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  • MHB-sport-LM-BK-koeln-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Modulbeschreibung Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Modulbeschreibung Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2: Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 23/24 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 9 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja c) Individualsportspiel (aufbauend) 2 SWS / 30 h / 60 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit einen anspruchsvollen Themenkomplex didaktisch zu reduzieren und wissenschaftsgeleitet sowie adressatengerecht zu planen, in einer praktischen Durchführung zu vermitteln und im Anschluss selbstreflexiv zu beurteilen. • die Komplexität unterrichtlicher Lehr-/ Lernsituationen vor dem Hintergrund einer umfassenden Vermittlungskompetenz zu bewältigen. • in angemessener Weise ein Lernportfolio zusammenzustellen. • aus der Perspektive der Lernenden, vielschichtige, themenspezifische Fragestellungen kontrovers zu diskutieren und Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. Modulbeschreibung • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Individualsportspiel (aufbauend) Die Studierenden vertiefen aufbauend u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • die praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander im Einzel und/oder Doppel, sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Ausgehend von einer gemeinsamen Erarbeitung des komplexen Begriffsverständnisses einer umfassenden Vermittlungskompetenz werden vor dem Hintergrund der Vermittlung von Sportspielen im Schulsportunterricht Themen aus dem Bereich der leistungsbestimmenden Faktoren, der Diagnostik und Evaluation sowie der personalen Kompetenzen im Sinne einer spiralcurricularen Vertiefung zum Gegenstand der Auseinandersetzung. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Mannschaftssportspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen im Kontext Schule gelegt. c) Individualsportspiel (aufbauend) Aufbauend auf den Erfahrungen eines im Bachelorstudium gewählten Individualsportspiels und der dort erreichten Modulbeschreibung Spielfähigkeit ist die Vermittlungskompetenz von individual- und/oder doppeltaktischen Fähigkeiten vor dem Hintergrund der Schulsportvermittlung zentraler Inhalt des Kurses. Es werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlagspiel aufgezeigt. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Vermittlungskompetenz in den Sportspielen Literaturempfehlungen werden in den Lehrveranstaltungen durch die Lehrkräfte bekannt gegeben. b) Mannschaftssportspiel (aufbauend) Basketball Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Fußball Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. Handball Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey Anders E, Myers S (2008). Field hockey – steps to success. 2nd edition. Champaign, Ill [u.a.]: Human Kinetics. Hänel R, Hillmann W, Lüninghöner J (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Volleyball Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. c) Individualsportspiel (aufbauend) Modulbeschreibung Badminton Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Hoffmann, D. & Vogt, T. (2019). Badmintonspezifische Vermittlungsmodelle: Vergleich und Anwendbarkeit im Sportunterricht. Sportunterricht. 68, 2, S. 59-65. Tennis Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269- 275 Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P. & Grambow, R., (2020) Eine kompetenzorientierte Einordnung zur Tennisvermittlung im Sportunterricht. In Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven. Vogt, T. (Hrsg.). 1 Aufl. Aachen: Meyer & Meyer, S. 207-217 Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56- 59. Tischtennis Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Münster: Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch-methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag, Baltmannsweiler. Klein-Soetebier, T. & Binnenbruck, A. (2023). Tischtennis - Das Lehrbuch für das Sportstudium, den Freizeit- und Vereinssport. Springer Spektrum, Heidelberg. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle (LEK) a) Planung und Durchführung einer Unterrichtseinheit b) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Modulabschlussprüfung (MAP) Das Modul muss mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen werden. Die Modulprüfung wird als Klausur mit offenen Aufgabenstellungen von 120 min. Dauer http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Seminarveranstaltung (a) und Inhalte aus einem der Kurse b) oder c) geprüft. Klausur/ 120 min Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) Mannschaftssportspiele (aufbauend) oder im Kurs c) Individualsportspiele (aufbauend) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur/ 60 min/ 50% Praxisprüfung/ 50% Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und ggf. einer oder zwei fachpraktischen Prüfung/en. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 1. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt für Berufskollegs Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. Modulbeschreibung • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-BK-Koeln_blau2023 Leitbild Qualifikationsziele_BK-med M1_BK_Köln b) Anpassung und Training c) Leichtathletik M2_BK_Köln M3_BK_Köln a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung VB PS_BK_Köln b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester PS_BK_Köln VB PS_BK_Köln.pdf b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester

  • MHB-sport-LM-HRSG-koeln-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-,Real-, Sekundar- und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand: März 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; • kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; • beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungsvorgängen; • kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; • entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; • identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; • setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sporttreibens auseinander; • beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; • bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; • gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modultitel: M1: Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische Leistungspunkte in a) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 60 h / 1. / SE / deutsch / ja b) Anpassung und Training 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / SE / deutsch / ja c) Leichtathletik 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fach- und erziehungswissenschaftlicher sowie kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung eines-Leitbildes im Sinne einer reflektierenden Lehrperson. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Modulbeschreibung Fachdidaktische und trainingswissenschaftliche Fragestellungen werden in der Leichtathletik und im Schwimmen aufgegriffen, angewandt und kritisch reflektiert. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Themen auseinander. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit verschiedenen fachdidaktischen Konzepten sowie mit aktuellen Themen des Schulsports (bspw. Scham im SpoU, diversitätssensible Bildung) und der Schulsportentwicklung, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. b) Anpassung und Training Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. c) Leichtathletik Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen werden leichtathletische Inhalte in ihrer Vielfalt aufgegriffen und vertiefend behandelt. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen und komplexen Bewegungstechniken (wie z.B. Diskuswurf, Hürdensprint, etc.) werden sowohl die Voraussetzungen und Anforderungen leichtathletischer Bewegungsformen als auch die wichtigsten technischen Bewegungsmerkmale erfahren. Die Inhalte werden methodisch- didaktisch reflektiert, eingeordnet und durch variable Anpassungen für die Umsetzung in heterogenen Lerngruppen erarbeitet. Die Studierenden erweitern ihre Erfahrungen in der Modulbeschreibung zielgruppenspezifischen Vermittlung von leichtathletischen Inhalten und erproben sich vertiefend in der Planung, Durchführung und kritischen Reflexion von Unterricht. Hierdurch sind die Studierenden in der Lage, aus den Anforderungen der leichtathletischen Inhalte eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch so umzusetzen, dass die Schüler*innen individuell gefordert und gefördert werden. Im Besonderen werden hierbei die Möglichkeiten zur Umsetzung in heterogenen Lerngruppen mit sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen erarbeitet. d) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B3 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik u.a.: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder. Limpert. b) Anpassung und Training De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Köln: Sportverlag Strauß. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berücksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. c) Leichtathletik Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. Modulbeschreibung Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka-Sportverlag. Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. d) Schwimmen Bissig, M. & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Üben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: M3: Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 270 h / 9 LP / 1 LP / 0 LP 1 inklusionsorientierter LP in b) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sport und Gesellschaft 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja c) Kulturphänomen Sport 2 SWS / 30 h / 60 h / 4. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen über die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse darüber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralität von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) geführt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Veränderungen unter Bezug des gesellschaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erläutern. Das so entwickelte Verständnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch-reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunächst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Veränderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der außerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus für den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben können. Dabei führt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Modulbeschreibung Zusammenhang können auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verknüpfung von Sport und Gesellschaft konturieren. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse über Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berücksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschränkungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Prävention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertät, Diagnose und Förderung, geschlechtsspezifische Leistungsfähigkeit, altersadäquates Training, Ernährung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingprävention. c) Kulturphänomen Sport Es wird untersucht, was Sport als Kulturphänomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverständnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt gerückt. Dies schließt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklärt werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Mündigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Sport und Gesellschaft Krüger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lämmer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK für Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung – Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK für Deutschland. b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung Dür, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Modulbeschreibung Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pädiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche Prüfung (2 Stunden Klausur) abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: VB PS: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship preparation Kurzbezeichnung VB PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 100 h / 3 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) PS - Basismodul Vorbereitung Praxissemester (10 Wochen in allen studierten Fächern) 2 SWS / 20 h / 30 h / 2. / SE / deutsch / nein b) PS - Basismodul Profilgruppe Praxissemester (4 Wochen in FD 1 oder FD 2 oder BiWi) 2 SWS / 10 h / 40 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und allein, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Basismodul: Allgemeine Vorbereitung Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Modulbeschreibung Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Projektskizze Studienprojekt: Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Dies gilt nur für die Studierenden, die das Studienprojekt im Fach Sport absolvieren. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: PS: Praxissemester Studiengang: M. Ed. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation Universität zu Köln Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Internship Kurzbezeichnung PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 750 h / 25 LP / 0 LP / 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule 16 SWS / 250 h / 140 h / 2. / SE / deutsch / ja b) PS - Aufbaumodul Praxissemester (sofern gewählt) 2 SWS / 30 h / 270 h / 2. / SE / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu Modulbeschreibung dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Lernort Schule/ZfsL • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) b) Begleitung durch die Universität und Betreuung des Studienprojekts (sofern gewählt) Lernort Universität • Fachdidaktische Begleitung und Beratung • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung im Begleitseminar) Lehr- und Lernmethoden Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Deckblatt MA-HRG-Koeln_blau2023 Leitbild Qualifikationsziele-hrsg-med M1_HRSG_Köln b) Anpassung und Training c) Leichtathletik M3_HRSG_Köln a) Sport und Gesellschaft b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung VB PS_HRSG_Köln b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester PS_HRSG_Köln VB PS_HRSG_Köln.pdf b) Profilgruppe: Vorbereitung Praxissemester

  • MHB-sport-LM-BK-koeln-abWiSe14-15.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand November 2016 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; - kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; - beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungs- vorgängen; - kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; - entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; - identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; - setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sport- treibens auseinander; - beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; - gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M1 - Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Sport, Lehramt an Berufskollegs Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) b) Anpassung und Training (SE) c) Leichtathletik (KS) d) Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstiitzt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und/oder kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung des Lehrer-Leitbildes im Sinne eines reflektierenden Praktikers. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verstandnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen, Inhaltsebenen von Uben und Trainieren kénnen im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsdkonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgange und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschatzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung fiir die Organisation von Uben und Trainieren sind erarbeitet. Méglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfahigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Ubens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und fiir den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewahlten fachdidaktischen Anliegen auseinander. Dazu gehdren zentrale Themen des Schulsports wie die Bestimmung des Gegenstandes, Fragen der Legitimation und Intention sowie Vermittlungsmoéglichkeiten in heterogenen Lerngruppen, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. In diesem Zusammenhang werden Rahmenvorgaben und Lehrplane reflektiert, wobei curriculare Vorgaben aber auch Freirdume Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne im Bundesland NRW besonders beriicksichtigt werden. Dariiber hinaus werden auch Leitideen wie Bildung, Handlungsfahigkeit, Mehrperspektivitat oder Kompetenzorientierung vertiefend erdrtert. Weiterhin greift das Seminar exemplarisch aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung auf. Dies kann beispielsweise beinhalten: die Theorievermittlung und reflektierte Praxis im Sportunterricht, der Umgang mit Diversitat oder die Erorterung von Methoden unter Beriicksichtigung padagogischer und sozialer Aspekte des Lehrens und Lernens von Bewegungen. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Anpassung und Training (SE) Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilitat und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisonentierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundziige des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Verdffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Giitekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Ubens als Automatisierung von Bewegungsablaufen zur Steigerung der Bewegungsqualitat und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsékonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualitat von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Leichtathletik (KS) Die in Modul B2 nur in ihren bewegungstechnischen ü ü Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen vorgestellten Disziplinen sollen detaillierter behandelt werden. Die technomotorisch anspruchsvollen Techniken werden am Beispiel ausgewahlter Disziplinen wie z. B. Stabhochsprung, Hiirdenlauf, Hochsprung sowie des Diskuswurfs vorgestellt und methodisch erarbeitet. Moglichkeiten der Belastungsgestaltung im motorischen Lernprozess und die Schaffung konditioneller und technomotorischer Voraussetzungen werden altersgruppenspezifisch im Hinblick auf die Umsetzung mit heterogenen Lerngruppen im Sportunterricht dargestellt und trainiert. Die Studierenden sollen anhand eng umgrenzter Aufgabenstellungen lernen, aus den motorischen Anforderungen der Disziplinen eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch umzusetzen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schwimmen (KS) Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Riickenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Kenntnisse tiber individuelle Lernsituationen und Lernstérungen offnen den Blick fiir die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmafsnahmen zur individuellen Forderung. Adaptionen durch Prozesse des Ubens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung fiir den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte fiir den Schulsport. Aachen: Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik fur die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor. – – http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen — Vermittlungsformen — Bewegungsfelder. Wiebelsheim: Limpert. Anpassung und Training: De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). Kdln: Sportverlag Strauls. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berilicksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. Leichtathletik: Striider, H.K., Jonath, U. & Scholz, K. (2013). Leichtathletik. Trainings- und Bewegungswissenschaft - Theone und Praxis aller Disziplinen. K6ln: Sportverlag Strauf. Wastl, P. & Wollny, R.. (2012). Leichtathletik in Schule und Verein, Ein Praxishandbuch ftir Lehrer und Trainer. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Schwimmen: Bissig, M. & Grobli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Uben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs Studienabschnitt: Berufsorientiertes Studium Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung M BK VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) b) Profilgruppe (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 20 Stunden 30 Stunden 60 Studierende Ja b) Profilgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und Modulbeschreibung praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Kontaktzeit: 2 SWS / 10 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote - Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung M BK PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** Studiendauer 1 Semester Workload gesamt (h) 360 h ECTS-Punkte gesamt 25* Workload 1. Studiensemester 750 h Workload 2. Studiensemester - ECTS-Punkte 1. Studiensemester 25* ECTS-Punkte 2. Studiensemester - Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort Anwesenheitspflicht: Ja b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: Ja Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Modulbeschreibung Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Lernort Universität: • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachdidaktische Begleitung im Profilfach und in den Nicht-Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Regelungen) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Abgeschlossene Vorbereitungsmodule in allen Fächern (FD1, FD2 und Bildungswissenschaften) Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Modulbeschreibung Gewichtung der Modulnote 12/120 Sonstige Informationen Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Modulbeauftragte/r Änderungen vorbehalten Siehe Übersicht Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: M2 – Sportspiele wettkampforientiert analysieren und vermitteln Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Analyzing and facilitating sport games competitively Kurzbezeichnung M2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 / 9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Handlungs- und Bewegungsanalyse (SE) b) Mannschaftsspiel (aufbauend) (KS) c) Rückschlagspiel (aufbauend) (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden kennen durch Erfahren, Erproben und Analysieren trainings- und bewegungswissenschaftliche sowie biomechanische Konzepte, mit denen sie Kindern und Jugendlichen einen leistungsorientierten Zugang zu den verschiedenen Spielsportarten vermitteln können. Über das Erstellen eines Anforderungsprofils in unterschiedlichen Spielsportarten mittels trainings- und bewegungswissenschaftlicher Handlungsanalyse sowie durch Spielbeobachtung sind sie in der Lage, wettkampfbedingte Faktoren situativ zu bestimmen und diese für ein erfolgreiches Spielen in Lernplanung umzusetzen. Exemplarisch gewinnen die Studierenden in einem Mannschaftsspiel und in einem Rückschlagspiel eine weitergehende, fachliche Kompetenz bezüglich der leistungsbedingenden Faktoren sowie der technisch- taktischen Anforderungen. Sie verfügen über ein angemessenes eigenes praktisches Können in der gewählten Sportart, was ihrer Demonstrationsfähigkeit ebenso zugutekommt wie ihrer Motivations- und Vermittlungsfähigkeit im Bereich der Sport- und Rückschlag- spiele. Zentrale Inhaltsbereiche a) Handlungs- und Bewegungsanalyse (SE) Im Mittelpunkt des Seminars steht die Optimierung des Handlungszusammenhangs in den wettkampforientierten Spielsportarten. Zu dessen Durchdringung ist vor allem das Erstellen eines Anforderungsprofils in den verschiedenen Spielen notwendig. Ausgehend von den hier ermittelten Elementen wird auf die schulangemessene Ausbildung von konditionellen und technisch-taktischen Fähigkeiten eingegangen. Bedeutung und Durchführung von Effektivitätsprüfungen entsprechender Übungs- und Trainingsmaßnahmen werden erarbeitet. Unterschiedliche Formen der Spielbeobachtung werden zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit und Leistungsentwicklung herangezogen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel (aufbauend) (KS) Aufbauend auf den Erfahrungen des in den Modulen B8 Gym oder B9 Gym gewählten Mannschaftsspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit ist die Bewegungs- und Handlungsanalyse von individual- und gruppentaktischen Fähigkeiten zentraler Inhalt des Kurses. Möglichkeiten der Schaffung von Bewegungsvorstellung sowie die Formen der Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur werden erörtert. Ein besonderer Akzent wird auf das Erkennen von Fehlern und das Anbieten entsprechender Korrekturen gelegt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Rückschlagspiel (aufbauend) (KS) Aufbauend auf den Erfahrungen des in den Modulen B3 oder B9 gewählten Rückschlagspiels und der dort erreichten Spielfähigkeit steht hier das Analysieren von Spielsituationen im Mittelpunkt. Daraus ergeben sich - auch ggfs. sportartübergreifend - verschiedene Aspekte des Lernens von Schlag- und Laufbewegungen im Rückschlag- spiel, sportartspezifische mechanische Grundlagen, Fehleranalyse und -korrektur. Zur Verbesserung dieser Grundlagen und Faktoren werden schulisch angemessene Wege der Vermittlung aufgezeigt. Möglichkeiten der Belastungsgestaltung im motorischen Lernprozess werden altersgruppenspezifisch im Hinblick auf die Umsetzung im Sportunterricht dargestellt und trainiert. Für Tennis gilt: Es finden verpflichtende Termine (max. 2) außerhalb der Kurszeiten statt. Diese Termine können u.a. umfassen: Besuch eines Profiturniers/Bundesligaspiels/Deutsche Jugendmeisterschaften, Besuch eines Landesleistungszentrums. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H.& Lau, A. (2012). Handbuch Basketball. Meyer & Meyer Sport. Modulbeschreibung Koenig, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2011). Das Große Limpert-Buch der Sportspiele. Limpert. Steinhöfer, D. (2003). Grundlagen des Athletik-trainings. Theorie und Praxis zu Kondition, Koordination und Trainingssteuerung im Sportspiel. Münster: Philippka. Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Münster. Weineck, J. & Haas, H. (1999). Optimales Basketballtraining. Balingen. Handball: DHB (Hrsg.). (2009). Rahmentrainingskonzeption des Deutschen Handballbundes. Münster, Philippka. Greve, S. (2013). Lernen durch Reflektieren im Sportspiel. Berlin: Logos. Kolodziej, C. (2013). Erfolgreich Handball spielen. Technik. Taktik. Training. München: BLV. Skript „Mannschaftsspiel Handball“ von Kittelmann, Duell & Klein (Stand 07/05). Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Badminton: Barth, K., Kelzenberg, H. (2010). Ich lerne Badminton. Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Lemke, K.D. (2013). Badminton in der Schule: eine Informationsmappe für Lehrerinnen und Lehrer. (3.Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Poste, D., Hasse, H. (2002). Badminton Schlagtechnik: Mit dem Schläger denken lernen. (1. Aufl.) Velbert: SMASH Verlag. Tennis: Ferrauti, A., Maier, P. & Weber, K. (2016). Handbuch für Tennistraining. Aachen: Meyer & Meyer. Tennis Lehrvideos der Deutschen Sporthochschule Köln auf YouTube unter: https://www.youtube.com/c/mobilesportsacademy/playlists Modulbeschreibung Born, P., Höfken, N., & Vogt, T. (2018). Tennisvermittlung in der Schule: Vielfalt inklusive. in S. Ruin, F. Becker, D. Klein, H. Leineweber, S. Meier, & H. G. Uhler-Derigs (Hrsg.), Im Sport zusammenkommen: inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven. (S. 153-177). [C.3] (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport; Band 195). Schorndorf: Hofmann Born, P., Schlebusch, H., Grambow, R., Meffert, D. & Vogt, T. (2020). Tennis in der Schule: Eine Einschätzung zum Status Quo und der Umsetzbarkeit aus Lehrperspektive. SportPraxis, 61, S. 56-59. Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. in Sportunterricht. 70, 6, S. 269-275 Born, P., & Vogt, T. (2018). Video analysis and video feedback in tennis: Using mobile devices to benefit digital teaching and learning. ITF Coaching and Sport Science Review, 26 (75), 29- 30. Born, P. & Vogt, T. (2020). Feinabstimmung ist alles. TennisSport, 1/2020, 20-25. Born, P. & Vogt, T. (2020). Unter Druck bestehen. TennisSport, 2/2020, 20-24. Play+Stay (o.D.)., Zugriff unter: http://www.tennisplayandstay.com/about-tennis- playplusstay/about-playplusstay.aspx Deutscher Tennis Bund (Hrsg.). (2017). Aufschlag Verein – Return Schule. Lüneburg: von Stern’sche Druckerei. Deutscher Tennis Bund (Hrsg.). (2002). Tennis in der Schule. Deutscher Tennis Bund (Hrsg.) (2001). Tennis-Lehrplan. Bd. 1 Technik & Taktik (8. durchges. Aufl.). München: BLV. Deutscher Tennis Bund (Hrsg.) (2004). Tennis-Lehrplan. Bd. 2Unterricht & Training (8. durchges. Aufl.). München: BLV. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele. (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul muss mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Prüfung abzulegen. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeschreibung In den Kursen Mannschaftsspiel und Rückschlagspiel kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachprüfungsordnung (siehe Fachprüfungsordnung für das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M3 - Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Sport, Lehramt an Berufskollegs Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.+4.FS/2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) c) Kulturphdanomen Sport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen iiber die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse dariiber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralitat von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) gefiihrt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Verdnderungen unter Bezug des gesell- schaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erlautern. Das so entwickelte Verstandnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch- reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft (VL) Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunachst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Verdnderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der aulSerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus fiir den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben kénnen. Dabei fiihrt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kénnen auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verkniipfung von Sport und Gesellschaft konturieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse iiber Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Beriicksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschrankungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Pravention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertat, Diagnose und Forderung, geschlechtsspezifische Leistungsfahigkeit, altersadaquates Training, Ernahrung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingpravention. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Kulturphanomen Sport (SE) Es wird untersucht, was Sport als Kulturphanomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverstandnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnonentierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt geriickt. Dies schliefSt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklart werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Miindigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Sport und Gesellschaft: Kriiger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportgeschichte (= Beitrage zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lammer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK fiir Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung - Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK fiir Deutschland. Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung: Dir, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsforderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prdvention und Gesundheitsforderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pddiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Deckblatt MA-BK-Koeln_blau Qualifikationsziele MEd Lehramt Sport BK M BK VP b) Profilgruppe (SE) M BK PS M2 BK.pdf a) Handlungs- und Bewegungsanalyse (SE) b) Mannschaftsspiel (aufbauend) (KS)

  • MHB-sport-LM-GS-koeln-abWiSe14-15.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Grundschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand November 2016 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; - kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; - beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; - gestalten Unterricht für Lerngruppen mit unterschiedlichem Förderbedarf; - gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M1 - Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Sport, Lehramt an Grundschulen Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) b) Schwimmen oder Laufen - Springen - Werfen (KS) c) Gleiten - Rollen - Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstiitzt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und/oder kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung des Lehrer-Leitbildes im Sinne eines reflektierenden Praktikers. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewahlten fachdidaktischen Anliegen auseinander. Dazu gehdren zentrale Themen des Schulsports wie die Bestimmung des Gegenstandes, Fragen der Legitimation und Intention sowie Vermittlungsméglichkeiten in heterogenen Lerngruppen, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. In diesem Zusammenhang werden Rahmenvorgaben und Lehrplane reflektiert, wobei curriculare Vorgaben aber auch Freirdume im Bundesland NRW besonders beriicksichtigt werden. Dariiber hinaus werden auch Leitideen wie Bildung, Handlungsfahigkeit, Mehrperspektivitat oder Kompetenzorientierung vertiefend erértert. Weiterhin greift das Seminar exemplarisch aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung auf. Dies kann beispielsweise beinhalten: die Theorievermittlung und reflektierte Praxis im Sportunterricht, der Umgang mit Diversitat oder die Erérterung von Methoden unter Beriicksichtigung padagogischer und sozialer Aspekte des Lehrens und Lernens von Bewegungen. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. Kontaktzeit: Selbststudium: 2 SWS / 30 Stunden 60 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Schwimmen oder Leichtathletik (KS) Schwimmen Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Riickenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Kenntnisse tiber individuelle Lernsituationen und Lernstérungen offnen den Blick fiir die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmafsnahmen zur individuellen Forderung. Adaptionen durch Prozesse des Ubens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung fiir den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Laufen — Springen — Werfen Die in Modul B2 nur in ihren bewegungstechnischen Grundlagen vorgestellten Disziplinen sollen detaillierter behandelt werden. Die technomotorisch anspruchsvollen Techniken werden am Beispiel ausgewahlter Disziplinen wie u.a. 100m-Lauf, Weitsprung, Kugelso&en, Ball-/Speerwurf sowie die Ausdauerschulung im Kindes- und Jugendalter vorgestellt und methodisch erarbeitet. Méglichkeiten der Belastungsgestaltung im motorischen Lernprozess und die Schaffung konditioneller und technomotorischer Voraus- setzungen werden altersgruppenspezifisch im Hinblick auf die Umsetzung mit heterogenen Lerngruppen im Sportunternicht dargestellt und trainiert. Die Studierenden sollen anhand eng umgrenzter Aufgabenstellungen lernen, aus den motorischen Anforderungen der Disziplinen eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch umzusetzen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten — Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Méglichkeiten darstellen, die zur Schulung des Gleichgewichtssinns in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit ü ü – – Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne vielfaltigen Sport- und Spielgeraten geeignet sind. Dabei werden Einsatzméglichkeiten der verschiedenen Gerdte zur Fortbewegung thematisiert; an ausgewahlten Beispielen werden Vermittlungsformen im Blick auf heterogene Lerngruppen demonstriert und geiibt. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Gerate und Bewegungsformen, die einen hohen Bezug zum Alltag der Schiilerinnen und Schiiler haben, wie z.B. Gerate zur Fortbewegung auf festem Boden (Rollgerdte, Rader). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte fiir den Schulsport. Aachen: Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik flr die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen — Vermittlungsformen — Bewegungsfelder. Wiebelsheim: Limpert. Laufen — Springen — Werfen: Striider, H.K., Jonath, U. & Scholz, K. (2013). Leichtathletik. Trainings- und Bewegungswissenschaft - Theorie und Praxis aller Disziplinen. K6ln: Sportverlag Straus. Wastl, P. & Wollny, R.. (2012). Leichtathletik in Schule und Verein, Ein Praxishandbuch ftir Lehrer und Trainer. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Schwimmen: Bissig, M. & Grobli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Uben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen Studienabschnitt: Berufsorientiertes Studium Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung M GS VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) b) Profilgruppe (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 20 Stunden 30 Stunden 60 Studierende Ja b) Profilgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und Modulbeschreibung praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Kontaktzeit: 2 SWS / 10 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote - Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Grundschulen Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung M GS PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** Studiendauer 1 Semester Workload gesamt (h) 360 h ECTS-Punkte gesamt 25* Workload 1. Studiensemester 750 h Workload 2. Studiensemester - ECTS-Punkte 1. Studiensemester 25* ECTS-Punkte 2. Studiensemester - Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort Anwesenheitspflicht: Ja b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: Ja Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Modulbeschreibung Bildungswissenschaften zu entwickeln. • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Lernort Universität: • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachdidaktische Begleitung im Profilfach und in den Nicht-Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Regelungen) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Gewichtung der Modulnote 12/120 Modulbeschreibung Sonstige Informationen Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Modulbeauftragte/r Änderungen vorbehalten Siehe Übersicht Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne M2 - Kindliche Bewegung diagnostizieren und fordern Sport, Lehramt an Grundschulen Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Diagnosing and supporting childhood movement Kurzbezeichnung M2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsforderung (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht unter dem Gesichtspunkt der Stabilisierung bzw. Férderung von Gesundheit. Sie sind in der Lage, die Leitidee von Gesundheitsbewusstsein in diesem Kontext anhand der im Modul vermittelten Sportarten zu reflektieren und auf den Sportunterricht zu iibertragen. Unter der Perspektive des spateren Berufsfeldes erwerben die Studierenden vor allem ein Kénnen und Wissen im Bereich moto-pddagogischer/-therapeutischer und gesundheitserzieherischer Kompetenzen sowohl im Hinblick auf eine individuelle Forderplanung als auch auf Sportforderunterrichtsangebote. Sie sind befahigt, unterschiedliche diagnostische Methoden und Verfahren fiir die Planung und Durchfiihrung von Sportunterricht bei unterschiedlichen sonderpddagogischen Gruppen anzuwenden, die Ergebnisse zu analysieren und entsprechende inhaltliche Fordermafsnahmen zu bestimmen. Sie verfiigen iiber theoretische und praktische Kompetenzen zur Durchfiihrung von Bewegungsférderangeboten fiir unterschiedliche Férdergruppen einschlieflich ihrer Modifikations- und Differenzierungsméglichkeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir eine ganzheitliche Entwicklung und den Erhalt von Gesundheit hervorheben sowie die Bedingungen fiir eine »normale” motorische Entwicklung vermitteln, zudem médgliche Stérungen und deren Folgen sichtbar machen. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Beurteilung von Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Maf&nahmen zur Forderung kérperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter Einbeziehung emotionaler und psychisch-sozialer Verhaltensweisen. Diese Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Manahmen sind ebenso auszudehnen auf die Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten. Insbesondere im Bemiihen um Integration und Inklusion sind die Informationen iiber chronische Krankheiten/ Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Férderung im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegungsdiagnostik und Bewegungsforderung (KS) Es werden unterschiedliche Verfahren zur Verhaltensbeobachtung (Check-Listen) und zum Bewegungsverhalten vermittelt und anhand von Videobeispielen oder realen Sportunterrichtssituationen erprobt. Darauf aufbauend werden ausgewdahlte motoskopische und -metnsche Testverfahren wie der MOT 4- 6, KTK, Kinderturntest oder das Inventar Motorischer Basiskompetenzen (DBM) vorgestellt. Die Testverfahren werden exemplarisch an ausgewdhlten Einzelfallen erprobt und analysiert. Die Ergebnisse werden eingebunden in Uberlegungen zu individueller und gruppenspezifischer bewegungs- und sportpddagogischer Férderung. Im zweiten Teil des Kurses werden kindgerechte Zugange zur Wahrnehmungs- und Bewegungsférderung bei Kindern mit unterschiedlichen Behinderungen oder chronischen Erkrankungen erarbeitet. Zudem werden Techniken und Methoden der psychophysischen Regulation zur Entspannung und Stressbewaltigung vermittelt. Zur Anwendung gelangen kindgerechte Methoden aus dem Bereich der Entspannungsverfahren sowie der Verhaltensmodifikation, wenn neben Stdrungen des motorischen Verhaltens zusatzlich emotionale, soziale sowie Lern- und Leistungsst6rungen bestehen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 2 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bauer, J., Bos, K., Singer, R. (Hrsg.) (2009). Handbuch Motorische Entwicklung. Schorndorf: Hofmann. Bés, K. (Hrsg.) (2001). Handbuch Motorische Tests. G6ttingen: Hogrefe. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Bundeszentrale fiir gesundheitliche Aufklarung (2006). Chronische Erkrankungen als Problem und Thema in Schule und Unterricht. Kéln: BZgA. Dordel, S. (2007). Bewegungsforderung in der Schule. Handbuch des Sportforderunternichts. Dortmund: Verlag Modernes Lernen. Meinel, K., Schnabel, G. (2015). Bewegungslehre Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pddagogischem Aspekt. Aachen: Meyer & Meyer. Piitz, G. , Rosner. M. (2015). Von 0 auf 36. Beobachtungs- und Spielsituationen zur Entwicklungsbegleitung von Kindern unter 3. Dortmund: verlag modernes lernen. Schoénrade, S., Piitz, G . (2007). Abenteuer im Piratenland. Psychomotonsche Diagnostik fiir 7-11-jdhnge Kinder. Dortmund: Borgmann. Schonrade, S., Pitz, G. (2013). Die Abenteuer der kleinen Hexe. Bewegung und Wahrnehmung beobachten, verstehen, beurteilen, fordern. Dortmund: Borgmann. Schott, N., Munzert, J. (Hrsg.) (2010). Motorische Entwicklung. Gottingen: Hogrefe. Zimmer, R. (2012). Handbuch Psychomotorik. Theorie und Praxis der psychomotorischen Férderung. Freiburg: Herder. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne V2 GS - Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen (Vertiefung Grundschule) Sport, M.Ed. Lehramt an Grundschulen Wintersemester 2011/12 Hinweis: Die Vertiefung ist im Bachelor und Master zwingend im gleichen Fach zu studieren. Modultitel (Englisch) Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung V2 GS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. +4. FS /2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) c) Kulturphdanomen Sport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen iiber die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse dartiber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralitat von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) gefiihrt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Verdnderungen unter Bezug des gesell- schaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erlautern. Das so entwickelte Verstandnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch- reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft (VL) Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunachst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Verdnderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der aufSerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus fiir den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben k6énnen. Dabei fiihrt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kénnen auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verkniipfung von Sport und Gesellschaft konturieren. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse tiber Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berticksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschrankungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Pravention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertat, geschlechtsspezifische Leistungsfahigkeit, altersadaquates Training, Ernahrung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingpravention. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Kulturphanomen Sport (SE) Es wird untersucht, was Sport als Kulturphanomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverstandnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt geriickt. Dies schlielSt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklart werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Miindigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Sport und Gesellschaft: Kriiger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beitrdge zur Lehre und Forschung im http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Ldammer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK fiir Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung - Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK fiir Deutschland. Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung: Diir, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prdvention und Gesundheitsforderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pddiatrie (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Deckblatt MA-GS-Koeln Qualifikationsziele MEd Lehramt Sport GS M GS VP b) Profilgruppe (SE) M GS PS V2 GS a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE)

  • MHB-sport-LM-HRG-koeln-abWiSe14-15.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, real-, Sekundar- und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität zu Köln) Abschluss Master of Education Stand Juli 2016 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über ein umfassendes Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastungen innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen; - kennen das Anforderungsprofil verschiedener Sportarten und nutzen dieses für die Planung und Gestaltung von Lern- und Trainingsprozessen; - beherrschen diagnostische Verfahren zur Einschätzung von Trainingsbeanspruchungen und Anpassungs- vorgängen; - kennen die Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und leiten daraus Konzepte zur Gestaltung und Organisation des Übens und Trainierens ab; - entwickeln Konzepte zur Gesundheitserziehung und -förderung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein vertieftes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - verfügen über ein ausdifferenziertes kritisches Bewusstsein bzgl. ihrer eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und kultusministerieller Vorgaben zum Fach; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - reflektieren über Leitideen und aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung; - identifizieren Normen, Werte und Einstellungen im Sport und stellen Bezüge zum gesellschaftlichen Kontext her; - setzen sich mit Sinnorientierungen einer ausdifferenzierten Sportkultur und ethischen Fragen des Sport- treibens auseinander - beobachten, analysieren und reflektieren Sportunterricht kriteriengeleitet; - bewältigen die Komplexität unterrichtlicher Situationen; - gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen und beachten die kulturelle und soziale Vielfalt der jeweiligen Lerngruppe. Modulbeschreibung Modul: M1 – Sportunterricht analysieren, planen und auswerten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Analyzing, planning and evaluating Physical Education Kurzbezeichnung M1 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1./3. FS / 2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 / 9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) b) Anpassung und Training (SE) c) Leichtathletik (KS) d) Schwimmen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die eingehende Auseinandersetzung mit komplexen fachdidaktischen Fragestellungen und verwandten Problemen unterstützt die Studierenden in der Ausbildung eines zunehmend ausdifferenzierten kritischen Bewusstseins sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Vorstellungen von Schulsport als auch hinsichtlich fachwissenschaftlicher und/oder kultusministerieller Vorgaben zum Fach. Die Diskussion und Reflexion verschiedener Standpunkte dient der Anbahnung des Lehrer-Leitbildes im Sinne eines reflektierenden Praktikers. Die Studierenden besitzen ein umfangreiches Verständnis physiologischer Reaktionen auf unterschiedliche Belastung innerhalb der motorischen Hauptbeanspruchungsformen. Inhaltsebenen von Üben und Trainieren können im Sinne der mechanischen Effizienz / Bewegungsökonomie oder der strukturellen Anpassungsvorgänge und den daraus resultierenden Beanspruchungen nachvollzogen werden. Der Leistungsbegriff als Einschätzung von Belastung und Beanspruchung des kindlichen und jugendlichen Organismus ist bekannt. Entwicklungsstadien von Kindern und Jugendlichen und deren Bedeutung für die Organisation von Üben und Trainieren sind erarbeitet. Möglichkeiten der Analyse und Diagnostik der Leistungsfähigkeit sowie die Umsetzung von Formen des Übens und Trainierens, insbesondere im Bereich der Schule, sind verstanden und für den Bereich der Leichtathletik und des Schwimmens exemplarisch aufgearbeitet. Zentrale Inhaltsbereiche a) Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik (SE) Die Studierenden setzen sich vertiefend mit ausgewählten fachdidaktischen Anliegen auseinander. Dazu gehören zentrale Themen des Schulsports wie die Bestimmung des Gegenstandes, Fragen der Legitimation und Intention sowie Vermittlungsmöglichkeiten in heterogenen Lerngruppen, die auch schulstufenspezifisch akzentuiert werden. In diesem Zusammenhang werden Rahmenvorgaben und Lehrpläne reflektiert, wobei curriculare Vorgaben aber auch Freiräume Modulbeschreibung im Bundesland NRW besonders berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden auch Leitideen wie Bildung, Handlungsfähigkeit, Mehrperspektivität oder Kompetenzorientierung vertiefend erörtert. Weiterhin greift das Seminar exemplarisch aktuelle Fragen und Tendenzen der Schulsportentwicklung auf. Dies kann beispielsweise beinhalten: die Theorievermittlung und reflektierte Praxis im Sportunterricht, der Umgang mit Diversität oder die Erörterung von Methoden unter Berücksichtigung pädagogischer und sozialer Aspekte des Lehrens und Lernens von Bewegungen. Auf dieser Basis differenzieren die Studierenden ihre Auffassung von Sportunterricht aus und schreiten in der Entwicklung eines professionellen Selbst fort. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 30 Stunden 60 Stunden 30 Studierende Ja b) Anpassung und Training (SE) Die Grundlagen von Bewegung und Leistung sowie deren Anpassungen, wesentlich im Sinne der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Flexibilität und Koordination, werden gemeinsam erarbeitet. Es werden wissenschaftliche, schulpraxisorientierte diagnostische Verfahren in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. In der Auseinandersetzung mit Publikationen zu diesem Bereich werden Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens bearbeitet und eine kritische Bewertung der Veröffentlichungen insbesondere vor dem Hintergrund der Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens vorgenommen. Adaptionen an geplante Trainingsbeanspruchungen werden dargestellt sowie deren Besonderheiten im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besprochen. In Kommunikation und Abstimmung mit den Praxisveranstaltungen des Moduls werden Aspekte des Übens als Automatisierung von Bewegungsabläufen zur Steigerung der Bewegungsqualität und damit des Wirkungsgrades und der Bewegungsökonomie thematisiert. Hier soll insbesondere die Bewegungsfreude durch die Verbesserung der Bewegungsqualität von Kindern und Jugendlichen fokussiert werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 20 Studierende Ja c) Leichtathletik (KS) Die in Modul B2 nur in ihren bewegungstechnischen Modulbeschreibung Grundlagen vorgestellten Disziplinen sollen detaillierter behandelt werden. Die technomotorisch anspruchsvollen Techniken werden am Beispiel ausgewählter Disziplinen wie z. B. Stabhochsprung, Hürdenlauf, Hochsprung sowie des Diskuswurfs vorgestellt und methodisch erarbeitet. Möglichkeiten der Belastungsgestaltung im motorischen Lernprozess und die Schaffung konditioneller und technomotorischer Voraussetzungen werden altersgruppenspezifisch im Hinblick auf die Umsetzung mit heterogenen Lerngruppen im Sportunterricht dargestellt und trainiert. Die Studierenden sollen anhand eng umgrenzter Aufgabenstellungen lernen, aus den motorischen Anforderungen der Disziplinen eigene Unterrichtseinheiten abzuleiten und praktisch umzusetzen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Schwimmen (KS) Aufbauend auf den im Modul B1 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Schwimmen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen und Anforderungen besonders in den Techniken Rückenkraul und Delphin analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Kenntnisse über individuelle Lernsituationen und Lernstörungen öffnen den Blick für die im Schwimmsport erforderlichen und sinnvollen Differenzierungsmaßnahmen zur individuellen Förderung. Adaptionen durch Prozesse des Übens und Trainierens werden exemplarisch bearbeitet und deren Bedeutung für den Schulsport und seine Organisation dargestellt. Der Bereich der Sicherheit im schulischen Kontext wird hierbei im Besonderen herausgearbeitet. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Vertiefende Aspekte der Fachdidaktik: Aschebrock, H. & Stibbe, G. (Hrsg.) (2013). Didaktische Konzepte für den Schulsport. Aachen: Meyer & Meyer. Neumann, P. & Balz, E. (Hrsg.) (2013). Sportdidaktik. Pragmatische Fachdidaktik für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor. – – http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.) (2012). Sportdidaktik. Grundlagen — Vermittlungsformen — Bewegungsfelder. Wiebelsheim: Limpert. Anpassung und Training: De Marées, H. (2003). Sportphysiologie (9. Auflage). K6ln: Sportverlag Strauls. Weineck, J. (2007). Optimales Training: leistungsphysiologische Trainingslehre unter besonderer Berilicksichtigung des Kinder- und Jugendtrainings (15. Auflage). Balingen: Spitta. Leichtathletik: Striider, H.K., Jonath, U. & Scholz, K. (2013). Leichtathletik. Trainings- und Bewegungswissenschaft - Theone und Praxis aller Disziplinen. K6ln: Sportverlag Strauf. Wastl, P. & Wollny, R.. (2012). Leichtathletik in Schule und Verein, Ein Praxishandbuch ftir Lehrer und Trainer. Schorndorf: Hofmann-Verlag. Schwimmen: Bissig, M. & Grobli, C. (2004). Schwimmwelt. Schwimmen lernen -Schwimmtechnik optimieren. Bern: Schulverlag bmlv AG.. Wilke, K. & Daniel, K. (2004). Schwimmen. Lernen, Uben, Trainieren (5. Auflage). Wiesbaden: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. In den Kursen Leichtathletik und Schwimmen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Vorbereitung Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Studienabschnitt: Berufsorientiertes Studium Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship preparation Kurzbezeichnung M HRSG VP Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 100 / 3 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Allgemeine Vorbereitung (10 Wochen in allen studierten Fächern) (SE) b) Profilgruppe (4 Wochen in FD1 oder FD2 oder BiWi) (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden lernen, Unterricht kriteriengeleitet zu beobachten und alleine, aber auch im Austausch mit anderen zu analysieren. Sie verfügen über die Fähigkeit, aktuelle fachdidaktische Überlegungen zum Schulsport mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen und zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich mit wissenschaftlichen Studien zum Schulsport auseinander, reflektieren Ziele, Inhalte und methodische Herangehensweisen und können diese auf eigene Fragestellungen an den Schulsport übertragen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes und antizipierter Probleme im Sportlehreralltag entwickeln die Studierenden eine Projektskizze als Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester. Zentrale Inhaltsbereiche a) Allgemeine Vorbereitung (SE) Die Studierenden werden auf mögliche Fragestellungen des Studienprojektes, auf Hospitationsaufgaben sowie auf erste Lehrversuche im Praxissemester vorbereitet. Unter Berücksichtigung maßgeblicher curricularer Vorgaben und fachdidaktischer Überlegungen setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Planungsaspekten, wie z.B. der Phasierung von Unterricht oder der Interdependenz von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen auseinander. Anlagen und Erkenntnisse aktueller wissenschaftlicher Studien Bewegung, Spiel und Sport im Sportunterricht und im Schulleben werden diskutiert. Sie liefern Bezugspunkte für die Entwicklung eigener Forschungsfragen. Kontaktzeit: Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 2 SWS / 20 Stunden 30 Stunden 60 Studierende Ja b) Profilgruppe (SE) Im Fokus der Profilgruppenarbeit steht die Überwindung des Modulbeschreibung Grabens zwischen wissenschaftlichem Denken und praktischer Berufsorientierung durch die Brücke des Forschenden Lernens, welches zentrales Element des bevorstehenden Praxissemesters ist. Ausgehend von aktuellen Themen und Ergebnissen der Unterrichts-, Schüler(innen)- und Lehrer(innen)forschung werden Probleme aus dem Berufsfeld Schulsport/Sportunterricht in den Blick genommen. In Vorbereitung auf das im Praxissemester durchzuführende Studienprojekt werden Forschungsfragen abgeleitet und mögliche methodische Vorgehensweisen erörtert, die schließlich in erste Projektskizzen münden. Kontaktzeit: 2 SWS / 10 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminare mit Einzel- und Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Schriftliche Prüfung: Projektskizze Studienprojekt Das Modul wird mit einer Projektskizze abgeschlossen, die eine realistische, wissenschaftlich fundierte Grundlage für das Forschungsprojekt im Praxissemester bietet (vorbehaltlich spezifischer schulischer Bedingungen). Gewichtung der Modulnote - Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Praxissemester Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität zu Köln) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Internship Kurzbezeichnung M HRSG PS Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Semester** Studiendauer 1 Semester Workload gesamt (h) 360 h ECTS-Punkte gesamt 25* Workload 1. Studiensemester 750 h Workload 2. Studiensemester - ECTS-Punkte 1. Studiensemester 25* ECTS-Punkte 2. Studiensemester - Lehrveranstaltungen des Moduls a) Vorbereitung und Begleitung durch das zuständige ZfsL + fünfmonatiges Praktikum am Lernort Schule Kontaktzeit: 250h Selbststudium: 140h Gruppengröße: variierend je nach Lernort Anwesenheitspflicht: Ja b) Begleitung durch die Universität Kontaktzeit: 30h Selbststudium: 270h Gruppengröße: 20 Anwesenheitspflicht: Ja Zu erwerbende Kompetenzen Lernort Schule/ZfsL: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • fachliches Lernen zu planen. • die Komplexität unterrichtlicher Situationen zu bewältigen. • Lern- und Leistungssituationen zu unterscheiden sowie fachspezifische Formen der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung zu erproben. • Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern zu beschreiben und in Ansätzen zu diagnostizieren. • Werte und Normen zu vermitteln und selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. • über reflexive Prozesse ihre Rolle weiterzuentwickeln. Lernort Universität: • Die Studierenden zeigen die Fähigkeit, ... • Fachunterricht theoriegeleitet zu analysieren und zu reflektieren. • aus ihren ersten Erfahrungen mit der Lehrtätigkeit Fragen für die Fachdidaktiken und die Bildungswissenschaften zu entwickeln. Modulbeschreibung • vor dem Hintergrund relevanter didaktischer Modelle Studienprojekte durchzuführen und zu reflektieren. • ausgewählte Methoden bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung in begrenzten eigenen Untersuchungen anzuwenden. • bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lösungsansätze für Anforderungen aus der Praxis aufeinander zu beziehen. • das eigene Forschungsprojekt in geeigneter Weise zu dokumentieren und präsentieren. Zentrale Inhaltsbereiche Lernort Schule/ZfsL: • Einführungsveranstaltungen durch ZfsL • begleitete Auseinandersetzung mit schulischen Handlungsfeldern • Bilanz- und Perspektivgespräch (ZfsL) Lernort Universität: • Planung, Durchführung und Auswertung eines individuellen Studienprojekts im Sinne des Forschenden Lernens (Betreuung in der Profilgruppe) • Fachdidaktische Begleitung im Profilfach und in den Nicht-Profilfächern (letztere erfolgt über fachspezifische Regelungen) Schlüsselqualifikationen - Lehr- und Lernmethoden Lehr- und Lernformen Variierend je nach Lernort (Universität: Blended Learning; Schule/ZfsL: seminaristischer Unterricht, Hospitationen, Unterricht unter Begleitung (70 h), davon zwei Unterrichtsvorhaben pro Fach bzw. Lernbereich1 (12-15 h pro UV) Empfohlene Literatur Balz, E., Bräutigam, M., Miethling, W.-D. & Wolters, P. (2013). Empirie des Schulsports. Aachen: Meyer & Meyer. Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung (Hrsg.). (2008). Schulsportforschung. Grundlagen, Perspektiven und Anregungen. Aachen: Meyer & Meyer. Miethling, W.-D. & Gieß-Stüber, P. (Hrsg.). (2007). Beruf: Sportlehrer/in. Baltmannsweiler: Schneider. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Regelmäßige Teilnahme an der universitären Begleitung und der vorbereitenden und begleitenden Veranstaltungen des zuständigen ZfsL, Absolvieren des fünfmonatigen Praktikums, Führen des obligatorischen Portfolios, Durchführung eines Studienprojekts und der vorgesehenen Unterrichtsvorhaben, Führen eines Bilanz- und Perspektivgesprächs (ZfsL), Dokumentation des Studienprojekts, bestandene kombinierte Prüfung über das Studienprojekt Prüfungsleistung Kombinierte schriftliche und mündliche Prüfung: Das Studienprojekt wird entsprechend der Projektskizze aus dem Vorbereitungsmodul in geeigneter Form dokumentiert, sowie im Rahmen eines Abschlusskolloquiums präsentiert. Gewichtung der Modulnote 12/120 Sonstige Informationen Weitere Informationen zum Ablauf des Praxissemesters Modulbeschreibung finden Sie unter: www.zfl.uni-koeln.de Inhaltliches regeln die fachspezifischen Curricula. * Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der Begleitung durch die Universität insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der universitäre Teil 12 Leistungspunkte und der schulpraktische Teil 13 Leistungspunkte. ** Das Praxissemester beginnt in der Regel schon im Verlauf des 1. Semesters (vorlesungsfreie Zeit). Modulbeauftragte/r Änderungen vorbehalten Siehe Übersicht Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne M3 - Gesellschaftlichen Wandel verstehen und auf Sport beziehen Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat zu Koln) Wintersemester 2014/15 Modultitel (Englisch) Understanding societal changes and relating them to sport Kurzbezeichnung M3 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.+4.FS/2 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 270 /9 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sport und Gesellschaft (VL) b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) c) Kulturphanomen Sport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden sind in der Lage, Sport als Spiegelbild der Gesellschaft zu analysieren. Der Erkenntnisgewinn wird geleitet durch Wissen iiber die in den Sozial- und Kulturwissenschaften vorherrschende Methodenvielfalt. Studierende erwerben fundierte Kenntnisse dartiber, wie gesellschaftliche Transformationsprozesse zu einer Pluralitat von Sinnorientierungen im Sporttreiben (Leistungs-, Erlebnis-, Gesundheits- und Erfahrungsorientierung) gefiihrt haben. Auf der Basis dieses Wissens sind die Studierenden in der Lage, Normen, Werte und Einstellungen im Sport sowie deren Verdnderungen unter Bezug des gesell- schaftlichen Kontexts zu identifizieren und zu erlautern. Das so entwickelte Verstandnis einer sich ausdifferenzierenden Sportlandschaft kann in Bezug auf das Profil des Schulsports und dessen Gestaltung kritisch- reflexiv beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sport und Gesellschaft (VL) Zentral geht es darum, das Beziehungsgeflecht Gesellschaft, Sport und Schulsport kritisch zu analysieren. Dies soll vor allem dadurch geleistet werden, dass zunachst die Genese der verschiedenen Sinnorientierungen des Sports (Gesundheits-, Erlebnis,- und Leistungssport) auf der Folie gesellschaftlicher Verdnderungsprozesse und des damit in Zusammenhang zu bringenden Wertwandels dargestellt werden. Aufbauend darauf wird dann analysiert, wie sich die Sinnvielfalt des Sporttreibens in der auSerschulischen Praxis widerspiegelt und welche Konsequenzen sich daraus fiir den Schulsport sowie Sportunterricht ergeben haben bzw. perspektivisch noch ergeben k6énnen. Dabei fiihrt die unterschiedliche Perspektivierung von Gesellschaft (z. B. Leistungsgesellschaft, Postmaterialismus, Erlebnisgesellschaft) zur Thematisierung unterschiedlicher Verflechtungen von Sport und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kénnen auch Einblicke in historische Stationen und Entwicklungsprozesse die Verkniipfung von Sport und Gesellschaft konturieren. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung (SE) Im Rahmen des Seminars sollen vertiefende Kenntnisse tiber Gesundheitschancen und -risiken im Schulsport unter Berticksichtigung der physiologischen Entwicklung, pathologischer Einschrankungen und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung vermittelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische und praktische Erarbeitung von Themen zur Gesundheitserziehung und Pravention. Behandelt werden Themen wie Wachstum, Pubertat, Diagnose und Forderung, geschlechtsspezifische Leistungsfahigkeit, altersadaquates Training, Ernahrung, Adipositas, Magersucht, Diabetes, Asthma, Rauchen, Drogen, Alkohol, Medikamentengebrauch und -missbrauch und Dopingpravention. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Kulturphanomen Sport (SE) Es wird untersucht, was Sport als Kulturphanomen charakterisiert und warum er sich zu einem bedeutenden Teil unseres Kulturverstandnisses entwickelt hat. Aufbauend auf sporthistorischen und kulturvergleichenden Kenntnissen werden Sinnorientierungen, Werte und Normen einer ausdifferenzierten Sportkultur in den Mittelpunkt geriickt. Dies schlielSt mit ein, dass institutionelle Rahmenbedingungen erklart werden, in denen Sport seine Bedeutung als Kulturgut erfahren hat (Schulsport, Vereinssport, Outward Bound und Olympische Spiele). Die Verortung von Sport als Kulturgut fordert aber auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Sporttreibens, die sich u.a. auf die facettenreiche Dopingproblematik, das Ethos des Trainerberufes, die Miindigkeit des Athleten und die Forderung nach einer verantwortbaren Co-Existenz zwischen Sport und Umwelt beziehen werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 1 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Seminare mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Sport und Gesellschaft: http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Kriiger, M. & Langenfeld, H. (Hrsg.) (2010). Handbuch Sportgeschichte (= Beitrdge zur Lehre und Forschung im Sport, Bd. 173). Schorndorf: Hofmann. Lammer, M. (Hrsg. im Auftrag des NOK fiir Deutschland) (1999). Deutschland in der Olympischen Bewegung - Eine Zwischenbilanz. Frankfurt/Main: NOK fiir Deutschland. Vertiefende Aspekte der Gesundheitserziehung: Dir, W & Felder Puig, R.. (Hrsg.) (2011). Lehrbuch der schulischen Gesundheitsforderung. Bern: Huber Verlag. Hurrelmann, K.., Klotz, T. & Haisch, J. (Hrsg.) (2010). Lehrbuch Prdvention und Gesundheitsforderung (3. Auflage). Bern: Huber Verlag. Reinhardt, D., Nicolai, T. & Zimmer, P. (Hrsg.) (2014). Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter (9.Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer. Speer C. & Gahr, M. (2013). Pddiatne (4. Auflage). Berlin Heidelberg New York: Springer, 2013. Wulfenhorst B. & Hurrelmann, K.. (Hrsg.) (2009). Handbuch Gesundheitserziehung. Bern: Huber Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regelt die oder der verantwortlich Lehrende zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul muss mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden, die sich auf alle Veranstaltungen des Moduls bezieht. Diese ist als schriftliche (2 Stunden Klausur) Priifung abzulegen. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Gewichtung der Modulnote Die Gewichtung der Modulnote regelt die Fachpriifungsordnung (siehe Fachpriifungsordnung fiir das Unterrichtsfach Sport, Anhang 2). Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Deckblatt MA-HRG-Koeln Qualifikationsziele MEd Lehramt Sport HRG M1 HRSG M HRSG VP M HRSG PS M3 HRSG

  • MHB-sport-LB-HRSG-siegen-abWiSe23-24.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen - Unterrichtsfach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger*innen ab Wintersemester 2023/24 Stand Juni 2026 Leitbild zur Theorie-Praxis-Verzahnung im Studiengang Lehramt Sport Die Deutsche Sporthochschule Köln erkennt die Lehrer*innenbildung als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit mit großer Verantwortung an. Es ist ihr Anspruch, eine gleichbleibend hohe Qualität der Lehrer*innenbildung zu gewährleisten und innovative Aspekte in der Lehre zu etablieren, um die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch vielseitige gesellschaftliche Herausforderungen ist es notwendig geworden, die Kompetenzorientierung in der Lehrer*innenbildung weiter zu stärken und die Studierenden noch gezielter auf die Bedarfe des Berufsfelds vorzubereiten. Die Neustrukturierung der Lehrer*innenbildung der Deutschen Sporthochschule Köln setzt daher bereits im beruflichen Qualifikationsprozess gezielt auf Erfahrung, Reflexion und Interaktion im Zusammenhang mit problemorientiertem Lernen. Reflexion als Bildungsprinzip spielt gerade in den ästhetischen Fächern wie Kunst, Musik und Sport eine besondere Rolle, weil sich Erfahrungen, Lernen und Veränderung stets leiblich verankern. Im Rahmen der Lehrer*innenbildung an der Deutschen Sporthochschule Köln wird die langläufige Dichotomie zwischen Theorie und Praxis gezielt im Sinne einer reflektierten Praxis aufgebrochen. - Berücksichtigt wird die Theorie-Praxis-Integration stringent im modularen Aufbau in der Form, dass es keine isolierten fachwissenschaftlichen und theoretischen Module oder alleinstehenden Praxismodule gibt und der Kompetenzerwerb stets übergreifend erfolgt. - In den Lehrveranstaltungen wird das sportliche Handeln immer im Rückbezug auf jeweilige theoretische Fokuspunkte bearbeitet. Denken und Handeln wird betont integrativ und nicht separierend auslegt. - Jegliche Praxis ist theoriegeleitet und jegliche Theorie wird in die Praxis integriert. Fachwissenschaftlichen Theorieinhalte werden den sportpraktischen und fachdidaktischen Inhalten nicht nur gegenübergestellt. Vielmehr werden Theorieinhalte aus ihrer Abstraktheit herausgelöst und in den Modulen und Lehrveranstaltungen in konkrete Handlungssituationen des Sports übertragen und wechselseitig beispielhaft veranschaulicht. Daraus ergibt sich die Forderung der Einbettung gezielter Schwerpunktsetzungen (z.B. anatomische oder biomechanische Grundlagen, Persönlichkeitsbildende Potenziale oder Aspekte der Gesundheitsbildung etc.), welche sich in den Modultiteln widerspiegeln und in den Lehrveranstaltungen der Module in Theorie-Praxis-Reflexionen bis hin zur Ausübung bewegungspraktischer Tätigkeiten integriert sind. Es gilt, fachwissenschaftliches und fachpraktisches Wissen nutzbar zu machen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch neues Wissen entstehen zu lassen. Dieser Ansatz erfordert auch eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartner*innen (Nutzerbezug), welches sich in der Integration von Schulkooperationen schon auf Bachelorniveau auszeichnet. Sport und Bewegung sind als prädestiniertes Feld für die Erforschung dieses bildungsrelevanten Geschehens zu verstehen, das bereits durch digitale Technologien neue Impulse auf hochschuldidaktischer Ebene an der Deutschen Sporthochschule Köln erfährt. Prämierte Lehrkonzepte greifen die Möglichkeiten der Reflexion und des Feedbacks mit digitalen Technologien auf und werden an der Deutschen Sporthochschule Köln ständig weitergeführt und ausgebaut. Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen • verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; • beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; • kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; • entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; • besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; • verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; • entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; • verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; • analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; • können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; • kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; • übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; • reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; • wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungsmaßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; • kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernumgebungen. Modulbeschreibung Modultitel: B1: Wissenschaftliches Arbeiten und empirische Forschungsmethoden für Sportlehrkräfte Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Scientific Working and Empirical Research Methods for Physical Education Teachers Kurzbezeichnung B1 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1.-2. Fachsemester / 2 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 180 h / 6 LP/ 0 LP/ 0 LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 75 h / 1. / VL / deutsch / nein Auswahl b) ODER c): b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 75 h / 2. / ÜB / deutsch / ja c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport 1 SWS / 15 h / 75 h / 2. / ÜB / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport Die Studierenden… • verstehen die unterstützende Funktion wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens für die Berufspraxis als (Sport-)Lehrkraft • verstehen die Bedeutung wissenschaftlicher Fragestellungen und können ihre Qualität einschätzen • kennen die Grundstruktur eines prototypischen Forschungsprozesses • kennen und beherrschen Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens o kennen Verfahren und Prinzipien des wissenschaftlichen Recherchierens und beherrschen dessen Grundlagen o (er-)kennen genretypische Merkmale wissenschaftlicher Texte o kennen ausgewählte Techniken zum verstehenden Lesen wissenschaftlicher Texte und können sie anwenden o kennen Grundsätze und Verfahren des Zitierens o kennen Möglichkeiten zur Literaturverwaltung und zum Wissensmanagement • kennen in Grundzügen Prinzipien der Erstellung einer analytischen Arbeit • kennen in Grundzügen typische Arbeitsschritte für die Planung, Durchführung und Auswertung einer empirischen Datenerhebung (Forschungsdesign, Operationalisierung, Verfahren der Datenerhebung und - auswertung, Interpretation der Ergebnisse) Modulbeschreibung • kennen verschiedene Formen und Orte der Berichterstattung für Arbeiten im Kontext von Schulsport • kennen grundlegende Prinzipien von wissenschaftlichen Schreibprozessen b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport Die Studierenden... • können Studien aus dem Kontext der qualitativen Schulsportforschung systematisch recherchieren und verständlich aufbereiten • kennen Grundlagen ausgewählter Designs der qualitativen Forschung • kennen Methoden der qualitativen Datenerhebung sowie Methoden der qualitativen Datenanalyse und können deren Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile kritisch reflektieren • wissen in Grundzügen, wie die Ergebnisse qualitativer Forschung aufbereitet und in Studienarbeiten adäquat formuliert werden • kennen Einsatzmöglichkeiten qualitativer Forschungsmethoden im Alltag von (Sport-)Lehrkräften c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport Die Studierenden... • kennen Merkmale einer wissenschaftlichen Theorie und erkennen Theorien in wissenschaftlichen Texten • können quantitative Erhebungsinstrumente nutzen sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Alltag von (Sport- )Lehrkräften kritisch reflektieren • kennen wesentliche Grundlagen von Gütekriterien für quantitative Erhebungsinstrumente • können eine experimentelle Intervention für den schulischen Sportunterricht planen • verstehen die Grundidee quantitativer Auswertungsmethoden und Inferenzstatistik (Signifikanz, Effektstärken) • verstehen Ergebnisberichte quantitativer Forschung in den Grundzügen Zentrale Inhaltsbereiche a) Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens im Kontext von Schulsport • Grundlegende Merkmale wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens und ihr Zusammenhang zur Studien- und Schulpraxis (angehender) Sportlehrkräfte • Prototypische Bestandteile wissenschaftlicher Forschungsprozesse • Wissenschaftliche Begriffe (insb. Phänomen, Theorie, Modell, Forschungsfrage, Hypothese) • Forschungsfragen und Hypothesen • Unterscheidung und Anwendung versch. Forschungsformen (Grundlagenforschung, Anwendungsforschung, Praxisforschung) Modulbeschreibung • Gängige Forschungsmethoden für die Forschung im Kontext von Schulsport: Fragebogen, Interview, Beobachtung, Experiment • Wissenschaftsethik für Forschung im Kontext von Schulsport • Literaturstudium (Literaturrecherche, Rezipieren schriftlicher wissenschaftlicher Texte, Zitieren, Literaturverwaltung und Wissensmanagement) • Genretypische Merkmale und Qualität schriftlicher wissenschaftlicher Texte b) Qualitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport • Durchführung von gezielter Literaturrecherche • Erhebungsmethoden qualitativer Forschung • Grundlagen der Gütekriterien für qualitative Verfahren • Auswertungsmethoden für qualitative Verfahren (z.B. Inhaltsanalyse) • Aufbereitung qualitativer Daten • Merkmale von Ergebnisberichten qualitativer Forschung c) Quantitative Forschungsmethoden im Kontext von Schulsport • Wissenschaftliche Theorien erkennen • Quantitative Erhebungsinstrumente für schulsportbezogene Fragestellungen theoriegeleitet entwickeln und einsetzen • Grundlagen zu Experimenten und Interventionen im Setting Schulsport • Grundlagen der Gütekriterien für quantitative Verfahren • Auswertungsmethoden für quantitative Verfahren • Merkmale von Ergebnisberichten quantitativer Forschung Lehr- und Lernmethoden Frontalunterricht, Gruppenarbeiten, Diskussionen, E-Learning, Textarbeit, Einzelarbeiten Empfohlene Literatur Baur, N. & Blasius, J. (Hrsg.) (2014). Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS. Döring, N. & Bortz, J. (Hrsg.). (2016). Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften. Springer. Heinemann, K. (1998). Einführung in Methoden und Techniken empirischer Forschung im Sport. Hofmann. Helfferich, C. (2011). Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Einzelinterviews (4. überarb. Aufl.). Wiesbaden: Springer VS. Lamnek, S. & Krell, C. (2016). Qualitative Sozialforschung: Mit Online-Materialien (6., überarb. Aufl.). Beltz. Robson, C. (2011). Real world research: A resource for users of social research methods in applied settings (3. Aufl.). Wiley. Es können im guten Glauben auch aktuellere Auflagen verwendet werden. Modulbeschreibung Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen • Siehe Übersicht Voraussetzungen • Vorlesung inkl. bestandener Lernerfolgskontrollen als Voraussetzung für die Übungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Lernerfolgskontrolle im Rahmen der Vorlesung - semesterbegleitende Lernerfolgskontrollen im Rahmen der Übung Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote keine Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B2: Grundlagen von Bewegung und Leistung Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Basics/Fundamentals of Movement and performance Kurzbezeichnung B2 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP / 0 LP / 2 LP 2 fachdidaktische LP (b), c)) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / VL / deutsch / nein b) Laufen - Springen - Werfen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja c) Bewegen an Geräten - Turnen 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja d) Gleiten - Rollen - Fahren 2 SWS / 30 h / 30 h / 1. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, und Atmung, können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie mögliche Anpassungen von biologischen Strukturen (Geweben, Organen und Organsystemen), sowie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können diese bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Weiterhin kennen die Studierenden die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. b) Laufen -Springen - Werfen Durch die Auseinandersetzung mit den Inhaltsbereichen des Laufens, Springens und Werfens erwerben die Studierenden ein handlungsorientiertes Fachwissen ausgewählter Disziplinen und Techniken der Leichtathletik. Die Studierenden sind in der Lage, leichtathletisches Bewegen auszuführen und adäquat zu demonstrieren, sowie das Gelernte im schulischen Kontext variabel, zielgruppenorientiert und altersgemäß anzuwenden. Die Studierenden erproben sich in der Planung und Durchführung von leichtathletischen Unterrichtsinhalten und können diese bewerten und reflektieren. Die Studierenden verstehen die Zusammenhänge zwischen den in der Vorlesung vermittelten biologischen, physiologischen und biomechanischen Grundlagen und können diese bei der Aufbereitung leichtathletischer Modulbeschreibung Unterrichtsinhalte einbeziehen. Auf Grundlage von Bewegungsbeobachtungen können die Studierenden adäquates Feedback zu leichtathletikspezifischen Bewegungsausführungen geben. c) Bewegen an Geräten - Turnen Die Studierenden erkennen das Potential des Bewegungsfeldes zur positiven Beanspruchung des Bewegungsapparates im Rahmen des schulischen Sportunterrichts. Durch die Erschließung der mechanischen Prägung turnerischer Bewegungshandlungen und deren Vermittlung erwerben die Studierenden einen ersten fachspezifischen Wissenszuwachs, der sowohl methodische als auch sicherheitsspezifische Aspekte inkludiert. Im partiellen Erleben der Rolle als sportmotorisch lernende Schüler*innen entwickeln die Studierenden zudem ihre turnspezifische Demonstrationsfähigkeit weiter. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden eine erste Handlungs- und Vermittlungskompetenz im Bewegungsfeld ausgebildet, die im Rahmen der Folgeveranstaltung B6 – d): Gerätturnen anschlussfähig ist. d) Gleiten - Rollen - Fahren Die Studierenden erkennen das Potential des Bewegungsfeldes und sind in der Lage, dieses für den schulsportspezifischen Kontext aufzubereiten. Durch die im Bewegungsfeld erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen entwickeln die Studierenden eine grundlegende Organisationskompetenz für die Umsetzung der Inhalte im Schulsport. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen biologischer Gewebe, sowie deren Anpassung vermittelt, die bei körperlicher Belastung und Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, sowie zur Leistungsdiagnostik. Dabei werden die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Auf der Basis mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Möglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewählter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schlüsselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht Modulbeschreibung der Biomechanik erörtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopädische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgrößen und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewählten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Möglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. b) Laufen - Springen - Werfen Als zentrale Inhaltsbereiche werden die Grundlagen des Laufens, Springens und Werfens vermittelt und in ihrer Vielfalt dargestellt. In der Auseinandersetzung mit den koordinativ-technischen sowie konditionell-athletischen Inhalten des Laufens, Springens und Werfens erfahren die Studierenden Praxisbeispiele zu den in der Vorlesung vermittelten Inhalten. Es werden verschiedene Vermittlungswege zielgruppenorientiert aufgezeigt, diskutiert und ausprobiert. Hierzu gehören verschiedene Spiel-/Übungs- und Wettkampfformen, die durch variable Anpassungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen (in der Schule) Anwendung finden können. In kleinen Lehr-Lern-Settings probieren sich die Studierenden in der Planung, Durchführung und Reflexion von leichtathletischen Unterrichtsinhalten aus. c) Bewegen an Geräten - Turnen Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren schulbezogene Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung motorischer Grundbewegungsformen durch die Einbeziehung und Kombination traditioneller Turngeräte. Die dafür ausgewählten Lehr-Lern-Szenarien veranschaulichen am Beispiel wesentlicher Basiselemente die mechanische Kennzeichnung turnerischer Bewegungsanforderungen und der daraus abgeleiteten Vermittlungsstrategien. U. a. werden die Dreidimensionalität turnerischer Bewegungen, rotationsauslösende Methoden sowie Aspekte des statischen und dynamischen Gleichgewichts thematisiert. Vor diesen Hintergründen werden konkrete Bezüge zu zielführenden Partner*innenhilfen (z. B. das Erlernen manueller Hilfeleistung) sowie Gerät- und Orientierungshilfen hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Weiterhin knüpft die Inhaltsbereiche an die Entwicklung eines anwendungsbezogenen Grundverständnis für die Bedeutsamkeit des Körperschwerpunktes an. Zudem wird im Bezugsrahmen einwirkender Kräfte und resultierender Gewebebeanspruchungen für den zielgerichteten und sicheren Modulbeschreibung Einsatz von Turngeräten (z.B. Absprunghilfen) und ausgewählter Mattenlagen sensibilisiert. d) Gleiten - Rollen - Fahren Dieser Wahlpflichtbereich soll verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross- Skates, Skateboard, Waveboard), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Exemplarisch wird vor dem Hintergrund der Implementierung von Trendsportarten in den Schulsport am Beispiel des Skate- und Waveboardfahrens versucht, das Streetsurfing aus dem Bewegungsalltag der Schüler*innen in den Schulalltag zu übertragen. Dabei stehen innerhalb der Vermittlung zum einen die Eigenrealisation dieser Bewegungsformen im Mittelpunkt und darüber hinaus die Diskussion um Chancen und Herausforderungen für die Umsetzung im Schulsport. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Biologische, Physiologische und Biomechanische Grundlagen • Cowin, S. C., & Doty, S. B. (2007). Tissue Mechanics. Springer Science & Business Media, New York, USA. • De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß. • Enoka, R. M. (2008). Neuromechanics of human movement. Human Kinetics. • Hamill, J., Knutzen, K. M., & Derrick, T. R. (2015). Biomechanical Basis of human movement. Wolters Kluwer, Baltimore, USA. • Kenney (2015). Physiology of Sport and Exercise (6. Aufl.). Human Kinetics. • Mc Ardle, W. D., & Katch, F. I. & Katch, V. L. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. • Nigg, B. M., & Herzog, W. (Eds.) (2007). Biomechanics of the musculoskeletal system. John Wiley & Sons, Chichester, England. Modulbeschreibung • Nordin, M., & Frankel, V. H. (2012). Basic Biomechanics of the Musculoskeletal System. Lippincott Williams & Wilkins, Baltimore, USA. • Silverthorn, D. U. (2009). Physiologie (4., aktualisierte Aufl.). Pearson. • Zatsiorsky, V. M. (2000). Kinetics of human motion. Human Kinetics. • Zatsiorsky, V. M. (2011). Biomechanics of muscle. Human Kinetics. b) Laufen - Springen - Werfen • Deutscher Leichtathletikverband (2020). Wettkampfsystem Kinderleichtathletik. Darmstadt. • Deutscher Leichtathletikverband (2018). Kinderleichtathletik. Philippka-Sportverlag. • Deutscher Leichtathletikverband (2017). Grundlagentraining. Jugendleichtathletik U12 bis U16. Münster: Philippka- Sportverlag. • Strüder, H. K., Jonath, U., & Scholz, K. (2016). Leichtathletik. Sportverlag Strauß. • Wastl, P., & Wollny, R. (2007). Leichtathletik in Schule und Verein. Hofmann. c) Bewegen an Geräten - Turnen • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (2018). Matten im Sportunterricht. Sicherheit im Schulsport. Abgerufen von https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/articl e/1397 • Gerling, I. E. (2014). Basisbuch Gerätturnen. Von Bewegungsgrundformen mit Spiel und Spaß zu Basisfertigkeiten (8., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. • Gerling, I. E., Rohleder, J., & Becker, M. (2020). „Teamsport“ Turnen: Gegenseitiges Helfen und Sichern zur Förderung sozialer Kompetenzen. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 106-128). Meyer & Meyer. • Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. Abgerufen von https://www.schulsport- nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf d) Gleiten - Rollen - Fahren • Wopp, A. (2006). Handbuch zur Trendforschung im Sport: welchen Sport treiben wir morgen? Meyer & Meyer. https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1397 Modulbeschreibung • Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. BLV Buchverlag. • Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. BLV Buchverlag. • Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Deutscher Skilehrerverband. • Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Deutscher Skilehrerverband. • Ladig, G., & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating (3. Aufl.). BLV. • Mischler, D., & Peña, R., & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Auer. • Ernst, M., Heßler, H., Stifel U., & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Meyer & Meyer. • Lötzerich, H., & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule. Sportunterricht, 51(7), 210-215. • Fritsch, W. (2008). Rudern Basics (3. Aufl.). Meyer & Meyer. • Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Pesda Press. • BCU (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Pesda Press. • Helmich, I., & Tehrani, R. (2022). Skateboard ‒ Basics und erste Tricks. Sportpädagogik, (5), 36-39. • Büscher, B., Kilberth, V., Tehrani, R., & Helmich, I. (2022). „Auf in den Skatepark!“: Ein Lehr-Lern-Angebot zum Skateboarding. SportPraxis, 63(), . Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Eine Modulabschlussprüfung (MAP) findet in Form einer Klausur mit Antwort-Wahl-Verfahren (60 Min.) statt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Gleiten - Rollen - Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B3: Bewegungstheorien und sportliches Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement theories and sports practices Kurzbezeichnung B3 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 150 h / 5 LP / 0 LP /1 LP 1 fachdidaktischer LP (c) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen 1 SWS / 15 h / 15 h / 2. / VL / deutsch / nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen 2 SWS / 30 h / 30 h / 2. / KS / deutsch / ja c) Gymnastik 2 SWS / 30 h / 30 h / 2. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen Die Studierenden sind in der Lage, - die Prinzipien des sportlichen Trainings sowie Inhalte der Trainingssteuerung zu beschreiben und diese bei der Gestaltung von Sportunterricht zu berücksichtigen. - die einzelnen motorischen Hauptbeanspruchungsformen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination in ihren spezifischen Charakteristika zu beschreiben. - Sie können geeignete Trainingsmethoden für den Sportunterricht identifizieren und aktuelle Modelle der motorischen Kontrolle zu klassifizieren. - Sie verstehen das Zusammenspiel von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur anhand von verschiedenen Arten von Bewegungen und können dies auf Aspekte des motorischen Lernens beziehen. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Die Studierenden können komplexe motorischen Fertigkeiten im Bewegungsraum Wasser vermitteln und berücksichtigen die sich aus der Besonderheit des Umgebungsmediums Wasser abgeleiteten Bedingungen. Sie kennen diagnostische Möglichkeiten, um den Lernstand von SuS zu beurteilen. Sie verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet und sind sensibilisiert für die Vielzahl der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers im Wasser. Sie beherrschen azyklische und zyklische Bewegungsformen zum Bewegen ins und zur Fortbewegung im und unter Wasser an ausgewählten Bei- spielen. Modulbeschreibung c) Gymnastik Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen - Training und Trainingsprinzipien - Trainingssteuerung - Systematik der motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination) - Klassifizierung von Bewegungen (Reflexe, rhythmische Bewegungsmuster, Willkürbewegungen) - Neurowissenschaftliche Grundlagen der motorischen Kontrolle - Motorisches Lernen b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Das Modell der schwimmerischen Grundbildung (Wasservertrautheit, Wasserbewegungsgefühl, Erfahrung vielfältiger Antriebsformen) liefert die Basis, um sich mit den normierten Schwimmtechniken (Kraul-, Brust- und Rückenschwimmtechnik), deren Beschreibung, Erklärung und Vermittlung auseinanderzusetzen. Die Erklärungsmodelle zur Bewegungsorganisation werden anhand konkreter Beispiele erläutert. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten der Schwimmtechniken, insbesondere mit Bezug auf die Ökonomisierung der Bewegung und den Ausdaueraspekt. Sie setzen sich mit dem Springen ins Wasser und basalen Aspekten des Tauchens (Strecken- und Tieftauchen) ohne Ausrüstung auseinander. In diesem Zusammenhang werden zur Vorbeugung von Unfällen entsprechende Vorgehensweisen und organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Modulbeschreibung c) Gymnastik In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera- Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Trainings- und Bewegungswissenschaftliche Grundlagen Bear, M. F., Connors, B. W., & Paradiso, M. A. (2018). Neurowissenschaften: Ein grundlegendes Lehrbuch für Biologie, Medizin und Psychologie. Springer-Verlag. De Marées, H. (2003). Sportphysiologie. 9. Auflage. Köln: Sport und Buch Strauß. Ferrauti, A. (Hrsg.) (2020). Trainingswissenschaft für die Sportpraxis: Lehrbuch für Studium, Ausbildung und Unterricht im Sport. Magill, R., & Anderson, D. (2010). Motor learning and control. New York: McGraw-Hill Publishing. Pinel, JPJ., Pauli, P. (2007). Biopsychologie. 6. Auflage. München: Pearson Studium. Schmidt, R. A., & Lee, T. (2011). Motor Control and Learning: A Behavioral Emphasis. Champaign, IL: Human Kinetics. Schnabel, G., & Krug, J. (2021). Bewegungslehre Sportmotorik: Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt. Meyer & Meyer. Tresilian, J. (2012). Sensorimotor control and learning: An introduction to the behavioral neuroscience of action. Bloomsbury Publishing. Weineck, J. (2019). Optimales Training. Balingen: Spitta. Berlin: Springer Spektrum. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M., & Gröbli, C. (2004). SchwimmWelt: Schwimmen lernen - Schwimmtechnik optimieren. SchulVerlag. Modulbeschreibung Deutscher Schwimm-Verband e.V. - Jugend (dsv-jugend) (Hrsg.). (2011). Schwimmen lernen - Handbuch zur Kursleiterausbildung (2. überarb. Aufl.). DGUV (Hrsg.). (2019). Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule. Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser. (Download-Link) Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (Hrsg.). (2020). Sicherheitsförderung im Schulsport. (Download- Link) Rheker, U. (2011). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 1 (3. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. Rheker, U. (2004). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 2 (2. überarb. Aufl.). Meyer & Meyer. Rheker, U. (2002). Alle ins Wasser: Spielend schwimmen - schwimmend spielen, Band 3. Meyer & Meyer. Ungerechts, B., Volck, G., & Freitag, W. (2002). Lehrplan Schwimmsport. Band 1: Technik (im Auftrag des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V., Hrsg.). Verlag Karl Hofmann. Vogt, T. (Hrsg.). (2020). Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung. Sportartspezifische Perspektiven. Meyer & Meyer. Wilke, K., & Daniel, K. (2007). Schwimmen: Lernen - Üben - Trainieren (6., überarb. Aufl.). Limpert. c) Gymnastik Beck, P. & Brieske-Maiberger S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Drefke, H. & Vent, H. (1984). Gymnastik/Tanz Sekundarstufe 2. Bagel Verlag. Freiwald, J. (2013). Optimales Dehnen. Sport-Prävention- Rehabilitation. Balingen Spitt Verlag Klee, A. & Wieman, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann Meinel, K. (1977). Bewegungslehre: Versuch einer Theorie der sportlichen Bewegung unter pädagogischem Aspekt. Volk und Wissen. Meusel, W. & Wieser, R. (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung, Kallmeyer/SVK. Schleip, R.& Baker, A. (2019). Faszien in Sport und Alltag. Riva Verlag Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3655 https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/1033_Inhalt.pdf http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Lernerfolgskontrollen beziehen sich auf die theoretischen und sportpraktischen Inhaltsbereiche. c) Gymnastik Leistungspunkte werden durch regelmäßige aktive Teilnahme und erfolgreiche Abnahme einer vorgegebenen Körperbildungsstudie erworben. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B2/B3. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlusssprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) bezieht sich auf die Veranstaltungen des Moduls (außer Gymnastik) und wird als MC- Klausur von 60 Minuten Dauer durchgeführt. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 5-7 min. / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und b) mit dem Bestehen der Modulabschlussprüfung und fachpraktischen Prüfung, sofern das Modul als Prüfungsmodul gewählt wurde. Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B4: Bewegung, Spiel und Sport als Bildungs- und Erziehungsdimension Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement, play and sport as an educational dimension Kurzbezeichnung B4 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP / 0,5 LP/ 2 LP 0,5 inklusionsorientierte LP (b) 2 fachdidaktische LP (c) und d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpädagogische Grundlagen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / SE / deutsch / ja c) Ringen und Kämpfen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja d) Gestalten - Tanzen - Darstellen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele a) Sportpädagogische Grundlagen Die Studierenden erwerben u.a. • fundierte Kenntnisse über vielfältige Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Bewegung, Spiel und Sport über die gesamte Lebensspanne hinweg. • Kenntnisse über theoretische Diskurse und empirische Erkenntnisse zu grundlegenden sportpädagogischen Fragestellungen in verschiedenen formalen, non-formalen und informellen Settings, die sie zur kritischen Auseinandersetzung sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung exemplarisch auf Erziehungs- und Bildungsfragen in verschiedenen Settings anzuwenden und kritisch zu reflektieren. • einen wissenschaftlichen Habitus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport Rekurrierend auf grundlegende sportpädagogische Kenntnisse wissen die Studierenden, dass Bewegung, Spiel und Sport einen Modulbeschreibung bedeutsamen Einfluss auf die Entwicklung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts im Rahmen von Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozessen haben. Da sie den Lebensphasen Kindheit und Jugend eine besondere Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und vor allem für einen sich entwickelnden Körper beimessen, benennen Sie formale, non-formale und informelle Settings als Orte, an denen diese Entwicklung stattfindet. Die Auffassung des Menschen als aktiver Gestalter seiner Umwelt ist dabei wegweisend, wohl wissend dass sich Entwicklung in sozial- kulturellen Kontexten vollzieht, die eine chancengleiche Persönlichkeitsentwicklung auch verhindern können. Der Sportunterricht als verpflichtendes Setting für alle Schüler*innen stellt für die angehenden Sportlehrkräfte einen Möglichkeitsraum dar, in dem durch bildende, erziehende und sozialisierende Prozesse eine Entwicklung durch und zu Bewegung, Spiel und Sport stattfindet. Dabei nehmen sie sportpädagogische und insbesondere sportdidaktische Perspektiven ein, denen ein weites Sportverständnis zugrunde liegt. Darin sehen sie die beiden modulimmanenten Bewegungsfelder besonders repräsentiert, gehen jedoch auch kritisch reflektiert an naive Ableitungen heran. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen kennen sie verschiedene Möglichkeiten der Analyse, Planung und Organisation, die für die Stärkung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden können. Erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen nutzen sie begründet zur Anleitung und Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Sportunterrichts, der die heterogenen Voraussetzungen von Lerngruppen z.B. über Individualisierungsprozesse berücksichtigt. c) Ringen und Kämpfen Die Studierenden erlernen grundlegende Formen des Kämpfens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln. Durch das Kennenlernen, Ausführen und selbst Entwickeln verschiedener Kampfformen erlangen die Studierenden ein eigenes bewegungsspezifisches Können auf dessen Grundlage sie technisch-taktische Lösungsmöglichkeiten reflektieren. Sie verstehen den Einsatz, die Vereinbarung sowie ggf. Veränderung von Regeln als notwendige Voraussetzung für die körperliche Auseinandersetzung. Die Studierenden kennen Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung elementarer technischer Elemente und können die Anwendbarkeit verschiedener Kampfformen im Sportunterricht beurteilen. Modulbeschreibung Die Studierenden wenden die erworbenen sportpädagogischen Kenntnisse an und reflektieren die vielfältigen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im Gegenstandfeld Zweikämpfen kritisch. Sie nutzen darüber hinaus ihr erworbenes handlungsorientiertes Fachwissen zur Reflexion eines selbstkonzeptfördernden Ringen und Kämpfens in heterogenen Lerngruppen. d) Gestalten- Tanzen- Darstellen Die Studierenden kennen verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen, sowie Arbeitsmethoden des Gestaltens und des Umgangs mit Musik. In Improvisation und Komposition wenden sie die Gestaltungs- kriterien Raum, Zeit, (Körper-)Form und Dynamik an. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt. Sie qualifizieren sich in schulischer Bewegungserziehung vor dem Hintergrund des persönlichkeitsbildenden Potenzials für inklusive und heterogene Gruppen. Sie erlangen Basiskompetenzen der Bewegungs- gestaltung und entwickeln eine Grundhaltung, die die Perspektiven aller Teilnehmenden mit ihren Potentialen und Grenzen voranstellt und qualifizieren sich, durch Haltung und Fachkompetenz schulische Bewegungserziehung nach dem Studium inklusiv und für heterogene Gruppen zu konzeptionieren und zu gestalten. Im Kurs identifizieren und explorieren Studierende ästhetisch- expressive Bewegungsmöglichkeiten, ausgehend von verschiedenen Ausgangspunkten (z.B. Bewegung, Musik, Idee, Text, Bild, Objekt, etc.). Bewegung verstehen sie dabei als ersten Ausgangspunkt, der auch in der Exploration anderer Ausgangspunkte unumgänglich bleibt für ein vertieftes Begreifen und als zentrales Ausdrucksmedium von tänzerisch-abstrakt bis darstellerisch-konkret. Die Studierenden sind in der Lage passende Aufgabenstellungen zu formulieren und damit Improvisationsanlässe zu schaffen, um eigene Haltungen zu kommunizieren und zu reflektieren. Sie kennen Werkzeuge, um Bewegungs- und Ideenbausteine zu analysieren und zu prüfen, um daraus Stücke zu komponieren und diese einem Publikum zu präsentieren. Studierende kennen postdigitale Möglichkeiten im Kontext Tanz und anderen ästhetisch-expressiven Bewegungskulturen und können Risiken mit Schüler*innen verbal-sprachlich und auch ästhetisch reflektieren. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende (sport)pädagogische Begrifflichkeiten Modulbeschreibung (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation), Diskurse und Erkenntnisse über die gesamte Lebensspanne hinweg (Kindheit, Jugend, Alter) in verschiedenen Settings (z.B. Verein, informeller Sport). Mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Verständnisse und Positionen zu pädagogischen Fragestellungen im Gegenstandsfeld Bewegung, Spiel und Sport soll der Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit angebahnt werden. Exemplarisch werden einige pädagogischen Handlungsfelder (z. B. Gesundheits-, Leistungserziehung) vertiefend vermittelt. b) Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport In diesem Seminar erkennen die Studierenden naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport und überprüfen sie kritisch vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit. Sie verstehen die analytische Zergliederung der Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung. Sie erarbeiten sich theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines positiv gefärbten, realitätsangemessenen Selbstkonzepts innerhalb des Erziehungs- und Bildungsauftrags des Schulsports und transferieren dieses Wissen mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis. Darüber hinaus analysieren die Studierenden das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen. c) Ringen und Kämpfen Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare normungebundene Kämpfe mit direktem und indirektem Körperkontakt sowie mit Gerätschaften in Partner*innen- und Gruppenform. Die Studierenden erfahren dabei u.a. das Kämpfen um Gegenstände, um den Raum, um das Gleichgewicht und um die Körperposition. Exemplarisch werden darüber hinaus einige normierte bzw. elementar normierte Formen des Zweikampfes in verschiedenen Raumlagen vermittelt. d) Gestalten, Tanzen, Darstellen Im Kurs werden verschiedene ästhetisch-expressive Tanz- und Bewegungskulturen thematisiert, der Transfer in den Schulsportunterricht durch die Bewegungspraxis sowie im gemeinsamen Diskurs wird reflektiert. Es findet eine theoriegeleitete Analyse der fachspezifischen pädagogischen Modulbeschreibung Modelle/ Werkzeuge statt. Auf dieser Grundlage wird die Formulierung angemessener Aufgabenstellungen für Improvisations- und Kompositionsanlässe thematisiert. Darüber hinaus werden Potentiale und Risiken des Bewegungsfeldes Gestalten, Tanzen, Darstellen hinsichtlich der Persönlichkeitsbildung aufgezeigt und diskutiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning • Präsentationen etc. Empfohlene Literatur a) u.a. Balz, E., Reuker, S., Scheid, V., & Sygusch, R. (Hrsg.). (2021). Sportpädagogik. Eine Grundlegung. Kohlhammer. Koller, H.-C. (2014). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft (7. durchgesehene Aufl.). Kohlhammer. Prohl, R. (2006). Grundriss der Sportpädagogik (2., stark überarbeitete Aufl.). Limpert. b) u.a. Breker, T. A. (2016). Fähigkeitsselbstkonzept, Selbstwirksamkeit & Mindset – Wie können Lehrkräfte Erkenntnisse aus der Sozial-Kognitiven-Psychologie nutzen, um die Potenzialentfaltung von Schülerinnen und Schülern zu fördern? Frankfurt (Oder): Europa-Universität Viadrina. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport.Huber. Deci, E. L. & Ryan, R. M. (1993). Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. Zeitschrift Für Pädagogik, 39(2), 223–238. Frohn, J. (2015). Impulse der Heterogenitätsforschung für die Schulsportentwicklung. In G. Stibbe (Hrsg.), Grundlagen und Themen der Schulsportentwicklung (S. 103-114). Academia. Hurrelmann, K. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie . Beltz. Kleindienst-Cachay, C., Kastrup, V., & Cachay, K. (2008). Koedukation im Sportunterricht – ernüchternde Realität einer löblichen Idee. Sportunterricht, 57(4), 99–104. Oswald, E., Rubeli, B. & Berger, R. (2018). Kinder stärken durch persönlichkeitsfördernden Bewegungs- und Sportunterricht. hep verlag ag. Schmidt, M., & Conzelmann, A. (2011). Selbstkonzeptförderung im Sportunterricht. Sportwissenschaft, 41(3), 190–201. Shavelson, R. J., Hubner, J. J., & Stanton, G. C. (1976). Self- Concept: Validation of Construct Interpretations. Review of Educational Research 46 (3), 407–441. Stiller, J. & Alfermann, D. (2005). Selbstkonzept im Sport. Zeitschrift für Sportpsychologie, 12 (4), 119-126. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Modulbeschreibung Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik. Herder. c) u.a. Kursbegleitendes Skript Werner, S., Körner, S., & Staller, M. S. (2020). Vermittlungsmethoden: Kämpfen im Schulsport im Spannungsfeld zwischen Tradition und Nicht-Linearität. In T. Vogt (Ed.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung: Sportartspezifische Perspektiven (pp. 245–276). Meyer & Meyer. Gößling, V.(2008). Handicap-Kämpfe - leicht umsetzbar und vielfältig einsetzbar. sportunterricht (5)57, 141-143. Liebl, S., Ptack, R., & Sygusch, R. (2018). Der Erlanger Kompetenzentwurf Sport. Am Beispiel des Bewegungsfelds "Mit und gegen Partner kämpfen". Sport & Spiel, 69, 42–45 Liebl, S., Happ, S. & Zajonc, O. (2015). Review zu Wirkungen von Kampfkunst und Kampfsport auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. In M. J. Meyer (Hrsg.), Kampfkunst und Kampfsport in Forschung und Lehre: Material Arts Studies in Germany - Defining and Crossing Disciplinary Boundaries. (S. 82-92). Hamburg: Feldhaus. Karsch, J. (2022). Alternative Vermittlungsformen im Sportunterricht. Vom Einsatz des Constraints-Led Approach im Sportunterricht. sportunterricht, 7 (71), 290-296. d) u.a. Behrens, C. (2014). Sich körperlich ausdrücken. Sportpädagogik (3+4), 2-6. Steinberg, C. & Tiedt, W. (2018). Bewegung und Tanz als Gegenstand der ästhetisch-kulturellen Bildung in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen. In M.-S. Meis & G.-A. Mies (Hrsg.), Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit (Pädagogik 2013, S. 145-176). Stuttgart: Verlag W. Kolkhammer. Howahl, S. (2016). Inklusiv "Gestalten, Tanzen und Darstellen". In S. Ruin, S. Meier & H. Leineweber (Hrsg.), Inklusion im Schulsport. Anregungen und Reflexionen (Pädagogik, S. 116- 129). Weinheim: Beltz. Howahl, S. (2018). Inklusiv Gestalten, Tanzen und Darstellen. von kleinen und großen Stücken. In Ruin, Sebastian, Becker, Florian, Klein, Daniel, Leineweber, Helga, Meier, Sebastian. & Uhler-Derigs, Hans Georg (Hrsg.), Im Sport zusammen kommen. Inklusiver Schulsport aus vielfältigen Perspektiven (S. 139-152). Schorndorf: Hofmann. Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie aus einem Gedicht Bewegung wurde. Zeitschrift für Sportpädagogik (5), 28-31. Modulbeschreibung Klinge, A. & Schütte, M. (2013). Gestalten und Gestaltung. In A. Güllich & M. Krüger (Hrsg.), Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium (Bachelor, 1. Aufl., S. 597-620). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. Tiedt, W. (2001). Bewegungstheater. In W. Günzel & R. Laging (Hrsg.), Didaktische Konzepte und Unterrichtspraxis (Neues Taschenbuch des Sportunterrichts, / hrsg. von Werner Günzel und Ralf Laging ; Bd. 2, S. 309-336). Baltmannsweiler: Schneider- Verl. Hohengehren. Zühlke, M. & Steinberg, C. (2023). Tanz digital unterstützen [Themaheft]. Sportunterricht (72, 2) Modulart Pflicht / Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: a) In der VL werden Leistungspunkte durch eine abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle erworben. b) Im Seminar Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungserziehung im Sport wird die aktive Teilnahme durch die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (wissenschaftliches Lerntagebuch oder schriftliche Hausarbeit Umfang 15000 bis 18000 Zeichen) nachgewiesen. c) Im Kurs Ringen und Kämpfen werden Leistungspunkte durch die Übernahme eines Stundenanteils (Umfang 30 min) und durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle (praktische Prüfung) erworben. d) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen werden Leistungspunkte durch zwei Lernerfolgskontrollen (praktische Prüfungen) erworben: 1. Nachgestaltung einer Choreographie 2. Neugestaltung eines Tanz-/Bewegungstheaterstückes Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) besteht aus einer 90- minütigen kombinierten Klausur mit einem MC-Teil und offenen Fragen. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Ringen und Kämpfen oder im Kurs d) Gestalten- Tanzen- Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 5-7 Min / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B5: Bewegung und Körperlichkeit in Kultur, Gesellschaft und individuellem Handeln Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Movement and physicalness in culture, society, and individual behavior Kurzbezeichnung B5 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3./4. Fachsemester / 2 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 210 h/ 7 LP / 0 LP / 1 LP 1 fachdidaktischer LP in d) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein b) Sozialisation und soziales Lernen 2 SWS / 30 h / 30 h / 3. / VL / deutsch / nein c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung 1 SWS / 15 h / 15 h / 4. / VL / deutsch / nein d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Leitbild des Moduls ist die Ausbildung einer wissenschaftlich informierten, reflektierten Lehrkraft. Die Studierenden bilden einen breiten wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender menschlicher Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen aktuelle Theorien und Erkenntnisse der Psychologie, der Sozialisation und des motorischen Lernens kennen und können sie auf vielfältige Situationen im Sport und in der Schule übertragen. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit spielerischen, motivierenden und erlebnispädagogischen Inhalten für ein diverses Teilnehmerfeld in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Psychologie, Motorik und Bewegungssteuerung. Sie verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung, des Bewegungslernens und die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung. Modulbeschreibung b) Sozialisation und soziales Lernen Die Studierenden kennen unterschiedliche Theorien und Ansätze von Sozialisation und sozialem Lernen im Allgemeinen und im Bereich des Sports und können sie auf sportliche Situationen und den Schulsport übertragen. Sie können sozialisations- und lerntheoretisch Grundlagen nutzen, um sich mit spezifischen schulischen (schulsportunterrichtlichen) und gesellschaftlichen Gegebenheiten, Herausforderungen und Stressoren (z.B. Integration, Koedukation, Fairness und Gewalt) reflektiert auseinanderzusetzen. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Die Studierenden erwerben eine übergreifende Sportspielkompetenz. Sie sollen dazu befähigt werden, unterschiedlichste Sportspiele in ihrem komplexen Handlungsfeld zu verstehen, zielgerichtet einzusetzen und aktiv durchzuführen. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) Das Spiel ist ein vielfältig und mannigfaltig auftretendes Phänomen unter Lebewesen und fasziniert seit jeher die Menschen. Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, Spiele zielgerichtet einzusetzen, wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu lernen sie unterschiedliche Spielformen kennen bzw. zu modifizieren, mit denen sie den Erwerb sportartübergreifender und spezifischer Kompetenzen nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch-kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der Modulbeschreibung menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z.B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktionen betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktionen und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interkation (Motivationales Klima). b) Sozialisation und soziales Lernen In dieser Veranstaltung werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Identität in Gruppen, motivationale Aspekte, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand von evidenzbasierten praktischen Beispiele aus dem Sportunterricht (z.B. besonders stressreiche Phänomene) werden Möglichkeiten des sozialen Lernens und der Sozialisation im Fach Sport diskutiert und analysiert, beispielsweise wird die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung und der Selbstbestimmung im schulischen Kontext anhand von unterschiedlichen Beispielen erörtert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner werden der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen sowie die Auseinandersetzung mit Integration im und durch Sport /Sportunterricht behandelt. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, wird auch die Relevanz von Geschlecht und sozialer Schicht für eine Sozialerziehung im Sport/Sportunterricht analysiert. c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Modulbeschreibung Das Themenspektrum beinhaltet portspielübergreifende Theorien, Vermittlungsmodelle und Möglichkeiten der Diagnostik. Grundsätzliche und spezielle Struktur- und Vermittlungsaspekte in unterschiedlichen Sportspielen werden behandelt. Weiterhin werden aktuelle Lern- und Lehrmethoden im Hinblick der Sportspielvermittlung unterrichtet. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun und Alternative zum Üben verstanden. Spielen soll als grundlegende Fähigkeit zielgerichtet eingesetzt werden und in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, unterschiedlichen Adressatengruppen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Empfohlene Literatur a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen: Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. b) Sozialisation und soziales Lernen Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. Pearson Studium. Brinkhoff, Klaus-Peter (1998). Sport und Sozialisation im Jugendalter. Weinheim, München: Juventa. Gerlach, E. & Brettschneider, W.D. (2013). Aufwachsen mit Sport.Befunde der 10-jährigen Paderborner Längsschnittstudie "SET" von der Kindheit in die Adoleszenz. Meyer & Meyer Verlag Hurrelmann, K. & Bauer, U. (2015). Einführung in die Sozialisationstheorie. Das Modell der produktiven Verarbeitung von Realität. Beltz. Woolfolk, A. & Schönpflug, U (2014). Pädagogische Psychologie. Pearson Studium. Modulbeschreibung c) Theorie, Didaktik und Methodik der Sportspielvermittlung Wird in der Vorlesung bekanntgegeben. d) Spielen und Spiele inszenieren (kleine Spiele): Güllich, A. & Krüger, M. (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Berlin, Heidelberg: Springer. König, S., Memmert, D. & Moosmann, K. (2012). Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Memmert, D, & Furley, P. (2014). Zur Schulung einer allgemeinen Spielfähigkeit in Schule und Verein. Bayreuth: Sportbuch- und Medienverlag Weineck e.K. Roth, K. & Kröger, C. (2011). Ballschule - ein ABC für Spielanfänger. Schorndorf: Hofmann. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2007). Ballschule Rückschlagspiele. Schorndorf: Hofmann. Roth, K., Memmert, D. & Schubert, R. (2007). Ballschule Wurfspiele. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht / Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernergebnis erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: - Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung - Schriftliche Leistungsüberprüfung - Theorie- und Praxisabnahme (z.B. Demonstrationsfähigkeit) - Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Genaueres wird in der jeweiligen Veranstaltung bekanntgegeben. In den Praxiskursen kann dies durch die Überprüfung des sport- bzw. des vermittlungspraktischen bzw. theoretischen Lernerfolgs erfolgen. Näheres zur Leistungspunktvergabe und zu Lernerfolgskontrollen regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B4/B5. Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) besteht aus einer 90- minütigen MC- Klausur mit offenen Fragen über die beiden Vorlesungsinhalte (a und b). Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. http://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs d) Spielen und Spiele inszenieren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B6: Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (I) Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Modultitel (Englisch) Teaching and mediating movement, games and sports Kurzbezeichnung B6 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h/ 8 LP / 0,5 LP / 5 LP 0,5 inklusionsorientierte LP (a) 6 Fachdidaktische LP Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Didaktische Grundlagen des Schulsports 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / VL / deutsch / nein b) Aktuelle schulsportbezogene Themen 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / SE / deutsch / nein c) Spielen in und mit Regelstrukturen: Mannschaftssportspiel (I) (eins aus fünf frei wählbar: Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball) 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja d) Gerätturnen 2 SWS / 30 h / 30 h / 4. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportbezogene Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule als Teil der Gesellschaft anzuwenden. a) Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse im Rahmen curricularer Vorgaben und können diese exemplarisch anwenden. • grundlegende Kenntnisse zu Erkenntnissen der Schulsportforschung und weiteren ausgewählten sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • grundlegende Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik und didaktische Vermittlungskenntnisse, die exemplarisch auf Vermittlungsfragen in den verschiedenen Bewegungsfelder angewendet und kritisch reflektiert werden können. b) Die Studierenden erwerben u.a. • theoretisch vertiefte Kenntnisse zu ausgewählten aktuellen schulsportbezogenen Themen (z.B. Diversität und Chancengleichheit, Digitalisierung, Demokratiebildung, Nachhaltigkeit, Schutz vor Gewalt), die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit Modulbeschreibung schulsportbezogenen und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. c) Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. d) Die Studierenden erwerben u.a. • aufbauend auf die im Modul „B2 – c): Bewegen an Geräten – Turnen“ erworbenen Kompetenzen eine eingehende schulbezogene Vermittlungskompetenz. Diese soll zur anwendungsbezogenen Auseinandersetzung mit turnspezifischen Fragestellungen im Rahmen der zweiten Ausbildungsphase befähigen. • die Fähigkeit das Potential der Sportart Gerätturnen zur Begegnung aktueller schulsportbezogener Herausforderungen zu erkennen (z. B. Inklusion, Gruppenbildungsprozesse, Angstbewältigung, Notengebung). • Medienkompetenz, um verschiedene Strategien zur Bewältigung turnspezifischer Vermittlungsfragen unter Verwendung verschiedener (auch digitaler) Medien leisten zu können. Hier steht der Transfer des erworbenen Wissens zur Planung und Durchführung erziehenden Sportunterrichts im Vordergrund. • eine turnspezifische Demonstrationsfähigkeit im Erleben der Rolle als sportmotorisch lernende Schüler*innen Zentrale Inhaltsbereiche a) Die Studierenden erhalten einen Überblick über sportdidaktische Planungs- und Auswertungsmodelle, fachdidaktische Konzepte als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht) und weitere didaktisch relevante Themen des Sportunterrichts (z. B. Umgang mit Heterogenität, pädagogische Diagnostik). Zudem Modulbeschreibung werden aktuelle Themen des Schulsports und der Schulsportforschung (z. B. diversitätssensible Schulentwicklung, Scham und Ausgrenzungsprozesse im Sportunterricht) exemplarisch aufgezeigt. b) Das Seminar soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, ausgewählte und schulsportrelevante Themen mit besonderer gesellschaftlicher oder bildungspolitischer Relevanz zu vertiefen (z.B. Digitalisierung, Demokratiebildung, Diversität und Chancengleichheit, Schutz vor Gewalt, Bildung für nachhaltige Entwicklung). Dabei werden verschiedene Themen im Sinn von Wahlpflichtseminaren angeboten, die jeweils vertiefend behandelt werden. Die erworbenen Kenntnisse werden im weiteren Studienverlauf (z.B. Modul M3) auf übergeordneter Ebene („Kulturphänomen Sport als Spiegelbild der Gesellschaft“) eingeordnet und weiterführend thematisiert. c) Die praktische Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und -methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. d) Die Studierenden entdecken, erleben und reflektieren Vermittlungswege zur freudvollen Ausbildung turnerischer Grundfertigkeiten (z. B. Überschlagbewegungen vorwärts und rückwärts, Sprung-, Kipp- und Stemmbewegungen). Die dafür ausgewählten Lehr-Lern-Szenarien adressieren anhand exemplarischer Fertigkeiten ausgewählte didaktisch sowie bildungspolitisch relevante Themen. U. a. werden der Umgang mit Ängsten und Schamgefühlen (gegenseitige Hilfeleistung zum Beispiel bei Überschlagbewegungen) oder auch Digitalisierung als didaktisches Hilfsmittel (Videoanalyse zur Bewegungskorrektur) thematisiert. Vor diesen Hintergründen werden Bezüge zu den pädagogischen Perspektiven hergestellt und in lehrkraft- oder studierendenzentrierte Settings eingebettet. Weiterhin ermöglichen Lernanlässe zum gezielten Erleben der Modulbeschreibung Rolle als Lehrkraft die turnspezifische Anwendung des erlernten Wissens. Zudem wird, insbesondere im Rahmen der Lernerfolgskontrollen, im Bezugsrahmen von Demokratiebildung und multifaktoriellen Beurteilungskriterien für die Komplexität der Notenbildung im Gerätturnen sensibilisiert. Lehr- und Lernmethoden • Lehrkraft- und studierendenzentriertes Lernen • Kooperatives Lernen • Entdeckendes Lernen • Problemorientiertes Lernen • Analytisch-synthetische und ganzheitliche Methoden • Blended Learning Präsentationen u.a. Empfohlene Literatur a) Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Hofmann. Scheid, V., & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Grundlagen - Vermittlungsformen - Bewegungsfelder. Limpert. Wolters, P., Ehni, H., Kretschmer, J., Scherler, K., & Weichert, W. (Hrsg.). (2000). Didaktik des Schulsports. Hofmann. b) wird in der Veranstaltung bekanntgegeben c) • Basketball: Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2011). Basketball in der Schule: spielerisch und spielgemäß vermitteln. Philippka. Bösing, L., Bauer, C., Remmert, H. & Lau, A. (2019). Handbuch Basketball: Technik - Taktik - Training – Methodik. Meyer & Meyer. • Fußball: Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann, P., Bode, G., Vieth, N. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe. Philippka. • Handball: Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by-step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. • Hockey: Hänel, R., Hillmann, W., Lüninghöner, J. (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. überarbeitete Auflage. Meyer & Meyer. Wein H (2009). Entwicklung der Spielintelligenz durch Mini-Hockey. H. Knuf. • Volleyball: Modulbeschreibung Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. d) Becker, M., Gerling, I. E., & Rohleder, J. (2020). Vermittlungswege im Gerätturnen: Förderung von Lernprozessen durch zielgruppenadäquaten Methodeneinsatz. In T. Vogt (Hrsg.), Vermittlungskompetenz in Sport, Spiel und Bewegung – Sportartspezifische Perspektiven (S. 93-128). Meyer & Meyer. Bosman, M. & Hoeboer, J. (2009). Turnen. Die Bausteine. Fundament für den Sportunterricht. GrafiSelect. Dornbusch, R. & Heyat, A. (2014). Gerätturnen kompetenzorientiert. Kompakte Unterrichtsreihen Klasse 5-10. Cornelsen. Gerling, I. E. (2015). Gerätturnen für Fortgeschrittene – Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte (2., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. Gerling, I. E. (2018). Gerätturnen für Fortgeschrittene – Band 1: Boden und Schwebebalken (3., überarbeitete Aufl.). Meyer & Meyer. Gerling, I. E. (2022). Helfen & Sichern im Turnen. Alle Helfergriffe, Methodik und über 130 kooperative Spiele (4., komplett überarbeitete und ergänzte Aufl.). Meyer & Meyer. Krick, F. (2022). Bewegen an und mit Geräten – Turnen. In V. Scheid & R. Prohl (Hrsg.), Sportdidaktik. Grundlagen – Vermittlungsformen – Bewegungsfelder (S. 155-174). Limpert. Modulart a), d) Pflicht b), c) Wahlpflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen c) Spielen in und mit Regelstrukturen (I) - Belegung nicht identisch zu B7. - Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: a) abschließende einstündige Lernerfolgskontrolle. b) Präsentation/ Vortrag in der Seminarsitzung c) Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) d) Lehrübung/ praktische Lernerfolgskontrolle Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B6/B7 https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) wird als mündliche Prüfung von 30 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus der Vorlesung (a) oder dem Seminar (b) und Inhalte aus einem der Kurse c) - d) geprüft. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs c) Mannschaftssportspiele oder im Kurs d) Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modultitel: B7: Unterrichten und Vermitteln von Bewegung, Spiel und Sport (II) Studiengang: B.A. Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Unterrichtsfach Sport Kooperation: Universität Siegen Gültig für Studienanfänger*innen ab: Wintersemester 2023/24 Englischer Modultitel Teaching movement, play and sports Kurzbezeichnung B7 Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. Fachsemester / 1 Semester Workload gesamt (h) / Leistungspunkte gesamt / Inklusionsorientierte Leistungspunkte / Fachdidaktische Leistungspunkte 240 h / 8 LP/ 0 LP/ 3 LP 2 fachdidaktische LP für a) 1 fachdidaktischer LP für b) und c) Lehrveranstaltungen des Moduls Titel SWS / Kontaktzeit (h) / Selbststudium(h) / Studiensemester / Veranstaltungsart / Veranstaltungssprache / Anwesenheitspflicht a) Spezielle Themen der Fachdidaktik 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / SE / deutsch / ja b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja d) Weiteres Bewegungsfeld: Sportart (eins aus dem aktuellen Angebot wählbar, vgl. Lehrangebot in LSF) 2 SWS / 30 h / 30 h / 6. / KS / deutsch / ja Kompetenzorientierte Lernziele Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte sportdidaktische sowie sportartenspezifische Kenntnisse auf ausgewählte Unterrichtsfragen und -methoden sowie die Sportspielvermittlung im Kontext von Schulsport anzuwenden und kritisch zu reflektieren. a) Spezielle Themen der Fachdidaktik Die Studierenden erwerben u.a. • sportdidaktische Planungs-, Durchführungs- und Auswertungskenntnisse und können diese exemplarisch anwenden. • Kenntnisse über vielfältige Aufgabenfelder einer Sportlehrkraft im Rahmen des unterrichtlichen BSS- Angebots in Schulen und entwickeln ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein. • theoretisch vertiefte Kenntnisse zu ausgewählten aktuellen sportdidaktischen Themen, die sie zur kritischen Auseinandersetzung mit unterrichtsbezogenen Fragestellungen sowie theoretisch begründeten Positionierung befähigen. • Fähigkeiten, die erworbenen sportdidaktischen Kenntnisse im Sinne der Theorie-Praxis-Verschränkung exemplarisch auf Vermittlungsfragen im Bewegungsfeld „Spielen in und mit Regelstrukturen“ anzuwenden und kritisch zu reflektieren b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel Die Studierenden erwerben u.a. Modulbeschreibung • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Individualsportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II Die Studierenden erwerben u.a. • Kenntnisse über unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Mannschaftssportspielen und können diese umsetzen. • Fähigkeiten, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. • praxisbezogene Handlungsfähigkeit in regelbasierten Spielsituationen im Mit- und Gegeneinander individual-, gruppen- und mannschaftstaktisch sowie die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken und Taktiken. • Fähigkeiten, die Lernprozesse adressatengerecht und methodisch vielfältig anzuleiten und prozessorientiert zu reflektieren. • Kenntnisse über schulsportspezifischen Gegebenheiten (z.B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation), die sie exemplarisch anwenden und kritisch reflektieren können. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik Neben grundlegenden sportdidaktischen Planungs- und Auswertungsmodellen sowie fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung für den Schulsport (z. B. Kernlehrplan, erziehender Sportunterricht), werden auch ausgewählte sportdidaktische Themen (z. B. Medien im Sport, Umgang mit Heterogenität) vertiefend thematisiert. Bei der Auswahl der Themen werden auch solche berücksichtigt, die für das Bewegungsfeld „Spielen in und mit Regelstrukturen“ eine besondere Relevanz haben (z.B. Sozialerziehung, Spielerziehung), so dass im Sinn des Theorie-Praxis-Transfers Anwendungsbezüge aufgezeigt, erprobt und kritisch reflektiert werden können. Zur Anbahnung der zu erwerbenden Kompetenzen werden dabei möglichst problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt. Modulbeschreibung b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel Die praktische Umsetzung eines Individualsportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und – methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Techniken und Taktiken des Individualsportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltechnische und spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II Die praktische Umsetzung eines Mannschaftssportspiels in der Schule wird anhand geeigneter Vermittlungskonzepte und - methoden aufgezeigt. Es erfolgt eine problemorientierte Auseinandersetzung mit grundlegenden Taktiken und Techniken des Mannschaftssportspiels. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Spieltaktische und spieltechnische Fähigkeiten werden sowohl im kooperativen, herausfordernden als auch im kompetitiven Spiel entwickelt. Weitere schulbezogene Gegebenheiten (z. B. Mehrperspektivität, Heterogenität, Koedukation) werden exemplarisch aufgegriffen und an konkreten Situationen reflektiert. Lehr- und Lernmethoden Präsentationen, Gruppenarbeiten u.a. Empfohlene Literatur a) Spezielle Themen der Fachdidaktik u.a. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Meyer & Meyer. Döhring, V. & Gissel, N. (2014). Sportunterricht. Planen und Auswerten. (3., überarbeitete Aufl.). Schneider. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Spitta. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Limpert. b) und c) Spielen in und mit Regelstrukturen (II und III) u.a. Badminton: Poste, D. & Hasse, H. (2002). Badminton Schlagtechnik- mit dem Schläger denken lernen. Smash. Kelzenberg, H. (2021). Shuttle Time – Badmintontraining in der Schule. Meyer & Meyer. Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Hofmann. Steinhöfer, D. & Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Philippka. Fußball: Modulbeschreibung Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Meyer & Meyer. Schomann P., Bode G., Vieth N.. (2014) Kinderfußball: Ausbilden mit Konzept: DFB Fachbuchreihe Steinhöfer, D. (2008).Athletiktraining im Sportspiel; Münster: Philippka Sportverlag Handball: Estriga. (2019). Team Handball. Teaching and learning step-by- step. Agência Nacional. Greve et al. (2017). Handball in Stundenbildern. Limpert. Hockey: Hänel, R., Hillmann, W., Lüninghöner, J. (2013). Feld- und Hallenhockey. 2. überarbeitete Auflage. Meyer & Meyer. Wein H (2009). Entwicklung der Spielintelligenz durch Mini- Hockey. H. Knuf. Tennis: Born, P., Seewald, C., & Vogt, T. (2020). Tennis Lehr-Lernvideos - Schritt für Schritt. Ton- und Bildträger - Filmaufnahmen, Mospac - Mobile Sports Academy. Abrufbar unter: www.youtube.com/channel/UC4ghMe3yS1f4y98XdF_CS0g Grambow, R., Born, P., Meffert, D. & Vogt T. (2021). Tennis im Sportunterricht: Ein Einstieg. Sportunterricht. 70(6), 269-275. Tischtennis: Friedrich, W. & Fürste, F. (2012). Tischtennis – verstehen, lernen, spielen. Philippka-Sportverlag. Klein-Soetebier, T. & Klingen, P. (2019). Lehr-Lernvorstellungen im Tischtennis-Anfängerunterricht – Eine didaktisch- methodische Handreichung für Lehrkräfte und Übungsleiter in Schule und Verein. Schneider Verlag Hohengehren. Volleyball: Czimek, J. & DVV (2022). Volleyball – Training & Coaching (2. Aufl.). Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Czimek, J. (2020). Volleyball spielerisch lernen (5. Aufl.). Meyer & Meyer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II) • Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III) • Belegung nicht identisch zu B6. • Vertiefungsmöglichkeit „Sportspiel aufbauend“ im Master (M2) nur möglich, wenn die gewünschte Sportart in B6 oder B7 belegt wurde. Siehe Übersicht Voraussetzungen Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben, der über die Bewältigung der folgenden Anforderungen nachgewiesen wird: http://www.youtube.com/channel/UC4ghMe3yS1f4y98XdF_CS0g https://www.dshs-koeln.de/studium/studienorganisation/studienunterlagen/lehramt/voraussetzungen/ Modulbeschreibung a) Spezielle Themen der Fachdidaktik • Übernahme von Teilen einer Seminarsitzung durch z.B. Referate b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II) • Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III) • Theorie- und Praxisprüfung (Demonstrations- und/oder Spielfähigkeit) Prüfungsleistung / Umfang / Anteil an Modulnote Das Modul ist Teil der Modulgruppe B6/B/ Ein Modul der Modulgruppe muss mit Prüfungen (MAP und FP) abgeschlossen werden. Das Modul wird mit Anmeldung zu einer Prüfung festgelegt. Näheres zu den möglichen Prüfungen in diesem Modul folgend. Modulabschlussprüfung (MAP) Die Modulabschlussprüfung (MAP) wird als mündliche Prüfung von 30 min. Dauer durchgeführt. Dabei werden zu gleichen Anteilen Inhalte aus dem Seminar und Inhalte aus einem der beiden Kurse geprüft. Die MAP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Fachpraktische Prüfung (FP) Im Kurs b) oder c) kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Klausur / 60 Min / 40% Praxisprüfung / 60% Die FP hat einen Anteil von 50% an der Modulnote. Näheres zur Prüfungsgestaltung regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Das Modul wird abgeschlossen a) mit der erfolgreichen Teilnahme an den für das Modul vorgesehenen Lehrveranstaltungen und/ oder b) mit dem Bestehen der Modulprüfung und fachpraktischen Prüfung Modulbeauftragte*r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2023_Deckblatt BA-HRSG-Siegen_blau Leitbild qualifikationsziele-hrsg B1_ Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B2_ Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B3_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B4_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B5_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B6_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen B7_Modulhandbuch_Lehramt Sport HRSG_Siegen a) Spezielle Themen der Fachdidaktik b) Spielen in und mit Regelstrukturen (II): Individualsportspiel c) Spielen in und mit Regelstrukturen (III): Mannschaftssportspiel II

  • MHB-sport-LB-BK-siegen-abWiSe21-22.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2021/22 Stand Juni 2021 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis oder Korfball (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrolte: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen Maf$nahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (‘2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Gerdten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfithren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Kérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verdndern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die personlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, K6rperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fdrdern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Gewichtung der Modulnote Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B 3) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglich- keiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie-Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben Modulbeschreibung wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltak- tische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regel- absprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden Modulbeschreibung erkennen und erschließen Bezüge zwischen (fach- )wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lösungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B9 – Sozialphänomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330 / 12 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und können sie auf sportliche Situationen übertragen. Aufgrund einer spielgemäßen Einführung in die jeweils gewählte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemäßen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermöglichen. Sie können in zunächst gut überschaubaren und später komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstützen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfähigkeit ausmachen, sensibilisiert sie für Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entsprechende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie können sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten für eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfähigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Möglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse Modulbeschreibung zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphänomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erörterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung persönlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander- Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivität erfolgen. Die Förderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Möglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rollen- übernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Möglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewältigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewählte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfältigen Facetten erschlossen. Die Einführung in das Spiel erfolgt über ein schulsportorientiertes, spielgemäßes Vermittlungskonzept. Dabei soll über das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veränderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Modulbeschreibung d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher „klassischer“ Schulsportarten des Pflichtbereichs überschreiten, werden neue Bewegungsmöglichkeiten, vielfältige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgeräte und Materialien, methodische Zugänge sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewählten Beispielen werden Bewegungsaktivitäten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwärtigen Bedürfnissen und Möglichkeiten der Schule, berücksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmäßig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Kampfsport, Radsport, Reiten, Le Parkour, Hip Hop Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhöfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Münster: Philippka. Fußball: Dietrich, K., Dürrwächter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die großen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. München: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hänel, R., Lüninghöner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: König, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das große Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball Modulbeschreibung spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. völlig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Ehm, O. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin für Freizeittaucher, Berufstaucher und Ärzte (11. überarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig üben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport für die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsförderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Köln: Sportverlag Strauß. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training für Freizeit, Schule und Verein. München :BLV. Köstermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Kampfsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Radsport: Modulbeschreibung Wird im Kurs bekannt gegeben. Reiten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Le Parkour: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B10 – Gesunde Lebensführung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermöglichen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfügen über ein anwendungsbezogenes Wissen von pädagogisch- didaktischen Vermittlungsmöglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht für Schülergruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Funktionsmöglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natürlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusätzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum späteren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein Können und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Präventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik für die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Persönlichkeit hervorheben und die Bedingungen für eine physiologische motorische Entwicklung, mögliche Störungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewählter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Förderung körperlich-motorisch eingeschränkter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Prävention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und können durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemühen um Integration ist die Wissensvermittlung über chronische Modulbeschreibung Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung der Heranwachsenden im Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lässt sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsmöglichkeiten mit dem Feld des organisierten außerschulischen Sports für Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege für eine Realisierung des Idealziels „Lebenslanges Sporttreiben“ näher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher „klassischer“ Schulsportarten des Pflichtbereichs überschreiten, werden neue Bewegungsmöglichkeiten, vielfältige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgeräte und Materialien, methodische Zugänge sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen ver- mittelt. An ausgewählten Beispielen werden Bewegungsaktivitäten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwärtigen Bedürfnissen und Möglichkeiten der Schule, berücksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmäßig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Alternative Sportspiele, Kampfkunst, Bouldern, Modulbeschreibung Streetsurfing, Breakdance, Akrobatik, Schwimmanfänger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Präventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bös K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. Göttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsförderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Dür W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsförderung. Bern, Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. 3. Aufl. Bern, Huber Verlag 2010 Kolip P., Müller V. (Hrsg): Qualität von Gesundheitsförderung und Prävention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern, Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Hölling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm für Kindergarten und Grundschule. Schorndorf, Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bös K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipösen Kindern. 2010 WHO – Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag, 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=935731 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=917971 Modulbeschreibung Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung – Analyse der deutschen Breakdance- Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Köln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport für die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Erfolgreiche Spiele für Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. Köln: DSHS Köln. Kampfkunst: Wird im Kurs bekannt gegeben. Akrobatik: Wird im Kurs bekannt gegeben. Schwimmanfänger richtig unterrichten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte PO2018_Deckblatt BA-BK-Siegen Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK B9 BK B10 BK B3 BK.pdf Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS)

  • MHB-sport-LB-BK-siegen-abWiSe15-16.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Gültig für Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2015/16 Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie kénnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Riickschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfahigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemafSe Einfiihrung werden zundchst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und férdert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbstandig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Fin Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen MafSnahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. ('2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Geraten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfilhren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Koérpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die pers6nlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Korperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. | Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fdrdern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In RR. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Gewichtung der Modulnote Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B8 — Schulsport reflektieren und bewerten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2015/16 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 /5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Riickschlagspiel (abweichend von B 3) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewahlte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie kénnen professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl fiir den Sportunterricht als auch fiir au&erunterrichtliche Einsatz- und Angebotsméglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Riickschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewahlte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschrankung bearbeitet bzw. gelést. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewahlten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verandern. Sie kénnen die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfaltig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lésen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund beriicksichtigen sie auch die Heterogenitat von Lerngruppen. Dies schlie&t weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfahigkeit ausgewahlter Techniken sowie die Reflexion der persénlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln auRerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis kénnen sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Ja Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehdren die Frage nach tibergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhange mit Ansatzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen fiir die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhdange plastisch bewusst werden, sollen mdglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugdnge gewahlt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Riickschlagspiel (KS) In einem Riickschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zundchst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und geférdert wird. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Forderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschlieRen Beziige zwischen (fach-)wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lésungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengréke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kréger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Riickschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermoglichen. Sie konnen in zundachst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Deutsche . Modulbeschreibung “pee ea ae aria die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Férderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moéglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Judo bzw. Kampfkunst, Aikido bzw. Kampfsport, Alternative Sportspiele und Hip Hop. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhofer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregetn Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete AufL.). Schorndorf: Hofmann. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: = Delius —_—Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsférderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauk. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kdmpfen. Schorndorf: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Storungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tiber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten auerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Radsport, Fechten, Reiten, Akrobatik, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance und Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. G6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Diir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Pravention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsforderung und Prévention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Koln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Nadheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2015_Deckblatt BA-BK-Siegen Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) B9 BK a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS)

  • MHB-sport-LB-BK-siegen-abWiSe11-12.pdf
    Modulhandbuch Lehramt an Berufskollegs – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Stand März 2017 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische, sportmedizinische und biomechanische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch-didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul Modulbeschreibung ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus Modulbeschreibung werden methodisch-didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen Modulbeschreibung werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B3 — Schulsport verstehen und gestalten Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befahigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplanen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie kénnen ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspieliibergreifend oder in ausgewahlten Sportspielen einschatzen, planen und umsetzen. Dabei kénnen sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verandern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Ubungen ein Uberblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phanomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Forderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schiiler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schiiler und Schiilerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik beriicksichtigt (Schulkonzepte, Lehrplane, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Baseball oder Flagfootball oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Riickschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfahigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemafSe Einfiihrung werden zundchst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und férdert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fahigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbstandig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpadagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Brautigam, M. (2014). Sportdidaktik. Fin Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Koordinationstraining & motorisches Lernen (KS) b) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) c) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die primären koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewegungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Koordinationstraining und motorisches Lernen (KS) Eine optimale Ausbildung koordinativer Fähigkeiten bildet die Basis für den Erwerb und die Optimierung sportmotorischer Fertigkeiten. Das Verständnis um die Wichtigkeit der primären koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit) sowie die Bedeutung sensorischer Informationen und Modulbeschreibung Druckbedingungen bei der Durchführung körperlicher Bewegungen (Koordinations-Anforderungsregler nach Neumaier) wird durch praktisches Erleben in beispielhaften Unterrichtsstunden mit Einsatz verschiedenartiger (Groß-) Geräte verdeutlicht. Die einzelnen motorischen Lernphasen während eines Lernprozesses werden anhand eines einfachen motorischen Lerntestes (Tracking-Test) aufgezeigt und verständlich gemacht. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die praktische Durchführung allgemeiner sportmotorischer Testverfahren für verschiedene Altersgruppen. Diese Ist-Wert-Erhebung soll bei der Gestaltung von Lernprozessen sowie zum Erkennen und Einschätzen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Schulalltag helfen. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Modulbeschreibung Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Koordinationstraining und motorisches Lernen Meinel, K. & Schnabel, G. (2007). Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sportlichen Motorik unter pädagogischem Aspekt (11. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Neumaier, A. (2006). Koordinatives Anforderungsprofil und Koordinationstraining. Grundlagen, Analyse, Methodik. (3. Aufl.). Köln: Sport und Buch Strauß. b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. c) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Modulbeschreibung Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Im Kurs Gleiten – Rollen – Fahren kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Modulbeschreibung Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B6 — Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3.FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Biomechanische Grundlagen (VL) c) Gerdtturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhange der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmaksigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie - exemplarisch am Gerdtturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fahigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenflieen. Sie verfiigen iiber die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Geratturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundablaufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Ubersicht iiber psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage fiir die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Ubersicht beinhaltet gleichermaRen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verkniipft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Ablaufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen schlielSen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschlieRenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schiiler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsablaufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Biomechanische Grundlagen (VL) Auf der Basis mechanischer Gesetzmalsigkeiten werden sportliche Bewegungstechniken analysiert, wobei die Moglichkeiten der Fertigkeitsanalyse am Anfang der Betrachtungen stehen. Die biomechanischen Anforderungen ausgewahlter sportlicher Disziplinen werden dargestellt und Schliisselelemente der Bewegungsstruktur identifiziert. Bewegungslernen und Bewegungskorrektur werden aus der Sicht der Biomechanik erdrtert. Dabei werden einfache, auch im Sportunterricht anwendbare Verfahren dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die orthopadische Biomechanik. Mechanische Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates stehen hier im Zentrum der Betrachtungen. Belastungsgr6&en und die sich daraus ergebenden Beanspruchungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates werden an ausgewdhlten Sportarten exemplarisch vertieft. Externe Belastung und interne Beanspruchung werden anhand einfacher und komplexer biomechanischer Modelle miteinander in Beziehung gebracht. Moglichkeiten der Risikominimierung im Sportunterricht werden daraus abgeleitet. Kontaktzeit: 1 SWS / 15 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengrofe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein c) Geratturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fahigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfaltigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmalsigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsfiihrung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernst6rungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen 6ffnen den Blick fiir Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne die im Geratturnen erforderlichen und sinnvollen MafSnahmen individueller Forderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. ('2005). Gerdtturnen fiir Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, IE. (2008). Gerdtturnen ftir Fortgeschnittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stiitzgerdte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (°2007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerdt- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs ,,Bewegen an Geraten” (B4) muss vor Belegung des Kurses ,Geratturnen” (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Geratturnen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne B7 — Personlichkeitsentwicklung durch Sport fordern Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS/1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 /8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kampfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Forderung der Ausbildung eines realitatsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mégliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Beziige zur Ausbildung des Korperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Forderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kampfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die fiir die Starkung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafiir entscheidende didaktisch-methodische Mafsnahmen fiir einen selbstkonzeptfordernden Sportunterricht konnen sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Pers6nlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulassigkeit tiberpriift. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Forderung eines realitatsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsf6rderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mégliche Praxis transferiert. Das Phanomen Heterogenitat in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrdke: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kampfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kraftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausfilhren und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung fiir korperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verandern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heilst, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsméglichkeiten des menschlichen Korpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterfiihrend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ahnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verandern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und wahrend der Bearbeitung auBerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verdndern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verkniipfen in diesem Rahmen tanzerische und spielerische Elemente und driicken in einem kurzen Stick eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen kiinstlenschen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verstandnis fiir die pers6nlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Personlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, 0. (2005). Sportpsychologie (S. 160 - 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Korperkonzept, Selbstkonzept und Kontrolliiberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schéllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmafs fiir Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Miinchen: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Madchen und Jungen’ im Sportunterricht. | Beitrage zum — geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfahigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fordern. 2. Aufl. Berlin: Comelsen. Buchholz, T. (2011). Praventiver Kinderschutz durch Starkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzforderung in Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Kéln German Sport University Cologne Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 - 340). Wiesbaden: VS Verlag fiir Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Férderkonzept fiir Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). ,Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!” Beschamende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Uberarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einfiihrung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Gewichtung der Modulnote Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Kurs Ringen und Kampfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B 3) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch Modulbeschreibung aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: Gruppengröße: Anwesenheitspflicht: 30 Stunden 30 Studierende Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbes- sert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und Modulbeschreibung aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 330/11 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemafen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu ermoglichen. Sie konnen in zundachst gut iiberschaubaren und spdter komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moéglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und Deutsche . Modulbeschreibung “pee ea ae aria die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroe: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Férderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Moglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von Mannschaftsspiel I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Moéglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Judo bzw. Kampfkunst, Aikido bzw. Kampfsport, Alternative Sportspiele und Hip Hop. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhofer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofsen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und Mini-Hallenhockey . Aachen: Meyer&Meyer, (im Druck) Hillmann, W. (2012). Hockey. In: K6nig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregetn Volleyball Volleyballregelbuch (44. vollig neu bearbeitete AufL.). Schorndorf: Hofmann. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: = Delius —_—Klasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. Neuaufl., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig iben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer. Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsférderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauk. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Judo: Bachle, F. & Heckele, S. (2008). 999 Spiel- und Ubungsformen im Ringen, Raufen und Kdmpfen. Schorndorf: Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Hofmann-Verlag. Hofmann, W. (1978). Judo. Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes (iiberarbeitete Auflage). Niedernhausen: Falken-Verlag Erich Sicker KG. Lippmann, R. (2016). Die Judo-Giirtelpriifung. Band 1: Die Priifungsinhalte des 8.-5. Kyu (Grundausbildung). Aachen: Meyer & Meyer Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im Weiteren Bewegungsfeld II kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B10 — Gesunde Lebensfithrung und Teilhabe durch Sport und Bewegung ermoglichen Sport, Lehramt an Berufskollegs (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Enabling a healthy lifestyle and integration through and within sport Kurzbezeichnung B10 BK Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 /7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) b) Teilhabe und Schulsport (KS) c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden verfiigen iiber ein anwendungsbezogenes Wissen von padagogisch-didaktischen Vermittlungsmoéglichkeiten zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport bzw. Sportunterricht fiir Schiilergruppen mit unterschiedlichen Bediirfnissen und Funktionsméglichkeiten. Sie sind in der Lage, insbesondere die Leitideen Ganzheitlichkeit und Natiirlichkeit im wissenschaftlichen und praxisorientierten Kontext als zusatzliche Orientierung zu reflektieren und zu evaluieren. Unter der Perspektive und im Transfer zum spateren Berufsfeld haben die Studierenden vor allem ein K6nnen und Wissen im Bereich gesundheitserzieherischer und inklusiver Komponenten des Sportunterrichts erworben. Zentrale Inhaltsbereiche a) Praventive und kompensatorische Bewegungserziehung (SE) Dieser Inhaltsbereich will die Bedeutung der Motorik fiir die Entwicklung der ganzheitlich betrachteten Personlichkeit hervorheben und die Bedingungen fiir eine physiologische motorische Entwicklung, mégliche Storungen und deren Folgen vermitteln. Neben der Erarbeitung ausgewahlter Verfahren zur Diagnostik und Beurteilung von Gesundheit, Verhalten, Haltung und Bewegung ist die Aneignung didaktisch-methodischer Kompetenzen zur Forderung korperlich-motorisch eingeschrankter Kinder und Jugendlicher notwendig, auch unter emotionalen und psychisch-sozialen Gesichtspunkten. Diese Handlungsstrategien sind auf die praxisorientierte Pravention und Kompensation einseitiger bzw. unphysiologischer Belastungen in unterschiedlichen Kontexten auszudehnen und kénnen durch Lehrforschungsprojekte evaluiert werden. Insbesondere im Bemiihen um Integration ist die Wissensvermittlung tiber chronische Erkrankungen/Behinderungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Forderung der Heranwachsenden im Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Schulsport zu erweitern. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrole: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Teilhabe und Schulsport (KS) Entsprechend der UN-Konvention tiber die Rechte von Menschen mit einer Behinderung lasst sich ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz fiir Menschen mit Behinderungen ableiten. Die Unterrichtsveranstaltung zielt darauf ab, die Studierenden des Lehramts Sport auf eine Unterrichtssituation vorzubereiten, in der heterogene funktionelle Voraussetzungen der Schiilerinnen und Schiiler als Chance erkannt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalen Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) werden exemplarisch Sportangebote erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht, die den gemeinsamen Unterricht an der Regelschule fruchtbar werden lassen. Kooperationsméglichkeiten mit dem Feld des organisierten auerschulischen Sports fiir Menschen mit einer Behinderung werden aufgezeigt, um Wege fiir eine Realisierung des Idealziels ,,Lebenslanges Sporttreiben” naher zu bringen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Weiteres Bewegungsfeld III (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewahlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der praventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung und / oder zu Aspekten der Teilhabe. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmaRig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten, je nach Angebot, vertreten: Radsport, Fechten, Reiten, Akrobatik, Bouldern, Le Parkour, Streetsurfing, Breakdance und Schwimmanfanger richtig unterrichten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Gruppengroke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthalt Leistungen im Umfang von 3 ECTS/ Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Praventive und Kompensatorische Bewegungserziehung: Bés K. (Hrsg): Handbuch Motorische Tests. 2. Aufl. G6ttingen Hogrefe Verlag 2001 Dordel S.: Bewegungsférderung in der Schule. 5. Aufl. Dortmund Verlag Modernes Lernen 2007 Diir W., Felder Puig R. (Hrsg): Lehrbuch der schulischen Gesundheitsférderung. Bern Huber Verlag 2011 Hurrelmann K., Klotz T., Haisch J. (Hrsg): Lehrbuch Pravention und Gesundheitsforderung. 3. Aufl. Bern Huber Verlag 2010 Kolip P., Miiller V. (Hrsg): Qualitat von Gesundheitsforderung und Prévention. Handbuch Gesundheitswissenschaften. Bern Huber Verlag 2009 Opper, E., Worth A., Oberger J., Holling H., Schlack R.: Motorische Leistungsfahigkeit und Gesundheit von Kindern zwischen 4 und 10 Jahren. 2011 Schott S., Buscher A., Karger C.: Spielerisch fit. Ein Bewegungsprogramm fiir Kindergarten und Grundschule. Schorndorf Hofmann-Verlag 2008 Walter K., Grotz M., Holl K., Seidel I., Bos K.: Sprungbrett. Eine Pilotstudie zu multimodalen ambulanten Beeinflussung von Lebensstilfaktoren bei adipdsen Kindern. 2010 WHO - Weltgesundheitsorganisation (Hrsg): ICF- CY Internationale Klassifikation der Funktionsfahigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Bern Huber Verlag 2011 Wulfenhorst B., Hurrelmann K. (Hrsg): Handbuch Gesundheitserziehung. Bern Huber Verlag 2009. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung — Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule Koln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmalsige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Nadheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Im weiteren Bewegungsfeld III kann eine fachpraktische Priifung abgelegt werden. Nadheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2011_Deckblatt BA-BK-Siegen Qualifikationsziele B1 BK b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) B2 BK B3 BK B4 BK B5 BK a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) B6 BK B7 BK B8 BK a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (KS) B9 BK a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS)

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    Modulhandbuch Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen – Fach Sport (Kooperation Universität Siegen) Abschluss Bachelor of Arts Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2021/22 Stand November 2021 Qualifikationsziele Die Absolventinnen und Absolventen … - verfügen über physiologische, anatomische und sportmedizinische Grundkenntnisse sportlichen Handelns; - beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und der Bewegungssteuerung und verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens; - kennen die Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, ordnen sie bedeutsamen Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her; - entwickeln Konzepte zur präventiven und kompensatorischen Bewegungserziehung im und durch Sport; - besitzen bewegungstechnisches Können zur Demonstration von Grundelementen und -techniken der Sportarten und Bewegungsfelder; - verfügen über ein anwendungsbezogenes pädagogisches Wissen zur Initiierung von Erziehungs- und Bildungsprozessen durch Bewegung, Spiel und Sport; - entwickeln didaktische Konzepte zum Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik; - verfügen über professionsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zur Planung, Organisation und Analyse von Sportunterricht und zu außerunterrichtlichen Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten; - analysieren sportartübergreifendes und sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet und bereiten es für unterrichtliche Zwecke auf; - können berufsbezogene Theorien und Konzepte in Projekten forschenden Lernens umsetzen; - kennen die sicherheitsrelevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulsports; - übertragen unterschiedlichste Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens auf Bewegung, Spiel und Sport und schaffen in vielfältigen Spiel- und Übungssituationen Anlässe für soziales Lernen; - reflektieren allgemeine, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse; - wenden Grundprinzipien der Diagnostik von Lernentwicklung an und konstruieren individuelle Förderungs- maßnahmen für das Handlungsfeld Schulsport; - kennen integrationspädagogische und inklusive Theorien und gestalten Unterricht in inklusiven Lernum- gebungen. Modulbeschreibung Modul: B1 – Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung verstehen und anwenden Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding and applying the biological foundations of movement and performance Kurzbezeichnung B1 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 210 / 7 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Biologische Grundlagen (VL) b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) c) Gymnastik (KS) Zu erwerbende Kompetenzen An ausgewählten Themen aus den Bereichen Muskelsystem, Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Atmung, Motorik und Thermoregulation können die Studierenden Bezüge zu den in diesem Modul behandelten Bewegungsfeldern herstellen. Insbesondere kennen sie Indikatoren zur Belastungssteuerung und können dies bei der Gestaltung von Bewegungsaufgaben bei Lern- und Trainingsprozessen berücksichtigen. Sie beherrschen zyklische Bewegungsformen im und unter Wasser an ausgewählten Beispielen und verfügen über das Grundwissen, das einen sicheren Schwimmunterricht in der Schule gewährleistet. Studierende sind sensibilisiert für den Reichtum der Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, für verschiedene Zielsetzungen physiologisch-anatomisch adäquate Gymnastikprogramme zu entwickeln. Ferner verfügen sie über methodisch- didaktische Basiskompetenzen, um gymnastische Einheiten unter Zuhilfenahme von Handgeräten und mit Musik zu unterrichten. Sich ergebenden Konsequenzen für das Bewegungslernen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen in der Schule können von ihnen bei der Gestaltung des Unterrichts sowie bei Übungs- und Trainingsprozessen und deren Vermittlung berücksichtigt werden. Zentrale Inhaltsbereiche a) Biologische Grundlagen (VL) Im Rahmen dieses Inhaltsbereiches werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen vermittelt, die bei den mit der menschlichen Bewegungsleistung verbundenen Anpassungsprozessen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen exemplarische Fragestellungen zum Skelettsystem, zum Muskelaufbau, zum muskulären Energiestoffwechsel und den notwendigen akuten Regulationen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung, der neuromuskulären Ansteuerung und Thermoregulation. Modulbeschreibung Dabei die Zusammenhänge der Systeme untereinander verdeutlicht werden. Ausgehend von den in diesem Modul ausgewählten Bewegungsformen und dem Aufenthalt im und unter Wasser werden die allgemeinen Konsequenzen für die Vermittlung und die Ausübung von sportlichen Bewegungen erläutert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Bewegen im Wasser - Schwimmen (KS) Der Kurs stellt aus dem umfassenden Spektrum, das der Bewegungsraum Wasser bietet, Möglichkeiten dar, die zur Vermittlung grundlegender Bewegungserfahrungen im Wasser geeignet sind. Dabei unterstützen Wege der spielerischen Vermittlung den Erwerb von Wassergewöhnung und -bewältigung. Die Techniken des Brustschwimmens und des Kraulschwimmens werden von den Studierenden beherrscht sowie Wege zur Vermittlung praktisch erprobt. Die Studierenden erfahren Anwendungsmöglichkeiten dieser schwimmerischen Techniken, setzen sich mit basalen Aspekten des Tauchens ohne Ausrüstung auseinander und erarbeiten spielerische Wege zum sicheren und freudvollen Bewegen im Wasser. Im Rahmen dieses Kurses werden biologische Grundlagen an Beispielen schwimmerischer Bewegungsabläufe herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Aspekte der Belastungsintensitäten für den Stoffwechsel als auch die Konsequenzen, die unmittelbar mit dem sicheren Aufenthalt im und unter Wasser verbunden sind (z.B. Atmung, Druckausgleich). Zur Vorbeugung von Gefahren, die mit dem Aufenthalt im und unter Wasser entstehen können, werden organisatorische Maßnahmen vorgestellt. Auf besondere Gefahrenquellen wird hingewiesen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gymnastik (KS) In diesem Kurs sollen gymnastische Grundlagen der Körper- und Bewegungsbildung erfahren und reflektiert werden. Die Gymnastik wird hierbei als integrativer Bestandteil jeglicher sportlicher Aktivität als funktionelle Gymnastik (z.B. im Sinne der Haltungs- und Bewegungsschulung) und als eigene Bewegungskultur verstanden. Als bestimmende Größen werden die Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Modulbeschreibung Körpers, verschiedene mögliche Krafteinsätze sowie räumliche und zeitliche Variationsmöglichkeiten vermittelt und als Basiswissen für jegliche Bewegungserziehung nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden methodisch- didaktische Möglichkeiten der Einbindung von Handgeräten (Pezzi-Ball, Seil, Stab, Ball, Thera-Band u.a.) im Sinne schuladäquater Vermittlungsformen berücksichtigt. Der Einsatz von Musik als methodisches Hilfsmittel wird thematisiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 40 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur a) Biologische Grundlagen: Appell, HJ. & Stang-Voss, C. (2008). Funktionelle Anatomie. Heidelberg: Springer. deMarées, H. (2003). Sportphysiologie. Köln: Sportverlag Strauß. McArdle, WD & Katch, FI & Katch, VL. (2010). Exercise Physiology. Philadelphia, Pa. [u.a.]: Wolters Kluwer Lippincott Williams & Wilkins. b) Bewegen im Wasser - Schwimmen Bissig, M & Gröbli, C. (2004). Schwimmwelt. Bern: Schulverlag. Reischle, K. (2000). Schwimmen: Bewegungen lernen - Trainieren - Spielen. Aarau u.a.: Diesterweg. Wilke, K & Daniel, K. (2009). Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren. Wiebelsheim: Limpert. c) Gymnastik: Beck, P.& Brieske-Maiberger, S. (1999). Methodik zur Gymnastik mit Handgeräten. Aachen: Meyer und Meyer Verlag. Datzer, E. & Marquardt, G. & Metz, B. & Tiedt, A. Handouts und Unterrichtsmaterialien. Engel, R. & Küpper, D. (1978). Gymnastik. Schorndorf: Hofmann. Klee, A. & Wiemann, K. (2005). Beweglichkeit, Dehnfähigkeit. Schorndorf: Hofmann. Meinel, K. (1977). Bewegungslehre. Berlin: Volk und Wissen. Meusel,W. & Wieser, R. (Hrsg.). (1995). Handbuch Bewegungsgestaltung. Seelze-Velber: Kallmeyerische Verlagsbuchhandlung. Vent, H. & Drefke, H. (1982). Gymnastik, Tanz. Sport – Sekundarstufe II. Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann.. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Modulbeschreibung Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Gymnastik kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B2 – Grundlegende Bewegungserfahrungen initiieren Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Initiating basic movement experiences Kurzbezeichnung B2 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 1. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spielen (KS) b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Durch eigene Erfahrungen mit grundlegenden Bewegungstätigkeiten und Handlungsfähigkeiten der berücksichtigten Bewegungsfelder sowie deren Reflexion sind die Studierenden in der Lage, sowohl sportartübergreifendes als auch sportartbezogenes Bewegungskönnen wissenschaftsgeleitet zu analysieren und für unterrichtliche Zwecke aufzubereiten. Hierzu kennen sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen sowie Bewegungsangebote, mit denen sie den Erwerb sportartspezifischer Technik und Taktik nach sportdidaktischen Grundsätzen vermitteln und nach dem Prinzip der Variation schulen können. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese Rollen vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und für sich gestalten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spielen (KS) Spielen als eigenständige Form des Lernens wird hier als explorierendes Tun verstanden. Spielen mit etwas, als etwas und um etwas soll als grundlegende Fähigkeit in beispielhaften Unterrichtssituationen praktisch erfahrbar gemacht und reflektiert werden. Ausgangspunkte, Beispiele und Aufgabenstellungen sollen bewegungskulturelle, sportartübergreifende und sozial-kommunikative Aspekte und Bezüge haben. Spieltheoretische Merkmale sind Kriterien für eine Spielanalyse. Die Studierenden sollen das Phänomen Spiel selbst erleben, Spiele nachahmen, nachspielen und gestalten sowie eigene Spiele erfinden. Dabei entwickeln sie die Fähigkeit, ein für alle gelingendes Spielen aufrecht zu erhalten. Spielstörungen werden als Anlass für die Suche nach Lösungen aufgegriffen, so dass die Lernenden zunehmend mit Veränderungen im Spielgeschehen umgehen können. Sie werden in ihren kreativen und sozialen Fähigkeiten unterstützt bzw. hierzu angeregt. Diese Erfahrungen helfen ihnen, auch Kindern und Jugendlichen dieses Spielverständnis zuzutrauen und nahe zu legen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Modulbeschreibung Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Laufen, Springen, Werfen (KS) Die leichtathletischen Disziplinen sind in ihrer Mehrheit sowohl konditionell als auch technomotorisch determiniert und auf eine Optimierung muskulärer bzw. auf das Herz- Kreislauf-System bezogener Leistungen hin angelegt. In regelgeleiteten Wettkämpfen kommt diese Zielrichtung besonders zum Ausdruck. Die Erlangung der pädagogisch- didaktischen wie sportartspezifischen Kompetenzen im Bewegungsfeld Leichtathletik erfolgt in der Aneignung verschiedenster Grundtechniken aus den Bereichen Laufen, Springen, Werfen, wobei die zugrunde liegenden motorischen Prinzipien herausgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden disziplinspezifische Vermittlungswege aufgezeigt und alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erarbeitet und erprobt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bucher, W. (Hrsg.). (2001). 1016 Spiel- und Übungsformen für Sportarten mit Zukunft (3. Aufl.). Schorndorf: Hoffmann Verlag. Moosmann, K. (2009). Das große Limpert-Buch der Kleinen Spiele (1. Aufl.). Wiebelsheim: Limpert Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B3 – Schulsport verstehen und gestalten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Understanding and constructing Physical Education Kurzbezeichnung B3 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) b) Weiteres Bewegungsfeld I: Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis oder Korfball (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, sportdidaktische und schulsportdidaktische Kenntnisse auf Fragen von Bewegung, Sport und Spiel in der Institution Schule anzuwenden. Durch Reflexion und Wahrnehmung zentraler Aufgaben des Berufs der Sportlehrerin bzw. des Sportlehrers erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit sportbezogenen Fragen zu Lehrplänen, Schulprogrammen und zur inklusiven Unterrichtsentwicklung. Sie können ihre sportdidaktischen Kenntnisse in der Fachpraxis anwenden, indem sie unterschiedliche Vermittlungskonzepte sportspielübergreifend oder in ausgewählten Sportspielen einschätzen, planen und umsetzen. Dabei können sie Spielsituationen in heterogenen Lerngruppen initiieren, gestalten und verändern. Zentrale Inhaltsbereiche a) Didaktische Grundlagen des Schulsports (VL) Den Studierenden wird durch Vorlesung, begleitende Texte und Übungen ein Überblick zu didaktisch relevanten Themen des komplexen Phänomens Schulsport (z.B. Rahmenbedingungen, Leitideen und Zielsetzungen, Inhalte, Methodenkonzepte, Diagnostik und individuelle Förderung) gegeben. Als Basis dient ein Modell von Sportunterricht, bei dem Sport, Schule, Schüler und Lehrer die entscheidenden Bezugspunkte sind. Diese Bezugspunkte werden mit ihren grundlegenden Merkmalen vorgestellt und in ihrem wechselseitigen Bezug aufgezeigt (Merkmale des aktuellen Sports, Aufgaben der aktuellen Schule, Merkmale der heutigen Schüler und Schülerinnen, Kompetenzen des heutigen Sportlehrers). Hierbei werden verschiedene Ebenen von Sportdidaktik berücksichtigt (Schulkonzepte, Lehrpläne, Unterricht, Leistungsbewertung). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Weiteres Bewegungsfeld I (KS) Modulbeschreibung Baseball oder Padel oder Badminton oder Tennis oder Tischtennis (KS) Auf der Grundlage fachdidaktischer Konzepte wird in einem Mannschafts- oder Rückschlagspiel exemplarisch die Schulung der Spielfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Durch eine spielgemäße Einführung werden zunächst in einfachen Grundformen unterschiedliche Kompetenzen grundgelegt. Die problemorientierte Auseinandersetzung im Miteinander- und Gegeneinander-Spielen fordert und fördert die Studierenden in ihrer spielerischen Entwicklung und dabei zugleich in der Verbesserung ihrer technischen Fertigkeiten. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Sie lernen in unterschiedlichen Spielsituationen selbständig zu handeln und situationsgerechte Entscheidungen zu treffen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Bielefelder Sportpädagogen. (2007). Methoden im Sportunterricht. Schorndorf: Hofmann. Bräutigam, M. (2014). Sportdidaktik. Ein Lehrbuch in 12 Lektionen. Aachen: Meyer & Meyer. Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung keine Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Modul: B4 – Bewegungsmöglichkeiten erkunden und Lernprozesse verstehen Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Exploring movement abilities and understanding processes of learning Kurzbezeichnung B4 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 2. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 120 / 4 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Bewegen an Geräten – Turnen (KS) b) Gleiten – Rollen – Fahren (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Studierende kennen die koordinativen Fähigkeiten (nach Meinel / Schnabel) und Möglichkeiten, sie sportartübergreifend und altersspezifisch zu entwickeln. In den Kursen des Moduls haben sie erfahren und gelernt, wie auf der Basis einer gut entwickelten Koordinationsfähigkeit das Bewegungslernen spezifischer Sportarten und Bewe- gungsfelder initiiert werden kann. Den Studierenden sind ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Beobachter von Lernprozessen bewusst; sie können diese vor dem Hintergrund der Altersspezifik analysieren und gestalten und verfügen über entsprechende Vermittlungskompetenz. Durch den Umgang mit Großgeräten sowie durch die in Gleiten – Rollen – Fahren erlebten unterrichtlichen Rahmenbedingungen haben sie in hohem Maße Organisationskompetenz erlangt. Im Kurs Bewegen an Geräten geht mit der Entwicklung des bewegungstechnischen Könnens turnerischer Grundfertigkeit und dem Nachweis der Demonstrationsfähigkeit der turnerischen Grundelemente ein fachspezifischer didaktisch- methodischer Wissenszuwachs (von biomechanischer Wirkungszusammenhänge bis hin zur Fachterminologie) einher. Eine Fach- und Vermittlungskompetenz muss nachweislich für den Inhaltsbereich Bewegen an Geräten nach dem Kurs erworben worden sein. Turnen an Geräten schafft zudem über gegenseitiges Helfen und Sichern, das gemeinsame Auf-, Um- und Abbauen von Geräten und Arbeiten in Kleingruppen Anlässe für soziales Lernen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Bewegen an Geräten - Turnen (KS) Die vielfältigen Bewegungsanforderungen werden an den unterschiedlichsten Hang-, Stütz-, Balancier- und Sprunggeräten mit dem Erlernen, Üben und Stabilisieren von turnerischen Fertigkeiten erfahren. Das Rotieren des Körpers um verschiedene Drehachsen und das Überkopfturnen werden am Boden erprobt und durch das Bewegen an Großgeräten als Bewegen in der 3. Raumdimension erfahren. Hierzu muss der Körper mit der oberen Extremität, dem Schultergürtel und dem Oberkörper Modulbeschreibung hängend und stützend zum Gegenspieler Schwerkraft gehoben, gehalten und abgelassen werden. Das Abheben vom Boden, das Fliegen sowie das Erleben von Höhe werden beim Schaukeln an den Ringen und Springen von Absprunghilfen und über Hindernisse erfahren. Die Inhalte werden zu den Richtlinienvorgaben Sport NRW (u.a. die Pädagogischen Perspektiven) in Bezug gesetzt. Die Inhalte im Kurs Bewegen an Geräten nehmen Bezug zu den Inhalten aus dem Kurs Koordinationstraining und motorisches Lernen. Wenn der feste Stand auf dem Boden durch Aufgabenstellungen beim Bewegen an Geräten (z.B. beim Springen, Fliegen, Balancieren) aufgegeben wird, stellen sich erhöhte Anforderungen an die Gleichgewichts- und die Steuerungsfähigkeit mit dem Ziel der Körperbeherrschung. Bewegungen werden, ggf. mit Erleben und Überwinden von Ängsten sowie Einschätzungen von Risiken, als Wagnis empfunden. Sicherheitsvorkehrungen werden, wie auch das Umgehen mit den Geräten bzw. deren Handhabung, erlernt. Diese inhaltlichen Merkmale werden in Bezug zum Kurs Gleiten-Rollen-Fahren gesetzt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Gleiten – Rollen - Fahren (KS) Dieses inhaltliche Segment soll verschiedene Möglichkeiten darstellen, die zur sportartspezifischen Schulung der Koordination (v.a. Gleichgewichtsfähigkeit) in unterschiedlichen Bewegungssituationen und mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten geeignet sind. Dabei werden Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Geräte zur Fortbewegung auf festem Boden (Rennrad, Mountainbike, Bahnrad, Inlineskates, Rollerski, Cross-Skates), auf dem Wasser (Kanu, Ruder-, Segelboot) oder auf Eis und Schnee (Eislaufen, Ski, Snowboard, Langlaufski) beschrieben. Die Auswahl der Sportarten orientiert sich am Alltag der Schülerinnen und Schüler. An ausgewählten Beispielen werden Vermittlungsformen demonstriert und geübt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur b) Bewegen an Geräten Gerling, I.E.. (2007). Kinder turnen: Helfen und Sichern (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E.. (2014). Basisbuch Gerätturnen (8. Aufl.). Modulbeschreibung Aachen: Meyer & Meyer. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens (4. Aufl.). Kirchentellinsfurt: Knirsch Verlag. MSW NRW (Hrsg.) (2014). Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen (1. Aufl.). Schule in NRW, (5020), 1-25. b) Gleiten – Rollen - Fahren Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2006). Skilehrplan Praxis. München: BLV Buchverlag. Deutscher Verband für das Skilehrwesen und Interski Deutschland (Hrsg.). (2005). Snowboard-Lehrplan. München: BLV Buchverlag. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.). (2010). Leichter lehren: Ski alpin – perfekt unterrichten (5. Aufl.). Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Deutscher Skilehrerverband (Hrsg.) (2007). Leichter lehren: Snowboarden – perfekt unterrichten. Wolfratshausen: Deutscher Skilehrerverband. Ladig, G. & Rüger, F. (2001). Richtig Inline-Skating. (3. Aufl.). München: BLV. Mischler, D. & Peña, R. & Werra, B. (2003). Roll on – Inline- Skating lehren und lernen. Herzogenbuchsee: Auer. Ernst, M. & Heßler, H. & Stifel U. & Zollfrank, B. (1992). Radsport in Schule und Verein. Aachen: Meyer & Meyer. Lötzerich, H. & Schmidt, A. (2002). Radsport in der Schule, Sportunterricht, 51 (7), 210-215. Fritsch, W. (2008). Rudern Basics. (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Fererro, F. (Hrsg.). (2010). The British Canoe Union Canoe and Kayak Handbook. Rachub: Pesda Press BCU. (2009). The British Canoe Union Coaching Handbook. Caernarfon: Pesda Press. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B5 – Entwicklung der Persönlichkeit verstehen und erleben Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding and experiencing personality development Kurzbezeichnung B5 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) b) Erlebnissport (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Leitbild des Moduls ist das eines reflektierten Praktikers bzw. einer reflektierten Praktikerin. Die Studierenden bilden einen wissenschaftlichen Habitus aus, der sich insbesondere in einer vertieften Analyse- und Reflexionsfähigkeit grundlegender pädagogischer Phänomene und Entwicklungen innerhalb verschiedener Handlungsfelder niederschlägt. Weiterhin steht der Erwerb berufsfeldbezogener und übergreifender Vermittlungskompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer können Unterrichtseinheiten mit erlebnispädagogischen Inhalten in der Halle und im freien Gelände planen, organisieren und durchführen. Sie sind in der Lage, die Qualität erlebnispädagogischer Angebote zu beurteilen, die Sicherheit erlebnissportlicher Unterrichtsinhalte und Angebote zu prüfen und zu beurteilen. Sie können erlebnissportliche Unterrichtsinhalte anleiten sowie Lernerfolg sichernde Reflexionsphasen initiieren, begleiten und evaluieren. Dies ist relevant, um den Anspruch der Erlebnispädagogik auf Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpädagogische Grundlagen (VL) Leitbild der Vorlesung ist eine Erziehungswissenschaft des Sports, die ihren Gegenstand und sich selbst in Beziehung zur modernen Gesellschaft setzt. Die Veranstaltung zielt auf die Vermittlung fundierter Kenntnisse über grundlegende pädagogische Phänomene und Entwicklungen sowie den Erwerb einer theoriegeleiteten Analyse- und Reflexionsfähigkeit. Behandelt werden zentrale Fragen nach unterschiedlichen Verständnissen und Wirkungsfeldern (Erziehung, Bildung, Lernen, Sozialisation) von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften. Das Hauptaugenmerk liegt auf pädagogischen Handlungsfeldern (Gesundheits-, Leistungs-, Erlebnis-, Abenteuer-, Risiko- und Schulsport), unterschiedlichen Formen und Funktionen der Institutionalisierung (Schule, Modulbeschreibung Verein, Leistungssportzentren, Szenen etc.), aktuellen Entwicklungen im Schnittpunkt von Erziehung, Sport und Gesellschaft und deren Bedeutung im Prozess der Onto- und Soziogenese. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Erlebnissport (KS) In der Sporthalle sollen durch Geräteverfremdung erlebnissportliche Bewegungsformen angeleitet, erprobt und erfahren werden (Indoor). Im freien Gelände sollen erlebnissportliche Geräte-Arrangements erprobt und erfahren werden sowie erlebnispädagogische Spielformen erarbeitet und erlebt werden. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht ein bewegungs- und erlebnisintensives Bewegungsangebot unter Berücksichtigung der immanenten individuellen Sicherungsmaßnahmen und der allgemeinen Sicherheitsvorschriften sowie der curricularen Vorgaben und Empfehlungen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesung, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Luhmann, N. (2002): Das Erziehungssystem der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Schulze, G. (2000). Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus. Treml, A. K. (2000): Allgemeine Pädagogik. Grundlagen, Handlungsfelder und Perspektiven der Erziehung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B6 – Sportliche Bewegungen verstehen und vermitteln Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Understanding and facilitating athletic movements Kurzbezeichnung B6 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 3. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 180 / 6 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) b) Gerätturnen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden beherrschen die Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge der Motorik und Bewegungssteuerung, verstehen die wesentlichen Aspekte der Bewegungsentwicklung und des Bewegungslernens und kennen die grundlegenden biomechanischen Gesetzmäßigkeiten sportlicher Bewegung sowie wissenschaftliche Methoden der Bewegungsanalyse. Im Kurs dieses Moduls haben sie – exemplarisch am Gerätturnen - erfahren, wie diese Kenntnisse und Fähigkeiten in Unterrichtsplanung und unterrichtlichem Handeln zusammenfließen. Sie verfügen über die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz zur Vermittlung des Gerätturnens und verwandter Sportarten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sportpsychologische Grundlagen und motorisches Lernen(VL) Dieser Inhaltsbereich thematisiert (motorische) Lehr- und Lernprozesse vor dem Hintergrund psychischer und psychosozialer Grundabläufe. Das Themenspektrum beinhaltet (1) eine Übersicht über psychische und psychosoziale Funktionen und Prozesse, die die Grundlage für die Betrachtung von Lehr- und Lernprozessen im Rahmen der Bewegungswissenschaften darstellen. Diese Übersicht beinhaltet gleichermaßen neuropsychologisch- kognitive wie emotional-motivationale und psychosoziale Darstellungen. Hiermit verknüpft ist (2) die Besprechung psychomotorischer und psychosozialer Gegebenheiten im Rahmen der menschlichen Entwicklung, wobei das Spektrum vom komplexen Bewegungshandeln bis hin zu einfachen Reflexen oder zyklischen Bewegungen abgedeckt wird. (3) Grundlagen von (motorischen) Lernprozessen und Abläufen der Bewegungskontrolle stellen einen dritten Inhaltsblock dar. Bewegungskontrolle wird hierbei sowohl als neurophysiologisches oder neuropsychologisches als auch als psychosoziales Geschehen definiert. (4) Emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- Modulbeschreibung und Lernprozessen schließen an diese Darstellung an. Hierbei wird ein Fokus auf emotional-motivationale Beeinflussung von Lernen gelegt (z. B. Lernen und Angst). Im abschließenden Teil werden Lehr- und Lernaspekte vor dem Hintergrund der (5) Schüler-Lehrer-Interaktion betrachtet. Die richtige Form der Beschreibung und Vermittlung von Bewegungsabläufen (Instruktion und Feedback) wird hierbei ebenso angesprochen, wie die Steuerung von Motivations- und Emotionsprozessen im Rahmen der Interaktion (Motivationales Klima). Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Gerätturnen (KS) Aufbauend auf den im Modul B4 erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten wird die Sportart Turnen mit ihren vielfältigen Bewegungsstrukturen analysiert. Durch die Auseinandersetzung mit komplexen Bewegungstechniken, den zugrunde liegenden mechanischen Gesetzmäßigkeiten und den ablaufenden Lernprozessen erkennen die Studierenden die Bedeutung einer situationsangemessenen Bewegungsführung und Methodik. Die Diagnostik individueller Lernsituationen und Lernstörungen sowie emotionale und motivationale Bedingungen von (motorischen) Lehr- und Lernprozessen öffnen den Blick für die im Gerätturnen erforderlichen und sinnvollen Maßnahmen individueller Förderung und Differenzierung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Gerling, I.E. (22005). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 1: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer. Gerling, I.E. (2008). Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band 2: Sprung-, Hang- und Stützgeräte. Aachen: Meyer & Meyer. Magill, R.A. (82007). Motor Learning and Control. New York: McGraw-Hill. Knirsch, K. (2000). Lehrbuch des Gerät- und Kunstturnens. Kirchtellinsfurt: Knirsch-Verlag. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Der Kurs „Bewegen an Geräten“ (B4) muss vor Belegung des Kurses „Gerätturnen“ (B6) erfolgreich abgeschlossen sein. Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden Modulbeschreibung zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Gerätturnen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B7 – Persönlichkeitsentwicklung durch Sport fördern Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2011/12 Modultitel (Englisch) Stimulating personality development through sport Kurzbezeichnung B7 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 4. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 240 / 8 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) b) Ringen und Kämpfen (KS) c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden wissen um die Bedeutsamkeit der individuellen Förderung der Ausbildung eines realitätsangemessenen globalen Selbstkonzepts, die als Ausgangspunkt die unterschiedlichen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen aufgreift. Durch die inhaltliche Vorbereitung grundlegender wissenschaftlicher Texte reflektieren sie mögliche Einflussfaktoren auf die untergeordneten Teilkonzepte kritisch. Den Lebensphasen Kindheit und Jugend ordnen sie bedeutsame Entwicklungsphasen zu und stellen Bezüge zur Ausbildung des Körperkonzepts her. Die Studierenden verstehen, dass sich soziodemographische Einflussfaktoren auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag im Sportunterricht der Schule auswirken. Sie kennen Theorien zur Resilienz von Kindern und Jugendlichen und wissen um die Bedeutsamkeit der Förderung individueller Kompetenzen und Ressourcen. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Grundlagen auf die Bewegungsfelder Ringen und Kämpfen und Gestalten, Tanzen, Darstellen erweitern sie die erforderliche Fach-, Organisations- und Lehrkompetenz, die für die Stärkung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts eingesetzt werden kann. Dafür entscheidende didaktisch-methodische Maßnahmen für einen selbstkonzeptfördernden Sportunterricht können sie kompetent einbeziehen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Erziehung, Entwicklung und motorisches Lernen (SE) Naive Vorstellungen zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport werden kritisch beleuchtet und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dabei wird die Gesamtentwicklung von Lernenden in die Teilentwicklungsprozesse der kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung analytisch zergliedert und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet. Theoretische Grundlagen der erfolgreichen individuellen Förderung eines realitätsangemessenen Selbstkonzepts durch motorische Lernprozesse (z.B. durch das Lernen am Modell oder durch Versuch und Irrtum) und durch eine Bewegungsförderung innerhalb des Erziehungs- Modulbeschreibung und Bildungsauftrags des Schulsports werden erarbeitet und mithilfe unterschiedlicher Medien in die mögliche Praxis transferiert. Das Phänomen Heterogenität in Bezug auf die individuelle Entwicklung von Lernenden (z.B. Geschlecht, Bildungshintergrund, Behinderung oder Migration) wird in diesem Zusammenhang schulformorientiert und anhand von Studienergebnissen diskutiert. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Ringen und Kämpfen (KS) Es werden grundlegende Formen des Kräftemessens bei gleichzeitigem Erleben von Fairness und verantwortlichem Handeln erarbeitet. Das Spektrum der Inhalte umfasst im Schulsport anwendbare Kampfspiele in Partner- und Gruppenform sowie einige normierte Formen des Zweikampfes. Spielerische Formen kennen lernen, ausführen und selbst entwickeln, dabei Regeln als notwendige Voraussetzung für körperliche Auseinandersetzung verstehen, vereinbaren und ggf. verändern sind ebenso wichtige Ziele dieser Veranstaltung wie Erwerb und didaktische Aufbereitung elementarer technischer Fertigkeiten. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Gestalten, Tanzen, Darstellen (KS) Im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen erwerben Studierende Basiskompetenzen der Bewegungsgestaltung, das heißt, ihre Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit den Gestaltungsparametern (Raum, Zeit, Technisch-Anatomische Bewegungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers und Dynamik/Krafteinsatz). Weiterführend erfahren und verstehen Studierende Gestaltungsprinzipien (ähnlich machen, abstrahieren, komprimieren, irritieren, stilisieren, kontrastieren, polarisieren, verändern, verfremden, ...) und wenden diese im Unterricht und während der Bearbeitung außerunterrichtlicher Gestaltungsaufgaben an. Studierende gestalten Tanzformen nach und verändern diese im Rahmen eigener Umgestaltungen. Nicht nur ausgehend von musikalischen Vorlagen, sondern auch ausgehend von Ideen, Texten, Bildern und Objekten gestalten Studierende Bewegung neu. Sie verknüpfen in diesem Rahmen tänzerische und spielerische Elemente und drücken in einem kurzen Stück eigene Ideen und Einstellungen aus. Die Bandbreite der Ausdrucksformen reicht dabei bis hin zum Tanz-/ Bewegungstheater. Basierend auf der eigenen Modulbeschreibung künstlerischen Erfahrung in Prozess und Produkt erwerben Studierende ein Verständnis für die persönlichkeitsbildenden Potentiale von Spiel und Tanz als wichtige Bestandteile einer umfassenden schulischen Bewegungserziehung. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 45 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Das Modul enthält Leistungen im Umfang von 0,5 ECTS/Leistungspunkten zu inklusionsorientierten Fragestellungen. Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurse mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Zimmer, R. (2012). Handbuch der Psychomotorik (S. 50-77). Herder: Freiburg. Conzelmann, A., Schmidt, M. & Valkanover, S. (2011). Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport. Bern: Huber. Schmidt, W. u.a. (Hrsg.) (2003). Erster Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht (S. 211-233). Schorndorf: Hofmann. Alfermann, D., Stoll, O. (2005). Sportpsychologie (S. 160 – 191). Aachen: Meyer & Meyer. Burrmann, U., Krysmanski, K. & Baur, J. (2002). Sportbeteiligung, Körperkonzept, Selbstkonzept und Kontrollüberzeugungen im Jugendalter. Zeitschrift Psychologie und Sport, 9 (1), 20-34. Schöllhorn, W. I. et al. (2009). Differenzielles Lehren und Lernen im Sport. sportunterricht 58 (2), 36-40. Bertram, H. (Hrsg.) (2008). Mittelmaß für Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. München: C. H. Beck. Kugelmann, C. (2002). Geschlechtssensibel unterrichten - Eine sportdidaktische Herausforderung. In C. Kugelmann, & C. Zipprich (Hrsg.), Mädchen und Jungen im Sportunterricht. Beiträge zum geschlechtssensiblen Unterrichten (S. 11-20). Hamburg: Czwalina. Wustmann, C. (2009). Resilienz. Widerstandfähigkeit von Kindern in Tageseinrichtungen fördern. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen. Buchholz, T. (2011). Präventiver Kinderschutz durch Stärkung von Schutzfaktoren. Zur Resilienzförderung in Schulen. In J. Fischer, T. Buchholz & R. Merten (Hrsg.), Modulbeschreibung Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule (S. 319 – 340). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien. Sygusch, R. (2007). Psychosoziale Ressourcen im Sport. Ein sportartorientiertes Förderkonzept für Schule und Verein (S. 54-68). Schorndorf: Hoffmann. Wiesche, D. (2013). „Ich muss immer etwas vormachen, damit die anderen sehen, wie es nicht geht!“ Beschämende Situationen im Sportunterricht. sportunterricht 62 (7), 194- 199. Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven (der Entwicklung). In R. Oerter & L. Montada. Entwicklungspsychologie (S. 3-47). 6. Überarbeitete Ausgabe. Weinheim: Beltz. Hurrelmann, K. (2002). Einführung in die Sozialisationstheorie (S. 11-40). Weinheim und Basel: Beltz. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Im Kurs Ringen und Kämpfen sowie im Kurs Gestalten, Tanzen, Darstellen kann eine fachpraktische Prüfung abgelegt werden. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: B8 – Schulsport reflektieren und bewerten Studiengang: Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universität Siegen) Gültig für Studienanfänger/innen ab: Wintersemester 2021/22 Modultitel (Englisch) Reflecting and assessing Physical Education Kurzbezeichnung B8 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 6. FS / 1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 150 / 5 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) b) Rückschlagspiel (abweichend von B3) (KS) c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Zu erwerbende Kompetenzen Das Studium dieses Moduls befähigt die Studierenden, vertiefte schulsportdidaktische Kenntnisse auf ausgewählte Fragen von Bewegung, Spiel und Sport in der Institution Schule anzuwenden. Sie können professionsspezifische Planungs-, Analyse- und Auswertungsaufgaben einer schulischen Sportlehrkraft sowohl für den Sportunterricht als auch für außerunterrichtliche Einsatz- und Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wahrnehmen und diese an exemplarischen Bewegungsfeldern wie einem Rückschlagspiel konkretisieren. Unter fachdidaktischer Perspektive werden relevante wissenschaftliche Problemstellungen auf ausgewählte Bereiche bezogen und im Sinne der Theorie- Praxisverschränkung bearbeitet bzw. gelöst. Sie wissen um unterschiedliche Vermittlungskonzepte in den Sportspielen und lernen diese exemplarisch in einem gewählten Spiel umzusetzen und auszuwerten. Sie sind in der Lage, Spielsituationen zu initiieren, zu gestalten und zu verändern. Sie können die Lernprozesse dem Alter und dem Lern- und Leistungsstand angemessen und methodisch vielfältig anleiten und analysieren, individuelle und kollektive Lernfortschritte diagnostizieren und auftretende Probleme lösen. Die Studierenden handeln zunehmend professionell, indem sie ihre Rollen als Instruktor, Ideengeber oder Begleiter von Lernprozessen bewusst wahrnehmen und reflektieren. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen sie auch die Heterogenität von Lerngruppen. Dies schließt weiterhin die Verbesserung der eigenen sportpraktischen Kompetenz, die Demonstrationsfähigkeit ausgewählter Techniken sowie die Reflexion der persönlichen Entwicklung mit ein. Die Studierenden entwickeln außerdem einen zunehmend wissenschaftlichen Habitus und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen auseinander. Auf dieser Basis können sie Modulbeschreibung professionsspezifische Aufgaben wissenschaftsgeleitet bearbeiten. Zentrale Inhaltsbereiche a) Spezielle Themen der Fachdidaktik (SE) Es werden einzelne, grundlegende Aspekte, aber auch aktuelle und spezielle Probleme des Schulsports, die von didaktischer Bedeutung sind, vertiefend thematisiert. Dazu gehören die Frage nach übergreifenden fachdidaktischen Konzepten als Gesamtorientierung von Schulsport sowie die Auseinandersetzung mit neueren Entwicklungen im Schulsport wie das Konzept der Bewegten Schule und/oder Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Rahmen von Ganztagsschulmodellen. In der Behandlung solcher Themen sind sowohl bewegungsbezogene Entwicklungen und Merkmale des Jugendalters einzubeziehen als auch Zusammenhänge mit Ansätzen allgemeiner Schulentwicklung. Die Bedeutung solcher Entwicklungen für die Profession des Sportlehrerberufs ist ebenfalls zu vermitteln. Damit sich die Studierenden solcher Zusammenhänge plastisch bewusst werden, sollen möglichst auch problem- und handlungsorientierte Zugänge gewählt werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja b) Rückschlagspiel (KS) In einem Rückschlagspiel werden das Miteinander- und das Gegeneinander-Spielen zunächst in einfachen Grundformen erfahren, wobei eine problemorientierte Auseinandersetzung mit technischen Fertigkeiten durch die Studierenden gefordert und gefördert wird. Spieltaktische Fähigkeiten werden sowohl im herausfordernden als auch im konkurrenzorientierten Spiel bewusst gemacht und verbessert. Dabei spielt die Förderung der Sozialkompetenz wie Fairnesserziehung, Regelabsprachen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg eine wichtige Rolle. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Wissenschaftliches Denken und Arbeiten im Schulsport (SE) Im Rahmen der Auseinandersetzung mit fach- und disziplinbezogenen Problemen schulischen Sportunterrichts wird das wissenschaftliche Denken und Arbeiten geschult. Im Seminar werden Einzelprobleme mit Schulsportbezug aus dem Blickwinkel verschiedener Modulbeschreibung Fachwissenschaften aufgegriffen. Die Studierenden erkennen und erschließen Bezüge zwischen (fach- )wissenschaftlichen Theorien und ihrer praktischen Anwendung. Im Erkennen schulischer und unterrichtlicher Fragen und Probleme und im darauf bezogenen Finden, Erkennen, Darstellen, Erproben, Beschreiben und Dokumentieren von Lösungswegen sollen eine forschende Haltung verbunden mit Innovations- und Entwicklungskompetenz aufgebaut werden. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 15 Stunden Gruppengröße: 30 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schlüsselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Seminar, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Fessler, N. & Hummel, A. & Stibbe, G. (Hrsg.). (2010). Handbuch Schulsport. Schorndorf: Hofmann. Lange, H. & Sinning (Hrsg.). (2008). Handbuch Sportdidaktik. Balingen: Spitta. Roth, K., Kröger, C. & Memmert, D. (2015). Ballschule Rückschlagspiele (3. Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Scheid, V. & Prohl, R. (Hrsg.). (2012). Sportdidaktik. Wiebelsheim: Limpert. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. Näheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Prüfungsleistung Das Modul kann mit einer Modulprüfung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als mündliche Prüfung von 30 Minuten Dauer durchgeführt. Näheres regelt die Fachprüfungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Übersicht Modulbeauftragte Änderungen vorbehalten Modulbeschreibung Modul: Studiengang: Giltig fiir Studienanfanger/innen ab: Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne B9 — Sozialphanomene verstehen und situativ erfahren und beeinflussen Sport, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen (Kooperation Universitat Siegen) Wintersemester 2018/19 Modultitel (Englisch) Understanding, situationally experiencing and influencing social phenomena Kurzbezeichnung B9 HRSG Studiensemester / Studiendauer (Semester) 5. FS /1 Workload gesamt (h) / ECTS-Punkte gesamt 300 / 10 Lehrveranstaltungen des Moduls a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) b) Mannschaftsspiel I (KS) c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) d) Weiteres Bewegungsfeld II & III (KS) Zu erwerbende Kompetenzen Die Studierenden haben die unterschiedlichsten Aspekte der Sozialisation und des sozialen Lernens im Bereich des Sports in der Theorie kennen gelernt und kénnen sie auf sportliche Situationen iibertragen. Aufgrund einer spielgemaRen Einfiihrung in die jeweils gewahlte Spielsportart bei integrierter Erprobung entsprechender Vermittlungsstrukturen sind die Studierenden in der Lage, auch Kindern und Jugendlichen einen spielgemafen, adressatenorientierten Zugang zu Spielsportarten zu erméglichen. Sie kénnen in zunachst gut iiberschaubaren und spater komplexeren Spielsituationen individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien entwickeln und in Lernplanungen umsetzen, die das Mitspielerhandeln unterstiitzen sowie das Gegnerhandeln erschweren. Die Thematisierung der einzelnen erlebten Faktoren, die Spielfahigkeit ausmachen, sensibilisiert sie fiir Ziele des sozialen Lernens im Rahmen der Spielerziehung; entspre- chende Wege der Intervention sind den Studierenden bekannt. Sie konnen sich u.a. in den Sportspielen, aber auch in einem weiteren Bewegungsfeld mit schulischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten (z.B. Koedukation, Konflikte, Fairplay, Fankulturen) auseinandersetzen. Zentrale Inhaltsbereiche a) Sozialisation und soziales Lernen (VL) In diesem Rahmen werden Handlungs- und Erfahrungsmoglichkeiten fiir eine praxisorientierte Sozialerziehung im Bereich des Sports thematisiert. Dabei werden u.a. Kommunikationsfahigkeit, Umgang mit Regeln, Fairness, Konfliktfahigkeit und Toleranz anhand von Theorien der Sozialisationsforschung und des sozialen Lernens vertiefend behandelt. Anhand praktischer Beispiele aus dem Sportunterricht werden Moglichkeiten des sozialen Lernens im Fach Sport diskutiert und analysiert. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Sozialerziehung im und durch Sport werden einbezogen. Ferner ist der Umgang mit und die Aufarbeitung von Aggressions- und Gewaltphanomenen Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne im Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen Gegenstand. Neben der Erérterung der Voraussetzungen prosozialen Verhaltens, wie z.B. die Wahrnehmung eigener Kompetenz oder die Erfahrung und Feststellung personlicher Verantwortung, werden auch Fragen der Geschlechterspezifik und der Koedukation behandelt. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 150 Studierende Anwesenheitspflicht: Nein b) Mannschaftsspiel I (KS) Das hier gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den Grundtechniken der jeweiligen Sportaktivitat erfolgen. Die Forderung der sozialen Kompetenz bietet sich vor allem in der Méglichkeit der gemeinsamen Abstimmung auf Handlungsziele sowie in der Fairnesserziehung, der Regelgestaltung, der Rolleniibernahme und Rollengestaltung und im Umgang mit Erfolg und Misserfolg an. Einbezogen werden zudem Moglichkeiten zum Abbau von Aggressionen und zur Bewaltigung von Stresssituationen. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengréle: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja c) Mannschaftsspiel II (abweichend von I) (KS) Das gewahlte Mannschaftsspiel wird in seinen vielfaltigen Facetten erschlossen. Die Einfiihrung in das Spiel erfolgt liber ein schulsportorientiertes, spielgemafes Vermittlungskonzept. Dabei soll iiber das Erleben von Miteinander-Spielen und Gegeneinander-Spielen eine problemorientierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Taktiken und Techniken des jeweiligen Sportspiels erfolgen. Die Notwendigkeit der Veranderung von Spielsituationen wird von den Studierenden erlebt und reflektiert. Sportartspezifisches Bewegungssehen wird dabei in den Blick genommen und geschult. Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 60 Stunden Gruppengrolte: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja d) Weiteres Bewegungsfeld II (KS) In der Auseinandersetzung mit Sportarten, die den Kanon eher ,,klassischer” Schulsportarten des Pflichtbereichs iiberschreiten, werden neue Bewegungsmoglichkeiten, vielfaltige technische und konditionelle Grundlagen, Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Sportgerate und Materialien, methodische Zugange sowie Rahmenbedingungen und Organisationsformen vermittelt. An ausgewdhlten Beispielen werden Bewegungsaktivitaten thematisiert, die beispielhaft Bezug nehmen zu Aspekten der Sozialisation und des sozialen Lernens. Das Spektrum der angebotenen Sportarten orientiert sich an den gegenwartigen Bediirfnissen und Méglichkeiten der Schule, beriicksichtigt innovative Bewegungstrends und wird regelmalsig evaluiert. Innerhalb dieses Moduls sind die folgenden Sportarten vertreten: Kampfsport, Klettern, Trampolinturnen, Tauchen, Kampfkunst, HipHop, Radsport, Reiten, Le Parkour, Alternative Sportspiele, Bouldern, Breakdance, Streetsurfing, Akrobatik, Schimmanfanger richtig unterrichten Kontaktzeit: 2 SWS / 30 Stunden Selbststudium: 30 Stunden Gruppengréke: 20 Studierende Anwesenheitspflicht: Ja Schliisselqualifikationen Lehr- und Lernmethoden Vorlesungen, Kurs mit Gruppenarbeiten Empfohlene Literatur Basketball: Remmert, H. (2006). Basketball: Lernen, Spielen und Trainieren. Schorndorf: Hofmann. Steinhéfer, D.& Remmert, H. (2004). Basketball in der Schule. Miinster: Philippka. Fufball: Dietrich, K., Diirrwachter, G. & Schaller, H.J. (2006): Die grofen Spiele. Aachen: Meyer & Meyer. Handball: Kolodziej, C. (2010). Richtig Handball spielen. Miinchen: BLV. Skript "Mannschaftsspiel Handball" (wird auf moodle bereitgestellt) Hockey: Hillmann, W., Hanel, R., Liininghoner, J. (2012). Feld- und Hallenhockey - Spiellernen im Mini-Feld-, Kleinfeld-, Dreiviertelfeld- und = Mini-Hallenhockey =. Aachen: Meyer&Meyer, Hillmann, W. (2012). Hockey. In: Kénig, S./Memmert, D./ Moosmann. K.: Das grofe Limpert-Buch der Sportspiele. Wiebelsheim: Limpert. Volleyball: Papageorgiou, A. & Czimek, V. (2012). Volleyball spielerisch lernen (3. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Papageorgiou, A. & Spitzley, W. (2011). Handbuch Volleyball Grundlagen (9. Aufl.). Aachen: Meyer & Meyer. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Regelwerk: Bundesschiedsrichterausschuss des Deutschen Volleyball- Verbandes (Hrsg.). (2009). Internationale Spielregeln Volleyball Volleyballregelbuch (44. véllig neu bearbeitete Aufl.). Schorndorf: Hofmann. Tauchen: Bredebusch, P. (2016). Deutsches Tauchsportabzeichen Basic, Deutsches Tauchsportabzeichen* (CMAS*). einfach tauchen lernen! (1. Aufl). Bielefeld: = Delius —‘K lasing. Ehm, 0. F. (2012). Tauchen noch sicherer. Tauchmedizin fiir Freizeittaucher, Berufstaucher und Arzte (11. iiberarb. und erw. NeuaufL., 1. Aufl.). Stuttgart: Pietsch. Hoffmann, U. (2013). Sporttauchen lernen - richtig tiben und trainieren (1. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Kromp, T., Roggenbach H. J. & Bredebusch, P. (2014). Praxis des Tauchens (14. aktual. Aufl.). Bielefeld: Delius Klasing. Hip Hop: Lange, H. (Hrsg.) (2007. Trendsport ftir die Schule 2007. Wiebelsheim: Limpert. Klein, G. & Friedrich, M. (2003). Is this real? Die Kultur des HipHop. Berlin: Suhrkamp. Trampolinturnen: Meyer, M. , Christlieb, D. & Keuning, N. (2009). Trampolin - Schwerelosigkeit leicht gemacht, 3. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer, Ministerium fiir Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen (2015). Sicherheitsforderung im Schulsport. Rechtsgrundlagen. Nr. 1033. Frechen: Ritterbach. Richter, H. & Krause, W. (2010). Trampolinturnen - Grundlagen, Methodik, Technik, 2. Auflage. Koln: Sportverlag Strauk. Klettern: Winter, S. (2004). Sportklettern mit Kindern und Jugendlichen. Training ftir Freizeit, Schule und Verein. Miinchen :BLV. Késtermeyer, G. (2012). Peak Performance. Klettertraining von A-Z. Korb: tmms. Kampfsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Radsport: Wird im Kurs bekannt gegeben. Reiten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Le Parkour: Wird im Kurs bekannt gegeben. Bouldern: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (Hrsg. 2010): BG/GUV SI 8013, Information Klettern in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Aktualisierte Fassung Dezember 2010 Hofmann, A. (2013): Besser Bouldern. Grundlagen und Expertentipps. Tmms Verlag. Schwier, J. (2004): Wie kommt Trendsport in die Schule? In: Elflein, P.; Hunger, I. & Zimmer, R. (Hrsg.): Innovativer Sportunterricht. Schneider-Verl. Hohengehren, S. 63-74 Breakdance: Klein, G. & Friedrich, M. (2003): Is this real? Die Kultur des HipHop. Frankfurt am Main, Suhrkamp. Frost, F. (2012): Zwischen Lifestyle und Professionalisierung - Analyse der deutschen Breakdance-Szene. Diplomarbeit, Deutsche Sporthochschule K6Ln. Rajakumar, M. (2012): Hip Hop Dance. Santa Barbara, Greenwood. Rode, D. (2016): Breaking, Popping, Locking. Marburg, Tectum Verlag. Hill, M. & Petchauer, E. (2013): Schooling Hip-Hop. Expanding Hip-Hop based education across the curriculum. New York, Teachers College Press. Alternative Sportspiele: Lange, H. (2007): Trendsport fiir die Schule. Wiebelsheim: Limpert Verlag. Streetsurfing: Wopp, Christian (2005): Handbuch zur Trendforschung im Sport. Welchen Sport treiben wir morgen? Aachen: Meyer & Meyer. Lange, Anja (2009): Frfolgreiche Spiele ftir Rollen, Gleiten und Fahren. . Wiebelsheim: Limpert Verlag. Roth, Ralf (2012): Aktuelle Studien zu Entwicklung und Praxis der Trendsportart Slackline. K6ln: DSHS K6ln. Kampfkunst: Wird im Kurs bekannt gegeben. Akrobatik: Wird im Kurs bekannt gegeben. Schwimmanfanger richtig unterrichten: Wird im Kurs bekannt gegeben. Modulart Pflicht Teilnahme- bzw. Zulassungsvoraussetzungen Keine Lernerfolgskontrolle Leistungspunkte werden durch regelmafige Teilnahme und aktive Mitarbeit mit erkennbarem Lernfortschritt erworben. http://www.dshs-koeln.de/Modulbeauftragte Modulbeschreibung Deutsche Sporthochschule Koln German Sport University Cologne Naheres zur Leistungspunktevergabe regeln die Lehrenden zum Beginn des Semesters. Priifungsleistung Das Modul kann mit einer Modulpriifung abgeschlossen werden (Auswahl aus B1, B5, B6, B7, B8, B9, B10). Diese bezieht sich auf alle Veranstaltungen des Moduls und wird als miindliche Priifung von 30 Minuten Dauer durchgefiihrt. Naheres regelt die Fachpriifungsordnung. Modulbeauftragte/r Siehe Ubersicht Modulbeauftragte Anderungen vorbehalten PO2018_Deckblatt BA-HRSG-Siegen Qualifikationsziele B1 HRSG B2 HRSG B3 HRSG B4 HRSG B5 HRSG B6 HRSG B7 HRSG B8 HRSG B9 HRSG
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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