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  • 17.12.2024
    Kopf hoch: gesundes Arbeiten im Büro und Homeoffice
    Mangelnde Bewegung und schlechte Körperhaltung – wer viel am Schreibtisch oder am Bildschirmarbeitsplatz sitzt, kann unter Rücken-, Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen leiden. Hier setzt „MoKiBo-22“ an. Das Projekt zielt darauf ab, eine mobile Lösung zur Haltungsanalyse für gesundes Arbeiten im Büro und Homeoffice zu entwickeln. Das System erfasst mithilfe einer herkömmlichen Webkamera 22 Schlüsselpunkte des Oberkörpers und bewertet die Sitzhaltung in Echtzeit. „MoKiBo-22“ steht für Mobile KI-gestützte Body-Tracking-Algorithmen, die 22 bewertete Schlüsselpunkte des Oberkörpers berücksichtigen. Für die Erfassung der Körperpunkte werden sowohl herkömmliche 2D-Kameras als auch 3D-Tiefensensoren von Smartphones verwendet. Das System soll in der Lage sein, zwischen aktiven und passiven Sitzphasen zu differenzieren. Die Daten wertet das Tool DSGVO-konform mithilfe von Algorithmen aus, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Sie werden in einem „Active Sitting Score“ zusammengeführt, der den Nutzer*innen eine objektive Rückmeldung zur Sitzhaltung bietet und so die Sitzgewohnheiten optimieren kann. So kann die App zum Beispiel eine Meldung an die Nutzer*innen schicken und sie auffordern, eine ergonomisch ungünstige Sitzhaltung zu ändern. Auch zur Bewegung animiert die App, sie schlägt Übungen für aktive Pausen vor und gibt ergonomische Hinweise zur Haltung. Abrufbar ist außerdem eine Langzeitauswertung mit einer Visualisierung des Sitzverhaltens. „Ziel des Projektes ist es, das Bewusstsein für ergonomisches Verhalten zu steigern und gesundheitsförderliches Sitzen zu unterstützen, um langfristige Beschwerden durch Bewegungsmangel zu reduzieren“, erklärt Univ.-Prof.‘in Dr. Bettina Wollesen, Abteilungsleiterin im Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Sportuniversität. Und Projektmitarbeiter Dr. Giordano Scinicarelli ergänzt: „MoKiBo-22 soll zur Gesundheitsförderung im betrieblichen Kontext beitragen. Mithilfe der App sollen Nutzer*innen sowohl im Büro als auch im Homeoffice auf eine sichere und benutzerfreundliche Technologie zugreifen können.“ Die Deutsche Sporthochschule Köln übernimmt in dem Projekt die wissenschaftliche Validierung der kamerabasierten Haltungsanalyse. Zudem entwickelt das Spoho-Team den „Active Sitting Score“. In Zusammenarbeit mit ergofox GmbH, wird das Forschungsteam der Sportuniversität Labor- und Feldstudien zur Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Systeme durchführen, den Haltungsreport entwickeln und die Usability (Nutzerfreundlichkeit) evaluieren. „Wir werden das Projekt auch mit unseren Studierenden in unseren Lehrveranstaltungen bearbeiten, das heißt die Ergebnisse in die Lehre integrieren und über Publikationen und Netzwerke verbreiten“, verspricht Professorin Bettina Wollesen. Verbundkoordinator des Forschungsprojekts ist die ergofox GmbH aus Hamburg, ein 2020 gegründetes Unternehmen, dass sich auf die Entwicklung von digitalen Gesundheitsanwendungen für Unternehmen, Krankenkassen und Privatpersonen spezialisiert hat. ergofox hat mit dem Ergoscreening bereits eine digitale Haltungsanalyse im Produktportfolio, für die allerdings eine spezielle Hardware notwendig ist. Das Ziel des vorliegenden Projektes ist es, neue Algorithmen zu entwickeln und zu evaluieren, die Hardware-unabhängig mit herkömmlichen Smartphones genutzt werden können. Darüber hinaus entwickelt ergofox webbasierte Ergogames, die spielerisch zu mehr Bewegung motivieren. „Aktives Sitzen, also eine aufrechte Sitzhaltung mit einem häufigen Haltungswechsel, gilt als die günstigste Form des Sitzens. Was genau darunter zu verstehen ist und wie das im Alltag App-basiert gemessen und visualisiert werden kann, damit beschäftigt sich MoKIBo-22 in den kommenden zwei Jahren“, sagt Johannes Heering, CEO der ergofox GmbH. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“. Das Fördervolumen beläuft sich auf 600.000 Euro für zwei Jahre, wovon 90% vom BMBF kommen. Langfristig soll MoKiBo-22 einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Gesundheitsrisiken leisten, indem es ergonomische Sitzstrategien für den Arbeitsplatz integriert und auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer*innen zugeschnitten wird. Wissenschaftliche Kontakte: Univ.-Prof.‘in Dr. Bettina Wollesen Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation Tel.: +49 221 4982-4790 b.wollesen@dshs-koeln.de Dr. Giordano Scinicarelli Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation Tel.: +49 221 4982-8576 g.scinicarelli@dshs-koeln.de Projektpartner: Johannes Heering ergofox GmbH Tel.: +49 1575 0151226 johannes@ergofox.me

  • 10.12.2024
    WG Köln feiert Medaillenregen im Judo
    Mit einem 50-köpfigem Athlet*innen-Team reiste die Wettkampfgemeinschaft Köln (WG Köln) am vergangenen Wochenende (7./8.12.) zu den Deutschen Judo-Hochschulmeisterschaften (DHM) nach Duisburg, wo die Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Judoabteilung des PSV Duisburg die diesjährige Ausgabe organisiert hatte. Mit elf Medaillen im Einzel, Silber in der olympischen Disziplin „Mixed-Team“ sowie Gold im Newcomers-Cup räumten die Kölner*innen wieder einmal ab. Die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo sind mit etwa 400 Teilnehmenden aus etwa 100 bundesweiten Hochschulen eine der größten Veranstaltungen des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh). In den Einzelwettbewerben am Samstag konnten die Kölner*innen, die in einer Wettkampfgemeinschaft der Universität zu Köln, der Technischen Hochschule Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln antreten, bereits elf Medaillen erkämpfen und somit die Erfolge der letzten Jahre noch weiter ausbauen. Ergebnisse der Wettkampfgemeinschaft Köln im Einzel (11 Medaillen, 16 Platzierungen): 1. Platz Helen Habib, Universität zu Köln, bis 48 kg 1. Platz Eva Ronja Buddenkotte, Universität zu Köln, bis 78 kg 1. Platz Vincent Wieneke, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 73 kg 2. Platz Shenna Nitsche, Universität zu Köln, bis 63 kg 2. Platz Florian Böcker, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 66 kg 3. Platz Joya Böcher, Universität zu Köln, bis 48 kg 3. Platz Hanna Sedlmair, Universität zu Köln, bis 63 kg 3. Platz Marie König, Universität zu Köln, bis 63 kg 3. Platz Judith Suhrkamp, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 70 kg 3. Platz Luke Cabecana, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 60 kg 3. Platz Lino Dello Russo, Technische Hochschule Köln, bis 66 kg 5. Platz Anika Böhm, Universität zu Köln, bis 57 kg 5. Platz Emilia Meffert, Universität zu Köln, bis 63 kg 7. Platz Fabienne Püchel, Universität zu Köln, bis 70 kg 7. Platz Jakob Algisch, Deutsche Sporthochschule Köln, bis 100 kg 7. Platz Jonas Müller, Universität zu Köln, über 100 kg 2022 und 2023 hatten die Kölner Studierenden den Mixed-Team-Titel nach Köln geholt. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf den Wettbewerb am Sonntag. „Na klar wollten wir unseren Titel verteidigen und den Wanderpokal wieder mit nach Köln nehmen“, so Coach-Duo Simon Obertreis & Dr. Johannes Karsch. Im Mixed-Team-Wettbewerb, der in dieser Form auch olympisch ist, kam es schließlich zum Showdown gegen die Universität Leipzig. Im Mixed-Team treten sechs Judoka, drei Frauen und drei Männer gegeneinander an. Steht es nach den sechs Kämpfen 3:3, wird per Losentscheid einer der sechs Kämpfe ohne weitere Pause unmittelbar erneut ausgetragen. Nach 2:3 Rückstand bestritt Anika Böhm, Schwester von Doppel-Europameisterin Alina Böhm, den letzten Kampf für die WG Köln. Böhm zeigte eine unfassbar couragierte Leistung, ging auch direkt zu Beginn des Kampfes mit einem halben Punkt in Führung. Doch die routinierte Leipzigerin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte diesen Rückstand im Kampfverlauf nicht nur ausgleichen, sondern auch den vierten Punkt für Leipzig sichern. Die Coaches Obertreis & Karsch zeigen sich dennoch begeistert: „Das Team hat sich großartig verkauft. Im Team werden pro Geschlecht nur drei Gewichtsklassen ausgetragen, sodass manche Gewichtsklassen aus dem Einzel im Team ausgelassen werden. Dies führte dazu, dass Florian Böcker, Nikita Djadin und Marie König im Team eine Gewichtsklasse höher angetreten sind. Böcker ließ wirklich alles auf der Matte und musste sich erst nach fast 15 Minuten Kampfzeit dem starken Leipziger geschlagen geben. Alles in allem sind wir unfassbar stolz auf die Leistung jedes Einzelnen“. Mit dieser Leistung qualifizieren sich die Kölner Judoka für die Europameisterschaften der Studierenden 2025 in Polen. Außerdem konnten sich viele Kölner Judoka für die World University Games 2025, das größte Multisport-Event in Deutschland seit Olympia 1972, die im kommenden Jahr im Ruhrgebiet und in Berlin stattfinden, empfehlen. Neben den Einzel- und Mixed-Team Wettbewerben wird auch ein Newcomers-Cup ausgetragen. In diesem dürfen nur Judoka antreten, die maximal den grünen Gürtel tragen. Nach Siegen in den Jahren 2022 und 2023 galten die Kölner Newcomer als Favoriten. „Es sieht am Ende immer so einfach aus. Aber jedes Jahr beenden Studierende erfolgreich ihr Studium, ziehen in andere Städte oder starten ins Berufsleben. Und so müssen auch wir immer wieder erneut unter Beweis stellen, dass wir Talente identifizieren und am Ende auch erfolgreich auf die Wettkämpfe vorbereiten können. Dazu gehören immer auch unglaubliche Erfolgsgeschichten. Die Spoho-Studentin Sarah Bertelsmann hat erst im Wintersemester 2024/2025 über einen BAS5.4 Kurs zum Judo gefunden. Nach nur acht Trainingseinheiten hat sie sich bereit erklärt, eine Lücke in unserem Team zu besetzen und für unser Team an den Start zu gehen. Im Finale beim Zwischenstand von 3:2 gegen uns (es werden sieben Kämpfe ausgetragen, der vierte Punkt ist also entscheidend) ging Sarah auf die Matte. Das gegnerische Team aus Bonn konnte eine routinierte Kämpferin, die bereits den grünen Gürtel trägt, aufbieten und wägte sich schon als Sieger. Aber sie haben die Rechnung ohne Sarah gemacht. Nach einer unfassbaren Willensleistung ging Sarah als Siegerin von der Matte, was den 3:3 Ausgleich bedeutete. Im letzten Kampf konnten wir unseren größten Routinier Lucas Heerde auf die Matte schicken, der kurzen Prozess und somit das Triple perfekt machte“, so Trainer Dr. Johannes Karsch kurz nach der Begegnung. Um den Newcomer-Sport zu fördern und auch andere Hochschulen zur Teilnahme zu motivieren, laden die Kölner*innen regelmäßig alle landesweiten Hochschulsportgruppen nach Köln zum gemeinsamen Training ein. Mit der Universität Bonn traf die WG Köln ausgerechnet auf die Mannschaft, die im Vorfeld die meisten gemeinsamen Trainingseinheiten in Köln absolviert hatte. Auch auf Instagram kann man die kölschen Judoka verfolgen. Mixed-Team 1 (2. Platz) Florian Böcker – Deutsche Sporthochschule Köln Nikita Djadin – Technische Hochschule Köln Jonas Müller – Universität zu Köln Anika Böhm – Universität zu Köln Hanna Sedlmaier – Universität zu Köln Marie König – Universität zu Köln Ronja Buddenkotte – Universität zu Köln Mixed-Team 2 (13. Platz) Daniel Cieslik – Deutsche Sporthochschule Köln Simon Dappen – Deutsche Sporthochschule Köln Julian Naber – Technische Hochschule Köln Nora Adams – Universität zu Köln Friederike Komp – Deutsche Sporthochschule Köln Marlena Wanoschek – Technische Hochschule Köln Judith Suhrkamp – Deutsche Sporthochschule Köln Newcomer-Team 1 (1. Platz) Dennis Klaus – Deutsche Sporthochschule Köln Tomo Okahara – Universität zu Köln Moritz Heinrich – Deutsche Sporthochschule Köln Filip Bonev – Deutsche Sporthochschule Köln Linus Hohendorff – Universität zu Köln Vincent Lehnen – Deutsche Sporthochschule Köln Lucas Heerde – Deutsche Sporthochschule Köln Lina Fay – Deutsche Sporthochschule Köln Helen Cloppenburg – Universität zu Köln Sarah Bertelsmann – Deutsche Sporthochschule Köln Newcomer Team 2 (9. Platz) Christian Keßeler – Universität zu Köln Luigi Zingaro – Universität zu Köln Kamol Kamilov – Universität zu Köln Aria Assarehha – Universität zu Köln Paul Schürmann – Deutsche Sporthochschule Köln Atakan Güner – Technische Hochschule Köln Konsta Mäkelä – Universität zu Köln Christopher Wolsfeld – Universität zu Köln Jakob Algisch – Deutsche Sporthochschule Köln Lorraine Hoffmann – Technische Hochschule Köln

  • 27.11.2024
    Live-Kommentar im Sport: Tom Bartels an der Spoho
    Im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung (IKM) gewährte Tom Bartels Einblicke in seine Erfahrungen als ARD-Sportkommentator und aktuelle Trends im Sportjournalismus. Die Einladung zu der Sonderveranstaltung im Hörsaal 1 der Deutschen Sporthochschule Köln kam vom Seminar "Produktion von medial vermitteltem Sport" (Dr. Felix Görner) des M.A. Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung und den SMK/SPJ-Vorlesungen "Grundlagen der Medienwirkungs-forschung" (Dr. Christoph Bertling) und "Grundlagen der Kommunikationswissenschaft" (Dr. Mark Ludwig). Tom Bartels, der als einer der renommiertesten deutschen Sportkommentatoren gilt und selbst an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert hat, berichtete über die hohen Anforderungen an den Kommentar in der Live-Übertragung. Er sprach auch über seine ganz persönlichen Erfahrungen, unter anderem bei der Kommentierung des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zwischen Deutschland und Argentinien. Zudem diskutierte er mit den Studierenden über aktuelle Entwicklungen, darunter unterschiedliche Kommentatoren-Stile im internationalen Vergleich, die Bedeutung von Social Media, datengestützte Recherche und den steigenden Anteil von Frauen im Sportjournalismus. Moderiert wurde die Veranstaltung von RTL-Sportreporter Dr. Felix Görner, der als Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung (MKF) am IKM tätig ist.

  • 25.11.2024
    Beste Bachelorarbeit
    Tim Wagner ist von der Baumann-Gonser-Stiftung (BGS) für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet worden. Der Student der Deutschen Sporthochschule Köln verfasste im Rahmen des Forschungsprojekts „Superfood und Sport - Der Einfluss von polyphenolhaltigem Fruchtsaft in Kombination mit regelmäßiger körperlicher Aktivität auf die chronische unterschwellige Entzündungssituation und den Glukosestoffwechsel bei Menschen mit prä-diabetischer Stoffwechsellage“, unter der Leitung von Prof. (FH) PD Dr. Christian Brinkmann und Prof. Dr. Dr. Patrick Diel, seine Abschlussarbeit und erreichte den ersten Platz des BGS-Forschungsförderpreises 2024. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit „Der Effekt eines polyphenolreichen Fruchtsaftgetränks und kombiniertem Kraft-Ausdauertraining auf anthropometrische Daten sowie die körperliche Leistungsfähigkeit bei Menschen mit Prädiabetes“ untersuchte Tim Wagner, inwiefern durch die Zufuhr von sekundären Pflanzenstoffen über einen roten Fruchtsaft, im Besonderen die Polyphenole, die Körperzusammensetzung und die Leistungsfähigkeit in einer Studienkohorte von Probanden mit prädiabetischen Stoffwechselzustand in Ruhe sowie in Kombination mit einem Kraftausdauerprogramm beeinflusst. Es konnte herausgearbeitet werden, dass die applizierte Getränkeintervention und das durchgeführte Sportprogramm zu positiven Ergebnissen in der Körperzusammensetzung und definierten Leistungswerten in einer WHO-Fahrradergometrie führten. Für diese besondere Leistung erhielt Tim Wagner bei der Verleihung des Forschungsförderpreises an der Technischen Universität München ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Der BGS-Forschungsförderpreis wird seit 2011 jährlich für herausragende oder innovative Forschungsarbeiten sowie Master- und Bachelorarbeiten im Bereich der Frucht- und Gemüsesäfte mit den Schwerpunkten Ernährung & Gesundheit, Qualität & Analytik, Technologie & Prozesse sowie Nachhaltigkeit & Umwelt an Studierende oder Nachwuchswissenschaftler*innen von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen vergeben. Zum wiederholten Mal hat die Baumann-Gonser-Stiftung eine Arbeit mit sportwissenschaftlichem Bezug der Deutschen Sporthochschule Köln ausgezeichnet.

  • 15.11.2024
    Fast 2.000 Euro für den guten Zweck
    Täglich landen verschiedenste Fundsachen im Fundbüro der Deutschen Sporthochschule Köln. Manche werden nie abgeholt. Daher versteigert der InfoPoint einmal im Jahr Fundsachen und spendet die Einnahmen an ein soziales Projekt. 1.900 Euro kamen dieses Mal zusammen. Am Mittwoch, den 13. November 2024, fand im Foyer der Deutschen Sporthochschule Köln die jährliche Versteigerung der Fundsachen statt. Viele interessierte Studierende, Mitarbeiter*innen und Ehemalige waren vor Ort, um die gesammelten Stücke aus dem Fundbüro zu ersteigern. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Team des InfoPoints. Unter der erfahrenen Leitung von Auktionator Stefan Witteler (Leiter des Prüfungsamtes) wurden alle 52 Stücke meistbietend versteigert. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Spoho-Mitarbeiter Ingo Zender konnten sich die Mitbietenden die Größe, Optik und Funktionalität der Gegenstände sehr gut vorstellen. Die Versteigerung war ein großer Erfolg und so kamen bis jetzt über 1.900 Euro für den guten Zweck zusammen. Die Erlöse fließen in das Projekt Edelgard , eine Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt. Edelgard informiert über sexualisierte Gewalt und die Unterstützungsangebote Köln. Darüber hinaus bietet das Projekt Schutzorte und mobile Anlaufstellen für Personen, die von Belästigung und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Im Anschluss an die Versteigerung werden ab Montag, den 18. November 2024 alle restlichen Fundsachen, die älter als sechs Monate sind, im InfoPoint ausgelegt. Diese können gegen eine Spende mitgenommen werden – wer zuerst kommt, hat die größte Auswahl! Die nächste Versteigerung ist für Sommer 2025 geplant. Das Team des InfoPoints freut sich auf eine ebenso erfolgreiche Veranstaltung und dankt allen Beteiligten für ihr Engagement!

  • 18.11.2024
    Feierliche Übergabe der Deutschlandstipendien
    Mit dem Deutschlandstipendium ermöglicht es die Deutsche Sporthochschule Köln jedes Jahr rund 40 Studierenden, erfolgreich und mit dem nötigen finanziellen Spielraum studieren zu können. Bei der feierlichen Stipendienvergabe kamen Stipendiat*innen und Stipendiengeber*innen zusammen. Seit 2011 nimmt die Deutsche Sporthochschule Köln an dem Programm teil, bei dem die Spoho Fördermittel privater Spender*innen, von Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden für die Stipendien einwirbt, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem gleichen Betrag bezuschusst. Ein einzelnes Stipendium umfasst die Förderung einer Person mit 300 Euro monatlich für mindestens ein Jahr. Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt durch eine siebenköpfige Jury, welche sich aus Vertreter*innen unterschiedlicher Bereiche der Hochschule zusammensetzt. Ein besonderer Dank gilt stets den engagierten Förderern, in diesem Jahr sind das: der Olympiastützpunkt Rheinland, der Spoho-Ehemaligen Stammtisch, die Deutsche Telekom AG, das Augencentrum Köln, Norma, Spoho.Net, Playa in Cologne, ITB tanzt & Big on Stage, Dr. Thomas Bscher, die Spoho-Freunde 70-er Jahre und die Ernte und Dank-Stiftung. 22 Stipendien wurden anonym gespendet. Moderiert wurde die Stipendienübergabe von Spoho-Student Simon Nolte, der ebenfalls Stipendiat ist. Eine Gesangseinlage steuerten die Musiker und Spoho-Absolventen Kafi Biermann und Eberhard Paul bei, die sich aus den ersten Tagen ihres Studiums an der Sporthochschule kennen. Die beiden sind nur ein Beispiel dafür, wie tief sich viele der Förderer mit der Deutschen Sporthochschule Köln verbunden fühlen und wie sehr sie ihre Studienzeit geprägt hat. „Fast alle Stipendiat*innen und Vertreter*innen der Stipendiengeber*innen sind zu unserer Veranstaltung gekommen. Das verdeutlicht, dass sich hier eine Kultur der Unterstützung und Dankbarkeit entwickelt hat, die besonders zu spüren ist“, sagt Szilvia Fekete, zuständig für das Fundraising an der Spoho. Auch der Rektor der Sportuniversität, Prof. Dr. Ansgar Thiel, dankte den Unterstützer*innen und betonte darüberhinaus, wie wichtig Bewegung und Sport als ein Medium der Gemeinschaftlichkeit und für die Gesundheit in der digitalen Welt seien. Dieses wichtige „Gut“ sollten die Stipendiat*innen in die Gesellschaft tragen. Unsere Stipendiat*innen 2024/25: Hermann Bär, M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung Lorena Sofie Bohacek, B.Sc. Sport und Leistung Merle Brinkmann, B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation Finn Anton Brockmann, M.Sc. Sport Management Maike Brönhorst, M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung Alexander Buchhammer, B.A. Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie Carolin Bullmann, M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung Diego Alejandro Cavarra, M.Sc. Psychology in Sport and Exercise Nele Cramer, B.Sc. Sport und Leistung Tim Eikermann, B.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Lara Fabius, B.A. Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit und Breitensport Jonas Fischer, M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport Merle Flaßkamp, M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung Delia Gaede, B.Sc. Sport und Leistung Jonas Helfrich, B.Sc. Sport und Leistung Stina Hinrichs, M.A. Tanz – Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis Nicklas Hogervorst, M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport Annkathrin Hoven, M.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Cleo Maleen Kramer, M.A. Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement Jonas Lappe, B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation Malti Marek, M.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Cora Messner, M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport Lara Antonia Mettendorf, M.A. Tanz – Vermittlung, Forschung, künstlerische Praxis Rebekka Milewski, M.A. Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement Simon Nolte, M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport Valentina Pena Orozco, M.A. International Sport Development and Politics Jana Radke, M.Sc. Leistung, Training und Coaching im Spitzensport Eddie Reddemann, B.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Barbara Rickert, M.A. International Sport Development and Politics Nicola Riva, M.Sc. Sport Management Eva Römgens, M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung Katharina Maria Sarwari, M.A. Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Amalia Sedlmayr Greta Seyfried, M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung Younes Terhorst, B.Sc. Sport und Leistung Pauline Tratz, M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung Lena Wagenblast, M.Sc. Sport, Bewegung und Ernährung Sarah Wagner, M.A. Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsmanagement Jana Marie Wolff, M.Sc. Psychology in Sport and Exercise Huihan Ye, M.A. International Sport Development and Politics

  • 14.11.2024
    mySpoho löst jetzt LSF endgültig ab
    Über das neue Campusmanagementsystem der Deutschen Sporthochschule Köln mySpoho wird bereits die Bewerbung auf die Studienplätze und das Studierendenmanagement umgesetzt. Als letztes Modul wird am 18. November 2024 das Lehrveranstaltungs- und Prüfungsmanagement produktiv gehen. Das System „LSF“ wird mit diesem Schritt abgelöst und ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erreichbar. mySpoho wird im Laufe des 18. Novembers wieder zur Verfügung stehen. Vom 2. bis 18. November 2024 sind beide Portale, das alte LSF und das neue mySpoho gesperrt. Währenddessen wurden alle Prüfungs- und Lehrveranstaltungsleistungen der aktuell eingeschriebenen Studierenden übertragen. Zusätzlich wurden auch alle Veranstaltungsdaten ab dem Wintersemester 2017/18 zu mySpoho übertragen und können zukünftig dort abgerufen werden. Alle Nutzer*innengruppen können durch das implementierte Modul in mySpoho verschiedene neue Funktionen nutzen, zum Beispiel für die Gruppe der Studierenden: Übersicht über persönliche Prüfungs- und Lehrveranstaltungsleistungen Einsicht in den Stundenplan An- und Abmeldung zu Prüfungen Bewerbung auf Lehrveranstaltungen in den entsprechenden Phasen Beispiele für neue Funktionen für Lehrkräfte und Prüfende in mySpoho : Einsicht in den Stundenplan Eintragung von Prüfungsnoten Verbuchungen von Leistungen in Lehrveranstaltungen Das Vorlesungsverzeichnis ist selbstverständlich auch über mySpoho einsehbar. Der Login in mySpoho erfolgt für alle Nutzer*innen über die DSHS-ID und dem dazugehörigen Passwort. Hilfreiche Anleitungen der wichtigsten Vorgänge für alle Nutzer:innen finden sich in der Knowledge Base (angeschlossen an das Ticketsystem der DSHS Köln). Diese werden sukzessive erweitert. Knowledge Base: https://support.dshs-koeln.de/kb Fragen/Problemen zu mySpoho : mySpoho@dshs-koeln.de Wir wünschen allen einen guten Start bei der Nutzung von mySpoho und gerade in den ersten Monaten Geduld und Nachsicht bei der Feinjustierung. Weitere Infos zum Campusmanagement und zum Einführungsprojekt HISinOne finden Sie hier .

  • 13.11.2024
    Wissen teilen. Unterstützung sichern.
    Am 6. November fand im Haus des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt am Main das Abschlusssymposium des Projekts „Nachhaltige Sport[groß]veranstaltungen in Deutschland“ statt. Die Veranstaltung brachte mehr als 100 Teilnehmer*innen zusammen, darunter zahlreiche Sportveranstalter sowie Vertreter*innen aus Sportorganisationen, Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Im Mittelpunkt des Symposiums stand der Austausch über die Bedeutung nachhaltiger Sportveranstaltungen und die Ergebnisse des zweijährigen Projekts, das von der Deutschen Sporthochschule Köln, dem Öko-Institut e.V. und dem DOSB gemeinsam vorangetrieben wurde. Die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) übernahm mit Prof. Dr. Ralf Roth, Leiter des Instituts für Outdoorsport und Umweltforschung, die fachliche Leitung innerhalb des Projektverbundes. Einblicke in das Projekt und Vorstellung des neuen Webportals Moderiert von Para-Schwimmer Andreas Onea, bot das Symposium eine umfassende Rückschau auf die Projektergebnisse, die durch Prof. Dr. Ralf Roth (DSHS) und Christian Siegel (DOSB) präsentiert wurden. Sie betonten die intensive Zusammenarbeit und die Expertise, die sowohl von den Projektpartnern als auch von einer Vielzahl an Fachleuten in den Beteiligungsformaten eingebracht wurde. Ziel des Projekts ist es, Veranstalter in ganz Deutschland bei der nachhaltigen Gestaltung ihrer Sportveranstaltungen zu unterstützen. Als zentrales Ergebnis dieser Bemühungen wurde ein Webportal „Nachhaltige Sport[groß]veranstaltungen“ entwickelt. Im Rahmen des Symposiums wurden erste exklusive Einblicke in das Portal gegeben, welches aktuell finalisiert wird. Teilnehmende hatten die Möglichkeit, den aktuellen Stand zu erkunden und Feedback zu geben, um die Funktionen und Inhalte weiter zu verbessern. Ab Januar 2024 wird das Portal allen Interessierten zur Verfügung stehen und umfassende, wissenschaftlich fundierte Informationen für die nachhaltige Organisation von Sportveranstaltungen bereitstellen. Paneldiskussion: Zukunft der nachhaltigen Sportveranstaltungen In einer lebhaften Paneldiskussion setzten sich Vertreter*innen wichtiger Stakeholdergruppen mit der Zukunft nachhaltiger Sportveranstaltungen auseinander. Georg van der Vorst von S20 – The Sponsors’ Voice e.V. und Viessmann hob hervor, wie Sponsoren sich zunehmend auf Nachhaltigkeit und die damit verbundene Verantwortung fokussieren. Unternehmen seien in dieser Hinsicht oft Vorreiter und könnten über den Hebel der Finanzierung wertvolle Impulse für Sportveranstaltungen setzen, die über das klassische Sponsoring hinausgehen. Mareike Miller von Athleten Deutschland e.V. unterstrich die Rolle der Athlet*innen als entscheidende Stakeholdergruppe, die stärker in Nachhaltigkeitsstrategien einbezogen werden sollte. Athlet*innen könnten durch ihre Sichtbarkeit und Reichweite eine Vorbildfunktion einnehmen und das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken weiter fördern. Stefanie Schulte vom Deutschen Fußball-Bund und Niklas Börger von den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games betonten die Notwendigkeit, alle Interessengruppen einzubeziehen, um nachhaltige Konzepte umfassend umzusetzen. Ein starkes Signal für nachhaltige Zukunft im Sport Das Abschlusssymposium verdeutlichte, dass Nachhaltigkeit im Sport keine Zusatzleistung mehr ist, sondern ein essenzieller Bestandteil für die Zukunft von Sportveranstaltungen. Die Diskussionen und der Austausch im Rahmen der Veranstaltung haben gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit unter anderem zwischen Veranstaltern, politischen Institutionen, Sponsoren und Athlet*innen ist, um nachhaltige Sportveranstaltungen zu ermöglichen. Das Projektteam bedankt sich bei allen Referent*innen und den wertvollen Input aller Teilnehmenden des Symposiums. Das Projekt „Nachhaltige Sport[groß]veranstaltungen in Deutschland“ wird vom Bundesministerium des Innern und Heimat sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert. Weitere Informationen zum Projekt und zur Verfügbarkeit des Webportals ab 2024 finden Sie auf der Projektseite

  • 06.11.2024
    NeurO2flight hebt ab
    Aktuelle Pläne nationaler und internationaler Raumfahrtbehörden sehen vor, zukünftige Raumfahrzeuge und Weltraumhabitate mit niedrigerem Sauerstoffgehalt zu betreiben. Das hätte den Vorteil, dass die Astronaut*innen schneller zwischen Innen- und Außenbereichen wechseln können, da das Risiko von Dekompressionssymptomen verringert wird. Zum anderen besteht ein logistischer und wirtschaftlicher Vorteil, da weniger Sauerstoff bereitgestellt werden muss. Aber wie wirkt sich Hypoxie bei gleichzeitiger Schwerelosigkeit auf die Astronautinnen und Astronauten aus? Das will das innovative Forschungsprojekt „NeurO2flight“ herausfinden. Zum Projektteam gehört Constance Badalí, Mitarbeiterin am Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft. Sie und die anderen internationalen Teammitglieder befinden sich aktuell in Bordeaux, um ihr Experiment im Parabelflug zu testen. Der Aufbau ist bereits erfolgreich zusammengeschraubt und in das Flugzeug geladen. Erste Tests wurden durchgeführt. Nun heißt es: abwarten, bis der Flieger abhebt. Insgesamt drei Flugtage stehen dem Team zur Verfügung. Während jedem Flug werden 31 Parabeln geflogen – und während jeder Parabel herrscht 22 Sekunden Schwerelosigkeit. Einen ausführlichen Bericht über das Forschungsprojekt lesen Sie in unserer aktuellen ZeitLupe-Ausgabe (Seite 42). Carmen Possnig, österreichisches Mitglied des Projektteams, berichtet aus Bordeaux via LinkedIn .

  • 06.11.2024
    Hochschulentwicklungsplanung
    Auf Einladung des Rektorats der Deutschen Sporthochschule Köln hat Anfang November ein Professorium stattgefunden. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Hochschulentwicklungsplanung (HEP) für den Zeitraum 2025–2030, die als künftiges Leitparadigma auf den weiteren Ausbau der Zukunftsfähigkeit der Universität abzielt. Der Rektor der Kölner Sportuniversität, Prof. Dr. Ansgar Thiel, erläuterte, dass zur Orientierung am Paradigma der Zukunftsfähigkeit neben dem nachhaltigen und ökologischen Agieren, einer Effizienzsteigerung, um Leistungsfähigkeit trotz Ressourcenmangels beizubehalten, auch die Entwicklung neuer Strategien zur Konsolidierung des Haushalts und damit zum Erhalt der Liquidität und der Handlungsfähigkeit der Universität gehörten. Der HEP 2025–2030 löst den bisherigen HEP 2020–2025 ab und befindet sich aktuell in Bearbeitung. Einen besonderen Fokus im Rahmen der weiteren Hochschulentwicklungsplanung legt die Hochschulleitung auf die Weiterentwicklung der Professuren der Universität. Prof. Thiel betonte zudem, dass es die Mission der Deutschen Sporthochschule Köln sei, die zentrale „gesellschaftliche Stimme“ des Sports zu werden und damit den Beitrag des Sports zur Bewältigung gesellschaftlicher Krisen öffentlich noch sichtbarer zu machen - dies sei nur gemeinsam möglich. „Sport leistet einen herausragenden und vielseitigen Beitrag für die Förderung des Zusammenhalts der Gesellschaft. Sport und Bewegung sind Schlüsselelemente für die Bewältigung vieler gesellschaftlicher Herausforderungen", so der Rektor. Wichtige Schwerpunkte der künftigen Arbeit des Rektorats seien zudem, die Organisation der Universität strukturell zu beleuchten, die Lehre kontinuierlich weiterzuentwickeln und im Bereich der Forschung eine bessere interne Vernetzung zu erreichen sowie Forschungskompetenzzentren aufzubauen. Auch Kooperationen mit internen und externen Partner*innen sollen weiter ausgebaut werden. Im Anschluss der sehr gut besuchten Veranstaltung nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zur Klärung offener Fragen und zur Diskussion.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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