home Startseite arrow_back zurück

  • Intranet für Studierende und Mitarbeitende

  • north_east Forschungsinformationssystem (FIS)

  • north_east Jobbörse

  • north_east Mensa

  • north_east mySpoho

  • Personenverzeichnis

  • north_east Spohoshop

  • Zentralbibliothek
home Startseite arrow_back zurück

  • Universität

    • Universität

    • Profil

      • Profil

      • Porträt

      • Unser Leitbild

      • Zahlen und Fakten

      • Auszeichnungen und Preise

      • Gleichstellung und Diversität

        • Gleichstellung und Diversität

        • Karriereförderung für Frauen

      • Nachhaltigkeit und Umweltschutz

      • International

        • International

        • Hochschulpartnerschaften

      • Partnerschaften und Kooperationen

        • Partnerschaften und Kooperationen

        • Kooperationsmöglichkeiten

    • Organisation

      • Organisation

      • Hochschulleitung

        • Hochschulleitung

        • Das Rektorat

          • Das Rektorat

          • Amtliche Mitteilungen

        • Der Senat

        • Der Hochschulrat

      • Verwaltung und Stabsstellen

      • Organe und Gremien

        • Organe und Gremien

        • Universitätskommissionen

        • Gleichstellungskommission

        • Nachhaltigkeitskommission

        • Ethikkommission

        • Prüfungsausschüsse

        • Promotionsausschuss

        • Habilitationsausschuss

      • Institute und wissenschaftliche Einrichtungen

      • Anlaufstellen und Services

        • Anlaufstellen und Services

        • Ambulanz

        • Career Service

        • Familienservice

        • Gästehaus

        • InfoPoint

        • International Office

        • Marketing

          • Marketing

          • Spohoshop

        • Presse und Kommunikation

        • Prüfungsamt

        • Studienberatung

        • Studierendensekretariat

        • Zentrale Betriebseinheit Informationstechnologie

      • Personenverzeichnis

    • Die Uni als Arbeitgeberin

      • Die Uni als Arbeitgeberin

      • Unsere Stellenangebote

      • Praktikum

        • Praktikum

        • Übersicht Praktikumsstellen

      • Personalentwicklung

      • Gesundheitsmanagement

    • Campusleben

      • Campusleben

      • Sport und Kultur

      • Wohnen und Übernachten

    • Newsroom

      • Newsroom

      • Podcast

        • Podcast

        • Wissenschaftspodcast Eine Runde mit

        • Studierendenpodcast Auszeit

      • Termine & Veranstaltungen

      • Meldungen

        • Meldungen

        • Pressemitteilungen

      • Publikationen

        • Publikationen

        • Campusmagazin ZeitLupe

          • Campusmagazin ZeitLupe

          • Sport und Ernährung

          • Olympische Spiele in Köln?

          • Gefahr im Gedränge

          • Darts - Ist das wirklich Sport?

        • Jahresbericht KOMPAKT

        • ZSLS

          • ZSLS

          • Hinweise für Autor*innen

          • Aktuelles

          • Impressum

      • Presseverteiler

      • Proband*innennewsletter

      • Pressespiegel

  • Studium

    • Studium

    • Vor dem Studium

      • Vor dem Studium

      • Veranstaltungen für Studieninteressierte

      • Bachelorstudium

        • Bachelorstudium

        • Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit- und Breitensport

        • Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie

        • Sportjournalismus

        • Sportmanagement und Sportkommunikation

        • Sport und Leistung

      • Masterstudium

        • Masterstudium

        • M.Sc. Sporttourismus und Destinationsmanagement

        • M.A. Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung

        • M.Sc. Sport- und Bewegungstherapie, Prävention und bewegungsbezogene Gesundheitsforschung

        • M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport

        • M.Sc. Human Technology in Sports and Medicine

        • M.Sc. Psychology in Sport and Exercise

        • M.Sc. Sport Management

        • M.A. International Sport Development and Politics

      • Lehramtsstudium

        • Lehramtsstudium

        • Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen

        • Lehramt an Grundschulen

        • Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen

        • Lehramt an Berufskollegs

        • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

      • Weiterbildendes Master­studium

        • Weiterbildendes Master­studium

        • Führungskompetenz und Management im Spitzensport

          • Führungskompetenz und Management im Spitzensport

          • Voraussetzungen und Bewerbung

        • Olympic Studies

          • Olympic Studies

          • Voraussetzungen und Bewerbung

          • Curriculum & Module

        • M.A. Spielanalyse

          • M.A. Spielanalyse

          • Voraussetzungen und Bewerbung

        • Tanz – Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis

          • Tanz – Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis

          • Zugangsvoraussetzungen, Bewerbung & Gebühren

        • Sport, Bewegung und Ernährung

          • Sport, Bewegung und Ernährung

          • Voraussetzungen und Bewerbung

        • Sportphysiotherapie

          • Sportphysiotherapie

          • Zugangsvoraussetzungen, Bewerbung und Gebühren

        • Schutz vor sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in Organisationen

      • Campustag

      • Bewerbung

      • Voraussetzungen

        • Voraussetzungen

        • Eignungstest

        • Übetage

      • Immatrikulation

      • Studieren in besonderen Lebenslagen

        • Studieren in besonderen Lebenslagen

        • Studieren mit Kind oder Pflegeaufgaben

        • Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

      • Studium und Spitzensport vereinen

      • Study@GSU

      • Gasthörerschaft

    • Während des Studiums

      • Während des Studiums

      • Veranstaltungen für Studierende

      • Anerkennung und Studiengangswechsel

      • Rückmeldung

      • Exmatrikulation

      • Next Career

    • Nach dem Studium

      • Nach dem Studium

      • Absolvent*innenfeier

      • Career Fitness Program

        • Career Fitness Program

        • Veranstaltungen

      • themenwochen

      • Alumni-Netzwerk

    • Studienstart Bachelor und Lehramt

    • Studienstart Master

    • Weiterbildung

    • In Köln studieren

      • In Köln studieren

      • Studienfinanzierung

        • Studienfinanzierung

        • Deutschlandstipendium

        • NRW-Sportstiftungs-Stipendium

    • Qualität in Studium und Lehre

      • Qualität in Studium und Lehre

      • Qualitätsmanagement

      • Feedback in Studium & Lehre

      • Lehrpreise und Förderprogramme

  • Forschung

    • Forschung

    • Forschungskultur

    • Institute und wissenschaftliche Einrichtungen

    • Wissenschaftliche Laufbahn

      • Wissenschaftliche Laufbahn

      • Promotion

        • Promotion

        • Promotionsstudium

      • Postdocs & Karriereentwicklung

      • Habilitation & Tenure Track

      • Professur

      • Interne Förderprogramme

    • Forschungs­management

      • Forschungs­management

      • Forschungsförderung

      • Forschungsinfrastruktur

      • Forschung international

      • Fit für Forschung und Transfer

      • Studien & Befragungen

        • Studien & Befragungen

        • Teilnehmende für eine Studie mit trans* Personen gesucht

        • Teilnehmende für Long-COVID-Studie gesucht

        • Wissenschaftliche Studie zu Ecdysteron, Muskelaufbau und Kraftentwicklung

        • Wie beeinflussen deine Zyklussymptome deine sportliche Leistungsfähigkeit und Trainingsbeteiligung?

        • Exoskelett-Forschung an der Deutschen Sporthochschule Köln

        • LEAP-Studie

        • Vorhersage der Sauerstoffaufnahme

        • Mechanoprotektive Mechanismen im Skelettmuskel

        • VR-Bewegungstraining

        • Golfen trotz Rückenschmerzen?

        • Relatives Energiedefizit im Sport (REDs)

        • Bewegung, Omega-3 und Curcumin

  • Transfer

    • Transfer

    • Innovationen aus der Forschung

      • Innovationen aus der Forschung

      • Transferberatung & Coaching

      • Transferförderung & Programme

      • Erfindungen, Patente & Schutzrechte

      • Transferprojekte & Initiativen

        • Transferprojekte & Initiativen

        • Sport und Schwangerschaft

        • mentaltalent

        • MentalGestärkt

        • Kinderonko

        • Schulsportlandschaft

          • Schulsportlandschaft

          • Podcast der Schulsportlandschaft

          • Videos & Kurzfilme

          • Tipps für den Schulalltag

          • Forschung, Projekte & Buchtipps

          • Fortbildungen & Veranstaltungen

          • Gimmicks

    • Gründung & Start-ups

      • Gründung & Start-ups

      • Gründungsberatung

      • Angebote & Förderungen

        • Angebote & Förderungen

        • StarS-Kader

        • Gateway EM*power

        • DSHS-Ideathlon

      • Unsere Start-ups

    • Weiterbildungsangebote
Filtern nach
Seiten close Person close News close Event close

4210 Ergebnisse
  • Relevanz
  • Alphabetisch
  • Erstellungsdatum

  • MHB-sport-LB-GS-siegen-abWiSe15-16.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2015/16 Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological basics of movement and performance Kurzbezeichnung B1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsformen herstellen. Sie sind in der Lage, Schulkindern den Bewegungsraum Wasser vertraut zu machen und können in spielerischer und explorativer Form Bewegungserlebnisse und Körpererfahrungen in diesem Feld ermöglichen. Sie verfügen über didaktisch-methodische Grundlagen die ein sicheres Springen, Bewegen und Schwimmen ermöglichen. Wege zur Vermittlung einer ersten Schwimmtechnik sind bekannt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs soll aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten darstellen, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Modulbeschreibung Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen des Bewegungsfeldes an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet und erfahren. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens sollen von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt werden. Die Studierenden sollen Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken beim Spielen im Wasser, Springen oder auch beim Tauchen ohne Ausrüstung erarbeiten und auf die Schulsituation mit ihrer großen Heterogenität übertragen können. Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Im Rahmen der Veranstaltung werden schulische Hospitationen durchgeführt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 20 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeschreibung Im Kurs Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B2 — Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Férderschulen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Werfen, Fangen, Klettern, Rollen u.a. als Basis fiir den spateren sportartspezifischen Technikerwerb wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote kénnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeln und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen und Bewegungsmuster, die fiir die Schiilerklientel charakteristisch sind, bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Rolle der Lehrkraft beim ,,Spielen mit etwas, als etwas und um etwas” und beim gezielten Fertigkeitserwerb - als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen - konnen die Studierenden vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenstandige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Es soll Raum gegeben werden fiir das Entdecken der Bewegungsméglichkeiten mit dem eigenen K6rper, mit Materialien und Bewegungs- bzw. Spielrdumen sowie mit Spielpartnern. Die Studierenden sollen selbst das Phanomen Spiel erleben, Spiele nach- ahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Fahigkeiten und Kenntnisse zur Aufrechterhaltung des Spiels werden vermittelt. Spielstorungen und Konflikte werden als Anlasse fiir die Suche nach Losungen aufgegriffen, so dass sich zunehmend die Fahigkeit entwickelt, mit notwendigen Verdnderungen im Spielgeschehen umzugehen. Die Studierenden werden in ihren sozialen und kreativen Fahigkeiten unterstiitzt und hierin angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern ein solches Spielverstandnis zuzutrauen und nahe zu bringen. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Forderschulen (KS) Laufen, Springen und Werfen werden als grundlegende, sportartiibergreifende und insofern eigenstandige Bewegungstatigkeiten erfahren. Gerade dieser Ansatz soll den Kindern der Grundschule die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erhalten bzw. nahe bringen und vor allem durch Ausschépfen der hier gegebenen Vielfalt weiter vergréBern. Dazu wird beim Laufen z.B. die Geschwindigkeit in vollig unterschiedlichen Situationen und Tempi erlebt, der Radius verandert oder das Abdriicken vom Boden erfahren. Beim Springen geht es um das tiefe, hohe, und hoch-weite Springen - vom Abspringen iiber das Fliegen bis zum Landen. Das Werfen geschieht mit unterschiedlichsten Gegenstanden und Wurfgeraten. Weiten und Flugbahnen werden vielfaltig variiert, das Fangen und Zielwerfen geiibt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Moosmann, K. (2009). Das grofe Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Kapustin, P. & Kapustin-Lauffer, T. (2009). Ich will auch ... wie Du! (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Im Kurs Laufen - Springen - Werfen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Minisportspiele (KS) c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung b) Minisportspiele (KS) Der Kurs befähigt die Studierenden dazu, Minisportspiele für heterogene bzw. inklusive Gruppen zu planen und durchzuführen. Dazu werden sowohl sportspielübergreifende als auch sportspielgerichtete und sportspezifische Vermittlungskonzepte in den Blick genommen und didaktische Maßnahmen für einen diversitätssensiblen Schulsport aufgezeigt, die von den Studierenden zunehmend selbstständig umgesetzt werden. Als Sportspiele bieten sich an: Eine Einzel- und eine Mannschaftssportart, Spiele mit unterschiedlichen Zielen sowie Spiele, bei denen das Spielgerät einerseits mit der Hand oder dem Fuß und andererseits mit einem Gegenstand fortbewegt wird. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-)Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist- Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2003). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und Bewegungsmöglichkeiten erkunden Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding personality development and exploring movement abilities Kurzbezeichnung B4 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfügen über ein anwendungsbezogenes Wissen von pädagogisch-didaktischen Vermittlungsmöglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natürlichkeit in diesem Kontext als zusätzliche Orientierung zu reflektieren. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden vor allem ein Können und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und improvisatorisch-kreativer Kompetenzen erworben. Sie sind in der Lage, auch außerunterrichtliche Sportaktivitäten zu initiieren und sie mit den Schülern und Schülerinnen zu planen und durchzuführen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Modulbeschreibung Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) In diesem Inhaltsbereich sind die zentralen Dimensionen sportpsychologischer Fragestellungen adressatenorientiert auszuloten und vor allem in Bezug zu setzen zum Zusammenhang zwischen Erziehung und Bildung einerseits sowie Sport und Gesundheit andererseits. Dass zu diesem Zweck u.a. die Möglichkeiten und Grenzen von Funktion und Aufgabe der Sportlehrer und Sportlehrerinnen näher zu beleuchten sind, liegt auf der Hand. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Im Kurs Bewegen an Geräten wird über das Erproben und Entwickeln von Gerätekombinationen, -arrangements und – bahnen die Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt erschlossen und unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven betrachtet. Turnspezifische Grundtätigkeiten (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. Die Handhabung und der Einsatz von Großgeräten, die Organisation von Geräteaufbau und -abbau sowie des Unterrichts im Gerätturnen bilden weitere zentrale Inhalte dieses Kurses. Die Förderung der Sozialkompetenz – beispielsweise über das Helfen und Sichern oder das Lernen in Gruppen bewusst gemacht – wird anhand unterschiedlicher Unterrichtsschwerpunke thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeit (KS) Dieser Kurs bietet den Studierenden die Möglichkeit, Formen des Sporttreibens für den Schulalltag kennen zu lernen, die aus zeitlichen oder räumlichen Gründen von den Modulbeschreibung Schülern und Schülerinnen im Sportunterricht selbst nicht betrieben werden können. Die Inhalte dieser außerunterrichtlichen Aktivitäten reichen von eintägigen Sporttagen einer Klasse, einer Jahrgangsstufe oder einer Schule über mehrtägige Kompaktkurse mit einem sportlichen Schwerpunkt bis hin zu sportpädagogischen Schulfreizeiten, in die Sportaktivitäten integriert werden. Die Studierenden lernen auch auf Grund der Selbsterfahrung, ihren Schülern und Schülerinnen andere Formen des sozialen Miteinanders sowie ein großes Maß an Selbstorganisation zuzutrauen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische und sportpsychologische Grundlagen Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen an Geräten kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Modulbeschreibung Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B5 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kämpfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden kennen grundlegende Konzepte der Bewegungserziehung und Psychomotorik. Sie wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung der Ausbildung eines realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die für die Stärkung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Durch Hospitationen im Sportunterricht, bei denen die Studierenden Bewegungsbeobachtungen mit Hilfe eines Bewegungsanalysebogens durchführen, sind sie sensibilisiert für die Beobachtung und Analyse von Körpersprache in Bezug auf das Selbstkonzept. Mögliche Rückschlüsse auf ein bestehendes Körperkonzept bei Schülerinnen und Schülern können die Studierenden ziehen, begründen und entsprechende Interventionsmaßnahmen anregen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen Modulbeschreibung aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen Förderung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis transferiert. Der Einfluss problematischer gesellschaftlicher Tendenzen auf die Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, sozialer Status oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnisse diskutiert. Zusätzliche Einblicke in die Fachpraxis erhalten die Studierenden von langjährig lehrenden Fachleuten aus den Inhalten Gestalten, Tanzen, Darstellen und Ringen und Kämpfen und durch eigene Beobachtungen zur Vermittlung dieser Unterrichtsinhalte im Sportunterricht der Schule. Hier werden bedeutsame Aspekte einer praktischen Umsetzung für eine Erziehung zum Sport und durch Sport verdeutlicht. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja b) Ringen und Kämpfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 20 Studierende Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und Modulbeschreibung wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen übertragen. Dabei werden mögliche Entwicklungsstörungen, Förderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemäßen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Förderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin überprüft. Zentral ist das Erarbeiten und praktische Durchführen einer Sportstunde in einer Grundschule oder Förderschule im Team-Teaching. Die Lernziele des Seminars lauten wie folgt: Die Studierenden werden… - die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern bewerten. - didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemäßen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Förderschule) beziehen. - verschiedene Konzepte und Ansätze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) analysieren und miteinander vergleichen. - Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren. - eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Modulbeschreibung Förderschule umsetzen und reflektieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Fey, D. (2012). Psychomotorik in der Grundschule. München: AVM. Fischer, K. (2001): Einführung in die Psychomotorik. München: Reinhardt. Kuhn, P. (2009). Kindgemäße Bewegungserziehung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Müller, C. (2010). Bewegte Grundschule. Aspekte einer Didaktik der Bewegungserziehung als umfassende Aufgabe der Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Müller, C. & Petzold, R. (2002). Längsschnittstudie bewegte Grundschule. Ergebnisse einer vierjährigen Erprobung eines pädagogischen Konzeptes zur bewegten Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, C. (Hrsg.) (2016). Inklusion im Schulsport – Anregungen und Reflexionen. Weinheim: Beltz. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Ringen und Kämpfen und / oder im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B6 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. o. 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 / 9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel (KS) c) Rückschlagspiel (KS) d) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und können sie auf sportliche Situationen übertragen. Aufgrund einer spielgemäßen Einführung in die jeweils gewählte Sportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemäßen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermöglichen. Sie können in zunächst gut überschaubaren und später komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstützen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfähigkeit ausmachen, sensibilisiert sie für Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entsprechende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie können sich mit Sportspielen in gesellschaftlichen Zusammenhängen (z.B. Fankulturen, Konflikte, Fairplay) auseinandersetzen. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden ein Können und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Möglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Modulbeschreibung Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel (KS) Das hier gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivität erfolgen. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein d) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Modulbeschreibung Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Mannschafts- und / oder Rückschlagspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne V1 GS - Weitere Bewegungsfelder erschlieRen Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Exploiting additional fields of movement Kurzbezeichnung V1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5.&6. FS /2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) b) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Klettern, Balancieren u.a. als Basis fiir den sportartspezifischen Technikerwerb - auch in Trendsportarten - wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote konnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeltn und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Studierenden kénnen die Rolle der Lehrkraft als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Die Studierenden haben aufs$erdem ein K6nnen und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und iibergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Zentrale Inhaltsbereiche Weitere Bewegungsfelder (3 Kurse a 2 SWS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Rahmenbedingungen und Méglichkeiten der Grundschule, tragt den besonderen Interessen und motorischen Bediirfnissen von Kindern im Grundschulalter Rechnung, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Wahlbar in diesem Modul sind je nach Angebot: Klettern, Bouldern, Trampolinturnen, Akrobatik, Kampfsport, Kampfkunst, Radsport, Hip Hop, Breakdance, Streetsurfing, Le Parkour. Alternative Sportspiele, Schwimmanfanger richtig unterrichten Kontaktzeit (je Kurs): 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium (je Kurs): 30 Stunden Gruppengroke (je Kurs): 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden 3 Kurse Empfohlene Literatur Akrobatik: Blume, M. (2010): Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen, Aachen. Meyer & Meyer. Blume, M. (2010): Akrobatik-Technik, Training, Inszenierung. 5. iiberarb. Auflage. Aachen. Meyer& Meyer, Fodero, J. M. & Furblur, E.E. (1989). Creating Gymnastic Pyramids and Balance. Leisure Press. USA Gerling, I. E. (2006) Kinder turnen - Helfen und Sichern. Aachen. Verlag Meyer & Meyer, S. 71-98, S.104 - 121 Kruber, D.& Kikow,A. (2011). Ubungskarten zur Freizeitakrobatik in Schule und Verein. Vorbereitung, Grundpositionen und Unterrichtseinheiten. 4. Auflage. Celle. Pohl Verlag. Le Parkour: Witfeld, J., Gerling, I.E., Pach, A. (2012). Parkour und Freerunning, 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005). Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009). Erfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012). Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. Koln: DSHS K6ln. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Straus. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007). Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Limpert Verlag. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010). BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013). Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004). Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I.; Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Kostermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kaémpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007). Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Breakdance: G. Klein & M. Friedrich (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. F. Frost (2012). Zwischen Lifestyle und Professionalisierung — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6ln. M. Rajakumar (2012). Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. D. Rode (2016). Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. M. Hill & E. Petchauer (2013). Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne V2 GS - Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen (Vertiefung Grundschule) Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung V2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.44. FS /2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen iiber die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse dariiber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralitat von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) gefiihrt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Verdnderungen unter Bezug des gesell- schaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erlautern. Das so entwickelte Verstandnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch- reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft (VL) Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunachst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Verdnderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der auSerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus fiir den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben kénnen. Dabei fiihrt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kénnen auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verkniipfung von Sport und Gesellschaft konturieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse tiber Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berticksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschrankungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Pravention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertat, geschlechtsspezifische Leistungsfahigkeit, altersadaquates Training, Ernahrung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingpravention. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Sport und Gesellschaft: Kriiger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beitrage zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lammer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK fiir Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung —- Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK fiir Deutschland. Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung: Dir, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsforderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prdvention und Gesundheitsforderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pddiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2015_Deckblatt BA-GS-Siegen Qualifikationsziele B1 GS b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) B2 GS B3 GS B4 GS B5 GS B6 GS

  • MHB-sport-LB-GS-siegen-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological basics of movement and performance Kurzbezeichnung B1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsformen herstellen. Sie sind in der Lage, Schulkindern den Bewegungsraum Wasser vertraut zu machen und können in spielerischer und explorativer Form Bewegungserlebnisse und Körpererfahrungen in diesem Feld ermöglichen. Sie verfügen über didaktisch-methodische Grundlagen die ein sicheres Springen, Bewegen und Schwimmen ermöglichen. Wege zur Vermittlung einer ersten Schwimmtechnik sind bekannt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs soll aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten darstellen, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Modulbeschreibung Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen des Bewegungsfeldes an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet und erfahren. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens sollen von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt werden. Die Studierenden sollen Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken beim Spielen im Wasser, Springen oder auch beim Tauchen ohne Ausrüstung erarbeiten und auf die Schulsituation mit ihrer großen Heterogenität übertragen können. Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Im Rahmen der Veranstaltung werden schulische Hospitationen durchgeführt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 20 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeschreibung Im Kurs Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B2 — Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Férderschulen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Werfen, Fangen, Klettern, Rollen u.a. als Basis fiir den spateren sportartspezifischen Technikerwerb wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote kénnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeln und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen und Bewegungsmuster, die fiir die Schiilerklientel charakteristisch sind, bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Rolle der Lehrkraft beim ,,Spielen mit etwas, als etwas und um etwas” und beim gezielten Fertigkeitserwerb - als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen - konnen die Studierenden vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenstandige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Es soll Raum gegeben werden fiir das Entdecken der Bewegungsméglichkeiten mit dem eigenen K6rper, mit Materialien und Bewegungs- bzw. Spielrdumen sowie mit Spielpartnern. Die Studierenden sollen selbst das Phanomen Spiel erleben, Spiele nach- ahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Fahigkeiten und Kenntnisse zur Aufrechterhaltung des Spiels werden vermittelt. Spielstorungen und Konflikte werden als Anlasse fiir die Suche nach Losungen aufgegriffen, so dass sich zunehmend die Fahigkeit entwickelt, mit notwendigen Verdnderungen im Spielgeschehen umzugehen. Die Studierenden werden in ihren sozialen und kreativen Fahigkeiten unterstiitzt und hierin angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern ein solches Spielverstandnis zuzutrauen und nahe zu bringen. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Forderschulen (KS) Laufen, Springen und Werfen werden als grundlegende, sportartiibergreifende und insofern eigenstandige Bewegungstatigkeiten erfahren. Gerade dieser Ansatz soll den Kindern der Grundschule die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erhalten bzw. nahe bringen und vor allem durch Ausschépfen der hier gegebenen Vielfalt weiter vergréBern. Dazu wird beim Laufen z.B. die Geschwindigkeit in vollig unterschiedlichen Situationen und Tempi erlebt, der Radius verandert oder das Abdriicken vom Boden erfahren. Beim Springen geht es um das tiefe, hohe, und hoch-weite Springen - vom Abspringen iiber das Fliegen bis zum Landen. Das Werfen geschieht mit unterschiedlichsten Gegenstanden und Wurfgeraten. Weiten und Flugbahnen werden vielfaltig variiert, das Fangen und Zielwerfen geiibt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Moosmann, K. (2009). Das grofe Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Kapustin, P. & Kapustin-Lauffer, T. (2009). Ich will auch ... wie Du! (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Im Kurs Laufen - Springen - Werfen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 /5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Minisportspiele (KS) c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie konnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrofte: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Minisportspiele (KS) Die problemonentierte Vermittlungsmethode ,,Spielgemakes Konzept” wird durch die Einfiihrung in sehr unterschiedliche Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportspiele durchdrungen und von den Studierenden immer starker selbstandig umgesetzt. Als Sportspiele bieten sich an: eine Einzel- und eine Mannschaftssportart, Spiele mit unterschiedlichen Zielen sowie Spiele, bei denen das Spielgerat einerseits mit der Hand oder dem FufS und andererseits mit einem Gegenstand fortbewegt wird. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fahigkeiten bildet die Basis fiir den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verstandnis um die Wichtigkeit der primaren koordinativen Fahigkeiten (Gleichgewichtsfahigkeit, Reaktionsfahigkeit, Rhythmisierungsfahigkeit, Orientierungsfahigkeit, kinasthetische Differenzierungsfahigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchfithrung k6érperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Gro- )Gerate verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen wahrend eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verstandlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchfiihrung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren fiir verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschatzen von Entwicklungs- und Verhaltensstérungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrofe: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2003). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und Bewegungsmöglichkeiten erkunden Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding personality development and exploring movement abilities Kurzbezeichnung B4 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfügen über ein anwendungsbezogenes Wissen von pädagogisch-didaktischen Vermittlungsmöglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natürlichkeit in diesem Kontext als zusätzliche Orientierung zu reflektieren. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden vor allem ein Können und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und improvisatorisch-kreativer Kompetenzen erworben. Sie sind in der Lage, auch außerunterrichtliche Sportaktivitäten zu initiieren und sie mit den Schülern und Schülerinnen zu planen und durchzuführen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Modulbeschreibung Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) In diesem Inhaltsbereich sind die zentralen Dimensionen sportpsychologischer Fragestellungen adressatenorientiert auszuloten und vor allem in Bezug zu setzen zum Zusammenhang zwischen Erziehung und Bildung einerseits sowie Sport und Gesundheit andererseits. Dass zu diesem Zweck u.a. die Möglichkeiten und Grenzen von Funktion und Aufgabe der Sportlehrer und Sportlehrerinnen näher zu beleuchten sind, liegt auf der Hand. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Im Kurs Bewegen an Geräten wird über das Erproben und Entwickeln von Gerätekombinationen, -arrangements und – bahnen die Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt erschlossen und unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven betrachtet. Turnspezifische Grundtätigkeiten (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. Die Handhabung und der Einsatz von Großgeräten, die Organisation von Geräteaufbau und -abbau sowie des Unterrichts im Gerätturnen bilden weitere zentrale Inhalte dieses Kurses. Die Förderung der Sozialkompetenz – beispielsweise über das Helfen und Sichern oder das Lernen in Gruppen bewusst gemacht – wird anhand unterschiedlicher Unterrichtsschwerpunke thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeit (KS) Dieser Kurs bietet den Studierenden die Möglichkeit, Formen des Sporttreibens für den Schulalltag kennen zu lernen, die aus zeitlichen oder räumlichen Gründen von den Modulbeschreibung Schülern und Schülerinnen im Sportunterricht selbst nicht betrieben werden können. Die Inhalte dieser außerunterrichtlichen Aktivitäten reichen von eintägigen Sporttagen einer Klasse, einer Jahrgangsstufe oder einer Schule über mehrtägige Kompaktkurse mit einem sportlichen Schwerpunkt bis hin zu sportpädagogischen Schulfreizeiten, in die Sportaktivitäten integriert werden. Die Studierenden lernen auch auf Grund der Selbsterfahrung, ihren Schülern und Schülerinnen andere Formen des sozialen Miteinanders sowie ein großes Maß an Selbstorganisation zuzutrauen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische und sportpsychologische Grundlagen Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen an Geräten kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Modulbeschreibung Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B5 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kämpfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden kennen grundlegende Konzepte der Bewegungserziehung und Psychomotorik. Sie wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung der Ausbildung eines realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die für die Stärkung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Durch Hospitationen im Sportunterricht, bei denen die Studierenden Bewegungsbeobachtungen mit Hilfe eines Bewegungsanalysebogens durchführen, sind sie sensibilisiert für die Beobachtung und Analyse von Körpersprache in Bezug auf das Selbstkonzept. Mögliche Rückschlüsse auf ein bestehendes Körperkonzept bei Schülerinnen und Schülern können die Studierenden ziehen, begründen und entsprechende Interventionsmaßnahmen anregen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen Modulbeschreibung aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen Förderung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis transferiert. Der Einfluss problematischer gesellschaftlicher Tendenzen auf die Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, sozialer Status oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnisse diskutiert. Zusätzliche Einblicke in die Fachpraxis erhalten die Studierenden von langjährig lehrenden Fachleuten aus den Inhalten Gestalten, Tanzen, Darstellen und Ringen und Kämpfen und durch eigene Beobachtungen zur Vermittlung dieser Unterrichtsinhalte im Sportunterricht der Schule. Hier werden bedeutsame Aspekte einer praktischen Umsetzung für eine Erziehung zum Sport und durch Sport verdeutlicht. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja b) Ringen und Kämpfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 20 Studierende Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und Modulbeschreibung wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen übertragen. Dabei werden mögliche Entwicklungsstörungen, Förderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemäßen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Förderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin überprüft. Zentral ist das Erarbeiten und praktische Durchführen einer Sportstunde in einer Grundschule oder Förderschule im Team-Teaching. Die Lernziele des Seminars lauten wie folgt: Die Studierenden werden… - die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern bewerten. - didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemäßen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Förderschule) beziehen. - verschiedene Konzepte und Ansätze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) analysieren und miteinander vergleichen. - Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren. - eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Modulbeschreibung Förderschule umsetzen und reflektieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Fey, D. (2012). Psychomotorik in der Grundschule. München: AVM. Fischer, K. (2001): Einführung in die Psychomotorik. München: Reinhardt. Kuhn, P. (2009). Kindgemäße Bewegungserziehung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Müller, C. (2010). Bewegte Grundschule. Aspekte einer Didaktik der Bewegungserziehung als umfassende Aufgabe der Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Müller, C. & Petzold, R. (2002). Längsschnittstudie bewegte Grundschule. Ergebnisse einer vierjährigen Erprobung eines pädagogischen Konzeptes zur bewegten Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, C. (Hrsg.) (2016). Inklusion im Schulsport – Anregungen und Reflexionen. Weinheim: Beltz. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Ringen und Kämpfen und / oder im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B6 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. o. 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 / 9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel (KS) c) Rückschlagspiel (KS) d) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und können sie auf sportliche Situationen übertragen. Aufgrund einer spielgemäßen Einführung in die jeweils gewählte Sportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemäßen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermöglichen. Sie können in zunächst gut überschaubaren und später komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstützen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfähigkeit ausmachen, sensibilisiert sie für Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entsprechende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie können sich mit Sportspielen in gesellschaftlichen Zusammenhängen (z.B. Fankulturen, Konflikte, Fairplay) auseinandersetzen. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden ein Können und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Möglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Modulbeschreibung Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel (KS) Das hier gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivität erfolgen. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein d) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Modulbeschreibung Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Mannschafts- und / oder Rückschlagspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne V1 GS - Weitere Bewegungsfelder erschlieRen Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Exploiting additional fields of movement Kurzbezeichnung V1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5.&6. FS /2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) b) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Klettern, Balancieren u.a. als Basis fiir den sportartspezifischen Technikerwerb - auch in Trendsportarten - wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote konnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeltn und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Studierenden kénnen die Rolle der Lehrkraft als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Die Studierenden haben aufs$erdem ein K6nnen und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und iibergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Zentrale Inhaltsbereiche Weitere Bewegungsfelder (3 Kurse a 2 SWS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Rahmenbedingungen und Méglichkeiten der Grundschule, tragt den besonderen Interessen und motorischen Bediirfnissen von Kindern im Grundschulalter Rechnung, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Wahlbar in diesem Modul sind je nach Angebot: Klettern, Bouldern, Trampolinturnen, Akrobatik, Kampfsport, Kampfkunst, Radsport, Hip Hop, Breakdance, Streetsurfing, Le Parkour. Alternative Sportspiele, Schwimmanfanger richtig unterrichten Kontaktzeit (je Kurs): 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium (je Kurs): 30 Stunden Gruppengroke (je Kurs): 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden 3 Kurse Empfohlene Literatur Akrobatik: Blume, M. (2010): Akrobatik mit Kindern und Jugendlichen, Aachen. Meyer & Meyer. Blume, M. (2010): Akrobatik-Technik, Training, Inszenierung. 5. iiberarb. Auflage. Aachen. Meyer& Meyer, Fodero, J. M. & Furblur, E.E. (1989). Creating Gymnastic Pyramids and Balance. Leisure Press. USA Gerling, I. E. (2006) Kinder turnen - Helfen und Sichern. Aachen. Verlag Meyer & Meyer, S. 71-98, S.104 - 121 Kruber, D.& Kikow,A. (2011). Ubungskarten zur Freizeitakrobatik in Schule und Verein. Vorbereitung, Grundpositionen und Unterrichtseinheiten. 4. Auflage. Celle. Pohl Verlag. Le Parkour: Witfeld, J., Gerling, I.E., Pach, A. (2012). Parkour und Freerunning, 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005). Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009). Erfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012). Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. Koln: DSHS K6ln. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Straus. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007). Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Limpert Verlag. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010). BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013). Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004). Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I.; Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Kostermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kaémpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007). Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Breakdance: G. Klein & M. Friedrich (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. F. Frost (2012). Zwischen Lifestyle und Professionalisierung — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6ln. M. Rajakumar (2012). Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. D. Rode (2016). Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. M. Hill & E. Petchauer (2013). Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne V2 GS - Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen (Vertiefung Grundschule) Sport, Lehramt an Grundschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung V2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.44. FS /2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen iiber die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse dariiber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralitat von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) gefiihrt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Verdnderungen unter Bezug des gesell- schaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erlautern. Das so entwickelte Verstandnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch- reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft (VL) Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunachst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Verdnderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der auSerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus fiir den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben kénnen. Dabei fiihrt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kénnen auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verkniipfung von Sport und Gesellschaft konturieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse tiber Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berticksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschrankungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Pravention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertat, geschlechtsspezifische Leistungsfahigkeit, altersadaquates Training, Ernahrung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingpravention. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Sport und Gesellschaft: Kriiger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beitrage zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lammer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK fiir Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung —- Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK fiir Deutschland. Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung: Dir, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsforderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prdvention und Gesundheitsforderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pddiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-GS-Siegen Qualifikationsziele B1 GS b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) B2 GS B3 GS B4 GS B5 GS B6 GS

  • Studien-Report_Deutsche_Sporthochschule_komprimiert.pdf
    1 Events als Treiber touristischer und sozialer Effekte Das Fallbeispiel LANXESS arena und die Stadt Köln Ein wissenscha+licher Bericht des Ins2tuts für Kommunika2ons- und Medienforschung der Deutschen Sporthochschule Köln Dr. Inga Oelrichs Priv.-Doz. Dr. Christoph Bertling 2 ISBN 978-3-00-085033-2 ©Ins(tut für Kommunika(ons- und Medienforschung der Deutschen Sporthochschule Köln, Köln: 2025 Deutsche Sporthochschule Köln Ins(tut für Kommunika(ons- und Medienforschung Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln Telefon: 0221 49826100 E-Mail: ikm@dshs-koeln.de Projektleitung: Dr. Inga Oelrichs Priv.-Doz. Dr. Christoph Bertling Mitarbeit: Franziska Decker Lucia Rosiny 3 Vorwort Stefan Löcher ARENA Management GmbH Die LANXESS arena ist weit mehr als ein Veranstaltungsort – sie ist ein touris(scher Leuch_urm für die gesamte Region. Diese Studie, durchgeführt von der Deutschen Sporthochschule Köln, belegt eindrucksvoll, welchen wirtscha`lichen und kulturellen Mehrwert die Arena für die Stadt Köln und das Umland generiert. Unser Bauchgefühl, Selbstverständnis und Ziel unseres Antriebs nun wissenscha`lich belegt zu wissen, ist einfach toll. 14 Veranstaltungen unterschiedlichster Genres wurden qualita(v untersucht – mit klaren Ergebnissen: Die durchschni_liche Anreise unserer Besucherinnen und Besucher übersteigt häufig das regionale Maß, selbst bei lokalen Shows und na(onalen Produk(onen. Bei interna(onalen Top-Acts reisen unsere Gäste regelmäßig aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus an. Besonders hervorzuheben ist der umfassende Beitrag unserer Gäste zur lokalen Wertschöpfung – sei es durch gastronomische Angebote, Übernachtungen oder den Einzelhandel. Gerade bei mehrtägigen Sportgroßveranstaltungen wie dem EHF FINAL4, bei dem die ökonomische Umlaufrendite für die Stadt Köln sowie für Gastronomie und Hotellerie besonders hoch ausfiel, zeigt sich dies deutlich. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, kün`ig die Bemühungen zur Akquise von Sportgroßveranstaltungen im Schulterschluss zwischen Arena und Stadt weiter zu intensivieren. Auch die erhobenen Meinungen der Kölner Bevölkerung erfüllten uns mit Stolz. Von der Bedeutung für den Kölner Kulturbetrieb über die interna(onale Strahlkra` bis hin zum Status „Wahrzeichen“ reichte die Wahrnehmung der Stadtbevölkerung. Sogar für die Steigerung der gesamtheitlichen städ(schen Lebensqualität wurden uns posi(ve Einflüsse zugesprochen. Diese Ergebnisse sind für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich: Die LANXESS arena versteht sich als Motor für Lebensfreude, Tourismus und Wirtscha`skra` – und als Partner für Stadt, Region und Menschen. Mein Dank gilt der Deutschen Sporthochschule Köln für die fundierte Analyse sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Begeisterung nicht nur Events zum Erlebnis machen, sondern auch Köln als Eventstandort stärken. Vorwort Stefan Locher ARENA Management GmbH Die LANXESS arena ist weit mehr als ein Veranstaltungsort — sie ist ein touristischer Leuchtturm fur die gesamte Region. Diese Studie, durchgeftihrt von der Deutschen Sporthochschule Koln, belegt eindrucksvoll, welchen wirtschaftlichen und kulturellen Mehrwert die Arena fiir die Stadt K6In und das Umland generiert. Unser Bauchgefuhl, Selbstverstandnis und Ziel unseres Antriebs nun wissenschaftlich belegt zu wissen, ist einfach toll. 14 Veranstaltungen unterschiedlichster Genres wurden qualitativ untersucht — mit klaren Ergebnissen: Die durchschnittliche Anreise unserer Besucherinnen und Besucher Ubersteigt haufig das regionale Mafs, selbst bei lokalen Shows und nationalen Produktionen. Bei internationalen Top-Acts reisen unsere Gaste regelmaig aus dem gesamten Bundesgebiet und dartber hinaus an. Besonders hervorzuheben ist der umfassende Beitrag unserer Gaste zur lokalen Wertschdpfung — sei es durch gastronomische Angebote, Ubernachtungen oder den Einzelhandel. Gerade bei mehrtagigen SportgroRveranstaltungen wie dem EHF FINAL4, bei dem die 6konomische Umlaufrendite fur die Stadt K6In sowie fir Gastronomie und Hotellerie besonders hoch ausfiel, zeigt sich dies deutlich. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, kunftig die BemUhungen zur Akquise von SportgroRveranstaltungen im Schulterschluss zwischen Arena und Stadt weiter zu intensivieren. Auch die erhobenen Meinungen der K6lner Bevélkerung erfullten uns mit Stolz. Von der Bedeutung fur den Kolner Kulturbetrieb Uber die internationale Strahlkraft bis hin zum Status ,Wahrzeichen“ reichte die Wahrnehmung der Stadtbevolkerung. Sogar fur die Steigerung der gesamtheitlichen stadtischen Lebensqualitat wurden uns positive Einfllsse zugesprochen. Diese Ergebnisse sind fur uns Ansporn und Verpflichtung zugleich: Die LANXESS arena versteht sich als Motor fiir Lebensfreude, Tourismus und Wirtschaftskraft — und als Partner fiir Stadt, Region und Menschen. Mein Dank gilt der Deutschen Sporthochschule K6ln fur die fundierte Analyse sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Begeisterung nicht nur Events zum Erlebnis machen, sondern auch K6ln als Eventstandort starken. 4 Vorwort Priv.-Doz. Dr. Christoph Bertling Deutsche Sporthochschule Köln. Das Ins(tut für Kommunika(ons- und Medienforschung (IKM) der Deutschen Sporthochschule Köln befasst sich mit medienvermi_elter Sportkommunika(on sowie mit dem strategischen Einsatz von Kommunika(on. Neben der wissenscha`lichen Grundlagenforschung führt das IKM auch anwendungsorien(erte Projekte mit Partnern aus der Kommunika(onspraxis durch. Das hier vorliegende Projekt zu Events als Treiber touris(scher und sozialer Effekte, das gemeinsam mit der ARENA Management GmbH und der Stadt Köln umgesetzt wurde, zeigt welche kommunika(ven aber auch monetären Auswirkungen Großveranstaltungen auf die Region haben. Dabei liegt der Fokus dieser Studie auf den direkten Effekten der Besucher auf die Region, die durch eine Befragung ermi_elt wurden. Es wurde eine für wissenscha`liche Studien außergewöhnlich hohe Fallzahl erzielt. Mit über 5.000 Befragten bei 14 ausgewählten Veranstaltungen zählt die Studie zu den größten dieser Art. Die Ergebnisse zeigen die große Bedeutung der LANXESS arena für die Stadt Köln auf. Die touris(schen Effekte, sowohl mit Bezug auf die Ausgaben der auswär(gen Besucher sowie auf die Imageeffekte, sind als hoch einzustufen. Darüber hinaus nehmen auch die Kölner und Kölnerinnen die LANXESS arena posi(v konno(ert wahr und schätzen den Wert für ihre Stadt. Als Mitglied der Deutschen Sporthochschule erfreut es mich zudem zu sehen, dass Sportveranstaltungen bei diesen Effekten eine besondere Rolle einnehmen und vor allem der Sport sogar ein interna(onales Publikum zusammenbringt. Obwohl die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf andere Veranstaltungsorte übertragbar sind, stellen sie im Bereich der Evenrorschung auch einen Indikator für den Wert von Großveranstaltungen für andere Regionen dar. Abschließend möchte ich mich herzlich beim Team der LANXESS arena für die freundliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Studie bedanken. Darüber hinaus gebührt mein Dank den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des IKM sowie den Studierenden, die sich mit großem Engagement an der Umsetzung der Studie beteiligt haben. Es ist schön zu sehen, wie auch praxisorien(erte Projekte wie dieses zur wissenscha`lichen Qualifika(on des Nachwuchses beitragen. Vorwort Priv.-Doz. Dr. Christoph Bertling Deutsche Sporthochschule Koln Das Institut fur Kommunikations- und Medienforschung (IKM) der Deutschen Sporthochschule K6ln befasst sich mit medienvermittelter Soortkommunikation sowie mit dem strategischen Einsatz von Kommunikation. Neben der wissenschaftlichen Grundlagenforschung fiihrt das IKM auch anwendungsorientierte Projekte mit Partnern aus der Kommunikationspraxis durch. Das hier vorliegende Projekt zu Events als Treiber touristischer und sozialer Effekte, das gemeinsam mit der ARENA Management GmbH und der Stadt K6In umgesetzt wurde, zeigt welche kommunikativen aber auch monetdren Auswirkungen Grofveranstaltungen auf die Region haben. Dabei liegt der Fokus dieser Studie auf den direkten Effekten der Besucher auf die Region, die durch eine Befragung ermittelt wurden. Es wurde eine fiir wissenschaftliche Studien aufergewohnlich hohe Fallzahl erzielt. Mit Uber 5.000 Befragten bei 14 ausgewahlten Veranstaltungen zahit die Studie zu den gr6&ten dieser Art. Die Ergebnisse zeigen die grofse Bedeutung der LANXESS arena fiir die Stadt K6In auf. Die touristischen Effekte, sowohl mit Bezug auf die Ausgaben der auswartigen Besucher sowie auf die Imageeffekte, sind als hoch einzustufen. Dariber hinaus nehmen auch die Kdlner und KdInerinnen die LANXESS arena positiv konnotiert wahr und schatzen den Wert fir ihre Stadt. Als Mitglied der Deutschen Sporthochschule erfreut es mich zudem zu sehen, dass Sportveranstaltungen bei diesen Effekten eine besondere Rolle einnehmen und vor allem der Sport sogar ein internationales Publikum zusammenbringt. Obwohl die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf andere Veranstaltungsorte Ubertragbar sind, stellen sie im Bereich der Eventforschung auch einen Indikator fir den Wert von GroBveranstaltungen fur andere Regionen dar. AbschliefSend modchte ich mich herzlich beim Team der LANXESS arena fur die freundliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Studie bedanken. Dartiber hinaus gebUhrt mein Dank den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des IKM sowie den Studierenden, die sich mit grofsem Engagement an der Umsetzung der Studie beteiligt haben. Es ist schon zu sehen, wie auch praxisorientierte Projekte wie dieses zur wissenschaftlichen Qualifikation des Nachwuchses beitragen. 5 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel der Studie ............................................................................................................. 7 2. Theore2scher Hintergrund ........................................................................................ 11 2.1 Touris+sche Effekte ............................................................................................................. 12 2.2.1 Tangible touris2sche Effekte .............................................................................................................. 13 2.2.2 Intangible touris2sche Effekte ............................................................................................................ 14 2.2 Soziale Effekte ..................................................................................................................... 15 3. Beschreibung der Methodik ...................................................................................... 18 3.1 Der Fragebogen: Messung der touris+schen und sozialen Effekte ........................................ 18 3.2 Die Datenerhebung: Durchführung der Befragung ............................................................... 20 3.3 Die Teilnahme: Antwortverhalten ....................................................................................... 22 3.4 Die Daten: Bereinigung und Auswertung ............................................................................. 23 4. Befunde .................................................................................................................... 26 4.1. Besucherstruktur .......................................................................................................... 26 4.2. Touris+sche Effekte ....................................................................................................... 36 4.2.1. Intangible touris2sche Effekte ....................................................................................................... 42 4.2.2. Tangible touris2sche Effekte ......................................................................................................... 44 4.3. Soziale Effekte .............................................................................................................. 48 4.4. Fokus Sportgroßveranstaltungen .................................................................................. 52 4.4.1 Besucherstruktur ................................................................................................................................ 52 4.4.2 Touris2sche Effekte ............................................................................................................................ 54 4.4.3 Soziale Effekte ..................................................................................................................................... 57 5. Fazit .......................................................................................................................... 61 6 7 1. Ziel der Studie Für viele Besucher sind Konzerte oder andere Großveranstaltungen emo(onale Erlebnisse, die über lange Zeit nachhallen. Doch nicht nur einzelne Besucher können von solchen Veranstaltungen profi(eren, auch die Region, in der das Event stauindet, kann Gewinne auf mehreren Ebenen verzeichnen. Zum einen können Events Besucher in die Region ziehen, die den Veranstaltungsbesuch häufig auch mit einem längeren Aufenthalt in der Region verbinden. Die Touristen buchen Übernachtungsmöglichkeiten, nutzen gastronomische Angebote und stärken den Einzelhandel in der Region (Dwyer et al., 2004; Köhler, 2014). Damit können sie für monetäre Wertschöpfung sorgen. Darüber hinaus berichten die Besucher zu Hause häufig von ihren Erlebnissen und können eine Reise in die Region weiterempfehlen (Köhler, 2014). Zum anderen haben die Eventstandorte auch einen Wert für die Einwohner der Stadt oder der Region. Sie können einen Beitrag zum kulturellen Angebot und somit zur Steigerung der Lebensqualität in der Stadt leisten. Darüber hinaus können die Veranstaltungen eine Gelegenheit für Austausch bieten, ein Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugen und den Bürgerstolz stärken und somit die Iden(fika(on mit der Region stärken (Köhler, 2014; Small et al., 2005). Alle Effekte, die einen Einfluss auf die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung haben, werden als soziale Effekte bezeichnet (Fredline et al., 2003; Inoue & Havard, 2014) Diese Studie hat zum Ziel, die beschriebenen Effekte für die LANXESS arena und den Standort Köln zu erfassen und zu quan(fizieren. Forschungsleitend wird gefragt: Welchen Wert hat die LANXESS arena für die Stadt Köln? Dabei stehen die Besucher der LANXESS arena als Untersuchungsobjekte im Mi_elpunkt, da sie durch Angaben zu ihrem Verhalten und ihren Einstellungen besonders aussagekrä`ige Informa(onen liefern können. 8 Zur Strukturierung der Studie werden vier untergeordnete Fragen formuliert. In einem ersten Schri_ sind die Nutzergruppe und damit auch mögliche Zielgruppen der LANXESS arena genauer zu beschreiben. Die Besucherstruktur kann Besonderheiten einzelner Veranstaltungen aufzeigen und ist daher auch zu Marke(ngzwecken relevant. Die Studie fragt daher: 1. Wie lässt sich die Besucherstruktur bei Veranstaltungen in der LANXESS arena beschreiben? Mit Blick auf die auswär(gen Besucher sollen die touris(schen Effekte von Veranstaltungen in der LANXESS arena in den Blick genommen werden. Zum einen beinhaltet dies die Höhe der Ausgaben, die Besucher in der Region tä(gen. Zum anderen werden Benefits mit Bezug zur Imagebildung und Weiterempfehlung der Stadt Köln in den Blick genommen. 2. Welche tourisOschen Effekte für die Stadt Köln lassen sich durch den Betrieb der LANXESS arena verzeichnen? Mit Blick auf die einheimische Bevölkerung, die die LANXESS arena besucht, werden Auswirkungen der LANXESS arena auf die Lebensqualität in Köln analysiert. Zudem werden in diesem Zusammenhang Einstellungen der Bevölkerung zur LANXESS arena in den Blick genommen, um die Akzeptanz festzustellen. Die dri_e Forschungsfrage lautet: 3. Inwiefern profiOert die einheimische Bevölkerung der Stadt Köln vom Betrieb der LANXESS arena? Die Au`raggeber der Studie, die Arena Management GmbH und die Stadt Köln, setzen über diese Fragen hinaus einen Fokus auf Sportgroßveranstaltungen. Die vierte Forschungsfrage lautet daher 4. Wie stellen sich die Effekte bei Sportgroßveranstaltungen dar? 9 Die LANXESS arena stellt aufgrund ihrer Größe und ihrer Programmvielfalt für die Analyse der Effekte für die Stadt ein besonders geeignetes Untersuchungsobjekt dar. Sie zählt mit bis zu 20.000 Plätzen und 83.700 Quadratmeter Nutzfläche interna(onal zu den größten Mul(funk(onsarenen weltweit (ARENA Management GmbH). Die Programmvielfalt beinhaltet Konzerte interna(onaler Stars wie Robbie Williams oder Billie Eilish und deutsche Größen wie Helene Fischer. Die Vielfalt wird durch Shows aus Bereichen Comedy und Ar(s(k, Karnevalssitzungen und Sportveranstaltungen auf regionaler, na(onaler und interna(onaler Ebene ergänzt. Durch diese Vielfalt der Veranstaltungen werden unterschiedliche Besucherspektren angesprochen und generiert. Im Jahr 2024 kamen bei 193 Veranstaltungen insgesamt 2,4 Millionen Gäste in die LANXESS arena. Diese Dimensionen lassen enorme Effekte für die Stadt Köln erwarten und bestärken die Relevanz der vorliegenden Studie. Der folgende Studienbericht beginnt mit einer kurzen theore(schen Einordnung zu Effekten von Großveranstaltungen auf die Region sowie ausgewählten Befunden aus dem Forschungsstand. Im Anschluss wird die methodische Vorgehensweise beschrieben. Es wurde eine quan(ta(ve Online-Befragung durchgeführt, die bei ausgewählten Veranstaltungen an die Besucher der LANXESS arena herangetragen wurde. Bei 14 Veranstaltungen nahmen insgesamt 5219 Besucher an der Befragung teil. Die Ergebnisse werden ab Kapitel 3 strukturiert nach den vier aufgeführten Forschungsfragen ausgewertet und eingeordnet. Die LANXESS arena stellt aufgrund ihrer Gr6Be und ihrer Programmvielfalt fur die Analyse der Effekte fur die Stadt ein besonders geeignetes Untersuchungsobjekt dar. Sie zahlt mit bis zu 20.000 Platzen und 83.700 Quadratmeter Nutzflache international zu den groten Multifunktionsarenen weltweit (ARENA Management Gmbh). Die Programmvielfalt beinhaltet Konzerte internationaler Stars wie Robbie Williams oder Billie Eilish und deutsche Grdfen wie Helene Fischer. Die Vielfalt wird durch Shows aus Bereichen Comedy und Artistik, Karnevalssitzungen und Sportveranstaltungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene erganzt. Durch diese Vielfalt der Veranstaltungen werden unterschiedliche Besucherspektren angesprochen und generiert. Im Jahr 2024 kamen bei 193 Veranstaltungen insgesamt 2,4 Millionen Gaste in die LANXESS arena. Diese Dimensionen lassen enorme Effekte fiir die Stadt K6In erwarten und bestarken die Relevanz der vorliegenden Studie. Der folgende Studienbericht beginnt mit einer kurzen theoretischen Einordnung zu Effekten von Grokveranstaltungen auf die Region sowie ausgewahlten Befunden aus dem Forschungsstand. Im Anschluss wird die methodische Vorgehensweise beschrieben. Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgefuhrt, die bei ausgewahlten Veranstaltungen an die Besucher der LANXESS arena herangetragen wurde. Bei 14 Veranstaltungen nahmen insgesamt 5219 Besucher an der Befragung teil. Die Ergebnisse werden ab Kapitel 3 strukturiert nach den vier aufgefiihrten Forschungsfragen ausgewertet und eingeordnet. 10 11 2. TheoreMscher Hintergrund Effekte von Events lassen sich auf unterschiedliche Weise kategorisieren (Bowdin et al., 2023; Hall, 1989; Köhler, 2014; Preuß et al., 2010; Ritchie, 1984). Mit Bezug zu Köhler & Puchner (2024) werden fünf grundlegende Kategorien unterschieden: - Ökonomische Effekte - TourisOsche Effekte - Soziale Effekte - Ökologische Effekte - Strukturelle Effekte Nach Köhler & Puchner (2024) können ökonomische Effekte unter anderem erhöhte Ausgaben für Konsum und Inves((onen, eine Steigerung von Wertschöpfung und Einkommen sowie mögliche Preissteigerungen und Verdrängungseffekte bewirken. Touris(sche Effekte äußern sich durch eine erhöhte Bekanntheit, eine Verbesserung oder Verschlechterung des Images sowie durch steigende Besucherzahlen. Soziale Effekte von Veranstaltungen zeigen sich in Form von Bürgerstolz, einem stärkeren Gemeinscha`sgefühl und einer stärkeren Verbundenheit mit der Region, sozialem Austausch, aber, in einem möglichen nega(ven Fall, auch durch eine Beeinträch(gung der Lebensqualität. Auf ökologischer Ebene können Events sowohl Umweltbelastungen verursachen als auch, abhängig von der Art der Veranstaltung, das Bewusstsein für umweltpoli(sche Themen fördern. Strukturelle Effekte umfassen den Auyau von Koopera(onen und Netzwerken, die Generierung von Wissen, die Verbesserung der Infrastruktur sowie mögliche Folgekosten, die mit einem Event verbunden sind. Neben diesen fünf Kategorien lassen sich Effekte nach weiteren Merkmalen differenzieren nämlich mit Blick auf 1. die Bewertbarkeit 2. die Direktheit und 3. die Mi\elbarkeit. Zunächst kann erstens im Bereich der Bewertbarkeit eine Unterscheidung zwischen tangiblen und intangiblen Effekten getroffen werden (Dwyer et al., 2000; Gelan, 2003). Die tangiblen Effekte sind quan(fizierbare harte Effekte, die sich anhand von ökonomischen Auswirkungen messen lassen (Köhler, 2014). Bei den intangiblen Effekten handelt es sich um 11 2. Theoretischer Hintergrund Effekte von Events lassen sich auf unterschiedliche Weise kategorisieren (Bowdin et al., 2023; Hall, 1989; Kohler, 2014; Preuf® et al., 2010; Ritchie, 1984). Mit Bezug zu Kohler & Puchner (2024) werden fiinf grundlegende Kategorien unterschieden: - Okonomische Effekte - Touristische Effekte - Soziale Effekte - Okologische Effekte - Strukturelle Effekte Nach Kohler & Puchner (2024) kGnnen 6konomische Effekte unter anderem erhdhte Ausgaben fiir Konsum und Investitionen, eine Steigerung von Wertschépfung und Einkommen sowie mdogliche Preissteigerungen und Verdrangungseffekte bewirken. Touristische Effekte auern sich durch eine erhéhte Bekanntheit, eine Verbesserung oder Verschlechterung des Images sowie durch steigende Besucherzahlen. Soziale Effekte von Veranstaltungen zeigen sich in Form von Burgerstolz, einem starkeren Gemeinschaftsgefihl und einer starkeren Verbundenheit mit der Region, sozialem Austausch, aber, in einem mdglichen negativen Fall, auch durch eine Beeintrachtigung der Lebensqualitat. Auf Okologischer Ebene k6nnen Events sowohl Umweltbelastungen verursachen als auch, abhdangig von der Art der Veranstaltung, das Bewusstsein flr umweltpolitische Themen fordern. Strukturelle Effekte umfassen den Aufbau von Kooperationen und Netzwerken, die Generierung von Wissen, die Verbesserung der Infrastruktur sowie mdgliche Folgekosten, die mit einem Event verbunden sind. Neben diesen fiinf Kategorien lassen sich Effekte nach weiteren Merkmalen differenzieren namlich mit Blick auf 1. die Bewertbarkeit 2. die Direktheit und 3. die Mittelbarkeit. Zunachst kann erstens im Bereich der Bewertbarkeit eine Unterscheidung zwischen tangiblen und intangiblen Effekten getroffen werden (Dwyer et al., 2000; Gelan, 2003). Die tangiblen Effekte sind quantifizierbare harte Effekte, die sich anhand von 6konomischen Auswirkungen messen lassen (Kohler, 2014). Bei den intangiblen Effekten handelt es sich um 12 weiche Effekte, die schwerer zu quan(fizieren sind und in den touris(schen sozialen und ökonomischen Auswirkungen zu finden sind (Köhler, 2014). Im Bereich der tangiblen Effekte kann zweitens eine Unterteilung zwischen direkten, indirekten und induzierten Effekten vorgenommen werden. Die direkten und indirekten Effekte zeigen sich in den Veranstaltungsausgaben als Primäreffekt (Köhler, 2014). Hierbei spiegelt sich der direkte Effekt zum einen in den Besucherausgaben für beispielsweise Unterkun`, Gastronomie oder Merchandising als auch in den Ausgaben des Veranstalters zur Durchführung des Events wider (Köhler, 2014). Der indirekte Effekt kommt auf der Vorleistungsebene durch die Inanspruchnahme weiterer Dienstleistungen in der Region wie zum Beispiel Energie zum Vorschein (Hamm, 1999; Köhler, 2014). Zuletzt zeigen sich die wirtscha`lichen Auswirkungen durch den induzierten Sekundäreffekt bei den privaten Haushalten, die durch Löhne von der Veranstaltung profi(eren (Köhler & Drengner, 2012). Dri_ens lassen sich die Gesamtausgaben, die auf eine Veranstaltung zurückzuführen sind, in unmi_elbare und mi_elbare Ausgaben einteilen (Köhler, 2014). Unter den unmi_elbaren Ausgaben werden alle Ausgaben verstanden, die eine direkte Verbindung zum Event haben. Darunter werden alle Ausgaben zur Veranstaltungsplanung, Sponsoring oder auch die Eintri_sgelder der Besucher gefasst. Die mi_elbaren Ausgaben beinhalten allein die Besucherausgaben in Verbindung mit der Veranstaltung wie die Kosten für Unterkun`, Verpflegung oder Transport. In dieser Studie stehen die direkten Effekte im Fokus, die auf Basis der mi_elbaren Ausgaben erzeugt werden, da diese auf Grundlage der Aussagen der Eventbesucher erhoben werden können. Die durchgeführte Befragung der Besucher, bei der sowohl Personen, die nach Köln gereist sind als auch Kölnerinnen und Kölner befragt werden, kann dabei Auskun` über die touris(schen und über ausgewählte soziale Effekte geben. Nachfolgend sind die touris(schen und sozialen Effekte weiter erläutert. 2.1 Touris+sche Effekte Unter den tourisOschen Effekten werden die KommunikaOonseffekte (Image- und Bekanntheit) sowie Effekte auf die Tourismuswirtscha` gefasst (Köhler, 2014). Meist stehen die Effekte der Tourismuswirtscha`, also die ökonomischen Effekte der Touristen durch Ausgaben, im Vordergrund während die Image- und Bekanntheitseffekte eher vernachlässigt werden. Um eine detailliertere Erfassung beider Effekte zu ermöglichen, 12 weiche Effekte, die schwerer zu quantifizieren sind und in den touristischen sozialen und Okonomischen Auswirkungen zu finden sind (Kohler, 2014). Im Bereich der tangiblen Effekte kann zweitens eine Unterteilung zwischen direkten, indirekten und induzierten Effekten vorgenommen werden. Die direkten und indirekten Effekte zeigen sich in den Veranstaltungsausgaben als Primareffekt (KGhler, 2014). Hierbei spiegelt sich der direkte Effekt zum einen in den Besucherausgaben fir beispielsweise Unterkunft, Gastronomie oder Merchandising als auch in den Ausgaben des Veranstalters zur Durchfiihrung des Events wider (Kohler, 2014). Der indirekte Effekt kommt auf der Vorleistungsebene durch die Inanspruchnahme weiterer Dienstleistungen in der Region wie zum Beispiel Energie zum Vorschein (Hamm, 1999; Kohler, 2014). Zuletzt zeigen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen durch den induzierten Sekundareffekt bei den privaten Haushalten, die durch Lohne von der Veranstaltung profitieren (Kohler & Drengner, 2012). Drittens lassen sich die Gesamtausgaben, die auf eine Veranstaltung zurickzufthren sind, in unmittelbare und mittelbare Ausgaben einteilen (KGhler, 2014). Unter den unmittelbaren Ausgaben werden alle Ausgaben verstanden, die eine direkte Verbindung zum Event haben. Darunter werden alle Ausgaben zur Veranstaltungsplanung, Sponsoring oder auch die Eintrittsgelder der Besucher gefasst. Die mittelbaren Ausgaben beinhalten allein die Besucherausgaben in Verbindung mit der Veranstaltung wie die Kosten fiir Unterkunft, Verpflegung oder Transport. In dieser Studie stehen die direkten Effekte im Fokus, die auf Basis der mittelbaren Ausgaben erzeugt werden, da diese auf Grundlage der Aussagen der Eventbesucher erhoben werden konnen. Die durchgeflhrte Befragung der Besucher, bei der sowohl Personen, die nach K6In gereist sind als auch K6lnerinnen und Kélner befragt werden, kann dabei Auskunft Uber die touristischen und Uber ausgewahlte soziale Effekte geben. Nachfolgend sind die touristischen und sozialen Effekte weiter erlautert. 2.1 Touristische Effekte Unter den touristischen Effekten werden die Kommunikationseffekte (Image- und Bekanntheit) sowie Effekte auf die Tourismuswirtschaft gefasst (K6hler, 2014). Meist stehen die Effekte der Tourismuswirtschaft, also die Gkonomischen Effekte der Touristen durch Ausgaben, im Vordergrund wahrend die Image- und Bekanntheitseffekte eher vernachlassigt werden. Um eine detailliertere Erfassung beider Effekte zu erméglichen, 13 werden die touris(schen Effekte somit im Folgenden in tangible und intangible touris(sche Effekte unterteilt. Grob zusammengefasst befassen sich die tangiblen touris(schen Effekte mit der Tourismuswirtscha` und die intangiblen touris(schen Effekte mit den Image- und Bekanntheitseffekten. 2.2.1 Tangible touris2sche Effekte Tangible Effekte bezeichnen jene wirtscha`lichen Auswirkungen von Veranstaltungen, die direkt in Geldbeträgen messbar und quanOfizierbar sind (Köhler, 2014). Sie spiegeln sich insbesondere in den finanziellen Strömen wider, die durch die Ausgaben der Eventbesucher ausgelöst werden und eine Ne_owirkung auf die regionale Ökonomie enralten (Crompton & McKay, 1994). Diese Effekte tragen maßgeblich zur regionalen Wertschöpfung bei, da sie externe finanzielle Mi_el durch Konsumausgaben für Gastronomie, Tickets, Merchandising oder Übernachtungen in die Region lenken (Köhler, 2014). Insbesondere Großveranstaltungen können durch die Gesamtheit der generierten Ausgaben erhebliche wirtscha`liche Impulse auf lokaler und regionaler Ebene auslösen (Dwyer et al., 2004). Dabei sind es vor allem die angestoßenen Zahlungsströme, die als Kern der ökonomischen Wirkung eines Events gelten. Allerdings führen nicht alle Ausgaben automa(sch zu einem nachhal(gen wirtscha`lichen Nutzen für die Region. Entscheidend ist vielmehr, ob es sich um „zusätzliche“ Ausgaben handelt, also um Geld, das nur aufgrund der besuchten Veranstaltung ausgegeben wurde (Dwyer et al., 2000; Köhler, 2014). In diesem Zusammenhang werden die auswär(gen Besucher in unterschiedliche Besuchergruppen eingeteilt werden, nämlich in Even_ouristen, Casuals und Time Switchers (Köhler, 2014).. Für die tangiblen touris(schen Effekte sind allein die Even_ouristen von Relevanz, da nur in dieser Gruppe das Event der Hauptbesuchsgrund ist. Die Casuals und Time Switchers bringen dagegen kein „zusätzliches“ Geld in die Region. Bei den Casuals hä_e ein Besuch der Region auch ohne das Event im Rahmen eines ohnehin geplanten Urlaubs oder Familienbesuches sta_gefunden und die Veranstaltung ersetzt eine andere Freizeitbeschä`igung (Crompton, 2006; Preuss, 2005). Bei den Time Switchers hat sich durch das Event nur der Zeitpunkt der Reise in die Region verschoben, aber ein Besuch war auch ohne die Veranstaltung geplant (Burgan & Mules, 1992; Crompton et al., 2001; Preuss, 2005). Durch die alleinige Berücksich(gung der auswär(gen Even_ouristen in den tangiblen touris(schen Effekten 13 werden die touristischen Effekte somit im Folgenden in tangible und intangible touristische Effekte unterteilt. Grob zusammengefasst befassen sich die tangiblen touristischen Effekte mit der Tourismuswirtschaft und die intangiblen touristischen Effekte mit den Image- und Bekanntheitseffekten. 2.2.1 Tangible touristische Effekte Tangible Effekte bezeichnen jene wirtschaftlichen Auswirkungen von Veranstaltungen, die direkt in Geldbetragen messbar und quantifizierbar sind (KOhler, 2014). Sie spiegeln sich insbesondere in den finanziellen Str6men wider, die durch die Ausgaben der Eventbesucher ausgelést werden und eine Nettowirkung auf die regionale Okonomie entfalten (Crompton & McKay, 1994). Diese Effekte tragen mageblich zur regionalen Wertschépfung bei, da sie externe finanzielle Mittel durch Konsumausgaben fiir Gastronomie, Tickets, Merchandising oder Ubernachtungen in die Region lenken (K6hler, 2014). Insbesondere Grofveranstaltungen k6nnen durch die Gesamtheit der generierten Ausgaben erhebliche wirtschaftliche Impulse auf lokaler und regionaler Ebene auslésen (Dwyer et al., 2004). Dabei sind es vor allem die angestofsenen Zahlungsstrome, die als Kern der 6konomischen Wirkung eines Events gelten. Allerdings fuhren nicht alle Ausgaben automatisch zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen fur die Region. Entscheidend ist vielmehr, ob es sich um ,,zusatzliche“ Ausgaben handelt, also um Geld, das nur aufgrund der besuchten Veranstaltung ausgegeben wurde (Dwyer et al., 2000; Kohler, 2014). In diesem Zusammenhang werden die auswartigen Besucher in unterschiedliche Besuchergruppen eingeteilt werden, namlich in Eventtouristen, Casuals und Time Switchers (Kohler, 2014).. Fur die tangiblen touristischen Effekte sind allein die Eventtouristen von Relevanz, da nur in dieser Gruppe das Event der Hauptbesuchsgrund ist. Die Casuals und Time Switchers bringen dagegen kein ,,zusatzliches“ Geld in die Region. Bei den Casuals hatte ein Besuch der Region auch ohne das Event im Rahmen eines ohnehin geplanten Urlaubs oder Familienbesuches stattgefunden und die Veranstaltung ersetzt eine andere Freizeitbeschaftigung (Crompton, 2006; Preuss, 2005). Bei den Time Switchers hat sich durch das Event nur der Zeitpunkt der Reise in die Region verschoben, aber ein Besuch war auch ohne die Veranstaltung geplant (Burgan & Mules, 1992; Crompton et al., 2001; Preuss, 2005). Durch die alleinige Berucksichtigung der auswartigen Eventtouristen in den tangiblen touristischen Effekten 14 wird garan(ert, dass nur die Ausgaben die auf die Veranstaltung zurückzuführen sind, berücksich(gt werden. Bei Betrachtung der aktuellen Forschungslage ist auffällig, dass es nur eine sehr geringe Anzahl an Studien exis(ert, die sich mit mul(plen Veranstaltungen an einem Veranstaltungsort auseinandersetzt. Es lassen sich hier drei Studien iden(fizieren, die sich mit unterschiedlichen Veranstaltungstypen, also mit Kultur- und Sportveranstaltungen befassen (Hodur et al., 2006; Köhler & Puchner, 2024; Wang & Cole, 2016). Die Studie von Wang & Cole (2016) bezieht sich auf drei Fes(vals, zwei Sportveranstaltungen und drei Tagungen in Indiana (USA). Während die Fes(vals und Tagungen eher lokalen Charakter besitzen, fokussieren sich die Sportveranstaltungen auf zwei Jugendevents mit na(onaler Beteiligung. Bei der Studie wurden 536 Personen befragt. In der Studie von Hodur et al. (2006) wurden elf verschiedene Events in einer Mul(funk(onsarena in Fargo, North Dakota (USA) untersucht. Die Veranstaltungen reichten von Konzerten, Fes(vals und Familienshows bis hin zu professionellen sowie Amateur-Sportevents. Bei dieser Untersuchung wurden insgesamt 2872 Fragebögen vollständig ausgefüllt. Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten der Studien soll besonders auf die Befunde von Köhler & Puchner (2024) als Referenz verwiesen werden. Betrachtet man die untersuchten ökonomischen Ausgaben der Even_ouristen, liegen die Gesamtausgaben aller Veranstaltungen bei durchschni_lich 112,61 Euro. Bei den untersuchten Sportveranstaltungen betrugen die durchschni_lichen Gesamtausgaben nur 39,24 Euro. Zudem zeigte die Analyse der Aufenthaltsdauer, dass 74 % der Befragten lediglich am Veranstaltungstag in Leipzig verweilten. Die verbleibenden Übernachtungsgäste verteilten sich wie folgt: 16,5 % blieben zwei Tage, 6,7 % drei Tage, 1,7 % vier Tage und 1,1 % hielten sich länger als vier Tage in der Stadt auf. Im Vergleich dazu lag der Anteil der Tagestouristen bei Sportveranstaltungen bei 72,7 %. Unter den Besuchern dieser Veranstaltungen verbrachten jeweils 9,1 % zwei bzw. drei Tage in Leipzig, 3,0 % blieben vier Tage und 6,1 % verweilten länger als vier Tage. 2.2.2 Intangible touris2sche Effekte Neben den direkt messbaren ökonomischen Effekten können Events auch eine Vielzahl intangibler Effekte auslösen. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht eindeu(g monetär quan(fizierbar sind und sich einer objek(ven Messung weitgehend entziehen (Dwyer et al., 2000). Im tourisOschen Kontext umfassen intangible Effekte insbesondere 14 wird garantiert, dass nur die Ausgaben die auf die Veranstaltung zuriickzuftihren sind, bertcksichtigt werden. Bei Betrachtung der aktuellen Forschungslage ist auffallig, dass es nur eine sehr geringe Anzahl an Studien existiert, die sich mit multiplen Veranstaltungen an einem Veranstaltungsort auseinandersetzt. Es lassen sich hier drei Studien identifizieren, die sich mit unterschiedlichen Veranstaltungstypen, also mit Kultur- und Sportveranstaltungen befassen (Hodur et al., 2006; K6hler & Puchner, 2024; Wang & Cole, 2016). Die Studie von Wang & Cole (2016) bezieht sich auf drei Festivals, zwei Sportveranstaltungen und drei Tagungen in Indiana (USA). Wahrend die Festivals und Tagungen eher lokalen Charakter besitzen, fokussieren sich die Sportveranstaltungen auf zwei Jugendevents mit nationaler Beteiligung. Bei der Studie wurden 536 Personen befragt. In der Studie von Hodur et al. (2006) wurden elf verschiedene Events in einer Multifunktionsarena in Fargo, North Dakota (USA) untersucht. Die Veranstaltungen reichten von Konzerten, Festivals und Familienshows bis hin zu professionellen sowie Amateur-Sportevents. Bei dieser Untersuchung wurden insgesamt 2872 Fragebdgen vollstandig ausgefullt. Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten der Studien soll besonders auf die Befunde von K6hler & Puchner (2024) als Referenz verwiesen werden. Betrachtet man die untersuchten 6konomischen Ausgaben der Eventtouristen, liegen die Gesamtausgaben aller Veranstaltungen bei durchschnittlich 112,61 Euro. Bei den untersuchten Sportveranstaltungen betrugen die durchschnittlichen Gesamtausgaben nur 39,24 Euro. Zudem zeigte die Analyse der Aufenthaltsdauer, dass 74 % der Befragten lediglich am Veranstaltungstag in Leipzig verweilten. Die verbleibenden Ubernachtungsgaste verteilten sich wie folgt: 16,5 % blieben zwei Tage, 6,7 % drei Tage, 1,7 % vier Tage und 1,1 % hielten sich langer als vier Tage in der Stadt auf. Im Vergleich dazu lag der Anteil der Tagestouristen bei Sportveranstaltungen bei 72,7 %. Unter den Besuchern dieser Veranstaltungen verbrachten jeweils 9,1 % zwei bzw. drei Tage in Leipzig, 3,0 % blieben vier Tage und 6,1 % verweilten langer als vier Tage. 2.2.2 Intangible touristische Effekte Neben den direkt messbaren 6konomischen Effekten k6nnen Events auch eine Vielzahl intangibler Effekte auslésen. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht eindeutig monetar quantifizierbar sind und sich einer objektiven Messung weitgehend entziehen (Dwyer et al., 2000). Im touristischen Kontext umfassen intangible Effekte insbesondere 15 wahrnehmungsbezogene Wirkungen wie die Verbesserung des Images sowie die Steigerung der Bekanntheit einer DesOnaOon, die langfrisOg zu deren Aufwertung beitragen können (Köhler, 2014). Die Bekanntheit einer Region spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie die Grundvoraussetzung dafür bildet, überhaupt in den Entscheidungsprozess potenzieller Gäste einbezogen zu werden, denn eine Des(na(on kann nur dann als Reiseziel gewählt werden, wenn sie im Bewusstsein der Konsumenten exis(ert (Gartner & Ruzzier, 2011). Auf dieser Grundlage entsteht das Image einer Des(na(on, das durch subjek(ve Eindrücke, Medienberichte und persönliche Erfahrungen geformt wird und einen wesentlichen Einfluss auf das touris(sche Verhalten potenzieller Besucher ausübt (Echtner et al., 1991; Köhler, 2014). Eng mit den Image- und Bekanntheitseffekten ist die Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsbereitscha` der Besucher verbunden (Köhler & Puchner, 2024). Aufgrund der verhaltenswissenscha`liche Relevanz von Image und Bekanntheit einer Des(na(on, kann das zukün`ige Besuchsverhalten eine posi(ve oder nega(ve Tendenz der intangiblen touris(schen Effekte wiederspiegeln (Köhler & Puchner, 2024). Intangible Effekte sind somit ein bedeutender, wenn auch schwer greiyarer Bestandteil der Gesamtwirkung von Veranstaltungen auf eine Region. Die Untersuchung von Köhler & Puchner (2024) hebt hervor, dass die Quarterback Immobilien Arena, unter anderem aufgrund ihres Veranstaltungsprogramms und ihrer Modernität, bei allen Besuchergruppen posi(ve Auswirkungen auf das Image der Stadt Leipzig hat. Deutlich größere posi(ve Effekte zeigen sich dabei bei Sportveranstaltungen im Vergleich zu Shows und Konzerten. Auch die Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsbereitscha` sowohl der Quarterback Immobilien Arena als auch der Stadt Leipzig wird unter allen auswär(gen Besuchern als sehr wahrscheinlich angesehen. Es zeigen sich dort ebenfalls höhere Werte bei Sportveranstaltungen im Vergleich zu Kulturveranstaltungen. 2.2 Soziale Effekte Soziale Effekte von Veranstaltungen werden in der Evenforschung überwiegend als jene Auswirkungen verstanden, die potenziell die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung beeinflussen (Fredline et al., 2003; Inoue & Havard, 2014; Köhler, 2014). Über rein ökonomische und touris(sche Wirkungen hinaus können Events somit auch einen bedeutenden gesellscha`lichen Mehrwert für die Personen erzeugen, die in der Eventstadt 15 wahrnehmungsbezogene Wirkungen wie die Verbesserung des Images sowie die Steigerung der Bekanntheit einer Destination, die langfristig zu deren Aufwertung beitragen k6nnen (K6hler, 2014). Die Bekanntheit einer Region spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie die Grundvoraussetzung dafir bildet, Uberhaupt in den Entscheidungsprozess potenzieller Gaste einbezogen zu werden, denn eine Destination kann nur dann als Reiseziel gewahlt werden, wenn sie im Bewusstsein der Konsumenten existiert (Gartner & Ruzzier, 2011). Auf dieser Grundlage entsteht das Image einer Destination, das durch subjektive Eindricke, Medienberichte und pers6énliche Erfahrungen geformt wird und einen wesentlichen Einfluss auf das touristische Verhalten potenzieller Besucher ausUbt (Echtner et al., 1991; K6hler, 2014). Eng mit den Image- und Bekanntheitseffekten ist die Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsbereitschaft der Besucher verbunden (KOhler & Puchner, 2024). Aufgrund der verhaltenswissenschaftliche Relevanz von Image und Bekanntheit einer Destination, kann das zuktinftige Besuchsverhalten eine positive oder negative Tendenz der intangiblen touristischen Effekte wiederspiegeln (Kohler & Puchner, 2024). Intangible Effekte sind somit ein bedeutender, wenn auch schwer greifbarer Bestandteil der Gesamtwirkung von Veranstaltungen auf eine Region. Die Untersuchung von Kohler & Puchner (2024) hebt hervor, dass die Quarterback Immobilien Arena, unter anderem aufgrund ihres Veranstaltungsprogramms und ihrer Modernitat, bei allen Besuchergruppen positive Auswirkungen auf das Image der Stadt Leipzig hat. Deutlich grofere positive Effekte zeigen sich dabei bei Sportveranstaltungen im Vergleich zu Shows und Konzerten. Auch die Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsbereitschaft sowohl der Quarterback Immobilien Arena als auch der Stadt Leipzig wird unter allen auswartigen Besuchern als sehr wahrscheinlich angesehen. Es zeigen sich dort ebenfalls hGhere Werte bei Sportveranstaltungen im Vergleich zu Kulturveranstaltungen. 2.2 Soziale Effekte Soziale Effekte von Veranstaltungen werden in der Eventforschung iiberwiegend als jene Auswirkungen verstanden, die potenziell die Lebensqualitat der lokalen Bevélkerung beeinflussen (Fredline et al., 2003; Inoue & Havard, 2014; K6hler, 2014). Uber rein Okonomische und touristische Wirkungen hinaus k6nnen Events somit auch einen bedeutenden gesellschaftlichen Mehrwert fur die Personen erzeugen, die in der Eventstadt 16 wohnen. Empirische Studien zeigen, dass Veranstaltungen Gelegenheiten zur sozialen Interak(on und Unterhaltung bieten, das Gemeinscha`sgefühl fördern und bürgerscha`lichen Stolz stärken können (Köhler, 2014; Small et al., 2005). Durch diese Effekte kann das Gefühl sozialer Verbundenheit innerhalb der Bevölkerung intensiviert und die lokale Iden(tät nachhal(g gestärkt werden. Gleichzei(g kann ein kollek(ves Gefühl von Stolz entstehen, insbesondere wenn sich die Veranstaltung posi(v auf die Wahrnehmung des eigenen Wohnortes auswirkt (Inoue & Havard, 2014). Eine posi(ve Grundeinstellung gegenüber der Veranstaltungsarena und des Veranstaltungsprogramms könnte eine Grundvoraussetzung für eine bessere wahrgenommene Lebensqualität sein (Köhler & Puchner, 2024). Soziale Effekte sind somit ein zentraler Bestandteil der Gesamtwirkung von Events, insbesondere im Hinblick auf deren gesellscha`liche Akzeptanz und langfris(ge Verankerung in der Region. In der Studie von Köhler & Puchner (2024) wurden die sozialen Effekte nicht separat für die einheimischen Besucher erhoben. Die gesamte S(chprobe zeigt eine posi(ve Einstellung der Besucher gegenüber der Quarterback Immobilien Arena und deren Veranstaltungsprogramm. 16 wohnen. Empirische Studien zeigen, dass Veranstaltungen Gelegenheiten zur sozialen Interaktion und Unterhaltung bieten, das Gemeinschaftsgeftshl fordern und birgerschaftlichen Stolz starken k6nnen (Kohler, 2014; Small et al., 2005). Durch diese Effekte kann das Gefthl sozialer Verbundenheit innerhalb der Bevélkerung intensiviert und die lokale Identitat nachhaltig gestarkt werden. Gleichzeitig kann ein kollektives Geftihl von Stolz entstehen, insbesondere wenn sich die Veranstaltung positiv auf die Wahrnehmung des eigenen Wohnortes auswirkt (Inoue & Havard, 2014). Eine positive Grundeinstellung gegeniber der Veranstaltungsarena und des Veranstaltungsprogramms kénnte eine Grundvoraussetzung fuir eine bessere wahrgenommene Lebensqualitat sein (KOhler & Puchner, 2024). Soziale Effekte sind somit ein zentraler Bestandteil der Gesamtwirkung von Events, insbesondere im Hinblick auf deren gesellschaftliche Akzeptanz und langfristige Verankerung in der Region. In der Studie von Kohler & Puchner (2024) wurden die sozialen Effekte nicht separat fiir die einheimischen Besucher erhoben. Die gesamte Stichprobe zeigt eine positive Einstellung der Besucher gegentiber der Quarterback Immobilien Arena und deren Veranstaltungsprogramm. 17 18 3. Beschreibung der Methodik Daten zur Besucherstruktur sowie zu den touris(schen und den sozialen Effekten wurden mit Hilfe einer quan(ta(ven Befragung der Besucher erhoben. Das Vorgehen ist auf den folgenden Seiten ausführlich beschrieben. Kurz zusammengefasst wurde auf Grundlage der Studie von Köhler und Puchner (2024) ein Fragebogen entwickelt, in dem in unterschiedlichen Fragebogenbereichen sowohl Informa(onen bei auswär(gen als auch bei einheimischen Besuchern abgefragt wurden. Dieser Fragebogen stand den Besuchern online zur Verfügung und konnte per QR-Code aufgerufen werden. Die Besucher wurden per Flyer und persönliche Ansprache auf die Erhebung hingewiesen und um Teilnahme gebeten. Die Befragung wurde bei 14 ausgewählten Veranstaltungen im Zeitraum von Januar bis Juni 2025 durchgeführt. Nach einer Bereinigung der erhobenen Daten ist eine Teilnehmerzahl von 5219 zu verzeichnen. 3.1 Der Fragebogen: Messung der touris+schen und sozialen Effekte Der Fragebogen ist in fünf Bereiche strukturiert (siehe Tabelle 1). Der Fragebogen beginnt 1. mit einer kurzen Erläuterung zum Ziel der Studie sowie den Informa(onen zum Datenschutz. Die Teilnehmer mussten hier bestä(gen, dass die Teilnahme freiwillig erfolgt. Im zweiten Bereich des Fragebogens wurden Angaben erfasst, die zur Beschreibung der Besucherstruktur genutzt werden. Neben soziodemografischen Informa(onen wurde abgefragt, ob der Wohnort Köln oder ein anderer Ort innerhalb oder außerhalb Deutschlands ist. Diese Informa(on wurde als Filter für den weiteren Verlauf des Fragebogens genutzt. Leben die Teilnehmer außerhalb Kölns, erschienen die Fragen für auswär(ge Besucher aus dem dri_en Bereich des Online-Fragebogens. Die Kölner erhielten dagegen die Fragen aus dem vierten Bereich des Fragebogens. Abgesehen von der Frage nach dem Wohnort, die als Filterfrage genutzt wurde, waren die Angaben zur Person keine Pflichrragen und wurden somit freiwillig gemacht. Der dri_e Bereich des Fragebogens war an die auswär(gen Besucher gerichtet und diente zur Bes(mmung der touris(schen Effekte. Hier wurde zuerst erfragt, ob der Besuch der LANXESS arena der Hauptgrund für den Besuch in Köln war, um insbesondere bei den tangiblen monetären Effekten auch tatsächlich nur die Besucher zu berücksich(gen, die 18 3. Beschreibung der Methodik Daten zur Besucherstruktur sowie zu den touristischen und den sozialen Effekten wurden mit Hilfe einer quantitativen Befragung der Besucher erhoben. Das Vorgehen ist auf den folgenden Seiten ausfihrlich beschrieben. Kurz zusammengefasst wurde auf Grundlage der Studie von Kohler und Puchner (2024) ein Fragebogen entwickelt, in dem in unterschiedlichen Fragebogenbereichen sowohl Informationen bei auswartigen als auch bei einheimischen Besuchern abgefragt wurden. Dieser Fragebogen stand den Besuchern online zur Verfugung und konnte per QR-Code aufgerufen werden. Die Besucher wurden per Flyer und persdnliche Ansprache auf die Erhebung hingewiesen und um Teilnahme gebeten. Die Befragung wurde bei 14 ausgewahlten Veranstaltungen im Zeitraum von Januar bis Juni 2025 durchgefihrt. Nach einer Bereinigung der erhobenen Daten ist eine Teilnehmerzahl von 5219 zu verzeichnen. 3.1 Der Fragebogen: Messung der touristischen und sozialen Effekte Der Fragebogen ist in finf Bereiche strukturiert (siehe Tabelle 1). Der Fragebogen beginnt 1. mit einer kurzen Erlauterung zum Ziel der Studie sowie den Informationen zum Datenschutz. Die Teilnehmer mussten hier bestatigen, dass die Teilnahme freiwillig erfolgt. Im zweiten Bereich des Fragebogens wurden Angaben erfasst, die zur Beschreibung der Besucherstruktur genutzt werden. Neben soziodemografischen Informationen wurde abgefragt, ob der Wohnort K6In oder ein anderer Ort innerhalb oder auferhalb Deutschlands ist. Diese Information wurde als Filter fur den weiteren Verlauf des Fragebogens genutzt. Leben die Teilnehmer auferhalb K6Ins, erschienen die Fragen fir auswartige Besucher aus dem dritten Bereich des Online-Fragebogens. Die Kdlner erhielten dagegen die Fragen aus dem vierten Bereich des Fragebogens. Abgesehen von der Frage nach dem Wohnort, die als Filterfrage genutzt wurde, waren die Angaben zur Person keine Pflichtfragen und wurden somit freiwillig gemacht. Der dritte Bereich des Fragebogens war an die auswartigen Besucher gerichtet und diente zur Bestimmung der touristischen Effekte. Hier wurde zuerst erfragt, ob der Besuch der LANXESS arena der Hauptgrund fiir den Besuch in K6In war, um insbesondere bei den tangiblen monetdren Effekten auch tatsachlich nur die Besucher zu berticksichtigen, die 19 aufgrund des Veranstaltungsbesuchs in der Stadt Köln sind. Bei den intangiblen Effekten, zu denen die Einstellungen zur Arena sowie zur Stadt Köln abgefragt wurden, können dagegen auch Personen berücksich(gt werden, die nicht nur aufgrund des Arenabesuches nach Köln gekommen sind. Neben diesen Informa(onen beinhaltete der dri_e Bereich des Fragebogens auch Abfragen zur Nutzung von Verkehrsmi_eln sowie zur Freizeitgestaltung in Köln. Der vierte Bereich des Fragebogens richtete sich an die Bewohner der Stadt Köln unter den Veranstaltungsbesuchern. Neben Informa(onen zum Veranstaltungsbesuch standen hier die Einstellungen zur LANXESS arena und ihrem Beitrag zur Lebensqualität in Köln im Vordergrund. Der fün`e und letzte Bereich des Fragebogens beinhaltete die Abfrage zur Teilnahme an einem Gewinnspiel, das zur Erhöhung der Teilnahmebereitscha` eingesetzt wurde. Darüber hinaus wurde die Angabe zur Höhe des Einkommens am Ende der Befragung platziert. Diese Frage kann, auch wenn es keine Pflichrrage ist, zum Abbruch der Befragung führen und war aus diesem Grund an das Ende gesetzt. Tabelle 1: Erhobene Variablen in den fünf Bereichen des Fragebogens Abgefragte Variablen Verwendung und weitere Hinweise 1. Bereich: Ziel der Studie & Datenschutz Einwilligung zur Teilnahme Einwilligung zur freiwilligen Teilnahme 2. Bereich: Soziodemografische Merkmale Beschreibung der Zuschauerstruktur Geschlecht Alter Wohnort Stadtgebiet Köln Anhand dieser Variable wurde gefiltert, ob Bereich 3 oder 4 vorgelegt wurde PLZ Deutschland, falls außerhalb Kölns Zur Ermi_lung des Bundeslandes Land, falls nicht Deutschland Erwerbssitua(on Bildungsabschluss 3. Bereich: Fragen an auswär2ge Besucher Bes2mmung der touris2schen Effekte Veranstaltung als Hauptgrund für den Besuch Ausgaben von Personen, deren Hauptgrund nicht der Veranstaltungsbesuch ist, werden nicht berücksich(gt Anlass zum Kennenlernen der Stadt 19 aufgrund des Veranstaltungsbesuchs in der Stadt Kdln sind. Bei den intangiblen Effekten, zu denen die Einstellungen zur Arena sowie zur Stadt K6In abgefragt wurden, k6nnen dagegen auch Personen beriicksichtigt werden, die nicht nur aufgrund des Arenabesuches nach Koln gekommen sind. Neben diesen Informationen beinhaltete der dritte Bereich des Fragebogens auch Abfragen zur Nutzung von Verkehrsmitteln sowie zur Freizeitgestaltung in K6In. Der vierte Bereich des Fragebogens richtete sich an die Bewohner der Stadt K6In unter den Veranstaltungsbesuchern. Neben Informationen zum Veranstaltungsbesuch standen hier die Einstellungen zur LANXESS arena und ihrem Beitrag zur Lebensqualitat in K6In im Vordergrund. Der fuinfte und letzte Bereich des Fragebogens beinhaltete die Abfrage zur Teilnahme an einem Gewinnspiel, das zur Erhohung der Teilnahmebereitschaft eingesetzt wurde. Dariiber hinaus wurde die Angabe zur Héhe des Einkommens am Ende der Befragung platziert. Diese Frage kann, auch wenn es keine Pflichtfrage ist, zum Abbruch der Befragung fuhren und war aus diesem Grund an das Ende gesetzt. Tabelle 1: Erhobene Variablen in den fuinf Bereichen des Fragebogens Abgefragte Variablen Verwendung und weitere Hinweise 1. Bereich: Einwilligung zur Teilnahme Ziel der Studie & Datenschutz Einwilligung zur freiwilligen Teilnahme 2. Bereich: Beschreibung der Zuschauerstruktur Soziodemografische Merkmale Geschlecht Alter Wohnort Stadtgebiet Kdln Anhand dieser Variable wurde gefiltert, ob Bereich 3 oder 4 vorgelegt wurde PLZ Deutschland, falls Zur Ermittlung des Bundeslandes auferhalb Kdlns Land, falls nicht Deutschland Erwerbssituation Bildungsabschluss 3. Bereich: Bestimmung der touristischen Effekte Fragen an auswéartige Besucher Veranstaltung als Hauptgrund fiir Ausgaben von Personen, deren Hauptgrund den Besuch nicht der Veranstaltungsbesuch ist, werden nicht bericksichtigt Anlass zum Kennenlernen der Stadt 20 Köln bekannt Verkehrsmi_el bei Anreise nach Köln Begleitung nach Köln Aufenthaltsdauer Zur Unterscheidung Tagestourist, Tourist mit Übernachtung Unterkun`sart Weitere Freizeitangebote Ausgaben für Gastronomie, Einzelhandel, weitere Eintri_e, Unterkun`, Transport, Sons(ges Verkehrsmi_el bei Anreise zur Arena Begleitung zur Veranstaltung Informa(onskanäle zur Veranstaltung Einschätzungen zur Arena Einschätzungen zur Stadt Köln 4. Bereich: Fragen an Kölner Bes2mmung der sozialen Effekte Verkehrsmi_el bei Anreise zur Arena Begleitung zur Veranstaltung Informa(onskanäle zur Veranstaltung Einstellung zur Arena 5. Bereich: Einkommen und Gewinnspielteilnahme Einkommen Ergänzung soziodemografische Informa(onen Abfrage zur Teilnahme am Gewinnspiel Da auch interna(onales Publikum bei den Veranstaltungen zu erwarten ist, wurde der Fragebogen in deutscher sowie in englischer Sprache aufgesetzt. Beide Varianten waren über unterschiedliche Links zu erreichen. Die Besucher einer Veranstaltung konnten selbst wählen, welche sprachliche Version des Fragebogens sie ausfüllen möchten. 3.2 Die Datenerhebung: Durchführung der Befragung Die Datenerhebung wurde bei 14 ausgewählten Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2025 durchgeführt (Tabelle 2). Um die Vielfalt der Veranstaltungen, soweit möglich, abzubilden, wurden typische Events aus den Bereichen Konzertveranstaltung, Sportveranstaltungen und Showveranstaltungen ausgewählt, wobei der Anteil der Konzertveranstaltungen wie im Veranstaltungsprogramm der Arena überwiegt. Ein weiteres Kriterium zur Auswahl der 20 K6In bekannt Verkehrsmittel bei Anreise nach KdIn Begleitung nach K6ln Aufenthaltsdauer Zur Unterscheidung Tagestourist, Tourist mit Ubernachtung Unterkunftsart Weitere Freizeitangebote Ausgaben fiir Gastronomie, Einzelhandel, weitere Eintritte, Unterkunft, Transport, Sonstiges Verkehrsmittel bei Anreise zur Arena Begleitung zur Veranstaltung Informationskandle zur Veranstaltung Einschatzungen zur Arena Einschatzungen zur Stadt KdIn 4. Bereich: Bestimmung der sozialen Effekte Fragen an Kolner Verkehrsmittel bei Anreise zur Arena Begleitung zur Veranstaltung Informationskandle zur Veranstaltung Einstellung zur Arena 5. Bereich: Einkommen und Gewinnspielteilnahme Einkommen Erganzung soziodemografische Informationen Abfrage zur Teilnahme am Gewinnspiel Da auch internationales Publikum bei den Veranstaltungen zu erwarten ist, wurde der Fragebogen in deutscher sowie in englischer Sprache aufgesetzt. Beide Varianten waren Uber unterschiedliche Links zu erreichen. Die Besucher einer Veranstaltung konnten selbst wahlen, welche sprachliche Version des Fragebogens sie ausfullen m6échten. 3.2 Die Datenerhebung: Durchfiihrung der Befragung Die Datenerhebung wurde bei 14 ausgewdhlten Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2025 durchgefihrt (Tabelle 2). Um die Vielfalt der Veranstaltungen, soweit mdglich, abzubilden, wurden typische Events aus den Bereichen Konzertveranstaltung, Sportveranstaltungen und Showveranstaltungen ausgewahlt, wobei der Anteil der Konzertveranstaltungen wie im Veranstaltungsprogramm der Arena Uberwiegt. Ein weiteres Kriterium zur Auswahl der 21 Veranstaltungen war die erwartete Besuchergruppe. Es wurden Events genutzt, bei denen eher jüngeres und eher älteres Publikum zu erwarten war, die sich für unterschiedliche Musikrichtungen wie Pop- oder Rapmusik, Schlager oder klassische Musik interessieren. Darüber hinaus wurden Veranstaltungen gewählt, die in Deutschland oder in NRW exklusiv sta_gefunden haben, sowie Veranstaltungen, die auch an anderen Orten im Bundesland angeboten wurden. Einige der ausgewählten Veranstaltungen haben zudem regionalen Bezug wie das Eishockeyspiel der Kölner Haie oder die Karnevalsveranstaltung Lachende Kölnarena. Durch die Auswahl wurde ein sehr breites Abbild an Veranstaltungen ausgewählt, sodass fundierte Einschätzungen zu den touris(schen und sozialen Effekte gegeben werden können. Da jede Veranstaltung allerdings einzigar(g ist, ist eine Verallgemeinerung der Befunde für das gesamte Veranstaltungsprogramm jedoch nur eingeschränkt möglich. Die Befragung der Besucher wurde vor Ort durchgeführt. Im Vorfeld der Veranstaltung wiesen bis zu 10 Helfer die Besucher durch eine freundliche Ansprache auf die Befragung hin. Hierzu wurde ein Flyer genutzt, der in deutscher und in englischer Sprache Informa(onen zur Studie lieferte. Ein QR-Code auf dem Flyer führte die Besucher zur Online- Befragung, die dann auf dem Smartphone der Besucher selbst durchgeführt werden konnte. Eine Verlosung von 10x2 Tickets für eine Veranstaltung in der LANXESS arena diente als Incen(ve, um die Teilnahmebereitscha` zu erhöhen. Die Helfer waren vor der Veranstaltung auf der Außenfläche der Arena sowie im Umlauf und im Innenraum ak(v. Die VIP-Logen blieben allerdings unberücksich(gt. Zudem wurden die Flyer bei ausgewählten Veranstaltungen, Einverständnis der jeweiligen Veranstalter vorausgesetzt, auf jedem zweiten Sitzplatz ausgelegt. Bei Veranstaltungen mit digitalem Stadionhe` wurde der Aufruf zur Studie zudem dort platziert, um weitere Teilnehmer zu gewinnen. 22 Tabelle 2: Liste der Events, bei denen die Befragung durchgeführt wurde Veranstaltung Art Besucherzahl Exklusivität 22.01 Torsten Sträter Show /Comedy 14.500 24.01 Lachende Kölnarena Show / Karneval 15.000 Deutschland 11.02 Ateez Konzert 16.000 NRW 02.02 Kölner Haie – Adler Mannheim Sport 18.600 19.02 Ludovico Einaudi Konzert 14.000 NRW 25.02 Pitbull Konzert 17.000 Deutschland 12.04. Lidl Final 4 Sport 19.750 Deutschland 01.05 Twenty One Pilots Konzert 17.000 NRW 04.05 Tyler, The Creator Konzert 17.000 NRW 17.05 Cavalluna Show /Familie 7.000 30.05 Billie Eilish Konzert 19.000 NRW 31.05 Roland Kaiser Konzert 14.000 14.06 EHF Final 4 Sport 20.078 Deutschland 16.06 Tate McRae Konzert 17.500 NRW 3.3 Die Teilnahme: Antwortverhalten Die Teilnahme variierte deutlich zwischen den einzelnen Veranstaltungen. Als Einflussfaktoren auf die Teilnahme können das Verhalten der Besucher vor Veranstaltungsbeginn, die Möglichkeit der Verteilung von Flyern sowie ausgewählte Besuchermerkmale vermutet werden. So kann das Incen(ve, Karten für die LANXESS arena zu gewinnen, für junge Menschen, die i.d.R. über weniger finanzielle Mi_el verfügen, a_rak(ver sein als für ältere Menschen. Der Gewinn kann – so wurde es den Helfern vor Ort in Einzelfällen mitgeteilt – zudem für Personen, die eine längere Anreise ha_en, weniger a_rak(v sein. Mit Blick auf die S(chprobe liegt eine Selbstselek(on vor, das bedeutet, die Teilnehmer entscheiden selbst, ob sie an der Befragung teilnehmen. Wenn der QR-Code genutzt und die Befragung geöffnet wurde, wurde sie meist auch zu Ende geführt. Im Rahmen der Sta(s(k zur Online-Befragung werden zwei Kennwerte herangezogen. Die Ne_obeteiligung beschreibt den Anteil der Personen, die die Befragung geöffnet und dann auch über die Startseite hinaus begonnen haben. Dieser Anteil lag über alle Veranstaltungen hinweg bei 92,4%. Bei der Online-Befragung in deutscher Sprache lag der Wert bei 97,4%, bei denen in englischer Sprache bei 87,9%. 22 Tabelle 2: Liste der Events, bei denen die Befragung durchgefiihrt wurde Veranstaltung Besucherzahl Exklusivitat 22.01 Torsten Strater Show /Comedy 14.500 24.01 Lachende K6lnarena Show / Karneval 15.000 Deutschland 11.02 Ateez Konzert 16.000 NRW 02.02 KdIner Haie — Adler Sport 18.600 Mannheim 19.02 Ludovico Einaudi Konzert 14.000 NRW 25.02 Pitbull Konzert 17.000 Deutschland 12.04. Lidl Final 4 Sport 19.750 Deutschland 01.05 Twenty One Pilots Konzert 17.000 NRW 04.05 Tyler, The Creator Konzert 17.000 NRW 17.05 Cavalluna Show /Familie 7.000 30.05 Billie Eilish Konzert 19.000 NRW 31.05 Roland Kaiser Konzert 14.000 14.06 EHF Final 4 Sport 20.078 Deutschland 16.06 Tate McRae Konzert 17.500 NRW 3.3 Die Teilnahme: Antwortverhalten Die Teilnahme variierte deutlich zwischen den einzelnen Veranstaltungen. Als Einflussfaktoren auf die Teilnahme kénnen das Verhalten der Besucher vor Veranstaltungsbeginn, die Méglichkeit der Verteilung von Flyern sowie ausgewahlte Besuchermerkmale vermutet werden. So kann das Incentive, Karten fiir die LANXESS arena zu gewinnen, fur junge Menschen, die i.d.R. Uber weniger finanzielle Mittel verfiigen, attraktiver sein als fur altere Menschen. Der Gewinn kann — so wurde es den Helfern vor Ort in Einzelfallen mitgeteilt - zudem fiir Personen, die eine langere Anreise hatten, weniger attraktiv sein. Mit Blick auf die Stichprobe liegt eine Selbstselektion vor, das bedeutet, die Teilnehmer entscheiden selbst, ob sie an der Befragung teilnehmen. Wenn der QR-Code genutzt und die Befragung gedffnet wurde, wurde sie meist auch zu Ende gefuhrt. Im Rahmen der Statistik zur Online-Befragung werden zwei Kennwerte herangezogen. Die Nettobeteiligung beschreibt den Anteil der Personen, die die Befragung gedffnet und dann auch Uber die Startseite hinaus begonnen haben. Dieser Anteil lag Uber alle Veranstaltungen hinweg bei 92,4%. Bei der Online-Befragung in deutscher Sprache lag der Wert bei 97,4%, bei denen in englischer Sprache bei 87,9%. 23 Die Beendigungsquote auf Grundlage der Ne_obeteiligung lag bei durchschni_lich 85%. Bei der Online-Befragung in deutscher Sprache waren 89,4% bei der englischen Version 81% zu verzeichnen. Dies bedeutet, dass ein Großteil der Befragten den Fragebogen bis zum Ende ausgefüllt hat. Einzelne fehlende Werte für ausgelassene Fragen mögen allerdings dennoch bestehen. Zum Ausfüllen des Fragebogens benö(gten die Teilnehmer im Durchschni_ 5,86 Minuten. 3.4 Die Daten: Bereinigung und Auswertung In einem nächsten Arbeitsschri_ fanden eine Qualitätsprüfung und eine Datenbereinigung sta_. Folgende Fälle wurden aus dem Datensatz gelöscht: - Fälle, bei denen Personen später als 14 Tage nach dem Veranstaltungstag teilgenommen haben - Fälle, die ein Alter unter 16 Jahren angegeben haben - Fälle, bei denen Personen offensichtlich falsche oder vermeintlich lus(ge Angaben gemacht haben, z.B. bei Ausgaben in allen Bereichen denselben Betrag angegeben oder Ausgaben für „Drogen“ angegeben haben - Dopplung der E-Mail-Adressen im deutschen und englischen Fragebogen Nach der Bereinigung verblieben 5219 Fälle in der S(chprobe. Darüber hinaus wurden die Daten auf S(mmigkeit geprü`. Hier fiel auf, dass Personen z.B. angegeben haben, sie seien Kölner, jedoch eine Postleitzahl außerhalb Kölns als Wohnort angegeben haben und diese bei der Abfrage des Wohnorts wiederholt haben. Diese Personen wurden in der S(chprobe zur Besucherstruktur belassen, alle Fragen, die im weiteren Befragungsverlauf aufgrund des Wohnortes gestellt wurden, wurden allerdings auf „fehlende Werte“ gesetzt. Der Rücklauf auf Basis der Beendigungsquote nach der Datenbereinigung variierte bezogen auf die gesamte Besucherzahl zwischen 1,1% und 4,9% (Tabelle 3). Selbst ein vergleichsweise geringer Rücklauf macht jedoch immer noch eine große Fallzahl aus. 23 Die Beendigungsquote auf Grundlage der Nettobeteiligung lag bei durchschnittlich 85%. Bei der Online-Befragung in deutscher Sprache waren 89,4% bei der englischen Version 81% zu verzeichnen. Dies bedeutet, dass ein Grofteil der Befragten den Fragebogen bis zum Ende ausgefillt hat. Einzelne fehlende Werte fiir ausgelassene Fragen mégen allerdings dennoch bestehen. Zum Ausfillen des Fragebogens bendtigten die Teilnehmer im Durchschnitt 5,86 Minuten. 3.4 Die Daten: Bereinigung und Auswertung In einem nachsten Arbeitsschritt fanden eine Qualitatsprufung und eine Datenbereinigung statt. Folgende Falle wurden aus dem Datensatz geléscht: - Falle, bei denen Personen spater als 14 Tage nach dem Veranstaltungstag teilgenommen haben - Falle, die ein Alter unter 16 Jahren angegeben haben Falle, bei denen Personen offensichtlich falsche oder vermeintlich lustige Angaben gemacht haben, z.B. bei Ausgaben in allen Bereichen denselben Betrag angegeben oder Ausgaben fir ,,Drogen“ angegeben haben - Dopplung der E-Mail-Adressen im deutschen und englischen Fragebogen Nach der Bereinigung verblieben 5219 Falle in der Stichprobe. DarUber hinaus wurden die Daten auf Stimmigkeit gepruft. Hier fiel auf, dass Personen z.B. angegeben haben, sie seien K6lner, jedoch eine Postleitzahl auSerhalb KdIns als Wohnort angegeben haben und diese bei der Abfrage des Wohnorts wiederholt haben. Diese Personen wurden in der Stichprobe zur Besucherstruktur belassen, alle Fragen, die im weiteren Befragungsverlauf aufgrund des Wohnortes gestellt wurden, wurden allerdings auf »fehlende Werte“ gesetzt. Der Rucklauf auf Basis der Beendigungsquote nach der Datenbereinigung variierte bezogen auf die gesamte Besucherzahl zwischen 1,1% und 4,9% (Tabelle 3). Selbst ein vergleichsweise geringer RUcklauf macht jedoch immer noch eine grofe Fallzahl aus. 24 Tabelle 3: Rücklauf auf Basis der Beendigungsquote Veranstaltung Besucher- zahl Beendete deutsche Fragebögen Beendete englische Fragebögen Beendet gesamt1 %2 22.01 Torsten Sträter 14.500 549 135 684 4,7% 24.01 Lachende Kölnarena 15.000 136 32 168 1,1% 02.02 Kölner Haie – Adler Mannheim 18.600 321 56 377 2,0% 11.02 Ateez 16.000 164 30 194 1,2% 19.02 Ludovico Einaudi 14.000 270 83 353 2,5% 25.02 Pitbull 17.000 325 119 444 2,6% 12.04. Lidl Final 4 19.750 355 40 395 2% 01.05 Twenty One Pilots 17.000 312 119 431 2,5% 04.05 Tyler, The Creator 17.000 235 68 303 1,8% 17.05 Cavalluna 7.000 125 27 152 2,2% 30.05 Billie Eilish 19.000 184 36 220 1,2% 31.05 Roland Kaiser 14.000 246 19 265 1,9% 14.06 EHF Final 4 20.078 179 189 368 1,8% 16.06 Tate McRae 17.500 711 154 865 4,9% Die Auswertung der Daten erfolgte für die gesamte S(chprobe sowie auf Basis der einzelnen Veranstaltungen. 1 Rücklauf nach Bereinigung der Daten 2Die Basis dieser Angabe ist die Besucherzahl der Veranstaltung. Diese Personen häIen an der Befragung teilnehmen können. Allerdings wurden nicht alle Besucher über die Befragung informiert, sodass die tatsächliche Basis geringer und die tatsächliche Rücklaufquote damit höher ist. 25 ~ VN teed ann VAC’ 2 «= 26 4. Befunde 4.1. Besucherstruktur Die Beschreibung der Besucherstruktur beginnt mit ausgewählten Personenmerkmalen. Mit Blick auf das Geschlecht wird deutlich, dass die befragten Besucher zu zwei Dri_el weiblich sind (Abbildung 1). Es bestehen jedoch große Unterschiede zwischen den Veranstaltungen. Während die Anteile bei Torsten Sträter (männlich: 46,3%; weiblich 52,3%), den Kölner Haien (m: 46,3%; w: 53,1%) oder Tyler, the Creator (m: 52,1%; w: 46,9%) nahezu ausgeglichen waren, wiesen andere Veranstaltungen einen deutlichen Frauenüberschuss auf, wie z.B. Ateez (m: 8,9%; w: 84,8%) oder Tate McRae (m: 12,4%; w: 87%). Bei den EHF Final 4 war dagegen ein höherer Anteil männlicher Besucher zu verzeichnen (m: 60,1%; w: 39,7%). Abbildung 1: Geschlecht der Besucher; N = 5219 32,3 %66,5 % 0,5 % 0,6 % Geschlecht Männlich Weiblich Divers Keine Angabe erwünscht 27 Das Alter der Besucher zeigt einen deutlichen Anteil jüngerer Besuchergruppen. Knapp 60% der befragten Besucher hat das Alter von 30 Jahren noch nicht erreicht (Abbildung 2). Das durchschni_liche Alter in der S(chprobe liegt bei 32,4 Jahren. Der Median liegt bei 26 Jahren. Ebenso wie das Geschlecht variiert auch das Alter bei den untersuchten Veranstaltungen. Die Besucher bei Roland Kaiser waren mit 48,6 Jahren die im Durchschni_ ältesten Besucher, gefolgt von denen der Lachenden Kölnarena (M = 44,7 Jahre). Die jüngsten Besucher waren bei Tate McRae und Tyler, The Creator (beide M= 22,5 Jahre) zugegen. Abbildung 2: Altersverteilung der Besucher; N = 5219 Für den Wohnort ist festzuhalten, dass ein Großteil der Besucher zu den Veranstaltungen anreist, denn nur 10% der Besucher wohnen im Kölner Stadtgebiet (Abbildung 3). 85% haben ihren Wohnort außerhalb Kölns in Deutschland und 5% der Befragten wohnt im Ausland. Die im Ausland wohnha`en sind mehrheitlich aus den angrenzenden Ländern Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxembourg und Österreich. Zu geringeren Anteilen auch aus Frankreich und der Schweiz. Darüber hinaus sind Besucher aus anderen Ländern, auch Ländern auf anderen Kon(nenten, nur Einzelfälle. 5,9 % 12,1 % 11,1 % 12,0 % 44,2 % 14,6 % 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 60 und älter 50-59 40-49 30-39 20-29 16-20 Alter 28 Die Anteile der Besucher aus dem Ausland variieren je nach Veranstaltung und sind bei den EHF Final 4 (27,4%) Billie Eilish (7,3%) am höchsten. Der Anteil der Kölner ist dagegen bei der Lachenden Kölnarena (25%), bei Torsten Sträter (19,4%) und bei den Kölner Haien (18,3%) vergleichsweise hoch. Abbildung 3: aktueller Wohnort der Besucher; N = 5219 Besucher, die außerhalb Kölns und zugleich in Deutschland leben, machen den größten Teil der Besucher aus. Abbildung 4 zeigt, wo in Deutschland die auswär(gen Besucher wohnen. Über 60% dieser Gruppe wohnen in Nordrhein-Wesralen. Es besteht aber auch eine Bereitscha`, insbesondere aus angrenzenden Bundesländern, für die Veranstaltungen anzureisen. Bei ausgewählten Veranstaltungen ist der Anteil der Besucher aus NRW vergleichsweise gering. Bei den Lidl Final 4 liegt er bei 31,2%, bei Billie Eilish bei 34,7% und bei den EHF Final 4 bei 26,8%. 85 % 10 % 5 % Wohnort außerhalb des Kölner Stadtgebiets in Deutschland im Kölner Stadtgebiet im Ausland 29 Abbildung 4: aktueller Wohnort, der in Deutschland lebenden, nach Bundesland; N = 4311 Die erfassten Angaben zur beruflichen und finanziellen Situa(on der Besucher greifen ineinander. So ist festzuhalten, dass die Besucher ein hohes Bildungsniveau aufweisen (Abbildung 5). Über 73,5%, nahezu drei Viertel der Befragten, verfügt über einen Hochschulabschuss oder die Hochschulreife. Der hohe Anteil an Personen mit Abitur erklärt sich auch durch den hohen Anteil junger Personen in der S(chprobe. Bei Tate McRae liegt das Durchschni_salter bei 22,5 Jahren, der Anteil der Personen mit Abitur bei dieser Veranstaltung liegt bei 64,8%. Das Bildungsniveau variiert nach Veranstaltung, wie durch die vergleichsweise hohen Anteile der Personen mit Hochschulabschuss (Bachelor, Master/Diplom/Magister, Promo(on) bei Einaudi (50,9%), Torsten Sträter (47,3%) oder den EHF Final 4 (56,7%) deutlich wird. 1,5 % 0,3 % 0,7% 0,3 % 0,8 % 0,2 % 5,6 % 0,4 % 0,6 % 0,1 % 3,0 % 5,3 % 7,5 % 1,1 % 10,6 % 61,7 % 30 Abbildung 5: höchster Bildungsabschluss der Besucher; N = 5025 Das vergleichsweise hohe Bildungsniveau der Besucher der LANXESS arena wirkt sich auf die Erwerbssitua(on (Abbildung 6) und den Ne_overdienst (Abbildung 7) aus. Auch diese Merkmale variieren nach Veranstaltung. Die Besucher von Tate McRae und Tyler, The Creator haben mit 49,1% bzw. 57,5% hohe Besucheranteile in der Einkommensklasse bis 1.000 Euro. Bei den EHF Final 4 (15,6%) sowie bei den Lidl Final 4 (13,2%) hat ein vergleichsweise hoher Anteil über 5.000 Euro Ne_overdienst zur Verfügung. 0,8 % 3,0 % 22,1 % 40,3 % 16,4 % 15,4 % 1,4 % 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 40,0 45,0 kein Abschluss Hauptschulabschluss Mittlere Reife Abitur Bachelor Master/Diplom/Magister Promotion Bildungsniveau 31 Abbildung 6: ErwerbssituaHon der Besucher, SonsHges z.B. arbeitslos/-suchend, FührungskraP, Pensionär; N=5197 Abbildung 7: NeToeinkommen der Besucher in Euro; N = 4329 2,9 % 31,4 % 6,9 % 1,5 % 42,6 % 7,7% 3,1 % 2,2 % 1,7 % 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 40,0 45,0 Sonstiges Schüler(in)/Student(in) Auszubildende(r) Geringfügig erwerbstätig Angestellte(r) Leitende(r) Angestellte(r) Rentner(in) Beamte(in) Selsbtständige(r) Erwerbssituation 26 % 22 % 26 % 20 % 7 % 0 5 10 15 20 25 30 bis 1.000 € 1.001 - 2.000 € 2.001 - 3.000 € 3.001 - 5.000 € über 5.000 € Einkommen 32 Im Rahmen der Studie wurden auch Informa(onen zum Anreiseverhalten erhoben. Diese sind hier getrennt nach Besuchern aus dem Kölner Stadtgebiet und auswär(gen Besuchern dargestellt. Während 66% der Kölner angaben, mit öffentlichen Verkehrsmi_eln anzureisen, waren es bei den auswär(gen Besuchern nur 32%. Die auswär(gen Besucher favorisieren eine Anreise mit dem Auto. Mit 51% gab über die Häl`e der auswär(gen Besucher an, das Auto zur Anreise zu nutzen. Die recht hohen Werte bei der Angabe der auswär(gen Besucher, zu Fuß oder mit dem Fahrrad angereist zu sein, erklärt sich durch die Möglichkeit der Mehrfachantworten. So kann jemand aus dem Umland beispielsweise mit dem Fahrrad zum Bahnhof gefahren sein und dann mit der Bahn nach Köln Deutz gefahren sein. Abbildung 8: Art der Anreise der Besucher zur Arena; N = 4867; Mehrfachauswahl möglich 66 % 22 % 13 % 4 % 1 % 32 % 51 % 23 % 1 % 1 % 0 10 20 30 40 50 60 70 Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Mit dem Auto Zu Fuß oder mit dem Fahrrad Mit dem Taxi/Uber Mit dem E-Scooter Anreise zur Arena Kölner Auswärtige 33 Mit Blick auf die Anzahl der Begleitpersonen (Abbildung 9) verhalten sich auswär(ge Besucher und Kölner ähnlich. Der Großteil der Befragten ging mit einer Begleitperson zur Veranstaltung. Mit Blick auf Unterschiede zwischen Veranstaltungen ist anzumerken, dass die Besucher insbesondere bei der Lachenden Kölnarena und bei den Kölner Haien auch in Gruppen die Veranstaltung besuchen. Abbildung 9: Anzahl der Begleitpersonen bei der Anreise zur Arena; N = 4842 7 % 53 % 13 % 11 % 8 % 8 % 5 % 53 % 17 % 13 % 5 % 7 % 0 10 20 30 40 50 60 keine Begleitperson eine Begleitperson zwei Begleitpersonen drei Begleitpersonen vier Begleitpersonen mehr als fünf Begleitpersonen Begleitpersonen bei dem Besuch in der Arena Kölner Auswärtige 34 Zuletzt wurde erfragt, welche Informa(onskanäle für Veranstaltungen die Besucher genutzt haben. In Abbildung 10 wird deutlich, dass Informa(onen, die online verfügbar sind, für die Besucher die größte Bedeutung haben. Neben Webseiten zu Veranstaltungen haben insbesondere soziale Medien hier einen großen Informa(onswert. Des Weiteren sind auch soziale Kontakte ein entscheidender Informa(onskanal für Veranstaltungen. Die klassischen (Werbe-)Medien dagegen spielen als Informa(onskanal für die Befragten kaum eine Rolle. In der Kategorie Sons(ges gaben die Besucher an, dass sie unter anderem über Geschenke oder Newsle_er informiert wurden oder eine Haie-Dauerkarte besitzen und so die Termine kennen. Abbildung 10: InformaHonskanäle für die Veranstaltungen; N= 4867 37% 30% 14% 6% 5% 3% 3% 1% 1% 15% 29% 44% 15% 5% 11% 2% 2% 1% 1% 12% 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 Fre unde, B eka nnte oder V erw an dte So zia le M edien Webseite m it V eran sta ltu ngsh inweis en Webseite der A rena Vorve rku afs telle fü r T ick ets Werbung i nnerhalb der L ANXES S a rena Außenwerbung Rad iowerbung Ta ge sze itu ng So nsti ge s Informationskanäle für Veranstaltungen Kölner Auswärtige 35 36 4.2. Touris+sche Effekte Bei der Beschreibung der Besucherstruktur wurde bereits deutlich, dass mit 90% ein großer Anteil der Besucher nicht in Köln wohnha` ist. Die Merkmale dieser Personen werden im Folgenden detaillierter beschrieben. Hierfür wird eine Unterteilung in 1. Tagestouristen, d.h. Personen, die nach Köln anreisen und die Stadt am Abend wieder verlassen, sowie 2. Touristen mit Übernachtung vorgenommen. Es wird deutlich, dass knapp zwei Dri_el der Besucher am Tag der Veranstaltung wieder abreist und etwa ein Dri_el über Nacht bleibt (Abbildung 11). Während der Anteil der Touristen mit Übernachtung bei regelmäßigen oder häufigen Veranstaltungen (Kölner Haie: 13,5%, Cavalluna: 13,1%) vergleichsweise gering ist, ist er bei exklusiveren Ereignissen (Ateez: 50,3%; Billie Eilish: 53,9%) höher. Bei den Handballevents, die zwei Veranstaltungstage umfassen, liegen die Anteile der Touristen mit Übernachtung an den auswär(gen Besuchern bei 84,5% (Lidl Final 4) und 92,2% (EHF Final 4). Abbildung 11: Art der Touristen unterschieden nach Touristen mit/ohne Übernachtung; Tagestouristen n = 2825, Touristen mit Übernachtung n = 1476 Wenn Touristen in der Stadt bleiben, halten sie sich am häufigsten zwei Tage (eine Übernachtung) auf. Auch drei Tage (zwei Übernachtungen) sind mit 28% der befragten Übernachtungsgäste häufig. Im Durchschni_ blieben die Gäste 2,51 Tage in der Stadt. Der Mi_elwert war bei den EHF Final 4 mit 2,86 am höchsten, gefolgt von Ateez mit 2,78 Tagen. 65,7%34,3% Art der Touristen Tagestouristen Touristen mit Übernachtung 66,4%69,0%69,0%69,0%69,0% 37 Bei Cavalluna, eine Veranstaltung, die bereits um 14:00 Uhr begann, lag der durchschni_liche Aufenthalt der Touristen mit Übernachtung bei lediglich 2,06 Tagen. Abbildung 12: Aufenthaltsdauer der Touristen mit Übernachtung in der Stadt Köln in Tagen; n = 1476 Die Touristen übernachten in Köln mehrheitlich im Hotel, wie Abbildung 13 zu entnehmen ist. Abbildung 13: Art der UnterkunP der Touristen mit Übernachtung während des Aufenthaltes in Köln; Mehrfachantworten möglich, n = 1476 62 % 28 % 8 % 3 % 0 10 20 30 40 50 60 70 2 Tage 3 Tage 4 Tage mehr als 4 Tage Aufenthaltsdauer der Touristen mit Übernachtung 68 % 14 % 6 % 4 % 1 % 5 % 0 10 20 30 40 50 60 70 Hotel Freunde oder Verwandte Hostel Miete einer Privatwohnung Campingplatz Sonstiges Unterkunftsart 38 Unabhängig von der Tatsache, ob die auswär(gen Besucher Tagestouristen sind oder über Nacht in Köln bleiben, ist festzustellen, dass der Hauptgrund für die Reise nach Köln nahezu ausschließlich der Besuch der LANXESS arena ist (Abbildung 14). Über beide Gruppen hinweg ist der Besuch der LANXESS arena bei 98,7% der befragten Auswär(gen der Hauptgrund für den Besuch in Köln. Hier bestanden kaum Unterschiede zwischen den Veranstaltungen (niedrigster Wert bei Tyler, The Creator mit 97,4%). Die Besucher sind damit zum größten Teil Eventbesucher, der Anteil der Casuals und Time Switchers ist sehr gering. Diese wenigen Personen gaben als Hauptgrund u.a. den Besuch von Freunden oder Familie an. Abbildung 14: Besuch der LANXESS arena als Hauptgrund für den Besuch in Köln; n Tagestouristen = 2824; n Touristen mit Übernachtung = 1476 Obwohl die Befragten nahezu ausschließlich aufgrund des Besuches in der LANXESS arena nach Köln kommen, wird die Möglichkeit, Zeit in Köln zu verbringen, häufig genutzt. Die Frage, ob sie den Besuch in der LANXESS arena zum Anlass nehmen, auch die Stadt Köln (besser) kennenzulernen, wurde von vielen Eventbesuchern bejaht. 36,3% der Eventbesucher gaben an, den Besuch als Anlass zu nehmen, die Stadt besser kennenzulernen. Dies tri~ insbesondere auf die Eventbesucher zu, die über Nacht in Köln bleiben. Während es bei den Tagestouristen nur 21,1% waren, die Köln bei ihrem Aufenthalt besser kennenlernen wollen, waren es bei den Eventbesuchern mit Übernachtung mit 65,5% nahezu zwei Dri_el. 99,3 % 0,7 % Hauptgrund der Tagestouristen Ja, die Veranstaltung ist der Hauptgrund Nein, die Veranstaltung ist nicht der Hauptgrund 97,6 % 2,4 % Hauptgrund der Touristen mit Übernachtung Ja, die Veranstaltung ist der Hauptgrund Nein, die Veranstaltung ist nicht der Hauptgrund 63,6 % 39 Beim Kennenlernen der Stadt werden auch weitere Freizeitangebote genutzt, insbesondere von den Touristen mit Übernachtung (Abbildung 15). Bei der Beschreibung der Angebote wurden verschiedenste Sehenswürdigkeiten und Ak(vitäten benannt, eine Besich(gung des Kölner Doms und der Altstadt waren dabei besonders häufig. Auch der Besuch weiterer Veranstaltungen in der Stadt wurde aufgezählt. Abbildung 15: Besuch weiterer Freizeitangebote im Rahmen des Besuches in Köln; Tagestouristen n = 2778, Touristen mit Übernachtung n = 1375 Die Besucher wurden zudem gefragt, ob sie die Stadt Köln bereits kennen. Ein Großteil, insbesondere der Tagestouristen, gibt an, bereits häufiger als drei Mal in Köln gewesen zu sein (Abbildung 15). Für entsprechend wenige Tagestouristen war es der erster oder einer weniger Besuche in Köln. Bei den Touristen mit Übernachtung zeigt sich ein anderes Bild. Für knapp ein Fün`el ist es der erste Besuch in Köln. Für ein weiteres Dri_el einer weniger Besuche in der Stadt. 10 % 83 % 7 % 32 % 47 % 21 % 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Ja Nein Das weiß ich noch nicht Besuch weiterer Freizeitangebote Tagestouristen Touristen mit Übernachtung 40 Abbildung 16: Anzahl der bisherigen Besuche in Köln; Tagestouristen n = 2822, Touristen mit Übernachtung n = 1474 Zur weiteren Beschreibung des Besucherverhaltens wurde gefragt, wie die auswär(gen Besucher nach Köln angereist sind (Abbildung 17). Auto und Zug sind hier die präferierten Verkehrsmi_el. Abbildung 17: Art der Anreise nach Köln; Mehrfachantworten möglich; Tagestouristen n = 2825, Touristen mit Übernachtung n = 1476 3 % 14 % 83 % 18 % 34 % 48 % 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Dies ist mein erster Besuch in Köln. Ich war schon 1-3 Mal in Köln. Ich war bereits häufiger als 3 Mal in Köln. Köln bekannt Tagestouristen Touristen mit Übernachtung 74 % 33 % 3 % 0 % 1 % 57 % 43 % 2 % 4 % 0 % 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Mit dem Auto Mit dem Zug Mit dem Bus Mit dem Flugzeug Sonstiges Anreise nach Köln Tagestouristen Touristen mit Übernachtung 41 Ebenso wie die Anzahl der Begleitpersonen in der LANXESS arena wurde zudem nach der Anzahl der Begleitpersonen bei der Anreise nach Köln gefragt. Hier wurden kaum Differenzen festgestellt. In 81,9% der Fälle entsprach die Anzahl der Begleitpersonen nach Köln auch der Anzahl der Begleitpersonen in die Arena. Die verbleibenden 12,1% teilen sich in etwa in ähnliche Anteile, d.h. sie sind mit mehr oder weniger Personen nach Köln angereist als in der LANXESS arena dabei waren. Abbildung 18: Anzahl der Begleitpersonen bei der Anreise nach Köln; Tagestouristen n = 2819, Touristen mit Übernachtung n = 1472 7 % 49 % 21 % 13 % 5 % 5 % 8 % 45 % 18 % 14 % 6 % 8 % 0 10 20 30 40 50 60 keine Begleitperson eine Begleitperson zwei Begleitpersonen drei Begleitpersonen vier Begleitpersonen mehr als fünf Begleitpersonen Begleitpersonen bei der Anreise nach Köln Tagestouristen Touristen mit Übernachtung 42 4.2.1. Intangible touris2sche Effekte Im touris(schen Kontext sind intangible Effekte insbesondere wahrnehmungsbezogene Wirkungen wie die Verbesserung des Images sowie die Steigerung der Bekanntheit einer Des(na(on. Im Rahmen der Befragung wurden zwei Aspekte beleuchtet. Zum einen wurden Aussagen zur Stadt Köln, zum anderen Aussagen zur LANXESS arena abgefragt. Die Einstellungen zur Eventloca(on können dabei die Einstellungen zur Stadt Köln beeinflussen. Es zeigt sich, dass die Befragten einen posi(ven Eindruck von der Stadt haben. Sowohl die Tagestouristen als auch die Touristen mit Übernachtung s(mmen in mindestens 80% der Fälle zu, dass sie sehr wahrscheinlich erneut nach Köln kommen werden und den Besuch auch anderen Personen weiterempfehlen werden. Die Zus(mmungswerte der Tagestouristen sind dabei noch etwas höher als die der Touristen mit Übernachtung, was durch eine teils weitere Anreise zu erklären sein dür`e. Die Zus(mmung zur Aussage, der Besuch der LANXESS arena beeinflusse das Bild der Stadt posi(v, ist ebenso mehrheitlich gegeben, auch wenn ein Dri_el der Befragten bei dieser Frage eine neutrale Posi(on einnimmt. Abbildung 19: Bewertung zu einzelnen Aussagenbezüglich der Stadt Köln durch die Touristen 42 4.2.1. Intangible touristische Effekte Im touristischen Kontext sind intangible Effekte insbesondere wahrnehmungsbezogene Wirkungen wie die Verbesserung des Images sowie die Steigerung der Bekanntheit einer Destination. Im Rahmen der Befragung wurden zwei Aspekte beleuchtet. Zum einen wurden Aussagen zur Stadt K6In, zum anderen Aussagen zur LANXESS arena abgefragt. Die Einstellungen zur Eventlocation k6nnen dabei die Einstellungen zur Stadt K6In beeinflussen. Es zeigt sich, dass die Befragten einen positiven Eindruck von der Stadt haben. Sowohl die Tagestouristen als auch die Touristen mit Ubernachtung stimmen in mindestens 80% der Falle zu, dass sie sehr wahrscheinlich erneut nach K6In kommen werden und den Besuch auch anderen Personen weiterempfehlen werden. Die Zustimmungswerte der Tagestouristen sind dabei noch etwas hoher als die der Touristen mit Ubernachtung, was durch eine teils weitere Anreise zu erklaren sein dirfte. Die Zustimmung zur Aussage, der Besuch der LANXESS arena beeinflusse das Bild der Stadt positiv, ist ebenso mehrheitlich gegeben, auch wenn ein Drittel der Befragten bei dieser Frage eine neutrale Position einnimmt. Aussagen zur Stadt K6ln Es ist sehr wahrscheinlich, dass 13% 20 % 5% | Tagestouristen; n = 2815 ich erneut die Stadt K6ln besuche. i Touristen mit Ubernachtung; n = 1471 Es ist sehr wahrscheinlich, dass 49% 31% 16 % | Tagestouristen; n = 2815 ich den Besuch der Stadt K6l e sad Touristen mit weiterempfehle. 41% j ' Ubernachtung; n = 1469 Der Besuch der LANXESS arena hat jetanine asin Bild’ von der 27% 30% 36% | Tagestouristen; n = 2811 Stadt K6In positiv beeinflusst. —- . Touristen mit 27% j Ubernachtung; n = 1471 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 @ stimme voll und ganz zu @ stimme eher zu @ stimme weder zu noch nicht zu stimme eher nicht zu @ stimme gar nicht zu m@ stimme voll und ganz zu = stimme eher zu stimme weder zu noch nicht zu stimme eher nicht zu m stimme gar nicht zu Abbildung 19: Bewertung zu einzelnen Aussagenbeziiglich der Stadt K6/n durch die Touristen 43 Die LANXESS arena ist bei den Touristen sehr beliebt. Die Absichten, die LANXESS arena erneut zu besuchen sowie diese weiterzuempfehlen, haben noch höhere Zus(mmungswerte als die Absichten, die Stadt Köln erneut zu besuchen oder den Besuch weiterzuempfehlen. Für 94 % der Tagestouristen und für 86% der Touristen mit Übernachtung ist es wahrscheinlich, dass sie die LANXESS arena erneut besuchen. Ein nahezu ähnlicher Anteil möchte den Besuch auch weiterempfehlen. Sowohl die Tagestouristen als auch die Touristen mit Übernachtung stufen die LANXESS arena sowie ihr Veranstaltungsprogramm mehrheitlich als Mehrwert für die Stadt Köln ein. Abbildung 20: Bewertung zu einzelnen Aussagenbezüglich der LANXESS arena durch die Touristen 44 4.2.2. Tangible touris2sche Effekte Tangible Effekte bezeichnen jene wirtscha`lichen Auswirkungen von Veranstaltungen, die direkt in Geldbeträgen messbar und quan(fizierbar sind. Auf Seiten der Besucher wurden die mi_elbaren direkten Effekte erfasst, d.h. die Ausgaben, die die auswär(gen Besucher im Umfeld der Veranstaltung getä(gt haben. Der Mi_elwert der Ausgaben über alle Veranstaltungen in der S(chprobe und alle auswär(gen Besucher liegt bei 162,49 Euro pro Person. Es bestehen jedoch große Differenzen zwischen den Veranstaltungen. Während bei Torsten Sträter (M= 62,67 Euro) und den Kölner Haien (M= 77,29 Euro) vergleichsweise geringe Ausgaben getä(gt werden, liegen sie bei exklusiveren Konzertveranstaltungen wie Ateez (M= 219,49 Euro) oder Billie Eilish (M= 223,47 Euro) deutlich höher. Die höchsten Ausgaben sind in der Befragung bei den mehrtägigen Sportveranstaltungen zu verzeichnen. Bei den Lidl Final 4 gaben die auswär(gen Besucher im Durchschni_ 410,61 Euro aus, bei den EHF Final 4 lagen die durchschni_lichen Ausgaben bei 514,79 Euro (Tabelle 4). Tabelle 4: Durchschnittliche Ausgaben der auswärtigen Besucher * Hier sind auch die Touristen bei der Berechnung des Durchschni_s berücksich(gt, die keine Angaben zu ihrer Übernachtungsdauer gemacht haben Veranstaltungen Durchschni\liche Ausgabe pro Tourist* Durchschnittliche Ausgabe pro Tagestourist Durchschnittliche Ausgabe pro Tourist mit Übernachtung Torsten Sträter 62,67 € 36,10 € 230,69 € Lachende Kölnarena 93,76 € 35,97 € 261,62 € Kölner Haie 77,29 € 39,46 € 307,06 € Ateez 219,49 € 84,03 € 349,49 € Einaudi 94,60 € 53,07 € 247,51 € Pitbull 123,29 € 56,59 € 240,03 € Lidl Final 4 410,61 € 62,74 € 474,70 € Twenty One Pilots 112,52 € 45,20 € 286,77 € Tyler, The Creator 92,94 € 39,24 € 225,67 € Cavalluna 104,02 € 76,50 € 286,88 € Billie Eilish 223,47 € 65,54 € 358,62 € Roland Kaiser 155,78 € 84,72 € 344,32 € EHF Final 4 514,79 € 32,85 € 555,61 € Tate McRae 70,02 € 51,84 € 168,76 € Alle Veranstaltungen: 162,49 € 51,81 € 370,11 € 44 4.2.2. Tangible touristische Effekte Tangible Effekte bezeichnen jene wirtschaftlichen Auswirkungen von Veranstaltungen, die direkt in Geldbetragen messbar und quantifizierbar sind. Auf Seiten der Besucher wurden die mittelbaren direkten Effekte erfasst, d.h. die Ausgaben, die die auswartigen Besucher im Umfeld der Veranstaltung getatigt haben. Der Mittelwert der Ausgaben uber alle Veranstaltungen in der Stichprobe und alle auswartigen Besucher liegt bei 162,49 Euro pro Person. Es bestehen jedoch grote Differenzen zwischen den Veranstaltungen. Wahrend bei Torsten Strater (M= 62,67 Euro) und den K6lner Haien (M= 77,29 Euro) vergleichsweise geringe Ausgaben getatigt werden, liegen sie bei exklusiveren Konzertveranstaltungen wie Ateez (M= 219,49 Euro) oder Billie Eilish (M= 223,47 Euro) deutlich h6her. Die h6chsten Ausgaben sind in der Befragung bei den mehrtagigen Sportveranstaltungen zu verzeichnen. Bei den Lidl Final 4 gaben die auswartigen Besucher im Durchschnitt 410,61 Euro aus, bei den EHF Final 4 lagen die durchschnittlichen Ausgaben bei 514,79 Euro (Tabelle 4). Tabelle 4: Durchschnittliche Ausgaben der auswartigen Besucher Veranstaltungen Durchschnittliche Durchschnittliche Durchschnittliche Ausgabe pro Ausgabe pro Ausgabe pro Tourist Tourist* Tagestourist mit Ubernachtung Torsten Strater 62,67 € 36,10 € 230,69 € Lachende K6lnarena 93,76 € 35,97 € 261,62 € Kdlner Haie 77,29 € 39,46 € 307,06 € Ateez 219,49 € 84,03 € 349,49 € Einaudi 94,60 € 53,07 € 247,51 € Pitbull 123,29 € 56,59 € 240,03 € Lidl Final 4 410,61 € 62,74 € 474,70 € Twenty One Pilots 112,52 € 45,20 € 286,77 € Tyler, The Creator 92,94 € 39,24 € 225,67 € Cavalluna 104,02 € 76,50 € 286,88 € Billie Eilish 223,47 € 65,54 € 358,62 € Roland Kaiser 155,78 € 84,72 € 344,32 € EHF Final 4 514,79 € 32,85 € 555,61 € Tate McRae 70,02 € 51,84 € 168,76 € Alle Veranstaltungen: 162,49 € 51,81 € 370,11 € * Hier sind auch die Touristen bei der Berechnung des Durchschnitts berticksichtigt, die keine Angaben zu ihrer Ubernachtungsdauer gemacht haben 45 Ein Grund für die hohen Ausgaben bei den Handballveranstaltungen ist die längere Aufenthaltsdauer in Köln, denn die Touristen, die in Köln übernachten, haben höhere Ausgaben in Köln als die Tagestouristen (siehe ebenfalls Tabelle 4). Dies ist zum einen durch die zusätzlichen Kosten für ein Hotel oder eine andere Unterkun`sart bedingt, zum anderen durch weitere Ak(vitäten, die während des Aufenthalts unternommen werden. Nimmt man die Art der Ausgaben genauer in den Blick, wird deutlich, dass von allen Touristen insbesondere Ausgaben in der Gastronomie getä(gt werden. Diese sind bei den Touristen mit Übernachtung durch die längere Aufenthaltsdauer entsprechend höher. Die Ausgaben im Einzelhandel sind bei den Touristen mit Übernachtung im Vergleich zu den Tagestouristen besonders hoch. Unter Sons(ges gaben die Befragten häufig Kosten für das Park(cket sowie zu geringem Anteil Kosten für Verpflegung innerhalb der Arena an. Tabelle 5: DurchschniHliche Ausgaben der Tagestouristen und der Touristen mit Übernachtung nach Art der Ausgabe Durchschni\liche Ausgaben der auswärOgen Besucher Tagestouristen Touristen mit Übernachtung Unterkunft 154,89 € Gastronomie 17,89 € 96,86 € Einzelhandel 5,40 € 38,21 € Eintritt für Kultur-/ Freizeitangebote 13,61 € 33,68 € Transport 7,40 € 31,04 € Sonstiges 7,51 € 15,43 € Summe 51,81 € 370,11 € Die durchschni_lichen Ausgaben der Touristen können auf Grundlage der Anteile der Touristen an den Veranstaltungsbesuchern in der S(chprobe genutzt werden, um die Summe der Ausgaben aller Touristen bei einer Veranstaltung zu schätzen. Dabei ist wich(g, die Gruppe der Casuals sowie die der Time Switcher herauszunehmen, da diese ja ohnehin nach Köln gereist wären und ihre Ausgaben damit nicht durch den Besuch der LANXESS arena bedingt sind. Die Schätzung der Ausgaben auf Grundlage der S(chprobe sind in Tabelle 6 festgehalten. 45 Ein Grund fur die hohen Ausgaben bei den Handballveranstaltungen ist die langere Aufenthaltsdauer in K6In, denn die Touristen, die in Koln Ubernachten, haben h6here Ausgaben in K6ln als die Tagestouristen (siehe ebenfalls Tabelle 4). Dies ist zum einen durch die zusatzlichen Kosten fur ein Hotel oder eine andere Unterkunftsart bedingt, zum anderen durch weitere Aktivitaten, die wahrend des Aufenthalts unternommen werden. Nimmt man die Art der Ausgaben genauer in den Blick, wird deutlich, dass von allen Touristen insbesondere Ausgaben in der Gastronomie getatigt werden. Diese sind bei den Touristen mit Ubernachtung durch die langere Aufenthaltsdauer entsprechend hoher. Die Ausgaben im Einzelhandel sind bei den Touristen mit Ubernachtung im Vergleich zu den Tagestouristen besonders hoch. Unter Sonstiges gaben die Befragten haufig Kosten fiir das Parkticket sowie zu geringem Anteil Kosten fiir Verpflegung innerhalb der Arena an. Tabelle 5: Durchschnittliche Ausgaben der Tagestouristen und der Touristen mit Ubernachtung nach Art der Ausgabe Durchschnittliche Ausgaben der Tagestouristen Touristen mit auswartigen Besucher Ubernachtung Unterkunft 154,89 € Gastronomie 17,89 € 96,86 € Einzelhandel 5,40 € 38,21€ Eintritt fur Kultur-/ Freizeitangebote 13,61 € 33,68 € Transport 7,A0€ 31,04 € Sonstiges 7,51€ 15,43 € Summe 51,81 € 370,11 € Die durchschnittlichen Ausgaben der Touristen k6nnen auf Grundlage der Anteile der Touristen an den Veranstaltungsbesuchern in der Stichprobe genutzt werden, um die Summe der Ausgaben aller Touristen bei einer Veranstaltung zu schatzen. Dabei ist wichtig, die Gruppe der Casuals sowie die der Time Switcher herauszunehmen, da diese ja ohnehin nach K6In gereist waren und ihre Ausgaben damit nicht durch den Besuch der LANXESS arena bedingt sind. Die Schatzung der Ausgaben auf Grundlage der Stichprobe sind in Tabelle 6 festgehalten. 46 Es werden Unterschiede zwischen den Veranstaltungen deutlich. Die geringsten Ausgaben sind bei der Veranstaltung Cavalluna zu verzeichnen, da diese aufgrund der Gestaltung des Innenraums wesentlich weniger Sitzplätze zur Verfügung stellt und somit die Besucherzahl sehr gering ist. Zu bemerken ist zudem, dass selbst regelmäßige, vergleichsweise häufig stauindende Veranstaltungen, wie die Spiele der Kölner Haie oder die Lachende Kölnarena mit über einer Millionen Euro für hohe Ausgaben in der Stadt sorgen. Diese Zahl wird bei Konzerten interna(onaler Top-Acts wie Ateez oder Billie Eilish noch deutlich überschri_en. Auf Grundlage der Schätzung in dieser S(chprobe beträgt die Summe jeweils über 3 Millionen Euro. Noch höhere Ausgaben sind bei den na(onalen und interna(onalen Handballveranstaltungen zu verzeichnen. Der Spitzenwert von nahezu 10 Millionen Euro wurde bei den EHF Final 4 getä(gt. Tabelle 6: Kumulierte Ausgaben der Touristen in Köln pro Veranstaltung Veranstaltung Durch- schni\liche Ausgabe pro Tourist* Anteil der Touristen an den Besu- chern der Veranstaltung Anzahl der Touristen auf Grundlage der Besucherzahl Anzahl der Touristen auf Grundlage der Besucherzahl abzüglich der Casualas und Time Switcher Summe der Ausgaben aller Touristen abzüglich Casuals und Time Switcher** Sträter 62,67 € 80,6% 11.687 11.442 717.043 € Lachende Kölnarena 93,76 € 75,0% 11.250 11.126 1.043.197 € Kölner Haie 77,29 € 81,7% 15.196 14.831 1.146.311 € Ateez 219,49 € 95,9% 15.344 15.006 3.293.762 € Einaudi 94,60 € 87,0% 12.180 12.009 1.136.097 € Pitbull 123,29 € 95,0% 16.150 15.908 1.961.266 € Lidl Final 4 410,61 € 95,9% 18.940 18.883 7.753.622 € Twenty One Pilots 112,52 € 92,1% 15.657 15.532 1.747.632 € Tyler, The Creator 92,94 € 87,8% 14.926 14.538 1.351.154 € Cavalluna 104,02 € 91,4% 6.398 6.347 660.196 € Billie Eilish 223,47 € 91,8% 17.442 17.442 3.897.763 € Roland Kaiser 155,78 € 92,1% 12.894 12.610 1.964.438 € EHF Final 4 514,79 € 96,7% 19.415 19.240 9.904.696 € Tate McRae 70,02 € 92,0% 16.100 15.955 1.117.176 € * Hier sind auch die Touristen berücksich(gt, die keine Angaben zu ihrer Übernachtungsdauer gemacht haben **Sta(s(sche Schätzungen auf Grundlage der vorliegenden S(chprobe. Es werden Unterschiede zwischen den Veranstaltungen deutlich. Die geringsten Ausgaben 46 sind bei der Veranstaltung Cavalluna zu verzeichnen, da diese aufgrund der Gestaltung des Innenraums wesentlich weniger Sitzplatze zur Verfgung stellt und somit die Besucherzahl sehr gering ist. Zu bemerken ist zudem, dass selbst regelmafsige, vergleichsweise haufig stattfindende Veranstaltungen, wie die Spiele der K6Iner Haie oder die Lachende K6lnarena mit Uber einer Millionen Euro fur hohe Ausgaben in der Stadt sorgen. Diese Zahl wird bei Konzerten internationaler Top-Acts wie Ateez oder Billie Eilish noch deutlich Uberschritten. Auf Grundlage der Schatzung in dieser Stichprobe betragt die Summe jeweils Uber 3 Millionen Euro. Noch hohere Ausgaben sind bei den nationalen und internationalen Handballveranstaltungen zu verzeichnen. Der Spitzenwert von nahezu 10 Millionen Euro wurde bei den EHF Final 4 getatigt. Tabelle 6: Kumulierte Ausgaben der Touristen in K6/n pro Veranstaltung Veranstaltung Durch- Anteil der Anzahl der Anzahl der Summe der schnittliche | Touristenan | Touristen auf | Touristen auf | Ausgaben Ausgabe den Besu- Grundlage Grundlage der aller pro chern der der Besucherzahl Touristen Tourist* Veranstaltung | Besucherzahl | abziglich der abziiglich Casualas und | Casuals und Time Switcher Time Switcher** Strater 62,67 € 80,6% 11.687 11.442 717.043 € Lachende K6lnarena 93,76€ 75,0% 11.250 11.126 1.043.197 € Kolner Haie 77,29 € 81,7% 15.196 14.831 1.146.311 € Ateez 219,49 € 95,9% 15.344 15.006 3.293.762 € Einaudi 94,60 € 87,0% 12.180 12.009 1.136.097 € Pitbull 123,29 € 95,0% 16.150 15.908 1.961.266 € Lidl Final 4 410,61 € 95,9% 18.940 18.883 7.753.622 € Twenty One Pilots 112,52€ 92,1% 15.657 15.532 1.747.632 € Tyler, The Creator 92,94 € 87,8% 14.926 14.538 1.351.154 € Cavalluna 104,02 € 91,4% 6.398 6.347 660.196 € Billie Eilish 223,47 € 91,8% 17.442 17.442 3.897.763 € Roland Kaiser 155,78 € 92,1% 12.894 12.610 1.964.438 € EHF Final 4 514,79 € 96,7% 19.415 19.240 9.904.696 € Tate McRae 70,02 € 92,0% 16.100 15.955 1.117.176 € * Hier sind auch die Touristen berUcksichtigt, die keine Angaben zu ihrer Ubernachtungsdauer gemacht haben **Statistische Schatzungen auf Grundlage der vorliegenden Stichprobe. 47 Gast ¢ a. \ 20°00 ~ HeIM we bon) 48 4.3. Soziale Effekte Als Soziale Effekte von Veranstaltungen wurden Auswirkungen definiert, die potenziell die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung beeinflussen. In der Befragung beziehen sich die sozialen Effekte daher auf die Besucher, die im Kölner Stadtgebiet leben. Dieser Anteil lag bei 10% der Befragten in der S(chprobe (n=540). Zuerst werden Aspekte zum Veranstaltungsprogramm und dann zur Bedeutung der LANXESS arena für die Stadt Köln beschrieben. Die Kölner scheinen mit dem Angebot in der LANXESS arena zufrieden. 95% der Befragten s(mmen der Aussage zu, es sei wahrscheinlich, dass sie erneut eine Veranstaltung in der LANXESS arena besuchen (Abbildung 21). 89% würden auch anderen Menschen einen Besuch in der LANXESS arena empfehlen. Diese posi(ve Grundhaltung spiegelt sich auch in der Bewertung der Bedeutung des Veranstaltungsprogrammes wider. 91% der Besucher aus Köln sehen im Veranstaltungsprogramm in der LANXESS arena einen Mehrwert für die Stadt Köln. Ein geringer Teil der Befragten (4-10%) ist bei der Bewertung der der Aussagen unentschlossen. Eine Ablehnung erfahren die Aussagen kaum. Abbildung 21: Bewertung zu einzelnen Aussagen bezüglich der LANXESS arena durch die Kölner 49 Diese posi(ve Grundhaltung zeigt sich auch in den abgefragten Items zur Wahrnehmung der LANXESS arena im seman(schen Differenzial. Auch wenn diese unterschiedlich bewertet werden, liegen alle Items im Mi_el in Richtung der posi(ven Ausprägung (Abbildung 22; grüner Bereich). Die Bewertung zeigt, dass die Kölner mit der LANXESS arena verbunden sind. Sie stufen die Arena als freundlich, vertraut und interessant ein. Auch die Zus(mmung zur Bewertung als „kölsch“ lässt schließen, dass die LANXESS arena für die Kölner ein Teil der Stadt ist. Weniger Zus(mmung zu den Items modern und exklusiv lässt vermuten, dass die LANXESS arena den Kölner altvertraut sein könnte. Abbildung 22: Wahrnehmung einzelner Merkmale der LANXESS arena durch die Kölner Eine posi(ve Einstellung gegenüber der LANXESS arena kann als Voraussetzung für eine Bedeutungszuweisung des Objektes für die Stadt gesehen werden. Das zeigt sich auch mit Blick auf die Aussagen zur Bedeutung der Arena für die Stadt Köln (Abbildung 23). 87% Die Kölner schreiben der LANXESS arena eine große Bedeutung für den Kölner Kulturbetrieb zu. Sogar für das umfassendere Konstrukt der Lebensqualität in Köln wird der LANXESS arena von den Besuchern mehrheitlich (78%) ein posi(ver Einfluss zugeschrieben. Etwas zurückhaltender, aber mit 69% ebenfalls zus(mmend, sind die Kölner mit Blick auf die Einschätzung der Bedeutung zur Brauchtumspflege. Hier scheinen andere Lokalitäten in Köln eine größere Rolle zu spielen. 50 Einer globaleren Bewertung der Arena als A_rak(on für die Stadt Köln s(mmen 81% der Kölner zu. Den Status eines Wahrzeichens hat die Arena für gut zwei Dri_el der Besucher (73%) erreicht. Abbildung 23: Bewertung zu einzelnen Aussagen bezüglich der Stadt Köln durch die Kölner 51 52 4.4. Fokus Sportgroßveranstaltungen Im Rahmen der Studie wurden Besucher bei drei Sportveranstaltungen befragt, die ein Spektrum an Veranstaltungen abdecken. Das DEL-Eishockeyspiel der Kölner Haie stellt eine Veranstaltung mit regionalem Bezug dar, da die Kölner Haie als regional verwurzelte Tradi(onsmannscha` mehrheitlich Publikum aus Köln und der Region anziehen. Zudem wurden zwei Handballveranstaltungen in die S(chprobe aufgenommen. Die Lidl Final 4 als na(onales und die EHF Final 4 als interna(onales Turnier. Da sich die Ausrichtung und somit auch das erwartete Publikum der drei Veranstaltungen stark unterscheidet, werden ausgewählte Befunde zu diesen Veranstaltungen separat dargestellt. Die vierte Ergebnisspalte in den folgenden Tabellen mit der Bezeichnung Referenz beinhaltet die durchschni_lichen Werte aller Show- und Konzertveranstaltungen ohne die Sportevents. 4.4.1 Besucherstruktur Die Besucherstruktur bei einer Sportveranstaltung unterscheidet sich in Teilen von der Struktur bei Konzert- und Showveranstaltungen (Tabellen 7-10). Entgegen der Erwartungen, dass sich eher männliche Personen für Sport interessieren, sind die Besucher in der S(chprobe mit Bezug auf die Geschlechter ähnlich verteilt, lediglich bei den EHF Final 4 besteht ein leichter Überschuss an männlichen Besuchern. Im Vergleich zu den analysierten Konzert- und Showveranstaltungen, die einen Frauenanteil von 71,3% aufweisen, ist das Sportpublikum dennoch eher männlich geprägt. Das Alter des Sportpublikums ist im Vergleich zu den Referenzveranstaltungen im Durchschni_ höher. Der Wohnort der Besucher der drei Sportveranstaltungen unterscheidet sich deutlich. Während bei den Kölner Haien der Anteil der Besucher aus dem Kölner Stadtgebiet vergleichsweise groß ist, ist er bei dem na(onalen und dem interna(onalen We_bewerb wesentlich kleiner als bei den Referenzveranstaltungen. Der regionale Bezug der Kölner Haie wird auch mit Blick auf die Bundesländer deutlich. 74,7% der auswär(gen Besucher sind bei den Kölner Haien aus NRW. Bei den Lidl Final 4 sind dagegen auch Eventbesucher aus den Bundesländern der beteiligten Vereine angereist. Der Anteil der auswär(gen Besucher aus Schleswig-Holstein lag bei 8,6%, der aus Hessen bei 14,6% und der aus Baden-Wür_emberg bei 16%. 52 4.4. Fokus Sportgrofsveranstaltungen Im Rahmen der Studie wurden Besucher bei drei Sportveranstaltungen befragt, die ein Spektrum an Veranstaltungen abdecken. Das DEL-Eishockeyspiel der K6Iner Haie stellt eine Veranstaltung mit regionalem Bezug dar, da die K6lner Haie als regional verwurzelte Traditionsmannschaft mehrheitlich Publikum aus K6In und der Region anziehen. Zudem wurden zwei Handballveranstaltungen in die Stichprobe aufgenommen. Die Lidl Final 4 als nationales und die EHF Final 4 als internationales Turnier. Da sich die Ausrichtung und somit auch das erwartete Publikum der drei Veranstaltungen stark unterscheidet, werden ausgewahlte Befunde zu diesen Veranstaltungen separat dargestellt. Die vierte Ergebnisspalte in den folgenden Tabellen mit der Bezeichnung Referenz beinhaltet die durchschnittlichen Werte aller Show- und Konzertveranstaltungen ohne die Sportevents. 4.4.1 Besucherstruktur Die Besucherstruktur bei einer Sportveranstaltung unterscheidet sich in Teilen von der Struktur bei Konzert- und Showveranstaltungen (Tabellen 7-10). Entgegen der Erwartungen, dass sich eher mannliche Personen fiir Sport interessieren, sind die Besucher in der Stichprobe mit Bezug auf die Geschlechter ahnlich verteilt, lediglich bei den EHF Final 4 besteht ein leichter Uberschuss an mannlichen Besuchern. Im Vergleich zu den analysierten Konzert- und Showveranstaltungen, die einen Frauenanteil von 71,3% aufweisen, ist das Sportpublikum dennoch eher mannlich gepragt. Das Alter des Sportpublikums ist im Vergleich zu den Referenzveranstaltungen im Durchschnitt hoher. Der Wohnort der Besucher der drei Sportveranstaltungen unterscheidet sich deutlich. Wahrend bei den K6dlner Haien der Anteil der Besucher aus dem K6lner Stadtgebiet vergleichsweise grofs ist, ist er bei dem nationalen und dem internationalen Wettbewerb wesentlich kleiner als bei den Referenzveranstaltungen. Der regionale Bezug der K6Ilner Haie wird auch mit Blick auf die Bundeslander deutlich. 74,7% der auswartigen Besucher sind bei den K6dlner Haien aus NRW. Bei den Lidl Final 4 sind dagegen auch Eventbesucher aus den Bundeslandern der beteiligten Vereine angereist. Der Anteil der auswartigen Besucher aus Schleswig-Holstein lag bei 8,6%, der aus Hessen bei 14,6% und der aus Baden-Wurttemberg bei 16%. 53 Das Einkommen der befragten Besucher bei Sportveranstaltungen unterscheidet sich ebenfalls von dem Einkommen der Besucher der Referenzveranstaltungen. Insbesondere bei den na(onalen und interna(onalen Events sind die Anteile der Besucher aus den beiden höchsten Einkommensklassen höher als bei anderen Veranstaltungen. Mit Blick auf die anfallenden Reisekosten ist es nachvollziehbar, dass diese Events eher von den Besserverdienern besucht werden. Tabelle 7: Geschlecht der Besucher der Sportveranstaltungen, n= 5141 Geschlecht Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Männlich 46,3% 45,3% 60,1% 27,4% Weiblich 53,1% 54,7% 39,7% 71,3% Divers 0,0% 0,0% 0,3% 0,6% Keine Angabe erwünscht 0,5% 0,0% 0,0% 0,7% Tabelle 8: DurchschniHliches Alter der Besucher der Sportveranstaltungen, n= 5202 Alter in Jahren Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Mi_elwert 38,16 38,55 36,74 30,90 Tabelle 9: Wohnort der Besucher der Sportveranstaltungen, n= 5219 Wohnort Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz In Deutschland außerhalb Kölns 79,3% 95% 69,2% 85,9% Köln 18,3% 4,1% 3,3% 10,9% Im Ausland 2,4% 1,0% 27,4% 3,3% Tabelle 10: Einkommen der Besucher der Sportveranstaltungen, n= 4329 Einkommen Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz 1-1000 Euro 16,9% 9,7% 10,9% 29,5% 1001 – 2.000 Euro 17,8% 16,4% 14,6% 23,5% 2001 – 3.000 Euro 28,7% 31,4% 25,9% 25,5% 3001 – 5000 Euro 26,9% 29,3% 33,0% 16,6% Über 5.000 9,7% 13,2% 15,6% 5,0% 54 4.4.2 Touris2sche Effekte Mit den zweitägigen Veranstaltungen der Handball Final 4 geht einher, dass ein Großteil der auswär(gen Besucher über Nacht in der Stadt bleibt. Der Anteil der Tagestouristen unter den auswär(gen Besuchern ist mit 15,5% bei den Lidl Final 4 und mit nur 7,8% bei den EHF Final 4 nur sehr gering. Die Aufenthaltsdauer der Touristen mit Übernachtung geht in vielen Fällen über die Even_age hinaus. Mit 2,86 Tagen Aufenthaltsdauer in Köln ist der Wert bei den Besuchern der EHF Final 4 am größten. Während ihres Aufenthalts in Köln nehmen 53,5% (Lidl Final 4) sowie 64,7% (EHF Final 4) den Besuch zum Anlass, die Stadt Köln (besser) kennenzulernen. Das Handballwochenende wird demnach häufig auch für einen Besuch der Stadt genutzt. Tabelle 11: Anteil der Tagestouristen und der Touristen mit Übernachtung, n= 4301 Unterscheidung der Touristen Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Tagestouristen 86,5% 15,5% 7,8% 75% Touristen mit Übernachtung 13,5% 84,5% 92,2% 25% Tabelle 12: Aufenthaltsdauer der Touristen mit Übernachtung, n=1476 Tage Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Mi_elwert 2,55 2,54 2,86 2,38 Tabelle 13: Veranstaltung als Grund für den Besuch in Köln, n= 4320. Veranstaltung als Anlass die Stadt Köln besser kennenzulernen, n= 4250 Hauptgrund Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz ja 97,6% 99,7% 99,1% 98,6% nein 2,4% 0,3% 0,9% 1,4% Anlass ja 31,8% 53,5% 64,7% 32,1% nein 68,2% 46,5% 35,3% 67,9% 55 Intangible tourisXsche Effekte Zur Gegenüberstellung der intangiblen touris(schen Effekte werden an dieser Stelle die Mediane der Zus(mmung sowie zum besseren Vergleich zusätzlich die Mi_elwerte angegeben. Sowohl bei den Aussagen zur Stadt Köln (Tabelle 14) als auch bei den Aussagen zur LANXESS arena (Tabelle 15) bestehen kaum Unterschiede zwischen den Veranstaltungen. Es besteht eine leichte Tendenz, dass die Besucher der Kölner Haie sowohl den Items zur Stadt Köln als auch denen zur LANXESS arena stärker zus(mmen. Dies kann durch einen regelmäßigen Besuch der Veranstaltungen bedingt sein. Tabelle 14: Mediane und Mi_elwerte der Zus(mmung zu den Aussagen zur Stadt Köln durch die auswär(gen Besucher, n= 4307 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich erneut die Stadt Köln besuche. 5 4,82 5 4,46 5 4,36 5 4,56 Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich den Besuch der Stadt Köln weiterempfehle 5 4,61 4 4,22 5 4,14 4 4,18 Der Besuch der LANXESS arena hat mein Bild von der Stadt Köln posi(v beeinflusst. 4 4,08 4 3,78 5 3,96 4 3,74 Tabelle 15: Mediane und Mi_elwerte der Zus(mmung zu den Aussagen zur LANXESS arena durch auswär(ge Besucher, n= 4300 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich erneut eine Veranstaltung in der LANXESS arena besuche. 5 4,76 5 4,42 4 4,26 5 4,54 Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich den Besuch einer Veranstaltung in der LANXESS arena weiterempfehle. 5 4,57 5 4,42 4 4,35 4 4,32 Intangible touristische Effekte Zur Gegeniberstellung der intangiblen touristischen Effekte werden an dieser Stelle die Mediane der Zustimmung sowie zum besseren Vergleich zusatzlich die Mittelwerte angegeben. Sowohl bei den Aussagen zur Stadt K6In (Tabelle 14) als auch bei den Aussagen zur LANXESS arena (Tabelle 15) bestehen kaum Unterschiede zwischen den Veranstaltungen. Es besteht eine leichte Tendenz, dass die Besucher der K6Iner Haie sowohl den Items zur Stadt K6ln als auch denen zur LANXESS arena starker zustimmen. Dies kann durch einen regelmafigen Besuch der Veranstaltungen bedingt sein. Tabelle 14: Mediane und Mittelwerte der Zustimmung zu den Aussagen zur Stadt K6In durch die auswartigen Besucher, n= 4307 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- wert wert wert wert Es ist sehr wahrscheinlich, 5 4,82 5 4,46 5 4,36 5 4,56 dass ich erneut die Stadt K6dIn besuche. Es ist sehr wahrscheinlich, 5 4,61 4 4,22 5 4,14 4 4,18 dass ich den Besuch der Stadt K6In weiterempfehle Der Besuch der LANXESS 4 4,08 4 3,78 5 3,96 4 3,74 arena hat mein Bild von der Stadt K6In positiv beeinflusst. Tabelle 15: Mediane und Mittelwerte der Zustimmung zu den Aussagen zur LANXESS arena durch auswartige Besucher, n= 4300 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- wert wert wert wert Es ist sehr wahrscheinlich, 5 4,76 5 4,42 4 4,26 5 4,54 dass ich erneut eine Veranstaltung in der LANXESS arena besuche. Es ist sehr wahrscheinlich, 5 4,57 5 4,42 4 4,35 4 4,32 dass ich den Besuch einer Veranstaltung in der LANXESS arena weiterempfehle. 56 Das Veranstaltungsprogramm in der LANXESS arena stellt einen Mehrwert für die Stadt Köln dar. 5 4,65 5 4,45 4 4,35 5 4,40 Die LANXESS arena selbst stellt eine A_rak(on für die Stadt Köln dar. 5 4,44 4 4,20 4 4,06 4 3,98 Darüber hinaus wurden den Besuchern der Sportveranstaltungen ein weiteres Set an Fragen gestellt. Auch diese Aussagen erhielten weitestgehend Zus(mmung. Lediglich das Erleben der Stadt Köln als Sportstadt fällt leicht hinter den anderen Werten zurück. Tabelle 16: Mediane und Mi_elwerte der Zus(mmung zu den Items, die nur bei den Sportveranstaltungen abgefragt wurden, n= 924 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Median Mieelwert Median Mieelwert Median Mieelwert Beim Besuch der LANXESS arena fühle ich mich als Sporran willkommen. 5 4,51 5 4,43 5 4,46 Ich erlebe die Stadt Köln als Sportstadt. 4 4,14 4 3,89 4 3,89 Eine Veranstaltung in der Innenstadt mit Bezug zum Handball (z.B. Fanzone) würde mein Erleben der Stadt Köln posi(v beeinflussen. - - 4 3,97 - - Eine Veranstaltung in der Innenstadt mit Bezug zum Handball (z.B. Fanzone) hat mein Erleben der Stadt Köln posi(v beeinflusst. - - - - 4 3,91 56 Das Veranstaltungsprogramm in der LANXESS arena stellt einen Mehrwert fiir die Stadt K6In dar. 4,65 5 4,45 4,35 4,40 Die LANXESS arena selbst stellt eine Attraktion fiir die Stadt K6ln dar. 4,44 | 4 4,20 4,06 3,98 Dariiber hinaus wurden den Besuchern der Sportveranstaltungen ein weiteres Set an Fragen gestellt. Auch diese Aussagen erhielten weitestgehend Zustimmung. Lediglich das Erleben der Stadt Kdln als Sportstadt fallt leicht hinter den anderen Werten zurtck. Tabelle 16: Mediane und Mittelwerte der Zustimmung zu den Items, die nur bei den Sportveranstaltungen abgefragt wurden, n= 924 Median Haie Mittelwert Lidl Final 4 Median Mittelwert EHF Final 4 Median Mittelwert Beim Besuch der LANXESS arena fthle ich mich als Sportfan willkommen. 5 4,51 5 4,43 5 4,46 Ich erlebe die Stadt K6In als Sportstadt. 4,14 3,89 3,89 Eine Veranstaltung in der Innenstadt mit Bezug zum Handball (z.B. Fanzone) wurde mein Erleben der Stadt K6In positiv beeinflussen. 3,97 Eine Veranstaltung in der Innenstadt mit Bezug zum Handball (z.B. Fanzone) hat mein Erleben der Stadt K6In positiv beeinflusst. 3,91 57 Tangible tourisXsche Effekte Für die tangiblen touris(schen Effekte, d.h. für die Ausgaben der auswär(gen Besucher in Köln, wurden in Kapitel 4.2.2 durch die Auswertung nach Veranstaltungen bereits Besonderheiten der Sportveranstaltungen deutlich. Es wurde aufgezeigt (Tabelle 4), dass die durchschni_lichen Ausgaben pro Tourist bei den Handballveranstaltungen in der S(chprobe sehr hoch waren. Bei allen Veranstaltungen wurden im Durchschni_ 162,49 Euro pro Tourist ausgegeben, bei den Lidl Final 4 lag der Wert bei 410,61 Euro, bei den EHF Final 4 sogar bei 514,79 Euro. Die längere Aufenthaltsdauer der Besucher der Sportveranstaltungen wurde hier als ein Grund genannt. Das wird auch deutlich, wenn man die durchschni_lichen Ausgaben nach der Art der Ausgabe separiert (Tabelle 17). Neben den Ausgaben für die Unterkun` fallen die Ausgaben in der Gastronomie ins Gewicht. Tabelle 17: Durchschni_liche Ausgaben der auswär(gen Besucher in Köln nach Art der Ausgabe, n = 4276 Art der Ausgabe Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Unterkun` 12,37 € 196,30 € 211,20 € 26,47 € Gastronomie 27,60 € 105,03 € 153,53 € 29,75 € Einzelhandel 10,77 € 30,82 € 46,83 € 12,81 € Weitere Kultur- und Freizeiteinrichtungen 13,54 € 40,09 € 41,86 € 17,11 € Transport 6,52 € 23,97 € 40,13 € 13,06 € Sons(ges 6,49 € 14,40 € 21,24 € 9,03 € Summe 77,29 € 410,61 € 514,79 € 108,23 € 4.4.3 Soziale Effekte Abschließend werden auch die sozialen Effekte separiert nach den drei Sportveranstaltungen aufgezeigt. Die Fallzahl der befragten Kölner ist insbesondere bei den Handballveranstaltungen aufgrund des hohen Anteils auswär(ger Besucher sehr klein (Haie = 69; Lidl Final 4 = 16; EHF Final 4= 12) und sollte daher unter diesem Vorbehalt interpre(ert werden. Die Befunde sind jedoch mit den bisher aufgeführten Ergebnissen in Einklang. 57 Tangible touristische Effekte Fur die tangiblen touristischen Effekte, d.h. fur die Ausgaben der auswartigen Besucher in Kdln, wurden in Kapitel 4.2.2 durch die Auswertung nach Veranstaltungen bereits Besonderheiten der Sportveranstaltungen deutlich. Es wurde aufgezeigt (Tabelle 4), dass die durchschnittlichen Ausgaben pro Tourist bei den Handballveranstaltungen in der Stichprobe sehr hoch waren. Bei allen Veranstaltungen wurden im Durchschnitt 162,49 Euro pro Tourist ausgegeben, bei den Lidl Final 4 lag der Wert bei 410,61 Euro, bei den EHF Final 4 sogar bei 514,79 Euro. Die langere Aufenthaltsdauer der Besucher der Sportveranstaltungen wurde hier als ein Grund genannt. Das wird auch deutlich, wenn man die durchschnittlichen Ausgaben nach der Art der Ausgabe separiert (Tabelle 17). Neben den Ausgaben fiir die Unterkunft fallen die Ausgaben in der Gastronomie ins Gewicht. Tabelle 17: Durchschnittliche Ausgaben der auswartigen Besucher in K6ln nach Art der Ausgabe, n = 4276 Art der Ausgabe Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Unterkunft 12,37 € 196,30 € 211,20 € 26,47 € Gastronomie 27,60 € 105,03 € 153,53 € 29,75 € Einzelhandel 10,77 € 30,82 € 46,83 € 12,81 € Weitere Kultur- und 13,54€ 40,09 € 41,86 € 17,11 € Freizeiteinrichtungen Transport 6,52 € 23,97 € 40,13 € 13,06 € Sonstiges 6,49 € 14,40 € 21,24 € 9,03 € Summe 77,29 € 410,61 € 514,79 € 108,23 € 4.4.3 Soziale Effekte AbschlieSend werden auch die sozialen Effekte separiert nach den drei Sportveranstaltungen aufgezeigt. Die Fallzahl der befragten K6lner ist insbesondere bei den Handballveranstaltungen aufgrund des hohen Anteils auswartiger Besucher sehr klein (Haie = 69; Lidl Final 4 = 16; EHF Final 4= 12) und sollte daher unter diesem Vorbehalt interpretiert werden. Die Befunde sind jedoch mit den bisher aufgefihrten Ergebnissen in Einklang. 58 Es wird deutlich, dass die Bewertung der Kölner bei den Sportveranstaltungen kaum von den Show- und Konzertveranstaltungen, die als Referenz herangezogen wurden, abweichen. Alle Mediane liegen bei einem Wert von 4 oder 5. Damit erhalten die Aussagen auch von den Besuchern von Sportveranstaltungen große Zus(mmung. Tabelle 18: Mediane und Mi_elwerte der Zus(mmung zu Aussagen über Veranstaltungen in der LANXESS durch Kölner, n= 538 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Das Veranstaltungsprogramm in der LANXESS arena stellt einen Mehrwert für die Stadt Köln dar. 5 4,41 5 4,44 4 4,25 5 4,41 Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich den Besuch einer Veranstaltung in der LANXESS arena weiterempfehle. 5 4,46 5 4,63 5 4,67 5 4,40 Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich erneut eine Veranstaltung in der LANXESS arena besuche. 5 4,81 5 4,94 5 4,92 5 4,71 Tabelle 19: Mediane und MiHelwerte der ZusXmmung zu Aussagen über die Bedeutung der LANXESS arena für Köln durch Kölner, n= 538 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Median Mieel- wert Die LANXESS arena ist für die Brauchtumspflege in Köln von großer Bedeutung. 4 3,88 4 3,88 4 3,75 4 3,85 Die LANXESS arena ist ein Wahrzeichen der Stadt Köln. 4 4,01 4 4,25 4 4,00 4 3,96 Der Betrieb der LANXESS arena hat einen posi(ven Einfluss auf die Lebensqualität in Köln. 4 4,09 4 4,19 5 4,42 4 4,10 58 Es wird deutlich, dass die Bewertung der K6lner bei den Sportveranstaltungen kaum von den Show- und Konzertveranstaltungen, die als Referenz herangezogen wurden, abweichen. Alle Mediane liegen bei einem Wert von 4 oder 5. Damit erhalten die Aussagen auch von den Besuchern von Sportveranstaltungen grofse Zustimmung. Tabelle 18: Mediane und Mittelwerte der Zustimmung zu Aussagen Uber Veranstaltungen in der LANXESS durch K6lner, n= 538 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- wert wert wert wert Das 5 4,41 5 4,44 4 4,25 5 4,41 Veranstaltungsprogramm in der LANXESS arena stellt einen Mehrwert fiir die Stadt K6In dar. Es ist sehr wahrscheinlich, 5 4,46 5 4,63 5 4,67 5 4,40 dass ich den Besuch einer Veranstaltung in der LANXESS arena weiterempfehle. Es ist sehr wahrscheinlich, 5 4,81 5 4,94 5 4,92 5 4,71 dass ich erneut eine Veranstaltung in der LANXESS arena besuche. Tabelle 19: Mediane und Mittelwerte der Zustimmung zu Aussagen Uber die Bedeutung der LANXESS arena fur K6In durch K6élner, n= 538 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Referenz Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- | Median | Mittel- wert wert wert wert Die LANXESS arena ist fuir 4 3,88 4 3,88 4 3,75 4 3,85 die Brauchtumspflege in KdIn von grofser Bedeutung. Die LANXESS arena ist ein 4 4,01 4 4,25 4 4,00 4 3,96 Wahrzeichen der Stadt Koln. Der Betrieb der LANXESS 4 4,09 4 4,19 5 4,42 4 4,10 arena hat einen positiven Einfluss auf die Lebensqualitat in Kdln. 59 Die LANXESS arena ist für den Kölner Kulturbetrieb von großer Bedeutung. 4 4,29 5 4,37 5 4,50 4 4,30 Die LANXESS arena selbst stellt eine A_rak(on für die Stadt Köln dar. 4 4,17 5 4,44 4 4,17 4 4,05 Tabelle 20: Mediane und MiHelwerte der ZusXmmung zu den Items, die nur bei den Sportveranstaltungen abgefragt wurden, n= 94 Haie Lidl Final 4 EHF Final 4 Median Mieelwert Median Mieelwert Median Mieelwert Sportveranstaltungen in der LANXESS arena haben einen posi(ven Einfluss auf die Lebensqualität in Köln. 4 4,35 5 4,50 4 4,33 Ich erlebe die Stadt Köln als Sportstadt. 4 3,84 5 4,57 4 4,17 Eine Veranstaltung in der Innenstadt mit Bezug zum Handball (z.B. Fanzone) würde die Lebensqualität in Köln posi(v beeinflussen. - - 4 4,13 - - Eine Veranstaltung in der Innenstadt mit Bezug zum Handball (z.B. Fanzone) hat die Lebensqualität in Köln posi(v beeinflusst. - - - - 4 4,00 60 61 5. Fazit Diese Studie hat zum Ziel, den Wert der LANXESS arena für die Stadt Köln näher zu bes(mmen. Hierzu wurde eine Befragung der Besucher bei 14 ausgewählten Veranstaltungen durchgeführt. Die S(chprobe besteht aus 5219 verwertbaren Fällen, was im Vergleich zu Studien im Forschungsstand (Hodur et al., 2006; Köhler & Puchner, 2024; Wang & Cole, 2016) eine sehr große Fallzahl darstellt und für valide Befunde spricht3. Die erste der vier untergeordneten Forschungsfragen bezieht sich auf die Struktur der Besucher. Es wurde deutlich, dass die S(chprobe eher weiblich und jung ist, was allerdings zum Teil auch durch die Auswahl der Veranstaltungen bedingt ist. Die Besucherstruktur variiert mit den Veranstaltungen deutlich, sodass in der LANXESS arena ganz unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden können. Dabei fällt auf, dass es sich bei vielen Veranstaltungen um ein sehr kaurä`iges Publikum handelt, denn der Anteil der Personen aus oberen Gehaltsstufen ist hoch. Mit Bezug auf den Wohnort der Besucher wird deutlich, dass die LANXESS arena eine große Sogwirkung über die Stadtgrenze hinaus aufweist. Im Schni_ sind nur 10% der Besucher Kölner. Die Besucher wohnen dabei zu großen Teilen in NRW und den angrenzenden Bundesländern. Darüber reisen bei na(onalen und interna(onalen Top-Veranstaltungen auch vermehrt Besucher aus anderen Bundesländern sowie aus dem Ausland an. Mit Bezug auf die touris(schen Effekte wird so deutlich, dass die LANXESS arena auswär(ges Publikum in die Stadt bringt und dabei als Touristenmagnet fungiert. Bei nahezu allen Besuchern (98,7%) ist der Besuch der Arena der Hauptgrund für den Besuch in Köln, d.h. ohne den Veranstaltungsbesuch wären die Personen nicht nach Köln gekommen. Dabei handelt es sich, insbesondere bei Übernachtungsgästen, um Personen, die noch nie (18%) oder nur selten (34%) in Köln waren. Obwohl die Befragten nahezu ausschließlich aufgrund des Besuches in der LANXESS arena nach Köln kommen, wird die Möglichkeit, Zeit in der Stadt zu verbringen, häufig genutzt. 34% der Touristen verbringt mindestens eine Nacht in Köln. Häufig geht dies mit der 3 Es ist zu berücksich2gen, dass es sich um eine selbstselek2erte S2chprobe handelt, d.h. die Teilnahme obliegt den kontak2erten Personen. Da das Incen2ve, Tickets für eine Veranstaltung zu gewinnen, ggf. für weniger betuchte Personen und für Personen aus dem regionalen Umfeld aIrak2ver ist, könnten diese in der S2chprobe überrepräsen2ert sein. Ein anderes Vorgehen ist bei einer Besucherbefragung allerdings nicht möglich. 61 5. Fazit Diese Studie hat zum Ziel, den Wert der LANXESS arena fiir die Stadt K6In naher zu bestimmen. Hierzu wurde eine Befragung der Besucher bei 14 ausgewahlten Veranstaltungen durchgefiihrt. Die Stichprobe besteht aus 5219 verwertbaren Fallen, was im Vergleich zu Studien im Forschungsstand (Hodur et al., 2006; KOhler & Puchner, 2024; Wang & Cole, 2016) eine sehr grofe Fallzahl darstellt und fur valide Befunde spricht?. Die erste der vier untergeordneten Forschungsfragen bezieht sich auf die Struktur der Besucher. Es wurde deutlich, dass die Stichprobe eher weiblich und jung ist, was allerdings zum Teil auch durch die Auswahl der Veranstaltungen bedingt ist. Die Besucherstruktur variiert mit den Veranstaltungen deutlich, sodass in der LANXESS arena ganz unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden kénnen. Dabei fallt auf, dass es sich bei vielen Veranstaltungen um ein sehr kaufkraftiges Publikum handelt, denn der Anteil der Personen aus oberen Gehaltsstufen ist hoch. Mit Bezug auf den Wohnort der Besucher wird deutlich, dass die LANXESS arena eine groRe Sogwirkung Uber die Stadtgrenze hinaus aufweist. Im Schnitt sind nur 10% der Besucher Kdlner. Die Besucher wohnen dabei zu grofsen Teilen in NRW und den angrenzenden Bundeslandern. Dariber reisen bei nationalen und internationalen Top-Veranstaltungen auch vermehrt Besucher aus anderen Bundeslandern sowie aus dem Ausland an. Mit Bezug auf die touristischen Effekte wird so deutlich, dass die LANXESS arena auswartiges Publikum in die Stadt bringt und dabei als Touristenmagnet fungiert. Bei nahezu allen Besuchern (98,7%) ist der Besuch der Arena der Hauptgrund fiir den Besuch in K6ln, d.h. ohne den Veranstaltungsbesuch waren die Personen nicht nach K6In gekommen. Dabei handelt es sich, insbesondere bei Ubernachtungsgasten, um Personen, die noch nie (18%) oder nur selten (34%) in K6In waren. Obwohl die Befragten nahezu ausschlieBlich aufgrund des Besuches in der LANXESS arena nach K6In kommen, wird die Méglichkeit, Zeit in der Stadt zu verbringen, haufig genutzt. 34% der Touristen verbringt mindestens eine Nacht in K6In. Haufig geht dies mit der 3 Es ist zu berticksichtigen, dass es sich um eine selbstselektierte Stichprobe handelt, d.h. die Teilnahme obliegt den kontaktierten Personen. Da das Incentive, Tickets fur eine Veranstaltung zu gewinnen, ggf. fur weniger betuchte Personen und fiir Personen aus dem regionalen Umfeld attraktiver ist, konnten diese in der Stichprobe Uberreprasentiert sein. Ein anderes Vorgehen ist bei einer Besucherbefragung allerdings nicht moglich. 62 Nutzung weiterer Freizeit- und Kulturangebote einher. Es ist zu vermuten, dass die Besucher hier eine gute Zeit verbringen, denn 87% der Touristen mit Übernachtung und sogar 93% der Tagestouristen beabsich(gen, die Stadt Köln erneut zu besuchen. Die bereits bestehenden Effekte durch den Besuch der aktuellen Veranstaltung führen demnach auch zu weiteren touris(schen Effekten in der Zukun`. Die Daten zeigen, dass die Eventbesucher für Umsätze in der Stadt sorgen. Der Betrieb der LANXESS arena wirkt sich posi(v auf die Buchungslage der Übernachtungsmöglichkeiten, auf die Nutzung des ÖPNVs und Parkhäuser in der Region sowie auf Umsätze in der Gastronomie und im Einzelhandel aus. Im Schni_ gibt jeder Even_ourist 162,49 Euro während seines Aufenthalts in Köln aus. Dieser Wert übersteigt den von Köhler und Puchel (2024) für Leipzig festgestellten Wert von 112,61 Euro deutlich. Bei na(onalen und interna(onalen Top-Events in Köln liegen die Besucherausgaben noch höher. Der Spitzenwert der Ausgaben in Höhe von 514,79 Euro pro Tourist wurde in der vorliegenden Erhebung bei den EHF Final 4 festgestellt. Eine Schätzung der Gesamtausgaben der Besucher bei den EHF Final 4 auf Grundlage der Besucherstruktur ergab, dass fast 10 Millionen Euro durch die Besucher in Köln ausgegeben wurden. Selbst bei na(onalen oder regionalen Events waren Ausgaben in Millionenhöhe zu verzeichnen. Die Veranstaltungen führen damit zu erheblichen Impulsen für die lokale und regionale Wirtscha`. Darüber hinaus steht auch die einheimische Bevölkerung der LANXESS arena posi(v gegenüber. Die Akzeptanz der LANXESS arena durch die Kölner zeigt sich in der Zuschreibung posi(ver Merkmale sowie in der Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsabsicht. Darüber hinaus a_es(eren die Besucher aus Köln der LANXESS arena eine große Bedeutung für den Kölner Kulturbetrieb sowie einen posi(ven Einfluss auf die Lebensqualität in Köln. Die mehrheitliche Einstufung als A_rak(on oder sogar Wahrzeichen zeugt von einem Beitrag der LANXESS arena zum Bürgerstolz der Kölner. In der vierten Forschungsfrage wurde ein Fokus auf Sportveranstaltungen gelegt. Es zeigte sich, dass die drei untersuchten Veranstaltungen teils ähnliche und teils unterschiedliche Effekte aufwiesen. Mit Blick auf die touris(schen Effekte, insbesondere die tangiblen, lässt sich feststellen, dass die Ausgaben der Even_ouristen bei der na(onalen und der interna(onalen Handballveranstaltung besonders hoch waren. Die angereisten Gäste blieben für mehrere Tage in Köln und lassen sich den Besuch einiges kosten. Die 62 Nutzung weiterer Freizeit- und Kulturangebote einher. Es ist zu vermuten, dass die Besucher hier eine gute Zeit verbringen, denn 87% der Touristen mit Ubernachtung und sogar 93% der Tagestouristen beabsichtigen, die Stadt K6In erneut zu besuchen. Die bereits bestehenden Effekte durch den Besuch der aktuellen Veranstaltung fuhren demnach auch zu weiteren touristischen Effekten in der Zukunft. Die Daten zeigen, dass die Eventbesucher flr Umsatze in der Stadt sorgen. Der Betrieb der LANXESS arena wirkt sich positiv auf die Buchungslage der Ubernachtungsmoglichkeiten, auf die Nutzung des OPNVs und Parkhauser in der Region sowie auf Umsatze in der Gastronomie und im Einzelhandel aus. Im Schnitt gibt jeder Eventtourist 162,49 Euro wahrend seines Aufenthalts in K6In aus. Dieser Wert Ubersteigt den von Kohler und Puchel (2024) fiir Leipzig festgestellten Wert von 112,61 Euro deutlich. Bei nationalen und internationalen Top-Events in K6In liegen die Besucherausgaben noch hdher. Der Spitzenwert der Ausgaben in Hohe von 514,79 Euro pro Tourist wurde in der vorliegenden Erhebung bei den EHF Final 4 festgestellt. Eine Schatzung der Gesamtausgaben der Besucher bei den EHF Final 4 auf Grundlage der Besucherstruktur ergab, dass fast 10 Millionen Euro durch die Besucher in K6In ausgegeben wurden. Selbst bei nationalen oder regionalen Events waren Ausgaben in Millionenhdhe zu verzeichnen. Die Veranstaltungen fuhren damit zu erheblichen Impulsen fir die lokale und regionale Wirtschaft. DarUber hinaus steht auch die einheimische Bevélkerung der LANXESS arena positiv gegenuber. Die Akzeptanz der LANXESS arena durch die Kdlner zeigt sich in der Zuschreibung positiver Merkmale sowie in der Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsabsicht. Dariiber hinaus attestieren die Besucher aus K6ln der LANXESS arena eine grofse Bedeutung fiir den Kdlner Kulturbetrieb sowie einen positiven Einfluss auf die Lebensqualitat in K6lIn. Die mehrheitliche Einstufung als Attraktion oder sogar Wahrzeichen zeugt von einem Beitrag der LANXESS arena zum Burgerstolz der K6lner. In der vierten Forschungsfrage wurde ein Fokus auf Sportveranstaltungen gelegt. Es zeigte sich, dass die drei untersuchten Veranstaltungen teils ahnliche und teils unterschiedliche Effekte aufwiesen. Mit Blick auf die touristischen Effekte, insbesondere die tangiblen, lasst sich feststellen, dass die Ausgaben der Eventtouristen bei der nationalen und der internationalen Handballveranstaltung besonders hoch waren. Die angereisten Gaste blieben fir mehrere Tage in K6In und lassen sich den Besuch einiges kosten. Die 63 Handballfans gaben auch im Vergleich zu Show- und Konzertveranstaltungen wesentlich mehr Geld in Köln aus. Bei der lokalen Eishockeyveranstaltung der Kölner Haie wurden geringere Ausgaben getä(gt. Allerdings liegen die Ausgaben in der Stadt Köln nicht wesentlich unter den Ausgaben bei anderen Konzert- und Showveranstaltungen. Die von Köhler & Puchner (2024) für regionale Sportveranstaltungen festgestellten geringen Ausgaben zeigen sich in dieser Studie nicht. Durch die Häufigkeit der Eishockeyveranstaltungen in der LANXESS arena stellen diese auch einen großen Effekt für die lokale und regionale Wirtscha` dar. Mit Blick auf die intangiblen Effekte ließen sich sowohl bei auswär(gen Besuchern als auch bei den Kölnern zwischen den Sportveranstaltungen sowie im Vergleich mit anderen Konzert- und Showveranstaltungen keine wesentlichen Differenzen feststellen. Abschließend lässt sich festhalten, dass die LANXESS arena für die Stadt Köln sowohl mit Blick auf ökonomische Effekte sowie auch Image- und Bekanntheitseffekte einen großen Wert aufweist. Neben den Effekten, die durch die Veranstaltungsbesucher entstehen, ist von weiteren sekundären Effekten sowie strukturellen Effekten auszugehen. Die vorliegende Studie könnte in einem nächsten Schri_ durch eine Erfassung der Ausgaben der Arena für lokale Anbieter oder eine Befragung der Zulieferer ergänzt werden, um auch diese Effekte quan(fizieren zu können. 64 Literaturverzeichnis Bowdin, G. A. J., McDonnell, I., Harris, R., O’Toole, W., Allen, J., & Jago, L. (2023). Events Management (4. Aufl.). Routledge. h_ps://doi.org/10.4324/9781003044963 Burgan, B., & Mules, T. (1992). Economic impact of spor(ng events. Annals of tourism research, 19(4), 700–710. Crompton, J. L. (2006). Economic Impact Studies: Instruments for Poli(cal Shenanigans? Journal of Travel Research, 45(1), 67–82. h_ps://doi.org/10.1177/0047287506288870 Crompton, J. L., Lee, S., & Shuster, T. J. (2001). A Guide for Undertaking Economic Impact Studies: The Springfest Example. Journal of Travel Research, 40(1), 79–87. h_ps://doi.org/10.1177/004728750104000110 Hall, C. M. (1989). The defini(on and analysis of hallmark tourist events. GeoJournal, 19, 263–268. Hamm, R. (1999). Regionalwirtscha`liche Effekte von Events und Probleme bei ihrer QuanXfizierung—Überlegungen am Beispiel eines Fußball-Bundesligavereins. Hodur, N. M., Bangsund, D. A., Leistritz, F. L., & Kaatz, J. (2006). Es(ma(ng the Contribu(on of a Mul(-Purpose Event Facility to the Area Economy. Tourism Economics, 12(2), 303–316. h_ps://doi.org/10.5367/000000006777637449 Köhler, J. (2014). Events als Instrumente des RegionalmarkeXng: Entwicklung eines Bezugsrahmens zur regional-strategischen Eventwirkungskontrolle. Springer Fachmedien Wiesbaden. h_ps://doi.org/10.1007/978-3-658-07114-1 Köhler, J., & Drengner, J. (2012). Eine kri(sche Betrachtung der ökonomischen Wirkungsanalyse von Veranstaltungen – Darstellung von Fallstricken und ihren Konsequenzen am Beispiel der Bob- und Skeleton- WM 2008 in Altenberg. In C. Zanger (Hrsg.), Erfolg mit nachhalXgen Eventkonzepten: Tagungsband zur 2. Konferenz für Evenhorschung an der TU Chemnitz (S. 201–224). Gabler Verlag. h_ps://doi.org/10.1007/978-3-8349-6885-2_12 Köhler, J., & Puchner, G. (2024). Events als Treiber regionalökonomischer und tourisXscher Effekte. Hochschule Mi_weida. Preuss, H. (2005). The Economic Impact of Visitors at Major Mul(-sport Events. European Sport Management Quarterly, 5(3), 281–301. h_ps://doi.org/10.1080/16184740500190710 64 Literaturverzeichnis Bowdin, G. A. J., McDonnell, |., Harris, R., O’Toole, W., Allen, J., & Jago, L. (2023). Events Management (4. Aufl.). Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003044963 Burgan, B., & Mules, T. (1992). Economic impact of sporting events. Annals of tourism research, 19(4), 700-710. Crompton, J. L. (2006). Economic Impact Studies: Instruments for Political Shenanigans? Journal of Travel Research, 45(1), 67-82. https://doi.org/10.1177/0047287506288870 Crompton, J. L., Lee, S., & Shuster, T. J. (2001). A Guide for Undertaking Economic Impact Studies: The Springfest Example. Journal of Travel Research, 40(1), 79-87. https://doi.org/10.1177/004728750104000110 Hall, C. M. (1989). The definition and analysis of hallmark tourist events. GeoJournal, 19, 263-268. Hamm, R. (1999). Regionalwirtschaftliche Effekte von Events und Probleme bei ihrer Quantifizierung—Uberlegungen am Beispiel eines Fufball-Bundesligavereins. Hodur, N. M., Bangsund, D. A., Leistritz, F. L., & Kaatz, J. (2006). Estimating the Contribution of a Multi-Purpose Event Facility to the Area Economy. Tourism Economics, 12(2), 303-316. https://doi.org/10.5367/000000006777637449 Kohler, J. (2014). Events als Instrumente des Regionalmarketing: Entwicklung eines Bezugsrahmens zur regional-strategischen Eventwirkungskontrolle. Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-07114-1 Kohler, J., & Drengner, J. (2012). Eine kritische Betrachtung der 6konomischen Wirkungsanalyse von Veranstaltungen — Darstellung von Fallstricken und ihren Konsequenzen am Beispiel der Bob- und Skeleton- WM 2008 in Altenberg. In C. Zanger (Hrsg.), Erfolg mit nachhaltigen Eventkonzepten: Tagungsband zur 2. Konferenz fir Eventforschung an der TU Chemnitz (S. 201-224). Gabler Verlag. https://doi.org/10.1007/978-3-8349-6885-2_12 Kohler, J., & Puchner, G. (2024). Events als Treiber regionaldkonomischer und touristischer Effekte. Hochschule Mittweida. Preuss, H. (2005). The Economic Impact of Visitors at Major Multi-sport Events. European Sport Management Quarterly, 5(3), 281-301. https://doi.org/10.1080/16184740500190710 65 Preuß, H., Siller, H. J., Schü_e, N., Zehrer, A., & S(ckdorn, M. (2010). Wirtscha`liche Wirkungen und Besucherzufriedenheit mit der UEFA EURO 2008TM: Eine empirische Analyse für Österreich. Springer. Ritchie, B. J. R. (1984). Assessing the Impact of Hallmark Events: Conceptual and Research Issues. Journal of Travel Research, 23(1), 2–11. h_ps://doi.org/10.1177/004728758402300101 Wang, W., & Cole, S. T. (2016). A Compara(ve Analysis of Event A_endees’ Spending Behaviors, Sa(sfac(on, and Informa(on Search Pa_erns By Event Types at a Midwestern College Town. Event Management, 20(1), 3–10. h_ps://doi.org/10.3727/152599516X14538326024874 65 Preuf8, H., Siller, H. J., Schiitte, N., Zehrer, A., & Stickdorn, M. (2010). Wirtschaftliche Wirkungen und Besucherzufriedenheit mit der UEFA EURO 2008TM: Eine empirische Analyse ftir Osterreich. Springer. Ritchie, B. J. R. (1984). Assessing the Impact of Hallmark Events: Conceptual and Research Issues. Journal of Travel Research, 23(1), 2-11. https://doi.org/10.1177/004728758402300101 Wang, W., & Cole, S. T. (2016). A Comparative Analysis of Event Attendees’ Spending Behaviors, Satisfaction, and Information Search Patterns By Event Types at a Midwestern College Town. Event Management, 20(1), 3-10. https://doi.org/10.3727/152599516X14538326024874 66 ologn Vz ~\ Deutsche ( [Ber ered sai creda 783000 850332

  • PM2410_Daniel_Nölleke.pdf
    PM2410 1/2 Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) fördert ein Forschungsprojekt des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung (IKM) der Deutschen Sporthochschule Köln zum Online-Hass im Sport unter der Leitung von Jun.- Prof. Dr. Daniel Nölleke. „Ich will einfach nur Fußball spielen.“ Das sagte der brasilianische Profifußballer Vinicius Júnior von Real Madrid im März auf einer Pressekonferenz und brach daraufhin in Tränen aus. Grund dafür waren anhaltende rassistische Beleidigun- gen. Aber nicht nur im Stadion oder im Umfeld von Spielen, sondern insbeson- dere in Online-Medien und sozialen Netzwerken sehen sich Spitzensportler*in- nen in großem Maße mit Anfeindungen von Teilen des Publikums konfrontiert und werden Opfer von Hass. Sexistische Beleidigungen gegenüber weiblichen Athletinnen bei der Leichtathletik-WM 2022 oder auch Morddrohungen gegen die Fünfkämpferin Annika Schleu nach den Olympischen Sommerspielen 2020 sind weitere Beispiele. „Im Sport ist das Problem im Vergleich zu anderen Bereichen offensichtlich be- sonders ausgeprägt: Schmähgesänge und explizite Beleidigungen scheinen in populären Mannschaftssportarten seit jeher ein vielfach geduldeter Teil der ‚Fankultur‘ zu sein“, erklärt Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke und bezieht sich dabei auf bisherige Forschungsarbeiten. Die Logik von sozialen Netzwerken sei zudem ein idealer Nährboden für solche Formen inzivilen Verhaltens, also für Pöbe- leien und Drohungen. Während Vereine und Verbände Online-Hass als gravie- rendes Problem erkannt haben, fehlt es von Seiten der Forschung bislang weit- gehend an systematischem Wissen zu den (Wirk-)Mechanismen von Hate Spe- ech im Sport. Das bewilligte Projekt zielt darauf ab, solch ein systematisches Wissen zu den Strukturen von Online-Hass im Sportkontext sowie zu den Per- spektiven von Sportakteur*innen auf digitale Anfeindungen zu generieren. „Online-Hass im Leistungssport: Merkmale, Erfahrungen und Bewältigungs- strategien“ Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft fördert das Projekt ab 1. Mai 2024 für zwei Jahre. Das Projekt untersucht digitalen Hass auf unterschiedlichen Platt- formen (X, Instagram, TikTok; Fanforen) sowie in verschiedenen Kontexten des Leistungssports (Mannschaftssport/Individualsport; Wintersport/Sommer- sport). Die Forscher*innen befragen sowohl Athlet*innen als auch Trainer*in- nen, Sportdirektor*innen und weitere Expert*innen zu ihren Erfahrungen, Be- Stabsstelle Hochschulkommunikation und Universitäre Weiterbildung Presse und Kommunikation Public Relations and Communication Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln . Deutschland Telefon +49(0)221 4982-3850 Telefax +49(0)221 4982-8400 presse@dshs-koeln.de www.dshs-koeln.de Ihre Ansprechpartnerinnen: Lena Overbeck (Abteilungsleitung) Julia Neuburg (Redaktion) Presse-Informationen Online-Hass im Leistungssport Projektförderung durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) zu den Wirkmechanismen von Hate Speech im Sport Köln, 24. April 2024 Unsere Presse-Informationen finden Sie auch online. Die Deutsche Sporthochschule Köln, Deutschlands einzige Sportu- niversität, ist Mitglied der Kölner Wissenschaftsrunde. Über 20 Netz- werkpartner*innen stärken den Wissenschaftsstandort Köln. Projektkontakt Institut für Kommunikations- und Medienforschung Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke +49 221 4982-6105 E-Mail: d.noelleke@dshs- koeln.de https://www.twitter.com/SpoHoKoeln https://www.facebook.com/sporthochschule https://www.youtube.com/Sporthochschule https://blog.dshs-koeln.de/ https://www.dshs-koeln.de/aktuelles/meldungen-pressemitteilungen/?tx_spohosolrlist_solrlist%5bcategories%5d=Pressemeldungen&tx_spohosolrlist_solrlist%5bterm%5d=&tx_spohosolrlist_solrlist%5bdateFilter%5d=&cHash=88a719451b03b12b2f39f35fd626a6e9 http://koelner-wissenschaftsrunde.de/ http://koelner-wissenschaftsrunde.de/ mailto:d.noelleke@dshs-koeln.de mailto:d.noelleke@dshs-koeln.de PM2410 2/2 wältigungsstrategien und Lösungsansätzen. Aufbauend auf bisheriger For- schung zu geschlechtsspezifischen Erfahrungen mit Online-Hass nimmt das Pro- jekt weibliche Sportlerinnen besonders in den Blick. Denn: Die Forschung zu Online-Hass in anderen gesellschaftlichen Bereichen zeigt, dass sich die Situa- tion für weibliche Leistungsträgerinnen besonders dramatisch darstellt. Feind- selige Kommentare würden sich bei Sportlerinnen weniger auf Leistung oder Expertise beziehen, sondern vor allem auf das Geschlecht selbst. „Wir knüpfen an diese Forschung an und analysieren, durch welche Merkmale sich digitale Anfeindungen gegen weibliche Athletinnen von denen gegen männliche Athle- ten unterscheiden. Außerdem fragen wir danach, inwiefern weibliche Spitzen- sportlerinnen Online-Hass anders erleben und sie im Vergleich zu männlichen Sportlern andere Konsequenzen aus ihren negativen Erfahrungen mit Hassbot- schaften im Internet ziehen“, führt Nölleke diesen Fokus aus. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zum BISp-Forschungsschwerpunkt „Frauen und Mädchen im Leistungssport“ (FeMaLe) und liefert eine Grundlage, um zielgerichtet Stra- tegien und Präventionsmaßnahmen für den Umgang mit digitaler Gewalt im Leistungssport zu entwickeln und insbesondere weibliche Nachwuchsathletin- nen für das Problem zu sensibilisieren. Jun.-Prof. Nölleke kooperiert bei dem Projekt mit mehreren Spitzensportver- bänden (Deutscher Turner-Bund e.V., Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack- Gemeinschaft e.V., Deutscher Volleyball-Verband e.V., Deutscher Ruderver- band e.V.) und der Athlet*innenvertretung Athleten Deutschland e.V. „Die Er- kenntnisse werden auch in Kooperation mit dem Landessportbund NRW in Schulungen mit Nachwuchssportler*innen, in Informationsbroschüren sowie im Zuge einer interaktiven Website zur Selbsteinschätzung bei Erfahrungen mit Anfeindungen im Internet umgesetzt“, kündigt Nölleke an. Diese Zusammenar- beit soll helfen, die Projektergebnisse nachhaltig im Spitzensport zu verankern und zukünftig Athlet*innen besser vor Online-Hass schützen zu können bzw. ihnen eine kompetente Unterstützung im Umgang mit Hate Speech an die Hand zu geben.

  • Zugang_ZBS_NH.pdf
    , ... -•. 1 \ "'1 +_.., 1 ·- "'""' , ... ' f,1 UM , ... [-t ◄ I ..,,L \ \ Q ""- , ·- -/ ·j - ►♦1'1 JlJL.I + 1--- - .. 1•1 Ul• ' +r· 2> -( a. )- . / + l!:tH1AM!11tl91taN G..Al)H■ tl::; ,.,.. \,. J-,,. 1-.. " 1±1 '\_ &.8 ---- '!" ·'·' .., ...... L!N 1 l i. • . :?: ORTPARK Hi.ii«;ERSDORf =-,-=.----,,..,--,..,..---.-.---...... -.--..... ,...,. ..... --,-,, . ' •✓ ':"--;-:;---" f '--;-:--'7 1 -::':--"' + -;f-t-irr;==i----.J;l'l;j _______________________________ _j"l""Rl Ml6-DUd CiR PG'tl J r. Dt IUO-t -.,AQ M..$ \,1.1,Attl'a Baustelleneif'W'1Chtungs.pla1ri:'\ / ---------ltRDMJSHJ" 'lD'lolE FlR SANrL Phase 2026/1 - Januar 2026 - Februar 2026 ""''- SfO < """"°'' ..,.......,11U Zugang über Steg Zugang über Parkdeck - Aufzug

  • Zugang_ZBS_NH.pdf
    , ... -•. 1 \ "'1 +_.., 1 ·- "'""' , ... ' f,1 UM , ... [-t ◄ I ..,,L \ \ Q ""- , ·- -/ ·j - ►♦1'1 JlJL.I + 1--- - .. 1•1 Ul• ' +r· 2> -( a. )- . / + l!:tH1AM!11tl91taN G..Al)H■ tl::; ,.,.. \,. J-,,. 1-.. " 1±1 '\_ &.8 ---- '!" ·'·' .., ...... L!N 1 l i. • . :?: ORTPARK Hi.ii«;ERSDORf =-,-=.----,,..,--,..,..---.-.---...... -.--..... ,...,. ..... --,-,, . ' •✓ ':"--;-:;---" f '--;-:--'7 1 -::':--"' + -;f-t-irr;==i----.J;l'l;j _______________________________ _j"l""Rl Ml6-DUd CiR PG'tl J r. Dt IUO-t -.,AQ M..$ \,1.1,Attl'a Baustelleneif'W'1Chtungs.pla1ri:'\ / ---------ltRDMJSHJ" 'lD'lolE FlR SANrL Phase 2026/1 - Januar 2026 - Februar 2026 ""''- SfO < """"°'' ..,.......,11U Zugang über Steg Zugang über Parkdeck - Aufzug

  • ECREA_TWG_2025_Cologne_Program_final-2.pdf
    1/4 Conference of the ECREA TWG „Communication and Sport“ November 13-15, 2025, Cologne The Social Impact of Sports Communication: (Sports) Media, Engagement, and Activism in the Digital Sphere Program Thursday, November 13, 2025 19:00 – 22:00 Get Together Distinto; Italian restaurant; Kirchweg 8, 50858 Cologne (not included in conference fee) Friday, November 14, 2025 9:00 – 9:15 Welcome 9:15 – 10:30 Panel 1: Activism in Sports Communication Neil O‘Boyle (Dublin City University, Ireland) Hard talk and soft activism. Bringing social issues to light in men’s boxing. Veronica Câmpian & Maria Cerga (Babeș-Bolyai University, Cluj, Romania) Well-being advocacy as a soft activism form: Semantic mapping of online media communication in athletes’ narrative. Mark Ludwig & Christoph Bertling (German Sport University Cologne, Germany) A need for more variety and social impact? Expectations and perceptions of sports coverage by public broadcasters in Germany from the perspective of elite sports players. Mario Tirino & Simona Castellano (University of Salerno, Italy) From the football pitch to the battlefield: Sports celebrities in their post-career, between national public identity and political activism. The case of Shevchenko. [ONLINE] Chair: Veera Ehrlén 10:30 – 10:45 Coffee Break 10:45 – 12:00 Panel 2: Media Representations of Female Athletes Iliana Ferrer, Marta Narberhaus, & Luisa Martinez (Autonomous University of Barcelona, Spain) Gendered framing and media visibility: Representation of female athletes in Spanish TV news during the Paris 2024 Olympic Games. https://www.distinto-restaurant.de/restaurant/ “The Social Impact of Sports Communication”; November 13-15, 2025; GSU Cologne 2/4 Angela Stănescu (Autonomous University of Barcelona, Spain) Bridging the gap: The IOC’s portrayal guidelines and gendered media representation on the Olympic Channel. Lida Tsene (Hellenic Open University, Patras, Greece) The role of sport journalism shaping the narrative around women’s football: The case of Greece. [ONLINE] Clara Meyer (Ludwig Maximilian University Munich, Germany) “To stay on the ball”: A qualitative survey of sports journalists on the reporting on women's soccer and where it should be heading. [ONLINE] Chair: Inga Oelrichs 12:00 – 13:00 Lunch Break 13:00 – 14:15 Panel 3: Sports Journalism and Fragmented Media Landscapes Inga Oelrichs (German Sport University Cologne, Germany) The field of sports journalism. José Luis Rojas Torrijos (University of Seville, Spain) & Cristian Ramón Marín Sanchiz (Miguel Hernández University, Elche, Spain) Sports journalism paves the way to reach younger audiences in Europe: Challenges, innovations, and business models. Mario Nicoliello (University of Brescia, Italy) Witnessing change: The evolving role of written press journalists at the Olympic Games. Thomas Horky (Macromedia University of Applied Science, Hamburg, Germany) Sports Vlogging and sports journalism. Digital and mobile forms of live sports reporting and traditional sports journalism: Competition or complementarity? Chair: Xavier Ramon 14:15 – 14:30 Coffee Break 14:30 – 15:45 Panel 4: Online Hate in Sports Veera Ehrlén (University of Jyväskylä, Finland), Alice Němcová Tejkalová, & Kateřina Turková (Charles University, Prague, Czech Republic) From awareness to action: How to prepare multinational comparative research on gender-based violence in sport? Riikka Turtiainen (University of Turku, Finland) Women football players as role models and influencers: Gendered expectations and online harassment. Chiara Gethmann, Yasemen Lappas, & Daniel Nölleke (German Sport University Cologne, Germany) Visibility and vulnerability: How online hate challenges the integrative potential of sport. “The Social Impact of Sports Communication”; November 13-15, 2025; GSU Cologne 3/4 Daniel Kilvington (Leeds Beckett University, UK) Sports journalism, online harms and effective support structures. Chair: Neil O’Boyle 15:45 – 16:40 Walk and Talk 16:40 – 17:55 Panel 5: Marginalization and Empowerment in Sports Communication Jan Boehmer, Brian McCullough, Steven Kubica (University of Michigan, US), & Yara Acaf (Saint Vincent College, US) A missed opportunity: Coverage of climate change and sustainability during the 2022 and 2024 Olympic Games. [ONLINE] Katerina Turkova & Anna Hrbackova (Charles University, Prague, Czech Republic) Public activism leading to celebrification in sports: Transgender sportswomen as the subject of interest. Tim Bellina (Goethe University Frankfurt, Germany) & Christiana Schallhorn (Johannes Gutenberg-University, Mainz, Germany) Disability sport reporting in Germany: Journalistic perspectives on barriers, potentials, and strategies for visibility and destigmatization. Veronika Mackova & Ondrej Trunecka (Charles University, Prague, Czech Republic) Poor Performance as a Reason for a Change of Sport? Motivation and Identity in Para Athletes' Career Transitions. Chair: Marc Tietjen 17:55 – 18:00 Closing Remarks Day 1 19:00 – 22:00 Dinner at Brewery House FRÜH am Dom, Am Hof 12-18, 50667 Cologne (not included in conference fee) Saturday, November 15, 2025 9:15 – 10:45 Panel 6: Storytelling and Fan Engagement in (Digital) Sports Media Ludovico Longhi, Daniel Arrebola, & Iliana Ferrer (Autonomous University of Barcelona, Spain) Personal Growth vs. Agonizing Victory: Representing Human and Olympic Values in Sports Cinema. Maria Cerga & Veronica Câmpian (Babeș-Bolyai University, Cluj, Romania) From field achievements to community engagement: A multi-sport case study of European champion teams. Christof Seeger (Stuttgart Media University, Germany) From post to passion: Second-level agenda-setting to win fan hearts. https://www.frueh-gastronomie.com/ “The Social Impact of Sports Communication”; November 13-15, 2025; GSU Cologne 4/4 Xavier Ramon (University Pompeu Fabra, Barcelona, Spain) European public service media, sport, and accountability in the YouTube era: New directions for cross-national comparative research. Heba Hassan (Helwan University, Egypt) & Amr Saber Hamza (Sohag University, Egypt) Empowered through sport: Female athletes’ use of social media to advocate for social change in Egypt. Chair: Alice Němcová Tejkalová 10:45 – 11:00 Coffee Break 11:00 – 12:30 Panel 7: Politics and Governance of Sports Aaleks Kasemi (KU Leuven, Belgium) Gambling advertising on social media and youth’s sports betting intentions: A longitudinal study. Barbara Mazza (Sapienza University of Rome, Italy) From sustainable practices to strategic engagement: The role of communication and activism in marathon events. [ONLINE] Anna-Katrin Keller (German Sport University Cologne, Germany) Higher, faster, more surveilled? How athletes deal with surveillance in the workplace. Jörg-Uwe Nieland & Thomas Neumann (University of Klagenfurt, Austria) Symbolic politics and political steering: Parliamentary communication on sport in Germany and Austria. Michael Nevradakis (College Year in Athens, Greece) The iron triangle of media-sports capture: The ‘goaligarchy’ and the case of Greece. Chair: Yasemen Lappas 12:30 – 12:45 Farewell 12:45 – 13:30 Business Meeting ECREA TWG “Communication and Sport” Venue: The conference will be held at the German Sport University Cologne. The academic program will take place in Lecture Hall 5, located in the basement of the Elite Training Centre for Hockey and Judo, Guts- Muths-Weg 1, 50933 Cologne. https://www.dshs-koeln.de/english/

  • Call_for_Abstracts_TWG_CommSport_Cologne_final.pdf
    Call for Abstracts Conference of the ECREA Temporary Working Group “Communication and Sport” “The Social Impact of Sports Communication: (Sports) Media, Engagement, and Activism in the Digital Sphere” Institute of Communication and Media Research German Sport University, Cologne, Germany (conference will be held onsite with inclusion of 1 online panel) November 13-15, 2025 Sports media play a crucial role in shaping public discourse, influencing narratives, and determining the visibility of social issues within both the sports industry and wider society. From investigative sports journalism uncovering injustices to strategic communication efforts by athletes, teams, and brands, the role of media in shaping social impact requires critical exploration. Moreover, audiences actively engage with, interpret, and respond to these narratives, shaping the effectiveness and reach of various movements in sports media. Additionally, sports journalism can take on an interventionist role, with journalists advocating for social issues, giving voice to marginalized groups, and driving conversations on equity and justice. Activism within sports communication, whether led by athletes, media professionals, or fans, continues to be a significant factor in addressing societal challenges. Beyond journalism, various forms of engagement—including fan mobilization, community-driven initiatives, and participatory media practices—are shaping the broader landscape of social influence in sports communication. The Conference of the ECREA TWG “Communication and Sport”, hosted by the Institute of Communication and Media Research at the German Sport University in Cologne, on November 13-15, 2025 (Get Together, Nov 13; Academic Program Nov 14 and 15) invites scholars (not necessarily only from Europe) to submit abstracts that investigate the relationship between sports communication and its broader societal influence. It aims to foster interdisciplinary discussions that deepen our understanding of how journalism, digital platforms, strategic communication, audience reception, engagement, activism, and advocacy intersect with social impact in sports communication. The conference will feature one online panel that will allow participation of a select number of researchers who are unable to travel to Cologne. Submissions may address, but are not limited to, the following themes: Sports Media: • The role of sports journalism in shaping social change • The interventionist and activist role of sports journalists • Media framing of social issues and activism in sports • Intersectionality and diversity in media portrayals of athletes and social issues • Regulation and censorship in sports media Sports Actors: • The role of sociopolitical issues in athletes’ self-presentation • Strategic communication in socially responsible and activist sports initiatives • Corporate media and its stance to social activism in sports • Athletes’ employment of different media channels for activist purposes • Sports actors’ responses to online hate • Social media’s influence on activism and public engagement in sports Sports Audiences: • Fan engagement, mobilization, and advocacy through media platforms • Audience expectations and perceptions of activism in sports communication • Community engagement and grassroots movements in sports media • Case studies of sports media’s impact on social discourse and activism This list is not exclusive, and we call for papers which in a broad sense deal with different forms of engagement, including both theoretical and empirical perspectives on the potential social impact of sports communication We invite abstracts between 300-500 words (excluding references) submitted in English language by June 23, 2025 via email to ecrea_sports_2025@dshs-koeln.de (ecrea_sports_2025@dshs-koeln.de) or directly to the main organiser JProf. Dr. Daniel Nölleke (d.noelleke@dshs-koeln.de). The submission should be anonymized. The abstracts can be both for individual papers and panel proposals. Each panel proposal must include an abstract of the cover topic and the titles of 4-5 involved papers with the names of the authors. Each paper in the panel needs to be presented by people from different universities. Please indicate clearly whether the abstract is for an individual paper or a panel proposal. The TWG (in collaboration with its YECREA representative) particularly invites early career researchers to submit abstracts for the conference. Please indicate on your submission if it is authored exclusively by (bachelor, master or Ph.D.) students. To support the integration of as many scholars as possible, we will hold approx. 5 onsite panels and 1 online panel for the colleagues who have difficulties travelling to Cologne on the dates of the conference. Please indicate clearly whether the abstract is for onsite or online presentation. Authors will be notified about acceptance by July 25, 2025. To cover the expenses for room rental and on-site catering (coffee, cold drinks, finger food), a fee of max. 70 Euro (max. 40 Euro for Early Career Scholars) will be charged for on-site participation. Detailed information on fees, accommodation options and the social program will be sent with the acceptance notification in July. mailto:ecrea_sports_2025@dshs-koeln.de

  • Vergaberichtlinien_Lehr-_und_Übungsstätten.pdf
    Richtlinien über die Nutzung, Vergabe und die Vermietung von Lehr- und Übungsstätten in der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) vom 12.10.2011 § 1 Allgemeine Grundsätze (1) Lehr- und Übungsstätten der DSHS dienen in erster Linie der Erfüllung der Aufgaben der DSHS als wiss. Hochschule (hochschulinterne Zwecke). Soweit darüber hinaus Lehr- und Übungsstätten frei sind, können diese gegen Entgelt an Dritte vermietet werden. Ein Anspruch auf Vermietung besteht nicht. (2) Bei Vergabe von Lehr- und Übungsstätten für hochschulinterne Zwecke wird nach Veranstaltungsarten mit folgender Rangfolge unterschieden: 2.1 Lehr- und Prüfungsveranstaltungen entsprechend den Studien- und Prüfungsordnungen, (die Angabe der VV Nummer ist erforderlich) 2.2 sonstige Lehrveranstaltungen (Tutorien) und Prüfungsvorbereitungen einschließlich Arbeits- und Trainingsgemeinschaften und (nach Beantragung) prüfungsbezogenes freies Üben der Studierenden 2.3 Veranstaltungen des Hochschul- und Betriebssports sowie der Universitären Weiterbildung 2.4 Sonderveranstaltungen der DSHS (Tagungen, Symposien, Kongresse und Fortbildungen für Studierende wie Trainerlehrgänge, usw…) 2.5 Studien und Forschungs- bzw. künstlerische Vorhaben der Institute der DSHS, Versuchs- und Demonstrationsgruppen, (nur soweit keine Entgelte und Gebühren von den Teilnehmern dieser Veranstaltungen erhoben werden) 2.6 Veranstaltungen der Studierendenschaft der DSHS auf Beschluss des Rektorats 2.7 Veranstaltungen der Kooperationsvereine der DSHS (LT DSHS, Vorwärts Spoho, Turn Team Toyota, Hai Society, VGS). Voraussetzung zur Erlangung des Status eines Kooperationsvereines ist dessen enge Einbindung in den Lehr- und Forschungsbetrieb sowie der Abschluss eines Kooperationsvertrages. (3) Bei der Vermietung von Lehr- und Übungsstätten an Dritte wird nach Veranstaltungsarten mit folgender Rangfolge unterschieden: 3.1 Veranstaltungen von Hochschuleinrichtungen in Zusammenarbeit mit Dritten 3.2 Sportveranstaltungen von externen Sportvereinen und – verbänden 3.3 Sportveranstaltungen anderer Behörden, der Bundeswehr, der Volkshochschulen, von Körperschaften und Einrichtungen, die vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt werden 3.4 und sonstige Veranstaltungen. (4) Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Bei gleicher Rangfolge gilt grundsätzlich der Prioritätsgrundsatz. (5) Der Antrag ist auf dem vollständig ausgefüllten Formblatt unter Angabe der Veranstaltungsart und/oder des Themas bei der Hochschulverwaltung einzureichen (siehe § 2). Für Nutzungen während der festgelegten Öffnungszeiten soll der Antrag spätestens drei Wochen und für Nutzungen außerhalb der Öffnungszeiten spätestens sechs Wochen vor dem geplanten Veranstaltungstermin eingereicht werden. (6) Während der Prüfungszeiträume sowie der Vorlesungszeit können Vermietungen an Externe nur unter Vorbehalt erfolgen. (7) Erfolgt eine Vergabe oder Anmietung außerhalb der in Abs. (6) genannten Zeiträume, gilt diese als verbindlich, wenn sie mindestens sechs Monate vor der Veranstaltung beantragt wurde. Ein Widerruf des Mietvertrages ist sodann nur zulässig, wenn Veranstaltungen von besonderem Hochschulinteresse kurzfristig zu realisieren sind und keine geeigneten alternativen Räume hierfür zur Verfügung stehen. Veranstaltungen von besonderem Hochschulinteresse sind solche Lehrveranstaltungen entsprechend den Studien- und Prüfungsordnungen, siehe § 1 Abs. (2) Ziff. 2.2. (8) Die Nutzungsgenehmigung gilt nur für eigene Veranstaltung des Antragstellers. Der Antragsteller ist nicht zur Gebrauchsüberlassung oder Untervermietung an Dritte berechtigt. Ein Verstoß hiergegen berechtigt die DSHS Köln zum Widerruf der Nutzungsgenehmigung. Schlüssel für die Lehr- und Übungsstätten werden grundsätzlich nur dem im Antrag bezeichneten Empfangsberechtigten ausgehändigt. (9) Die Nutzungsgenehmigung kann widerrufen werden, insbesondere wenn - Umstände nachträglich bekannt werden, die nach dieser Richtlinie zur Versagung der Vergabe geführt hätten; - die mitgeteilte Veranstaltungsart oder das Thema seinem Inhalt oder Wortlaut nach geändert wird; - ein dringendes, unvorhergesehenes Eigeninteresse der DSHS an der zugewiesenen Lehr- und Übungsstätte entsteht oder die Lehr- und Übungsstätte nicht benutzbar ist. Die DSHS bietet in diesem Fall nach Möglichkeit eine andere Lehr- oder Übungsstätte an. Der Antragsteller erhält im Falle des Widerrufs oder der Unbenutzbarkeit der Lehr- oder Übungsstätte das eingezahlte Nutzungsentgelt zurück. Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen. § 2 Zuständigkeiten in der Hochschule (1) Die Erstvergabe Vergabe der Lehr- und Übungsstätten für Lehr- und Prüfungsveranstaltungen (entsprechend den Studien- und Prüfungsordnungen), Lehrübungs-und Hospitationsgruppen, internationales Lehrangebot (jeweils entsprechend den Studien- und Prüfungsordnungen), für Veranstaltungen im freien Wahlbereich, für Lehrveranstaltungen im Rahmen des Promotionsstudiums sowie Tutorien wird vor Vorlesungsbeginn über LSF durch die VV-Beauftragten der Institute unter Beteiligung der Verwaltung und durch die Stabsstelle Q vorgenommen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Nutzungszeiten in Lehr- und Übungsstätten für Lehrveranstaltungen und Tutorien erst nach vorheriger Prüfung durch Stabsstelle QL vergeben. Lehrübungs- und Hospitationsgruppen bedürfen der Anerkennung durch die Stabsstelle QL. (2) In den übrigen Fällen der Vergabe sowie bei der Vermietung an Dritte sind die Anfragen schriftlich oder mündlich zentral an den Infopoint zu richten. Die Bearbeitung findet ausschließlich im Dezernat 4, Abteilung 4.3.3 (Hockey-Judo Zentrum), Abteilung 4.3.4 (Schwimmzentrum) und Abteilung 4.4.6 (übrige Hörsäle, Hallen und Seminarräume) statt. Bei jeder Form der Vermietung, bzw. Einräumung von Nutzungsberechtigungen an Lehr- und Übungsstätten sind die vorgenannten Stellen zu beteiligen. (3) Die nach Abs. (2) zuständigen Stellen haben die Schwerpunktnutzer zu beteiligen. Vor der Entscheidung ist dem Schwerpunktnutzer Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Führt der Schwerpunktnutzer Beschwerde gegen die Vergabe, bzw. Vermietung, entscheidet der Kanzler oder sein Vertreter nach Maßgabe dieser Richtlinie. (4) Die Schwerpunktnutzer sind grundsätzlich verantwortlich für die Funktionstüchtigkeit der ihnen zugeordneten Räumlichkeiten und Anlagen. Ihnen obliegen die Beschaffungs- und Unterhaltungsmaßnahmen für die den Räumlichkeiten und Anlagen zugeordneten Einrichtungen und Geräte. Bei Nutzung der Einrichtungen durch externe „Dritte“ haben diese anteilig für die Abnutzung und im Schadensfall Schadensersatz zu leisten. § 3 Spezielle Regelungen für die Interne Vergabe (1) Für eine Nutzung für eigene Veranstaltungen der DSHS gemäß § 1 Abs. (2) werden grundsätzlich keine Entgelte erhoben. (2) Entstehen der Hochschule durch eine Veranstaltung zusätzliche Kosten (z.B. für Personal, Heizung, Material, Reinigung oder bei der Nutzung besonderer Einrichtungen), kann die Genehmigung nur erfolgen, wenn die Kostendeckung gesichert ist. (3) Werden mit einer Veranstaltung Einnahmen erzielt, oder werden Honorare, insbesondere an Hochschulangehörige, gezahlt oder zahlen Teilnehmer oder Nutzer Beiträge, Gebühren oder Entgelte für ihre Teilnahme oder wird eine Veranstaltung gemeinsam mit einem externen Dritten (Verein o.ä.) beantragt bzw. durchgeführt, ist der Nutzungsantrag wie ein Antrag eines Dritten zu behandeln und grundsätzlich Nutzungsentgelt zu zahlen (siehe § 4). Dies gilt nicht für Symposien, Messen oder Kongresse. § 4 Spezielle Regelungen für Vermietung (1) Im Falle der Vermietung der Lehr- und Übungsstätten ist grundsätzlich vom Veranstalter ein Nutzungsentgelt zu zahlen, dessen Höhe sich nach der Art der Veranstaltung sowie nach der Größe und/oder Ausstattung der vermieteten Räumlichkeiten richtet (siehe Anlage zu dieser Richtlinie). Werden die Räumlichkeiten an mehreren aufeinanderfolgenden -oder regelmäßig an bestimmten Tagen- genutzt, kann eine angemessene Mietpauschale festgesetzt werden. (2) Nutzungsentgelt kann nachträglich erhoben werden, wenn sich Angaben über den Veranstalter oder über Einnahmen als unrichtig herausstellen. Eine Nachberechnung erfolgt auch, wenn die eingeräumte Nutzungszeit überzogen wird. Außerdem können zukünftige Anträge dieses Veranstalters befristet oder auf Dauer abgelehnt werden; Dauermietverträge können fristlos gekündigt werden. § 5 Inkrafttreten Diese Richtlinien treten am XX.XX.in Kraft. Gleichzeitig treten die Richtlinien über die Vermietung von Räumlichkeiten an Dritte für Veranstaltung in der Deutschen Sporthochschule Köln vom 1. Januar 1991 sowie die Richtlinien für die Zuweisung von Lehr- und Übungsstätten für hochschulinterne Zwecke der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) vom 12. Dezember 1990 außer Kraft. Köln, den ……..April 2011 Der Kanzler der Deutschen Sporthochschule Köln gez. Dr. jur. J. Horst

  • Fußballmuseum_10-06-2026.pdf
    In Kooperation mitVeranstalter FUSSBALL WM 2026 UND POLITIK DEUTSCHES FUSSBALL MUSEUM, DORTMUND 10.6.2026 | 10:00 UHR WORKSHOP In Kooperation mit 10.00 Uhr Anreise 10.15 Uhr Begrüßung Dr. Henry Wahlig, Deutsches Fußballmuseum Dortmund Prof. Dr. Norbert Kersting, Institut für Politikwissenschaft, Universität Münster 10.30 Uhr Nationales Branding und nationale Identität von Mega-Sport- Events. Die Fußball WM 2026. Prof. Dr. Norbert Kersting 11.30 Uhr Gemeinsames Spielfeld, getrennte Interessen? Bewerbung, Zielsetzungen und Strategien des Ausrichter- triumvirats der WM 2026 Prof. Dr. Jürgen Mittag, Deutsche Sporthochschule Köln 12.30 Uhr Mittagessen 13.30 Uhr Social Media Fußball? Zum Wandel von Medienlogiken und Journalismus Jun. Prof. Dr. Daniel Nölleke und Dr. Jörg-Uwe Nieland 14.30 Uhr Fußball-WM, Demokratie, Menschenrechte und Boykott Dietrich Schulze-Marmeling, Journalist und Autor, Münster 15.30 Uhr Kaffeepause 16.30 Uhr Die deutsche Nationalmannschaft und politische Positionierungen Prof. Dr. Henk Erik Meier, Universität Münster 17.30 Uhr Abschlussdiskussion 18.00 Uhr Tagungsende PROGRAMM Mittwoch, 10. Juni 2026 n.kersting@uni-muenster.de +49 251 83 - 253 99 Deutsches Fußball Museum Platz der Deutschen Einheit 1 44137 Dortmund Wie hat sich die Medienberichterstattung verändert? Wie hat sich die Politisierung der Fußball WM und Nationalmannschaft entwickelt? Die „quadriennale“ Veranstaltung von Prof. Dr. Norbert Kersting, Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, wird 2026 in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln, Prof. Dr. Jürgen Mittag, und dem Deutschen Fußballmuseum Dortmund umgesetzt. Die Tagung richtet sich an alle, die sich für den Zusammenhang von Sport und Politik interessieren. Sport und Politik sind eng verwoben und ihre Verknüpfung ist nicht neu. Bereits in der Antike suchten Herrscher die Nähe erfolgreicher Sportler. In der Neuzeit bis in die Gegenwart nutzen autoritäre Regime und Herrscher ebenso wie demokratischer Systeme Sportgroß- ereignisse, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Mega Sport Events sind einerseits Schönheitswettbewerbe für Länder und als „Sportwashing“ für Politiker ein außenpolitisches Mittel. Sie spielen andererseits ökonomisch (Branding nach außen, Tourismus) wie sozial (Feel-Good Effekte nach innen) eine wichtige Rolle. Am Beispiel der Fußball-Weltmeister- schaft 2026 in USA, Mexiko und Kanada setzt sich unsere Tagung mit den Wechselwirkungen zwischen (inter- nationalen) Sport-Großereignissen, den gesellschaftlich politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen auseinander. Dabei sollen sowohl die Praxis der Vergabe dieser Ereignisse als auch die Dominanz ökonomischer Interessen gegenüber anderen Fragen (Nachhaltigkeit, Sicherheit, Partizipation) in den Blick genommen werden. Beschäftigen wird uns auch die Frage, welchen Einfluss solche internationale Sportgroßereignisse auf das National- gefühl/den Nationalismus haben und wie sich Nationen dort präsentieren. Workshop, 10. Juni 2026 Fußball WM 2026 und Politik In Kooperation mit Kontakt Veranstaltungsort
  • keyboard_double_arrow_left
  • keyboard_arrow_left
  • …
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • …
  • keyboard_arrow_right
  • keyboard_double_arrow_right
  • email
Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
  • Kontakt & Anfahrt
Soziale Medien
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • north_east Hinweis geben
Partneruniversität für Spitzensport Akkreditierungsrat Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit Familie in der Hochschule Global Sport University Network Kölner Wissenschaftsrunde HR Excellence in Research