1 Studienbereich Basics Modulhandbuch 2 Übersicht ...................................................................................................................................... Studienverlaufsplan: Studienbereich Basics ............................................................................. 3 Modul A 1: Biowissenschaftliche Grundlagen .......................................................................... 4 Modul A 2: Verhaltens- und sozialwissenschaftliche Grundlagen .......................................... 12 Modul B 1: Praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Grundlagen............................... 19 Modul C 3: Wintersport / Rad- und Rollsport/ Bergsport /Zweikampfsport/ Technisch- kompositorische Sportarten...................................................................................................... 25 Modul C 4: Bewegung und Gestaltung .................................................................................... 33 Modul C 1: Turnen – Schwimmen - Leichtathletik ................................................................. 34 Modul C 2: Sportspiele ............................................................................................................ 39 3 Studienverlaufsplan: Studienbereich Basics MODULEBENE / BASISSTUDIUM + SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN** MODULÜBERSICHT 1. FS A 1 Biowissenschaftliche Grundlagen 4 SWS VL 180h Workload (6 CP*) A 2 Verhaltens- u. sozial- wissenschaftliche Grundlagen 4 SWS VL 180 h Workload (6 CP*) B 1 Prakt. Anwendung sportwissenschaftl. Grundlagen 4 SWS (K) 180 h Workload 6 CP C 3 -Wintersport -Rad- u. Rollsport -Bergsport -Zweikampfsport - Technisch – kompositorische Sportarten 4 SWS (K) 150 h Workload 5 CP C 4 Bewegung und Gestaltung 4 SWS (K) 150 h Workload 5 CP SE M ES TE R EB EN E 2. FS A 1 Biowissenschaftliche Grundlagen 1 SWS (SE) 60h Workload (2 CP*) Gesamtworkload A1: 240h Gesamtcredits: 8 A 2 Verhaltens- u. sozial- wissenschaftliche Grundlagen 2 SWS (SE) 60h Workload (2 CP*) Gesamtworkload A2: 240 h Credits: 8 CP C 1 -Turnen -Schwimmen -Leichtathletik 6 SWS (K) 240 h Workload 8 CP C 2 Sportspiele 6 SWS (K) 240 h Workload 8 CP SQ 1 Methoden- kompetenz 4 SWS 120 h Workload 4 CP SQ 2 Sozial- kompetenz I 4 SWS 120 h Workload 4 CP SQ 3 Sozial- kompetenz II 4 SWS 120 h Workload 4 CP * Im 1. FS beträgt der Workload 840 h (28 CP), im 2.FS 960 h (32 CP). Die Gesamtworkloadbelastung der Studierenden im 1. Studienjahr beträgt 1.800 h, es werden 60 CP vergeben. * Um der Logik der Vergabe der Creditpoints mit dem Gesamtabschluss der Module A1 und A2 zu folgen, werden die 8 CP jeweils erst nach erfolgreichem Studium der Module vergeben. ** Die Studienbereiche Basisstudium und Schlüsselqualifikationen werden für alle Studierenden aller BA-Studiengänge verpflichtend studiert. Die Modulbeschreibungen der SQ-Module sind dem Modulhandbuch „Studienbereich Schlüsselqualifikationen“ zu entnehmen. 4 Modul A 1: Biowissenschaftliche Grundlagen Kennnummer: Workload 240 h 180 h im 1. FS 60 h im 2. FS Kreditpunkte 8 6 im 1. FS 2 im 2. FS Studiensemester 1. und 2. Dauer 2 Semester 1 Lehrveranstaltungen a) Biowissenschaftliche Grundlagen (VL) b) Biowissenschaftliche Grundlagen (SE) Kontaktzeit 4 SWS 60 h 1 SWS 15 h Selbststudium 120 h 45 h Kreditpunkte 6 2 2 Qualifikationsziele Die Studierenden erhalten einen anwendungsorientierten Überblick über die medizinisch-naturwissenschaftlichen Aspekte der Sportwissenschaft. Sie erkennen, dass sportliche Bewegung und Anpassungsvorgänge im Sport durch naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und biologisch-medizinische Prozesse ermöglicht und limitiert werden 3 Inhalte Vorlesungen (4 SWS) zu Themen aus: - Kinematik und Kinetik des Muskel-Skelett-Systems - Energetische Aspekte körperlicher Aktivität - Bewegungskoordination und motorisches Lernen - Bau und Funktion des Bewegungsapparates - Biomedizinische Grundlagen des kardiopulmonalen Systems Seminar (1 SWS) Vertiefendes Seminar zu ausgewählten Themen der Vorlesungen Die detaillierte Aufstellung der zentralen Inhaltsbereiche der Lehrveranstaltungen ist den folgenden Seiten des Modulhandbuchs zu entnehmen. 4 Schlüsselqualifikationen Teamarbeit Konzeption von Thesenpapieren Präsentationstechniken 5 Verwendbarkeit des Moduls Pflichtmodul alle Studierenden der Bachelorstudiengänge 6 Teilnahmevoraussetzungen Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 7 Prüfungen Modulklausur Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 5 8 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende Gemäß personaler Machbarkeitsstudie vom WS 05/06 werden die Veranstaltungen im SS 06 durch die Dekanante in Zusammenarbeit mit den Studiengangsleitern und Institutsleitern vergeben. Es finden sich daher im Modulhandbuch keine näheren Angaben zu den hauptamtlich Lehrenden. Die Modulbeauftragten werden ebenfalls im SS 06 durch die Studiengangsleiter benannt. 9 Sonstige Informationen 6 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: A1 Veranstaltungstitel: Kinematik und Kinetik des Muskel-Skelett-Systems Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Grundkenntnisse von Kinematik und Kinetik des Muskel-Skelett-Systems unter besonderer Berücksichtigung von körperlicher Aktivität und haltungs-/bewegungsinduzierter Belastung werden erworben. Ziel ist insbesondere das Verstehen von Bewegung, Bewegungsursachen in Form von Kräften und Drehmomenten sowie der mechanischen Belastung des menschlichen Bewegungsapparates. Die Studierenden sollen weiterhin Größenordnungen mechanischer Belastungen und von Belastungstoleranzen des Muskel-Skelett-Systems bewerten lernen. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende Biologische Materialien: mechanische Eigenschaften - Knochen - Bänder und Sehnen - Muskel - Muskel-Sehnen-Einheit Kinematische Geometrie des menschlichen Körpers Kinematik der menschlichen Bewegung - Geschwindigkeit und Beschleunigung einer kinematischen Kette - Biologische Lösungen kinematischer Probleme, Gelenkgeometrie und Gelenkkinematik - Gelenkzentren und Gelenkachsen - Intragelenk Kinematik Kontaktkräfte - Kräfte und Kraftpaare - Reibkräfte und Luftkräfte, - Lokale biologische Effekte von Kontaktkräften (Kompressionskräfte, Scherkräfte und Haftreibung) Statik von mehrgliedrigen Ketten - Steifigkeit aktiver und passiver Segmente - Gelenksteifigkeit Trägheitscharakteristika des menschlichen Körpers und seiner Segmente - Trägheitscharakteristika des Gesamtkörpers - Trägheitscharakteristika der Körpersegmente Gelenkmomente und Gelenkkräfte - Inverse Dynamik der einfachen ebenen Kette - Bewegung im dreidimensionalen Raum - Gelenkmomente und Gelenkkräfte bei körperlicher Aktivität Mechanische Arbeit und Energie des Muskel-Skelett-Systems - Gelenkarbeit - Energie und Arbeit einer mehrgliedrigen Kette 7 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: A1 Veranstaltungstitel: Bau und Funktion des Bewegungsapparates Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Die Studierenden sollen Kenntnisse in der Funktionellen Anatomie des Bewegungsapparates erwerben, die sie in die Lage versetzen, einfache sportliche Bewegungen hinsichtlich der Beanspruchung der beteiligten Gelenke und der eingesetzten Muskulatur zu verstehen. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende Bauprinzipien des menschlichen Körpers, Achsen, Ebenen Bauprinzipien von Binde- und Stützgewebe, Knochen und Gelenken Aufbau des Muskels, Erscheinungsformen der Muskelkontraktion Achsenskelett mit Thorax, Wirbelsäule in Konstruktion und Beweglichkeit Rumpfmuskulatur in Stabilisierung und Bewegung Beckengürtel als Konstruktion der Lastübertragung auf die untere Extremität Untere Extremität in Statik und Dynamik der Belastung/Bewegung Knie- Fußeinstellung im Sport Schultergürtel als Konstruktion der Bewegungen der oberen Extremität Obere Extremität als Greif- und Orientierungsorgang Prinzipien von Bewegungsumkehr (z.B. Hang/Stütz) 8 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: A1 Veranstaltungstitel: Energetische Aspekte körperlicher Aktivität Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Den Studierenden soll vermittelt werden, dass jede körperliche Aktivität mit Umwandlungen von Energie (im physikalischen Sinn) verbunden ist. Dieser Energiewechsel und seine Komponenten sind messbar und von abschätzbarer Größenordnung. Die Studierenden sollen solche Größenordnungen kennenlernen, um Angaben zu „Energie“, „Arbeit“ und „Leistung“ auf Stimmigkeit und Machbarkeit prüfen zu können. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende Grundlagen der Energetik: Historische Entwicklung, Energieformen, Gesetze, Dimensionen, Äquivalenzfaktoren, Größenordnungen Energieumsatz des Menschen und seine Komponenten, Ansätze von Messverfahren Energieumsätze bei ausgewählten sportlichen Aktivitäten, Wirkungsgrade, „energy cost of locomotion“ Energetische Aspekte der Ernährung Energetische Aspekte des Wärmehaushalts (insbesondere des Schwitzens) Aerobe und anaerobe Stoffwechselwege zur Bereitstellung nutzbarer Energie („Energiestoffwechsel“) in der Übersicht Muskelfasertypen im Vergleich: Kraft, Geschwindigkeit, Leistung 9 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: A1 Veranstaltungstitel: Bewegungskoordination und motorisches Lernen Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Die Studierenden sollen die Grundprinzipien der Informationsverarbeitung im zentralen Nervensystem erkennen und daraus die Grundlagen sensomotorischer Leistungen, motorischen Lernens, und neurologischer Rehabilitation ableiten können. Sie sollen in die Lage versetzt werden, das Gelernte in sportpraktischen bzw. klinischen Beispielen umzusetzen. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung von Information im Nervensystem, mit sportprakt. Beispielen. Die motorische Hierarchie: Grundlagen der Bewegungskontrolle vom Rückenmark bis zum Assoziatioscortex. Das Zusammenspiel hierarchischer Ebenen in der Bewegungskontrolle, und seine Störung durch neurologische Erkrankungen. Aufgabenteilung im motorischen System: hierarchisch, verteilt, oder parallel? Das „motorische Programm“ in Alltag und Sport. Kognitive Anforderungen der Bewegungsplanung, und ihre Nutzung im sportlichen Alltag. Plastizität des motorischen Systems in der Entwicklung, bei neuen Anforderungen und im Senium. Neuronale Grundlagen des motorischen Lernens; Lernstadien und ihre sportpraktische Bedeutung. Das „Engramm“ als Veranschaulichung von motorischen Programmen und motorischem Lernen. Motorisches Lernen im Sport und in der neurologischen Rehabilitation. 10 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: A1 Veranstaltungstitel: Biomedizinische Grundlagen des kardiopulmonalen Systems Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Vermittlung von bio-medizinischem Grundlagenwissen zur Anpassung des kardiopulmonalen Systems an körperliche Aktivität bzw. Inaktivität . Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende • Aufbau und Funktion des kardiopulmonalen Systems • neuro-humorale Steuerung des kardiopulmonalen Systems • biologische Anpassung des kardiopulmonalen Systems an körperliche Aktivität • biologische Anpassung des kardiopulmonalen Systems an körperliche Inaktivität • Grundlagen der Erfassung kardiopulmonaler Funktionsparameter • med. Grundlagen der Belastungssteuerung des kardiopulmonalen Systems 11 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: A1 Veranstaltungstitel: Vertiefende(s) Seminar / Übung Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 2. Semester Die Inhalte der A1-Vorlesungen werden anhand von praktischen Beispielen, möglichst im Labor mit Demonstrationen oder einfachen Experimenten, angewendet und vertieft. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Seminar Voraus- setzungen Sprache Deutsch/Englisch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 60 2 1 Lehrende Vertiefung im Bereich: • Biochemie • Biomechanik und Orthopädie • Kreislaufforschung und Sportmedizin • Physiologie und Anatomie • Rehabilitation und Behindertensport 12 Modul A 2: Verhaltens- und sozialwissenschaftliche Grundlagen Kennnummer: Workload 240 h 180 h im 1. FS 60 h im 2. FS Kreditpunkte 8 6 im 1. FS 2 im 2 FS Studiensemester 1. und 2. Dauer 2 Semester 1 Lehrveranstaltungen a) Verhaltens- und sozialwissenschaftliche Grundlagen (VL) b) Verhaltens- und sozialwissenschaftliche Grundlagen (SE) Kontaktzeit 4 SWS 60 h 2 SWS 30 h Selbststudium 120 h 30 h Kreditpunkte 6 2 2 Qualifikationsziele Die Studierenden sollen die Theorien, Verlaufsformen, Möglichkeiten und Konsequenzen von sportbezogenen Erziehungs-, Bildungs-, Lern-, Entwicklungs- und Sozialisationsprozessen kritisch reflektieren können. Darüber hinaus soll Kenntnis erlangt werden über philosophisch-anthropologische und soziokulturelle Rahmenbedingungen sportlichen Handelns. Zudem geht es um die Vermittlung eines anwendungsbezogenen Reflexionswissens, das eine angemessene und differenzierte, aber auch kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen und Verhalten anderer im Handlungsfeld Sport erlaubt. 3 Inhalte - Sportbezogenes Handeln aus sozialwissenschaftlicher Sicht ( VL ) - Entwicklung und Lernen im und durch Sport ( VL ) - Sport und Gesellschaft ( VL ) - Verhaltens- und sozialwissenschaftliche Aspekte des Sports ( SE ) - Grundlagen des Sportrechts (VL) Die detaillierte Aufstellung der zentralen Inhaltsbereiche der Lehrveranstaltungen ist den folgenden Seiten des Modulhandbuchs zu entnehmen. 4 Schlüsselqualifikationen Mündliche Präsentation von Inhalten in Referatsform Konzeption von Thesenpapieren Interpersonelle Kommunikations- und Interaktionstechniken Argumentieren über gegebene Inhalte Moderieren von Seminarsitzungen und Diskussionsleitung Teamarbeit Wissenschaftliche Arbeitsformen Lebenslanges Lernen 5 Verwendbarkeit des Moduls Pflichtmodul alle Studierenden der Bachelorstudiengänge 13 6 Teilnahmevoraussetzungen Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 7 Prüfungen Modulklausur Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 8 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende Gemäß personaler Machbarkeitsstudie vom WS 05/06 werden die Veranstaltungen im SS 06 durch die Dekanante in Zusammenarbeit mit den Studiengangsleitern und Institutsleitern vergeben. Es finden sich daher im Modulhandbuch keine näheren Angaben zu den hauptamtlich Lehrenden. Die Modulbeauftragten werden ebenfalls im SS 06 durch die Studiengangsleiter benannt. 9 Sonstige Informationen 14 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Sportwissenschaftliche Grundlagen - Modul A2: Verhaltens- u. sozialwissenschaftlice Grundlagen Veranstaltungstitel: Sportbezogenes Handeln aus sozialwissenschaftlicher Sicht Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Einen anwendungsorientierten Überblick erwerben über Theorien, Verlaufsformen, Möglichkeiten und Konsequenzen des Verhaltens und Erlebens im Sport. Das eigene Handeln und Verhalten reflektieren sowie eine sozialwissenschaftliche und zugleich ganzheitliche Perspektive auf den Sport einnehmen können. Darüber hinaus soll die Auseinandersetzung mit den Ansätzen und Anwendungsbedingungen der Interventionsmöglichkeiten im Handlungsfeld Sport gefördert werden. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende - Interventionsmöglichkeiten im Sport (z.B. Unterrichten, Erziehen, Beraten, Motivieren...) - Angst im Sport - Aggression und Gewalt im Sport - Emotionen im Sport - Funktion und Bedeutung von Normen u. Werten für das sportliche Handeln - sinnvolle und sinnerschließende Möglichkeiten sportlichen Handelns - sportliche Handlungssituationen arrangieren, reflektieren etc. - sportbezogene Handlungssituationen und ihre objektive bzw. subjektive Wirksamkeit 15 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel Sportwissenschaftliche Grundlagen - Modul A2: Verhaltens- u. sozialwissenschaftliche Grundlagen Veranstaltungstitel: Entwicklung u. Lernen im u. durch Sport Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Die Studierenden sollen lernen, die Theorien und Prinzipien der Lern- und Entwicklungsprozesse kritisch zu reflektieren und anwendungsbezogen Lern- und Entwicklungsprobleme im Sport identifizieren und lösen zu können. Es soll das sportbezogene Handlungswissen dahingehend erweitert werden, dass Lern- und Entwicklungsprozesse person- und aufgabenspezifisch zu fördern sind. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende - Theorien und Prinzipien menschlicher Bewegungsentwicklung - Theorien und Prinzipien des Bewegungslernens - Unterschiedliche Lerntypen und ihre Bedeutung - Ursache und Wirkungen von Lern- u. Entwicklungsproblemen (z.B. Angst, Emotionen etc.) - Entwicklung und Lernen als interaktives Geschehen - unterschiedliche Lern- und Entwicklungsphasen und ihre Folgen - lebenslanges Lernen/Entwicklung im Sport 16 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: Sportwissenschaftliche Grundlagen - Modul A2: Verhaltens- u. sozialwissenschaftliche Grundlagen Veranstaltungstitel: Sport und Gesellschaft Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Kenntnisse erwerben über die zentralen Strukturen und Handlungsfelder des Sportsystems, die zentralen Einfluss- und Steuerungsgrößen für den Strukturwandel des Sports sowie soziale Zusammenhänge zwischen Sport-Gesellschaft-Individuum Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende Sportentwicklung und zentrale Strukturen des Sportsystems (Schwerpunkt Deutschland, Exkurs international ) - Soziale Differenzierung und Strukturwandel des Sports - staatlicher Sektor - freiwilliger Sektor - privatwirtschaftlicher Sektor Gesellschaftliche Zusammenhänge: Gesellschaft - Sport - Individuum - gesellschaftliche Modernisierung und Individualisierung - Sportengagement im Lebensverlauf - Sozialisation zum und im Sport - Soziale Schichtung, Sozialstruktur und Lebenstil - Sport und Geschlechterverhältnisse - Sport und Gewalt Handlungsfelder im Sport - Freizeit/Breitensport - Kinder-, Jugendsport - Gesundheitssport - Sport und Alter - Leistungssport 17 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Sportwissenschaftliche Grundlagen - Modul A2: Verhaltens- u. sozialwissenschaftliche Grundlagen Veranstaltungstitel: Verhaltens- u. sozialwissenschaftliche Aspekte des Sports Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 2 SWS wöchentlich 2. Semester Fundierte Erweiterung des sportbezogenen Reflexionswissens um historische, pädagogische, philosophische, psychologische u. soziologische Aspekte, insbesondere soll Kenntnis erlangt werden über philosophisch-anthropologische und soziokulturelle Rahmenbedingungen sportlichen Handelns. Aneignung norm- und wertorientierter Entscheidungskompetenzen, die ein begründetes eigenverantwortliches Handeln im Sport, aber auch eine differenzierte kritisch-distanzierte Auseinandersetzung mit dem Phänomen Sport ermöglichen. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Seminar Voraus- setzungen Teilnahme an den Vorlesungen des Moduls Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 2 60 2 Lehrende - historische Genese des Sports - pädagogische Probleme des Sports (Kinderhochleistungssport, Trainerrolle, Trainer-Athlet-Verhältnis etc.) - philosophisch-anthropologische u. ethische Implikationen des Sports (Konkurrenz u. Konflikt; Macht u.Gewalt; Sieg u. Niederlage; Inszenierung u. Spiel) - Sport als soziokulturelles Phänomen (Struktureller Wandel im Sport: Freizeit, Gesundheit/Fitness, Erlebnissport) - Psychologische bzw. psychosoziale Probleme im Sport (Angst, Emotionalität, Aggression, Belastungen/Trainingssteuerung/Motivation u. Leistung) 18 Bachelorstudiengang: Basisstudium / Basics Modultitel: Sportwissenschaftliche Grundlagen - Modul A2: Verhaltens- u. sozialwissenschaftliche Grundlagen Veranstaltungstitel: Grundlagen des Sportrechts Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Die Vorlesung führt unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Sports in die Grundlagen des Rechts ein. Durch die Veranstaltung werden die Studierenden für sportrechtliche Problemstellungen sensibilisiert. Darüber hinaus wird die Fähigkeit vermittelt, sportrechtliche Sachverhalte strukturiert und systematisch zu bearbeiten. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt im Zivilrecht. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Vorlesung Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Klausur Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende • Systematik des Deutschen Rechts • Grundlagen des Privatrechts • Methodik: Juristische Arbeitstechnik • Vereinsrecht: Gründung, Organe, Mitgliedschaftsrecht und-pflichten, Haftung des Vereins und der Organe • Zivilrechtliche Haftung der Sportler im Vereins- und Freizeitsport sowie in kommerziellen Sportanlagen • Verkehrssicherungspflichten der Betreiber von Sportanlagen • Verbandsrecht und Verbandsorganisationsrecht • Aufsichts- und Kontrollpflichten von Lehrern, Übungsleitern, Trainern und Funktionären. Haftungsrechtliche • Konsequenzen bei Pflichtverletzung • Doping: Verbandsrechtliche Hintergründe und straf- und zivilrechtliche Konsequenzen • Abgrenzung und Inhalte öffentlicher und privater Versicherungen • Grundlagen des Arbeitsrechts : Befristung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen • Sponsoringvertrag und allgemeines Persönlichkeitsrecht 19 Modul B 1: Praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Grundlagen Kennnummer: Workload 180 h Kreditpunkte 6 Studiensemester 1. Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen c) Praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Grundlagen (KS) Kontaktzeit 4 SWS 60 h Selbststudium 120 h Kreditpunkte 6 2 Qualifikationsziele Die Veranstaltungen sollen praxisnah und sportartenübergreifend die sportpraktischen Grundlagen vermitteln. Die Umsetzung der motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Ausdauer und Koordination in die Sportpraxis steht im Zusammenhang mit den theoretischen Grundlagen der funktionellen Anatomie, der Energetik körperlicher Aktivität, der Kinetik des Muskels und den Grundlagen von Motorik und Koordination. Die Veranstaltung "Spielen" geht hauptsächlich mit den Grundlagen der Veranstaltung A2 einher. 3 Inhalte Ausdauerfähigkeiten in der Sportpraxis Kraftfähigkeiten in der Sportpraxis Ausbildung koordinativer Fähigkeiten Sportartübergreifende Spielfähigkeit Die detaillierte Aufstellung der zentralen Inhaltsbereiche der Lehrveranstaltungen ist den folgenden Seiten des Modulhandbuchs zu entnehmen. 4 Schlüsselqualifkationen Mündliche Präsentation von Inhalten in Referatsform Konzeption von Thesenpapieren Interpersonelle Kommunikations- und Interaktionstechniken Argumentieren über gegebene Inhalte Teamarbeit Erschließung anwendungsbezogener Aspekte 5 Verwendbarkeit des Moduls Pflichtmodul alle Studierenden der Bachelorstudiengänge 6 Teilnahmevoraussetzungen Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 7 Prüfungen Praktische Überprüfung Leistung und Form Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 8 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende Gemäß personaler Machbarkeitsstudie vom WS 05/06 werden die Veranstaltungen 20 im SS 06 durch die Dekanante in Zusammenarbeit mit den Studiengangsleitern und Institutsleitern vergeben. Es finden sich daher im Modulhandbuch keine näheren Angaben zu den hauptamtlich Lehrenden. Die Modulbeauftragten werden ebenfalls im SS 06 durch die Studiengangsleiter benannt. 9 Sonstige Informationen 21 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: : Praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Grundlagen Veranstaltungstitel: Ausdauerfähigkeiten in der Sportpraxis Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Die sportpraktische Vermittlung der verschiedenen Erscheinungsformen der Ausdauer berücksichtigt sowohl Aspekte des Leistungssports als auch gesundheitssportlich und freizeitsportorientierte Anwendungsfelder. Der Schwerpunkt der praktischen Vermittlung liegt auf der allgemeinen aeroben dynamische Erscheinungsform der Ausdauer, wobei sowohl die klassischen Ausdauersportarten als auch Trendsportarten und ausgewählte Sportspiele Berücksichtigung finden. Grundlagen der Leistungssteuerung und Belastungsdosierung für verschiedenen Zielgruppen werden in der Praxis angewandt. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen Gleichzeitige Belegung A1 Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung Leistung und Form Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende - Grundlagen des Ausdauertrainings am Beispiel Laufen, Trainingsmethoden: kontinuierliche Dauermethode (extensiv, intensiv), Intervallmethoden, Fahrtspiel - Leistungssteuerung: Naive Steuerungsmethoden („Laufen ohne zu Schnaufen“), RPE-Skala, Atem-Schritt-Frequenz, Herzfrequenz (Pulsuhren und palpatorisch in Eigenmessung), Laktat / Stufentests - Ausdauertraining im Schwimmsport: Besonderheiten, Systematisierung, Organisationsformen, Hilfsmittel (Schwimmbrett, Pull-bouys, Paddles, Flossen), Intensitätskontrolle - Ausdauertraining im Radsport, Besonderheiten, Systematisierung, Organisationsformen, Intensitätskontrolle - Alternative Formen des Ausdauertrainings Nordic Walking Aquajogging Aerobic, Step-Gymnastik Ergometertraining Inline-Skating Roll-Skilanglauf - Spielerisches Ausdauertraining - Altersentsprechendes Ausdauertraining 22 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: : Praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Grundlagen Veranstaltungstitel: Kraftfähigkeiten in der Sportpraxis Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Allgemeine Grundlagen zu den verschiedenen Erscheinungsformen der Kraft werden unter Berücksichtigung ausgewählter sportartspezifischer und sportmedizinischer Anwendungsformen durch Eigenrealisation erfahren. Bei der praktischen Vermittlung sollen die in Abhängigkeit der Kraftart unterschiedlichen Möglichkeiten und Verfahren zur Leistungsanpassung der Kraftfähigkeiten realisiert werden. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt -ungstyp Kurs Voraus- setzungen Gleichzeitige Belegung A1 Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung Leistung und Form Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende - Grundlagen des Krafttrainings an a) Kraftmaschinen mit eingeschränkten Bewegungsgraden und b) freien Hanteln sowie Verhalten in Krafträumen (Hygiene, Sicherheitsaspekte bei der Handhabung der Geräte, Hilfestellungen, Gerätepflege, Ordung). - Basisübungen im Krafttraining Kniebeugen: Knie-Fußstellung, Druckverteilung auf den Füßen, Beinachsen und Rückenhaltung im Bewegungsablauf, Hilfestellung. Methodisch-didaktische Übungsreihe,.richtiges Heben schwerer Lasten. -„Kraftarten“ - Bedeutung der Hill-Kurve für die Kraftdiagnostik von Schnellkraftfähigkeiten. - Maximalkraft: Bestimmung des 1RM am Beispiel des Bankdrückens als Basis für die Belastungsgestaltung. Grundlage ist die Vorgabe der NSCA - Maximalkrafttraining: Unterscheidung von verschiedenen Möglichkeiten des Maximalkrafttrainings. Trainingsplanerstellung und praktische Durchführung einer Trainingseinheit. - Kraftausdauer: Anhand der zuvor erhobenen Kraftwerte soll ein Trainingsprogramm aus präventivmedizinischer Sicht erstellt und an Kraftgeräten mit eingeschränkten Freiheitsgraden durchgeführt werden. - Sprungkrafttraining als Beispiel des Trainings im Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus und Abgrenzung zur Reaktivkraft. - Allgemeines Krafttraining: - Allgemeine Kräftigung mit dem Medizinball (2 und 3 kg). - Allgemeine Kräftigung mit dem Körpergewicht des Partners. - Krafttraining mit den üblichen Ausstattungen einer Turnhalle - Gesundheits- und sportmedizinische Aspekte: Präventive Stabilisationsübungen für Sprung- und Kniegelenk - Rückenschule, richtiges Heben, Tragen, Sitzen, Arbeiten. Übungsauswahl zur Stabilisierung der Rumpfmuskulatur. - Spezielle Übungen zur Kräftigung der Bauchmuskulatur, Beachtung klassischer Fehler 23 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Grundlagen Veranstaltungstitel: Koordinationsfähigkeit Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 1 SWS wöchentlich 1. Semester Durch die praktische Umsetzung der koordinativen Fähigkeiten sollen die Studierenden Koordination als eine Basis für Bewegungslernen und Techniktraining im Sport erfahren. Durch vielfältige Spiel- und Übungsformen sollen sportartübergreifend die Entwicklung und Verbesserungsfähigkeit für verschiedene Alters- und Leistungsstufen eigenrealisiert werden. Die sportpraxisnahe Umsetzung der koordinativen Fähigkeiten erfolgt sowohl für die allgemeinen Erscheinungsformen als auch für ausgewählte sportartspezifische Anwendungsformen. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen Gleichzeitige Belegung A1 Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung in Leistung und Form Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende -Primäre koordinative Fähigkeiten Gleichgewichtsfähigkeit Reaktionsfähigkeit Rhythmisierungsfähigkeit Orientierungsfähigkeit Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit -Sekundäre koordinative Fähigkeiten Umstellungsfähigkeit Kopplungsfähigkeit -Koordinationstests 24 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Grundlagen Veranstaltungstitel: Spielfähighkeit Zu erwerbende Kompetenzen Modultitel 1 SWS wöchentlich 1. Semester Die Veranstaltung soll praxisnah und sportartenübergreifend die allgemeine Spielfähigkeit entwickeln. Die Grundstrukturen des Spielens gegeneinander und miteinander sollen erfahren werden und die Bedeutung der Spielregeln sowie deren Veränderung und die daraus resultierenden Auswirkungen verdeutlicht werden. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen Gleichzeitige Belegung A2 Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung in Leistung und Form Workload Credits (SWS) 45 1,5 1 Lehrende - Sportartenübergreifend - Miteinander und gegeneinander Spielen - Offenes vs regelgebundenes Spiel - Spielen und unterschiedliche Situationen (Raum, Zeit, Material, Anlass usw.) - Spielen und unterschiedliche Adressaten (alle Altersklassen, körperliche Einschränkungen) - Spielen und Anzahl der Spielteilnehmer (Solitär-, Paar-, Mannschaftsspiele) - Spielen und Spielart (Bewegungs- und Tanzspiele) - Spielen und Spielform (Regel- und Rollenspiele) 25 Modul C 3: Wintersport / Rad- und Rollsport/ Bergsport /Zweikampfsport/ Technisch-kompositorische Sportarten Kennnummer: Workload 150 h Kreditpunkte 5 Studiensemester 1. Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen a) Wintersport / Rad- und Rollsport/ Bergsport /Zweikampfsport/ Technisch-kompositorische Sportarten (KS) Kontaktzeit 4 SWS 60 h Selbststudium 90 h Kreditpunkte 5 2 Qualifikationsziele Das Modul soll einen Einblick in wesentliche Inhaltsbereiche der Sportartengruppen Wassersport, Wintersport, Bergsport, Rad- u. Rollsport, Zweikampfsport und Techno-kompositorische Sportarten geben. Grundlegende Inhalte, Zielsetzungen Ausprägungsarten innerhalb dieser Sportarten werden vorgestellt und exemplarisch erfahrbar gemacht. Die Studierenden sollen die unterschiedlichen Bewegungsbedingungen, die durch die Umwelt, verschiedene Materialien und Angriffspunkte determiniert sind, kennen lernen sowie die Auswirkungen der Bewegungsbedingungen auf die jeweilige Bewegunsstruktur erfahren und in Grundzügen verstehen lernen. Das Modul umfasst eine bewusst breit angelegte Sportartenauswahl, um den Studierenden den Erwerb eines weit gefächerten Repertoirs von Bewegungserfahrung und -kenntnis zu vermitteln. Die Wesensmerkmale der Sportarten sollen an exemplarisch dargestellten und durchgeführten Disziplinen erkannt und erlebt werden. Zielsetzung ist eine breit angelegte Sportartenkompetenz. Sportartspezifische Bewegungsabläufe sollen beobachtet und nach Qualitätskriterien beurteilt werden können. Die anhand ähnlicher Anforderungsprofile und Umweltbedingungen zu Gruppen vereinten Sportarten bieten darüber hinaus eine hervorragende Möglichkeit zur Vermittlung sportartübergreifender Ziele. 3 Inhalte Die Lerninhalte orientieren sich an den übergreifenden Zielstellungen - Erlangung von Sportartenkompetenz Erwerb von grundlegenden Kenntnissen bezogen auf die Charakteristik der Sportartengruppen Wassersport, Wintersport, Bergsport, Rad- u. Rollsport, Kampfsport, Zweikampfsport sowie Techno- kompositorische Sportarten - Verstehen und Erleben sportartspezifischer biomechanischer Gesetzmäßigkeiten Erwerb von Kenntnissen über die Interaktion zwischen Sportler und seiner sportartspezifischen Umwelt - Orientierung, Anpassung an Bewegungsräume abseits der Alltagsumwelt - Erfahren und Erkennen von Gesetzmäßigkeiten motorischen Lernens - Erleben und Erkennen von sozialem Lernen und Gruppenarbeit - Erwerb von Materialkompetenz Die detaillierte Aufstellung der zentralen Inhaltsbereiche der Lehrveranstaltungen ist den folgenden Seiten des Modulhandbuchs zu entnehmen. 4 Schlüsselqualifkationen Mündliche Präsentation von Inhalten in Referatsform Konzeption von Thesenpapieren Interpersonelle Kommunikations- und Interaktionstechniken Argumentieren über gegebene Inhalte Teamarbeit Erschließung anwendungsbezogener Aspekte 5 Verwendbarkeit des Moduls Pflichtmodul alle Studierenden der Bachelorstudiengänge 6 Teilnahmevoraussetzungen Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 26 7 Prüfungen Praktische Überprüfung Leistung und Form, Modulklausur Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 8 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende Gemäß personaler Machbarkeitsstudie vom WS 05/06 werden die Veranstaltungen im SS 06 durch die Dekanante in Zusammenarbeit mit den Studiengangsleitern und Institutsleitern vergeben. Es finden sich daher im Modulhandbuch keine näheren Angaben zu den hauptamtlich Lehrenden. Die Modulbeauftragten werden ebenfalls im SS 06 durch die Studiengangsleiter benannt. 9 Sonstige Informationen 27 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Theorie u. Praxis der Sportarten und Bewegungsfelder C 3 Veranstaltungstitel: Bergsport Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 4 SWS wöchentlich 1. Semester Erleben, Gestalten und Organisieren von Sport- und Bewegungsaktivitäten in Mittelgebirgen, Felsen und künstlichen Klettermöglichkeiten. Kennenlernen von Mittelgebirgen, Felsen und künstlichen Wänden als Sport und Bewegungsraum. Erwerb bergsportlicher Grundfertigkeiten. Schlüsselqualifikationen (Vermittlung vorwiegend erfahrungsorientiert, exemplarisch im Bergsport, übertragbar auf andere Bereiche): - Organisationskompetenz: Zielgruppengerechte und sichere Gestaltung von Wanderungen und Geländespielen im Mittelgebirge - Gesundheitsvorsorge: Natursport als gesundheitsfördernder Lebensstil - Nachhaltigkeitsbildung: praktisches Basiswissen Natur und Ökologie, Naturnutzung, umweltgerechtes Verhalten - Risikomanagement: Einfache Techniken des Seilgebrauchs (als Hilfsseil und Top-Rope), Kenntnis und Reflektion der Dimensionen von Risiko, Wagnis und Verantwortung (im Bergsport) Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs und Exkursionen Voraus- setzungen Sprache Deutsch oder Englisch Prüfung Praktische Überprüfung in Leistung und Form, Modulklausur Workload Credits (SWS) 150 5 4 Wandern, Bergwandern, Nordic Walking: Physiologische Belastung, Belastungssteuerung, Unfallprophylaxe, Ernährung, Erkennen und Gestaltung von Erlebnismöglichkeiten, gesundheitsfördernde Aspekte. Tourenplanung, Kartenkunde, Wetterkunde, Ausrüstung. Zelten, Biwakieren, draußen Leben: Ausrüstung und rechtlicher Rahmen Traditionelle und neuere Geländespiele Natur in Mittelgebirgen, umweltgerechtes Verhalten Seilgebrauch: Grundlegende Knoten, einfache Seilsicherungen (Seilgeländer, Handlauf) Gehen von Klettersteigen Ethik im Bergsport, Dimensionen und Kategorien von Risiko, Wagnis und Verantwortung, Strategien zur Unfallprophylaxe im Bergsport Klettern: Einführung in die Körpersicherung mittels fixierter Acht, Top-Rope Klettern im leichten Gelände 28 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Theorie und Praxis der Sportpraxis und Bewegungsfelder C 3 Veranstaltungstitel: Wassersport Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 4 SWS wöchentlich 1. Semester Entwicklung von grundlegender sportartspezifischer Sachkompetenz Sportartenspezifische Bewegungsabläufe sollen beobachtet und nach Qualitätskriterien beurteilt werden können. Erweiterung des Bewegungsrepertoires. Die aufgrund ähnlicher Anforderungsprofile und Umweltbedingungen zu einer Gruppe vereinten Sportarten bieten auch eine hervorragende Möglichkeit zur Vermittlung sportartübergreifender Ziele. Transferlernen Sicherheitsmanagment im Wassersport Organisationsvermögen Materialkompetenz Umweltverständnis Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt -ungstyp Kurs Voraus- setzungen Modul B Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung in Leistung und Form, Modulklausur Workload Credits (SWS) 150 5 4 Lehrende Erkennen und Erleben der Wesensmerkmale exemplarisch dargestellter Disziplinen Erfahren unterschiedlicher Antriebs- und Steuerungsprinzipien im Wassersport. Kennenlernen unterschiedlicher Bewegungsbedingungen, die durch die Umwelt, verschiedene Materialien und Angriffspunkte determiniert sind, sowie die Auswirkungen der Bewegungsbedingungen auf die jeweilige Bewegungsstruktur erfahren und in Grundzügen verstehen. Erwerb von Kenntnissen über die Interaktion zwischen Sportler und seiner sportartspezifischen Umwelt 29 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Theorie und Praxis der Sportarten und Bewegungsfelder C 3 Veranstaltungstitel: Wintersport Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 4 SWS wöchentlich 1. Semester Beherrschen der gemeinsamen Grundfunktionen schneesportlicher Bewegungen. Erwerb von grundlegenden Kenntnissen bezogen auf die Charakteristik der Sportarten Erweiterung des Bewegungsrepertoires Materialkompetenz Die aufgrund ähnlicher Anforderungsprofile und Umweltbedingungen zu einer Gruppe vereinten Sportarten bieten eine hervorragende Möglichkeit zur Vermittlung sportartübergreifender Ziele. Umweltverständnis Organisationsvermögen Kenntnisse im Sicherheits- und Risikomanagement Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt -ungstyp Kurs Voraus- setzungen Modul B Sprache Deutsch Prüfung Prakt. Überprüfung in Leistung und Form, Modulklausur Workload Credits (SWS) 150 5 4 Lehrende Die Wesensmerkmale der Sportarten werden an exemplarisch dargestellten und durchgeführten Disziplinen erfahren. Kennenlernen der unterschiedlichen Bewegungsbedingungen, die durch die Umwelt, verschiedene Materialien und Angriffspunkte determiniert sind. Erfahren der Auswirkungen von variablen Bewegungsbedingungen auf die jeweilige Bewegungsstruktur. Orientierung und Anpassung an unterschiedliche Bewegungsräume. Vermittlung von Kenntnissen über die Interaktion zwischen Sportler und seiner sportartspezifischen Umwelt Erfahren und Erkennen von Gesetzmäßigkeiten motorischen Lernens 30 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Theorie und Praxis der Sportarten C 3 Veranstaltungstitel: Zweikampfsport Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 4 SWS wöchentlich 1. Semester Entwicklung von grundlegender sportartspezifischer Sachkompetenz Erweiterung des Bewegungsrepertoirs Gemeinsame Strukturen sowie spezielle Wesensmerkmale der einzelnen Zweikampfsportarten und deren spezifischen Bewegungsabläufe sollen bewusst beobachtet und nach Qualitätskriterien beurteilt werden können. Dazu werden grundlegende Inhalte, Zielsetzungen und Ausprägungen der Zweikampfsportarten vorgestellt und exemplarisch erfahrbar gemacht. Das Modul umfasst deshalb bewusst die kontrastierenden Bedingungen mit/ohne Waffen sowie mit/ohne Gegnerkontakt. Schlüsselqualifikationen: -Kenntnis übergeordneter Strukturen im vielfältigen Handlungsfeld Kämpfen - Wahrnehmungskompetenz: Sensibilität im Umgang mit dem eigenen Körper und mit Anderen - Konfliktfähigkeit im Umgang mit kraft- und kampforientierten Situationen Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung in Leistung und Form, Modulklausur Workload Credits (SWS) 150 5 4 Zweikampf mit Körper/Gegnerkontakt - Falltechniken zur Verletzungsprophylaxe und als Voraussetzungen für Wurftechniken und das Kämpfen im Stand - Basistechniken mit unterschiedlichen Wurfprinzipien - Anwendung von Wurftechniken im Yakusoku-geiko und Randori - Lösung von Standardsituationen des Bodenkampfes mit Hilfe von Haltegriffen, Armhebeln und Würgegriffen - Zweikampftechniken in der Selbstverteidigung - Wettkampfstruktur und Regelwerk Zweikampf ohne Körper/Gegnerkontakt mit/ohne Waffen - Umgang mit der Ausrüstung und Sicherheitsaspekte im Zweikampf mit Waffen - kennenlernen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden verschiedener Waffen - Distanzverhalten bei Angriff und Verteidigung - Verteidigungsstrategien mit und ohne Waffeneinsatz - waffentypische Angriffsvariationen mit entsprechenden taktischen Überlegungen - Ablauf und Organisation eines Zweikampfes mit Waffen - 31 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Theorie und Praxis der Sportarten u. Bewegungsfelder C 3 Veranstaltungstitel: Rad- und Rollsport Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 4 SWS wöchentlich 1. Semester Es soll ein Einblick in die unterschiedlichen breitensportlichen und wettkampforientierten Ausprägungen des Radsports und anderen Sportarten auf Rollen in der Natur vermittelt werden. Entsprechend ihrer gesellschaftlichen Relevanz werden Kenntnisse zu gesundheitlichen Werten im Freizeitsport und zu leistungssportlichen Aspekten erworben. Dabei werden unterschieldliche räumliche Bedingungen (Radrennbahn, Straße, Wald- und Feldwege) und unterschieldliche Materialbedingungen (starrer Gang, verschiedene Übersetzungen, gefederte und ungefederte Räder) kennengelernt und selbst praktisch erfahren. mit den Ziel umfangreiche Kompetenz in den veschiedenen Sportarten zu erlangen. Weiterhin werden Kenntnisse über die Interaktion zwischen Sportler, Sportgerät und Umwelt erworben. Grundlagen didaktischer und methodischer Komeptenz in verschiedenen Berecihen der Sportarten werden vermittelt. Schlüsselqualifikationen: - Risikomanagement: Erlangung und Erleben sportartspezifischer Risiken (Gefahren), die zu einer verinnerlichten Sicherungskomepentz führen - Umweltkompetenz beim Mountainbiken - Organisationskompetenz: zielgruppengerechte Gestaltung von Ausfahrten und Training im öffentlichen Verkehrsraum Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung in Leistung und Form, Modulklausur Workload Credits (SWS) 150 5 4 Lehrende • Einführung in die Materialkunde unterschiedlicher Radtypen • Positionseinstellung mit Ausfüllen einer Maßkarte auf verschiedenen Radtypen • Sicherheitsaspekte im Umgang mit dem Material • Möglichkeiten der Fahrtechnikschulungen auf verschiedenen Radtypen und Sportgeräten • Spiele und Hindernisparcours für den Breiten- und Leitungssport • Einblick in verschiedene Wettkampfformen olympischer Spiele und Weltmeisterschaften • Mountainbiken unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte • Spezielle Fahrtechniken beim MTB: Downhill/Uphill/Kurven, Einblick in die Rennpraxis • Radsport in der Schule: Verkehrssicherheitsschulung • Organisationsformen beim Straßentraining • Trainings- und gesundheitliche Aspekte in veschiedenen Lebensabschnitten von Kindern bis zu Senioren Einblick in alle Organisationen und Verbände rund um den Radsport • Einführung in die Methodik des Inline Skatens • Grundtechniken des Inline Skatens • Grundtechniken des Nordic Skatens • Sicherheitsaspekte beim Inline Skaten 32 Bachelorstudiengang: Basisstudium/Basics Modultitel: Theorie und Praxis der Sportarten u. Bewegungsfelder C 3 Veranstaltungstitel: Technisch-kompositorische Sportarten Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 4 SWS wöchentlich 1. Semester In diesem Modul werden Sportarten angeboten, in denen die Qualität der Bewegungstechnik zentrales Ziel des Lern-, Übungs- und Trainingsprozesses ist.Exemplarisch sollen typische Bewegungstechniken, grundlegende Technikmerkmale und dahinter stehende mechanische Prinzipien in drei Sportarten (Trampolinturnen, Wasserspringen, Akrobatik) vorgestellt, analysiert, ausgeführt und beurteilt werden. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstal- tungstyp Kurs Voraus- setzungen Sprache Deutsch Prüfung Praktische Überprüfung in Leistung und Form, Modulklausur Workload Credits (SWS) 150 5 4 Lehrende - sportartspezifische Grundtechniken - koordinative und konditionelle Voraussetzungen - mechnische Aspekte der Rotationsauslösung bei Breiten- und Längenachsendrehungen - Aspekte der Orientierung und Bewegungssteuerung bei Breitenachsenrotationen und Über-Kopf-Situationen - qualitative Bewegungsanalyse - Analogien, Differenzen und Transfermöglichkeiten der Sportarten - Ausprägungen der Sportarten im Leistungs- und Freizeitsport 33 Modul C 4: Bewegung und Gestaltung Kennnummer: Workload 150 h Kreditpunkte 5 Studiensemester 1. Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen a) Bewegung und Gestaltung (KS) Kontaktzeit 4 SWS 60 h Selbststudium 90 h Kreditpunkte 5 2 Qualifikationsziele Die Veranstaltung soll in Theorie und Praxis Grundlagen der funktionellen Verbeserrung von Bewegung sowie Möglichkeiten einer kreativen Bewegungserziehung vermitteln, um so ein anwendungsbezogenes Grundlagenwissen für den weiteren Verlauf des Studiums zu etablieren. 3 Inhalte Möglichkeiten der funktionellen Verbesserung von Bewegung im Hinblick auf die Alltags- und sportliche Bewegung Möglichkeiten der Leistungsverbesserung von Muskeln und Gelenken Möglichkeiten des Aufbaus von gezieltes Trainingsprogrammen Möglichkeiten der Entwicklung und Verbesserung von kreativem Bewegen Bewegungsgrundformen als Basistechniken für Gymnastik und Tanz Kennen lernen unterschiedlicher Erscheinungsformen von Tanz Musiktheoretische Grundlagen zum Verständnis des Zusammenhangs von Musik und Bewegung Gymnastik und Tanz als gemeinsamer und jeweils eigener Lernbereich 4 Schlüsselqualifikationen Mündliche Präsentation von Inhalten in Referatsform mit praktischer Demonstration Konzeption von Thesenpapieren Interpersonelle Kommunikations- und Interaktionstechniken Argumentieren über gegebene Inhalte Teamarbeit Erschließung anwendungsbezogener Aspekte 5 Verwendbarkeit des Moduls Pflichtmodul alle Studierenden der Bachelorstudiengänge 6 Teilnahmevoraussetzungen Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 7 Prüfungen Praktische Überprüfung Leistung und Form, Modulklausur Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 8 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende Gemäß personaler Machbarkeitsstudie vom WS 05/06 werden die Veranstaltungen im SS 06 durch die Dekanante in Zusammenarbeit mit den Studiengangsleitern und Institutsleitern vergeben. Es finden sich daher im Modulhandbuch keine näheren Angaben zu den hauptamtlich Lehrenden. Die Modulbeauftragten werden ebenfalls im SS 06 durch die Studiengangsleiter benannt. 9 Sonstige Informationen 34 Modul C 1: Turnen – Schwimmen - Leichtathletik Kennnummer: Workload 240 h Kreditpunkte 8 Studiensemester 2. Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen a) Turnen (KS) b) Schwimmen c) Leichtathletik (KS) Kontaktzeit 2 SWS 30 h 2 SWS 30 h 2 SWS 30 h Selbststudium 60 60 30 Kreditpunkte 3 3 2 2 Qualifikationsziele Das Modul soll einen Einblick geben in wesentliche Inhaltsbereiche der Kernsportarten Schwimmen, Turnen und Leichtathletik. Grundlegende Inhalte, Zielsetzungen, Ausprägungsarten der „klassischen“ Sportarten werden vorgestellt und exemplarisch erfahrbar gemacht. Die Studierenden sollen die unterschiedlichen Bewegungsbedingungen, die einerseits durch die Zielsetzungen (Optimierung vs Maximierung) und andererseits durch die Umgebungsmedien (Wasser, Geräte, Land) determiniert sind, kennenlernen und die Auswirkungen der Bewegungsbedingungen auf die jeweilige Bewegungsstruktur erfahren und in Grundzügen verstehen lernen. Das Modul umfasst hier bewusst kontrastierende Sportarten, um an den Gegensätzen ein tieferes Verständnis der mechanischen Bedingungen der Sportarten zu fördern. Gerade in der Zusammenführung dieser kontrastierenden Sportarten liegt die Möglichkeit eine bewusstere Bewegungserfahrung und – kenntnis zu erlangen. Daneben sollen die Wesensmerkmale der Sportarten an exemplarisch dargestellten und durchgeführten Disziplinen erkannt und erlebt werden. Zielsetzung ist eine breit angelegte Sportartenkompetenz. Der Erwerb von Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Organisationskompetenz u.a. erfolgt im Kontext konkreten unterrichtlichen Handelns. Die kontinuierliche Rückmeldung zum Stand und Fortschritt der jeweiligen Eigenrealisation innerhalb des sportartlichen Handelns soll die motorische Eigenkontrolle verbessern und selbständiges Üben außerhalb des Unterrichts fördern. Sportartenspezifische Bewegungsabläufe sollen bewusst beobachtet und nach Qualitätskriterien beurteilt werden können. 3 Inhalte Die Lerninhalte orientieren sich an den übergreifenden Zielstellungen: Erlangung von Sportartenkompetenz o Erwerb von grundlegenden Kenntnissen bezogen auf die Charakteristik der Sportarten Schwimmen, Turnen, Leichtathletik o Verstehen und Erleben der Formen der Muskelarbeit in Abhängigkeit von sportart- und disziplinspezifischen Anforderungen Verstehen und Erleben sportartspezifischer biomechanischer Gesetzmäßigkeiten o Erwerb von Kenntnissen über die Interaktion zwischen Sportler und seiner sportartspezifischen Umwelt o Bedeutung der Koordination von Teilimpulsen 35 o Erkennen und Erleben von Möglichkeiten zur Drehimpulsgenerierung Erleben der physiologischen Effekte der Immersion und der Konsequenzen für die Sportart Schwimmen Erfahren und Erkennen von Gesetzmäßigkeiten motorischen Lernens Erleben und Erkennen von sozialem Lernen und Gruppenarbeit Erarbeitung und Durchführung von sportartadäquaten Hilfestellungen 4 Schlüsselqualifikationen Mündliche Präsentation von Inhalten in Referatsform mit praktischen Demonstrationen Konzeption von Thesenpapieren Interpersonelle Kommunikations- und Interaktionstechniken Argumentieren über gegebene Inhalte Moderieren von Seminarsitzungen und Diskussionsleitung Teamarbeit Schriftliche Darstellung von Zusammenhängen in Form von Ausarbeitungen Erschließung anwendungsbezogener Aspekte 5 Verwendbarkeit des Moduls Pflichtmodul alle Studierenden der Bachelorstudiengänge 6 Teilnahmevoraussetzungen Modul B Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 7 Prüfungen Praktische Überprüfung Leistung und Form, Modulklausur Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 8 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende Gemäß personaler Machbarkeitsstudie vom WS 05/06 werden die Veranstaltungen im SS 06 durch die Dekanante in Zusammenarbeit mit den Studiengangsleitern und Institutsleitern vergeben. Es finden sich daher im Modulhandbuch keine näheren Angaben zu den hauptamtlich Lehrenden. Die Modulbeauftragten werden ebenfalls im SS 06 durch die Studiengangsleiter benannt. 9 Sonstige Informationen 36 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: C 1 – Turnen, Schwimmen, Leichtathletik Veranstaltungstitel: Motorisches Lernen und sportartspezifische Handlungsgrundlagen im Turnen Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 2. SWS wöchentlich Die Studierenden kennen die wesentlichen Merkmale und Ausprägungen des Gerätturnens und seiner spezifischen Bewegungsstrukturen. In der Auseinandersetzung mit grundlegenden Bewegungstechniken sollen sie biomechnische Gesetzmäßigkeiten sowie Aspekte des Bewegungslernens erfahren und kennenlernen, wobei auch der Blick auf die beiden übrigen Sportarten des Moduls gelenkt wird. Die Förderung von Sozialkompetenz, die Anleitung zu Kleingruppenarbeit, Kommunikation und Kooperation sind im Zusammenhang mit der Entwicklung der Fähigkeit zum Helfen und Sichern zentrales Ziel. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen keine- Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 90 3 2 Lehrende - Zielsetzungen und Bildungswert des Gerätturnens - Turnen als technisch-kompositorische Sportart - sportartspezifische Bewegungstechniken - biomechanische Gesetzmäßigkeiten - Terminologie und Systematik - kooperatives Handeln / Helfen und Sichern - Bewegungslernen im Gerätturnen 37 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: C 1 – Turnen, Schwimmen, Leichtathletik Veranstaltungstitel: Motorisches Lernen und sportartspezifische Handlungsgrundlagen im Schwimmen Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 2. SWS wöchentlich. Die Studierenden kennen die wesentlichen Merkmale und Ausprägungen des Schwimmens und seiner spezifischen Bewegungsstrukturen. In der Auseinandersetzung mit grundlegenden Schwimmtechniken sollen sie biomechnische Gesetzmäßigkeiten sowie Aspekte des Bewegungslernens erfahren und kennenlernen, wobei auch der Blick auf die beiden übrigen Sportarten des Moduls gelenkt wird. Das Entwickeln von Verhaltensweisen und Fertigkeiten beim Tauchen, Springen, Gleiten und Fortbewegen sowie das Erleben, Erkennen und Verstehen physiologischer Effekte der Immersion sind zentrale Ziele. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen keine- Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 90 3 2 Lehrende - Sportschwimm- und Alternativtechniken - physiologische Effekte beim Aufenthalt im Wasser - biomechanische Gesetzmäßigkeiten - Bewegungslernen - Fehleranalyse und Korrekturmöglichkeiten 38 Bachelorstudiengang: Basics Modultitel: C 1 – Turnen, Schwimmen, Leichtathletik Veranstaltungstitel: Motorisches Lernen und sportartspezifische Handlungsgrundlagen in der Leichtathletik Zu erwerbende Kompetenzen Dauer u. Häufigkeit 2. SWS. wöchentlich Die Studierenden kennen die wesentlichen Merkmale und Ausprägungen der Leichtathletik und ihrer spezifischen Disziplinen. In der Auseinandersetzung mit grundlegenden Bewegungstechniken sollen sie biomechnische Gesetzmäßigkeiten sowie Aspekte des Bewegungslernens erfahren und kennenlernen, wobei auch der Blick auf die beiden übrigen Sportarten des Moduls gelenkt wird. Zentrale Inhaltsbereiche Veranstalt- ungstyp Kurs Voraus- setzungen keine- Sprache Deutsch Prüfung Modulklausur Workload Credits (SWS) 60 2 2 Lehrende - leichtathletische Disziplinen und Bewegungstechniken - biomechanische Gesetzmäßigkeiten - trainingswissenschaftliche Grundlagen 39 Modul C 2: Sportspiele Kennnummer: Workload 240 h Kreditpunkte 8 Studiensemester 2. Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen a) Sportspiele (KS) Kontaktzeit 6 SWS 90 h Selbststudium 150 h Kreditpunkte 8 2 Qualifikationsziel Studierende erfahren und erkennen, wie vielfältig die Bewegungserfahrungen sind, die Anfängerinnen/Anfänger mit unterschiedlichem Fertigkeitsniveau benötigen, um Spielsituationen erfolgreich bestehen zu können. Aufgrund der verschiedensten Möglichkeiten der Erweiterung ihres Handlungsrepertoires sind die Studierenden zunehmend mehr in der Lage, in den einzelnen sportspielspezifischen Situationsbedingungen zielspielgerechter und handlungserfolgreicher zu spielen. Sie können die Interaktionen unter den verschiedenartigen Spielsituationsbedingungen (Spielregeln, Handlungspräzision, Gegnerdruck, gegner- und mitspielerberücksichtigender Einsatz) auf unterschiedlichen Niveaustufen des Zielspiels umsetzen. Individual- und gruppentaktische Handlungsstrategien können sie in einfach überschaubaren wie auch in komplexeren, wenig durchschaubaren Spielsituationen planen und zuerst mit wenig Athletikanspruch und später mit höherem Athletikanspruch spielen. Durch eigene Erfahrungen in den unterschiedlichsten Spiel- und Übungsformen, die koordinativen, technikverbessernden und taktikausprägenden Zielen folgen, sind die Studierenden in der Lage, die unterschiedlichen Sportspielausprägungen Gesundheitssport, Leistungssport, wettkampforientiertem Breitensport und Behindertensport zu reflektieren und somit die Faktoren für erfolgreiches und misserfolgreiches Spielhandeln zu verstehen. 3 Inhalte • Sportspielen in technisch-taktisch komplexem Handlungsfeld • Sportspielhandeln in Sportspielen mit Gegnerkontakt • Sportspielhandeln in Sportspielen ohne Gegnerkontakt Modul C2-1: Fußball; Basketball/Handball; Badminton/Tischtennis Modul C2 -2: Fußball; Basketball/Handball; Volleyball /Tischtennis Modul C2-3: Fußball; Basketball/Hockey; Badminton/Tennis Modul C2-4: Fußball; Handball/Hockey; Volleyball/Badminton Modul C25: Hockey; Fußball/Basketball; Badminton/Tennis Modul C2-6: Hockey; Fußball/Handball; Volleyball/Tennis Modul C2-7: Basketball; Fußball/Hockey; Volleyball/Tischtennis Modul C2-8: Basketball; Fußball/Handball; Volleyball/Badminton Modul C2-9: Handball; Fußball/Basketball; Volleyball/Tischtennis Modul C2-10: Volleyball; Fußball/Handball; Tennis/Tischtennis Modul C2-11: Volleyball; Fußball/Basketball; Badminton/Tennis Modul C2-12: Badminton; Fußball/Hockey; Volleyball/Tennis Modul C2-13: Badminton; Fußball/Basketball; Tennis/Tischtennis Modul C2-14: Tennis; Fußball/Hockey; Volleyball/Badminton Modul C2-15: Tennis; Fußball/Basketball; Volleyball/Tischtennis Modul C2-16: Tischtennis; Fußball/Handball; Badminton/Tennis 4 Schlüsselqualifikationen Mündliche Präsentation von Inhalten in Referatsform mit praktischen Demonstrationen Konzeption von Thesenpapieren Interpersonelle Kommunikations- und Interaktionstechniken Argumentieren über gegebene Inhalte Moderieren von Seminarsitzungen und Diskussionsleitung Teamarbeit Schriftliche Darstellung von Zusammenhängen in Form von Ausarbeitungen Erschließung anwendungsbezogener Aspekte 40 5 Verwendbarkeit des Moduls Pflichtmodul alle Studierenden der Bachelorstudiengänge 6 Teilnahmevoraussetzungen Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 7 Prüfungen Praktische Überprüfung Leistung und Form, Modulklausur Siehe Angaben zu den Veranstaltungen 8 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende Gemäß personaler Machbarkeitsstudie vom WS 05/06 werden die Veranstaltungen im SS 06 durch die Dekanante in Zusammenarbeit mit den Studiengangsleitern und Institutsleitern vergeben. Es finden sich daher im Modulhandbuch keine näheren Angaben zu den hauptamtlich Lehrenden. Die Modulbeauftragten werden ebenfalls im SS 06 durch die Studiengangsleiter benannt. 9 Sonstige Informationen 41 Al