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  • MHB-sport-LM-GYMGE-koeln-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Modulbeschreibung Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Modulbeschreibung Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2: Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: M. Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 23/24 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 9 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja c) Individualsportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit einen anspruchsvollen Themenkomplex didaktisch zu reduzieren und wissenschaftsgeleitet sowie adressatengerecht zu planen, in einer praktischen Durchführung zu vermitteln und im Anschluss selbstreflexiv zu beurteilen. • die Komplexität unterrichtlicher Lehr-/ Lernsituationen vor dem Hintergrund einer umfassenden Vermittlungskompetenz zu bewältigen. • in angemessener Weise ein Lernportfolio zusammenzustellen. • aus der Perspektive der Lernenden, vielschichtige, themenspezifische Fragestellungen kontrovers zu diskutieren und Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. Modulbeschreibung • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Individualsportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander im Einzel und/oder Doppel, sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Ausgehend von einer gemeinsamen Erarbeitung des komplexen Begriffsverständnisses einer umfassenden Vermittlungskompetenz werden vor dem Hintergrund der Vermittlung von Sportspielen im Schulsportunterricht Themen aus dem Bereich der leistungsbestimmenden Faktoren, der Diagnostik und Evaluation sowie der personalen Kompetenzen im Sinne einer spiralcurricularen Vertiefung zum Gegenstand der Auseinandersetzung. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Mannschaftssportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen im Kontext Schule gelegt. c) Individualsportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Individualsportspiels und der dort erreichten Modulbeschreibung Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual- und/oder doppeltaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Es werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlagspiel aufgezeigt. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekannt gegeben. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Basketball Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Fußball Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. Handball Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey Anders E, Myers S (2008). Field hockey – steps to success. 2nd edition. Champaign, Ill [u.a.]: Human Kinetics. Hänel R, Hillmann W, Lüninghöner J (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Volleyball Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Modulbeschreibung c) Individualsportspiel (aufbauend) Badminton Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hoffmann, D. & Vogt, T. (2019). Badmintonspezifische Vermittlungsmodelle: Vergleich und Anwendbarkeit im Sportunterricht. Sportunterricht. 68, 2, S. 59-65. Tennis Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269- 275 Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P. & Grambow, R., (2020) Eine kompetenzorientierte Einordnung zur Tennisvermittlung im Sportunterricht. In Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung : Sportartspezifische Perspektiven. Vogt, T. (Hrsg.). 1 Aufl. Aachen: Meyer & Meyer, S. 207-217 Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56- 59. Tischtennis Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Münster: Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch-methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag, Baltmannsweiler. Klein-Soetebier, T. & Binnenbruck, A. (2023). Tischtennis - Das Lehrbuch für das Sportstudium, den Freizeit- und Vereinssport. Springer Spektrum, Heidelberg. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle (LEK) a) Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit b) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen werden. Die Modulprüfung wird als Klausur mit offenen Aufgabenstellungen von 120 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Seminarveranstaltung (a) und Inhalte aus einem der Kurse b) oder c) geprüft. Klausur/ 120 min Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) Mannschaftssportspiele (aufbauend) und im Kurs c) Individualsportspiele (aufbauend) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur/ 60 min/ 50% Praxisprüfung/ 50% Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und ggf. einer oder zwei fachpraktischen Prüfung/en. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 1. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Basismodul Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) Profilgruppe Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/Lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte 1309e312-48c2-4921-a3c3-3f390a70037b.pdf b) Profilgruppe

  • MHB-biwi-LM-GYMGE-koeln-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen – Bildungswissenschaften (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand Mai 2023 Qualifikationsziele Fachkompetenz Die Studierenden … - kennen, analysieren und bewerten zentrale Befunde und methodische Zugänge der empirischen Bildungs-, Schul- und Unterrichtsforschung. - beurteilen (inklusive) Schulentwicklungs- und Unterrichtsprozesse. - erwerben Kompetenzen hinsichtlich förderorientierter Diagnostik. - erstellen vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen individuelle Förderpläne. - überprüfen und reflektieren Unterrichtskonzepte und entwickeln diese weiter. - reflektieren die professionellen Anforderungen des Umgangs mit Diversität und Heterogenität. - planen und führen vor dem Hintergrund didaktischer Modelle Studienprojekte durch, werten diese aus und reflektieren sie. Methodenkompetenz Die Studierenden … - planen Fachunterricht theoriegeleitet und adressatengerecht. - diagnostizieren Lernvoraussetzungen und -prozesse von Schülerinnen und Schülern. - verbinden Theorie und Praxis professionsorientiert im Sinne des Forschenden Lernens. - evaluieren Fördermaßnahmen in heterogenen Lerngruppen. Sozialkompetenz Die Studierenden … - vermitteln demokratische Werte und Normen an Schülerinnen und Schüler. Personalkompetenz Die Studierenden … - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen. - entwickeln über reflexive Prozesse ihre eigene professionelle Rolle weiter. Modulbeschreibung Modultitel: Innovieren Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: WS 2023/2024 Englischer Modultitel Innovating Kurzbezeichnung MM1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 / 0 / 0 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Statistische Verfahren der Schul- und Unterrichtsentwicklung 1 SWS / 15 h / 15 h / 1. / Vorlesung / deutsch / nein b) Methoden geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Arbeitens im Kontext Schule 1 SWS / 15 h / 15 h / 1. / Seminar / deutsch / nein c) Innovieren und Evaluieren im Kontext systematischer Schul- und Unterrichtsentwicklung 2 SWS / 30 h / 90 h / 1. / Seminar / deutsch / nein Kompetenzorientierte Lernziele Studierende lernen in diesem Modul zentrale Befunde und methodische Zugänge der empirisch erklärenden und ver- stehenden (Bildungs-, Schul- und Unterrichts-)Forschung kennen und kritisch in deren Geltungsanspruch zu beurteilen. Auf dieser Wissensgrundlage werden sie dazu befähigt, die professionellen Anforderungen des Innovierens zu beschreiben sowie text- und datengestützte Schulentwicklungs- und Unterrichtsprozesse zu beurteilen, zu nutzen und weiterzuentwickeln. Die Studierenden lernen Grundlagen medienbezogener Schulentwicklung kennen und beziehen diese exemplarisch auf Schulprogrammarbeit. Die Studierenden evaluieren und planen Innovationsprozesse, um Schule im Hinblick auf Digitalisierung zu entwickeln. Zentrale Inhaltsbereiche a) Statistische Verfahren der Schul- und Unterrichtsentwicklung - Grundlagen der Messtheorie und das Konzept der statistischen Unsicherheit verstehen - Skalenniveaus unterscheiden können - Deskriptive Statistiken kennenlernen und verstehen (z.B. Häufigkeitsanalyse, Kreuztabellen) - Lage- und Streuungsmaße verstehen und interpretieren können - Grundlagen der statistische Testtheorie kennenlernen - Verschiedene statistische Testverfahren zu Zusammenhangs- und Unterschiedsverfahren kennenlernen - Grenzen und Limitationen statistischer Untersuchung Unterrichtsentwicklung verstehen und beurteilen können Modulbeschreibung b) Methoden geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Arbeitens im Kontext Schule - Wissen über die Struktur und den Aufbau von empirischen Forschungsprozessen erhalten - ausgewählte Methoden der empirischen Sozial- und Bildungsforschung (qualitativ und quantitativ) kennenlernen und verstehen - Wissen über die Auswahl von geeigneten Forschungsmethoden in Relation zur Forschungsfrage entwickeln - empirische Studien aus dem Bildungskontext recherchieren, und prägnant aufbereiten - kritische Reflexionskompetenz im Umgang mit empirischer Forschung entwickeln c) Innovieren und Evaluieren im Kontext systematischer Schul- und Unterrichtsentwicklung - Überblick über das deutsche Schulsystem gewinnen - statistische Daten für Schul- und Unterrichtsentwicklung verarbeiten und nutzen - Bewertung und Entwicklung von Schulprogrammen - Politische Themenfelder der Schulentwicklung kennenlernen und Entwicklungsinstrumente anwenden (z.B. für Digitalisierung und Inklusion) - Evaluations- und Feedbackmethoden zielführend im Rahmen von Entwicklungsprozessen einsetzen Je nach Lehrangebot sind unterschiedliche Schwerpunktsetzungen möglich (vgl. Vorlesungsverzeichnis). Lehr- und Lernmethoden Gruppenarbeit, Online-Materialien Empfohlene Literatur Buhren/ Rolff (2012): Handbuch Schulentwicklung und Schulentwicklungsberatung. Buhren, C.: Evaluation von Schule und Unterricht. Luchter- hand, Köln 2008 Rasch, B., Friese, M., Hofmann, W., & Naumann, E. (2021). Quantitative Methoden 1: Einführung in die Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler. 5ed. Springer-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Näheres zur Lernerfolgskontrolle regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Hausarbeit / 3 Seiten / 70% Präsentation zur Lehrveranstaltung b) / max. 20 min / 30% Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: Vorbereitung Praxissemester Bildungswissenschaften Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: WS 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB BiWi Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 2 / 0 / 0 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium (h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (BiWi) 2 SWS / 20 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 1. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, • ihr professionelles Selbstverständnis vor dem Hintergrund biographischer Erfahrungen zu reflektieren. • ihren Professionalisierungsprozess in selbstständiger und eigenverantwortlicher Arbeit fortzusetzen. • wissenschaftliche Inhalte der Unterrichtsfächer und Bildungswissenschaften auf Situationen und Prozesse schulischer Praxis zu beziehen. • Erziehungs-, Bildungs- und Unterrichtskonzepte unter Berücksichtigung fachlicher Erkenntnisse zu überprüfen sowie ihre Bedeutung vor dem Hintergrund der bevorstehenden Praxiserfahrungen zu reflektieren. • die Relevanz ihrer Gesunderhaltung mit Blick auf berufliche Anforderungen zu reflektieren sowie ausgewählte Interventionsmaßnahmen zu erproben • Feedback- und Peerfeedbackprozesse konstruktiv und reflektiert zu erfahren. b) Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, • Theorie und Praxis professionsorientiert und mit einer forschenden Grundhaltung aufeinander zu beziehen. Zentrale Inhaltsbereiche • Vorbereitung der Studierenden auf das Praxissemester in den Bildungswissenschaften. • Vorbereitung einer Projektskizze für das Studienprojekt im Sinne des Forschenden Lernens im Profilfach. Lehr- und Lernmethoden Seminaristischer und projektorientierter Unterricht Empfohlene Literatur Fatke, R. (1995). Fallstudien in der Pädagogik. Einführung in den Themenschwerpunkt. Zeitschrift für Pädagogik, 41, 675- 680. Modulbeschreibung Gudjons, H. (2012). Pädagogisches Grundwissen. Überblick, Kompendium, Studienbuch (11., grundlegend überarbeitete Auflage). Klinkhardt. Helsper, W. (2004): Antinomien, Widersprüche, Paradoxien: Lehrerarbeit – ein unmögliches Geschäft? Eine strukturtheoretisch- rekonstruktive Perspektive auf das Lehrerhandeln. In B. Koch-Priewe u.a. (Hrsg.), Grundlagenforschung und mikrodidaktische Reformansätze zur Lehrerbildung (S. 49-98). Klinkhardt. Koller, H.-C. (2007). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung (3. Auflage). Kohlhammer. Lehmann-Rommel, R. (2014). Wie mit Wertungen in Beobach- tungen arbeiten? Journal für Lehrerinnenbildung, 1, 44-50. Messmer, R. (2001). Lernen aus Fallgeschichten in der Lehre- rinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur Lehrerbildung, 19(1), 82-92. Radtke, F.-O. (o.J.) Professionalisierung der Lehrerbildung durch Autonomisierung, Entstaatlichung, Modularisierung. JSSE - Journal of Social Science Education 0-2000. Abgerufen von http://www.sowi-onlinejournal.de/lehrerbildung/radtke.htm Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. In W.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs- methoden in der Sportpädagogik (S. 137-159). Hofmann. Neuss, N. & Zeiss, J. (2013). Biographiearbeit als Bestandteil von Professionalisierung. TPS, 1, 22-25. Modulart a) Pflicht / b) Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen keine Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der ver- antwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Hausarbeit / 12.000 – 18.000 Zeichen / 100% Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: Praxissemester Bildungswissenschaften Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: WS 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS BiWi Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS* / 1 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 360 h / 25** / 0 / 0 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium (h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL und 5-monatiges Praktikum am Lernort Schule - / 250 h / 140 h / 2. / - / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (in FD1/FD2 oder BiWi) - / 30 h / 330 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Lernort Schule/ZfsL: Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Lernort Universität: Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln und zu kritisch reflektieren. • vor dem Hintergrund relevanter bildungswissenschaftlicher Theoriebausteine Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Hand- lungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Lernort Universität: • Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachliche Begleitung im Profilfach und in den Nicht - Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Regelungen) Lehr- und Lernmethoden a) Lernort Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich (12-15 h pro UV) b) Lernort Universität: seminaristischer Unterricht/ Beratungsformate Empfohlene Literatur Fatke, R. (1995). Fallstudien in der Pädagogik. Einführung in den Themenschwerpunkt. Zeitschrift für Pädagogik, 41, 675- 680. Gudjons, H. (2012). Pädagogisches Grundwissen. Überblick, Kompendium, Studienbuch (11., grundlegend überarbeitete Auflage). Klinkhardt. Helsper, W. (2004): Antinomien, Widersprüche, Paradoxien: Lehrerarbeit – ein unmögliches Geschäft? Eine strukturtheoretisch- rekonstruktive Perspektive auf das Lehrerhandeln. In B. Koch-Priewe u.a. (Hrsg.), Grundlagenforschung und mikrodidaktische Reformansätze zur Lehrerbildung (S. 49-98). Klinkhardt. Koller, H.-C. (2007). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung (3. Auflage). Kohlhammer. Lehmann-Rommel, R. (2014). Wie mit Wertungen in Beobach- tungen arbeiten? Journal für Lehrerinnenbildung, 1, 44-50. Messmer, R. (2001). Lernen aus Fallgeschichten in der Lehre- rinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur Lehrerbildung, 19(1), 82-92. Röbken, H. & Wetzel, K. (2016). Qualitative und quantitative Forschungsmethoden (12-17). Eigenverlag. Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. In W.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs- methoden in der Sportpädagogik (S. 137-159). Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Abgeschlossene Vorbereitungsmodule in allen Fächern (FD1, FD2 und Bildungswissenschaften) Modulbeschreibung Lernerfolgskontrolle - Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote a) Lernort Schule/ZfsL: Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Umsetzung der vorgesehenen Unterrichtsversuche im Handlungsfeld Unterricht/ Genaueres regelt der ministerielle Erlass/ - b) Lernort Universität: Umsetzung eines Studienprojekts im schulischen Handlungsfeld, Dokumentation des Studienprojekts, kombinierte Prüfung über das Studienprojekt (Vortrag 15´plus Kolloquium 15´)/ 100% Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). ** Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: Diagnostik und Individuelle Förderung Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: WS 2023/24 Englischer Modultitel Diagnostics and individual support Kurzbezeichnung MM2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3./4. Semester / 1-2 Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 / 0 / 0 Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Einführung in die Diagnostik und individuelle Förderung 2 SWS / 30 h / 30 h / 3./4. / Vorlesung / deutsch / nein b) Anwendung von Diagnose und individueller Förderung im Schulalltag 2 SWS / 30 h / 90 h / 3./4. / Seminar / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden erwerben in diesem Modul Kompetenzen, die sie zur Diagnostik, individuellen Förderung und zum Umgang mit Diversität und Heterogenität in Schule und Unterricht befähigen sollen. a) Einführung in die Diagnostik und individuelle Förderung: Die Studierenden: • Erläutern, nutzen und reflektieren Theorien zur individuellen Förderung sowie zum Umgang mit Diversität und Heterogenität in (inklusiven) Schulentwicklungs- und Unterrichtsprozessen • Verstehen und erklären diagnostische Theorien und Methoden und ordnen individuelle diagnostische Daten in die Bildungsbiographie einer Schülerin / eines Schülers ein • Erstellen exemplarisch Förderpläne unter Berücksichtigung diagnostischer Ergebnisse und in Anknüpfung an (fach)didaktische sowie organisatorische Möglichkeiten • Erläutern Modelle zur individuellen Förderung mit digitalen Medien und hinterfragen diese fachbezogen • Diskutieren Leistungsbewertung und Leistungsbeurteilung im Kontext der individuellen Förderung und entwickeln Lösungswege • formulieren lernförderliches Feedback • Die Studierenden lernen digitale Möglichkeiten zur Diagnostik und individuellen Förderung kennen und beziehen diese exemplarisch auf diagnostisches Handeln im Unterricht und die Förderung von individuellen Lernprozessen. Modulbeschreibung b) Anwendung von Diagnose und individueller Förderung im Schulalltag: Die Studierenden: Fachkompetenz • Erstellen Unterrichtsentwürfe für heterogene Lerngruppen und entwickeln diese unter Hinzunahme neuer Erkenntnisse semsterbegleitend weiter • Überprüfen und reflektieren Unterrichtskonzepte vor dem Hintergrund individueller Förderung • Erstellen vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen individuelle Förderpläne • Erfahren verschiedene Möglichkeiten bewegter Pausen und deren Einfluss auf die Lernmotivation Methodenkompetenz • Planen Fachunterricht im Rahmen ihrer eigenen Projektarbeit theoriegeleitet und adressatengerecht und entwickeln diesen im Semesterverlauf weiter • Diagnostizieren Lernvoraussetzungen und -prozesse von Schülerinnen und Schülern mittels verschiedener Verfahren und leiten Fördermaßnahmen ab • Evaluieren Fördermaßnahmen in heterogenen Gruppen • Nutzen digitale Medien zur individuellen Förderung • Planen, erproben und bewerten Maßnahmen des Classroom-Managements Sozialkompetenz • Können in Gruppen kooperativ und verantwortlich arbeiten sowie das eigene Kooperationsverhalten in Gruppen kritisch reflektieren und erweitern Personalkompetenz • Definieren Ziele für die eigene Entwicklung und reflektieren eigenen Stärken und Schwächen • Reflektieren ihrer persönlichen berufsbezogenen Wertvorstellungen und Einstellungen im Umgang mit Vielfalt • Reflektieren der professionellen Anforderungen des Umgangs mit Diversität und Heterogenität Zentrale Inhaltsbereiche • Theoretische und rechtliche Grundlagen zur individuellen Förderung in Schule und Unterricht • Diagnostik • Individuelle Förderplanung • Unterrichtsplanung in heterogenen und inklusiven Lerngruppen • Lernförderliches Feedback • Kooperation von Lehrkräften in inklusiven Settings Modulbeschreibung • Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung • Möglichkeiten digitaler Medien zur individuellen Förderung Lehr- und Lernmethoden Vorlesungs- und Seminarinhalte sind eng verzahnt. In der Ringvorlesung wird der theoretische Input gegeben, in der darauffolgenden Seminareinheit werden diese Inhalte aufgegriffen, reflektiert und angewendet. Eine semesterbegleitende Projektarbeit (Blended Learning über Moodle realisiert durch das Tool „gegenseitige Beurteilung“ in Form eines Peer-Review) erfordert zudem, dass sich die Studierenden selbstständig mit den Themen auseinandersetzen. Ferner wird hier innerhalb der mündlichen Modulprüfung angeknüpft, so dass eine gute Vorbereitung und nachhaltiges Lernen sichergestellt werden. Als weitere Lehr- und Lernmethoden kommen kooperative Lernformen, Videotutorials, Gruppendiskussionen (6-Hüte-Methode um unterschiedliche Denkweisen anzunehmen) zur Videoanalysen zum Einsatz. Empfohlene Literatur Literaturempfehlungen werden in den jeweiligen Veranstaltungen durch die Dozierenden im Verlauf des Semesters bekannt gegeben Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zu Beginn des Semesters Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Mündliche Modulprüfung / 20 Minuten/ 100% Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-GYM-BIWI-Köln2015 MA Ed BiWi_Qualifikationsziele_16 PO2020_BiWi_Gy-Ge_MM1 PO2014_BiWi_Gy_Ge_VB PO2014_BiWi_Gy_Ge_PS PO2014_BiWi_Gy-Ge_MM2 PO2023_BiWi_Gy_Ge_VB.pdf Radtke, F.-O. (o.J.) Professionalisierung der Lehrerbildung durch Autonomisierung, Entstaatlichung, Modularisierung. JSSE - Journal of Social Science Education 0-2000. Abgerufen von http://www.sowi-onlinejournal.de/lehrerbildung/radtke.htm Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. InW.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs-methoden in der Sportpädagogik (S. 137-159). Hofmann. PO2023_BiWi_Gy_Ge_VB.pdf Radtke, F.-O. (o.J.) Professionalisierung der Lehrerbildung durch Autonomisierung, Entstaatlichung, Modularisierung. JSSE - Journal of Social Science Education 0-2000. Abgerufen von http://www.sowi-onlinejournal.de/lehrerbildung/radtke.htm Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. InW.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs-methoden in der Sportpädagogik (S. 137-159). Hofmann.

  • MHB-sport-LB-BK-koeln-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander Modulbeschreibung verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Modulbeschreibung Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Modulbeschreibung Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Gewichtung der Modulnote - Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld 1: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie kénnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Riickschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfahigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemafse Einfiihrung werden zundchst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und férdert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbstandig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Fin Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung keine Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Modulbeschreibung Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Modulbeschreibung Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. MSW NRW (Hrsg.) (2015). Sicherheitsförderung im Schulsport (1. Aufl.). Schule in NRW, (1033), 1-83. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Modulbeschreibung Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die fachpraktische Prüfung hat einen Anteil von 11,7% an der Gesamtnote. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Pädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Pädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Modulnote hat einen Anteil von 30% an der Gesamtnote. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Geratturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhdange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmahigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenfliefen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlie&en an diese Darstellung an. Hierbei Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erortert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Mdglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmafsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir die im Gerdtturnen erforderlichen und sinnvollen MafSnahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. ('2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Geraten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Modulnote hat einen Anteil von 30% an der Gesamtnote. Die fachpraktische Priifung hat einen Anteil von 11,7% an der Gesamtnote. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Personlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit iiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne durch eine Bewegungsforderung innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfilhren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Koérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die pers6nlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Korperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. | Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fdrdern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In RR. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung.. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftraqte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B 3) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Modulbeschreibung Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fachdidaktik: Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Modulbeschreibung Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewdahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemaRen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermdglichen. Sie konnen in zundachst gut iiberschaubaren und spater komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Férderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt iiber ein schulsportorientiertes, spielgemaes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Judo bzw. Kampfkunst, Aikido bzw. Kampfsport, Alternative Sportspiele und Hip Hop. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghdner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: Delius _‘Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport fiir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauh. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kaémpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von pddagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Stérungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tiber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmoglichkeiten mit dem Feld des organisierten auerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Radsport, Fechten, Reiten, Akrobatik, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance und Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bos K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. G6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsforderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Diir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsforderung. Bern, Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Pravention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern, Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsforderung und Pravention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern, Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf, Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag, 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6ln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Erfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. Koln: DSHS K6ln. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-BK-Köln Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Pädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (KS) B9 BK a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel (KS)

  • MHB-sport-LB-FOES-koeln-abWiSe15-16.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Förderschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Bachelor of Arts Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2015/16 Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - verfügen über didaktische und methodische Kenntnisse für Lerngruppen mit unterschiedlichem Förderbedarf; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological basics of movement and performance Kurzbezeichnung B1 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsformen herstellen. Sie sind in der Lage, Schulkindern den Bewegungsraum Wasser vertraut zu machen und können in spielerischer und explorativer Form Bewegungserlebnisse und Körpererfahrungen in diesem Feld ermöglichen. Sie verfügen über didaktisch-methodische Grundlagen die ein sicheres Springen, Bewegen und Schwimmen ermöglichen. Wege zur Vermittlung einer ersten Schwimmtechnik sind bekannt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs soll aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten darstellen, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Modulbeschreibung Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen des Bewegungsfeldes an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet und erfahren. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens sollen von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt werden. Die Studierenden sollen Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken beim Spielen im Wasser, Springen oder auch beim Tauchen ohne Ausrüstung erarbeiten und auf die Schulsituation mit ihrer großen Heterogenität übertragen können. Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 20 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Modulbeschreibung Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B2 — Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Sport, Lehramt an Forderschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 F6S Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Férderschulen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Werfen, Fangen, Klettern, Rollen u.a. als Basis fiir den spateren sportartspezifischen Technikerwerb wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote kénnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeln und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen und Bewegungsmuster, die fiir die Schiilerklientel charakteristisch sind, bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Rolle der Lehrkraft beim ,,Spielen mit etwas, als etwas und um etwas” und beim gezielten Fertigkeitserwerb - als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen - kénnen die Studierenden vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenstandige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Es soll Raum gegeben werden fiir das Entdecken der Bewegungsméglichkeiten mit dem eigenen Koérper, mit Materialien und Bewegungs- bzw. Spielrdumen sowie mit Spielpartnern. Die Studierenden sollen selbst das Phanomen Spiel erleben, Spiele nach- ahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Fahigkeiten und Kenntnisse zur Aufrechterhaltung des Spiels werden vermittelt. Spielstorungen und Konflikte werden als Anlasse fiir die Suche nach Losungen aufgegriffen, so dass sich zunehmend die Fahigkeit entwickelt, mit notwendigen Verdnderungen im Spielgeschehen umzugehen. Die Studierenden werden in ihren sozialen und kreativen Fahigkeiten unterstiitzt und hierin angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern ein solches Spielverstandnis zuzutrauen und nahe zu bringen. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Forderschulen (KS) Laufen, Springen und Werfen werden als grundlegende, sportartiibergreifende und insofern eigenstandige Bewegungstatigkeiten erfahren. Gerade dieser Ansatz soll den Kindern der Grundschule die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erhalten bzw. nahe bringen und vor allem durch Ausschépfen der hier gegebenen Vielfalt weiter vergréBern. Dazu wird beim Laufen z.B. die Geschwindigkeit in vollig unterschiedlichen Situationen und Tempi erlebt, der Radius verandert oder das Abdriicken vom Boden erfahren. Beim Springen geht es um das tiefe, hohe, und hoch-weite Springen - vom Abspringen iiber das Fliegen bis zum Landen. Das Werfen geschieht mit unterschiedlichsten Gegenstanden und Wurfgeraten. Weiten und Flugbahnen werden vielfaltig variiert, das Fangen und Zielwerfen geiibt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Kapustin, P. & Kapustin-Lauffer, T. (2009). Ich will auch ... wie Du! (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Moosmann, K. (2009). Das grofse Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Im Kurs Laufen - Springen - Werfen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Minisportspiele (KS) c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung b) Minisportspiele (KS) Der Kurs befähigt die Studierenden dazu, Minisportspiele für heterogene bzw. inklusive Gruppen zu planen und durchzuführen. Dazu werden sowohl sportspielübergreifende als auch sportspielgerichtete und sportspezifische Vermittlungskonzepte in den Blick genommen und didaktische Maßnahmen für einen diversitätssensiblen Schulsport aufgezeigt, die von den Studierenden zunehmend selbstständig umgesetzt werden. Als Sportspiele bieten sich an: Eine Einzel- und eine Mannschaftssportart, Spiele mit unterschiedlichen Zielen sowie Spiele, bei denen das Spielgerät einerseits mit der Hand oder dem Fuß und andererseits mit einem Gegenstand fortbewegt wird. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist- Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Modulbeschreibung Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und Bewegungsmöglichkeiten erkunden Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding personality development and exploring movement abilities Kurzbezeichnung B4 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) In diesem Inhaltsbereich sind die zentralen Dimensionen sportpsychologischer Fragestellungen adressatenorientiert auszuloten und vor allem in Bezug zu setzen zum Zusammenhang zwischen Erziehung und Bildung einerseits sowie Sport und Gesundheit andererseits. Dass zu diesem Zweck u.a. die Möglichkeiten und Grenzen von Funktion und Aufgabe der Sportlehrer und Sportlehrerinnen näher zu beleuchten sind, liegt auf der Hand. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Im Kurs Bewegen an Geräten wird über das Erproben und Entwickeln von Gerätekombinationen, -arrangements und -bahnen die Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt erschlossen und unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven betrachtet. Turnspezifische Grundtätigkeiten (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. Die Handhabung und der Einsatz von Großgeräten, die Organisation von Geräteaufbau und -abbau sowie des Unterrichts im Gerätturnen bilden weitere zentrale Inhalte dieses Kurses. Die Förderung der Sozialkompetenz – beispielsweise über das Helfen und Sichern oder das Lernen in Gruppen bewusst gemacht – wird anhand unterschiedlicher Unterrichtsschwerpunkte thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeit (KS) Dieser Kurs bietet den Studierenden die Möglichkeit, Formen des Sporttreibens für den Schulalltag kennen zu lernen, die aus zeitlichen oder räumlichen Gründen von den Schülern und Schülerinnen im Sportunterricht selbst nicht betrieben werden können. Die Inhalte dieser außerunterrichtlichen Aktivitäten reichen von eintägigen Sporttagen einer Klasse, einer Jahrgangsstufe oder einer Schule über mehrtägige Kompaktkurse mit einem Modulbeschreibung sportlichen Schwerpunkt bis hin zu sportpädagogischen Schulfreizeiten, in die Sportaktivitäten integriert werden. Die Studierenden lernen auch auf Grund der Selbsterfahrung, ihren Schülern und Schülerinnen andere Formen des sozialen Miteinanders sowie ein großes Maß an Selbstorganisation zuzutrauen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische und sportpsychologische Grundlagen Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen an Geräten kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B5 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Forderschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B5 FoS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der Férderung der Ausbildung eines realitétsangemessenen globalen Selbstkonzepts. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Kérperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Férderung. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Durch Hospitationen im Sportunterricht, bei denen die Studierenden Bewegungsbeobachtungen mit Hilfe eines Bewegungsanalysebogens durchfiihren, sind sie sensibilisiert fiir die Beobachtung und Analyse von K6rpersprache in Bezug auf das Selbstkonzept. Mogliche Riickschliisse auf ein bestehendes Korperkonzept bei Schiilerinnen und Schiilern kénnen die Studierenden ziehen, begriinden und entsprechende Interventionsmalsnahmen anregen. Die Studierenden sind in der Lage, den Sportunterricht auf die heterogenen Bedingungen der Férderschule hin zu planen und verfiigen iiber spezifische forderpadagogische Kenntnisse zur Realisierung. Sie verfiigen tiber Kompetenzen, Sportunterricht unter dem Gesichtspunkt der Inklusion zu konzeptionieren und zu gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit Ja Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne liberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Der Einfluss problematischer gesellschaftlicher Tendenzen auf die Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, sozialer Status oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnisse diskutiert. Zusatzliche Einblicke in die Fachpraxis erhalten die Studierenden von langjahrig lehrenden Fachleuten aus den Unterrichtsinhalten Gestalten, Tanzen, Darstellen und Ringen und Kampfen und durch eigene Beobachtungen zur Vermittlung dieser Unterrichtsinhalte im Sportunterricht der Schule. Hier werden bedeutsame Aspekte einer praktischen Umsetzung fiir eine Erziehung zum Sport und durch Sport verdeutlicht. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrolte: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zwei- kampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfiihren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verdndern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Koérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stiick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstdndnis fiir die personlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen fiir die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen tibertragen. Dabei werden mogliche Entwicklungsstérungen, Forderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemalsen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Forderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin iiberpriift. Zentral ist das Erarbeiten und praktische Durchfiihren einer Sportstunde in einer Grundschule oder Férderschule im Team-Teaching. Die Lernziele des Seminars lauten wie folgt: Die Studierenden werden... - die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen fiir die Entwicklung von Schiilerinnen und Schiilern bewerten. - didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemaRen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Férderschule) beziehen. - verschiedene Konzepte und Ansatze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne analysieren und miteinander vergleichen. - Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren. - eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Forderschule umsetzen und reflektieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Fey, D. (2012). Psychomotonk in der Grundschule. Miinchen: AVM. Fischer, K. (2001): Einftihrung in die Psychomotonk. Miinchen: Reinhardt. Kuhn, P. (2009). Kindgemdfe Bewegungserziehung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Miller, C. (2010). Bewegte Grundschule. Aspekte einer Didaktik der Bewegungserziehung als umfassende Aufgabe der Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Miller, C. & Petzold, R. (2002). Ldngsschnittstudie bewegte Grundschule. Ergebnisse einer viejdhrigen Erprobung eines pddagogischen Konzeptes zur bewegten Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, C. (Hrsg.) (2016). Inklusion im Schulsport - Anregungen und Reflexionen. Weinheim: Beltz. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotork. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen und / oder im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deutsche ° hule Kol Modulbeschreibung ee foe ae | Modulbeauftragte/r | Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B6 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel (KS) c) Rückschlagspiel (KS) d) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und können sie auf sportliche Situationen übertragen. Aufgrund einer spielgemäßen Einführung in die jeweils gewählte Sportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemäßen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermöglichen. Sie können in zunächst gut überschaubaren und später komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstützen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfähigkeit ausmachen, sensibilisiert sie für Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entsprechende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie können sich mit Sportspielen in gesellschaftlichen Zusammenhängen (z.B. Fankulturen, Konflikte, Fairplay) auseinandersetzen. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden ein Können und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Möglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Modulbeschreibung Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel (KS) Das hier gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivität erfolgen. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein d) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Modulbeschreibung Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhöfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Münster: Philippka. Fußball: Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. München: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hänel, R., Lüninghöner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: König, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Modulbeschreibung Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. völlig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Mannschafts- und / oder Rückschlagspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten PO20152_Deckblatt BA-FÖS-Köln Qualifikationsziele BA Lehramt Sport FöS B1 FöS b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) B2 FöS B3 FöS B4 FöS B5 FöS B6 FöS

  • MHB-sport-LB-FOES-koeln-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Förderschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - verfügen über didaktische und methodische Kenntnisse für Lerngruppen mit unterschiedlichem Förderbedarf; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological basics of movement and performance Kurzbezeichnung B1 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsformen herstellen. Sie sind in der Lage, Schulkindern den Bewegungsraum Wasser vertraut zu machen und können in spielerischer und explorativer Form Bewegungserlebnisse und Körpererfahrungen in diesem Feld ermöglichen. Sie verfügen über didaktisch-methodische Grundlagen die ein sicheres Springen, Bewegen und Schwimmen ermöglichen. Wege zur Vermittlung einer ersten Schwimmtechnik sind bekannt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs soll aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten darstellen, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Modulbeschreibung Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen des Bewegungsfeldes an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet und erfahren. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens sollen von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt werden. Die Studierenden sollen Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken beim Spielen im Wasser, Springen oder auch beim Tauchen ohne Ausrüstung erarbeiten und auf die Schulsituation mit ihrer großen Heterogenität übertragen können. Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 20 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Modulbeschreibung Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen im Wasser kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B2 — Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Sport, Lehramt an Forderschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 F6S Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Férderschulen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verstehen, wie Kinder vielfaltige Bewegungserfahrungen sammeln, wie sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre motorische Handlungskompetenz entwickeln und dabei auch die in der Alltagsmotorik erworbenen Fahigkeiten erweitern. Die Studierenden haben sich die Bewegungsgrundformen wie Laufen, Springen, Werfen, Fangen, Klettern, Rollen u.a. als Basis fiir den spateren sportartspezifischen Technikerwerb wissenschaftsgeleitet erschlossen. Durch unterschiedliche Spiel- und Ubungsformen und Bewegungsangebote kénnen sie Lernprozesse initiieren. Das Sammeln und Reflektieren eigener Bewegungserfahrungen und Bewegungsmuster, die fiir die Schiilerklientel charakteristisch sind, bildet dabei eine grundlegende Voraussetzung fiir spateres berufliches Handeln. Die Rolle der Lehrkraft beim ,,Spielen mit etwas, als etwas und um etwas” und beim gezielten Fertigkeitserwerb - als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen - kénnen die Studierenden vor dem Hintergrund der Altersspezifik der Grundschulkinder nach sportdidaktischen Grundsatzen analysieren und fiir sich als Vermittler einnehmen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenstandige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Es soll Raum gegeben werden fiir das Entdecken der Bewegungsméglichkeiten mit dem eigenen Koérper, mit Materialien und Bewegungs- bzw. Spielrdumen sowie mit Spielpartnern. Die Studierenden sollen selbst das Phanomen Spiel erleben, Spiele nach- ahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Fahigkeiten und Kenntnisse zur Aufrechterhaltung des Spiels werden vermittelt. Spielstorungen und Konflikte werden als Anlasse fiir die Suche nach Losungen aufgegriffen, so dass sich zunehmend die Fahigkeit entwickelt, mit notwendigen Verdnderungen im Spielgeschehen umzugehen. Die Studierenden werden in ihren sozialen und kreativen Fahigkeiten unterstiitzt und hierin angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern ein solches Spielverstandnis zuzutrauen und nahe zu bringen. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen - Springen - Werfen in Grund- und Forderschulen (KS) Laufen, Springen und Werfen werden als grundlegende, sportartiibergreifende und insofern eigenstandige Bewegungstatigkeiten erfahren. Gerade dieser Ansatz soll den Kindern der Grundschule die Faszination des Laufens, Springens und Werfens erhalten bzw. nahe bringen und vor allem durch Ausschépfen der hier gegebenen Vielfalt weiter vergréBern. Dazu wird beim Laufen z.B. die Geschwindigkeit in vollig unterschiedlichen Situationen und Tempi erlebt, der Radius verandert oder das Abdriicken vom Boden erfahren. Beim Springen geht es um das tiefe, hohe, und hoch-weite Springen - vom Abspringen iiber das Fliegen bis zum Landen. Das Werfen geschieht mit unterschiedlichsten Gegenstanden und Wurfgeraten. Weiten und Flugbahnen werden vielfaltig variiert, das Fangen und Zielwerfen geiibt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Kapustin, P. & Kapustin-Lauffer, T. (2009). Ich will auch ... wie Du! (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Moosmann, K. (2009). Das grofse Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Im Kurs Laufen - Springen - Werfen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Forderschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 FOS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Minisportspiele (KS) c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie konnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Minisportspiele (KS) Die problemonentierte Vermittlungsmethode ,,Spielgemakes Konzept” wird durch die Einfiihrung in sehr unterschiedliche Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportspiele durchdrungen und von den Studierenden immer starker selbstandig umgesetzt. Als Sportspiele bieten sich an: eine Einzel- und eine Mannschaftssportart, Spiele mit unterschiedlichen Zielen sowie Spiele, bei denen das Spielgerat einerseits mit der Hand oder dem FufS und andererseits mit einem Gegenstand fortbewegt wird. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fahigkeiten bildet die Basis fiir den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verstandnis um die Wichtigkeit der primaren koordinativen Fahigkeiten (Gleichgewichtsfahigkeit, Reaktionsfahigkeit, Rhythmisierungsfahigkeit, Orientierungsfahigkeit, kinasthetische Differenzierungsfahigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Druckbedingungen bei der Durchfithrung k6érperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Grof-) Gerate verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen wahrend eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verstandlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchfiihrung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren fiir verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschatzen von Entwicklungs- und Verhaltensstérungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und Bewegungsmöglichkeiten erkunden Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding personality development and exploring movement abilities Kurzbezeichnung B4 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeiten (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Modulbeschreibung b) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen (VL) In diesem Inhaltsbereich sind die zentralen Dimensionen sportpsychologischer Fragestellungen adressatenorientiert auszuloten und vor allem in Bezug zu setzen zum Zusammenhang zwischen Erziehung und Bildung einerseits sowie Sport und Gesundheit andererseits. Dass zu diesem Zweck u.a. die Möglichkeiten und Grenzen von Funktion und Aufgabe der Sportlehrer und Sportlehrerinnen näher zu beleuchten sind, liegt auf der Hand. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Im Kurs Bewegen an Geräten wird über das Erproben und Entwickeln von Gerätekombinationen, -arrangements und -bahnen die Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten an Großgeräten in einem schulischen Zuschnitt erschlossen und unter verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven betrachtet. Turnspezifische Grundtätigkeiten (Schwingen, Schaukeln, Balancieren, Springen, Stützen, ...) werden erlernt, variiert und gestaltend genutzt, so dass der Übergang zu sportartspezifischen Fertigkeiten transparent wird. Die Handhabung und der Einsatz von Großgeräten, die Organisation von Geräteaufbau und -abbau sowie des Unterrichts im Gerätturnen bilden weitere zentrale Inhalte dieses Kurses. Die Förderung der Sozialkompetenz – beispielsweise über das Helfen und Sichern oder das Lernen in Gruppen bewusst gemacht – wird anhand unterschiedlicher Unterrichtsschwerpunkte thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schulsporttage und sportpädagogische Schulfreizeit (KS) Dieser Kurs bietet den Studierenden die Möglichkeit, Formen des Sporttreibens für den Schulalltag kennen zu lernen, die aus zeitlichen oder räumlichen Gründen von den Schülern und Schülerinnen im Sportunterricht selbst nicht betrieben werden können. Die Inhalte dieser außerunterrichtlichen Aktivitäten reichen von eintägigen Sporttagen einer Klasse, einer Jahrgangsstufe oder einer Schule über mehrtägige Kompaktkurse mit einem Modulbeschreibung sportlichen Schwerpunkt bis hin zu sportpädagogischen Schulfreizeiten, in die Sportaktivitäten integriert werden. Die Studierenden lernen auch auf Grund der Selbsterfahrung, ihren Schülern und Schülerinnen andere Formen des sozialen Miteinanders sowie ein großes Maß an Selbstorganisation zuzutrauen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sportpädagogische und sportpsychologische Grundlagen Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Bewegen an Geräten kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B5 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Forderschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B5 FoS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der Férderung der Ausbildung eines realitétsangemessenen globalen Selbstkonzepts. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Kérperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Férderung. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Durch Hospitationen im Sportunterricht, bei denen die Studierenden Bewegungsbeobachtungen mit Hilfe eines Bewegungsanalysebogens durchfiihren, sind sie sensibilisiert fiir die Beobachtung und Analyse von K6rpersprache in Bezug auf das Selbstkonzept. Mogliche Riickschliisse auf ein bestehendes Korperkonzept bei Schiilerinnen und Schiilern kénnen die Studierenden ziehen, begriinden und entsprechende Interventionsmalsnahmen anregen. Die Studierenden sind in der Lage, den Sportunterricht auf die heterogenen Bedingungen der Férderschule hin zu planen und verfiigen iiber spezifische forderpadagogische Kenntnisse zur Realisierung. Sie verfiigen tiber Kompetenzen, Sportunterricht unter dem Gesichtspunkt der Inklusion zu konzeptionieren und zu gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit Ja Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne liberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Der Einfluss problematischer gesellschaftlicher Tendenzen auf die Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, sozialer Status oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnisse diskutiert. Zusatzliche Einblicke in die Fachpraxis erhalten die Studierenden von langjahrig lehrenden Fachleuten aus den Unterrichtsinhalten Gestalten, Tanzen, Darstellen und Ringen und Kampfen und durch eigene Beobachtungen zur Vermittlung dieser Unterrichtsinhalte im Sportunterricht der Schule. Hier werden bedeutsame Aspekte einer praktischen Umsetzung fiir eine Erziehung zum Sport und durch Sport verdeutlicht. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrolte: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zwei- kampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfiihren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verdndern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Koérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stiick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstdndnis fiir die personlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Ausgehend von der grundlegenden Bedeutung von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen fiir die kindliche Entwicklung wird der Einfluss auf Lernprozesse erarbeitet und auf schulische Unterrichtssituationen tibertragen. Dabei werden mogliche Entwicklungsstérungen, Forderschwerpunkte sowie motodiagnostische Testverfahren thematisiert. Verschiedene Konzepte der kindgemalsen Bewegungserziehung, der Psychomotorik und der Bewegten Schule werden miteinander verglichen und auf die methodisch-didaktische Umsetzbarkeit in der Grundschule, Forderschule und in inklusiven Unterrichtssettings hin iiberpriift. Zentral ist das Erarbeiten und praktische Durchfiihren einer Sportstunde in einer Grundschule oder Férderschule im Team-Teaching. Die Lernziele des Seminars lauten wie folgt: Die Studierenden werden... - die Rolle von Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen fiir die Entwicklung von Schiilerinnen und Schiilern bewerten. - didaktisch-methodische Grundlagen einer kindgemaRen Bewegungserziehung erfassen und auf Ihre studierte Schulform (Grundschule bzw. Férderschule) beziehen. - verschiedene Konzepte und Ansatze der Bewegungserziehung (z.B. Psychomotorik, Bewegte Schule) Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne analysieren und miteinander vergleichen. - Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen inklusiven Sportunterrichts analysieren. - eine eigene Unterrichtseinheit theoretisch konzipieren, praktisch im Sportunterricht an einer Grundschule oder Forderschule umsetzen und reflektieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur d) Didaktik der Bewegungserziehung (SE) Fey, D. (2012). Psychomotonk in der Grundschule. Miinchen: AVM. Fischer, K. (2001): Einftihrung in die Psychomotonk. Miinchen: Reinhardt. Kuhn, P. (2009). Kindgemdfe Bewegungserziehung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Miller, C. (2010). Bewegte Grundschule. Aspekte einer Didaktik der Bewegungserziehung als umfassende Aufgabe der Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Miller, C. & Petzold, R. (2002). Ldngsschnittstudie bewegte Grundschule. Ergebnisse einer viejdhrigen Erprobung eines pddagogischen Konzeptes zur bewegten Grundschule. Sankt Augustin: Academia. Ruin, S., Meier, S., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, C. (Hrsg.) (2016). Inklusion im Schulsport - Anregungen und Reflexionen. Weinheim: Beltz. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotork. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen und / oder im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deutsche ° hule Kol Modulbeschreibung ee foe ae | Modulbeauftragte/r | Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Studiengang: Sport, Lehramt an Förderschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B6 FöS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel (KS) c) Rückschlagspiel (KS) d) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und können sie auf sportliche Situationen übertragen. Aufgrund einer spielgemäßen Einführung in die jeweils gewählte Sportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemäßen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermöglichen. Sie können in zunächst gut überschaubaren und später komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstützen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfähigkeit ausmachen, sensibilisiert sie für Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entsprechende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie können sich mit Sportspielen in gesellschaftlichen Zusammenhängen (z.B. Fankulturen, Konflikte, Fairplay) auseinandersetzen. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden ein Können und Wissen im Bereich der inklusiven Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Möglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Modulbeschreibung Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel (KS) Das hier gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivität erfolgen. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollenübernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein d) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Modulbeschreibung Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhöfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Münster: Philippka. Fußball: Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. München: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hänel, R., Lüninghöner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: König, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Modulbeschreibung Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. völlig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B3, B4, B5 und B6). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Mannschafts- und / oder Rückschlagspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-FÖS-Köln Qualifikationsziele BA Lehramt Sport FöS B1 FöS b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) B2 FöS B3 FöS B4 FöS B5 FöS B6 FöS

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    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen – Bildungswissenschaften (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2015/16 Stand Juli 2015 Qualifikationsziele Fachkompetenz Die Studierenden … - kennen, analysieren und bewerten zentrale Befunde und methodische Zugänge der empirischen Bildungs-, Schul- und Unterrichtsforschung. - beurteilen (inklusive) Schulentwicklungs- und Unterrichtsprozesse. - erwerben Kompetenzen hinsichtlich förderorientierter Diagnostik. - erstellen vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen individuelle Förderpläne. - überprüfen und reflektieren Unterrichtskonzepte und entwickeln diese weiter. - reflektieren die professionellen Anforderungen des Umgangs mit Diversität und Heterogenität. - planen und führen vor dem Hintergrund didaktischer Modelle Studienprojekte durch, werten diese aus und reflektieren sie. Methodenkompetenz Die Studierenden … - planen Fachunterricht theoriegeleitet und adressatengerecht. - diagnostizieren Lernvoraussetzungen und -prozesse von Schülerinnen und Schülern. - verbinden Theorie und Praxis professionsorientiert im Sinne des Forschenden Lernens. - evaluieren Fördermaßnahmen in heterogenen Lerngruppen. Sozialkompetenz Die Studierenden … - vermitteln demokratische Werte und Normen an Schülerinnen und Schüler. Personalkompetenz Die Studierenden … - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen. - entwickeln über reflexive Prozesse ihre eigene professionelle Rolle weiter. Modulbeschreibung Modul: Mastermodul 1: Innovieren Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Innovating Kurzbezeichnung MM 1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Semester / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 h / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Methoden wissenschaftlichen Arbeitens (VL) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: nein b) Schul- und Unterrichtsentwicklung (SE) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 90 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: nein Zu erwerbende Kompetenzen Studierende lernen in diesem Modul zentrale Befunde und methodische Zugänge der empirischen Bildungs-, Schul- und Unterrichtsforschung kennen. Auf dieser Wissensgrundlage werden sie dazu befähigt, die professionellen Anforderun- gen des Innovierens zu beschreiben sowie datengestützte Schulentwicklungs- und Unterrichtsprozesse zu analysieren und zu beurteilen. Zentrale Inhaltsbereiche Konstitutionsmerkmale der Schul- und Unterrichts- entwicklung unter Berücksichtigung inklusiver Bil- dung und Erziehung Theorien und Modelle zur Bestimmung von schuli- schen Innovationsprozessen und deren empirische Güte Methoden und zentrale Befunde der empirischen Bildungsforschung professionelle Anforderungen des Lehrer/innenhandelns zentrale Felder der Schul- und Unterrichtsentwick- lung (Bildungsstandards, Schulprogrammarbeit, Evaluation, usw.) Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Amendt, A. & Schiffer, J. (2009). Wissenschaftliches Arbei- Modulbeschreibung ten mit Literatur im Sportstudium (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch. Poser, H. (2001): Wissenschaftstheorie. Eine philosophische Einführung. Stuttgart: reclam. Hoffmann, Uwe/Philipp Orthmann: Schnellkurs Statistik, Sportverlag Strauß, 2009 Sachs, Lothar/Jürgen Hedderich: Angewandte Statistik. Springer, 2009 Bauer, K.O.: Evaluation an Schulen. Juventa, Weinheim 2007 Buhren, C.: Evaluation von Schule und Unterricht. Luchter- hand, Köln 2008 Fend, H.: Schule gestalten. VS Verlag, Wiesbaden 2008 Rolff, H.G.: Schulentwicklung kompakt. Beltz, Weinheim 2013 Rolff, H.G. u.a.: Unterricht und Schulentwicklung. Raabe, Stuttgart 1998 Schratz, M./Westfall-Greiter, T.: Schulqualität sichern und weiterentwickeln. Kallmeyer Seelze 2010 Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Formal: Bachelorabschluss Inhaltlich: keine Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Klausur gemäß Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaf- ten 6/12 Gewichtung der Modulnote 6/12 Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester, Bildungswissenschaften Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung VM Bildungswissenschaften Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Semester / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 h / 2 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen stu- dierten Fächern) (SE) Kontaktzeit: 20h Selbststudium: 30h Gruppengröße: 60 Anwesenheitspflicht: ja b) Profilgruppe (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Kontaktzeit: 10h Selbststudium: 40h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: ja Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierende zeigen die Fähigkeit wissenschaftliche Inhalte der Unterrichtsfächer und Bil- dungswissenschaften auf Situationen und Prozesse schu- lischer Praxis zu beziehen Fachunterricht theoriegeleitet in unterschiedlicher Brei- te und Tiefe begründet und adressatenorientiert zu pla- nen Unterrichtskonzepte zu überprüfen und zu reflektieren sowie Unterrichtsansätze und Unterrichtsmethoden un- ter Berücksichtigung neuer fachlicher Erkenntnisse wei- terzuentwickeln. an der Weiterentwicklung von Unterricht, schulinternen Absprachen und Schule mitzuwirken Theorie und Praxis professionsorientiert und im Sinne Forschenden Lernens miteinander zu verbinden (Profil- fach). Zentrale Inhaltsbereiche Vorbereitung der Studierenden auf das Praxissemester in den Bildungswissenschaften Vorbereitung einer Projektskizze für das Studienprojekt im Sinne des Forschenden Lernens im Profilfach Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminaristischer und projektorientierter Unterricht Empfohlene Literatur Fatke, R. (1995). Fallstudien in der Pädagogik. Einführung in den Themenschwerpunkt. Zeitschrift für Pädagogik, 41, 675- 680. Modulbeschreibung Gudjons, H. (2012). Pädagogisches Grundwissen. Überblick, Kompendium, Studienbuch (11., grundlegend überarbeitete Auflage). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Herzog, W. (2002). Zeitgemäße Erziehung. Die Konstruktion pädagogischer Wirklichkeiten. Weilerswist: Velbrück Wissen- schaft. 567-583. Koller, H.-C. (2007). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung (3. Auflage). Stuttgart: Kohlhammer. Lehmann-Rommel, R. (2014). Wie mit Wertungen in Beobach- tungen arbeiten? Journal für Lehrerinnenbildung, Heft 1, 44- 50. Messmer, R. (2001). Lernen aus Fallgeschichten in der Lehre- rinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur Lehrerbildung, 19 (1), 82-92. Schulz-Zander, R. (2014). Lehren und Lernen – Subjektive Theorien. Zugriff am 30.09.2014 unter http://www.eteachingplus.de/theorien_lehren_subjektiv.html. Stangl, W. (2014). Lehren – Speziellen Aspekte des Unterrich- tens. Die konstitutiven Antinomien des Lehrerhandelns. [wer- ner stangl]s arbeitsblätter. Zugriff am 04.10.2014 unter http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/Antinomien- Lehrerhandeln.shtml. Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. In: W.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs- methoden in der Sportpädagogik (137-159). Schorndorf: Hof- mann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der ver- antwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung PS Bildungswissenschaften Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 360 h / 25* Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Universität: Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fra- gen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaf- ten zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Un- tersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungs- ansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. Lernort Schule/ZfsL: Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewälti- gen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diag- nostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Modulbeschreibung Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Universität: • Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des For- schenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachliche Begleitung im Profilfach und in den Nicht- Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Rege- lungen) Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Hand- lungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Un- terricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvor- haben pro Fach bzw. Lernbereich (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Fatke, R. (1995). Fallstudien in der Pädagogik. Einführung in den Themenschwerpunkt. Zeitschrift für Pädagogik, 41, 675- 680. Gudjons, H. (2012). Pädagogisches Grundwissen. Überblick, Kompendium, Studienbuch (11., grundlegend überarbeitete Auflage). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Herzog, W. (2002). Zeitgemäße Erziehung. Die Konstruktion pädagogischer Wirklichkeiten. Weilerswist: Velbrück Wissen- schaft. 567-583. Koller, H.-C. (2007). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung (3. Auflage). Stuttgart: Kohlhammer. Lehmann-Rommel, R. (2014). Wie mit Wertungen in Beobach- tungen arbeiten? Journal für Lehrerinnenbildung, Heft 1, 44- 50. Messmer, R. (2001). Lernen aus Fallgeschichten in der Lehre- rinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur Lehrerbildung, 19 (1), 82-92. Schulz-Zander, R. (2014). Lehren und Lernen – Subjektive Theorien. Zugriff am 30.09.2014 unter http://www.eteachingplus.de/theorien_lehren_subjektiv.html. Stangl, W. (2014). Lehren – Speziellen Aspekte des Unterrich- tens. Die konstitutiven Antinomien des Lehrerhandelns. [wer- Modulbeschreibung ner stangl]s arbeitsblätter. Zugriff am 04.10.2014 unter http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/Antinomien- Lehrerhandeln.shtml. Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. In: W.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs- methoden in der Sportpädagogik (137-159). Schorndorf: Hof- mann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Abgeschlossene Vorbereitungsmodule in allen Fächern (FD1, FD2 und Bildungswissenschaften) Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Doku- mentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prü- fung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Änderungen vorbehalten · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Wertvorstellungen und Einstellungen im Umgang mit Vielfalt e =Reflektieren der professionellen Anforderungen des Umgangs mit Diversitat und Heterogenitat e Kennenlernen verschiedener Méglichkeiten der Ko- operation (inner- und auerschulisch) e Kennenlernen der Ziele, Methoden, Rahmenbedin- gungen und Prozessablaufe (inklusiver) Schulent- wicklung Zentrale Inhaltsbereiche Diagnostik bedeutet nicht mehr nur um den Einsatz vorhan- dener Instrumente zu wissen, sondern ist eine allgemeine Kompetenz, die sich auf Fragen der Leistungsbeurteilung, der sprachlichen und fachlichen u.a. Fahigkeiten richtet und an das Feld der Evaluation anschliefSt. Von besonderer Be- deutung ist die forderorientierte Diagnostik, die sich neben der Erhebung besonderer Forderbedarfe in den verschiede- nen Bereichen wie Entwicklung, Lernen, Verhalten Hinweise auf Anlage, Planung und Durchfiihrung von spezifischen Férderma&nahmen gibt. Das allgemeine Ziel des Moduls ist es daher, eine diagnostische Kompetenz zu entwickeln, die es erlaubt, einen validen und fundierten Blick auf Kompe- tenzen, Ubergangsbereiche sowie auch auf Entwicklungsbe- diirfnisse und St6rungen zu gewinnen. Daraus wird eine Umsetzung einer auf das Kind, den Jugendlichen abge- stimmten Forderung und Bildung erfolgen. Damit kniipft das Modul an das allgemein- und fachdidaktische Thema der inneren und duferen Differenzierung an. Das Modul umfasst daher folgende curriculare Elemente: e theoretische und methodische Grundlagen der padagogisch-psychologischen Diagnostik e Verfahren und Instrumente der Entwicklungs-, Leistungs- und Verhaltensdiagnostik e Erstellung von Gutachten (AO-SF) e Entwicklung und Evaluation von Foérderpldnen als (fach)didaktische Aufgabe e Individuelle Forderung e Interventionen und Forderkonzeptionen fiir Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Lernstdrungen, geistiger Behinderung und Verhaltensauffalligkeiten e Diagnostik und Unterrichtsplanung in heterogenen Lerngruppen e Aufere und innere Differenzierung Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminar mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Boller, S.; Rosowski, R. (2007): Heterogenitat in Schule und Unterricht. Handlungsansatze zum padagogischen Umgang Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne mit Vielfalt. Weinheim und Basel: Beltz. Kunze, I. (2008): Individuelle Forderung in der Sekundar- stufe I und II. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag. Lanig, J. (2008): Bessere Chancen fiir alle durch individuelle Forderung: die besten Methoden. Miilheim an der Ruhr; Verlag an der Ruhr. Schulgesetz NRW; Ritterbach-Verlag www.chancen-nrw.de www.lif-nrw.de PRAXIS Schule 5-10 (2009): Differenziert unterrichten - Umgang mit Heterogenitat. (Heft 2009/02) Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Sché- ningh Winklers GmbH Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Abschluss des Seminars zur Vorbereitung des Praxissemes- ters (,,Allgemeine Vorbereitung”) . Lernerfolgskontrolle Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Miindliche Priifung (ftir Studienanfdnger vor dem WS 2017/18: Projektarbeit) Gewichtung der Modulnote 6/12 Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten

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    Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen – Bildungswissenschaften (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2020/21 Stand Juni 2020 Qualifikationsziele Fachkompetenz Die Studierenden … - kennen, analysieren und bewerten zentrale Befunde und methodische Zugänge der empirischen Bildungs-, Schul- und Unterrichtsforschung. - beurteilen (inklusive) Schulentwicklungs- und Unterrichtsprozesse. - erwerben Kompetenzen hinsichtlich förderorientierter Diagnostik. - erstellen vor dem Hintergrund heterogener Lerngruppen individuelle Förderpläne. - überprüfen und reflektieren Unterrichtskonzepte und entwickeln diese weiter. - reflektieren die professionellen Anforderungen des Umgangs mit Diversität und Heterogenität. - planen und führen vor dem Hintergrund didaktischer Modelle Studienprojekte durch, werten diese aus und reflektieren sie. Methodenkompetenz Die Studierenden … - planen Fachunterricht theoriegeleitet und adressatengerecht. - diagnostizieren Lernvoraussetzungen und -prozesse von Schülerinnen und Schülern. - verbinden Theorie und Praxis professionsorientiert im Sinne des Forschenden Lernens. - evaluieren Fördermaßnahmen in heterogenen Lerngruppen. Sozialkompetenz Die Studierenden … - vermitteln demokratische Werte und Normen an Schülerinnen und Schüler. Personalkompetenz Die Studierenden … - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen. - entwickeln über reflexive Prozesse ihre eigene professionelle Rolle weiter. Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Gültig für Studienanfänger/innen ab: Mastermodul 1: Innovieren Bildungswissenschaftliche Studien, M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Wintersemester 2020/21 Modultitel (Englisch) Innovating Kurzbezeichnung MM 1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Semester / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 h / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Methoden wissenschaftlichen Arbeitens - Statistik (VL) Kontaktzeit: 1 SWS / 15 h Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: nein b) Methoden geistes-, kultur- und sozialwissenschaft- lichen Arbeitens (SE) Kontaktzeit: 1 SWS / 15 h Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: nein c) Schul- und Unterrichtsentwicklung (SE) Kontaktzeit: 2 SWS / 30 h Selbststudium: 90 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: nein Zu erwerbende Kompetenzen Studierende lernen in diesem Modul zentrale Befunde und methodische Zugänge der empirisch erklärenden und ver- stehenden (Bildungs-, Schul- und Unterrichts-)Forschung kennen und kritisch in deren Geltungsanspruch zu beurtei- len. Auf dieser Wissensgrundlage werden sie dazu befähigt, die professionellen Anforderungen des Innovierens zu be- schreiben sowie text- und datengestützte Schulentwick- lungs- und Unterrichtsprozesse zu beurteilen, zu nutzen und weiterzuentwickeln. Zentrale Inhaltsbereiche • Konstitutionsmerkmale der Schul- und Unterrichts- entwicklung unter Berücksichtigung inklusiver Bil- dung und Erziehung • Theorien und Modelle zur Bestimmung von schuli- schen Innovationsprozessen und deren empirische Güte • Grundlagen der Statistik und der Bewertung der Modulbeschreibung Güte wissenschaftlicher Studien • Grundlagen der Hermeneutik und Textanalyse • Grundverständnisse moderner Wissenschaft • Methoden und zentrale Befunde der empirischen Bildungsforschung • professionelle Anforderungen des Lehrer/innenhandelns • zentrale Felder der Schul- und Unterrichtsentwick- lung (Bildungsstandards, Schulprogrammarbeit, Evaluation, usw.) Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Amendt, A. & Schiffer, J. (2009). Wissenschaftliches Arbei- ten mit Literatur im Sportstudium (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch. Poser, H. (2001): Wissenschaftstheorie. Eine philosophische Einführung. Stuttgart: reclam. Hoffmann, Uwe/Philipp Orthmann: Schnellkurs Statistik, Sportverlag Strauß, 2009 Sachs, Lothar/Jürgen Hedderich: Angewandte Statistik. Springer, 2009 Bauer, K.O.: Evaluation an Schulen. Juventa, Weinheim 2007 Buhren, C.: Evaluation von Schule und Unterricht. Luchter- hand, Köln 2008 Fend, H.: Schule gestalten. VS Verlag, Wiesbaden 2008 Rolff, H.G.: Schulentwicklung kompakt. Beltz, Weinheim 2013 Rolff, H.G. u.a.: Unterricht und Schulentwicklung. Raabe, Stuttgart 1998 Schratz, M./Westfall-Greiter, T.: Schulqualität sichern und weiterentwickeln. Kallmeyer Seelze 2010 Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Formal: Bachelorabschluss Inhaltlich: keine Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden Modulbeschreibung zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Klausur gemäß Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaf- ten 6/12 Gewichtung der Modulnote 6/12 Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester, Bildungswissenschaften Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, M.Ed. Lehramt an Gym- nasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger:innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung VM Bildungswissenschaften Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Semester / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 h / 2 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Basismodul: Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) Kontaktzeit: 20h Selbststudium: 30h Gruppengröße: 60 Anwesenheitspflicht: ja b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Kontaktzeit: 10h Selbststudium: 40h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: ja Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierende zeigen die Fähigkeit • wissenschaftliche Inhalte der Unterrichtsfächer und Bil- dungswissenschaften auf Situationen und Prozesse schu- lischer Praxis zu beziehen • Fachunterricht theoriegeleitet in unterschiedlicher Breite und Tiefe begründet und adressatenorientiert zu planen • Unterrichtskonzepte zu überprüfen und zu reflektieren sowie Unterrichtsansätze und Unterrichtsmethoden un- ter Berücksichtigung neuer fachlicher Erkenntnisse wei- terzuentwickeln. • an der Weiterentwicklung von Unterricht, schulinternen Absprachen und Schule mitzuwirken • Theorie und Praxis professionsorientiert und im Sinne Forschenden Lernens miteinander zu verbinden (Profil- fach). Zentrale Inhaltsbereiche • Vorbereitung der Studierenden auf das Praxissemester in den Bildungswissenschaften • Vorbereitung einer Projektskizze für das Studienprojekt im Sinne des Forschenden Lernens im Profilfach Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminaristischer und projektorientierter Unterricht Empfohlene Literatur Fatke, R. (1995). Fallstudien in der Pädagogik. Einführung in den Themenschwerpunkt. Zeitschrift für Pädagogik, 41, 675- 680. Gudjons, H. (2012). Pädagogisches Grundwissen. Überblick, Modulbeschreibung Kompendium, Studienbuch (11., grundlegend überarbeitete Auflage). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Herzog, W. (2002). Zeitgemäße Erziehung. Die Konstruktion pädagogischer Wirklichkeiten. Weilerswist: Velbrück Wissen- schaft. 567-583. Koller, H.-C. (2007). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung (3. Auflage). Stuttgart: Kohlhammer. Lehmann-Rommel, R. (2014). Wie mit Wertungen in Beobach- tungen arbeiten? Journal für Lehrerinnenbildung, Heft 1, 44- 50. Messmer, R. (2001). Lernen aus Fallgeschichten in der Lehre- rinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur Lehrerbildung, 19 (1), 82-92. Schulz-Zander, R. (2014). Lehren und Lernen – Subjektive Theorien. Zugriff am 30.09.2014 unter http://www.eteachingplus.de/theorien_lehren_subjektiv.html. Stangl, W. (2014). Lehren – Speziellen Aspekte des Unterrich- tens. Die konstitutiven Antinomien des Lehrerhandelns. [wer- ner stangl]s arbeitsblätter. Zugriff am 04.10.2014 unter http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/Antinomien- Lehrerhandeln.shtml. Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. In: W.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs- methoden in der Sportpädagogik (137-159). Schorndorf: Hof- mann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der ver- antwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Bildungswissenschaftliche Studien, M.Ed. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung PS Bildungswissenschaften Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** / 1 Semester Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 360 h / 25* Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Universität: Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fra- gen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaf- ten zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Un- tersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungs- ansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. Lernort Schule/ZfsL: Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewälti- gen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diag- nostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Modulbeschreibung Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Universität: • Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des For- schenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachliche Begleitung im Profilfach und in den Nicht- Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Rege- lungen) Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Hand- lungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Un- terricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvor- haben pro Fach bzw. Lernbereich (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Fatke, R. (1995). Fallstudien in der Pädagogik. Einführung in den Themenschwerpunkt. Zeitschrift für Pädagogik, 41, 675- 680. Gudjons, H. (2012). Pädagogisches Grundwissen. Überblick, Kompendium, Studienbuch (11., grundlegend überarbeitete Auflage). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Herzog, W. (2002). Zeitgemäße Erziehung. Die Konstruktion pädagogischer Wirklichkeiten. Weilerswist: Velbrück Wissen- schaft. 567-583. Koller, H.-C. (2007). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Eine Einführung (3. Auflage). Stuttgart: Kohlhammer. Lehmann-Rommel, R. (2014). Wie mit Wertungen in Beobach- tungen arbeiten? Journal für Lehrerinnenbildung, Heft 1, 44- 50. Messmer, R. (2001). Lernen aus Fallgeschichten in der Lehre- rinnen- und Lehrerbildung. Beiträge zur Lehrerbildung, 19 (1), 82-92. Schulz-Zander, R. (2014). Lehren und Lernen – Subjektive Theorien. Zugriff am 30.09.2014 unter http://www.eteachingplus.de/theorien_lehren_subjektiv.html. Stangl, W. (2014). Lehren – Speziellen Aspekte des Unterrich- tens. Die konstitutiven Antinomien des Lehrerhandelns. [wer- Modulbeschreibung ner stangl]s arbeitsblätter. Zugriff am 04.10.2014 unter http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/Antinomien- Lehrerhandeln.shtml. Wolters, P. (2008). Von Fall zu Fall: Kasuistisch forschen. In: W.-D. Miethling & M. Schierz (Hrsg.), Qualitative Forschungs- methoden in der Sportpädagogik (137-159). Schorndorf: Hof- mann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Abgeschlossene Vorbereitungsmodule in allen Fächern (FD1, FD2 und Bildungswissenschaften) Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Doku- mentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prü- fung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Gewichtung der Modulnote Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne mit Vielfalt. Weinheim und Basel: Beltz. Kunze, I. (2008): Individuelle Forderung in der Sekundar- stufe I und II. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag. Lanig, J. (2008): Bessere Chancen fiir alle durch individuelle Forderung: die besten Methoden. Miilheim an der Ruhr; Verlag an der Ruhr. Schulgesetz NRW; Ritterbach-Verlag www.chancen-nrw.de www.lif-nrw.de PRAXIS Schule 5-10 (2009): Differenziert unterrichten - Umgang mit Heterogenitat. (Heft 2009/02) Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Sch6- ningh Winklers GmbH Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Abschluss des Seminars zur Vorbereitung des Praxissemes- ters (,,Allgemeine Vorbereitung”) . Lernerfolgskontrolle Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Miindliche Priifung (fiir Studienanfénger vor dem WS 2017/18: Projektarbeit) Gewichtung der Modulnote 6/12 Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Deckblatt MA-GYM-BIWI-Köln2015 MA Ed BiWi_Qualifikationsziele_16 PO2020_BiWi_Gy-Ge_MM1 PO2014_BiWi_Gy_Ge_VB PO2014_BiWi_Gy_Ge_PS PO2014_BiWi_Gy-Ge_MM2

  • MHB-sport-LB-HRSG-siegen-abWiSe18-19.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2018/19 Stand Juni 2018 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander Modulbeschreibung verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Modulbeschreibung Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Modulbeschreibung Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis oder Korfball (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) b) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewe- gungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper Modulbeschreibung hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Modulbeschreibung Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. b) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Modulbeschreibung Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Gerätturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie – exemplarisch am Gerätturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fähigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenfließen. Sie verfügen über die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Gerätturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Gerätturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernstörungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen öffnen den Blick für die im Gerätturnen erforderlichen und sinnvollen Maßnahmen individueller Förderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (22005). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E. (2008). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (82007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs „Bewegen an Geräten“ (B4) muss vor Belegung des Kurses „Gerätturnen“ (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese Modulbeschreibung bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B7 – Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kämpfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Förderung der Ausbildung eines realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die für die Stärkung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafür entscheidende didaktisch-methodische Maßnahmen für einen selbstkonzeptfördernden Sportunterricht können sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsförderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis transferiert. Das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kämpfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, O. (2005). Sportpsychologie (S. 160 – 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Körperkonzept, Selbstkonzept und Kontrollüberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schöllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmaß für Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. München: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Mädchen und Jungen im Sportunterricht. Beiträge zum geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Präventiver Kinderschutz durch Stärkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzförderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Modulbeschreibung Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 – 340). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Förderkonzept für Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Überarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einführung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Ringen und Kämpfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B8 — Schulsport reflektieren und bewerten Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Riickschlagspiel (abweichend von B3) (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewahlte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie kénnen professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl fiir den Sportunterricht als auch fiir au&erunterrichtliche Einsatz- und Angebotsméglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Riickschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewahlte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschrankung bearbeitet bzw. gelést. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewahlten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verandern. Sie kénnen die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfaltig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lésen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund beriicksichtigen sie auch die Heterogenitat von Lerngruppen. Dies schlief&t weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfahigkeit ausgewahlter Techniken sowie die Reflexion der persénlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln auRerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis kénnen sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehdren die Frage nach tibergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhange mit Ansatzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen fiir die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhdnge plastisch bewusst werden, sollen mdglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugdnge gewahlt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 10 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Riickschlagspiel (KS) In einem Riickschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zundachst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und geférdert wird. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Forderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 10 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschlieRen Beziige zwischen (fach-)wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lésungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 10 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kréger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Riickschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2018/19 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II & III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemaRen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu erméglichen. Sie kénnen in zunachst gut iiberschaubaren und spater komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Forderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Méglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewdhlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Kampfsport, Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Kampfkunst, HipHop, Radsport, Reiten, Le Parkour, Alternative Sportspiele, Bouldern, Breakdance, Streetsurfing, Akrobatik, Schimmanfanger richtig unterrichten Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und = Mini-Hallenhockey =. Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: Kénig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. véllig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: = Delius —‘K lasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. NeuaufL., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig tiben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer, Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauk. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Kampfsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Radsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Reiten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Le Parkour: Wird im Kurs bekannt gegeben. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6Ln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Frfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. K6ln: DSHS K6ln. Kampfkunst: Wird im Kurs bekannt gegeben. Akrobatik: Wird im Kurs bekannt gegeben. Schwimmanfanger richtig unterrichten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B10 - Gesunde Lebensfihrung und Teilhabe durch und im Sport ermoglichen Sport, Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 HRG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 /4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsméglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit in diesem Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren. Unter der Perspektive des spateren Berufsfeldes haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine ,,normale” motorische Entwicklung, mdgliche Storungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Beurteilung von Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Maf&nahmen zur Forderung kérperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Prévention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: Selbststudium: 2 SWS / 30 Stunden 30 Stunden http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten auRerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” ndher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. GO6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Dir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Prévention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Miller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsférderung und Pravention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bés K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lebensstilfaktoren bei_adipésen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74. Breakdance: G. Klein & M. Friedrich (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. F. Frost (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6Ln. M. Rajakumar (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. D. Rode (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. M. Hill & E. Petchauer (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftraqte Anderungen vorbehalten PO2018_Deckblatt BA-HRSG-Siegen Qualifikationsziele B1 HRSG B2 HRSG B3 HRSG B4 HRSG B5 HRSG B6 HRSG B7 HRSG B8 HRSG B9 HRSG B10 HRG B3 HRSG.pdf Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS)

  • MHB-sport-LB-HRG-siegen-abWiSe15-16.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2015/16 Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander Modulbeschreibung verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Modulbeschreibung Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Modulbeschreibung Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) b) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewe- gungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper Modulbeschreibung hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Modulbeschreibung Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. b) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Modulbeschreibung Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Gerätturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie – exemplarisch am Gerätturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fähigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenfließen. Sie verfügen über die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Gerätturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Gerätturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernstörungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen öffnen den Blick für die im Gerätturnen erforderlichen und sinnvollen Maßnahmen individueller Förderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (22005). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E. (2008). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (82007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs „Bewegen an Geräten“ (B4) muss vor Belegung des Kurses „Gerätturnen“ (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese Modulbeschreibung bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B7 – Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kämpfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Förderung der Ausbildung eines realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die für die Stärkung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafür entscheidende didaktisch-methodische Maßnahmen für einen selbstkonzeptfördernden Sportunterricht können sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsförderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis transferiert. Das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kämpfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, O. (2005). Sportpsychologie (S. 160 – 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Körperkonzept, Selbstkonzept und Kontrollüberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schöllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmaß für Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. München: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Mädchen und Jungen im Sportunterricht. Beiträge zum geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Präventiver Kinderschutz durch Stärkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzförderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Modulbeschreibung Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 – 340). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Förderkonzept für Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Überarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einführung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Ringen und Kämpfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B3) (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B8 — Schulsport reflektieren und bewerten Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Riickschlagspiel (abweichend von B3) (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewahlte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie kénnen professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl fiir den Sportunterricht als auch fiir au&erunterrichtliche Einsatz- und Angebotsméglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Riickschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewahlte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschrankung bearbeitet bzw. gelést. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewahlten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verandern. Sie kénnen die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfaltig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lésen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund beriicksichtigen sie auch die Heterogenitat von Lerngruppen. Dies schlie&t weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfahigkeit ausgewahlter Techniken sowie die Reflexion der persénlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln auRerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis kénnen sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehdren die Frage nach tibergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhange mit Ansatzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen fiir die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhdange plastisch bewusst werden, sollen mdglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugdnge gewahlt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 10 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Riickschlagspiel (KS) In einem Riickschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zundachst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und geférdert wird. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Forderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 10 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschlieRen Beziige zwischen (fach-)wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lésungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 10 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kréger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Riickschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemaRen Einfiihrung in die jeweils gewdhlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemdafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermoglichen. Sie konnen in zundchst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Forderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt iiber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Akrobatik, Kampfsport bzw. Aikido, Kampfkunst bzw. Judo, Klettern, Radsport, Reiten, Tauchen, Trampolinturnen, Schwimmanfanger richtig unterrichten, Alternative Sportspiele, Hip Hop, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhofer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregetn Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete AufL.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). — Bielefeld: Delius —_—Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Straus. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kaémpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B10 – Gesunde Lebensführung und Teilhabe durch und im Sport ermöglichen Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfügen über ein anwendungsbezogenes Wissen von pädagogisch-didaktischen Vermittlungsmöglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht für Schülergruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Funktionsmöglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natürlichkeit in diesem Kontext als zusätzliche Orientierung zu reflektieren. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden vor allem ein Können und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik für die Entwicklung der Persönlichkeit hervorheben und die Bedingungen für eine „normale“ motorische Entwicklung, mögliche Störungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewählter Verfahren zur Beurteilung von Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Maßnahmen zur Förderung körperlich-motorisch eingeschränkter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Prävention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und können durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemühen um Integration ist die Wissensvermittlung über chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung der Heranwachsenden im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Präventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bös K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. Göttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsförderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Dür W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Müller V. (Hrsg): Qualität von Gesundheitsförderung und Prävention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Hölling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm für Kindergarten und Grundschule. Modulbeschreibung Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bös K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipösen Kindern. 2010 WHO – Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74. Breakdance: G. Klein & M. Friedrich (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. F. Frost (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung – Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Köln. M. Rajakumar (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. D. Rode (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. M. Hill & E. Petchauer (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten PO2015_Deckblatt BA-HRSG-Siegen (1) Qualifikationsziele B1 HRSG B2 HRSG B3 HRSG B4 HRSG B5 HRSG B6 HRSG B7 HRSG B8 HRSG B9 HRSG B10 HRSG

  • MHB-sport-LB-HRG-siegen-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander Modulbeschreibung verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Modulbeschreibung Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Modulbeschreibung Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) b) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewe- gungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper Modulbeschreibung hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Modulbeschreibung Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. b) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Modulbeschreibung Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Gerätturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie – exemplarisch am Gerätturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fähigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenfließen. Sie verfügen über die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Gerätturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Gerätturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernstörungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen öffnen den Blick für die im Gerätturnen erforderlichen und sinnvollen Maßnahmen individueller Förderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (22005). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E. (2008). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (82007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs „Bewegen an Geräten“ (B4) muss vor Belegung des Kurses „Gerätturnen“ (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese Modulbeschreibung bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B7 – Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kämpfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Förderung der Ausbildung eines realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die für die Stärkung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafür entscheidende didaktisch-methodische Maßnahmen für einen selbstkonzeptfördernden Sportunterricht können sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsförderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis transferiert. Das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kämpfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, O. (2005). Sportpsychologie (S. 160 – 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Körperkonzept, Selbstkonzept und Kontrollüberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schöllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmaß für Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. München: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Mädchen und Jungen im Sportunterricht. Beiträge zum geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Präventiver Kinderschutz durch Stärkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzförderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Modulbeschreibung Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 – 340). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Förderkonzept für Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Überarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einführung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Ringen und Kämpfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B3) (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch Modulbeschreibung aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und Modulbeschreibung aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemaRen Einfiihrung in die jeweils gewdhlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemdafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermoglichen. Sie konnen in zundchst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Forderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt iiber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Akrobatik, Kampfsport bzw. Aikido, Kampfkunst bzw. Judo, Klettern, Radsport, Reiten, Tauchen, Trampolinturnen, Schwimmanfanger richtig unterrichten, Alternative Sportspiele, Hip Hop, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhofer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregetn Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete AufL.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). — Bielefeld: Delius —_—Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Straus. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kaémpfen. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B10 – Gesunde Lebensführung und Teilhabe durch und im Sport ermöglichen Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfügen über ein anwendungsbezogenes Wissen von pädagogisch-didaktischen Vermittlungsmöglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht für Schülergruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Funktionsmöglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natürlichkeit in diesem Kontext als zusätzliche Orientierung zu reflektieren. Unter der Perspektive des späteren Berufsfeldes haben die Studierenden vor allem ein Können und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik für die Entwicklung der Persönlichkeit hervorheben und die Bedingungen für eine „normale“ motorische Entwicklung, mögliche Störungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewählter Verfahren zur Beurteilung von Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Maßnahmen zur Förderung körperlich-motorisch eingeschränkter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Prävention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und können durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemühen um Integration ist die Wissensvermittlung über chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung der Heranwachsenden im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Präventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bös K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. Göttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsförderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Dür W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Müller V. (Hrsg): Qualität von Gesundheitsförderung und Prävention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Hölling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm für Kindergarten und Grundschule. Modulbeschreibung Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bös K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipösen Kindern. 2010 WHO – Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74. Breakdance: G. Klein & M. Friedrich (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. F. Frost (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung – Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Köln. M. Rajakumar (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. D. Rode (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. M. Hill & E. Petchauer (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-HRSG-Siegen Qualifikationsziele B1 HRSG B2 HRSG B3 HRSG B4 HRSG B5 HRSG B6 HRSG B7 HRSG B8 HRSG B10 HRSG
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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