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  • Symbolbild - sportlich gekleidete Jugendliche sitzen auf einer Bank, Basketball im Vordergrund
    24.03.2026
    Auf Augenhöhe begeistern: Kölner Jugendliche werden zu Bewegungscoaches für ihre Peers
    Die AOK Rheinland/Hamburg und die Deutsche Sporthochschule Köln haben gemeinsam ein innovatives Qualifizierungsprojekt durchgeführt, in dem junge Menschen aus sozial benachteiligten Stadtteilen zu Bewegungscoaches ausgebildet wurden. Das Projekt setzte auf den bewährten Peer-to-Peer-Ansatz und sollte darüber zu einer Entwicklung niederschwelliger Bewegungsangebote direkt in der Lebenswelt der Zielgruppe führen. Das Konzept: Von Peers für Peers Mit dem Bewegungscoach wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Gesundheitsförderung in der Kommune verfolgt. Junge Menschen aus ausgewählten Stadtteilen werden befähigt, eigenständig Sport- und Bewegungsangebote für Gleichaltrige zu planen und durchzuführen. Dabei steht nicht nur die Bewegungsförderung im Vordergrund, sondern auch die Stärkung der Gesundheitskompetenz und die persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden. Die Qualifizierung orientiert sich am Konzept der Sporthelfer-Ausbildung des Landessportbundes NRW und wurde speziell für das Setting Jugendzentren und Schulen in benachteiligten Quartieren entwickelt. Besonders wichtig ist der partizipative Charakter: Die zukünftigen Bewegungscoaches kommen selbst aus den Stadtteilen und kennen die Bedürfnisse und Interessen ihrer Peers. Zunächst werden theoretische Grundlagen vermittelt, u.a. Wissen über gesundheitliche Effekte und Bewegungsempfehlungen, die Planung zielgruppenorientierter Bewegungsangebote sowie didaktisch-methodische Kompetenzen zur Gruppenleitung sowie Kommunikationsstrategien. Danach folgt die Praxisphase, in der mindestens vier Hospitationen bei erfahrenen Übungsleitungen absolviert werden, mit anschließender Supervision einer eigenständig durchgeführten Bewegungseinheit bzw. einer Lehrprobe. Durchführung und Umsetzung Das Projekt wurde zwischen November 2022 und Juni 2025 in drei Durchläufen in Köln durchgeführt: Der erste Durchlauf startete im April 2023 mit acht jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 22 Jahren, von denen fünf die theoretische Ausbildung erfolgreich abschlossen. Im April 2024 qualifizierten sich sechs Personen, darunter erstmals auch pädagogische Fachkräfte aus Jugendzentren; diese Tandem-Qualifizierung erwies sich als wertvoll für die nachhaltige Verankerung in den Einrichtungen. Von November bis Dezember 2024 nahmen sechs Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II teil, von denen drei die gesamte Qualifizierung inklusive Praxisphase erfolgreich absolvierten und ihr Zertifikat erhielten. Erfolge und Wirkung: Starkes Selbstvertrauen und neue Perspektiven Alle Teilnehmenden bewerteten die Qualifizierung positiv. Besonders hilfreich empfanden sie die Inhalte zur eigenständigen Planung und Durchführung von Bewegungseinheiten, zur Kommunikation und zum Umgang mit Gruppen sowie zum Einfluss von Bewegung auf die Gesundheit. Der subjektiv wahrgenommene Kompetenzgewinn wurde auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet, in der die Teilnehmenden ihre Sicherheit in der Planung von Bewegungseinheiten mit durchschnittlich 4,6 Punkten schätzten. Auch beim Erkennen von Gefahrenstellen und beim sicheren Durchführen von Bewegungseinheiten fühlten sie sich deutlich gestärkt. Ein besonderer Erfolg: Auch Teilnehmende, die die formale Praxisphase (Stufe II) nicht komplett abschlossen, initiierten eigenständig Bewegungsangebote in ihren Jugendzentren oder an benachbarten Grundschulen. Ein Teilnehmer aus Meschenich baute sogar eine nebenberufliche Selbstständigkeit als Personal Trainer auf. Herausforderungen und Lösungsansätze Die größte Herausforderung für die Teilnehmenden lag in der Praxisphase: Viele führten die erforderlichen Hospitationen zunächst nicht durch. Als Reaktion darauf wurde ein Buddy-System etabliert, bei dem gut vernetzte Studierende der Sporthochschule die Teilnehmenden bei der Organisation der Hospitationen bei Sportvereinen und anderen Anbietern unterstützten. Zudem wurde die Anzahl der erforderlichen Hospitationen von acht auf vier reduziert. Besonders erfolgreich erwies sich die enge Betreuung durch Ansprechpersonen direkt in den Jugendzentren bzw. der Schule. An der Heinrich-Böll Gesamtschule ermöglichte die intensive Unterstützung durch die Sportlehrerin allen drei erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen den vollständigen Abschluss der Qualifizierung. Ausblick und Empfehlungen Das Bewegungscoach-Projekt zeigt, wie nachhaltige Gesundheitsförderung in sozial benachteiligten Quartieren gelingen kann. Für zukünftige Durchläufe empfehlen die Projektverantwortlichen: Verstärkte Einbindung pädagogischer Fachkräfte in Tandem-Qualifizierungen Schaffung zentraler Qualifizierungsangebote, die Einzelanmeldungen aus verschiedenen Einrichtungen ermöglichen Engere Betreuung durch feste Ansprechpersonen in den Einrichtungen Flexible Gestaltung der Praxisphase mit Fokus auf praktische Umsetzung vor Ort Das Projekt Bewegungscoach leistet einen wertvollen Beitrag zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten und zur Schaffung bewegungsfreundlicher Lebenswelten. Durch die Ausbildung lokaler Multiplikator*innen werden nachhaltige Strukturen aufgebaut, die weit über die Projektlaufzeit hinaus wirken. Das Projekt wurde gefördert durch die AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse und durchgeführt von der Deutschen Sporthochschule Köln, Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft, Abteilung Bewegungs- und Gesundheitsförderung.

  • 23.03.2026
    Digitale Fragerunde zur Stundenplanerstellung am 30.03.2026
    Unterstützungsangebote für Studienstarter*innen im Lehramt stellt das Zentrum für Sportlehrer*innenbildung (ZfSb) zur Verfügung. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den dort aufgeführten Informationen und Videos (Einführung in das Lehramtsstudium) wird dringend empfohlen, um im Hinblick auf die lehramtsspezifische Studienplanung und Online-Belegung der Lehrveranstaltungen einen reibungslosen Einstieg ins Studium zu ermöglichen. Zusätzlich bieten wir die Teilnahme an einer digitalen Fragerunde am 30.03.2026 von 11-12 Uhr an, in der noch offene Fragen zur Studienplanung / Stundenplanerstellung im Lehramt mit dem Fach Sport geklärt werden können. Die Unterstützungsangebote und die Termine sowie der Meeting-Link zur digitalen Fragerunde sind zu finden auf: Einführung in das Lehramtsstudium

  • 23.03.2026
    IKM-Studie auf DGPuK-Jahrestagung vorgestellt
    Als Expert:in in wissenschaftsskeptischen Medien auftreten? Welche Chancen und Risiken Wissenschaftler:innen im Umgang mit alternativen Medien sehen, haben Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke und Marc Tietjen am 19. März auf der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Dortmund präsentiert. Für die Wissenschaftskommunikation wird es immer schwieriger, Menschen zu erreichen, die etablierte Medien meiden und wissenschaftlichen Erkenntnissen skeptisch bis negativ gegenüberstehen. Welche Rolle Medienarbeit in alternativen Umfeldern spielen kann, um diese Zielgruppen anzusprechen, hat das IKM-Team in Leitfadeninterviews mit 26 Wissenschaftler:innen und zwölf Hochschulkommunikator:innen untersucht. Die Befragten bewerten Medienarbeit in wissenschaftsskeptischen Angeboten als riskanten und limitierten Weg, um skeptische Bevölkerungsteile zu überzeugen. Trotzdem schließen einzelne Befragte es nicht kategorisch aus, diese Form der Wissenschaftskommunikation zu wählen. Es wird die Hoffnung betont, mit diesen Zielgruppen im Dialog zu bleiben, sofern ein fairer Austausch möglich scheint. Die Studie ist Teil des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekts "Wissenschaftliche Expert:innen zwischen Kern und Peripherie des (Wissenschafts-) Journalismus", welches noch bis Ende April 2026 am IKM durchgeführt wird. Mehr Infos zum Programm der Tagung an der Technischen Universität Dortmund sowie zum Panel "Epistemische Autorität und wissenschaftsfeindliche Öffentlichkeiten". Leitthema war #Wissenschaft #Kommunikation#Demokratie.

  • Betreuerin und Kind von hinten in einer Turnhalle
    19.03.2026
    Spende stärkt Mentoring: Unterstützung für „Balu und Du“ an der Deutschen Sporthochschule Köln
    Die Deutsche Sporthochschule Köln und das Team des Mentoring-Programms „Balu und Du“ bedanken sich herzlich bei Hier mit Herz der Sparkasse KölnBonn für eine großzügige Spende in Höhe von knapp 4.000,00 €. Mit der Spende wird das Engagement unserer Studierenden und jungen Mitarbeiter*innen gefördert, die als Mentor*innen („Balus“) Kinder im Grundschulalter („Moglis“) begleiten. Mit der Spende können noch mehr Kinder und Mentor*innen zusammengebracht werden. Spoho-Studierende können als Mentor*in im Tandem mit einem Grundschulkind ein Jahr lang regelmäßig die Freizeit des Kindes mit Bewegung, Spiel und Sport gestalten, um neue Herausforderungen gemeinsam zu meistern und einander Vertrauen zu schenken. So erleben die Kinder Selbstwirksamkeit, soziale Unterstützung, Autonomie und Selbstvertrauen. Die Balus wiederum übernehmen Verantwortung, reflektieren ihr Gesellschaftsbild und haben die Möglichkeit, die Welt durch Kinderaugen zu erleben. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos und richtet sich gezielt an Kinder, die in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Bewegungssozialisation zusätzliche Unterstützung brauchen. Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, informieren Sie sich gern über Spendenmöglichkeiten .

  • 18.03.2026
    Vielfalt bewegt: Neues Konzept für individuelles Lernen im Sportunterricht
    Wie kann Sportunterricht der Vielfalt von Schüler*innen gerecht werden und individuelles Lernen fördern? Dieser Frage widmet sich ein gemeinsames Forschungsprojekt der Technischen Universität Braunschweig, der Universität zu Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Rahmen dieses Verbundprojekts ist ein Teilprojekt am Institut für Sportdidaktik und Schulsport unter der Leitung von Prof. Sabine Reuker angesiedelt. In enger Zusammenarbeit mit Schulen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen entwickeln und erproben Wissenschaftler*innen und Lehrkräfte ein praxisnahes Unterrichtskonzept. Im Mittelpunkt steht die gezielte Begleitung von Lernprozessen im Sportunterricht. Neben motorischen Fähigkeiten sollen auch soziale, emotionale und reflexive Kompetenzen gestärkt werden. Dafür setzen die Beteiligten auf sogenanntes „Formatives Assessment“: Lehrkräfte und Schüler*innen definieren gemeinsam Lernziele, beobachten Fortschritte und planen individuelle Entwicklungsschritte. Ein besonderer Fokus liegt auf reflexivem Lernen. Schüler*innen werden dazu angeregt, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen, etwa im Hinblick auf Bewegungsabläufe oder Fairness im Spiel. Ziel ist es, ihre Selbstwahrnehmung zu stärken und eigenständige Lernprozesse zu fördern. Das Konzept wird im Rahmen eines mehrstufigen Entwicklungsprozesses („Design Based Research“) mehrfach erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. So soll sichergestellt werden, dass die Ergebnisse sowohl wissenschaftlich fundiert als auch im Schulalltag praktikabel sind. Neben neuen Erkenntnissen entstehen konkrete Materialien für die Praxis, darunter Leitfäden, Beobachtungs- und Reflexionsinstrumente sowie Fortbildungskonzepte für Lehrkräfte. Diese sollen bundesweit in Schule und Lehrkräftebildung eingesetzt werden. Das auf dreieinhalb Jahre angelegte Forschungsprojekt „Reflexive Lernprozessbegleitung im Fach Sport: Entwicklung und Evaluation reflexiver Lehr-Lern-Methoden für einen lernwirksamen und diversitätssensiblen Sportunterricht“ wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung auf der Webseite der TU Braunschweig sowie der PDF-Version der Pressemitteilung . Kontakt für das Teilprojekt an der DSHS Prof. Sabine Reuker Sportinstitut für Sportdidaktik und Schulsport

  • 17.03.2026
    Das IVKS gratuliert Albert Deuker zur erfolgreichen Promotion
    Am 5. März 2026 verteidigte Albert Deuker sein Dissertation zum Thema „Exploring the Representativeness of Training Niches in Soccer“ im Senatssaal der Deutschen Sporthochschule Köln, erfolgreich. Wir freuen uns sehr mit Dir und gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!

  • 17.03.2026
    Christoph Bertling spricht in der Werkstatt Sport im BR
    Am 10. März 2026 hielt Priv.-Doz. Dr. Christoph Bertling bei der „Werkstatt Sport“ des BR in München einen Vortrag über die Bedeutung und die Anforderungen der Sportberichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Neben ihm sprachen auch Axel Balkausky, ARD-Sportkoordinator, sowie die ehemaligen Skirennläufer Christian und Felix Neureuther. Die „Werkstatt Sport“ ist ein internes Diskussionsformat des Bayerischen Rundfunks zur strategischen Ausrichtung der Sportberichterstattung in Formaten wie "BR24 Sport", "Blickpunkt Sport" und "Heute im Stadion". Im Anschluss leitete Dr. Bertling zudem eine Fokusgruppe mit Mitgliedern des Rundfunkrats, Verbandsvertreter:innen, Sportjournalist:innen und Medienmanager:innen. Die Veranstaltung wird im Rundfunkrat thematisiert und dient der inhaltlichen Vorbereitung der zukünftigen Sportberichterstattung.

  • 26.08.2025
    Validierungs-Workshop „SpoFo-Map“ am 29. September 2025
    Zum 29. September 2025 laden wir Interessierte Organisationen der Sportförderung sowie ausgewählte Kaderathlet/innen zur Teilnahme am Validierungs-Workshop des Projekts „SpoFo-Map“ ein, das von der Deutschen Sporthochschule Köln, Athleten Deutschland und DOSB gemeinsam umgesetzt wird. Der Workshop findet am Montag, den 29. September 2025, von 13:00 bis 17:00 Uhr statt. Hintergrund und Ziele des Projekts Im Zuge der laufenden Spitzensportreform haben Bund, Länder und der organisierte Sport Anfang 2023 einen strukturierten Prozess zur Weiterentwicklung der Förderung im Leistungs- und Spitzensport gestartet. Ein zentrales Ergebnis: Die Vielzahl vorhandener Förderangebote für Kaderathletinnen und -athleten ist bislang nicht in vollem Umfang systematisch erfasst und deshalb nicht ausreichend transparent oder zugänglich. Die Bund-Länder-Sport-AG hat im Rahmen der Spitzensportreform die Entwicklung einer digitalen Förderlandkarte als lohnende Aufgabe identifiziert und eine entsprechende Unter-AG initiiert, um dadurch einen Baustein für eine gezieltere, bedarfsorientierte und effektivere Förderung von Kaderathletinnen und -athleten zu erhalten. Dieses Vorhaben wird mit dem Serviceforschungsprojekt „SpoFo-Map“ vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) gefördert. Die Umsetzung erfolgt durch das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln. Auftraggeber ist Athleten Deutschland; der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist Projektpartner. Ziele des Workshops Der Workshop richtet sich gezielt an Institutionen und Akteure, die maßgeblich zur Unterstützung von Kaderathletinnen und -athleten beitragen. Im Zentrum stehen zwei Zielrichtungen: Strategisch: Einführung der Stakeholder in die digitale Förderlandkarte, Prüfung der Resonanz und Akzeptanz, um eine langfristige Nutzung im Fördersystem vorzubereiten. Inhaltlich: Systematisches Feedback zur Nutzerführung, Funktionalität, Verständlichkeit sowie zum konkreten Mehrwert des Prototyps aus Sicht der Zielgruppen. Darüber hinaus sollen praxisnahe Impulse für die iterative, bedarfsorientierte Weiterentwicklung der digitalen Förderlandkarte gesammelt werden. Zum Projekt

  • Markus Raab, Christiane Schenderlein und Karsten Krüger
    25.08.2025
    Spoho-Professor Markus Raab zu Gast im Bundeskanzleramt
    Was ist das Geheimnis sportlichen Erfolgs und wie können Athlet*innen noch besser werden? Dies erforschen Wissenschaftler*innen im Projekt in:prove, das am Wochenende beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin vorgestellt wurde. Im Leistungssport werden Höchstleistungen erbracht – und immer wieder übertroffen. Der technologische Fortschritt hat Einfluss auf diese Leistungsfähigkeit. Aber in erster Linie kommt sie von den Athlet*innen selbst, die ihr Leben dem Leistungssport widmen, die diszipliniert trainieren, Durchhaltevermögen besitzen, Verletzungsprävention und Rehabilitation betreiben. „Mittlerweile gehen wir davon aus, dass es eine Kombination aus Umwelt und Anlage ist, die Menschen zu einer bestimmten Leistung verhilft. Viele Faktoren beeinflussen die Leistung, zum Beispiel Ernährung, Trainingsfleiß, die Gene oder kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis. Was wir nicht wissen ist, wie sich diese Faktoren beeinflussen oder wie sie voneinander abhängen. Ein solches Gesamtbild – eine Kombination all dieser Daten – gibt es bislang nicht“, erklärt Prof. Markus Raab, Leiter der Abteilung Leistungspsychologie der Deutschen Sporthochschule Köln. Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung hat Prof. Markus Raab das Projekt in:prove am Wochenende vorgestellt. Mit dabei war die CDU-Bundestagsabgeordnete Christiane Schenderlein, die seit Mai 2025 das neu geschaffene Amt der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt besetzt. Prof. Markus Raab und sein Projektkollege Prof. Karsten Krüger (Universität Gießen) nahmen an zwei Podiumsdiskussionen teil, in denen sie aktuelle Ergebnisse des Projektes präsentierten und die Bedeutung des Leistungssports für Deutschland thematisierten. Die Bürger*innen und Besucher*innen des Tages der offenen Tür konnten zudem Mitmachangebote zur eigenen sportlichen Leistung wahrnehmen und ihr Wissen über Körper und Geist testen. Wie man die Besten noch besser machen kann – dieses Geheimnis möchte Raab mit seinem Team und zahlreichen Projektpartnern mit in:prove lüften. Forscher*innen von drei deutschen Universitäten haben sich zu einem Forschungsverbund mit dem Namen „Individualisierte Leistungsentwicklung im Sport" zusammengetan. Das Projekt in:prove läuft seit Ende 2021 und wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) als „Wissenschaftliches Verbundsystem Leistungssport (WVL)“ mit insgesamt zwei Millionen Euro für vier Jahre gefördert. Neben der Deutschen Sporthochschule Köln sind die Justus-Liebig-Universität Gießen (Sprecher Prof. Dr. Karsten Krüger) und die Goethe-Universität Frankfurt am Main (stv. Sprecherin Prof‘in. Dr. Karen Zentgraf) beteiligt. Die Forscher*innen arbeiten mit sechs olympischen Sportverbänden und acht Disziplinen zusammen und erheben über verschiedene Diagnostiken umfangreiches Datenmaterial. Alle Daten, die die Teams bei den Tests sammeln, fließen in eine selbst entwickelte Datenbank. Die Kombination aller Daten soll letztlich helfen, die individuellen Leistungsreserven zu identifizieren und systematisch zu aktivieren.

  • 06.10.2025
    Der SpoHo-Karrieretag 2025 steht vor der Tür
    Am Mittwoch, den 19. November findet der diesjährige Spoho-Karrieretag statt! An diesem Tag entfallen von 12 bis 18 Uhr alle Unterrichtsveranstaltungen an der Sporthochschule. Für Lehramtsstudierende werden spannende Veranstaltungen zu folgenden wichtigen Themen angeboten: Vorbereitung auf das Referendariat - eine Orientierungshilfe: 12:00 - 12:45 Uhr Rechtsfragen im (Sport-)Lehrer*innenalltag: 13:00 - 13:45 Uhr Sportlehrkräfte berichten: Wie sieht ihr Berufsalltag aus?: 14:00 - 14:45 Uhr Endstation Sportlehrer*in? Entwicklungsmöglichkeiten und Berufswege im Schuldienst: 15:00 - 15:45 Uhr Schulen rund um die Welt – Auslandsschulwesen: 16:00 - 16:45 Uhr Bis zum 12.11.2025 ist die Online-Anmeldung geöffnet. Weitere Informationen können Sie dem Programmplan und der offiziellen Homepage des SpoHo-Karrieretags entnehmen.
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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026
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