für technische Ausstattung, Personalmittel, Entwicklungs- und Evaluationskosten) zu sondieren und entsprechende Anträge einzureichen. Aus personeller Sicht ist sowohl die Beachtung digitaler Expertise im Rahmen der Personalakquise als auch die Förde- rung von Mitarbeiterkompetenz und -motivation bedeutsam (vgl. Punkt (4)). Materielle Ressour- cen betreffen digitale Infrastrukturen auf der Mikro-, Meso- und Makroebene (z. B. Rechner, Soft- ware, Ausstattung von Lehr-Lern-Umgebungen, Campuslösungen, zentrale Serverstrukturen). Die stetige Überprüfung des Up-to-date dieser materiellen Ressourcen gehört neben den Beratungs- und Unterstützungsangeboten zu den Aufgaben einer universitären IT. Strukturelle Ressourcen betreffen insbesondere die Arbeitsprozesse, die mit der (Weiter-)Entwicklung digitaler Konzepte und Produkte verbunden sind. Hierzu gehören möglichst schnelle, reibungslose und zielführende Beschaffungsprozesse sowie Service-/Wartungsprozesse, aber auch Arbeitsprozesse auf der Ebene der Lehre im engeren Sinne (z. B. Abstimmung zwischen Studierenden und Lehrenden oder zwischen verschiedenen Lehrenden in Richtung digitaler Lehr-Lern-Konzepte bzw. -angebote). Eine strukturelle Bedingung zur Förderung digitaler Lehr- und Studiumsbedingungen besteht auch darin, dass unterschiedliche Funktionsbereiche der Hochschule gut und effizient zusammenarbei- ten (z. B. akademischer Bereich und Verwaltung, unterschiedliche Akteure der StAPS, unterschied- liche Gremien mit Bezug zu Digitalisierung). 5 Vorgehensweise und Perspektive Für die Organisation zukünftiger Schritte gilt es, die Digitalisierungsstrategie für Studium und Lehre als Teil der Digitalisierung im gesamten Hochschulkontext und darüber hinaus zu betrachten. Dies bedeu- tet, dass insbesondere Maßnahmen in strukturellen und technologischen Handlungsfeldern, unter Umständen jedoch auch Maßnahmen in inhaltlichen Handlungsfeldern, hochschulweit abgestimmt und ggfs. koordiniert werden sollten. Diese Abstimmung und Koordination betrifft insbesondere zent- rale Einrichtungen (z. B. die Kernverwaltung der DSHS oder Betriebseinheiten), Gremien, Arbeitsgrup- pen oder Funktionsträger, die Digitalisierung qua Amt oder Ordnung zum Thema haben. Maßnahmen in inhaltlichen Handlungsfeldern gilt es, in Kooperation mit Fachorganisationen oder anderen Hoch- schulen zu entwickeln, zu gestalten oder zu erproben. Die Gesamtkoordination der zuvor genannten Abstimmungs- und Koordinationsprozesse liegt in der Hand der*des für Digitalisierung verantwortlichen Prorektorin*Prorektors. Je nach Inhalt der Prozesse sind andere Prorektorate (z. B. für Studium und Lehre oder für Forschung) zumindest ins Benehmen zu setzen – im besten Fall wird Einvernehmen hergestellt. Bei übergeordneten Fragen der Digitalisierung sollte die Hochschulleitung, ggfs. auch die Mitbestimmungsgremien (z. B. Senat) einbezogen werden. Perspektivisch gesehen müssen Ziele, Aufgaben und Vorgehensweisen im Rahmen der Digitalisierung von Studium und Lehre so ausgerichtet sein, dass Kompetenzen sowie Bereitschaften auf der einen Seite und Möglichkeiten sowie Ressourcen auf der anderen Seite im Gleichgewicht stehen. Dies betrifft insbesondere die zeitlichen Ressourcen und Arbeitsaufwände, die zumeist mit dem Thema Digitalisie- rung verbunden sind. Vor diesem Hintergrund dieses notwendigen Gleichgewichts gilt es, politische und gesellschaftliche An- und Herausforderungen mit dem System Universität in einen harmonischen Digitalisierungsstrategie Positionspapier für Studium und Lehre 10 Einklang zu bringen, der schlussendlich dem übergeordneten Ziel einer Optimierung gemessen am Leitbild Studium und Lehre dient.

  • Publikationen_Walter_Tokarski.pdf
    Publikationen/Schriftenverzeichnis Prof. Dr. Walter Tokarski Herausgabe von Wissenschaftlichen Zeitschriftenausgaben, Sammelbänden, Dokumenta- tionen und Reihen Pierburg, G., Rühl, W., Tokarski, W. & Wühle, E. (Hrsg.), Der Behinderte im öffentlichen Dienst. Berichte und Ergebnisse einer Tagung 1.10.1981 in Herne. Essen/Bochum 1981 Tokarski, W. (Hrsg.) Ergebnisse und Berichte des Symposiums Ausländische Arbeitnehmer und ihre Familien im Ruhrgebiet: Probleme und Forschungsbedarf. Bochum 1982 Tokarski, W. (Hrsg.), M. Cryns, Politische Partizipation ausländischer Arbeitnehmer. Bochum 1982 Tokarski, W. (Hrsg.), R. Hofmann, Ausländische Arbeitnehmer im Ruhrgebiet. Bochum 1982 Tokarski, W. (Hrsg.), E. Wycislok & G. Maul, Die Gastarbeiter als ein Faktor der Heterogenität in einer Stadt des Ruhrgebiets: das Beispiel Bochum. Bochum 1982 Tokarski, W. (Hrsg.), ITZ - Regionaler Informationsdienst: Ausländer im Ruhrgebiet 1 (1982) 1 Tokarski, W. (Hrsg.), Elra Information 11 (1983) 11. Thema: Benachteiligte Gruppen in der Freizeit. Delbaere, R.; Sauter, E.; Swart, J. & Tokarski, W. (Hrsg.), Freizeit heute und morgen. 5. Europäischer Kongreß für Freizeit. Zürich 1983 Tokarski, W. (Hrsg.), Elra information 12 (1984) 6. Thema: Kultur und Freizeit. Delbaere, R., Kamphorst, T.J. & Murphy, W.J. (eds.), in collaboration with Baretje, R.; Bonneau, M.; Fourneau, F.; Leighfield, M.; Olson, H.E.; Samuel, N. & Tokarski, W., European directory of free time and tourism. Bruxelles 1984 (2. überarbeitete Auflage 1989) Garms-Homolova, V., Hoffmann, A., Schmitz-Scherzer, R. & Tokarski, W. (Hrsg.), Professionalisierung und Laisierung in der sozialen und gesundheitlichen Versorgung alter Menschen. Kasseler Gerontologische Schriften 1. Kassel 1985 Tokarski, W. (ed.), World Leisure & Recreation 27 (1985) 2. Thema: Lifestyles Moens, F., unter Mitarbeit u.a. von Tokarski, W. (Hrsg.), Thesaurus Loisir-Recreation- Tourism (francais, anglais, espagnol, allemande et polonaise). Bruxelles 1986 (2. überarbeitete und erweiterte Auflage 1989) Tokarski, W. & Schmitz-Scherzer, R. (Hrsg.), Situationen - Konzepte - Perspektiven. Aktuelle Beiträge zur Gerontologie. Kasseler Gerontologische Schriften 2. Kassel 1987 https://et.dshs-koeln.de/institut-fuer-europaeische-sportentwicklung-und-freizeitforschung-jean-monnet-lehrstuhl/institut-organisation/homepages-team/prof-dr-walter-tokarski/ Delbaere, R., Meiresonne, F., Sauter, E. & Tokarski, W. (Hrsg.), Freizeit in den Städten. 6. Europäischer Kongreß für Freizeit. Zürich 1987 Bergman, S., Naegele, G. & Tokarski, W. (eds.), Early Retirement: Approaches and Variations - An International Perspective. Kasseler Gerontologische Schriften 3. Kassel - Jerusalem 1988 Schmitz-Scherzer, R. & Tokarski, W. (Hrsg.): Klausing, G., Demenz. Kasseler Gerontologische Schriften 4. Kassel 1988 Schmitz-Scherzer, R. & Tokarski, W. (Hrsg.), Braun, H., Karl, F. & Veelken, L. (Hrsg.), Qualitätssicherung, Beratung, Soziale Rehabilitation in der Altenarbeit. Kasseler Gerontologische Schriften 5. Kassel 1989 Karl, F. & Tokarski, W. (Hrsg.), Die neuen Alten. Kasseler Gerontologische Schriften 6. Kassel 1989 Schmitz-Scherzer, R. & Tokarski, W. (Hrsg.), Tokarski, W., Zur gerontologischen Ausbildung an Hochschulen in der Bundesrepublik. Kasseler Gerontologische Schriften 7. Kassel 1989 Schmitz-Scherzer, R. & Tokarski, W. (Hrsg.), Karl, F., Alte Menschen im Stadtteil. Kasseler Gerontologische Schriften 8. Kassel 1989 Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Zeitschrift für Kritische Kulturarbeit, Freizeitpolitik und Tourismusforschung 11 (1989) 1-2. Thema: Freizeitpädagogik und Kulturarbeit als öffentliche Aufgabe. Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Pöggeler, F., Popp. R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Zeitschrift für Kritische Kulturarbeit, Freizeitpolitik und Tourismusforschung 11 (1989) 3-4. Thema: Freizeitbildung in der Postmoderne. Tokarski, W. (Hrsg.), Stand und Situation der Freizeitforschung in der Bundesrepublik. Sonderheft der Zeitschrift Vrijetijd En Samenleving 7 (1989) 3 Schmitz-Scherzer, R. & Tokarski, W. (Hrsg.), Tokarski, W., Freizeit- und Lebensstile älterer Menschen. Kasseler Gerontologische Schriften 10. Kassel 1989 Filipcová, B., Glyptis, S. & Tokarski, W. (eds.), Life Styles. Theories, concepts, methods and results of life style research in international perspective. Prague 1989 Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Zeitschrift für Kritische Kulturarbeit, Freizeitpoliik und Tourismusforschung 12 (1990) 1-2. Thema: Freizeitpädagogik im Museum. Fromme, J., Hatzfeld, W. & Tokarski, W. (Hrsg.), Zeiterleben - Zeitverläufe - Zeitsysteme. Bielefeld 1990 Tokarski, W. (Hrsg.), Die neuen Alten - Trendsetter für Freizeitstil und Freizeitpädagogik? Schwerpunktheft der Zeitschrift Freizeitpädagogik. Zeitschrift für Kritische Kulturarbeit, Freizeitpolitik und Tourismusforschung 12 (1990) 3-4 Schmitz-Scherzer, R. & Tokarski, W. (Hrsg.), Gitschmann, P. & Breitenstein, F., Kommunale Altenhilfepolitik und Oraganisationsentwicklung im Heim. Kasseler Gerontologische Schriften 9. Kassel 1991 Gräßler, E., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Tokarski,W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 13 (1991) 1. Thema: Kulturpädagogik - Kulturwissenschaften Gräßler, E., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Tokarski,W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 13 (1991) 2. Thema: Bilanz pädagogischer Tourismusforschung Tokarski, W. & Allmer, H. (Hrsg.), Sport und Altern. Brennpunkte der Sportwissenschaft 5 (1991) 1 Gräßler, E., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, H., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 13 (1991) 3. Thema: Familie und Freizeit Gräßler, E., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, H., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 14 (1992) 1. Thema: Freizeitpädagogik in den neuen Bundesländern Gräßler, E., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, H., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 14 (1992) 2. Thema: Freizeit und Neue Medien Karl, F. & Tokarski, W. (Hrsg.), Bildung und Freizeit im Alter. Bern 1992 Zellmann, P., Popp, R. & Tokarski, W. (Hrsg.), Freizeitsport. Schwerpunktheft der Zeitschrift Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 14 (1992) 3 Tokarski, W. (ed.), Leisure in a new Europe. Special issue of World Leisure & Recreation 34 (1992) 4 Tokarski, W., Triphaus, L. & Petry, K. (Hrsg.), Sport im zusammenwachsenden Europa. Sportpolitische und sportfachliche Aspekte. Veröffentlichungen der Deutschen Sporthochschule 11. Köln 1993 Gräßler, E., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, H., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 15 (1993) 1. Thema: Reisen trotz Handicaps? Behinderte gestalten ihre Freizeit Tokarski, W. (Hrsg.), Freizeit im neuen Europa. Edition Sport und Freizeit 1. Aachen 1993 Tokarski, W. & Petry, K. (Hrsg.), Das Europa des Sports. Sport und Sportpolitik ohne Grenzen. Veröffentlichungen der Deutschen Sporthochschule 12. Köln 1993 Gräßler, E., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, H., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 15 (1993) 2. Thema: Spiel als Lebensmuster Gräßler, E., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, H., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 15 (1993) 3. Thema: Freizeiteinrichtungen in Europa Tokarski, W. (Hrsg.), Wirtschaft & Umwelt: Segeln in Mecklenburg-Vorpommern. Eine wirtschaftliche, ökologische und soziologische Analyse. Edition Sport und Freizeit 3. Aachen 1994 Gräßler, E., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 16 (1994) 1. Thema: Freizeitlust als Umweltlast? Analyse und Modelle Gräßler, E., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Opaschowski, H.W., Petzoldt, G., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 16 (1994) 2. Thema: Freizeitpädagogische Fachdidaktik als Herausforderung Tokarski, W. (Hrsg.), Freizeitökonomie. Schwerpunktheft der Zeitschrift Freizeitpädagogik. Forum für Kultur,Medien, Sport, Tourismus 16 (1994) 3 Tokarski, W., Petry, K. & Schulz, N. (Hrsg.), Sport im Europa der Bürger. Neue Beiträge zum Zusammenwachsen des Sports im Europäischen Binnenmarkt. Brennpunkte der Sportwissenschaft 8 (1994) 1 Freericks, R., Freyer, W., Fromme, J., Garhammer, M., Gräßler, E., Klimpel, J., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Oberste-Lehn, H., Opaschowski, H.W., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Freizeitpädagogik. Forum für Kultur, Medien, Sport, Tourismus 17 (1995) 1. Thema: Bilanz der Freizeitpädagogik Tokarski, W. (Hrsg.), Die wirtschaftliche Bedeutung des Sports - ein grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch. Akademieschriften der Europäischen Akademie des Sports 4. Rhede 1995 Tokarski, W. (Hrsg.), Stollenwerk, H.: Zuschauer - Medien - Sport. Edition Sport und Freizeit 4. Aachen 1995 Freericks, R., Freyer, W., Fromme, J., Garhammer, M., Gräßler, E., Klimpel, J., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Oberste-Lehn, H., Opaschowski, H.W., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Zellmann, P. (Hrsg.), Spektrum Freizeit - Forum für Wissenschaft, Politik & Praxis (vormals Freizeitpädagogik) 17 (1995) 2 - 3. Thema: Freizeitwissenschaft auf dem Weg zur Spektrumswissenschaft. Tokarski, W. (Hrsg.), Sport als Arbeitsmarkt. Akademieschriften der Europäischen Akademie des Sports 7. Rhede 1996 Tokarski, W. (Hrsg.), Michels, H.: Animation im Freizeitsport. Edition Sport und Freizeit 5. Aachen 1996 Tokarski, W. (Hrsg.), Pruin, G., Wege aus der Krise. Kommunale Sportpolitik am Beispiel des Gelsenkirchener Modells. Edition Sport & Freizeit 6. Aachen 1996 Freericks, R., Freyer, W., Fromme, J., Garhammer, M., Gräßler, E., Klimpel, J., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Oberste-Lehn, H., Opaschowski, H.W., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Wilken, U., Zellmann, P. (Hrsg.), Spektrum Freizeit - Forum für Wissenschaft, Politik & Praxis (vormals Freizeitpädagogik) 18 (1996) 1. Thema: Erlebnis - ein Schlüsselbegriff der Freizeitwissenschaft? Merkel, U. & Tokarski, W. (eds.), Racism and xenophobia in European Football. Sports, Leisure and Physical Education 3. Aachen 1996 Tokarski, W. (Hrsg.), Freizeit in Europa: Wissenschaft, Politik, Praxis und Ausbildung im zusammenwachsenden Europa. Spektrum Freizeit - Forum für Wissenschaft, Politik & Praxis 18 (1996) 2-3 Tokarski, W. (Hrsg.), Situation und Perspektiven des Sports in den Euregionen. Akademieschriften der Europäischen Akademie des Sports 10. Velen 1997 Freericks, R., Freyer, W., Fromme, J., Garhammer, M., Gräßler, E., Klimpel, J., Lüdtke, H., Nahrstedt, W., Oberste-Lehn, H., Opaschowski, H.W., Pöggeler, F., Popp, R., Rüdiger, H., Steinecke, A., Tokarski, W., Wegener-Spöhring, G., Wilken, U., Zellmann, P. (Hrsg.), Spektrum Freizeit - Forum für Wissenschaft, Politik 19 (1997) 1-2 Thema: Freizeit zwischen Markt & Staat Tokarski, W. (Hrsg.), EU-Recht und Sport. Edition Sport & Freizeit 2. Aachen 1998 Tokarski, W. (Hrsg.), Lokale und kommunale Sportstrukturen in Europa. Akademieschriften Eruropäischen Europäischen Akademie des Sports 12. Velen 1998 Tokarski, W. (Hrsg.), Georgios F. Zarotis: Ziel Fitness-Club: Motive im Fitnesssport. Edition Sport & Freizeit 8. Aachen 1998 (2. Auflage 2004) Tokarski, W. (Hrsg.), Joachim Behrendt: Freizeitspaß Bad. Edition Sport & Freizeit 9. Aachen 1999 (2. Auflage 2004) Tokarski, W. (Hrsg.), Karen Petry: Mythos Chancengleichheit. Edition Sport & Freizeit 10. Aachen 1999 Dollase, R., Hammerich, K. & Tokarski, W. (Hrsg.), Temporale Muster. Die ideale Reihenfolge der Tätigkeiten. Opladen 2000 Tokarski, W. (Hrsg.), Hübl, L., Peters, H.H. & Swieter, D. (Hrsg.): Ligasport aus ökonomischer Sicht. Edition Sport & Freizeit 11. Aachen 2001 Tokarski, W. (Hrsg.), Joachim Behrendt: Freizeitspaß Wirtschaft. Edition Sport & Freizeit 12. Aachen 2002 Tokarski, W. (Hrsg.), Eike Jost: Symbolspiel und Bewegungstheater. Edition Sport & Freizeit 13. Aachen 2002 Tokarski, W. (Hrsg.), Breuer, Ch. & Michels, H. (Hrsg.): Trendsport. Modelle, Orientierungen und Konsequenzen. Edition Sport & Freizeit 14. Aachen 2002 Tokarski, W., Euteneuer-Treptow, K. & Wagner-Hauthal, B. (Hrsg.), Ein Leben lang in Schwung Band 1. Aachen 2003 Tokarski, W., Euteneuer-Treptow, K. & Wagner-Hauthal, B. (Hrsg.), Ein Leben lang in Schwung Band 2. Aachen 2003 Steinbach, D., Petry, K. & Tokarski, W. 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Mit Beiträgen von Walter Tokarski und Yang Hua. Universitätsreden 19. Köln 2013 Tokarski, W. (Hrsg.), Steiner, U., Von Fußball über Fußballrecht zu Fußballrechtlern. Universitätsreden 20. Köln 2014 Ausstellungen Vortragsreihen Herausgabe von Universitätsreden

  • MHB-sport-LB-HRSG-siegen-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2023/24 Stand Juni 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; • beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; • kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; • entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; • verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; • analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; • reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; • wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungsmaßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; • kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen. Modulbeschreibung Modultitel: B1: Wissenschaftliches Arbeiten und empirische Forschungsmethoden für Sportlehrkräfte Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Scientific Working and Empirical Research Methods for Physical Education Teachers Kurzbezeichnung B1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.-2. Fachsemester / 2 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP/ 0 LP/ 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 75 h / 1. / VL / deutsch / nein Auswahl b) ODER c): b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 75 h / 2. / ÜB / deutsch / ja c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 75 h / 2. / ÜB / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport Die Studierenden… • verstehen die unterstützende Funktion wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens für die Berufspraxis als (Sport-)Lehrkraft • verstehen die Bedeutung wissenschaftlicher Fragestellungen und können ihre Qualität einschätzen • kennen die Grundstruktur eines prototypischen Forschungsprozesses • kennen und beherrschen Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens o kennen Verfahren und Prinzipien des wissenschaftlichen Recherchierens und beherrschen dessen Grundlagen o (er-)kennen genretypische Merkmale wissenschaftlicher Texte o kennen ausgewählte Techniken zum verstehenden Lesen wissenschaftlicher Texte und können sie anwenden o kennen Grundsätze und Verfahren des Zitierens o kennen Möglichkeiten zur Literaturverwaltung und zum Wissensmanagement • kennen in Grundzügen Prinzipien der Erstellung einer analytischen Arbeit • kennen in Grundzügen typische Arbeitsschritte für die Planung, Durchführung und Auswertung einer empirischen Datenerhebung (Forschungsdesign, Operationalisierung, Verfahren der Datenerhebung und - auswertung, Interpretation der Ergebnisse) Modulbeschreibung • kennen verschiedene Formen und Orte der Berichterstattung für Arbeiten im Kontext von Schulsport • kennen grundlegende Prinzipien von wissenschaftlichen Schreibprozessen b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport Die Studierenden... • können Studien aus dem Kontext der qualitativen Schulsportforschung systematisch recherchieren und verständlich aufbereiten • kennen Grundlagen ausgewählter Designs der qualitativen Forschung • kennen Methoden der qualitativen Datenerhebung sowie Methoden der qualitativen Datenanalyse und können deren Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile kritisch reflektieren • wissen in Grundzügen, wie die Ergebnisse qualitativer Forschung aufbereitet und in Studienarbeiten adäquat formuliert werden • kennen Einsatzmöglichkeiten qualitativer Forschungsmethoden im Alltag von (Sport-)Lehrkräften c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport Die Studierenden... • kennen Merkmale einer wissenschaftlichen Theorie und erkennen Theorien in wissenschaftlichen Texten • können quantitative Erhebungsinstrumente nutzen sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Alltag von (Sport- )Lehrkräften kritisch reflektieren • kennen wesentliche Grundlagen von Gütekriterien für quantitative Erhebungsinstrumente • können eine experimentelle Intervention für den schulischen Sportunterricht planen • verstehen die Grundidee quantitativer Auswertungsmethoden und Inferenzstatistik (Signifikanz, Effektstärken) • verstehen Ergebnisberichte quantitativer Forschung in den Grundzügen Zentrale Inhaltsbereiche a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport • Grundlegende Merkmale wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens und ihr Zusammenhang zur Studien- und Schulpraxis (angehender) Sportlehrkräfte • Prototypische Bestandteile wissenschaftlicher Forschungsprozesse • Wissenschaftliche Begriffe (insb. Phänomen, Theorie, Modell, Forschungsfrage, Hypothese) • Forschungsfragen und Hypothesen • Unterscheidung und Anwendung versch. Forschungsformen (Grundlagenforschung, Anwendungsforschung, Praxisforschung) Modulbeschreibung • Gängige Forschungsmethoden für die Forschung im Kontext von Schulsport: Fragebogen, Interview, Beobachtung, Experiment • Wissenschaftsethik für Forschung im Kontext von Schulsport • Literaturstudium (Literaturrecherche, Rezipieren schriftlicher wissenschaftlicher Texte, Zitieren, Literaturverwaltung und Wissensmanagement) • Genretypische Merkmale und Qualität schriftlicher wissenschaftlicher Texte b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport • Durchführung von gezielter Literaturrecherche • Erhebungsmethoden qualitativer Forschung • Grundlagen der Gütekriterien für qualitative Verfahren • Auswertungsmethoden für qualitative Verfahren (z.B. Inhaltsanalyse) • Aufbereitung qualitativer Daten • Merkmale von Ergebnisberichten qualitativer Forschung c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport • Wissenschaftliche Theorien erkennen • Quantitative Erhebungsinstrumente für schulsportbezogene Fragestellungen theoriegeleitet entwickeln und einsetzen • Grundlagen zu Experimenten und Interventionen im Setting Schulsport • Grundlagen der Gütekriterien für quantitative Verfahren • Auswertungsmethoden für quantitative Verfahren • Merkmale von Ergebnisberichten quantitativer Forschung Lehr- und Lernmethoden Frontalunterricht, Gruppenarbeiten, Diskussionen, E-Learning, Textarbeit, Einzelarbeiten Empfohlene Literatur Baur, N. & Blasius, J. (Hrsg.) (2014). Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS. Döring, N. & Bortz, J. (Hrsg.). (2016). Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften. Springer. Heinemann, K. (1998). Einführung in Methoden und Techniken empirischer Forschung im Sport. Hofmann. Helfferich, C. (2011). Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Einzelinterviews (4. überarb. Aufl.). Wiesbaden: Springer VS. Lamnek, S. & Krell, C. (2016). Qualitative Sozialforschung: Mit Online-Materialien (6., überarb. Aufl.). Beltz. Robson, C. (2011). Real world research: A resource for users of social research methods in applied settings (3. Aufl.). Wiley. Es können im guten Glauben auch aktuellere Auflagen verwendet werden. Modulbeschreibung Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen • Siehe Übersicht Voraussetzungen • Vorlesung inkl. bestandener Lernerfolgskontrollen als Voraussetzung für die Übungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Lernerfolgskontrolle im Rahmen der Vorlesung - semesterbegleitende Lernerfolgskontrollen im Rahmen der Übung Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote keine Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B2: Grundlagen von Bewegung und Leistung Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Basics/Fundamentals of Movement and performance Kurzbezeichnung B2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (b), c)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / VL / deutsch / nein b) Laufen - Springen - Werfen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja c) Bewegen an Geräten - Turnen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Gleiten - Rollen - Fahren 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, und Atmung, können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie mögliche Anpassungen von biologischen Strukturen (Geweben, Organen und Organsystemen), sowie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können diese bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Weiterhin kennen die Studierenden die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. b) Laufen -Springen - Werfen Durch die Auseinandersetzung mit den Inhaltsbereichen des Laufens, Springens und Werfens erwerben die Studierenden ein handlungsorientiertes Fachwissen ausgewählter Disziplinen und Techniken der Leichtathletik. Die Studierenden sind in der Lage, leichtathletisches Bewegen auszuführen und adäquat zu demonstrieren, sowie das Gelernte im schulischen Kontext variabel, zielgruppenorientiert und altersgemäß anzuwenden. Die Studierenden erproben sich in der Planung und Durchführung von leichtathletischen Unterrichtsinhalten und können diese bewerten und reflektieren. Die Studierenden verstehen die Zusammenhänge zwischen den in der Vorlesung vermittelten biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundlagen und können diese bei der Aufbereitung leichtathletischer Modulbeschreibung Unterrichtsinhalte einbeziehen. Auf Grundlage von Bewegungsbeobachtungen können die Studierenden adäquates Feedback zu leichtathletikspezifischen Bewegungsausführungen geben. c) Bewegen an Geräten - Turnen Die Studierenden erkennen das Potential des Bewegungsfeldes zur positiven Beanspruchung des Bewegungsapparates im Rahmen des schulischen Sportunterrichts. Durch die Erschließung der mechanischen Prägung turnerischer Bewegungshandlungen und deren Vermittlung erwerben die Studierenden einen ersten fachspezifischen Wissenszuwachs, der sowohl methodische als auch sicherheitsspezifische Aspekte inkludiert. Im partiellen Erleben der Rolle als sportmotorisch lernende Schüler*innen entwickeln die Studierenden zudem ihre turnspezifische Demonstrationsfähigkeit weiter. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden eine erste Handlungs- und Vermittlungskompetenz im Bewegungsfeld ausgebildet, die im Rahmen der Folgeveranstaltung B6 – d): Gerätturnen anschlussfähig ist. d) Gleiten - Rollen - Fahren Die Studierenden erkennen das Potential des Bewegungsfeldes und sind in der Lage, dieses für den schulsportspezifischen Kontext aufzubereiten. Durch die im Bewegungsfeld erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen entwickeln die Studierenden eine grundlegende Organisationskompetenz für die Umsetzung der Inhalte im Schulsport. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen biologischer Gewebe, sowie deren Anpassung vermittelt, die bei körperlicher Belastung und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, sowie zur Leistungsdiagnostik. Dabei werden die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Auf der Basis mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Möglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewählter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schlüsselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht Modulbeschreibung der Biomechanik erörtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopädische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgrößen und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewählten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Möglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. b) Laufen - Springen - Werfen Als zentrale Inhaltsbereiche werden die Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens vermittelt und in ihrer Vielfalt dargestellt. In der Auseinandersetzung mit den koordinativ-technischen sowie konditionell-athletischen Inhalten des Laufens, Springens und Werfens erfahren die Studierenden Praxisbeispiele zu den in der Vorlesung vermittelten Inhalten. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, diskutiert und ausprobiert. Hierzu gehören verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. In kleinen Lehr-Lern-Settings probieren sich die Studierenden in der Planung, Durchführung und Reflexion von leichtathletischen Unterrichtsinhalten aus. c) Bewegen an Geräten - Turnen Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren schulbezogene Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung motorischer Grundbewegungsformen durch die Einbeziehung und Kombination traditioneller Turngeräte. Die dafür ausgewählten Lehr-Lern-Szenarien veranschaulichen am Beispiel wesentlicher Basiselemente die mechanische Kennzeichnung turnerischer Bewegungsanforderungen und der daraus abgeleiteten Vermittlungsstrategien. U. a. werden die Dreidimensionalität turnerischer Bewegungen, rotationsauslösende Methoden sowie Aspekte des statischen und dynamischen Gleichgewichts thematisiert. Vor diesen Hintergründen werden konkrete Bezüge zu zielführenden Partner*innenhilfen (z. B. das Erlernen manueller Hilfeleistung) sowie Gerät- und Orientierungshilfen hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Weiterhin knüpft die Inhaltsbereiche an die Entwicklung eines anwendungsbezogenen Grundverständnis für die Bedeutsamkeit des Körperschwerpunktes an. Zudem wird im Bezugsrahmen einwirkender Kräfte und resultierender Gewebebeanspruchungen für den zielgerichteten und sicheren Modulbeschreibung Einsatz von Turngeräten (z.B. Absprunghilfen) und ausgewählter Mattenlagen sensibilisiert. d) Gleiten - Rollen - Fahren Dieser Wahlpflichtbereich soll verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross- Skates, Skateboard, Waveboard), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Exemplarisch wird vor dem Hintergrund der Implementierung von Trendsportarten in den Schulsport am Beispiel des Skate- und Waveboardfahrens versucht, das Streetsurfing aus dem Bewegungsalltag der Schüler*innen in den Schulalltag zu übertragen. Dabei stehen innerhalb der Vermittlung zum einen die Eigenrealisation dieser Bewegungsformen im Mittelpunkt und darüber hinaus die Diskussion um Chancen und Herausforderungen für die Umsetzung im Schulsport. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen • Cowin, S. C., & Doty, S. B. (2007). Tissue Mechanics. Springer Science & Business Media, New York, USA. • De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß. • Enoka, R. M. (2008). Neuromechanics of human movement. Human Kinetics. • Hamill, J., Knutzen, K. M., & Derrick, T. R. (2015). Biomechanical Basis of human movement. Wolters Kluwer, Baltimore, USA. • Kenney (2015). Physiology of Sport and Exercise (6. Aufl.). Human Kinetics. • Mc Ardle, W. D., & Katch, F. I. & Katch, V. L. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. • Nigg, B. M., & Herzog, W. (Eds.) (2007). Biomechanics of the musculoskeletal system. John Wiley & Sons, Chichester, England. Modulbeschreibung • Nordin, M., & Frankel, V. H. (2012). Basic Biomechanics of the Musculoskeletal System. Lippincott Williams & Wilkins, Baltimore, USA. • Silverthorn, D. U. (2009). Physiologie (4., aktualisierte Aufl.). Pearson. • Zatsiorsky, V. M. (2000). Kinetics of human motion. Human Kinetics. • Zatsiorsky, V. M. (2011). Biomechanics of muscle. Human Kinetics. b) Laufen - Springen - Werfen • Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. • Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. • Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka- Sportverlag. • Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. • Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. c) Bewegen an Geräten - Turnen • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2018). Matten im Sportunterricht. Sicherheit im Schulsport. Abgerufen von https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/articl e/1397 • Gerling, I. E. (2014). Basisbuch Gerätturnen. Von Bewegungsgrundformen mit Spiel und Spaß zu Basisfertigkeiten (8., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E., Rohleder, J., & Becker, M. (2020). „Teamsport“ Turnen: Gegenseitiges Helfen und Sichern zur Förderung sozialer Kompetenzen. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 106-128). Meyer & Meyer. • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. Abgerufen von https://www.schulsport- nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf d) Gleiten - Rollen - Fahren • Wopp, A. (2006). Handbuch zur Trendforschung im Sport: welchen Sport treiben wir morgen? Meyer & Meyer. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 Modulbeschreibung • Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. BLV Buchverlag. • Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. BLV Buchverlag. • Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Deutscher Skilehrerverband. • Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Deutscher Skilehrerverband. • Ladig, G., & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating (3. Aufl.). BLV. • Mischler, D., & Peña, R., & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Auer. • Ernst, M., Heßler, H., Stifel U., & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Meyer & Meyer. • Lötzerich, H., & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule. Sportunterricht, 51(7), 210-215. • Fritsch, W. (2008). Rudern Basics (3. Aufl.). Meyer & Meyer. • Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Pesda Press. • BCU (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Pesda Press. • Helmich, I., & Tehrani, R. (2022). Skateboard ‒ Basics und erste Tricks. Sportpädagogik, (5), 36-39. • Büscher, B., Kilberth, V., Tehrani, R., & Helmich, I. (2022). „Auf in den Skatepark!“: Ein Lehr-Lern-Angebot zum Skateboarding. SportPraxis, 63(), . Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur mit Antwort-Wahl-Verfahren (60 Min.) statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Gleiten - Rollen - Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B3: Bewegungstheorien und sportliches Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement theories and sports practices Kurzbezeichnung B3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 150 h / 5 LP / 0 LP /1 LP 1 fachdidaktischer LP (c) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen 1 SWS / 15 h / 15 h / 2. / VL / deutsch / nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 2. / KS / deutsch / ja c) Gymnastik 2 SWS / 30 h / 30 h / 2. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen Die Studierenden sind in der Lage, - die Prinzipien des sportlichen Trainings sowie Inhalte der Trainingssteuerung zu beschreiben und diese bei der Gestaltung von Sportunterricht zu berücksichtigen. - die einzelnen motorischen Hauptbeanspruchungsformen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination in ihren spezifischen Charakteristika zu beschreiben. - Sie können geeignete Trainingsmethoden für den Sportunterricht identifizieren und aktuelle Modelle der motorischen Kontrolle zu klassifizieren. - Sie verstehen das Zusammenspiel von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur anhand von verschiedenen Arten von Bewegungen und können dies auf Aspekte des motorischen Lernens beziehen. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Die Studierenden können komplexe motorischen Fertigkeiten im Bewegungsraum Wasser vermitteln und berücksichtigen die sich aus der Besonderheit des Umgebungsmediums Wasser abgeleiteten Bedingungen. Sie kennen diagnostische Möglichkeiten, um den Lernstand von SuS zu beurteilen. Sie verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet und sind sensibilisiert für die Vielzahl der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers im Wasser. Sie beherrschen azyklische und zyklische Bewegungsformen zum Bewegen ins und zur Fortbewegung im und unter Wasser an ausgewählten Bei- spielen. Modulbeschreibung c) Gymnastik Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen - Training und Trainingsprinzipien - Trainingssteuerung - Systematik der motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination) - Klassifizierung von Bewegungen (Reflexe, rhythmische Bewegungsmuster, Willkürbewegungen) - Neurowissenschaftliche Grundlagen der motorischen Kontrolle - Motorisches Lernen b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Das Modell der schwimmerischen Grundbildung (Wasservertrautheit, Wasserbewegungsgefühl, Erfahrung vielfältiger Antriebsformen) liefert die Basis, um sich mit den normierten Schwimmtechniken (Kraul-, Brust- und Rückenschwimmtechnik), deren Beschreibung, Erklärung und Vermittlung auseinanderzusetzen. Die Erklärungsmodelle zur Bewegungsorganisation werden anhand konkreter Beispiele erläutert. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten der Schwimmtechniken, insbesondere mit Bezug auf die Ökonomisierung der Bewegung und den Ausdaueraspekt. Sie setzen sich mit dem Springen ins Wasser und basalen Aspekten des Tauchens (Strecken- und Tieftauchen) ohne Ausrüstung auseinander. In diesem Zusammenhang werden zur Vorbeugung von Unfällen entsprechende Vorgehensweisen und organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Modulbeschreibung c) Gymnastik In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera- Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen Bear, M. F., Connors, B. W., & Paradiso, M. A. (2018). Neurowissenschaften: Ein grundlegendes Lehrbuch für Biologie, Medizin und Psychologie. Springer-Verlag. De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. 9. Auflage. Köln: Sport und Buch Strauß. Ferrauti, A. (Hrsg.) (2020). Trainingswissenschaft für die Sportpraxis: Lehrbuch für Studium, Ausbildung und Unterricht im Sport. Magill, R., & Anderson, D. (2010). Motor learning and control. New York: McGraw-Hill Publishing. Pinel, JPJ., Pauli, P. (2007). Biopsychologie. 6. Auflage. München: Pearson Studium. Schmidt, R. A., & Lee, T. (2011). Motor Control and Learning: A Behavioral Emphasis. Champaign, IL: Human Kinetics. Schnabel, G., & Krug, J. (2021). Bewegungslehre Sportmotorik: Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt. Meyer & Meyer. Tresilian, J. (2012). Sensorimotor control and learning: An introduction to the behavioral neuroscience of action. Bloomsbury Publishing. Weineck, J. (2019). Optimales Training. Balingen: Spitta. Berlin: Springer Spektrum. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M., & Gröbli, C. (2004). SchwimmWelt: Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. SchulVerlag. Modulbeschreibung Deutscher Schwimm-Verband e.V. - Jugend (dsv-jugend) (Hrsg.). (2011). Schwimmen lernen - Handbuch zur Kursleiterausbildung (2. überarb. Aufl.). DGUV (Hrsg.). (2019). Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule. Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser. (Download-Link) Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (Hrsg.). (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. (Download- Link) Rheker, U. (2011). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 1 (3. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. Rheker, U. (2004). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 2 (2. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. Rheker, U. (2002). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 3. Meyer & Meyer. Ungerechts, B., Volck, G., & Freitag, W. (2002). Lehrplan Schwimmsport. Band 1: Technik (im Auftrag des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V., Hrsg.). Verlag Karl Hofmann. Vogt, T. (Hrsg.). (2020). Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung. Sportartspezifische Perspektiven. Meyer & Meyer. Wilke, K., & Daniel, K. (2007). Schwimmen: Lernen - Üben - Trainieren (6., überarb. Aufl.). Limpert. c) Gymnastik Beck, P. & Brieske-Maiberger S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Drefke, H. & Vent, H. (1984). Gymnastik/Tanz Sekundarstufe 2. Bagel Verlag. Freiwald, J. (2013). Optimales Dehnen. Sport-Prävention- Rehabilitation. Balingen Spitt Verlag Klee, A. & Wieman, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann Meinel, K. (1977). Bewegungslehre: Versuch einer Theorie der sportlichen Bewegung unter pädagogischem Aspekt. Volk und Wissen. Meusel, W. & Wieser, R. (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung, Kallmeyer/SVK. Schleip, R.& Baker, A. (2019). Faszien in Sport und Alltag. Riva Verlag Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3655 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Lernerfolgskontrollen beziehen sich auf die theoretischen und sportpraktischen Inhaltsbereiche. c) Gymnastik Leistungspunkte werden durch regelmäßige aktive Teilnahme und erfolgreiche Abnahme einer vorgegebenen Körperbildungsstudie erworben. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlusssprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) bezieht sich auf die Veranstaltungen des Moduls (außer Gymnastik) und wird als MC- Klausur von 60 Minuten Dauer durchgeführt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 5-7 min. / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B4: Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement, play and sport as an educational dimension Kurzbezeichnung B4 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP / 0,5 LP/ 2 LP 0,5 inklusionsorientierte LP (b) 2 fachdidaktische LP (c) und d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpädagogische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja c) Ringen und Kämpfen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja d) Gestalten - Tanzen - Darstellen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Sportpädagogische Grundlagen Die Studierenden erwerben u.a. • fundierte Kenntnisse über vielfältige Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Bewegung, Spiel und Sport über die gesamte Lebensspanne hinweg. • Kenntnisse über theoretische Diskurse und empirische Erkenntnisse zu grundlegenden sportpädagogischen Fragestellungen in verschiedenen formalen, non-formalen und informellen Settings, die sie zur kritischen Auseinandersetzung sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung exemplarisch auf Erziehungs- und Bildungsfragen in verschiedenen Settings anzuwenden und kritisch zu reflektieren. • einen wissenschaftlichen Habitus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport Rekurrierend auf grundlegende sportpädagogische Kenntnisse wissen die Studierenden, dass Bewegung, Spiel und Sport einen Modulbeschreibung bedeutsamen Einfluss auf die Entwicklung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts im Rahmen von Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozessen haben. Da sie den Lebensphasen Kindheit und Jugend eine besondere Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und vor allem für einen sich entwickelnden Körper beimessen, benennen Sie formale, non-formale und informelle Settings als Orte, an denen diese Entwicklung stattfindet. Die Auffassung des Menschen als aktiver Gestalter seiner Umwelt ist dabei wegweisend, wohl wissend dass sich Entwicklung in sozial- kulturellen Kontexten vollzieht, die eine chancengleiche Persönlichkeitsentwicklung auch verhindern können. Der Sportunterricht als verpflichtendes Setting für alle Schüler*innen stellt für die angehenden Sportlehrkräfte einen Möglichkeitsraum dar, in dem durch bildende, erziehende und sozialisierende Prozesse eine Entwicklung durch und zu Bewegung, Spiel und Sport stattfindet. Dabei nehmen sie sportpädagogische und insbesondere sportdidaktische Perspektiven ein, denen ein weites Sportverständnis zugrunde liegt. Darin sehen sie die beiden modulimmanenten Bewegungsfelder besonders repräsentiert, gehen jedoch auch kritisch reflektiert an naive Ableitungen heran. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen kennen sie verschiedene Möglichkeiten der Analyse, Planung und Organisation, die für die Stärkung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden können. Erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen nutzen sie begründet zur Anleitung und Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Sportunterrichts, der die heterogenen Voraussetzungen von Lerngruppen z.B. über Individualisierungsprozesse berücksichtigt. c) Ringen und Kämpfen Die Studierenden erlernen grundlegende Formen des Kämpfens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln. Durch das Kennenlernen, Ausführen und selbst Entwickeln verschiedener Kampfformen erlangen die Studierenden ein eigenes bewegungsspezifisches Können auf dessen Grundlage sie technisch-taktische Lösungsmöglichkeiten reflektieren. Sie verstehen den Einsatz, die Vereinbarung sowie ggf. Veränderung von Regeln als notwendige Voraussetzung für die körperliche Auseinandersetzung. Die Studierenden kennen Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung elementarer technischer Elemente und können die Anwendbarkeit verschiedener Kampfformen im Sportunterricht beurteilen. Modulbeschreibung Die Studierenden wenden die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse an und reflektieren die vielfältigen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Zweikämpfen kritisch. Sie nutzen darüber hinaus ihr erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen zur Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Ringen und Kämpfens in heterogenen Lerngruppen. d) Gestalten- Tanzen- Darstellen Die Studierenden kennen verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen, sowie Arbeitsmethoden des Gestaltens und des Umgangs mit Musik. In Improvisation und Komposition wenden sie die Gestaltungs- kriterien Raum, Zeit, (Körper-)Form und Dynamik an. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt. Sie qualifizieren sich in schulischer Bewegungserziehung vor dem Hintergrund des persönlichkeitsbildenden Potenzials für inklusive und heterogene Gruppen. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungs- gestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt und qualifizieren sich, durch Haltung und Fachkompetenz schulische Bewegungserziehung nach dem Studium inklusiv und für heterogene Gruppen zu konzeptionieren und zu gestalten. Im Kurs identifizieren und explorieren Studierende ästhetisch- expressive Bewegungsmöglichkeiten, ausgehend von verschiedenen Ausgangspunkten (z.B. Bewegung, Musik, Idee, Text, Bild, Objekt, etc.). Bewegung verstehen sie dabei als ersten Ausgangspunkt, der auch in der Exploration anderer Ausgangspunkte unumgänglich bleibt für ein vertieftes Begreifen und als zentrales Ausdrucksmedium von tänzerisch-abstrakt bis darstellerisch-konkret. Die Studierenden sind in der Lage passende Aufgabenstellungen zu formulieren und damit Improvisationsanlässe zu schaffen, um eigene Haltungen zu kommunizieren und zu reflektieren. Sie kennen Werkzeuge, um Bewegungs- und Ideenbausteine zu analysieren und zu prüfen, um daraus Stücke zu komponieren und diese einem Publikum zu präsentieren. Studierende kennen postdigitale Möglichkeiten im Kontext Tanz und anderen ästhetisch-expressiven Bewegungskulturen und können Risiken mit Schüler*innen verbal-sprachlich und auch ästhetisch reflektieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende (sport)pädagogische Begrifflichkeiten Modulbeschreibung (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation), Diskurse und Erkenntnisse über die gesamte Lebensspanne hinweg (Kindheit, Jugend, Alter) in verschiedenen Settings (z.B. Verein, informeller Sport). Mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Verständnisse und Positionen zu pädagogischen Fragestellungen im Gegenstandsfeld Bewegung, Spiel und Sport soll der Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit angebahnt werden. Exemplarisch werden einige pädagogischen Handlungsfelder (z. B. Gesundheits-, Leistungserziehung) vertiefend vermittelt. b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport In diesem Seminar erkennen die Studierenden naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport und überprüfen sie kritisch vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit. Sie verstehen die analytische Zergliederung der Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung. Sie erarbeiten sich theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen Selbstkonzepts innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports und transferieren dieses Wissen mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis. Darüber hinaus analysieren die Studierenden das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen. c) Ringen und Kämpfen Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare normungebundene Kämpfe mit direktem und indirektem Körperkontakt sowie mit Gerätschaften in Partner*innen- und Gruppenform. Die Studierenden erfahren dabei u.a. das Kämpfen um Gegenstände, um den Raum, um das Gleichgewicht und um die Körperposition. Exemplarisch werden darüber hinaus einige normierte bzw. elementar normierte Formen des Zweikampfes in verschiedenen Raumlagen vermittelt. d) Gestalten, Tanzen, Darstellen Im Kurs werden verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen thematisiert, der Transfer in den Schulsportunterricht durch die Bewegungspraxis sowie im gemeinsamen Diskurs wird reflektiert. Es findet eine theoriegeleitete Analyse der fachspezifischen pädagogischen Modulbeschreibung Modelle/ Werkzeuge statt. Auf dieser Grundlage wird die Formulierung angemessener Aufgabenstellungen für Improvisations- und Kompositionsanlässe thematisiert. Darüber hinaus werden Potentiale und Risiken des Bewegungsfeldes Gestalten, Tanzen, Darstellen hinsichtlich der Persönlichkeitsbildung aufgezeigt und diskutiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning • Präsentationen etc. Empfohlene Literatur a) u.a. Balz, E., Reuker, S., Scheid, V., & Sygusch, R. (Hrsg.). (2021). Sportpädagogik. Eine Grundlegung. Kohlhammer. Koller, H.-C. (2014). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (7. durchgesehene Aufl.). Kohlhammer. Prohl, R. (2006). Grundriss der Sportpädagogik (2., stark überarbeitete Aufl.). Limpert. b) u.a. Breker, T. A. (2016). Fähigkeitsselbstkonzept, Selbstwirksamkeit & Mindset – Wie können Lehrkräfte Erkenntnisse aus der Sozial-Kognitiven-Psychologie nutzen, um die Potenzialentfaltung von Schülerinnen und Schülern zu fördern? Frankfurt (Oder): Europa-Universität Viadrina. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport.Huber. Deci, E. L. & Ryan, R. M. (1993). Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. Zeitschrift Für Pädagogik, 39(2), 223–238. Frohn, J. (2015). Impulse der Heterogenitätsforschung für die Schulsportentwicklung. In G. Stibbe (Hrsg.), Grundlagen und Themen der Schulsportentwicklung (S. 103-114). Academia. Hurrelmann, K. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie . Beltz. Kleindienst-Cachay, C., Kastrup, V., & Cachay, K. (2008). Koedukation im Sportunterricht – ernüchternde Realität einer löblichen Idee. Sportunterricht, 57(4), 99–104. Oswald, E., Rubeli, B. & Berger, R. (2018). Kinder stärken durch persönlichkeitsfördernden Bewegungs- und Sportunterricht. hep verlag ag. Schmidt, M., & Conzelmann, A. (2011). Selbstkonzeptförderung im Sportunterricht. Sportwissenschaft, 41(3), 190–201. Shavelson, R. J., Hubner, J. J., & Stanton, G. C. (1976). Self- Concept: Validation of Construct Interpretations. Review of Educational Research 46 (3), 407–441. Stiller, J. & Alfermann, D. (2005). Selbstkonzept im Sport. Zeitschrift für Sportpsychologie, 12 (4), 119-126. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Modulbeschreibung Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik. Herder. c) u.a. Kursbegleitendes Skript Werner, S., Körner, S., & Staller, M. S. (2020). Vermittlungsmethoden: Kämpfen im Schulsport im Spannungsfeld zwischen Tradition und Nicht-Linearität. In T. Vogt (Ed.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven (pp. 245–276). Meyer & Meyer. Gößling, V.(2008). Handicap-Kämpfe - leicht umsetzbar und vielfältig einsetzbar. sportunterricht (5)57, 141-143. Liebl, S., Ptack, R., & Sygusch, R. (2018). Der Erlanger Kompetenzentwurf Sport. Am Beispiel des Bewegungsfelds "Mit und gegen Partner kämpfen". Sport & Spiel, 69, 42–45 Liebl, S., Happ, S. & Zajonc, O. (2015). Review zu Wirkungen von Kampfkunst und Kampfsport auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. In M. J. Meyer (Hrsg.), Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre: Material Arts Studies in Germany - Defining and Crossing Disciplinary Boundaries. (S. 82-92). Hamburg: Feldhaus. Karsch, J. (2022). Alternative Vermittlungsformen im Sportunterricht. Vom Einsatz des Constraints-Led Approach im Sportunterricht. sportunterricht, 7 (71), 290-296. d) u.a. Behrens, C. (2014). Sich körperlich ausdrücken. Sportpädagogik (3+4), 2-6. Steinberg, C. & Tiedt, W. (2018). Bewegung und Tanz als Gegenstand der ästhetisch-kulturellen Bildung in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen. In M.-S. Meis & G.-A. Mies (Hrsg.), Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit (Pädagogik 2013, S. 145-176). Stuttgart: Verlag W. Kolkhammer. Howahl, S. (2016). Inklusiv "Gestalten, Tanzen und Darstellen". In S. Ruin, S. Meier & H. Leineweber (Hrsg.), Inklusion im Schulsport. Anregungen und Reflexionen (Pädagogik, S. 116- 129). Weinheim: Beltz. Howahl, S. (2018). Inklusiv Gestalten, Tanzen und Darstellen. von kleinen und großen Stücken. In Ruin, Sebastian, Becker, Florian, Klein, Daniel, Leineweber, Helga, Meier, Sebastian. & Uhler-Derigs, Hans Georg (Hrsg.), Im Sport zusammen kommen. Inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven (S. 139-152). Schorndorf: Hofmann. Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie aus einem Gedicht Bewegung wurde. Zeitschrift für Sportpädagogik (5), 28-31. Modulbeschreibung Klinge, A. & Schütte, M. (2013). Gestalten und Gestaltung. In A. Güllich & M. Krüger (Hrsg.), Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium (Bachelor, 1. Aufl., S. 597-620). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Tiedt, W. (2001). Bewegungstheater. In W. Günzel & R. Laging (Hrsg.), Didaktische Konzepte und Unterrichtspraxis (Neues Taschenbuch des Sportunterrichts, / hrsg. von Werner Günzel und Ralf Laging ; Bd. 2, S. 309-336). Baltmannsweiler: Schneider- Verl. Hohengehren. Zühlke, M. & Steinberg, C. (2023). Tanz digital unterstützen [Themaheft]. Sportunterricht (72, 2) Modulart Pflicht / Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: a) In der VL werden Leistungspunkte durch eine abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle erworben. b) Im Seminar Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport wird die aktive Teilnahme durch die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (wissenschaftliches Lerntagebuch oder schriftliche Hausarbeit Umfang 15000 bis 18000 Zeichen) nachgewiesen. c) Im Kurs Ringen und Kämpfen werden Leistungspunkte durch die Übernahme eines Stundenanteils (Umfang 30 min) und durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle (praktische Prüfung) erworben. d) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen werden Leistungspunkte durch zwei Lernerfolgskontrollen (praktische Prüfungen) erworben: 1. Nachgestaltung einer Choreographie 2. Neugestaltung eines Tanz-/Bewegungstheaterstückes Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) besteht aus einer 90- minütigen kombinierten Klausur mit einem MC-Teil und offenen Fragen. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Ringen und Kämpfen oder im Kurs d) Gestalten- Tanzen- Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 5-7 Min / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B5: Bewegung und Körperlichkeit in Kultur, Gesellschaft und individuellem Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement and physicalness in culture, society, and individual behavior Kurzbezeichnung B5 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3./4. Fachsemester / 2 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h/ 7 LP / 0 LP / 1 LP 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Sozialisation und soziales Lernen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung 1 SWS / 15 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / nein d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Leitbild des Moduls ist die Ausbildung einer wissenschaftlich informierten, reflektierten Lehrkraft. Die Studierenden bilden einen breiten wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender menschlicher Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen aktuelle Theorien und Erkenntnisse der Psychologie, der Sozialisation und des motorischen Lernens kennen und können sie auf vielfältige Situationen im Sport und in der Schule übertragen. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit spielerischen, motivierenden und erlebnispädagogischen Inhalten für ein diverses Teilnehmerfeld in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Psychologie, Motorik und Bewegungssteuerung. Sie verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung, des Bewegungslernens und die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung. Modulbeschreibung b) Sozialisation und soziales Lernen Die Studierenden kennen unterschiedliche Theorien und Ansätze von Sozialisation und sozialem Lernen im Allgemeinen und im Bereich des Sports und können sie auf sportliche Situationen und den Schulsport übertragen. Sie können sozialisations- und lerntheoretisch Grundlagen nutzen, um sich mit spezifischen schulischen (schulsportunterrichtlichen) und gesellschaftlichen Gegebenheiten, Herausforderungen und Stressoren (z.B. Integration, Koedukation, Fairness und Gewalt) reflektiert auseinanderzusetzen. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Die Studierenden erwerben eine übergreifende Sportspielkompetenz. Sie sollen dazu befähigt werden, unterschiedlichste Sportspiele in ihrem komplexen Handlungsfeld zu verstehen, zielgerichtet einzusetzen und aktiv durchzuführen. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) Das Spiel ist ein vielfältig und mannigfaltig auftretendes Phänomen unter Lebewesen und fasziniert seit jeher die Menschen. Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, Spiele zielgerichtet einzusetzen, wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu lernen sie unterschiedliche Spielformen kennen bzw. zu modifizieren, mit denen sie den Erwerb sportartübergreifender und spezifischer Kompetenzen nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch-kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der Modulbeschreibung menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z.B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktionen betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktionen und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interkation (Motivationales Klima). b) Sozialisation und soziales Lernen In dieser Veranstaltung werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Identität in Gruppen, motivationale Aspekte, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand von evidenzbasierten praktischen Beispiele aus dem Sportunterricht (z.B. besonders stressreiche Phänomene) werden Möglichkeiten des sozialen Lernens und der Sozialisation im Fach Sport diskutiert und analysiert, beispielsweise wird die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und der Selbstbestimmung im schulischen Kontext anhand von unterschiedlichen Beispielen erörtert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner werden der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen sowie die Auseinandersetzung mit Integration im und durch Sport /Sportunterricht behandelt. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, wird auch die Relevanz von Geschlecht und sozialer Schicht für eine Sozialerziehung im Sport/Sportunterricht analysiert. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Modulbeschreibung Das Themenspektrum beinhaltet portspielübergreifende Theorien, Vermittlungsmodelle und Möglichkeiten der Diagnostik. Grundsätzliche und spezielle Struktur- und Vermittlungsaspekte in unterschiedlichen Sportspielen werden behandelt. Weiterhin werden aktuelle Lern- und Lehrmethoden im Hinblick der Sportspielvermittlung unterrichtet. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun und Alternative zum Üben verstanden. Spielen soll als grundlegende Fähigkeit zielgerichtet eingesetzt werden und in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, unterschiedlichen Adressatengruppen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen: Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. b) Sozialisation und soziales Lernen Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. Pearson Studium. Brinkhoff, Klaus-Peter (1998). Sport und Sozialisation im Jugendalter. Weinheim, München: Juventa. Gerlach, E. & Brettschneider, W.D. (2013). Aufwachsen mit Sport.Befunde der 10-jährigen Paderborner Längsschnittstudie "SET" von der Kindheit in die Adoleszenz. Meyer & Meyer Verlag Hurrelmann, K. & Bauer, U. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie. Das Modell der produktiven Verarbeitung von Realität. Beltz. Woolfolk, A. & Schönpflug, U (2014). Pädagogische Psychologie. Pearson Studium. Modulbeschreibung c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele): Güllich, A. & Krüger, M. (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Berlin, Heidelberg: Springer. König, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2012). Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Memmert, D, & Furley, P. (2014). Zur Schulung einer allgemeinen Spielfähigkeit in Schule und Verein. Bayreuth: Sportbuch- und Medienverlag Weineck e.K. Roth, K. & Kröger, C. (2011). Ballschule - ein ABC für Spielanfänger. Schorndorf: Hofmann. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2007). Ballschule Rückschlagspiele. Schorndorf: Hofmann. Roth, K., Memmert, D. & Schubert, R. (2007). Ballschule Wurfspiele. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht / Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) besteht aus einer 90- minütigen MC- Klausur mit offenen Fragen über die beiden Vorlesungsinhalte (a und b). Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Spielen und Spiele inszenieren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B6: Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (I) Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Teaching and mediating movement, games and sports Kurzbezeichnung B6 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h/ 8 LP / 0,5 LP / 5 LP 0,5 inklusionsorientierte LP (a) 6 Fachdidaktische LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Didaktische Grundlagen des Schulsports 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Aktuelle schulsportbezogene Themen 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / SE / deutsch / nein c) Spielen in und mit Regelstrukturen: Mannschaftssportspiel (I) (eins aus fünf frei wählbar: Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja d) Gerätturnen 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportbezogene Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule als Teil der Gesellschaft anzuwenden. a) Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse im Rahmen curricularer Vorgaben und können diese exemplarisch anwenden. • grundlegende Kenntnisse zu Erkenntnissen der Schulsportforschung und weiteren ausgewählten sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • grundlegende Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Vermittlungskenntnisse, die exemplarisch auf Vermittlungsfragen in den verschiedenen Bewegungsfelder angewendet und kritisch reflektiert werden können. b) Die Studierenden erwerben u.a. • theoretisch vertiefte Kenntnisse zu ausgewählten aktuellen schulsportbezogenen Themen (z.B. Diversität und Chancengleichheit, Digitalisierung, Demokratiebildung, Nachhaltigkeit, Schutz vor Gewalt), die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit Modulbeschreibung schulsportbezogenen und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. c) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. d) Die Studierenden erwerben u.a. • aufbauend auf die im Modul „B2 – c): Bewegen an Geräten – Turnen“ erworbenen Kompetenzen eine eingehende schulbezogene Vermittlungskompetenz. Diese soll zur anwendungsbezogenen Auseinandersetzung mit turnspezifischen Fragestellungen im Rahmen der zweiten Ausbildungsphase befähigen. • die Fähigkeit das Potential der Sportart Gerätturnen zur Begegnung aktueller schulsportbezogener Herausforderungen zu erkennen (z. B. Inklusion, Gruppenbildungsprozesse, Angstbewältigung, Notengebung). • Medienkompetenz, um verschiedene Strategien zur Bewältigung turnspezifischer Vermittlungsfragen unter Verwendung verschiedener (auch digitaler) Medien leisten zu können. Hier steht der Transfer des erworbenen Wissens zur Planung und Durchführung erziehenden Sportunterrichts im Vordergrund. • eine turnspezifische Demonstrationsfähigkeit im Erleben der Rolle als sportmotorisch lernende Schüler*innen Zentrale Inhaltsbereiche a) Die Studierenden erhalten einen Überblick über sportdidaktische Planungs- und Auswertungsmodelle, fachdidaktische Konzepte als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht) und weitere didaktisch relevante Themen des Sportunterrichts (z. B. Umgang mit Heterogenität, pädagogische Diagnostik). Zudem Modulbeschreibung werden aktuelle Themen des Schulsports und der Schulsportforschung (z. B. diversitätssensible Schulentwicklung, Scham und Ausgrenzungsprozesse im Sportunterricht) exemplarisch aufgezeigt. b) Das Seminar soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, ausgewählte und schulsportrelevante Themen mit besonderer gesellschaftlicher oder bildungspolitischer Relevanz zu vertiefen (z.B. Digitalisierung, Demokratiebildung, Diversität und Chancengleichheit, Schutz vor Gewalt, Bildung für nachhaltige Entwicklung). Dabei werden verschiedene Themen im Sinn von Wahlpflichtseminaren angeboten, die jeweils vertiefend behandelt werden. Die erworbenen Kenntnisse werden im weiteren Studienverlauf (z.B. Modul M3) auf übergeordneter Ebene („Kulturphänomen Sport als Spiegelbild der Gesellschaft“) eingeordnet und weiterführend thematisiert. c) Die praktische Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und -methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. d) Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung turnerischer Grundfertigkeiten (z. B. Überschlagbewegungen vorwärts und rückwärts, Sprung-, Kipp- und Stemmbewegungen). Die dafür ausgewählten Lehr-Lern-Szenarien adressieren anhand exemplarischer Fertigkeiten ausgewählte didaktisch sowie bildungspolitisch relevante Themen. U. a. werden der Umgang mit Ängsten und Schamgefühlen (gegenseitige Hilfeleistung zum Beispiel bei Überschlagbewegungen) oder auch Digitalisierung als didaktisches Hilfsmittel (Videoanalyse zur Bewegungskorrektur) thematisiert. Vor diesen Hintergründen werden Bezüge zu den pädagogischen Perspektiven hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Weiterhin ermöglichen Lernanlässe zum gezielten Erleben der Modulbeschreibung Rolle als Lehrkraft die turnspezifische Anwendung des erlernten Wissens. Zudem wird, insbesondere im Rahmen der Lernerfolgskontrollen, im Bezugsrahmen von Demokratiebildung und multifaktoriellen Beurteilungskriterien für die Komplexität der Notenbildung im Gerätturnen sensibilisiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Hofmann. Scheid, V., & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Grundlagen - Vermittlungsformen - Bewegungsfelder. Limpert. Wolters, P., Ehni, H., Kretschmer, J., Scherler, K., & Weichert, W. (Hrsg.). (2000). Didaktik des Schulsports. Hofmann. b) wird in der Veranstaltung bekanntgegeben c) • Basketball: Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. • Fußball: Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. • Handball: Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by-step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. • Hockey: Hänel, R., Hillmann, W., Lüninghöner, J. (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. überarbeitete Auflage. Meyer & Meyer. Wein H (2009). Entwicklung der Spielintelligenz durch Mini-Hockey. H. Knuf. • Volleyball: Modulbeschreibung Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. d) Becker, M., Gerling, I. E., & Rohleder, J. (2020). Vermittlungswege im Gerätturnen: Förderung von Lernprozessen durch zielgruppenadäquaten Methodeneinsatz. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 93-128). Meyer & Meyer. Bosman, M. & Hoeboer, J. (2009). Turnen. Die Bausteine. Fundament für den Sportunterricht. GrafiSelect. Dornbusch, R. & Heyat, A. (2014). Gerätturnen kompetenzorientiert. Kompakte Unterrichtsreihen Klasse 5-10. Cornelsen. Gerling, I. E. (2015). Gerätturnen für Fortgeschrittene – Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte (2., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. Gerling, I. E. (2018). Gerätturnen für Fortgeschrittene – Band 1: Boden und Schwebebalken (3., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. Krick, F. (2022). Bewegen an und mit Geräten – Turnen. In V. Scheid & R. Prohl (Hrsg.), Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder (S. 155-174). Limpert. Modulart a), d) Pflicht b), c) Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I) - Belegung nicht identisch zu B7. - Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: a) abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle. b) Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) d) Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B6/B7 https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) wird als mündliche Prüfung von 30 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Vorlesung (a) oder dem Seminar (b) und Inhalte aus einem der Kurse c) - d) geprüft. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Mannschaftssportspiele oder im Kurs d) Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B7: Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (II) Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Teaching movement, play and sports Kurzbezeichnung B7 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP/ 0 LP/ 3 LP 2 fachdidaktische LP für a) 1 fachdidaktischer LP für b) und c) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Spezielle Themen der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / SE / deutsch / ja b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja d) Weiteres Bewegungsfeld: Sportart (eins aus dem aktuellen Angebot wählbar, vgl. Lehrangebot in LSF) 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte sportdidaktische sowie sportartenspezifische Kenntnisse auf ausgewählte Unterrichtsfragen und -methoden sowie die Sportspielvermittlung im Kontext von Schulsport anzuwenden und kritisch zu reflektieren. a) Spezielle Themen der Fachdidaktik Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse und können diese exemplarisch anwenden. • Kenntnisse über vielfältige Aufgabenfelder einer Sportlehrkraft im Rahmen des unterrichtlichen BSS- Angebots in Schulen und entwickeln ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein. • theoretisch vertiefte Kenntnisse zu ausgewählten aktuellen sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportdidaktischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxis-Verschränkung exemplarisch auf Vermittlungsfragen im Bewegungsfeld „Spielen in und mit Regelstrukturen“ anzuwenden und kritisch zu reflektieren b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel Die Studierenden erwerben u.a. Modulbeschreibung • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik Neben grundlegenden sportdidaktischen Planungs- und Auswertungsmodellen sowie fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht), werden auch ausgewählte sportdidaktische Themen (z. B. Medien im Sport, Umgang mit Heterogenität) vertiefend thematisiert. Bei der Auswahl der Themen werden auch solche berücksichtigt, die für das Bewegungsfeld „Spielen in und mit Regelstrukturen“ eine besondere Relevanz haben (z.B. Sozialerziehung, Spielerziehung), so dass im Sinn des Theorie-Praxis-Transfers Anwendungsbezüge aufgezeigt, erprobt und kritisch reflektiert werden können. Zur Anbahnung der zu erwerbenden Kompetenzen werden dabei möglichst problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt. Modulbeschreibung b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel Die praktische Umsetzung eines Individualsportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und – methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Techniken und Taktiken des Individualsportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltechnische und spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II Die praktische Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und - methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Lehr- und Lernmethoden Präsentationen, Gruppenarbeiten u.a. Empfohlene Literatur a) Spezielle Themen der Fachdidaktik u.a. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Meyer & Meyer. Döhring, V. & Gissel, N. (2014). Sportunterricht. Planen und Auswerten. (3., überarbeitete Aufl.). Schneider. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Spitta. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Limpert. b) und c) Spielen in und mit Regelstrukturen (II und III) u.a. Badminton: Poste, D. & Hasse, H. (2002). Badminton Schlagtechnik- mit dem Schläger denken lernen. Smash. Kelzenberg, H. (2021). Shuttle Time – Badmintontraining in der Schule. Meyer & Meyer. Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Hofmann. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Philippka. Fußball: Modulbeschreibung Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann P., Bode G., Vieth N.. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe Steinhöfer, D. (2008).Athletiktraining im Sportspiel; Münster: Philippka Sportverlag Handball: Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey: Hänel, R., Hillmann, W., Lüninghöner, J. (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. überarbeitete Auflage. Meyer & Meyer. Wein H (2009). Entwicklung der Spielintelligenz durch Mini- Hockey. H. Knuf. Tennis: Born, P., Seewald, C., & Vogt, T. (2020). Tennis Lehr-Lernvideos - Schritt für Schritt. Ton- und Bildträger - Filmaufnahmen, Mospac - Mobile Sports Academy. Abrufbar unter: www.youtube.com/channel/UC4ghMe3yS1f4y98XdF_CS0g Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. Sportunterricht. 70(6), 269-275. Tischtennis: Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch- methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag Hohengehren. Volleyball: Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II) • Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III) • Belegung nicht identisch zu B6. • Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: http://www.youtube.com/channel/UC4ghMe3yS1f4y98XdF_CS0g https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung a) Spezielle Themen der Fachdidaktik • Übernahme von Teilen einer Seminarsitzung durch z.B. Referate b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II) • Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III) • Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B6/B/ Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) wird als mündliche Prüfung von 30 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus dem Seminar und Inhalte aus einem der beiden Kurse geprüft. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) oder c) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2023_Deckblatt BA-HRSG-Siegen_blau Leitbild qualifikationsziele-hrsg B1_ Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B2_ Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B3_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B4_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B5_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B6_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B7_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen a) Spezielle Themen der Fachdidaktik b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II

  • MHB-sport-LB-HRSG-siegen-abWiSe25-26.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2025/26 Stand Juni 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; • beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; • kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; • entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; • verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; • analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; • reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; • wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungsmaßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; • kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen. Modulbeschreibung Modultitel: B1: Wissenschaftliches Arbeiten und empirische Forschungsmethoden für Sportlehrkräfte Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Scientific Working and Empirical Research Methods for Physical Education Teachers Kurzbezeichnung B1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.-2. Fachsemester / 2 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP/ 0 LP/ 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) b) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 45 h / 1. / VL / deutsch / nein Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 45 h / 2. / ÜB / deutsch / ja c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 45 h / 2. / ÜB / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport Die Studierenden… • verstehen die unterstützende Funktion wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens für die Berufspraxis als (Sport-)Lehrkraft • verstehen die Bedeutung wissenschaftlicher Fragestellungen und können ihre Qualität einschätzen • kennen die Grundstruktur eines prototypischen Forschungsprozesses • kennen und beherrschen Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens o kennen Verfahren und Prinzipien des wissenschaftlichen Recherchierens und beherrschen dessen Grundlagen o (er-)kennen genretypische Merkmale wissenschaftlicher Texte o kennen ausgewählte Techniken zum verstehenden Lesen wissenschaftlicher Texte und können sie anwenden o kennen Grundsätze und Verfahren des Zitierens o kennen Möglichkeiten zur Literaturverwaltung und zum Wissensmanagement • kennen in Grundzügen Prinzipien der Erstellung einer analytischen Arbeit • kennen in Grundzügen typische Arbeitsschritte für die Planung, Durchführung und Auswertung einer empirischen Datenerhebung (Forschungsdesign, Operationalisierung, Verfahren der Datenerhebung und - auswertung, Interpretation der Ergebnisse) Modulbeschreibung • kennen verschiedene Formen und Orte der Berichterstattung für Arbeiten im Kontext von Schulsport • kennen grundlegende Prinzipien von wissenschaftlichen Schreibprozessen b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport Die Studierenden... • können Studien aus dem Kontext der qualitativen Schulsportforschung systematisch recherchieren und verständlich aufbereiten • kennen Grundlagen ausgewählter Designs der qualitativen Forschung • kennen Methoden der qualitativen Datenerhebung sowie Methoden der qualitativen Datenanalyse und können deren Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile kritisch reflektieren • wissen in Grundzügen, wie die Ergebnisse qualitativer Forschung aufbereitet und in Studienarbeiten adäquat formuliert werden • kennen Einsatzmöglichkeiten qualitativer Forschungsmethoden im Alltag von (Sport-)Lehrkräften c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport Die Studierenden... • kennen Merkmale einer wissenschaftlichen Theorie und erkennen Theorien in wissenschaftlichen Texten • können quantitative Erhebungsinstrumente nutzen sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Alltag von (Sport- )Lehrkräften kritisch reflektieren • kennen wesentliche Grundlagen von Gütekriterien für quantitative Erhebungsinstrumente • können eine experimentelle Intervention für den schulischen Sportunterricht planen • verstehen die Grundidee quantitativer Auswertungsmethoden und Inferenzstatistik (Signifikanz, Effektstärken) • verstehen Ergebnisberichte quantitativer Forschung in den Grundzügen Zentrale Inhaltsbereiche a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport • Grundlegende Merkmale wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens und ihr Zusammenhang zur Studien- und Schulpraxis (angehender) Sportlehrkräfte • Prototypische Bestandteile wissenschaftlicher Forschungsprozesse • Wissenschaftliche Begriffe (insb. Phänomen, Theorie, Modell, Forschungsfrage, Hypothese) • Forschungsfragen und Hypothesen • Unterscheidung und Anwendung versch. Forschungsformen (Grundlagenforschung, Anwendungsforschung, Praxisforschung) Modulbeschreibung • Gängige Forschungsmethoden für die Forschung im Kontext von Schulsport: Fragebogen, Interview, Beobachtung, Experiment • Wissenschaftsethik für Forschung im Kontext von Schulsport • Literaturstudium (Literaturrecherche, Rezipieren schriftlicher wissenschaftlicher Texte, Zitieren, Literaturverwaltung und Wissensmanagement) • Genretypische Merkmale und Qualität schriftlicher wissenschaftlicher Texte b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport • Durchführung von gezielter Literaturrecherche • Erhebungsmethoden qualitativer Forschung • Grundlagen der Gütekriterien für qualitative Verfahren • Auswertungsmethoden für qualitative Verfahren (z.B. Inhaltsanalyse) • Aufbereitung qualitativer Daten • Merkmale von Ergebnisberichten qualitativer Forschung c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport • Wissenschaftliche Theorien erkennen • Quantitative Erhebungsinstrumente für schulsportbezogene Fragestellungen theoriegeleitet entwickeln und einsetzen • Grundlagen zu Experimenten und Interventionen im Setting Schulsport • Grundlagen der Gütekriterien für quantitative Verfahren • Auswertungsmethoden für quantitative Verfahren • Merkmale von Ergebnisberichten quantitativer Forschung Lehr- und Lernmethoden Frontalunterricht, Gruppenarbeiten, Diskussionen, E-Learning, Textarbeit, Einzelarbeiten Empfohlene Literatur Baur, N. & Blasius, J. (Hrsg.) (2014). Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS. Döring, N. & Bortz, J. (Hrsg.). (2016). Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften. Springer. Heinemann, K. (1998). Einführung in Methoden und Techniken empirischer Forschung im Sport. Hofmann. Helfferich, C. (2011). Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Einzelinterviews (4. überarb. Aufl.). Wiesbaden: Springer VS. Lamnek, S. & Krell, C. (2016). Qualitative Sozialforschung: Mit Online-Materialien (6., überarb. Aufl.). Beltz. Robson, C. (2011). Real world research: A resource for users of social research methods in applied settings (3. Aufl.). Wiley. Es können im guten Glauben auch aktuellere Auflagen verwendet werden. Modulbeschreibung Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen • Siehe Übersicht Voraussetzungen • Vorlesung inkl. bestandener Lernerfolgskontrollen als Voraussetzung für die Übungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - semesterbegleitende Lernerfolgskontrollen im Rahmen der Übung - Lernerfolgskontrollen im Rahmen der Vorlesung - Teilnahme an Veranstaltungen der Bibliothek Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote keine Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B2: Grundlagen von Bewegung und Leistung Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Basics/Fundamentals of Movement and performance Kurzbezeichnung B2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (b), c)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / VL / deutsch / nein b) Laufen - Springen - Werfen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja c) Bewegen an Geräten - Turnen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Gleiten - Rollen - Fahren 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, und Atmung, können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie mögliche Anpassungen von biologischen Strukturen (Geweben, Organen und Organsystemen), sowie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können diese bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Weiterhin kennen die Studierenden die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. b) Laufen -Springen - Werfen Durch die Auseinandersetzung mit den Inhaltsbereichen des Laufens, Springens und Werfens erwerben die Studierenden ein handlungsorientiertes Fachwissen ausgewählter Disziplinen und Techniken der Leichtathletik. Die Studierenden sind in der Lage, leichtathletisches Bewegen auszuführen und adäquat zu demonstrieren, sowie das Gelernte im schulischen Kontext variabel, zielgruppenorientiert und altersgemäß anzuwenden. Die Studierenden erproben sich in der Planung und Durchführung von leichtathletischen Unterrichtsinhalten und können diese bewerten und reflektieren. Die Studierenden verstehen die Zusammenhänge zwischen den in der Vorlesung vermittelten biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundlagen und können diese bei der Aufbereitung leichtathletischer Modulbeschreibung Unterrichtsinhalte einbeziehen. Auf Grundlage von Bewegungsbeobachtungen können die Studierenden adäquates Feedback zu leichtathletikspezifischen Bewegungsausführungen geben. c) Bewegen an Geräten - Turnen Die Studierenden erkennen das Potential des Bewegungsfeldes zur positiven Beanspruchung des Bewegungsapparates im Rahmen des schulischen Sportunterrichts. Durch die Erschließung der mechanischen Prägung turnerischer Bewegungshandlungen und deren Vermittlung erwerben die Studierenden einen ersten fachspezifischen Wissenszuwachs, der sowohl methodische als auch sicherheitsspezifische Aspekte inkludiert. Im partiellen Erleben der Rolle als sportmotorisch lernende Schüler*innen entwickeln die Studierenden zudem ihre turnspezifische Demonstrationsfähigkeit weiter. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden eine erste Handlungs- und Vermittlungskompetenz im Bewegungsfeld ausgebildet, die im Rahmen der Folgeveranstaltung B6 – d): Gerätturnen anschlussfähig ist. d) Gleiten - Rollen - Fahren Die Studierenden erkennen das Potential des Bewegungsfeldes und sind in der Lage, dieses für den schulsportspezifischen Kontext aufzubereiten. Durch die im Bewegungsfeld erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen entwickeln die Studierenden eine grundlegende Organisationskompetenz für die Umsetzung der Inhalte im Schulsport. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen biologischer Gewebe, sowie deren Anpassung vermittelt, die bei körperlicher Belastung und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, sowie zur Leistungsdiagnostik. Dabei werden die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Auf der Basis mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Möglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewählter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schlüsselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht Modulbeschreibung der Biomechanik erörtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopädische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgrößen und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewählten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Möglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. b) Laufen - Springen - Werfen Als zentrale Inhaltsbereiche werden die Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens vermittelt und in ihrer Vielfalt dargestellt. In der Auseinandersetzung mit den koordinativ-technischen sowie konditionell-athletischen Inhalten des Laufens, Springens und Werfens erfahren die Studierenden Praxisbeispiele zu den in der Vorlesung vermittelten Inhalten. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, diskutiert und ausprobiert. Hierzu gehören verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. In kleinen Lehr-Lern-Settings probieren sich die Studierenden in der Planung, Durchführung und Reflexion von leichtathletischen Unterrichtsinhalten aus. c) Bewegen an Geräten - Turnen Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren schulbezogene Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung motorischer Grundbewegungsformen durch die Einbeziehung und Kombination traditioneller Turngeräte. Die dafür ausgewählten Lehr-Lern-Szenarien veranschaulichen am Beispiel wesentlicher Basiselemente die mechanische Kennzeichnung turnerischer Bewegungsanforderungen und der daraus abgeleiteten Vermittlungsstrategien. U. a. werden die Dreidimensionalität turnerischer Bewegungen, rotationsauslösende Methoden sowie Aspekte des statischen und dynamischen Gleichgewichts thematisiert. Vor diesen Hintergründen werden konkrete Bezüge zu zielführenden Partner*innenhilfen (z. B. das Erlernen manueller Hilfeleistung) sowie Gerät- und Orientierungshilfen hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Weiterhin knüpft die Inhaltsbereiche an die Entwicklung eines anwendungsbezogenen Grundverständnis für die Bedeutsamkeit des Körperschwerpunktes an. Zudem wird im Bezugsrahmen einwirkender Kräfte und resultierender Gewebebeanspruchungen für den zielgerichteten und sicheren Modulbeschreibung Einsatz von Turngeräten (z.B. Absprunghilfen) und ausgewählter Mattenlagen sensibilisiert. d) Gleiten - Rollen - Fahren Dieser Wahlpflichtbereich soll verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross- Skates, Skateboard, Waveboard), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Exemplarisch wird vor dem Hintergrund der Implementierung von Trendsportarten in den Schulsport am Beispiel des Skate- und Waveboardfahrens versucht, das Streetsurfing aus dem Bewegungsalltag der Schüler*innen in den Schulalltag zu übertragen. Dabei stehen innerhalb der Vermittlung zum einen die Eigenrealisation dieser Bewegungsformen im Mittelpunkt und darüber hinaus die Diskussion um Chancen und Herausforderungen für die Umsetzung im Schulsport. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen • Cowin, S. C., & Doty, S. B. (2007). Tissue Mechanics. Springer Science & Business Media, New York, USA. • De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß. • Enoka, R. M. (2008). Neuromechanics of human movement. Human Kinetics. • Hamill, J., Knutzen, K. M., & Derrick, T. R. (2015). Biomechanical Basis of human movement. Wolters Kluwer, Baltimore, USA. • Kenney (2015). Physiology of Sport and Exercise (6. Aufl.). Human Kinetics. • Mc Ardle, W. D., & Katch, F. I. & Katch, V. L. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. • Nigg, B. M., & Herzog, W. (Eds.) (2007). Biomechanics of the musculoskeletal system. John Wiley & Sons, Chichester, England. Modulbeschreibung • Nordin, M., & Frankel, V. H. (2012). Basic Biomechanics of the Musculoskeletal System. Lippincott Williams & Wilkins, Baltimore, USA. • Silverthorn, D. U. (2009). Physiologie (4., aktualisierte Aufl.). Pearson. • Zatsiorsky, V. M. (2000). Kinetics of human motion. Human Kinetics. • Zatsiorsky, V. M. (2011). Biomechanics of muscle. Human Kinetics. b) Laufen - Springen - Werfen • Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. • Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. • Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka- Sportverlag. • Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. • Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. c) Bewegen an Geräten - Turnen • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2018). Matten im Sportunterricht. Sicherheit im Schulsport. Abgerufen von https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/articl e/1397 • Gerling, I. E. (2014). Basisbuch Gerätturnen. Von Bewegungsgrundformen mit Spiel und Spaß zu Basisfertigkeiten (8., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E., Rohleder, J., & Becker, M. (2020). „Teamsport“ Turnen: Gegenseitiges Helfen und Sichern zur Förderung sozialer Kompetenzen. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 106-128). Meyer & Meyer. • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. Abgerufen von https://www.schulsport- nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf d) Gleiten - Rollen - Fahren • Wopp, A. (2006). Handbuch zur Trendforschung im Sport: welchen Sport treiben wir morgen? Meyer & Meyer. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 Modulbeschreibung • Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. BLV Buchverlag. • Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. BLV Buchverlag. • Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Deutscher Skilehrerverband. • Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Deutscher Skilehrerverband. • Ladig, G., & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating (3. Aufl.). BLV. • Mischler, D., & Peña, R., & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Auer. • Ernst, M., Heßler, H., Stifel U., & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Meyer & Meyer. • Lötzerich, H., & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule. Sportunterricht, 51(7), 210-215. • Fritsch, W. (2008). Rudern Basics (3. Aufl.). Meyer & Meyer. • Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Pesda Press. • BCU (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Pesda Press. • Helmich, I., & Tehrani, R. (2022). Skateboard ‒ Basics und erste Tricks. Sportpädagogik, (5), 36-39. • Büscher, B., Kilberth, V., Tehrani, R., & Helmich, I. (2022). „Auf in den Skatepark!“: Ein Lehr-Lern-Angebot zum Skateboarding. SportPraxis, 63(), . Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur mit Antwort-Wahl-Verfahren (60 Min.) statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Gleiten - Rollen - Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B3: Bewegungstheorien und sportliches Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement theories and sports practices Kurzbezeichnung B3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 150 h / 5 LP / 0 LP /1 LP 1 fachdidaktischer LP (c) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen 1 SWS / 15 h / 15 h / 2. / VL / deutsch / nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 2. / KS / deutsch / ja c) Gymnastik 2 SWS / 30 h / 30 h / 2. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen Die Studierenden sind in der Lage, - die Prinzipien des sportlichen Trainings sowie Inhalte der Trainingssteuerung zu beschreiben und diese bei der Gestaltung von Sportunterricht zu berücksichtigen. - die einzelnen motorischen Hauptbeanspruchungsformen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination in ihren spezifischen Charakteristika zu beschreiben. - Sie können geeignete Trainingsmethoden für den Sportunterricht identifizieren und aktuelle Modelle der motorischen Kontrolle zu klassifizieren. - Sie verstehen das Zusammenspiel von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur anhand von verschiedenen Arten von Bewegungen und können dies auf Aspekte des motorischen Lernens beziehen. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Die Studierenden können komplexe motorischen Fertigkeiten im Bewegungsraum Wasser vermitteln und berücksichtigen die sich aus der Besonderheit des Umgebungsmediums Wasser abgeleiteten Bedingungen. Sie kennen diagnostische Möglichkeiten, um den Lernstand von SuS zu beurteilen. Sie verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet und sind sensibilisiert für die Vielzahl der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers im Wasser. Sie beherrschen azyklische und zyklische Bewegungsformen zum Bewegen ins und zur Fortbewegung im und unter Wasser an ausgewählten Bei- spielen. Modulbeschreibung c) Gymnastik Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen - Training und Trainingsprinzipien - Trainingssteuerung - Systematik der motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination) - Klassifizierung von Bewegungen (Reflexe, rhythmische Bewegungsmuster, Willkürbewegungen) - Neurowissenschaftliche Grundlagen der motorischen Kontrolle - Motorisches Lernen b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Das Modell der schwimmerischen Grundbildung (Wasservertrautheit, Wasserbewegungsgefühl, Erfahrung vielfältiger Antriebsformen) liefert die Basis, um sich mit den normierten Schwimmtechniken (Kraul-, Brust- und Rückenschwimmtechnik), deren Beschreibung, Erklärung und Vermittlung auseinanderzusetzen. Die Erklärungsmodelle zur Bewegungsorganisation werden anhand konkreter Beispiele erläutert. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten der Schwimmtechniken, insbesondere mit Bezug auf die Ökonomisierung der Bewegung und den Ausdaueraspekt. Sie setzen sich mit dem Springen ins Wasser und basalen Aspekten des Tauchens (Strecken- und Tieftauchen) ohne Ausrüstung auseinander. In diesem Zusammenhang werden zur Vorbeugung von Unfällen entsprechende Vorgehensweisen und organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Modulbeschreibung c) Gymnastik In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera- Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen Bear, M. F., Connors, B. W., & Paradiso, M. A. (2018). Neurowissenschaften: Ein grundlegendes Lehrbuch für Biologie, Medizin und Psychologie. Springer-Verlag. De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. 9. Auflage. Köln: Sport und Buch Strauß. Ferrauti, A. (Hrsg.) (2020). Trainingswissenschaft für die Sportpraxis: Lehrbuch für Studium, Ausbildung und Unterricht im Sport. Magill, R., & Anderson, D. (2010). Motor learning and control. New York: McGraw-Hill Publishing. Pinel, JPJ., Pauli, P. (2007). Biopsychologie. 6. Auflage. München: Pearson Studium. Schmidt, R. A., & Lee, T. (2011). Motor Control and Learning: A Behavioral Emphasis. Champaign, IL: Human Kinetics. Schnabel, G., & Krug, J. (2021). Bewegungslehre Sportmotorik: Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt. Meyer & Meyer. Tresilian, J. (2012). Sensorimotor control and learning: An introduction to the behavioral neuroscience of action. Bloomsbury Publishing. Weineck, J. (2019). Optimales Training. Balingen: Spitta. Berlin: Springer Spektrum. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M., & Gröbli, C. (2004). SchwimmWelt: Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. SchulVerlag. Modulbeschreibung Deutscher Schwimm-Verband e.V. - Jugend (dsv-jugend) (Hrsg.). (2011). Schwimmen lernen - Handbuch zur Kursleiterausbildung (2. überarb. Aufl.). DGUV (Hrsg.). (2019). Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule. Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser. (Download-Link) Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (Hrsg.). (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. (Download- Link) Rheker, U. (2011). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 1 (3. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. Rheker, U. (2004). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 2 (2. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. Rheker, U. (2002). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 3. Meyer & Meyer. Ungerechts, B., Volck, G., & Freitag, W. (2002). Lehrplan Schwimmsport. Band 1: Technik (im Auftrag des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V., Hrsg.). Verlag Karl Hofmann. Vogt, T. (Hrsg.). (2020). Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung. Sportartspezifische Perspektiven. Meyer & Meyer. Wilke, K., & Daniel, K. (2007). Schwimmen: Lernen - Üben - Trainieren (6., überarb. Aufl.). Limpert. c) Gymnastik Beck, P. & Brieske-Maiberger S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Drefke, H. & Vent, H. (1984). Gymnastik/Tanz Sekundarstufe 2. Bagel Verlag. Freiwald, J. (2013). Optimales Dehnen. Sport-Prävention- Rehabilitation. Balingen Spitt Verlag Klee, A. & Wieman, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann Meinel, K. (1977). Bewegungslehre: Versuch einer Theorie der sportlichen Bewegung unter pädagogischem Aspekt. Volk und Wissen. Meusel, W. & Wieser, R. (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung, Kallmeyer/SVK. Schleip, R.& Baker, A. (2019). Faszien in Sport und Alltag. Riva Verlag Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3655 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Lernerfolgskontrollen beziehen sich auf die theoretischen und sportpraktischen Inhaltsbereiche. c) Gymnastik Leistungspunkte werden durch regelmäßige aktive Teilnahme und erfolgreiche Abnahme einer vorgegebenen Körperbildungsstudie erworben. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlusssprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) bezieht sich auf die Veranstaltungen des Moduls (außer Gymnastik) und wird als MC- Klausur von 60 Minuten Dauer durchgeführt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 5-7 min. / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B4: Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement, play and sport as an educational dimension Kurzbezeichnung B4 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP / 0,5 LP/ 2 LP 0,5 inklusionsorientierte LP (b) 2 fachdidaktische LP (c) und d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpädagogische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja c) Ringen und Kämpfen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja d) Gestalten - Tanzen - Darstellen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Sportpädagogische Grundlagen Die Studierenden erwerben u.a. • fundierte Kenntnisse über vielfältige Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Bewegung, Spiel und Sport über die gesamte Lebensspanne hinweg. • Kenntnisse über theoretische Diskurse und empirische Erkenntnisse zu grundlegenden sportpädagogischen Fragestellungen in verschiedenen formalen, non-formalen und informellen Settings, die sie zur kritischen Auseinandersetzung sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung exemplarisch auf Erziehungs- und Bildungsfragen in verschiedenen Settings anzuwenden und kritisch zu reflektieren. • einen wissenschaftlichen Habitus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport Rekurrierend auf grundlegende sportpädagogische Kenntnisse wissen die Studierenden, dass Bewegung, Spiel und Sport einen Modulbeschreibung bedeutsamen Einfluss auf die Entwicklung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts im Rahmen von Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozessen haben. Da sie den Lebensphasen Kindheit und Jugend eine besondere Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und vor allem für einen sich entwickelnden Körper beimessen, benennen Sie formale, non-formale und informelle Settings als Orte, an denen diese Entwicklung stattfindet. Die Auffassung des Menschen als aktiver Gestalter seiner Umwelt ist dabei wegweisend, wohl wissend dass sich Entwicklung in sozial- kulturellen Kontexten vollzieht, die eine chancengleiche Persönlichkeitsentwicklung auch verhindern können. Der Sportunterricht als verpflichtendes Setting für alle Schüler*innen stellt für die angehenden Sportlehrkräfte einen Möglichkeitsraum dar, in dem durch bildende, erziehende und sozialisierende Prozesse eine Entwicklung durch und zu Bewegung, Spiel und Sport stattfindet. Dabei nehmen sie sportpädagogische und insbesondere sportdidaktische Perspektiven ein, denen ein weites Sportverständnis zugrunde liegt. Darin sehen sie die beiden modulimmanenten Bewegungsfelder besonders repräsentiert, gehen jedoch auch kritisch reflektiert an naive Ableitungen heran. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen kennen sie verschiedene Möglichkeiten der Analyse, Planung und Organisation, die für die Stärkung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden können. Erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen nutzen sie begründet zur Anleitung und Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Sportunterrichts, der die heterogenen Voraussetzungen von Lerngruppen z.B. über Individualisierungsprozesse berücksichtigt. c) Ringen und Kämpfen Die Studierenden erlernen grundlegende Formen des Kämpfens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln. Durch das Kennenlernen, Ausführen und selbst Entwickeln verschiedener Kampfformen erlangen die Studierenden ein eigenes bewegungsspezifisches Können auf dessen Grundlage sie technisch-taktische Lösungsmöglichkeiten reflektieren. Sie verstehen den Einsatz, die Vereinbarung sowie ggf. Veränderung von Regeln als notwendige Voraussetzung für die körperliche Auseinandersetzung. Die Studierenden kennen Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung elementarer technischer Elemente und können die Anwendbarkeit verschiedener Kampfformen im Sportunterricht beurteilen. Modulbeschreibung Die Studierenden wenden die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse an und reflektieren die vielfältigen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Zweikämpfen kritisch. Sie nutzen darüber hinaus ihr erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen zur Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Ringen und Kämpfens in heterogenen Lerngruppen. d) Gestalten- Tanzen- Darstellen Die Studierenden kennen verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen, sowie Arbeitsmethoden des Gestaltens und des Umgangs mit Musik. In Improvisation und Komposition wenden sie die Gestaltungs- kriterien Raum, Zeit, (Körper-)Form und Dynamik an. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt. Sie qualifizieren sich in schulischer Bewegungserziehung vor dem Hintergrund des persönlichkeitsbildenden Potenzials für inklusive und heterogene Gruppen. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungs- gestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt und qualifizieren sich, durch Haltung und Fachkompetenz schulische Bewegungserziehung nach dem Studium inklusiv und für heterogene Gruppen zu konzeptionieren und zu gestalten. Im Kurs identifizieren und explorieren Studierende ästhetisch- expressive Bewegungsmöglichkeiten, ausgehend von verschiedenen Ausgangspunkten (z.B. Bewegung, Musik, Idee, Text, Bild, Objekt, etc.). Bewegung verstehen sie dabei als ersten Ausgangspunkt, der auch in der Exploration anderer Ausgangspunkte unumgänglich bleibt für ein vertieftes Begreifen und als zentrales Ausdrucksmedium von tänzerisch-abstrakt bis darstellerisch-konkret. Die Studierenden sind in der Lage passende Aufgabenstellungen zu formulieren und damit Improvisationsanlässe zu schaffen, um eigene Haltungen zu kommunizieren und zu reflektieren. Sie kennen Werkzeuge, um Bewegungs- und Ideenbausteine zu analysieren und zu prüfen, um daraus Stücke zu komponieren und diese einem Publikum zu präsentieren. Studierende kennen postdigitale Möglichkeiten im Kontext Tanz und anderen ästhetisch-expressiven Bewegungskulturen und können Risiken mit Schüler*innen verbal-sprachlich und auch ästhetisch reflektieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende (sport)pädagogische Begrifflichkeiten Modulbeschreibung (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation), Diskurse und Erkenntnisse über die gesamte Lebensspanne hinweg (Kindheit, Jugend, Alter) in verschiedenen Settings (z.B. Verein, informeller Sport). Mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Verständnisse und Positionen zu pädagogischen Fragestellungen im Gegenstandsfeld Bewegung, Spiel und Sport soll der Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit angebahnt werden. Exemplarisch werden einige pädagogischen Handlungsfelder (z. B. Gesundheits-, Leistungserziehung) vertiefend vermittelt. b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport In diesem Seminar erkennen die Studierenden naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport und überprüfen sie kritisch vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit. Sie verstehen die analytische Zergliederung der Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung. Sie erarbeiten sich theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen Selbstkonzepts innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports und transferieren dieses Wissen mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis. Darüber hinaus analysieren die Studierenden das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen. c) Ringen und Kämpfen Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare normungebundene Kämpfe mit direktem und indirektem Körperkontakt sowie mit Gerätschaften in Partner*innen- und Gruppenform. Die Studierenden erfahren dabei u.a. das Kämpfen um Gegenstände, um den Raum, um das Gleichgewicht und um die Körperposition. Exemplarisch werden darüber hinaus einige normierte bzw. elementar normierte Formen des Zweikampfes in verschiedenen Raumlagen vermittelt. d) Gestalten, Tanzen, Darstellen Im Kurs werden verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen thematisiert, der Transfer in den Schulsportunterricht durch die Bewegungspraxis sowie im gemeinsamen Diskurs wird reflektiert. Es findet eine theoriegeleitete Analyse der fachspezifischen pädagogischen Modulbeschreibung Modelle/ Werkzeuge statt. Auf dieser Grundlage wird die Formulierung angemessener Aufgabenstellungen für Improvisations- und Kompositionsanlässe thematisiert. Darüber hinaus werden Potentiale und Risiken des Bewegungsfeldes Gestalten, Tanzen, Darstellen hinsichtlich der Persönlichkeitsbildung aufgezeigt und diskutiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning • Präsentationen etc. Empfohlene Literatur a) u.a. Balz, E., Reuker, S., Scheid, V., & Sygusch, R. (Hrsg.). (2021). Sportpädagogik. Eine Grundlegung. Kohlhammer. Koller, H.-C. (2014). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (7. durchgesehene Aufl.). Kohlhammer. Prohl, R. (2006). Grundriss der Sportpädagogik (2., stark überarbeitete Aufl.). Limpert. b) u.a. Breker, T. A. (2016). Fähigkeitsselbstkonzept, Selbstwirksamkeit & Mindset – Wie können Lehrkräfte Erkenntnisse aus der Sozial-Kognitiven-Psychologie nutzen, um die Potenzialentfaltung von Schülerinnen und Schülern zu fördern? Frankfurt (Oder): Europa-Universität Viadrina. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport.Huber. Deci, E. L. & Ryan, R. M. (1993). Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. Zeitschrift Für Pädagogik, 39(2), 223–238. Frohn, J. (2015). Impulse der Heterogenitätsforschung für die Schulsportentwicklung. In G. Stibbe (Hrsg.), Grundlagen und Themen der Schulsportentwicklung (S. 103-114). Academia. Hurrelmann, K. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie . Beltz. Kleindienst-Cachay, C., Kastrup, V., & Cachay, K. (2008). Koedukation im Sportunterricht – ernüchternde Realität einer löblichen Idee. Sportunterricht, 57(4), 99–104. Oswald, E., Rubeli, B. & Berger, R. (2018). Kinder stärken durch persönlichkeitsfördernden Bewegungs- und Sportunterricht. hep verlag ag. Schmidt, M., & Conzelmann, A. (2011). Selbstkonzeptförderung im Sportunterricht. Sportwissenschaft, 41(3), 190–201. Shavelson, R. J., Hubner, J. J., & Stanton, G. C. (1976). Self- Concept: Validation of Construct Interpretations. Review of Educational Research 46 (3), 407–441. Stiller, J. & Alfermann, D. (2005). Selbstkonzept im Sport. Zeitschrift für Sportpsychologie, 12 (4), 119-126. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Modulbeschreibung Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik. Herder. c) u.a. Kursbegleitendes Skript Werner, S., Körner, S., & Staller, M. S. (2020). Vermittlungsmethoden: Kämpfen im Schulsport im Spannungsfeld zwischen Tradition und Nicht-Linearität. In T. Vogt (Ed.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven (pp. 245–276). Meyer & Meyer. Gößling, V.(2008). Handicap-Kämpfe - leicht umsetzbar und vielfältig einsetzbar. sportunterricht (5)57, 141-143. Liebl, S., Ptack, R., & Sygusch, R. (2018). Der Erlanger Kompetenzentwurf Sport. Am Beispiel des Bewegungsfelds "Mit und gegen Partner kämpfen". Sport & Spiel, 69, 42–45 Liebl, S., Happ, S. & Zajonc, O. (2015). Review zu Wirkungen von Kampfkunst und Kampfsport auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. In M. J. Meyer (Hrsg.), Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre: Material Arts Studies in Germany - Defining and Crossing Disciplinary Boundaries. (S. 82-92). Hamburg: Feldhaus. Karsch, J. (2022). Alternative Vermittlungsformen im Sportunterricht. Vom Einsatz des Constraints-Led Approach im Sportunterricht. sportunterricht, 7 (71), 290-296. d) u.a. Behrens, C. (2014). Sich körperlich ausdrücken. Sportpädagogik (3+4), 2-6. Steinberg, C. & Tiedt, W. (2018). Bewegung und Tanz als Gegenstand der ästhetisch-kulturellen Bildung in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen. In M.-S. Meis & G.-A. Mies (Hrsg.), Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit (Pädagogik 2013, S. 145-176). Stuttgart: Verlag W. Kolkhammer. Howahl, S. (2016). Inklusiv "Gestalten, Tanzen und Darstellen". In S. Ruin, S. Meier & H. Leineweber (Hrsg.), Inklusion im Schulsport. Anregungen und Reflexionen (Pädagogik, S. 116- 129). Weinheim: Beltz. Howahl, S. (2018). Inklusiv Gestalten, Tanzen und Darstellen. von kleinen und großen Stücken. In Ruin, Sebastian, Becker, Florian, Klein, Daniel, Leineweber, Helga, Meier, Sebastian. & Uhler-Derigs, Hans Georg (Hrsg.), Im Sport zusammen kommen. Inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven (S. 139-152). Schorndorf: Hofmann. Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie aus einem Gedicht Bewegung wurde. Zeitschrift für Sportpädagogik (5), 28-31. Modulbeschreibung Klinge, A. & Schütte, M. (2013). Gestalten und Gestaltung. In A. Güllich & M. Krüger (Hrsg.), Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium (Bachelor, 1. Aufl., S. 597-620). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Tiedt, W. (2001). Bewegungstheater. In W. Günzel & R. Laging (Hrsg.), Didaktische Konzepte und Unterrichtspraxis (Neues Taschenbuch des Sportunterrichts, / hrsg. von Werner Günzel und Ralf Laging ; Bd. 2, S. 309-336). Baltmannsweiler: Schneider- Verl. Hohengehren. Zühlke, M. & Steinberg, C. (2023). Tanz digital unterstützen [Themaheft]. Sportunterricht (72, 2) Modulart Pflicht / Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: a) In der VL werden Leistungspunkte durch eine abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle erworben. b) Im Seminar Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport wird die aktive Teilnahme durch die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (wissenschaftliches Lerntagebuch oder schriftliche Hausarbeit Umfang 15000 bis 18000 Zeichen) nachgewiesen. c) Im Kurs Ringen und Kämpfen werden Leistungspunkte durch die Übernahme eines Stundenanteils (Umfang 30 min) und durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle (praktische Prüfung) erworben. d) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen werden Leistungspunkte durch zwei Lernerfolgskontrollen (praktische Prüfungen) erworben: 1. Nachgestaltung einer Choreographie 2. Neugestaltung eines Tanz-/Bewegungstheaterstückes Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) besteht aus einer 90- minütigen kombinierten Klausur mit einem MC-Teil und offenen Fragen. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Ringen und Kämpfen oder im Kurs d) Gestalten- Tanzen- Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 5-7 Min / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B5: Bewegung und Körperlichkeit in Kultur, Gesellschaft und individuellem Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2025/26 Englischer Modultitel Movement and physicalness in culture, society, and individual behavior Kurzbezeichnung B5 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3./4. Fachsemester / 2 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h/ 7 LP / 0 LP / 1 LP 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein Sozialisation und soziales Lernen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung 1 SWS / 15 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / nein d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Leitbild des Moduls ist die Ausbildung einer wissenschaftlich informierten, reflektierten Lehrkraft. Die Studierenden bilden einen breiten wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender menschlicher Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen aktuelle Theorien und Erkenntnisse der Psychologie, der Sozialisation und des motorischen Lernens kennen und können sie auf vielfältige Situationen im Sport und in der Schule übertragen. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit spielerischen, motivierenden und erlebnispädagogischen Inhalten für ein diverses Teilnehmerfeld in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Psychologie, Motorik und Bewegungssteuerung. Sie verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung, des Bewegungslernens und die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung. Modulbeschreibung b) Sozialisation und soziales Lernen Die Studierenden kennen unterschiedliche Theorien und Ansätze von Sozialisation und sozialem Lernen im Allgemeinen und im Bereich des Sports und können sie auf sportliche Situationen und den Schulsport übertragen. Sie können sozialisations- und lerntheoretisch Grundlagen nutzen, um sich mit spezifischen schulischen (schulsportunterrichtlichen) und gesellschaftlichen Gegebenheiten, Herausforderungen und Stressoren (z.B. Integration, Koedukation, Fairness und Gewalt) reflektiert auseinanderzusetzen. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Die Studierenden erwerben eine übergreifende Sportspielkompetenz. Sie sollen dazu befähigt werden, unterschiedlichste Sportspiele in ihrem komplexen Handlungsfeld zu verstehen, zielgerichtet einzusetzen und aktiv durchzuführen. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) Das Spiel ist ein vielfältig und mannigfaltig auftretendes Phänomen unter Lebewesen und fasziniert seit jeher die Menschen. Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, Spiele zielgerichtet einzusetzen, wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu lernen sie unterschiedliche Spielformen kennen bzw. zu modifizieren, mit denen sie den Erwerb sportartübergreifender und spezifischer Kompetenzen nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch-kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der Modulbeschreibung menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z.B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktionen betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktionen und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interkation (Motivationales Klima). b) Sozialisation und soziales Lernen In dieser Veranstaltung werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Identität in Gruppen, motivationale Aspekte, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand von evidenzbasierten praktischen Beispiele aus dem Sportunterricht (z.B. besonders stressreiche Phänomene) werden Möglichkeiten des sozialen Lernens und der Sozialisation im Fach Sport diskutiert und analysiert, beispielsweise wird die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und der Selbstbestimmung im schulischen Kontext anhand von unterschiedlichen Beispielen erörtert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner werden der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen sowie die Auseinandersetzung mit Integration im und durch Sport /Sportunterricht behandelt. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, wird auch die Relevanz von Geschlecht und sozialer Schicht für eine Sozialerziehung im Sport/Sportunterricht analysiert. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Modulbeschreibung Das Themenspektrum beinhaltet portspielübergreifende Theorien, Vermittlungsmodelle und Möglichkeiten der Diagnostik. Grundsätzliche und spezielle Struktur- und Vermittlungsaspekte in unterschiedlichen Sportspielen werden behandelt. Weiterhin werden aktuelle Lern- und Lehrmethoden im Hinblick der Sportspielvermittlung unterrichtet. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun und Alternative zum Üben verstanden. Spielen soll als grundlegende Fähigkeit zielgerichtet eingesetzt werden und in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, unterschiedlichen Adressatengruppen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen: Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. b) Sozialisation und soziales Lernen Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. Pearson Studium. Brinkhoff, Klaus-Peter (1998). Sport und Sozialisation im Jugendalter. Weinheim, München: Juventa. Gerlach, E. & Brettschneider, W.D. (2013). Aufwachsen mit Sport.Befunde der 10-jährigen Paderborner Längsschnittstudie "SET" von der Kindheit in die Adoleszenz. Meyer & Meyer Verlag Hurrelmann, K. & Bauer, U. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie. Das Modell der produktiven Verarbeitung von Realität. Beltz. Woolfolk, A. & Schönpflug, U (2014). Pädagogische Psychologie. Pearson Studium. Modulbeschreibung c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele): Güllich, A. & Krüger, M. (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Berlin, Heidelberg: Springer. König, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2012). Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Memmert, D, & Furley, P. (2014). Zur Schulung einer allgemeinen Spielfähigkeit in Schule und Verein. Bayreuth: Sportbuch- und Medienverlag Weineck e.K. Roth, K. & Kröger, C. (2011). Ballschule - ein ABC für Spielanfänger. Schorndorf: Hofmann. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2007). Ballschule Rückschlagspiele. Schorndorf: Hofmann. Roth, K., Memmert, D. & Schubert, R. (2007). Ballschule Wurfspiele. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht / Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) besteht aus einer 90- minütigen MC- Klausur mit offenen Fragen über die beiden Vorlesungsinhalte (a und b). Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) In der Vorlesung c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung und im Kurs d) Spielen und Spiele inszenieren kann eine fachpraktische Prüfung (FP) absolviert werden. Vorlesung c): Klausur / 60 Min / 40% Kurs d): Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B6: Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (I) Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Teaching and mediating movement, games and sports Kurzbezeichnung B6 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h/ 8 LP / 0,5 LP / 5 LP 0,5 inklusionsorientierte LP (a) 6 Fachdidaktische LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Didaktische Grundlagen des Schulsports 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Aktuelle schulsportbezogene Themen 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / SE / deutsch / nein c) Spielen in und mit Regelstrukturen: Mannschaftssportspiel (I) (eins aus fünf frei wählbar: Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja d) Gerätturnen 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportbezogene Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule als Teil der Gesellschaft anzuwenden. a) Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse im Rahmen curricularer Vorgaben und können diese exemplarisch anwenden. • grundlegende Kenntnisse zu Erkenntnissen der Schulsportforschung und weiteren ausgewählten sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • grundlegende Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Vermittlungskenntnisse, die exemplarisch auf Vermittlungsfragen in den verschiedenen Bewegungsfelder angewendet und kritisch reflektiert werden können. b) Die Studierenden erwerben u.a. • theoretisch vertiefte Kenntnisse zu ausgewählten aktuellen schulsportbezogenen Themen (z.B. Diversität und Chancengleichheit, Digitalisierung, Demokratiebildung, Nachhaltigkeit, Schutz vor Gewalt), die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit Modulbeschreibung schulsportbezogenen und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. c) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. d) Die Studierenden erwerben u.a. • aufbauend auf die im Modul „B2 – c): Bewegen an Geräten – Turnen“ erworbenen Kompetenzen eine eingehende schulbezogene Vermittlungskompetenz. Diese soll zur anwendungsbezogenen Auseinandersetzung mit turnspezifischen Fragestellungen im Rahmen der zweiten Ausbildungsphase befähigen. • die Fähigkeit das Potential der Sportart Gerätturnen zur Begegnung aktueller schulsportbezogener Herausforderungen zu erkennen (z. B. Inklusion, Gruppenbildungsprozesse, Angstbewältigung, Notengebung). • Medienkompetenz, um verschiedene Strategien zur Bewältigung turnspezifischer Vermittlungsfragen unter Verwendung verschiedener (auch digitaler) Medien leisten zu können. Hier steht der Transfer des erworbenen Wissens zur Planung und Durchführung erziehenden Sportunterrichts im Vordergrund. • eine turnspezifische Demonstrationsfähigkeit im Erleben der Rolle als sportmotorisch lernende Schüler*innen Zentrale Inhaltsbereiche a) Die Studierenden erhalten einen Überblick über sportdidaktische Planungs- und Auswertungsmodelle, fachdidaktische Konzepte als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht) und weitere didaktisch relevante Themen des Sportunterrichts (z. B. Umgang mit Heterogenität, pädagogische Diagnostik). Zudem Modulbeschreibung werden aktuelle Themen des Schulsports und der Schulsportforschung (z. B. diversitätssensible Schulentwicklung, Scham und Ausgrenzungsprozesse im Sportunterricht) exemplarisch aufgezeigt. b) Das Seminar soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, ausgewählte und schulsportrelevante Themen mit besonderer gesellschaftlicher oder bildungspolitischer Relevanz zu vertiefen (z.B. Digitalisierung, Demokratiebildung, Diversität und Chancengleichheit, Schutz vor Gewalt, Bildung für nachhaltige Entwicklung). Dabei werden verschiedene Themen im Sinn von Wahlpflichtseminaren angeboten, die jeweils vertiefend behandelt werden. Die erworbenen Kenntnisse werden im weiteren Studienverlauf (z.B. Modul M3) auf übergeordneter Ebene („Kulturphänomen Sport als Spiegelbild der Gesellschaft“) eingeordnet und weiterführend thematisiert. c) Die praktische Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und -methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. d) Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung turnerischer Grundfertigkeiten (z. B. Überschlagbewegungen vorwärts und rückwärts, Sprung-, Kipp- und Stemmbewegungen). Die dafür ausgewählten Lehr-Lern-Szenarien adressieren anhand exemplarischer Fertigkeiten ausgewählte didaktisch sowie bildungspolitisch relevante Themen. U. a. werden der Umgang mit Ängsten und Schamgefühlen (gegenseitige Hilfeleistung zum Beispiel bei Überschlagbewegungen) oder auch Digitalisierung als didaktisches Hilfsmittel (Videoanalyse zur Bewegungskorrektur) thematisiert. Vor diesen Hintergründen werden Bezüge zu den pädagogischen Perspektiven hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Weiterhin ermöglichen Lernanlässe zum gezielten Erleben der Modulbeschreibung Rolle als Lehrkraft die turnspezifische Anwendung des erlernten Wissens. Zudem wird, insbesondere im Rahmen der Lernerfolgskontrollen, im Bezugsrahmen von Demokratiebildung und multifaktoriellen Beurteilungskriterien für die Komplexität der Notenbildung im Gerätturnen sensibilisiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Hofmann. Scheid, V., & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Grundlagen - Vermittlungsformen - Bewegungsfelder. Limpert. Wolters, P., Ehni, H., Kretschmer, J., Scherler, K., & Weichert, W. (Hrsg.). (2000). Didaktik des Schulsports. Hofmann. b) wird in der Veranstaltung bekanntgegeben c) • Basketball: Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. • Fußball: Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. • Handball: Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by-step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. • Hockey: Hänel, R., Hillmann, W., Lüninghöner, J. (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. überarbeitete Auflage. Meyer & Meyer. Wein H (2009). Entwicklung der Spielintelligenz durch Mini-Hockey. H. Knuf. • Volleyball: Modulbeschreibung Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. d) Becker, M., Gerling, I. E., & Rohleder, J. (2020). Vermittlungswege im Gerätturnen: Förderung von Lernprozessen durch zielgruppenadäquaten Methodeneinsatz. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 93-128). Meyer & Meyer. Bosman, M. & Hoeboer, J. (2009). Turnen. Die Bausteine. Fundament für den Sportunterricht. GrafiSelect. Dornbusch, R. & Heyat, A. (2014). Gerätturnen kompetenzorientiert. Kompakte Unterrichtsreihen Klasse 5-10. Cornelsen. Gerling, I. E. (2015). Gerätturnen für Fortgeschrittene – Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte (2., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. Gerling, I. E. (2018). Gerätturnen für Fortgeschrittene – Band 1: Boden und Schwebebalken (3., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. Krick, F. (2022). Bewegen an und mit Geräten – Turnen. In V. Scheid & R. Prohl (Hrsg.), Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder (S. 155-174). Limpert. Modulart a), d) Pflicht b), c) Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I) - Belegung nicht identisch zu B7. - Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: a) abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle. b) Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) d) Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B6/B7 https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) wird als mündliche Prüfung von 30 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Vorlesung (a) oder dem Seminar (b) und Inhalte aus einem der Kurse c) - d) geprüft. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Mannschaftssportspiele oder im Kurs d) Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B7: Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (II) Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Teaching movement, play and sports Kurzbezeichnung B7 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP/ 0 LP/ 3 LP 2 fachdidaktische LP für a) 1 fachdidaktischer LP für b) und c) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Spezielle Themen der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / SE / deutsch / ja b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja d) Weiteres Bewegungsfeld: Sportart (eins aus dem aktuellen Angebot wählbar, vgl. Lehrangebot in LSF) 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte sportdidaktische sowie sportartenspezifische Kenntnisse auf ausgewählte Unterrichtsfragen und -methoden sowie die Sportspielvermittlung im Kontext von Schulsport anzuwenden und kritisch zu reflektieren. a) Spezielle Themen der Fachdidaktik Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse und können diese exemplarisch anwenden. • Kenntnisse über vielfältige Aufgabenfelder einer Sportlehrkraft im Rahmen des unterrichtlichen BSS- Angebots in Schulen und entwickeln ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein. • theoretisch vertiefte Kenntnisse zu ausgewählten aktuellen sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportdidaktischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxis-Verschränkung exemplarisch auf Vermittlungsfragen im Bewegungsfeld „Spielen in und mit Regelstrukturen“ anzuwenden und kritisch zu reflektieren b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel Die Studierenden erwerben u.a. Modulbeschreibung • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik Neben grundlegenden sportdidaktischen Planungs- und Auswertungsmodellen sowie fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht), werden auch ausgewählte sportdidaktische Themen (z. B. Medien im Sport, Umgang mit Heterogenität) vertiefend thematisiert. Bei der Auswahl der Themen werden auch solche berücksichtigt, die für das Bewegungsfeld „Spielen in und mit Regelstrukturen“ eine besondere Relevanz haben (z.B. Sozialerziehung, Spielerziehung), so dass im Sinn des Theorie-Praxis-Transfers Anwendungsbezüge aufgezeigt, erprobt und kritisch reflektiert werden können. Zur Anbahnung der zu erwerbenden Kompetenzen werden dabei möglichst problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt. Modulbeschreibung b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel Die praktische Umsetzung eines Individualsportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und – methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Techniken und Taktiken des Individualsportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltechnische und spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II Die praktische Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und - methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Lehr- und Lernmethoden Präsentationen, Gruppenarbeiten u.a. Empfohlene Literatur a) Spezielle Themen der Fachdidaktik u.a. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Meyer & Meyer. Döhring, V. & Gissel, N. (2014). Sportunterricht. Planen und Auswerten. (3., überarbeitete Aufl.). Schneider. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Spitta. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Limpert. b) und c) Spielen in und mit Regelstrukturen (II und III) u.a. Badminton: Poste, D. & Hasse, H. (2002). Badminton Schlagtechnik- mit dem Schläger denken lernen. Smash. Kelzenberg, H. (2021). Shuttle Time – Badmintontraining in der Schule. Meyer & Meyer. Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Hofmann. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Philippka. Fußball: Modulbeschreibung Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann P., Bode G., Vieth N.. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe Steinhöfer, D. (2008).Athletiktraining im Sportspiel; Münster: Philippka Sportverlag Handball: Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey: Hänel, R., Hillmann, W., Lüninghöner, J. (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. überarbeitete Auflage. Meyer & Meyer. Wein H (2009). Entwicklung der Spielintelligenz durch Mini- Hockey. H. Knuf. Tennis: Born, P., Seewald, C., & Vogt, T. (2020). Tennis Lehr-Lernvideos - Schritt für Schritt. Ton- und Bildträger - Filmaufnahmen, Mospac - Mobile Sports Academy. Abrufbar unter: www.youtube.com/channel/UC4ghMe3yS1f4y98XdF_CS0g Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. Sportunterricht. 70(6), 269-275. Tischtennis: Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch- methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag Hohengehren. Volleyball: Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II) • Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III) • Belegung nicht identisch zu B6. • Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: http://www.youtube.com/channel/UC4ghMe3yS1f4y98XdF_CS0g https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung a) Spezielle Themen der Fachdidaktik • Übernahme von Teilen einer Seminarsitzung durch z.B. Referate b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II) • Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III) • Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B6/B/ Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) wird als mündliche Prüfung von 30 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus dem Seminar und Inhalte aus einem der beiden Kurse geprüft. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) oder c) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2023_Deckblatt BA-HRSG-Siegen_blau Leitbild qualifikationsziele-hrsg B1_ Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B2_ Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B3_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B4_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B5_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B6_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B7_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen a) Spezielle Themen der Fachdidaktik b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II

  • Univ.-Prof. Dr. Walter Tokarski
    Univ.-Prof. Prof. h.c. mult. Dr. rer. pol. Dipl.-Volksw. Walter Tokarski Professor im Ruhestand Univ.-Prof. Prof. h.c. mult. Dr. rer. pol. Dipl.-Volksw. Walter Tokarski Emeritus und Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln 1999 bis 2014 person_outline Zum Profil mail tokarski(at)dshs-koeln.de Aktuelle Forschungsthemen: Transkulturelle Bewegungsforschung (tkbf.de) Prävention und Gesundheit Fitnesssport Beruflicher und akademischer Werdegang Geboren am 1. Juli 1946, verheiratet, zwei Töchter Schule: Gymnasium Köln Wissenschaftliche Ausbildung 1969 bis 1974 Studium der Soziologie, Sozialpsychologie und Makroökonomie an der Universität zu Köln, Diplom in Makroökonomie und Sozialwissenschaften (Dipl.-Volksw. sozw. R.) 1974 bis 1978 Promotionsstudium der Soziologie, Sozialpsychologie und Makroökonomie an der Universität zu Köln, Promotion in Soziologie (Dr. rer. pol.) 1988 Habilitation, Venia Legendi für „Angewandte Soziologie“ an der Universität Kassel (Dr. rer. pol. habil.) Berufliche Laufbahn 1978 bis 1980 Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am IMW Institut für Marktforschung, Köln 1980 bis 1982 Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Geschäftsführer am Zentrum für Innovation und Technologietransfer der Ruhr-Universitäten an der Universität Bochum 1982 bis 1984 Dozent für Gerontologie und Geriatrie an der Universität Kassel 1984 bis 1988 Hauptdozent für Gerontologie und Geriatrie an der Universität Kassel 1988 bis 1990 Außerordentlicher Professor für Gerontologie und Geriatrie an der Universität Kassel 1990 bis 2014 Ordentlicher Professor für Europäische Sportpolitik und Freizeitwissenschaften, Direktor des Instituts für Europäische Sportentwicklung und Freizeitwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln 1995 bis 1999 Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften und Psychologie 1999 bis 2014 Präsident und Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln Ehrungen und Auszeichnungen Erster Dan ehrenhalber der Korean Teak Won Do Association 2002 Auszeichnung des Polnischen Nationalen Olympischen Kommitees für besondere Dienste um die polnische Sportwissenschaft 2002 Ehrenprofessur der Shanghai University of Sport/China 2002 Jean-Monnet-Lehrstuhl der Europäischen Kommission 2001 bis 2005 Silberne Medaille der Karls-Universität Prag/Tschechien für Verdienste um Europa und die Förderung der Kooperation zwischen der Karls-Uni-versität und der Deutschen Sporthochschule Köln 2003 Ehrenurkunde des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW zum 25jährigen Dienstjubiläums 2004 Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Köln für Verdienste um die Bewerbung als Kulturhauptstadt am 23.07.2004 Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Köln für Verdienste um das Europäische Jahr Erziehung durch Sport am 09.12.2004 Ehrenprofessur der Nationalen Sport Akademie Sofia „Vasil Lefski“/ Bulgarien 2005 Ehrenprofessur der Shandong Sport University/China 2005 Special Award des Wingate Institute of Sport Netanya/Israel anlässlich des 50jährigen Jubiläums 2007 Ehrengabe der Landesregierung NRW für Verdienste und 10jährige Mitarbeit im Kuratorium der Sportstiftung Nordrhein-Westfalen 2011 Festschrift zum 65. Geburtstag „Internationale Aspekte und Perspektiven des Sports“ am 01.07.2011 Europaplakette der Europäischen Akademie des Sports für besondere Verdienste beim Aufbau europäischer Kooperationen und grenzüberschreitender Kontakte am 21.06.2012 Verdienstorden 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) am 27.05.2015 Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen am 05.07.2018 Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Kerpen für Verdienste um den Sport und das Ehrenamt am 03.12.2018 Forschungsprojekte (Durchführung bzw. Beteiligung) Imagestudie des Groß- und Einzelhändlers Fleischhauer KG unter besonderer Berücksichtigung mittelfristiger Marketingaufgaben (1971, im Auftrag der Fa. Fleischhauer Köln) Entwicklung einer Konzeption für die Wanderausstellung "Lebendige Stadt", Teil-bereich Freizeit (1976, im Auftrag des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit sowie des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung Bonn) Arbeitslosenbefragung (1976, in Kooperation mit Infratest München sowie dem Institut zur Erforschung sozialer Chancen Köln) Inhaltliche Kurzanalysen von Frauenzeitschriften und Entwicklung eines Rahmenkonzepts für eine neue Frauenpublikation (1976, im Auftrag des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung Bonn) Sekundäranalytische Untersuchungen zu den Themen "Rauchen", "Alkoholkon-sum" und "Vorsorgeverhalten" mit dem Ziel der empirischen Fundierung von Auf-klärungsstrategien (1977 bis 1979, im Auftrag der Bundeszentrale für gesund-heitliche Aufklärung Köln) Die Ersetzbarkeit von Motiven im Bereich der Gesundheitsbildung: Alkoholkonsum (1978, im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln) Die Ersetzbarkeit von Motiven im Bereich der Gesundheitsbildung: Rauchen (1978, im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln) Effizienzkontrolle der Broschüre "In Freizeit ist mehr drin" (1978, im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln) Effizienzkontrolle der Kampagne "Familie - jeder für jeden" (1979, im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln), Psychologische Studie zum Thema Fußhygiene: Normen, Verhalten, Motivatio-nen (1979, im Auftrag des Deutschen Schuhinstituts in Kooperation mit Prof. R. Bergler / Universität Bonn) Problemskizze Ruhrgebiet (1980, im Auftrag des Innovations- und Techno-logietransfer-Zentrums der Hochschulen des Ruhrgebiets Bochum) Vergleichende Untersuchung zur Ermittlung von Basiswerten im Bereich "Rauchen und Gesundheit" in den EG-Ländern (1980, im Auftrag der EG-Kommissionen) Begleitforschung des Modellversuchs des Landes Nordrhein-Westfalen „ITZ-Innovationsförderungs- und Technologietransfer-Zentrum der Hochschulen des Ruhrgebiets" (1980 bis 1984, im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen Düsseldorf und des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft Bonn) Studie "Kooperationsmöglichkeiten an den Ruhrgebietshochschulen im Rahmen problem-, regions- und anwendungsorientierter Forschung (1981, im Rahmen des Modellversuchs ITZ des Landes NRW) Untersuchung der Selbstbeurteilung der Studierenden im Fach Medizin nach Einsatz des TMS-Tests für Medizinstudenten (1981 bis 1982, im Auftrag der Ständigen Kultusministerkonferenz Bonn) Expertise "Der ältere Mensch in der Familie" (1982, im Auftrag des Bundes-ministeriums für Jugend. Familie und Gesundheit Bonn) Expertise "Leisure and recreation in the FRG" (1982, im Auftrag der World Leisure and Recreation Association New York in Kooperation mit Prof. Dr. R. Schmitz-Scherzer / Universität Bonn) Wissenschaftliche Begleitung des Aufbaustudienganges Soziale Gerontologie an der Gesamthochschule Kassel Universität (1982 bis 1988, im Auftrag des Hessischen Kultusministers Wiesbaden) Freizeit und Lebensstil. Entwicklung einer Systematik als Arbeitshilfe für Unter-suchungen zur Freizeitthematik (1983, im Auftrag des Kommunalverbandes Ruhrgebiet Essen in Kooperation mit Prof. Dr. R. Schmitz-Scherzer / Universität Kassel) Entwicklung und wissenschaftliche Begleitung einer neuen Konzeption der Fort-bildung zur Stationsleitung im Altenpflegebereich (1984 bis 1986, im Auftrag des Roten Kreuzes Braunschweig in Kooperation mit Prof. Dr. R. Schmitz-Scherzer / Universität Kassel) Evaluation des Modellprojekts "Sport für alte Menschen" in Mönchengladbach - Pretestphase (1985 bis 1986, im Auftrag des Bundesministeriums für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit Bonn, in Kooperation mit Prof. R. Rost, Prof. L. Diem, beide Deutsche Sporthochschule Köln und Prof. Dr. R. Schmitz-Scherzer / Universität Kassel) Freizeitstile im Alter (1986 bis 1987, gefördert von der Deutschen Forschungs-gemeinschaft Bonn) Entwicklung einer Handreichung "Psychologie an Altenpflegeschulen" (1985 bis 1986, im Auftrag des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Köln, in Kooperation mit Prof. Dr. R. Schmitz-Scherzer / Universität Kassel) Entwicklung eines Betreuungskonzepts für das Altenheim Heiliggeist in München (1986, im Auftrag der Stadt München in Kooperation mit Prof. Dr. R. Schmitz-Scherzer / Universität Kassel) Entwicklung einer Konzeption für das 1. Europäische Freizeit Forum in Zürich (1986 bis 1988, im Auftrag der Stadt Zürich in Kooperation mit der European Leisure and Recreation Association) Umfrage zur Lage der Sozialen Gerontologie in der Lehre (1987 bis 1988, im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie) Freizeitorientierte Weiterbildung - Einführung von Bildungselementen in Freizeit-angebote (1989 bis 1990, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, in Kooperation mit Prof. Dr. W. Nahrstedt / Universität Bielefeld) Entwicklung einer Konzeption für die Errichtung einer europäischen Sportbil-dungsstätte in Kreis Borken / Gelderland (1991, gefördert vom Kreissportbund Borken, dem Kreis Borken und der EUREGIO) Sportstrukturen in Europa (1991 bis 1992, gefördert vom Ministerium für Wissen-schaft und Forschung des Landes NRW) Freizeitentwicklung in Europa - zu den Freizeitsystemen in den europäischen Ländern (1991 bis 1994, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW) Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts "Sport mit Älteren" (1992 bis 1994, gefördert vom Kultusministerium NRW und vom Landessportbund NRW) "Fitneß-Gütesiegel", Qualitätsanforderungen für ein Gütesiegel der Studios (1994, im Auftrag des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Sportpsychologie und Freizeitpädagogik Wien für das Österreichische Bundesministerium für Gesund-heit, Sport und Konsumentenschutz und die Wirtschaftskammer Osterreich) Evaluation der Modellphase der Europäischen Akademie des Sports im Kreis Borken / Gelderland (1994, gefördert vom Kreissportbund Borken und dem Kreis Borken) "Eurorassismus" - the impact of racism on leisure and sport (1994 bis 1995, gefördert von der Europäischen Kommission Brüssel aus dem Programm Humankapital und Mobilität) Freizeit als soziale Innovation (1994 bis 1995, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW, in Kooperation mit Prof. Dr. W. Nahrstedt / Universität Bielefeld) Beratung im Bereich Sport und Europa (1994 bis 1995, im Auftrag der EU- Vertretung Bonn für die Europäische Kommission Brüssel) Analyse der Angebotsstrukturen im Seniorensport (1995, gefördert vom Bundes-ministerium für Familie und Senioren Bonn und dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln) Freizeitstrukturen in Europa – eine explorative Studie zu Freizeitsystemen und ihren Elementen in Europa (1995, Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW) Modellprojekt Sport der Älteren. (1995 bis 1996, Ministerium für Stadtentwick-lung, Kultur und Sport des Landes NRW) Temporale Muster (1996 bis 1998, gefördert vom Wissenschaftsministerium des Landes NRW, in Kooperation mit Prof. Dr. K. Hammerich / RWTH Aachen und Prof. Dr. R. Dollase / Universität Bielefeld) Temporale Muster von Tennisspielerinnen und Tennisspielern (1997, gefördert vom Deutschen Tennisbund) Qualifizierungsfelder in der Sport- und Freizeitwirtschaft im Hochsauerlandkreis (1999, EU-Kommission und Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes NRW) Zum christlichen Profil der pädagogischen Arbeit im Christlichen Jugend Dorf Werk (2003 bis 2005 CJD Eppingen) Studies on education and sport: Education of Young Sportpersons (2004, EU-Commission GD Education & Culture Brussels) Studies on education and sport: Sport and Multiculturalism (2004, EU-Commission GD Education & Culture Brussels) Trainingslager: Fairness-Toleranz-Zivilcourage“. Ein PC-Programm für handlungsorientiertes Lernen (2004 bis 2006, Bundeszentrale für Politische Bildung Bonn) AEHESIS - Aligning to European Higher Education Structure in Sport Science (2004 bis 2008, gefördert von der EU-Kommission Brüssel, Award der European Commission in Prag 2009)) Das Image von Frankreich und Deutschland bei deutschen und französischen Jugendlichen (2007 bis 2008, gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk Berlin) Organisational development of non-profit institutions (2008 bis 2009, gefördert von der EU-Kommission Brüssel) Konzeption für eine private deutsch-türkische Stiftungsuniversität, in Kooperation mit der Gesellschaft von Freunden und Förderern der deutschsprachige Stiftungsuniversität in Cesme-Izmir/Türkei (2009 bis 2013) Evaluation des Sportzentrums der Universität Bamberg (2016, in Kooperation mit Prof. Dr. W. Brehm/Universität Bayreuth und Prof. Dr. A. Leischnig/Universität Bamberg) Religionssensible Pädagogik und christliches Profil im CJD (2016 bis 2018, in Kooperation mit dem Wissenschaftlichen Beirat des CJD) Evaluation der Förderprojekte der Laureus Sport for Good Stiftung Deutschland/Österreich (2017 bis 2018, in Kooperation mit Deloitte Düsseldorf) Publikationen/Schriftenverzeichnis PDF-Download Durchgeführte Auslandsseminare Freizeit im Ruhestand (1986, Case Western Reserve University Cleveland/Ohio) Freizeitaktivitäten in Europa (1989, Rijksuniversiteit te Gent) Planung und Planungsprozess am Beispiel der Planung von kommunalen Freizeit-angeboten für ältere Menschen (1990, Rijksuniversiteit te Gent) Die Rolle des Sports in Europa (1994, Eidgenössische Sportschule Magglingen) Planung, Management und Marketing im Freizeitsport (1994, Instituto Nacional de Educación Física der Polytecnica Madrid) Freizeitsport und Sport for All (1994, Instituto Nacional de Educación Física der Polytecnica Madrid) Sportmanagement und EU-Sportpolitik (1997, Nationale Sport Akademie Sofia) Sport in der EU (2005, Shandong Sport University) Freizeit- und Breitensport (2009, Beijing University) Fußballsport I (2010, Beijing University) Fußballsport II (2011, Beijing University) Fußballsport III (2012, Beijing University) Gremienberufungen Board of Directors der European Leisure And Recreation Association (ELRA), 1984 – 2001 Board des Research Committee RC 13 der International Sociological Association (ISA), 1986 – 1995 Sektion Sozialwissenschaften und Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und Vorsitzender, 1988 – 1992 Honorarprofessor im ERASMUS-Studiengang „Homo Ludens-Leisure and Tourism Studies“ an der Rijksuniversiteit te Gent/Belgien, 1989 – 1994 Board of Directors der World Leisure and Recreation Association (WLRA), 1990 – 2001 Gesellschaft für Europäische Sport Studien an der Deutschen Sporthochschule Köln und Vorsitzender 1991 – 2008 Honorarprofessor im internationalen WICE-Studiengang „Leisure Science“ an der Christelijke Hogeschool Noord Nederland in Leeuwarden/Holland, 1992 – 1993 Initiative zur Förderung des Freizeit- und Breitensports (if) und Vorsitzender, 1992 – 1994 Beirat der Europäischen Akademie des Sports Borken-Gelderland (EAdS), 1992 – 2013 Ausschuss Internationale Angelegenheiten der Deutschen Sportjugend (DSJ), 1995 – 1999 Kommission Freizeitpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), 1996 – 1999 Kommission für Sportpolitik beim Bundeskanzler der Republik Österreich, 1997 – 1999 Leisure Studies Editorial Advisory Board/UK, 1997 – 2001 Kuratorium der Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sport Bundes (TA), 1999 – 2014 Kuratorium der Sportstiftung des Landes NRW, 2001 – 2015 Bewerbungskomitee Olympia Rhein-Ruhr 2012, 2001 – 2003 Special Advisory Board RAE zur Begutachtung von Forschung in UK, 2001 – 2001 Wissenschaftlicher Beirat des Christlichen Jugenddorf Werks Deutschland (CJD), 2001 – heute Wissenschaftlicher Beirat des Instituts für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (IQPR), 2001 – 2011 Beirat Sport der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), 2002 – 2006 Lenkungsausschuss Kulturhauptstadt Köln 2012, 2002 – 2004 Lenkungsausschuss Leitbildentwicklung der Stadt Köln, 2002 – 2004 Carl-Diem-Kommission des Deutschen Olympischen Sport Bundes (DOSB), 2002 – 2011 Associate Editor of the Journal of Sports Science & Medicine, 2002 – 2006 Verwaltungsrat der Köln-Marathon GmbH, 2002 – 2011 Landespräventionsrat NRW (LPR), 2002 – 2007 Beirat des Deutschen Olympischen Instituts (DOI), 2003 – 2007 Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift „Sportiv leben“ des Deutschen Sportverlags Köln, 2003 – 2004 Wissenschaftliches Komitee zur Bewerbung der Stadt Leipzig für die Olympischen Spiele 2012, 2004 – 2004 Komitee Sportland NRW, 2004 – heute Kuratorium Molekulare Medizin der Universität zu Köln, 2004 – 2015 Associate Editor des Journals Biomedical Human Kinetics (früher: Physical Education and Sport, begründet 1957), 2004 – heute Wissenschaftlicher Beirat der Plattform für Ernährung und Bewegung (peb), 2005 – heute Botschafter der Stadt Köln, 2005 – heute Botschafter der Fußball-WM 2006 der Menschen mit geistiger Behinderung (INFES-FID), 2005 – 2006 Präsident des European Network of Sport Sciences, Education and Employment (ENSSEE), 2005 – 2011 Botschafter des Rhein-Erft-Kreises, 2006 – heute Botschafter von „Klasse in Sport“, 2006 2021 Academic Advisory Comittee für die Bewerbung der Stadt Wroclaw/Polen für die EXPO 2012, 2007 – 2007 Lenkungsausschuss Sportstadt Köln, 2007 – 2011 Ehrenvorsitzender des SpoHo.Net der Deutschen Sporthochschule Köln, 2008 - heute Auswahljury für den „Preis für Sportwissenschaft“ des Landes NRW, 2009 – 2009 Gutachter für das Center of Excellence „Active Aging“ im Auftrag des Wissenschaftsministeriums Japan, 2009 2009 Vorstand „Körbe für Köln“ und Stellvertretender Vorsitzender, 2009 – 2014 Beirat im Kölner Bündnis für gesunde Lebensführung, 2009 – 2014 Kuratoriumsmitglied der Laureus Stiftung Sport for Good Deutschland/Österreich, 2009 – 2012 Lenkungsgruppe zur Gründung einer Deutsch-Türkischen Stiftungsuniversität in und Gründungsbeauftragter für die Errichtung einer Sportwissenschaftlichen Fakultät, 2009 – 2012 Ehrenpräsident des Chinesisch-Deutschen Instituts für Freizeit- und Breitensport der Shandong Sport University, 2009 – heute Landesprüfungsamt für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen im Prüfungsfach Sport,2009 – heute Editorial Board der Zeitschrift Biomedical Human Kinetics, 2009 - heute Kuratorium der TAVAK Deutsch-Türkischen Stiftung für Bildung und wissenschaftliche Forschung, 2010 – 2012 Vorsitzender der Kölner Wissenschafts-Runde (KWR), 2010 – 2011 Scientific Board des internationalen Journals „Archives of Budo“, 2010 – heute Berater zur Errichtung einer Sportwissenschaftlichen Universität in Kuala Lumpur/Malaysia, 2010 – 2014 Bundesverband für Wirtschaft und Außenwirtschaft (BWA), 2010 – 2013 Vorstandsmitglied des Vereins Sportstadt Köln e.V., 2011 – 2014 Fachbeirat CHE Ranking 2012, 2011 – 2012 Präsident der Gesellschaft für Prävention (GePeV), 2011 – 2016 Mitglied des 8th Academic Committee of Beijing Sport University/China, 2012 – 2015 Mitglied des 7th Editorial Committee of Journal of Beijing Sport University/China, 2012 2015 Mitglied des Stiftungsrates Stiftung Fürst Liechtenstein Football is more, Stiftungsratspräsident 2013 bis 2016, 2012 2016 Berater zur Errichtung einer Sportwissenschaftlichen Universität in Jeddah/Saudi Arabien, 2012 – 2014 Vorstandsmitglied der Laureus Stiftung Sport for Good Deutschland/Österreich, 2012 - 2021 Stellvertretender Vorsitzender der Landeskonferenz NRW des Fakultätentags Sportwissenschaft, 2013 – 2014 Mitglied des Kuratoriums der Cologne Business School, 2014 – 2017 Mitglied des Editorial Boards des Journal of Humanities and Social Sciences 21, 2015 – heute Mitglied der Expertenkommission zur Evaluierung der Sportwissenschaft und des Hochschulsports der Universität Bamberg, 2016 – 2016 Beirat der International Business School mit Standorten in Köln, Mainz und Potsdam, 2017 – heute

  • Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag
    Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag Institutsleiter Univ.-Prof. Dr. Jürgen Mittag person_outline Zum Profil phone +49 221 4982-2690 mail j.mittag(at)dshs-koeln.de Beruflicher und universitärer Werdegang seit 2012: ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets (stellvertretender Vorsitzender) seit 2011: Jean Monnet-Professur seit 2011: Universitätsprofessur für Sport und Politik an der Deutschen Sporthochschule Köln und Leiter des Instituts für Europäische Sportentwicklung und Freizeitstudien 2010: Anerkennung habilitationsäquivalenter Forschungen 2003-2010: wiss. Geschäftsführer des Instituts für soziale Bewegungen und zugleich Geschäftsführer der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets 2000: Promotion zum Dr. phil. an der Universität zu Köln 1997-2003: wiss. Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen der Universität zu Köln (in diesem Rahmen u.a. Bearbeitung durch Drittmittel geförderter Forschungsprojekte für die DFG, das Land NRW und das Europäische Parlament) 1998/99: Externer Mitarbeiter am Institut für Europäische Politik in Berlin (IEP) seit 1997: Lehrtätigkeiten an den Universitäten Bochum, Köln, Göttingen, an der Deutschen Sporthochschule Köln, an der Sciences Po (Paris) und der Bosphorus University (Istanbul) seit 1997: Lehrveranstaltungen, u.a. für die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (Brühl), das Gustav-Stresemann-Institut (Bonn), das Centre Internationale de Formation Européenne (Nizza), für politische Stiftungen und Einrichtungen der politischen Weiterbildung, für Verbände, Vereine und Landesportbünde 1995-1997: studentischer Mitarbeiter am Zentrum für Historische Sozialforschung und am Seminar für Politikwissenschaft der Universität Köln 1992-1997: Studium der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Köln, Oxford und Bonn 1990-1992: Zivildienst 1990: Abitur in Leverkusen Opladen Forschungsschwerpunkte und aktuelle Projekte Forschungsschwerpunkte Sportpolitik und Sportgeschichte Analyse von Sportsystemen in vergleichender Perspektive Europäische Integration Soziale Bewegungen, Verbände, politische Parteien und Gewerkschaften Tourismus und Freizeit Sozial- und Kulturpolitik Methoden und Theorien der Geistes- und Sozialwissenschaften Aktuelle Forschungsprojekte Zeitzeugenprojekt zur Sportentwicklung in NRW Sportentwicklung im Ruhrgebiet ERASMUS+ Player Agents - Promoting and Supporting Good Governance in the European Football Agents Industry ERASMUS+ National Anti-Doping Governance Observer - NADGO Forschungsstelle Sportpolitik China-Europa ERASMUS+ National Sports Governance Observer - NSGO Aktuelle Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelbänden (Auswahl) Mittag, Jürgen: Der Wandel durch Kultur: Erinnerungsort Kulturhauptstadt "RUHR 2010", in: Stefan Berger/Ulrich Borsdorf/Ludger Claßen/Heinrich Theodor Grütter/Dieter Nellen (Hg.): ZeitRäume Ruhr. Erinnerungsorte des Ruhrgebiets. Essen 2019, S. 537-556. Naglo, Kristian / Mittag, Jürgen / Porter, Dilwyn: Defining, Interpreting and Comparing Small Worlds of Football. An Introduction to the Aims and Objectives of this Special Issue, in: Kristian Naglo/Jürgen Mittag/ Dilwyn Porter (Hg.): Small Worlds: Football at the Grassroots in Europe, Moving the Social 1/2019 Journal of Social History and the History of Social Movements, Essen 2019, S. 5-11. Mittag, Jürgen: Protest and Social Movement in Football as an Emerging Field of Research: A Review on Sport Politics Studies between the Local and the Global, in: Kristian Naglo/ Jürgen Mittag/Dilwyn Porter (Hg.): Small Worlds: Football at the Grassroots in Europe, Moving the Social 1/2019 Journal of Social History and the History of Social Movements, Essen 2019, S. 123-133. Mittag, Jürgen / Putzmann, Ninja: Viel erreicht, wenig gewonnen. Good Governance als Herausforderung der deutschen Sportverbände, in: IMPULSE 1/2019, Wissenschaftsmagazin der Deutschen Sporthochschule Köln, S. 29-37. Mittag, Jürgen: Triebkräfte der Gemeinschaftsbildung: Motive und Narrative der europäischen Einigung , in: Peter Becker/Barbara Lippert (Hg.) Handbuch Europäische Union. Wiesbaden 2019. S. Mittag, Jürgen: Europäische Parteien, in: Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels (Hg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 2018, Baden-Baden 2018, S. 141-144 Mittag, Jürgen: Sportpolitik, in: Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels (Hg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 2018, Baden-Baden 2018, S. 247-248. Mittag, Jürgen: Mitbestimmung als sportpolitisches Konfliktfeld: Athletenprotest im Zeichen neuer Anläufe zur Interessenvertretung, in: Impulse 2 (2018), S. 36-41. Mittag, Jürgen: Germany, in: Arnout Geeraert (Hg.): National Sport Governance Observer. Final report, Aarhus 2018, S. 122-140 (mit Ninja Putzmann und Till Müller-Schoell). Mittag, Jürgen: Notbehelf oder Integrationsmotor? Potenziale und Grenzen des Sports im Rahmen der Flüchtlingspolitik, in: Bitzegeio, Ursula / Decker, Frank / Fischer, Sandra / Stolzenberg, Thorsten (Hg.): Flucht Transit Asyl, Bonn 2018, S. 312 - 344. Mittag, Jürgen: Die Debatte um Arbeitsbeziehungen im Sport: Im Spannungsfeld von Athleten und Arbeitnehmerstatus, in: FK-Info, März/April 2018, S. 8-10. Mittag, Jürgen: Zwischen Nation-Branding und Protest: Sportgroßereignisse als poltische Bühne, in: POLIS, 1/2018, Frankfurt, S. 8-10. Mittag, Jürgen: Repräsentation und Arbeit: Perspektiven historischer Analyse im Spannungsfeld von Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte, in: Andresen, Knud / Kuhnhenne, Andrea / Mittag, Jürgen / Müller, Stefan (Hg.): Repräsentationen der Arbeit. Bilder – Erzählungen – Darstellungen, Bonn 2018, S. 7-22. Mittag, Jürgen: Europanarrative zwischen Friedensgemeinschaft und Krisendiagnose: „Traditionelle“ und „neue“ Erzählungen zur Geschichte der europäischen Integration, in: Kurth, Ulrike / Mers, Jutta (Hg.): Der europäische Einigungsprozess: Nachbarschaft – Partnerschaft – Gemeinschaft? (Reihe Bildungsprojekt Europa), Bielefeld 2018, S. 65-87. Mittag, Jürgen: Triebkräfte der Gemeinschaftsbildung: Motive und Narrative der europäischen Einigung, in Becker, Peter / Lippert, Barbara (Hg.): Handbuch Europa, Wiesbaden 2018 (im Erscheinen). Mittag, Jürgen: Europäische Sportpolitik zwischen Wachstum und Differenzierung: Entwicklungslinien, Untersuchungsperspektiven und Erklärungsansätze, in: Mittag, Jürgen (Hg.): Europäische Sportpolitik: Zugänge, Akteure, Problemfelder, Baden-Baden 2018, S. 13-49. Mittag, Jürgen: Aufstieg und Auflösung der G14: Episode oder Paradebeispiel der Konfliktregulierung europäischer Sportpolitik?, in: Mittag, Jürgen (Hg.): Europäische Sportpolitik: Zugänge, Akteure, Problemfelder, Baden-Baden 2018, S. 195-216. Monographien und Gesamtpublikationsverzeichnis Überblick zu den selbstständigen Publikationen (Webseite der RUB) Gesamtpublikationsverzeichnis Funktionen und Gutachtertätigkeiten in Fachorganisationen Funktionen (Auswahl) seit 2014: Vizepräsident von Quantum: Arbeitsgemeinschaft für Quantifizierung und Methoden in der historisch-sozialwissenschaftlichen Forschung e.V. seit 2014: Book series (Palgrave Macmillan): Football Research in an Enlarged Europe” (editorial board) seit 2013: Mitglied des wiss. Beirats der UEFA (Stipendiatenprogramm) seit 2013: Mitglied im Beirat des Stipendiatenprogramms der Friedrich-Ebert-Stiftung „Geschichte der sozialen Demokratie“ seit 2013: Mitglied des Wissenschaftlichen Direktoriums des Institut für Europäische Politik, Berlin seit 2012: Cooperating Editor der Zeitschrift „Historical Social Research / Historische Sozialforschung“ (HSR) seit 2012: Mitglied des Vorstands der Johannes Rau-Gesellschaft (Berlin) seit 2010: Vorsitzender der Europa-Union Bochum seit 2006: Mitglied im “Board of Trustees” (Kuratorium) der International Conference of Labour and Social History (ITH) 2012-2015: Mitglied im Beirat des Projekts „Der Traum von Europa“ der Hans-Böckler-Stiftung 2012-2014: Mitglied im Beirat des Projekts „Grenzüberschreitende Koordination und Kooperation in interregionalen Organisationen am Beispiel interregionaler Gewerkschafts­räte“ der Hans-Böckler-Stiftung 2011-2014: Mitglied im Beirat des Projekts „Ludwig Rosenberg“ der Hans-Böckler-Stiftung 2011-2014: Mitglied im Beirat des Projekts „Viktor Agartz“ der Hans-Böckler-Stiftung 2010-2012: Mitglied im Beirat des Projekts „Europäischer Metallarbeiterbund“ der Hans-Böckler-Stiftung Gutachtertätigkeit (Institutionen und Zeitschriften) Vertrauensdozent FES Vertrauensdozent HBS seit 2019: Gutachter für die Czech Science Foundation seit 2019: Gutachter für das Journal of Contemporary European Research seit 2018: Gutachter für das International Journal of the History of Sport seit 2017: Gutachter für Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge seit 2017: Gutachter für das European Journal of Sport and Society (EJSS) seit 2017: Gutachter für Space and Culture seit 2017: Gutachter für das Journal of Global Sport Management (JGSM) seit 2016: Gutachter für den Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (DHV) seit 2015: Gutachter für den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Österreich seit 2015: Gutachter für das National Science Centre Poland (Narodowe Centrum Nauki – NCN) seit 2015: Gutachter für “International Review of Social History” (IRSH) seit 2014: Gutachter für die Research Foundation Flanders (Fonds Wetenschappelijk Onderzoek – Vlaanderen, FWO) seit 2014: Gutachter für den China Scholarship Council seit 2014: Gutachter für die Research Foundation – Flanders (Fonds Wetenschappelijk Onderzoek – Vlaanderen, FWO) seit 2013: Gutachter für Routledge, Manchester University Press und weitere brit. Verlage seit 2013: Gutachter für die UEFA ( Research Grant Programme / german version ) seit 2013: Gutachter für das International Journal of Sport Policy and Politics seit 2013: Gutachter für die DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) seit 2011: Gutachter für den SNF (Schweizerischer Nationalfonds) seit 2011: Gutachter für Sport & EU Review seit 2010: Gutachter für das Europäische Parlament und die Europäische Kommission seit 2010: Gutachter für den Deutschen Akademischen Austauschdienst seit 2007: Gutachtertätigkeit im Rahmen der Beantragung von Stipendien der Begabten-, Graduierten- und Promotionsförderung für unterschiedliche Stipendiengeber Gastprofessuren und Auszeichnungen Gastprofessuren September bis Dezember 2021: Gastprofessur an der Gumilyov Eurasian National University, Kasachstan September 2015 bis Januar 2016: Gastprofessur an der Shanghai University of Sport März 2015: Visiting Professor an der Beijing Sport University, Peking Februar bis Juni 2010: Visiting Professor an der Bogaziçi Üniversitesi (Bosphorus University), Istanbul (DAAD Dozentur) September bis November 2008: Visiting Professor am European University Institute (EUI), Florenz Februar bis März 2006: Senior Fellow am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI), Bonn Oktober bis Dezember 2002: Fellow der Trans European Policy Studies Association (TEPSA), Brüssel September 1999 bis August 2001 und September bis Dezember 2002: Externer wissen­schaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Politik (IEP), Berlin Auszeichnungen 2018: Certificate for outstanding teaching (DSHS) 2013: Lehrpreis der DSHS (Bereich Vorlesungen) 2011: Ernennung zum Jean Monnet Professor (Europäische Kommission) 2008: Reise-Stipendium der Thyssen-Stiftung 1997/98: Zuerkennung eines Post-Graduate-Stipendiums der University of Cambridge (nicht angetreten) Merkblätter zur Lehre und zu Qualifikationsarbeiten Lehrmaterialien Der wissenschaftliche Forschungsprozess im Überblick english / deutsch Checklisten Erstellen eines Thesenpapieres Erstellen einer Hausarbeit Hinweise zu Qualifikationsarbeiten Bewertungskatalog von Hausarbeiten Fragebogen für potenzielle Doktoranden Informationen zum Promotionsverlauf am IESF englisch / deutsch / chinesisch
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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