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  • 29.10.2024
    Aktuelle Entwicklungen
    In der aktuellen Ausgabe des Podcasts Sportseele ist Rektor Prof. Ansgar Thiel (60) zu Gast. Er spricht über seinen persönlichen Lebensweg und wie die Sportwissenschaft bei der Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme helfen kann. Ansgar Thiel: „Sport und Bewegung sind extrem wichtige Mittel, um gesellschaftliche Herausforderungen, denen wir heute massenhaft gegenüberstehen, zu lösen - angefangen vom Klimawandel und der demografischen Alterung über die Notwendigkeit von Integration von Menschen die zugewandert sind bis hin zur Digitalisierung und ihren Folgen. Um diese gesellschaftlichen Probleme zu lösen oder zu bewältigen, zumindest zu einem bestimmten Teil, braucht man den Sport und die Bewegung.“ Hier geht es zum Podcast bei spotify

  • Preisträger mit Urkunde, Medaille und Blumen
    23.10.2024
    Auszeichnung für das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport
    Das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FiBS gGmbH), seit 2010 ein An-Institut der Deutschen Sporthochschule Köln, hat die renommierte Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille erhalten. Das FiBS nutzt in seinen interdisziplinären wissenschaftlichen Aktivitäten Bewegung und Sport, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Vergeben hat die Auszeichnung die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) am 15. Oktober 2024 in Berlin im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende der DVfR, Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann, unterstrich: „Die praxisnahe Forschungsarbeit des FiBS ebnet Menschen mit Behinderungen den Weg zur Teilhabe an sportlicher Betätigung mit allen positiven Begleiterscheinungen wie besserem körperlichen Befinden und sozialer Interaktion. Dabei werden die Zielgruppen beispielhaft mit ins Boot geholt.“ Dr. Volker Anneken, Geschäftsführer der FiBS gGmbH, dankte für die Anerkennung der Arbeit durch die verliehene Auszeichnung: „Wir als FiBS-Team sind stolz und begeistert über diese wertschätzende Anerkennung unserer Arbeit. Dafür möchte ich der DVfR im Namen des gesamten Teams und der Gesellschafter, der Gold-Kraemer-Stiftung, der Deutschen Sporthochschule Köln und der Lebenshilfe NRW, großen Dank aussprechen.“ Dem Lebenswerk des Namensgebers entsprechend ehrt die DVfR mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille seit 2011 Personen und Einrichtungen, die in verschiedenen Teilbereichen der Rehabilitation und Teilhabe von behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen einschließlich der Forschung Herausragendes geleistet haben. "Prof. Dr. med. Dr. phil. h. c. Kurt-Alphons Jochheims (1921-2013) Lebenswerk war geprägt durch seine soziale sowie wissenschaftliche Arbeit als Arzt und Dozent im Dienste der Rehabilitation. Über 30 Jahre lang widmete er sich vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten, die die Rehabilitation in Deutschland vorangetrieben haben." So schreibt die DVfR auf ihrer Webseite. Das FiBS wiederum setzt sich seit seiner Gründung 2008 als Wissenschaftszentrum mit drängenden Fragen zu den Themen Behinderung, Sport, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auseinander.

  • Studierende laufen eine Treppe herunter
    11.04.2025
    „Lehrförderung für die Akademische Zukunftsfähigkeit“
    Akademische Zukunftsfähigkeit bedeutet für den Bereich Studium und Lehre, qualitativ hochwertige Bildung zu realisieren, die den aktuellen wissenschaftlichen Standards entspricht und gleichzeitig innovative Ansätze und Methoden integriert. Studierende werden dabei insbesondere darauf vorbereitet, zu Lösungen von drängenden Herausforderungen in der Zukunft beizutragen (z.B. Prävention von Bewegungsmangel, Förderung von sozialer Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt, Förderung von Gesundheit in einer alternden Bevölkerung, nachhaltiges Leben, Digitalisierung, ...). Vor diesem Hintergrund startet die Deutsche Sporthochschule Köln das Förderprogramm „Lehrförderung für die Akademische Zukunftsfähigkeit“ – Ihre Chance, die Integration und Stärkung zukunftsrelevanter Themen und deren sportwissenschaftliche Lösungsansätze in der Lehre zu fokussieren sowie die Zukunftskompetenzen unserer Studierenden zu stärken. Mit Fördermitteln von insgesamt 20.000 € (max. fünf Projekte) und Unterstützung etwa durch Lehrauftragsentlastung, externe Coachings und Reisekostenzuschüsse können Sie zukunftsrelevante Lehrkonzepte entwickeln und Ihren Studierenden neue Kompetenzen vermitteln. Wichtige Eckdaten auf einen Blick: Förderzeitraum: August 2025 bis März 2026 (Veranstaltungen im WiSe 2025/26) Fördersumme: Der Fördertopf umfasst 20.000 € für maximal fünf Lehrveranstaltungen Teilnahme: Lehrende an der DSHS (ausgenommen Lehrbeauftragte und Promovierende ohne Lehrverpflichtung) Bewerbungsfrist: Vollständige Unterlagen bitte bis zum 30. Juni 2025 per E-Mail an bodemer@dshs-koeln.de Diese Ausschreibung richtet sich zunächst an Dozierende, die im WiSe 2025/26 lehren. Im November 2025 wird auf Basis der ersten Förderrunde erneut ausgeschrieben, sodass sich Dozierende, die im SoSe 2026 lehren, ebenfalls bewerben können. Alle Infos und Details des Förderprogramms finden Sie auf dieser Webseite und in der Ausschreibung (PDF) .

  • 09.04.2025
    Girls’Day 2025 an der Spoho
    Girls' Day 2025 – Einblicke in Studium und Forschung an der Deutschen Sporthochschule Köln Der Girls' Day verfolgt jedes Jahr ein wichtiges Ziel: Mädchen und junge Frauen für die Studiengänge und Berufsmöglichkeiten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik (MINT) zu begeistern. Die Sporthochschule beteiligt sich an dem Programm, um junge Frauen für die Sportwissenschaft zu gewinnen und ihnen weibliche Vorbilder aufzuzeigen, die an der Sporthochschule erfolgreich studieren, arbeiten und forschen. Am 3. April 2025 nahmen 24 Schülerinnen aus Köln und Umgebung an diesem besonderen Tag teil und erhielten einen einzigartigen Einblick in das Uni-Leben und die Forschung der Sporthochschule. Um 9 Uhr wurden die Teilnehmerinnen auf dem Campus empfangen und durch die Referentin der Gleichstellung, Dr. Theresa Hoppe, offiziell begrüßt. Danach ging es mit einem sportpraktischen Einblick los: Dr. Susen Werner führte die Mädchen in das Ringen und Kämpfen ein, wobei Fairness und Teamgeist anhand von Poolnudel-Kämpfen verdeutlicht wurden. Nach einer Vorstellung des Studienangebots durch die Studienberatung erhielten die Schülerinnen Einblicke in das Berufsfeld der Sportinformatik und Sportspielforschung, das von Lisa Krampe spannend erläutert wurde. Dabei wurde deutlich, wie Technologie und Informatik dazu beitragen, den Sport zu analysieren und zu verbessern. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa machten die Teilnehmerinnen einen Campusrundgang mit dem AStA-Team. Hier hatten sie die Gelegenheit, den Campus zu erkunden und Fragen zum Uni-Alltag sowie zum Eignungstest zu stellen. Am Nachmittag ging es dann ins Labor des Instituts für Biomechanik und Orthopädie, wo Miriam Weyers und Carola Birk die Mädchen durch verschiedene Messmethoden führten. Mithilfe einer Kraftmessplatte durften die Schülerinnen ihre Sprunghöhe messen und an einem Crashtest-Dummy ihre Schlagkraft testen. Dabei hatten sie die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und die wissenschaftlichen Methoden der Biomechanik zu erleben. Der Girls' Day 2025 war ein voller Erfolg – er bot den Mädchen nicht nur einen spannenden Einblick in den Studienalltag und verschiedene Berufsfelder, sondern zeigte ihnen auch, wie vielfältig und inspirierend die Welt der Sportwissenschaft sein kann. Das Team der Gleichstellung hofft, viele von ihnen künftig an der Sporthochschule wieder begrüßen zu können. Der nächste Girls'Day findet am 23. April 2026 statt.

  • 04.04.2025
    Die Faszination des Weltraums - Tag der Raumfahrt
    Constance Badalì und Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft vertraten die Deutsche Sporthochschule Köln auf dem diesjährigen Tag der Raumfahrt. Am 28. und 29. März fand der bundesweite Tag der Luft- und Raumfahrt statt. Dabei öffnete auch das DLR in Bonn Oberkassel seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher, darunter viele Kinder und Jugendliche. Über 5.000 Besucher*innen waren an diesem Tag zu Gast beim DLR und die Deutsche Sporthochschule Köln konnte gleich mit zwei aktuellen Experimenten, SpaceBike und sPACeMAN, die Ausstellung des DLR unterstützen. Insbesondere die Bedeutung von Sport und Bewegung für das astronautische Leben, aber auch für die mentale und physische Gesundheit der Gesamtbevölkerung wurde in denSpoho-Experimenten thematisiert. Im SpaceBike-Experiment geht es um die zentralnervöse neuronale Ansteuerung der Motorik unter veränderten Gravitationsbedingungen. Wie reagiert und reorganisiert sich unser Gehirn, wenn wir längere Zeit immobil waren. Für einen zukünftigen Mondspaziergang ebenso bedeutend wie für Schlaganfallpatienten in der neurologischen Rehabilitation. Das aktuelle sPACeMAN-Experiment beschäftigt sich unter anderem mit der Frage nach Aufmerksamkeitsressourcen unter kognitiv-motorisch extremen Arbeitsbedingungen. Kann die Aufmerksamkeit auf Teilaufgaben verteilt werden oder pendelt sie zwischen Aufgaben hin und her? Und wie müssen, insbesondere manuelle Tätigkeiten trainiert werden, um eine optimale Leistung zu gewährleisten? Das Zentrum für integrative Physiologie freut sich, die Relevanz der bemannten Raumfahrt für das Leben auf der Erde hervorheben und das DLR an dieser Stelle unterstützen zu können, welches beide Projekte schon seit Jahren fördert.

  • 03.04.2025
    Wissenschaftsjahr 2025: Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke als Experte auf dem Podium
    Zum Auftakt des Wissenschaftsjahres 2025 „Zukunftsenergie“ diskutierte Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke vom Institut für Kommunikations- und Medienforschung (IKM) der Deutschen Sporthochschule Köln im Berliner Futurium die Herausforderungen des Klimajournalismus und die Rolle sozialer Medien in der Wissenschaftskommunikation. Am 1. April hat Cem Özdemir, Bundesminister für Bildung und Forschung, in Berlin das Wissenschaftsjahr 2025 eröffnet. Es steht unter dem Leitthema „Zukunftsenergie“. Im Rahmen der feierlichen Auftaktveranstaltung, an der rund 280 Gäste teilnahmen, diskutierten Expert*innen in zwei Panelrunden zentrale Fragestellungen zu zukünftigen Energiequellen und deren gesellschaftlichen Implikationen. Mit dabei war auch Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke als Experte für Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus. In der Diskussionsrunde „Visionen und Herausforderungen“ sprach er über die Herausforderungen eines qualitätsorientierten Klimajournalismus und analysierte die Potenziale sowie Risiken sozialer Medien für die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an eine breite Öffentlichkeit. Sein Beitrag knüpfte unmittelbar an das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Wissenschaftliche Expert*innen zwischen Kern und Peripherie des (Wissenschafts-)Journalismus“ an, das er derzeit am IKM leitet. Gemeinsam mit dem Projektmitarbeiter Marc Tietjen untersucht er, welche wissenschaftlichen Expert*innen in der medialen Berichterstattung über fossile Energieträger und Klimawandel berücksichtigt werden und welche Strategien Forschende im Umgang mit Anfragen unterschiedlicher Medienformate verfolgen. Eine Aufzeichnung der Auftaktveranstaltung zum Wissenschaftsjahr ist in der BMBF-Mediathek abrufbar.

  • Eindrücke von der Erstsemesterbegrüßung
    02.04.2025
    Willkommen an Bord: Die Spoho begrüßt ihre Erstis
    Mit der offiziellen Erstsemesterbegrüßung hat die Deutsche Sporthochschule Köln das Sommersemester 2025 eingeläutet. Am zweiten Tag der Einführungswoche hieß die Universitätsleitung die neuen Studierenden im Hörsaal 1 willkommen. Noch bevor am 07. April die Vorlesungen an der Spoho starten, stand mit der offiziellen Begrüßung ein erster wichtiger Programmpunkt für alle Studienanfänger*innen auf dem Plan. In Hörsaal 1 richtete zunächst Rektor Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel das Wort an die Studierenden. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung von sportlicher Betätigung in Zeiten der Digitalisierung. „Die Gesellschaft braucht Menschen, die verstanden haben, wie wichtig Bewegung ist“, sagte Thiel. Darüber hinaus rief der Rektor die Studienanfänger*innen dazu auf, sich als Wissenschaftler*innen zu verstehen, die im Rahmen ihres Studiums lernen, wie man wissenschaftlich fundiert arbeitet. „Arbeiten Sie dabei nicht gegeneinander, helfen Sie sich gegenseitig.“ Anschließend begrüßte auch die Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung, Univ.-Prof.‘in Dr. Bettina Rulofs, die neuen Studierenden. Sie wies auf die zahlreichen Forschungsmöglichkeiten an der Spoho hin. Außerdem betonte sie, dass dieser neue Lebensabschnitt auch eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung sei. Neben einer Kurzvorstellung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) durch dessen Vorsitzenden Nils Lange gab Dr. Johannes Meyer vom Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik einen Einblick in seine Forschung. Unter anderem stellte er eine Studie im Auftrag der Uefa zu den Auswirkungen zusätzlicher Wechsel im Profifußball vor. Ein Auftritt der Hip Hop-AG sowie eine musikalische Einlage von Spoho Lehramts-Absolvent Fabian Pezl, der einen Song seiner Band „Favorit“ spielte, rundeten die stimmungsvolle Veranstaltung ab. Im Anschluss durften sich die Erstsemester-Studierenden dann noch die mit Freikarten und Merchandiseartikeln gefüllten „Ersti-Tüten“ abholen und sich an zahlreichen Infoständen über die Angebote von Vereinen und Partnern informieren. Wir wünschen allen Studierenden einen guten Start ins Sommersemester 2025!

  • Ein älteres Paar auf dem Sofa, im Vordergrund ein technisches Gerät mit dem Schriftzug EULE
    31.03.2025
    Intelligentes Home-Monitoring zur Unterstützung der häuslichen Pflege
    Viele ältere Menschen möchten möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben. Doch altersbedingter Muskelabbau, Gangunsicherheiten und eine nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen das Sturzrisiko sowie den Pflegebedarf und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Angehörige stehen dadurch oft unter erheblichem Druck, Pflegedienste stoßen aufgrund des Fachkräftemangels an ihre Grenzen. Moderne Technologien sollen nun eine bessere Unterstützung ermöglichen. Hier setzt das Innovationsprojekt „EULE“ an, dessen Ziel es ist, ein intelligentes Home-Monitoring-System zu entwickeln, das Pflegekräfte und Angehörige unterstützt und sich nahtlos in den Alltag integriert. Beteiligt sind das Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln, die MediTECH Electronic GmbH, die cibX GmbH sowie das Institut für Informatik, Robotik und Kybernetik an der Czech Technical University in Prag. Gefördert wird das internationale Kooperationsprojekt mit rund 714.000 Euro aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Das System EULE (kurz für „Erkennen und Lernen“) soll sowohl Angehörige und Pflegekräfte entlasten als auch die Selbstständigkeit älterer Menschen fördern. Sensoren zeichnen kontinuierlich Bewegungen, Puls, Atmung und weitere Vitalparameter der zu betreuenden Personen auf und analysieren diese. Bei auffälligen Veränderungen oder akuten Zwischenfällen – etwa einem Sturz – werden individuelle Warnmeldungen generiert. Das Bewegungsmonitoring EULE soll darüber hinaus auch alltägliche Bewegungen algorithmisch auswerten und anhand dieser ein erhöhtes Sturzrisiko erkennen oder auch Anzeichen für Krankheiten, wie beispielsweise Parkinson oder Schlaganfall. Durch die datenschutzkonforme Integration von kamera- und mikrofonbasierten Datenerfassungstechnologien sowie KI-basierten Analysen soll EULE dazu beitragen, den Pflegebedürftigen ein autonomes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Internationale Zusammenarbeit Die Abteilung Bewegungsorientierte Präventions- und Rehabilitationswissenschaften innerhalb des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsori-entierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln wird fortschrittliche Algorithmen entwickeln, die basierend auf Kameradaten Bewegungsparameter, Akutereignisse wie Stürze und pathologische Anomalien in alltäglichen Bewegungen erfassen. Durch das Monitoring von Gangparametern sollen beispielsweise Sturzprädiktoren frühzeitig identifiziert und Veränderungen sowie pathologische Auffälligkeiten detektiert werden. Auch die Validierung des entwickelten Systems obliegt der Deutschen Sporthochschule Köln. Die MediTECH Electronic GmbH entwickelt sensorbasierte Messmethoden zur kontaktlosen Erfassung von Vitalparametern wie Puls oder Atmung. Ein von der cibX GmbH entwickelter Voicebot soll nicht nur die Kommunikation mit den Pflegebedürftigen ermöglichen, sondern durch die Auswertung von Stimmparametern auch die Sprache der Pflegebedürftigen auf Veränderungen überprüfen. Zusätzlich werden Forschende am Tschechischen Institut für Informatik, Robotik und Kybernetik an der Technischen Universität Prag die Implementierung einer KI zur Analyse und Interpretation der multimodalen Gesundheitsdaten unterstützen. Die Idee zum Projekt „EULE“ ist im Rahmen des Innovationsnetzwerks AIMECA – Künstliche Intelligenz in der medizinischen Versorgung entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Betreut wird AIMECA von der IWS GmbH, einer Innovationsberatungsagentur, die sich als Bindeglied zwischen Industrie und Spitzenforschung versteht. Weitere Informationen finden Sie unter www.aimeca.net. Wissenschaftliche Kontakte: Prof.‘in Dr. Bettina Wollesen, Projektleitung, Abteilung Bewegungsorientierte Präventions- und Rehabilitationswissenschaften Tel.: +49 221 4982-4790 E-Mail: b.wollesen@dshs-koeln.de Carolin Drewes, wissenschaftliche Mitarbeiterin E-Mail: c.drewes@dshs-koeln.de Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

  • 20.03.2025
    „Die gemeinschaftsstiftende Wirkung eines Trikots ist extrem groß“
    Rektor Prof. Dr. Ansgar Thiel spricht im Interview mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) über die Bedeutung von Sport für die Gesellschaft und das Zeichen, das der Trikottag am 20. Mai aussenden kann. DOSB: Wir im organisierten Sport sprechen gern von den positiven Aspekten, die der Sport für die Gesellschaft haben kann. Welche drei sehen Sie als Sportsoziologe als die wichtigsten an, Herr Thiel? Ansgar Thiel: Das kommt selbstverständlich auf die Perspektive an, aus der man schaut. Für mich steht die soziale Integration obenan, und zwar nicht nur die von Menschen mit Migrationshintergrund, sondern aller Menschen in einer Gesellschaft, die sich immer weiter diversifiziert. Dann die Gesunderhaltung, die sich nicht nur auf den Gesundheitssport im Speziellen, sondern auf den gesamten Sport erstreckt. Auch im Wettkampfsport wird das psychische Wohlbefinden massiv erhöht, die Wirkungen des gesamten Sportbereichs sind nachgewiesen und unbestreitbar. Und zuletzt, aber ebenso wichtig: Sinnstiftung. Im Sport kann man gleichermaßen Halt und Erfüllung durch Hingabe erleben. Damit kann der Sport dazu beitragen, dass Menschen zu sich selbst finden. Hier geht es zum gesamten Interview

  • 19.03.2025
    Mögliche Gesundheitsrisiken von CBD in Lebensmitteln
    Ob in Nahrungsergänzungsmitteln, Schokolade, Tee oder Gummibärchen – Cannabidiol (kurz CBD) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Lifestyle-Trend auf dem Lebensmittelmarkt entwickelt. Auch im Sport und in der Fitnessszene werden die Produkte umfangreich konsumiert, unter anderem weil die Hersteller teils mit vermeintlich leistungssteigenden und regenerationsfördernden Effekten werben. Die Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM) hat nun eine Risiko-Nutzen-Analyse bezüglich vermeintlicher Gesundheitseffekte solcher Präparate durchgeführt. An deren Erstellung hat auch die Deutsche Sporthochschule Köln in Person von Prof. Patrick Diel vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin mitgewirkt. Obwohl Cannabidiol ein Bestandteil der Hanfpflanze ist, hat es keine berauschende Wirkung. Dennoch ist nicht ausreichend bekannt, welche Auswirkungen der Stoff auf die Gesundheit hat. Die Arbeitsgruppe „Lebensmittelinhaltsstoffe“ der Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln der DFG hat jetzt eine wissenschaftlich fundierte Bewertung des potenziellen Nutzens und der Risiken von CBD bzw. von mit CBD versetzten Lebensmitteln vorgenommen. Das Ergebnis: In dem für Lebensmittel relevanten Dosisbereich gibt es keine ausreichenden Belege für die angeblichen gesundheitlich vorteilhaften Wirkungen von CBD. Gleichzeitig besteht schon in diesem Dosisbereich das Risiko von Leberschäden und möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nutrients“ erschienen. CBD wird meist in Form von Ölen vertrieben und mit dem Hinweis auf zahlreiche positive Wirkungen beworben – zum Beispiel hinsichtlich positiver Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit, das Immunsystem, Stress, Schmerzen oder Menstruationsbeschwerden. Der wissenschaftliche Nachweis für solche Wirkungen fehlt allerdings häufig. Um zu untersuchen, welche möglichen positiven und nachteiligen Auswirkungen CBD auf die Gesundheit von Menschen haben kann, werteten die Wissenschaftler*innen der SKLM-Arbeitsgruppe bisher veröffentlichte Studien zu Wirkungen und Nebenwirkungen von CBD aus. Maßgeblich für die Bewertung waren dabei insbesondere Humanstudien, in denen die Proband*innen CBD in reiner Form in Mengen von bis zu 300 Milligramm pro Tag einnahmen. Diese Aufnahmemengen liegen unterhalb des Dosisbereichs, in dem CBD als Arzneimittel eingesetzt wird. Die Arbeitsgruppe kommt zu dem Ergebnis, dass für die oft beworbenen gesundheitlichen Vorteile von CBD in Lebensmitteln bislang die wissenschaftliche Grundlage fehlt. Dies gelte insbesondere für den Dosierungsbereich von unter 300 Milligramm pro Tag, der für Lebensmittelprodukte relevant ist. Gleichzeitig zeige die Auswertung von Studien mit dem Fokus auf gesundheitsschädigende Effekte, dass CBD dosisabhängige und teils schwerwiegende Nebenwirkungen haben kann – insbesondere bei langfristiger oder hochdosierter Anwendung. Diese gesundheitsschädigenden Auswirkungen betreffen vor allem die Leber und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten. Darüber hinaus geben die Studienergebnisse Hinweise auf negative Auswirkungen auf das Nervensystem, den Gastrointestinaltrakt, das Hormonsystem, die Reproduktion und die Fruchtbarkeit. Wissenschaftlicher Kontakt an der Deutschen Sporthochschule Köln: Prof. Dr. Patrick Diel Förderung: Die Studie wurde durch die DFG gefördert. Originalpublikation: Engeli, B. E., Lachenmeier, D. W., Diel, P., Guth, S., Villar Fernandez, M. A., Roth, A., Lampen, A., Cartus, A. T., Wätjen, W., Hengstler, J. G. & Mally, A.: Cannabidiol in Foods and Food Supplements: Evaluation of Health Risks and Health Claims(externer Link) . Nutrients (2025)
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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