FUTUREMOVES

Verbundvorhaben: FutureMoves. Aktuelle Perspektiven auf glokale Transformationspotentiale zwischen Erbe und Innovation in Tanz und Musikkulturen.

Teilvorhaben DSHS Köln: Creating Spaces. Konzeption, Durchführung, Auswertung und Transfer der Ergebnisse zu performativ-szenischer und tanzbezogener Aktionsforschung

Das Verbundprojekt FutureMoves untersucht in drei Teilprojekten (Going in Spaces, LMU München; Creating Spaces, Deutsche Sporthochschule Köln und Simulating Spaces, Universität zu Köln) das Innovations- und Reflexionspotenzial des Modernen Tanzes als immaterielles Kulturerbe im Kontext gegenwärtiger Bildungs-, Digitalisierungs- und Transformationsprozesse. Ziel ist, Tanzpraktiken in jugendkulturellen und interkulturellen Kontexten zu analysieren, die ästhetische, soziale und reflexive Potenziale für gesellschaftlichen Zusammenhalt entfalten. Die Erforschung immaterieller, analoger wie digitaler Praktiken und Akteursperspektiven erfolgt auf Basis eines Mixed-Methods-Designs, das auf sinnverstehende Deutung sozial-kultureller Wirklichkeit abzielt. Durch die Kombination partizipativer Arbeitsweisen – ergänzt um kreative Ausdrucksformen – werden unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht.

Das bewegungswissenschaftliche Teilprojekt „Creating Spaces“ an der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt dazu ein heuristisches Modell innovativer Tanzvermittlungsstrategien, empirisch fundierte Einsichten in jugendkulturelle Tanzpraktiken und reflektierte Best-Practice-Beispiele für kreativ-partizipative Lehr- und Lernformate, die kulturelle Teilhabe, Reflexionsfähigkeit und ästhetische Bildung nachhaltig fördern.

 

Projektleitung DSHS Köln (Teilprojekt 2)

Univ.-Prof. Dr. Claudia Steinberg

 

Universität zu Köln (Teilprojekt 3)

Univ.-Prof. Dr. Hauke Egermann

 

LMU München

Univ.-Prof’in Dr. Mariama Diagne (Verbundleitung, Teilprojekt 1)

 

Mitarbeit

Dr. Stephani Howahl

 

Förderkennzeichen: 01UE2643B

Fördersumme DSHS Köln: 177.000€.