Das vom BMBF geförderte Projekt #digitanz – Digitalität und Tanz in der kulturellen Bildung zielte auf die empirische Erfassung der Rolle digitaler Technologien in kulturellen Bildungsangeboten. Dabei lag der Fokus auf dem Bereich Tanz in Schulen, mit seinen kreativ-ästhetischen Lehr-Lernkollaborationen, der die ethnografische Untersuchung des Einflusses der digitalen Technologien auf kreative Prozesse ermöglichte. Im zeitgenössischen Tanz bereits erprobte Technologien wurden dazu auf das projektartige Kreativ-Vorhaben angepasst. Die folgende 16-wöchige Kreativ Praxis, die in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (Gesamtschulen und Kulturinstitutionen) realisiert wurde, wurde mittels qualitativer Forschungsmethoden erfasst. Mit ethnografischen Strategien konnten die Akteursperspektiven und ihre Verhaltens- und Handlungsstrategien nachvollzogen werden. In dieser Praxisphase wurden im schulischen Kontext Tanzangebote geschaffen, die physisch-ästhetische und digitale Handlungsmöglichkeiten gleichsam einbeziehen.
Das Forschungsvorhaben diente somit zur Erforschung der Fragestellung, welchen Einfluss digitale Technologien auf den kreativen Prozess im kulturellen Bildungsangebot Tanz haben und welche Schlussfolgerungen sich dadurch für die Vermittlung von Tanz ergeben. Daran angeschlossen sollten Implikationen und Leitlinien für die weitere Vermittlung von Tanz mit Kindern und Jugendlichen auf Grundlage der Ergebnisse abgleitet werden.
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Projektleitung
Univ.-Prof. Dr. Claudia Steinberg
Mitarbeit
Dr. Maren Zühlke
Förderkennzeichen: 01JKD1706A-B
Fördersumme: 196.430€.