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  • Kinder in einer Sporthalle sitzen auf dem Boden in einem Kreis
    10.09.2025
    Kinderturnen begrüßt ComeSport
    Das BMBF-geförderte Verbundprojekt „Kompetenznetzwerk Digitalisierung und Sport in der Lehrer*innenbildung: Vermittlung, Bildung und Lernen im und durch Sport“ (kurz: Com e Sport) steigt langsam in die finale Phase ein. Im Sommer 2023 machte man sich auf den Weg, um gemeinsam modularisierte Fortbildungen für Sportlehrkräfte mit verschiedenen Themenschwerpunkten zu entwickeln. Jene Themenschwerpunkte wurden in universitäts- und institutsübergreifenden „Community Networks“ (sog. Com e Nets) bearbeitet. Das Com e Net 2 unter Beteiligung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der TU Dortmund (Prof. Thomas Jaitner), des Instituts für Bewegungs- und Neurowissenschaft (Prof. Thomas Abel) sowie des Instituts für Vermittlungskompetenz in den Sportarten (IVKS; Prof. Tobias Vogt) der Deutschen Sporthochschule Köln widmet sich in diesem Rahmen dem Themenfeld der Motorischen Lehr-/Lernprozesse im digital-gestützten Sportunterricht . Zur Erprobung eines erarbeiteten Fortbildungskonzepts zum impliziten Erlernen von Dreh- und Rollbewegungen nutzte das Com e Net 2 zuletzt die Gelegenheit, wesentliche Inhalte und Materialien im Rahmen des Kinderturnens des Turnzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln e.V. zu testen. „Ziel ist es, dass sich Multiplikator*innen mit Hilfe unserer entwickelten Konzeptionen in der Lage sehen, Sportlehrkräfte im Bereich Bewegungslernen fortzubilden. Im ersten Schritt ist es uns dennoch wichtig, die grundlegenden Ideen mit der finalen Zielgruppe, in diesem Fall Kindern im Grundschulalter, zu testen. Davon versprechen wir uns wichtige Erkenntnisse für die Praxisnähe und die resultierende Umsetzbarkeit unserer Fortbildungen.“, schildert Lars Fischer (IVKS, Abt. 1), der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Com e Net 2 tätig ist. „Wir können uns glücklich schätzen, mit dem Kinderturnen des Turnzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln e.V. einen verlässlichen Partner direkt auf dem Campus zu wissen. Nicht nur die tolle Arbeit im Team rund um Andreas Heuer, Tilman Uhlich (IVKS, Abt. 2) und Maria Becker (IVKS, Abt. 1) mit den Kindern und Eltern, sondern auch die unkomplizierte Kooperation im Rahmen von Lehr- und Forschungsprojekten unter Einbindung unserer Studierenden stellen einen außergewöhnlichen Mehrwert dar“, erläutert Dr. Jonas Rohleder (IVKS, Abt. 1), der im ComeNet 2 die Arbeitsgruppe des IVKS koordiniert. „Großartig ist zudem, dass wir im Rahmen unserer Erprobung auf die im Rahmen des Projektes SPort installierte Kameratechnik zurückgreifen konnten. Der gleichzeitige Blick in alle vier Ecken der Sportstätte mittels Weitwinkelkamera aus Vogelperspektive ermöglicht uns eine lückenlose Eruierung der umgesetzten Bewegungsformen der teilnehmen Kinder.“ Parallel fanden und finden weitere evaluierte Erprobungen, beispielsweise im Rahmen des Tags des Schulsports in Dortmund, statt. Hier steht u.a. die Frage im Fokus, ob die konzeptionellen Überlegungen für Multiplikator*innen innerhalb einer Fortbildung umsetzbar sind und welche Rückfragen noch bestehen. Der Projektabschluss ist für Ende Februar des Jahres 2026 terminiert. Weitere Information zum Verbundprojekt ComeSport (Förderkennzeichen: 01JA23K02A-K) finden Sie auf der Webseite https://comesport.uni-due.de/ .

  • 10.09.2025
    Kick-Off Event des UNESCO Lehrstuhls „Sport for Development, Peace and Environment“ in Montreal
    Die UNESCO Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Karen Petry war gemeinsam mit Alana Richardson vom 11. bis 15. August 2025 an der Université du Québec à Montréal (UQAM) in Kanada, um an der Weiterentwicklung der Aktivitäten des UNESCO-Lehrstuhls zu arbeiten. Die Woche umfasste das offizielle Kick-Off Event des Lehrstuhls an der UQAM, eine Summer School sowie Planungssitzungen hinsichtlich zukünftiger Aktivitäten des Lehrstuhls. Offizielles Kick-Off Event Das Kick-Off Event des siebten UNESCO-Lehrstuhls der UQAM unter der gemeinsamen Leitung von Professorin Karen Petry (DSHS Köln) und Professor Tegwen Gadais (UQAM) fand am 12. August 2025 in Montreal statt. Während des Events wurde der Lehrstuhl mit seinen Grundsätzen und Schwerpunkten vorgestellt. Der kooperative und interdisziplinäre Ansatz des Lehrstuhls wurde durch die Präsentation der bereits durchgeführten Arbeiten und der bevorstehenden Aktivitäten hervorgehoben. Das Event brachte Wissenschaftler*innen, Studierende, NGOs und politische Entscheidungsträger*innen aus Montreal und Umgebung zusammen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://actualites.uqam.ca/2025/une-nouvelle-chaire-unesco-sur-le-sport-comme-catalyseur-de-developpement/ Summer School Die erste Summer School des UNESCO-Lehrstuhls fand am 13. August statt. Das Programm brachte Doktorand*innen und Masterstudierende zusammen, die Forschungsarbeiten in den Themenfeldern Geschlechtergleichstellung und Gerechtigkeit, Gesundheit und Bildung, Umwelt und Natur, Frieden und sozialer Zusammenhalt durchführen. Ein weiterer Programmpunkt war ein Workshop zum Thema „Dekolonialisierung und Sport” unter der Leitung von Luc Parlavecchio und Jennifer Brazeau vom Lanaudière Native Friendship Center (CAAL), der wertvolle und anregende Diskussionen auslöste. Den Abschluss bildete „The Climate Fresk“, eine gemeinschaftliche Bildungsaktivität zum Thema Klimawandel, bei der die Teilnehmer*innen Ideen und Perspektiven für künftige Maßnahmen austauschten. Zukünftige Pläne Während des Aufenthalts wurden zudem Pläne zur Entwicklung des UNESCO Lehrstuhls für die nächsten 12 Monate erarbeitet. Unter anderem gehört die Konzipierung eines Lehrbuchs über Sport für Entwicklung und Frieden dazu, das in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Scientific/ Advisory Committee erstellt werden soll. Zudem ist geplant, transnationale Forschungsprojekte zu initiieren und somit die Zusammenarbeit innerhalb des UNESCO Lehrstuhls zu vertiefen. Der Lehrstuhl plant außerdem, Studierende stärker in die Arbeit einzubinden und ein studentisches Netzwerk zu gründen.

  • Kinder in einer Sporthalle sitzen auf dem Boden in einem Kreis
    10.09.2025
    Kinderturnen begrüßt ComeSport
    Das BMBF-geförderte Verbundprojekt „Kompetenznetzwerk Digitalisierung und Sport in der Lehrer*innenbildung: Vermittlung, Bildung und Lernen im und durch Sport“ (kurz: Com e Sport) steigt langsam in die finale Phase ein. Im Sommer 2023 machte man sich auf den Weg, um gemeinsam modularisierte Fortbildungen für Sportlehrkräfte mit verschiedenen Themenschwerpunkten zu entwickeln. Jene Themenschwerpunkte wurden in universitäts- und institutsübergreifenden „Community Networks“ (sog. Com e Nets) bearbeitet. Das Com e Net 2 unter Beteiligung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der TU Dortmund (Prof. Thomas Jaitner), des Instituts für Bewegungs- und Neurowissenschaft (Prof. Thomas Abel) sowie des Instituts für Vermittlungskompetenz in den Sportarten (IVKS; Prof. Tobias Vogt) der Deutschen Sporthochschule Köln widmet sich in diesem Rahmen dem Themenfeld der Motorischen Lehr-/Lernprozesse im digital-gestützten Sportunterricht . Zur Erprobung eines erarbeiteten Fortbildungskonzepts zum impliziten Erlernen von Dreh- und Rollbewegungen nutzte das Com e Net 2 zuletzt die Gelegenheit, wesentliche Inhalte und Materialien im Rahmen des Kinderturnens des Turnzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln e.V. zu testen. „Ziel ist es, dass sich Multiplikator*innen mit Hilfe unserer entwickelten Konzeptionen in der Lage sehen, Sportlehrkräfte im Bereich Bewegungslernen fortzubilden. Im ersten Schritt ist es uns dennoch wichtig, die grundlegenden Ideen mit der finalen Zielgruppe, in diesem Fall Kindern im Grundschulalter, zu testen. Davon versprechen wir uns wichtige Erkenntnisse für die Praxisnähe und die resultierende Umsetzbarkeit unserer Fortbildungen.“, schildert Lars Fischer (IVKS, Abt. 1), der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Com e Net 2 tätig ist. „Wir können uns glücklich schätzen, mit dem Kinderturnen des Turnzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln e.V. einen verlässlichen Partner direkt auf dem Campus zu wissen. Nicht nur die tolle Arbeit im Team rund um Andreas Heuer, Tilman Uhlich (IVKS, Abt. 2) und Maria Becker (IVKS, Abt. 1) mit den Kindern und Eltern, sondern auch die unkomplizierte Kooperation im Rahmen von Lehr- und Forschungsprojekten unter Einbindung unserer Studierenden stellen einen außergewöhnlichen Mehrwert dar“, erläutert Dr. Jonas Rohleder (IVKS, Abt. 1), der im ComeNet 2 die Arbeitsgruppe des IVKS koordiniert. „Großartig ist zudem, dass wir im Rahmen unserer Erprobung auf die im Rahmen des Projektes SPort installierte Kameratechnik zurückgreifen konnten. Der gleichzeitige Blick in alle vier Ecken der Sportstätte mittels Weitwinkelkamera aus Vogelperspektive ermöglicht uns eine lückenlose Eruierung der umgesetzten Bewegungsformen der teilnehmen Kinder.“ Parallel fanden und finden weitere evaluierte Erprobungen, beispielsweise im Rahmen des Tags des Schulsports in Dortmund, statt. Hier steht u.a. die Frage im Fokus, ob die konzeptionellen Überlegungen für Multiplikator*innen innerhalb einer Fortbildung umsetzbar sind und welche Rückfragen noch bestehen. Der Projektabschluss ist für Ende Februar des Jahres 2026 terminiert. Weitere Information zum Verbundprojekt ComeSport (Förderkennzeichen: 01JA23K02A-K) finden Sie auf der Webseite https://comesport.uni-due.de/ .

  • 08.09.2025
    Verstrickungen qualitativen Forschens in der Sportwissenschaft
    In der qualitativen Forschung gehört es zum common sense , die vielschichtigen Voraussetzungen des Forschungsprozesses nicht nur zu akzeptieren, sondern sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten immer wieder auf diese Voraussetzungen zurückzubeugen. Die 8. Jahrestagung des Netzwerks „Qualitative Forschung in der Sportwissenschaft“ hatte das Anliegen, dieser gemeinsam geteilten Auffassung eine Ordnung zu geben und diese in fünf Panels experimentell zu diskutieren. Organisiert wurde die Tagung vom Institut für Pädagogik und Philosophie der Deutschen Sporthochschule Köln. In einem ersten Impuls wurde von Thomas Alkemeyer (Universität Oldenburg) herausgearbeitet, inwiefern sowohl das Forschungssubjekt als auch die Forschungspraxis durch spezifische Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsgewohnheiten orientiert sind, die z.T. der Infragestellung entzogen sind und damit drohen, die Erkenntnismöglichkeiten zu verschließen. Für gute qualitative Forschung sei es daher unumgänglich, diese Dimensionen des Habitus zu reflektieren. Innerhalb eines spezifischen „qualitativen“ Habitus erscheint es sodann relevant, die Frage mitzubedenken, wie es überhaupt möglich ist, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen. In seinem Impuls hatte Jörg Strübing (Universität Tübingen) dafür argumentiert, diesem Unterfangen weder zu skeptizistisch noch zu realistisch zu begegnen, sondern die Einsichten einer pragmatistischen Erkenntnistheorie nutzbar zu machen. In einem dritten Panel ging es anschließend darum, die Notwendigkeit einer sozialtheoretischen Ebene qualitativer Forschung zu diskutieren. So machte Larissa Schindler (Universität Bayreuth) darauf aufmerksam, dass Forschende immer eine weitreichende Entscheidung getroffen haben, wenn bspw. entweder „Diskurse“ oder „Praktiken“ untersucht werden, da diese u.a. mit unterschiedlichen Positionen von Akteur*innen rechnen. In einem vierten Panel wurde dann mit Jonas Barth (Universität Bremen) darüber diskutiert, ob der Verstrickung qualitativen Forschens in eine Gesellschaftstheorie mehr Aufmerksam geschenkt werden sollte. Dies sei vor allem deshalb nötig, weil Forschung auf einer sozialtheoretischen Ebene universell eingestellt ist, aber in der Forschung selbst immer historisch konkrete Gegenstände konstruiere. Zum Abschluss der Tagung machte Daniel Rode (Universität Salzburg) schließlich deutlich, inwiefern im Forschungsprozess immer wieder Entscheidungen getroffen werden müssen, wie der Gegenstand in einer theoretisch begrenzten Hinsicht aufgeschlossen werden muss, damit die empirischen Erfahrungen auch als gegenstandsbezogene Erfahrungen rekonstruiert werden können.

  • 08.09.2025
    Verstrickungen qualitativen Forschens in der Sportwissenschaft
    In der qualitativen Forschung gehört es zum common sense , die vielschichtigen Voraussetzungen des Forschungsprozesses nicht nur zu akzeptieren, sondern sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten immer wieder auf diese Voraussetzungen zurückzubeugen. Die 8. Jahrestagung des Netzwerks „Qualitative Forschung in der Sportwissenschaft“ hatte das Anliegen, dieser gemeinsam geteilten Auffassung eine Ordnung zu geben und diese in fünf Panels experimentell zu diskutieren. Organisiert wurde die Tagung vom Institut für Pädagogik und Philosophie der Deutschen Sporthochschule Köln. In einem ersten Impuls wurde von Thomas Alkemeyer (Universität Oldenburg) herausgearbeitet, inwiefern sowohl das Forschungssubjekt als auch die Forschungspraxis durch spezifische Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsgewohnheiten orientiert sind, die z.T. der Infragestellung entzogen sind und damit drohen, die Erkenntnismöglichkeiten zu verschließen. Für gute qualitative Forschung sei es daher unumgänglich, diese Dimensionen des Habitus zu reflektieren. Innerhalb eines spezifischen „qualitativen“ Habitus erscheint es sodann relevant, die Frage mitzubedenken, wie es überhaupt möglich ist, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen. In seinem Impuls hatte Jörg Strübing (Universität Tübingen) dafür argumentiert, diesem Unterfangen weder zu skeptizistisch noch zu realistisch zu begegnen, sondern die Einsichten einer pragmatistischen Erkenntnistheorie nutzbar zu machen. In einem dritten Panel ging es anschließend darum, die Notwendigkeit einer sozialtheoretischen Ebene qualitativer Forschung zu diskutieren. So machte Larissa Schindler (Universität Bayreuth) darauf aufmerksam, dass Forschende immer eine weitreichende Entscheidung getroffen haben, wenn bspw. entweder „Diskurse“ oder „Praktiken“ untersucht werden, da diese u.a. mit unterschiedlichen Positionen von Akteur*innen rechnen. In einem vierten Panel wurde dann mit Jonas Barth (Universität Bremen) darüber diskutiert, ob der Verstrickung qualitativen Forschens in eine Gesellschaftstheorie mehr Aufmerksam geschenkt werden sollte. Dies sei vor allem deshalb nötig, weil Forschung auf einer sozialtheoretischen Ebene universell eingestellt ist, aber in der Forschung selbst immer historisch konkrete Gegenstände konstruiere. Zum Abschluss der Tagung machte Daniel Rode (Universität Salzburg) schließlich deutlich, inwiefern im Forschungsprozess immer wieder Entscheidungen getroffen werden müssen, wie der Gegenstand in einer theoretisch begrenzten Hinsicht aufgeschlossen werden muss, damit die empirischen Erfahrungen auch als gegenstandsbezogene Erfahrungen rekonstruiert werden können.

  • 09.09.2025
    Forschende des IKM auf Konferenzbesuch in Berlin
    Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke und Marc Tietjen haben erste Ergebnisse ihres vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Forschungsprojekts „Wissenschaftliche Expert:innen zwischen Kern und Peripherie des (Wissenschafts-)Journalismus“ im Ministerium präsentiert. Vom 02. bis 03. September war das Forschungsteam des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung als eines von elf Projekten der Förderrichtlinie "Wissenschaftskommunikation" zu einer Statuskonferenz nach Berlin eingeladen. Das Förderprojekt untersucht, wie Wissenschaftler:innen durch eine zunehmend unübersichtlich gewordene Medienlandschaft navigieren, wenn sie von Journalist:innen als Expert:innen angefragt werden. Um Strategien im Umgang mit Medienanfragen zu identifizieren, wurden Leitfadeninterviews mit 26 Wissenschaftler:innen und 12 professionellen Wissenschaftskommunikator:innen durchgeführt. Das Projekt läuft noch bis Ende Februar 2026 und wird von Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke geleitet. Mehr Infos

  • Symbolbild Schulsport
    10.09.2025
    Sport für alle und Sportbeteiligung verbessern
    Wie sollte kommunale Sportpolitik gestaltet sein, damit sie alle erreicht? Wie können Städte und Gemeinden die Sportbeteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen verbessern? Mit diesen Fragen hat sich das EU-Forschungsprojekt „ALLSTARS – Good Practice for Active Lifestyles in Local Sport Policies“ beschäftigt. Als Projektpartner lädt das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln zur Abschlusspräsentation am Freitag, den 12. September 2025 (9:30-16 Uhr) ein. Im Rahmen des Projekts hat das Forscher*innenteam Good-Practice-Projekte evaluiert, denen es gelingt, marginalisierte Gruppen mit Sport und für den Sport zu erreichen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Frage, welche Netzwerke nötig sind, um aus einer guten Idee ein gutes Projekt werden zu lassen. Ziel von ALLSTARS ist es, die Teilnahme derjenigen Gesellschaftsgruppen am Sport zu verbessern, die normalerweise unterrepräsentiert oder ausgeschlossen sind. Die Forscher*innen gehen davon aus, dass hier insbesondere Städte und Gemeinden der zentrale Punkt für Verbesserungen sind. Die Abschlussveranstaltung steht unter dem Titel „Die Stadt, der Sport und der Rand“ und dient der Präsentation der Forschungsergebnisse. Außerdem lädt die Tagung Personen aus Politik, Stadtverwaltung, organisiertem Sport und sonstiger Zivilgesellschaft ein, in den Austausch zu kommen und die Projektergebnisse und deren Transfer in die Praxis zu diskutieren. Auf der abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Kommunale Sportpolitik für marginalisierte Gruppen“ kommen Vertreter*innen des Deutschen Städtetags, des LSB Niedersachsen, der Gold-Kraemer-Stiftung und der RheinFlanke gGmbH mit Moderatorin Nora Hespers (freie Journalistin) ins Gespräch. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Onlineregistrierung aber erforderlich. Auf einen Blick: 12. September 2025 9:30 - 16 Uhr Deutsche Sporthochschule Köln, Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln Institutsgebäude NawiMedi, Eingang A, Raum 90-93 Weitere Infos zum Event können Sie dem Info-Flyer und zum Projekt der Webseite www.dshs-koeln.de/allstars entnehmen. Hinweise zur Anfahrt: www.dshs-koeln.de/anfahrt

  • 08.09.2025
    Angry Gamblers: Warum Hate Speech im Sport bleiben wird
    Sportler:innen sehen sich in den Kommentarspalten sozialer Netzwerke regelmäßig Beleidigungen und Hate Speech ausgesetzt, insbesondere nach Niederlagen . Warum es wichtig ist zu handeln und welche Relevanz Sportwetten dabei haben, erläutert Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke. Inzwischen ist Hassrede als strukturelles Problem des Spitzensports erkannt worden. In letzter Zeit waren auch Tennis-Profis immer wieder Ziel digitaler Gewalt. Im Juni haben die Women’s Tennis Association (WTA) und die International Tennis Federation (ITF) einen Bericht vorgelegt, der das Ausmaß der Anfeindungen gegen Spielerinnen in den sozialen Medien aufzeigt. Auch Vorfälle, bei denen Weltklasse-Spielerinnen unmittelbar im sportlichen Umfeld bedroht werden, wie etwa im Stalking-Fall von Emma Raducanu , häufen sich. Was online beginnt, kann offline seine Fortsetzung finden. Wie Daniel Nölleke die Studie einordnet, lesen Sie hier .

  • 04.09.2025
    Das IVKS gratuliert Daniel Hoffmann zur erfolgreichen Promotion
    Wir freuen uns sehr mit Dir und gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!

  • 04.09.2025
    Das IVKS. Abt. 1 gratuliert Michel Brinkschulte zur erfolgreichen Promotion
    Wir freuen uns sehr mit Dir und gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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