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  • 13.01.2026
    Paar-Turnen in Halle 21
    Vor vollbesetzter Tribüne in der Halle 21 traf sich das studentische Turnteam unserer Universität am 02. Dezember 2025 zum vorweihnachtlichen Paar-Wettkampf. Auch bei der zweiten Auflage dieses selbst kreierten Modus konkurrierten die Turner*innen in zuvor ausgelosten Zweier-Teams. Das Organisationsteam um die Masterstudierenden Lena Koslowski und Maxi Kellers schaffte auf diese Weise erneut einen tollen Rahmen, um zum Abschluss des Jahres die turnerische Form an jeweils zwei Wahlgeräten zu messen. Insgesamt gingen 13 Teams in einem breiten Leistungsspektrum gemeinsam an die Geräte. „In unserem Wettkampfmodus gingen turnbegeisterte Studierende und Bundesligaturner*innen auf Augenhöhe an den Start. Grandios war zudem, dass wir unsere Haus-Olympionikin Sarah Voss als Moderatorin gewinnen konnten. Auch daran zeigte sich: Egal ob Einsteiger oder Profi - hier zählte die Freude am Mitmachen in einer tollen Gemeinschaft. Ich würde mich freuen, wenn wir es zum Ende meiner Spoho-Zeit 2026 nochmal schaffen, unsere Weihnachtsturngala von 2023 zu wiederholen“, schilderte Maxi Kellers im Rück- und Ausblick. „Die Turn-Community in unserer Halle 21 ist großartig, inklusiv und schafft genau die Emotionen, durch die Studium lebendig wird und Lernerlebnisse geprägt werden. Zugleich war erneut die Wertschätzung zu spüren, die das Spoho-Turnteam in Hinblick auf die gewissenhaften Baumaßnahmen im und rund um den Nordhallentrakt auch durch derartige Veranstaltungen nach außen trägt. In der Halle 21 schlägt einfach das Kölner Herz unserer Sportart“, ergänzt Dr. Jonas Rohleder (Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten), der gemeinsam mit Antonia Schumann, Svenja Adametz und Pirmin Philipps den Wettkampf als Kampfrichter begleitete. Ein großer Dank für die Unterstützung des Abends gilt weiterhin Simon Obertreis, Felix Lentzen und Lorena Bohacek als Wettkampfleitung und -organisation, dem Turnzentrum der Deutschen Sporthochschule Köln für die Kompromissbereitschaft in der Trainingszeitenplanung an diesem Abend, und zahlreichen weiteren fleißigen Helfer*innen, die diesen schönen Jahresabschluss ermöglicht haben.

  • Sarah Dudek in ihrem Büro in der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften
    12.01.2026
    Herzlich Willkommen in der Zentralbibliothek
    Sarah Dudek ist seit Anfang dieses Jahres die neue Leiterin der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften (ZB Sport). Die 45-Jährige hat von der Hochschulbibliothek der Katholischen Hochschule NRW an die Spoho gewechselt. Dudek studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universiteit van Amsterdam und der University of Washington. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie ein Bibliotheksreferendariat an der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und erwarb dabei den Master of Library and Information Science. Anschließend war sie dort in den Bereichen Bestandsentwicklung sowie Innovation und Digitale Strategie tätig. 2016 wechselte die gebürtige Dortmunderin nach Köln. In den letzten Jahren war sie stellvertretende Leiterin der Hochschulbibliothek der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und dort unter anderem für den Aufbau des Bereichs Forschungsnahe Dienste zuständig. Die Spoho ist für Sarah Dudek „eine ganz besondere Universität – und die ZB Sport dazu passend eine außergewöhnliche Bibliothek“. Vor allem die disziplinäre Breite der Spoho, ihre Forschungsstärke und die Lehrangebote, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und auch ganz praktisch den Themen Sport und Bewegung widmen, begeistern die Geisteswissenschaftlerin. In den nächsten Wochen möchte sie zunächst alle Mitarbeitenden der ZB Sport mit deren Arbeitsbereichen kennenlernen und auch in den Austausch mit anderen Einrichtungen auf dem Campus gehen. „Mein Ziel ist es, die Bibliothek aktiv und gemeinsam mit dem Team in die Zukunft zu begleiten. Dabei spielt die digitale Transformation, die Studium, Lehre, Forschung und die Gesellschaft insgesamt betrifft, auch für die Bibliothek eine zentrale Rolle“, sagt Dudek. Von ihrem Büro aus blickt sie direkt in den Gruppenarbeitsraum der Bibliothek – einen Ort, an dem man sich trifft, austauscht, gemeinsam lernt und Wissen generiert. Die Bibliothek sei längst viel mehr als ein stiller Ort, an dem man Bücher ausleiht. „Bibliotheken haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Sie sind zu Treffpunkten geworden und stellen ihre Inhalte zunehmend digital und ortsungebunden zur Verfügung“, sagt Dudek und ergänzt: „Bibliotheken sind kompetente Ansprechpartnerinnen für die Literaturrecherche und -verwaltung. Sie vermitteln neue Technologien und sind durch die Transformation des wissenschaftlichen Publizierens, die Digitalisierung der Wissenschaft und den Open-Science-Gedanken zu wichtigen Unterstützerinnen der Forschung geworden.“ Ein weiteres ihrer Ziele ist es, die Bibliothek innerhalb der Sporthochschule gut zu vernetzen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und lade alle Kolleg*innen ein, mich anzusprechen – bei Kooperationsideen, Fragen oder auch einfach, um ‚Hallo‘ zu sagen.“ Kontakt: Sarah Dudek Tel.: +49 221 4982-3250 E-Mail: s.dudek@dshs-koeln.de

  • Programm Veranstaltung Antrittsvorlesung
    12.01.2026
    "High-level Lectures" zur Internationalen Sportpolitik am 28.01.2026
    Sportpolitik auf europäischer und internationaler Ebene - Rückblicke, aktuelle Konfliktfelder, Bilanz Liebe Kolleginnen und Kollegen und Interessierte, das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung lädt am Mittwoch, den 28. Januar 2026 um 16.00 Uhr in Hörsaal 2 zu zwei hochschulöffentlichen Vorträgen über zwei zentrale Themen der Sportpolitik ein. Zunächst wird Folker Hellmund (ehem. Leiter des EOC EU-Büros in Brüssel) über „ Europäische Sportpolitik und Interessenvertretung in Brüssel – Schlaglichter, vergangene Entwicklungen und Bilanz“ sprechen. Danach wird Prof.'in Dr. Karen Petry ihre Antrittsvorlesung zum Thema „ Entwicklungspolitische Dimensionen des Sports – Herausforderungen und Perspektiven im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik“ halten. Hier finden Sie das ausführliche Programm. Im Anschluss an die beiden Vorträge, ab 18.00 Uhr, freuen wir uns auf einen gemeinsamen Austausch beim Get-Together im Foyer der DSHS . Kurzübersicht der Veranstaltung: 16.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung mit Prof. Dr. Ansgar Thiel (Rektor der DSHS Köln) und Prof. Dr. Jürgen Mittag 16.15 Uhr Vortrag Folker Hellmund, ehem. Leiter des EOC EU-Büros in Brüssel "Europäische Sportpolitik und Interessenvertretung in Brüssel – Schlaglichter vergangener Entwicklungen und Bilanz" (in englischer Sprache) 17.00 Uhr Antrittsvorlesung Prof. Dr. Karen Petry "Entwicklungspolitische Dimensionen des Sports – Herausforderungen und Perspektiven im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik" (in englischer Sprache) 18.00 Uhr Get-Together im Foyer des Hauptgebäudes Zum vollständigen Programm

  • Gruppenbild mit Projektverantwortlichen der Studie
    09.01.2026
    Körperlich und psychisch fit für die OP: Warum wirkt Prähabilitation?
    Eine Operation – insbesondere bei zu Grunde liegender Krebserkrankung – ist für den menschlichen Körper ein Kraftakt, vergleichbar mit einem Marathonlauf. Um Patienten optimal darauf vorzubereiten, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun ein großangelegtes Gemeinschaftsprojekt an der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln mit rund 3,4 Millionen Euro über die nächsten drei Jahre. Auch die Deutsche Sporthochschule Köln ist beteiligt. Ziel der multizentrischen klinischen Studie ist es, den Nutzen von körperlichem Training, Ernährungsumstellung und psychologischer Unterstützung vor großen bauchchirurgischen Tumoroperationen – die sogenannte multimodale Prähabilitation – wissenschaftlich fundiert zu belegen und die zugrundeliegenden zellulären Mechanismen zu entschlüsseln. Das Projekt bündelt die Expertise der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin und der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln in Kooperation mit Sportmedizinern der Deutschen Sporthochschule Köln und der Technischen Universität Dortmund. „Unser Ziel ist eine messbare Reduktion von Komplikationen nach großen Tumoroperationen im Bauchraum“, erklärt Anästhesiologe Prof. Dr. Robert Schier von der Uniklinik Köln. „Wir wollen zeigen, dass Patienten, die körperlich vorbereitet in den Eingriff gehen, sich schneller erholen, Komplikationen besser tolerieren und eine höhere Lebensqualität nach der Operation genießen.“ Der Ansatz ist translational, das heißt, er verbindet klinische Beobachtungen direkt mit der Grundlagenforschung. Während die Patientinnen und Patienten ein strukturiertes Prähabilitationsprogramm absolvieren, untersuchen die Forschenden parallel, was genau im Körper passiert. Das Besondere an dieser Studie ist die Tiefe der Analyse. Es geht nicht nur darum, ob Prähabilitation hilft, sondern warum. „Wir analysieren die Wirkung auf zellulärer Ebene“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bloch von der Deutschen Sporthochschule Köln. „Im Fokus stehen dabei Mechanismen der Entzündungsregulation, auch Inflammation genannt, die körpereigene Tumorabwehr sowie die Regeneration von Blutgefäßen“, ergänzt Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Zimmer von der TU Dortmund, der gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Tobias Kammerer von der Uniklinik Köln und weiteren Kooperationspartnern das Biobanking und den translationalen Teil der Studie koordiniert. Diese interdisziplinäre klinische Studie erlaubt zudem erstmals, langfristige Effekte der Prähabilitation auf die Prognose der Krebserkrankung nach der Operation zu untersuchen. „Prähabilitation wird zukünftig ein essentieller Baustein in der multimodalen Therapie gastrointestinaler Tumore sein – nicht zuletzt, um eine individuell angepasste Chirurgie für jeden einzelnen Patienten zu ermöglichen. Umso wichtiger ist es, dass wir die molekularen und zellbiologischen Mechanismen dahinter verstehen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Christiane J. Bruns, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie und Vorstandsmitglied der Uniklinik Köln. Die Hypothese der Forschenden: Gezieltes Training wirkt systemisch entzündungshemmend und stärkt die Ressourcen des Körpers so, dass der operative Stress besser toleriert wird. Dies wird langfristig die Standards in der Operationsvorbereitung weltweit verändern. Die Bewilligung der Fördermittel durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstreicht die Relevanz der perioperativen Medizin und die Stärke eines interdisziplinären Verbundes aus klinischer Spitzenmedizin und sportwissenschaftlicher Exzellenz in NRW. Kontakt für Rückfragen: Mirko Ristau Teamleiter Unternehmenskommunikation Stabsabteilung Unternehmenskommunikation und Marketing Uniklinik Köln Te.: +49 221 478-5548 E-Mail: presse@uk-koeln.de

  • 08.01.2026
    „Let’s Keep It Real": Die Zero Emission Ride Objectives (ZERO) will aus jungen Snowboardern klimabewusste SchneesportlerInnen machen
    Das dreijährige Erasmus+ Sport 2022 Projekt „Zero Emission Ride Objectives“ (ZERO) kommt zu einem erfolgreichen Abschluss. Unter der Schirmherrschaft der World Snowboard Federation (WSF), die den Projektantrag auf die Piste gebracht haben, setzten sich in den vergangenen drei Jahren elf europäische Partner aus acht Ländern gemeinsam für mehr Klimabewusstsein im Schneesport ein. Die Abschlusskonferenz in Bern lieferte eine klare Botschaft: Handeln ist jetzt gefragt. Die projektbegleitende Forschung des Instituts für Outdoor Sport und Umweltforschung der DSHS bestätigte die Dringlichkeit des Themas: Bereits bei einer globalen Erwärmung von +2°C sind 53% der europäischen Skigebiete gefährdet. Das Snowboarden selbst trägt durch Material, Infrastruktur und Transport massiv zum CO2-Fußabdruck bei. Im Rahmen des Projekts wurde die zentrale Herausforderung für junge WintersportlerInnen (14 bis 25 Jahre) identifiziert, die eine signifikante Lücke zwischen ihren Einstellungen und ihrem Verhalten aufweisen. Obwohl sich 73,8% als klimabewusst einschätzen, erfüllen nur 33,8% die Kriterien für objektiv umweltbewusstes Handeln. Um diese Lücke spielerisch zu schließen, entwickelten die beteiligten Nationen des ZERO-Projekts ein innovatives Online-Learning-Tool, sowie ein auf klimatische Themen abzielendes Kartenspiel. Unter dem Motto „Our game is not about winning, it is about NOT LOSING – just like the fight against climate change!“ soll das Wissen um den Klimawandel so direkt in die Snowboard-Kultur integriert werden. Das in den Partnerverbänden erfolgreich getestete Spiel sorgte bei der Abschlusskonferenz für große Begeisterung. Neben der Vorstellung der Projektergebnisse diskutierten internationale Experten in Bern eingehend über die Zukunft des Wintersports. Der Snowboarder und Aktivist Elias Elhardt appellierte in seiner Keynote an alle: „Let’s keep it real!“ Ein Aufruf, weg von den oberflächlichen Diskussionen hin zu authentischem, aktivem Handeln überzugehen. Die Beiträge von Swiss Ski, CIPRA und ENGSO Youth unterstrichen die Notwendigkeit, Jugendliche in Entscheidungen zum Klimaaktivismus einzubeziehen und die Natur zu respektieren, wenn wir langfristig von ihr leben wollen. Kontakt zum Projektteam Gesamtprojektleitung Ivana Pranjić World Snowboard Federation Telefon: +43 699 181 27 326 Email: ivana@worldsnowboardfederation.org Web: https://www.worldsnowboardfederation.org/news/zero-emission-rides-zero-final-conference-is-coming-up-on-nov-25th/ Wissenschaftliche Betreuung Dr. Niels Kaffenberger Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Outdoor Sport und Umweltforschung Telefon: +49 [0]0221/49828591 E-Mail: n.kaffenberger@dshs-koeln.de Web: https://www.dshs-koeln.de/institut-fuer-outdoor-sport-und-umweltforschung/ Das ZERO Projekt der World Snowboard Federation (WSF) wird von Erasmus+ Sport 2022 gefördert.

  • 02.01.2026
    Internationale Herausgeberschaft
    Prof. Dr. Markus Raab, Leiter der Abteilung Leistungspsychologie, hat einen neuen Dreijahresvertrag (2026–2028) als Editor-in-Chief der Elsevier-Zeitschrift Psychology of Sport and Exercise unterzeichnet. Die Herausgeberschaft teilt er sich weiterhin mit der Co-Editorin Prof. Amanda Rebar (USA). Psychology of Sport and Exercise zählt zu den weltweit führenden Fachzeitschriften der Sportpsychologie und der Angewandten Psychologie. Die Zeitschrift befindet sich in beiden Disziplinen im Q1-Ranking und ist das empirisch stärkste Journal des Fachs gemessen am Impact Factor. Jährlich verzeichnet PSE rund 2.000 Manuskripteinreichungen, von denen etwa 200 Beiträge publiziert werden. Im Jahr 2025 feierte die Zeitschrift ihr 25-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums wurde kürzlich ein Special Issue veröffentlicht, das zentrale Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen und zukünftige Perspektiven der sport- und bewegungspsychologischen Forschung beleuchtet. Das Special Issue ist online abrufbar .

  • 07.01.2026
    Warum funktionieren Sport-Dokus im Mediatheken-Umfeld?
    Dr. Simon Rehbach hat mit Maik Rosner vom Verband Deutscher Sportjournalisten über die Besonderheiten von Sportdokumentationen bei Streaming-Diensten gesprochen. Diese blicken längst nicht mehr nur hinter die Kulissen des Profi-Fußballs. Sportdokumentationen erleben derzeit einen regelrechten Boom – nicht nur bei Netflix und Amazon Prime, sondern auch in den Mediatheken von ARD und ZDF. Dort sind sie zeitsouverän und leicht zugänglich abrufbar. Das Streaming-Angebot in den Mediatheken öffentlich-rechtlicher Sender ist mittlerweile groß, die Formatierung unterschiedlich. Die Sport-Themen sind vielfältig. Das Spektrum reicht von Geschichten traditionsreicher Fußballvereine wie 1860 München, dem 1. FC Kaiserslautern, dem VfB Stuttgart ( Rise and Fall ) oder dem FC Bayern München in den Neunzigern ( FC Hollywood ) über Rückblicke auf historische Krisen wie die Terroranschläge von Paris 2015 bis hin zu Porträts namhafter Sportlerinnen und Sportler ( Being Franziska van Almsick ) oder ungewöhnlichen Nischen wie der Freestyle-Szene ( Stories aus dem Actionsport ). Es gehe um neue Perspektiven, mehr Tiefe im Detail und darum, eine vermeintliche Nähe zu den Protagonisten herzustellen, betont Dr. Simon Rehbach. Zugleich können die TV-Sender mit Sport-Dokus ihre Mediatheken attraktiver machen, vor allem für ein jüngeres Publikum. Rückblicke auf frühere Sportereignisse vermögen zusätzlich Nostalgie zu erzeugen und Zuschauerinnen und Zuschauer verschiedener Generationen anzusprechen, so Rehbach. Nutzerbindung geht offenbar vor Reichweiten-Erfolg. Öffentlich-rechtliche Sender steigern gezielt die Zahl von Sport-Dokus im Portfolio, um die Zugriffe auf ihre Streamingportale zu erhöhen und Live-Sport-Events digital zu begleiten. Zur Meldung des VDS und mehr zum Sport in der ARD

  • Schwimmer in einem beleuchteten Schwimmbecken
    02.01.2026
    Bahnen sammeln für den guten Zweck
    Kurz vor Weihnachten verwandelt sich das Schwimmzentrum der Deutschen Sporthochschule Köln jedes Jahr in einen besonderen Ort des Engagements und der Gemeinschaft. Auch dieses Mal waren ab 3:00 Uhr morgens zahlreiche Studierende und Unterstützer*innen beim 12. „Christmas Sunrise Swim“, dem traditionellen Spendenschwimmen des Spoho-Projekts Campus Noster, dabei - zugunsten des WDR2-Weihnachtswunders Besonders spannend war die Atmosphäre in den frühen Morgenstunden: In der noch dunklen, nur durch die Becken- und Unterwasserbeleuchtung erhellten Schwimmhalle, herrschte eine ruhige, konzentrierte und zugleich sehr motivierende Stimmung. Trotz der frühen Uhrzeit war das Engagement der Teilnehmenden deutlich spürbar: Mit hoher Aufmerksamkeit, gegenseitiger Rücksichtnahme und gemeinsamer Motivation wurde geschwommen. Das besondere Lichtspiel und die fokussierte Ruhe verliehen dem Christmas Sunrise Swim einen beinahe meditativen Charakter und machten das nächtliche Spendenschwimmen zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 17. Dezember 2025 stand erneut das gemeinsame Spendenschwimmen, bei dem so viele Bahnen wie möglich für den guten Zweck zurückgelegt wurden. Nachdem 2024 bereits eine beeindruckende Gesamtstrecke erschwommen worden war, lautete das ambitionierte Ziel für 2025, die Marke von 1.000 Kilometern zu erreichen. Einige Teilnehmer setzten sich das Ziel, die 100x100 Meter zu schwimmen. Zwischen 4:00 und 06:30 Uhr füllten sich die Bahnen des Schwimmbeckens kontinuierlich. Geschwommen wurde eigenverantwortlich auf Bahnen, die nach unterschiedlichen Schwimmtempi eingeteilt waren. Die Anzahl der geschwommenen Bahnen wurde bestenfalls ehrlich gezählt und auf den persönlichen CSS-Spendenkarten dokumentiert. Diese dienten im Anschluss als Nachweis für die Spender*innen. Den feierlichen Abschluss bildete der Eintrag auf der traditionellen „Wave of Fame“, auf der viele Teilnehmende ihre Leistung mit Unterschrift und Bahnenzahl verewigten. Neben dem Schwimmen bot der Christmas Sunrise Swim auch 2025 wieder ein vielseitiges Rahmenprogramm. Die Teilnehmenden konnten sich unter anderem auf eine Weihnachtssauna, Good-Morning-Yoga, Turn- und Wasserspringen sowie Synchron­schwimmen freuen. Mit dem Sonnenaufgang endete das sportliche Programm und ging nahtlos in ein gemeinsames Weihnachtsfrühstück über, musikalisch begleitet vom Gesang des Spoho-Chors Sportissimo. Die beim Spendenschwimmen gesammelten Gelder kommen in diesem Jahr dem WDR-Projekt „WDR 2 Weihnachtswunder“ zugute. Ein Kamera-Team der WDR „Lokalzeit“ begleitete das Event schon früh mit vielen Videoaufnahmen und Interviews einzelner Teilnehmer*innen. Auch Organisator und Dozent Dr. Helge Knigge sprach über die Entstehung des Events und die Zusammenarbeit mit dem WDR2-„Weihnachtswunder“: „Nicht an sich denken, sondern was für andere generieren.“ ( Hier geht es zum gesamten Beitrag der WDR „Lokalzeit“) Zwar konnten die engagierten Schwimmer*innen letztlich nicht ganz die 1.000 Kilometer knacken; 963 Kilometer standen letztlich zu Buche, womit eine Spendensummer von fast 8.000 Euro für das Weihnachtswunder zusammen kam. „Jeder Euro zählt! Im Besonderen, weil die aktiven Nachtschwimmer*innen, im Wesentlichen sind das unsere tollen Studierenden gewesen, trotz krankheitsbedingter Dezimierung des Starterfeldes, alles gegeben haben. Wirklich alles. Vielen Dank!", zieht Dr. Helge Knigge eine positive Bilanz des Events. Unterstützt werden damit sowohl lokale Tafeln als auch Aktionen gegen den internationalen Hunger. Ein besonderer Fokus lag beim CSS auf der aktiven Einbindung der Spender*innen, da die Teilnehmenden angehalten waren, ihre Spendenaktionen selbstständig und verbindlich abzuschließen. So zeigte der Christmas Sunrise Swim 2025 einmal mehr, wie stark sportlicher Einsatz und soziales Engagement an der Deutschen Sporthochschule Köln miteinander verbunden sind. Anbei für Interessierte die redaktionellen Event-Reflektionen des WDR: Schalte Nr. 1: WDR 2 zum Aktionsstart um 03:10 Uhr und Schalte Nr. 2: WDR 2 zum Abschlusskonzert um 08:40 Uhr (hier bis 02:43:30 scrollen) WDR-Eventbericht in der Lokalzeit .

  • 18.12.2025
    Publikationsbericht 2025
    2025 geht erfolgreich zu Ende! Mitarbeitende bei momentum haben im Publikationsjahr 2025 viele Studien in international renommierten Fachzeitschriften und Konferenzbänden veröffentlicht. In den Studien ging es um ganz unterschiedliche Bereiche des Leistungssports, von Leistungsdiagnostik über Sportmedizin bis zu psychischer Gesundheit. Ein Überblick über die wichtigsten Schwerpunkte der Publikationen von momentum Mitarbeitenden in diesem Jahr: Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung Ein zentrales Thema vieler aktueller Veröffentlichungen ist die Frage, wie sich Training im Ausdauer- und Kraftbereich gezielter steuern und besser auf einzelne Athletinnen und Athleten abstimmen lässt. Im Fokus stehen dabei unter anderem Studien zum Blood-Flow-Restriction-Training, zur Bestimmung der Laktatschwelle im Radsport und beim Laufen sowie zur Weiterentwicklung von Power-Duration-Modellen und neuen Testverfahren im Schwimmen. Biomechanik von Bewegung und Gelenkbelastung Mehrere Arbeiten befassen sich intensiv mit den biomechanischen Abläufen beim Sprinten, Laufen und bei speziellen Bewegungsformen. Dabei wird besonders die Belastung von Knie-, Fuß- und Wirbelsäulengelenken untersucht. Moderne Messsysteme und Simulationsmodelle erlauben inzwischen deutlich genauere Aussagen zu Gelenkbelastungen und liefern wertvolle Ansatzpunkte für leistungsorientiertes Training ebenso wie für Prävention und Verletzungsprophylaxe. Forschung zu Schwerelosigkeit, Hypogravitation und Luftfahrt Große Aufmerksamkeit erhalten Studien zur Anpassung des Bewegungsapparates unter Bedingungen der Schwerelosigkeit und bei simulierter Mondgravitation. Ergänzt werden diese durch Untersuchungen zu Kopf- und Rumpfbewegungen von Jetpiloten. Die Ergebnisse verbinden Erkenntnisse aus der Raumfahrtmedizin mit biomechanischer Forschung und liefern praxisnahe Impulse für Sicherheit und Gesundheit in extremen Einsatzumgebungen. Sportmedizin, Rehabilitation und Para-Sport Weitere Publikationen widmen sich sportmedizinischen Fragestellungen, etwa muskulären Belastungen bei hohen Laufgeschwindigkeiten, der Regeneration nach einem Halbmarathon oder der Stabilität von Zytokinnetzwerken bei Menschen mit bestimmten Herzerkrankungen. Zusätzlich werden individuelle Bewegungsmuster im Para-Sprint analysiert und neue Ansätze zur Verbesserung des neuromuskulären Trainings vorgestellt. Sporternährung und RED-S Im Bereich der Sporternährung reicht das Forschungsspektrum von der Wahrnehmung des RED-S-Syndroms im Nachwuchsleistungssport über Ernährungsstrukturen in Profifußballvereinen bis hin zur Genauigkeit von Dosierungsempfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für eine fundierte Ernährungsberatung und präventive Maßnahmen im Leistungs- und Nachwuchssport. Psychische Gesundheit, Gewaltprävention und Trainer:in-Athlet:in-Beziehung Ein weiterer profilprägender Schwerpunkt liegt in der Sportpsychologie. Hier stehen Schutzkonzepte, die Prävention von (sexualisierter) Gewalt sowie die Qualität der Trainer-Athlet-Beziehung im Mittelpunkt. Neben wissenschaftlichen Fachbeiträgen wurden auch praxisnahe Materialien und Online-Kurse entwickelt, die Vereine und Verbände bei der Gestaltung sicherer, wertschätzender und stärkender Trainingsumgebungen unterstützen. Mit diesen Arbeiten unterstreicht momentum die führende Rolle in der anwendungsnahen Sport- und Bewegungsforschung und setzt wichtige Impulse für Leistungssport, Prävention, Rehabilitation und Nachwuchsförderung. „ Die diesjährigen Publikationen zeigen wie eng Spitzenforschung, Praxistransfer und gesellschaftliche Verantwortung im Deutschen Forschungszentrum für Leistungssport Köln (momentum) verzahnt sind “ betont Geschäftsführerin Dr. Eva Engelmeyer. In kommenden Jahren sollen diese Verzahnung durch momentum noch weiter ausgebaut werden und weitere Projekte sind dafür bereits in der Umsetzung. ​

  • Teilnehmer der Abschlusskonferenz
    17.12.2025
    Einsatz für Klimafreundlichkeit und Bewusstsein im Wintersport
    Das dreijährige EU-Projekt „Zero Emission Rides Objectives“ (ZERO) ist erfolgreich abgeschlossen. Elf europäische Partner, darunter die Deutsche Sporthochschule Köln, setzen sich gemeinsam für mehr Klimafreundlichkeit und Bewusstsein im Wintersport ein. Die Forschung der Deutschen Sporthochschule Köln bestätigt die Dringlichkeit des Themas: Bereits bei einer globalen Erwärmung von +2°C sind 53% der europäischen Skigebiete gefährdet. Das Snowboarden selbst trägt durch Material, Infrastruktur und Transport massiv zum CO 2 -Fußabdruck bei. Das Projekt ZERO identifizierte die zentrale Herausforderung: Bei jungen Wintersportler*innen (14 bis 25 Jahre) besteht eine signifikante Lücke zwischen Einstellung und Verhalten. Obwohl sich 73,8% als klimabewusst einschätzen, erfüllen nur 33,8% die Kriterien für objektiv umweltbewusstes Handeln. Um diese Lücke spielerisch zu schließen, entwickelte das ZERO-Projekt ein innovatives Online-Learning-Tool, das in einem Kartenspiel kulminiert. Unter dem Motto „Our game is not about winning, it is about NOT LOSING – just like the fight against climate change!“ wird das Wissen um den Klimawandel direkt in die Snowboard-Kultur integriert. Das in den Partnerverbänden erfolgreich getestete Spiel sorgte bei der Abschlusskonferenz des Projekts in Bern für große Begeisterung. Die Konferenz lieferte zudem eine klare Botschaft: Handeln ist jetzt gefragt. Neben der Vorstellung der Projektergebnisse diskutierten internationale Expert*innen in Bern über die Zukunft des Wintersports. Der Snowboarder und Aktivist Elias Elbhardt appellierte in seiner Keynote an alle: „Let’s keep it real!“ Ein Aufruf, von oberflächlichen Diskussionen zu authentischem, aktivem Handeln überzugehen. Weitere Beiträge unterstrichen die Notwendigkeit, Jugendliche in Entscheidungen zum Klimaaktivismus einzubeziehen und die Natur zu respektieren, wenn wir langfristig von ihr leben wollen. Projektkontakte: Teilprojektleitung Dr. Niels Kaffenberger Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Outdoorsport und Umweltforschung Telefon: +49 221 4982-4240 E-Mail: natursport@dshs-koeln.de Website Gesamtprojektleitung Ivana Pranjić World Snowboard Federation Telefon: +43 699 181 27 326 Email: ivana@worldsnowboardfederation.org Website Am ZERO-Projekt sind elf europäische Partner beteiligt, darunter die Deutsche Sporthochschule Köln, die World Snowboard Federation (WSF), Swiss Ski und die NGO „Protect Our Winters“ (POW) der World Snowboard Federation (WSF); das Projekt wird von Erasmus+ gefördert.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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