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  • 07.03.2025
    Tag der gesunden Ernährung
    Was ist eigentlich „gesunde Ernährung“? Worauf müssen Leistungssportler*innen besonders achten und was lernen Teilnehmer*innen im Zertifikatsstudiengang „ Coach für Sporternährung “? Zum Tag der gesunden Ernährung hat die Universitäre Weiterbildung mit Ernährungsexperte Dr. Hans Braun gesprochen, Leiter der Abteilung Sporternährung des Instituts für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule Köln. UW: Herr Braun, was gab es bei Ihnen heute am Tag der gesunden Ernährung zu essen? Dr. Hans Braun: Generell versuche ich mich vielfältig und abwechslungsreich zu ernähren. Für den heutigen Tag ist nichts Besonderes geplant. Es geht bei den präventiven Eigenschaften der Ernährung ja eher um eine langfristige Verhaltensweise und weniger um eine einmalige Aktion. Sie sind anerkannter Spezialist für „Sporternährung", als Ernährungsberater tätig und haben schon viele Leistungssportler*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen beraten. Was ist für Sie persönlich „gesunde Ernährung“? Das ist eine komplexe Frage, bei der eine umfassende Antwort wahrscheinlich sehr viel Zeit beanspruchen kann. Kurz zusammengefasst, geht es darum, die positiven Eigenschaften von Lebensmitteln für die Gesunderhaltung zu nutzen. Dabei aber auch viel Freude und Spaß an der Zubereitung und dem Konsum der vielfältigen Lebensmittel zu haben, die uns zur Verfügung stehen. Aus meiner Sicht sollte gesunde Ernährung nicht einschränken, eingrenzen oder Lebensmittel verbieten, sondern es sollte Genuss mit allen Sinnen sein. Es geht darum, auch im Leistungssport, die passende Lebensmittelauswahl und -mengen zu kennen, um auf eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung zu kommen. Laut der Umfrage einer Krankenkasse finden neun von zehn Personen gesundes Essen wichtig oder sehr wichtig. Deckt sich das mit Ihrer Einschätzung? Ist das Bewusstsein dafür gewachsen? Ich kann mir vorstellen, dass das Bewusstsein gestiegen ist, ob es tatsächlich 9 von 10 Personen sind ist schwierig zu beurteilen. Wichtig wäre jedoch, sich dessen nicht nur bewusst zu sein, sondern dies auch im Alltag umzusetzen. Wie gesagt, muss das nicht in Askese enden, sollte aber regelmäßig und nachhaltig berücksichtigt werden. Das komplette Interview können Sie im Blog der Universitären Weiterbildung der Sporthochschule weiterlesen!

  • 06.03.2025
    Ausgezeichnet
    Die Deutsche Sporthochschule Köln wurde vom SZ Institut in ihrem aktuellen Ranking „ Beste Hochschulen für Weiterbildung 2025“ in den Kategorien „Fitness und Sport“ sowie „Gesundheit und Medizin“ ausgezeichnet. Das Ranking umfasst insgesamt 24 Weiterbildungskategorien aus diversen Branchen wie Bauwesen, Informatik, Pädagogik oder Psychologie. In der Kategorie „Weiterbildung Gesundheit und Medizin“ landete die Sporthochschule hinter der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Graduate School Rhein-Neckar auf dem dritten Platz. In der Kategorie „Weiterbildung Fitness und Sport“ erreichte die Spoho mit der maximal erreichbaren Punktzahl den ersten Platz. Das SZ-Institut-Ranking wird anhand einer von dem Marktforschungsinstitut SWI (Sozialwissenschaftliches Institut Schad) durchgeführten Studie erstellt. Diese basiert auf einer repräsentativen Kundenbefragung sowie einer systematischen Analyse digitaler Kundenmeinungen. Untersucht werden ausschließlich Weiterbildungsangebote wie Seminare oder Zertifikatskurse, Bachelor- und Masterstudiengänge finden keine Berücksichtigung. Die Ergebnisse des gesamten Rankings finden Sie auf der Website der Süddeutschen Zeitung .

  • 25.02.2025
    SpoHo @ NASA
    Constance Badalì und Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft vertraten die Deutsche Sporthochschule Köln auf der diesjährigen NASA-Konferenz in Houston. Mit über 500 Vorträgen und Postern ist der jährliche Kongress der NASA in Houston die weltweit größte Konferenz im Bereich der Weltraummedizin. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt stellten aktuelle Ergebnisse des vergangenen Jahres vor. „Darüber hinaus ist der Kongress eine gute Gelegenheit, sich die Zukunftspläne der internationalen Weltraumagenturen anzuhören. Insbesondere, während bei einem der großen Stakeholder gerade große politische Umwälzungen anstehen", so Professor Schneider. Umso wichtiger und erfreulicher sei es in den Augen des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumagentur (ESA), auch viele deutsche und europäische Wissenschaftler*innen in Houston begrüßen zu dürfen und damit den Anspruch an ein eigenständiges und erfolgreiches humanphysiologisches Forschungsprogramm aufrecht zu erhalten. Schneider: „Auch, wenn eine deutsche Partizipation am Artemis Programm der NASA schwierig wird, so gilt die Deutsche Sporthochschule Köln weiterhin als verlässlicher Partner für die deutsche und europäische weltraumphysiologische Forschung." Mit gleich zwei Zusagen für die kommenden Jahre kehren die Spoho-Wissenschaftler*innen aus Houston zurück: eine Isolationsstudie, die ab Mitte 2026 im envi:hab des DLR starten wird sowie ein Projekt zur Evaluierung des Mobilitätsverhaltens unter Mondgravitation, welches in Kooperation mit dem renommierten Karolinska Institut in Stockholm schon Ende diesen Jahres starten wird.

  • Redner und Teilnehmer des Kongresses
    21.02.2025
    Kölner Workshop für Dopinganalytik
    Seit bereits 43 Jahren findet jährlich der Kölner Workshop für Dopinganalytik (Cologne Workshop on Doping Analysis) an der Deutschen Sporthochschule statt. Dieser ist der weltweit größte Fachkongress für Dopinglaboratorien, die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditiert sind, zu denen auch das Institut für Biochemie der Sporthochschule gehört, das diesen Workshop jährlich organisiert. Der diesjährige Workshop fand vom 16. bis 20. Februar mit 190 Teilnehmer*innen aus 29 Ländern auf dem Spoho-Campus statt. Das Programm bestand unter anderem aus 35 Vorträgen und 93 Posterpräsentationen. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen stets die neuesten Erkenntnisse und Methoden der Dopinganalytik, unter anderem neue Techniken zum Nachweis von Dopingsubstanzen und aktuelle Herausforderungen der Anti-Doping-Arbeit. Der Workshop (seit 1996 Manfred Donike Workshop) gilt als ein Aushängeschild der Deutschen Sporthochschule Köln und unterstreicht die führende Rolle des Instituts für Biochemie in der Antidopingforschung. Der 44. Workshop wird im Frühjahr 2026 wieder an der Sporthochschule stattfinden. Der Posterpreis des 43. Kölner Workshops für Dopinganalytik (gesponsert von Thermo Scientific) ging an eine Forschergruppe des WADA-akkreditierten Labors Peking für die Entwicklung einer Nachweismethode für ein neues EPO-Mimetikum. Den Preis für den besten Vortrag (Manfred Donike Award, gesponsert von Thermo Scientific) erhielt eine Forschergruppe des WADA-akkreditierten Labors Salt Lake City für die Evaluation von verschiedenen Methoden zum indirekten Nachweis von Doping mit Testosteronestern. Die Dokumentation der vergangenen Workshops finden Sie auf der Webseite des Instituts für Biochemie . Die Unterlagen aus diesem Jahr werden zeitnah eingestellt.

  • 20.02.2025
    REHA PASST: digitale Orientierungshilfe zur Rehamaßnahme
    Das Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (iqpr) ist ein An-Institut der Deutschen Sporthochschule Köln und aktuell an dem Forschungsprojekt REHA PASST beteiligt, das Menschen dabei unterstützt, eine individuell geeignete Rehabilitationsmaßnahme zu finden. Das Kernstück des Forschungsprojekts ist die multimediale Website www.reha-passt.de die fundierte Informationen zu zwei zentralen Rehabilitationskonzepten bietet: Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VOR) für Menschen mit zusätzlichen psychischen Belastungen Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) für Menschen mit besonderen beruflichen Problemlagen, z.B. längerer Arbeitsunfähigkeit. Ziel des Projektes ist es, ein verständliches und praxisnahes Informationsangebot zu schaffen, das Rehabilitand*innen eine fundierte Entscheidung ermöglicht und ihre Selbstbestimmung stärkt. Neben den Betroffenen richtet sich das Angebot auch an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die durch gezielte Inhalte ihre Beratungskompetenz erweitern und die Integration der Konzepte in ihre Einrichtungen prüfen können. Das IQPR übernimmt im Projekt eine zentrale Rolle im Bereich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Durch gezielte Maßnahmen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stellt das iqpr mit Unterstützung von Medien- und Netzwerkpartnern sicher, dass die entwickelte Online-Plattform die erforderliche Sichtbarkeit in den Zielgruppen der potentiellen Rehabilitand:innen und der Gesundheitsberufe erhält und die begleitende Evaluation der Website den entsprechenden Zulauf erfährt. Eine begleitende Evaluation stellt sicher, dass die Website kontinuierlich optimiert und an die Bedürfnisse der Nutzer:innen angepasst wird. Mit diesem digitalen Ansatz leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur besseren Verständlichkeit und Zugänglichkeit von Rehabilitationsangeboten - sowohl für Betroffene als auch für Fachkräfte. Initiiert wurde das Projekt, das von der Deutschen Rentenversicherung Bund für drei Jahre gefördert wird, von Prof. Dr. Heiner Vogel und der AG Rehawissenschaften des Universitätsklinikums Würzburg , die für die Entwicklung und Evaluation verantwortlich sind.

  • Sprint und Ausdauerlauf im Rahmen des Eignungstests
    07.02.2025
    Eignungstest an der Spoho
    Bei der Eignungsfeststellung am 4. und 5. Februar gingen 1.033 Teilnehmer*innen an den Start. 52,18% der Prüflinge haben den Test bestanden. Mehr als 1.000 Studieninteressierte haben beim Eignungstest der Sporthochschule gezeigt, was in ihnen steckt. 539 von ihnen konnten sich nach dem abschließenden Ausdauerlauf über das Bestehen freuen. Mit knapp 1.400 Anmeldungen hatten sich mehr Personen für die Prüfung angemeldet als im Jahr davor. Leichtathletik, Turnen, Schwimmen, Mannschaftsspiel, Rückschlagspiel und der Ausdauerlauf zum Schluss waren wieder die Sportarten, die es zu bewältigen galt. Ein Defizit in einer der Teilleistungen ist erlaubt, der Ausdauerlauf muss hingegen bestanden werden. Die Deutsche Sporthochschule Köln gratuliert allen, die die Prüfung bestanden haben und wünscht denjenigen, die beim nächsten Mal wieder dabei sind, viel Erfolg! Der nächste Eignungstest 2025 findet am 11. und 12. Juni an der Deutschen Sporthochschule Köln statt. Die Anmeldung wird ab März 2025 geöffnet. Viele Infos zum Sportstudium an der Spoho gibt es unter www.sportstudium.koeln . Wer sich schon konkret über den Studienstart informieren möchte, schaut hier vorbei: www.dshs-koeln.de/studienstart .

  • 04.02.2025
    Verleihung des DOSB-Wissenschaftspreises
    Die Spoho-Wissenschaftlerinnen Dr. Svenja Feiler und Dr. Valeria Eckardt erhalten den ersten und den dritten Preis im Wettbewerb um den Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Mit diesem zeichnet der DOSB herausragende sportwissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aus. Zum Wettbewerb 2023/2024 wurden zehn Habilitationsschriften und 32 Dissertationen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen der Sportwissenschaft eingereicht. Das Preiskuratorium wählte insgesamt sechs Arbeiten für einen Preis aus. Die Preise wurden am 31. Januar bei einem Festakt im Haus des Deutschen Sports in Frankfurt am Main verliehen und durch DOSB-Präsident Thomas Weikert persönlich überreicht. Über den ersten Preis darf sich Dr. Svenja Feiler freuen. Sie ist seit 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln tätig und erhält den ersten Preis für ihre Dissertationsschrift mit dem Titel „Financing nonprofit sports clubs – Perspectives on core income sources and financial problems“. Hier widmet sie sich den Finanzen von gemeinnützigen Sportvereinen. Sie hat untersucht, welche Faktoren mit dem Erhalt und der Höhe der wichtigsten Einnahmequellen von Sportvereinen zusammenhängen und wie wahrgenommene finanzielle Probleme anhand objektiver finanzieller Kennzahlen und in Krisenzeiten erklärt werden können. Die Arbeit entstand im Rahmen ihrer Tätigkeit für den „Sportentwicklungsbericht“. Die Deutsche Sporthochschule Köln darf sich gleich doppelt freuen, denn auch ein dritter Preis geht an eine Absolventin der Sportuniversität: Für ihre Dissertation „Better together? Exploring parental experiences in youth soccer from an interpersonal approach” erhält Dr. Valeria Eckardt den dritten Preis. Valeria Eckardt hat am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln promoviert; sie lehrt und forscht mittlerweile an der Universität Münster. Ihre Dissertation widmet sich den Erfahrungen, die Eltern im Nachwuchssport machen. Dazu führte sie zwei Übersichtsarbeiten zu elterlicher Beteiligung und interpersonellem Coping im (Nachwuchs-)Sport sowie drei empirische Studien durch. Neben Vertreter*innen des DOSB und des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) waren auch einige Mitglieder der Sporthochschule als Gratulant*innen angereist, darunter die beiden Betreuer der ausgezeichneten Dissertationen Prof. Christoph Breuer (Institut für Sportökonomie und Sportmanagement) und Prof. Markus Raab (Psychologisches Institut) sowie als Mitglieder des Rektorats der Sporthochschule Prof.‘in Bettina Rulofs, Prof. Thomas Abel und Prof. Wilhelm Bloch. In der Geschichte des DOSB-Wissenschaftspreises haben bereits einige Wissenschaftler*innen der Sporthochschule die Auszeichnung des DOSB-Wissenschaftspreis erhalten, zuletzt Philip Furley (2021/22), Stefanie Hüttermann (heute Klatt; 2015/16) und Stefan Schneider (2011/12). Auch im Kuratorium des Wissenschaftspreises sind aktuell Mitglieder der Sporthochschule vertreten: Prof. Dr. Martin Nolte und Prof.‘in Dr. Bettina Rulofs. Die Deutsche Sporthochschule Köln gratuliert den beiden Preisträgerinnen ganz herzlich zu dieser renommierten Auszeichnung und wünscht für die weitere wissenschaftliche Karriere viel Erfolg! Kurzinfo Dr. Svenja Feiler: Dr. Svenja Feiler, geboren am 2. März 1982 in Berlin, legte 2001 ihr Abitur in Nienburg/Weser ab. Nach einem Auslandsaufenthalt in England studierte sie Betriebswirtschaftslehre in Göttingen. Es folgte ein weiterer Auslandsaufenthalt in Spanien sowie eine Anstellung im Controlling in einem mittelständischen Unternehmen in Hannover. Ihr seit Kindheitstagen vorhandenes sportliches Interesse führte sie im Jahr 2009 nach Köln, um dort an der Deutschen Sporthochschule Köln ein Masterstudium im Bereich Sportmanagement aufzunehmen. Seit 2011 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule tätig. Dort übernimmt sie seit der vierten Welle des Sportentwicklungsberichts die Rolle der operativen Projektmanagerin. Im Jahr 2023 schloss sie ihre Promotion zur Finanzierung von Sportvereinen erfolgreich ab. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sportvereine, Sportentwicklung, Non-Profit-Organisationen sowie insbesondere der Finanzierung von NPOs. Eine Kurzbeschreibung und die Dissertation zum Download gibt es im Forschungsinformationssystem . Kurzinfo Dr. Valeria Eckardt: Dr. Valeria Eckardt wurde in Fulda geboren und studierte nach ihrem Abitur Psychologie im Bachelor (Universität Bremen) und Sportpsychologie im Master (Deutsche Sporthochschule Köln). Die Begeisterung für Sport wurde in ihrer Familie stark von ihren Eltern geprägt: In ihrer Kindheit war Sport eine gemeinsame, verbindende Aktivität, was sie auch dazu animierte, eine Promotion im Forschungsgebiet „Sport parenting“ zu verfolgen. Über ein Graduiertenstipendium der Deutschen Sporthochschule Köln untersuchte Dr. Eckardt in ihrer Dissertation, was es für Eltern bedeutet, ein Kind im Nachwuchsleistungsfußball zu begleiten und zu unterstützen. Im Rahmen ihrer Forschungsprojekte war ihr ein systemischer Blick auf die Erfahrungen von Eltern sowie die komplexen Beziehungen und Prozesse im Nachwuchssport wichtig. Dafür arbeitete sie mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund e.V. (DFB) zusammen, um die Richtlinien für Eltern-Management zu verbessern. So ist u.a. die Veröffentlichung des ersten Eltern-Handbuchs im Nachwuchsfußball entstanden. Derzeit lehrt und forscht Dr. Eckardt an der Universität Münster. Eine Kurzbeschreibung und die Dissertation zum Download gibt es im Forschungsinformationssystem .

  • 30.01.2025
    Captains Day
    Beim diesjährigen Captains Day erhielten 111 Athlet*innen ein NRW-Sportstiftungs-Stipendium. Die Stipendien werden für außergewöhnliche Leistungen im Nachwuchssport neben Studium oder Berufsausbildung vergeben. Das Stipendium erleichtert es den Athlet*innen, sich auf ihre Ausbildung und ihren Sport konzentrieren zu können. Bewerben konnten sich Nachwuchssportler*innen aus olympischen, paralympischen, deaflympischen und World-Games-Sportarten. Das Programm wird finanziell von 33 Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt. Die Athlet*innen erhalten monatlich 300 Euro für ein Jahr. Sieben Athlet*innen der Sporthochschule sind unter den Stipendiat*innen: Sarah Dicks, Kim Vaske, Jonas Patri, Jonas Bodenburg, Luke Cabecana, Finja Denker, Mika Thorwesten. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei allen sportlichen und akademischen Aufgaben!

  • 29.01.2025
    17 Handlungsfelder für nachhaltige Sportgroßveranstaltungen
    Heute geht die digitale Plattform www.nachhaltige-sportveranstaltungen.de online. Damit findet das Projekt „Nachhaltige Sport[groß]veranstaltungen in Deutschland“ seinen erfolgreichen Abschluss. Die Plattform soll Sportveranstalter dabei unterstützen, ihre Events nachhaltiger zu gestalten. Gefördert wurde das Projekt „Nachhaltige Sport[groß]veranstaltungen in Deutschland“ durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) zu gleichen Teilen in einer Gesamthöhe von ca. 680.000 Euro. Die Projektpartner waren der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) und das Öko-Institut. BMI-Staatssekretärin Juliane Seifert : „Deutschland ist eine starke Sportnation. Wir stehen für Nachhaltigkeit. Das haben wir bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 gezeigt. Und das gilt in jeder Hinsicht: beim CO2-Fußabdruck ebenso wie bei guten sozialen Standards für Beschäftigte. Wir setzen außerdem auf die Stärke des Ehrenamts und die Kraft des Sports, Menschen zusammenzubringen, ganz gleich, wo sie einmal herkamen und wie viel Geld sie haben. Unser neues Webportal für nachhaltige Sportevents bietet viele Informationen zur Verantwortung für Menschenrechte und Nachhaltigkeit. Kein Sportveranstalter in Deutschland muss damit bei null anfangen, sondern findet wertvolle Tipps und Empfehlungen, die praktisch umsetzbar sind. Der Einsatz des Projektteams hat sich gelohnt. Mein Dank gilt dem Projektteam aus dem Bundesinnen- und Bundesumweltministerium, dem Deutschen Olympischen Sportbund, der Deutschen Sporthochschule und dem Öko-Institut.“ Parlamentarischer Staatsekretär des BMUV Dr. Jan-Niclas Gesenhues : „ Sportveranstaltungen sollten die Umwelt schonen, sozial verträglich und wirtschaftlich tragfähig sein. Bei internationalen Sportgroßveranstaltungen wie Welt- und Europameisterschaften oder Olympischen Spielen ist das heute schon ein Muss und wird so auch von der EU eingefordert. Wichtig ist uns aber, dass Nachhaltigkeit immer mehr auch auf regionaler und lokaler Ebene ankommt. Das Portal für nachhaltige Sportveranstaltungen wird für Verbände, Sportvereine und Veranstalter dafür ein hilfreiches Tool sein. Bei der Entwicklung sind daher die maßgeblichen Akteure breit beteiligt worden. Außerdem liegt ihm eine wissenschaftliche Analyse zu allen Aspekten der Nachhaltigkeit zugrunde. Unser Ziel ist, dass der Sport seinen Beitrag leisten kann, um Sportevents ökologisch fair und sozial gerecht auszugestalten.“ Zentrales Merkmal der entstandenen Plattform sind die von den Projektpartnern entwickelten Empfehlungen und Unterstützungsleistungen für nachhaltige und wertebezogene Sportveranstaltungen. Das Portal stellt Transformationsbereiche, Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen von nachhaltigem Handeln vor. Es formuliert mögliche konkrete Ziele und passende Indikatoren. Das Portal unterstützt Veranstalter dabei, den Prozess effizient und individuell umzusetzen und dabei den Überblick zu behalten. In seinem Ansatz und seiner Tiefe ist es in Europa beispielgebend . Prof. Dr. Ralf Roth, Leiter Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung, Deutsche Sporthochschule Köln : „ Unser Ziel war es, ein Werkzeug zu schaffen, das Veranstalter jeder Größe dabei unterstützt, Nachhaltigkeit einfach und umsetzbar in ihre Veranstaltungen zu integrieren. Durch die Zusammenarbeit mit Athletinnen, Veranstaltern, NGOs und zahlreichen weiteren Institutionen konnten wir eine Plattform entwickeln, die echte Praxisnähe bietet und individuell anwendbar ist.“ Michaela Röhrbein, Vorstand Sportentwicklung des DOSB : „ Mit dem neuen Webportal bieten wir Sportverbänden und -vereinen in Deutschland ein innovatives Tool, das die nachhaltige Gestaltung von Sportveranstaltungen entscheidend erleichtert. Ich freue mich, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen und nun neben den ökologischen auch die sozialen Themen wie Vielfalt, Geschlechtergerechtigkeit und Teilhabe als feste Bestandteile der nachhaltigen Entwicklung verankern. Besonders am Herzen liegt uns dabei, neben den großen auch kleinere oder weniger erfahrene Veranstalter zu befähigen, Nachhaltigkeit in ihre Veranstaltungen zu integrieren. “ Dr. Hartmut Stahl, Senior Researcher beim Öko-Institut: „ Es wird häufig von Nachhaltigkeit bei Sportveranstaltungen gesprochen. Aber was heißt das konkret und wie kann es bewertet werden? Mit diesem Portal geben wir den Veranstaltern erstmals Orientierung, wo es hingehen soll. Konkret werden in allen Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit Ziele vorgeschlagen, messbare Indikatoren an die Hand gegeben und natürlich jede Menge Maßnahmen für die praktische Umsetzung .“ Die Plattform ist ein Ergebnis der 2021 veröffentlichten Nationalen Strategie Sportgroßveranstaltungen . Zu den Leitlinien der Strategie zählt, Grundlagen für eine transparente staatliche Förderung von Sportgroßveranstaltungen zu entwickeln und Mindeststandards in den Bereichen Umwelt, Integrität, Sicherheit und Menschenrechte zu sichern. Entsprechend ist die Plattform zum einen konkreter Katalysator für nachhaltigere Sportveranstaltungen in der Bundesrepublik und dient zum anderen als Ausgangspunkt für eine zukünftige Förderung von Sportereignissen, die sich stärker an Nachhaltigkeitskriterien ausrichten könnte. Link zum Portal: www.nachhaltige-sportveranstaltungen.de Kontakt: Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung Lena Bernheine l.bernheine@dshs-koeln.de Tel.: +49 221 4982-8697

  • 30.01.2025
    Zum Gedenken an Wildor Hollmann
    Er gilt als der Nestor der deutschen und als der Motor der internationalen Sportmedizin, und er hat seit den 1950er Jahren dieses wichtige medizinische Fach wegweisend mitgeprägt: Universitäts-Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Wildor Hollmann, der Begründer und langjährige Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln, wäre am Donnerstag, dem 30. Januar, 100 Jahre alt geworden. Wildor Hollmann ist am 13. Mai 2021 an den Folgen der Corona-Krankheit im Alter von 96 Jahren an seinem Heimatort in Brüggen (Kreis Viersen am Niederrhein) gestorben. Noch wenige Wochen vor seinem Tod war Wildor Hollmann in der Lehre an der Deutschen Sporthochschule Köln mit Vorlesungen zu sportmedizinischen Themen aktiv und bis zuletzt bei seinen Studierenden sehr beliebt. Der aus dem Sauerland stammende Wildor Hollmann studierte Medizin an der Universität zu Köln und begann bereits 1949 mit ersten experimentellen Untersuchungen über den Einfluss von körperlicher Arbeit und Training bzw. über die Auswirkungen von Bewegungsmangel auf den gesunden und den kranken Menschen. Das war zu der Zeit als praktizierender Arzt an der Medizinischen Universitätsklinik in Köln unter der Leitung seines medizinischen Mentors Prof. Dr. Hugo Wilhelm Knipping (1895-1984). Im Jahre1956 mietete Hollmann einen Keller an der Sporthochschule Köln, um hier quasi als „Ein-Mann-Privat-Institut“ seine Forschungen mit (vor allem studierenden) Sportlerinnen und Sportlern zu intensivieren. Der damalige Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB), Willi Daume (1913-1996), war auf den jungen Forscher Hollmann aufmerksam geworden und sorgte für finanzielle Unterstützung durch ein Kuratorium für Sportmedizin. Zehn Jahre später übernahm das Land Nordrhein-Westfalen das Institut als staatliche Einrichtung. Im Jahre 1965 wurde Wildor Hollmann auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Kardiologie und Sportmedizin an der Kölner Sportuniversität berufen. Aus dieser Einrichtung sollten unter seiner Leitung 24 Habilitationen und später daraus 14 Professorinnen und Professoren hervorgehen. Als akademischer Lehrer betreute er über 1000 Diplomarbeiten und über 200 Promotionen. Hollmann reüssierte auch als gefragter Wissenschafts-Manager: 1965 wurde er erstmals zum Prorektor der Deutschen Sporthochschule gewählt, von 1969 bis 1971 stand er als Rektor an der Spitze in der Nachfolge von Prof. Dr. h.c. Lieselott Diem (1906-1992). „Wildor Hollmann war nicht nur ein Wegbereiter der modernen Sportmedizin, sondern auch ein inspirierender Visionär, der zeitlebens den Menschen und ihre Gesundheit in den Mittelpunkt stellte. Mit unermüdlicher Leidenschaft und tiefem menschlichem Engagement hat er Generationen geprägt und die Grundlagen für ein besseres Verständnis von Bewegung und Gesundheit geschaffen“, sagt Prof. Dr. Ansgar Thiel, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln. Wildor Hollmann war u.a. Präsident des Deutschen Sportärztebundes sowie des Weltverbandes für Sportmedizin, Vorsitzender des Fachbereichs Sportmedizin im Bundesinstitut für Sportwissenschaft (damals noch auf dem Campus der Sporthochschule) und Chefredakteur der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin. Von 1994 bis 1997 amtierte er als Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Viele Jahre arbeitete Wildor Hollmann als betreuender Sportarzt für die Nationalmannschaften im Fußball (1958-1978), im Golf (1959-1963) sowie im Hockey (1964-1971). Auch die Liste der Ehrungen, mit denen seine sportmedizinischen Verdienste weltweit bedacht wurden, ist lang und vielschichtig: Im Jahre 1961 erhielt er die Carl-Diem-Plakette für Sportmedizin und Sportwissenschaft (heute Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes) des DSB, drei Jahre später den Hufeland-Preis für Präventivmedizin, 1976 den Philip-Noel-Baker-Forschungspreis der UNESCO, im Jahre 2002 wurde er mit der Paracelsus-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Ärzteschaft geehrt. Die Bundesrepublik Deutschland verlieh ihm das Schulterband zum Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern. Anlässlich seines 95. Geburtstags wurde in einer Feierstunde an der Deutschen Sporthochschule Köln eine Dauerausstellung mit zahlreichen Erinnerungsstücken aus dem akademischen und privaten Leben und dem sportmedizinischen Wirken von Wildor Hollmann zu seinen Ehren eröffnet: „Als Wildor Hollmann 1958 das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln in Verbindung mit der Medizinischen Universitätsklinik Köln gründete, konnte er sicher nicht ahnen, dass 62 Jahre später auf der Basis seiner wissenschaftlichen Erfolge mit weltweiter Anerkennung einmal eine Dauerausstellung gegründet würde“, würdigte der damalige Rektor der Sportuniversität, Prof. Dr. Heiko Strüder, das wissenschaftliche Lebenswerk bei die Eröffnung der Ausstellung, die an allen Wochentagen tagsüber auch für Gäste der Deutschen Sporthochschule Köln geöffnet ist. Die Sporthochschule hatte Hollmann bereits 1995 den selten vergebenen Titel „Ehrenbürger der Deutschen Sporthochschule Köln“ verliehen: „Diese Auszeichnung ehrt sowohl einen herausragenden Wissenschaftler, Arzt und vor allem auch empathischen und humorvollen Menschen – eine Kombination, die in der Person Wildor Hollmanns in einmaliger Weise vereint war“, so Prof. Dr. Hans-Georg Predel, heutiger Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin (Abteilung 1). Dazu ergänzt Prof. Dr. Wilhelm Bloch als aktueller Leiter der Abteilung 2 des ehemaligen Hollmann-Instituts: „In der Tat war Hollmann ein Visionär, der die wissenschaftliche Entwicklung in der Sportmedizin vorangetrieben hat." Wildor Hollmann war auch den Sportorganisationen als Experte gefragt und insbesondere im DSB, eine der Vorgängerorganisationen des heutigen Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), aktiv. Zusammen mit dem langjährigen DSB-Breitensport-Chef Dr. Jürgen Palm (1935-2006), selbst einst Absolvent der Sporthochschule Köln, brachte sich Hollmann bei der Entwicklung der damals höchst erfolgreichen Trimm-Dich-Kampagnen ein. Aus dieser Zeit in den 1970er Jahren stammt aufgrund der Erkenntnisse seiner damaligen Forschungen der bis heute vielzitierten Satz von Wildor Hollmann: „Durch ein geeignetes körperliches Training gelingt es, 20 Jahre lang 40 Jahre alt zu bleiben.“ Diesen Lebensgrundsatz können wir uns jetzt anlässlich seines 100. Geburtstages in Erinnerung rufen und im Gedenken an Wildor Hollmann … immer noch mit regelmäßiger Bewegung den Alternsprozess 20 Jahre lang verlangsamen!
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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