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  • Orientierungshilfe_Habilitation_DSHS.pdf
    Einleitung Die Habilitation dient dem Nachweis der Befähigung und der Befugnis, das von der DSHS Köln zuerkannte wissenschaftliche Fach oder Teilfach aus den Bereichen der Lebens- und Gesellschaftswissenschaften an der DSHS Köln in Forschung und Lehre selbstständig vertreten zu können. Dies wird belegt durch die Zulassungsvoraussetzungen (I) sowie die Habilitationsleistungen (II) bestehend aus der Habilitationsschrift und dem nachfolgenden Kolloquium (s. Abb. 1). Im Rahmen habilitationsadäquater Leistungen muss dies entsprechend nachgewiesen werden (s. Kap. III). I Zulassungsvoraussetzungen für eine Habilitation Die Zulassungsvoraussetzungen müssen stets individuell und unter Berücksichtigung des jeweiligen Faches geklärt werden. Die allgemeinen Rahmenbedingungen sind in der Habilitationsordnung festgelegt. Deutsche Sporthochschule Köln . 50927 Köln Habilitation und habilitationsadäquate Leistungen Dezember 2019 Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln . Deutschland Telefon +49(0)221-4982-6113 c.graf@dshs-koeln.de www.dshs-koeln.de apl. Prof. Dr. med. Dr. sportwiss. Christine Graf Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft Habilitationsausschuss Die Vorsitzende Stellungnahme des Habilitationsausschusses Abb. 1: Überblick über die Komponenten einer Habilitation. I a) Publikationen Die wissenschaftlichen Publikationen dienen dem Nachweis weiteren wissenschaftlichen Arbeitens nach der Promotion. Sie sollten zeitlich nicht zu weit auseinanderliegen und einen thematischen Bezug zum Habilitationsfach haben. Die Bewertung und Einordnung von Publikationen unterliegen den Anforderungen der jeweiligen Fächer. Eine Bewertung ist über das Ranking im Web of Science möglich (s. www.webofknowledge.com). Es gibt an, in welchen Fachkategorien das jeweilige Journal innerhalb der letzten fünf Jahre gelistet ist und welche Position es innerhalb der Kategorie eingeteilt in Quartile einnimmt. Dabei handelt es sich in der Regel um Publikationen, die in angesehenen wissenschaftlichen, nationalen und internationalen Zeitschriften, die über ein “peer- review-Verfahren” verfügen, veröffentlicht oder zum Druck angenommen worden sind. Bei Gruppenveröffentlichungen muss der Eigenanteil der Bewerberin bzw. des Bewerbers nachgewiesen werden. Geteilte Erstautorenschaften können wie Erstautorenschaften berücksichtigt werden. Im Kontext der Geistes- und Sozialwissenschaften werden neben o.g. Publikationen auch Herausgeberschaften zu adäquaten Publikationen gezählt. I b) Nachweis der pädagogisch-didaktischen Eignung Leistungen in der studentischen Lehre sind durch das erfolgreiche Abhalten von studiengangsbezogenen Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 6 Semesterwochenstunden innerhalb von 4 Semestern nachzuweisen. Wenn möglich, sind Nachweise einer positiven personenbezogenen Lehrevaluation zu erbringen. I c) Individuelle Leistungen Zusätzlich zu den genannten Zulassungsvoraussetzungen können auch individuelle Leistungen positiv bewertet werden. Dazu zählen Kongressbeiträge, die Einwerbung von Drittmitteln als ‚principle oder co-principal investigator’, insbesondere DFG- und/oder BMBF-Anträge etc. II Habilitationsleistungen Habilitationsschrift/kumulative Habilitation Die Habilitationsschrift sollte eine wesentliche Erweiterung des Forschungsstandes in einer Disziplin darstellen. Sie kann als Monografie oder kumulative Habilitation vorgelegt werden. Letztere besteht aus einer Mindestanzahl wissenschaftlicher Originalarbeiten, zu denen die Dissertation und daraus entstandene Publikationen nicht gehören dürfen. Gefordert werden 10 Publikationen in Erstautorenschaft. Alternativ ist die Hälfte der mind. 10 Publikationen in Erstautorenschaft ausreichend, wenn deren Impact Factor über 30 liegt, bzw. wenn - wie unter Punkt Ia) erläutert – eine entsprechende Einordnung den Anforderungen der jeweiligen Fächer in den oberen Quartilen erfolgt ist (z.B. Ranking im Web of Science, www.webofknowledge.com). Eine Abweichung von dieser Vorgehensweise ist schriftlich zu begründen. Die Publikationen sind in einer zusammenfassenden Darstellung mit interpretierender Diskussion (Synopsis mit Einleitung und Diskussion unter einem übergeordneten Thema) vorzulegen. Kolloquium Das Kolloquium ist in der Habilitationsordnung geregelt. III „Habilitationsadäquate Leistungen“ Neben dem klassischen Habilitationsverfahren gibt es folgende sechs Möglichkeiten, die entsprechend bewertet werden: Juniorprofessur Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter/wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Hochschule Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter/wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung wissenschaftliche Tätigkeit in der Wirtschaft wissenschaftliche Tätigkeit in der Verwaltung wissenschaftliche Tätigkeit in einem anderen gesellschaftlichen Bereich Allgemein wird unter einer „zusätzlichen wissenschaftlichen Leistung“ in diesem Sinne „eine selbständige, grundlegende und umfassende Behandlung (...) eines bearbeitungswerten, breit angelegten wissenschaftlichen Themas verlangt, die einen wesentlichen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse darstellt. Grundsätzlich müssen damit Nachweise erbracht werden, die im Rahmen des „traditionellen“ Weges (s. Abb. 1) sowohl bei den Zulassungsvoraussetzungen wie auch der Habilitation gefordert werden. Im Kontext der Geisteswissenschaften können hierzu auch Monographien gezählt werden, die in einer anerkannten Buchreihe erschienen sind. Insgesamt unterscheiden sich die habilitationsadäquaten Leistungen nur dadurch, dass sie nicht in einem förmlichen Verfahren festgestellt wurden. Die Bewertung kommt letztlich der Berufungskommission zu. Folgende Leitfragen können bei der Beurteilung habilitationsadäquater Leistungen im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens dienen: 1. Wurde nach Abschluss der Promotion weiterhin wissenschaftlich gearbeitet? Verlangt wird „eine selbständige, grundlegende und umfassende Behandlung (...) eines bearbeitungswerten, breit angelegten wissenschaftlichen Themas, die einen wesentlichen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse darstellt“ – nachgewiesen durch entsprechende Publikationen. 2. Liegen Nachweise über die geforderte Lehrtätigkeit vor? 3. Welche sonstigen individuellen Leistungen, wie z.B. Kongressbeiträge, eingeladene Vorträge, Drittmittel, wiss. Anträge etc. liegen vor und welche Rolle spielt dabei die Bewerberin bzw. der Bewerber? 4. Liegt – unabhängig von der Darstellung des Forschungsfeldes – eine ausreichende Zahl an Publikationen vor (s. Kap. II), die einer kumulativen Habilitationsschrift und damit dem „Kern der in der Habilitationsschrift liegenden wissenschaftlichen Leistungen entsprechen“? Liegt alternativ im Bereich der Geisteswissenschaften eine Monografie vor, die in einer anerkannten Buchreihe erschienen ist?

  • Frauen-Fußballmannschaft bildet einen Kreis.
    08.08.2025
    EU-Projekt „HerForm“ stärkt Athletinnen
    Wie gelingt der Einstieg in den Hochleistungssport? Das EU-Projekt „HerForm“ liefert Antworten – mit einer digitalen Lernplattform, die speziell auf die Bedürfnisse von Athletinnen zugeschnitten ist. Das Psychologische Institut der Deutschen Sporthochschule Köln begleitet das Projekt als zentraler Forschungspartner. Mit dem EU-Projekt „HerForm“ entsteht derzeit eine europaweit einzigartige Online-Plattform, die sich gezielt an Athletinnen richtet, die am Beginn ihrer Karriere im Hochleistungssport stehen. Die Initiative läuft über drei Jahre und wird im Rahmen des Erasmus+ Programms gefördert. Sechs internationale Institutionen - darunter die Deutsche Sporthochschule Köln - bündeln ihre Expertise, um ein digitales Angebot zu entwickeln, das zentrale Lebens- und Karrierefragen von Spitzensportlerinnen behandelt. Dr. Babett Lobinger und Natalie Baumanns aus der Abteilung Leistungspsychologie des Psychologischen Instituts der Sporthochschule begleiten das Projekt. Kernstück der Plattform ist ein rund zehnstündiger videobasierter Online-Kurs, der ab Dezember 2025 kostenlos zur Verfügung stehen wird. Die Inhalte decken fünf Themenfelder ab – von Gesundheit und Work-Life-Balance über Selbstvermarktung bis hin zu Finanzen. Moderiert wird der Kurs von Claire Small, ehemals Rugby-Nationalspielerin Irlands und heute Ärztin und TV-Expertin. Das Lernangebot wird barrierefrei, mehrsprachig und vollständig digital zugänglich sein. Die wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung liefert eine internationale Online-Umfrage unter 132 Athletinnen aus 17 Ländern. Abgefragt wurden 18 zentrale Karriereaspekte. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Bedarf an Informationen zu Themen wie Vertragsverhandlungen, Familienplanung oder Wiedereinstieg nach Schwangerschaft. Athletinnen in einer frühen Phase ihrer Karriere fühlten sich dabei zwar gut vorbereitet auf Auslandsreisen, aber weniger gut auf den Übergang in den Profisport. Diese Erkenntnisse flossen direkt in die Ausgestaltung der Kursinhalte ein. Ein wichtiger Meilenstein des Projekts war das Treffen der Partnerinstitutionen an der Deutschen Sporthochschule Köln im Oktober 2023. Dabei wurden erste Umfrageergebnisse vorgestellt und zentrale Themenfelder definiert. Mit dabei: Profibasketballspielerin und DSHS-Doktorandin Lisa Koop, die als Athletinnenvertreterin ihre langjährige Erfahrung einbrachte. Schon jetzt wird ein erster Prototyp des „HerForm Training Hubs“ von Sportorganisationen in Europa und Afrika getestet. Kontakt: Dr. Babett Lobinger

  • Serap Güler mit Vertreter*innen der Deutschen Sporthochschule Köln
    08.08.2025
    Austausch zwischen Universitätsleitung und Politik
    Die Politikerin Serap Güler, seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2025 Staatsministerin beim Auswärtigen Amt, hat im Rahmen ihrer Sommertour die Deutsche Sporthochschule Köln besucht. Neben einem Gespräch mit Rektor Ansgar Thiel und Kanzlerin Marion Steffen kam Güler in den Genuss einer Präsentation der Abteilung Gesundheit und Sozialpsychologie des Psychologischen Instituts inklusive Praxistest. Mit dabei war Teresa De Bellis-Olinger, die persönliche Referentin im Wahlkreis von Serap Güler. Bei einem Rundgang nahmen die beiden die Sportstätten des Campus und auch die laufenden Sanierungs- und Instandhaltungsprojekte in Augenschein. Als Erinnerung an ihre eigene Teilnahme beim von der Sporthochschule mitorganisierten „Rhein Inklusiv“-Team erhielt Serap Güler ein Trikot des Laufs, der im Oktober wieder im Rahmen des KölnMarathons unter Beteiligung der Sporthochschule stattfindet. In einem Gespräch thematisierten Güler, Thiel und Steffen die drängenden Herausforderungen in der Hochschulfinanzierung und Entwicklungen in den gesellschaftlich hochrelevanten Feldern der Sportwissenschaft. Im Anschluss stellte Prof. Dr. Jens Kleinert, Leiter der Abteilung Gesundheit und Sozialpsychologie, mit einem Teil seines Teams einige Forschungsprojekte vor, zum Beispiel zum Einfluss von Wettkampfanreiz bei sportlicher Aktivität, zur psychischen Gesundheit im Leistungssport und zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt in Sportvereinen. Im Zuge einer aktuell laufenden Studie zu Gruppendynamiken traten Güler und De Bellis-Olinger auf den im Labor installierten Fahrrädern selbst in die Pedale.

  • Teilnehmer*innen des Workshops
    05.08.2025
    Nonverbales Verhalten, künstliche Intelligenz und Emotionsregulation
    Auf Einladung der Abteilung für Neurologie, Psychosomatik und Psychiatrie der Deutschen Sporthochschule Köln hat am 1. August ein hochkarätig besetzter Workshop in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Saarbrücken auf dem Spoho-Campus stattgefunden. Bei dem Workshop ging es unter anderem um das von Professorin Hedda Lausberg entwickelte NEUROGES-System, ein objektives und zuverlässiges Analysesystem für nonverbales Verhalten, das sich auf Handbewegungen und Gestik konzentriert. NEUROGES steht für NEUROpsychological GESture System. Bei dem Verfahren werden während eines Gesprächs Handbewegungen einer Person per Video aufgezeichnet, kategorisiert und kodiert und letztlich mit kognitiven, emotionalen und interaktiven Prozessen in Zusammenhang gebracht. Spoho-Professorin Hedda Lausberg, Leiterin der Abteilung Neurologie, Psychosomatik und Psychiatrie, hat das System im Rahmen langjähriger DFG-Förderung entwickelt. Inhaltlich ging es in dem Workshop um die Automatisierung des NEUROGES-Systems zur Analyse nonverbalen Verhaltens. Als Anwendungsbereich wurde unter anderem die Erfassung von Emotionsregulation in Sport diskutiert. Der Workshop war hochkarätig interdisziplinär aufgestellt: Wissenschaftler*innen aus Informatik, Psychologie, Sportwissenschaften, Medizin, Mathematik und Linguistik der Deutschen Sporthochschule Köln, des DFKI, der Adam Mieckiewicz Universität Posen (PL), des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik Nijmegen (NL) sowie ein CTO der Würth Cloud Services trugen zu einem produktiven Workshop bei. Personen auf dem Foto obere Reihe von links nach rechts Han Slöetjes (MPI), Fabrizio Nunnari (DKFI), Tanja Schneeberger (DFKI), Patrick Gebhard (DFKI), Konrad Juszczyk (Uni Posnan), Hedda Lausberg (DSHS), Simon Kieffer (DSHS), Ezgi Kalkan (Praktikantin DSHS), Andrej Kharadi (Würth Group) untere Reihe von links nach rechts Philipp Müller (DFKI), Sabrina von Au (DSHS), Laura Ketter (DSHS)

  • 05.08.2025
    Studierende rudern bei den World University Games
    Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln gingen bei den FISU World University Games (WUG) in Duisburg-Wedau an den Start. Die WUG sind eines der weltweit größten Mulitsport Events und werden alle zwei Jahre ausgerichtet, sozusagen die Olympischen Spiele für Studierende. Dort fanden dieses Mal nicht nur Titelrennen statt, sondern auch die sogenannt „Novizen“ – Anfängerinnen und Anfänger mit maximal drei Jahren Rudererfahrung – bekamen die Chance, in einem eigenen Wettkampf anzutreten. Nur die 12 besten Mixed Vierer der drei Wochen zurückliegenden Deutschen Hochschulmeisterschaft bekamen hierfür die Qualifikation, was zwei Teams der Spoho gelang. Zwischen den Athleten aus aller Welt traten sie erneut gegeneinander an und durften an diesem internationalen Event teilhaben. Bereits zu Beginn überzeugten beide Boote in den Vorläufen mit starken Leistungen. In ihren jeweiligen Rennen erreichten sie mit einem zweiten Platz die Qualifikation für das A-Finale. Dort konnte sich dann der Vierer um Greta Loerwald, Patrick Pulskamp, Jim Kilic, Felicia Schwab und Steuerfrau Jana Peters den zweiten Platz sichern, trotz eines nicht optimalen Starts und zwischenzeitlichem Platz vier! Der zweite Spoho Vierer in der Besetzung Adrian Bruchmann, Lea Breusing, Nicolas Bohnen, Nicole Ickstadt und Steuerfrau Ilean Kuß konnte nicht ganz an die Leistung aus dem Vorlauf anknüpfen und belegte Platz sechs, was dennoch ein tolles Ergebnis ist, denn sie haben erst im April im BAS 5 Kurs mit dem Rudern begonnen! Beide Boote haben sich damit im Vergleich zur DHM um einen Platz verbessert, von 7. auf 6. und von 3. auf 2. Wir gratulieren unseren Studierenden herzlich zu diesen tollen Ergebnissen! Hintergrund: Die Ruderausbildung ist fester Bestandteil des Lehrangebots der Deutschen Sporthochschule Köln seit der Gründung der Sportuniversität 1947. Die Ruderkurse finden auf dem Fühlinger See und auf dem Rhein statt. Im Sommersemester werden in den Kursen BAS 5, SBV 7, SUL 7 und Lehramt bis zu 60 Studierende ausgebildet.

  • 01.08.2025
    "Du warst immer echt, bescheiden, herzlich und voll dabei": Gesten der Trauer im digitalen Raum
    Der frühe Tod von Laura Dahlmeier und seine Umstände beim Abstieg am Laila Peak wirken in der Öffentlichkeit nach. Die FAZ nimmt ein Instagram-Posting von Thomas Huber zum Anlass, um die unterschiedlichen Reaktionen auf eine Pressekonferenz des Rettungsteams um ihre Seilpartnerin Marina Krauß in Pakistan zu hinterfragen. Zuvor hatten bereits Weggefährten wie Andreas Wellinger auf Instagram sehr persönlich Abschied genommen. Das Zitat stammt von Felix Loch. Verschiedene Gruppen ringen aktuell um Deutungsmuster. Dass Spitzensportler:innen in ihrem körperlich herausfordernden Tun eine völlig andere Denkweise, auch im Umgang mit dem Risiko für sich und andere, haben als die Menschen, die ihnen am Bildschirm zuschauen, hat Reinhold Messner am Mittwoch in einem WDR-Interview formuliert. Unvernünftig sind die besten Extrembergsteiger in ihrem Selbstverständnis nicht. Vor diesem Hintergrund lässt sich an Martin Seels Überlegungen zu notorisch riskanten Leistungen anknüpfen, die um ihrer selbst willen im Moment praktiziert werden. "Es ist die Normalität des professionellen Sports, auf nichtnormale Handlungen zuzusteuern" (Seel 1993:96). Zur Bergrealität gehört, dass nicht jede Tour oder Expedition wie geplant verläuft. Eine Userin schreibt in der überquellenden Kommentarspalte des Huberbuam: "Fassungslos über die emphatischen Tiefflieger die es leider nicht kapieren."

  • 31.07.2025
    Spoho bei den World University Games
    Nach zwölf Tagen voller spannender Wettkämpfe gingen die FISU World University Games in Deutschland zu Ende. Vom 16. bis 27. Juli konnten sich Studierende aus aller Welt in 18 Sportarten messen. Das deutsche Team erzielte dabei mit dem sechsten Platz im Medaillenranking das bisher erfolgreichste Ergebnis bei World University Games (früher Universiade). Alle zwei Jahre treffen sich studentische Athlet*innen bei den World University Games – dieses Jahr in Deutschland. Mehr als 9.200 Sportler*innen konnten in Bochum, Duisburg, Essen, Mülheim, Hagen und Berlin ihr Können unter Beweis gestellt. Mit 305 Teilnehmer*innen erreichte das deutsche Team insgesamt 40 Medaillenplätze: Mit elf Gold-, zwölf Silber- und 17 Bronzemedaillen erzielte das "Team Studi" das bisher erfolgreichstes Ergebnis bei diesem Wettbewerb. Auch Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln waren bei den Spielen vertreten, die als eine der größten Multisportveranstaltungen weltweit gelten. Neben erfolgreichen sportlichen Leistungen konnten die "Spohos" wertvolle Erfahrungen sammeln, internationale Wettkampfluft schnuppern und neue Kontakte knüpfen. Besonders freuen kann sich Franka Lipinski, die mit der deutschen Wasserballmannschaft überraschend die Goldmedaille gewann. Im Finale setzten sich die Spielerinnen mit 9:6 gegen die favorisierten USA durch. Von Beginn an hatten sie das Spiel dominiert und ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff halten können. Für Leah Lawall war die Disziplin Poomsae im Taekwondo eine neue Erfahrung. Bei dieser Technikform werden choreografierte Angriffs- und Verteidigungstechniken präsentiert. Gemeinsam mit Adina Machwirth (IST HS Düsseldorf) und Anna Siepmann (HS Bochum) zeigte die Spoho-Studentin eine starke Leistung und sicherte sich im Team-Poomsae die Bronzemedaille. Gleich zwei Studierende der Sporthochschule wurden für das deutsche Tennisteam nominiert: Anastasia Simonov und Finn Bischof konnten wertvolle internationale Wettkampferfahrungen sammeln. Finn erreichte zusammen mit Alessio Vasquez im Herrendoppel das Viertelfinale. Anastasia trat mit Nino Toto im Mixed-Doppel an, wo sich die beiden in der ersten Runde geschlagen geben mussten. Im Dameneinzel schaffte es Anastasia Simonov in der Trostrunde ins Achtelfinale. In der Leichtathletik überzeugte Annkathrin Hoven über 400 Meter und konnte sich für das Halbfinale qualifizieren. Dort erreichte sie den elften Platz und verpasste mit elf Hundertsteln nur ganz knapp den Finallauf. Die deutsche Männerstaffel über 4 x 100 Meter, zu der auch Spoho-Student Eddie Reddemann gehörte, erreichte mit einer starken Leistung das Finale und konnte sich am Ende über den sechsten Platz freuen. Im Beachvolleyball zogen Melanie Paul und ihre Spielpartnerin Sophie Kunst (IU) nach einer erfolgreicher Gruppenphase und gewonnenem Achtelfinale ins Viertelfinale ein. Nach einem spannenden Match mussten sie sich jedoch in zwei Sätzen geschlagen geben. Auch im Rudern konnte die Sporthochschule Erfolge feiern. In der Kategorie „Novizen“ gingen zwei Mixed-Vierer-Boote an den Start. Als „Novizen“ gehen Sportler*innen mit wenig oder ganz ohne Wettkampferfahrung an den Start - so auch die Ruderinnen und Ruderer der Sporthochschule, die erst im April im Unikurs ihre ersten Rudererfahrungen gesammelt hatten. Die Premiere verlief erfolgreich: Beide Boote konnten in den Vorläufen überzeugen und sich für das A-Finale qualifizieren. Das Team um Greta Loerwald, Patrick Pulskamp, Jim Kilic, Felicia Schwab und Steuerfrau Jana Peters sicherte sich den zweiten Platz. Das zweite Boot mit Adrian Bruchmann, Lea Breusing, Nicolas Bohnen, Nicole Ickstadt und Steuerfrau Ilean Kuß belegte einen starken sechsten Platz. Wir gratulieren allen Teilnehmenden der FISU World University Games RhineRuhr2025 und freuen uns über die vielen erfolgreichen Leistungen. Auf der offiziellen Seite der FISU Games sind alle Ergebnisse der 18 Disziplinen zu finden.

  • Rückansicht einer Frau mit ausgebreiteten Armen in einem Wald
    04.08.2025
    DKV-Report 2025: Deutschland im Gesundheitscheck
    Wie gesund lebt Deutschland? Bereits zum achten Mal haben die DKV Deutsche Krankenversicherung AG (DKV), die Deutsche Sporthochschule Köln und die Universität Würzburg das Gesundheitsverhalten der Deutschen in einer repräsentativen Umfrage untersucht. Seit 2010 werden im Rahmen des DKV-Reports regelmäßig körperliche Aktivität, Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum und Stressverhalten analysiert – seit 2014 zusätzlich das Sitzverhalten der deutschen Bevölkerung. Ein alarmierender Rekord: Sitzzeiten in Deutschland Der aktuelle DKV-Report 2025 offenbart dramatische Entwicklungen: Die durchschnittliche Sitzdauer hat sich von 598 (2023) auf 613 Minuten erneut erhöht. Damit verbringen die Deutschen an einem Werktag durchschnittlich über zehn Stunden im Sitzen – fast zwei Stunden mehr als noch vor 10 Jahren. Nur 30 Prozent der „Vielsitzer“ schaffen es durch ausreichend körperliche Aktivität, das lange Sitzen zu kompensieren. Aufgrund ihres Sitz- und Bewegungsverhaltens weisen 37 Prozent der Befragten ein erhöhtes Sterberisiko auf. Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln betont: „Dieser gefährliche Trend muss dringend gestoppt werden. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Wandel, der vom Sitzen wegführt und einen Alltag ermöglicht, in dem Bewegung erlaubt, unterstützt und sogar belohnt wird.“ Rundum gesund? Fehlanzeige Gleichzeitig leben nur zwei Prozent der deutschen Bevölkerung rundum gesund. Dabei erzielen Frauen über alle Benchmarks hinweg die besseren Ergebnisse: Während drei Prozent von ihnen alle Kriterien für ein rundum gesundes Leben erfüllen, schaffen dies nur ein Prozent der Männer. Die Ergebnisse zu den einzelnen Benchmarks „Körperliche Aktivität“, „Ernährung“, „Rauchen/Dampfen“, „Alkoholverzicht“ und „Stressempfinden“ stellen eine gemischte Bilanz dar: Erfreuliche 68 Prozent der Befragten erreichen den Benchmark für körperliche Aktivität. Bei der gesunden Ernährung erfüllen dagegen nur etwas mehr als ein Drittel die Anforderungen (34 Prozent). Besonders problematisch erweist sich die Stressbelastung sowie der erfolgreiche Umgang damit, da nur jede/jeder fünfte Befragte den Benchmark „Stressempfinden“ erreicht. Frauke Fiegl, Vorstandsvorsitzende der DKV Deutsche Krankenversicherung AG, fordert: „Ein gesunder Lebensstil muss frühzeitig vermittelt und intensiv gefördert werden, bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen – und das über alle Bevölkerungsgruppen hinweg. Ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung und weniger Bildschirmzeit sind grundlegende Voraussetzungen für ein rundum gesundes Leben.“ Ausdauer und Muskeln: Beides braucht Training Den Benchmark „Körperliche Aktivität“ (ausdauerorientierte Bewegung) erfüllen zwar rund 68 Prozent, die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation für „Muskelaktivität“ (mindestens zweimal pro Woche) allerdings nur 34 Prozent der Befragten. Insgesamt erreichen nur 32 Prozent der Befragten die kombinierten Bewegungsempfehlungen von Ausdauer- und Muskelaktivität. Dabei gelten Bewegung im Alltag sowie ein strukturiertes Ausdauer- und Muskeltraining zu den effektivsten Strategien gegen viele chronische Lebensstil-Erkrankungen, wie z. B. Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-, Krebs- und psychische Erkrankungen. „Zusammen mit regelmäßiger Bewegung ist das Trainieren unserer Muskeln für ein gesundes Altern lebenslang notwendig. Wir dürfen es nicht länger als freiwillige Ergänzung zum Ausdauertraining betrachten, sondern als präventive Pflichtaufgabe“, kommentiert Prof. Ingo Froböse. Wohlbefinden unter Druck Inmitten von Krisenzeiten wird das subjektive Wohlbefinden der Bevölkerung zu einem zentralen Thema. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten erreicht einen positiven Wohlfühlwert (59 Prozent), wobei Männer und ältere Menschen besser abschneiden: Während etwas mehr als ein Drittel der männlichen Befragten von einem reduzierten subjektiven Wohlbefinden berichten (37 Prozent), trifft dies auf beinahe die Hälfte aller weiblichen Befragten zu (46 Prozent). Überdurchschnittlich positiv fällt der Wert bei den über 66-Jährigen aus: 74 Prozent berichten von einem erhöhten subjektiven Wohlbefinden. Im Gegensatz dazu liegt der Anteil bei den 30- bis 45-Jährigen am niedrigsten (49 Prozent). Die Ergebnisse des DKV-Reports zeigen, dass wer sich regelmäßig zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegt und auch in der Freizeit körperlich aktiv ist, von einem höheren subjektiven Wohlbefinden berichtet. Digitale Gesundheitskompetenz und Prävention als Schlüssel zu gesundem Verhalten Digitale Gesundheitskompetenz beschreibt die Fähigkeit, digitale Gesundheitsinformationen zu erschließen und in gesundheitsbezogene Entscheidungen einzubeziehen. Insgesamt verfügen lediglich 35 Prozent der Befragten über eine exzellente digitale Gesundheitskompetenz. Dabei fällt auf: Je jünger die Befragten, desto besser die digitale Gesundheitskompetenz. Diese ist aber auch eine Frage der Bildung: Nur 29 Prozent der Befragten mit mittlerer Reife verfügen über eine exzellente digitale Gesundheitskompetenz; bei Hochschulabsolventinnen und -absolventen steigt dieser Anteil auf 43 Prozent. Ungeachtet dessen gelingt es zwar vielen Menschen, Gesundheitsinformationen im Internet schnell zu finden, doch die Bewertung ihrer Vertrauenswürdigkeit bereitet Schwierigkeiten: 58 Prozent der Befragten sind unsicher, ob sie digitalen Gesundheitsquellen trauen können. „Es ist entscheidend, digitale Gesundheitskompetenzen sowie Prävention gezielt zu fördern. Gleichzeitig müssen potenzielle Hürden in diesen beiden Bereichen konsequent abgebaut werden. Nur so kann jeder einzelne das volle Potenzial für ein gesundes Leben ausschöpfen“, betont Frauke Fiegl. Neben digitalen Gesundheitskompetenzen beleuchtet der DKV-Report 2025 auch die Inanspruchnahme von Präventionsangeboten: Während Impfungen zwar anerkannt sind und von 79 Prozent in Anspruch genommen werden, nutzen nur 21 Prozent der Befragten strukturierte Präventionsangebote wie z. B. zu Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung oder Rauchentwöhnung. Hauptanreiz für Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen ist der wahrgenommene gesundheitliche Nutzen, doch unter anderem finanzielle Hürden stehen einer breiteren Teilnahme im Weg. Eine gezielte Sensibilisierung zu dem Thema sowie finanzielle Anreize könnten helfen, diese Barrieren zu überwinden. Über den DKV-Report Im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung AG hat das Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Julius-Maximilians-Universität Würzburg den DKV-Report in diesem Jahr zum achten Mal erstellt. Das Meinungsforschungsinstitut HEUTE UND MORGEN GmbH befragte hierzu im Zeitraum vom 11. Februar bis zum 17. März 2025 deutschlandweit insgesamt über 2.800 Menschen repräsentativ zu ihren Lebensgewohnheiten mithilfe von leitfaden- und computergestützten Telefon- und Online-Interviews. Der diesjährige DKV-Report und weitere Materialien stehen unter www.ergo.com/DKV-Report zum Download bereit. Kontakte: Medienkontakt DKV Deutsche Krankenversicherung AG ERGO Media Relations Heike Linden E-Mail: Heike.Linden@ergo.de Tel: +49 211 477-4094 Wissenschaftliche Leitung Prof. Ingo Froböse Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln Am Sportpark Müngersdorf 6 50933 Köln Dr. Birgit Wallmann-Sperlich Institut für Sportwissenschaft, Fakultät für Humanwissenschaften Julius-Maximilians-Universität Würzburg Judenbühlweg 11 97082 Würzburg E-Mail: birgit.sperlich@uni-wuerzburg.de

  • 01.08.2025
    Ein Jahr des Ankommens und des Aufbruchs
    Seit exakt 438 Tagen ist Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Vorwort zum Jahresbericht KOMPAKT 2024 blickt er auf das vergangene Kalenderjahr und die prägenden Entwicklungen an der Sporthochschule zurück. "2024 war für mich ein Jahr des Ankommens – und zugleich ein Jahr des Aufbruchs. Seit meinem Amtsantritt als Rektor im Mai durfte ich zahlreiche engagierte Kolleg*innen, Studierende und Partner*innen der Deutschen Sporthochschule Köln kennenlernen. Sie alle zeigen täglich, was unsere Universität besonders macht: ihre wissenschaftliche Exzellenz, ihre gesellschaftliche Relevanz und die gemeinsame Leidenschaft für Sport und Bewegung im Kontext von Forschung, Lehre und Transfer. Es ist ein Privileg, an dieser einzigartigen Sportuniversität wirken zu dürfen. Mir war von Anfang an bewusst, dass unsere Universität vor großen Herausforderungen steht. Die Anforderungen der Haushaltskonsolidierung, strukturelle Wettbewerbsnachteile, laufende Bauprojekte auf dem Campus und ein angespannter Arbeitsmarkt fordern unsere Organisation spürbar. Gleichzeitig erlebe ich eine Kultur des Miteinanders und eine Offenheit, gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Diese Haltung bildet ein starkes Fundament für notwendige Veränderungsprozesse an unserer Universität. 2024 haben wir als Rektorat die Entwicklung eines neuen Hochschulentwicklungsplans angestoßen, der bis 2030 unsere strategische Ausrichtung prägen wird. Ziel ist es, die Deutsche Sporthochschule Köln als führende Sportuniversität Europas weiter zu profilieren – durch exzellente Forschung mit internationaler Strahlkraft, hochwertige Studienangebote und eine starke gesellschaftliche Verankerung. Wir setzen auf eine enge Verzahnung von Forschung, Lehre in Theorie und Praxis, auf gezielte Drittmittelstrategien, moderne Lehrkonzepte, Internationalisierung und innovative Weiterbildungsformate. Die Deutsche Sporthochschule Köln soll noch sichtbarer als gesellschaftliche Stimme der Sportwissenschaft und als Beratungsinstanz in Sport, Politik und Gesellschaft positioniert werden. Diese strategische Ausrichtung ist mehr als eine Reaktion auf Herausforderungen – sie ist Ausdruck unseres Anspruchs, Zukunft aktiv zu gestalten. Die Sportwissenschaft liefert fundierte Beiträge zur Bewältigung zentraler Herausforderungen unserer Zeit, wie der Förderung von Bewegungs- und Gesundheitskompetenz von Heranwachsenden in einer zunehmend digitalisierten Welt, wie die Vorbeugung chronisch-degenerativer Erkrankungen in unserer rasant alternden Gesellschaft, wie die soziale Integration von Menschen mit Fluchthintergrund oder die Vermittlung von Umweltbewusstsein im und durch Sport. Unsere Aufgabe ist es, diese Lösungskompetenz noch sichtbarer zu machen. Ich danke allen, die sich 2024 mit Energie, Mut und Weitblick für unsere Hochschule eingesetzt haben. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam weitergehen!" Ansgar Thiel Den kompletten Jahresbericht KOMPAKT 2024 mit einer Jahreschronik, vielen Interviews und Artikeln sowie Zahlen und Fakten finden Sie online zum Download und als Blätter-PDF . Wenn Sie Interesse an einem Printexemplar haben, wenden Sie sich gerne an die Abteilung Presse und Kommunikation per Mail an presse@dshs-koeln.de .

  • Zwei Studierende erklären eine ihrer Stationen
    29.07.2025
    Sportfest auf der Jahnwiese
    Lehramtsstudierende der Sporthochschule Köln veranstalteten ein Sportfest für Siebtklässler*innen der Heliosschule Köln. Am 4. Juli 2025 wurde die Jahnwiese zum Schauplatz eines besonderen Sportfests: Von 9:30 bis 12:00 Uhr setzten Lehramtsstudierende der Deutschen Sporthochschule Köln erstmals ihr Wissen in die Praxis um – gemeinsam mit rund 60 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 der Heliosschule Köln. Entstanden ist das Sportfest im Rahmen des Bachelorseminars „Spezielle Themen der Fachdidaktik“ des Lehramtstudiengangs unter der Leitung von Katrin Strub. Über das gesamte Sommersemester hinweg entwickelten die Studierenden unterschiedliche Stationen, die nicht nur körperliche Geschicklichkeit forderten, sondern gezielt auf Kooperation, Teamgeist und soziale Kompetenzen abzielten. Die Planung basierte auf theoretischen Grundlagen wie fachdidaktischen Konzepten oder Vermittlungskompetenzen, aber auch Wissen zu aktuellen sportdidaktischen Themen, die im Seminar thematisiert wurden. Auch auf Individualisierung und Differenzierung wurde intensiv eingegangen, ganz praxisnah in Hinblick auf die kooperierende inklusive Schule. Vor Ort betreuten die Studierenden die einzelnen Stationen, die sie zuvor selbst konzipiert hatten. Für die Siebtklässler*innen bedeutete der Vormittag viel Spaß und lehrreiche Abwechslung und auch die Studierenden konnten ihr Wissen und Kenntnisse über vielfältige Aufgabenfelder einer Sportlehrkraft erweitern. Die durchweg positiven Rückmeldungen und die spürbare Begeisterung aller Beteiligten sprechen für sich: Aufgrund des großen Erfolgs soll das Sportfest auch im kommenden Semester fortgeführt werden.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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