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4221 Ergebnisse
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  • 04.09.2025
    Dr. Ilka Staub als Keynote Speakerin beim Norwegischen Schwimmverband
    Vor knapp 250 Trainer:innen, Manager:innen, Mitarbeiter:innen des Verbandes sowie den Nationaltrainer:innen stellte sie aktuelle Befunde zum langfristigen Leistungsaufbau im Schwimmen vor. Im Anschluss leitete sie einen Workshop zur Analyse der Schwimmtechniken von Nachwuchsschwimmer:innen im Alter von 8 bis 12 Jahren. Die Resonanz war sehr positiv – insbesondere die forschungsgeleiteten anwendungsbezogenen Erkenntnisse wurden von den Teilnehmenden besonders

  • 04.09.2025
    Panel discussion: "Sparks of Olympism: Igniting the Future with Coubertin, AI, and Olympic Values Education"
    We are happy to highlight and feature a historic collaboration between Panathlon International, the International Fair Play Committee (CIFP), the International Society of Olympic Historians (ISOH) and the International Pierre de Coubertin Committee (CIPC). As part of this collaboration, the CIPC will lead a panel discussion on February 12, 2026, at Palazzo Lombardia in Milano titled "Sparks of Olympism: Igniting the Future with Coubertin, AI, and Olympic Values Education." The panel will feature speakers like Prof. Dr. Stephan Wassong and Hilla Davidov. This initiative is aligned with the four organisations` mission: to perpetuate and disseminate the intellectual legacy of Pierre de Coubertin while translating his educational principles into today’s context.

  • Teilnehmerinnen aus dem Jahr 2021 bei einem der internen Netzwerktreffen.
    03.09.2025
    Mentoring-Programm 2026/27
    Junge Wissenschaftlerinnen aller sportwissenschaftlichen Disziplinen fördern: Das ist das Ziel von TEAMWORK Science , dem Mentoring-Programm der Deutschen Sporthochschule Köln. Durch Fort- und Weiterbildungsangebote, Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung und die gezielte Unterstützung durch Mentor*innen, sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen unterstützt und gefördert werden. Der nächste Mentoring-Jahrgang beginnt im Februar 2026 mit einer Auftaktveranstaltung. Die Deutsche Sporthochschule Köln hat sich zum Ziel gesetzt, Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase gezielt zu unterstützen, um langfristig den Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen der Sportwissenschaft zu erhöhen. Das Programm TEAMWORK Science richtet sich an Sportwissenschaftlerinnen, die sich in der Promotionsphase befinden (oder kurz davor sind) und eine weitere sportwissenschaftliche Karriere anstreben. Sie erhalten über die Laufzeit von 19 Monaten vertiefte Einblicke in die Strukturen, Prozesse und Spielregeln in Wissenschaft und Forschung, bekommen Unterstützung in der individuellen Karriereplanung, können wissenschaftsspezifische Kompetenzen und Kenntnisse erweitern und ihr Netzwerk auf- und ausbauen. Bewerbungen für das Mentoring-Programm 2026/27 können ab sofort bei der Gleichstellungsbeauftragten eingereicht werden. Die Bewerbungsphase endet am 31.12.2025. Das Programm startet mit dem Kick Off im Februar 2026. Alle Unterlagen zur Bewerbung sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie hier . Bei Rückfragen melden Sie sich jederzeit gern bei der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Bianca Biallas oder ihrer Referentin Dr. Theresa Hoppe . Weitere Informationen zu TEAMWORKscience finden Sie im Flyer .

  • 27.08.2025
    Spoho und FC verlängern erfolgreiche Kooperation
    Die Deutsche Sporthochschule Köln bleibt auch in den kommenden Jahren Wissenschaftspartner des 1. FC Köln. Die Zusammenarbeit wird um weitere fünf Jahre bis 2030 verlängert und umfasst zentrale Themenfelder wie Talententwicklung, Sportpsychologie, Sportkommunikation, Sportökonomie, digitale Innovation und Nachhaltigkeit. Die neue Vereinbarung wurde durch das Rektorat der Deutschen Sporthochschule Köln sowie durch die Geschäftsführung des 1. FC Köln unterzeichnet. Damit setzen beide Partner ihre seit 2015 bestehende Kooperation fort, die bundesweit als einzigartiges Modell gilt. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut, die sowohl unserer Universität als auch dem 1. FC Köln wertvolle Impulse gibt“, sagt Prof. Dr. Tobias Vogt, Prorektor für Forschung und Transfer. „Unsere Studierenden profitieren durch praxisnahe Erfahrungen, während wir gleichzeitig wissenschaftliche Expertise in die Vereinsarbeit einbringen können.“ Auch FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld betont den hohen Stellenwert der Partnerschaft: „In einem sich rasant wandelnden Fußballumfeld ist es entscheidend, immer einen Schritt vorauszudenken. Die Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln ist für uns ein wichtiger Baustein unserer strategischen Weiterentwicklung. Sie hat sich über die Jahre in vielerlei Hinsicht ausgezahlt – von der Nachwuchsförderung über sportwissenschaftliche Innovationen bis hin zur Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, diese in Deutschland einzigartige Verbindung von Spitzenfußball und Spitzenforschung fortzusetzen.“ Ein Schwerpunkt der Wissenschaftskooperation bleibt die sportpsychologische Betreuung des gesamten FC-Nachwuchsbereichs, die über die reine Leistungsoptimierung hinaus auch die Persönlichkeitsentwicklung der Spieler unterstützt. Ergänzt wird dies durch weitere sportwissenschaftliche Maßnahmen wie beispielsweise trainingswissenschaftliche Aspekte oder Konzepterarbeitungen für ökonomische Fragestellungen. Studierende der Sporthochschule mit kommunikations- und sportökonomischem Schwerpunkt können praxisnahe Seminare in Kooperation mit dem FC absolvieren. Auch bei der Vermittlung von Jobangeboten und Praktika bleibt die Zusammenarbeit bestehen. Ein besonderer Fokus der kommenden Jahre wird zudem auf der Weiterentwicklung nachhaltiger Strategien im Profisport liegen. Mit der erneuten Verlängerung setzen die Deutsche Sporthochschule Köln und der 1. FC Köln ein starkes Zeichen für die Verbindung von Wissenschaft und Spitzensport.

  • Eine Person steht vor einer Leinwand und hält einen Vortrag
    12.05.2026
    Rückblick: Kongress Nachwuchsleistungssport NRW 2026
    MentalGestärkt war auch in diesem Jahr wieder beim „Internationalen Kongress Nachwuchsleistungssport NRW“ am 20. und 21. April 2026 an der Deutschen Sporthochschule in Köln mit dabei. Die Teilnehmenden des Kongresses konnten sich am Infostand über die Arbeit und Angebote von MentalGestärkt informieren. Marion Sulprizio gestaltete außerdem einen Workshop zum Thema „Leistung unter Druck“, in dem Trainer:innen hilfreiche Tools für Training und Wettkampf kennenlernten. Jens Kleinert moderierte eine spannende Gesprächsrunde zum Thema „Psychische Aspekte von Verletzungen“ mit Verena Hagedorn (Trainerin U20 Frauen des 1. FC Köln), Lothar Linz (Leiter Trainerakademie Köln) und Lyn Rosenfeld (Physiotherapeutin DHB).

  • 28.04.2026
    NRW-Kongress 2026: Zwei erfolgreiche Tage zur Stärkung des Nachwuchsleistungssport in NRW
    Der 40. Kongress Nachwuchsleistungssport ist an der Deutschen Sporthochschule Köln erfolgreich zu Ende gegangen. Mit über 550 Teilnehmenden bot die Jubiläumsausgabe unter dem Motto „Qualitätsentwicklung im Nachwuchsleistungssport – Wissenschaft, Qualifizierung und Wirksamkeit in der Praxis“ eine erstklassige Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Die zweitägige Veranstaltung bot eine Vielfalt an Perspektiven: Wissenschaft, Praxis, Verbände, Schulen und Politik kamen zusammen und setzten wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Nachwuchsleistungssports in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Ein Höhepunkt gleich zu Beginn war die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion „Olympische und Paralympische Spiele im eigenen Land“. Mit Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz, Anja Surmann (Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen und Vizepräsidentin des Deutschen Behindertensportverbandes und Nationalen Paralympischen Komitees), Stefan Klett (Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen) und Otto Fricke (Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbund) kamen zentrale Akteurinnen und Akteure der Politik und des organisierten Sports zusammen. Die Diskussion überzeugte durch ihre fachliche Tiefe und klare Perspektiven: Deutlich wurde das enorme Potenzial Olympischer und Paralympischer Spiele im eigenen Land – sowohl für die Nachwuchsförderung als auch für die gesellschaftliche Bedeutung des Sports insgesamt. Besondere Dynamik erhielt die Gesprächsrunde durch den unmittelbar zuvor erzielten Bürgerentscheid zur Bewerbung der Region KölnRheinRuhr. Mit 66 Prozent Zustimmung setzte die Bevölkerung ein starkes Signal für mögliche Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Dieses klare Votum wurde im Rahmen des Kongresses als Ausdruck breiter gesellschaftlicher Unterstützung und als wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung des Sportstandorts Deutschland gewertet. Im weiteren Fokus standen die interdisziplinäre Betrachtung von Verletzungen im Mannschaftssport sowie psychologische und physiologische Einflussfaktoren, etwa neue Erkenntnisse zum Mikrobiom und zur mentalen Verarbeitung von Verletzungen. Auch gesellschaftlich relevante Themen wurden intensiv behandelt, darunter die Förderung von Autonomie und Persönlichkeitsentwicklung im Leistungssport sowie nachhaltige Strategien zur Nachwuchsgewinnung im Para Sport. Dabei wurde die Bedeutung gezielter Talentsichtung und struktureller Zugänge für mehr Chancengleichheit deutlich. Ein Highlight des Kongresses war das neue Format „Meet the Expert“. In diesem interaktiven Rahmen konnten Teilnehmende in den direkten Austausch mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten treten. Ob Führung im Nachwuchsleistungssport, Trainingssteuerung in Team- und Individualsportarten oder Fragen der Verletzungsprävention und des Return to Sport – die Gespräche zeichneten sich durch hohe Praxisnähe, Offenheit und unmittelbaren Mehrwert aus. Gerade die Möglichkeit, individuelle Fragestellungen zu diskutieren und von konkreten Erfahrungen zu profitieren, wurde von den Teilnehmenden als äußerst gewinnbringend hervorgehoben. Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche Workshops, die aktuelle Entwicklungen praxisnah vermittelten. Themen wie Talentsichtung in Schule und Verein, duale Karrierewege, Digitalisierung im Training, sportartspezifische Diagnostik oder auch Ernährung und Nachhaltigkeit zeigten die Vielschichtigkeit moderner Nachwuchsförderung. Innovative Ansätze – etwa der Einsatz von KI in Diagnostik und Trainingsplanung – verdeutlichten zudem, wie stark sich der Leistungssport im Wandel befindet. Um diesen Wandel gerecht werden zu können braucht es starke Partnerschaften im Spitzensport: Dafür unterzeichneten die Deutsche Sporthochschule Köln und die Trainerakademie Köln einen neuen Kooperationsvertrag im Rahmen des NRW-Kongresses. Zwei wichtige Institutionen für Aus- und Fortbildung im Nachwuchsleistungssport rücken damit in Zukunft noch enger zusammen. Beide Partner bringen dabei ihre jeweiligen Stärken ein: Während die einzige Sportuniversität Deutschlands für exzellente Forschung und akademische Lehre steht, verfügt die Trainerakademie über langjährige Erfahrung in der praxisnahen Ausbildung von Trainer*innen im Leistungssport. Durch die noch engere Verzahnung entstehen neue Synergien, von denen vor allem Athlet*innen, Trainer*innen und der Nachwuchs profitieren sollen. Der Kongress Nachwuchsleistungssport unterstrich erneut die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs zwischen Forschung und Praxis für eine zukunftsfähige Nachwuchsförderung. Veranstalter waren die Staatskanzlei NRW, das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport, die Trainerakademie Köln und der Landesportbund NRW.

  • 20.04.2026
    Toolkit zur politischen Interessenvertretung in Sport und Gesellschaft
    Unser Institut stellt ein neues Toolkit aus dem EU-geförderten PASS-Projekt vor, das S4D-Organisationen dabei unterstützt, über die reine Programmumsetzung hinauszugehen und ihre Rolle in der politischen Interessensvertretung zu stärken. Das Toolkit bietet praxisnahe Unterstützung bei der Analyse relevanter Stakeholder, dem Verständnis politischer Entscheidungsprozesse sowie der Entwicklung nachhaltiger Advocacy-Strategien. Die Projektergebnisse zeigen deutliche Bedarfe im Sektor: Über 70 % der befragten Organisationen berichten von fehlenden finanziellen und materiellen Ressourcen für Advocacy-Arbeit, rund 45 % benennen zudem Lücken in Wissen und Kompetenzen. Vor diesem Hintergrund liefert das Toolkit konkrete Werkzeuge , um diese Herausforderungen zu adressieren und Sportorganisationen zu befähigen, ihren politischen Einfluss gezielt auszubauen – etwa im Bereich des Zugangs zu Sport für marginalisierte Gruppen oder der Integration von Bewegung in nationale Gesundheitspolitiken . Das Handbuch ist in englischer, französischer und deutscher Sprache über sportanddev.org verfügbar. Jetzt das Toolkit entdecken und politische Interessensvertretung gezielt stärken!

  • 17.04.2026
    Klimaschutz in Bewegung
    Mit der erstmaligen gemeinsamen Bilanzierung der Treibhausgasemissionen aller Hochschulen in Nordrhein-Westfalen wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht: Erstmals erfassen 14 Universitäten und 16 Hochschulen für angewandte Wissenschaften ihre Emissionen nach einheitlichen Standards. Damit unterstreichen das Land Nordrhein-Westfalen und seine Hochschulen ihren gemeinsamen Anspruch, eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen. Auch die Deutsche Sporthochschule Köln beteiligt sich aktiv an dieser Initiative und entwickelt ihre Datengrundlage kontinuierlich weiter. Ziel ist es, ein möglichst präzises Bild der eigenen Treibhausgasemissionen zu erhalten und darauf aufbauend wirksame Maßnahmen zur Reduktion abzuleiten. Kontinuierliche Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen Die hochschuleigenen Auswertungen zeigen, dass es gelungen ist, den Energiebedarf und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen im Zeitraum von 2019 bis 2024 deutlich zu senken. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen – darunter die Corona-Pandemie, die Energiekrise infolge des Ukrainekriegs sowie Extremwetterereignisse – konnten durch gezielte Maßnahmen signifikante Einsparungen erzielt werden Besonders wirksam waren kurzfristig umgesetzte Energieeinsparmaßnahmen im Jahr 2022, die unter anderem zu einer Reduktion des Wärmeenergieverbrauchs um rund 38 % im zweiten Halbjahr führten Maßnahmen für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz Die Deutsche Sporthochschule Köln setzt auf ein breites Spektrum technischer und organisatorischer Maßnahmen, um Energieverbrauch und Emissionen nachhaltig zu senken. Dazu gehören unter anderem: die Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung der Einsatz von Hocheffizienzpumpen Optimierungen an Heizungs- und Kälteanlagen Dämmmaßnahmen zur Reduktion von Wärmeverlusten der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen und Photovoltaik Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Reduktion der CO₂-Emissionen bei, sondern erhöhen auch die Resilienz gegenüber steigenden Energiepreisen und Versorgungsunsicherheiten Aufbau eines systematischen Energiemanagements Ein zentraler Baustein für die zukünftige Entwicklung ist der Aufbau eines Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001. In diesem Rahmen wird derzeit ein umfassendes Messstellen- und Zählerkonzept umgesetzt, das eine detaillierte Erfassung und Analyse der Energieverbräuche ermöglicht. Die vollständige Einführung des Systems ist für 2026 geplant Durch die systematische Auswertung der Energiedaten können Einsparpotenziale gezielt identifiziert, Maßnahmen priorisiert und deren Wirkung überprüft werden. Dies schafft die Grundlage für eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz. Ausblick: Emissionsminderung als langfristiges Ziel Im Einklang mit den Zielen der klimaneutralen Landesverwaltung verfolgt die Deutsche Sporthochschule Köln das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen langfristig deutlich zu reduzieren und bis spätestens 2030 eine weitgehende Emissionsminderung zu erreichen. Dabei spielt der weitere Ausbau erneuerbarer Energien – insbesondere Photovoltaik – ebenso eine zentrale Rolle wie die Umstellung der Wärmeversorgung auf regenerative Systeme. Die Universität wird ihre Fortschritte künftig regelmäßig dokumentieren und im Rahmen der landesweiten Berichterstattung transparent machen. Bericht zu den Treibhausgas-Emissionen der öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen

  • 17.04.2026
    Klimaschutz mit System
    Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen machen erfolgreichen Klimaschutz jetzt messbar. 14 Universitäten und 16 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften haben heute (17. April 2026) zusammen mit der Landesregierung erstmals eine gemeinsame Bilanz für ihren CO 2 -Ausstoß vorgestellt. Die Bilanz zeigt, dass die Anstrengungen zum Klimaschutz wirken: Zwischen 2019 und 2021 sanken die Emissionen beim Stromverbrauch durch die Nutzung von Ökostrom um 28 Prozent. Insgesamt emittierten die 30 öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen 2021 rund 441.000 Tonnen CO 2 -Äquivalente – etwa so viel wie eine Stadt mit 40.000 Einwohnern. Die gemeinsame Treibhausgas-Bilanz nach einheitlichen Standards geht auf eine Initiative der Landesregierung zurück. Künftig ist ein jährliches Monitoring geplant. Die Bilanzen für 2022 und 2023 sind bereits in Arbeit. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „ Mit der gemeinsamen CO₂-Bilanz machen unsere Hochschulen Klimaschutz erstmals systematisch messbar – transparent, datenbasiert und im gemeinsamen Handeln. Damit werden gezielte Maßnahmen gestärkt. Leistungsfähige Hochschulen sind gezielter Standortfaktor und zentraler Motor für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und einen zukunftsfesten Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“ Wissenschaftsministerin Brandes: „Forschung ist der beste Klimaschutz. Unsere Hochschulen bilden die Forscherinnen und Forscher von morgen aus, die Möglichkeiten entwickeln, wie wir das Klima noch besser schützen können. Gleichzeitig leisten unsere Hochschulen schon jetzt große Anstrengungen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, wie die Daten des Bilanzierungsberichts eindrucksvoll belegen. Diese Transparenz ist die Voraussetzung dafür, dass die einzelnen Hochschulen nun individuelle Maßnahmen für mehr Energieeffizienz entwickeln. Das hilft dem Klima und spart Geld.“ Simone Probst, Sprecherin der Konferenz der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten und Markus Hinsenkamp, Sprecher der Konferenz der Kanzlerinnen und Kanzler der Hochschulen für angewandte Wissenschaften: „Der vorliegende Bericht zeigt, dass sich die Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und ihren Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten. Dabei ist die erste einheitliche und standardisierte THG-Bilanz auch Ausdruck des hohen Engagements in den Hochschulen und der guten Kooperation mit den beteiligten Ministerien. Wir sehen der weiteren Zusammenarbeit auf dem Weg zur Klimaneutralität mit Freude entgegen und stellen uns der Herausforderung, den hohen Anforderungen an einen klimaneutralen Campus gerecht zu werden.“ Weitere zentrale Ergebnisse der Treibhausgas-Bilanz: Der überwiegende Anteil der Emissionen geht auf den Energieverbrauch der Gebäude zurück. Die Wärme- und Stromversorgung machen dabei jeweils die Hälfte aus. Von 2019 auf 2021 stieg die Zahl der Elektrofahrzeuge um 32 Prozent. Somit waren in den Fuhrparks bereits 2021 rund 14 Prozent der Fahrzeuge batterieelektrisch unterwegs. Im Vergleich zum Basisjahr 2019 blieben die Treibhausgas-Emissionen 2021 weitgehend konstant. Aussagekräftige Trends sind erst mit weiteren Bilanzjahren zu erwarten. Mit der Treibhausgas-Bilanz haben zahlreiche Hochschulen erstmals einen strukturierten Überblick über ihre Emissionen, können Handlungskonzepte erstellen und Maßnahmen ableiten. Damit sind sie in der Lage, ihrer gesetzlich normierten Vorbildfunktion nachzukommen. Die Landesregierung unterstützt die Hochschulen dabei. Nordrhein-Westfalen gehört zu den ersten Bundesländern, in denen sämtliche Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften nach einheitlichen Standards jährliche Treibhausgas-Bilanzen gemeinsam erarbeitet haben und veröffentlichen. Die Treibhausgas-Bilanz ist hier abrufbar. Pressekontakt MWIKE: presse@mwike.nrw.de , 0211-61772 143 Pressekontakt MKW: presse@mkw.nrw.de , 0211-896 4790

  • 15.04.2026
    Neuerscheinung zur Zukunft des Sportjournalismus
    PD Dr. Christoph Bertling legt ein neues Buch vor. Darin geht es um die Krise und die Zukunft des Sportjournalismus. Der Autor thematisiert "Formen, Paradoxien, Störungen des Sportjournalismus und Wege aus seinem Krisenmodus". Das Buch untersucht die wirtschaftliche und publizistische Entwicklung des Sportjournalismus und stellt erstmals einen theoretischen Rahmen vor, der die typischen Arbeitsweisen, Herausforderungen und Widersprüche dieses Fachs systematisch erklärt und historisch einordnet. Auf Grundlage wirtschaftshistorischer Analysen zeigt die Studie, dass der Sportjournalismus derzeit stark unter Druck steht. Anhand von Interviews mit 53 Expertinnen und Experten werden zentrale Probleme und strukturelle Paradoxien beleuchtet. Zugleich versteht die Publikation die Befunde als Ausgangspunkt für Reformen und präsentiert konkrete Lösungsansätze, wie sich das journalistische Teilfeld aus seiner teils existenziellen Krise entwickeln kann. Damit liefert der Band nicht nur eine umfassende Bestandsaufnahme, sondern auch Impulse für die zukünftige Ausrichtung in einer sich wandelnden Medienlandschaft. Mehr Informationen und eine Leseprobe
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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