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  • 06.12.2024
    Plätzchenduft bei „Balu und Du“
    Am 30.11.2024 haben sich die Tandems der Deutschen Sporthochschule im Bürgerzentrum Deutz getroffen, um gemeinsam die Adventszeit einzuläuten. Beim Plätzchenbacken und Verzieren ließen die kleinen und großen Bäcker*innen ihrer Kreativität freien Lauf. Die liebevoll gestalteten Plätzchen wurden anschließend in selbst gestalteten Tütchen verpackt – perfekt, um sie zu verschenken (oder selbst zu naschen). Mit Weihnachtsmusik, Punsch und viel Lachen kam schnell vorweihnachtliche Stimmung auf. Besonders schön: Die Moglis (unsere Kinder) und Balus (unsere Mentor*innen) konnten sich auch programmübergreifend kennenlernen. Während die Plätzchen im Ofen waren, wurde getobt, gespielt und jede Menge Spaß gehabt. Gemeinsam wachsen, lachen und auch feiern – das ist Balu und Du. Wir freuen uns schon auf die nächsten Abenteuer mit euch! Ein großer Dank geht an das Bürgerzentrum Deutz für die gelungene Kooperation und herzliche Gastfreundschaft sowie an alle, die diesen besonderen Nachmittag möglich gemacht haben! Du studierst an der Deutschen Sporthochschule Köln und interessierst dich für das Mentoring-Programm „Balu und Du“? Dann informiere dich hier .

  • 09.12.2024
    Gemeinsam ein Zeichen setzen: Gewalt kommt mir nicht auf den Campus
    Gemeinsam ein Zeichen setzen: Gewalt kommt mir nicht auf den Campus Im Rahmen der Orange Days 2024 positioniert sich auch momentum klar gegen sexualisierte Gewalt. Als sportwissenschaftliche Einrichtung sehen wir uns in der Verantwortung, nicht nur in der Forschung und Wissenschaft, sondern auch in der Praxis ein Bewusstsein für Prävention und Aufklärung zu schaffen. Der Schutz von Sportler:innen und die Förderung eines gewaltfreien Miteinanders sind für uns unverzichtbare Grundsätze. Momentum setzt sich dafür ein, klare Position gegen sexualisierte Gewalt und Belästigung zu beziehen und gemeinsam an einer Sportkultur zu arbeiten, die auf Respekt, Fairness und Sicherheit basiert. Die orangene Bank steht dafür, dass sexualisierte Belästigung und Gewalt keinen Platz haben – weder in der Gesellschaft, noch an Hochschulen oder im Sport. Sie fordert uns alle auf, hinzuschauen, Haltung zu zeigen und aktiv gegen jede Form von Gewalt einzutreten. Jedes Jahr beginnen die sogenannten Orange Days am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen, und enden am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Der Zeitraum soll verdeutlichen, dass Frauen sowie andere marginalisierte Gruppen, darunter Trans*, Inter und nicht-binäre Personen, besonders häufig von Menschenrechtsverletzungen in Form von interpersonaler und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Ziel der Aktionstage ist es, das Thema zu enttabuisieren und für die Problematik zu sensibilisieren, was auch an zahlreichen Hochschulen durch vielfältige Beteiligung unterstützt wird. Unter dem Motto „Gewalt kommt mir nicht auf den Campus“ setzten rund 30 Hochschulen und Universitätsklinika des Landes NRW ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Gewalt keine Chance hat – im Sport, auf dem Campus und in der Gesellschaft.

  • 09.12.2024
    3. Volleyball-Praxis-Workshop im School-Projekt in Island
    Der vom isländischen Volleyballverband (BLI) in Verbindung mit dem Projekt „Play Volleyball - Grow with it 2.0“ organisierte Workshop brachte eine lebendige Gemeinschaft aus Sportler*innen, Pädagog*innen und Trainer*innen zusammen, die sich alle für das Wachstum des Volleyballs in Island einsetzen. An dieser dynamischen Initiative nahmen 43 Trainer*innen und Lehrer*innen sowie 24 begeisterte Spieler*innen des HK-Volleyballclubs teil, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und eine neue und noch tiefere Liebe für den Sport zu entwickeln. Das Programm wurde sorgfältig konzipiert, um eine umfassende Ausbildung und praktische Erfahrungen in Snælandsskóli in Kopavogur und Menntaskólinn við Sund in der Hauptstadt Reykjavik zu ermöglichen. Diese Orte boten die perfekte Kulisse für die vielfältigen Aktivitäten des Programms, zu denen Geschicklichkeitsübungen, theoretische Workshops und interaktive Sitzungen zur Förderung des Volleyballsports an der Basis gehörten. Die Kursleiter Jimmy Czimek und Tonya Blickhauser, beide geschätzte Persönlichkeiten in der Volleyball-Community, leiteten die Trainingseinheiten mit viel Leidenschaft und Fachwissen. Ihr Engagement für die Förderung junger Talente und ihre Coaching-Fähigkeiten waren während des gesamten Kurses offensichtlich. Die Teilnehmer*innen übten sich in praktischen Übungen und erhielten individuelles Feedback, um ihre Spiel- und Trainer*innenfähigkeiten zu verbessern. Das durch das Projekt geförderte kollaborative Umfeld ermutigte die Teilnehmer*innen auch dazu, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen, wodurch das Gemeinschaftsgefühl rund um den Sport gestärkt wurde. Zum Abschluss des Programms drückten viele Teilnehmer*innen ihre Dankbarkeit aus und freuten sich auf zukünftige Möglichkeiten. Der Erfolg von „Play Volleyball - Grow with it 2.0“ ist ein wichtiger Meilenstein bei der Förderung des Sports als wichtiger Teil der isländischen Kultur, der Teamwork, Ausdauer und Freude am Spiel in den Vordergrund stellt. Mit dem durch diese Initiative geschaffenen Fundament scheint die Zukunft des Volleyballs in Island rosig zu sein. Es wird erwartet, dass die aus diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten auf die örtlichen Vereine und Schulen übergreifen und so die nächste Generation von Sportler*innen dazu inspirieren, in die Fußstapfen ihrer derzeitigen Trainer*innen und Mentor*innen zu treten. Der isländische Volleyballverband hofft auf die Fortsetzung ähnlicher Programme, um den Schwung dieser erfolgreichen Ausbildungsreihe aufrechtzuerhalten und mehr junge Menschen für den Volleyballsport zu begeistern. (Übersetzte Presseveröffentlichung der CEV) Weitere Informationen zum Projekt: https://inside.cev.eu/development/cev-campus/

  • 09.12.2024
    4. Volleyball-Praxis-Workshop im School-Projekt in Irland
    Anfang Dezember fand in Irland ein gigantisches Volleyballfest auf 16 Spielfeldern statt. In Gormanston Park, Co. Meath, fand das größte Grundschul-Volleyballturnier in der irischen Geschichte statt. 192 begeisterte Kinder spielten das neue SmashVolley-Format, während Lehrer und Trainer vom erfahrenen Pädagogen Dr. Jimmy Czimek geschult wurden. Die Veranstaltung, die Teil des CEV-Schulprojekts 'Play Volleyball - Grow with it' 2.0 ist, war der nationale Startschuss für eine neue Art, Kindern Volleyball beizubringen. Volleyball Irland wird nun regionale Workshops für Trainer*innen und Sportlehrer*innen sowie lokale und nationale Turniere für Schulen und Vereine veranstalten. In Zusammenarbeit mit CEV stehen irischen Trainer*innen auf dem CEV-Campus eine Reihe von Lehrvideos, PDF-Ressourcen und ein Online-Trainingskurs zur Verfügung: https://campus.cev.eu/#/public-dashboard Der deutsche Trainerausbilder Dr. Jimmy Czimek und seine studentische Hilfskraft Tonya Blickhäuser lieferten eine inspirierende theoretische Erklärung, gefolgt von einer praktischen Demonstration für 35 ausgewählte Trainer*innen aus dem irischen Vereinsnetz. Diese Trainer werden nun die neue Art des Coachings in der gesamten irischen Volleyballgemeinschaft weitergeben. Jimmy und Tonya haben das Programmhandbuch CEV School Project 2.0 - a New Guide for Teachers and Coaches (CEV-Schulprojekt 2.0 - ein neuer Leitfaden für Lehrer*innen und Trainer*innen) verfasst, das einen Schritt-für-Schritt-Ansatz für die Vermittlung unseres Lieblingssports an Kinder und Anfänger*innen bietet. Conor Flood, Entwicklungsleiter von Volleyball Irland, war begeistert von den Rückmeldungen der Spieler*innen und Lehrer*innen: „Dieses neue Format mit verschiedenen Niveaus bedeutet, dass jedes Kind den Sport genießen, lange Ballwechsel spielen und so viele Ballberührungen wie möglich bekommen kann. Die Kinder haben die Spiele wirklich geliebt, und die Trainer und Lehrer fanden diese Methode einfach zu verstehen und für die gemischten Klassen geeignet, die sie oft in ihren Klassen haben. SmashVolley fördert wirklich unsere Prinzipien: so einfach wie möglich, so oft wie möglich, so schnell wie möglich. Wir können es kaum erwarten, es landesweit einzuführen.“ (Übersetzte Presseveröffentlichung der CEV) Weitere Informationen zum Projekt: https://inside.cev.eu/development/cev-campus/

  • 09.12.2024
    Findbücher für das Verbandsarchiv des DGV im Deutschen Golf Archiv veröffentlicht
    Erstmals soll ein Findbuch einen umfassenden Überblick über die Bestände des sogenannten „DGV -Archivs“ innerhalb des DGAs geben und Wissenschaftlern, Golfclubs und anderen Nutzern einen geordneten Zugang zu den Beständen. Als offizielles Verbandsarchiv des DGV macht es einen wichtigen Teil der Sammlungen des DGAs aus. Die Bestände können nun in drei Findbüchern eingesehen werden: Findbuch DGV Archiv Teil A Schriftgut Findbuch DGV Archiv Teil B Sondersammlung Nora Zahn Findbuch DGV Archiv Teil C Weitere Bestände Weitere Informationen zu den Beständen und Sammlungen des Deutschen Golf Archivs sind hier zu finden.

  • 10.12.2024
    WG Köln feiert Medaillenregen im Judo
    Mit einem 50-köpfigem Athlet*innen-Team reiste die Wettkampfgemeinschaft Köln (WG Köln) am vergangenen Wochenende (7./8.12.) zu den Deutschen Judo-Hochschulmeisterschaften (DHM) nach Duisburg, wo die Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Judoabteilung des PSV Duisburg die diesjährige Ausgabe organisiert hatte. Mit elf Medaillen im Einzel, Silber in der olympischen Disziplin „Mixed-Team“ sowie Gold im Newcomers-Cup räumten die Kölner*innen wieder einmal ab. Die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo sind mit etwa 400 Teilnehmenden aus etwa 100 bundesweiten Hochschulen eine der größten Veranstaltungen des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh). In den Einzelwettbewerben am Samstag konnten die Kölner*innen, die in einer Wettkampfgemeinschaft der Universität zu Köln, der Technischen Hochschule Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln antreten, bereits elf Medaillen erkämpfen und somit die Erfolge der letzten Jahre noch weiter ausbauen. Ergebnisse der Wettkampfgemeinschaft Köln im Einzel (11 Medaillen, 16 Platzierungen): 1. Platz Helen Habib, Universität zu Köln, bis 48 kg 1. Platz Eva Ronja Buddenkotte, Universität zu Köln, bis 78 kg 1. Platz Vincent Wieneke, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 73 kg 2. Platz Shenna Nitsche, Universität zu Köln, bis 63 kg 2. Platz Florian Böcker, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 66 kg 3. Platz Joya Böcher, Universität zu Köln, bis 48 kg 3. Platz Hanna Sedlmair, Universität zu Köln, bis 63 kg 3. Platz Marie König, Universität zu Köln, bis 63 kg 3. Platz Judith Suhrkamp, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 70 kg 3. Platz Luke Cabecana, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 60 kg 3. Platz Lino Dello Russo, Technische Hochschule Köln, bis 66 kg 5. Platz Anika Böhm, Universität zu Köln, bis 57 kg 5. Platz Emilia Meffert, Universität zu Köln, bis 63 kg 7. Platz Fabienne Püchel, Universität zu Köln, bis 70 kg 7. Platz Jakob Algisch, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 100 kg 7. Platz Jonas Müller, Universität zu Köln, über 100 kg 2022 und 2023 hatten die Kölner Studierenden den Mixed-Team-Titel nach Köln geholt. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf den Wettbewerb am Sonntag. „Na klar wollten wir unseren Titel verteidigen und den Wanderpokal wieder mit nach Köln nehmen“, so Coach-Duo Simon Obertreis & Dr. Johannes Karsch. Im Mixed-Team-Wettbewerb, der in dieser Form auch olympisch ist, kam es schließlich zum Showdown gegen die Universität Leipzig. Im Mixed-Team treten sechs Judoka, drei Frauen und drei Männer gegeneinander an. Steht es nach den sechs Kämpfen 3:3, wird per Losentscheid einer der sechs Kämpfe ohne weitere Pause unmittelbar erneut ausgetragen. Nach 2:3 Rückstand bestritt Anika Böhm, Schwester von Doppel-Europameisterin Alina Böhm, den letzten Kampf für die WG Köln. Böhm zeigte eine unfassbar couragierte Leistung, ging auch direkt zu Beginn des Kampfes mit einem halben Punkt in Führung. Doch die routinierte Leipzigerin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte diesen Rückstand im Kampfverlauf nicht nur ausgleichen, sondern auch den vierten Punkt für Leipzig sichern. Die Coaches Obertreis & Karsch zeigen sich dennoch begeistert: „Das Team hat sich großartig verkauft. Im Team werden pro Geschlecht nur drei Gewichtsklassen ausgetragen, sodass manche Gewichtsklassen aus dem Einzel im Team ausgelassen werden. Dies führte dazu, dass Florian Böcker, Nikita Djadin und Marie König im Team eine Gewichtsklasse höher angetreten sind. Böcker ließ wirklich alles auf der Matte und musste sich erst nach fast 15 Minuten Kampfzeit dem starken Leipziger geschlagen geben. Alles in allem sind wir unfassbar stolz auf die Leistung jedes Einzelnen“. Mit dieser Leistung qualifizieren sich die Kölner Judoka für die Europameisterschaften der Studierenden 2025 in Polen. Außerdem konnten sich viele Kölner Judoka für die World University Games 2025, das größte Multisport-Event in Deutschland seit Olympia 1972, die im kommenden Jahr im Ruhrgebiet und in Berlin stattfinden, empfehlen. Neben den Einzel- und Mixed-Team Wettbewerben wird auch ein Newcomers-Cup ausgetragen. In diesem dürfen nur Judoka antreten, die maximal den grünen Gürtel tragen. Nach Siegen in den Jahren 2022 und 2023 galten die Kölner Newcomer als Favoriten. „Es sieht am Ende immer so einfach aus. Aber jedes Jahr beenden Studierende erfolgreich ihr Studium, ziehen in andere Städte oder starten ins Berufsleben. Und so müssen auch wir immer wieder erneut unter Beweis stellen, dass wir Talente identifizieren und am Ende auch erfolgreich auf die Wettkämpfe vorbereiten können. Dazu gehören immer auch unglaubliche Erfolgsgeschichten. Die Spoho-Studentin Sarah Bertelsmann hat erst im Wintersemester 2024/2025 über einen BAS5.4 Kurs zum Judo gefunden. Nach nur acht Trainingseinheiten hat sie sich bereit erklärt, eine Lücke in unserem Team zu besetzen und für unser Team an den Start zu gehen. Im Finale beim Zwischenstand von 3:2 gegen uns (es werden sieben Kämpfe ausgetragen, der vierte Punkt ist also entscheidend) ging Sarah auf die Matte. Das gegnerische Team aus Bonn konnte eine routinierte Kämpferin, die bereits den grünen Gürtel trägt, aufbieten und wägte sich schon als Sieger. Aber sie haben die Rechnung ohne Sarah gemacht. Nach einer unfassbaren Willensleistung ging Sarah als Siegerin von der Matte, was den 3:3 Ausgleich bedeutete. Im letzten Kampf konnten wir unseren größten Routinier Lucas Heerde auf die Matte schicken, der kurzen Prozess und somit das Triple perfekt machte“, so Trainer Dr. Johannes Karsch kurz nach der Begegnung. Um den Newcomer-Sport zu fördern und auch andere Hochschulen zur Teilnahme zu motivieren, laden die Kölner*innen regelmäßig alle landesweiten Hochschulsportgruppen nach Köln zum gemeinsamen Training ein. Mit der Universität Bonn traf die WG Köln ausgerechnet auf die Mannschaft, die im Vorfeld die meisten gemeinsamen Trainingseinheiten in Köln absolviert hatte. Auch auf Instagram kann man die kölschen Judoka verfolgen. Mixed-Team 1 (2. Platz) Florian Böcker – Deutsche Sporthochschule Köln Nikita Djadin – Technische Hochschule Köln Jonas Müller – Universität zu Köln Anika Böhm – Universität zu Köln Hanna Sedlmaier – Universität zu Köln Marie König – Universität zu Köln Ronja Buddenkotte – Universität zu Köln Mixed-Team 2 (13. Platz) Daniel Cieslik – Deutsche Sporthochschule Köln Simon Dappen – Deutsche Sporthochschule Köln Julian Naber – Technische Hochschule Köln Nora Adams – Universität zu Köln Friederike Komp – Deutsche Sporthochschule Köln Marlena Wanoschek – Technische Hochschule Köln Judith Suhrkamp – Deutsche Sporthochschule Köln Newcomer-Team 1 (1. Platz) Dennis Klaus – Deutsche Sporthochschule Köln Tomo Okahara – Universität zu Köln Moritz Heinrich – Deutsche Sporthochschule Köln Filip Bonev – Deutsche Sporthochschule Köln Linus Hohendorff – Universität zu Köln Vincent Lehnen – Deutsche Sporthochschule Köln Lucas Heerde – Deutsche Sporthochschule Köln Lina Fay – Deutsche Sporthochschule Köln Helen Cloppenburg – Universität zu Köln Sarah Bertelsmann – Deutsche Sporthochschule Köln Newcomer Team 2 (9. Platz) Christian Keßeler – Universität zu Köln Luigi Zingaro – Universität zu Köln Kamol Kamilov – Universität zu Köln Aria Assarehha – Universität zu Köln Paul Schürmann – Deutsche Sporthochschule Köln Atakan Güner – Technische Hochschule Köln Konsta Mäkelä – Universität zu Köln Christopher Wolsfeld – Universität zu Köln Jakob Algisch – Deutsche Sporthochschule Köln Lorraine Hoffmann – Technische Hochschule Köln

  • 10.12.2024
    Safe Sport Code verabschiedet
    Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat bei seiner 21. Mitgliederversammlung den an der Deutschen Sporthochschule Köln erarbeiteten Safe Sport Code gegen interpersonale Gewalt im Sport verabschiedet. Bei der 21. Mitgliederversammlung des DOSB am vergangenen Samstag beschlossen die 180 stimmberechtigten Delegierten den Safe Sport Code für den Zuständigkeitsbereich des DOSB und verpflichteten sich dazu, diesen ihren Mitgliederversammlungen bis spätestens Ende 2028 zur Abstimmung vorzulegen. Damit handelt es sich um die erste zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland, die ein solches Regelwerk einführt. Die Erarbeitung des Safe Sport Codes geht zurück auf ein neunmonatiges Forschungsvorhaben, das von Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte und Dr. Caroline Bechtel vom Institut für Sportrecht der Deutschen Sporthochschule Köln im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft sowie in Kooperation mit dem Deutschen Turner-Bund und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung im Jahre 2023 durchgeführt wurde. Die seinerzeit erarbeitete Erstauflage des Safe Sport Codes wurde im Jahre 2024 von den Verfasser*innen unter Durchführung eines partizipativen Stakeholderprozesses des DOSB zu einer Zweitauflage weiterentwickelt, die nun dem DOSB als Muster-Safe Sport Code für den organisierten Sport dient und der Beschlussfassung zugrunde lag. „Mit dem Safe Sport Code ist erstmals ein sportartenübergreifendes Regelwerk geschaffen, um interpersonale Gewalt in sämtlichen Erscheinungsformen physischer, seelischer und sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung im organisierten Sport auch unterhalb der Strafbarkeitsschwelle rechtssicher ahnden und sanktionieren zu können“, sagt Professor Martin Nolte. DOSB-Präsident Thomas Weikert erklärte: „Das ist ein Meilenstein für den organisierten Sport in Deutschland. Gewalt hat in unseren Sportvereinen und -verbänden keinen Platz und ist mit unseren Werten nicht vereinbar. Allen Beteiligten sollte klar sein, dass wir jeglicher Form von Gewalt im Sport entschieden entgegentreten. Wer sich nicht daran hält, ist im Sport nicht willkommen und muss mit Sanktionen rechnen. Wir wollen mit dem Safe Sport Code einen Wandel einleiten, indem wir Vertrauen schaffen, indem wir im Sport eine Kultur des Hinsehens und des Handelns stärken und dabei kann der Safe Sport Code helfen." Der Safe Sport Code sieht für einen Verstoß gegen das Verbot interpersonaler Gewalt sportspezifische Sanktionen wie Lizenz- oder Zulassungsentzug, die Entziehung von Funktionen oder Ämtern, ein Umgangs- und Betreuungsverbot insbesondere von Kindern und Jugendlichen oder einen Ausschluss aus der Sportorganisation vor. Diese werden von den Sportorganisationen in eigener Verantwortung und unabhängig von etwaigen Strafverfahren ausgesprochen. Gleichwohl enthält der Code für den Fall eines Anfangsverdachts für eine Straftat zahlreiche Bestimmungen, die das Verhältnis zwischen Sportverbandsverfahren und Strafverfahren betreffen. Damit bewegt sich der Code entlang von regierungsamtlichen Leitlinien des Bundesministeriums der Justiz sowie strafrechtspraktischen Erfahrungen und Empfehlungen insbesondere von Schwerpunktstaatsanwaltschaften in Deutschland. Kontakt Institut für Sportrecht Univ.-Prof. Dr. Martin Nolte Tel.: +49 (0)221 4982-6088 Dr. Caroline Bechtel Tel.: +49 (0)221 4982-6085 c.bechtel@dshs-koeln.de www.dshs-koeln.de/sportrecht Das Institut für Sportrecht gibt es seit dem 1. Januar 2014 an der Deutschen Sporthochschule Köln. Es ist das einzige universitäre Institut dieser Art im deutschsprachigen Raum. Es befasst sich mit den Spiel- und Sportregeln (inter-)nationaler Sportorganisationen sowie den sportrelevanten Normen des (zwischen-)staatlichen Rechts mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen des Sports in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht. Nach der Entwicklung des ersten akkreditierten Masterstudiengangs zum Sportrecht, erstellte es die erfolgreiche Konzeption zur Einführung einer Fachanwaltschaft zum Sportrecht unter dem Dach des Deutschen Anwaltsvereins, veranstaltet Sportrechtstage sowie -abende und pflegt zahlreiche Kooperationen mit (zwischen-)staatlichen Stellen, Sportorganisationen, Wirtschaftsunternehmen (Sponsoren) sowie anderen gesellschaftlichen Akteur*innen.

  • 17.12.2024
    Kopf hoch: gesundes Arbeiten im Büro und Homeoffice
    Mangelnde Bewegung und schlechte Körperhaltung – wer viel am Schreibtisch oder am Bildschirmarbeitsplatz sitzt, kann unter Rücken-, Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen leiden. Hier setzt „MoKiBo-22“ an. Das Projekt zielt darauf ab, eine mobile Lösung zur Haltungsanalyse für gesundes Arbeiten im Büro und Homeoffice zu entwickeln. Das System erfasst mithilfe einer herkömmlichen Webkamera 22 Schlüsselpunkte des Oberkörpers und bewertet die Sitzhaltung in Echtzeit. „MoKiBo-22“ steht für Mobile KI-gestützte Body-Tracking-Algorithmen, die 22 bewertete Schlüsselpunkte des Oberkörpers berücksichtigen. Für die Erfassung der Körperpunkte werden sowohl herkömmliche 2D-Kameras als auch 3D-Tiefensensoren von Smartphones verwendet. Das System soll in der Lage sein, zwischen aktiven und passiven Sitzphasen zu differenzieren. Die Daten wertet das Tool DSGVO-konform mithilfe von Algorithmen aus, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Sie werden in einem „Active Sitting Score“ zusammengeführt, der den Nutzer*innen eine objektive Rückmeldung zur Sitzhaltung bietet und so die Sitzgewohnheiten optimieren kann. So kann die App zum Beispiel eine Meldung an die Nutzer*innen schicken und sie auffordern, eine ergonomisch ungünstige Sitzhaltung zu ändern. Auch zur Bewegung animiert die App, sie schlägt Übungen für aktive Pausen vor und gibt ergonomische Hinweise zur Haltung. Abrufbar ist außerdem eine Langzeitauswertung mit einer Visualisierung des Sitzverhaltens. „Ziel des Projektes ist es, das Bewusstsein für ergonomisches Verhalten zu steigern und gesundheitsförderliches Sitzen zu unterstützen, um langfristige Beschwerden durch Bewegungsmangel zu reduzieren“, erklärt Univ.-Prof.‘in Dr. Bettina Wollesen, Abteilungsleiterin im Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Sportuniversität. Und Projektmitarbeiter Dr. Giordano Scinicarelli ergänzt: „MoKiBo-22 soll zur Gesundheitsförderung im betrieblichen Kontext beitragen. Mithilfe der App sollen Nutzer*innen sowohl im Büro als auch im Homeoffice auf eine sichere und benutzerfreundliche Technologie zugreifen können.“ Die Deutsche Sporthochschule Köln übernimmt in dem Projekt die wissenschaftliche Validierung der kamerabasierten Haltungsanalyse. Zudem entwickelt das Spoho-Team den „Active Sitting Score“. In Zusammenarbeit mit ergofox GmbH, wird das Forschungsteam der Sportuniversität Labor- und Feldstudien zur Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Systeme durchführen, den Haltungsreport entwickeln und die Usability (Nutzerfreundlichkeit) evaluieren. „Wir werden das Projekt auch mit unseren Studierenden in unseren Lehrveranstaltungen bearbeiten, das heißt die Ergebnisse in die Lehre integrieren und über Publikationen und Netzwerke verbreiten“, verspricht Professorin Bettina Wollesen. Verbundkoordinator des Forschungsprojekts ist die ergofox GmbH aus Hamburg, ein 2020 gegründetes Unternehmen, dass sich auf die Entwicklung von digitalen Gesundheitsanwendungen für Unternehmen, Krankenkassen und Privatpersonen spezialisiert hat. ergofox hat mit dem Ergoscreening bereits eine digitale Haltungsanalyse im Produktportfolio, für die allerdings eine spezielle Hardware notwendig ist. Das Ziel des vorliegenden Projektes ist es, neue Algorithmen zu entwickeln und zu evaluieren, die Hardware-unabhängig mit herkömmlichen Smartphones genutzt werden können. Darüber hinaus entwickelt ergofox webbasierte Ergogames, die spielerisch zu mehr Bewegung motivieren. „Aktives Sitzen, also eine aufrechte Sitzhaltung mit einem häufigen Haltungswechsel, gilt als die günstigste Form des Sitzens. Was genau darunter zu verstehen ist und wie das im Alltag App-basiert gemessen und visualisiert werden kann, damit beschäftigt sich MoKIBo-22 in den kommenden zwei Jahren“, sagt Johannes Heering, CEO der ergofox GmbH. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“. Das Fördervolumen beläuft sich auf 600.000 Euro für zwei Jahre, wovon 90% vom BMBF kommen. Langfristig soll MoKiBo-22 einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Gesundheitsrisiken leisten, indem es ergonomische Sitzstrategien für den Arbeitsplatz integriert und auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer*innen zugeschnitten wird. Wissenschaftliche Kontakte: Univ.-Prof.‘in Dr. Bettina Wollesen Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation Tel.: +49 221 4982-4790 b.wollesen@dshs-koeln.de Dr. Giordano Scinicarelli Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation Tel.: +49 221 4982-8576 g.scinicarelli@dshs-koeln.de Projektpartner: Johannes Heering ergofox GmbH Tel.: +49 1575 0151226 johannes@ergofox.me

  • 19.12.2024
    Situation der Sportwissenschaft in Deutschland
    Der Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln, Prof. Ansgar Thiel, hat bei der 63. Sitzung des Sportausschusses im Deutschen Bundestag eine Stellungnahme zur Situation der Sportwissenschaft in Deutschland abgegeben. Die Stellungnahme von Prof. Thiel, die im Vorfeld eingegeben wurde, kann hier eingesehen werden . Eine Zusammenfassung der Sitzung finden Sie hier. Sachverständigenliste zur Sitzung des Sportausschusses am 18. Dezember 2024: Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) Andrea Schumacher, Direktorin Dr. Marc Wonneberger, Fachgebietsleiter Dopingbekämpfung Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel, Rektor Universität Leipzig – Sportwissenschaftliche Fakultät Prof. Dr. Gregor Hovemann, Dekan Goethe-Universität Frankfurt am Main – Institut für Sportwissenschaften, Abteilung Sportpädagogik Prof. Dr. Christopher Heim Jeder Ausschuss kann eine öffentliche Anhörung durchführen. Dabei werden Fachleute aus Wissenschaft und Praxis eingeladen, um den Mitgliedern des Ausschusses Informationen zu einem Beratungsthema zu vermitteln, beispielsweise ob ein Gesetzentwurf zur Lösung des Problems geeignet ist, ob Alternativen in Betracht kommen und ob ein Gesetzentwurf verfassungskonform ist. Die Ausschüsse haben auch die Möglichkeit, sich in nicht öffentlichen Sitzungen zu informieren und mit Fachleuten zu diskutieren.Der Sportausschuss führt öffentliche Anhörungen von Sachverständigen und öffentliche Beratungen zu Gesetzentwürfen, Anträgen und Themen aus der Sportpolitik durch. Weitere Infos: https://www.bundestag.de/ausschuesse/a05_sport/anhoerungen/1032196-1032196

  • 18.12.2024
    momentum Wrapped 2024
    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. 2024 war ein ereignisreiches Jahr voller spannender Projekte: Donnerstags waren das ganze Jahr über regelmäßig Kaderathlet:innen aus NRW für den Basischeck zu Gast an der Sporthochschule. 142 Athlet:innen aus den Sportarten Bob, Skeleton, Schwimmen und Triathlon wurden in Diagnostikcamps von momentum-Mitarbeiter:innen betreut. 156 Athlet:innen nahmen an sportartspezifischen Workshops oder Beratungsgesprächen zu verschiedenen leistungsbezogenen Themen teil. Am 26. September 2024 fand der erste sportartspezifische KI-Workshop statt - ein gelungener Auftakt für das Thema Künstliche Intelligenz im Sport. Am 22. und 23. April 2024 fand der 38. Internationale Kongress Nachwuchsleistungssport mit insgesamt 18 spannenden Vorträgen und Workshops statt. Viele weitere spannende Projekte und Kooperationen. Danke an alle Athlet:innen, Partner:innen, Kolleg:innen und Unterstützer:innen für ein erfolgreiches Jahr 2024. Wir wünschen Ihnen/Euch frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025! ????
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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