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  • 22.01.2025
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zu Besuch
    Am 21. Januar besuchte der Bundesgesundheitsminister, Prof. Dr. Karl Lauterbach, die Deutsche Sporthochschule Köln. Im Rahmen seines Besuchs traf er sich mit Rektor Prof. Ansgar Thiel und Kanzlerin Marion Steffen zu einem intensiven Austausch. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft und das Potenzial der Sportwissenschaft bei Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen. Minister Lauterbach ließ sich über die Forschungsaktivitäten der Kölner Sportuniversität informieren und zeigte großes Interesse an den vielfältigen wissenschaftlichen Projekten, die an der Universität durchgeführt werden. Im Anschluss an das Gespräch hatte der Gesundheitsminister die Gelegenheit, einen direkten Einblick in die praxisorientierte Forschung der Hochschule zu gewinnen und besuchte dazu stellvertretend das Labor des Instituts für Biomechanik und Orthopädie. Hier stellten ihm Prof. Wolfgang Potthast und Prof.‘in Anja Niehoff aktuelle Forschungsprojekte vor, die sich unter anderem mit der Bewegungsanalyse und der Prävention von Verletzungen beschäftigen. Der Minister zeigte sich besonders beeindruckt von der interdisziplinären Herangehensweise, um innovative Lösungen für die Gesundheitsförderung zu entwickeln. Ein weiterer Programmpunkt war der Einblick in die praxisorientierte Ausbildung der Studierenden. Lauterbach besuchte den Vertiefungskurs „Profilergänzung Tischtennis“ unter der Leitung von Dr. Timo Klein-Soetebier. Als passionierter Tischtennisspieler absolvierte der Gesundheitsminister unter anderem ein Match mit dem Rektor. Lauterbach betonte die Bedeutung von Sport und Bewegung, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Menschen zu verbinden, soziale Teilhabe zu fördern und die physische sowie psychische Gesundheit zu stärken. Prof. Ansgar Thiel: „Wir freuen uns über das Interesse des Bundesgesundheitsministers und den konstruktiven Dialog zur Weiterentwicklung der Sport- und Gesundheitsforschung in Deutschland.“ Kanzlerin Marion Steffen: „Der Besuch von Professor Karl Lauterbach an unserer Universität war eine wertvolle Gelegenheit, den Austausch zwischen Wissenschaft und Politik zu fördern. Wir danken ihm für die Förderung des Dialogs zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen.“

  • Toni Schumacher mit seinem Trikot aus dem WM-Halbfinale 1982 im Deutschen Fußballmuseum
    22.01.2025
    Toni Schumacher und die Medien
    Fußballheld auf der einen, Bösewicht auf der anderen Seite: Toni Schumacher, ehemaliger Nationaltorhüter, hat vielfältige Erfahrungen mit den Medien gemacht. Darüber spricht er an der Deutschen Sporthochschule Köln am Dienstag., den 28. Januar 2025 von 12:15 bis 13:30 Uhr im Hörsaal 1. Zu dem Gespräch laden wir Medienvertreter*innen herzlich ein. Medien prägen nicht nur unseren Alltag, sondern auch den Alltag der Menschen, über die berichtet wird. Es entsteht ein mediales Image. Wie stark beeinflusst dieses das Privatleben prominenter Sportler*innen und ihre Karrieren? Wie hat sich der mediale Einfluss über die Jahrzehnte verändert? Und können Sportler*innen in der heutigen Zeit überhaupt noch ein Privatleben jenseits der Medien leben? Über diese Fragen spricht am Dienstag, den 28. Januar der ehemalige Fußballprofi Toni Schumacher mit dem Journalisten und Buchautor Stephan Klemm. Das Institut für Kommunikations- und Medienforschung der Deutschen Sporthochschule Köln lädt im Rahmen der Vorlesung „Grundlagen der Medienforschung“ unter der Leitung von Dr. Christoph Bertling zu der Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei. Wann: 28. Januar, 12:15 bis 13:30 Uhr Wo: Deutsche Sporthochschule Köln, Am Sportpark Müngersdorf 6, Hörsaal 1 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wenn Sie als Medienvertreter*innen teilnehmen möchten, schreiben Sie uns eine formlose E-Mail an presse@dshs-koeln.de .

  • 04.11.2024
    Dissertation of Hilla Davidov
    We are happy to share that Hilla Davidov, a past participant of the M.A. in Olympic Studies, has successfully completed her PhD at the German Sport University. Her dissertation, "The Bridge Between Promoting OVEP Ideals and Its Impact on Youth Life Skills," highlights the meaningful link between Olympic values and youth development. We congratulate Hilla on her accomplishment.

  • 23.10.2024
    Call for Papers: 8th International Sport & Discrimination Conference
    The 8th international Sport and Discrimination Conference examines the intersectional nature of discrimination in sport. This one-day event, 13 June 2025, at German Sport University, Cologne, Germany invites presentations by academics, postgraduates, students, practitioners, and policy makers from a variety of backgrounds and specialisms. Papers can be submitted until the 31 st of January, 2025. For more information, find the full document attached.

  • 25.03.2025
    Deutschlandfunk Kultur: Long-COVID Studie
    Marijke Grau und ihr Team sind mithilfe von detailliert gemessenen Trainings- und Gesundheitsdaten auf erste Ergebnisse im Rahmen der Long-COVID Studie gekommen: Unter anderem, dass körperliche Aktivität ein signifikanter Faktor in der Therapie von Long-COVID ist. Lesen sie mehr hier: https://www.deutschlandfunk.de/tribal-studie-erste-resultate-100.html https://www.deutschlandfunkkultur.de/was-gegen-long-covid-hilft-100.html WDR Interview vom 24.03.2025: https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/koeln/bewegung-gegen-long-covid-100.html

  • 25.04.2025
    Einfluss von Sport auf Brustkrebszellenwachstum: Neue Studie
    Nadira Gunasekara und ihr Team haben sich in ihrer Studie mit dem Einfluss von Ausdauerinterventionen auf das Wachstum von Brustkrebszellen bei Frauen befasst. Am 23. April 2025 wurde die Pilotstudie veröffentlicht, mehr dazu finden sie hier: https://www.mdpi.com/1422-0067/26/9/3976

  • 26.03.2025
    Digital Health Meetup Cologne
    Am 13.03.2025 fand der „Digital Health Meetup Cologne“ statt. Ziel der Veranstaltung war eine Vernetzung der Kölner Health Community, insbesondere von Health-Startups im Kölner Raum. Das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Abt. für molekulare und zelluläre Sportmedizin, vertreten durch Professor Bloch, Boris Dragutinovic und Sergen Belen war vor Ort, um sich mit Health-Startups aus dem Kölner Raum zu vernetzen. Professor Bloch präsentierte die Möglichkeiten der Sensorvalidierung sowie den Einsatz der validierten Sensoren bei digitalem Training. Die Präsentation mit dem Titel „ Sensorvalidierung und digitales Training: Der Weg zu KI-gestützter Entscheidungsfindung “ zeigte potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Health-Startups und unserem Institut auf. Es wurden interessante Kontakte innerhalb der Kölner Health Community, mit dem Potenzial für zukünftige Kooperationen, geknüpft.

  • 29.04.2025
    Taktik trifft Technologie
    Eine professionelle Spielanalyse im Fußball ist zumeist den Profis vorbehalten. Die Profi-Klubs beschäftigen eigene Spielanalyse-Teams und setzen teure Analysetools ein. Der Amateurfußball kann sich dies häufig nicht leisten und bleibt außen vor. Das Kölner Start-up N12 Tactics will diese Lücke schließen. Mit innovativen Softwarelösungen möchte das Team den Zugang zur professionellen Spielanalyse erleichtern. Dank Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) soll die taktische Analyse nun für alle zugänglich werden. Dazu hat das Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik eine EXIST-Förderung über ca. 150.000 Euro für ein Jahr eingeworben, welches vom Projektträger Jülich (Nachhaltige Entwicklung und Innovation, Gründungs-, Transfer- und Innovationsförderung) und der Forschungszentrum Jülich GmbH finanziert wird. „Taktik ist nicht nur für Trainer*innen, sondern auch für Spieler*innen entscheidend. Unsere Software hilft dabei, das Spielverständnis auf ein neues Level zu heben“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert, geschäftsführender Leiter des Instituts für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule Köln. Als wissenschaftlicher Mentor des N12-Tactics-Teams bringt er seine Expertise aus verschiedenen aktuellen KI - und ML -Projekten, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), in das Projekt ein. Die beiden Kernprodukte des Start-ups „Frames“ und „Patterns“ ermöglichen es, Spielszenen automatisch zu segmentieren, Positionierungen zu analysieren und taktische Konzepte interaktiv zu erstellen – sei es auf dem Spielfeld, in der Kabine oder bequem von zu Hause aus. „Frames“ erlaubt es Trainer*innen und Analyst*innen, Spiele in Echtzeit zu analysieren und automatisch Schlüsselmomente hervorzuheben. „Patterns“ hingegen ist als perfekte Ergänzung für mobile Endgeräte konzipiert: Damit können Trainer*innen ihre Taktiken visualisieren und den Spieler*innen direkt zugänglich machen: mobil, schnell, benutzer*innenfreundlich. Besonders innovativ: Die Software simuliert automatisch Bewegungen der gegnerischen Teams sowie die optimale Torwartpositionierung – „eine bislang einmalige Funktion im Markt“, betont N12 Tactics. Hinter dem Projekt stehen Ryosuke Yano (M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung, Deutsche Sporthochschule Köln), Erik Tabuchi Barczak (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruhe Institute of Technology) und Gota Shirato (Universität Bonn), die ihre langjährige Erfahrung aus Fußballanalyse, Softwareentwicklung und KI in das Start-up einbringen. Unterstützt wird das Team unter anderem von der Deutschen Sporthochschule Köln, insbesondere von der Abteilung „Transfer und Gründung“, die mit ihrer Expertise im Bereich Innovation und Gründung maßgeblich zur erfolgreichen Mitteleinwerbung beigetragen hat. „Ohne diese wertvolle Hilfe wäre das Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen“, betont Daniel Memmert. Von einer wachsenden Social-Media-Community mit über 700.000 Followern und ersten Kooperationen mit internationalen Vereinen erhofft sich N12 Tactics, den digitalen Wandel im Fußball entscheidend mitgestalten zu können. Das Projekt startet offiziell im Mai 2025. Ein Advisors-Board unterstützt mit inhaltlicher Expertise und berät das Start-up-Team; das Board besteht aus Prof. Dr. Daniel Memmert (Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Mentor), Hiroshi Miyazawa (Trainer von Mumbai City FC in Indien und ehemaliger Spieler von Sanfreece Hiroshima, Shonan Bellmare und JEF United Chiba in Japan) und Wynton Rufer (ehemalige Fußballspieler der neuseeländischen Nationalmannschaft sowie von Werder Bremen und 1. FC Kaiserslautern). Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik d.memmert@dshs-koeln.de Tel.: +49 221 4982-4330

  • 24.03.2025
    OnBeat – Die innovative Lern-App für das perfekte Rhythmusgefühl im Tanz
    In der Welt des Tanzes spielt die Erkennung und Wahrnehmung von Rhythmus eine entscheidende Rolle. Aber nicht jeder Tänzer oder jede Tänzerin hat von Anfang an ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl. Gerade die ersten Monate des Tanzunterrichts können für Anfänger*innen frustrierend sein. Genau hier setzt OnBeat an: eine innovative Lern-App, die es Nutzer*innen ermöglicht, ihr Rhythmusgefühl auf spielerische und effiziente Weise zu perfektionieren. Um eine solche Lern-App zu entwickeln, hat das Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik (ITS) eine EXIST-Förderung über ca. 150.000 Euro für ein Jahr eingeworben, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Das EXIST-Gründerstipendium richtet sich an Studierende, Absolvent*innen bis maximal fünf Jahre nach Abschluss und an Wissenschaftler*innen, die eine Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten. Das Programm fördert insbesondere innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Gründungsvorhaben mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten. Die Abteilung Transfer und Gründung der Deutschen Sporthochschule Köln unterstützt Gründungsinteressierte intensiv, indem sie berät und auch konkret bei der Antragsstellung mitwirkt. Mit dieser Expertise konnten bereits andere Gründungsprojekte erfolgreich EXIST-Förderungen einwerben, zum Beispiel Athlete Capital, ein Netzwerk, das Athlet*innen und Start-ups zusammenbringt, oder SwimPal, eine App, die Eltern und Kinder beim Schwimmenlernen unterstützt. Der Antrag des OnBeat-Teams war auch deswegen erfolgreich, weil der adressierbare Markt für Tanz-Apps auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt wird und eine jährliche Wachstumsrate von 20 Prozent realistisch erscheint. Die App OnBeat nutzt zur Erkennung des Rhythmus einen Echtzeit-Erkennungsalgorithmus, der durch Machine Learning (ML) unterstützt wird und Feedback in auditiver, visueller und taktiler Form gibt. Das heißt: Die App erkennt in Echtzeit, ob die Tänzer*innen richtig im Rhythmus bewegen und gibt den Nutzer*innen sofort Rückmeldungen dazu – durch Sound, Bilder oder Vibrationen. Diese Methode basiert auf Erkenntnissen darüber, wie das Gehirn Rhythmus wahrnimmt und macht das Erlernen von Rhythmus zu einem interaktiven Erlebnis. Durch die Integration von Gamification wird das Engagement der Lernenden gefördert und sie entwickeln auf natürliche und angenehme Weise ein „Gefühl“ für den Takt. „OnBeat kann ein bahnbrechender Ansatz im Tanzunterricht werden, der dank modernster Technologie und Echtzeit-Feedback das Lernen erleichtert und gleichzeitig für eine motivierende Lernumgebung sorgt“, erklärt Prof. Daniel Memmert, geschäftsführender Institutsleiter am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik (ITS). Als Mentor des OnBeat-Teams bringt er seine Expertise aus verschiedenen aktuellen KI- und ML- Projekten, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), ein. „Unser Ziel ist es, das Lernen mit der APP so zu gestalten, dass es sowohl intuitiv als auch unterhaltsam ist“, sagt der Projektleiter Dr. Ashwin Phatak, der am ITS promoviert hat. Gemeinsam mit Mitgründer Justus Schlenger, der aktuell am ITS promoviert, sowie Juleana Villegas und Yago Caudet-Roca Garcia bringt das Team umfassende Kenntnisse in Sportwissenschaft, Biologie und Full-Stack-Development (Entwicklung von Frontend und Backend von Anwendungen) zusammen. Alle vier sind leidenschaftliche Tänzer*innen, was ihnen ein tiefes Verständnis von den Bedürfnissen der Tanzschüler*innen gibt. Den primären Markt für OnBeat sehen die Wissenschaftler*innen im Bildungssektor. In Schulen und Tanzstudios könne die App als wertvolles Hilfsmittel für den Musik- und Tanzunterricht dienen. Tanzschulen könnten die App einsetzen, um das Training für Anfänger*innen effizienter und motivierender zu gestalten und so die Schüler*innenbindung zu stärken. OnBeat hat bereits Absichtserklärungen von zehn Tanzstudios erhalten, die ein großes Interesse an der App zeigen. Damit sei ein potenzieller Markt von rund 1.000 Kund*innen bereits erschlossen, so das Projektteam. Eine Gruppe von Influencern aus der lateinamerikanischen Tanzszene, die insgesamt 600.000 Follower zählt, unterstützt das OnBeat-Team in den sozialen Medien. Ein Advisors-Board begleitet und berät die Gründer*innen. Es besteht aus Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert (Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Mentor), Sebastian Walter (CPO & Co-Founder bei Mooncamp), Marion Steffen (Kanzlerin der Deutschen Sporthochschule Köln) und Univ.-Prof.‘in Dr. Claudia Steinberg (Institut für Tanz und Bewegungskultur). Kontakte: Univ.-Prof. Dr. Daniel Memmert Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik d.memmert@dshs-koeln.de Dr. Ashwin Phatak Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik E-Mail: a.phatak@dshs-koeln.de

  • 13.02.2025
    Offizielle Spieldaten im Journal „Scientific Data“
    Bislang haben viele Wissenschaftler*innen und Trainer*innen für ihre Spielanalysen im Profifußball auf Videomaterial zurückgreifen müssen, um Leistungen zu bewerten und Gegner*innen zu studieren. Diese Lücke konnten jetzt Mitarbeiter des Instituts für Trainingswissenschaft und Sportinformatik der Deutschen Sporthochschule Köln in Zusammenarbeit mit der DFL Deutsche Fußball Liga teilweise schließen, indem sie Daten aus ausgewählten Spielen bereitstellen. Die offiziellen Spieldaten werden in dem Journal Scientific Data (Impakt Faktor 2023: 9.8; 2024: 5.8) Mitte Februar unter dem Titel „An integrated dataset of spatiotemporal and event data in elite soccer“ publiziert. „Die datengesteuerte Spielanalyse im Fußball ist eine wachsende Disziplin sowohl in der Forschung als auch in der Praxis. Es liegen jedoch kaum öffentliche Daten vor, was die Hürde für den Einstieg in dieses Gebiet erhöht und die Reproduzierbarkeit von Methoden und Ergebnissen verringert“, beschreibt Prof. Dr. Daniel Memmert , Leiter des Instituts für Trainingswissenschaft und Sportinformatik der Deutschen Sporthochschule Köln, die Ausgangssituation. Memmert und seine Kollegen Manuel Bassek, Robert Rein und Hendrik Weber freuen sich daher umso mehr, in einem renommierten Journal einen Datensatz mit offiziellen Spielinformationen, Ereignis- und Positionsdaten veröffentlichen zu können. Es handelt sich um zwei Spiele der Bundesliga und fünf Spiele der 2. Bundesliga in der Saison 2022/23. Die Spielinformationen enthalten Metadaten zu den Spielen und ihren Teilnehmern. Die Ereignisdaten beinhalten Zeitstempel sowie Beschreibungen einzelner Ereignisse wie Pässe, Schüsse oder Fouls. Die Positionsdaten schließen die x/y-Koordinaten jedes Spielers und des Balls ein; damit sind die Laufwege der Spieler und die Bewegung des Balles exakt nachvollziehbar. Durch die Integration mehrerer Datenmodalitäten – das heißt Ereignisprotokolle mit Zeitstempeln und x/y-Koordinaten der Spieler- und Ballpositionen – bietet der Datensatz eine mehrdimensionale Ansicht der Spieldynamik. Dieser Datensatz soll helfen, vorhandene Analysetechniken zu prüfen und neue Methoden für die Sportanalyse zu entwickeln. „Wir stellen die Daten unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY 4.0 zur Verfügung. Damit möchten wir Innovation, Reproduzierbarkeit und Open Science in der Spielanalyseforschung fördern“, sagt Dr. Hendrik Weber aus der Direktion „Sport-Technologie & Innovation“ der DFL. Damit gelinge auch die Anknüpfung an ein aktuelles Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe um Prof. Daniel Memmert, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft ( DFG ) gefördert wurde und wird: Die neue Plattform zur Sportdatenanalyse „floodlight“ beinhaltet Prozesse der Datenverarbeitung zur Vereinfachung und Standardisierung von Leistungsindikatoren und wurde ebenfalls als frei zugängliches Paket konzipiert. Quelle: Bassek, M., Rein, R., Weber, H., & Memmert, D. (2025). An integrated dataset of spatiotemporal and event data in elite soccer. Scientific Data , 12 (1), 195.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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