09.03.2026 | News
Die Deutsche Sporthochschule Köln ist an einem dreijährigen Forschungsprojekt beteiligt, das sich mit dem Umgang geschlechtlicher Vielfalt im organisierten Wettkampf- und Leistungssport in Deutschland beschäftigt. Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) gefördert und von der Abteilung Diversitätsforschung und der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin durchgeführt.
Der Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt wird im organisierten Wettkampf- und Leistungssport zunehmend virulent und die gesellschaftliche Debatte legt nahe, dass besonders im sogenannten „Frauensport“ die Chancengleichheit in Gefahr sei. Die binäre Geschlechterlogik des Sports führt zu besonderen Herausforderungen im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt, z.B. zu erschwerten Zugangsbedingungen für trans*, inter* und nicht binäre (tin*) Personen. Zugleich bietet sie einen besonderen Nährboden für kontroverse Gender-Debatten. Nicht zuletzt aufgrund politischer Entwicklungen ist der Sport aktuell mehr denn je gefordert, sich mit geschlechtlicher Vielfalt auseinanderzusetzen und den Sport im Sinne des Paradigmas ‚Sport für alle‘ zu öffnen und gerechte Teilhabe für Alle zu ermöglichen.
Das Projekt folgt einem mehrperspektivischen Forschungsansatz und folgendem Aufbau:
Das Projekt basiert auf der Zusammenarbeit von Stakeholdern aus Sportverbänden, der queeren Community und der Wissenschaft:
Ansprechpersonen an der Deutschen Sporthochschule Köln:
Abt. Diversitätsforschung: Bettina Rulofs, Birgit Braumüller und Jill Mandel
Abt. Molekulare und zelluläre Sportmedizin: Wilhelm Bloch, Boris Dragutinovic und Franziska Moser