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  • 02.03.2026
    Digitale Innovationen im Schulsport: ComeSport zieht erfolgreiche Projektbilanz
    Nach drei Jahren intensiver Zusammenarbeit ist das bundesweite Kompetenznetzwerk ComeSport mit einer zweitägigen Abschlussveranstaltung in Bergisch Gladbach offiziell zu Ende gegangen. Vertreter*innen der beteiligten Hochschulen, Praxispartner*innen sowie Akteur*innen der zweiten und dritten Phase der Lehrer*innenbildung kamen am 5. und 6. Februar 2026 in Köln zusammen, um Ergebnisse zu präsentieren, Transferperspektiven zu diskutieren und zukünftige Kooperationsstrukturen zu gestalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie digitale Innovationen dauerhaft und qualitätsgesichert im Schulsport verankert werden können. „Wir haben in ComeSport nicht nur Produkte entwickelt, sondern vor allem tragfähige Netzwerkstrukturen aufgebaut“, betont Projektleiterin Dr. Julia Mierau. „Unser Ziel war es, digitale Lehr-Lern-Prozesse im Unterrichtsfach Sport systematisch weiterzuentwickeln und nachhaltig in allen Phasen der Sportlehrer*innenbildung zu etablieren.“ Gemeinsam mit Prof. Dr. Jens Kleinert verantwortete sie die fachliche Verbundleitung des Projekts an der Sporthochschule. In enger Kooperation mit elf Universitäten aus vier Bundesländern wurden in fünf sogenannten Community Networks (ComeNets) praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Fortbildungskonzepte entwickelt, erprobt und evaluiert. Qualität, Transfer und Vernetzung im Fokus Im Projektverlauf entstanden unter anderem strukturierte Fortbildungsbausteine, digitale Materialien sowie qualitätsgesicherte Konzeptstandards für den Einsatz digitaler Medien im Sportunterricht. Dabei ging es nicht nur um technische Tools, sondern ebenso um mediendidaktische Fragestellungen, gesellschaftskritische Perspektiven wie Diversität und Körperbilder sowie um Gelingensbedingungen für nachhaltigen Transfer. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Akzeptanz und Implementierung der entwickelten Angebote. „Digitale Innovationen entfalten nur dann Wirkung, wenn sie von Lehrkräften als hilfreich erlebt und im Unterricht tatsächlich genutzt werden“, so Dr. Julia Mierau. Entsprechend wurden systematisch Rückmeldungen aus der Praxis erhoben und in die Weiterentwicklung integriert. Perspektiven und Ausblick Im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentierten die ComeNets ihre Ergebnisse. In Workshops und Diskussionsrunden reflektierten die Teilnehmenden zentrale Erkenntnisse aus der Projektlaufzeit und diskutierten Perspektiven für eine weitere Verstetigung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Studienseminaren und Fortbildungseinrichtungen. ComeSport knüpfte strukturell an Erfahrungen aus vorherigen Initiativen zur Digitalisierung in der Lehrer*innenbildung an und setzte zugleich neue Impulse für den Schulsport. Das Projekt wurde bis Anfang 2026 mit rund drei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Mit dem offiziellen Projektabschluss endet zwar die Förderphase, nicht jedoch die inhaltliche Arbeit. Die beteiligten Partner*innen verständigten sich darauf, die im Projekt entwickelten Fortbildungsmodule und Materialien nachhaltig zugänglich zu machen. Sämtliche Bausteine werden auf offenen Plattformen veröffentlicht und stehen Lehrkräften sowie Akteur*innen der Aus- und Fortbildung dauerhaft kostenfrei zur Verfügung. „Die Digitalisierung im Schulsport ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein langfristiger Entwicklungsprozess, der angesichts der zentralen Aufgaben des Schulsports zugleich kritisch reflektiert werden muss“, resümiert Prof. Dr. Kleinert. „Die Arbeit von ComeSport muss nun weitergeführt werden – insbesondere unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern.“ Förderhinweis: "Finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) (Förderkennzeichen: 01JA23K02G). Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autor:innen und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union, der Europäischen Kommission oder des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend wider. Weder die Europäische Union, die Europäische Kommission noch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend können dafür verantwortlich gemacht werden." ComeSport WirLernenOnline lernen:digital

  • Gruppenfoto mit Projektpartnern und Cosmos-Logo
    27.02.2026
    Kick-Off für internationales Masterprojekt
    Fünf Institute der Deutschen Sporthochschule und weitere internationale Partner arbeiten im Projekt COSMOS zusammen. Sie verfolgen das Ziel, einen vollständig integrierten, zweijährigen internationalen Masterstudiengang in Community Sport and Movement for Social Transformation (COSMOS) zu entwickeln. Anfang Februar fand das Auftakttreffen des Projekts an der Sporthochschule statt. COSMOS reagiert auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit. Community Sport – verstanden als lokal verankerte, zugängliche und partizipative Bewegungsangebote – eröffnet vielfältige Möglichkeiten, Teilhabe zu stärken, Diversität zu fördern und soziale Ungleichheiten abzubauen. Der geplante internationale Masterstudiengang soll diese Ansätze wissenschaftlich fundieren, kritisch reflektieren und praxisorientiert weiterentwickeln. Durch die Bündelung der vielfältigen Expertise innerhalb des Konsortiums soll ein innovatives und qualitativ hochwertiges Studienangebot entstehen, das Studierenden zugleich neue Möglichkeiten zur internationalen (akademischen) Vernetzung im Themenfeld Community Sport eröffnet. International vernetzt – gemeinsam gestaltet Im Rahmen des Kick-Off-Treffens in Köln erarbeiteten die Partneruniversitäten die inhaltlichen und strukturellen Grundlagen des gemeinsamen Studiengangs. Beteiligt sind neben der Deutschen Sporthochschule Köln die Palacký University Olomouc, die University of Gothenburg, die Munster Technological University, die University of Zagreb School of Medicine sowie die University of São Paulo. Ausrichter des Auftakttreffens waren das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung sowie das Institut für Soziologie und Genderforschung. Als Co-Gastgeber*innen wirkten zudem das Institut für Tanz und Bewegungskultur, für Sportdidaktik und Schulsport sowie für Pädagogik und Philosophie mit. Gemeinsam bündeln sie damit ihre Expertise aus Sportwissenschaft, Soziologie, Gesundheitswissenschaft, Pädagogik und Bewegungsforschung. Ziel ist ein qualitativ hochwertiges Studienangebot, das Studierenden ein Studium an mehreren renommierten Hochschulen ermöglicht und zugleich neue Perspektiven internationaler akademischer Vernetzung im Themenfeld Community Sport eröffnet. In den kommenden Monaten werden die beteiligten Institute der Sporthochschule die curriculare Ausarbeitung weiter konkretisieren. Im Fokus stehen dabei neben der inhaltlichen Profilbildung Fragen der Studierendenmobilität, Service- und Unterstützungsstrukturen sowie die Einbindung praxisnaher Partnerorganisationen. Mit COSMOS positioniert sich die Deutsche Sporthochschule Köln erneut als zentrale Akteurin in der internationalen Hochschulkooperation und setzt ein starkes Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz von Sport und Bewegung. Das Projekt wird gefördert in der EU-Förderlinie Erasmus Mundus Design Measures; sie dient der Unterstützung vorbereitender Maßnahmen zur Entwicklung eines gemeinsamen transnationalen Masterstudiengangs. Projektleitung: Prof. Dr. Astrid Schubring (Institut für Soziologie und Genderforschung) Prof. Dr. Karen Petry (Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung)

  • Gruppenfoto mit Projektpartnern und Cosmos-Logo
    27.02.2026
    Kick-Off für internationales Masterprojekt
    Fünf Institute der Deutschen Sporthochschule und weitere internationale Partner arbeiten im Projekt COSMOS zusammen. Sie verfolgen das Ziel, einen vollständig integrierten, zweijährigen internationalen Masterstudiengang in Community Sport and Movement for Social Transformation (COSMOS) zu entwickeln. Anfang Februar fand das Auftakttreffen des Projekts an der Sporthochschule statt. COSMOS reagiert auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit. Community Sport – verstanden als lokal verankerte, zugängliche und partizipative Bewegungsangebote – eröffnet vielfältige Möglichkeiten, Teilhabe zu stärken, Diversität zu fördern und soziale Ungleichheiten abzubauen. Der geplante internationale Masterstudiengang soll diese Ansätze wissenschaftlich fundieren, kritisch reflektieren und praxisorientiert weiterentwickeln. Durch die Bündelung der vielfältigen Expertise innerhalb des Konsortiums soll ein innovatives und qualitativ hochwertiges Studienangebot entstehen, das Studierenden zugleich neue Möglichkeiten zur internationalen (akademischen) Vernetzung im Themenfeld Community Sport eröffnet. International vernetzt – gemeinsam gestaltet Im Rahmen des Kick-Off-Treffens in Köln erarbeiteten die Partneruniversitäten die inhaltlichen und strukturellen Grundlagen des gemeinsamen Studiengangs. Beteiligt sind neben der Deutschen Sporthochschule Köln die Palacký University Olomouc, die University of Gothenburg, die Munster Technological University, die University of Zagreb School of Medicine sowie die University of São Paulo. Ausrichter des Auftakttreffens waren das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung sowie das Institut für Soziologie und Genderforschung. Als Co-Gastgeber*innen wirkten zudem das Institut für Tanz und Bewegungskultur, für Sportdidaktik und Schulsport sowie für Pädagogik und Philosophie mit. Gemeinsam bündeln sie damit ihre Expertise aus Sportwissenschaft, Soziologie, Gesundheitswissenschaft, Pädagogik und Bewegungsforschung. Ziel ist ein qualitativ hochwertiges Studienangebot, das Studierenden ein Studium an mehreren renommierten Hochschulen ermöglicht und zugleich neue Perspektiven internationaler akademischer Vernetzung im Themenfeld Community Sport eröffnet. In den kommenden Monaten werden die beteiligten Institute der Sporthochschule die curriculare Ausarbeitung weiter konkretisieren. Im Fokus stehen dabei neben der inhaltlichen Profilbildung Fragen der Studierendenmobilität, Service- und Unterstützungsstrukturen sowie die Einbindung praxisnaher Partnerorganisationen. Mit COSMOS positioniert sich die Deutsche Sporthochschule Köln erneut als zentrale Akteurin in der internationalen Hochschulkooperation und setzt ein starkes Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz von Sport und Bewegung. Das Projekt wird gefördert in der EU-Förderlinie Erasmus Mundus Design Measures; sie dient der Unterstützung vorbereitender Maßnahmen zur Entwicklung eines gemeinsamen transnationalen Masterstudiengangs. Projektleitung: Prof. Dr. Astrid Schubring (Institut für Soziologie und Genderforschung) Prof. Dr. Karen Petry (Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung)

  • Tanzauftritt der Studierenden
    27.02.2026
    ITB tanzt 2026 – Raus aus der Komfortzone, rauf auf die Bühne
    Ein voller Hörsaal 1. Aufgeregte Getuschel. Erwartung liegt in der Luft. Alle Blicke gehen nach vorn – auf die Bühne. Klingt nach Semesterstart? Nicht ganz. Das Licht geht aus. Der Vorhang öffnet sich. Zu den ersten Tönen bewegen sich die Tänzer*innen auf die Bühne – und plötzlich ist klar: Es ist Zeit für ITB tanzt 2026 . Ausverkauft in Rekordzeit Innerhalb von nur zwei Stunden waren alle Karten vergriffen. 500 Zuschauende füllen den Hörsaal bis auf den letzten Platz – ein beeindruckendes Zeichen dafür, welchen Stellenwert die Veranstaltung inzwischen hat. Den Auftakt machen Stücke aus dem Basisstudium – entstanden in den Modulen BAS4 „Bewegung und Gestaltung“ sowie SBV 8 „Tanz- und Bewegungskultur“ . Hier wird schnell deutlich: Talent ist nicht nur eine Frage von Technik. Je geringer die Tanz-Erfahrung und das Skill-Level, desto kreativer und überraschender sind oft die Geschichten, die auf der Bühne erzählt werden – witzig, akrobatisch und mitreißend. Ein besonderer Moment: Die Würdigung des ehemaligen Institutsleiters, Professor Wolfgang Tiedt, anlässlich seines 80. Geburtstags – ein emotionaler Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart des Instituts. Zwischen Krone, Drama und Turnelementen Der Zombie-Tanz zu „you should see me in a crown“ entwickelte eine eindringliche Bildsprache: One by one gingen die Tänzer*innen zu Boden – kraftvoll, düster, intensiv. Ganz anders – aber nicht weniger energiegeladen – wurde es bei „Judas“ von Lady Gaga. Spektakuläre Turneinlagen rissen das Publikum mit, die Bühne vibrierte förmlich vor Kraft und Dynamik. Bei „Somebody That I Used to Know“ standen die Gefühle im Zentrum. Verletzlichkeit, Nähe, Distanz – Emotion pur. „Dirty Diana“ brachte Gymnastik auf die Bühne – technisch stark, körperlich präsent und ja: Es darf auch mal sexy sein. Die anschließende Gymnastik-Collage holte das Publikum dann direkt mit ins Geschehen: gemeinsames Dehnen und Aktivieren zu Musik – Nachmachen ausdrücklich erwünscht. Gäste, Leuchtkugeln und klare Haltung Die Gaststücke bringen zusätzliche Perspektiven auf die Bühne: vom Tanzstudio Sabine Odenthal sowie vom Georg Büchner Gymnasium. Improvisation verbindet sich mit klarer Choreografie, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird sichtbar. Eine Choreografie mit Leuchtkugeln taucht den Hörsaal in eine fast andere Welt. Lichtpunkte bewegen sich durch den Raum, Bilder entstehen und lösen sich wieder auf – magisch. Der Rap-Gastbeitrag greift mutige Themen auf. Vielleicht nicht an jeder Stelle perfekt im Flow, aber stark in der Aussage. Studierenden-Slang trifft auf gesellschaftliche Fragen – direkt und ehrlich. Und dann kommt David. Nach viel dramatischem Ausdruckstanz und innerer Zerrissenheit wird es selbstbewusst, laut und befreiend. Voguing und Wacking zu „Boss Bitch“. David absolviert den Weiterbildungsmaster „Tanz – Vermittlung, Forschung und künstlerische Praxis“ und setzt sich im Modul Kultur intensiv mit queerer Tanzkultur auseinander. Seine Performance ist nicht nur ein Showmoment – sondern ein Statement für Sichtbarkeit, Selbstbewusstsein und Tanzkultur der queeren Community. Rausch(los)“ – Wenn es plötzlich ganz still wird Den Abschluss bildet das Gemeinschaftsprojekt der Profilergänzung Tanz im WiSe 25/26 mit dem Thema „Rausch(los)“. Studentische Abschlussstücke verweben sich mit gemeinschaftlich erarbeiteten Szenen, die im choreografischen Labor des Kurses Tanz, Improvisation und Komposition entstanden sind. 150 Tanzende stehen gleichzeitig auf der Bühne. Was zunächst ausgelassen wirkt, kippt spürbar in eine ernstere Stimmung. Im Hörsaal wird es plötzlich ganz still. Nur noch das Pochen des Herzschlages, zu dem sich die Tänzer*innen bewegen, ist hörbar und vor allem spürbar. Die Ernsthaftigkeit dieser miteinander kombinierten Stücke überrascht, soll es doch um Unterhaltung und Spaß am Tanzen gehen. Doch auch das Darstellen von Ängsten, Problemen oder Kritik an der Gesellschaft liegt dem Tanzen inne. Die Choreografie schafft es, eine spürbare Stimmungskurve zu zeichnen – von Leichtigkeit zu Ernst, von Bewegung zu Innehalten. Bei ITB Tanzt geht es nicht um die perfekte Performance, sondern um den Spaß an Bewegung und Tanz, egal auf welchem Erfahrungslevel. Für die Studierenden geht es darum sich zu überwinden, etwas komplett Neues auszuprobieren und vor einem Publikum aus Freunden, Familie, Kommilitonen und Dozierenden vielleicht zum ersten Mal auf der Bühne zu performen. Für die erfahrenen Tänzerinnen und Tänzer geht es darum, auch mal den anderen die Bühne überlassen zu können. Und wie wird man selbst Teil davon? ITB tanzt ist ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Lehre und damit offen für alle Studierenden an der Spoho. Konkret mitwirken können Studierende über: die Module BAS4 „Bewegung und Gestaltung“ und SBV 8 „Tanz- und Bewegungskultur" die Profilergänzung Tanz im Bachelor Kurse wie Tanz, Improvisation und Komposition den Weiterbildungsmaster "Tanz – Vermittlung, Forschung und künstlerische Praxis" Das Institut für Tanz und Bewegungskultur unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Steinberg schafft dafür Räume – künstlerisch, pädagogisch und wissenschaftlich. ITB tanzt ist dabei Bühne, Labor und Abschlussmoment zugleich. Ein Ort, an dem Studierende experimentieren, Haltung entwickeln und zeigen können, was Tanz alles sein kann.

  • 24.02.2026
    asp-MentalGestärkt Thementag „Verletzungen & Psyche“ – Rückblick
    Der asp-MentalGestärkt Thementag „Verletzungen & Psyche“ stieß auf großes Interesse: Mehr als 70 Teilnehmende kamen ins Nawimedi der Sporthochschule Köln, um sich fachlich auszutauschen und aktuelle Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch Marion Sulprizio und Dr. Moritz Anderten sowie Prof. Dr. Jana Strahler und Anja Kröger eröffnete Prof. Dr. Jens Kleinert den Tag mit einer wissenschaftlichen Einordnung des Themas. Er stellte zentrale Befunde zur Wechselwirkung zwischen Verletzungen und psychischer Gesundheit vor und ordnete diese theoretisch fundiert ein. Im anschließenden Gespräch mit Olympia-Turnerin Elisabeth Seitz sprach diese über ihre Erfahrungen im Umgang mit Verletzungen im Spitzensport. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung sportpsychologische Begleitung im Rehabilitationsprozess und darüber hinaus haben kann. Am Nachmittag beleuchteten Dr. med. Maxime und Dr. med. Christophe Lambert die Thematik aus medizinischer Perspektive und veranschaulichten anhand von Beispielen aus dem Judosport die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit im Leistungssport. Lothar Linz ergänzte das Programm mit Einblicken in die sportpsychologische und psychotherapeutische Praxis und griff dabei insbesondere die Begleitung von Athlet*innen im Rehaprozess auf. Eine moderierte Podiumsdiskussion unter der Leitung von Dr. Moritz Anderten führte die unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Diskutiert wurden unter anderem Anforderungen an eine gelingende interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie strukturelle Rahmenbedingungen für eine angemessene psychologische Versorgung verletzter Athlet*innen. Neben den Fachvorträgen bot der Thementag Raum für Austausch und Vernetzung innerhalb der Community. Die Veranstaltung machte deutlich, dass das Thema „Verletzungen & Psyche“ im Leistungssport weiterhin an Bedeutung gewinnt und einer differenzierten, multiprofessionellen Betrachtung bedarf. Wir danken allen Referierenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden für ihre Beiträge und den fachlichen Austausch. Presse: https://www.sportschau.de/mehr-sport/lindsey-vonn-kein-gutes-vorbild,verletzungen-und-psyche-100.html

  • 24.02.2026
    Mehr als Muskeln - nächster Termin
    Im Leistungssport geht es oft um Ziele, Höhepunkte und den nächsten großen Moment. Qualifikationen, Erfolge, persönliche Bestleistungen. Doch was passiert eigentlich nachdem ein Ziel erreicht ist ? Wenn der Druck abfällt, der Fokus weg ist – und Gefühle auftauchen, mit denen man nicht gerechnet hat? Leere, Erschöpfung, Unruhe oder das Gefühl, sofort wieder funktionieren zu müssen, sind Erfahrungen, über die im Sport selten gesprochen wird. Genau dafür soll bei diesem Safe Space Raum geschaffen werden. Unter dem Titel „Mehr als Muskeln – über mentale Herausforderungen sprechen“ lädt Athleten Deutschland zu einem Community Call ein, der sich dem Umgang mit sportlichen Höhepunkten und den Phasen danach widmet. Im Mittelpunkt stehen Gefühle, Einordnung und Normalisierung – offen, vertraulich und ohne Bewertung. Der Abend beginnt mit einem persönlichen Impuls von Benedikt Höwedes , der offen über einen sportlichen Höhepunkt und die Zeit danach spricht. Anschließend geht es in moderierte Breakout-Gespräche unter Athlet*innen und eine offene Austauschrunde. Zum Abschluss werden die Themen fachlich eingeordnet: Was ist nach Höhepunkten normal? Was hilft – und was eher nicht? Das Angebot richtet sich an aktive und ehemalige Bundeskaderathlet*innen – unabhängig von Sportart, Saison oder Karrierephase. Wann: Mittwoch, 19.03.2026 um 19:00 Uhr Dauer: 90 Minuten Wo: Online (Zoom) Anmeldung und weitere Infos: hier

  • 22.02.2026
    Mentale Stärke - Was wir vom Profi-Sport lernen können
    https://open.spotify.com/episode/33r60rsvHMbPOnVRzuOpgA Nicht nur der Körper, auch der Kopf entscheidet über einen Olympiasieg. Ex-Skispringer Sven Hannawald sprach als einer der ersten über psychische Krisen im Spitzensport. Inzwischen wird mentales Training ähnlich ernst genommen wie körperliche Fitness. Von Sophie Wannenmacher (SWR 2026) Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/mentale-staerke-profisport Hörtipp: Richtig erholen – Mehr als nichts tun und gut schlafen https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:4f9b9ae598286b74/ Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

  • 19.02.2026
    Vom Eignungstest ins Sportstudium
    Vom Eignungstest ins Sportstudium – zwei Videos begleiten den Weg an die Deutsche Sporthochschule Köln. Sport studieren – davon träumen viele. Doch bevor es losgeht, steht an der einzigen Sportuniversität Deutschlands der Eignungstest an: Über 1.000 Bewerber*innen, 19 Einzelleistungen in unterschiedlichsten Disziplinen und ein sehr langer Prüfungstag. Die beiden Videos von alpha Uni begleiten Amelie und Mike auf diesem Weg. Zunächst beim nervenaufreibenden Eignungstest, bei dem ein zehnstündiger Sporttag über ihren Traum vom Sportstudium entscheidet. Im zweiten Film geht es weiter: Beide haben bestanden und starten ins erste Semester. Amelie studiert „Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie“, Mike entscheidet sich für Sport auf Lehramt. Die Beiträge geben authentische Einblicke in Anforderungen, Studienalltag und Perspektiven. Video Eignungstest Video Sportstudium

  • 17.02.2026
    Wie Drohnen neue Bilder von Olympia produzieren
    Großereignisse des Sports dienen weiterhin als Testfeld für neue Broadcast-Technologien. Wer die Abfahrtsläufe, das Rennrodeln oder das Eisschnelllaufen bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Fernsehen verfolgt hat, dem sind sie sofort aufgefallen: spektakuläre Kameraperspektiven, die die Sportarten dynamischer wirken lassen als je zuvor. Kameradrohnen kommen zwar bereits seit 2014 in der Live-Berichterstattung von Olympischen Spielen zum Einsatz. Doch bei den Wettkämpfen in Norditalien sind sie so präsent wie noch nie, berichtet BBC Sport . Vor allem sogenannte First-Person-View-Drohnen (FPV) mit hochauflösenden Kameras liefern eindrucksvolle Bilder in Echtzeit. Die wendigen Fluggeräte begleiten die Athletinnen und Athleten in der Vorwärtsbewegung kurzzeitig aus der Luft – bei rasanten Skiabfahrten ebenso wie bei Sprüngen auf der Schanze oder im Eiskanal. Überholen dürfen sie die Aktiven jedoch nicht. So entstehen Perspektiven, die es bei Winterspielen bislang nicht gab: Einstellungen dicht hinter den Sportlern oder nur wenige Meter über der Piste. Nach Angaben der Sportschau werden die Mini-Drohnen von speziell geschulten Piloten vor Ort gesteuert. Diese tragen Kopfhörer und Videobrillen, in denen sie das Live-Bild der Drohne sehen. Trotz hoher Geschwindigkeiten und eisiger Temperaturen liefern sie stabile Bilder. Die Shots steigern das Verständnis von Abläufen, Distanzen und Positionierungen im Raum. In den sozialen Netzwerken werden die innovativen Luftaufnahmen vielfach gefeiert, es gibt aber auch Kritik. Einige Beobachter bemängeln die Geräusche der Drohnen und sehen die Gefahr, dass sich die Athletinnen und Athleten durch das Surren gestört fühlen könnten. Der Einsatz von Drohnensystemen im richtigen Moment verändert die Raumwahrnehmung der Sportübertragung und verleiht ihr einen filmischen Look. Der Zeit zufolge werden First-Person-View-Drohnen die TV-Produktion auch bei künftigen Großereignissen verschiedener Sportarten ergänzen. Sie erzeugen Dynamik und ein optisches „Mittendrin“-Erlebnis. Das passt zur Nachfrage nach Highlight-Clips in der digitalisierten Sportkommunikation. Neben dem Angebot im linearen Fernsehen haben die Olympischen Spiele auch im Streaming und bei Social Media an Bedeutung gewonnen, ganz ohne Zeitverschiebung.

  • 13.02.2026
    Sportstudium in Köln: Amelie und Mike im Eignungstest
    In dieser Woche fand an der Deutschen Sporthochschule wieder der Eignungstest für angehende Sportstudierende statt. Rund 1.200 Bewerber:innen traten an zwei Tagen zu insgesamt 13 Prüfungen in verschiedenen Disziplinen an – darunter Leichtathletik, Turnen, Schwimmen und ein Ausdauerlauf. Ein Team des BR war schon 2025 dabei. Für Amelie und Mike ist der Test ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu ihrem Wunschstudium. Der Bayerische Rundfunk (Format alpha Uni) hat die beiden durch einen intensiven Sporttag mit der Kamera begleitet. Er entscheidet darüber, ob sie zum Sportstudium zugelassen werden. Wie es ihnen in der Stress-Situation ergangen ist, sehen Sie hier . Der nächste Sporteignungstest findet am 27. und 28. Mai 2026 statt.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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