Summer School

Academic Summer School Program

Das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung (IESF) bietet jährlich akademische Sommerschulen für Wissenschaftler/innen, Lehrkräfte sowie Studierende chinesischer (Sport-)Hochschulen an, die ein besonderes Interesse an vergleichenden Studien und transnationalen Forschungsfragen haben.

Dieses intensive, akademische Ausbildungsprogramm vermittelt verschiedene akademische Ansätze aus europäischer Perspektive, insbesondere in den Bereichen Sportsysteme, Bildungssysteme und Sport Governance. Darüber hinaus werden Themen wie Freizeitsport, Sportmanagement sowie kultur- und sozialwissenschaftliche Aspekte der Sportentwicklung behandelt. Alle Inhalte werden in einem didaktisch strukturierten Rahmen vermittelt, der theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Lerneinheiten verknüpft und die aktive Reflexion der Teilnehmenden fördert.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Informationen aus erster Hand zu den Studienanforderungen an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Studierende aus China vor dem DSHS Gästehaus

9. Sommerschule 2026

Akademisches Sommerschulprogramm 2026

Nehmen Sie an diesem einzigartigen Erlebnis für Studierende aus der Volksrepublik China an der Deutschen Sporthochschule Köln teil!

Nächster Termin der Summer School: 13. bis 31. Juli 2026

Kommen Sie an die Deutsche Sporthochschule Köln und lassen Sie sich ein auf ein 3-wöchiges Abenteuer an der Sportuniversität teil.

Ich möchte mehr Informationen über die Anmeldevoraussetzungen erhalten.

Wir freuen uns darauf, Sie diesen Sommer begrüßen zu dürfen!

8. Sommerschule 2025

Rückblick - 8. Academic Summer School (ASSP) 2025

Vom 14. Juli bis 1. August 2025 richtete das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln gemeinsam mit sieben chinesischen Partnerhochschulen die 8. Academic Summer School (ASSP) aus. Daran nahmen 29 Studierende und Nachwuchswissenschaftler teil, unter anderem von den Sportuniversitäten in Peking, Guangzhou, Wuhan, Hebei (China Shooting College), Shenyang sowie der Universität Shenzhen.

Das dreiwöchige Programm vermittelte in sechs akademischen Modulen zentrale Themen der Sport- und Sozialwissenschaft. Behandelt wurden unter anderem die Grundlagen sozialwissenschaftlicher Forschung, europäische Sportsysteme und Good Governance, historische und soziologische Aspekte des Sports, Sportmedien, Sport und Bildung in Deutschland sowie europäische Sportentwicklungen. Die Module verbanden Vorlesungen, Seminare, Tutorials und praxisorientierte Übungen und boten Raum für einen intensiven interdisziplinären Austausch.

Zur Vertiefung der Lerninhalte wurden im Verlauf des Programms mehrere Exkursionen durchgeführt, die von den Lehrkräften des Instituts didaktisch vorbereitet, wissenschaftlich begleitet und inhaltlich eng mit den Modulen verzahnt waren. In Brüssel erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Funktionsweise der Europäischen Union; der Besuch des Europaviertels, des Parlamentariums und weiterer Institutionen verdeutlichte die Rolle europäischer Politik für Sport, Gesellschaft und Governance und ergänzte das Modul „Europäische Sportentwicklung“. Die Teilnahme an den Ruhr Games 2025 in Essen wurde in das Modul „Sportorganisation und Großveranstaltungen“ eingebettet. Die Studierenden analysierten dort die organisatorischen und gesellschaftlichen Dimensionen einer internationalen Multisportveranstaltung und diskutierten deren Bedeutung für die Sportentwicklung. Im Modul „Historische und soziologische Aspekte des Sports“ wurde das Olympische Museum in Köln besucht. Die Exkursion bot die Möglichkeit, die Entwicklung der Olympischen Bewegung aus wissenschaftlicher Perspektive nachzuvollziehen und kritisch zu reflektieren. Sportpraktische Übungen am Bleibtreusee dienten der Anwendung theoretischer Konzepte des Moduls „Freizeitsport und Sportpraxis“. Dabei wurden die Rolle von Bewegung im Alltag sowie die Gestaltung und Organisation von Freizeitsportangeboten praxisnah erfahrbar gemacht. Ein kulturwissenschaftlich begleiteter Stadtrundgang durch Köln zeigte exemplarisch, wie Sport, Kultur und Gesellschaft im urbanen Raum miteinander verflochten sind und verdeutlichte die Relevanz interdisziplinärer Zugänge in der Sportwissenschaft. Abschließend besuchten die Studierenden das BVB-Stadion, das Borusseum sowie das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund. Diese Exkursion war Bestandteil des Moduls „Sportgeschichte und Sportkultur“ und diente dazu, die historische und gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs in Deutschland im Kontext der europäischen Sportkultur zu analysieren.

Die Unterrichtssprache war Englisch. Am Ende des Programms legten die Studierenden eine schriftliche Prüfung ab. Anwesenheit, aktive Teilnahme und erbrachte Leistungen wurden berücksichtigt. Ein offizieller Teilnahmenachweis mit aufgeführten Lerninhalten und Stunden wurde vom Institut ausgestellt.

Zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Teilnahme wurden die Studierenden während der gesamten Dauer des Programms organisatorisch betreut; Unterkunft, Verpflegung und Mobilität dienten dabei als unterstützende Rahmenbedingungen.

In Kontinuität zu den Sommer School Programmen der letzten Jahre vermittelte die Sommerschule 2025 den Teilnehmenden erneut wertvolle internationale und interdisziplinäre Perspektiven auf Sport, Gesellschaft und Bildung in Europa. Sie trug damit nachhaltig zur Stärkung des wissenschaftlichen Austauschs zwischen China und Deutschland bei und eröffnete den Studierenden konkrete Einblicke in wissenschaftliche Methoden, institutionelle Rahmenbedingungen und sportkulturelle Entwicklungen.

Vergangene Veranstaltungen


Vom 8. bis 26. Juli 2024 fand an der Deutschen Sporthochschule Köln die 7. Academic Summer School (ASSP) des Instituts für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung statt.

Es nahmen 32 Studierende und Nachwuchswissenschaftler/innen von sechs chinesischen Partnerhochschulen teil: Beijing Sport University, Capital University of Physical Education and Sports, Wuhan Sport University, Wuhan Business University, Huazhong University of Science and Technology und Hunan Normal University. Die Gruppe setzte sich aus Bachelor-, Master- und Promotionsstudierenden mit unterschiedlichen akademischen Hintergründen in den Sozial- und Sportwissenschaften zusammen.

Während der 19 Tage absolvierten die Teilnehmenden ein strukturiertes Curriculum mit sechs Modulen: Grundlagen sozialwissenschaftlicher Forschung, Europäische Sportsysteme und Good Governance, Olympiastudien, Sportmedien, Sport und Bildung in Deutschland sowie Mega-Sportereignisse in Europa. Jedes Modul verband Vorlesungen, Seminare und Tutorials miteinander. Das didaktische Konzept zielte darauf ab, theoretisches Wissen durch praxisnahe Lerneinheiten zu vertiefen und zur kritischen Reflexion anzuregen.

Zur inhaltlichen Ergänzung wurden sportpraktische Übungen durchgeführt, darunter Taiji, Teamspiele, Bouldern und Minigolf. Diese Einheiten dienten der methodischen Anwendung theoretischer Inhalte sowie der Förderung von Teamarbeit und sportpädagogischen Kompetenzen.

Ein fester Bestandteil des Programms waren zudem akademisch vorbereitete und wissenschaftlich begleitete Exkursionen, die den Teilnehmenden Einblicke in europäische Sportkultur, politische Institutionen und städtische Entwicklungsprozesse ermöglichten. Durch ihre enge Verzahnung mit den Modulen trugen sie maßgeblich dazu bei, das Gelernte in konkrete kulturelle und gesellschaftliche Kontexte einzuordnen.

Alle Teilnehmenden waren verpflichtet, regelmäßig an Lehrveranstaltungen, Tutorials, Übungen und Exkursionen teilzunehmen. Am Ende des Programms wurde eine schriftliche Prüfung abgelegt. Das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung stellte eine Teilnahmebescheinigung aus, in der die behandelten Inhalte, der zeitliche Umfang sowie die erbrachten Leistungen dokumentiert wurden.

Unterkunft, Verpflegung und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel schufen verlässliche Rahmenbedingungen, die den Teilnehmenden eine kontinuierliche und ungestörte Teilnahme am akademischen Programm ermöglichten.


Eine Reise über „Verantwortung, Mut und Neugier“

Vom 7. bis 25. August 2023 fand die 6. Academic Summer School (ASSP) des Instituts für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln nach zweijähriger pandemiebedingter Pause erstmals wieder in Präsenz statt.

In diesem Jahr nahmen 47 Studierende und Nachwuchswissenschaftler/innen aus fünf chinesischen Partnerhochschulen teil: der Beijing Sport University, der Capital University of Physical Education and Sports, der Wuhan Sport University, der Chengdu Sport University und der Shanxi Normal University. Die Gruppe setzte sich zusammen aus 30 Bachelor-, 14 Master-Studierenden und 3 Promovierenden mit akademischen Hintergründen in den Sozial- und Sportwissenschaften. Viele Teilnehmende brachten zudem sportliche Exzellenz in Disziplinen wie Golf, Badminton, Tanzsport, Schwimmen und Freikampf ein und verbanden diese mit Studien in Management, internationaler Sportorganisation, Journalismus, Rehabilitation, Tourismus und Public Affairs.

Während der 19 Tage absolvierten die Teilnehmenden ein klar strukturiertes akademisches Curriculum, bestehend aus sechs Modulen:

  • Sozialwissenschaftliche Grundlagen
  • Europäische Sportsysteme und Good Governance
  • Olympiastudien
  • Sportmedien
  • Tourismus und Outdoorsport
  • Freizeit- und Schulsport

Jedes Modul umfasste Vorlesungen, Seminare und Tutorials. Das didaktische Konzept verknüpfte systematisch theoretische Grundlagen mit praxisnahen Lerneinheiten und förderte die aktive Reflexion der Teilnehmenden.

Zur Vertiefung der Inhalte wurden sportpraktische Übungen durchgeführt (u. a. Boxen, Minigolf, Yogalates im Freien). Sie dienten der methodischen Anwendung theoretischer Konzepte und stellten keinen Freizeitteil dar. Ergänzend fanden akademisch begleitete Exkursionen statt, die thematisch mit den Modulen verbunden waren:

  • Dortmund: Besuch des BVB-Stadions, des Borusseums und des Deutschen Fußballmuseums zur Analyse der deutschen Fußballkultur und Erinnerungsgeschichte.
  • Köln: Stadtgang mit Bezug zu städtebaulicher Entwicklung, Geschichte und Kultur.
  • Brüssel: Besuch des Europaviertels und des Parlamentariums zur Auseinandersetzung mit Institutionen und Entscheidungsprozessen der EU.
  • Niederlande: Exkursion zur Verdeutlichung kultureller Diversität in Europa (Giethoorn, Roermond).

Die Exkursionen waren didaktisch vorbereitet, wissenschaftlich begleitet und dienten der Kontextualisierung und Vertiefung der behandelten Inhalte.

Alle Teilnehmenden waren verpflichtet, regelmäßig an Lehrveranstaltungen, Tutorials, Übungen und Exkursionen teilzunehmen. Am Ende des Programms wurde eine schriftliche Prüfung abgelegt. Das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung stellte eine Teilnahmebescheinigung aus, in der die behandelten Inhalte, der zeitliche Umfang sowie die erbrachten Leistungen dokumentiert wurden.

Die Unterbringung im Gästehaus der Deutschen Sporthochschule Köln, die Verpflegung sowie die Bereitstellung von ÖPNV-Tickets bildeten unterstützende Rahmenbedingungen, die den reibungslosen Ablauf des Programms sicherstellten und eine kontinuierliche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen ermöglichten.

Zum Abschluss hielt Univ.-Prof. Dr. Mittag, Leiter des Instituts und Mentor des Programms, eine Rede zum Thema „Verantwortung, Mut und Neugier“. Darin betonte er, dass jede Generation ihre Verantwortung tragen müsse, Wissen stets mit Verantwortung verbunden sein solle und Mut wie Neugier notwendig seien, um den Herausforderungen der Zeit zu begegnen.

Eine chinesische Teilnehmerin brachte es in poetischen Worten auf den Punkt:

„短短数日,不胜感激。今虽离别,情谊不绝。“

(„Auch wenn es nur wenige Tage waren, kann ich meine Dankbarkeit nicht in Worte fassen. Auch wenn wir uns jetzt trennen, unsere Freundschaft wird nicht enden.“)